Teil 2: Datenqualität Seite 1
Agenda 1. Auswertungen Mehr-/Mindermengenabrechnung 2. Entwicklung Allokationsgüte 3. Regelenergie: Verursachung und Kosten 4. Statistiken Netzkontenabrechnung 5. Neuerungen SLP: Gasprognosetemperatur 6. Neuerungen SLP: Evaluierungsbericht Seite 2
Auswertungen Mehr-/Mindermengenabrechnung Seite 3
Anzahl der Netzkonten in Pönale Pönalisierung der Mehr- und Mindermengen 100 SLP-MMM SLP Klein SLP Mittel SLP Groß RLM Klein RLM Mittel RLM Groß Abrechnung der Pönale bei einer Einführung ab dem 01.10.2013 (hypothetische Betrachtung) Einführung der MMM-Pönale (MMM mit Fälligkeit nach dem 01.10.2014) 50 0 50 100 150 RLM-MMM Berechnungsmonat der Pönale Seite 4
Mehr-/Mindermengenabrechnung LZ Januar 16 - Anwendung des Zielverfahrens Mehr-/Mindermengenmeldung für Leistungszeitraum Januar 2016 hätte unabhängig davon, ob ein NB eine Stichtags- oder eine rollierende Ablesung durchführt - im April 2016 an den MGV gesendet werden müssen 02.05.2016 10.05.2016 20.05.2016 Erwartete MMM 461 461 461 Eingetroffene MMM 158 170 222 Offene MMM 303 291 239* *Offene MMM rollierendes Ableseverfahren = 83 Offene MMM stichtagsbezogenes Ableseverfahren = 156 Seite 5
Entwicklung Allokationsgüte Seite 6
[1] Allokationsgüte = Vorzeichenbereinigte NK-Schiefstände pro 1 MWh der SLP-Allokationen [kwh/mwh] Allokationsgüte der Netzkonten (GWJ 14/15) Abhängigkeit der Allokationsgüte vom Volumen der SLP-Allokationen 400 350 Verfahrensbedingter Anteil der Schiefstände in Netzkonten [1] = SUM(ABS(NK-Tagesschiefstände)) / SUM(SLP-Allokationen) ; [2] = LOG10( SUM( SLP-Allokationen ) ) Allokationsgüte ist unabhängig vom Volumen der SLP-Allokationen Untere Grenze beschränkt Optimierungspotential 300 250 200 150 100 50 0 Schiefstand (SLPsyn) [kwh/mwh] Schiefstand (SLPana) [kwh/mwh] [2] SLP-Allokationen [log10] Seite 7
[1] Allokationsgüte = Vorzeichenbereinigte NK-Schiefstände pro 1 MWh der SLP-Allokationen [kwh/mwh] Allokationsgüte der Netzkonten (04/2015 bis 03/2016) Abhängigkeit der Allokationsgüte vom Volumen der SLP-Allokationen 400 350 Verfahrensbedingter Anteil der Schiefstände in Netzkonten [1] = SUM(ABS(NK-Tagesschiefstände)) / SUM(SLP-Allokationen) ; [2] = LOG10( SUM( SLP-Allokationen ) ) Allokationsgüte ist unabhängig vom Volumen der SLP-Allokationen Untere Grenze beschränkt Optimierungspotential 300 250 200 150 100 50 0 [2] SLP-Allokationen [log10] Seite 8
Allokationsgüte der Netzkonten (GWJ im Vergleich) Abhängigkeit der Allokationsgüte vom Volumen der SLP-Allokationen 400 350 300 250 200 150 100 50 400 GWJ 11/12 350 GWJ 12/13 300 250 200 150 100 50 0 0 1 GWh 10 GWh 100 GWh 1.000 GWh 10.000 GWh 1 GWh 10 GWh 100 GWh 1.000 GWh 10.000 GWh 400 400 350 GWJ 13/14 350 GWJ 14/15 300 300 deutliche Verbesserung der 250 Allokationsgüte 250 200 150 100 50 200 150 100 50 0 0 1 GWh 10 GWh 100 GWh 1.000 GWh 10.000 GWh 1 GWh 10 GWh 100 GWh 1.000 GWh 10.000 GWh Seite 9
