Geschäftsbericht 2014



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Transkript:

Geschäftsbericht 2014 Volksbank Erkelenz eg

Inhalt Vorwort 3 Jahresbilanz Aktiva 4 Jahresbilanz Passiva 5 Gewinn- und Verlustrechnung 6 Bericht des Vorstandes und Aufsichtsrates 7 Unsere Bank im Jahr 2014 8 11 Vorstand Dr. Veit Luxem Diplom-Kaufmann Erkelenz Vorsitzender Josef Brück Diplom-Kaufmann Erftstadt Rainer Corsten Diplom-Bankbetriebswirt ADG Wegberg Prokuristen Lutz Allwicher Diplom-Bankbetriebswirt ADG Wegberg Peter Hermanns Diplom-Bankbetriebswirt ADG Erkelenz Jürgen Manz Diplom-Bankbetriebswirt ADG Wegberg Franz-Josef Peters Diplom-Bankbetriebswirt ADG Wegberg bis 31.8.2014 Harald Silberer Bankbetriebswirt RWGA Jülich Joachim Winands Grevenbroich ab Dezember 2014 Gerd Wintz Bankbetriebswirt RWGA Titz

Vorwort Liebe Mitglieder, Kunden und Geschäftsfreunde, mit Ihren Anforderungen wachsen das ist unser Anspruch, den wir 2014 auch mit der Fertigstellung unserer neuen Hauptstelle sichtbar gemacht haben. Wir haben zeitgemäßen Raum für Ihre individuelle Beratung und Betreuung in allen finanziellen Angelegenheiten geschaffen. Raum auch für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir in dem zum Teil neu erbauten und zum Teil umgebauten Bankgebäude nun konzentrieren können. Damit steht Ihnen in Erkelenz als Hauptstelle unsere geballte Kompetenz zur Verfügung. Unsere Mitglieder, unsere Kunden, unsere Mitarbeiter und sogar Passanten, die sich über das veränderte Stadtbild freuen Sie alle äußern sich positiv über unsere neue funktionsgerechte Bank. Vielleicht, weil es sich hierbei nicht allein um neue Räume, sondern um den Grundstein und ein klares Zeichen für die optimale, zeitgemäße Kundenbetreuung handelt?! Sicher ist: Wir sind mit Ihren Anforderungen gewachsen, räumlich und im übertragenen Sinn. Dieses bedarfsorientierte Wachstum befähigt uns, Ihnen heute ein Maximum an modernen Finanzdienstleistungen, bewährtem Service und unsere klassische Kundennähe zu bieten in unserer neuen Hauptstelle und natürlich nach wie vor in unseren Filialen. Aber auch über unser Kundenservicecenter oder über das Internet können Sie Ihre Bankgeschäfte mit uns abwickeln ganz wie es Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Den Erfolg dieses Anspruchs belegt die Entwicklung unserer Bank trotz der Widrigkeiten der Finanzmärkte im vergangenen Geschäftsjahr. Eine offene, klare Architektur, transparente Geschäftspolitik und eine positive Bilanz das passt zusammen. Weiterhin werden wir diese Offenheit leben, die unsere neuen Räume nun auch architektonisch zum Ausdruck bringen. Wir werden gradlinig und strukturiert vorgehen, auf beste Kunden-Bank-Beziehungen setzen und Qualität und Service Raum geben. Dafür haben wir mit unserer neuen Bank nicht nur ein äußeres Zeichen gesetzt. Dafür setzen wir uns seit jeher ein. Die Zahlen aus dem vergangenen Geschäftsjahr, Ihr Interesse und unser Wissen um die Bedeutung der Werte auf denen unser Geschäftsmodell gründet, geben uns die Richtung vor. Gehen Sie mit Gemeinsam können wir viel erreichen. April 2015 Dr. Veit Luxem Vorstandsvorsitzender Josef Brück Vorstand Rainer Corsten Vorstand 3

