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Transkript:

C-Digital Conrad-Digital Einstellanweisung für Zentrale (nur für Fachpersonal) Schaltpläne und Bauteilelayouts

Schaltplan Zentrale

Bauteilelayout Zentrale

Einstellungen in der Zentrale Bild: Ausschnitt der Zentrale unten links vorne bei Handreglerbuchse 1 und 2 bei abgenommenem Deckel. Umstellung in Zwei- oder Dreileiterbetrieb Die Stiftreihe JP1 enthält einen kleinen Brückenstecker. Für Dreileiterbetrieb muß der kleine Brückenstecker die im Bild sichtbaren unteren beiden Stifte verbinden, bei Zweileiterbetrieb die oberen beiden. Einstellen der Gleisspannung Im mittleren hinteren Teil der Zentrale befindet sich das Einstellpoti P2 (im Bild unten nicht sichtbar). Dort kann mittels eines kleinen Schraubendrehers die Gleisspannung eingestellt werden. Achtung, nicht mehr als 16 Volt einstellen! Dazu wird am Gleis oder an den Klemmen COM und STR der Zentrale ein Spannungsmessgerät mit Einstellung DC 20V oder höher angelegt. Am Poti P2 kann nun die gewünschte Spannung zwischen 13V und 16V eingestellt werden (Werkseinstellung sind 15V). Die Lokdecoder Professionell und Economy dürfen maximal mit 16V betrieben werden. Für N-Decoder (in Vorbereitung) darf die Spannung maximal 15V betragen! Einstellen des Datensendepegels Im Bild sind die für den Datensendepegel relevanten Bauteile angezeigt: Einstellpoti P1, Widerstand R15 und Widerstand R6, sowie Kondensator C30. Bitte vor Veränderung sich die Originaleinstellung merken! Der Widerstand R15 ist vorhanden, wenn kein Poti P1 eingebaut wurde. In diesem Fall ist ein Einstellen nur möglich, wenn der Widerstand entfernt und ein Poti 100 Ohm eingelötet wird. Gleichzeitig ist der Kondensator C30 auf 220nF und der Widerstand R6 von 270 Ohm auf 82 Ohm oder 100 Ohm zu ändern. Das Auswechseln des Widerstandes R6 kann entfallen, wenn parallel zu seinen beiden Anschlüssen ein 120 Ohm Widerstand dazugelötet wird. Das Einstellen des Pegels erfolgt mittels eines kleinen Schraubendrehers am Poti P1. Dazu muß die Zentrale bei geöffnetem Deckel in Betrieb genommen werden (die Zentrale führt Spannungen nur bis etwa 30 V). Stecken Sie einen Handregler an und adressieren Sie eine auf dem Gleis stehende Lok. Drehen Sie nun das Poti bis zum linken Anschlag (Uhrzeigersinn), dann wird die Lok keine Signale empfangen und nicht auf die Handreglerkommandos reagieren. Drehen Sie nun den Handregler soweit auf, dass die Lok mit langsamer Geschwindigkeit fahren würde. Jetzt drehen Sie am Poti P1 mit dem Schraubendreher langsam nach links (Gegenuhrzeigersinn), bis die Lok reagiert. Markieren Sie die Stellung des Potis mit einem Filzstift oder ähnlichem. Anschließend wird das Poti P1 bis zum rechten Anschlag gedreht. Die adressierte Lok wird auf die Handreglerkommandos nicht mehr reagieren. Jetzt wird der Handregler erneut auf kleine Fahrt gestellt und dann das Poti P1 vom rechten Anschlag aus langsam nach links gedreht, bis die Lok wieder reagiert. Jetzt erfolgt die zweite Markierung am Poti P1. Die endgültige Einstellung von P1 erfolgt dann zwischen den beiden Markierungen, jedoch nicht in der Mitte, sondern etwa zwei Drittel in Richtung der zweiten Markierung. Am einfachsten erfolgt die Einstellung mittels eines Oszilloskopes. Es wird in Stellung AC 100mV am Gleis gemessen. Die HF-Amplitude des Signals sollte etwa 500mVSS betragen. Toleranzbereich +50mV 100mV in der Nähe der Einspeisung der Zentrale. In entfernteren Streckenteilen kann das Signal bis auf 200mVSS absinken.. Bauteile der Zentrale P1: Poti für Pegel Datensignal R15: Widerstand alternativ zu P1 C30: 220nF R6: 100 Ohm Stiftreihe JP1: Umstellen auf Zwei- oder Dreileitersystem

Schaltplan Lokdecoder

Schaltplan Handregler

Handregler Layout Der Kippschalter an Position S4 zwischen der Taste Automatk (T6) und dem Schalter Zustzfunktion F1 (S3) ist werkseitig nicht bestückt. Eine Bestückung kann nachträglich erfolgen. Mit dem Schalter S4 kann dann das automatische Erkennen roter Signale ausgeschaltet werden. Folglich durchfährt die Lok ohne Halt alle Haltstrecken UZ und GUZ beim Zweileiter- bzw. HALT bei Dreileitersystem! Oberseite Unterseite Oberseite Unterseite Lokdecoder Professionell Lokdecoder Economy Erhöhung der Betriebsfähigkeit bei Stromunterbrechungen Die Lokdecoder überbrücken kurzzeitige Stromunterbrechungen von etwa 0,3 Sekunden. Unterbrechungen können beim Überfahren von Weichenherzen entstehen, oder wenn die Gleise und/oder die stromaufnehmenden Lokräder verschmutzt sind. Gleiches gilt bei verschmutzten Schleifkontakten an den Rädern oder Mittelschleifer. Sofern in den Loks ausreichend Platz ist, kann die Überbrückungszeit von 0,3 Sekunden durch den Einbau eines zusätzlichen Kondensators erhöht werden. Der Kondensator kann 47uF oder 100uF bei mindestens 16V Betriebsspannung betragen. Er wird beim Eco- oder Profidecoder direkt, oder besser mit zwei dünnen Litzen parallel an den Kondensator C1 (10uF) angelötet. Die Polarität ist zu beachten: Beim Profidecoder (Oberseite) befindet sich der Pluspol von C1 im Bild oben, beim Ecodecoder im Bild unten. Man erreicht durch den Einbau, dass Der Microcomputer auf dem Decoder bei Stromunterbrechungen je nach Zusatzkondensator etwa 1 bis 1,5 Sekunden sein Programm fortführt und keinen Neustart vornimmt. Der Lokmotor zuckt dann nur kurz, während er bei Programmneustart anhalten und von Null an wieder beschleunigen würde.