Amphibolin / Amphibolin-W

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Transkript:

Amphibolin / Amphibolin-W Die Universalfarben auf Reinacrylbasis für den vielfältigen Einsatz rund ums Haus. Produktbeschreibung Verwendungszweck Vielseitig verwendbare emissionsminimierte und lösemittelfreie Fassaden- und Innenfarbe mit außergewöhnlich guter Haftfähigkeit auf fast jedem Untergrund. Die besondere Zusammensetzung vermindert den Schreibeffekt/Weißbruch bei farbigen Beschichtungen. Im Außenbereich für wetterbeständige Beschichtungen auf glatten und feinstrukturierten Untergründen mit hoher Schutzwirkung gegen aggressive Luftschadstoffe. Universalfarbe für außen, auf mineralischen Putzen der Mörtelgruppen PII u. PIII, Beton, Ziegelsichtmauerwerk, Faserzementplatten, tragfähigen Altanstrichen, verzinkten Flächen, Hart-PVC, nicht maßhaltigem Holz. Nicht für WDVS geeigent. Im Innenbereich für hoch strapazierfähige, scheuerbeständige, strukturerhaltende Anstriche, insbesondere auch für Beschichtungen mit hohem Beanspruchungsgrad auf Capaver Glasgewebe- Wandbelägen sowie wegen der hohen Lichtreflexion in schwach beleuchteten Fluren, Treppenhäusern, Lagerräumen, Werkshallen und Tiefgaragen geeignet. Amphibolin ist auch in seidenglänzender Optik als Amphibolin Gloss 20 erhältlich. Amphibolin-W ist mit einer Konservierung der Beschichtung gegen Befall und Schädigung durch Pilze und Algen ausgestattet. Daher nicht im Innenbereich einsetzbar. Eigenschaften Materialbasis Verpackung/Gebindegrößen emissionsminimiert und lösemittelfrei frei von foggingaktiven Substanzen wasserverdünnbar, umweltschonend und geruchsarm wetterbeständig Nassabriebbeständigkeit Klasse 1 nach DIN EN 13300; < 5 µm bei 200 Hüben, entspr. scheuerbeständig nach DIN 53778 Deckvermögen Klasse 2, bei einer Ergiebigkeit von 8 m 2 /l bzw. 120 ml/m 2 schlagregendicht, wasserabweisend nach DIN 4108 hohe Haftfestigkeit nicht gilbend alkaliresistent, daher unverseifbar dünnschichtig, strukturerhaltend hoch reinigungsfähig und beständig gegen wässrige Desinfektions- und Haushaltsreinigungsmittel leichte Verarbeitung enthält spezielle photokatalytisch wirkende Pigmente 100 % Reinacrylat-Kunststoffdispersion nach DIN 55945 mit Nassadhäsionspromotor zur Erreichung optimaler Haftfestigkeit. Amphibolin Standardware: 2,5 l, 5 l, 12,5 l. Airfix: 25 l Hobbock, 120 l Malerfass, 480 l Edelstahl-Container Rotsandstein: 5 l ColorExpress: 1,25 l, 2,5 l, 5 l, 7,5 l, 12,5 l

Technische Information Nr. 100 Amphibolin Gloss 20 Standardware: 25 l Amphibolin-W Standardware: 12,5 l Farbtöne Weiß, Rotsandstein (Amphibolin Gloss 20 nur in Weiß). Amphibolin/ Amphibolin Gloss 20 / Amphibolin-W sind selbstabtönbar mit CaparolColor Vollton- und Abtönfarben oder AmphiColor Vollton- und Abtönfarben. Bei Anwendung auf nicht saugenden Unter gründen wie Hart-PVC oder verzinkten Flächen max. 10 % AmphiColor oder CaparolColor zusetzen. Bei Selbstabtönung benötigte Gesamtmenge untereinander vermischen, um Farbtonunterschiede zu vermeiden. Bei Bezug von 100 Litern und mehr in einem Farbton und Auftrag sind Amphibolin / Amphibolin-W auf Anfrage auch werkseitig abgetönt lieferbar. Amphibolin ist im