Kriminalitätsbekämpfung im Kreis Soest Die Kriminalitätsbekämpfung wird bei der Kreispolizeibehörde Soest als gemeinsame Aufgabe aller Direktionen betrachtet, federführend ist dabei die Direktion Kriminalität. Die Beamtinnen und Beamten der Direktion Kriminalität arbeiten in verschiedenen Kommissariaten, die nach fachlichen und regionalen Gesichtspunkten gebildet wurden. In Soest haben drei zentrale Kriminalkommissariate (KK 1-3) mit den nachfolgend genannten Aufgaben ihren Standort: Kriminalkommissariat 1 Todesermittlungen Sexualdelikte Rotlichtdelikte Waffendelikte Brandermittlungen Kriminalprävention/Opferschutz Kriminalkommissariat 2 Betrugs- und Falschgelddelikte Insolvenzstraftaten Raub- und Einbruchsdelikte Computerkriminalität Finanzermittlungen Erkennungsdienst Ermittlungen und Ermittlungsunterstützung im elektronischen Bereich Kriminalkommissariat 3 Kriminalwache Betäubungsmittelkriminalität Kriminalaktenhaltung Darüber hinaus werden in den Städten Soest, Lippstadt, Werl und Warstein in regionalen Kriminalkommissariaten (KK 4 bis 7) die Straftaten bearbeitet, die nicht in die Zuständigkeit der zentralen Kommissariate fallen. Aufgrund landesweiter Aufgabenverteilungen werden Delikte der Schwerstkriminalität, unter anderem vorsätzliche Tötungen, Straftaten der organisierten Kriminalität und Wirtschaftsstraftaten bei den zu Kriminalhauptstellen bestimmten Polizeipräsidien federführend bearbeitet. Für den örtlichen Bereich der Kreispolizeibehörde Soest ist das Polizeipräsidium Dortmund zuständig. Die Beamten der Kreispolizeibehörde Soest unterstützen im Bedarfsfall das PP Dortmund mit zeitweise hohem Personalaufwand. 3
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) Die Polizeiliche Kriminalstatistik dient der Beobachtung der gesamten Kriminalität, einzelner Deliktsarten, des Umfangs und der Zusammensetzung des Tatverdächtigenkreises sowie der Veränderung in den Kriminalitätsanalysen, der Erlangung von Erkenntnissen für die präventive und repressive Verbrechensbekämpfung und als Hilfsmittel bei organisatorischen Planungen und Entscheidungen. Aber auch Wissenschaftler und Politiker bedienen sich bei kriminologischsoziologischen Forschungen und kriminalpolitischen Entscheidungen und Maßnahmen der Polizeilichen Kriminalstatistik. Die Aussagekraft der Kriminalstatistik wird jedoch eingeschränkt, da sie nur den Teil der Straftaten widerspiegelt, die tatsächlich zur Anzeige gebracht werden. Die nicht angezeigten Straftaten bilden das Dunkelfeld. Seine Größe und sein Umfang sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Hier ist insbesondere die Anzeigebereitschaft der geschädigten Personen zu nennen. Zudem handelt es sich bei der PKS um eine Ausgangsstatistik, da die Erfassung in der Regel nach Abschluss der Ermittlungen erfolgt. Die Kriminalstatistik bietet also kein reales Spiegelbild der tatsächlichen, aktuellen Kriminalität, sondern eine mehr oder weniger starke Annäherung an die Wirklichkeit. Versuche und die von der Polizei ermittelten Tatverdächtigen erfasst (Hellfeld). Staatsschutz- und Verkehrsdelikte, sowie Straftaten, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland begangen wurden, finden hier keinen Eingang. Die so genannten Antragsdelikte dagegen werden statistisch erfasst, auch dann, wenn der Strafantrag nicht gestellt oder zurückgezogen wurde. Bei den Straftaten gegen das Leben, gegen die sexuelle Selbstbestimmung und bei den Rohheitsdelikten werden auch Daten zum Opfer erhoben. In Fällen der Eigentums-, Fälschungsund Vermögenskriminalität sowie bei Beleidigungen und Sachbeschädigungen etc. gibt es keine Informationen über den Geschädigten. Bei allen Raubtaten, beim Diebstahl, beim Betrug sowie bei den Konkursund sonstigen Wirtschaftsdelikten wird