Roundtable Solvency II

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1 Roundtable Solvency II Oskar Ulreich Isabella Mammerler Investorentreffen Wien, 13. Oktober 2006

2 Inhalt Einführung Solvency II Grundlagen Solvency II Status Quo CEIOPS Rahmenrichtlinie Weitere Entwicklungen Zeitplan QIS 1 und QIS 2 - Quantitative Impact Studies Marktrisiko Kreditrisiko Ulreich/Mammerler 13. Oktober

3 Calls for Advice Grundlagen

4 Hauptziele von Solvency II Risikobasierte Eigenmittelberechnung Marktwerte sowohl für Aktiva als auch Passiva Konvergenz Basel II und IAS/IFRS Anreiz zu integriertem Risikomanagement Erhöhte Transparenz Ulreich/Mammerler 13. Oktober

5 Drei Säulen Ansatz SÄULE I : versicherungstechnische Rst., Berechnung Kapitalerfordernis SÄULE II: SRP Supervisory Review Process, qualitative Anforderungen, Risikomanagement SÄULE III: Transparenz, Veröffentlichungspflichten Ulreich/Mammerler 13. Oktober

6 Künftige Kapitalanforderungen auf EU-Ebene Ebene SCR Aktiva zu Marktwerten Rückstellungen SCR MCR Minimum floor SCR (Solvency Capital Requirement) Solvenzerfordernis MCR (Minimum Capital Requirement) Mindestsolvenzerfordernis Ulreich/Mammerler 13. Oktober

7 MCR (Minimum Capital Requirement) - Mindestsolvenzerfordernis Soll nach wie vor nach einem einfachen Ansatz berechnet werden Stellt die unterste Schranke dar Soll vom Aufbau her dem SCR entsprechen Ulreich/Mammerler 13. Oktober

8 Definition für Zielkapital/Solvenzerfordernis (SCR- Solvency Capital Requirement) Das Zielkapital entspricht dem Kapital, mit welchem ein Versicherungsunternehmen mit einer relativ geringen Ausfallswahrscheinlichkeit, über eine bestimmte Periode fortbestehen kann. Unter diesem Aspekt hat das Zielkapital einige Gemeinsamkeiten mit dem ökonomischen Kapital bzw. geforderten Kapital der Ratingagenturen. Die Berechnung des Zielkapitals soll durch die Quantifizierung der den Aktivitäten des Versicherungsunternehmens innewohnenden Risiken erfolgen. * * Definition gem. EU-Kommission Ulreich/Mammerler 13. Oktober

9 Mögliche Ansätze zur Berechnung des SCR Europäischer Standardansatz Nationaler Standardansatz Internes Modell Partielles Modell Ulreich/Mammerler 13. Oktober

10 Weg zur Zielerreichung!? EU Kommission erteilt Calls for Advice an CEIOPS (Committee of European Insurance and Occupational Pension Supervisors) EU Arbeitsgruppen 5 CEIOPS Arbeitsgruppen etabliert im Frühjahr 2004 IAIS Groupe Consultatif; IAA Ulreich/Mammerler 13. Oktober

11 Internationaler Rahmen - Ablauf 1. EU Kommission erteilt Calls for Advice an CEIOPS 2. Calls for Advice ergehen in drei Wellen an CEIOPS 3. CEIOPS Arbeitsgruppen erarbeiten Vorschläge 4. Abstimmung mit CEIOPS Management Board 5. Öffentliche Konsultation 6. EU Kommission 7. Ausgestaltung der Rahmenrichtlinie Ulreich/Mammerler 13. Oktober

12 Rolle der Aufsichtsbehörden Beratung der Europäischen Kommission Beantwortung von Anfragen ("Calls for Advice") Definition des Mindestkapitalerfordernisses(MCR) Ermittlung des Solvenzkapitalerfordernisses (SCR) Mitarbeit bei der Erstellung der Rahmenrichtlinie Definition des aufsichtsbehördlichen Überprüfungsprozesses (SRP) Ulreich/Mammerler 13. Oktober

