Lienhard Meyer Die Massenentlassung Nach dem Schweizerischen Obligationenrecht unter Berücksichtigung der Rechtsordnungen der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Vereinigten Königreichs Grossbritannien und Nordirland * * Helbing & Lichtenhahn Basel Genf- München 1999
VII Inhaltsverzeichnis DANK INHALTSVERZEICHNIS ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS LITERATURVERZEICHNIS V VII XIII XIX EINLEITUNG 1 1. TEIL VORBEMERKUNGEN 5 1 Der Grundsatz der freien Kündbarkeit 5 2 Arbeitsvermittlungsgesetz 10 I. Voraussetzungen der Meldepflicht 10 II. Sanktionen 13 3 Mitwirkungsgesetz 15 I. Terminologie 15 II. Arbeitnehmervertretung 16 III. Mitwirkungsangelegenheiten 17 1. Informationsrecht 17 2. Mitwirkungsrechte 18 2. TEIL DIE MASSENENTLASSUNG 21 4 Ziele der Regelung I. Angleichung an das Recht der Europäischen Gemeinschaft 21 II. Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten 22 1. Funktionieren des Gemeinsamen Marktes 22 2. Abstimmung der Sozialordnungen 24 3. Sozialpolitisches Aktionsprogramm der EG 27 4. "Sozialcharta von 1989" und das Abkommen über die Sozialpolitik 28 5. Fazit 29 III. Umsetzung ins Schweizer Recht 30 1. Eurolex-Vorlage 2. Swisslex-Debatte z~ 34 3. Fazit 2!
VIII IV. Lehre 34 V. Entstehung der deutschen Regelung 38 VI. Entstehung der britischen Regelung 40 5 Rechtsnatur 44 I. Doppelnatur 44 II. Zwingendes Recht 45 1. Privatrechtliche Vorschriften 45 2. Öffentlich-rechtliche Vorschriften 46 6 Voraussetzungen 47 I. Privatrechtliches Arbeitsverhältnis 47 1. Vorbehalt öffentlich-rechtlicher Vorschriften 47 2. Unterscheidung privatrechtliches Arbeitsverhältnis - öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis 50 a. Befugnis des Staates zu privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen 50 b. Unmassgebliche Kriterien 51 c. Massgebliche Kriterien 52 3. Dem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis angeglichenes privatrechtliches Arbeitsverhältnis 53 a. Voraussetzungen 53 b. Anwendung der Bestimmungen über die Massenentlassung 55 II. Betrieb 56 1. Private Betriebe 57 a. Allgemeine Umschreibung 57 b. Selbständiger Betriebsteil 57 aa. Räumliche Entferntheit 59 bb. Eigenständigkeit 60 cc. Kombination der Tatbestände 61 dd. Anwendbarkeit bei Massenentlassungen 61 ee. Fazit 63 c. Zusammenfassung mehrerer Betriebe 64 2. Öffentliche Verwaltungen und sonstige Einrichtungen des öffentlichen Rechts 66 a. Sonstige Einrichtungen des öffentlichen Rechts 67 b. Anwendung des privatrechtlichen Betriebsbegriffes 69 3. Ausschluss der Besatzung von Seeschiffen unter Schweizer Flagge 70 a. Seeschiffahrtsgesetz 70 b. Gründe des Schweizer Gesetzgebers 71 c. Gründe des europäischen Gesetzgebers 73 d. Abgrenzung der Seeschiffe 76 e. Exkurs: Binnenschiffe 78
IX III. Anzahl "in der Regel" Beschäftigter 78 1. Die relative Berechnungsmethode 78 2. Zu berücksichtigende Arbeitnehmer 79 3. "Regelmässige" Arbeitsverhältnisse 80 IV. "Betriebsbedingte" Kündigungen 87 1. Kündigungen - nicht Entlassungen 87 2. "Betriebsbedingt" 90 3. Arbeitgeberseitige Kündigungen 97 V. Spezielle Fälle von Kündigungen 98 1. Änderungskündigungen 98 a. Definition, Zulässigkeit und Zweck 98 b. Massenänderungskündigungen als Mittel des kollektiven Arbeitskampfes 101 c. Anwendbarkeit der Bestimmungen über die Massenentlassung 102 2. Einverständliche Auflösungen (Aufhebungsverträge) 105 a. Zulässigkeit 105 b. Anwendbarkeit der Bestimmungen über die Massenentlassungl05 aa. Deutsche Lehre 105 bb. Schweizer Lehre 108 cc. Kritik der Schweizer Lehre 109 dd. Qualifiziertes Schweigen 112 3. Kündigung durch den Arbeitnehmer 113 4. Fristlose Kündigung 1 * 5 a. Deutsche Rechtslage 11 6 b. Schweizer Rechtslage 117 aa. Betreffend Entschädigung!! 