dagegen die Schadenssumme ermittelt. Trotz der genannten Einschränkungen ist die PKS für alle, die mit der Kriminalitätsbekämpfung betraut sind, ein unentbehrliches Hilfsmittel, um Erkenntnisse über die Häufigkeit der erfassten Straftaten sowie über Formen und Entwicklungen der Kriminalität zu gewinnen. In der Polizeilichen Kriminalstatistik werden nur die der Polizei bekannt gewordenen Verbrechen (Schwerwiegende Straftaten mit Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr) und Vergehen einschließlich der mit Strafe bedrohten 4 Einbrüche auch im Kreis Soest ein großes Problem
Aufklärungsquote Aufklärungsquote 54,% 53,% 52,% 51,% 5,% 49,% 48,% 47,% * Kreispolizeibehörde Land * Landesdaten lagen bei Drucklegung noch nicht vor Aufklärungsquote KPB Soest 52,3 51,4 5,2 5,6 53,5 Die Aufklärungsquote beschreibt das Verhältnis zwischen bekannt gewordenen und aufgeklärten Straftaten, bei denen ein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte. Sie ist damit ein Indikator für erfolgreiche polizeiliche Arbeit. Im Jahr 213 konnte die Aufklärungsquote deutlich um 2,45% auf 53,5% gesteigert werden. Es handelt sich um die höchste Aufklärungsquote der vergangenen Jahre. Das gute Ergebnis ist auch den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern im Kreis Soest zu verdanken, welche die polizeiliche Ermittlungsarbeit durch zahlreiche Hinweise unterstützt haben. Die Kreispolizeibehörde Soest erreichte in den letzten 1 Jahren immer eine Aufklärungsquote über dem Landesdurchschnitt. Zur Aufklärung von Straftaten ist die Polizei auch weiterhin, insbesondere bei schwer aufklärbaren Delikten, auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Auswertung von Fingerabdrücken 5
Kriminalitätsentwicklung Kriminalitätsentwicklung KPB Soest 19 185 18 175 17 165 16 Kreispolizeibehörde Kriminalitätsentwicklung 16918 1751 18113 18347 1871 Deliktsbereiche 212 213 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung 139 15 Raub gesamt 149 118 davon Raub auf öffentlichen Wegen und Plätzen 58 42 Körperverletzung gesamt 1656 1675 davon gefährliche Körperverletzung 412 372 Körperverletzung auf öffentlichen Wegen und Plätzen 174 149 Diebstahl einfach 4255 436 Diebstahl schwer 3785 3265 Diebstahl von Fahrrädern 155 1354 Diebstahl in/aus Dienst-, Büro-, Werkstatt und Lagerräumen 433 316 Wohnungseinbruch 443 549 Diebstahl an/aus Kfz. 1121 954 Vermögens- und Fälschungsdelikte 295 2422 Sachbeschädigung 2345 2479 Sachbeschädigung an Kfz. 896 1156 Rauschgiftdelikte gesamt 7 859 davon Handel und Schmuggel 16 22 Straftaten gesamt 18347 1871 6
Die Zahl der Straftaten hat sich im Jahr 213 gegenüber dem Vergleichsjahr 212 leicht um 363 Taten auf 1871 Straftaten erhöht (Steigerung um 1,98%). Auch in den zurückliegenden Jahren ist die Anzahl der Straftaten kontinuierlich gestiegen. Die Entwicklung der Fallzahlen ist von polizeilichen Aktivitäten und regionalen Entwicklungen abhängig. Mit dem Anzeige -und Hinweisverhalten bestimmen die Bürger die Zahl der bekannt gewordenen Straftaten ganz wesentlich mit. Bemühungen der Polizei zur Aufhellung des Dunkelfeldes führen ebenfalls zu einer Steigerung der Fallzahlen. Die Anzahl der Straftaten hat sich in den einzelnen Deliktsbereichen unterschiedlich entwickelt. In den Deliktsbereichen Vermögens- und Fälschungsdelikte, Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen sowie im Bereich des Wohnungseinbruchsdiebstahls sind deutliche Steigerungen erkennbar. Die Fahrraddiebstähle und die Diebstähle in/aus Dienst, Büro, Werkstätten und Lagerräume, die sogenannten Firmendiebstähle, sind hingegen deutlich rückläufig. Kriminalitätsentwicklung in den Gemeinden (212-213) Die Tabelle zeigt die Verteilung der Straftaten auf die Gemeinden und die Veränderung zum Vorjahr. Gemeinde 