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2014* Aktivseite Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Barreserve a) Kassenbestand 4.631.288,95 4.942 b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 1.560.387,86 1.867 darunter: bei der Dt. Bundesbank 1.560.387,86 (1.867) c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 6.191.676,81 0 2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0 darunter: bei der Dt. Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0) b) Wechsel 0,00 0,00 0 3. Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig 25.606.756,32 25.904 b) andere Forderungen 3.019.468,04 28.626.224,36 11.510 4. Forderungen an Kunden 375.125.054,80 365.867 darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 238.541.371,00 (229.779) Kommunalkredite 154.503,53 (1.536) 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Dt. Bundesbank 0,00 (0) ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Dt. Bundesbank 0,00 (0) b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten 11.986.197,62 10.914 darunter: beleihbar bei der Dt. Bundesbank 11.986.197,62 (10.914) bb) von anderen Emittenten 124.711.720,34 136.697.917,96 123.734 darunter: beleihbar bei der Dt. Bundesbank 119.197.320,75 (122.053) c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 136.697.917,96 0 Nennbetrag 0,00 (0) 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 47.779.171,59 39.681 6a. Handelsbestand 0,00 0 7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften a) Beteiligungen 32.611.248,54 29.642 darunter: an Kreditinstituten 1.264.283,33 (2.511) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 470.363,00 33.081.611,54 470 darunter: bei Kreditgenossenschaften 1.600,00 (2) bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) 8. Anteile an verbundenen Unternehmen 51.129,19 51 darunter: an Kreditinstituten 0,00 (0) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) 9. Treuhandvermögen 2.029.909,56 3.088 darunter: Treuhandkredite 2.029.909,56 (3.088) 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0 11. Immaterielle Anlagewerte a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0 b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.434,50 12 c) Geschäfts oder Firmenwert 0,00 0 d) geleistete Anzahlungen 0,00 38.434,50 0 12. Sachanlagen 22.747.875,59 14.848 13. Sonstige Vermögensgegenstände 5.325.662,22 6.157 14. Rechnungsabgrenzungsposten 293.613,78 3 15. Aktive latente Steuern 0,00 0 16. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0 Summe der Aktiva 657.988.281,90 638.690 Dt. Bundesbank = Deutsche Bundesbank 4

Passivseite Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig 684.464,58 361 b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 70.257.084,04 70.941.548,62 77.979 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 221.424.232,02 226.619 ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 14.353.779,25 235.778.011,27 12.903 b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig 217.379.365,51 183.977 bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 43.374.043,38 260.753.408,89 496.531.420,16 48.621 3. Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 2.914 b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0 darunter: Geldmarktpapiere 0,00 (0) eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0) 3a. Handelsbestand 0,00 0 4. Treuhandverbindlichkeiten 2.029.909,56 3.088 darunter: Treuhandkredite 2.029.909,56 (3.088) 5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.140.349,55 570 6. Rechnungsabgrenzungsposten 205.580,10 261 6a. Passive latente Steuern 0,00 0 7. Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.825.596,69 2.791 b) Steuerrückstellungen 90.125,80 83 c) andere Rückstellungen 2.306.085,00 5.221.807,49 1.316 8. 0,00 0 9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0 10. Genussrechtskapital 0,00 0 darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0) 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 32.330.000,00 29.500 darunter: Sonderposten nach 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0) 12. Eigenkapital a) Gezeichnetes Kapital 10.983.624,19 10.837 b) Kapitalrücklage 0,00 0 c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage 14.100.000,00 13.700 cb) andere Ergebnisrücklagen 23.250.000,00 37.350.000,00 21.900 d) Bilanzgewinn 1.254.042,23 49.587.666,42 1.270 Summe der Passiva 657.988.281,90 638.690 1. Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0 b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 13.266.275,73 14.131 c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 13.266.275,73 0 2. Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0 b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0 c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 24.851.029,07 24.851.029,07 18.256 darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0) 5

