Kulturbericht. Tiroler Landesregierung

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1 Kulturbericht Tiroler Landesregierung 2014

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3 Inhalt Musik und Tanz in Tirol Vorwort Landesrätin Dr. Beate Palfrader 5 Musikleben Tirol 2014 Ursula Strohal 17 Das Tiroler Sprechtheater 2014 Silvia Albrich 25 Alpinismus in den Tiroler Museen Ein- und Ausblicke im Jahr 2014 Andrea Aschauer 31 Jubiläen und Projekte Ein spannendes Kunstjahr 2014 Cornelia Reinisch-Hofmann 39 Stete Präsenz in Tirol Volkskulturen 2014 Petra Streng Schlaglichter auf ein bewegtes literarisches Gedenkjahr Gabriele Wild 49 Tirol im Film - Film in Tirol 2014 Silvia Albrich 57 Sichtbarkeit durch Spiegelbilder Kulturinitiativen 2014 Petra Streng 63 Erwachsenenbildung 2014 Ronald Zecha 69 Geschichte vermitteln Die Publikationstätigkeit des Tiroler Landesarchivs Christoph Haidacher 73 Kultur in Zahlen Kulturbericht

4 Musik und Tanz in Tirol 2012 Impressum Eigentümer, Herausgeber, Verleger: Amt der Tiroler Landesregierung Für den Inhalt verantwortlich: HR Dr. Thomas Juen, Abteilung Kultur, Leopoldstraße 3/4, 6020 Innsbruck; Chefredaktion: Dr. Petra Streng Druck und Gesamtherstellung: Tiroler Repro Druck GmbH, Valiergasse 40, 6020 Innsbruck 2 Kulturbericht 2014

5 Vorwort Musik und Tanz in Tirol 2012 Foto: Land Tirol/Aichner Ein Land, das Wert auf Tradition, Fortschritt, Ideenreichtum und Lebensqualität legt, muss Kunst, Kultur und Wissenschaft einen entsprechenden Raum geben. Das Land Tirol schafft daher mit seiner Fördertätigkeit die Rahmenbedingungen, damit sich diese gesellschaftlichen Bereiche entfalten können. Der vorliegende Kulturbericht 2014 zeigt dies in ansprechender und informativer Art und Weise. Im Textteil finden Sie in bewährter Form Beiträge zu allen Förderbereichen, von der Denkmalpflege bis zur zeitgenössischen Kunst, von der Musik bis zur Erwachsenenbildung, von den Kulturinitiativen bis zur Wissenschaft, die von Chefredakteurin Petra Streng und ihren MitarbeiterInnen mit großer Fachkenntnis verfasst wurden. Besonders hervorheben möchte ich, dass im Jahr 2014 die Wettbewerbe zum Sammlungs- und Forschungszentrum der Tiroler Landesmuseen und zum Haus der Musik, den zwei bedeutendsten kulturellen Infrastrukturprojekten der kommenden Jahre, abgeschlossen werden konnten. Darüber hinaus wurden mit dem Umbau des Tiroler Bildungsinstitutes Grillhof zeitgemäße Arbeitsbedingungen für die Erwachsenenbildung des Landes geschaffen. Die finanziellen Mittel, die für die Kulturförderung bereitgestellt wurden, finden Sie im Zahlenteil, der eine Zuordnung der Fördermittel zu Personen und Projekten ermöglicht. Es sind gerade die vielen kleineren Initiativen, die für die kulturelle Entwicklung des Landes von Bedeutung sind. Die Zahlen zeigen, dass es auch 2014 gelungen ist, trotz der budgetären Gegebenheiten und Spardiskussionen die Kulturinstitutionen finanziell abzusichern und viele neue Projekte zu ermöglichen. Ich bedanke mich bei allen, die zum Entstehen dieses Berichtes beigetragen haben, insbesondere bei den Kulturschaffenden, die mit ihren Ideen und ihrem Engagement die kulturelle Vielfalt und den guten Ruf Tirols als Kulturland ermöglichen. Dr. Beate Palfrader Landesrätin für Bildung, Familie und Kultur Kulturbericht