212 213 Veränderung Soest 456 4553-7 Bad Sassendorf 52 514 +12 Lippetal 495 56 +11 Möhnesee 429 457 +28 Lippstadt 5577 5422-155 Geseke 179 1141 +62 Erwitte 665 689 +24 Anröchte 371 377 +6 Werl 2164 2339 +175 Ense 36 48 +48 Welver 321 379 +58 Wickede (Ruhr) 489 479-1 Warstein 149 114 +91 Rüthen 285 36 +21 Gesamt 18347* 1871* * Die Addition der Fallzahlen der Gemeinden führt nicht zum Gesamtergebnis der KPB Soest, da auch externe Polizeidienststellen (unter anderem Bundespolizei/Zoll) Straftaten statistisch erfassen. Die Fallzahlen haben sich regional unterschiedlich entwickelt. In nahezu alle Städten und Gemeinden sind leicht steigende Fallzahlen erkennbar, in Lippstadt hingegen sind sie rückläufig. 7
Kriminalitätsbelastung im Kreispolizeibezirk (29-213) Mit der Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ) lässt sich darstellen, wie groß das Risiko ist, Opfer einer Straftat zu werden. Sie zeigt die Anzahl der Straftaten gerechnet auf jeweils 1. Einwohner und macht damit auch sehr unterschiedliche regionale Größen (hier Land NRW und Kreis Soest) in Diagrammen vergleichbar. Kriminalitätshäufigkeitszahl 1 8 6 4 2 * Kreispolizeibehörde Land * Landesdaten lagen bei Drucklegung noch nicht vor Kriminalitätshäufigkeitszahlen nach Gemeinden (Vergleich 212-213) 1 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Soest Bad Sassendorf Kriminalitätshäufigkeitszahl Lippetal Möhnesee Lippstadt Geseke Erwitte Anröchte Werl Ense Welver Wickede (Ruhr) Warstein Rüthen Kreis Die Bürger im Kreis Soest leben vergleichsweise sicher. Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, liegt im Kreispolizeibezirk seit Jahren deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Die Kriminalitätsbelastung wächst im Allgemeinen mit der Größe der Städte und Gemeinden. Der Kreis Soest bildet keine Ausnahme, die Kriminalitätshäufigkeitszahl in den größeren Städten ist höher als in kleineren Gemeinden. 8 212 213
9 Körperverletzungsdelikte Körperverletzungsdelikte 168 166 164 162 16 158 156 Körperverletzungsdelikte 161 167 1635 1656 1675 Gefährliche Körperverletzung auf Straßen, Wegen und Plätzen Gefährliche Körperverletzung auf Straßen, Wegen und Plätzen 25 2 15 1 5 KV-Delikte Straßen, Wege, Plätze 242 242 27 174 149 9
1 Die Zahl der Körperverletzungsdelikte hat sich im Jahr 213 gegenüber den Vorjahren nur geringfügig verändert und bewegt sich auf konstantem Niveau. Während die Gesamtzahl der Körperverletzungsdelikte leicht um 19 Delikte (1,15%) angestiegen ist, konnten die Delikte der gefährlichen Körperverletzungen auf Straßen, Wegen und Plätzen erneut verringert werden. Im Vergleich zum Jahr 29 wurden die gefährlichen Körperverletzungen auf Straßen, Wegen und Plätzen um ca. 1/3 (-93 Taten) reduziert. Durch eine starke polizeiliche Präsenz an Wochenenden, zur Nachtzeit oder bei Veranstaltungen sind gewalttätige Auseinandersetzungen bereits im Vorfeld reduziert und die Aufklärung von Straftaten erhöht worden. Die Aufklärungsquote liegt im Deliktsbereich Körperverletzung mit etwa 9,4% auf hohem Niveau. In einigen Bereichen, zum Beispiel bei Körperverletzungen in Wohnungen, hat die Polizei allerdings nur wenig präventiven Einfluss. Häusliche Gewalt Delikte der Häuslichen Gewalt, bei denen Körperverletzungsdelikte im Rahmen einer häuslichen Gemeinschaft, zum Beispiel unter Eheleuten begangen werden, stehen bei der Polizei unter besonderer Beachtung. Gewalt im sozialen Nahraum ist ein Phänomen, von dem überwiegend Frauen und Kinder als Opfer betroffen sind. Obwohl sich das Anzeigeverhalten in den zurückliegenden Jahren bereits deutlich verändert hat, dürfte das Dunkelfeld erheblich sein, da gemutmaßt werden kann, dass eine Vielzahl von Straftaten nicht bei der Polizei angezeigt werden. Häusliche Gewalt