Krippenandacht 24.12.2015 Zum Vorbereiten: Kleines Tannenbäumchen und Schmuck für Christbäumchen; Kugeln zum Anmalen zum Mitgeben Vorm Altar steht ein kleiner ungeschmückter nicht besonders schöner Tannenbaum Vor Beginn der Krippenandacht werden an die Kinder verschiedene Christbaumschmuckteile und Kerzen ausgeteilt ( Strohsterne, Kerzen mit Halterung, Kugeln,..) Zu Beginn gedämpftes Licht Während Priester mit Ministranten einzieht singen wir das Eröffnungslied: Eröffnungslied: Eine Kerze leuchtet weit alle 5 Strophen bei den ersten 4 Strophen wird jeweils eine Kerze entzündet, von einem Kind nach vor gebracht und auf den Altar gestellt. Begrüßung Priester: Liebe Kinder, liebe Erwachsene! Ich begrüße euch alle ganz herzlich zu unserer Krippenandacht. Beginnen wir nun diesen Gottesdienst miteinander: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes Amen. Sprecherin: Heute ist ein ganz besonderer Tag, eine besondere Nacht. Wer von euch weiß, was wir heute feiern? kurzes Gespräch mit den Kindern: Jedes Fest braucht eine Vorbereitung! Wie habt ihr euch auf dieses Fest vorbereitet? Was habt ihr zuhause oder im Kindergarten oder in der Schule gemacht? ( Adventkranzbinden Adventkranzsegnung; Roratemesse besucht, beten und singen um den Adventkranz, Weihnachtsfeier im Kindergarten, in der Schule, Nikolaus, Kekse backen helfen, Geschenke basteln,.) Alles das sind Zeichen und Symbole, die uns zeigen, dass wir heute die Geburt von Jesus feiern. Vielleicht waren wir auch für andere ein Licht und haben anderen geholfen? Erinnert ihr euch noch an die Kindermesse, bei der die Adventkränze gesegnet wurden. Was habt ihr da am Ende der Messe mitbekommen? Hat jemand von euch dieses Geschenkepackerl verschenkt? Hat es jemand mitgebracht und auf unser großes Geschenkpaket gesteckt? Wenn nicht, könnte ihr das jetzt noch machen. Singen wir nun gemeinsam dieses Lied von der letzten Kindermesse: Lasst euch anstiften zur Freude, zur Hoffnung und zur Liebe Lied: Lasst euch anstiften 3 Strophen Kyrie:
Priester: Sterne leuchten in der Nacht am Himmel und erleuchten so die Dunkelheit. Sterne können auch den Weg weisen, wie der Stern von Bethlehem, der den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe gezeigt hat. Jesus ist für uns wie ein Stern, der die dunkle Nacht erleuchtet und uns den Weg zeigt. Er möchte, dass auch wir, wie Sterne sind und für andere das Leben hell machen. Leider gelingt uns das oft nicht: 1.Kind: Wenn wir nicht sehen wollen, dass andere uns brauchen, sind wir kein Stern in der Nacht und bringen kein Licht. Herr erbarme dich unser! 2. Kind: Wenn wir Unfrieden stiften, erlischt das Licht. Christus erbarme dich unser! 3. Kind: Wenn wir nur an uns selbst denken, können wir kein Stern sein, der das Dunkel erhellt. Herr erbarme dich unser! Priester: Der Herr erbarme sich unser. Er helfe uns, dass wir unsere Augen, Ohren, unseren Mund uns unser Herz für sein Kommen öffnen. Amen. Tagesgebet: Guter Gott, wir stehen vor dem Wunder deiner Menschwerdung. Was damals in Betlehem geschah, geschieht jetzt und hier in unserer Mitte. Du kommst in unser Leben. Du legst dich hinein in die Krippe unserer Herzen, hinein in das Stroh und die Spreu unseres Lebens. Du kommst in unsere Wirklichkeit. Du nimmst uns an, so wie wir sind. Du bist da. Da für uns. Um mit uns und für uns zu leben. Dafür danken wir dir von Herzen durch Christus unsern Herrn. Amen
Die Geschichte vom kleinen hässlichen Christbaum Während der Geschichte werden die Kinder eingeladen, passend zur Geschichte, ihre Schmuckstücke nach vor zu bringen und auf den Tannenbaum zu hängen; während die Kinder die Schmuckstücke vorbringen, singen wir den Refrain von Macht die Türen auf ) Erzählerin: Liebe Kinder! Ganz am Anfang beim Hereinkommen in die Kirche, habt ihr etwas bekommen, Das braucht ihr nun. Wir hören nun eine kleine Geschichte und ich möchte euch alle einladen gut zuzuhören und mitzumachen. Die Geschichte vom kleinen hässlichen Tannenbaum Erzählerin: Ein kleiner Tannenbaum stand einsam auf einer tief verschneiten Waldlichtung. Den ganzen Tag lang herrschte schon