Mit beratender Stimme gemäß 36 (6) GO NRW: Ratsherr Läckes Ratsherr Kokol Ratsherr Heitmann

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Transkript:

Niederschrift über die 10. Sitzung der Bezirksvertretung Krefeld-Ost am Mittwoch, den 10. Mai 2006, im Sitzungssaal des Bockumer Rathauses, Uerdinger Str. 585, Krefeld Anwesend sind unter Vorsitz von Herrn Bezirksvorsteher Brockers die Bezirksverordneten: Herr Buskamp Herr Grosche Herr Pfortmüller Frau Dietz Herr Heinrich Herr Dr. Kolder Herr Krüger Herr Merkel Frau Pollok Herr Follmer Frau Matthias Herr Seifert Herr Hoffmann Frau Stichternoth Mit beratender Stimme gemäß 36 (6) GO NRW: Ratsherr Horn Ratsherr Läckes Ratsherr Kokol Ratsherr Heitmann von der Verwaltung: Herr Schütze Fachbereich Bürgerservice- Herr Wielebinski - Fachbereich Grünflächen Herr Axnick - Fachbereich Jugendhilfe und Beschäftigungsförderung- Herr Gudd - Fachbereich Stadtplanung und Bauaufsicht - als Schriftführer: Entschuldigt fehlt: Herr Borchardt Fachbereich Bürgerservice - Ratsherr Schittges Beginn der Sitzung: 17:05 Uhr Herr Bezirksvorsteher Brockers eröffnet die Sitzung und stellt den form- und fristgerechten Versand der Einladung fest.

- 2 - Auf Befragen verbleibt es bei der vorgeschlagenen Tagesordnung: 1a. Genehmigung der Niederschrift der 08. Sitzung vom 21.12.2005 1b. Genehmigung der Niederschrift der 09. Sitzung vom 21.03.2006 2. Eingänge und Mitteilungen 3. Berichte der Verwaltung 4. Einwohnerfragestunde 5. Aufteilung der vom Rat der Bezirksvertretung gemäß 37 Abs. 3 GO NRW a.f. zugewiesenen Haushaltsmittel auf Einzelzwecke bei gleichzeitiger Festlegung der Ansatzhöhe Fortsetzung der Beratung- Vorlage-Nr.: 1390/06 Anlage-Nr.: 6. Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 698 (V) Südlich Rather Str., östlich Werner-Voß-Str. hier: Beschluss zur Aufstellung und öffentlichen Auslegung 7. 256. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Krefeld im Bereich südlich der Rather Str. östlich der Werner-Voß-Str.; hier: Beschluss zur Aufstellung und öffentlichen Auslegung 8. Querungshilfe Uerdinger Str. in Höhe Sonnenhof/Vadersstr. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne- 9. Anfragen 1516/06 1517/06 TOP 1a Genehmigung der Niederschrift der 08. Sitzung vom 21.12.2005 Beschluss: Die Niederschrift wird genehmigt. Abstimmungsergebnis: einstimmig. TOP 1b Genehmigung der Niederschrift der 09. Sitzung vom 21.03.2006 37 Herr Krüger bittet, folgende Ergänzungen bzw. Berichtigungen vorzunehmen: Zu Top 8 auf Seite 4: In Ergänzung ihres Antrages erklärt Herr Krüger für die SPD-Fraktion, dass die für die Elterninitiative Hexenkessel beantragten 840,- hälftig auch der Patin des Spielplatzes Kaiserpark, Frau Huhnen, zur Verfügung gestellt werden sollen. Herr Merkel erläutert die Einzelpositionen des SPD-Antrages, der ebenfalls die Bereitstellung von Verfügungsmitteln für den Bezirksvorsteher enthält und stellt fest, dass die übrigen Mittel ausschließlich der Jugendförderung dienen sollten. Zu TOP 4 auf Seite 3: Im letzten Absatz muss es richtig heißen:...im Jahre 2007... Herr Heinrich stellt fest, dass der von ihm beantragte Betrag für die Planung der Moerser Landstraße 150.000,- beträgt. Zu TOP 11.9 auf Seite 7: Herr Heinrich stellt fest, dass seine Anfrage bezüglich der Löschwasserversorgung inhaltlich nicht ganz richtig wiedergegeben worden sei. Sie bezog sich vielmehr auf