ist ein gesellschaftliches Problem, an dem oftmals mehrere staatliche Stellen beteiligt sind. Regelmäßig ist die Polizei die erste staatliche Instanz vor Ort. Bereits seit einigen Jahren stehen Delikte der Häuslichen Gewalt im besonderen Fokus der Polizei. Neben den strafrechtlichen Ermittlungen sind gefahrenabwehrende Aspekte vorrangig zu beachten. Zum Schutz vor häuslicher Gewalt sind gefahrenabwehrende Maßnahmen wie die Wohnungsverweisung und das Rückkehrverbot in jedem Einzelfall zu prüfen. Im Jahr 213 wurden insgesamt 374 Strafanzeigen mit Bezügen zur Häuslichen Gewalt erfasst, in 275 Fällen wurden so genannte Gefährderansprachen durchgeführt, in 124 Fällen wurden gegen die Beschuldigten Wohnungsverweisungen mit einem zeitlich befristeten Rückkehrverbot ausgesprochen. Hauptsächliches Delikt der Häuslichen Gewalt sind naturgemäß Körperverletzungsdelikte. Von den Beamten des Opferschutzes wurden in diesem Zusammenhang 79 Beratungsgespräche, sogenannte Opfernachsorgegespäche, geführt. 59 Opfer wurden an Beratungsstellen vermittelt. 1
Raubdelikte Raubdelikte 18 16 14 12 1 8 6 4 2 Raubdelikte 119 155 164 149 118 Raubdelikte auf Straßen, Wegen und Plätzen Raubdelikte auf Straßen, Wegen und Plätzen 8 7 6 5 4 3 2 1 Raubdelikte Straßen, Wege, Plätze 49 67 71 58 42 11
Raubdelikte beunruhigen aufgrund der Begehungsweise die Bevölkerung. Die Bekämpfung der Raubdelikte hat für die Polizei daher eine besondere Bedeutung. Die Anzahl der Raubdelikte allgemein und auf Straßen, Wegen und Plätzen konnte erfreulicherweise reduziert werden. Unter dem Oberbegriff Raubdelikte werden sowohl bewaffnete Raubüberfälle zum Nachteil von Banken, Tankstellen, Spielhallen oder sonstigen Geschäften aber auch Raubdelikte auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen, zum Beispiel das so genannte Abzocken unter Schülern, erfasst. Raubdelikte unter Verwendung von Schusswaffen oder mit überörtlichem Bezug werden bei der Kreispolizeibehörde Soest zentral, Raubdelikte der Straßenkriminalität aufgrund des üblicherweise örtlichen Charakters von den dezentralen Kommissariaten bearbeitet. Die Kreispolizeibehörde Soest geht engagiert gegen alle Delikte der Straßenkriminalität, zu denen auch ein großer Teil der Raubstraftaten gehört, vor. Neben repressiven werden auch präventive Konzepte umgesetzt, beispielsweise die polizeiliche Präsenz bei Veranstaltungen, an Brennpunkten und in so genannten Angsträumen. Nach diesem Täter, mit auffällig blauen Turnschuhen fahndete die Polizei nach einem Überfall auf eine Tankstelle am 29. November 213 12
Diebstahl Diebstahlsdelikte 85 8 75 7 65 Diebstahl 7246 773 8322 84 731 Die Gesamtzahl der Diebstahlsdelikte hat sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt positiv entwickelt. Von den 731 Diebstahlsdelikten waren 436 so genannte einfache Diebstähle, 3265 Diebstähle unter erschwerenden Umständen. Dennoch beträgt der prozentuale Anteil der Diebstahlsdelikte an der Gesamtkriminalität 39,2%. Die Verteilung hat sich unterschiedlich entwickelt. Während der Fahrraddiebstahl und der sogenannte Firmendiebstahl deutlich rückläufig waren, sind die Fallzahlen des Wohnungseinbruchsdiebstahls gestiegen. Taschendieb nutzt offenen Rucksack um sich zu bedienen 13
Fahrraddiebstahl Fahrraddiebstähle 2 15 1 5 Fahrraddiebstahl 1732 1696 198 155 1354 In den zurückliegenden Jahren, bis einschließlich 211, wurden im Kreisgebiet überproportional viele Fahrräder entwendet. Insbesondere in der Stadt Lippstadt waren die Fallzahlen Besorgnis erregend hoch. Die Kreispolizeibehörde Soest konnte in den Jahren 212 und 213 den Fahrraddiebstahl durch einen neuen konzeptionellen Ansatz deutlich reduzieren. Fahrraddiebstähle sind schwierig aufzuklären. Die Polizei ist dabei auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Neben Hinweisen auf verdächtige Personen ist insbesondere die Übermittlung der Fahrradrahmennummer an die Polizei zur Erfassung in der Fahrradhalterdatei von Wichtigkeit. Nur durch die sichere Zuordnung der Fahrräder können Fahrraddiebe überführt werden. Zur Senkung der Fallzahlen ist die Sicherung der Räder von besonderer Bedeutung. Wichtig ist die Befestigung des Fahrrades mit einem soliden Schloss an einem festen Gegenstand. 14