13 Calls for Advice CEIOPS

14 Calls for Advice Erteilung von Arbeitsaufträgen durch die EU Kommission an CEIOPS: 1. First Wave of Calls for Advice SRP, ALM, Investment Management Rules 2. Second Wave of Calls for Advice verst. Rückstellungen, Kapitalerfordernis 3. Third Wave of Calls for Advice Eigenmittelbestandteile, Prozyklizität, KMU, Veröffentlichung 4. Vertiefende Anfragen zu den Themen der ersten drei Wellen Ulreich/Mammerler 13. Oktober

15 Calls for Advice First Wave First wave Erteilung Juli Internal Control and Risk Management (PII) 2. Supervisory Review Process General (PII) 3. Supervisory Review Process Quantitative Tools (PII) 4. Transparency of Supervisory Action (PIII) 5. Investment Management Rules (PI+PII) 6. Asset-Liability Management (PI+PII) Öffentliche Konsultation mit Ende Februar 2005 Ulreich/Mammerler 13. Oktober

16 Calls for Advice Second Wave First wave Dezember Versicherungstechnische Rückstellungen (PI) 2. Safety Measures Mindesteigenmittelerfordernis (PI) 3. Solvency Capital Requirement Solvenzerfordernis (PI) 4. Rückversicherung (PI+PII) 5. QIS Auswirkungsstudien (PI) 6. Solvency Control Levels Interventionslevels (PII) 7. Fit and Proper Kriterien (PII) 8. Peer Reviews Aufsichten prüfen Aufsichten (PII) 9. Gruppenaspekte Öffentliche Konsultation mit Ende Juni 2005 Ulreich/Mammerler 13. Oktober

17 Third Wave Third Wave Erteilung April Zulässige Eigenmittelbestandteile (PI) 2.Kooperation zwischen Aufsichtsbehörden (PII) 3.Reporting an Aufsicht/ Public disclosure (PIII) 4.Prozyklizität (PI) 5.KMU November 2005 Ulreich/Mammerler 13. Oktober

18 Quantitative Calls for Advice Anforderungen PI

19 Versicherungstechnische Rückstellungen Best Estimate plus Risikomargin Kompatibilität zu IAS/IFRS Vorschriften Detaillierte technische Regeln erst in implementing measures Spezieller Regelungsbedarf für VU die nicht IAS/IFRS anwenden Risk margins (Quantilsansatz versus Cost of Capital) Berücksichtigung impliziter Finanzoptionen Non-Life Report (Aktuarsbericht Life) Ulreich/Mammerler 13. Oktober

20 Safety Measures MCR Minimum Capital Requirement Einfach zu berechnen Minimum Floor (absolut) QIS 2 Transitional MCR SCR basiertes MCR Ulreich/Mammerler 13. Oktober

21 Eigenmittelbestandteile Klassifizierung Tier 1bis Tier 3 Tier 1 - höchste Qualität Tier 1 Core Tier 1 Tier 2 Upper and lower Tier 2 Tier 3 Nur nach Genehmigung der Aufsicht Grenzen innerhalb der Tiers Ulreich/Mammerler 13. Oktober

22 Solvency Capital Requirement - Standard Modell Berücksichtigung der wesentlichen Risiken Risikoklassifikation (IAA) Risikomaß (VaR bzw. Tail VaR) und Zeithorizont (1 Jahr) Harmonisierung EU weit (Standardmodell) SCR sollte über dem MCR liegen high level protection (SCR = Max (MCR;SCR)) Berücksichtigung nationaler Parameter (nur wenn notwendig) Quantifizierung operationaler Risiken Ulreich/Mammerler 13. Oktober

23 Solvency Capital Requirement - Interne Modelle Konsistenz zu Basisanforderungen des Standardmodells Möglichkeit partieller Modelle Nutzung nach Abnahme durch Aufsicht Vermeidung von cherry picking Behandlung auf Gruppenebene Ulreich/Mammerler 13. Oktober

