Ende Selecta Spielzeug 2006

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Aschenputtel Als die Frau eines reichen Mannes todkrank wurde, rief sie ihr einziges Töchterlein ans Bett und sprach: Liebes Kind, bleib fromm und gut, so wird der liebe Gott für dich sorgen, und ich will vom Himmel auf dich schauen. Darauf starb die Frau. Das Mädchen ging jeden Tag zum Grab der Mutter und weinte. Es blieb fromm und gut. Nach einem Jahr nahm der Mann eine andere Frau. Sie brachte zwei hübsche, aber stolze und böse Töchter mit. Für das arme Stiefkind kam eine schlimme Zeit. Die Töchter lachten das Mädchen aus, nannten es eine dumme Gans, nahmen ihm die schönen Kleider weg, zogen ihm einen grauen alten Kittel an und ließen es schwer arbeiten. Die Schwestern schütteten oft die Erbsen und Linsen in die Asche, und das Mädchen musste sie wieder auslesen. Nachts durfte es sich nur neben den Herd in die Asche legen. Darum nannten sie es Aschenputtel. Einmal musste der Vater verreisen. Er fragte alle, was er ihnen mitbringen sollte. Die Stieftöchter wünschten sich schöne Kleider, Perlen und Edelsteine. Aschenputtel sagte: Vater, bring mir bitte den ersten Zweig, der dir auf dem Heimweg an den Hut stößt. Er kaufte für die beiden Stiefschwestern schöne Kleider, Perlen und Edelsteine, und auf dem Rückweg streifte ihn ein Haselzweig; den brach er ab und brachte ihn Aschenputtel. Es pflanzte ihn auf das Grab der Mutter. Daraus wurde ein schöner Baum. Immer wenn Aschenputtel zum Grab und zum Baum kam, weinte und betete, saß da ein weißes Vöglein. Das warf herab, was das Mädchen sich gewünscht hatte. Nun feierte der König ein großes Fest, drei Tage lang. Alle schönen Mädchen im Land wurden eingeladen, denn der

Königssohn sollte sich eine Frau aussuchen. Die zwei Stiefschwestern zogen ihre schönsten Kleider an, Aschenputtel aber musste sie kämmen und bedienen. Sie wäre auch gern zum Tanz auf das Schloss mitgegangen, aber die Stiefmutter sagte: Nein, du bist voll Staub und Schmutz und hast weder schöne Kleider noch Schuhe. Weil Aschenputtel weiter bettelte, schüttete die Stiefmutter eine Schüssel voll Linsen in die Asche und sagte: Wenn du sie in zwei Stunden wieder ausgelesen hast, darfst du mitgehen. Das Mädchen ging in den Garten und rief: Ihr zahmen Täubchen, ihr Turteltäubchen, all ihr Vöglein unter dem Himmel, kommt und helft mir lesen, die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Da flogen zum Küchenfenster zwei weiße Täubchen herein, danach Turteltäubchen und alle Vöglein unter dem Himmel. Sie nickten mit den Köpfchen und fingen an pick, pick, pick und lasen alle guten Linsen in die Schüssel. Schon nach einer Stunde waren sie fertig. Da brachte das Mädchen die Schüssel der Stiefmutter und glaubte, es dürfte nun mit auf die Hochzeit. Aber die böse Frau schüttete zwei Schüsseln Linsen in die Asche und sagte: Du darfst nur mitgehen, wenn du die alle in einer Stunde sauber ausgelesen hast. Also ging das Mädchen weinend wieder in den Garten und rief: Ihr zahmen Täubchen, ihr Turteltäubchen, all ihr Vöglein unter dem Himmel, kommt und helft mir lesen, die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Da flogen zum Küchenfenster zwei weiße Täubchen herein, danach Turteltäubchen und alle Vöglein unter dem Himmel. Sie nickten mit den Köpfchen und fingen an pick, pick, pick und lasen alle guten Linsen in die Schüsseln. Schon nach einer halben Stunde waren sie fertig. Da brachte das Mädchen die Schüsseln der Stiefmutter und glaubte, es dürfte nun mit auf die Hochzeit.

