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Die Montage und Inbetriebnahme von Toranlagen darf nur durch qualifiziertes Personal ausgeführt werden! Für eine ordnungsgemäße Inbetriebnahme und eine lange Lebensdauer der Toranlage sind die folgenden Planungs- und Verarbeitungspunkte unbedingt einzuhalten! 1. Allgemeines a) Der Aufbau des Torkörpers wird aus Aluminiumhohlprofilen empfohlen. Die Verbindung zwischen Torrahmen und Laufrollenprofil kann durch Schweiß - oder Schraubverbindung erfolgen. Grundsätzlich empfehlen wir einen Aufbau des Torkörpers aus Aluminium, aber auch ein Stahlaufbau ist möglich. Sollten Sie einen Stahlaufbau bevorzugen, muss der Torkörper gegen Korrosion durch Einlegen eines Korrosionsschutzbandes geschützt werden. Wegen der unterschiedlichen Wärmeausdehnungen raten wir von einem solchen Torbau deshalb eher ab. b) Der Torkörper darf keinen Verzug aufweisen. Die Folgen wären ein unruhiger und schwergängiger Torlauf. c) Das max. Torkörpergewicht von 450 kp darf nicht überschritten werden. d) Zur Torentlastung müssen in den Stellungen Tor auf und Tor zu jeweils Kopfdeckel mit Stützrolle und Auflaufschuhe montiert werden. e) Für die obere Torführung sind Führungsrollen (Führungsbügel) und eine Einlaufgabel in Tor- Zu - Position vorzusehen. f) Empfohlene Materialquerschnitte für den Torkörper: äußere und Durchfahrtslichte Ober- und Untergurt innere Friesstäbe Füllstäbe bis 4500 mm RR 60 x 50 x 4,0 RR 60 x 50 x 4,0 QR 20 x 1,5 bis 6000 mm QR 60 x 4,0 QR 60 x 4,0 QR 20 x 1,5 bis 7000 mm RR 60 x x 4,0 RR 60 x x 4,0 QR 20 x 1,5 bis 8000 mm RR 60 x 120 x 4,0 RR 60 x 120 x 4,0 QR 20 x 1,5 Die Angaben (mm) sind statisch vorgegeben, der Toraufbau ist nach diesen Vorgaben auszulegen. g) Bei der Laufrollenberechnung wurde die Windbelastung berücksichtigt und legt deshalb eine Torfüllung in Form von Friesstäben oder eine Gitterausführung zu Grunde. h) Die Fundamentmaße sind Richtwerte. Das Fundament muß stets der Bodenbeschaffenheit angepaßt werden. Es sollte aus Beton der Qualität B25 bei Bodenklasse 3 waagerecht und rißfrei gefertigt werden. Eine Bewehrung (Armierungseisen) darf erst ab 200 mm AOKF (Schwerlastdübel) erfolgen. i) Die technischen Verarbeitungshinweise gelten ausschließlich für waagerecht laufende Tore. äußere/innere Friesstäbe Füllstäbe Obergurt Untergurt Durchfahrtslichte Zugstrebe Technische Änderungen vorbehalten Seite 2 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

2. Bau- und Fundamentmaße bis 6,0 m lichte Durchfahrt mittelschwere Ausführung, Standard, Windlastklasse 2 Windbelastung 450 N/m² nach DIN EN 12424 K X=70 A lichte Durchfahrt B 200 C 500 Torhöhe 65-85 800 Die Maße beziehen sich auf Tore mit elektrischen Antrieben. Sollte der Einlaufabstand X verringert werden, (z.b. bei Handschiebetoren) so müssen die Maße A, D u. K um die Differenz zu 70 mm verlängert werden. Bei geöffnetem Tor steht eine Sicherheitsschutzleiste an der Torvorderkante um das Maß X vor. außen Einfahrt 800 200 50 800 500 Antrieb D 500 700 400 L 270 Zuleitung * Steuerleitung 500 500 G H lichte Baumaße Durchfahrt A B C D G H K L 2,5 m 3.408 558 2.600 3.458 2.350 1.278 6.058 600 3,0 m 4.108 758 3. 4.158 2.850 1.478 7.258 600 3,5 m 4.908 1.058 3.600 4.958 3.350 1.778 8.558 600 4,0 m 5.508 1.158 4. 5.558 3.850 1.878 9.658 630 4,5 m 6.108 1.258 4.600 6.158 4.350 1.978 10.758 630 5,0 m 6.808 1.458 5. 6.858 4.850 2.178 11.958 650 5,5 m 7.508 1.658 5.600 7.558 5.350 2.378 13.158 650 6,0 m 8.208 1.858 6. 8.258 5.850 2.578 14.358 670 * tatsächliche Profillänge = A abzüglich 2x Materialstärke der Kopfdeckel (hier 2 x 4 mm) * Kann je nach Antriebstyp variieren. Technische Änderungen vorbehalten Seite 3 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