24 QIS - Auswirkungsstudien Anfangs grobe Simulationen betreffend SCR In Folge detaillierte Studien Definition Datenumfang, Szenarien, Feldstudien Implementierung bei KMUs Analyse prozyklischer Effekte Ulreich/Mammerler 13. Oktober

25 Overview of the Economic (Solvency) Balance Sheet* ASSETS LIABILITIES Excess capital Available for SCR/MCR Implicit MVM Min. Capital Requirement (MCR) Solvency Capital Requirement (SCR) Market value of total assets (MVA) Best estimate Market value margin (MVM) Best estimate 1 Marketconsisten t value of liabilities (MVL) 1. It should be noted that for prices directly inferred from market prices, the price already includes the risk margin (or market value margin) 2. * Quelle: Präsentation CRO Forum Ulreich/Mammerler 13. Oktober

26 SRP und qualitative Calls for Advice Anforderungen PII

27 Internal Control and Risk Management Anforderungen an Interne Kontrolle und Risikomanagement sollen in der Rahmenrichtlinie explizit festgelegt werden CEIOPS erarbeitet Vorschläge zur Ausgestaltung Von den Versicherungsunternehmen sollen folgende Punkte erfüllt werden: Funktionierende Kontrollsysteme Berücksichtigung von Risiken Regelmäßige Durchführung von Stress Tests/Szenarioanalysen Adäquanz des Rückversicherungsprogramms Ulreich/Mammerler 13. Oktober

28 Investment Management Rules Abänderung des Artikel 22 (Leben), 20 (Nicht-Leben) der bestehenden Versicherungsrichtlinie Nicht nur mehr Vermögenswerte zur Bedeckung der versicherungstechnischen Rückstellungen sollen geregelt werden, sondern gesamte Vermögenswerte des VU. Prudent Person Plus Ansatz - qualitative Vorschriften plus quantitative Limits wo keine Messung des Risikos möglich Ulreich/Mammerler 13. Oktober

29 Investment Management, ALM Prudent Person Plus Ansatz risikobasierte Kapitalberechnung plus weniger und breitere Limits Etablierung Risikomanagementprozess, qualitative und quantitative Messung von Risiken ALM als Bestandteil des Risikomanagements bzw. von internen Modellen Letztverantwortung liegt beim Management Ulreich/Mammerler 13. Oktober

30 Asset-Liability Management Rules In der Richtlinie soll ein Asset-Liability Prozess von Versicherungsunternehmen gefordert werden ALM als Teil des Risikomanagements ALM Analysen als Hilfe zur Festlegung des Investment Plan Cash Flow Testing Internes Modell sollte ALM Techniken beinhalten Mindestanforderungen an ALM wenn Teil eines internen Modells Ulreich/Mammerler 13. Oktober

31 Fit and Proper Anforderungen an das Senior Management Qualifikation/ausreichende Erfahrung, fachliche Eignung, Ausbildung (fit) Unbescholtenheit (proper) Adressatenkreis Einheitlicher Fit and proper Test Austausch zwischen den Behörden Gegenseitige Anerkennung unter Mitgliedstaaten Ausweitung auf zweite Führungsebene? Ulreich/Mammerler 13. Oktober

32 Befugnisse der Aufsichtsbehörden Detaillierte Beschreibung Explizite Festlegung Befugnis jegliche Informationen zu erhalten Befugnis Prüfungen durchzuführen, auch bei ausgegliederten Unternehmen Befugnis Eigenmittelerfordernis zu erhöhen Befugnis auch für ausgegliederte Aufsichtstätigkeiten Anwendung auf Gruppenebene Ulreich/Mammerler 13. Oktober

