Technisches Merkblatt

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Transkript:

Technisches Merkblatt Fassadenfarben Acryloxan TM -Fassadenfarben SILATEC TM DIN EN 1062 G3 E3 S1 V1 W3 Das Multitalent für zuverlässigen Fassadenschutz. Acrylatverstärkte füllende Silikonharz-Fassadenfarbe für glatte und strukturierte Untergründe I. Werkstoffbeschreibung Herbol Silatec TM ist eine wasserverdünnbare Zwischen- und Schlussbeschichtung für außen, mit hoher Fülle bei gleichzeitig leichter Verarbeitung. Durch die Acryloxan TM -Technologie ergibt sich eine wetterbeständige, kreidungsstabile Obefläche mit guter Kuppen- und Kantenabdeckung. Unverdünnt entsteht eine strukturausgleichende Beschichtung. Je nach Verdünnungszugabe kann das Produkt auch strukturerhaltend eingestellt werden. Das auf Acryloxan TM -Technologie basierte Herbol Silatec TM zeichnet sich durch eine matte, mineralisch anmutende Oberfläche mit geringer Wasseraufnahme und hoher Wasserdampfdurchlässigkeit aus. Das Produkt ist mit vorbeugendem Filmschutz gegen Algen- und Pilzbefall ausgerüstet. Die Wirkung ist abhängig von Gebäudekonstruktion, Umgebungsbedingungen und zeitlich begrenzt. Werkstoffbeschreibung Art des Werkstoffes: Farbtöne: Packungsgrößen: Fassadenfarbe gem. DIN EN 1062-1 weiß und in Tausenden von Farbtönen weiß: 5 l und 12,5 l; HerbolColor-Service 1 l, 5 l und 12,5 l Color Service Abtönen: Glanzgrad: Dichte: BauphysikalischeWerte gemäß DIN EN 1062: über den Herbol-ColorService in Tausenden von Farbtönen über MineralColor PLUS und Tönservice ab Werk (BFS-Merkblatt Nr. 25 beachten) matt ca. 1,59 kg/l Glanz (Reflektometerwert) G 3 matt 10 Schichtdicke E 3 > 100 200 μm Korngröße S 1 fein < 100 μm Wasserdampf-Durchlässigkeit V 1 hoch s d < 0,14 m Wasser-Durchlässigkeit W 3 niedrig ω 0,1 kg/(m 2 h 0,5 ) Zusammensetzung (gemäß VdL): Acrylatdispersion, Silikonharzemulsion, Titandioxid, Feldspat, Talkum, Calciumsilikat, Wasser, Additive, Filmkonservierungsmittel, Methyl- und Benzisothiazolinon. Beratung für Isothiazolinon-Allergiker unter Tel.+49 221 4006-7907. Diese Mischung enthält ein Biozidprodukt zur Filmkonservierung, basierend auf Diuron (CAS 330-54-1), OIT (CAS 26560-20-1) und Zinkpyrithion (CAS 13463-41-7).

Werkstoffbeschreibung (Fortsetzung) VOC-EU-Grenzwert: Produkt-Code Farben und Lacke: Verdünnungsmittel: Lager- und Transportvorschriften: Gefahrenkennzeichnung: EU-Grenzwert für dieses Produkt (Produktkategorie A/c): 40 g/l (2010). Dieses Produkt enthält max. 20 g/l VOC. M-SF 01 Wasser UN:- Sicherheitsrelevante Daten und die Kennzeichnung sind dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen. Die Kennzeichnung ist ebenfalls auf dem Produkt-Etikett angegeben und die Hinweise dort sind zu beachten. II. Verarbeitungshinweise Alle Beschichtungen und die erforderlichen Vorarbeiten richten sich stets nach dem Objekt, d. h., sie müssen abgestimmt sein auf dessen Zustand und auf die Anforderungen, denen es ausgesetzt wird. Siehe auch VOB, Teil C, DIN 18363, Absatz 3, Maler- und Lackierarbeiten. Farbtonabweichungen zur Originalfarbtonvorlage können durch unterschiedliche Oberflächenstrukturen, Glanzgrade, Applikationen und Lichteinflüsse verursacht werden. Die Saugfähigkeit des Untergrundes, das Trocknungsverhalten und die Witterungseinflüsse während der Verarbeitung können ebenfalls zu geringen Farbtonabweichungen führen. Dies ist kein