Bildungsangebote 2018 Programm
Bildungsangebote 2018
Mit Agogis zur Verbesserung der Lebensqualität Liebe Interessentinnen und Interessenten Schön, dass Sie sich bei Agogis weiterbilden. Wir haben auch dieses Jahr Bewährtes und Neues für Sie bereit. Der neue Lehrgang «Spezialist/Spezialistin für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung» ist aus einem wachsenden Bedürfnis aus der Praxis heraus entstanden. Dieser befähigt Fachpersonen Betreuung, mit herausfordernden Situationen im Berufsalltag umzugehen. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag für die Lebensqualität von Menschen mit Beeinträchtigung. In den Fachkursen ergänzen neue Themen aus den Bereichen Arbeitsagogik und Trauma unser Angebot. Wir freuen uns, Ihnen künftig individuelle Beratungen und Vorbereitungen für Ihren Berufsweg im Sozialbereich anzubieten. Die aktuellsten Informationen zum gesamten Bildungsangebot finden Sie unter www.agogis.ch Herzlich willkommen! Stefan Osbahr Direktor Agogis
Studiengänge Höhere Fachschule 5 9 Sozialpädagogik HF 6 Kindererziehung HF 8 Vorbereitungslehrgänge auf eidgenössische Prüfungen 11 19 Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung 12 Arbeitsagogik 14 Teamleitung kompakt 16 Teamleitung modular 18 21 71 Lehrgang Praxisausbilderinnen und Praxisausbilder 22 Kurs für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner 24 Lehrgang Job Coaching Supported Employment 26 Einführungskurs für quereinsteigende Kadermitarbeitende 28 Einstiegskurs 30 Kurse Fachkompetenz 33 Kurse Methodenkompetenz 55 Kurse Selbst-/Sozialkompetenz 65 Betriebsinterne Weiterbildung 73 CASA und CASA FLEX 73 Beratung 75 78 Kurse Fit für Prüfungen, Studium und Bewerbungen im Sozialbereich 76 CAMINO Wegweiser im Sozialbereich 78 neu neu neu Beratung Vorbereitungslehrgänge Studiengänge HF Hinweise 79 80 Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Kurse 79 Impressum 80 Anmeldekarte
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Studiengänge Höhere Fachschule Sozialpädagogik HF 6 Studiengänge HF Kindererziehung HF 8 5
Studiengänge HF Sozialpädagogik HF Leitung Bernadette Probst Winterthur Zürich St. Gallen Olten Münchenstein BL Diplomierte Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen fördern die Entwicklung und Integration von Menschen, deren selbständige Lebensgestaltung erschwert oder gefährdet ist. Die erzieherische Arbeit in diesem Beruf orientiert sich am Potenzial der zu unterstützenden Menschen. Hauptaufgabe ist es, auf diesen individuellen Stärken aufzubauen und dadurch neue Wege der Teilnahme und Integration zu erschliessen. Ein Berufsziel mit interessanten Perspektiven für analytisch denkende und praktisch veranlagte Personen, die lernen möchten, wie betreute Menschen kreativ und wirksam gefördert werden. Wo arbeiten diese Fachleute? In Einrichtungen der (teil-)stationären Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe In Einrichtungen für Menschen mit psychischen oder Sucht-Problemen In Einrichtungen des Straf- und Massnahmenvollzugs In Angeboten zur Arbeitsintegration, in geschützten Werkstätten und Beschäftigungsstätten In Freizeitzentren, Jugendtreffs und weiteren Einrichtungen für Kinder In Einrichtungen für Asylsuchende In der sozialpädagogischen Familienbegleitung In Assistenzdiensten und Beratungsstellen Vollzeitausbildung mit integrierter Praxisausbildung Die Ausbildung an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik ist eine duale Ausbildung und findet zur Hälfte in einem anerkannten Praxisausbildungsbetrieb statt. Schule und Praxis ergänzen sich in der Ausbildung optimal. 6
Aufbau des Studiums und Zulassung Regel-HF: dreijährige Vollzeitausbildung in Schule und Praxis Insgesamt 5400 Lernstunden Jährlich 72 75 Studientage Klassenunterricht, Blended Learning, Selbststudium Lehrpläne und Datenpläne finden Sie unter www.agogis.ch Beginn im August Standorte Winterthur, Zürich, St. Gallen, Olten, Münchenstein BL Studiengänge HF Zulassung Einstiegsqualifikation: mindestens EFZ, Matura, Fachmatura Mindestens 50%-Anstellung als Sozialpädagogin respektive Sozialpädagoge in Ausbildung Vor der Ausbildung: Vorpraktikum von 800 Stunden (ca. sechs Monate) Bewerbende mit rein schulischer Ausbildung müssen mindestens ein Jahr berufliche Praxis innerhalb oder ausserhalb des Sozialbereichs nachweisen. Praxisempfehlung Anschluss-HF: zweijährige Vollzeitausbildung mit paralleler Praxistätigkeit Insgesamt 3600 Lernstunden Jährlich 72 75 Studientage Unterricht in konstanter Lerngruppe, Blended Learning, Selbststudium Lehrpläne und Datenpläne finden Sie unter www.agogis.ch Beginn im August Standorte Winterthur, St. Gallen, Olten Zulassung EFZ Fachperson Betreuung oder gleichwertige pädagogisch-soziale Ausbildung Mindestens 50%-Anstellung als Sozialpädagogin respektive Sozialpädagoge in Ausbildung Praxisempfehlung Das Studium führt zum anerkannten «dipl. Sozialpädagoge/Sozialpädagogin HF». Anmeldegebühren CHF 300. Studiengebühren CHF 4 000. p.a. Diplomierungsgebühren CHF 150. Fachliteratur CHF 850. Es können noch zusätzliche für Übernachtungswochen à ca. CHF 450. dazukommen. 7
Studiengänge HF Kindererziehung HF Leitung Bernadette Probst Winterthur St. Gallen 8 Diplomierte Kindererzieher und Kindererzieherinnen gestalten familien- und schulergänzende Betreuungsangebote und entwickeln deren pädagogische Qualität weiter. Ziel der Erziehung und Bildung von Kindern ist deren geistiges, körperliches und seelisches Wohlbefinden, die Förderung ihrer Entwicklung und die Integration in ihr unmittelbares Lebensumfeld. Eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und Fachpersonen ist dabei von grosser Bedeutung. Das Betreuungsangebot kontinuierlich auf diese Zielsetzungen hin abstimmen und die entsprechenden pädagogischen Konzepte entwickeln und im Team umsetzen: Diese Aufgaben stehen im Mittelpunkt dieses Berufs. Arbeitsorte sind Institutionen der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung (Kindertagesstätten, Krippen, Tagesschulen, Horte etc.). Wer gerne für Kinder arbeitet, pädagogische und konzeptionelle Fähigkeiten mitbringt und eine Führungs-, Beratungs- oder auch Ausbildungstätigkeit anstrebt, ist in diesem Beruf an der richtigen Stelle. Diplomierte Kindererzieher und Kindererzieherinnen sind professionelle Partner für Eltern in der Erziehung, Betreuung und Bildung ihrer Kinder von Geburt an. Der noch junge Beruf weist ein hohes Potenzial auf hinsichtlich des sich in der Schweiz stark in Entwicklung befindenden Umfelds der famlien- und schulergänzenden Betreuung, Erziehung und Bildung. Wo arbeiten diese Fachleute? In Kindertagesstätten, Horten, Kinder- und Jugendheimen In Tagesschulen und Kindergärten In Fachstellen der Familienberatung In Innovationsprojekten der familien- und schulergänzenden Betreuung In Grossfamilien In Beratungsstellen der Elternberatung
Vollzeitausbildung mit integrierter Praxisausbildung Die Ausbildung an der Höheren Fachschule für Kindererziehung ist eine duale Ausbildung und findet zur Hälfte in einem anerkannten Praxisausbildungsbetrieb statt. Schule und Praxis ergänzen sich in der Ausbildung optimal. Studiengänge HF Aufbau des Studiums und Zulassung Regel-HF: dreijährige Vollzeitausbildung in Schule und Praxis Insgesamt 5400 Lernstunden Jährlich 72 75 Studientage Klassenunterricht, Blended Learning, Selbststudium Lehrpläne und Datenpläne finden Sie unter www.agogis.ch Beginn im August Standorte Winterthur, St. Gallen Zulassung Einstiegsqualifikation: mindestens EFZ, Matura, Fachmatura Mindestens 50%-Anstellung als Kindererzieherin respektive Kindererzieher in Ausbildung Vor der Ausbildung: Vorpraktikum von 800 Stunden (ca. sechs Monate) Bewerbende mit rein schulischer Ausbildung müssen mindestens ein Jahr berufliche Praxis innerhalb oder ausserhalb des Sozialbereichs nachweisen. Praxisempfehlung Anschluss-HF: zweijährige Vollzeitausbildung mit paralleler Praxistätigkeit Insgesamt 3600 Lernstunden Jährlich 72 75 Studientage Unterricht in konstanter Lerngruppe, Blended Learning, Selbststudium Lehrpläne und Datenpläne finden Sie unter www.agogis.ch Beginn im August Standorte Winterthur, St. Gallen Zulassung EFZ Fachperson Betreuung oder gleichwertige pädagogisch-soziale Ausbildung Mindestens 50%-Anstellung als Kindererzieherin respektive Kindererzieher in Ausbildung Praxisempfehlung Das Studium führt zum anerkannten «dipl. Kindererzieher/Kindererzieherin». Anmeldegebühren CHF 300. Studiengebühren CHF 4 000. p.a. Diplomierungsgebühren CHF 150. Fachliteratur CHF 850. 9
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Vorbereitungslehrgänge auf eidgenössische Prüfungen Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung 12 neu Arbeitsagogik 14 Teamleitung kompakt 16 Teamleitung modular 18 Vorbereitungslehrgänge 11
Vorbereitungslehrgänge neu Lehrgang «Spezialist/Spezialistin für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung» Leitung Silvia Pressner Datum Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Menschen mit einer Beeinträchtigung zu begleiten stellt Betreuende immer wieder vor verschiedene Herausforderungen. Als «Spezialist, Spezialistin für die Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigung» eignen Sie sich ein vertieftes Fachwissen an und leisten so einen wichtigen Beitrag an die Lebensqualität und Selbstbestimmung von Menschen mit Beeinträchtigung. Ziele Sie gestalten im Alltag nötige Rahmenbedingungen für eine hohe Lebensqualität sowie die grösstmögliche Selbstbestimmung und Teilhabe der begleiteten Menschen. Sie erkennen akute Situationen frühzeitig, handeln deeskalierend und unterstützen die Beteiligten darin, Handlungsalternativen zu entwickeln. Sie wirken mit beim Aufbau und der Pflege eines interdisziplinären Unterstützungssystems. Sie arbeiten zusammen mit den Angehörigen als wesentliche Partner für eine optimale Begleitung und unterstützen die eigenständigen Beziehungen zwischen den Menschen mit Beeinträchtigungen und ihren Angehörigen. Sie bestärken und befähigen die begleiteten Menschen darin, ihre Interessen in ihrem Lebensumfeld selber einzubringen und zu vertreten. 12
Inhalte Agogische Prozessgestaltung Herausfordernde Situationen bewältigen Das Arbeiten in interdisziplinären Unterstützungssystemen Angehörigenarbeit und Beziehungsgestaltung Lebensqualität und Teilhabe im institutionellen Umfeld Zielgruppe und Anforderungen Sie verfügen über eine Grundbildung Fachmann respektive Fachfrau Betreuung und arbeiten seit einem Jahr in einer Institution mit Menschen mit Beeinträchtigung zu mindestens 80%. Ablauf und Aufbau Der Lehrgang findet in einer konstanten Lerngruppe statt und dauert 14 Monate. Der Vorbereitungslehrgang ist kompetenzorientiert strukturiert: Dem Trainieren, Anwenden und dem Transfer in die Praxis kommt eine hohe Bedeutung zu. Anhand von Beispielen, eigenen Praxiserfahrungen, Training und Anwendungen wird das erarbeitete Wissen vertieft und die entsprechenden Methoden und Techniken werden gefestigt. In regelmässigen Reflexionssequenzen wird der Transfer in die Praxis sichergestellt. In einzelnen Lerneinheiten ist eine Intervision/kollegiale Beratung eingeplant, in denen die Teilnehmenden konkrete Fallbeispiele aus der Praxis diskutieren. Vorbereitungslehrgänge Aufnahmeverfahren gemäss Kriterien Prüfungsordnung Block 1 Agogische Prozess gestaltung sechs Tage KNW 1 Blended Learning Handlungskompetenzen gemäss Prüfungsordnung Übergreifende Instrumente Lernprozessgestaltung Lerntagebuch Blended Learning Lerntagebuch Block 4 Angehörigenarbeit und Beziehungsgestaltung vier Tage Block 2 Herausfordernde Situationen bewältigen sechs Tage (1 Vernetzungstag) Blended Learning Lerntagebuch Blended Learning Lerntagebuch Block 5 Lebensqualität und Teilhabe im Institutionellen Umfeld fünf Tage KNW 3 Block 3 Das Arbeiten in interdisziplinären Unterstützungssystemen vier Tage KNW 2 Branchenzertifikat Kompetenznachweise Dauer Präsenzunterricht (25 Tage) Begleitete Selbstlernzeit Selbstgesteuertes Lernen Lernzeit total 200 Stunden 200 Stunden 100 Stunden (davon ca. 15 Std. Lerngruppe) 500 Stunden Der Vorbereitungslehrgang schliesst mit einem Branchenzertifikat der Branchenverbände Agogis und INSOS ab. Er dient ausserdem als Vorbereitung auf die eidgenössische Berufsprüfung, die zum Titel «Spezialist/in für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung» führt. 13
