Bedienungsanleitung. SU-TAD memory E

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Transkript:

Bedienungsanleitung SU-TAD memory E Digitales 1-Kanal Steuergerät für DALI / DSI Steuersignale (Signal Umsetzer Tastersteuerung Analog / Digital) Lesen Sie diese Anweisung vor der Installation sorgfältig durch. Bewahren Sie diese Anleitung für spätere Bezugnahme griffbereit auf. Sicherheitshinweis: Die Installation des SU-TAD darf nur vom Elektro-Fachinstallateur ausgeführt werden! der Kluth: GmbH Herderstraße 83-85 D-40721 Hilden Tel.: 0049 (0) 2103-2483-0 Fax: 0049 (0) 2103-2483-33 E-mail: info@derkluth.de Internet: www.derkluth.de Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 1 von 15

Diese Bedienungsanleitung beschreibt das Steuergerät für die Verwendung als digitales Lichtsteuergerät. Dies ist die Hauptanwendung. Es sind aber auch noch viele andere Anwendungen mit DALI / DSI Steuersignalen möglich. Inhaltsverzeichnis 1. Leistungsmerkmale auf einen Blick 2. Allgemeine Produktbeschreibung 3. Übersicht der Anschlussmöglichkeiten 4. Klemmenbelegung 5. Betriebsarten und ihre Schaltungen 5.1 DALI DSI Systemauswahl 5.2 Tastersteuerung 5.2.1 Einzeltaster 5.2.2 Doppeltaster 5.2.3 Memory Taster (DIA Funktion) 5.2.4 Tastersteuerung über das 230V Netz mit Zusatzgerät SU-A230 5.3 Signaleingang analog 0/1-10V DC 5.3.1. Konfiguration des Eingangs (Aktiv/Passiv) 5.3.2 Ein- / Ausschaltung des Signaleingangs 5.3.3 Tageslichtabhängige Steuerung 6. Änderung der Min- / Max- / Memory- (DIA) Werte 6.1 Programmiermodus starten 7. Nutzung als DSI / DALI - Signalumsetzer 8. Änderung des Min. DALI-Wertes 8.1 Automatische Erkennung des spezifischen DALI Min Wertes der DALI-Signalempfänger 9. Verhalten bei Netzausfall /Abschaltung der Anlage 10. Technische Daten Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 2 von 15