ColorExpress-System maschinell nach allen gängigen Farbtonkollektionen, Amphibolin-W in hellen bis ca. Hellbezugswert 70 Farbtönen abtönbar. Um evtl. Abtönfehler zu erkennen, bitte vor Verarbeitung auf Farbtonexaktheit überprüfen. Auf zusammenhängende Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. Brillante, intensive Farbtöne weisen unter Umständen ein geringeres Deckvermögen auf. Es empfiehlt sich deshalb bei diesen Farbtönen einen vergleichbaren, deckenden, auf Weiß basierenden, pastelligen Farbton vorzustreichen. Evtl. kann ein zweiter Deckanstrich erforderlich werden. Farbtonbeständigkeit gemäß BFS-Merkblatt Nr. 26: Klasse: A Gruppe: 1 3, je nach Farbton Glanzgrad Lagerung Technische Daten Amphibolin / Amphibolin-W: seidenmatt, G2 Amphibolin Gloss 20: seidenglänzend, G2 Kühl, aber frostfrei. Kenndaten nach DIN EN 1062 Maximale Korngröße: Dichte: Trockenschichtdicke: Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke sd CO2 : Wasserdurchlässigkeitsrate: Wasserdampfdurchlässigkeit (sd Wert):Wasserdampfdurchlässigkeit (sd -Wert)Wasserdampfdurchlässig keit (sd -Wert) Hinweis 100 µm, S1 ca. 1,4 g/cm3 50 100 µm, E2 > 50 m, C1 (w-wert): 0,1 [kg/(m2 h0,5)] (niedrig),w3 (sd -Wert): 0,14 m 1,4 (mittel), V2 Durch Abtönung sind Abweichungen bei den technischen Kenndaten möglich. Der eingebaute Nass-Adhäsions-Promotor verhindert, wie in unserem Labortest auf Glasplatten dargestellt, selbst bei extremer Nassbelastung ein Aufquellen des Bindemittels und bewahrt den Anstrich somit dauerhaft vor Blasenbildung und Abblätterung. Links: Herkömmliche Dispersions-Fassadenfarbe, rechts: Amphibolin.

Eignung gemäß Technischer Information Nr. 606 Definition der Einsatzbereiche Amphibolin / Amphibolin Gloss 20: innen 1 innen 2 innen 3 außen 1 außen 2 + + + + + ( ) nicht geeignet / ( ) bedingt geeignet / (+) geeignet Amphibolin-W: innen 1 innen 2 innen 3 außen 1 außen 2 + + ( ) nicht geeignet / ( ) bedingt geeignet / (+) geeignet Verarbeitung Geeignete Untergründe Untergrundvorbereitung Die Untergründe müssen frei von Verschmutzungen, trennenden Substanzen und trocken sein. VOB, Teil C, DIN 18363, Abs. 3 beachten. Außenflächen: Putze der Mörtelgruppen PII u. PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/ mm²: Neue Putze sind nach ausreichender Standzeit, in der Regel nach 2 Wochen bei ca. 20 C und 65 % rel. Luftfeuchtigkeit, beschichtbar. Bei ungünstigeren Wetterbedingungen, z.b. beeinflusst durch Wind oder Regen, müssen deutlich längere Standzeiten eingehalten werden. Durch eine zusätzliche Grundbeschichtung mit CapaGrund Universal vermindert sich das Risiko von Kalkausblühungen bei alkalischen Oberputzen der Putzgruppen PII bzw. PIII, so dass bereits nach einer Standzeit von 7 Tagen beschichtet werden kann. Alte Putze: Nachputzstellen müssen gut abgebunden und ausgetrocknet sein. Auf grob porösen, saugenden, leicht sandenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiGrund bzw. CapaSol. Auf stark sandenden, mehlenden Putzen ein Grundanstrich mit Dupa-grund. Mineralische Leichtputze der MG PII mit Sylitol - oder AmphiSilan-Werkstoffen beschichten. Beton: Betonflächen mit Schmutzablagerungen oder Mehlkornschicht