- 3 - das Vorhandensein von Löschwasserteichen und deren Funktionsfähigkeit und Hydranten in den Außenbezirken, um etwaige Löschwassertransporte mit zusätzlichen Fahrzeugen auf ein absolutes Minimum zu beschränken bzw. gänzlich überflüssig zu machen wegen eines eventuellen Zeitverzuges. Beschluss: Mit den vorstehenden Berichtigungen bzw. Ergänzungen wird die Niederschrift genehmigt. Abstimmungsergebnis: einstimmig TOP 2 Eingänge und Mitteilungen 2.1 Herr Brockers gibt bekannt, dass der mit der Einladung versandte Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne bezüglich der Querungshilfe Uerdinger Straße unter TOP 8 behandelt wird. TOP 3 Berichte der Verwaltung 3.1 Verockerung Holtmoers Der in der letzten Sitzung angeforderte Zusatzbericht der Verwaltung wird als Anlage zur Niederschrift gegeben. (Anlage 1) 21 3.2 Parkmöglichkeiten am Burchartzhof Der Fachbereich Liegenschaften wird sich direkt mit Herrn Pfortmüller zur Vereinbarung eines Besprechungstermines in Verbindung setzen. 32 3.3 Parkscheibenregelung vor Café Exquisit, Uerdinger Straße Die Parkdauer ist per Beschluss der Bezirksvertretung für das gesamte Bockumer Zentrum auf 1 Stunde festgesetzt worden. Herr Krüger als Anfragender stellt fest, dass er das Bockumer Zentrum für sich nur im Bereich von Sparkasse bis Rathaus ansiedeln würde und von daher erneuert er seinen Wunsch nach einer möglichen Änderung der Parkdauer, da für einen Besuch des Cafés bzw. des benachbarten Beerdigungsinstitutes eine Stunde kaum ausreichend sein dürfte. VI 3.4 Basketballständer auf dem Spielplatz in Gartenstadt Herr Wielebinski unterrichtet die Bezirksvertretung darüber, dass es sich bei dem Basketballständer nach neuester Rechtsprechung um ein Sportgerät handelt und es für Sportgeräte verbindliche Lärmwerte gebe. Dies würde dazu führen, dass der Basketballständer auf dem Spielplatz abgebaut werden müsse. Nach Ansicht der Verwaltung gebe es 3 Alternativstandorte, die aber noch genauestens zu untersuchen seien: Gemeinbedarfsplatz Pappelstraße, Spielplatz Stettiner Straße und Bolzplatz Traarer Straße. In jedem Falle müsse vorher ein Lärmgutachten erstellt werden. Die Gesamtkosten für eine Verlagerung des Basketballständers werden auf ca. 10.000,- geschätzt. Als Fazit der sich anschließenden lebhaften Diskussion bleibt festzuhalten, dass die Verwaltung aufgefordert wird, für eine der nächsten Sitzungen zu diesem Thema eine beratungsfähige Vorlage zu erstellen. 3.5 Schutz und Sicherheit für Kinder Herr Brockers erläutert, dass zu dieser Thematik ein Bericht der Verwaltung gewünscht wurde, da eventuell bezirksbezogene Mittel für diese Maßnahme zur Verfügung gestellt werden sollten und verweist hierzu auch auf den noch folgenden TOP 5. Herr Axnick berichtet aus den Beratungen des Kriminalpräventiven Rates zu diesem Projekt und erklärt, dass ein Arbeitskreis gebildet wurde, der voraussichtlich im Herbst 2006 Empfehlungen formulieren wird. Die Bezirksvertretung bittet darum, Frau Stichternoth als deren Vertreterin an den Beratungen teilnehmen zu lassen. Dies sagt Herr Axnick zu.