Grund zu einer Beanstandung. Bei visuell erkennbaren Abweichungen ist die Abnahme des Farbtones durch den verantwortlichen Auftraggeber zu bestätigen. Wichtiger Hinweis: Die Beschichtungsarbeiten sind immer nach den geeigneten Wetterverhältnissen auszurichten. Den Anstrich niemals unter kalten und feuchten Bedingungen (Regen, Nebel, Tau) ausführen oder wenn kurz vorher/nachher solche Bedingungen eintreten können. Durch nicht optimale Wetterverhältnisse können wasserlösliche Komponenten in konzentrierter Weise aus dem Anstrichfilm herausgelöst werden. Diese extrahierten wasserlöslichen Komponenten sind dann als glänzende, seifige und/oder klebrige Abläufer auf der Beschichtungsoberfläche sichtbar. Durch weitere Feuchtebelastung (Regen) waschen sich diese wasserlöslichen Komponenten selbständig wieder aus. Verarbeitungshinweise Auftragsverfahren: Airless-Spritzen: streichen, rollen Hinweise zur Airless Verarbeitung: Bitte beachten Sie die erforderlichen persönlichen Schutzmaßnahmen im aktuellen Sicherheitsdatenblatt. Gerätetyp Graco Düsen/Düsengrößen Spritzdruck Material ab ST MAX 595 LL5 ab 419er - 431er 100 Bar/180 Bar Pistolenfilter (mesh) Spritzwinkel 60 40-80 Verarbeitungstemperatur: Trockenzeiten (bei 23 C und 50 % rel. Luftfeuchte): Verbrauch: Reinigung der Werkzeuge: Lagerung: mindestens + 5 C für Untergrund und Luft bei der Verarbeitung und während der Trocknung regenfest nach ca. 4-6 Stunden; überarbeitbar nach ca. 12 Stunden; durchgetrocknet nach ca. 7 Tagen 150-200 ml/m 2 pro Beschichtung auf glatten Untergründen, 250-350 ml/m 2 pro Beschichtung auf rauen Untergründen sofort nach Gebrauch mit Wasser ca. 2 Jahre im ungeöffneten Originalgebinde; trocken und kühl, aber frostfrei

Verarbeitungshinweise (Fortsetzung) Allgemein: Hinweise zum BFS-Merkblatt Nr. 26: Hinweise zum BFS-Merkblatt Nr.21: Vor der Verarbeitung, muss der Farbton geprüft werden. Auf zusammenhängenden Flächen nur Farbtöne einer Anfertigung (Charge) verwenden. Die Klassifizierung des Beschichtungsstoffes nach Bindemittelbasis entspricht BFS-Merkblatt Nr. 26: Klasse B. Die Klasse der Farbtonbeständigkeit ergibt sich aus der Klassifizierung des Produktes und der Mischrezeptur. Die technische Richtline sieht vor, dass Beschichtungsstoffe für WDVS in der Regel einen Hellbezugswert 20 haben sollen. Mit der MineralColor PRO Töntechnologie von Herbol ist es jedoch möglich Farbtöne zu produzieren, deren Aufheizung durch die Infrarot-Reflex-Formel gegenüber herkömmlich formulierten Farbtonrezepturen deutlich reduziert werden konnte. Dadurch ist es technisch möglich, Farbtöne mit einem Hellbezugswert 20 sicher zu verwenden. Aufgrund der Vielzahl an zugelassenen WDV- Systemen bezieht sich diese Zusage ausschließlich auf Renovierungsanstriche und nicht auf neu angebrachte Wärmedämmung. Zur Beurteilung des Farbtons und der Untergrundeignung empfehlen wir bei Verwendung von Farbtönen mit Hellbezugswert 20 vorab den geeigneten Beschichtungsaufbau mit dem Anwendungstechnischen Zentrum unter +49 221 4006 7907 zu klären. lll. Beschichtungsaufbauten Die aufgeführten Beschichtungsaufbauten und Untergründe sind als mögliche Beispiele zu verstehen. Auf Grund der Vielzahl von Objektbedingungen ist deren Eignung fachgerecht zu prüfen. Wichtiger Hinweis: Die Weiterbehandlung/Entfernung von Farbschichten wie Schleifen, Schweißen, Abbrennen etc. kann gefährlichen Staub