Produkt Information Lichtlauf / Codierung

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Der Lichtlauf in einem Fiber-Optic-Channel (Link), also der Verbindung zwischen Sender und Empfänger der verbundenen Aktivkomponenten muss so sein, dass das Licht des Sender der einen Aktivkomponente auf den Empfänger der anderen Aktivkomponente kommt. Jeder Duplex-Fiber-Optic-Channel (Link) muss somit gekreuzt sein, also Rx (Receiver) = A auf B = Tx (Transmitter) Rx (Receiver) = A und B = Tx (Transmitter) ist die Codierung (Polarität) gemäß den Gebäudeverkabelungsnormen ISO/IEC 11801 und DIN EN 50173 und Rechenzentrums-Verkabelungssystemen. Die ISO/IEC 11801 und DIN EN 50173 schreiben am TA das mechanisch fest codierte SC-Duplex-Stecksystem vor. TA = Informationstechnischer Anschluß = Anschlussdose Wand oder Boden für das EE = Endeinrichtung/Endgerät. In allen anderen Steckverbindungen des Duplex-Fiber-Optic-Channel (Link) dürfen Steckverbinder mit ähnlichen Duplex-Eigenschaften wie die des SC-Duplex eingesetzt werden. Duplex-Stecksysteme siehe Seite 2. Der ST-Steckverbinder sind nicht mehr zulässig, da nicht mehr normkonform, weil kein Duplex- Stecksystem. Der Grund für die Vorschrift/Empfehlung von mechanisch fest codierten Duplex- Stecksystemen ist die sichere Anwendung (Steckung/Patchung) der Kabel/des Channel. Der Anwender kann keinen Codierungs/Kreuzungsfehler machen, da alle Komponenten (Konfektionierte Kabel und Stecksysteme) kreuzen und somit gewährleistet ist, dass die Sender mit den Empfängern verbunden werden, unabhängig davon, wie viele Kabel und Kupplungen miteinander verkettet werden. Kreuzendes Stecksystem SC-Duplex gemäß ISO/IEC 11801 und DIN EN 50173: Die ISO/IEC 11801 und DIN EN 50173 empfehlen zumindest an einer Stelle (TA-Innen) Simplex-Stecker zu verwenden, um eventuell vorhandene Kreuzungsfehler von Komponenten flexibel beheben zu können. Seite 1 von 5

Kreuzende Duplex-Stecksysteme: - SC-Duplex - LC-Duplex - MT-RJ - ESCON - SC-DC - E2000-Duplex - MU-Duplex-Horizontal (! MU-Duplex-Vertical kreuzt nicht)! MTP ist kein Duplex-Stecksystem, die Kupplung kreuzt nicht. Definition siehe weiter hinten. SC-Duplex MU-Duplex Horizontal (Mini-SC-Duplex) LC-Duplex Seite 2 von 5

Codierung Patchkabel Standard Duplex-Patchkabel: Beidseitig mit Duplex-Stecksystemen, müssen kreuzen, weil auch die Kupplungen kreuzen. Wie z.b. dieses SC-Duplex/SC-Duplex Patchkabel gemäß den Gebäudeverkabelungsnormen ISO/IEC 11801 und DIN EN 50173. Der Anwender kann keinen Fehler beim aufstecken/patchen machen. Hybride Duplex-Patchkabel: Duplex-Stecker auf der einen und zwei Simplex-Steckern auf der anderen Seite. Bei Rosenberger-OSI nennen wir diese Kabel Halbduplex-Kabel. Es gibt Fälle in denen von der Normvorschrift/Empfehlung nur mechanisch fest codierte Duplex-Komponenten zu verwenden abgewichen und Simplex-Stecker verwendet werden müssen. Z.B. wenn Simplex-Stecksysteme an Aktivkomponenten, oder in älteren vorhandenen Verkabelungskomponenten vorhanden sind (meist ST). Auch der auf Seite 1 unten beschriebene/empfohlene Sicherheitsfall eine Verbindungsstelle im Fiber-Optic-Channel (Link) mit Simplex-Steckern auszuführen benötigt solche hybriden Kabel. Wir codieren diese ungekreuzt damit der Anwender eindeutig zuordnen kann, welcher Simplex-Stecker mit welcher Seite des Duplexsteckers Verbindung hat. Der Anwender muss die Simplex-Stecker gemäß der vorhandenen Gesamtkonfiguration seines Fiber-Optic-Channel (Link) aufstecken/patchen. Duplex-Patchkabel mit beidseitig Simplex-Steckern: Wir codieren diese ungekreuzt damit der Anwender eindeutig zuordnen kann, welcher Simplex-Stecker auf der einen Seite mit welchem auf der anderen Seite Verbindung hat. Der Anwender muss die Simplex-Stecker gemäß der vorhandenen Gesamtkonfiguration seines Fiber-Optic-Channel (Link) aufstecken/patchen. Seite 3 von 5

