Multibooting mit Windows 2000 und Windows XP

Ähnliche Dokumente
Partitionieren und Formatieren

Unterrichtseinheit 10

How to install ubuntu by crypted file system

Datenträgerverwaltung

Dateisystem: Einführung

Dateisystem: Einführung

Samsung Drive Manager-FAQs

Macrium Reflect Freeware-Tutorial:

Regional Cisco Academy Lingen

1. Kann ich Autodesk Revit, Autodesk Revit Architecture, Autodesk Revit MEP,

Schnellstartanleitung. Version R9. Deutsch

Unterrichtseinheit 15

3. Was müssen Sie tun, um von einem Windows 7 Client die Benutzereinstellungen und die Einstellungen einer bestimmten Anwendung zu exportieren?

Datenwiederherstellung von Festplatten des DNS-323

-Echte und Originale Prüfungsfragen und Antworten aus Testcenter -Machen Sie sich fit für Ihre berufliche Zukunft!

Modul Windows XP Professional

Er musste so eingerichtet werden, dass das D-Laufwerk auf das E-Laufwerk gespiegelt

A1 Desktop Security Installationshilfe. Symantec Endpoint Protection 12.1 für Windows/Mac

Schritt-für-Schritt: Upgrade-Installation von Windows Vista auf Windows 7

Windows Server 2008 (R2): Anwendungsplattform

2. Sie sind der Administrator Ihres Netzwerks, das den SBS 2011 Standard ausführt.

Unterrichtseinheit 6

Installationshinweise Linux Kubuntu 9.04 bei Verwendung des PC-Wächter

Unterrichtseinheit 7

Installation FireBird Datenbankserver 1 / 5

Tapps mit XP-Mode unter Windows 7 64 bit (V2.0)

Perfect Image 12. Perfect Image 12 das vielseitige Backup-Tool:

Erstellen einer Wiederherstellungskopie

Erstellung und Installation einer Windows Unattended CD

Anleitung Captain Logfex 2013

1 Voraussetzungen für Einsatz des FRITZ! LAN Assistenten

Windows Server Update Services (WSUS)

FAQ: G DATA EU Ransomware Cleaner

Einrichten einer Festplatte mit FDISK unter Windows 95/98/98SE/Me

Anleitung zur Installation von Windows XP Professional und dem Multilanguage Interface

Upgrade auf die Standalone Editionen von Acronis Backup & Recovery 10. Technische Informationen (White Paper)

ATB Ausbildung technische Berufe Ausbildungszentrum Klybeck

Installationsanleitung für den Online-Backup Client

Installation von Windows.NET Enterprise Server RC1

Unterrichtseinheit 12

[Geben Sie Text ein] ISCSI Targets mit der Software FreeNAS einrichten

Workshop 3. Sensible Daten schützen und verwalten. 3.1 Ist eine gelöschte Datei gelöscht?

Upgrade eines Windows Server 2003 zu Windows Server 2008

Übung - Installation Windows 7

tzeforderung Installationsleitfaden Dieser Wegweiser führt Sie durch die Installation des Programms

INSTALLATION STHENO/PRO V1.2. Installation

Inhalt ErgoSoft RIP ErgoSoft RIPs ErgoSoft RIPs

Tutorial: Erstellen einer vollwertigen XP Home CD aus der EEE 901 Recover DVD

Gebrauch von DVD-RAM-Discs

Clients in einer Windows Domäne für WSUS konfigurieren

Schritt-für-Schritt: Upgrade von Windows Vista auf Windows 7

MySQL Community Server 5.6 Installationsbeispiel (Ab )

Systemvoraussetzungen für Autodesk Revit Produkte (gemäß Angaben von Autodesk)

IBM SPSS Modeler Installationsanweisungen (Lizenz für gleichzeitig angemeldete Benutzer)

Schritt-für-Schritt: Windows 7 neu installieren

Unterstützte Anwendungen von Drittanbietern

Acronis Backup & Recovery 10 Server for Windows. Installationsanleitung

PARAGON SYSTEM UPGRADE UTILITIES

FESTPLATTEN MANAGER 12 / ALLE FUNKTIONEN. FM 12 Professional. Partitionierung. Datensicherung & Wiederherstellung

