Allgemeine Speicherdefinition

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Transkript:

Allgemeine Speicherdefinition Wie sind die genannten Wärmespeicher definiert? Thermischer Speicher ist der allgemeine Ausdruck für Wärme- und Kältespeicher aller Art. Im Rahmen des 10.000-Häuser-Programms sind damit Wärmespeicher aller Art gemeint, die das benötigte Temperaturniveau für Heizung und/oder Brauchwarmwasser bereitstellen. Hierzu zählen z. B. Heizwasser-Pufferspeicher, Brauchwarmwasserspeicher, Heizwasser-Pufferspeicher sind Wassertanks zur Speicherung von Heizungswasser in Heizungsanlagen und beinhalten nur Heizungswasser. Sie speichern die momentan nicht benötigte überschüssige Energie vom Wärmeerzeuger zwischen und geben diese bei Bedarf an das Verteilsystem der Heizungsanlage wieder ab. Idealerweise werden Heizwasser-Pufferspeicher mit einer ausgeprägten Temperaturschichtung betrieben. Entweder installiert man einen Pufferspeicher und einen separaten Brauchwarmwasserspeicher oder nur einen Pufferspeicher und stellt dann das Trinkwarmwasser durch die Kombination mit einer Frischwasserstation bereit. Brauchwarmwasserspeicher enthalten warmes Trinkwasser für z. B. Badezimmer und Küche. Brauchwarmwasserspeicher sollten aus hygienischer Sicht (Legionellen) nur so groß wie nötig gebaut werden. Man setzt diese Speicher dann ein, wenn hohe Temperaturniveaus zur Verfügung stehen, die den Speicher auf mindestens 60 C aufheizen können. Kombispeicher puffern das Wasser für die Heizung und erwärmen zugleich das Brauchwarmwasser. Man unterscheidet Tank-in-Tank-Kombispeicher, in denen ein kleiner Brauchwarmwasserspeicher in einem Heizwasser-Pufferspeicher integriert ist, und Kombispeicher mit integriertem Edelstahlwellrohr- oder Kupferrippenrohr-Wärmeübertrager. 1

Merkblatt T1 TechnikBonus Wärmepumpensysteme Technik- Variante Komponenten und Detailanforderungen (jeweils in Kombination zu erfüllen) Spezifikation/Erläuterung Speicher Wärmepumpe mit Energiemanagementsystem (Smart Grid Ready) und offener Schnittstelle T1.1 Erdwärmekollektor mit Sole-System Thermischer Speicher mit min. 30 l/kw th Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K T1.2 Sole- oder CO 2 -Erdwärmesonden-System Thermischer Speicher mit min. 30 l/kw th Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K sichergestellt werden). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. Brauchwarmwasserspeicher sollten aus hygienischer Sicht (Legionellen) nur so groß wie nötig gebaut werden. Der Wärmespeicher muss ganzjährig verfügbar sein. Bauteilspeicher, wie z. B. Fußbodenheizungen gelten nicht als Ersatz für einen Wärmespeicher, da diese im Sommer nicht verfügbar sind. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Wert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden) sichergestellt werden). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. Brauchwarmwasserspeicher sollten aus hygienischer Sicht (Legionellen) nur so groß wie nötig gebaut werden. Der Wärmespeicher muss ganzjährig verfügbar sein. Bauteilspeicher, wie z. B. Fußbodenheizungen gelten nicht als Ersatz für 2