- 4 - TOP 4 Einwohnerfragestunde III 32 67 VI 37 4.1 Kriminalität im Stadtwald Herr Chris Worms, Hüttenallee 26, berichtet, dass sich der Stadtwald zu einem Ort der Kriminalität und des Vandalismus entwickelt habe. Nach nächtlichen Roller-Wettrennen zögen neuerdings Horden von gewalttätigen Jugendlichen völlig enthemmt durch harten Alkohol und Drogen nachts umher. Nach eigener Einschätzung haben beispielsweise am Freitag vor dem 1. Mai ca. 200-300 Leute faschistische Lieder gesungen und erhebliche Mengen Alkohol genossen. Auch sei eine neue Droge aus Rumänien im Umlauf, bei der es sich um einen Cocktail aus Amphetaminen handeln soll, der völlig enthemme und gewalttätig mache. Sogar eine Messerstecherei habe bereits stattgefunden und es gebe immer wieder Verletzte. Darüber hinaus seien bereits Schüsse auf sein Haus abgegeben worden und es sei eingebrochen worden, beispielsweise nur um an Wasser für eine Haschpfeife zu gelangen. Bereits in den SWK-Bussen werde gedealt und Alkohol konsumiert. Spätestens nach dem Aussteigen beginne das Kampftrinken. Er möchte wissen, was zur Vermeidung einer weiteren Eskalation getan werde. Herr Wielebinski bestätigt, dass es auf den Stadtwaldwiesen zu erheblichen Verunreinigungen und auch schon zu wilden Feuerstellen gekommen sei. Der Oberbürgermeister habe einen Arbeitskreis eingesetzt, der sich mit der Problematik befasse. Herr Heinrich gibt zu Protokoll, dass er seine folgende Stellungnahme in seiner Eigenschaft als Polizeibeamter und nicht als Bezirksvertreter abgibt. Der Stadtwald ist kein polizeilich bekannter Ort der Gewalt- bzw. Schwerkriminalität. Er wird in unregelmäßigen Zeitabständen durch zivile und uniformierte Streifen überwacht. Es sind bisher nur einzelne Einsätze bekannt, die aber alle nicht die Größenordnung der von Herrn Worms geschilderten Situationen darstellen. Auch liegen keine weiteren Beschwerden aus diesem Bereich vor. Zum schnellen Erkennen von potentiellen Angstorten und Kriminalitätsbrennpunkten benötige die Polizei der Mithilfe der Bevölkerung in Form von Anzeigen oder Hinweisen. Bezüglich der von Herrn Worms genannten Verletzten macht er deutlich, dass zwischen den Leitstellen der Feuerwehr und der Polizei eine Zusammenarbeit bestehe, die bei gravierenden bzw. gehäuften Einsätzen ein schnelles präventives Handeln ermögliche. Unter Hinweis auf die in Krefeld bestehende Ordnungspartnerschaft führt er aus, dass seitens der SWK bisher keine Hinweise auf die von Herrn Worms geschilderten Vorkommnisse in SWK-Bussen erfolgt sind. Abschließend bietet er Herrn Worms eine direkte Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Bezirksbeamten an und sagt der Bezirksvertretung für die nächste Sitzung eine Stellungnahme der Polizei zur Thematik zu. Frau Dietz stellt fest, dass es auch zu Zeiten der Veranstaltung Spiel ohne Ranzen zu Gefährdungssituationen kommt. Frau Matthias möchte wissen, wo die Busfahrer die Gefährdungsgrenze ziehen und regt hierzu eine generelle Schulung an. Herr Hoffmann schlägt vor, an stelle der Bildung eines Arbeitskreises freitags lieber 10 Polizeibeamte mit Hunden in den Stadtwald zu schicken. 4.2 Rettungsweg der Feuerwehr Herr Manuel Golla, Neukirchener Str. 56, berichtet, dass in Höhe des Hauses Neukirchener Str. 35 ein Rettungsweg für die Feuerwehr existiert, der aber nicht direkt erreichbar sei, da der davor bestehende Bordstein nicht abgesenkt sei. Dies führe dazu, dass der Weg ständig zugeparkt werde. Auch sei der Standort der Stele nicht gerade als sehr günstig zu bezeichnen. Er möchte wissen, ob hier für Abhilfe gesorgt werden könne. 4.3 Zustand Insterburger Platz Herr Rolf Steiners, Zur Eibe 2a, weist auf den allseits bekannten schlechten Zustand des Insterburger Platzes hin und möchte wissen, wie und wann hier endlich mit einer Neugestaltung bzw. zumindest einer nachhaltigen Verbesserung des bestehenden Zustandes zu rechnen sei. Aus der Bezirksvertretung wird darauf hingewiesen, dass für den Haushalt 2006 mehrheitlich ein Betrag von 30.000,- zur Sanierung des Platzes beschlossen worden ist. Herr Läckes verweist in diesem Zusammenhang auf Gespräche mit dem ehemaligen Leiter des Fachbereiches Grünflächen und heutigen Baudezernenten wegen evtl. notwendiger Baumfällungen.