Sun/Oracle Java Version: 1.6.0, neuer als 1.6.0_11

Fortbildung für didaktische Systembetreuer - E1: Installation Einzelplatz-PC Deutsches Schulamt (aha) Mai 2002

Erstellen eines Standardabbilds von Windows 7(in meinem Fall Enterprise-Edition

Citrix Personal vdisk Administratordokumentation

Windows 8 Upgrade / Neuinstallation

Installationshinweise BEFU 2014

LERNWERKSTATT SEKUNDARSTUFE I

Installationsanleitung - Command WorkStation 5.6 mit Fiery Extended Applications 4.2

1. Download und Installation

Laufwerk-Verschlüsselung mit BitLocker

Einrichtung des Cisco VPN Clients (IPSEC) in Windows7

Installationshinweise Linux Edubuntu 7.10 bei Verwendung des PC-Wächter

Verwaltung der MSATA-SSD bei HP Envy Ultrabook 4 und Ultrabook 6 mit Intel Smart Response Technologie

Bereitstellen von Windows 2000 Professional mit Hilfe von RIS

Installationsanleitung - Command WorkStation 5.5 mit Fiery Extended Applications 4.1

Normfall 7. Kurzanleitung. Parallelbetrieb von Normfall 5 und Normfall 7 auf demselben Computer Normfall GmbH Alle Rechte vorbehalten.

Installieren von Betriebssystemen

In 12 Schritten zum mobilen PC mit Paragon Drive Copy 11 und Microsoft Windows Virtual PC

MEMO_MINUTES. Update der grandma2 via USB. Paderborn, Kontakt:

Schritt-für-Schritt: Von Windows XP auf Windows 7 wechseln

Anti-Botnet-Beratungszentrum. Windows XP in fünf Schritten absichern

Installation der SAS Foundation Software auf Windows

Installationsanleitung bootfähiger USB-Stick PSKmail v

AutoRunnerX / AutoRunnerU Kurzanleitung

Die DeskCenter Management Suite veröffentlicht neue Version 8.1

Notebook Offline-Alternative. Windows Musterlösung für Schulen in Baden-Württemberg

Verschlüsseln Sie Ihre Dateien lückenlos Verwenden Sie TrueCrypt, um Ihre Daten zu schützen.

Anleitung zur Erstellung von bootfähigen VHDs unter Windows 7 und Windows Server 2008 R2

IBM SPSS Data Access Pack Installationsanweisungen für Linux

Installationsanleitung SSL Zertifikat

Citrix Personal vdisk Administratordokumentation

Verschlüsselung von Daten mit TrueCrypt

Marketing Update. Enabler / ENABLER aqua / Maestro II

Leitfaden zur Installation von BitByters.Backup

und

IBM SPSS Collaboration and Deployment Services Deployment Manager Installation von 5

1. Allgemeines. dd (disk dump) Linux Programm zur Sicherung von Festplatten und Partitionen

Transkript:

Multibooting mit Windows 2000 und Windows XP Einführung Ein Computer kann so konfiguriert werden, dass Sie bei jedem Neustart des Computers zwischen zwei oder mehr Betriebssystemen wählen können. Sie können einen Server z. B. für die vorwiegende Ausführung von Windows 2000 Server einrichten, jedoch die zeitweise Ausführung von Windows NT Server 4.0 ermöglichen, um eine ältere Anwendung zu unterstützen. Mit Multibooting können Sie das auszuführende Betriebssystem auswählen oder ein Standardbetriebssystem angeben für den Fall, dass während des Neustartvorgangs keine Auswahl getroffen werden soll. Bevor Sie die Multibootingfunktion verwenden, sollten Sie jedoch auch die Nachteile kennen: Jedes Betriebssystem benötigt wertvollen Speicherplatz auf der Festplatte, und die Dateisystemkompatibilität kann komplex sein, wenn Sie Windows 2000 in einer Partition und Windows NT Server 4.0 oder ein früheres Betriebssystem in einer anderen Partition ausführen möchten. Außerdem funktioniert das in Windows 2000 eingeführte dynamische Datenträgerformat nicht mit früheren Betriebssystemen. Multibootingfähigkeiten stellen jedoch ein wertvolles Feature dar, um auf einem einzigen Computer nicht nur frühere Betriebssysteme flexibel ausführen zu können, sondern auch die Fortschritte der nächsten Betriebssystemversion namens Windows XP für die Clientversion und von "Whistler" Server (aktueller Codename) für die Serverversion zu nutzen. Anmerkung: Es ist nicht mehr erforderlich, mehrere Betriebssysteme zur Absicherung bei Problemen beim Start des Computers bereitzustellen. Mit Windows 2000, Windows XP und Whistler verfügen Sie über andere Optionen für die Systemwiederherstellung. Wenn z. B. ein Problem mit einem neu installierten Gerätetreiber auftritt, können Sie den abgesicherten Modus verwenden, in dem das Betriebssystem mit Standardeinstellungen und nur der Mindestanzahl von Gerätetreibern neu gestartet wird. Diese Seite bietet eine Übersicht hinsichtlich Multibooting und beginnt mit einer Zusammenfassung der Festplattenanforderungen, gefolgt von Richtlinien für Multibooting mit Windows 2000 und Windows XP. Außerdem behandelt sie Multibootingprobleme bei der Ausführung von Windows 2000 mit früheren Betriebssystemen einschließlich Windows NT 4.0, Windows 9x und MS-DOS. Jeder Abschnitt enthält eine Checklistenzusammenfassung zur einfachen Kontrolle. Unterstützt Ihre Festplatte Multibooting? Die folgende Tabelle zeigt die Festplattenkonfigurationen, mit denen Sie mehrere Betriebssysteme installieren können.

Datenträgerkonfiguration Basisdatenträger Ein dynamischer Datenträger Mehrere dynamische Datenträger Master Boot Record (MBR)- Datenträger auf einem Itaniumbasierten Computer GUID-Partitionstabelle (GPT)- Datenträger auf einem Itaniumbasierten Computer Anforderungen für mehrere Betriebssysteme Sie können mehrere Betriebssysteme einschließlich Windows NT 4.0 und früheren Betriebssystemen auf einem Basisdatenträger installieren. Jedes Betriebssystem muss in einer eigenen Partition oder auf einem eigenen logischen Laufwerk auf der Festplatte installiert werden. Eine Partition oder ein logisches Laufwerk ist ein Abschnitt der Festplatte, der als separate Einheit funktioniert. Verschiedene Partitionen tragen häufig unterschiedliche Laufwerkbuchstaben, z. B. C: und D:. Sie können nur ein Betriebssystem installieren. Jeder dynamische Datenträger kann eine Installation von Windows XP, Whistler oder Windows 2000 enthalten. Von einem dynamischen Datenträger können keine weiteren Betriebssysteme gestartet werden. Sie können von einem MBR-Datenträger auf einem Itanium-basierten Computer keine Betriebssysteme starten. Sie müssen zu diesem Zweck einen GPT-Datenträger verwenden. Sie können auf einem GPT-Datenträger auf einem Itaniumbasierten Computer ein Betriebssystem oder mehrere Betriebssysteme installieren. Die Richtlinien in dieser Tabelle für Basis- und dynamische Datenträger gelten für GPT-Datenträger auf Itanium-basierten Computern. Wenn Sie Itanium-basierte Computer bereits verwenden, finden Sie weitere Einzelheiten in der jeweiligen Hardwaredokumentation. Computer mit mehreren Windows 2000- oder Windows XP- Partitionen Bevor Sie Windows 2000 und Windows XP auf dem gleichen Computer installieren, müssen Sie das System mit verschiedenen Partitionen vorbereiten (dies ist ein Vorgang, bei dem eine Festplatte in separate Abschnitte aufgeteilt wird, die für die Verwendung durch ein Dateisystem formatiert werden können. Partitionen besitzen normalerweise unterschiedliche Laufwerkbuchstaben, z. B. C: oder D:). Ein Betriebssystem pro Partition Es ist wichtig, jedes Betriebsystem in einer eigenen Partition und die mit jedem Betriebssystem verwendeten Anwendungen in der gleichen Partition wie das Betriebssystem zu installieren. Wenn eine Anwendung mit zwei verschiedenen Betriebssystemen verwendet wird, installieren Sie diese in zwei Partitionen. Durch das Speichern jedes Betriebssystems in einer separaten Partition wird sichergestellt, dass keine wichtigen Dateien überschrieben werden, die das andere Betriebssystem verwendet. Installieren Sie das aktuellste Betriebssystem zuletzt Im Allgemeinen sollten Sie das aktuellste Betriebssystem zuletzt installieren nachdem Sie