Regelenergie: Verursachung und Kosten Seite 10
Regelenergie-Einsatz pro GWJ kumulierte Mengen 20.000 GWh GWJ 11/12 GWJ 12/13 GWJ 13/14 GWJ 14/15 GWJ 15/16 15.000 GWh 10.000 GWh 5.000 GWh 0 GWh 5.000 GWh 10.000 GWh 01.10. 01.11. 01.12. 01.01. 01.02. 01.03. 01.04. 01.05. 01.06. 01.07. 01.08. 01.09. Seite 11
519 Mio. 56 Mio. 16 Mio. 123 Mio. 208 Mio. Regelenergie-Einsatz pro GWJ kumulierte Kosten, inkl. Vorhaltekosten 700 Mio. GWJ 11/12 GWJ 12/13 GWJ 13/14 GWJ 14/15 GWJ 15/16 600 Mio. 500 Mio. 400 Mio. 300 Mio. 200 Mio. 100 Mio. - 100 Mio. 01.10. 01.11. 01.12. 01.01. 01.02. 01.03. 01.04. 01.05. 01.06. 01.07. 01.08. 01.09. Endstand/GWJ Seite 12
2011/04 2011/06 2011/08 2011/10 2011/12 2012/02 2012/04 2012/06 2012/08 2012/10 2012/12 2013/02 2013/04 2013/06 2013/08 2013/10 2013/12 2014/02 2014/04 2014/06 2014/08 2014/10 2014/12 2015/02 2015/04 2015/06 2015/08 2015/10 2015/12 2016/02 Regelenergieverursachung Schiefstände VNB/BKV pro Monat (Beträge auf Tagesbasis) 5.000 GWh 4.500 GWh 4.000 GWh 3.500 GWh 3.000 GWh 2.500 GWh 2.000 GWh 1.500 GWh 1.000 GWh 500 GWh Saldo VNB (Betrag) Saldo BKV (Betrag) 0 GWh GWJ 10/11 GWJ 11/12 GWJ 12/13 GWJ 13/14 GWJ 14/15 GWJ 15/16 Seite 13
2011/04 2011/06 2011/08 2011/10 2011/12 2012/02 2012/04 2012/06 2012/08 2012/10 2012/12 2013/02 2013/04 2013/06 2013/08 2013/10 2013/12 2014/02 2014/04 2014/06 2014/08 2014/10 2014/12 2015/02 2015/04 2015/06 2015/08 2015/10 2015/12 2016/02 Regelenergieverursachung VNB/BKV-Anteil des Regelenergie-Einsatzes pro Monat VNB-Anteil an RE BK-Anteil an RE Konvertierung 12.500 GWh 10.000 GWh SystemBuy 7.500 GWh 5.000 GWh 2.500 GWh 0 GWh 2.500 GWh 5.000 GWh 7.500 GWh 10.000 GWh SystemSell GWJ 10/11 GWJ 11/12 GWJ 12/13 GWJ 13/14 GWJ 14/15 GWJ 15/16 Seite 14
Statistiken Netzkontoabrechnung Seite 15
Abzurechnende Eurosumme Verlauf Netzkontoabrechnung Stand Liefermonat Januar 2016 Anzahl Gemeldet Anzahl Abgerechnet Anzahl Veröffentlicht Abzurechnende Euro 22,5 Mio. 450 20,0 Mio. 400 17,5 Mio. 350 15,0 Mio. 12,5 Mio. 10,0 Mio. 300 250 200 Anzahl Netze 7,5 Mio. 150 5,0 Mio. 100 2,5 Mio. 50 - Mio. 0 Seite 16
Neuerungen SLP: Gasprognosetemperatur Seite 17
Zwischenbericht BDEW/DWD Projekt Optimierte Allokationstemperatur (Stand: April 2016) 1/3 Hintergründe: Ermittlung weiterer meteorologischer Einflüsse wie z.b. Bodenfeuchte, Sonnenscheindauer, die neben der Temperatur Einfluss auf das Kundenverhalten haben könnten Berechnung einer Allokationstemperatur Ziel: Bereitstellung dieser Allokationstemperatur durch die Wetterdienstleister, um die Differenz zwischen Restlast und Allokation möglichst gering halten Vorgehen: Berechnung einer Zieltemperatur aus den Daten von den am Projekt teilnehmenden Netzbetreibern (59 Netze) MOS-System lernt auf Basis der übermittelten Zieltemperaturen und versucht einen Zusammenhang zwischen Meteorologie und Verbrauchsverhalten herzustellen Output: allgemeine und netzbetreiberindividuell optimierte Allokationstemperatur Seite 18