6 4 Kulturbericht 2014 Musik und Tanz in Tirol 2012

7 Musik und Tanz in Tirol 2012 Musikleben Tirol 2014 Ursula Strohal Haus der Musik Schritt für Schritt, Zug um Zug und mit vielen Verzögerungen entsteht nach jahrelanger Planung und Vorbereitung auf dem Innsbrucker Gelände von Stadtsälen, Kammerspielen und Stadtcafé das Haus der Musik. Es soll von Herbst 2015 bis Herbst 2018 gebaut werden, viele verschiedene Institutionen beherbergen, aber nach der Eröffnung kein Vereinsheim, sondern pulsierender Raum sein. Ursprünglich ging es um adäquate Probenräume samt Infrastruktur für das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI). Nun sollen auf den 7000 Quadratmetern Gesamtfläche untergebracht werden: zwei mietbare Veranstaltungssäle, TSOI, Kammerspiele, Landeskonservatorium, Institut für Musikwissenschaft, Mozarteum, Unterrichtsräume, Festwochen der Alten Musik, die Büros von Sängerbund, Blasmusikverband und Volksmusikverein, Gemeinschaftsbibliothek, Gastronomie. Das Auftragsvolumen beträgt laut Wettbewerb knapp 50 Millionen Euro. Als Bauzeit ist vorgesehen. Im Februar 2014 konstituierte sich die Jury für den EU-weit offenen, zweistufigen Architektenwettbewerb, im März wurden die Ausschreibungsunterlagen veröffentlicht. Es gab 126 Einreichungen. Im Oktober 2014 stand mit Erich Strolz aus Innsbruck der Sieger fest, gefolgt von Wiesflecker Architekten ZT GmbH und der ARGE Mario Gasser und Pichler & Traupmann Architekten ZT Gmbh. Am 13. Oktober wurde das Siegerprojekt für das Haus der Musik in Innsbruck offiziell präsentiert, allerdings bereits mit Einschränkungen. Die Jury unter Vorsitz von Ernst Beneder lobte zwar das kompakte Volumen des Entwurfs und Strolz Lösungen innerhalb des komplexen Anforderungsprofils, wollte die Fassade aber überarbeitet wissen. Was mit den Weiler-Fresken und der Orgel im großen Stadtsaal geschehen soll, blieb offen. Eklat um die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Die Folgen des im Herbst 2013 ausgebrochenen Eklats zogen sich durch das Jahr Abgesehen von den organisatorischen und bürokratischen Ereignissen gingen die Festspiele selbst reibungslos und erfolgreich über die Bühne. Auslöser der Schwierigkeiten, Neuerungen und Überlegungen war das Versäumnis der kaufmännischen Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck auf der Nordkette. Foto: Thomas Schrott Kulturbericht