1. Leistungsmerkmale auf einen Blick SU-TAD memory E Lichtsteuergerät generiert das DALI- und das DSI-Steuersignal. Helligkeitssteuerung in drei verschiedenen Varianten möglich. maximale / minimale Voreinstellung der Helligkeit möglich (zur Energieeinsparung). 0/1-10V Eingang, elektronisches oder passives Potentiometer zur Ansteuerung möglich. Der Eingang kann als aktiv oder passiv konfiguriert werden SU-TAD memory E kann als DALI / DSI Umsetzer eingesetzt werden. plug & play, automatische Erkennung von Eingabequellen kompatibel mit allen DALI- und DSI Signalempfängern maximale Ansteuerung von 100 DALI- / DSI-Signalempfängern möglich. Bei erhöhter Umgebungstemperatur empfehlen wir bis 90 DALI- / DSI-Signalempfänger. 2. Allgemeine Produktbeschreibung Digitales 1-Kanal Lichtsteuergerät im Gehäuse für die Hutschienenmontage. Mit dem digitalen Lichtsteuergerät SU-TAD können bis zu 100 digitale Betriebsgeräte (EVG s, elektronische Transformatoren, Dimmer), die mit DSI oder DALI Schnittstellen ausgerüstet sind, gesteuert werden. Die Steuerung erfolgt durch den Anschluss von handelsüblichen Einzeltastern, Doppeltastern, elektronischen Potentiometern, passiven Standardpotentiometern (z.b. Tageslichtfühlern), aktiven Steuerelementen mit 1-10V bzw. 0-10V Steuerausgang oder mit einer anderen externen Gleichspannungsquelle von 0-10V. Taster-Steuerung (Seite 6) Die Steuerung erfolgt durch den Anschluss von zwei handelsüblichen Einzeltastern bzw. einen Doppeltaster. Ein fest eingestellter Helligkeitswert wird über einen dritten optionalen Einzeltaster (Memory / DIA Funktion) ein- bzw. ausgeschaltet. Komplexe Steuerung (Bild Seite 4) Über zusammen angeschlossene Tastern / Doppeltastern / Potentiometern bzw. aktiven 1-10V Steuerelementen kann z.b. die Beleuchtung von verschiedenen Stellen aus gesteuert werden. Das SU-TAD erkennt automatisch die angeschlossenen Steuerelemente wenn sie bedient bzw. aktiv werden. Das zuletzt aktive Steuerelement (z.b. Taster oder Potentiometer) bestimmt den momentanen Helligkeitswert der Beleuchtungsanlage. Analogeingang 0/1-10V (Seite 8) Die Steuerung erfolgt durch Anschluss von handelsüblichen aktiven 0/1-10V Steuerelementen oder passiven Potentiometern. SU-TAD bietet die Möglichkeit eine hohe und eine niedrige Reaktions-Empfindlichkeit für den 0/1-10V Analogeingangs einzustellen. Eine hohe Reaktions-Empfindlichkeit ist z.b. für die tageslichtabhängige Steuerung erforderlich. Die niedrige Reaktions-Empfindlichkeit wird erforderlich wenn bei einer geringen Änderung des Analog- Eingangssignals, durch z.b. Temperaturschwankungen, die Helligkeit der gesteuerten Leuchten noch nicht verändert werden sollen. Das SU-TAD bietet außerdem die Möglichkeit den 0/1-10V Eingang ein- und auszuschalten, so dass ausschließlich nur über die Taster gesteuert werden kann. Anwendungsfall: z.b. die Deaktivierung der tageslichtabhängigen Steuerung. DSI-DALI Wandler (Seite 11) SU-TAD wandelt ein DSI Eingangssignal direkt in ein DALI Ausgangssignal um. Min-Max Funktion (Seite 10) Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 3 von 15

Es können alle Leuchten mit handelsüblichen elektronischen Vorschaltgeräten (EVG s), über die DALI oder DSI Schnittstelle, zwischen 1% (Min-Wert) und 100% (Max-Wert) gesteuert werden (max. 100 Stück je SU-TAD). Abweichende Grenzwerte für minimale oder maximale einzustellende Helligkeitswerte der Leuchten werden am Gerät oder mit den angeschlossenen Tastern programmiert. Betriebsart mit geschalteter Netzspannung (Seite 7) In vorhandenen Installationen, wo über die Tasten Netzspannung geschaltet wird, muss der SU-TAD über ein Adaptermodul SU-A 230 betrieben werden. Verhalten nach Netzausfall bzw. manueller Netztrennung Bei Netzausfall oder manueller Netztrennung bleibt der zuletzt eingestellte Dimmwert erhalten. Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 4 von 15

3. Übersicht der Anschlussmöglichkeiten (Bild 1) Beispiel: Elektronische Vorschaltgeräte für Leuchten... max. 100 Betriebsgeräte D DSI / DALI - BUS 1-10V BUS Lichtsensor Standard Potentiometer Einzeltaster Doppeltaster oder Elektronisches Potentiometer 1-10V Steuereinheit 1-10V EIB / LON / Funk etc. Hauptanwendung Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 5 von 15

4. Klemmenbelegung (Bild 2) - Klemme 1: nicht belegt - Klemme 2 und 3: Drahtbrücke, nur bei benötigten DSI-Ausgangssignalen - Klemme 4 und 5: Steuereingang 0/1-10V oder Potentiometer (Empfehlung 22k-47k log.) - Klemme 6: nicht belegt - Klemme 7: nicht belegt - Klemme 8 bis 11: Tasteranschlüsse für Doppel-, Einzel-, Memory (DIA) Taster - Klemme 12: nicht belegt - Klemme 13 und 14: DSI / DALI Ausgang - Klemme 15 und 16: DSI Eingang (wird benötigt für DSI / DALI Umsetzer) - Klemme 17 bis 21: nicht belegt - Klemme 22 bis 24: Netzanschluss 230V / 50 Hz! " #"$ % " & Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 6 von 15