3. Bau- und Fundamentmaße bis 8,0 m lichte Durchfahrt mittelschwere Ausführung, Standard, Windlastklasse 2 Windbelastung 450 N/m² nach DIN EN 12424 K X=70 A lichte Durchfahrt B 200 C 500 Torhöhe 800 65-85 Die Maße beziehen sich auf Tore mit elektrischen Antrieben. Sollte der Einlaufabstand X verringert werden, (z.b. bei Handschiebetoren) so müssen die Maße A, D u. K um die Differenz zu 70 mm verlängert werden. Bei geöffnetem Tor steht eine Sicherheitsschutzleiste an der Torvorderkante um das Maß X vor. außen Einfahrt 800 200 50 800 500 Antrieb D 500 700 400 L 270 Zuleitung * Steuerleitung 500 500 G H lichte Baumaße Durchfahrt A B C D G H K L 6,0 m 8.208 1.858 6. 8.258 5.850 2.578 14.358 670 6,5 m 8.908 2.058 6.600 8.958 6.350 2.778 15.558 670 7,0 m 9.608 2.258 7. 9.658 6.850 2.978 16.758 700 7,5 m 10.408 2.558 7.600 10.458 7.350 3.278 18.058 700 8,0 m 11.008 2.658 8. 11.058 7.850 3.378 19.158 700 * tatsächliche Profillänge = A abzüglich 2x Materialstärke der Kopfdeckel (hier 2 x 4 mm) * Kann je nach Antriebstyp variieren. Technische Änderungen vorbehalten Seite 4 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

4. Systemaufbau bis 4,5 m lichte Durchfahrt mittelschwere Ausführung, Standard, Windlastklasse 2 Windbelastung 450 N/m² nach DIN EN 12424 QR x3 bei Stahl QR x4 bei Alu 200 RR 60x50x4 QR x3 bei Stahl QR x4 bei Alu Niveauhöhe Einfahrt außen 90 RR 60x50x4 hochkant 77 Torkörperhöhe 50 Torhöhe 30 ±0,0 Oberkante Fahrbahn 62 (88-113) Werte in Klammer bei höhenverstellbarer Grundplatte (...HG) Fundament Torkörperlänge lichte Durchfahrt bis 4500mm 70 5 7 6 7 6 4 Torhöhe 6 5 65-85 2 3 3 1 4 Rollenbockabstand 1. Laufrollenprofil LRP 90A 2. Laufrollenbock LRB 75/S-4Q alternativ... HG 3. Kopfdeckel KD 90S 4. Ober-, Untergurt RR 60x50x4,0 mm 5. äußere Friesstäbe RR 60x50x4,0 mm 6. innere Friesstäbe RR 60x50x4,0 mm 7. Füllstäbe QR 20x1,5 mm Technische Änderungen vorbehalten Seite 5 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

5. Systemaufbau bis 6,0 m lichte Durchfahrt mittlere Ausführung, Standard, Windlastklasse 2 Windbelastung 450 N/m² nach DIN EN 12424 200 QR x3 bei Stahl QR x4 bei Alu QR 60x4 QR x3 bei Stahl QR x4 bei Alu Niveauhöhe Einfahrt außen 90 QR 60x4 77 Torkörperhöhe 50 Torhöhe 30 ±0,0 Oberkante Fahrbahn 62 (88-113) Werte in Klammer bei höhenverstellbarer Grundplatte (...HG) Fundament Torkörperlänge lichte Durchfahrt bis 6000mm 70 5 7 6 7 6 4 Torhöhe 6 5 2 70 3 3 1 4 Rollenbockabstand 1. Laufrollenprofil LRP 90A 2. Laufrollenbock LRB 75/S-4Q alternativ...hg 3. Kopfdeckel KD 90S 4. Ober-, Untergurt QR 60x4,0 mm 5. äußere Friesstäbe QR 60x4,0 mm 6. innere Friesstäbe QR 60x4,0 mm 7. Füllstäbe QR 20x1,5 mm Technische Änderungen vorbehalten Seite 6 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