Vorbereitungslehrgänge Lehrgang Arbeitsagogik Leitung Philipp Scholl Datum Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen sind Fachleute an der Verbindungsstelle zwischen der Welt der Wirtschaft und jener der sozialen Unterstützung. Sie sind in beiden Welten zu Hause und eignen sich darum als Brückenbauerinnen und Brückenbauer auf dem Weg der Arbeitsintegration. Arrangierte Arbeitsprozesse orientieren sich am Potenzial der zu unterstützenden Menschen. Hauptaufgabe ist es, auf die individuellen Stärken aufzubauen und dadurch neue Wege der beruflichen Teilhabe und Integration zu erschliessen. Ziele Den Teilnehmenden werden die erforderlichen Kenntnisse und relevanten Methoden für das agogische Arbeitsfeld praxisnah vermittelt. Zudem wird grossen Wert darauf gelegt, dass eigene Arbeitsweisen reflektiert und die gewonnenen Handlungskompetenzen in den Arbeitsalltag integriert werden. Zielgruppe und Anforderungen Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis einer drei- oder vierjährigen beruflichen Grundbildung und mindestens ein Jahr Berufspraxis oder allgemeinbildender auf Sekundarstufe II respektive auf Tertiärstufe und mindestens drei Jahre Berufspraxis und mindestens einjährige Tätigkeit mit hauptsächlich arbeitsagogischem Inhalt und einem Beschäftigungsgrad von mindestens 60% sowie einer Führungsverantwortung für mindestens drei Mitarbeitende/Klienten. 14
Dauer Modullehrgang Kompaktlehrgang Zeitrahmen 2 1 / 2 bis max. 5 Jahre 2 bis 2 1 / 2 Jahre Präsenzunterricht 372 Std. 420 Std. Begleitete Selbstlernzeit 270 Std. 222 Std. Selbstgesteuertes Lernen 78 Std. 78 Std. Lernzeit total 720 Std. 720 Std. Inhalte Beide Lehrgänge sind von der Qualitätssicherungskommission zur Höheren Fachprüfung Arbeitsagogik akkreditiert. Die Inhalte der Bausteine entsprechen den Vorgaben des «Schweizerischer Trägerverein für die Höhere Fachprüfung Arbeitsagogik». Die Inhalte sind kompetenzorientiert strukturiert: Dem Trainieren, Anwenden und dem Transfer in die Praxis kommt eine hohe Bedeutung zu. Im Laufe des Modul- und des Kompaktlehrgangs werden fünf praxisbezogene Kompetenznachweise gemäss den Vorgaben für die Höhere Fachprüfung erarbeitet. Vorbereitungslehrgänge Kompakter Lehrgang 70 Lerntage in einem konstanten Klassenverband und in Lerngruppen Vernetzung der Inhalte untereinander und mit der Persönlichkeit der Teilnehmenden und der Gruppendynamik Inhalte analog Bausteine 1 5 Arbeitsagogischer Förderprozess gestalten Arbeitsprozesse organisieren Arbeitsteams anleiten Betriebseinheiten führen Arbeitsintegration unterstützen Kompetenznachweise 1 5 oder Modularer Lehrgang Baustein 1 Arbeitsagogischer Förderprozess gestalten (12 Lerntage) Baustein 2 Arbeitsprozesse organisieren (12 Lerntage) Baustein 3 Arbeitsteams anleiten (12 Lerntage) Baustein 4 Betriebseinheiten führen (12 Lerntage) Baustein 5 Arbeitsintegration unterstützen (12 Lerntage) Kompetenznachweise 1 5 Der Lehrgang Arbeitsagogik (modular oder kompakt) schliesst mit einem Branchenzertifikat der Verbände Agogis und INSOS ab. Er dient ausserdem als Vorbereitung auf die Höhere Fachprüfung, die zum geschützten Titel «Eidg. dipl. Arbeitsagoge/Arbeitsagogin» führt. 15
Vorbereitungslehrgänge Lehrgang Teamleitung kompakt Leitung Silvia Pressner Datum Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Der Lehrgang Teamleitung bildet das Fundament eines Bildungsweges auf Führungsstufe im sozialen und sozialmedizinischen Bereich. Die Teilnehmenden erweitern ihre Führungskompetenz, professionalisieren ihre Führungsfunktion und setzen sich vertieft mit ihrer Führungspraxis auseinander. Mit der erfolgreichen Absolvierung des Lehrgangs wird das Branchenzertifikat «Kompaktlehrgang Teamleitung» der Verbände Agogis und INSOS erworben. Ziele Teamleitungen von sozialen und sozialmedizinischen Institutionen sind in der Lage, ihre Praxis zu beschreiben und zu reflektieren. Sie sind fähig, fachlich begründet zu handeln und dabei theoretische Bezüge herzustellen. Inhalte Die Inhalte der Unterrichtsblöcke entsprechen den von der «Trägerschaft zur Eidg. Berufsprüfung Teamleiter/in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen» vorgegebenen Modulen 1 5. Zielgruppe und Anforderungen Der Lehrgang richtet sich an Führungspersonen in sozialen oder sozialmedizinischen Institutionen, die in der Funktion der Teamleitung sind oder sich konkret darauf vorbereiten und dabei bereits Personalführungsaufgaben ausüben. 16
Eidg. Fachausweis Teamleitung Berufsprüfung Branchenzertifikat Teamleitung Kompetenznachweise 1 5 Führungsverständnis und Führungsver halten als Teamleitende Zielorientiertes Führen im Team Organisation und Qualität der Teamarbeit Grundlagen der Teamentwicklung und Zusammenarbeit Planung, Durchführung und Evaluation von Führungsaufgaben Vernetzung der Inhalte mit Persönlichkeitsentwicklung und Gruppendynamik Ablauf und Aufbau Der Lehrgang findet in einer konstanten Lerngruppe statt und dauert 14 Monate. Er ist praxisnah konzipiert, Methodik und Didaktik sind auf die Bedürfnisse von Erwachsenen zugeschnitten. Die Kompetenzerweiterung der Teilnehmenden ist zentral. Referate, Fallbeispiele, Einzel- und Gruppenarbeit, Probehandeln und Reflexion werden situationsbezogen eingesetzt. Vorbereitungslehrgänge Folgende Kompetenznachweise werden erarbeitet: Dokumentation und Präsentation einer Führungsaufgabe in der Praxis Schriftliche Prüfung Dokumentation eines durchgeführten Führungsprojektes Dauer Präsenzunterricht (26 Tage) Begleitete Selbstlernzeit Selbstgesteuertes Lernen Lernzeit total 208 Stunden 200 Stunden 100 Stunden (davon 20 Std. Lerngruppe) 508 Stunden Wer alle Unterrichtsteile besucht und die Kompetenznachweise erfolgreich erworben hat, erhält das Branchenzertifikat «Kompaktlehrgang Teamleitung» der Branchenverbände Agogis und INSOS. Inhaberinnen und Inhaber des Branchenzertifikates sind bei Erfüllung weiterer Bedingungen zur Berufsprüfung zugelassen und können den eidgenössischen Fachausweis «Teamleiter/in in so zia len und sozialmedizinischen Institutionen» erwerben. Mehr dazu unter www.examen-sozmed.ch. 17
Vorbereitungslehrgänge Lehrgang Teamleitung modular Leitung Silvia Pressner Datum Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Der Lehrgang Teamleitung bildet das Fundament eines Bildungsweges auf Führungsstufe im sozialen und sozialmedizinischen Bereich. Die Teilnehmenden erweitern ihre Führungskompetenz, professionalisieren ihre Führungsfunktion und setzen sich vertieft mit ihrer Führungspraxis auseinander. Mit der erfolgreichen Absolvierung des Lehrgangs wird das Branchenzertifikat «Modullehrgang Teamleitung» der Verbände Agogis und INSOS erworben. Ziele Teamleitungen von sozialen und sozialmedizinischen Institutionen sind in der Lage, ihre Praxis zu beschreiben und zu reflektieren. Sie sind fähig, fachlich begründet zu handeln und dabei theoretische Bezüge herzustellen. Inhalte Die Inhalte der Unterrichtsblöcke entsprechen den von der «Trägerschaft zur Eidg. Berufsprüfung Teamleiter/in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen» vorgegebenen Modulen 1 5. Zielgruppe und Anforderungen Der Lehrgang richtet sich an Führungspersonen in sozialen oder sozialmedizinischen Institutionen, die in der Funktion der Teamleitung sind oder sich konkret darauf vorbereiten und dabei bereits Personalführungsaufgaben ausüben. 18
Eidg. Fachausweis Teamleitung Berufsprüfung Branchenzertifikat Teamleitung Modul 1 Führungsverständnis und Führungsverhalten als Teamleitung Modul 2 Zielorientiertes Führen im Team Kompetenznachweis für Modul 1 und 2 Kompetenznachweise 1 5 Modul 3 Organisation und Qualität der Team arbeit Modul 5 Planung, Durchführung und Evaluation von Führungsaufgaben Kompetenznachweis 3 Modul 4 Grundlagen der Teamentwicklung und Zusammenarbeit Kompetenznachweis für Modul 4 und 5 Ablauf und Aufbau Der modulare Lehrgang ermöglicht einen individuellen Lernprozess. Je nach Bedürfnis kann die Abfolge in kleinen oder grösseren Zeitabständen geplant werden. Durch das Lernen in wechselnden Kursgruppen erweitert sich die Zusammenarbeitskompetenz. Sämtliche Kompetenznachweise sind fünf Jahre gültig. Die einzelnen Module dauern fünf Tage, insgesamt umfasst der Lehrgang 25 Tage. Die Module 1 und 2 und die Module 4 und 5 werden als Doppelmodule durchgeführt. Der Lehrgang muss mit dem Modul 1 begonnen werden. Die erfolgreich absolvierten Module 1 bis 4 sind Voraussetzung für den Besuch des moduls 5. Vorbereitungslehrgänge Folgende Kompetenznachweise werden erarbeitet: Dokumentation und Präsentation einer Führungsaufgabe in der Praxis Schriftliche Prüfung Dokumentation eines durchgeführten Führungsprojektes Dauer Präsenzunterricht (25 Tage) Begleitete Selbstlernzeit Selbstgesteuertes Lernen Lernzeit total 200 Stunden 200 Stunden 100 Stunden 500 Stunden Wer alle Unterrichtsteile besucht und die Kompetenznachweise erfolgreich erworben hat, erhält das Branchenzertifikat «Modullehrgang Teamleitung» der Branchenverbände Agogis und INSOS. Inhaberinnen und Inhaber des Branchenzertifikates sind bei Erfüllung weiterer Bedingungen zur Berufsprüfung zugelassen und können den eidgenössischen Fachausweis «Teamleiter/in in sozialen und sozialmedizinischen Institutionen» erwerben. Mehr dazu unter www.examen-sozmed.ch. 19
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Lehrgang Praxisausbilderinnen und Praxisausbilder 22 Kurs für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner 24 Lehrgang Job Coaching Supported Employment 26 Einführungskurs für quereinsteigende Kadermitarbeitende 28 Einstiegskurs 30 Kurse Fachkompetenz 33 Kurse Methodenkompetenz 55 Kurse Selbst-/Sozialkompetenz 65 Betriebsinterne Weiterbildung CASA und CASA FLEX Weiterbildung in Ihrer Institution 73 21
Leitung Silvia Pressner Datum Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Lehrgang Praxisausbilderinnen und Praxisausbilder Institutionen sind wichtige Lernorte. Neben dem Lernen in der Schule erwerben Studierende zentrale Handlungskompetenzen in der Praxis. Um als Praxisausbildende versiert ausbilden zu können, braucht es didaktische Grundkompetenzen, welche Sie in diesem Lehrgang erwerben. Praxisausbildende unterstützen in Ausbildung stehende Personen des Sozialbereichs in der Bildung der beruflichen Identität. Sie sind qualifiziert, innerhalb der Institutionen Lernprozesse von Erwachsenen zu ermöglichen, zu begleiten und auszuwerten. Sie prägen die lernfördernde Interaktion und Kooperation mit den Studierenden und steuern und führen den Lernprozess der Personen in Ausbildung gemäss dem Ausbildungskonzept von Praxis und Schule. Ziele Praxisausbildende wenden Grundkenntnisse erwachsenenspezifischen Lehrens und Lernens in ihrer Ausbildungstätigkeit an. Sie planen Lernsituationen mit Auszubildenden angemessen und begründet und führen sie zielorientiert durch. Sie unterscheiden Kompetenzbereiche und schulen diese gezielt. Sie kennen das Berufsbildungsgesetz und beschreiben die besonderen Aufgaben der Berufsbildnerin oder des Berufsbildners. Sie nutzen verschiedene Kommunikationsinstrumente und wenden sie kompetent an. Praxisausbildende unterscheiden zwischen den verschiedenen Rollen, Funktionen und Aufgaben in Ausbildungen. 22