8 Musikleben und Tanz Tirol in 2014 Tirol 2012 Geschäftsführerin Christa Redik, 2013 beim Bund um die jährliche Festwochen-Subvention von Euro anzusuchen. Nach der einvernehmlichen Auflösung von Rediks Vertrag kam es zur Ausschreibung der Nachfolge. Brigitte Winkler, die kaufmännische Direktorin des Tiroler Landestheaters, übernahm interimistisch die Festwochen-Geschäftsführung. 36 Bewerbungen gingen ein. Im April 2014 wurde der deutsche Kulturmanager und Violoncellist Markus Korselt zum Geschäftsführer der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik bestellt. Er trat sein Amt im Sommer an. Korselts Vertrag läuft bis 30. April Längst war durchgesickert, dass hinter den Kulissen über Änderungen bezüglich Struktur und Umfang der Festwochen nachgedacht werde, auch darüber, die Meisterund Kammerkonzerte aus dem Festwochenbereich wieder auszulagern. Von Seiten des Bundes wurde im März verlautet, von den fehlenden Bundes-Subventionen in Höhe von Euro würden nur Euro erstattet, aufgeteilt auf die nächsten drei Jahre. Das Justiziariat des Landes prüfte im Auftrag der Kulturlandesrätin die Möglichkeit einer Eingliederung der Festwochen in die Landestheatergesellschaft (das Land hält 66, 67 Prozent Anteile an der Festwochen-Gesellschaft, die Stadt 33,33 Prozent). Das löste heftige Proteste bei der Gewerkschaft aus, der Betriebsrat des Tiroler Landestheaters äußerte massive Bedenken, mit den personellen Ressourcen, hieß es sinngemäß, habe man ohnedies das Limit bereits überschritten. Das bestätigte auch Brigitte Winkler. Aus dem Justiziariat verlautete, eine verstärkte Nutzung der Strukturen der Landestheater-Gesellschaft durch die Festwochen sei vorteilhaft. Der Festwochen-Aufsichtsrat segnete ein Hausvermietungs-Modell ab. Eine Arbeitsgruppe und ein externes Gutachten wurden angekündigt. Von Seiten der Stadt Innsbruck wurde für die Eigenständigkeit der Festwochen plädiert, ebenso von Landestheater-Intendant Johannes Reitmeier. Alessandro De Marchi, künstlerischer Festwochen-Leiter, sprach von einer zwar schwierigen, aber machbaren Phase der Erneuerung. Die Überschuldung der Festwochen war auch wegen Nachzahlungen an die Tiroler Gebietskrankenkasse ( Euro) auf insgesamt Euro angewachsen. Im April wurde der Verlust von den Gesellschaftern, Land und Stadt, abgedeckt. Als Voraussetzung für einen Neustart der Festwochen. Im Dezember wurde beschlossen, eine Expertenkommission einzusetzen, die nun konkret die Möglichkeiten und Sinnhaftigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Tiroler Landestheater und Innsbrucker Festwochen prüfen solle. Die Innsbrucker Internationale Sommerakademie für Alte Musik ist in der Ära von René Jacobs und Geschäftsführerin Sarah Wilson sang- und klanglos abgeschafft worden, das Geld floss in andere Kanäle hängte sich das Mozarteum Salzburg an den noch immer bestehenden Weltruf der legendären Sommerakademie an veranstaltete unter dem Titel Innsbruck Barock erstmals in Innsbruck Sommerkurse für Alte Musik. Schwerpunkt Erinnerungskultur Die Tiroler Landesregierung hat ein Förderprogramm für die Erforschung der Geschichte der Tiroler Volkskultur und ihrer Rolle im Nationalsozialismus eingerichtet. Es ist ab 2014 auf fünf Jahre angelegt und jährlich mit Euro dotiert. Mit zwei Projekten zum Trachtenwesen sowie zur Identitäts- und Kulturpolitik von 1938 bis 1945, d. h. zur Verknüpfung des nationalsozialistischen Regimes und volkskulturellen Vereinen, sollen Forschungslücken geschlossen werden. Vertreter und Vertreterinnen trachtentragender Vereine und Verbände sind möglichst in die Arbeit einzubinden. Auf diese beiden ersten Projekte sollen möglichst weitere Projektanträge zur Entwicklung der Volkskultur im 20. Jahrhundert und im Nationalsozialismus folgen. Beide Projekte wurden von einem eigens eingerichteten Beirat, der sich am 21. Jänner 2014 konstituierte, empfohlen. Das Forschungsprojekt zur Identitäts- und Kulturpolitik wird vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck umgesetzt. Weiters zum Thema: Der Tiroler Musikwissenschaftler Kurt Drexel präsentierte Anfang Juni im Innsbrucker Treibhaus sein Buch Klingendes Bekenntnis zu Führer und Reich: Musik und Identität im Reichsgau Tirol-Vorarlberg Der Autor möchte seinen umfassenden Überblick über das Tiroler Musikleben in der NS- Zeit als Beitrag zu einer öffentlichen Debatte verstanden wissen. Das im Jänner 2014 erschienene Wissenschaftliche Jahrbuch der Tiroler Landesmuseen 2013 widmet sich dem Thema Musik und Nazismus in Tirol. Es versammelt Beiträge zum gleichnamigen Innsbrucker Symposium von Kulturbericht 2014

