Landesverwaltungsamt Personalrecruiting für die Landesverwaltung Hochschule Harz Praxismesse Zukunftsnetzwerk FB Verwaltungswissenschaften 31.05.2017
I. Personalrecruiting II. Systemwechsel III. Frau Heinitz: Befragung zum Berufseinstieg
Nachausbildungsoffensive im Landesverwaltungsamt Kabinettsvorlage des MF vom 15. Dezember und Kabinettsbeschluss vom 22. Dezember 2015 Auszug: Dennoch wird die Landesverwaltung in der kommenden Legislaturperiode einen Wandel zur Einstellungsverwaltung vollziehen, um die in den kommenden Jahren steigenden Altersabgänge abzufedern. Während von 2012 bis 2016 5.102 Landesbedienstete in den Ruhestand getreten sind bzw. treten, werden es von 2017 bis 2021 8.642 Landesbedienstete sein. Von 2022 bis 2025 werden noch einmal 7.827 Landesbedienstete zusätzlich in den Ruhestand treten Aus diesem Grunde soll mit dieser Kabinettsvorlage als Teil der demographieorientierten Personalentwicklung für den Schwerpunktbereich der sog. Übrigen Verwaltung eine Nachausbildungsoffensive im Landesverwaltungsamt beschlossen werden Mit der Nachausbildungsinitiative soll zum einen junges, gut ausgebildetes Personal für einen dauerhaften Einsatz in der Landesverwaltung gewonnen und vorbereitet werden. Dies sind zum einen die Absolventen der Studiengänge Öffentliche Verwaltung und Verwaltungsökonomie, aber zukünftig auch Hochschulabsolventen mit fachspezifischen Ausbildungsabschlüssen, wie Ingenieure, Sozialpädagogen, Informatiker usw. Das Landesverwaltungsamt als Teil der Übrigen Verwaltung ist für diese Aufgabe am Besten geeignet, denn es gewährleistet als zentrale Bündelungsbehörde und Schnittstelle zwischen den obersten und den unteren Landesbehörden sowie den Landkreisen und kreisfreien Städten des Landes eine umfassende spätere Verwendungsbreite der Absolventen. Zudem kann das Landesverwaltungsamt auf eine jahrelange Erfahrung als Ausbildungs- und Einstellungsbehörde der allgemeinen Verwaltung zurückgreifen.
Koalitionsvertrag Öffentliche Verwaltung Das Rückgrat des Öffentlichen Dienstes ist sein Personal. Nur mit motivierten Mitarbeitern kann die Verwaltung unseres Landes für die Bürgerinnen und Bürger erfolgreich arbeiten Die Koalitionspartner sind sich darüber einig, das Personalentwicklungskonzept auf der Grundlage einer Zielzahl von 18,7 je 1.000 Einwohner bis Ende des Jahres 2020 neu auszurichten. Hierzu vereinbaren die Vertragspartner, dass Anreize zur Steuerung des Personalbedarfs durch die Bildung von Budgets geschaffen werden, befristete Stellen durch die Fachministerien entfristet werden können und jeder Beschäftigte mit einer Stelle im Stellenplan untersetzt wird.
Systemwechsel im Personalhaushalt ab dem Haushalt 2017 Struktur (Planstellen/Stellen) Kapitelbezogenes Beschäftigungsvolumen (Vollzeitäquivalent VzÄ) Dreiklang Kapitelbezogenes Personalkostenbudget
1.431 Vollzeitäquivalente (VzÄ) davon: ca. 70 % der Beschäftigten: allgemeine Verwaltung und ca. 30 % der Beschäftigten: fachspezifische Ausbildungsabschlüsse
Personalkostenbudget 2017 Einzelplan Kapitel Titel 2017 03 0310 42201 25.304.104,00 03 0310 42701 4.257.700,00 03 0310 42801 42.238.600,00 03 0310 91613 1.085.100,00 72.885.504,00 03 0310 428 61 2.727.800,00 03 0310 428 92 953.900,00 3.681.700,00
Personalrecruiting -> Personalbedarfsprognose 1.600,00 1.400,00 1.363,10 1.374,10 1.349,10 1.431 1.200,00 1.000,00 800,00 600,00 400,00 200,00 81,9 0,00 IST-VzÄ (31.03.2017) zzgl. offene Verfahren IST-Ende 2017 Delta VzÄ Soll-VzÄ 2017
Personalrecruiting -> Qualifikationen Bachelor öffentliche Verwaltung Juristen Sozialpädagogen Ärzte Tierärzte Apotheker Ingenieure Verfahrenstechniker Brandschützer Piloten
Personalrecruiting - wen suchen wir? den jungen, fachkompetenten, dynamischen, motivierten und aufgeschlossenen Absolventen