33 Supervisory Review Process (SRP) Vereinheitlichung des aufsichtsbehördlichen Überprüfungsprozesses auf europäischer Ebene - Inhalte und Vorgehensweise generell Notwendige Instrumente im Rahmen des SRP Frühwarnindikatoren Stress Testing, Sensitivity Testing Längerfristige Methoden zur Evaluierung der finanziellen Stabilität des Versicherungsunternehmens Einheitliche Marktstatistiken Ulreich/Mammerler 13. Oktober

34 SRP Überprüfung der Adäquanz des eingesetzten Ansatzes/Modells im Unternehmen unter Gesamtbetrachtung aller Risiken Anpassung des bestehenden Ansatzes/Modells bzw. qualitative Anforderungen Betrachtung nicht nur im 1-jahres Horizont sondern auch längerfristig Ulreich/Mammerler 13. Oktober

35 SRP - Pillar II add-on Möglichkeit Aufschlag auf SCR zu setzen Anreiz oder Ausnahme Quantitative und qualitative Risiken Sicherstellung einheitlicher Vorgangsweise Einheitliche Berechnung Ulreich/Mammerler 13. Oktober

36 SRP und Kapitalanforderung Kapitalerfordernis + Qualitative Anforderung + Pillar II Add-on + Transparenzanforderungen, Reporting P I PII P III quantitativ qualitativ + quantitativ qualitativ Ulreich/Mammerler 13. Oktober

37 Solvency Control Levels Aktuell Garantiefonds gem. 73 f VAG - Finanzierungsplan Eigenmittelerfordernis gem. Anlage D VAG Solvabilitätsplan Ausreichende Eigenmittelausstattung nicht mehr dauerhaft - Sanierungsplan Künftig Diskussion, ob in Zukunft neben den bestehenden Interventionslevels weitere, in ihrer Wirkung abgestufte, Interventionslevels eingeführt werden sollen. Ulreich/Mammerler 13. Oktober

38 Solvency Control Levels Interventionsniveaus der Aufsichtsbehörden Je nach Niveau prinzipien- bzw. regelbasiert Vier Interventionsschwellen definiert Ulreich/Mammerler 13. Oktober

39 Solvency Control Levels Control Level 1: vorhandenes Kapital > adjusted SCR Control Level 2: vorhandenes Kapital <= adjusted SCR Control Level 3: vorhandenes Kapital < SCR Control Level 4 ultimate action : Vorhandenes Kapital < MCR Ulreich/Mammerler 13. Oktober

40 Solvency Control Levels MCR SCR adjusted SCR Vorhandenes Kapital Minimum Floor Ulreich/Mammerler 13. Oktober

41 Zeitplan Ulreich/Mammerler 13. Oktober

42 Zeitplan Ulreich/Mammerler 13. Oktober

43 QIS Rahmenrichtlinie Marktrisiko in Vorbereitung Kreditrisiko

44 Versicherungsunternehmen Investmentrisiko Liquiditäts - Operationales Risiko Versicherungstechnisches Risiko Risiko Martktrisiko Kreditrisiko Preisrisiko Zinsrisiko Ausfallsrisiko Risikoauswahl Katastrophenrisiko Aktienrisiko DowngradeRisiko Produktgestaltung Ökonomisches Risiko Versicherten- Verhalten Währungsrisiko Außerbilanzielles - Risiko Spreadrisiko Rückversicherungs -ausfallsrisiko Rückstellungsrisiko Konzentrations - risiko ALM - Risiko Konzentrations - risiko Ulreich/Mammerler 13. Oktober

45 Risiken in der QIS 2 Quantifizierung folgender Risiken: Marktrisiko Kreditrisiko Versicherungstechnische Risiko Operationales Risiko Ulreich/Mammerler 13. Oktober