Codierung PreCONNECT PreCONNECT mit Simplex- u. Duplex-Stecksystemen: Der Normvorschrift/Empfehlung folgend alle Komponenten eines Fiber-Optic-Channel (Link) gekreuzt zu codieren, sind unsere PreCONNECT -Trunks standardmäßig gekreuzt. Sie erhalten diese auf Wunsch auch ungekreuzt. Standardmäßig sind Simplex-Stecker auf den gestuften Peitschen der Verteilerköpfe konfektioniert, um den Durchmesser der Einzugsschläuche dünn zu halten. Der Anwender muss die Simplex-Stecker gemäß der vorhandenen Gesamtkonfiguration seines Fiber-Optic-Channel (Link) aufstecken/patchen. Auf Wunsch liefern wir unsere PreCONNECT -Trunks auch mit mechanisch fest codierten Duplex-Steckern. PreCONNECT -HDCS mit Stecksystem MTP : MTP ist ein Mehrfaser-Stecksystem. Um die sechs Fiber-Optic-Channels einer PreCONNECT -MTP -Steckverbindung auf Duplex-Stecksysteme von Aktivkomponenten oder Patchfeldern zu vereinzeln, werden sog. Harness oder Gehäuse-Einschubmodule mit innenliegenden Mini-Harness eingesetzt. PreCONNECT -HDCS-Trunks mit Stecksystem MTP beidseitig sind standardmäßig gekreuzt. Die MTP -Kupplung ist ungekreuzt. Harness und Gehäuse-Einschubmodule sind standardmäßig ungekreuzt da diese Verlängerungen des MTP -Trunks auf die Duplex-Stecksysteme sind und somit die Kreuzung des Trunks erhalten. Gesamtverbindung Harness->Trunk->Einschubmodul, also die Verbindung der Duplex-Stecksysteme des Harness und des Einschubmudules ist gekreuzt. PreCONNECT -HDCS-Trunks mit Stecksystem MTP auf einer Seite und einem Simplex- o. Duplex-Stecksystem auf der anderen Seite sind standardmäßig gekreuzt. Die MTP -Kupplung ist ungekreuzt. Harness ist standardmäßig ungekreuzt da dieses die Verlängerung der MTP - Seite auf ein Duplex-Stecksystem ist und somit die Kreuzung des Trunks erhält. Gesamtverbindung Harness->Trunk->Patchfeld, also die Verbindung der Duplex- Stecksysteme des Harness und des Patchfelde ist gekreuzt. Seite 4 von 5

Fazit Unser PreCONNECT mit seinen Komponenten Trunks, Gehäusen, Duplex- Patchkabeln, Harness und Gehäuse-Einschubmodulen und ist ein in sich geschlossenes Plug and Play -Verkabelungssystem, das mit den definierten Standard-Codierungen den notwendigen gekreuzten Lichtlauf im gesamten Fiber- Optic-Channel (Link) gewährleistet und somit die Vorschrift/Empfehlung gekreuzt der Gebäudeverkabelungsnormen ISO/IEC 11801 und DIN EN 50173 und Rechenzentrums-Verkabelungssystemen erfüllt. Die von uns definierten Standard-Codierungen sollten nicht geändert werden. Grundsätzlich raten wir bei der Planung eines Fiber-Optic-Channel (Link) immer einen Lichtlaufplan zu zeichnen, der alle Komponenten mit deren jeweiligen Codierungen visualisiert, um sicherzustellen, das die Sender mit den Empfängern verbunden werden. Häufiger Fehler bei der Planung: Es wird nicht beachtet, dass die Kupplungen von Duplex-Stecksystemen kreuzen, siehe Seite 1 und 2. Seite 5 von 5