Diebstähle in/aus Dienst, Büro, Werkstatt und Lagerräumen 5 4 3 2 1 Firmeneinbruch 336 367 318 433 316 Bei den Einbruchsdiebstählen in/aus Büros, Diensträumen, Werkstatt und Lagerräumen musste im Jahr 212 eine signifikante Erhöhung der Fallzahlen festgestellt werden. Bei diesen Einbruchsdiebstählen in Firmen wurde vielfach Metall entwendet. Durch vermehrte operative Maßnahmen und Kontrollen konnten die Fallzahlen kreisweit erfreulicherweise gesenkt werden. Die Fallzahlen von 213 sind die niedrigsten der vergangenen 5 Jahre. Spurensicherung nach Einbruch in eine Firma 15
Wohnungseinbruch 6 5 4 3 2 1 Wohnungseinbruch 28 275 438 443 549 Wohnungseinbruchsdiebstahl ist ein Delikt, dass die Geschädigten und ihr persönliches Umfeld über den materiellen Schaden hinaus besonders in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigen kann. Unsicherheiten und Ängste können die Geschädigten noch lange nach der Tat belasten. Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls genießt daher im Land Nordrhein-Westfalen und bei der Polizeibehörde Soest besondere Beachtung. Entwicklung der Wohnungseinbruchszahlen in den Gemeinden des Kreises Anröchte 4 7 15 12 24 Bad Sassendorf 12 14 11 17 11 Ense 7 7 9 28 39 Erwitte 15 11 29 24 28 Geseke 19 1 32 24 22 Lippetal 4 8 7 16 27 Lippstadt 69 61 126 89 127 Möhnesee 13 1 11 15 18 Rüthen 7 13 1 5 1 Soest 59 58 86 82 11 Warstein 1 5 1 22 18 Welver 9 6 13 19 11 Werl 41 37 51 67 78 Wickede 11 28 28 23 26 Gesamt 28 275 438 443 549 16
Bei der Kreispolizeibehörde Soest wurde bereits im Jahr 212 mit den Methoden des Prozessmanagements eine ganzjährige schwerpunktorientierte Konzeption zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls entwickelt, in die alle Direktionen der Kreispolizeibehörde Soest einbezogen worden sind. Wohnungseinbruchsdiebstähle werden während des gesamten Jahres, insbesondere zur dunklen Jahreszeit, verübt. Da im Jahr 213 ein überproportionaler Anstieg festgestellt werden konnte, wurden die operativen Maßnahmen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls zu tatkritischen Zeiten deutlich verstärkt. Dennoch konnte ein erneuter Anstieg der Wohnungseinbruchsdiebstähle nicht verhindert werden. Die Kreispolizeibehörde Soest konnte sich nicht von dem landesweiten Trend abkoppeln. Die Fallzahlen sind im Jahr 213 im Kreisgebiet Soest deutlich angestiegen. Im Kreisgebiet Soest wurden 549 Wohnungseinbruchsdiebstähle verübt, das sind 16 Taten mehr als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote ist mit 14,4% rückläufig, die Versuchsquote liegt bei circa 4%. Die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls wird bei der Kreispolizeibehörde Soest im Jahr 214 ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit sein. Auf Landesebene wurde Ende des Jahres 211 die Öffentlichkeitskampagne Riegel vor! gestartet, an der sich auch die Polizei Soest beteiligt. Bei der Aktion handelt es sich um eine auf fünf Jahre angelegte Kampagne zur Intensivierung der externen und internen Öffentlichkeitsarbeit. Wesentliche Ziele sind Vorhandene technische Sicherungseinrichtungen sollten genutzt werde Die Polizei berät die Bürger um technische Sicherungseinrichtungen zu verbessern Die Bürger sollen verdächtige Beobachtungen sofort an die Polizei melden Trotz aller eigenen Anstrengungen