geschäftiges Treiben um ihn herum, denn der Heilige Abend nahte und die Menschen kamen in den Wald um sich einen Christbaum für das große Fest auszusuchen. Nun herrschte wieder tiefe Stille auf der Lichtung. Er war der einzig übrig gebliebene Baum. Alle seine Kameraden würden bald in den warmen Stuben stehen, aufs wunderbarste herausgeputzt. Viele bunte Kugeln und noch mehr Lichter zierten dann ihre grünen Zweige. Und unter ihren Ästen würden viele kunstvoll verpackte Geschenke liegen. Sogar ein Tannenbaumlied sangen die Menschen ihnen zu Ehren. Dies alles wusste er von seinen älteren Kameraden. Der kleine Baum seufzte tief. Kleine Tanne: Sicherlich hätte man mich auch mitgenommen, wenn ich nicht von so kleinem Wuchs wäre. Außerdem bin ich leider auch etwas krumm gewachsen und meine Äste sind wohl auch nicht so schön dicht, wie die der anderen. Nun stehe ich hier ganz allein und alle meine Tannenfreunde sind fort. Erzählerin: Das hörte ein zufällig vorbeifliegendes Englein. Es hatte vom Christkind den Auftrag bekommen, die Wunschzettel der Kinder einzusammeln. Englein: Warum bist du so traurig? Es ist bald Weihnachten, das Fest der Freude. Kleine Tanne: Für mich nicht. Erzählerin: antwortete das kleine Bäumchen leise mit hängenden Zweigen, und erzählte ihm von seinem Kummer. Der Engel überlegte hin und her, es tat ihm von Herzen leid. Englein: Sei nicht bekümmert! Ich habe eine Idee, glaube mir, alles wird gut. Erzählerin: Nachdem das Englein seine Anweisung erledigt hatte, erzählte es dem Christkind von dem unglücklichen Tannenbäumchen. Christkind: Ich denke, da wird sich schon was machen lassen. Erzählerin: Am Heiligen Abend, als das Christkind unterwegs zu den Kindern war, besuchte es auch die kleine Tanne auf der Waldlichtung. Na, da staunte das Bäumchen nicht schlecht als es sah, wer da plötzlich da war.
Christkind: Mir ist zu Ohren gekommen, dass du gerne einmal ein echter Christbaum sein möchtest. Kleine Tanne: Oh, ja, davon träume ich schon lange. Erzählerin: meinte das kleine Bäumchen ehrfurchtsvoll. Das Christkind gab den Engeln ein Zeichen, die daraufhin die Tanne mit dem schönsten Zierrat herausputzen. Entweder Erzählerin oder wer anderer von uns (?)Liebe Kinder, wollt ihr mithelfen, unseren kleinen Tannenbaum hier glücklich zu machen und zu einem richtigen hübschen Christbaum zu machen? Als ihr in die Kirche gekommen seid, haben einige Kinder von euch verschiedenen Christbaumschmuck bekommen. Passt jetzt gut auf, denn diesen Schmuck brauchen wir jetzt. Strohsterne erinnern uns an das Stroh in der Krippe, daran, dass Jesus in Armut zur Welt gekommen ist. Und der Stern hat den drei Königen den Weg gezeigt, bis sie das Kind in der Krippe gefunden haben. Ich möchte alle Kinder mit Strohsternen bitten jetzt nach vorne zu kommen, und diese auf den Baum hier zu hängen. Und während wir die Strohsterne aufhängen singen wir den Refrain vom Lied Macht die Türen auf,. Na, das schaut ja schon sehr hübsch aus. Kugeln, die wir auf den Christbaum hängen erinnern uns an die Gaben, die die heiligen drei Könige dem Jesuskind gebracht haben; sie erinnern uns aber auch an unsere Weltkugel: daran, dass Jesus zu allen Menschen auf der ganzen Erde kommt. Ich bitte jetzt alle Kinder, die Christbaumkugeln bekommen haben, nach vorne zu kommen und diese auf unser Bäumchen zu hängen. Wir singen währenddessen wieder: Macht die Türen, Usw. mit Kerzen, Nüssen, Lametta, Lebkuchen, je nachdem was da ist. Kerzen: wärmen uns und bringen Licht; sie sagen uns, Jesus ist das Licht. Jesus will für alle Menschen die Welt hell machen. Lametta: glitzert und strahlt; es will uns an die Herrlichkeit Gottes erinnern Lebkuchen: der Lebkuchen enthält Heilkräuter und Gewürze- Weihnachten schenkt der ganzen Welt Gesundheit und Heil. Erzählerin: Goldene Kugeln und Strohsterne hingen jetzt an seinen Zweigen, das Licht der Kerzen und des Lamettas glitzerte. Die Englein lachten: Englein: Jetzt bist du der prächtigste Christbaum weit und breit. Erzählerin: Der kleine hässliche unglückliche Tannenbaum hatte sich zu einem wunderbaren Christbaum verwandelt.