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. 2014 bis 31.12. 2014* Geschäftsjahr Vorjahr EUR EUR EUR EUR TEUR 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 15.401.159,08 16.794 b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 4.807.497,79 20.208.656,87 5.575 2. Zinsaufwendungen 4.096.840,73 16.111.816,14 7.016 3. Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 1.543.098,32 1.513 b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 518.239,82 437 c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 2.061.338,14 0 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0 5. Provisionserträge 6.407.776,22 6.521 6. Provisionsaufwendungen 863.809,32 5.543.966,90 918 7. Nettoertrag/ aufwand des Handelsbestands 0,00 0 8. Sonstige betriebliche Erträge 768.346,43 1.635 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter 8.685.547,43 8.415 ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.807.771,62 10.493.319,05 1.615 darunter: für Altersversorgung 337.508,61 (222) b) andere Verwaltungsaufwendungen 4.976.054,30 15.469.373,35 4.673 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 1.077.860,79 568 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 515.723,04 328 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 135.170,04 1.782 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 135.170,04 0 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 0 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 5.440,76 5.440,76 0 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 40,00 0 19. Überschuss der normalen Geschäftstätigkeit 7.292.741,15 7.160 20. Außerordentliche Erträge 0,00 0 21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0 22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0) 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.097.737,34 2.476 darunter latente Steuern 0,00 (0) 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 18.210,65 2.115.947,99 18 24 a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 2.830.000,00 2.300 25. Jahresüberschuss 2.346.793,16 2.366 26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.249,07 4 2.354.042,23 2.370 27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0 b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0 2.354.042,23 2.370 28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen a) in die gesetzliche Rücklage 400.000,00 400 b) in andere Ergebnisrücklagen 700.000,00 1.100.000,00 700 29. Bilanzgewinn 1.254.042,23 1.270 * Der Jahresabschluss ist in verkürzter Form dargestellt. Dem vollständigen Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung und Anhang) sowie dem Lagebericht wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk des Genossenschaftsverbandes e. V. erteilt. Der vollständige Jahresabschluss und der Lagebericht liegen in den Geschäftsräumen unserer Geschäftsstellen zur Einsichtnahme aus. Sie werden nach der Vertreterversammlung im Bundesanzeiger veröffentlicht. 6