Frau Heinitz
Referat 105 (PE, Aus- und Fortbildung) AZ.: 105.1.3-0305/NAO Stand: Dezember 2016 Erfahrungsbericht einer beim Landesverwaltungsamt eingestellten Beschäftigten der Nachausbildungsoffensive Befragung von neueingestellten Beschäftigten im Rahmen der Nachausbildungsoffensive
Hintergrund der Befragung Neueingestellte Beschäftigte der Nachausbildungsoffensive sollten anhand eines Fragebogens die Möglichkeit erhalten, ihre ersten persönlichen Erfahrungen zu schildern. Die Befragung offeriert die Möglichkeit, die Situation, der im Rahmen der Nachausbildungsoffensive eingestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu beurteilen, versteckte Ressourcen zu erkennen und adäquate Verbesserungen zu konzipieren. Befragungszeitraum: 10.11.2016 bis 30.11.2016 Der Fragebogen wurde an insgesamt 38 Hochschulabsolventen versendet, davon 24 Absolventen mit der Laufbahnbefähigung für den allgemeinen Verwaltungsdienst, Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt und 14 Absolventen mit anderen Fachabschlüssen. Rücklaufquote: 57,89 % (22 von 38 ausgefüllte Fragebögen)
Fragenkomplexe I. Erste Eindrücke und Einarbeitung II. Fragen zur Teamarbeit und Integration III. Umsetzung der im Studium erworbenen Kenntnisse bei der Erfüllung Ihrer Arbeitsaufgaben IV. Fragen zur Arbeitsplatzausstattung V. Fragen zur Thematik Fortbildung VI. Rückmeldung durch den Vorgesetzten VII. Fragen zur Zufriedenheit mit dem derzeitigen Einsatzgebiet VIII. Persönliche Angaben und Schlussfrage
I. Erste Eindrücke und Einarbeitung Fühlen Sie sich in Ihrem Referat/Referentenbereich willkommen? Wissen Sie an wen Sie sich bei Fragen/Schwierigkeiten wenden können? 25 22 20 15 10 5 0 Anzahl 0 ja nein
II. Fragen zur Teamarbeit und Integration Wurden Sie in Ihrem Referat/Referentenbereich integriert?
III. Umsetzung der im Studium erworbenen Kenntnisse bei der Erfüllung Ihrer Arbeitsaufgaben Können Sie Ihre im Studium erworbenen Fachkenntnisse in der Praxis anwenden?
V. Fragen zur Thematik Fortbildung Hat Ihr/e Vorgesetzte/r mit Ihnen über die Thematik Fortbildungen gesprochen? 70 60 50 40 30 20 10 0 63,64 % 27,27 % ja nein teilweise 4,55 % Hinweis: Wenn Sie Fortbildungen in Anspruch nehmen möchten, dann besprechen Sie dies zunächst mit Ihrer/Ihrem Vorgesetzten. Ferner hat Ihr/e unmittelbare/r Vorgesetzte/r im Rahmen der Erhebung der Fortbildungsbedarfe für das Folgejahr mit Ihnen ein Fortbildungsgespräch (i. d. R. gegen Ende des Jahres) führen. Haben Sie Fortbildungen in Anspruch genommen?
VI. Rückmeldung durch den Vorgesetzten Erhalten Sie durch Ihre/n Vorgesetzte/n in regelmäßigen Abständen eine Rückmeldung über Ihre geleisteten Arbeitsergebnisse? 70 60 50 40 30 20 10 0 59,09 % 36,36 % 4,55 % ja nein teilweise Hinweis: Bitten Sie Ihre/Ihren Vorgesetzte/n nach Aufgabenerledigung um eine Rückmeldung über Ihre Arbeitsergebnisse. Die GO LVwA regelt, dass die oder der unmittelbare Vorgesetzte mindestens einmal jährlich mit seinen Beschäftigten ein Personalführungsgespräch durchzuführen hat (vgl. 4 Abs. 3 GO LVwA). Wenn ja, in welcher Form erhalten Sie entsprechende Rückmeldungen durch Ihre/n Vorgesetzte/n? Ein Großteil der Befragten gab an, eine entsprechende Rückmeldung durch die/den Vorgesetzte/n in Form von persönlichen Gesprächen zu erhalten. Einige Befragte erwähnten, dass sie Rückmeldungen in Form des Aussprechens eines Lobes bzw. einer positiven Anerkennung der Arbeitsleistung erfahren haben.
VII. Fragen zur Zufriedenheit mit dem derzeitigen Einsatzgebiet Sind Sie mit Ihrem derzeitigen Einsatzgebiet zufrieden? 100 90 80 70 60 50 40 30 20 10 0 90,91 % ja nein 9,09 %
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!