Inhalte Lehren und Lernen Basiswissen Didaktik Basiswissen Methodik Lernprozesse unterstützen und prüfen Berufliche Grundbildung Lehrhandeln und didaktische Lupe Der Lehrgang wird nach dem Modell des erwachsenengerechten Lernens gestaltet. Die fachliche und theoretische Auseinandersetzung wird durch eine regelmässige Reflexion von individuellen und konkreten Erfahrungen ergänzt, vertieft und erweitert. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, sich mit den vorhandenen Ressourcen in das Lerngeschehen und die Lerngruppe einzubringen. Zielgruppe und Anforderungen Ausgebildete Mitarbeitende, welche eine oder mehrere Ausbildungsfunktionen verantworten. einer Ausbildung im sozialpädagogischen Bereich oder aus verwandten Berufsfeldern wie Fachperson Betreuung FaBe, Fachperson Gesundheit FaGe, Fachpersonen in der Heilpädagogik, Lehrpersonen etc. sowie ein Jahr Berufserfahrung in sozialpädagogischer Tätigkeit. Ablauf und Aufbau Der Lehrgang umfasst sechs Kursblöcke: fünf Blöcke à drei Tage und ein Block à zwei Tage Dauer Präsenzunterricht (17 Tage) Begleitete und selbstgesteuerte Lernzeit Lernzeit total 136 Stunden 164 Stunden 300 Stunden Branchenzertifikat, anerkannter Kursausweis Berufsbildung, SVEB Zertifikat Stufe 1. 23
Leitung Silvia Pressner Datum 1. Durchführung 05./06./07./28.02. und 01.03.2018 2. Durchführung 24./25./26.09. und 15./16.10.2018 Zürich CHF 900. (inkl. offizielles Handbuch) Teilnehmende mit Arbeitsort im Kt. Zürich erhalten aufgrund des Berufsbildungsfonds eine Preisreduktion von CHF 250. (Preisänderungen vorbehalten). Kurs für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner Fachpersonal auszubilden ist für jeden Betrieb (Institution) eine wichtige Aufgabe. Die Ausbildung von Lernenden in der Praxis ist für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner eine besondere Herausforderung. Freude und Fingerspitzengefühl im Umgang mit Jugendlichen sind hier ebenso wichtig wie Fachkenntnisse über das Jugendalter und über die gesetzlichen Bestimmungen. Mit diesem Angebot erwerben die Teilnehmenden einen Ausweis als Berufsbildnerin, als Berufsbildner des Kantons Zürich, der sie zur Ausbildung von Lernenden in der ganzen Schweiz befähigt. Ziele Befähigung zur professionellen Gestaltung der Ausbildungsbeziehung und des Ausbildungsprozesses Umsetzung der betrieblichen Bildung unter Berücksichtigung der Fähigkeiten der Lernenden Klärung der Rolle als Berufsbildnerin, als Berufsbildner Inhalte Grundlagen der Berufsbildung Gesetzliche Grundlagen des Lehrverhältnisses Jugendliche im Lehrlingsalter Lehren und Lernen im Betrieb Führung und Ausbildung von Lernenden Standortbestimmung und Qualifikation 24
Zielgruppe und Anforderungen Der Kurs richtet sich an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, welche ihre Funktion in der Praxis neu übernehmen oder bereits darin tätig sind. Eine abgeschlossene, anerkannte Ausbildung im sozialen Bereich oder eine vergleichbare Qualifikation gehört zu den Vorgaben. Dauer Präsenzunterricht (5 Tage) 40 Stunden Der Fachkurs führt zum anerkannten Ausweis des Kantons Zürich für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner. 25
Leitung Silvia Pressner Datum Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Informationen unter www.agogis.ch Lehrgang Job Coaching Supported Employment Job Coaching Supported Employment oder Unterstützte Beschäftigung: Diese Stichworte kennzeichnen einen fortschrittlichen Ansatz, Menschen mit erschwertem Zugang zur Arbeitswelt bei der Integration zu unterstützen. Die Haupttätigkeiten eines Job Coach sind: Erfassung der Ressourcen von Klientinnen und Klienten Kontaktpflege mit Arbeitgebenden und Unterstützung bei der Arbeitssuche Individuelles Coaching Betriebliche und ausserbetriebliche Unterstützung Damit die Integrationschancen steigen, braucht es auf Seiten der Beratenden vielfältige Kompetenzen und eine hohe Professionalität: Mit den Klienten Fähigkeiten, Bedürfnisse und Perspektiven erkunden Arbeitsplätze akquirieren und zu Arbeitgebenden ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen Lernen und Entwicklung am Arbeitsplatz ermöglichen in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten In kritischen Phasen konstruktiv unterstützen Ziele Der Lehrgang vermittelt den Teilnehmenden praxisnah die erforderlichen Kenntnisse und relevanten Methoden für die oben beschriebenen Kompetenzen. Er ermöglicht, die eigene Arbeitsweise zu reflektieren, die gewonnenen Handlungskompetenzen zu stärken und weiterzuentwickeln sowie die qualitative Weiterentwicklung der Integrationsarbeit zu fördern. 26
Inhalte Übersicht über die Kursblöcke Das Konzept Supported Employment und Methoden der individuellen Berufsplanung Coaching im Kontext von Supported Employment Arbeitsplatzakquisition Der Weg zur Beschäftigung Job Coaching Grundlagen der Begleitung am Arbeitsplatz Rechtliche und finanzielle Grundlagen der Arbeitsintegration Konfliktmanagement Nachhaltige Sicherung des Arbeitsplatzes Methoden zur Professionalisierung der Integrationsarbeit kolloquium und Auswertung des Lehrgangs Zielgruppe und Anforderungen Sie bringen ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis EFZ sowie eine mindestens einjährige Praxis im Bereich der beruflichen Integration von Menschen mit erschwertem Zugang zur Arbeitswelt mit. Aufbau Der Lehrgang findet in einer konstanten Lerngruppe statt und zeichnet sich durch eine hohe Praxisnähe aus. Erfahrungen der Teilnehmenden werden konsequent in das Lernsetting miteinbezogen. Dabei steht die Kompetenzerweiterung im Fokus. Im Verlauf des Lehrgangs wird der Prozess der beruflichen Integration nachvollzogen: Von der persönlichen Berufsplanung über die erfolgreiche Akquisition von Arbeitsplätzen, das Coaching am Arbeitsplatz bis hin zur langfristigen Sicherung bestehender Arbeitsverhältnisse. Dauer Präsenzunterricht (23 Tage) Begleitete Selbstlernzeit Selbstgesteuertes Lernen Lernzeit total 184 Stunden 158 Stunden 50 Stunden 392 Stunden Die Weiterbildung führt zum anerkannten Branchenzertifikat Job Coaching Supported Employment. 27
Kursleitung Jasmina Nayoma Merkli Datum 04./05./25.06.2018 Zürich CHF 1 500. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 1 350. Einführungskurs für quereinsteigende Kadermitarbeitende Sie sind als branchenfremde Kadermitarbeitende neu in die Führungsaufgaben einer sozialen Institution eingestiegen, welche Menschen mit Beeinträchtigungen unterstützt und begleitet. Sie verfügen über keine agogische Grundbildung. In Ihren täglichen Führungsaufgaben fällen Sie wichtige Entscheide, welche sich auf die Begleitarbeit Ihrer Mitarbeitenden und die Lebensqualität Ihrer Klientinnen und Klienten auswirken. In diesem dreitägigen Einführungskurs erlangen Sie ein Grundverständnis für die agogische Begleitarbeit und deren Herausforderungen im Alltag. Ihr dazugewonnenes Wissen kann Sie bei Ihren Führungsaufgaben und -entscheiden unterstützen. Ziele In diesem kompakten Einführungskurs setzen sich die Teilnehmenden mit dem Spannungsdreieck auseinander siehe Grafik und können die entsprechenden Herausforderungen der agogischen Begleitung im Alltag und der Unternehmensführung nachvollziehen. (Leistungs-)Auftrag der Institution Agogische Begleitung durch das Fachpersonal Klientinnen und Klienten Wirtschaftlichkeit 28
Inhalte 1. Kurstag Historische Entwicklung der Branche Soziale Institutionen (Non-Profit-Organisationen) im Vergleich mit und in Abgrenzung zu gewinnorientierten Unternehmen Kantonale Vorgaben und institutionsspezifische Umsetzung wie Leistungsvereinbarungen, Auswirkungen Nationaler Finanzausgleich NFA, Stand Individueller Betreuungsbedarf IBB Menschenbild, Werte und Haltungen, agogischer Auftrag der Institutionen 2. Kurstag Konzept der Funktionalen Gesundheit und Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit ICF der Weltgesundheitsorganisation WHO Kognitive, physische und psychische Beeinträchtigungen Begriffsdefinition «Agogik», Ziele der Agogik und agogische Unterstützungsangebote 3. Kurstag Agogische Prozessgestaltung anhand exemplarischer Beispiele aus den Bereichen Wohnen und Arbeit Vertiefungsthemen nach Wahl und weitere Anliegen der Teilnehmenden Betriebsinterner Kurs Diesen Kurs führen wir auch in Ihrem Betrieb durch siehe «CASA» Seite 73. Zielgruppe Der Einführungskurs richtet sich an Kadermitarbeitende, die neu in sozialen Institutionen für Menschen mit Beeinträchtigungen arbeiten, im Arbeitsalltag keine Begleitaufgaben mit Klientinnen und Klienten ausführen und über keine agogische Grundbildung verfügen. Dauer und Anforderungen 3 Kurstage Zur individuellen Vorbereitung lesen sich die Teilnehmenden bis zum ersten Kurstag in ihre institutionsspezifischen Unterlagen wie Leitbild, agogische Grund haltung und Auftrag, Betriebsrechnung, Leistungsverträge und Jahresbericht ein. Sie klären ab, zu welchen agogischen Bereichen institutionsspezifische Konzepte und Unterstützungsangebote wie Wohnen, betreutes Wohnen, Arbeiten, Job Coaching, Freizeit usw. existieren. Eine Stage (Mini-Praktikum) in der eigenen oder in einer anderen Institution bis vor dem letzten Kurstag wird empfohlen, ist jedoch nicht Pflicht. Arbeitsweise Die Kursleitung führt in Theorie und mit jeweiligen Praxisbeispielen in die Themen ein. Der Transfer in die eigene Praxis erfolgt in gemeinsamer Reflexion. Fragen sind jederzeit willkommen. Am dritten Kurstag steht ein längeres Zeitfenster für den geführten Austausch und die Vertiefung gewünschter Themen zur Verfügung. Der Kurs findet bei Agogis im Haus zur Kaufleuten in Zürich statt. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 29
Leitung Marcel Zimmermann Kursleitung Verschiedene Personen Datum Siehe Seite 31 Siehe Seite 31 CHF 2 330. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 2 100. 30 Einstiegskurs Wer erstmals eine Arbeit in einer Institution für Menschen mit Beeinträchtigungen antritt, besitzt in der Regel zunächst noch keine einschlägigen Fachkenntnisse. Am Anfang arbeiten die meisten ohne entsprechende Qualifikationen und tragen doch schon eine grosse Verantwortung. Der Einstiegskurs bietet Ihnen eine Vielfalt an Lernanregungen, die genau auf Ihre Bedürfnisse als Einsteigerin oder Einsteiger in der agogischen Begleitung zugeschnitten sind. Der Einstiegskurs unterstützt Sie in dieser Zeit der ersten Erfahrungen und vermittelt Ihnen jene Schlüsselkompetenzen, die Sie benötigen, um Ihre Aufgaben verlässlich wahrzunehmen. Er zeigt Ihnen ausserdem, wie Sie Ihr Weiterlernen planen und gezielt umsetzen können. Ziele Die Teilnehmenden wissen um die Vielfalt und Komplexität der Aufgabe des agogischen Begleitens. Ihre Beziehung zur begleiteten Person und ihre agogische Unterstützung richten sie auf die Ermöglichung von Teilhabe, Selbstbestimmung und Selbstentfaltung aus. Die Teilnehmenden kennen die Methodik des Beobachtens und des agogischen Prozesses und können sie in abgegrenzten Alltagssituationen einsetzen. Im Rahmen der Zusammenarbeit im Team beteiligen sie sich an der Klärung der Zielsetzungen, der Planung und der Vereinbarung von Massnahmen. Die Teilnehmenden besitzen ein Grundverständnis von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen und haben sich mit den Grundlagen von Kommunikation und Beziehungsgestaltung auseinandergesetzt. Sie verstehen, dass agogische Professionalität vielfältige Lernprozesse voraussetzt und persönliche Reflexion und Erweiterung der eigenen Kompetenzen erfordert.