mechanisch oder durch Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Auf schwach saugenden bzw. glatten Flächen ein Grundanstrich mit Amphibolin, max. 5 % mit Wasser verdünnt. Auf stark saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiGrund bzw. CapaSol. Auf mehlenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-grund. Faserzementplatten mit und ohne Asbestfasern: BFS-Merkblatt Nr. 14 beachten. Bei asbestfaserhaltigen Platten TRGS 519 einhalten. Grundbeschichtung entsprechend unserer Technischen Information Nr. 650 "Untergründe und deren Vorbehandlung". Freiverbaute Platten einschließlich der Rückseite und der Kanten behandeln. Bei neuen, stark alkalischen Faserzementplatten zur Vermeidung von Kalkausblühungen ein Grundanstrich mit Disbon 481 EP-Uniprimer auszuführen. Zementgebundene Holzspanplatten: Aufgrund der hohen Alkalität zementgebundener Holzspanplatten, muss zur Vermeidung von Kalkausblühungen eine Grundierung mit Disbon 481 EP-Uniprimer ausgeführt werden. Tragfähige Lack- oder Dispersionsfarben-Beschichtungen: Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauhen. Verschmutzte, kreidende Altanstriche durch Druckwasserstrahlen, manuelles Abwaschen oder andere geeignete Methode unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Ein Grundanstrich mit Amphibolin, Amphibolin Gloss 20 oder Amphibolin-W max. 5 % mit Wasser verdünnt. Tragfähige, alte plasto-elastische Dispersionsfarben-Beschichtungen, z.b. alte Cap-elast- Flächen: Verschmutzte, kreidende Altbeschichtungen durch Druckwasserstrahlen, manuelles Abwaschen oder andere geeignete Methode unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften reinigen. Den Untergrund gut trocknen lassen. Bei Beschichtung solcher Untergründe sollte Amphibolin, Amphibolin Gloss 20 oder Amphibolin-W ausschließlich in Weiß oder hellen bis mittleren Farbtönen mit Hellbezugswerten > 60 (Amphibolin / Amphibolin-W) ausgeführt werden. Tragfähige Kunstharzputz-Beschichtungen: Alte Putze mit geeigneter Methode reinigen. Bei Nassreinigung unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Ein Grundanstrich mit Amphibolin, Amphibolin Gloss 20 oder Amphibolin-W, bis max. 5 % mit Wasser verdünnt.

Nicht tragfähige Lack-, Dispersionsfarben oder Dispersionsputz-Beschichtungen: Restlos entfernen mit geeigneter Methode z.b. mechanisch oder durch abbeizen und nachreinigen durch Hochdruckheißwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Ein Grundanstrich mit Amphibolin, Amphibolin Gloss 20 oder Amphibolin-W, mit max. 5 % Wasser verdünnt. Auf stark saugenden, sandenden Flächen ein Grundanstrich mit Dupa-grund. Nicht tragfähige, mineralische Anstriche: Restlos entfernen durch abschleifen, abbürsten, abschaben, Druckwasserstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften oder andere geeignete Maßnahmen. Bei Nassreinigung die Flächen vor der Weiterbehandlung gut durchtrocknen lassen. Grundanstrich mit Dupa-grund. Holz, nicht maßhaltig, ungestrichen: Bei neuem Holz Harzaustritte und Harzgallen entfernen. Fettreiche tropische Hölzer mit Nitroverdünnung abwaschen. Bei alten Hölzern sind angewitterte Schichten bis zum gesunden Holz zu entfernen. Die