alle anderen Betriebssysteme auf dem Zielcomputer installiert haben. In diesem Fall sollten Sie Windows 2000 und anschließend Windows XP installieren. Eindeutiger Computername Sie können einen Server so einrichten, dass er über mehrere Installationen von Windows 2000 (unter Verwendung eines beliebigen Windows 2000-Produkts) oder Windows XP (oder eines beliebigen Whistler-Produkts) in mehreren Partitionen verfügt. Sie müssen jedoch unterschiedliche Computernamen für jede Installation verwenden, wenn der Computer Mitglied einer Windows 2000-Domäne ist. Weil ein eindeutiger Sicherheitsbezeichner (SID) für jede Installation von Windows 2000 in einer Domäne verwendet wird, muss der Computername für jede Installation eindeutig sein selbst für mehrere Installationen auf dem gleichen Computer. Mehrere Betriebssysteme und EFS (Encrypting File System) Wenn Sie einen Server so einrichten, dass er Windows 2000 Server und Whistler Server oder mehrere Whistler Server-Partitionen enthält, und Sie möchten EFS (Encrypting File System) auf dem Computer verwenden, müssen Sie bestimmte Vorkehrungen treffen. Durch diese Vorkehrungen werden verschlüsselte Dateien installationsübergreifend lesbar. Eine Vorgehensweise besteht im Sicherstellen, dass sich alle Installationen in der gleichen Domäne befinden, und dass der Benutzer dieser Installationen über ein servergespeichertes Profil verfügt. Eine andere Vorgehensweise besteht im Exportieren des Dateiverschlüsselungszertifikats des Benutzers und des zugehörigen privaten Schlüssels aus einer Installation und dem anschließenden Importieren in die anderen Installationen. Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Hilfethemen: EFSM Servergespeicherte Benutzerprofile Importieren und Exportieren von Zertifikaten Checklistenzusammenfassung Zum Konfigurieren eines Computers mit Windows 2000 und Windows XP oder Whistler Server beachten Sie die folgenden Richtlinien: Installieren Sie jedes Betriebssystem auf einem separaten Laufwerk oder in einer separaten Festplattenpartition. Installieren Sie Windows XP oder Whistler Server, nachdem Sie Windows 2000 installiert haben. Wenn Sie eine neue Installation von Windows 2000 Server oder Whistler Server durchführen (im Gegensatz zu einer Aktualisierung), wird die Installation standardmäßig in einer Partition gespeichert, in der sich kein anderes Betriebssystem befindet. Sie können während der Installation eine andere Partition angeben. Wenn Sie Whistler in einer Partition installieren, können Sie ein beliebiges Produkt aus der Whistler-Produktfamilie auswählen. Sie können z. B. Whistler Server in einer Partition und Whistler Advanced Server in einer anderen installieren. Installieren Sie Windows 2000, Windows XP oder Whistler nur dann auf einem komprimierten Laufwerk, wenn das Laufwerk mit der Komprimierungsfunktion des NTFS-Dateisystems komprimiert wurde. In jeder Partition, in der Sie eine neue Installation von Windows 2000, Windows XP oder Whistler durchführen (im Gegensatz zu einer Aktualisierung), müssen Sie alle