Zwischenbericht BDEW/DWD Projekt Optimierte Allokationstemperatur (Stand: April 2016) 2/3 Bewertung: die am Projekt teilnehmenden Netzbetreiber haben mit der optimierten Allokationstemperatur eine Als-ob-Allokation für ihr Netz durchgeführt Darstellung der Ergebnisse u.a. mittels TAR Diagrammen und Glockenkurven Bewertung nach j [kwh/mwh]: kumulierte absolute Netzkontenabweichung Ergebnisse: der im SLP Statusbericht ermittelte theoretische Grenzwert j = 100 kwh/mwh (GWJ 11/12) wird teilweise sehr deutlich unterschritten Wesentlich häufigere Einhaltung der Grenzwerte der täglichen Netzkontenbetrachtung Alle Marktpartner könnten profitieren (MGV RE, TK MMM, BKV SLP-Umlage) Seite 19
Zwischenbericht BDEW/DWD Projekt Optimierte Allokationstemperatur (Stand: April 2016) 3/3 Projektphasen (Datengrundlagen/Untersuchungszeitraum) 01.01.2012 bis 21.01.2015: Lernzeitraum 1 1. Analyse der Einflussgrößen 01.01.2012 bis 31.12.2015: Lernzeitraum 2 2. Analyse und Bestätigung der Einflussgrößen 21.01.2015 bis 21.01.2016: Testzeitraum auf Basis der optimierten Allokationstemperatur basierend auf dem Lernzeitraum 1 Aktueller Stand und Ausblick: Bewertung der Ergebnisse Lernzeitraum 2 abgeschlossen im Mai 2015 Zweite Hälfte 2016: Workshops, Information, Publikation der Ergebnisse und Verifizierung/Verfeinerung der Ergebnisse Zweite Hälfte 2016: Zurverfügungstellung einer Beta-Version der optimierten Allokationstemperatur durch den DWD Seite 20
Neuerungen SLP: Evaluierungsbericht Seite 21
Evaluierungsbericht SLP-Prognosegüte und Anreizsystem Erstellung in gremienübergreifender Zusammenarbeit im Verband Ziffer 9 b) der Festlegung GaBi Gas 2.0 vom 19.12.2014: 9. Es werden die folgenden Berichts- und Evaluierungspflichten auferlegt: [ ] b) Die Verteilernetzbetreiber haben unter Mitwirkung der Marktgebietsverantwortlichen die Prognosegüte der Standardlastprofile und das Anreizsystem für SLP-Entnahmestellen regelmäßig zu überprüfen und der Beschlusskammer nach Einführung des Anreizmechanismus alle zwei Jahre über die Ergebnisse der jeweiligen Evaluierung zu berichten. Der Bericht enthält Angaben über die in dem Berichtszeitraum erzielte Prognosegenauigkeit der von den Verteilernetzbetreibern eingesetzten Standardlastprofilverfahren sowie Empfehlungen zu möglichen Verbesserungen der Standardlastprofile und zu möglichen Änderungen am Anreizmechanismus. Die Marktgebietsverantwortlichen stellen die für die Evaluierung notwendigen Daten zur Verfügung. Seite 22
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