5. Betriebsarten und ihre Schaltungen 5.1 DALI DSI Systemauswahl Zur Auswahl von DSI-Ausgangssignalen (Klemme 13-14) ist zwischen Klemme 2-3 eine Drahtbrücke zu montieren. Für DALI-Ausgangssignale (Klemme 13-14) entfällt die Drahtbrücke zwischen Klemme 2-3. Die Montage / Demontage der Drahtbrücke darf nur im spannungslosen Zustand erfolgen. 5.2 Tastersteuerung (Bild 3) Doppeltaster Taster 1 Taster 1 Taster 2 1.Wippe 2.Wippe heller dunkler DIA / Memory Potentiometer 47k - 220k oder 0/1-10V Steuerspannung Einzeltaster Taster 1 Taster 2 heller / dunkler Klemme 9 mit 10 brücken DIA / Memory Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 7 von 15

5.2.1 Einzeltaster (Anschluss siehe Bild 3) Es können beliebig viele handelsübliche Einzeltaster parallel angeschlossen werden. Zusätzlich ist eine Drahtbrücke zwischen den Klemme 10 und 11 zu installieren. Funktion der Taste: Kurzer Tastendruck: Leuchte ein- bzw. ausschalten. Langer Tastendruck: Leuchte wird langsam heller / dunkler / heller / dunkler gedimmt. 5.2.2 Doppeltaster (Anschluss siehe Bild 3) Es können beliebig viele handelsübliche Doppeltaster parallel angeschlossen werden. Funktion der Tasten: Kurzer Tastendruck (Taste Anschluss 9-11): Leuchte ein- bzw. ausschalten. Langer Tastendruck (Taste Anschluss 9-11): Leuchte dunkler dimmen. Kurzer Tastendruck (Taste Anschluss 10-11): Leuchte ein- bzw. ausschalten. Langer Tastendruck (Taste Anschluss 10-11): Leuchte heller dimmen. 5.2.3 Memory Taster (DIA Funktion) (Anschluss siehe Bild 3) Es können beliebig viele handelsübliche Einzeltaster parallel angeschlossen werden. Funktion der Taste: Die Leuchte wird mit einem vorprogrammierten Helligkeitswert Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 8 von 15

5.2.4 Tastersteuerung über das 230V Netz mit Zusatzgerät SU-A230 (Beispiele) (Anschluss siehe Bilder 4 und 5) Bild 4 Bild 5 DIA / Memory 10 11 12 10 11 12 SU-A230 SU-A230 1 2 3 4 1 2 3 4 DIA / Memory L N PE L N PE 230V / 50Hz 230V / 50Hz 230V Steuerung Beispiel 1 (siehe Bild 4) 230V Steuerung Beispiel 2 (siehe Bild 5) (mit Doppeltaster) (mit Doppeltaster) 1. Wippe: Ein /Aus bzw. dunkler dimmen 1. Wippe: Ein /Aus und dunkler / heller 2. Wippe: Ein /Aus bzw. heller dimmen 2. Wippe: DIA / Memory Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 9 von 15