- 5 - TOP 5 Aufteilung der vom Rat der Bezirksvertretung gemäß 37 Abs. 3 GO NRW a.f. zugewiesenen Haushaltsmittel auf Einzelzwecke bei gleichzeitiger Festlegung der Ansatzhöhe Vorlage-Nr. 1390/06 Fortsetzung der Beratung- Herr Brockers verweist auf den Bericht der Verwaltung unter TOP 3.5. Auf Antrag der CDU- Fraktion wird die Sitzung um 17.55 Uhr unterbrochen. Herr Brockers eröffnet die Sitzung wieder um 18.00 Uhr. Unter Hinweis auf den Verwaltungsbericht beantragt die CDU-Fraktion, den Beschluss zur Verwendung der Haushaltsmittel auf die nächste Sitzung zu vertagen. Herr Krüger bedauert, dass heute kein Beschluss gefasst wird. Man hätte heute etwas anderes zur Verwendung der Mittel beschließen und die Thematik der Kindersicherheit im nächsten Jahr wieder aufgreifen können. Herr Heitmann stellt fest, dass nicht die Politik sondern die Verwaltung für die Verzögerung verantwortlich sei. Auch Frau Matthias bedauert die Verzögerungen und spricht sich für die Finanzierung anderer Dinge im Bezirk aus. Bezüglich des Vertagungsantrages ergibt sich eine breit angelegte Diskussion, die Herr Heinrich mit dem Geschäftsordnungsantrag auf Beendigung unterbricht. Beschluss: Die Diskussion wird beendet: Abstimmungsergebnis: mehrheitlich Ohne weitere Aussprache wird der Beschluss zur Verwendung der restlichen Haushaltsmittel auf die nächste Sitzung vertagt. 61 TOP 6 Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 698 (V) Südlich Rather Str., östlich Werner-Voß-Str. hier: Beschluss zur Aufstellung und öffentlichen Auslegung Vorlage Nr. 1516/06 Herr Brockers verweist darauf, dass der nachfolgende TOP 7 im Zusammenhang mit diesem B- Plan zu sehen ist und schlägt vor, beide TOP s gemeinsam zu behandeln. 61 TOP 7 256. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Krefeld im Bereich südlich der Rather Straße, östlich der Werner-Voß-Straße; hier: Beschluss zur Aufstellung und öffentlichen Auslegung Vorlage Nr. 1517/06 Herr Gudd erläutert die Pläne. Er weist insbesondere auf die seit der ersten Bürgeranhörung eingetretenen Änderungen in der Planung hin. Herr Heinrich bemängelt, dass die Stellungnahme des Bürgervereins Traar zu dieser Planung in der Verwaltungsvorlage offensichtlich nicht behandelt wird. Hierin ging es hauptsächlich um die verkehrliche Anbindung, die Bebauungsdichte, die Anzahl der Stellplätze, First- und Traufhöhen und vor allen Dingen um die Anlage eines Lärmschutzwalles. Zur Verdeutlichung der Angelegenheit gibt Herr Heinrich eine Kopie dieser Stellungnahme zur Unterrichtung der Bezirksvertreter als Anlage zum Protokoll (Anlage 2). Er fordert vor einer Beschlussfassung eine nachhaltige Klärung noch offener Fragen. Auf Nachfrage von Herrn Heitmann wird festgehalten, dass der Ausschuss für Stadtplanung und Stadtsanierung der Vorlage mehrheitlich (gegen die Stimmen der Grünen) zugestimmt habe. Herr Rüdiger Rösken, Zur Eibe 25, erhält als Anlieger Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Anlieger des bestehenden Wohngebietes Zur Eibe halten die jetzt zur Beschlussfassung vorliegende Planung für unausgegoren. Insbesondere die verkehrliche Anbindung sei eine Zumutung. Der ursprünglichen Planung habe man zugestimmt, bei der jetzigen könne man dies jedoch nicht. Herr Gudd nimmt zu allen aufgeworfenen Fragen Stellung. Herr Heitmann spricht sich für eine dringend notwendige Änderung im Verfahrensablauf aus. Die heutige Diskussion zeige, dass vor dem Fachausschuss zuerst das Votum der jeweils zuständi-

