Moderne Methoden zur Desktopbereitstellung



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Transkript:

Moderne Methoden zur Desktopbereitstellung Workshop Dipl.-Inform. Nicholas Dille Architekt

Inhalt Einführung in VDI Die moderne Bereitstellung virtueller Desktops Einordnung von VDI in einer Clientstrategie Ausblick und Zusammenfassung Seite 2 sepago GmbH 2009

Einführung in VDI Seite 7 sepago GmbH 2009

Traditionelles Lifecycle Management Bereitstellung Anschaffung Installation Aushändigung Entsorgung Migration Austausch Datenlöschung Überwachung Performance Benutzerzufriedenheit Nachrüsten Sicherung Lockdown Authentifizierung Backup Verwaltung Support Patches Upgrades Seite 8 sepago GmbH 2009

Lifecycle Management mit virtuellen Desktops Bereitstellung Anschaffung Installation Aushändigung Entsorgung Migration Austausch Datenlöschung Überwachung Performance Benutzerzufriedenheit Nachrüsten Sicherung Lockdown Authentifizierung Backup Verwaltung Support Patches Upgrades Seite 9 sepago GmbH 2009

Einordnung virtueller Desktops (1) Virtual Desktop Infrastructure (VDI) stellt eine Form der Präsentationsvirtualisierung dar Es besteht große Ähnlichkeit zum Terminalserver Benutzer können einen Desktop fernsteuern Jedem Benutzer steht eine dedizierte Instanz von Windows zur Verfügung Der Zugriff kann von überall erfolgen Benutzer erhalten dieselbe Arbeitsumgebung Architektur Benutzer erhalten einen Thin Client Der Zugriff erfolgt mithilfe eines schlanken Zugriffsprotokolls (z.b. RDP oder ICA) wie auf einen Terminalserver Der Zugriff kann auch extern mithilfe von Access Gateway erfolgen User User User R e m o t e C o n t r o l Desktop Desktop Desktop Virtual Desktop Infrastructure Seite 10 sepago GmbH 2009

Einordnung virtueller Desktops (2) Einsatzszenarien Benutzer mit hohen Ressourcenanforderungen Bereitstellung einer physikalischen Maschine als virtueller Desktop Power User mit weitreichenden Rechten Dedizierte Instanz von Windows Entwickler von Fremdfirmen Remote-Zugriff auf virtuellen Desktop Externe Mitarbeiter Bring-your-own-PC Führende Produkte Citrix XenDesktop VMware View (ehemals VMware VDI) Seite 11 sepago GmbH 2009

Die moderne Bereitstellung virtueller Desktops Seite 12 sepago GmbH 2009

Bereitstellung virtueller Desktops Ressourcenschonender Betrieb Nutzung von Hardwarevirtualisierung Bereitstellung einer dedizierten, virtuellen Maschine für jeden virtuellen Desktop Die Wahl des Hypervisor ist unabhängig vom Connection Broker Start und Herunterfahren virtueller Maschinen kann nach Bedarf erfolgen Ressourcen werden effizient verwaltet Für besondere Anforderungen können auch physikalische Maschinen verwendet werden User User User R e m o t e C o n t r o l Desktop Desktop Desktop Hypervisor Unterstützte Hypervisor VMware Virtual Infrastructure (ESX-Server mit VirtualCenter-Server) Citrix XenServer Microsoft Hyper-V mit System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) 2008 Seite 13 sepago GmbH 2009

Anforderungen an die Bereitstellung Reduktion des Speicherplatzes im SAN Vermeidung eines Festplattenabbilds pro Maschine Golden Images bedienen viele Maschinen auf einmal Standardisierung Bereitstellung einer einheitlichen Arbeitsumgebung Gruppierung von identisch konfigurierten Maschinen zu Golden Images On-Demand Bereitstellung Anpassung der Anzahl an die Anforderungen Verfügbarkeit neuer virtueller Desktops innerhalb von wenigen Minuten Dynamische Umverteilung Verwendung einer Maschine für unterschiedliche Zwecke Schnelle Veränderung der Grundinstallation durch ein anderes Golden Image Seite 14 sepago GmbH 2009