5.3 Analogeingang 0/1-10V DC Dimmung von 1-100% Es können elektronische Potentiometer, passive Standardpotentiometer (Empfehlung 47K-220K log), standardisierte aktive 0/1-10V Steuerelemente oder eine andere externe Gleichspannung von 0-10V an den Klemmen 4(+) und 5(-) angeschlossen werden. Die Beleuchtungsanlage wird mit 1-10V von 1-100% gedimmt. Bei Potentiometern oder 0-10V Steuerspannung besteht die Möglichkeit, die Beleuchtungsanlage zusätzlich ein- bzw. auszuschalten (0V = Beleuchtungsanlage aus). Empfindlichkeit des Analogeingangs (digital Filter) Werkseitig ist der Analogeingang auf geringe Empfindlichkeit eingestellt. Die geringe Reaktions-Empfindlichkeit wird erforderlich, wenn bei einer langsamen geringen Änderung des Analog-Eingangssignals, durch z.b. Temperaturschwankungen, es nicht zu unerwünschten Helligkeitsschwankungen der Leuchten kommen soll. Die hohe Empfindlichkeit wird z.b. für Tageslichtfühler benötigt. Einstellung der Empfindlichkeit Änderung auf hohe Empfindlichkeit 1. SU-TAD vom Netz trennen oder abschalten 2. Klemme 13 mit Klemme 10 brücken 3. Netzspannung anklemmen / einschalten Nach ca. 5 Sekunden erfolgt die Umschaltung auf hohe Empfindlichkeit. 4. SU-TAD erneut vom Netz trennen oder abschalten 5. Brücke zwischen Klemme 13 und 10 entfernen. 6. Netzspannung anklemmen / einschalten Das Gerät ist wieder Betriebsbereit. Änderung auf geringe Empfindlichkeit 1. SU-TAD vom Netz trennen oder abschalten 2. Klemme 13 mit Klemme 9 brücken 3. Netzspannung anklemmen / einschalten Nach ca. 5 Sekunden erfolgt die Umschaltung auf geringe Empfindlichkeit. 4. SU-TAD erneut vom Netz trennen oder abschalten 5. Brücke zwischen Klemme 13 und 9 entfernen. 6. Netzspannung anklemmen / einschalten Das Gerät ist wieder Betriebsbereit. Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 10 von 15

5.3.1. Konfiguration des Eingangs (Aktiv/Passiv) Dieser Menüpunkt ist wichtig für die Kompatibilität mit EIB - Geräte Aktiv bedeutet für den analoge Eingang 4/5: Der Eingang des Steuergeräts ist nicht belegt, dennoch verfügt der Eingang über eine Spannung von 10 Volt. Änderung auf Aktiv 1. SU-TAD vom Netz trennen oder abschalten 2. Klemme 13 mit Klemmen 10 und 9 brücken 3. Netzspannung anklemmen / einschalten Nach ca. 5 Sekunden erfolgt die Umschaltung auf Aktiv 4. SU-TAD erneut vom Netz trennen oder abschalten 5. Brücke zwischen Klemmen 13, 10 und 9 entfernen. 6. Netzspannung anklemmen / einschalten Das Gerät ist wieder Betriebsbereit. Passiv bedeutet für den analoge Eingang 4/5: Der Eingang des Steuergeräts ist nicht belegt, der Eingang über eine Spannung von 0 Volt (keine Spannung) Änderung auf Passiv 1. SU-TAD vom Netz trennen oder abschalten 2. Klemme 13 mit Klemmen 8 und 9 brücken 3. Netzspannung anklemmen / einschalten Nach ca. 5 Sekunden erfolgt die Umschaltung auf Passiv. 4. SU-TAD erneut vom Netz trennen oder abschalten 5. Brücke zwischen Klemmen 13, 8 und 9 entfernen. 6. Netzspannung anklemmen / einschalten Das Gerät ist wieder Betriebsbereit. 5.3.2 Ein- und Ausschalten des Analogeingangs Eingang ausschalten: Klemmen 8,9,10 und 11 für ca. 20 Sekunden brücken bzw. alle an den Klemmen angeschlossenen Taster für ca. 20 Sekunden gedrückt halten, bis alle angeschlossenen Leuchten 1x blinken. Danach werden die Leuchten automatisch auf minimale Helligkeit geregelt. Jetzt ist der Analogeingang ausgeschaltet. Nach der Deaktivierung des 0/1-10V Analogeingangs arbeitet das SU-TAD ausschließlich im Tastersteuerungsmodus. Zum Einschalten des Analogeingangs muss der gesamte Vorgang wiederholt werden, bis alle angeschlossenen Leuchten 1x blinken. Danach werden die Leuchten automatisch auf maximale Helligkeit geregelt. Jetzt ist der Analogeingang wieder eingeschaltet. Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 11 von 15