Inhalte Methodik des agogischen Prozesses: Wahrnehmen Beobachten Interpretieren Ein bio-psycho-soziales Verständnis von Beeinträchtigung Grundlagen von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen Kommunikation, Beziehungsgestaltung, Werte und Normen, Macht und Gewalt Kooperation respektive Teamarbeit Persönliche Lernbilanz Einstiegskurs light Orientierung für Berufseinsteigende ohne Praxiserfahrung siehe Seite 37. Zielgruppe und Anforderungen Der Einstiegskurs richtet sich an Personen ohne agogische Grundbildung, die im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld tätig sind und mit Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten. Das kann ganz zu Beginn dieser Tätigkeit sein oder auch erst nach mehreren Monaten, manchmal gar Jahren. Aufbau Der Einstiegskurs umfasst fünf Kursblöcke à zwei Tage. Dauer Präsenzunterricht (10 Tage) Begleitete Selbstlernzeit Selbstgesteuertes Lernen Lernzeit total 80 Stunden 8 Stunden 10 Stunden 98 Stunden Arbeitsweise Vom Kurs in die Praxis und von der Praxis zurück in den Kurs: Die fachliche und theoretische Auseinandersetzung wird in und zwischen den Kursblöcken mit Hilfe einer strukturierten Porträtarbeit konkretisiert und unter fachlicher Anleitung der Kursleitenden vertieft. Die Praxisanleitenden unterstützen die Teilnehmenden in den besonderen Belangen ihres spezifischen Arbeitsplatzes, den agogischen Fragen und in ihrem Lernprozess. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. Datum und (Durchführungen) 24.-25.01. / 21.-22.02. / 21.-22.03. / 18.-19.04. / 16.-17.05.2018 Zürich 05.-06.02. / 26.-27.02. / 26.-27.03. / 07.-08.05. / 04.-05.06.2018 Olten 09.-10.04. / 14.-15.05. / 11.-12.06. / 09.-10.07. / 20.-21.08.2018 Bern 11.-12.04. / 23.-24.05. / 27.-28.06. / 18.-19.07. / 22.-23.08.2018 Zürich 12.-13.04. / 24.-25.05. / 28.-29.06. / 23.-24.08. / 27.-28.09.2018 Luzern 03.-04.05. / 31.05.-01.06. / 05.-06.07. / 16.-17.08. / 06.-07.09.2018 St. Gallen 11.-12.06. / 09.-10.07. / 20.-21.08. / 10.-11.09. / 08.-09.10.2018 Olten *16.-17.07. / 13.-14.08. / 03.-04.09. / 08.-09.10. / 12.-13.11.2018 Zürich 13.-14.09. / 18.-19.10. / 15.-16.11. / 20.-21.12.2018 / 17.01.-18.01.2019 Luzern 17.-18.09. / 15.-16.10. / 12.-13.11. / 10.-11.12.2018 / 14.-15.01.2019 Bern 15.-16.10. / 19.-20.11. / 17.-18.12.2018 / 21.-22.01. / 18.-19.02.2019 St. Gallen *18.-19.10. / 15.-16.11. / 13.-14.12.2018 / 10.-11.01. / 07.-08.02.2019 Olten *Speziell für Mitarbeitende aus dem Arbeitsbereich 31
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Kurse Fachkompetenz Autismus-Spektrum-Störungen 34 Älter werdende Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung 35 Grundlagen von Beeinträchtigungen 36 Einstiegskurs light 37 Interaktion und Beziehungsgestaltung bei Menschen mit mehrfacher Beeinträchtigung 38 Alltagsbegleitung 39 Angst und Zwang 40 Organisch-bedingte psychische Störungen 41 Schizophrenie und Depression 42 Sucht 43 Suizidalität und Suizid 44 Trauma, Traumafolgestörung und Traumapädagogik 45 Trauma und Arbeitsintegration 46 Schmerz lass nach! 47 Dossiers und Berichte auf den Punkt gebracht 48 Verhaltensbeobachtungen in Worte fassen 49 Empowerment konkret 50 Leichte Sprache 51 Erwachsenenschutzrecht in der Praxis 52 neu neu neu neu neu neu neu 33
Autismus-Spektrum-Störungen Eine Einführung in Grundlagen und Inputs für die Arbeit mit Betroffenen Kursleitung Corinna Fueter Datum 2 Tage 1. Durchführung 05./06.02.2018 Im Verlaufe der letzten beiden Jahrzehnte hat sich der Begriff der Autismus- Spektrum-Störungen immer mehr durchgesetzt. Praxisrelevante Erkenntnisse aus der Forschung haben zu einem vertieften Fachwissen geführt. Vor diesem Hintergrund entwickeln Sie in diesem Kurs ein Verständnis für die theoretischen Grundlagen von Autismus-Spektrum-Störungen aus verschiedenen Perspektiven. Sie thematisieren die konkrete Bedeutung für Ihre Berufspraxis und lernen in Grundzügen relevante Handlungsansätze kennen. 2. Durchführung 18./19.09.2018 Zürich Ziele Die Teilnehmenden entwickeln auf der Basis von Grundlagen- und Fachwissen ein differenziertes Verständnis von Autismus-Spektrum-Störungen. Sie kennen die besonderen Anforderungen an die Begleitung ihrer Klientinnen und Klienten und können die Erkenntnisse für die eigene Arbeit nutzbar machen. CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Inhalte Definition, Erscheinungsbild Ursachen, Erklärungsansätze, Diagnosestellung Umsetzung im agogischen Alltag Sicht der Betroffenen Autismusspezifische Handlungsansätze Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Menschen mit Autismus arbeiten. Arbeitsweise Inputs, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Filmmaterial, Praxistransfer. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 34
Älter werdende Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung Besondere Herausforderungen in der Begleitung und Betreuung Was ist besonders zu beachten, wenn ein Mensch mit einer kognitiven Beeinträchtigung an einer Demenz oder einer Depression erkrankt? Was sind die Herausforderungen an Mitarbeitende, wenn Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung mit dem Sterben oder dem Tod konfrontiert werden? In diesem Kurs werden die Anforderungen an Sie als Begleitperson näher betrachtet sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten des Umgangs mit Belastungen thematisiert. Ziele Die Teilnehmenden verfügen über grundlegendes Wissen über den Alterungsprozess, Demenzerkrankungen sowie Depressionen bei Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung. Sie kennen bewährte Methoden und Wege, um die von ihnen betreuten Menschen fachkundig und entwicklungsorientiert zu begleiten und zu betreuen. Kursleitung Veronika Schmidt Datum 3 Tage 12./13./14.02.2018 Zürich CHF 800. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 720. Inhalte Grundlagen der Gerontologie (Wissenschaft vom Alter und Altern) Theorie des Alterns: Den alten Menschen gibt es nicht, Altern ist immer ein individueller Prozess. Demenz Depression im Alter Ruhestand Einblicke in das Älterwerden von Menschen mit Beeinträchtigung Anforderungen an Mitarbeitende: Sozialagogische Begleitung, Biographiearbeit, Sterben und Tod Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit älteren Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung arbeiten. Arbeitsweise Inputs, Gruppenarbeiten, Rollenspiele, Fallbeispiele und Praxistransfers. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 35
Grundlagen von Beeinträchtigungen Einführung in verschiedene Formen von körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen Kursleitung Silvia Meier Datum 2 Tage 15./16.03.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Was ist eine Beeinträchtigung und wodurch wird man behindert? Das Konzept der Funktionalen Gesundheit der Weltgesundheitsorganisation WHO als geeignetes Instrument zeigt die Wechselwirkung zwischen Beeinträchtigung und Behinderung auf die menschliche Entwicklung auf. Dieser Kurs gibt Ihnen ausserdem einen Überblick über die verschiedenen Beeinträchtigungen, Erscheinungsformen und Entstehungsbedingungen. Ziele Die Teilnehmenden können die Begriffe Behinderung und Beeinträchtigung erläutern. Sie verschaffen sich einen Überblick über verschiedene Erscheinungsformen und Entstehungsbedingungen von Beeinträchtigungen. Sie können die Auswirkungen von kognitiven und körperlichen Funktionsstörungen auf die Lebensgestaltung benennen. Die Teilnehmenden kennen Möglichkeiten für das agogische Handeln im Alltag. Inhalte Behinderungsbegriff nach WHO Einblick in verschiedene Beeinträchtigungsformen, insbesondere kognitive und körperliche Beeinträchtigungen Besonderheiten im Umgang mit Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Filmbeispiele, Selbsterfahrungsübungen, Kurzreferate, Kleingruppenarbeiten. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 36
Einstiegskurs light Orientierung für Berufseinsteigende ins Arbeitsfeld Menschen mit Beeinträchtigung neu Sie möchten sich beruflich neu orientieren? Sie interessiert das Arbeitsfeld Menschen mit Beeinträchtigung? Dieser Kurs gibt Ihnen einen Überblick über Aufgaben, Arbeitsinhalte, Berufsrollen und deren Anforderungen. Dabei werden die Bereiche Werkstatt, Wohnen, Freizeit und Ambulante Dienste vorgestellt sowie die Begriffe Beeinträchtigung und Behinderung differenziert. Der Austausch mit einer beeinträchtigten Person als Selbstvertreter respektive Selbstvertreterin gibt dem Kurs eine zusätzliche Dimension. Interessierte ohne Vorkenntnisse gewinnen einen umfassenden Einblick zur Neuorientierung. Kursleitung Andreas Fath Datum 2 Tage 26./27.02.2018 Zürich Ziele Die Kursteilnehmenden kennen die unterschiedlichen Bereiche im Arbeitsfeld Menschen mit Beeinträchtigung. Ihnen sind die wichtigsten Arbeitsinhalte der jeweiligen Bereiche bekannt und sie können daraus unterschiedliche Berufsrollen ableiten. Die Teilnehmenden kennen Möglichkeiten für einen Berufseinstieg und entsprechende Beratungsangebote. Sie kennen die Voraussetzungen und Anforderungen an Selbst- und Sozialkompetenzen, um in diesem Berufsfeld einsteigen und bestehen zu können. Inhalte Was sind Beeinträchtigungen und wie entstehen Behinderungen? Behinderungsformen, Unterstützungsbedarf und -angebote für Menschen mit Beeinträchtigung Arbeitsfelder und Berufsrollen im Bereich Menschen mit Beeinträchtigung Bereichstypische Tätigkeiten und Tagesabläufe Austausch mit einem Selbstvertreter, einer Selbstvertreterin Voraussetzungen und Kompetenzen für Arbeitstätigkeiten Zielgruppe An Sozialberufen interessierte Erwachsene. CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. CAMINO Für eine individuelle Laufbahnberatung siehe Seite 78. Arbeitsweise Theorieinput, Einzelarbeit, Gruppenarbeiten, teilweise Internetrecherche, Austausch mit einer Selbstvertretung, weitere erwachsenbildnerische Methoden. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 37
Interaktion und Beziehungsgestaltung bei Menschen mit mehrfacher Beeinträchtigung Körper-, Berührungs- und Bewegungssprache Kursleitung Silvia Meier Datum 2 Tage 17./18.09.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Menschen, die nicht sprechen können, drücken sich nonverbal aus. Diese körperlichen Aussagen zu lesen und zu verstehen ist oft eine Herausforderung, denn sie müssen übersetzt und gedeutet werden. Falls es nicht zum Verstehen kommt, entstehen auf beiden Seiten Gefühle von Verzweiflung und Ohnmacht. Wie kann also die Kommunikation entwicklungsorientiert unterstützt und eine kooperative Beziehung gelebt werden? In diesem Kurs werden verschiedene Wege des Dialogs und der Kommunikationsanbahnung aufgezeigt. Ziele Die Teilnehmenden kennen Möglichkeiten, Menschen mit mehrfacher Beeinträchtigung zu verstehen, in eine kooperative Beziehung zu treten und neue Kommunikationswege zu erschliessen. Inhalte Stufen der Kommunikation Körper-, Berührungs- und Bewegungssprache Konsequenzen für die Interaktion und die Beziehungsgestaltung Routine, Rituale, Ursache-Wirkung-Prinzip Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Menschen mit mehrfacher Beeinträchtigung arbeiten. Arbeitsweise Filmsequenzen zur Kommunikationsentwicklung und zur Analyse von nonverbaler Kommunikation, Kurzreferate, Austausch und Arbeit in Kleingruppen. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 38
Alltagsbegleitung Begleitung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung in ihrem Alltag Gibt es bewährte Methoden und Hilfestellungen in der Alltagsbegleitung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung? Oder kommt es viel mehr auf die innere Haltung der agogischen Fachpersonen an? Gibt es Möglichkeiten, eine sich anbahnende Krise zu erkennen? Was sind grundlegende Kommunikationsmodelle im Kontakt mit Menschen mit einer psychischen Erkrankung? In diesem Kurs werden praktische Beispiele für die Alltagsbegleitung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung vorgestellt und diskutiert. Kursleitung Sandra Schnyder Datum 2 Tage 1. Durchführung 21./22.06.2018 Ziele Die Teilnehmenden kennen wesentliche Aspekte der Alltagsbegleitung und Unterstützung von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung. Sie erkennen Frühwarnzeichen und Symptome einer möglichen Krisensituation und können darauf reagieren. Sie nutzen die Kursinhalte in der Gesprächsführung im Alltag. Inhalte Grundlegende Haltung in der Begleitung von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung Hinweise zur Milieugestaltung Vom Alltag zur Krise Wichtige Grundlagen der Kommunikation Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Menschen mit psychischer Beeinträchtigung arbeiten. Arbeitsweise Inputs, Lehrgespräche, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Praxistransfer. 2. Durchführung 19./20.11.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 39
neu Angst und Zwang Einführung in die Krankheitsbilder Kursleitung Veronika Schmidt Datum 2 Tage 1. Durchführung 22./23.01.2018 2. Durchführung 17./18.09.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Ab wann wird Angst krankhaft und Routine zu Zwang? Angst hat viele Gesichter, die sich ganz unterschiedlich zeigen. Angst- und Zwangsstörungen sind ernsthafte Erkrankungen und eine grosse Belastung für die davon betroffenen Menschen sowie ihr Umfeld. In diesem zweitägigen Kurs werden Ihnen die Grundlagen zu Angst- und Zwangsstörungen vermittelt. Er liefert Ihnen Hintergrundwissen, um Symptome und Krankheiten zu verstehen, bietet Informationen und Methoden für die Alltagsbegleitung und sensibilisiert Sie für die Erlebniswelt der von diesen Krankheiten betroffenen Menschen. Ziele Die Teilnehmenden kennen den Kreislauf der Angstentstehung, die begleitenden körperlichen Symptome, den Unterschied zwischen gesunder und krankhafter Angst sowie Ritualen und Zwangsstörungen. Sie erkennen Symptome und Formen von Angst oder Zwang und wissen, welche Auswirkung diese Störungen auf die Lebensbewältigung haben kann. Relevante Unterstützungsund Behandlungsmöglichkeiten sind ihnen bekannt. Inhalte Gesunde und ungesunde Angst Was sind Angst- und Zwangsstörungen und wie entstehen sie? Der Kreislauf der Angst Körperliche Symptome Hirnbiologische Vorgänge bei der Angst Die wichtigsten Angststörungen Panikstörungen, generalisierte Angststörung, spezifische Phobien, Zwangsstörungen, posttraumatische Belastungsstörung Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Arbeitsfeld. Arbeitsweise Inputs, Lehrgespräche, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Praxistransfer. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 40