Programme erneut installieren, z. B. Textverarbeitungs- oder E-Mail-Software, nachdem die Installation abgeschlossen ist. Installieren Sie die von jedem Betriebssystem verwendeten Programme zusammen mit dem betreffenden Betriebssystem in der Partition. Wenn Programme mit mehreren Betriebssystemen ausgeführt werden sollen, müssen Sie separate Kopien der Programme in jeder der Betriebssystempartitionen installieren. Wenn sich der Computer in einer Windows 2000- oder Whistler-Domäne befindet, muss jede Installation von Windows 2000, Windows XP oder Whistler auf diesem Computer einen anderen Computernamen besitzen. Computer mit Windows NT 4.0 und Windows 2000 oder Windows XP Wenn Sie einen Computer für die Ausführung von Windows 2000 oder Windows XP sowie eines früheren Betriebssystems einrichten, z. B. Windows NT Server 4.0, müssen Sie Kompatibilitätsprobleme zwischen verschiedenen Dateisystemen berücksichtigen: NTFS, FAT und FAT32. Normalerweise ist NTFS das empfohlene Dateisystem, weil wichtige Funktionen unterstützt werden, z. B. der Active Directory -Dienst sowie domänenbasierte Sicherheit. Das Verwenden von NTFS als einzigem Dateisystem auf einem Computer, der sowohl Whistler als auch Windows NT enthält, wird jedoch nicht empfohlen. Auf diesen Computern stellt eine FAT- oder FAT32-Partition mit dem Betriebssystem Windows NT 4.0 sicher, dass der Computer beim Start mit Windows NT 4.0 auf die benötigten Dateien zugreifen kann. Wenn Windows NT nicht in der Systempartition installiert ist, bei der es sich beinahe immer um die erste Partition auf der Festplatte handelt, wird außerdem auch die Formatierung der Systempartition mit FAT empfohlen. Der Grund liegt darin, dass die früheren Betriebssysteme mit einer Ausnahme nicht auf eine Partition zugreifen können, wenn diese mit der neuesten Version von NTFS formatiert ist. Bei dieser einen Ausnahme handelt es sich um Windows NT 4.0 mit Service Pack 4 oder höher. Dieses Betriebssystem kann auf Partitionen mit der neuesten NTFS-Version zugreifen, jedoch mit einigen Beschränkungen. Selbst das aktuellste Service Pack bietet keinen Zugriff auf Dateien, die die neuen Funktionen in NTFS verwenden. Windows NT 4.0 kann nicht auf Dateien zugreifen, die mit NTFS- Funktionen gespeichert wurden, die bei der ursprünglichen Bereitstellung von Windows NT 4.0 noch nicht zur Verfügung standen. Eine Datei, die z. B. die neue Verschlüsselungsfunktion verwendet, ist nicht lesbar, wenn der Computer mit Windows NT 4.0 Workstation, Windows NT Server 4.0 oder Windows NT 4.0 Enterprise Edition gestartet wird; diese Versionen wurden veröffentlicht, bevor die Verschlüsselungsfunktion verfügbar war. Weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Hilfethema: Wählen unter NTFS, FAT und FAT32 Anmerkung: Wenn Sie einen Computer so einrichten, dass er mit Windows NT 3.51 oder früher in einer FAT-Partition gestartet wird, und Windows 2000 Server befindet sich in einer NTFS-Partition, ist die NTFS-Partition nicht sichtbar, wenn dieser Computer mit Windows NT 3.51 startet.