Tipp: Bei der Steuerung des Geräts ausschließlich über die Taster, empfehlen wir den Analogeingang (Klemmen 4/5) auszuschalten. Ein unbenutzter Eingang kann in Ausnahmefällen zu Störungen führen z.b. Schweißarbeiten, Blitzeinschlag. 5.3.3 Tageslichtabhängige Steuerquelle Mit Tageslichtfühler: Der Tageslichtfühler wird an den Klemmen 4(+) und 5(-) angeschlossen (Polung beachten). Die Empfindlichkeit des Analogeingangs (siehe Blatt 8) muss auf hoch eingestellt sein, damit SU-TAD auch auf geringe Tageslichtänderungen reagieren kann. Beispiel: Steuerung über Tageslichtfühler mit zusätzlichen EIN-AUS Schalter. Bild 6 Taster / Schalter (Funktion siehe Seite 6-7) Memory - Tageslichtfühler EIN-AUS Schalter + oder Zeitschaltuhr Funktion: EIN-AUS Schalter offen (der Tageslichtfühler ist in Funktion) Nimmt das Tageslicht ab, wird durch SU-TAD die Helligkeit der Leuchten erhöht. Nimmt das Tageslicht zu, wird die Helligkeit der Leuchten verringert. Funktion: EIN-AUS Schalter geschlossen (der Tageslichtfühler ist ohne Funktion) Die Leuchten werden ausgeschaltet bzw. über die Anschlüsse 8 bis 11 gesteuert. 6.0 Änderung der Min- / Max- / Memory- (DIA) Werte Mit dem SU-TAD können angeschlossene Leuchten mit entsprechenden Vorschaltgeräten zwischen den Grenzwerten von min. 1% und max. 100 % der maximalen Helligkeit, über Tastern, Potentiometern oder 0/1-10V Spannungsquellen gesteuert werden. Diese Grenzwerte sowie der memory (DIA) Wert können vom Kunden geändert werden. Mit den Min- / Max-Werten können die minimalen und maximalen Dimm-Grenzwerte für die Leuchten eingestellt werden. Es kann dann z.b. nur noch zwischen 20% und 70% der maximalen Helligkeit der Leuchten, Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 12 von 15

gedimmt werden. Der Memory-Wert stellt einen beliebig festzulegenden Helligkeitswert innerhalb der Dimm-Grenzwerte da. Z.B. zur Einstellung eines Helligkeitswertes für den Dauerbetrieb. Diese Werte werden mit den Tastern programmiert bzw. geändert. Auslieferungszustand: Min-Wert = 1%, Max-Wert = 100%, Memory-Wert = 50 % der maximal möglichen Helligkeit. 6.1 Programmiermodus starten Achtung!!! Der folgende Durchgang (Schritt 1-4) muss immer komplett bis zum Ende durchgeführt werden. Schritt 1 (Max-Wert verändern) Memory (DIA) Taster (Klemme 8 und 11) ca. 30 Sekunden lang drücken, bis alle angeschlossenen Leuchten 2x blinken. Danach werden sie autom. auf ca. 100% Helligkeit gesteuert. Dann mit den zwischen Klemmen 9, 10 und 11 angeschlossen Tastern oder an Klemme 4 und 5 angeschlossenem Potentiometer gewünschten Max-Wert einstellen. (Bei keiner neuen Einstellung bleibt die Werkseinstellung, Max-Wert ca. 100% Helligkeit, erhalten). Schritt 2 (Min-Wert verändern) Memory (DIA) Taster (Klemme 8 und 11) erneut kurz drücken, es blinken alle angeschlossenen Leuchten 1x auf und werden danach autom. auf ca. 1% Helligkeit gesteuert. Dann mit den zwischen Klemmen 9, 10 und 11 angeschlossen Tastern oder an Klemme 4 und 5 angeschlossenem Potentiometer gewünschten Min-Wert einstellen. (Bei keiner neuen Einstellung bleibt die Werkseinstellung, Min-Wert ca. 1% Helligkeit, erhalten). Schritt 3 (Memory- (DIA)Wert verändern) Memory (DIA) Taster (Klemme 8 und 11) erneut kurz drücken, es blinken alle angeschlossenen Leuchten 1x auf und werden danach autom. auf ca. 50% Helligkeit gesteuert. Dann mit den zwischen Klemmen 9, 10 und 11 angeschlossen Tastern oder an Klemme 4 und 5 angeschlossenem Potentiometer gewünschten memory- (DIA) Wert einstellen. (Bei keiner neuen Einstellung bleibt die Werkseinstellung, memory- (DIA) Wert ca. 50% Helligkeit, erhalten). Schritt 4 (Programmierung speichern) Memory Taster (zwischen Klemme 8 und 11) erneut kurz drücken, alle angeschlossenen Leuchten blinken 1x auf. Die zuvor eingegebenen Max-, Min- und Memory-Werte werden nun automatisch gespeichert. Nun erst ist der komplette Durchgang (Schritt 1-4) abgeschlossen und alle Werte sind gespeichert! Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 13 von 15