46 Umfasst Zinsänderungsrisiko Aktienrisiko Immobilienrisiko Währungsrisiko Marktrisiko Ulreich/Mammerler 13. Oktober

47 Marktrisiko Generell Faktorenbasierte Ansätze und optional Szenarioansätze Ausnahme Zinsänderungsrisiko Faktoransatz: Faktoren vorgegeben für alle gleich Szenarioansatz: Unternehmen spielt Szenario durch und übermittelt Auswirkung (erhöhte Betrachtung individueller Vorgaben) Ulreich/Mammerler 13. Oktober

48 Zinsänderungsrisiko Alle zinssensitiven Vermögenswerte und Rückstellungen werden betrachtet Risiko Kursverlust bei Zinsänderung Platzhalter: Szenarioansatz Alternativ: Faktoransatz Ulreich/Mammerler 13. Oktober

49 Zinsänderungsrisiko Platzhalteransatz Ausgehend von den vordefinierten Szenarien wird die Auswirkung auf die zinssensitiven Aktiva und Rst. berechnet Szenarien Maturity t (years) relative change s up (t) relative change s down (t) Ulreich/Mammerler 13. Oktober

50 Zinsänderungsrisiko Alternativ Faktoransatz Durationskonzept Modifizierte Duration gibt die Kurs- bzw. Wertänderung aufgrund einer Zinsänderung an Ulreich/Mammerler 13. Oktober

51 Zinsänderungsrisiko Einteilung in Laufzeitbänder Maturity t (years) relative change s up (t) relative change s down (t) Berechne Duration je Laufzeitband und berechne Wertverlust bzw. Wertanstieg der zinssensitiven Aktiva bzw. Rückstellungen Ulreich/Mammerler 13. Oktober

52 Zinsänderungsrisiko Vereinfachung keine Unterteilung in Laufzeitbänder Ergebnis erforderliches Kapital Maximaler Verlust aus Auswirkung Zinsrückgang bzw. Zinsanstieg auf Aktiva und Passiva Ulreich/Mammerler 13. Oktober

53 Aktienrisiko Erforderliches Kapital Rückgang der Aktien (ohne fonds- und indexgeb. LV) um 40%, Absicherungen sollen berücksichtigt werden Keinerlei Unterteilung im Aktienrisiko Ulreich/Mammerler 13. Oktober

54 Immobilienrisiko Im Moment keine Unterteilung nach indirekt und direkt gehaltenen Immobilien bzw. nach Art der Immobilien (Gewerbeimmobilie, Wohnhäuser etc.) Erforderliches Kapital: 20%-iger Verlust am Immobilienmarkt Ulreich/Mammerler 13. Oktober

55 Währungsrisiko Erforderliches Kapital Verlust von 20% im Fremdwährungsbereich Relativ geringe Rolle in Österreich da auch Kongruenzvorschriften bestehen Ulreich/Mammerler 13. Oktober

56 SCR Marktrisiko Gesamtergebnis SCR nach Berücksichtigung der Korrelationen CorrMkt= Mkt int Mkt eq Mkt prop Mkt fx Mkt int 1 Mkt eq Mkt prop Mkt fx Ulreich/Mammerler 13. Oktober

57 Ratingangabe Kreditrisiko Marktwert des Kreditrisikoexposures Beinhaltet auch Forderungen geg. Rückversicherern Ratingbasierter Ansatz: rating i CEIOPS rating bucket g risk weight AAA I Extremely strong 0.008% AA II Very strong 0.056% A III Strong 0.66% BBB IV Adequate 1.312% BB V Speculative 2.032% B VI Very speculative 4.446% CCC or lower VII Extremely speculative 6.95% Unrated (except reinsurance) VIII unrated 1.6% Ulreich/Mammerler 13. Oktober

58 Kreditrisiko Erforderliches Kapital MW FI x Risikogewicht x Duration Betrachtung Duration (min. 1 Jahr bis max. 5 Jahre) Ulreich/Mammerler 13. Oktober

59 LINKS FMA, CEIOPS, IAIS, IAA, eport.pdf EU-Kommission, Standardansätze: GDV Modell, SST, PVK, Ulreich/Mammerler 13. Oktober

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