Aber die böse Frau sagte: Nein, es hilft dir nichts. Wir müssten uns ja schämen mit dir. Dann ging sie mit ihren stolzen Töchtern zum Fest. Als nun niemand mehr daheim war, ging Aschenputtel zum Grab der Mutter unter den Haselbaum und rief: Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich. Da warf ihm das weiße Vöglein ein wunderschönes Kleid mit Gold und Silber herunter und feinste Schuhe. In aller Eile zog Aschenputtel das Kleid an und ging zum Fest des Königs. Seine Schwestern und die Stiefmutter meinten, es sei eine fremde Königstochter. Der Königssohn nahm Aschenputtel bei der Hand und tanzte nur mit ihm. Am Abend wollte es nach Haus gehen. Der Königssohn aber wollte sehen, wem das schöne Mädchen gehörte und begleitete es. Es entwischte ihm aber und sprang in das Taubenhaus, von dort in den Garten und lief schnell zum Grab der Mutter. Da zog es seine alten Kleider an und ging heim zu seinem Platz am Ofen. Der Königssohn ließ vom Vater das Taubenhaus zerlegen; aber es war niemand darin. Am zweiten Tag des Festes, als die Eltern und Stiefschwestern schon fort waren, ging Aschenputtel wieder zum Haselbaum und sprach: Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich. Da warf der Vogel ein noch viel schöneres Kleid herab als am Tag vorher. Beim Fest staunten alle über seine Schönheit. Der Königssohn aber nahm Aschenputtel gleich bei der Hand und tanzte nur mit ihm. Am Abend wollte es heim, und der Königssohn ging ihm nach. Aber es entkam ihm in den Garten hinter dem Haus und kletterte schnell wie ein Eichhörnchen auf den großen Birnbaum. Der Königssohn wartete, bis der Vater kam, und der musste den Birnbaum umhauen, aber es

war niemand darauf. Und als sie in die Küche kamen, lag Aschenputtel da in der Asche, denn es war auf der anderen Seite vom Baum herabgesprungen, hatte dem Vogel auf dem Haselbäumchen die schönen Kleider gebracht und seinen grauen Kittel angezogen. Am dritten Tag des Festes ging Aschenputtel wieder zum Grab der Mutter und rief: Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich. Der Vogel warf ihm ein so schönes Kleid herab, wie es noch nie eines gesehen hatte, und goldene Schuhe dazu. Beim Fest wunderten sich alle. Der Königssohn tanzte wieder ganz allein mit Aschenputtel. Am Abend wollte er es wieder begleiten, aber es lief in Windeseile die Treppe hinunter. Doch ihr linker Schuh blieb hängen, denn der Königssohn hatte die Treppe mit Pech einstreichen lassen. Er hob den zierlichen goldenen Schuh auf. Am nächsten Morgen ging er zu dem reichen Mann und sagte: Keine andere soll meine Frau werden als die, deren Fuß in diesen goldenen Schuh passt. Die beiden Schwestern freuten sich schon. Die Älteste wollte den Schuh anprobieren, aber die große Zehe passte nicht hinein. Da gab ihr die Mutter ein Messer und sprach: Schneid die Zehe einfach ab! Das tat das Mädchen, verbiss den Schmerz, und nun passte der Schuh. Der Königssohn nahm sie als seine Braut aufs Pferd, musste aber am Grab vorbei reiten. Die zwei weißen Täubchen saßen auf dem Haselbaum und riefen: Rucke di guh, rucke di guh, Blut ist im Schuh: der Schuh ist zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim. Da blickte er auf ihren Fuß und sah, wie das Blut herauslief. Er ritt zurück und brachte die falsche Braut wieder nach Haus. Da zog die andere Schwester den Schuh an, aber ihre Ferse passte nicht hinein. Da gab ihr die Mutter ein Messer

und sprach: Schneid ein Stück von der Ferse ab. Das tat das Mädchen, verbiss den Schmerz, und nun passte der Schuh. Der Königssohn nahm sie als seine Braut aufs Pferd, musste aber wieder am Grab vorbei reiten. Die zwei weißen Täubchen saßen auf dem Haselbaum und riefen: Rucke di guh, rucke di guh, Blut ist im Schuh: der Schuh ist zu klein, die rechte Braut sitzt noch daheim. Da sah der Königssohn, wie das Blut aus dem Schuh lief. Wieder ritt er zurück und brachte die falsche Braut nach Haus. Ihr müsst doch noch eine andere Tochter haben, sagte er zu dem Mann. Der antwortete: Nur noch ein kleines Aschenputtel von meiner ersten Frau.. Das ist niemals die richtige Braut, sagte die Stiefmutter. Aber der Königssohn wollte Aschenputtel unbedingt sehen. Also wurde es gerufen. Es wusch sich erst Hände und Gesicht, kam und verneigte sich vor dem Königssohn, der ihm den goldenen Schuh reichte. Er passte wie angegossen. Und als der Königssohn ihm ins Gesicht sah, erkannte er das schöne Mädchen, das mit ihm getanzt hatte, und rief: Das ist die rechte Braut! Die Stiefmutter und die beiden Schwestern erschraken und wurden grün und blass vor Neid und Ärger: er aber nahm Aschenputtel aufs Pferd und ritt mit ihm fort. Als sie an dem Haselbäumchen vorbeikamen, riefen die zwei weißen Täubchen: Rucke di guh, rucke di guh, kein Blut ist im Schuh: der Schuh ist nicht zu klein, die rechte Braut, die führt er heim. Die beiden Täubchen setzten sich dem Aschenputtel auf die Schultern und blieben bei ihm. Nun wurde ein großes Hochzeitsfest gefeiert. Auch die beiden Schwestern wollten mitfeiern. Aber die Täubchen pickten ihnen die Augen aus, so dass sie für ihre Bosheit ein Leben lang nichts mehr sehen konnten. Ende Selecta Spielzeug 2006