Seht ihr, der kleine Tannenbaum war so traurig und einsam; vielleicht habt ihr euch auch schon einmal traurig und einsam gefühlt. Aber als ihm dann das Christkind und die Englein geholfen haben, war es glücklich und zufrieden. Auch Jesus will, dass wir glücklich und froh sind und das feiern wir ganz besonders heute zu Weihnachten. Besinnungsgedanken: Über unserem Leben, das oft dunkel ist, strahlt ein heller Stern auf Jesus Christus. Sein Licht zeigt uns den Weg aus jeder Nacht und Finsternis. Wer sich von ihm anstrahlen lässt, wer sein Licht in sich aufnimmt, der wird selbst zu einem leuchtenden Stern, der anderen Licht, Hoffnung und Freude schenkt. Kinder nach vorne bitten, um alles genau sehen zu können Während der Priester das Jesuskind holen geht, singen wir noch einmal den Refrain vom Lied : Macht die Türen auf Krippenlegung: Priester legt das Jesuskind in die Krippe + kurzes Gespräch mit Kindern Danach gehen die Kinder wieder auf ihre Plätze Lied vorm Evangelium: Im Advent Während wir das Halleluja singen werden die Christbäume erleuchtet Weihnachtsevangelium für Kinder : nach Lukas 2,1-20 Josef musste mit Maria nach Bethlehem. Viele Leute waren auch auf dem Weg dahin zu einer Volkszählung. Augustus, der Kaiser von Rom, wollte es so. Als Maria und Josef da waren, bekam Maria ihr Kind. Aber nirgendwo war Platz für sie. Da wickelte Maria ihr Kind in Windeln und legte es in eine Futterkrippe. Und niemand achtete darauf niemand. Denn alle meinten ja: wenn der Retter der Welt kommt, dann kommt er wie ein König. So achtete niemand auf das Kind in der Futterkrippe. Aber in der Nähe auf dem Feld waren Hirten, arme Leute, über die man schlecht sprach und von denen man nicht viel hielt. Sie wachten im Dunkeln über ihre Herden. Da wurde es auf einmal hell um sie. Denn Gott sprach durch einen Engel zu ihnen: Freut euch! Habt keine Angst! Euch ist heute in Bethlehem, in Davids Stadt, der Heiland geboren, der Herr, der Retter für alle Menschen. Ihr werdet ein Kind in einer Futterkrippe finden, in Windeln gewickelt. Ihr könnt euch überzeugen. Das ist das Zeichen. Da sagten die Hirten: Der Heiland der Welt? Ein Kind in einer Krippe? Wir gehen hin! Und sie liefen hin, fanden Maria und Josef und das Kind in der Krippe. Und sie erzählten freudestrahlend überall: Der Retter ist geboren ein Kind in Bethlehem, der Retter für uns und für alle, damit Friede wird. Freut euch! Da erkannten sie: Gott ist groß. Er hat es heute gezeigt. Alle sollen ja zu ihm sagen. Auf Erden wird Friede anfangen, wo die Menschen dieses Geschenk Gottes annehmen und weitergeben. Lied: Ihr Kinderlein kommet
Fürbitten: Pr.: Herr Jesus. Wir haben uns am Beginn des Adventes auf den Weg zum Weihnachtsfest gemacht. Nun sind wir fast am Ziel. Wir bitten dich: 1. Lass das Weihnachtsfest für alle Menschen ein Fest des Friedens und der Freude werden. 2. Schenke besonders auch jenen Menschen, die einsam und traurig sind, deine Liebe. 3. Hilf den Völkern die im Krieg leben, dass sie Frieden miteinander schließen können. 4. Erfülle unsere Familien in den kommenden Tagen mit deinem Licht. 5. Hilf den Menschen, die ihre Heimat verloren haben, dass sie ein neues Zuhause finden. 6. Lass unsere Verstorbenen glücklich sein bei dir. Pr.: Denn du bist gekommen, als Immanuel als Gott mit uns. Du bist der Grund unserer Freude, heute und alle Tage. Amen. Die Kinder einladen nach vorne zu kommen und einen großen Kreis um den Altar zu bilden. Vater unser: gebetet mit Bewegungen Friedensgruß Kinder gehen wieder auf ihre Plätze zurück Lied: Denn es ist Weihnachtszeit Verlautbarungen: An die Kinder werden Kugeln zum Anmalen ausgeteilt; dürfen diese, wenn sie während der Weihnachtsfeiertage in die Kirche kommen, auf unseren kleinen Tannenbaum hängen. Schlussgebet: Herr, wir warten auf dich den leuchtenden Stern, der alle Dunkelheit durchbricht. Komm und mache uns offen und bereit für dein Kommen. Lass deinen Stern aufleuchten in unserer kleinen und großen Welt. Dazu bitten wir dich durch Christus unsern Herrn. Amen. Segen: Der gute Gott hat durch die Geburt seines Sohnes die dunkle Nacht vertrieben. Er mache eure Herzen hell mit seinem Licht. Den Hirten ließ er durch den Engel die große Freude verkünden; mit dieser Freude erfülle er euer ganzes Leben. In Jesus Christus schenkt Gott allen Menschen seinen Frieden. Er bleibe bei euch an diesem Abend und alle Tage. Es segne euch der allmächtige Gott, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Lied: Stille Nacht