Organisch-bedingte psychische Störungen Demenz und andere Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen Welche Erschwernisse im Alltag können für Menschen auftreten, die an einer psychischen Beeinträchtigung aufgrund einer Krankheit, Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns leiden? Wie können Sie Betroffene in der alltäglichen Beziehung begleiten? In diesem Kurs werden Demenz und andere hirnorganisch-bedingte psychische Störungen wie Schädelhirntrauma, Psychosen, Angststörungen, Delir, Amnesie, ADS und ADHS thematisiert. Ziele Die Teilnehmenden sind sensibilisiert auf organisch-bedingte psychische Störungen. Sie sind sicherer in der Alltags- und Beziehungsgestaltung sowie im Umgang mit möglichen belastenden Situationen. Inhalte Abgrenzung zu kognitiven Beeinträchtigungen Demenz und andere hirnorganisch-bedingte psychische Störungen Begriff Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom oder -störung ADS im Kindes- und Erwachsenenalter Aspekte der Alltags- und Beziehungsgestaltung Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Menschen mit psychischer Beeinträchtigung arbeiten. Arbeitsweise Inputs, Lehrgespräche, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Praxistransfer. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. Kursleitung Veronika Schmidt Datum 2 Tage 1. Durchführung 08./09.03.2018 2. Durchführung 24./25.10.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. 41
Schizophrenie und Depression Einführung in die Krankheitsbilder Kursleitung Sandra Schnyder Datum 2 Tage 1. Durchführung 08./09.02.2018 2. Durchführung 28./29.05.2018 3. Durchführung 05./06.11.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Welches sind die Symptome für eine Diagnose «affektive Störung» oder «Störung aus dem schizophrenen Formenkreis»? Welche Erklärungsmodelle für diese beiden Krankheitsbilder und welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Vielleicht stellen Sie sich auch die Frage, was Sie im Umgang mit Betroffenen in Ihrem Arbeitsalltag beachten sollten oder wie Suizidalität bei Personen mit einer Depression oder anderen affektiven Störungen thematisiert werden kann. Ziele Die Teilnehmenden haben einen Überblick über die unterschiedlichen Diagnosen der affektiven Störungen und Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis. Sie kennen mögliche Erklärungsmodelle und Therapiemöglichkeiten zu diesen Erkrankungen. Sie sind sicherer in der Alltags- und Beziehungsgestaltung. Die Teilnehmenden sind sensibilisiert, dass die Thematisierung von Suizidalität mit Betroffenen wichtig ist. Inhalte Diagnose und Erklärungsmodelle der Depression und anderen affektiven Störungen sowie der Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis Therapiemöglichkeiten Aspekte der Alltagsgestaltung Thematisierung der Suizidalität Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Menschen mit psychischer Beeinträchtigung arbeiten. Arbeitsweise Inputs, Lehrgespräche, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Praxistransfer. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 42
Sucht Psychische Beeinträchtigung und Sucht Warum besteht in unserer Gesellschaft eine so starke Suchtbereitschaft? Warum konsumieren manche Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung Drogen? Wie können Sie Betroffene unterstützen und begleiten? Ziele Die Teilnehmenden kennen unterschiedliche Erklärungsmodelle und Therapieansätze bei suchtkranken Menschen. Mit Fokus auf die Beziehungsgestaltung und geeignete Gesprächstechniken sind sie in der Lage, entsprechende Interventionen einzuleiten. Inhalte Alkoholismus und andere Abhängigkeiten Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten Doppeldiagnosen Beziehungsgestaltung und Gesprächstechniken Gesellschaftliche Aspekte Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Menschen mit psychischer Beeinträchtigung arbeiten. Arbeitsweise Inputs, Lehrgespräche, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Praxistransfer. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. Kursleitung Vanessa Brandestini Datum 2 Tage 1. Durchführung 04./05.06.2018 2. Durchführung 01./02.10.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. 43
Suizidalität und Suizid Psychische Beeinträchtigung und Suizidalität Kursleitung Vanessa Brandestini Datum 2 Tage 1. Durchführung 11./12.06.2018 2. Durchführung 24./25.09.2018 Kann das Leben eines Menschen trotz einer psychischen Beeinträchtigung oder Krankheit sinnerfüllt sein? Wann ist das Leben aus Sicht von Betroffenen nicht mehr lebenswert? Was machen Sie als Begleitperson in solchen Situationen? Ziele Die Teilnehmenden kennen grundlegende Faktoren, die zu Suizidalität und Suizid führen können. Sie kennen geeignete Interventionsformen und erhöhen dadurch ihre eigene Handlungssicherheit in der Arbeit und Begleitung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung. Sie haben die eigene Haltung zum Thema Suizid reflektiert. Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Inhalte Definition der Begriffe und Formen von Suizidalität Suizid bei Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen Einschätzung und Prädikatoren zur Vorhersage eines Merkmals herangezogene Variable von Suizidalität Krisenintervention und Gesprächstechniken bei Suizidalität Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Menschen mit psychischer Beeinträchtigung arbeiten. Arbeitsweise Inputs, Lehrgespräche, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Praxistransfer. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 44
Trauma, Traumafolgestörung und Traumapädagogik Ein «sicherer» für traumatisierte Menschen mit Beeinträchtigung neu Manche Menschen mit Beeinträchtigungen zeigen auffällige Verhaltensweisen und teils massive, unberechenbare Impulskontrolldurchbrüche. Sie haben Mühe, mit ihren Emotionen umzugehen und können Teams an ihre Belastungsgrenze bringen. «Übliche» agogische Ansätze versagen und Medikamente sind nicht wirklich hilfreich. Bei vielen dieser Menschen liegt eine Traumafolgestörung zugrunde, die weder diagnostiziert noch behandelt wurde, aber Verhaltensweisen erklärt. Bei Betroffenen mit eingeschränkter oder ohne verbale Lautsprache können Signale einer solchen Traumafolgestörung erkannt werden. Für die weitere Begleitung ist ein «sicherer» zentral und muss durch das betreuende Umfeld geschaffen werden. Dies erfordert von den Mitarbeitenden einen speziellen Umgang im Alltag, eine eindeutige Haltung und klare Konzepte. Ziele Die Teilnehmenden kennen die neurologischen Grundlagen traumatischen Geschehens, Traumatypen und Traumafolgestörungen. Sie wissen um die spezifische Vulnerabilität respektive Verletzlichkeit bezüglich Traumatas von Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie sind sensibilisiert für die Situationen von traumatisierten Menschen mit Beeinträchtigung und deren mögliche Reaktionen und Folgen im Alltag. Sie erkennen mögliche Traumatisierungen bei den von ihnen betreuten oder begleiteten Personen und wissen um Interventionsmöglichkeiten sowie Stabilisierungsmassnahmen im Alltag. Inhalte Neurologische Grundlagen traumatischen Geschehens Was ist ein Trauma, Typ I und Typ II, Traumafolgestörung Die Vulnerabilität von Menschen mit Beeinträchtigungen Traumadiagnose «Developmental Trauma Disorder» nach Bessel van der Kolk Ursachen für Bindungsstörungen Ein Einblick in komplexe Traumafolgestörungen nach Ellert Nijenhuis Merkmale und Folgen von traumatischen Erfahrungen im Alltag Traumapädagogik, z.b. «sicherer» und «der gute Grund» Stabilisierungsmethoden im Alltag u.a. nach Michaela Huber Anforderungen an Einrichtungen Pädagogische Haltungen und Interventionen Kursleitung Birgit Mayer Datum 2 Tage 17./18.04.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Inputs, Lehrgespräche, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Praxistransfer. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 45
neu Trauma und Arbeitsintegration Arbeitsintergration von Migrantinnen und Migranten mit Traumafolgestörungen Kursleitung Naser Morina Simone Giger Datum 2 Tage 06./07.09.2018 Im Bereich der Arbeitsintegration begegnen wir zunehmend Menschen, die Kriege erlebt haben, flüchten mussten und traumatisiert sind. Häufig sind sie auch in der Aufnahmegesellschaft mit post-migratorischen Lebensschwierigkeiten konfrontiert. Das alles hat einen grossen Einfluss auf alle Lebensbereiche der Betroffenen und ihr Umfeld und kann auch ein Erschwernis für die Arbeitsintegration bedeuten. Zürich CHF 670. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 600. Ziele Die Teilnehmenden lernen, wie eine Traumatisierung definiert ist, wie sie entsteht und sich bei Betroffenen äussert. Sie kennen den Einfluss von Traumafolgestörungen und post-migratorischen Lebensschwierigkeiten im Zusammenhang mit der Arbeitsintegration. Sie erarbeiten Handlungsmöglichkeiten für den Umgang mit traumatisierten Menschen. Inhalte Ursachen, Definition und Folgen von Traumata bei Migrantinnen und Migranten und Flüchtlingen Flucht, Krieg, Folter Besonderheiten in der Arbeitsintegration von Migrantinnen, Migranten und traumatisierten Flüchtlingen Herausfordernde Situationen im Kontext der Arbeitsintegration: hilfreiche Strategien, Möglichkeiten der Unterstützung und spezifische Förderung traumatisierter Menschen Zusammenarbeit mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern Strategien für die eigene Psychohygiene Zielgruppe Mitarbeitende in der Arbeitsintegration. Arbeitsweise Inputs, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele inkl. Videos, Praxistransfer. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 46
Schmerz lass nach! Im Spannungsfeld von Schmerz und Arbeitsintegration neu Begleiten Sie in Ihrem agogischen Arbeitsalltag Menschen mit chronischen Schmerzen? Wissen Sie, welchem Leidens- und Handlungsdruck sie sich ausgesetzt fühlen? Möchten Sie zusammen mit den Betroffenen und weiteren involvierten Stellen eine nachhaltige Arbeitsintegration gestalten? Dann ist dieser Kurs das Richtige für Sie! Ziele Die Teilnehmenden kennen den Themenkreis chronische Schmerzen und sind sensibilisiert für interkulturelle Unterschiede im Umgang mit Schmerz. Die Teilnehmenden wissen um die Faktoren, welche Schmerzen hemmen respektive fördern können. Sie erkennen die Notwendigkeit, für eine nachhaltige Arbeitsintegration zusammen mit den Betroffenen multiinstitutionell und interdisziplinär individuelle Interventionen und Lösungswege zu erarbeiten. Ziel- und lösungsorientierte Interventionen und Methoden in der Arbeitsintegration von Schmerzpatienten sind ihnen bekannt. Kursleitung Jonas Meier Datum 2 Tage 14./15.05.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Inhalte Wie entstehen chronische Schmerzen und was können Ursachen und Auswirkungen auf die Lebensbereiche eines Menschen sein? Unterschiede von akutem und chronischem Schmerz, mögliche Massnahmen zur Linderung sowie Bewältigungsstrategien Was bedeutet es für Betroffene, chronische Schmerzen zu haben? Weshalb sind Menschen mit Migrationshintergrund öfter von chronischen Schmerzen betroffen und wie ist der Umgang mit Schmerz in anderen Kulturen? Strategien für eine nachhaltige Arbeitsintegration, praktische Lösungsansätze, multiinstitutionelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit Merkmale des professionellen Arbeitgeberkontaktes Supported Employment als Methode mit Fokus auf «Einbezug der Unterstützerkreise» Austausch und persönliche Reflexion Zielgruppe Mitarbeitende in der Arbeitsintegration. Arbeitsweise Input, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, weitere Methoden der Erwachsenenbildung, Best Practice. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 47
neu Dossiers und Berichte auf den Punkt gebracht Schreibwerkstatt Arbeitsintegration Kursleitung Uta Spengler Datum 2 Tage 01./15.02.2018 Zürich CHF 670. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 600. Berichte schreiben und Dossiers führen sind wesentliche Teile von Fachlichkeit und wichtige Elemente der Qualitätssicherung geworden. Aussagekräftig dokumentierte Fachlichkeit sichert Vereinbarungen ab, ist ein elementarer Nachweis der eigenen Arbeit und wird wertgeschätzt. Gute Verschriftlichung lässt für andere Akteurinnen und Akteure die Prozesse plausibel werden und holt diese damit ins Boot. Berichte und Dossiers sind Grundlagen für inter institutionellen Austausch und leisten einen wesentlichen Beitrag, Beobachtungen so aufzubereiten, dass andere involvierte Stellen mitreden und entscheiden können. In diesem Kurs werden Ihnen die dazu nötigen Methoden und Arbeitstechniken vermittelt. Ziele Die Teilnehmenden sind in der Lage, Berichte und Verlaufsdossiers formal und inhaltlich plausibel aufzubauen und mit den wesentlichen Inhalten zu füllen. Sie sind sich sowohl ihres Auftrags als auch des Informationsbedarfs der Adressatinnen und Adressaten bewusst und erkennen relevante und wenig relevante Informationen. Die Teilnehmenden unterscheiden Beobachtungen und Bewertungen bewusst voneinander und bilden diese in einem ansprechenden Schreibstil ab. Inhalte Berichtsstruktur: Auftrag, Ziele, Leitfragen und roter Faden Ordnung und Gewichtung von Infomationen Qualitäten und Quantitäten in Beobachtungen verschriftlichen Schreibprozess: Vorbereitungen, «No-Gos» im Bericht, Ausdruck, Prägnanz und wichtige sprachliche Grundregeln Schreibwerkstatt: Arbeit mit eigenen, anonymisierten Berichten, Formulierung von Inhalten und einzelnen Textpassagen Selbstreflexion: Achtsamkeit bezüglich eigener blinder Flecken, Fixierungen und eigenem Wertesystem Umgang mit Schreibblockaden Zielgruppe Mitarbeitende in der Arbeitsintegration. Anforderungen Mitbringen eines eigenen Laptops. Arbeitsweise Input, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Schreibwerkstatt, Arbeit mit eigenen, anonymisierten Berichten, Coaching von Schreibblockaden. 48 Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt.
