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Transkript:

kiwa Kiwa GmbH Quellenstraße 3 65439 Flörsheim-Wicker Tel.+49 (0)61 45-5 97 10 www.kiwa.de Prüfbericht P10634 Prufauftrag: Prüfung der Lackverträglichkeit an der Schutzbeschichtung Auftraggeber: DAW SE Roßdörfer Str. 50 64372 Ober-Ramstadt Bearbeiter: Dipl.-Ing. (FH) N. Machill V. Freiberger Prüfzeitraum: 10.01.2017-20.02.2017 Datum des Prüfberichtes: 28.02.2017 Dieser Prüfbericht umfasst: 5 Seiten Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die Prüfgegenstände. Die auszugsweise Veröffentlichung des Berichtes und Hinweise auf Prüfungen zu Werbezwecken bedürfen in jedem Einzelfalle unserer schriftlichen Einwilligung. O Pofymer Institut

Seite - 2 - von 5 Seiten zum Prüfbericht P 10634 kluvcf ü INHALTSVERZEICHNIS 1 VORGANG 3 2 PROBENEINGANG 3 3 HERSTELLUNG DER PROBEKÖRPER 3 4 PRÜFUNG 4 5 ZUSAMMENFASSUNG 5 o

- 3 - von 5 Seiten zum Prüfbericht P 10634 IcQiiira VORGANG Am 13.12.2016 beauftragte DAW SE, Ober-Ramstadt, das mit der Prüfung der Lackverträglichkeit an der Schutzbeschichtung nach der Durchführungsbeschreibung PV 3.10.7" der Volkswagen AG im Drucklufttest PROBENEINGANG Am 15.12.2016 wurde folgendes Probenmaterial durch den Auftraggeber im Polymer Institut angeliefert: Tabelle 1: Probeneingang Pos. Stoffbezeichnung Komponente Charge 1 2 RAL 7032 Kieselgrau RAL 7032 Kieselgrau Menge [kg] A 2426241876 - B 24261876 - HERSTELLUNG DER PROBEKÖRPER Die Herstellung der Mischung ist der folgenden Tabelle zu entnehmen. Tabelle 2: Mischungsverhältnis Komp. A Komp B 5 2 Die Komp. A wurde zunächst mit der Komp. B gemischt. Die Mischung wurde insgesamt ca. 3 min homogenisiert. Der Stoff wurde mit einer Auftragsmenge von 500 g/m auf eine Faserzementplatte mit den Maßen (500 x 500) mm2 aufgerollt. Es wurde ein Probekörper hergestellt. Die Aushärtung und Lagerung der Probekörper erfolgte bei Normtemperatur gemäß DIN EN 23270.

Seite - 4 - von 5 Seiten zum Prüfbericht P 10634 4 PRÜFUNG Die Prüfling auf lackbenetzungsstörende Substanzen wurde nach der Durchführungs beschreibung PV 3.10.7:01/92 Lack-Nassfilm - Prüfung auf lackbenetzungsstörende Substanzen" der Volkswagen AG im Drucklufttest durchgeführt: Alle Materialien und Bauteile, die ausschließlich auf dem Luftweg Substanzen emittieren können und keinen Einsatz in der Lackiererei finden, werden wie folgt getestet: Der Druckluftstrom wird ca. 30 s so geführt, dass er am Prüfling vorbei auf die Lackierunterlage prallt. Die Unterlage wird dann deckend lackiert.1 Der Autolack gibt auf Oberflächen, die keine lackbenetzungsstörenden Substanzen aufweisen, einen fehlerfreien Lackfilm. An den Stellen, an denen lackbenetzungsstörende Substanzen durch die Luft aufgetragen wurden, bilden sich unmittelbar nach dem Lackieren Krater im Lack und der Lackieruntergrund wird sichtbar. Im wurde der Druckluftstrom wegen der besseren Handhabung jedoch auf Aluminiumfolien geleitet, die sich bereits in mehreren Prüfungen im Vergleich zu Glasplatten bewährt haben. Als Prüflack wurde ein Dupli-Color Lack in rot-matt" oder schwarz-matt" verwendet. Als Referenzprobe wurde der reine Druckluftstrom auf die Aluminiumfolie geleitet, die anschließend lackiert wurde. Die Referenzprobe wies generell keine Störungen der Lackoberfläche auf. Zum Zeitpunkt der Prüfung betrug das Alter der Proben mindestens 7 Tage. Ergebnis Nach dem Abblasen der Probekörperoberflächen auf Aluminiumfolien wurden keine negativen Veränderungen in Form von,kraterbildung' im anschließend aufgesprühten Lack festgestellt. Der Lackfilm wies keinen Unterschied zur Referenzprobe auf. Prüfspezifikation Farben und Lacke Prüfung auf lackbenetzungsstörende Substanzen (Kraterverursacher) VW AG 3.10.7, 01/92

Seite - 5 - von 5 Seiten zum Prüfbericht P 10634 ciwaiji 5 ZUSAMMENFASSUNG Im Auftrag der DAW SE, Ober-Ramstadt, führte das die Prüfung der Lackverträglichkeit an der Schutzbeschichtung nach der Durchführungsbeschreibung PV 3.10.7" der Volkswagen AG im durch. Drucklufttest Die Prüfung ergab, dass die Schutzbeschichtung RAL keine lackbenetzungsstörenden Substanzen emittiert, die mit einem Druckluftstrom transportiert werden können. Flörsheim-Wicker, 28.02.2017 Die Sachbearbeiterin V. Freiberger ( }