Holzfeuchte darf bei Laubhölzern max. 12 %, bei Nadelhölzern max. 15 % betragen. Grundanstrich mit Capalac Holz-Imprägniergrund. Bei Hölzern, die zur Verfärbung neigen, ist ein Zwischenanstrich mit Capacryl Holz-IsoGrund erforderlich. Verzinkte Flächen: Reinigung der Zinkoberfläche entsprechend BFS-Merkblatt Nr. 5. Grundanstrich mit Amphibolin / Amphibolin-W, mit max. 5 % Wasser verdünnt. Bei farbigen Anstrichen auf verzinkten Flächen kann es bei hoher Feuchteeinwirkung zu weißen Ausblühungen kommen. Diese sind trocken abzuwischen und mit einem zusätzlichen Anstrich mit Amphibolin, Amphibolin Gloss 20 oder Amphibolin-W zu versehen. Hart-PVC: Reinigen und anschleifen. Grundanstrich mit Amphibolin, Amphibolin Gloss 20 oder Amphibolin-W, mit max. 5 % Wasser verdünnt. BFS-Merkblatt Nr. 22 beachten. Coil-Coating-Beschichtungen: Mit ammoniakalischer Netzmittelwäsche reinigen. Grundanstrich mit Amphibolin, Amphibolin Gloss 20 oder Amphibolin-W. Beachten: Siliconhaltige Coil-Coating-Beschichtungen sind nicht überstreichbar. Da diese auf der Baustelle nicht feststellbar sind, muss immer ein Probeanstrich mit nachfolgender Haftprüfung vorgenommen werden. Ziegelsichtmauerwerk: Nur frostbeständige, saugfähige Vormauersteine oder Klinker ohne Fremdeinschlüsse sind für Anstriche geeignet. Das Mauerwerk muss rissefrei verfugt, trocken und salzfrei sein. Ein Grundanstrich mit Amphibolin, Amphibolin Gloss 20 oder Amphibolin-W, bis max. 5 % mit Wasser verdünnt. Zeigen sich im Grundanstrich Braunverfärbungen, ist mit der wasserfreien Fassadenfarbe Duparol weiterzuarbeiten. Durch Industrieabgase oder Ruß verschmutzte Flächen: Mit der wasserfreien Fassadenfarbe Duparol beschichten. Pilz- oder algenbefallene Flächen: Schimmel- bzw. Algenbelag durch Nassstrahlen unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen. Um einem Neubefall der Beschichtung vorzubeugen, empfehlen wir als Schlussbeschichtung nach guter Trocknung Amphibolin-W. Rissige Putz- oder Betonflächen: Mit Cap-elast beschichten. Flächen mit Salzausblühungen: Salzausblühungen trocken abbürsten und entfernen. Ein Grundanstrich mit Dupa-grund. Beim Beschichten von Flächen mit Salzausblühungen kann für die dauerhafte Haftung der Beschichtung bzw. die Unterbindung der Salzausblühungen keine Gewähr übernommen werden. Fehlstellen: Kleine Fehlstellen in mineralischen Untergründen mit Caparol Fassaden-Feinspachtel ausbessern. Große Fehlstellen bis 20 mm sind vorzugsweise mit Histolith-Renovierspachtel zu reparieren. Spachtelstellen nachgrundieren. Innenflächen (Amphibolin-W ist im Innenbereich nicht einsetzbar): Putze der Mörtelgruppen PII u. PIII/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 998-1 mit mind. 1,5 N/ mm²: Feste, normal saugende Putze ohne Vorbehandlung beschichten. Auf grob porösen, sandenden, saugenden Putzen ein Grundanstrich mit OptiGrund bzw. CapaSol. Gips- und Fertigputze der Mörtelgruppe PIV/Mindestdruckfestigkeit nach DIN EN 13279 mit mind. 2 N/mm²: Gipsputze mit Sinterhaut schleifen, entstauben, Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB. Gipsbauplatten: Auf saugenden Platten ein Grundanstrich mit OptiGrund oder Caparol-Tiefgrund TB.