Verhaltensbeobachtungen in Worte fassen Entwicklungsorientierte Diagnostik Oft ist es schwierig, Verhalten in Worte zu fassen. Sie benötigen ein differenziertes Vokabular, um Fähigkeiten und Ressourcen Ihrer Klientinnen und Klienten ohne Interpretationen beschreiben zu können. Das Wissen über geeignetes diagnostisches Material, das Kompetenzen und Fähigkeiten beschreibt, dient Ihnen als konkrete Hilfestellung. Kursleitung Silvia Meier Datum 2 Tage 24./25.05.2018 Ziele Die Teilnehmenden können ihre Beobachtungen in Worte fassen und kennen geeignete Arbeitsinstrumente des Beobachtens und Beurteilens. Sie können ihre Beobachtungen klärend und orientierend in Teambesprechungen einbringen. Inhalte Beobachten und Wahrnehmen ohne Bewertung Beobachten Erklären Beurteilen Kompetenzen beurteilen und kommentieren Beobachtungs- und Beurteilungsskalen Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Anhand von Videobeispielen üben die Teilnehmenden, Beobachtungen zu beschreiben und zu erfassen sowie Unterstützungsangebote abzuleiten. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. 49
Empowerment konkret Partizipation und Selbstbestimmung im Alltag ermöglichen Kursleitung Silvia Meier Datum 2 Tage 05./06.07.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Im agogischen Alltag wird versucht, Menschen mit Beeinträchtigung in ihrer Lebensgestaltung so zu begleiten, dass Partizipation und Selbstbestimmung möglich werden. In der Umsetzung stösst man bei dieser Forderung nach individueller Ausübung immer wieder an Grenzen. Vor allem, wenn die Lebensgestaltung noch nicht selbständig und selbstverantwortlich geleistet wird. Dieser Kurs zeigt Ihnen Mittel und Wege auf, wie Menschen mit komplexer Beeinträchtigung befähigt und unterstützt werden können, selbstbestimmt und partizipativ ihr Leben zu gestalten. Ziele Die Teilnehmenden kennen die Konzepte Empowerment, Selbstbestimmung und Partizipation. Sie erarbeiten konkrete Möglichkeiten der Umsetzung dieser Konzepte im eigenen Praxisfeld. Inhalte Begriffe und ihre Bedeutung für die Lebensgestaltung Gelingensbedingungen für Selbstbestimmung und Partizipation, auch für Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen Empowerment im Alltag Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Kurzreferate, Austausch in Kleingruppen, Arbeit an konkreten Fallbeispielen und Praxissituationen. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 50
Leichte Sprache Umsetzung im Wohn- und Arbeitsbereich neu Keine Schachtelsätze. Keine komplizierte Grammatik. Keine sprachlichen Bilder. Keine gedanklichen Umwege. Sondern: Kurze, klare Aussagen. Eindeutige Zusammenhänge. Die Leichte Sprache hilft, besser zu verstehen. Leichte Sprache rückt in der Schweiz zunehmend ins öffentliche Bewusstsein. Immer mehr Internetauftritte, Broschüren und Flyer werden in Leichter Sprache gestaltet. Leichte Sprache im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention hat das Ziel, Menschen mit Leseschwierigkeiten die Teilhabe an der Gesellschaft und Politik zu ermöglichen. Leichte Sprache folgt bestimmten Regeln und zeichnet sich unter anderem durch kurze Hauptsätze aus. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten ein theoretisches Wissen für zielgruppengerechte Kommunikation und können dieses gleichzeitig in praktischen Übungen anwenden. Ziele Die Teilnehmenden kennen die entsprechenden Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention zum Thema Leichte Sprache. Sie sind sich der Wichtigkeit des Themas im Zusammenhang mit Selbstbestimmung bewusst. Sie kennen die Grundlagen des Konzepts der Leichten Sprache und sind mit der Prüfgruppenmethodik vertraut. Sie können in ihrem Arbeitsbereich einfache Texte schreiben oder bestehende übersetzen. Inhalte Gesetzliche Rahmenbedingungen und Grundlagen barrierfreier Kommunikation Mitsprache dank Leichter Sprache Zielgruppen bestimmen Informationsbarrieren erkennen Kriterien für das Verstehen von Informationen Regeln und Kriterien zum Verfassen von Texten in Leichter Sprache Einführung in die Prüfgruppenmethodik Kurzer Input eines Selbstvertreters, einer Selbstvertreterin Kursleitung Elenora Gubler Datum 2 Tage 26./27.03.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Plenum, Gruppen- und Einzelarbeit. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 51
Erwachsenenschutzrecht in der Praxis Handhabung des Erwachsenenschutzrechts im Alltag Kursleitung Jürg Suhner Datum 2 Tage 10./20.04.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. In Ihrem Berufsalltag sind Sie mit sozialpädagogischen Themen sowie mit Rechtsfragen konfrontiert. Einige Massnahmen erfordern neben der fachlichen auch eine gesetzliche Legitimation. In welchen Situationen kommt das Erwachsenenschutzrecht zum Tragen, und wie? Anhand von Problemstellungen aus Ihrem Berufsalltag werden Lösungsansätze miteinander diskutiert und konkrete Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt. Ziele Die Teilnehmenden kennen die Grundlagen sowie die Vollzugsorgane des Erwachsenenschutzrechts. Sie verstehen den Zusammenhang zwischen dem Behindertengleichstellungsgesetz und dem Persönlichkeitsschutz. Anhand von Praxis beispielen erkennen die Teilnehmenden Problemlagen und können im Berufsalltag adäquat darauf reagieren. Inhalte Erwachsenenschutzrecht Persönlichkeitsschutz Behindertengleichstellungsgesetz Vorsorgeauftrag und letztwillige Verfügung Organisation, Aufgaben und Abläufe einer Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Rechte und Pflichten einer Beiständin oder eines Beistands Begriffsverständnis «Behördliche Massnahmen» Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Inputs, Gruppen- und Plenumsdiskussion, Arbeit an eigenen Praxisbeispielen, Fallbeispiele und Methoden zur praktischen Handhabung von Problemlagen. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 52
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Kurse Methodenkompetenz Gespräche führen mit Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung 56 Herausforderndes Verhalten verstehen 57 Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Grundkurs 58 Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Aufbaukurs I 59 Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Aufbaukurs II 60 Strukturierung und Visualisierung im Alltag mit TEACCH 61 Im Spannungsfeld «fördern und produzieren» 62 neu 55
Gespräche führen mit Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung Methoden für eine partizipative Gesprächsgestaltung Kursleitung Christine Krämer Datum 3 Tage 23./24./25.10.2018 Zürich CHF 960. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 870. Wie können Sie Gespräche so gestalten, dass alle Beteiligten ihre Anliegen und Fähigkeiten einbringen können? Wie können auch unterschiedliche Sichtweisen zu konstruktiven und neuen Lösungen führen? Gespräche helfen mit, Beziehungen zu gestalten und gesteckte Ziele zu erreichen. Basierend auf der Grundlage der lösungsorientierten Haltung sowie der Gewaltfreien Kommunikation vermittelt der Kurs Methoden der Gesprächsführung mit Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung. Ziele Die Teilnehmenden lernen, die Grundlagen der Gesprächsführung auf Gespräche mit Menschen mit psychischer Beeinträchtigung anzuwenden. Sie können Gespräche zielgerichtet und partizipativ gestalten. Sie reflektieren ihr eigenes Gesprächsverhalten. Inhalte Ziele von Gesprächen Methodikschwerpunkte Anforderungen an die Gesprächsleiterinnen und Gesprächsleiter Gestalten von verschiedenen Gesprächssituationen und Planung von Gesprächen Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Anforderungen Vorkenntnisse in den Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung. Arbeitsweise Kurzreferate, Plenumsdiskussionen, Arbeit an eigenen Fallbeispielen, Gruppenarbeiten und exemplarisches Üben. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 56
Herausforderndes Verhalten verstehen Kreative und agogische Lösungen für blockierte Alltagssituationen Im Alltag mit Klientinnen und Klienten treffen Sie immer wieder auf Situationen, die ausweglos erscheinen. Ausgehend von konkreten eigenen Beispielen werden Sie in diesem Kurs Möglichkeiten kennen lernen, wie herausfordernde Situationen verstanden, erlebt und auch verändert werden können. Durch das Analysieren und Präsentieren von einzelnen Situationen erleben Sie, wie blockierte Alltagssituationen aufgelöst werden können. Ziele Die Teilnehmenden können herausfordernde Situationen in der Begleitung ihrer Klientinnen und Klienten analysieren und erkennen Lösungsansätze. Sie kennen verschiedene agogische Modelle und Methoden zur Anwendung in der Berufspraxis. Inhalte Unterschiedliche Interpretationen von herausfordernden Situationen Zusammenhänge zwischen den Schwierigkeiten in der Situation und den Reaktionen im eigenen Körper Lösungsorientierter Ansatz Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Inputs, Gruppenarbeiten, Körperübungen und Fallbeispiele aus unterschiedlichen Praxisfeldern. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. Kursleitung Silvia Meier Datum 2 Tage 1. Durchführung 03./04.05.2018 2. Durchführung 01./02.11.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. 57
Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Grundkurs Lösungsorientiertes Denken und Handeln in der agogischen Arbeit Kursleitung Markus Haldner Marlen Bless Datum 3 Tage 1. Durchführung 14./15./16.03.2018 2. Durchführung 04./05./06.07.2018 Zürich CHF 960. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 870. Wenn Sie den Blick nur auf die problematischen Verhaltensauffälligkeiten Ihrer Klientinnen und Klienten richten, übersehen Sie deren vielfältige Fähigkeiten und Entwicklungspotentiale. Der lösungsorientierte Ansatz nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg stellt die Ressourcen und Kompetenzen von Menschen in den Mittelpunkt. Er vermittelt für die agogische Arbeit neue Ideen zur Stärkung der Selbstverantwortung und Partizipation von Klientinnen und Klienten. Ziele Die Teilnehmenden sind nach diesem Kurs fähig, erste methodische Handlungen basierend auf dem lösungsorientierten Ansatz in ihrem Berufsalltag umzusetzen. Es gelingt ihnen, den Fokus von der Problem- zur Lösungsorientierung hin neu auszurichten. Inhalte Grundlagen des lösungsorientierten Ansatzes Einführung in die lösungsorientierte Haltung und Gesprächsführung Erste Anwendungen verschiedener lösungsorientierter Methoden Reflexion der eigenen agogischen Arbeit und Transfer des neu Erlernten in den eigenen Praxisalltag Geführter, moderierter und reflektierter Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmenden Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Inputs, Gruppen- und Tandemarbeit, Fallbeispiele, praktische Übungen. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 58
Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Aufbaukurs I Lösungsorientiertes Arbeiten im agogischen Berufsfeld Den lösungsorientierten Ansatz und seine Methodenvielfalt im beruflichen Alltag anzuwenden, kann eine Herausforderung sein. In diesem Aufbaukurs wird die Übertragung lösungsorientierten Denkens ins Berufsfeld reflektiert und vertieft. Sie bearbeiten Fallbeispiele aus Ihrer Praxis und lernen neue Interventionsformen für Ihren agogischen Alltag kennen. Im Weiteren zeigt der Kurs auf, welche Methoden Sie anwenden können, damit Ihre Klientinnen und Klienten ihren Alltag selbstbestimmt gestalten können. Ziele Den Teilnehmenden gelingt es, erweiterte lösungsorientierte Strategien im eigenen agogische Berufsfeld anzuwenden. Sie reflektieren bereits gemachte Erfahrungen mit dem lösungsorientierten Ansatz und erweitern ihr diesbezügliches methodisches Handlungsspektrum. Inhalte Auseinandersetzung mit der lösungsorientierten Arbeit unter vorgegebenen Rahmenbedingungen Vertiefte Auseinandersetzung mit verschiedensten lösungsorientierten Gesprächsettings Erste Schritte in der Arbeit mit dem Umfeld der Klientinnen und Klienten Umgang mit herausforderndem Verhalten wie Widerstand Geführter, moderierter und reflektierter Erfahrungsaustausch unter den Kursteilnehmenden Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Anforderungen Besuchter Grundkurs «Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung» oder entsprechende Vorkenntnisse. Kursleitung Markus Haldner Marlen Bless Datum 2 Tage 11./12.10.2018 Zürich CHF 670. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 600. Arbeitsweise Inputs, Gruppen- und Tandemarbeit, Fallbeispiele, praktische Übungen. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 59
Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung Aufbaukurs II Die Stärke im Anderssein entdecken: Der lösungsorientierte Ansatz in der Begleitung von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung Kursleitung Markus Haldner Marlen Bless Datum 2 Tage 15./16.11.2018 Zürich CHF 670. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 600. Der lösungsorientierte Ansatz ist die «Richtschnur» für eine Haltung, welche Klientinnen als Experten für eigene Ziele und die kompetente Bewältigung ihrer Lebensaufgabe betrachtet. Begleitende Fachpersonen von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen sehen sich oft vor die Herausforderung gestellt, dass die typischen lösungsorientierten Werkzeuge nur bedingt eingesetzt werden können. In diesem Fachkurs gehen Sie der Frage nach, wie Sie Menschen nach dem lösungsorientierten Ansatz begleiten können, wenn die gewohnten kommunikativen Mittel an ihre Grenzen stossen. Ziele Die Teilnehmenden erweitern ihre Kompetenzen und erhalten Sicherheit in der Anwendung des lösungsorientierten Ansatzes. Sie können diese Methoden in ihrem Tätigkeitsfeld bei Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung umsetzen. Inhalte Den lösungsorientierten Blick auf Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen einnehmen können Grundbedürfnisse dieser Menschen erkennen Die individuelle Ausdrucksweise der Klientinnen und Klienten durch entsprechende Kommunikationsmethoden nutzen Eine lösungsorientierte Methodenerweiterung und die entsprechende Gesprächsführung Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung arbeiten. Anforderungen Besuchter Grundkurs und Aufbaukurs I «Von der Problemorientierung hin zur Lösungsorientierung» oder entsprechende Vorkenntnisse. Arbeitsweise Inputs, Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele, Bearbeitung von eigenen Praxisbeispielen, praktische Übungen. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 60
Strukturierung und Visualisierung im Alltag mit TEACCH Einführung ins TEACCH-Förderprogramm Alltägliche Handlungen könnten so strukturiert und vereinfacht werden, dass Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung und/oder einer kognitiven Beeinträchtigung diese selbständig ausführen können. Das TEACCH*-Förderprogramm kann Ihnen dabei Unterstützung bieten. Es baut auf der Strukturierung von Raum und Zeit, Förderung der selbständigen Arbeitsorganisation und der Strukturierung von Lernmaterialien auf. *TEACCH Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children. Ziele Die Teilnehmenden lernen die Bedeutung von Strukturierung und Visualisierung kennen. Sie können mit Hilfe des TEACCH-Programms alltägliche Handlungen ihrer Klientinnen und Klienten strukturieren und visualisieren. Kursleitung Corinna Fueter Datum 3 Tage 19./20.03 und 07.05.2018 Zürich CHF 800. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 720. Inhalte Überblick über Autismus-Spektrum-Störungen Grundlagen des Förderprogramms TEACCH Grundsätze der Unterstützten Kommunikation Umsetzung im agogischen Alltag Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung oder mit kognitiver oder mehrfacher Beeinträchtigung arbeiten. Arbeitsweise Inputs, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Praxistransfer. Zwischen dem zweiten und dritten Tag arbeiten Sie an Ihrer eigenen TEACCH-Sequenz, welche Sie am dritten Tag präsentieren und die anschliessend besprochen wird. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 61
neu Im Spannungsfeld «fördern und produzieren» Menschen am geschützten Arbeitsplatz effektiv begleiten Kursleitung Urs Baumgartner Datum 2 Tage 26./27.04.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Als Fachmitarbeitende, Begleitende und Assistierende am geschützten Arbeitsplatz stehen Sie in einem besonderen Spannungsfeld: Gemeinsam mit den Klientinnen und Klienten erbringen Sie eine Produktionsleistung, die für den Auftraggeber im Vordergrund steht. Für die Gesellschaft wiederum ist der Auftrag zentral, Menschen in ihrer Arbeitsintegration zu begleiten. Den Klientinnen und Klienten hingegen kann das Entwickeln der eigenen Handlungskompetenz oder die Beziehungspflege mit Fachmitarbeitenden wichtig sein. Als Fachperson stellen sich Ihnen folgende Fragen: Wie plane ich mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und Mitarbeitenden, damit Zeit für die Förderung der Klientinnen und Klienten bleibt? Wie lassen sich arbeitsagogische Grundsätze mit dem steigenden Produktionsdruck vereinbaren? Dieser Fachkurs hilft Ihnen, vorhandene Ressourcen effizient zu nutzen denn Sie arbeiten mit Beispielen aus Ihrer beruflichen Praxis. Ziele In der konstruktiven Auseinandersetzung mit dem Thema Produktionsdruck versus Förderauftrag erkennen die Teilnehmenden die sich bietenden Chancen. Die Verhältnisse im eigenen Betrieb sind nach Optimierungsmöglichkeiten analysiert und der Arbeitsalltag klientinnen- und klientenbezogen reflektiert. Im Kurs erarbeitetes Grundlagenwissen zur Arbeitsorganisation, Ressourcenplanung und zum Zeitmanagement erproben sie im Alltag. Die Teilnehmenden kennen Werkzeuge zur Gestaltung des Arbeitsagogischen Prozesses und zur Standardisierung von Arbeitsabläufen. Inhalte Sozialauftrag, Produktionsauftrag und Kernauftrag Ist-Situation der Teilnehmenden Verschiedene Methoden und Impulse wie Instruktionsmethoden, Arbeitsphasen nach Brater, SIVUS im Arbeitsbereich, Alpen-Methode, Prozessplanung, Arbeitsagogischer Prozess Stressoren: Eigene und jene der Klientinnen und Klienten Überlastung vorbeugen Intrinsische und extrinsische Motivation Zielsetzung und Fördergespräche Zielgruppe Mitarbeitende, die Klientinnen und Klienten im Arbeitsprozess am geschützten Arbeitsplatz begleiten. Arbeitsweise Input, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele, Methoden der Erwachsenenbildung. 62 Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt.