7.0 DSI DALI Signalumsetzer DALI Betriebsgeräte können so auch in bestehenden DSI Lichtsteueranlagen betrieben werden. Das SU-TAD wird als digital-digital Wandler eingesetzt. Liegt ein DSI Signal an den Klemmen DSI in (Klemme 15/16) an, werden alle anderen Eingänge automatisch deaktiviert. Die DSI Signale werden direkt in DALI Signale umgesetzt und ausgegeben. Soll die Wandlerfunktion allerdings wieder deaktiviert und die Normalfunktionen aktiviert werden, muss man die Leitungen am DSI Eingang (Klemme 15/16) abklemmen und das Gerät kurz vom Netz trennen. 8.0 Voreinstellung des Minimalen DALI-Wertes der Signalempfänger Da es keinen standardisierten Minimum DALI-Wert für Hersteller gibt, kann dieser individuell eingestellt werden. Die Werkseinstellung des DALI-Werts beträgt 85 und wird von vielen Herstellern genutzt. Bei einem DALI-Min-Wert von 85 (55Hex) kann das SU-TAD direkt genutzt werden. Auf Wunsch kann ein DALI-Min-Wert ab Werk kundenspezifisch voreingestellt. 8.1 Automatische Erkennung und Speicherung des spezifischen DALI-Min-Wertes der DALI-Signalempfänger Achtung!!! Zur automatischen Erkennung des spezifischen DALI-Min-Wertes darf an den Klemmen 13/14 (SU-TAD) nur ein DALI-Signalempfänger angeschlossen werden. Die Netzspannung ist abzuschalten. Klemme 13 und 8 überbrücken und Netzspannung wieder einschalten. Nach ca. 1 bis 10 Sekunden blinken die angeschlossenen Leuchten ca. 1x / Sekunde. Die automatische Erkennung und Speicherung waren erfolgreich. Danach SU-TAD wieder vom Netz trennen und die Brücke zwischen Klemme 14 und 8 entfernen. Das Gerät ist wieder betriebsbereit. 9. Verhalten bei Netzausfall /Abschaltung der Anlage Bei Netzausfall oder Abschaltung über den Netzschalter bleiben die zuletzt eingestellten Werte erhalten, wenn das letzte Steuersignal über die Taster erfolgt ist 10. Technische Daten * Reiheneinbaugerät für 35mm DIN Hutschiene gemäß EN 50022 (4 TE = 4 Teileinheiten auf DIN Hutschiene) * Abmessungen (B x H x T): 71,5mm x 58mm x 90mm * Spannungsversorgung: 230V, 50Hz (-15% / +10%) * Steuerstrom für 1-10V Eingang: ca. 2,5mA * DALI / DSI Ausgang: max. 100 Betriebsgeräte parallel steuerbar * Zulässiger Betriebstemperaturbereich: +5... +55 C * Zulässiger Lagertemperaturbereich: -20... +65 C * Zulässige Luftfeuchtigkeit %: max. 90% bei +40 C (nicht kondensierend) * Schutzart IP20 Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 14 von 15

Rückfragen bitte an: der Kluth: GmbH Herderstraße 83-85 D-40721 Hilden Tel.: +49 (0) 2103-2483-0 Fax: +49 (0) 2103-2483-33 e-mail: info@derkluth.de Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten. Bedienungsanleitung: SU-TAD memory E Stand: V.1.9-12/2009 Seite 15 von 15