Architektur des Provisioning Server Clienttyp 1 A Clienttyp 2 Provisioning Server SAN B C Clienttyp 3 Provisioning Server verwaltet Festplattenabbilder der Beispielinstallationen der Clienttypen Seite 15 sepago GmbH 2009

Architektur des Provisioning Server Clienttyp 1 A Clienttyp 2 Provisioning Server SAN B C Clienttyp 3 Interne Festplatten sind bei den Clientrechnern nicht mehr notwendig; auf die Festplatte wird über das Netz zugegriffen Seite 16 sepago GmbH 2009

Architektur des Provisioning Server Clienttyp 1 A Clienttyp 2 Provisioning Server SAN B C Clienttyp 3 Beim Neustart werden die benötigten Dateien blockweise gestreamt und der Inhalt für den Client personalisiert Seite 17 sepago GmbH 2009

Citrix Provisioning Server Verwaltung weniger Festplattenabbilder So genannte Golden Images Reduktion des benötigten Platzes im SAN Vereinfachung der Verwaltung enthaltener Installationen Schnelle Bereitstellung von Workloads Maschinen werden ohne Festplatte betrieben Eliminierung einer Fehlerquelle Der Zugriff auf die Festplatte erfolgt über das Netzwerk Ähnlich zu NFS-Root für UNIX/Linux-System Effiziente Pflege von Golden Images Copy Private Change Shared Assign Seite 18 sepago GmbH 2009

Einordnung von VDI in einer Clientstrategie Seite 19 sepago GmbH 2009

Bereitstellungsstrategie (1) User User User User User User User User User User Apps Apps Apps Apps Apps Apps Apps Apps Terminaldienste OS OS OS OS OS OS OS Betriebssystem (OS) Hypervisor HW HW HW Hardware (HW) Hardware (HW) Hardware (HW) Blade Chassis Veröffentlichter Desktop Individueller, virtueller Desktop Virtueller Hochleistungsdesktop Fat Client Flexibilität der Bereitstellung Standardisierung Kosten Seite 20 sepago GmbH 2009

Bereitstellungsstrategie (2) >85% ~8% <2% <5% Standard-Benutzer Erweiterte Rechte Entwickler Hohe Ressourcenanforderungen Administratoren Externe Mitarbeiter Veröffentlichter Desktop Individueller, virtueller Desktop Virtueller Hochleistungsdesktop Fat Client Flexibilität der Bereitstellung Standardisierung Kosten Seite 21 sepago GmbH 2009

Zusammensetzung des Arbeitsplatzes Der Desktop als primäre Arbeitsumgebung Klassisch: lokaler Desktop des Fat Client Kostengünstig: Shared Desktop vom Terminalserver Flexibel: Individueller Desktop per VDI Performant: Hochleistungsdesktop per VDI Anreichern mit den benötigten Anwendungen Terminalserver Anwendungsvirtualisierung Die Qual der Wahl Wahl der Bereitstellungsart für den Desktop eines Benutzers Wahl eines Bereitstellungsweges für eine Anwendung Seite 22 sepago GmbH 2009

Zusammenfassung und Ausblick Seite 23 sepago GmbH 2009

Zusammenfassung VDI stellt eine neue Möglichkeit zur Clientbereitstellung dar Das Konzept von VDI ähnelt den Terminalservern Benutzer erhalten im Gegensatz aber eine dedizierte Maschine Alle gängigen Hypervisor werden unterstützt Insbesondere ist die Nutzung aller Features mit eine VMware VI möglich Neue Technologien ermöglichen die schnelle Bereitstellung OS-Streaming des Provisioning Server Citrix XenDesktop bündelt Produkte in Editionen Die VDI-Strategie ist noch nicht vollständig Weitere Features folgen in den nächsten Versionen Seite 24 sepago GmbH 2009

Zukünftige Features von VDI-Lösungen Offline-VDI Nutzung eines Client-Hypervisor Ausführung des Golden Image Streamed OS des Provisioning Server Persistente Personalisierung Installation von Anwendungen durch Benutzer (ohne Admin-Rechte) Differenz wird in eigenem Festplattenabbild festgehalten Seite 25 sepago GmbH 2009

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Seite 26 sepago GmbH 2009