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Kurse Selbst-/Sozialkompetenz Gewaltprävention im agogischen und sozialpädagogischen Alltag 66 Angehörigenarbeit ohne Frontalkollision 67 Schwierige Gespräche führen 68 Standortgespräche im Arbeitsbereich konstruktiv und wirksam (mit)gestalten 69 Theater Trainingsplatz für Wahrnehmung, Bewusstsein und Kommunikation 70 Nähe und Distanz im agogischen Alltag 71 neu 65
Gewaltprävention im agogischen und sozialpädagogischen Alltag Deeskalation Intervention Nachsorge Kursleitung Lukas Wunderlich Daniel Fischer Datum 3 Tage 27./28./29.08.2018 Im sozialpädagogischen Alltag sind schwierige Verhaltensweisen und Gewalt immer öfter ein brennendes Thema. Aufkommende Gefühle wie Wut und Hilflosigkeit können die Beziehung zwischen dem Fachpersonal und Klientinnen und Klienten erheblich belasten. Damit Sie mit diesen Belastungen professionell umgehen können, werden in diesem Kurs Handlungskompetenzen zu Deeskalation, Intervention und Nachsorge erarbeitet, eingeübt und reflektiert. Zürich CHF 960. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 870. Ziele Die Teilnehmenden verfügen über Handlungskompetenzen, um in kritischen Situationen ruhiger und sicherer zu handeln. Sie können mit Hilfe von theoretischen Grundlagen Gewaltsituationen besser verstehen. Der Einfluss der eigenen Haltung auf den Umgang mit Gewalt wird thematisiert und reflektiert. Inhalte Grundlagen der Gewaltprävention Deeskalationsstrategien und Umgang mit Stress Vorgehen in akuten Gewaltsituationen Ausgewählte Befreiungstechniken Kollegiale und klientenbezogene Nachsorge Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Inputs und Übungen; Befreiungstechniken werden praktisch geübt. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 66
Angehörigenarbeit ohne Frontalkollision Konstruktive Zusammenarbeit zwischen Fachpersonen und Angehörigen von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung Immer wieder sehen Sie sich als agogische Fachperson mit herausfordernden Situationen in der Angehörigenarbeit konfrontiert, was zu Spannungen im gegenseitigen Umgang führen kann. Konflikte in der Zusammenarbeit sind nicht gänzlich vermeidbar. Ist Ihre Unterstützungsleistung dadurch beeinträchtigt oder leiden Beteiligte unter dieser Konfliktsituation? Dann ist eine vertiefte Bearbeitung angezeigt. Mit einem ersten Schritt können Sie einen konstruktiven Prozess in Gang setzen und begünstigen. Dafür braucht es Verständnis für die andere Seite und Handlungssicherheit. Kursleitung Simone Rychard Datum 1 Tag 22.08.2018 Zürich Ziele Die Teilnehmenden setzen sich mit unterschiedlichen Perspektiven von Fachpersonen und Angehörigen von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung auseinander. Sie entwickeln Strategien für die Beziehungsgestaltung und verfügen über die Fähigkeit, anspruchsvolle Themen anzusprechen. Es findet eine Reflexion über einen adäquaten Umgang und eine gelingende Zusammenarbeit statt. Inhalte Rollenverständnis von Fachpersonen und Angehörigen Ursachen und Konsequenzen sowie gegenseitige Erwartungen Konfliktlösung Gesprächsführung und Zusammenarbeit in anspruchsvollen Situationen Angehörige mit Migrationshintergrund Kurzaustausch mit Angehörigen Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld, die mit Angehörigen von Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung in Kontakt sind. CHF 290. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 260. Arbeitsweise Referat, Diskussion, Austausch mit Angehörigen, Gruppen- und Einzelarbeit. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 67
Schwierige Gespräche führen Herausfordernde Kommunikation im beruflichen Alltag erfolgreich gestalten Kursleitung Lilo Steinmann Datum 2 Tage 1. Durchführung 29./30.01.2018 Herausfordernde Themen wie Regelverstösse, Verdacht auf Substanzmissbrauch, Widerstand von Klientinnen und Klienten oder schwierige Situationen im Team müssen im beruflichen Alltag angesprochen werden. Diese Gespräche können Bauchschmerzen und Herzklopfen verursachen, weil das Führen solcher Dialoge nicht immer einfach ist. In diesem Kurs werden sowohl Methoden anwendungsorientiert aufgefrischt als auch weitere vorgestellt. Schwierige Gespräche werden analysiert und Lösungsansätze erarbeitet. 2. Durchführung 11./12.09.2018 Zürich Ziele Die Teilnehmenden können schwierige Gespräche im Berufsalltag zielorientiert vorbereiten, methodisch vielseitig führen und auswerten. Sie reflektieren ihr Gesprächsverhalten und erkennen Ressourcen und Stolpersteine. Dadurch verbessert sich ihre Gesprächsführungskompetenz. CHF 670. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 600. Inhalte Vor- und Nachbereitung sowie Reflexion schwieriger Gespräche Üben und Anwenden bereits bekannter Gesprächsführungstechniken Techniken der Motivierenden Gesprächsführung Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen und sozialpädagogischen Berufsfeld. Anforderungen Vorkenntnisse in Grundlagen der Kommunikation und Gesprächsführung. Arbeitsweise Es wird in Gruppen und im Plenum interaktiv an mitgebrachten Beispielen der Teilnehmenden gearbeitet. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 68
Standortgespräche im Arbeitsbereich konstruktiv und wirksam (mit)gestalten Was ich noch sagen wollte neu Standortgespäche sind professionelle Schlüsselsituationen. Sie führen zu einschneidenden Entscheidungen in der Biografie der Klientinnen und Klienten und haben finanzielle Konsequenzen für Institutionen. Sie fordern fachliches und ethisches Know-how. Die Akteurinnen und Akteure dieser Sitzungen unterscheiden sich in ihren Kernaufgaben, Interessen und in ihrem Sprachgebrauch. Dieser Kurs widmet sich der Frage, wie Sie sich in diesen Besprechungen äussern und gezielt einbringen. Ziele Die Teilnehmenden sind in der Lage, aus relevanten Beobachtungen einen professionellen Standpunkt zu entwickeln und diesen zu versprachlichen. Sie zeigen den roten Faden in ihren Beiträgen, der ihre Rolle und ihren Auftrag und jenen der Institution verdeutlicht. Sie sind sich der unterschiedlichen Zugänge der involvierten Akteure wie SVA, Ämter, Ärzte und Therapeuten in Standortgesprächen bewusst. Die Teilnehmenden nutzen in ihren Beiträgen Techniken der Gesprächsführung und können auch im Konfliktfall zu einem kon struk tiven Gesprächsverlauf beitragen. Inhalte Gesprächsvorbereitung Reflektierte Beobachtung Bewertung Versprachlichung Relevanz und Gewichtung von Beobachtetem Verbale Fitness zur Unterschiedsbildung Kommunikationstechniken Kompetenzen der Gesprächsführung Kernkompetenzen im Konfliktfall Bearbeitung und Coaching von mitgebrachten Fallvignetten der Teilnehmenden Kursleitung Uta Spengler Datum 2 Tage 02./03.10.2018 Zürich CHF 670. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 600. Zielgruppe Mitarbeitende im arbeitsagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Input, Gruppenarbeiten, Analyse und Coaching von Fallbeispielen, Training der Gesprächsführung und anschliessende Praxisberatung. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 69
Theater Trainingsplatz für Wahrnehmung, Bewusstsein und Kommunikation Im Dialog mit Menschen mit einer Beeinträchtigung Kursleitung Urs Beeler Datum 3 Tage 05./06./07.11.2018 Zürich CHF 800. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 720. Kommunikation basiert auf Wahrnehmung und Bewusstsein, auf dem Erkennen verbaler, paraverbaler und nonverbaler Signale sowie auf den Fähigkeiten, zuhören zu können und empathisch zu handeln. All dies kann im Theater erlernt und geübt werden, denn Theater ist Kommunikation. In diesem Kurs üben Sie zusammen mit Schauspiellernenden des Theaters HORA Stiftung Zürikwerk. Das Theater HORA ist das einzige professionelle Theater der Schweiz, dessen Ensemblemitglieder alle eine IV-zertifizierte «geistige Beeinträchtigung» haben. Ziele Die Teilnehmenden kennen einfache Spielformen und -methoden sowie deren Weiterentwicklung. Sie können ausgewählte theatrale Techniken lösungsorientiert in ihrem Berufsalltag anwenden. Inhalte Körpersprache lesen und verstehen lernen Verbale, nonverbale und paraverbale (Stimmlage, Lautstärke, Tempo) Kommunikationsmöglichkeiten ausloten Erkennen von Flexibilität und Spontaneität im Kontext des lösungsorientierten Handelns Untersuchen von theatralen Techniken wie Statuen- und Stuhl-Forum-Arbeit Anwendungsmöglichkeiten für den Berufsalltag Ausprobieren anhand realer Konfliktsituationen Gelebte Inklusion in der Zusammenarbeit mit angehenden Schauspielerinnen und Schauspielern des Theaters HORA Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Anforderungen Interesse und Lust, sich mit der Sprache der Sinne und mit Kommunikation auseinanderzusetzen. Arbeitsweise Der Schwerpunkt liegt im eigenen Tun, zusammen mit Schauspiellernenden des Theaters HORA Stiftung Züriwerk. Der Kurs findet im Casino-Saal Aussersihl in Zürich statt, dem Ausbildungsort des Theaters HORA Stiftung Züriwerk. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 70
Nähe und Distanz im agogischen Alltag Ressourcenorientierte Handlungsweisen und Angebote für herausfordernde Begleitsituationen In Ihrem agogischen Berufsalltag erleben Sie immer wieder Situationen, in welchen Sie als Mitarbeitende physisch wie auch psychisch nahe in Kontakt zu Ihren Klientinnen und Klienten stehen. Im Rahmen Ihres Auftrags handeln Sie empathisch und einfühlsam, geichzeitig müssen Sie sich eines professionellen Umgangs mit Nähe und Distanz bewusst sein. In diesem Kurs wird dieses Spannungsfeld anhand Ihrer eigenen Beispiele reflektiert. Es wird aufgezeigt, welche Unterstützungsmöglichkeiten und -angebote agogischen Fachpersonen zur Verfügung stehen, um bewusster mit diesem Spannungsfeld umgehen zu können. Ziele Die Teilnehmenden reflektieren ihre Haltung und ihren Umgang mit Nähe und Distanz in ihrem konkreten agogischen Alltag. Sie kennen ressourcenorientierte Handlungsweisen und Angebote für herausfordernde Begleitsituationen. Sie reflektieren ihre eigenen institutionellen Rahmenbedingungen. Inhalte Eigene und institutionelle Haltung sowie professioneller Umgang mit Nähe und Distanz Formen der Verletzung der eigenen und der fremden Integrität Ressourcenorientierte Handlungskonzepte Interne und externe Unterstützungsangebote Zielgruppe Mitarbeitende im agogischen oder sozialpädagogischen Berufsfeld. Arbeitsweise Inputs, Einzel- und Gruppenarbeiten, Diskussionen und Praxistransfer. Kursleitung Jasmina Nayoma Merkli Datum 2 Tage 02./24.05.2018 Zürich CHF 560. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 500. Die Teilnahmebestätigung erhalten Sie nach des Kurses von Agogis zugestellt. 71