6. Systemaufbau bis 7,0 m lichte Durchfahrt mittlere Ausführung, Standard, Windlastklasse 2 Windbelastung 450 N/m² nach DIN EN 12424 QR x3 bei Stahl QR x4 bei Alu 200 RR x60x4 QR x3 bei Stahl QR x4 bei Alu Niveauhöhe Einfahrt außen 90 RR x60x4 (hochkant) 77 Torkörperhöhe 50 Torhöhe 30 ±0,0 Oberkante Fahrbahn 62 (88-113) Werte in Klammer bei höhenverstellbarer Grundplatte (...HG) Fundament Torkörperlänge lichte Durchfahrt bis 7000mm 70 5 7 6 7 6 4 Torhöhe 6 5 70 2 3 3 1 4 Rollenbockabstand 1. Laufrollenprofil LRP 90A 2. Laufrollenbock LRB 75/S-4Q alternativ...hg 3. Kopfdeckel KD 90S 4. Ober-, Untergurt RR x60x4,0 mm 5. äußere Friesstäbe RR x60x4,0 mm 6. innere Friesstäbe RR x60x4,0 mm 7. Füllstäbe QR 20x1,5 mm Technische Änderungen vorbehalten Seite 7 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

7. Systemaufbau bis 8,0 m lichte Durchfahrt mittlere Ausführung, Standard, Windlastklasse 2 Windbelastung 450 N/m² nach DIN EN 12424 QR x3 bei Stahl QR x4 bei Alu 200 RR 120x60x4 QR x3 bei Stahl QR x4 bei Alu Niveauhöhe Einfahrt außen 90 RR 120x60x4 (hochkant) 77 Torkörperhöhe 50 Torhöhe 30 ±0,0 Oberkante Fahrbahn 62 (88-113) Werte in Klammer bei höhenverstellbarer Grundplatte (...HG) Fundament Torkörperlänge lichte Durchfahrt bis 8000mm 70 5 7 6 7 6 4 Torhöhe 6 5 70 2 3 3 1 4 Rollenbockabstand 1. Laufrollenprofil LRP 90A 2. Laufrollenbock LRB 75/S-4Q alternativ...hg 3. Kopfdeckel KD 90S 4. Ober-, Untergurt RR 120x60x4,0 mm 5. äußere Friesstäbe RR 120x60x4,0 mm 6. innere Friesstäbe RR 120x60x4,0 mm 7. Füllstäbe QR 20x1,5 mm Technische Änderungen vorbehalten Seite 8 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

8. Torkörpervorspannung Durch das hohe Eigengewicht des Torkörpers kurz vor den entlastenden Endpositionen hängt der Torkörper an den Enden nach unten (konvexe Verformung). Dies kann durch eine konkave Vorspannung im Fertigungsprozess minimiert werden. Torkörper Vorspannung, mm Richtwerte für Vorspannung: Typ max. lichte Durchfahrt in m max. Durchbiegung des Torkörpers in mm Vorspannung in mm FST 90A/S 4,50 25 13 FST 90A/S 6,00 50 25 FST 90A/S 7,50 50 25 FST 90A/S 8,00 46 25 Durch eine höhere Ausführung des Untergurts kann die Durchbiegung generell deutlich reduziert werden. Um die notwendige Vorspannung zu reduzieren, empfehlen wir deshalb einen Untergurt aus der jeweils nächsten Baugröße zu verwenden. B Die in den Verarbeitungsrichtlinien (bezogen auf den statischen Nachweis) ausgeführten Unterholm-Breiten B müssen strikt eingehalten werden. Die seitlichen, senkrechten Unterholm-Profilflanken stabilisieren dann die Laufflächen der Tragrollen. Typ B, mm FST 90A 50 FST 90A/S 60 Technische Änderungen vorbehalten Seite 9 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