- 6 - gen Bezirksvertretung einzuholen sei. Er regt an, diese Änderung politisch auf den Weg zu bringen. Das heutige Szenarium zeige, dass möglicherweise weitere Investoren abgeschreckt würden, da der Eindruck entstehen könne, in Krefeld funktioniere die Politik nicht. Herr Kokol stimmt Herrn Heitmanns Ausführungen zu. In anderen Städten würde dies auch so praktiziert und könne möglicherweise aber dazu führen, dass es wegen terminlicher Vorgaben zu Sondersitzungen der Bezirksvertretung komme. Herr Pfortmüller schlägt für die CDU-Fraktion folgenden Beschlussentwurf vor: Die Bezirksvertretung Krefeld-Ost empfiehlt dem Hauptausschuss und Rat die Thematik von der Tagesordnung abzusetzen und an den Planungsausschuss zurückzuverweisen. Herr Krüger, Frau Matthias und Herr Hoffmann stimmen diesem Verfahrensvorschlag für ihre Fraktionen zu. - Beschluss: Die Bezirksvertretung Krefeld-Ost empfiehlt dem Hauptausschuss und Rat, die - Thematik von der Tagesordnung abzusetzen. Abstimmungsergebnis: einstimmig. VI 32 TOP 8 Querungshilfe Uerdinger Straße in Höhe Sonnenhof/Vadersstraße Antrag der Fraktion Bündnis 90/Grüne- Herr Brockers verweist auf den mit der Einladung versandten Antrag und schlägt vor, die Stellungnahme der Verwaltung abzuwarten und das Thema dann erneut auf die Tagesordnung zu setzen. Mit diesem Verfahrensvorschlag erklärt sich Frau Matthias einverstanden. TOP 9 Anfragen 67 9.1 Fuß- und Radwegschaden Herr Follmer berichtet, dass der gemeinsame Fuß- und Radweg von der Uerdinger Str. in Richtung Bockumer Friedhof in Höhe der Deswatinesstraße erhebliche Höhenunterschiede durch Absackungen aufweist und bittet um schnellstmögliche Mängelbeseitigung. 66 9.2 SWK-Baustelle Friedrich-Ebert-Straße SWK Herr Pfortmüller weist darauf hin, dass das Teilstück der Friedrich-Ebert-Straße zwischen Kaiserstraße und Grotenburgstraße nach Beendigung der SWK-Bauarbeiten bisher noch nicht wieder ordnungsgemäß hergestellt worden ist, im Gegensatz zur restlichen Strecke der Friedrich-Ebert- Straße bis zur Stippergath. 66 9.3 Fußwege Kaiserstraße Herr Läckes berichtet von starken Verwerfungen durch Baumwurzeln im Fußweg auf beiden Seiten der Kaiserstraße im Bereich zwischen Hüttenallee und Wilhelmshofallee und bittet um eine umgehende Beseitigung der Gefahrenstelle. 67 9.4 Bäume auf der Zwingenbergstraße Herr Krüger bittet die Verwaltung um eine Überprüfung der sehr hohen, offensichtlich privaten Bäume auf der Zwingenbergstraße in Höhe Gut Heyenbaum/Europaring, die nach Aussagen von Anliegern dazu führen, dass tagsüber in den Häusern das Licht eingeschaltet werden muss. 9.5 Verbotsschilder im Kaiserpark Frau Matthias bedankt sich bei der Verwaltung für das zügige Aufstellen der Fütterungsverbotsschilder im Kaiserpark. Ende der Sitzung: 19:45 Uhr.