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Prävention 22. Februar 2016 Folie 2 Einbruchschutz Hintergründe! Warum? Wie?
Wohnungseinbruch - Schadenshöhe 22. Februar 2016 Folie 3 Wohnungseinbrüche 153.000 in 2014 Alle 4 Minuten! Kreis Pinneberg: 673 Taten Gesamtschaden ca. 400 Mio. - ohne Gebäudeschäden - ohne Vandalismusfolgen durchschnittlich ca. 2600 Zahlen gerundet; Quelle: BKA
Wohnungseinbruch - Schadensart 22. Februar 2016 Folie 4 Die Schadensarten bei einem Wohnungseinbruch materieller Schaden Wird in der Regel durch die Versicherung ersetzt. ideeller Schaden Erbstücke, Erinnerungen sind nicht schätzbar und lassen sich nicht ersetzen. psychologischer Schaden Einbruchs-Trauma wirkt bei einigen Opfern noch Jahre und muss ggf. behandelt werden
Wohnungseinbruch - Jahresverlauf 22. Februar 2016 Folie 5
Wohnungseinbruch - Tageszeit 22. Februar 2016 Folie 6 Quelle: TELENOT Electronic GmbH, Aalen
Begehungsweise Einbruchwege beim Wohnungseinbruch Tür mit einfachen Mitteln und körperlicher Gewalt aufgedrückt oder aufgehebelt (57,4%) Fenster mit einfachen Mitteln und körperlicher Gewalt aufgedrückt oder aufgehebelt 35,6%) Zerstörung von Fenstern mit Schlagwerkzeugen oder Wurfgeschossen (3,2%) 22. Februar 2016 Folie 7 Durchbruch durch das Dach (1,0%) Spezielle Methoden am Fenster (z.b. Fensterbohrer) (0,8%) Türöffnung mit Nachschlüssel (0,7%) Durchbrechen massiver Wände (0,7%) Quelle: TELENOT Electronic GmbH, Aalen Einstieg durch ungesicherte Dach- oder Kellerluken (0,6%)
Der Einbrecher findet einen Weg! 22. Februar 2016 Folie 8 offene oder gekippte Fenster und Türen unzureichend gesicherte Außentüren Fenster, Balkon- und Terrassentüren ungenügend gesicherte Garagen und Nebenräume Dachfenster/Keller- Schächte leicht erreichbare Balkone oder Vordächer
Wo wird eingebrochen? 22. Februar 2016 Folie 9 Zahlen gerundet; Quelle: Kölner Studie 15% 85% Fenster/ Fenstertüren Zugangstüren 55% 45%
22. Februar 2016 Folie 10 Wie sieht es denn bei Ihnen aus? "Bei mir wird schon nicht eingebrochen "Bei mir ist nichts zu holen "Einbrecher kommen überall rein"
Analyse 22. Februar 2016 Folie 11 Wo wird eingebrochen? Wie geht der Täter vor? Wie kann ich mich sichern?
Kernaussagen 22. Februar 2016 Folie 12 Schutz vor Einbruch - ist möglich - erfordert einen gewissen Aufwand Täter arbeiten - mit einfachen Hilfsmitteln - sie stehen unter Zeitdruck Quelle: P. Vorderwülbecke; VdS Schadenverhütung im GDV
Einbruch-Werkzeuge.. 22. Februar 2016 Folie 13 Profilzylinder-Knacker Kernzieh- Werkzeug Dieses Werkzeug wird auf hervorstehende Profilzylinder aufgesetzt. Diese werden dann mit entsprechenden Bewegungen herausgebrochen. Türfallenspachtel Hiermit wird, nachdem eine Spezialschraube in den Schließkanal des Zylinders hineingedreht wurde, der drehbare Teil des Zylinders mit Gewalt herausgezogen. Kunststoffkarte Mit diesem leicht selbst anzufertigenden Werkzeug können nicht verschlossene Türen durch zurückdrücken der Falle geöffnet werden. Diese Kunststoffkarte wird bei nicht verriegelten Türen zum zurückdrücken der Falle genutzt. Sie ist leicht selbst herzustellen durch z.b. zerschnittene Kunststoffflaschen.
Einbruch-Werkzeuge.. 22. Februar 2016 Folie 14 Fallendrähte Spiraldraht Hiermit kann ebenfalls bei nicht verriegelten Türen die Falle zurückgedrückt werden. Kippfensteröffner Dieser wird zum öffnen nicht verriegelter Türen genutzt. Durch hineindrehen in Höhe der Falle wird diese zurückgedrückt. Es wird durch das geöffnete Kippfenster auf den Fenstergriff aufgesetzt, um dann mittels der Bänder in Öffnungsrichtung bewegt zu werden. Aufhebeln von Fenster und Türen durch einen Kuhfuß oder Schraubendreher.