9. Torrahmenverbindung in Schraubtechnik Die Verbindung Laufrollenprofil-Torkörper kann in Schraubtechnik vorgenommen werden. Hierzu empfehlen wir ab einer lichten Durchfahrt von 6,0 m eine Preßleiste aus Stahl mit einer Wandstärke von min 5 mm oder eine Preßleiste aus Aluminium mit einer Wandstärke von min 10 mm über die gesamte Torlänge (siehe Zeichnung). Sollten die Preßleisten nicht über die gesamte Torlänge eingesetzt werden, empfehlen wir den Einsatz solcher Preßleiste am Tor vorne und hinten über eine Länge von wenigstens 20 % der gesamten Torlänge, weil dort die größten Belastungen auftreten. Alternativ können im Untergurt bis zu einer lichten Durchfahrt von 6,0 m auch Blindnietmuttern eingesetzt werden. Weiterhin wäre bis zu einer lichten Durchfahrt von 5,0 m auch eine Torkörperverbindung durch selbstschneidende Schrauben mit einem Durchmesser von 6,3 mm in Verbindung mit einer durchgehenden Preßleiste im Unterholm möglich. Blindnietmutter Preßleiste oben Blindnietmuttern aus Edelstahl A2 sollten durch Rändelung oder Loctite gegen Verdrehen gesichert werden. Wir empfehlen zum Beispiel Einnietmuttern nach Würth W-942 1, Größe M8. Typ FST 90A FST 90A/S Schrauben M 8 x 25 M 8 x 30 Vorspannkraft Pv, kn 30 50 Preßleiste Preßleiste alternativ Stahl verzinkt Aluminium, St 50 AlMgSi0,5 F22 FL 40 x 5 FL 50 x 6 FL 40 x 10 FL 50 x 10 Inbusschraube DIN 912 (ISO 4762) A2 mit Unterlegscheibe M8 nach DIN 134 A2 Schraubenabstand l = 300mm Technische Änderungen vorbehalten Seite 10 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

10. Torrahmenverbindung in Schweißtechnik Es wird empfohlen, das Laufrollenprofil und den Rahmen mit 50 mm langen Schweißnähten und Unterbrechungen von l mm zu verschweißen. Um ein Verziehen des Laufrollenprofils zu verhindern, müssen folgende Schweißnahtfolgen beachtet werden: 1-1-1..., 2-2-2..., 3-3-3... usw. (siehe Zeichnung). mm Typ lichte Durchfahrt Nahtabstand l, mm Nahtdicke a, mm FST 90 A FST 90 A/S 5,0 m 500 3 Alle Schweißnähte sind auf den einwandfreien Übergang vom Grundwerkstoff und auf Maßhaltigkeit zu prüfen. FST 90 A FST 90 A/S 5,0 m 500 4 Für das Verschweißen von Aluminium sind die Vorgaben der Schweißgerätehersteller zu beachten. Wir empfehlen eine WIG-Wechselstrom- oder Gleichstrom-Schweißung. Wegen der Korrosionsbeständigkeit ist beim Verarbeiten und beim Schweißen auf größte Sauberkeit zu achten. Die Aluminiumverarbeitung sollte abgeschlossen von der Bearbeitung von Stahl erfolgen. Technische Änderungen vorbehalten Seite 11 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

11. Montage der Kopfdeckel Die Kopfdeckel (KD) sind als Aluminium-Gussteil formgerecht und passend zum Strangpreßprofil (LRP) hergestellt. Eine große Stützrolle zur Entlastung des Tores in den Torendpostionen ist im Kopfdeckel integriert. Die Kopfdeckel decken auch den seitlichen Ausleger für die Zahnstange ab. Die Zahnstange muss aber auf jeden Fall gesondert mit den Zahnstangenhalterungen fixiert werden. Die Bezeichnung links und rechts ergibt sich durch den Ausleger bei stirnseitigem Blick auf den montierten Kopfdeckel. Das Einpassen und Verschrauben des KD in das LRP ist wie folgt dargestellt. Zur Fixierung des Kopfdeckels im Profil sind dem Kopfdeckel jeweils 2 Inbus-Senkschrauben M6 x 16 in Edelstahl A2 nach DIN 7991 (ISO 10642) beigefügt. ca 24 mm Die Stützrolle läuft in Tor-End-Stellung auf einen höhenverstellbaren Auflaufschuh. Die extreme Belastung der Tragrollenwerke durch das Torkörpergewicht wird reduziert und die konvexe Verformung des Torkörpers minimiert. Die Konstruktion der Kopfdeckel ist so ausgelegt, daß ein Ausklinken des Laufrollenprofils für die Montage des Kopfdeckels nicht nötig ist. Senkschraube DIN 7991 höhenverstellbar Technische Änderungen vorbehalten Seite 12 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