und/oder Dampf verursachen. Arbeiten nur in gut gelüfteten Bereichen durchführen. Angemessene (Atem-)Schutzausrüstung anlegen, falls erforderlich. Beschichtungsaufbauten UNTERGRUNDVORBEREITUNG Allgemeine Untergrunderfordernisse: Allgemeine Untergrundvorbereitungen: GRUNDBESCHICHTUNG Kalkzement- u. Zementmörtelputze CS II, CS III u. CS IV (P II u. P III): Kalksandstein (nur frostbeständige Vormauersteine): Der Untergrund muss fest, sauber, tragfähig, trocken und frei von Ausblühungen, Pilzbefall, Mehlkornschichten, Sinterschichten und Trennmitteln sein. Reinigen des Untergrundes, insbesondere von Verschmutzungen, Ruß und kreidenden Bestandteilen durch Hochdruck. Überarbeitung nach vollständiger Trocknung der gereinigten Fläche. Fehlstellen, Löcher und Beschädigungen mit geeignetem Material ausbessern, ggf. vorhandene Nachputzstellen fluatieren. Neuputze, je nach Jahreszeit und Temperaturbedingungen, mind. 2 bis 4 Wochen unbehandelt stehen lassen. Mineralische Leichtputze mind. 4 Wochen unbehandelt stehen lassen. Auf saugenden, nur leicht sandenden Putzen eine Grundbeschichtung mit Herbol Tiefgrund Aqua*, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes max. 50 Vol.-% mit Wasser verdünnt. Auf nicht saugenden Untergründen eine Beschichtung mit Herbol Multigrund Aqua*. Auf sandenden, stark saugenden oder mehlenden Putzen eine Grundbeschichtung mit Herbol Tiefgrund SB*. BFS-Merkblatt Nr. 9 beachten. Das Kalksandsteinmauerwerk muss frei von Verfärbungen und verfärbenden Fremdeinschlüssen sein. Die Mauerfugen müssen rissfrei, trocken, fest und frei von Salzen und Ausblühungen sein. Die Beschichtung darf frühestens drei Monate nach Fertigstellung des Sichtmauerwerks aufgebracht werden. Auf saugenden, nicht mehlenden, aber kreidenden Untergründen eine Grundbeschichtung mit Herbol Tiefgrund Aqua*, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes max. 50 Vol-.% mit Wasser verdünnt. Auf nicht saugenden Untergründen eine Beschichtung mit Multigrund Aqua. Auf abgewitterten, stark saugenden Untergründen eine Grundbeschichtung mit Herbol Tiefgrund SB*. BFS-Merkblatt Nr. 2 beachten.

Beschichtungsaufbauten (Fortsetzung) Porenbeton mit intakter, tragfähiger Altbeschichtung: Matte Dispersionsfabenbeschichtungen, Siliconharzfarbenbeschichtungen und Kunstharzputze: ZWISCHENBESCHICHTUNG Für alle oben genannten Untergründe: SCHLUSSBESCHICHTUNG Für alle oben genannten Untergründe: Eine Grundbeschichtung mit Herbol Tiefgrund Aqua*, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes bis max. 50 Vol.-% mit Wasser verdünnt. Auf nicht saugenden Untergründen eine Beschichtung mit Multigrund Aqua. Hinweis: bei Beschichtung von Porenbetonteilen ist das BFS-Merkblatt Nr. 11 zu beachten. Auf nicht kreidenden, schwach saugenden Untergründen eine Grundbeschichtung mit Herbol Tiefgrund Aqua*, je nach Saugfähigkeit des Untergrundes max. 50 Vol.-% mit Wasser verdünnt. Auf nicht saugenden Untergründen eine Beschichtung mit Herbol Multigrund Aqua*. Auf abgewitterten, kreidenden und stark saugenden Untergründen eine Grundbeschichtung mit Herbol Tiefgrund SB*. Hinweis: Herbol Silatec TM * ist nicht für die Überarbeitung elastischer, rissüberbrückender Altbeschichtungen geeignet. Siehe Technische Merkblätter Herbol Flex-Fassadensysteme. Für ein strukturerhaltendes Beschichtungsergebnis eine satte gleichmäßige Beschichtung mit Herbol Silatec TM *, max. 10 Vol.