einen Wärmespeicher, da diese im Sommer nicht verfügbar sind. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Wert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden) T1.3 Grundwasser-System Thermischer Speicher mit min. 30 l/kw th Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K T1.4 Kompressionswärmepumpen aller Art Kombination mit PV-Anlage mit min. 5 kw Nennleistung Die PV-Anlage muss für einen optimierten Winterbetrieb mit einem Neigungswinkel zwischen 45 und 90 montiert sein. Bauteilspeicher als thermischer Speicher (Betonkernaktivierung oder Fußbodenheizung mit mindestens 60 mm Estrich oder vergleichbare Wandheizung) Beim Einsatz einer Luft-basierten Wärmepumpe darf der spezifische Heizwärmebedarf des Hauses nicht über 15 kwh/m²a liegen. sichergestellt werden). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. Brauchwarmwasserspeicher sollten aus hygienischer Sicht (Legionellen) nur so groß wie nötig gebaut werden. Der Wärmespeicher muss ganzjährig verfügbar sein. Bauteilspeicher, wie z. B. Fußbodenheizungen gelten nicht als Ersatz für einen Wärmespeicher, da diese im Sommer nicht verfügbar sind. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Wert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden) Mögliche Speicher sind: Betonkernaktivierung in den Betonzwischendecken, Fußbodenheizungen mit mindestens 60 mm Estrich oder vergleichbare Wandheizung. Heizwasser-Pufferspeicher, Brauchwarmwasserspeicher, Kombispeicher oder Latentwärmespeicher dürfen zusätzlich verwendet werden, gelten jedoch nicht als Ersatz für den Bauteilspeicher. 3

T1.5 Thermische Wärmepumpe (z.b. Gas-betrieben) Thermischer Speicher mit min. 30 l/kw th Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K sichergestellt werden). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. Brauchwarmwasserspeicher sollten aus hygienischer Sicht (Legionellen) nur so groß wie nötig gebaut werden. Der Wärmespeicher muss ganzjährig verfügbar sein. Bauteilspeicher, wie z. B. Fußbodenheizungen gelten nicht als Ersatz für einen Wärmespeicher, da diese im Sommer nicht verfügbar sind. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Wert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden) 4

Merkblatt T2 TechnikBonus Kraft-Wärme-Kopplung Technikvariante Komponenten und Detailanforderungen Spezifikation/Erläuterung Speicher Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen als Einzel- oder Gemeinschaftslösung T2.1 Alle Arten von KWK Anlagen (z.b. motorische Blockheizkraftwerke auf Öl- und Gasbasis, Stirling-Motoren, Brennstoffzellen-BHKW, Mikrogasturbinen) davon Anteil BHKW 1.900 Anteil Energiemanagementsystem und Speicher 1.100 T2.2 Wie T2.1, jedoch als Gemeinschafts-BHKW davon Anteil BHKW 1.900 Anteil Energiemanagementsystem und Speicher 1.100 Anschluss zu den Nachbargebäuden 1.500 Mindestgröße Wärmespeicher: 50 l/kw th (dadurch soll eine Mindestspeicherkapazität sichergestellt werden). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. nur so groß wie nötig gebaut werden. Der Wärmespeicher muss ganzjährig verfügbar sein. Bauteilspeicher, wie z. B. Fußbodenheizungen gelten nicht als Ersatz für einen Wärmespeicher, da diese im Sommer nicht verfügbar sind. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Wert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden.) Mindestgröße Wärmespeicher: 50 l/kw th (dadurch soll eine Mindestspeicherkapazität sichergestellt werden). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. nur so groß wie nötig gebaut werden. Der Wärmespeicher muss ganzjährig verfügbar sein. Bauteilspeicher, wie z. B. Fußbodenheizungen gelten nicht als Ersatz für einen Wärmespeicher, da diese im Sommer nicht verfügbar sind. 5

Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Wert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden.) T2.3 Bei Gemeinschafts-BHKW-Anlage je Hausanschluss 6