12. Zahnstangen Die Zahnstangen Modul 4 müssen vor Montage der Kopfdeckel in die Zahnstangenaufnahme eingeschoben werden. Auf eine mängelfreie Stoßverbindung der Zahnstangen ist zu achten, die Zahnstangen müssen kräftig gegeneinander geschoben werden. Die erforderliche Länge der Zahnstangen wird durch die lichte Durchfahrt vorgegeben zuzüglich einer Zahnstange vorgegeben. Die Zahnstangen werden durch Zahnstangenfixierung aus Edelstahl in der Zahnstangenaufnahme festgehalten. Die Schrauben der Zahnstangenfixierungen sind fest anzuziehen. Der vordere Beginn der Zahnstangen richtet sich nach der Position des Schiebetorantriebs. Die Länge der einzelnen Zahnstangen beträgt 490 mm. Technische Änderungen vorbehalten Seite 13 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

13. Verbindung von 2 Profilstangen Um optimale Laufeigenschaften zu erzielen, sollten zwei Profile nur dann gestoßen werden, wenn dies technisch unvermeidbar ist. Die Verbindung erfolgt durch 4 Stück Edelstahl-Zylinderstifte DIN 1473 und durch zusätzliches Verschweißen auf der äußeren Wandung. In jedem Profilstück sind die Zylinderstifte durch gleichmäßige Hammerschläge um etwa 2/3 der Gesamtlänge der Stifte einzuschlagen. Wir empfehlen, an den zusammenzufügenden Profilenden jeweils diagonal die Stifte einzusetzen. Das anzusetzende Profilstück wird dann durch Hammerschläge mit einem Holz- oder Kunststoffhammer vorsichtig zusammengefügt; ein Hartholzstück schont das Profilende. Wir empfehlen dann, die Profile auf der Außenseite zu verschweißen, um ein Trennen der Profilstücke sicher zu vermeiden. Bei Toren bis zu einer lichten Durchfahrt von 5 m ist eine Schweißnaht oben und unten am Profil ausreichend. Z Technische Änderungen vorbehalten Seite 14 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

14. Konstruktionsdetail zu den oberen Führungsrollen 2 Stück, paarig angeordnete, obere Führungsrollen gewährleisten die Standfestigkeit der Toranlage in der Bauhöhe. 1. Die freitragenden Schiebetore werden mit oberen Führungsrollen, direkt an den Flanken des Oberholms laufend, ausgerüstet. 2. Lackierte oder pulverbeschichtete freitragende Schiebetore werden mit zusätzlichen, unbehandelten Laufflächen für die oberen Führungsrollen ausgeführt. Eine übliche Ausführung ist z.b. beidseitig Alu-Flachprofile 30 x 3 mm mit Senk-Pop-Nieten auf der gesamten Holmlänge anzubringen. Diese verhindern eine Beschädigung der Beschichtung und gewähren eine dauerhaft optisch schöne Anlage. 3. Bei Anbringung einer Zackenleiste werden die oberen Führungsrollen um die Höhe der Zackenleiste verlängert. l a c k i e r t m i t Z a c k e n l e i s t e Abstandshülsen sind bauseits zu fertigen Technische Änderungen vorbehalten Seite 15 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