Wir beugen vor! 22. Februar 2016 Folie 15 Durch Prävention können Straftaten verhindert oder zumindest reduziert werden Facherrichterfirmen (Zertifizierung) Beraten in Sachen Einbruchschutz Kostenlos aber hoffentlich nicht umsonst Man unterscheidet zwischen: Mechanischer Sicherungstechnik Elektronischer Überwachung
Mechanische Sicherungstechnik 22. Februar 2016 Folie 16 Vorteile: Nachteile: Hält den Einbrecher draußen Kann niemanden informieren, das Eindringen wird nicht erkannt und nicht gemeldet Nachträglicher Einbau z.t. aufwendig Wird meist als zu teuer empfunden
Elektronische Überwachungstechnik 22. Februar 2016 Folie 17 Vorteile: Eindringen wird erkannt und gemeldet Zum Teil weniger Aufwand Wird oft als billiger angesehen (Trugschluss) Nachteile: Täter ist bei Alarmauslösung u.u. schon oder kurz später im Objekt Handhabung Falschalarme, insbesondere bei ungenügender Technik
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Zusammenspiel besser. 22. Februar 2016 Folie 19 Ziel: Vorteile von mechanischer Sicherungstechnik und elektronischer Überwachungstechnik nutzen Frühe Alarmauslösung, wenn Täter noch draußen ist Mechanischer Widerstand, um Täter am Eindringen zu hindern Gewinnung von Interventionszeit
Wie kann ich vorbeugen? 22. Februar 2016 Folie 20 Sicherheit ist niemals ausschließlich durch technische Systeme zu gewährleisten. Einfache Verhaltensweisen können die eigene Sicherheit erhöhen.
Wo fängt der einfache Schutz an? 22. Februar 2016 Folie 21 Hohe Hecken und Büsche ziehen Einbrecher an Licht (Bewegungsmelder) schreckt ab Anwesenheit durch Innenbeleuchtung vortäuschen (Zeitschaltuhr, TV-Simulator) Briefkasten leeren lassen Nachbarschaftshilfe
Typische Einbruchspuren 22. Februar 2016 Folie 22
Typische Einbruchspuren 22. Februar 2016 Folie 23
Was ist hier auffallend.? 22. Februar 2016 Folie 24
Angriffe auf Schließzylinder 22. Februar 2016 Folie 25 Schließzylinder Ziehfix Beschädigung
Abschließbare Fenstergriffe? 22. Februar 2016 Folie 26 Der abschließbare Fenstergriff Verhindert die Entriegelung durch Außeneinwirkung! Bohrloch
Schäden an Schloss und Schließblech 22. Februar 2016 Folie 27 Riegel und Falle verbiegen oder brechen Schließbleche verbiegen oder reißen aus Dauer: ab 5 sec Quelle: P. Vorderwülbecke; VdS Schadenverhütung im GDV
Angriffe auf Fenster/Terrassentüren 22. Februar 2016 Folie 28 Dauer: 10-15 sec Quelle: P. Vorderwülbecke; VdS Schadenverhütung im GDV
Angriffe auf gesicherte Fenster 22. Februar 2016 Folie 29 Quelle: P. Vorderwülbecke; VdS Schadenverhütung im GDV
Die gesicherte Tür 22. Februar 2016 Folie 30 Quelle: P. Vorderwülbecke; VdS Schadenverhütung im GDV
Standard Sicherungen 22. Februar 2016 Folie 31 Profilzylinder VdS-geprüft Quelle: P. Vorderwülbecke; VdS Schadenverhütung im GDV Schließblech Türbeschlag
Das gesicherte Fenster 22. Februar 2016 Folie 32 Quelle: P. Vorderwülbecke; VdS Schadenverhütung im GDV
Mechanische Sicherung Fenster- und Türsicherungen: 22. Februar 2016 Folie 33
Pilzkopfzapfen-Verriegelung 22. Februar 2016 Folie 34 Pilzkopfzapfen! Rollzapfen!
Wichtige Verhaltenstipps 22. Februar 2016 Folie 35 Wertsachen nicht offen im Haus liegen lassen (verankertes Wertbehältnis nutzen) Selten benötigte Wertsachen gehören ins Bankschließfach Wertsachen fotografieren
Wichtige Verhaltenstipps 22. Februar 2016 Folie 36 Bei Abwesenheit Haustür immer abschließen und Fenster schließen Hausschlüssel niemals draußen verstecken (Einbrecher finden alles!) Bei Schlüsselverlust den Schließzylinder austauschen In Mehrfamilienhäusern auf geschlossene Haustür achten Gegensprechanlage u. Türspion benutzen
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Nachbarschaftshilfe bei Abwesenheit 22. Februar 2016 Folie 38 Briefkasten leeren lassen mal nach dem Rechten schauen Rollläden betätigen lassen Auto auf Grundstück parken lassen keinen Hinweis auf dem AB oder den sozialen Medien hinterlassen
Vorsicht! Wachsamer Nachbar! Achten Sie auf verdächtige Personen und Situationen 22. Februar 2016 Folie 39 Sprechen Sie Fremde, verdächtige Personen (Grundstück o. Hausflur) an Notieren Sie Auto-Kennzeichen und prägen Sie sich Aussehen der Personen ein Informieren Sie die Polizei!
scheuen Sie sich auf keinen Fall.. 22. Februar 2016 Folie 40 Notruf 110 Kostenlos!!!
Verhalten nach einem Einbruch! 22. Februar 2016 Folie 41 Ruhig und besonnen handeln Verständigen Sie sofort die Polizei (110) Klingeln Sie bei Bedarf bei den Nachbarn Verändern Sie nichts (Tatortspuren) Lassen Sie gestohlene Kreditkarten, Handys etc. sofort sperren 116 116 Der Weiße Ring kann helfen
Günstige Technik - Heimnetzwerk 22. Februar 2016 Folie 42
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www.k-einbruch.de 22. Februar 2016 Folie 45
Sicher wohnen - Einbruchschutz 22. Februar 2016 Folie 46 Themenbroschüre Sicher wohnen Einbruchschutz
22. Februar 2016 Folie 47 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Polizeidirektion Bad Segeberg - SG 1.4 - Prävention - 25421 Pinneberg Elmshorner Str. 40 04101 202246 joerg.mangelmann@polizei.landsh.de