7 bb. Betreffend 30-Tage-Frist 11 8 5. Kündigungen im Zusammenhang mit Streiks 119 a. Rechtmässiger und rechtswidriger Streik 119 b. Kündigungen aus disziplinarischen Gründen 121 c. Neutralitätspflicht des Staates i22 d. Verhältnis zur Änderungskündigung 123 e. Fazit 125 6. Entlassungen im Zusammenhang mit gerichtlichen Entscheidungen ' a. Behördliche Entscheidungen 125 b. Kausalzusammenhang * 2 c Konkurseröffnung d. Nachlassverfahren ^ 7. Vorzeitige Beendigung befristeter Arbeitsverhältnisse 133 a. Gesetzliche und vertragliche Befristung 1 33 b. Fristlose Auflösung
X c. Einverständliche Auflösung d. Fazit 8. Kündigungen in der Probezeit 9. Vorzeitige Pensionierung VI. Nachträgliche Änderung der Begründung einer Kündigung VII. Anzahl Kündigungen und Zeitraum 1. Absolute und relative Methode 2. Insbesondere Anzahl 3. Insbesondere Zeitraum a. Beginn b. Umgehung durch Staffelung 7 Verfahren I. Konsultation der Arbeitnehmer 1. Kein Einigungszwang 2. Formen der Arbeitnehmervertretung a. Nach dem Mitwirkungsgesetz b. "Ausserhalb" des Mitwirkungsgesetzes c. Fazit 3. Dauer der Konsultation a. Zeitpunkt der Information aa. "Rechtzeitig" bb. Spätester Zeitpunkt cc. Frühester Zeitpunkt dd. Gleichzeitige Information b. Frist 4. Informationen des Arbeitgebers 5. Form der Auskunftserteilung 6. Möglichkeiten der Arbeitnehmer(vertretung) a. Vermeidung oder Verminderung der Kündigungen b. Milderung der Folgen c. Sachverständige d. Form der Stellungnahme 7. Pflichten des Arbeitgebers a. Kopie an das Arbeitsamt b. Prüfung der Arbeitnehmervorschläge c. Konzernregelung II. Anzeige an das Arbeitsamt 1. Rechtsnatur 2. Inhalt 3. Form 4. Zeitpunkt 5. Vorsorgliche Anzeigen 135 136 137 138 140 142 142 144 146 146 148 149 150 150 154 154 156 158 159 159 159 161 163 166 168 171 175 178 178 179 181 184 184 184 187 189 192 192 193 196 198 200
XI 6. Möglichkeiten des Arbeitsamtes 201 a. Keine Kompetenz zur Verlängerung oder Verkürzung der Frist 201 b. Keine Prüfung des Konsultationsverfahrens 202 c. Vermittlerfunktion 203 d. Soziale Begleitmassnahmen 205 III. Vom Verfahren erfasste Kündigungen 206 1. Bindungswirkung der zwingenden Informationen 207 2. Bindungswirkung der weiteren zweckdienlichen Auskünfte 209 8 Rechtsfolgen bei Nichteinhaltung des Verfahrens 210 I. Vorgaben der Richtlinie 210 1. Keine Nichtigkeit der Kündigungen 210 2. Anforderungen an die Sanktion 212 II. Missbräuchlichkeit der Kündigungen 213 1. Entstehungsgeschichte 213 2. Verletzung der Konsultationspflichten 217 3. Entschädigung 219 a. Kein Verschulden 219 b. Alle Kündigungen 219 c. Keine Kumulation 220 4. Schadenersatz aus einem anderen Rechtstitel 221 a. Allgemein 221 b. Im Zusammenhang mit einer Massenentlassung 223 5. Fazit 224 III. 30-Tage-Frist ab Anzeige an das Arbeitsamt 225 1. Allgemein 22^ 2. Berechnung der Frist 22 a. Beginn 226 b. Ende 228 3. Kündigungstermin 22 " 4. Änderung der Frist 23 IV. Rechtsschutz 23 1. Im Konsultationsverfahren 23 931 a. Einsprache z b. Kein Verhandlungszwang c. Klage fl aa. Leistungs- oder Feststellungsklage bb. Verfahren cc. Keine Kollektivklage 2 -Im Anzeigeverfahren 23 ~ ZUSAMMENFASSUNG 241