Bericht des Vorstandes und Aufsichtsrates Bericht des Vorstandes Bericht des Aufsichtsrates Aufsichtsrat Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wurde in 2014 durch die schwierigen internationalen Rahmenbedingungen beeinträchtigt. Neben den Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise belasteten auch die Auswirkungen geopolitischer Konflikte das Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in 2014 mit 1,5 % dennoch deutlich stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Hierbei blieben die Konsumausgaben die verlässliche Stütze des gesamtwirtschaftlichen Wachstums. Zur Ausweitung der Konsumausgaben trugen die nach wie vor aufwärts gerichtete Beschäftigungsentwicklung, die zunehmenden Tarifverdienste und ein vergleichsweise geringer Anstieg der Verbraucherpreise bei. Hinzu kommt die politisch gewollte Niedrigzinspolitik der EZB, die mangels anderer Alternativen viele Verbraucher zu vorgezogenen Anschaffungen animierte. In einem sowohl politisch als auch finanzwirtschaftlich schwierigen Umfeld ist es uns aber dennoch gelungen, wiederum einen guten Geschäftsabschluss vorzulegen. Hierbei erhöhte sich unsere Bilanzsumme um ca. 20 Mio. Euro auf nunmehr 658 Mio. Euro. Dies resultiert einerseits aus dem Anstieg der Kundenforderungen um 9,3 Mio. Euro auf 375 Mio. Euro und andrerseits einem Anstieg der Kundeneinlagen um 24 Mio. Euro auf nun 497 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung des außerbilanziellen Kundenanlagevolumens erhöhte sich dieses um sogar 42,5 Mio. Euro oder 5,1 %. Die Ertragslage der Bank ist durch ein weiter rückläufiges Zinsergebnis, einem in etwa gleichen Provisionsüberschuss sowie einem höheren Verwaltungsaufwand geprägt. Dennoch sind wir mit dem erzielten Betriebsergebnis nach Risikovorsorge zufrieden. Es versetzt uns in die Lage, der Vertreterversammlung neben der 5 %-igen Grunddividende einen Bonus von 1 % vorzuschlagen. Wir sind zuversichtlich, dass es uns auch unter schwierigeren Rahmenbedingungen in den zukünftigen Jahren gelingen wird, mit Qualität im Beratungsund Dienstleistungssektor sowie einer dauerhaften Realisierung des genossenschaftlichen Geschäftsmodells, die gesteckten Ziele zu erreichen. Die zentrale gesetzliche und satzungsmäßige Aufgabe des Aufsichtsrates ist die Überwachung der Geschäftsführung des Vorstandes. Weiterhin obliegt dem Aufsichtsrat die Pflicht, den Jahresabschluss, den gesetzlichen Lagebericht und den Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Jahresüberschusses zu prüfen und der Vertreterversammlung vor Feststellung des Jahresabschlusses über das Ergebnis Bericht zu erstatten. Im Geschäftsjahr 2014 ist der Aufsichtsrat diesen gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben umfassend nachgekommen. In Erfüllung dieser Aufgaben hat sich der Aufsichtsrat in regelmäßigen Sitzungen detailliert und zeitnah über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz-, Ertrags-, Liquiditäts- und Risikolage der Bank unterrichten lassen. Alle Auskünfte und Informationen wurden ihm vom Vorstand umfassend, zeitnah und sachgerecht zur Verfügung gestellt. Zustimmungspflichtige Kredite und Investitionsvorhaben sowie grundsätzliche Fragen zur Unternehmenspolitik und -strategie wurden ausführlich erörtert und auf Basis umfassender Dokumentationen, geeigneter Unterlagen und Auskünfte des Vorstandes entschieden. Das Zusammenwirken von Vorstand und Aufsichtsrat bei den Entscheidungsfindungen war von beiderseitigem Vertrauen geprägt. Durch eigene zusätzliche Prüfungshandlungen hat sich der Aufsichtsrat ein vertiefendes Bild über die Lage und wirtschaftliche Situation der Genossenschaft verschafft. Die Prüfungen haben zu keinen wesentlichen Beanstandungen geführt. Der vorliegende Jahresabschluss mit Lagebericht wurde vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e. V. Münster geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Prüfungsergebnis des Genossenschaftsverbandes an. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss mit Lagebericht zum 31.12. 2014 festzustellen und den Vorschlag des Vorstandes über die Verteilung des Jahresüberschusses, der den Vorschriften der Satzung entspricht, anzunehmen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im abgelaufenen Jahr geleistete Arbeit. Marita Schlupkothen Diplom Betriebswirtin/ Steuerberaterin Wegberg Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Jansen Bürgermeister Hückelhoven stv. Aufsichtsratsvorsitzender Herbert Exner Wirtschaftsprüfer/ Steuerberater Erkelenz Erwin Heinrichs Diplom-Kaufmann/ Wirtschaftsprüfer/ Steuerberater Wegberg Helma Horbach-Schmitz Diplom Ökonomin/ Diplom Kauffrau FH/ Geschäftsführerin Erkelenz Karl Jansen Elektromeister Linnich bis 3.6.2014 Dr. Andreas Pützhoven Notar Erkelenz ab 4.6.2014 April 2015 Der Vorstand April 2015 Der Aufsichtsrat Dr. Veit Luxem Josef Brück Rainer Corsten Marita Schlupkothen Vorsitzende des Aufsichtsrates 7

Unsere Bank im Jahr 2014 Raum für Qualität und Service Neueröffnung Hauptstelle Wir wachsen mit Ihren Anforderungen mit diesem Vorsatz haben wir zwei Jahre lang an der Erweiterung unserer Hauptstelle in Erkelenz gearbeitet. Im vergangenen Frühjahr konnten unsere Mitglieder und Kunden selbst beurteilen, wie groß wir geworden sind. Am 31. März 2014 fand die Eröffnungsfeier unserer neuen Hauptstelle statt. Den Besuchern präsentieren sich helle, klare Räume mit einer gradlinigen Architektur, die unsere Offenheit, Klarheit und Transparenz zum Ausdruck bringt. Nach der Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Veit Luxem, Erläuterungen durch den Architekten Rainer M. Kresing, der Segnung durch Pastor Werner Rombach und Pfarrer Günter Jendges sowie Grußworten durch die Aufsichtsratsvorsitzende Marita Schlupkothen und Bürgermeister Peter Jansen, lud der Vorstand zur Begehung der neuen Räumlichkeiten ein. 8