-% mit Wasser verdünnt. Für ein strukturausgleichendes Beschichtungsergebnis eine satte gleichmäßige Beschichtung mit Herbol Silatec TM *, unverdünnt oder max. 5 Vol.-% mit Wasser verdünnt. Für ein strukturerhaltendes Beschichtungsergebnis eine satte gleichmäßige Beschichtung mit Herbol Silatec TM *, max. 10 Vol.-% mit Wasser verdünnt. Für ein strukturausgleichendes Beschichtungsergebnis eine satte gleichmäßige Beschichtung mit Herbol Silatec TM *, unverdünnt oder max. 5 Vol.-% mit Wasser verdünnt. * Bitte beachten Sie das entsprechende aktuelle Technische Merkblatt. BESONDERE ANMERKUNGEN Technische Werte können sich durch die Zugabe von Tönpaste verändern. Abzeichnungen von Ausbesserungen, Reparaturen oder Nacharbeiten in der Fläche sind gemäß BFS- Merkblatt Nr. 25 selbst bei der Verwendung des Original-Beschichtungsstoffes möglich. Brillante, intensive Farbtöne können ein geringeres Deckvermögen aufweisen. Wir empfehlen deshalb, bei diesen Farbtönen einen in der Farbrichtung vergleichbaren deckenden, auf Weiß basierenden Farbton vorzustreichen. Evtl. können weitere Deckanstriche erforderlich sein. Bei mechanischer Belastung der Beschichtungsoberfläche kann es bei dunklen, intensiven Farbtönen aufgrund der allgemein verwendeten Füllstoffe, zu sich heller abzeichnenden Markierungen (Schreibeffekt) kommen. Die Qualität und Funktionalität der Beschichtung wird dadurch nicht beeinflusst. Aufgrund der chemischen und/oder physikalischen Trocknungsprozesse bei verschiedenen Witterungsund Objektbedingungen kann es zu Farbtonungenauigkeiten und Fleckenbildung kommen. Bei der Beschichtung von Acryl-Fugen- und Dichtungsmassen können aufgrund der höheren Elastizität Risse und/oder Verfärbungen in der Oberfläche auftreten. Aufgrund der Vielzahl der Produkte sind Eigenversuche zur Beurteilung der Haftung durchzuführen. Für Dehnungsfugen gilt das entsprechende BFS-Merkblatt.

HINWEISE DES UMWELTBUNDESAMTES ZUR VERARBEITUNG UND ENTSORGUNG VON BIOZIDHALTIGEN PRODUKTEN Pflanzen und Böden im Arbeitsbereich sind abzudecken. Filmgeschützte Produkte nur in der Lieferform verwenden. Sprühnebel vermeiden. Keine Reste in Gewässer oder in die Kanalisation gelangen lassen. Hautkontakt unbedingt vermeiden weitere Hinweise unter www.wingisonline.de und www.gisbauapps.de. Bei maschineller Verarbeitung Spülwasser separat sammeln und entsorgen lassen. Akzo Nobel Deco GmbH Markencenter Herbol Am Coloneum 2 D - 50829 Köln Tel. +49 221 4006-7907 Fax. +49 221 4006-7917 info@herbol.de www.herbol.de Herbol Silatec TM Fassadenfarben/Acryloxan TM -Fassadenfarben FBH 41816 Entsorgungshinweise Nur restentleerte Gebinde zum Recycling geben. Gebinde mit Resten bei einer Sammelstelle fü r Altlacke abgeben. Ausgabe: Februar 2016 Bei Erscheinen einer Neuauflage verliert diese Druckschrift ihre Gültigkeit Alle Angaben entsprechen dem heutigen Stand der Technik. Fü r die aufgefü hrten Beschichtungsaufbauten erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sie sind lediglich als mögliche Beispiele zu verstehen. Wegen der Vielzahl von Untergrü nden und Objektbedingungen wird der Käufer/Anwender nicht von seiner Verpflichtung entbunden, unsere Werkstoffe in eigener Verantwortung auf die Eignung fü r den vorgesehenen Verwendungszweck unter den jeweiligen Objektbedingungen fachgerecht zu prü fen. Im Übrigen gelten unsere Allgemeinen Verkaufsbedingungen.