ist die Polizei aber ganz besonders auf die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, die verdächtige Beobachtungen sofort melden sollten, damit Einbrecher möglichst im Vorfeld oder auf frischer Tat festgenommen werden können. Riegel vor Aktionswoche im November Im Rahmen der Präventionskampagne Riegel vor! Sicher ist sicherer wurde in der Zeit vom 18.11.213 bis 25.11.213 eine landesweite Aktionswoche durchgeführt. Vorrangiges Ziel der Aktionswoche war es, die Sicherungen der Wohnungen der Bürger und Bürgerinnen gegen Einbrüche zu verbessern. Im Bereich der Kreispolizeibehörde Soest wurden neben einer intensiven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zahlreiche präventive Maßnahmen durchgeführt. 17
Auf fünf Wochenmärkten im Kreis Soest waren die Beamten der Kriminalprävention mit Infoständen vertreten. Hier konnten sich die Bürger Informationen zum Thema Einbruchschutz direkt von den Experten der Polizei holen. Während dieser Veranstaltungen wurden viele Termine für Beratungen bei den Bürgern zuhause vereinbart. Ebenfalls sehr gut besucht waren zwei abendliche Vorträge in Lippstadt und Soest. Hier waren jeweils über 5 interessierte Zuhörer, die größtenteils in Mehrfamilienhäusern lebten, zu Gast bei der Kripo. Beratungsgespräche auf den Wochenmärkten In vielen Wohngebieten des Kreises waren abends Polizeibeamte unterwegs um die Bürger auf grobe Fehler bei der Sicherung ihrer Eigenheime hinzuweisen. Die Polizisten achteten dabei auf unbeleuchtete Häuser, auf Kipp stehende Fenster oder geöffnete Garagen. Hier wurde ein Gespräch geführt oder ein Hinweiszettel hinterlassen Diesmal war es Ihre Polizei! Dabei wurde von nahezu allen eingesetzten Polizeibeamten berichtet, dass eine Vielzahl von Wohnhäusern in der Dämmerung unbeleuchtet waren und potentielle Täter deutliche Hinweise auf Abwesenheit der Wohnungsinhaber erhielten. In der Presse und im Internet gab es täglich Tipps zum richtigen Verhalten und zur technischen Sicherung. Die Polizei verteilte Gutscheine für persönliche Beratungen Wichtige Ratschläge der Kriminalprävention Die Polizei ist gerade in diesem Deliktsbereich auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Bereits durch vorbeugendes Verhalten, wie Beleuchtung der Wohnung bei Abwesenheit, Schließen und Abschließen von Fenstern und Türen können Wohnungseinbruchsdiebstähle verhindert werden. Technische Sicherungen und Alarmanlagen stellen weitere Hürden für potentielle Täter dar. Der Kriminalprävention kommt in diesem Bereich ein hoher Stellenwert zu. Bei der Kampagne werden Zeichnungen des bekannten Karikaturisten Klaus Tomicek benutzt 18
19 Betäubungsmitteldelikte 9 8 7 6 5 4 3 2 1 Drogendelikte 767 785 787 7 859 Betäubungsmittelkriminalität ist ein typisches Kontrolldelikt. In diesem Deliktsbereich kann die Polizei nur sehr begrenzt auf Hinweise aus der Bevölkerung hoffen. Eine Veränderung der Anzahl der bekannt gewordenen Fälle weist nicht gleichzeitig auf eine positive oder negative Veränderung im BtM-Milieu hin. In der Regel ist ein Anstieg der Fallzahlen im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität auf eine Intensivierung der Ermittlungs- und Kontrolltätigkeit der Polizei zurück zu führen. Betäubungsmitteldelikte werden bei der Kreispolizeibehörde Soest zentral bearbeitet. Im Rahmen einer Organisationsanpassung wurde die Sachbearbeitung ab September 212 personell verstärkt. Durch intensive Ermittlungen konnten die Fallzahlen der Betäubungsmitteldelikte im Jahr 213 deutlich von 7 auf 859 Delikte erhöht werden, die Aufklärungsquote betrug 94,%. Da Abhängige harter Drogen ihre Sucht durch die Begehung von Straftaten finanzieren (sog. indirekte Beschaffungskriminalität), können durch eine intensive BTM- Sachbearbeitung auch