9 Musik und Musikleben Tanz in Tirol Personalia Herbert Kuen, Innsbrucker Organist und Experte für historischen Instrumentenbau, wurde am 23. Juni der Jakob- Stainer-Preis 2014 des Landes Tirol verliehen. Dem Tiroler Komponisten und Musiker Werner Pirchner ( ) widmete Malte Ludin den Dokumentarfilm D.U.D.A!, der im März 2014 in die Kinos kam. Der Titel bezieht sich auf Werner Pirchners und Christian Bergers Film Der Untergang des Alpenlandes, den Aufreger von Vergleichbar mit der Frankfurter Buchmesse für die Literaturwelt ist das Eurosonic Festival im niederländischen Groningen für die Musikszene. Im Jänner 2014 lag dort der Focus on Austria. Von der Fachwelt als Repräsentant ausgewählt wurde auch der Tiroler Schlagzeuger und Hang-Spieler Manu Delago. Die Antilope heißt die episodenhafte Anti-Oper, die der Tiroler Komponist Johannes Maria Staud und der deutsche Lyriker Durs Grünbein verfassten. Uraufführung war beim Lucerne Festival, zwei in Tirol wohlbekannte Herren brachten das Stück heraus: Dominique Mentha (Regie) und Howard Arman an der Spitze des Luzerner Symphonieorchesters. Bernhard Gander, Komponist aus Lienz, komponierte als Auftragswerk für das Festival Wien Modern die Sitcom-Oper Das Leben am Rande der Milchstraße. Die erste Staffel des Werkes wurde bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt. Auf dem Programm von Wien Modern standen noch andere Werke Ganders wie z.b. das Projekt Monsters & Angels mit dem Tonkünstler-Orchester. Dem Tiroler Bariton Martin Achrainer wurde vom Verein der Freunde des Linzer Musiktheaters die erstmals vergebene Richard-Tauber-Medaille verliehen. Kurt Estermann komponierte zum 50-Jahr-Jubiläum der Diözese Innsbruck Aufbrechen. Deutsches Ordinarium für Kantor, Orgel, Chor, 4 Blechbläser und Gemeindegesang. Die Uraufführung (Freiluft) fand am 20. September auf dem Platz vor dem Tiroler Landestheater statt. Nora Baumann (13) und Hanna Maizner (15) haben als Duo Harfonie am 7. November die ORF-Show Die Große Chance gewonnen. Tiroler Landestheater und Symphonieorchester Innsbruck Der Aufschwung des Schauspiels gehört zu den auffallendsten Entwicklungen am Tiroler Landestheater. Die Produktionen werden im Großen wie im Kleinen Haus hervorragend aufgenommen, der Spielplan ist von Schauspielchef Thomas Krauß klug aufgebaut und spricht das Publikum an. Das für diese Kulturberichte relevante Jahr 2014 vereint Stücke aus den Saisonen 2013/14 und 2014/15. Da hat Familie von Karl Schönherr begeistert, ein Stück, das 1905 am Wiener Burgtheater herauskam, ein Jahr später in Innsbruck gezeigt wurde und dann von den Spielplänen verschwand. Lessings Nathan der Weise, Büchners Woyzeck, Dürrenmatts Der Richter und sein Henker, Schillers Die Räuber, also große, bekannte Stücke, trafen u. a. auf Thomas Arzts Alpenvorland, die Uraufführung von Franzobls Sarajevo 14 oder der Urknall in Europa und Elfriede Jelineks Prinzessinnendramen. Intendant Johannes Reitmeier zeigte seine kirchenkritische Inszenierung von Wagners Parsifal und hatte gemeinsam mit Opernchef Roger E. Boggasch neben Humperdincks Hänsel und Gretel und Strauss Rosenkavalier auch noch als Entdeckungen Alberts Tiefland und Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny angesetzt. Musical-Erfolge waren Jekyll&Hyde und Der Mann von La Mancha. Gestürmt wie immer wurden die Produktionen des Tanztheaters, darunter Körper. Seelen, Dante.Inferno und Charlie Chaplin. Die Aufzählung kann nur wesentliche Ansätze der Spielplangestaltung, nicht aber die Abrundung einer Saisonprogrammierung und konzeptionelle Zusammenhänge zeigen, da sie jeweils eine Hälfte zweier Spielzeiten vermischt. Deutlich sprechen die Zahlen der Landestheater-Saison 2013/14: 85 Prozent Auslastung im Großen Haus, 92 % in den Kammerspielen, 80 % im K2 und 82 % bei den Symphoniekonzerten. Erfreulich auch der 2014/15 konstatierte gestiegene Gesamtumsatz um 2,1 % auf 3,877 Millionen Euro. Enrique Gasa Valgas Tanzstück Madama Butterfly mit der bezaubernd schwerelosen Koreanerin Sue Jin Kang in der Titelrolle erreichte als Gastspiel im Juli 2014 Seoul, die Heimat der dort besonders verehrten Tänzerin. Kang gilt Kulturbericht