Checklistenzusammenfassung Zum Konfigurieren eines Computers mit Windows NT 4.0 und Windows 2000 oder Windows XP beachten Sie die folgenden Richtlinien: Wie oben ausgeführt, wird das Verwenden von NTFS als einzigem Dateisystem auf einem Computer, der sowohl Windows 2000 als auch Windows NT enthält, nicht empfohlen. Stellen Sie sicher, dass Windows NT 4.0 mit der aktuellsten Version des Service Packs aktualisiert wurde, die für den Download verfügbar ist, bevor Sie Windows 2000 installieren. Installieren Sie jedes Betriebssystem auf einem separaten Laufwerk oder in einer separaten Festplattenpartition. Wenn Sie eine neue Installation von Windows 2000 Server durchführen (im Gegensatz zu einer Aktualisierung), wird die Installation standardmäßig in einer Partition gespeichert, in der sich kein anderes Betriebssystem befindet. Sie können während der Installation eine andere Partition angeben. Installieren Sie Windows 2000 nur dann auf einem komprimierten Laufwerk, wenn das Laufwerk mit der Komprimierungsfunktion des NTFS-Dateisystems komprimiert wurde. In jeder Partition, in der Sie eine neue Installation von Windows 2000 durchführen (im Gegensatz zu einer Aktualisierung), müssen Sie alle Programme erneut installieren, z. B. Textverarbeitungs- oder E-Mail-Software, nachdem die Installation abgeschlossen ist. Installieren Sie die von jedem Betriebssystem verwendeten Programme zusammen mit dem betreffenden Betriebssystem in der Partition. Wenn Programme mit mehreren Betriebssystemen ausgeführt werden sollen, müssen Sie separate Kopien der Programme in jeder der Betriebssystempartitionen installieren. Wenn sich der Computer in einer Windows NT- oder Windows 2000-Domäne befindet, muss jede Installation von Windows NT Server oder Windows 2000 Server auf diesem Computer einen anderen Computernamen besitzen. Computer mit MS-DOS oder Windows 9x und Windows 2000 Wie oben ausgeführt, müssen Sie die Dateisystemkompatibilität berücksichtigen, um eine Multibootingkonfiguration mit diesen früheren Betriebssystemen und Windows 2000 sicherzustellen. Denken Sie daran, das aktuellste Betriebssystem zuletzt zu installieren andernfalls werden wichtige Dateien möglicherweise überschrieben. Anmerkung: Die folgenden Multibootingkonfigurationen für frühere Betriebssysteme gelten auch für Windows XP und Whistler Server; bei Multibooting mit früheren Betriebssystemen können Sie daher die folgenden Verweise auf Windows 2000 durch Windows XP oder Whistler Server ersetzen. Checklistenzusammenfassung Zum Konfigurieren eines Computers mit Windows 2000 und Windows 9x oder MS-DOS beachten Sie die folgenden Richtlinien: Für Computer, die MS-DOS und Windows 2000 enthalten, gilt Folgendes:

MS-DOS muss auf einem Basisdatenträger in einer Partition installiert sein, die mit FAT formatiert ist. Wenn MS-DOS nicht in der Systempartition installiert ist, bei der es sich beinahe immer um die erste Partition auf der Festplatte handelt, muss die Systempartition ebenfalls mit FAT formatiert werden. Windows 2000 muss zuletzt installiert werden. Andernfalls werden wichtige Dateien, die für den Start von Windows 2000 erforderlich sind, möglicherweise überschrieben. Für Computer, die Windows 95 und Windows 2000 enthalten, gilt Folgendes: Wie im Fall oben muss Windows 95 auf einem Basisdatenträger in einer Partition installiert sein, die mit FAT formatiert ist. (Für Windows 95 OSR2 kann FAT32 verwendet werden). Wenn Windows 95 nicht in der Systempartition installiert ist, bei der es sich beinahe immer um die erste Partition auf der Festplatte handelt, muss auch die Systempartition mit FAT formatiert werden (oder mit FAT32 für Windows 95 OSR2). Komprimierte DriveSpace- oder DoubleSpace-Volumes sind während der Ausführung von Windows 2000 nicht verfügbar. Es ist nicht erforderlich, DriveSpace- oder DoubleSpace-Volumes zu dekomprimieren, auf die Sie nur unter Windows 95 zugreifen. Windows 2000 muss zuletzt installiert werden. Andernfalls werden wichtige Dateien, die für den Start von Windows 2000 erforderlich sind, möglicherweise überschrieben. Für Computer, die Windows 98 (oder Windows ME) und Windows 2000 enthalten, gilt Folgendes: Wie im oben genannten Fall muss Windows 98 oder Windows Millennium Edition (ME) auf einem Basisdatenträger in einer Partition installiert sein, die mit FAT oder FAT32 formatiert ist. Wenn Windows 98 oder Windows ME nicht in der Systempartition installiert ist, bei der es sich beinahe immer um die erste Partition auf der Festplatte handelt, muss auch die Systempartition mit FAT oder FAT32 formatiert werden. Komprimierte DriveSpace- oder DoubleSpace-Volumes sind während der Ausführung von Windows 2000 nicht verfügbar. Es ist nicht erforderlich, DriveSpace- oder DoubleSpace-Volumes zu dekomprimieren, auf die Sie nur unter Windows 98 zugreifen. Windows 2000 muss zuletzt installiert werden. Andernfalls werden wichtige Dateien, die für den Start von Windows 2000 erforderlich sind, möglicherweise überschrieben.