15. Fundament für freitragende Schiebetore Unsere Fundamentpläne sind stets so ausgelegt, dass die Oberkante des Fundamentes tiefer liegt als der Fertigboden (Platz für Pflasterung oder sonstige Bodenbeläge). Die Differenz zwischen Oberkante Fundament und Fertigboden entspricht der Höhe des von uns generell empfohlenen Fundamentrahmens mittels U-NP - Formstahls (DIN 1026). Für das Fundament (Betongüte 25, Bewehrung Baustahlmatte R221) muß der Baugrund vor Ausführung vom Bauleiter geprüft werden.wegen der ungünstigen Wirkung einseitiger Fundamentsetzung ist es erforderlich, dass mindestens Boden entsprechend DIN 1054, Tab. 4 (fest gelagert, gemischtkörnig) vorhanden ist. Anderfalls ist der Boden ausreichend tief auszutauschen (Magerbetonfüllung oder maschinell verdichteter Kies). Bügel O 6 mm Schenkelbreite : b - mm Schenkelhöhe : h - 60 mm Oben 2 x O 10 mm Mitte 2 x O 10 mm Unten 3 x O 10 mm Länge = H - mm Bügelanzahl = ( H - ) / 200 + 1 Gestreckte Länge der Bügel = 2xh+2xb-320+15 Technische Änderungen vorbehalten Seite 16 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

16. Montage Generell empfehlen wir die Montage der Rollenböcke auf einer Unterkonstruktion auf UNP-Tragern. Eine direkte Montage auf einem Betonfundament ist ebenfalls möglichl.tellen Sie die Böcke fluchtend mit der gedachten Torachse laut Abbildung auf und zeichnen Sie die Bohrlöcher an. Stellen Sie die Böcke fluchtend mit der gedachten Torachse laut Abbildung auf und zeichnen Sie die Bohrlöcher an. Befestigungs- plattfo rm für den Antrieb Torachse Die in der Tabelle der Fundamemaße angegebene Einspannlänge B darf nicht unterschritten werden. Bohren Sie die Löcher, säubern der Bohrlöcher durch Ausblasen und bringen Sie Dübel entsprechend den Verarbeitungshinweisen an. Verwenden Sie ausschließlich Schwerlastanker (z.b. UPAT EXA 12/55). Torachse Wenn die Laufrollenböcke direkt auf dem Fundament montiert werden, muss darauf geachtet werden, dass die Oberkante des Fundaments mit dem umgebenden Fertigboden eben liegt. Stahldübel Bohrlochtiefe O Bohrloch Anzugsmoment M 12 x 145 mm 12 mm 65 Nm Bevor die Laufrollenböcke festgeschraubt werden ist mit einer Wasserwaage zu kontrollieren, ob die Böcke waagerecht stehen. Eventuell mit Unterlegbleche ausrichten. Weiter ist darauf zu achten, daß beide Böcke fluchtend ausgerichtet sind (z.b. Linieal anlegen). Nicht an den Grundplatten messen, sondern an den Rollen (Fertigungstoleranzen). Nun wird das Laufrollenprofil mit dem aufgebautem Tor auf die Böcke geschoben. Dabei ist darauf zu achten, daß das Laufrollenprofil innen gesäubert wurde (frei von Sägespäne) sowie die Laufflächen der Laufrollenböcke frei von Steinen u. ä. sind. Technische Änderungen vorbehalten Seite 17 von 18 Montageanleitung FST 90A - S

17. Inbetriebnahme und Wartung, Hinweise Nach der Montage und vor der Inbetriebnahme sind unbedingt folgende Punkte durchzuführen. - Laufrollenprofil innen reinigen (evtl. vorhandene Späne entfernen) - Kontrolle, ob das Tor leicht und ohne zu klemmen läuft. Je nach Betätigungsfrequenz, jedoch mindestens einmal jährlich, empfehlen wir, folgende Wartungsarbeiten durchzuführen. - Kontrolle, ob die Laufrollenböcke fluchtend stehen. - Kontrolle, ob das Tor leicht und ohne zu klemmen läuft. - Kontrolle der oberen Torführung. - Kontrolle der Befestigungsschrauben. - Kontrolle, ob das Tor korrekt in den Auflaufschuh bzw. In die Einlaufgabel läuft. - Kontrolle der Verschmutzung im Inneren des Laufrollenprofils, ggfls. reinigen. Bitte beachten Sie, daß für kraftbetätigte Tore besondere Vorschriften gelten, die unbedingt einzuhalten sind. Wir empfehlen bei kraftbetätigen Toren ein Prüfbuch. Führen Sie eine Erstinbetriebnahme durch und bescheinigen Sie damit die ordnungsgemäße Inbetriebnahme der Toranlage. Technische Änderungen vorbehalten. Angaben ohne Gewähr! Technische Änderungen vorbehalten Seite 18 von 18 Montageanleitung FST 90A - S