DLR-Workshop "Satellitenkommunikation in Deutschland" Advanced IP Services über Satellit Gerhard Geßler IABG mbh gessler@iabg.de
Satellitenkommunikation in Deutschland Inhaltsverzeichnis Advanced IP Services der IABG Performance Enhancing Proxies Security QoS IPv6 Zusammenfassung
Advanced IP Services der IABG (1) Beratung Design von Systemarchitekturen Analyse von Interoperabilitätsproblemen Erstellung von Migrationskonzepten Selektion von Produkten Operationeller Betrieb IP-Anteil des IABG-Teleports Einrichtung / Betreuung der Kunden Monitoring des IP-Netzes Verantwortung für Netzwerksicherheit Entwicklung / Prototyp FreeS/WAN IPsec für IPv6 Mobilitätsunterstützung Internet Teleport Indoor Unit Local Internet PSTN / Internet
Advanced IP Services der IABG (2) IPv6 IPv6 Transition Interoperabilitätsaspekte IP Security Sicherheitsprotokolle (IPsec, SSL, TLS,...) Sicherheit von WLAN Hot Spots IP Mobility Mobile Endsysteme (MIP, HMIP,...) Mobile Netzwerke Ad-hoc Netze (OLSR, AODV,...) IP over Satellite IP über DVB, SCPC Sichere Übertragung mittels IPsec TCP Performance Optimierung IP Multicast Multicast Routingprotokolle Secure Multicast Reliable Multicast @
Advanced IP Services der IABG (3) Testbedbetrieb Funktionalität: IPv6, IPsec, MobileIP, Multicast,... Netze: WLAN, GPRS, 6Bone, Satellit,... Router: Cisco, Ericsson, 6Wind,... OSs: Windows, Linux, Solaris, BSD,... Netzwerksimulation Verwendung von ns2 Abschätzung der Skalierbarkeit Unterschiedliche Routingprotokolle, Subnetze, Verkehrsquellen,... Aktive Teilnahme in IETF, 3GPP,... IPv6 Forum, IPv6 Task Force,... EU-, ESA-, NATO-Projekten 140 120 Second 100 80 60 40 20 0 Move1Move2Move3Move4Move5Move6Move7Move8Move9Move10 Scenario
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Performance Enhancing Proxies (1) DVB enc. DVB dec. PEP Internet PEP Problem: Asymmetrische und lange Verzögerungszeiten verursachen Probleme in verbreiteten Implementierungen von TCP
Performance Enhancing Proxies (1) Lösung: Im Wesentlichen zwei Ansätze Performance Enhancing Proxies keine Änderung in den Endsystemen nötig nicht standardisiert schränkt Security ein Single Point of Failure nahezu keine Interoperabilität unterschiedlicher Produkte Advanced TCP (z.b. Reno, Tahoe, Santa Cruz) standardisiert Unterstützung echter Ende-zu-Ende Sicherheit Änderungen auf den Endsystemen nötig ältere Betriebssystem nicht unterstützt
Performance Enhancing Proxies (2) Advanced TCP hat geringe Realisierungschancen: Einsatz von PEPs als verbleibende Alternative mit Problemen aufgrund proprietärer Realisierungen Notwendige Arbeiten: Technische Darlegung der Funktionalitäten der verschiedenen PEPs um Auswirkungen auf andere Protokolle besser abschätzen zu können (z.b. IPsec, IP Multicast, IPv6, ) Anstrebung eines Herstellerstandards um zumindest Interoperabilität bei den grundlegenden Funktionalitäten zu erreichen
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Security Besonders in Satellitennetzwerken ist Security auf der Luftschnittstelle wichtig, da hier abhören sehr leicht möglich ist Die Satellitenkommunikation eignet sich gut für IP Multicast, darum wird zur Sicherung auch Multicast Security interessant Bei der Verwendung von PEPs ist der Ort der Ansiedelung der Security-Funktionalität ausschlaggebend, da ansonsten die PEPs nicht arbeiten können Integration von IPsec in den DVB Encapsulatoren / Decapsulatoren Durch die Integration von DVB Encapsulatoren / Decapsulatoren in Netzwerke werden meist nur unidirektionale Verbindungen, realisiert die im Netzwerk berücksichtigt werden müssen UniDirectional Link Routing (UDLR) könnte hier von Nutzen sein, insbesondere unter Berücksichtigung von Multicast Routing, Security,.
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QoS Begrenzte Priorisierungsmöglichkeiten bei der klassischen Übertragung von IPv4-Paketen über Satellitenstrecken Aus dem Betrieb von IP-über-Satellit-Diensten ergeben sich immer wieder unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich QoS Für Betreiber ist eine zeitabhängige Bandbreitenzuweisung an unterschiedliche Kunden interessant Anwender wünschen oft eine dienste-/anwendungsabhängige Priorisierung der Pakete Eine Integration von DiffServ-Funktionalitäten in DVB Encapsulatoren / Decapsulatoren wäre wünschenswert
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IPv6 IPv6 hat viele Vorteile wie z.b. einfachere Konfiguration durch Stateless Address Autoconfiguration einfachere Mobilitätsunterstützung durch Mobile IPv6 leichtere Integration von Redundanz durch Anycast-Adressen Das Hauptargument ist allerdings der enorm große Adressraum von IPv6 (2 128 mögliche Adressen anstatt der 2 32 Adressen von IPv4) IPv6 ist für viele der Regionen, die auf IP-über-Satellit angewiesen sind interessant Notwendige Arbeiten: Migration beginnend bei der Konzeptionierung bis zur Realisierung inkl. der Integration zusätzlicher Funktionalitäten
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Zusammenfassung Anpassungen an das Übertragungsmedium Satellit Auswirkungen von PEPs auf Internet Protokolle abschätzen Anstrebung eines PEP-Herstellerstandards für grundlegende Interoperabilität mit abgestimmter Grundfunktionalität Integration von IPsec in den DVB Encapsulatoren / Decapsulatoren UniDirectional Link Routing (UDLR) DiffServ-Funktionalitäten in DVB Encapsulatoren / Decapsulatoren IPv6