Diebstahlsdelikte aufgeklärt oder verhindert werden. Im Jahr 213 wurden 286 Tatverdächtige als Konsumenten harter Drogen erfasst. Im Kreis Soest starben im vergangenen Jahr zwei erwachsene Menschen aufgrund übermäßigen Drogenkonsums. Im Berichtszeitraum wurden erhebliche Mengen an Betäubungsmitteln beschlagnahmt. Die größte Betäubungsmittelbeschlagnahme gelang den Beamten nach umfangreichen Ermittlungen im Mai 213 im Bereich Anröchte. Bei einem Tatverdächtigen konnten 4 Kilogramm Amphetamine und 5 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt werden. 19
2 Die Polizei konnte auch im Jahr 213 mehrere Marihuana-Anpflanzungen auffinden. Sowohl drinnen als auch draußen hatten sich die Plantagenbetreiber große Mühe gegeben. Finanzermittlungen / Gewinnabschöpfung Ein Instrument damit sich Straftaten nicht lohnen Da sich Straftaten für Straftäter finanziell nicht lohnen sollen, versucht die Polizei Vermögenswerte, die ein Täter durch die Begehung von Straftaten erlangt hat, abzuschöpfen. Bei der Kreispolizeibehörde Soest ist ein Beamter in einem zentralen Kommissariat als Finanzermittler eingesetzt. Durch Finanzermittlungen werden zu Unrecht erlangte Vermögenswerte aufgespürt, beschlagnahmt und den Berechtigten (z.b. Geschädigten einer Straftat) oder dem Staat zugeführt. Im Rahmen von Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden in acht Fällen Vermögenswerte in Höhe von 29.884 zu Gunsten des Staates beschlagnahmt. Insgesamt wurden im Jahr 213 von dem hauptamtlichen Finanzermittler Vermögenswerte in Höhe von 329.148,- abgeschöpft. 2
Kriminalitätsentwicklung ausgewählter Delikte Städte und Gemeinden Anröchte 6 4 Entwicklung der Fallzahlen Gesamt 2 412 37 324 371 377 6 4 Körperverletzung 2 53 4 27 33 35 6 4 Raub 2 3 3 3 4 2 Diebstahlsdelikte 2 15 1 5 149 116 127 135 14 Betäubungsmittel- Kriminalität 6 4 2 32 17 13 8 41 21
Bad Sassendorf Entwicklung der Fallzahlen 6 4 Gesamt 2 468 435 524 52 514 Körperverletzung 4 3 2 1 34 32 37 28 31 Raub 8 6 4 2 6 2 1 5 Diebstahl 24 22 2 18 16 192 225 23 225 199 Betäubungsmittel- Kriminalität 2 15 1 5 15 13 11 6 13 22
Ense Entwicklung der Fallzahlen 45 4 Gesamt 35 3 377 368 344 36 48 Körperverletzung 4 3 2 1 36 25 21 28 27 Raub 4 3 2 1 3 2 1 3 Diebstahl 3 2 1 147 16 169 25 18 Betäubungsmittel- Kriminalität 6 4 2 13 4 6 2 19 23
Erwitte Gesamt 8 6 4 2 Entwicklung der Fallzahlen 534 462 645 665 689 Körperverletzung 8 6 4 2 45 41 37 59 52 Raub 8 6 4 2 6 1 5 3 3 Diebstahl 4 3 2 1 26 177 268 3 245 Betäubungsmittel- Kriminalität 8 6 4 2 8 8 69 18 9 24
Geseke Gesamt 115 11 15 1 95 Entwicklung der Fallzahlen 127 124 144 179 1141 Körperverletzung 1 9 8 7 95 92 85 82 82 Raub 2 15 1 5 1 15 11 9 8 Diebstahl 6 4 2 438 421 517 55 41 Betäubungsmittel- Kriminalität 8 6 4 2 3 28 4 43 68 25
Lippetal Entwicklung der Fallzahlen 6 4 Gesamt 2 411 443 451 495 56 6 4 Körperverletzung 2 29 4 46 4 37 Raub 4 3 2 1 1 3 1 3 2 Diebstahl 3 2 1 152 161 185 21 191 Betäubungsmittel- Kriminalität 2 15 1 5 11 6 17 7 11 26
Lippstadt Gesamt 8 6 4 2 Entwicklung der Fallzahlen 4592 5261 5964 5577 5422 Körperverletzung 55 5 45 4 468 482 534 532 492 1 Raub 5 4 61 9 51 43 Diebstahl 4 3 2 1 2139 2453 2889 2474 2348 Betäubungsmittel- Kriminalität 22 21 2 19 18 194 21 217 26 21 27
Möhnesee Entwicklung der Fallzahlen 6 4 Gesamt 2 476 463 394 429 457 6 4 Körperverletzung 2 46 4 46 45 37 3 2 Raub 1 1 2 3 2 Diebstahl 1 191 211 183 192 154 Betäubungsmittel- Kriminalität 6 4 2 21 28 13 13 39 28
Rüthen Entwicklung der Fallzahlen 6 4 Gesamt 2 44 346 376 285 36 Körperverletzung 4 3 2 1 25 26 22 24 29 Raub 1,5 1,5 1 1 Diebstahl 2 15 1 5 145 137 17 19 81 Betäubungsmittel- Kriminalität 3 2 1 23 17 12 6 22 29