Verabschiedung Franz-Josef Peters Vertreterversammlung Raum für Charakterköpfe auch den gibt es bei uns! Als solcher hat sich Franz-Josef Peters, Prokurist und Leiter der Firmenbank, in 44 Jahren bei der Volksbank Erkelenz einen Namen gemacht, mit Kompetenz, Know-how und viel Einsatzbereitschaft. Der Vorstand dankte ihm anlässlich seines Abschieds in den sogenannten Ruhestand. Zeichen des Dankes für die wertvolle Arbeit unseres langjährigen Mitarbeiters: eine Ehrenurkunde. Vertreterwahl Anders als Großbanken bieten wir unseren Kunden viel Freiraum zur Mitbestimmung: durch die Möglichkeit der Mitgliedschaft. Über 7.300 Mitglieder zählte unsere Genossenschaft schon im letzten Geschäftsjahr. Diese wählten im April ihre 245 Vertreter, die wiederum im Dienste der Mitglieder das Mitspracherecht wahrnehmen. So hat jedes Mitglied bei uns eine Stimme und wir bleiben mit unseren Teilhabern im Gespräch. Regelmäßig werden die Mitgliedervertreter über den Entwicklungsstand unserer Bank informiert. Im Jahr 2014 konnte Dr. Veit Luxem über ein Plus in allen Bereichen sprechen: im Hinblick auf die Mitgliederzahlen, das Kundengeschäft und unsere Aktivitäten als Genossenschaft. Das Ergebnis: ein A++-Rating und damit ein Spitzenplatz im Ranking der deutschen Kreditgenossenschaften. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurde die Vorsitzende des Kontrollgremiums, Marita Schlupkothen, einstimmig wiedergewählt. Als Nachfolger für den nach 37 Jahren Tätigkeit aus Altersgründen aus dem Aufsichtsrat ausscheidenden Karl Jansen (Bild oben links) wurde der Erkelenzer Dr. Andreas Pützhoven (Bild oben rechts) als neues Mitglied ebenfalls einstimmig in den Aufsichtsrat gewählt. Karl Jansen erhielt für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit die Silberne Ehrennadel des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands. 50 Jahre Mitgliedschaft Mittendrin statt nur dabei sind unsere Kunden, die als Teilhaber Mitglieder unserer Bank geworden sind. Im Jahr 2014 zeichneten wir wieder Mitglieder aus, die bereits ein halbes Jahrhundert Bankteilhaber bei uns sind. Dabei konnten jene Mitglieder, die wir vor Ort ehren durften, auch gleich unsere neuen Räume in Augenschein nehmen. 9

Veranstaltung Knopp Einer der Prüfungsbesten Raum für Geschichte und Geschichten: Zu unserer diesjährigen Forums-Veranstaltung begrüßten wir wieder hochkarätige Prominenz Prof. Dr. Guido Knopp. Der Journalist, Publizist und Moderator ist bekannt für seine spannende Aufbereitung geschichtlicher Themen für das ZDF. Für unsere Forums-Veranstaltung hatte sich das TV-Urgestein das Leben des russischen Präsidenten Putin vorgenommen. Rund 600 Gäste waren gekommen, um zu hören, wie Prof. Knopp aus dem Nähkästchen plauderte und dabei Detailwissen über Putins Werdegang offenbarte, so etwa aus dessen Zeit beim KGB und in Berlin vor dem Fall der Mauer. Im Anschluss signierte der prominente Gast noch Bücher für die Teilnehmer der Veranstaltung. Einer der besten Nachwuchsbanker in der genossenschaftlichen Finanz- Gruppe hat seine Ausbildung bei uns gemacht: Christian Linskens aus Niederkrüchten. Für seine herausragende Abschlussnote wurde er vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband und natürlich von unserem Institut geehrt. Spenden Im Geschäftsjahr 2014 konnten wir insgesamt 76.400 Euro aus Reinerträgen des Gewinnsparens in unserer Region sinnvoll einsetzten. Unter dem Motto Geld und Schule erhielten im vergangenen Jahr 48 Bildungseinrichtungen aus unserem Geschäftsgebiet von unserer Bank Spenden von insgesamt 33.750 Euro. Dabei kommen für die Gewinnsparer nicht nur sichere Sparerträge und attraktive Gewinnchancen zusammen; zugleich werden eben auch Förderbeiträge für soziale Zwecke erwirtschaftet. Bei der Übergabe der Spenden an die Bildungseinrichtungen verwies Dr. Veit Luxem noch einmal auf den Anspruch der Volksbank an aktive Hilfe zur Selbsthilfe für die Region. 10

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