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Betriebsinterne Weiterbildung CASA und CASA FLEX Weiterbildung in Ihrer Institution Wir stellen Ihnen massgeschneiderte Weiterbildungen für Ihr Unternehmen zusammen, wodurch sich Ihre Investition noch mehr lohnt. Dabei unterscheiden wir zwischen CASA und CASA FLEX: CASA Fachkurse aus dem Bildungsangebot von Agogis CASA FLEX Massgeschneiderte Schulungen Aktuelle und oft nachgefragte Themen aus dem Institutionsalltag sind beispielsweise: Formen von psychischen Beeinträchtigungen Gewaltprävention, Übergriffe oder Traumata, Nähe und Distanz Verhaltensbeobachtung und Berichte schreiben Einstiegskurse für Mitarbeitende ohne Fachqualifikation Das können Sie von uns erwarten: Weiterbildung in agogischen Themen aus Ihrem konkreten Alltag Sichergestellter Transfer in Ihre Praxis Flexibel in Inhalt, Methodik, Dauer und Terminen Erfahrene und kompetente Kursleitende Persönliche Beratung Vorteilhafte finanzielle Bedingungen gegenüber Einzelbuchungen und für Agogis-/INSOS-Mitglieder Ihre Ansprechperson für ein unverbindliches Erstgespräch ist Marcel Zimmermann Abteilungsleiter E-Mail marcel.zimmermann@agogis.ch oder Tel. 043 366 71 27 73
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Beratung Kurse Fit für Prüfungen, Studium und Bewerbungen im Sozialbereich 76 neu CAMINO Wegweiser im Sozialbereich 78 neu Beratung 75
Die Kurse werden fortlaufend geplant und publiziert. Detailausschreibungen, Kursdaten und Kursorte siehe www.agogis.ch neu Fit für Prüfungen, Studium und Bewerbungen im Sozialbereich Gruppenkurse zur Vorbereitung auf Aufnahmeprüfungen, Schlussprüfungen, Studium, Bewerbungen und Arbeit im Sozialbereich Übersichtliche Gruppengrössen, viele Übungsmöglichkeiten und kostengünstig damit Sie mit einem guten Gefühl und optimal vorbereitet in eine Ausbildung oder Tätigkeit im Sozialbereich einsteigen. Gut drauf sein, wenn s zählt Mentale Prüfungsvorbereitung bei Ängsten und Blockaden Dauer / 1 Tag / CHF 180. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 160. Spüren Sie in der Zeit vor einer Prüfung eine extreme Belastung? Ihr Körper reagiert und Sie handeln auch mal panisch? Oder Sie haben während der Prüfung Denkblockaden und können Ihre Leistung nicht abrufen? In diesem Kurs erlernen Sie mentale Techniken, um Ihre Ressourcen zielorientiert einzusetzen. Damit erreichen Sie eine innere Balance, können Ängste abbauen und gehen ausgeglichen und mit Zuversicht in Ihre nächste Prüfungssituation. Im Auftritt überzeugen Souverän und sicher bei Präsentationen, Prüfungen, Bewerbungen und in Gesprächen Beratung Dauer / 2 Tage / CHF 320. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 290. Bei Auftritten werden Sie rot, verlieren den Faden oder reden zu schnell? In Sitzungen haben Sie das Gefühl, nichts Gescheites sagen zu können, wagen vielleicht gar nicht, sich einzubringen? Oder Sie möchten Ihren Auftritt optimieren und erfahren, wie Sie verbal (sprachlich), nonverbal (Mimik, Gestik, Haltung) und paraverbal (Stimmlage, Lautstärke, Tempo) kommunizieren und wirken? Dann sind Sie in diesem Kurs genau richtig. Sie trainieren in einer übersichtlichen Gruppe Präsentationen und Gespräche. Dabei werden Sie gefilmt, sehen sich die Aufnahmen gemeinsam an und geben sich gegenseitig Rückmeldungen. Sie erkennen dadurch Ihre Wirkung, Ihre Stärken und Stolpersteine und gewinnen viel Sicherheit. Unterricht und Lernen heute Aktuelle Lehr- und Lernmethoden im Erwachsenenunterricht Dauer / 1 Tag / CHF 180. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 160. 76 Sie planen den (Wieder-)Einstieg in eine Aus- bzw. Weiterbildung im Sozialbereich und möchten die Anforderungen an Studierende oder Teilnehmende kennen lernen? In diesem Kurs erleben Sie hautnah und kompakt moderne Erwachsenenbildung und werden mit dem heutigen Lehr- und Lernverständnis vertraut gemacht. Nach dem Kurs wissen Sie, was Sie bei einem Studium oder einer Weiterbildung zu erwarten haben, und wie Sie optimal lernen.
Fachtexte verstehen Fachtexte verstehen, zusammenfassen und eigene Gedanken formulieren Sie lesen einen Fachartikel und sind unsicher, ob Sie den Inhalt wirklich verstanden haben? Sie möchten sich mit Themen aus dem Sozialbereich auseinandersetzen und dazugehörende Fachtexte und Literatur verstehen? In diesem Kurs lernen Sie verschiedene Textarten kennen. Sie trainieren Lesetechniken, Methoden zur Textstrukturierung und das Erstellen von Zusammenfassungen. Darüber hinaus üben Sie, Ihre Meinung schriftlich zu formulieren. Siehe auch Kurs «Vorbereitung schriftliche Aufnahmeprüfung» Dauer / 2 Tage / CHF 320. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 290. Vorbereitung schriftliche Aufnahmeprüfung Vorbereitung auf die schriftliche Aufnahmeprüfung der Höheren Fachschule von Agogis Sie möchten Ihren Traum verwirklichen und ein Studium in Sozialpädagogik oder Kindererziehung an der Höheren Fachschule von Agogis beginnen? Sie sind sich nicht sicher, ob Sie der schriftlichen Aufnahmeprüfung gewachsen sind? In diesem Kurs können Sie ohne Druck eine simulierte Prüfung üben, sich mit den Anforderungen vertraut machen und sich einschätzen. Siehe auch Kurs «Fachtexte verstehen» Dauer / 1 Tag / CHF 180. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 160. Bewerben im Sozialbereich Suchstrategien, Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch Sie suchen einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz im Sozialbereich oder interessieren sich für eine Anstellung? Vielleicht fühlen Sie sich unsicher, wie Sie in der Stellensuche vorgehen sollen, ob Ihr Bewerbungsdossier auf dem aktuellen Stand ist und wie Sie sich auf Fragen in Vorstellungsgesprächen vorbereiten können. In diesem Kurs erhalten Sie Tipps zur Stellensuche, erarbeiten respektive überarbeiten vor Ihren Lebenslauf sowie das Motivationsschreiben und üben Vorstellungsgespräche. Dauer / 1 Tag / CHF 190. Agogis-/INSOS-Mitglied CHF 170. Vielleicht interessiert Sie auch der zweitägige «Einstiegskurs light: Orientierung für Berufseinsteigende ins Arbeitsfeld Menschen mit Beeinträchtigung», siehe Seite 37. Beratung Für Orientierung und Laufbahnentscheide im ganzen Sozialbereich empfehlen wir Ihnen «CAMINO Wegweiser im Sozialbereich», siehe Seite 78. 77
neu CAMINO Wegweiser im Sozialbereich Für Orientierung und Laufbahnentscheide im Sozialbereich Hier sind Sie mit Ihren Fragen zu Bildung und Arbeit im Sozialbereich richtig. Sie interessieren sich beispielsweise für eine Tätigkeit mit Menschen und Sie möchten Auskünfte über die verschiedenen Berufe und Anforderungen? Sie sind unsicher, welche Ausbildung zu Ihnen passt oder für Sie in Frage kommt? Als Quereinsteigerin oder Quereinsteiger möchten Sie Ihre Situation besprechen? Oder Sie wollen sich neu orientieren und wünschen eine persönliche Standortbestimmung und Laufbahnberatung? Unsere Beratung ist spezialisiert auf das ganze Arbeitsfeld Soziales und unterstützt Sie kompetent und neutral unabhängig der Angebote von Agogis bei Ihrer Orientierung und Laufbahnentscheidung. Unser Angebot ab November 2017: Unverbindliche und kostenlose Informationsberatung per Telefon oder E-Mail Individuelle und kostengünstige Laufbahnberatung im persönlichen Gespräch Auskünfte und Termine unter www.agogis.ch/camino. Bei spezifischen Fragen zu den Bildungsangeboten von Agogis wenden Sie sich bitte an die Bildungsadministration unter E-Mail info@agogis.ch oder Tel. 043 366 71 10 oder informieren Sie sich unter www.agogis.ch Beratung 78
Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Kurse 1. Nach Eingang der verbindlichen Anmeldungen erhalten die Teilnehmenden eine schriftliche Anmeldebestätigung. Bei beschränkter Anzahl Plätze erfolgt die Aufnahme in der Reihenfolge der eingegangenen Anmeldungen. 2. Ungefähr drei Wochen vor Beginn des Kurses erhalten die Teilnehmenden die Einladung mit den Detailinformationen (inkl. Adressen der Kurslokalitäten; in den Ausschreibungen sind jeweils die Veranstaltungsorte aufgeführt) und die Rechnung zugestellt. Es gilt eine Zahlungsfrist von 30 Tagen. 3. Unterkunft und Verpflegung sind, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, durch die Teilnehmenden selbst zu organisieren. 4. Teilnehmende von Institutionen, die Mitglied bei Agogis oder INSOS sind, profitieren von reduzierten Kurskosten. 5. Abmeldungen haben schriftlich zu erfolgen. Bei Abmeldungen, die weniger als 21 Kalendertage vor Beginn der Veranstaltung bei Agogis eintreffen, wird eine Bearbeitungsgebühr von CHF 100. verrechnet. Bei Abmeldungen, die weniger als 14 Kalendertage vor Beginn der Veranstaltung bei Agogis eintreffen, werden 50% der Kurskosten in Rechnung gestellt. Ab dem Tag des Kursbeginns oder bei Nichterscheinen bleiben die gesamten Kurskosten geschuldet. Der Verhinderungsgrund ist dabei ohne Belang. Kann eine Ersatzperson gestellt werden, entstehen durch die Umbuchung keine Bearbeitungsgebühren. 6. Kann ein Kurs nicht durchgeführt werden, werden die Kurskosten vollumfänglich rückerstattet. 7. Durch Teilnehmende versäumte Lektionen können weder nachgeholt noch rückerstattet werden. 8. Nach dem Kurs erhalten die Teilnehmenden von Agogis eine Teilnahmebestätigung zugestellt. Darin sind der Kursumfang und die effektive Präsenzzeit aufgeführt. 9. Änderungen gegenüber der Kursausschreibung bleiben vorbehalten. 10. Die Angemeldeten sind damit einverstanden, dass ihre Anmeldedaten für interne Zwecke und Statistiken elektronisch gespeichert und verarbeitet sowie für Werbung verwendet werden können. Die Werbung von Agogis kann jederzeit mündlich oder schriftlich abbestellt werden. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. 11. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Agogis und die von ihr beauftragten Personen haften nicht für Schäden, die aus durch sie organisierten Kursen entstehen können. Vorbehalten bleiben Fahrlässigkeit oder Absicht. 12. Für alle Rechtsbeziehungen mit Agogis ist Schweizer Recht anwendbar. Gerichtsstand ist Zürich. Anmeldung Detailinformationen und Rechnung Unterkunft und Verpflegung Rabatte Abmeldungen Absage durch Agogis Versäumte Lektionen Teilnahmebestätigungen Änderungen Anmeldedaten Versicherung Gerichtsstand Gültig ab 1. Januar 2018 79
Fotos Gestaltung Druck Martin Vogel, Reto Schlatter Hintergrundbild Seite 6 mit freundlicher Genehmigung: «die rodtegg Stiftung für Menschen mit körperlicher Behinderung» (www.rodtegg.ch) Tom Stocker Fotografie (www.tomstocker.ch) fideas GmbH, Grafikatelier, Baar Horizonte Druckzentrum, Thalwil Erscheinungsdatum August 2017 Änderung der Preise und Daten vorbehalten. Allgemeine Geschäftsbedingungen für Lehrgänge, Vorbereitungslehrgänge und Studiengänge Höhere Fachschule siehe www.agogis.ch. Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Kurse siehe Seite 79. 80
Anmeldung für Kurse Kurstitel: Kursdatum: Teilnehmende (Privatadresse): Name: Vorname: Geburtsdatum: Strasse: PLZ/: Tel. P: Tel. G: Mobile: E-Mail: Funktion: Institution (Arbeitgeber/in): Firma: Strasse: PLZ/: Tel.: Mail: Korrespondenzadresse Privat Institution Rechnungsadresse Privat Institution Teilnehmende von Institutionen, die Mitglied bei Agogis oder INSOS sind, profitieren von reduzierten Kurskosten. Bemerkung: Mit meiner Unterschrift akzeptiere ich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Kurse von Agogis. Datum: Unterschrift:
Agogis Pelikanstrasse 18 8001 Zürich Tel. 043 366 71 10 info@agogis.ch www.agogis.ch Agogis ist Teil von In Kooperation mit