T3 Netzdienliche Photovoltaik Technik-variante Komponenten und Detailanforderung Spezifikation/Erläuterung Speicher Netzdienliche Photovoltaik Einspeisekappung und Energiespeicherung T3.1 Maximale Netzeinspeisung 50% der installierten Leistung Mit Wärmespeicher und elektrischer Wassererwärmung T3.2 Maximale Netzeinspeisung 50% der installierten Leistung Mit elektrischem Speicher Wärmespeicher: Mögliche Speicher sind Heizwasser-Pufferspeicher, Brauchwarmwasserspeicher, Kombispeicher oder Latentwärmespeicher. nur so groß wie nötig gebaut werden. Die Speichergröße sollte die verminderte Netzeinspeisung jedoch ganzjährig sicherstellen, da die Anlage ansonsten abgeregelt werden muss und damit der mögliche Stromertrag reduziert wird. Aus diesem Grund muss der Wärmespeicher ganzjährig verfügbar sein. Bauteilspeicher, wie z. B. Fußbodenheizungen gelten nicht als Ersatz für einen Wärmespeicher, da diese im Sommer nicht zur Verfügung stehen. Elektrische Wassererwärmung: Die elektrische Wassererwärmung muss mit dem verwendeten Speicher kombiniert sein, um den Überschussstrom in den Speicher einzuspeichern. Die maximale Netzeinspeisung der Photovoltaikanlage darf im Betrieb nicht über 50 % der installierten Leistung betragen. I. d. R. wird die Leistungsdifferenz über ein entsprechend leistungsfähiges Heizschwert in den Wärmespeicher abgeführt. Die alleinige Verwendung von Durchlauferhitzern erfüllt dieses Kriterium nicht, da sie nur dann Strom abführen können, wenn auch Trinkwarmwasser verbraucht wird. Elektrischer Speicher: I. d. R. stationäre Lithium-Ionen- oder Blei- Batterien. Elektrofahrzeuge gelten im Rahmen dieses Förderprogramms nicht als elektrische Speicher, da diese nicht immer zur Verfügung stehen. 7

T3.3 Maximale Netzeinspeisung 30% der installierten Leistung Mit elektrischem Speicher, Wärmespeicher und elektrischer Wassererwärmung Elektrischer Speicher: I. d. R. stationäre Lithium-Ionen- oder Blei- Batterien. Elektrofahrzeuge gelten im Rahmen dieses Förderprogramms nicht als elektrische Speicher, da diese nicht immer zur Verfügung stehen. Wärmespeicher: Mögliche Speicher sind Heizwasser-Pufferspeicher, Brauchwarmwasserspeicher, Kombispeicher oder Latentwärmespeicher. nur so groß wie nötig gebaut werden. Die Speichergröße sollte die verminderte Netzeinspeisung jedoch ganzjährig sicherstellen, da die Anlage ansonsten abgeregelt werden muss und damit der mögliche Stromertrag reduziert wird. Aus diesem Grund muss der Wärmespeicher ganzjährig verfügbar sein. Bauteilspeicher, wie z. B. Fußbodenheizungen gelten nicht als Ersatz für einen Wärmespeicher, da diese im Sommer nicht zur Verfügung stehen. Elektrische Wassererwärmung: Die elektrische Wassererwärmung muss mit dem verwendeten Speicher kombiniert sein, um den Überschussstrom in den Speicher einzuspeichern. Die maximale Netzeinspeisung der Photovoltaikanlage darf im Betrieb nicht über 30 % der installierten Leistung betragen. I. d. R. wird die Leistungsdifferenz über ein entsprechend leistungsfähiges Heizschwert in den Wärmespeicher abgeführt. Die alleinige Verwendung von Durchlauferhitzern erfüllt dieses Kriterium nicht, da sie nur dann Strom abführen können, wenn auch Trinkwarmwasser verbraucht wird. 8