Gipsplatten (Gipskartonplatten): Spachtelgrate abschleifen. Weiche Gipsspachtelstellen mit Caparol-Tiefgrund TB festigen. Bei Platten mit wasserlöslichen, verfärbenden Inhaltsstoffen ein Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. BFS- Merkblatt Nr. 12 beachten. Beton: Evtl. vorhandene Trennmittelrückstände sowie mehlende, sandende Substanzen entfernen. Porenbeton: Ein Grundanstrich mit Capaplex, 1 : 3 mit Wasser verdünnt. Kalksandstein- und Ziegelsichtmauerwerk: Ohne Vorbehandlung beschichten. Tragfähige Beschichtungen: Matte, schwach saugende Beschichtungen direkt überarbeiten. Glänzende Oberflächen und Lackbeschichtungen anrauhen. Nicht tragfähige Beschichtungen: Nicht tragfähige Lack- und Dispersionsfarben- oder Kunstharzputz-Beschichtungen entfernen. Auf schwach saugenden, glatten Flächen direkt beschichten. Auf grob porösen, sandenden bzw. saugenden Flächen ein Grundanstrich mit OptiGrund bzw. CapaSol. Nicht tragfähige Mineralfarben-Beschichtungen mechanisch entfernen und die Flächen entstauben. Ein Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB. Leimfarbenanstriche: Grundrein abwaschen. Ein Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB. Ungestrichene Rauhfaser-, Relief- oder Prägetapeten aus Papier: Ohne Vorbehandlung beschichten. Nicht festhaftende Tapeten: Restlos entfernen. Kleister und Makulaturreste abwaschen. Grundanstrich mit Caparol-Tiefgrund TB. Schimmelbefallene Flächen: Schimmelbelag durch Nassreinigung entfernen. Flächen mit Capatox bzw. FungiGrund durchwaschen und gut trocknen lassen. Bei stark befallenen Flächen Schlussbeschichtung mit Indeko-W, Malerit-W oder Fungitex-W ausführen. Hierbei sind die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften (z.b. die Biostoff- und die Gefahrstoffverordnung) zu beachten. Flächen mit Nikotin-, Wasser-, Ruß- oder Fettflecken: Nikotinverschmutzungen sowie Ruß- oder Fettflecken mit Wasser unter Zusatz fettlösender Haushaltsreinigungsmittel abwaschen und gut trocknen lassen. Abgetrocknete Wasserflecken trocken durch Abbürsten reinigen. Ein absperrender Grundanstrich mit Caparol AquaSperrgrund. Auf stark verschmutzten Flächen die Schlussbeschichtung mit Caparol IsoDeck vornehmen. Holz- und Holzwerkstoffe: Ein Grundanstrich mit Amphibolin, unverdünnt. Bei Holz oder Holzwerkstoffen, die zur Verfärbung neigen, ist ein isolierender Grundanstrich mit Capacryl Holz-IsoGrund erforderlich. Kleine Fehlstellen: Nach entsprechender Vorarbeit mit Caparol-Akkordspachtel nach Verarbeitungsvorschrift ausbessern und gegebenenfalls nachgrundieren. Auftragsverfahren Amphibolin / Amphibolin Gloss 20 mit Pinsel, Rolle und Spritzgeräten. Bei Spritzverarbeitung auf schwach bis nicht saugenden Untergründen ist ein Grundanstrich mit CapaGrund Universal vorzunehmen. Airlessauftrag: Spritzwinkel: 50 Düse: 0,017 0,021" Spritzdruck: 150 180 bar Amphibolin-W- mit Pinsel oder Rolle. Beschichtungsaufbau Grund- bzw. Zwischenanstrich: Amphibolin / Amphibolin Gloss 20 / Amphibolin-W unverdünnt oder mit max. 5 % Wasser verdünnt. Schlussanstrich: Amphibolin / Amphibolin Gloss 20 / Amphibolin-W unverdünnt bzw. mit max. 5 % Wasser verdünnt. Auf rauhen Untergründen wird die Grund- bzw. Zwischen- und Schlussbeschichtung 5 % mit Wasser verdünnt und gut ausgestrichen. Verbrauch Ca. 120 ml/m 2 pro Arbeitsgang auf glattem Untergrund. Auf rauen Flächen ist der exakte Verbrauch durch Probebeschichtung zu ermitteln.