Soest Gesamt 46 44 42 4 38 Entwicklung der Fallzahlen 4394 4368 4138 456 4553 Körperverletzung 5 45 4 35 421 453 49 438 461 Raub 6 4 2 31 48 36 39 31 Diebstahl 22 2 18 16 14 1967 237 1952 1885 1736 Betäubungsmittel- Kriminalität 3 2 1 182 189 18 29 245 3
Warstein Gesamt 13 12 11 1 9 Entwicklung der Fallzahlen 1151 1198 115 149 114 Körperverletzung 15 1 5 1 18 12 99 119 Raub 6 4 2 5 3 4 4 4 Diebstahl 6 4 2 366 42 447 49 376 Betäubungsmittel- Kriminalität 8 6 4 2 67 47 58 5 41 31
Welver Gesamt 4 3 2 1 Entwicklung der Fallzahlen 286 284 323 321 379 Körperverletzung 4 3 2 1 13 18 34 29 31 Raub 4 3 2 1 1 1 1 3 3 Diebstahl 2 15 1 5 12 113 12 156 117 1 Betäubungsmittel- Kriminalität 5 8 8 6 5 7 32
Werl Gesamt 24 22 2 18 16 Entwicklung der Fallzahlen 235 287 1971 2164 2339 Körperverletzung 24 22 2 18 16 219 192 23 186 212 Raub 3 2 1 9 13 9 23 18 Diebstahl 15 1 5 825 932 92 11 961 Betäubungsmittel- Kriminalität 2 15 1 5 144 171 125 11 136 33
Wickede/Ruhr Entwicklung der Fallzahlen 6 4 Gesamt 2 327 387 45 489 479 Körperverletzung 4 3 2 1 13 18 32 33 3 Raub 4 3 2 1 3 2 1 2 1 Diebstahl 3 2 1 154 182 28 225 163 Betäubungsmittel- Kriminalität 2 15 1 5 1 8 9 16 7 34
Die Opfer In der polizeilichen Kriminalstatistik werden Opfer nur dann erfasst, wenn es sich um Straftaten handelt, die das Leben, die sexuelle Selbstbestimmung, die körperliche Unversehrtheit oder die persönliche Freiheit beeinträchtigen. 6,% 5,% 4,% 3,% 2,% 1,%,% Bevölkerung Opfer Einwohner / Opfer -Verteilung nach Geschlechtmännlich weiblich Kinder unter 14. Jahren und Personen über 4 Jahre werden im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil seltener Opfer von Straftaten. Die Gefahr, dass eine Person, die das 6. Lebensjahr vollendet hat, von einer Straftat betroffen wird, ist gering. Da Personen, die Opfer von Straftaten geworden sind, besondere Aufmerksamkeit verdienen, sind bei der Kreispolizeibehörde Soest zwei Beamte hauptamtlich im Bereich Opferschutz eingesetzt. Die beiden Beamten nehmen mit den Opfern Kontakt auf, weisen auf Opferrechte hin und vermitteln im Bedarfsfall Hilfeleistungen. Außerdem stellen sie Kontakte zu Opferhilfsorganisationen her. 35
Bevölkerungsstruktur und Tatverdächtige 8,% 6,% 4,% 2,%,% Bevölkerung Tatverdächtige Einwohner / Tatverdächtige -Verteilung nach Geschlechtmännlich weiblich Von 6782 ermittelten Tatverdächtigen waren 76,1 % männlich und 23,9% weiblich. Tatverdächtige nach Altersgruppen -alle Straftaten- Deutlich häufiger, als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht, werden Jugendliche, junge Erwachsene und Personen bis zum 4. Lebensjahr als Tatverdächtige ermittelt. Junge Menschen haben die besondere Aufmerksamkeit der Polizei im Kreis Soest. Es wird angestrebt, sie als mögliche Opfer vor Straftaten zu schützen, aber auch zu verhindern, dass sie straffällig werden. Typische Delikte dieser Altersgruppen sind Diebstähle, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen. Tatverdächtige Deutsche/Nichtdeutsche Im Kreis Soest werden weitaus mehr Straftaten von Deutschen als von Bürgern anderer Nationalität begangen. In cirka 8% der Fälle wurden Deutsche als Tatverdächtige ermittelt. Unter Berücksichtigung des jeweiligen Anteils der Deutschen und Nichtdeutschen an der Bevölkerung, ist allerdings feststellbar, dass nichtdeutsche Tatverdächtige überproportional häufig vertreten sind. Von den 6782 ermittelten Tatverdächtigen handelte es sich bei 1335 Personen um Personen anderer Nationalitäten (Anteil 19,68%). Der Anteil der im Kreis Soest gemeldeten ausländischen Mitbürger beträgt 7,38 %. Von den ermittelten nichtdeutschen Tatverdächtigen hatten lediglich 48,99% ihren Wohnsitz im Kreisgebiet Soest. Tatverdächtige und Alkohol Von 6782 ermittelten Tatverdächtigen standen 875 Tatverdächtige unter Alkoholeinfluss (12,9%), 9,4% der alkoholisierten Täter waren männlich. 36