Merkblatt T4 TechnikBonus Solarwärmespeicherung Technik-variante Komponenten und Detailanforderungen Spezifikation/Erläuterung Speicher Solarwärmespeicherung T4.1 Solaranlage mit mind. 10 m² Bruttokollektorfläche und Heizwasser-Pufferspeicher (ab 1 m³) T4.2 Solaranlage mit mind. 15 m² Bruttokollektorfläche und Heizwasser-Pufferspeicher (ab 2 m³) Mögliche Speicher sind temperaturgeschichtete Heizwasser-Pufferspeicher, Kombispeicher oder Latentwärmespeicher. Die zusätzliche Installation eines Brauchwarmwasserspeichers ist möglich, aus hygienischen Gründen (Legionellen) sind jedoch Frischwasserstationen vorzuziehen. Mindestgröße Wärmespeicher: 1 m³ (dadurch soll eine Mindestspeicherkapazität sichergestellt werden). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Mindestwert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden, jedoch werden noch bessere Dämmstandards empfohlen.) Mögliche Speicher sind temperaturgeschichtete Heizwasser-Pufferspeicher, Kombispeicher oder Latentwärmespeicher. Die zusätzliche Installation eines Brauchwarmwasserspeichers ist möglich, aus hygienischen Gründen (Legionellen) sind jedoch Frischwasserstationen vorzuziehen. Mindestgröße Wärmespeicher: 2 m³ (dadurch soll eine Mindestspeicherkapazität sichergestellt werden). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Mindestwert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden, jedoch werden noch bessere Dämmstandards empfohlen.) 9

T4.3 Solaranlage mit mind. 20 m² Bruttokollektorfläche und Heizwasser-Pufferspeicher (ab 3 m³) T4.4 Heizwasser-Saisonspeicher (100% solare Deckung des Heizwärmebedarfs) davon für Solaranlage und Speicher 6.000 für Speicherdämmung 3.000 Mögliche Speicher sind temperaturgeschichtete Heizwasser-Pufferspeicher, Kombispeicher oder Latentwärmespeicher. Die zusätzliche Installation eines Brauchwarmwasserspeichers ist möglich, aus hygienischen Gründen (Legionellen) sind jedoch Frischwasserstationen vorzuziehen. Mindestgröße Wärmespeicher: 3 m³ (dadurch soll eine Mindestspeicherkapazität sichergestellt werden). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Mindestwert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden, jedoch werden noch bessere Dämmstandards empfohlen.) Heizwasser-Saisonspeicher mit Schichtladeeinrichtung Bei der saisonalen Speicherung wird insbesondere Solarenergie aus Kollektoren im Sommer gespeichert und im Winter verbraucht. Zur effizienten Be- und Entladung ist eine Schichtladeeinrichtung erforderlich. Dabei wird der Speicher von oben nach unten mit Wärme beladen. Mindestgröße Wärmespeicher: I. d. R. sind für die saisonale Speicherung sehr große Wärmespeicher erforderlich, die nahezu den gesamten Heizwärmebedarf des Gebäudes zwischenspeichern können. Die geforderte solare Deckung von 100 % bezieht sich dabei auf den Heizwärmebedarf und nicht auf den Gesamtwärmebedarf. Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Mindestwert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden, jedoch werden noch bessere Dämmstandards dringend empfohlen. Insbesondere bei der Langzeitspeicherung müssen Wärme- und Temperaturverluste des Speichers vermieden werden.) 10

Merkblatt T5 TechnikBonus Holzheizung Technik-variante Komponenten und Detailanforderung Spezifikation/Erläuterung Speicher Festbrennstoffkessel für Holz mit Pufferspeicher T5.1 Holzkessel mit Partikelfilter Mögliche Speicher sind Heizwasser-Pufferspeicher, Brauchwarmwasserspeicher, Kombispeicher oder Latentwärmespeicher. und ein besseres Lastverhalten des Holzkessels sichergestellt werden, was sich auf Energieeffizienz und Emissionen positiv auswirkt). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. nur so groß wie nötig gebaut werden. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Wert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden.) T5.2 Holzkessel mit Brennwerttechnik Mögliche Speicher sind Heizwasser-Pufferspeicher, Brauchwarmwasserspeicher, Kombispeicher oder Latentwärmespeicher. und ein besseres Lastverhalten des Holzkessels sichergestellt werden, was sich auf Energieeffizienz und Emissionen positiv auswirkt). Bei Latentwärmespeichern wird das entsprechende Wasseräquivalent eingesetzt. nur so groß wie nötig gebaut werden. Speicherdämmung mind. mit U-Wert < 0,30 W/m²K. (Dieser Wert soll sicherstellen, dass unnötig hohe Wärmeverluste vermieden werden.) 11