Um einen bestmöglichen Schutz vor Algen- und Pilzbefall mit Amphibolin-W zu erzielen ist es notwendig einen zweimaligen Anstrich mit insgesamt mind. 240ml/m² auszuführen, um auf eine Schichtdicke im Mittel von mind. 150 µm zu kommen. Jeder weitere Anstrich erhöht, bei einem Verbrauch von mind. 120ml/m² pro Anstrich, die Schichtdicke um weitere ca. 75 µm. Auf rauen Flächen sind die Verbräuche entsprechend höher. Verarbeitungsbedingungen Trocknung/Trockenzeit Werkzeugreinigung Hinweis Untere Temperaturgrenze bei der Verarbeitung und Trocknung: +5 C für Untergrund und Umluft Bei +20 C und 65 % rel. Luftfeuchte nach 4 6 Std. oberflächentrocken und überstreichbar, nach 24 Std. regenfest. Durchgetrocknet und belastbar nach ca. 3 Tagen. Bei niedrigerer Temperatur und höherer Luftfeuchte verlängern sich diese Zeiten. Arbeitsgeräte nach dem Gebrauch mit Wasser reinigen. Zur Vermeidung von Ansätzen nass-in-nass in einem Zug beschichten. Nicht geeignet für waagerechte Flächen mit Wasserbelastung. Auf rauhen, strukturierten Untergründen im Außenbereich empfiehlt es sich aus optischen Gründen, die matten Fassadenfarben Muresko, Amphisil, AmphiSilan NQG oder Sylitol NQG Fassadenfarbe einzusetzen. Bei Airless-Spritzauftrag Farbe gut aufrühren und durchsieben. Bei Anwendung von Caparol-Tiefgrund TB im Innenbereich kann ein typischer Lösemittelgeruch auftreten. Deshalb für gute Belüftung sorgen. In sensiblen Bereichen den aromatenarmen AmphiSilan- Putzfestiger anwenden. Bei Flächen, die unter speziellen Objektbedingungen oder durch natürliche Witterungseinflüsse stärker als üblich feuchtebelastet werden, besteht ein erhöhtes Risiko der Pilz- und Algenbildung. Wir empfehlen deshalb für gefährdete Flächen unsere Spezialprodukte, z.b. ThermoSan NQG, Amphibolin-W oder Duparol-W, einzusetzen. Diese Produkte enthalten Wirkstoffe, die das Wachstum von Pilzen und Algen zeitlich verzögern. Bei Amphibolin-W handelt es sich um ein Produkt, das mit speziellen Wirkstoffen gegen Pilz- und Algenbildung auf der Beschichtung ausgestattet ist. Dieses Depot an Wirkstoffen bietet einen langanhaltenden, zeitlich begrenzten Schutz, dessen Wirksamkeitsdauer von Objektbedingungen, wie z.b. der Stärke des Befalls und der Feuchtebelastung, abhängt. Deshalb ist ein dauerhaftes Verhindern von Pilz- und Algenbewuchs nicht möglich. Zur Untergrundvorbehandlung bei algen- und pilzbefallenen Flächen kann nach erfolgter Reinigung FungiGrund anstatt OptiGrund eingesetzt werden. Bei dunklen Farbtönen kann eine mechanische Beanspruchung zu hellen Streifen (Schreibeffekt) führen. Dieses ist eine produktspezifische Eigenschaft aller matten bis seidenmatten Fassadenfarben. Bei dichten, kühlen Untergründen oder bei witterungsbedingter Trocknungsverzögerung können durch Feuchtebelastung (Regen, Tau, Nebel) Hilfsstoffe an der Oberfläche der Beschichtung gelblich/ transparente, leicht glänzende und klebrige Ablaufspuren entstehen. Diese Hilfsstoffe sind wasserlöslich und werden mit ausreichend Wasser z.b. nach mehrmaligen stärkeren Regenfällen selbständig entfernt. Die Qualität der getrockneten Beschichtung wird dadurch nicht nachteilig beeinflusst. Sollte trotzdem eine direkte Überarbeitung erfolgen, so sind die Läufer/Hilfsstoffe vorzunässen und nach kurzer Einwirkzeit restlos abzuwaschen. Eine zusätzliche Grundierung mit CapaGrund Universal ist auszuführen. Bei Ausführung der Beschichtung unter geeigneten klimatischen Bedingungen treten diese Ablaufspuren nicht auf. Abzeichnungen von Ausbesserungen in der Fläche hängen von vielen Faktoren ab und sind daher unvermeidbar (BFS-Merkblatt 25). Verwendung von Flächendesinfektionsmitteln auf Phenolbasis kann zur Vergilbung der Oberfläche führen. Hinweise Gutachten Gefahrenhinweise/ Sicherheitsratschläge (Stand bei Drucklegung) Amphibolin Kohlendioxiddurchlässigkeit Amphibolin Helligkeit Amphibolin Desinfektionsmittelbeständigkeit Amphibolin W: Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung. Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen, da die Darmflora gestört werden kann. Reste nicht in die Kanalisation/Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Bei Schleifarbeiten Staubfilter P2 verwenden. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs des Produktes ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Reinigung der Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit Wasser und Seife. Nur im Streich- oder Rollauftrag verarbeiten. Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Beratung für Allergiker: Hotline 0180 / 530 89 28 (0,14 / Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 / Min). Dieses Produkt ist eine behandelte Ware nach EU-Verordnung 528/2012 (kein Biozid-Produkt) und enthält folgende biozide Wirkstoffe: Carbendazim (CAS-Nr. 10605-21-7), Isoproturon (CAS-Nr. 34123-59-6), Terbutryn (CAS-Nr. 886-50-0), 2-Octyl-2H-isothiazol-3-on (CAS-Nr. 26530-20-1)

Bitte beachten (Stand bei Drucklegung) Amhibolin: Für Kinder unzugänglich aufbewahren. Spritznebel und Sprühnebel nicht einatmen. Während der Verarbeitung und Trocknung für gründliche Belüftung sorgen. Essen, Trinken und Rauchen während des Gebrauchs der Farbe ist zu vermeiden. Bei Berührung mit den Augen oder der Haut sofort gründlich mit Wasser abspülen. Nicht in die Kanalisation, Gewässer oder ins Erdreich gelangen lassen. Nähere Angaben: Siehe Sicherheitsdatenblatt. Enthält 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on. 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on. Kann allergische Reaktionen hervorrufen. Beratung für Allergiker: Hotline 0180 / 530 89 28 (0,14 / Min. aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 / Min). Entsorgung EU-Grenzwert für den VOC-Gehalt Produkt-Code Farben und Lacke Deklaration der Inhaltsstoffe Nur restentleertes Gebinde zum Recycling geben. Flüssige Materialreste bei der Sammelstelle für Altfarben/Altlacke abgeben, eingetrocknete Materialreste als Bau- und Abbruchabfälle oder als Siedlungsabfälle bzw. Hausmüll entsorgen. dieses Produktes (Kat. A/c): 40 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 1 g/l VOC. Amphibolin: M-DF01 Amphibolin W: M-DF01F Amphibolin: Polyacrylatharz, Titandioxid, Silikate, Wasser, Additive, Konservierungsmittel (Methylisothiazolinon, Benzisothiazolinon) Amphibolin W: Polyacrylatharz, Titandioxid, Silikate, Wasser, Additive, Konservierungsmittel (Methylisothiazolinon, Benzisothiazolinon), Filmschutzmittel (Carbendazim, Terbutryn, Octylisothiazolinon, Isoproturon). Nähere Angaben Technische Beratung Technischer Beratungsservice siehe Sicherheitsdatenblätter Alle in der Praxis vorkommenden Untergründe und deren technische Bearbeitung können in dieser Druckschrift nicht abgehandelt werden. Sollen Untergründe bearbeitet werden, die in dieser Technischen Information nicht aufgeführt sind, ist es erforderlich, mit uns oder unseren Außendienstmitarbeitern Rücksprache zu halten. Wir sind gerne bereit, Sie detailliert und objektbezogen zu beraten. Tel.: +49 6154 71-71710 Fax: +49 6154 71-71711 E-Mail: kundenservicecenter@caparol.de Technische Information Nr.100 Stand: Januar 2017 Diese Technische Information ist auf Basis des neuesten Standes der Technik und unserer Erfahrungen zusammengestellt worden. Im Hinblick auf die Vielfalt der Untergründe und Objektbedingungen wird jedoch der Käufer/Anwender nicht von seiner Verpflichtung entbunden, unsere Werkstoffe in eigener Verantwortung auf ihre Eignung für den vorgesehenen Verwendungszweck unter den jeweiligen Objektbedingungen fach- und handwerksgerecht zu prüfen. Gültigkeit hat nur die Technische Information in ihrer neuesten Fassung. Überzeugen Sie sich bitte ggf. über die Aktualität dieser Fassung auf www.caparol.de. CAPAROL Farben Lacke Bautenschutz GmbH Roßdörfer Straße 50 D-64372 Ober-Ramstadt Internet www.caparol.de E-Mail info@caparol.de