10 Musikleben und Tanz Tirol in 2014 Tirol 2012 als Topstar und wurde 2014 mit der Leitung des Koreanischen Nationalballetts betraut. Sie ist aber auch als Star des Stuttgarter Balletts Kammertänzerin und mehrfach preisgekrönt. Bereits im Vorfeld fand das Gastspiel der Tanzcompany des Tiroler Landestheaters großen medialen Widerhall bei Fernsehen, Print- und Onlinemedien. Gasa Valga hat in der Folge Madama Butterfly für das Koreanischen Nationalballett adaptiert. Am 12. und 13. Mai fand im Tiroler Landestheater im Rahmen eines Gastspiels des Theaters in der Josefstadt Felix Mitterers Stück Jägerstätter statt. Die Produktion wurde auch in Innsbruck gefeiert, vor allem Gregor Bloéb in der Titelrolle (2013 ist er für seine atemberaubende Darstellung des Jägerstätter mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnet worden). Das Tiroler Landestheater wurde 2014 in vier Kategorien für den Österreichischen Musiktheaterpreis, den Goldenen Schikaneder, nominiert (Gasa Valgas Faust, Catalanis La Wally, als Darsteller für Nebenrollen Joshua Lindsay und Susanna von der Burg). Stella, der darstellende Kunst.Preis für junges Publikum, hat 2014 Tirol erreicht. 14 Inszenierungen die derzeit besten Produktionen für Kinder und Jugendliche der österreichischen Theaterszene wurden in fünf Städten gezeigt. Die Preisverleihung fand am 17. Oktober im Tiroler Landestheater statt. Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI) nahm 2013/14 die Arbeit mit Francesco Angelico als neuem Chefdirigenten auf. Der Italiener hat das Orchester seit 2010 immer wieder dirigiert und eine große Fangemeinde gewonnen. Im Theater übernimmt er pro Saison zwei Operndirigate. In den saisonalen acht Konzerten widmet sich Angelico mit den Innsbrucker Symphonikern, die in den letzten Jahren eine starke Verjüngung erfahren haben, dem klassischen Repertoire, selten gespielten Werken und zunehmend der Musik des 20. Jahrhunderts. Als Gastdirigenten und Solisten holt er arrivierte Künstler und Nachwuchstalente, stellt aber auch Musiker aus den eigenen Reihen solistisch ins Rampenlicht. Annedore Oberborbeck wurde nach ihrem Probejahr als neue Konzertmeisterin bestätigt. Im Februar 2014 ist Michael F. P. Hubers Konzert für Pauke und Orchester uraufgeführt worden, Benjamin Shwartz dirigierte, Solist war Robert Zorn. Berg, Webern, Messiaen, Schnittke, Eötvös u.a. nahmen Beziehungen auf zu Haydn, Schubert, Strauss, Brahms, Berlioz, Tschaikowsky usw. Ein Konzert mit Folgen fand im Mai 2014 statt: Angelico erarbeitete mit dem TSOI Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 6, die Pastorale. Dies in so großer Intensität und so erfolgreich, dass in der nächsten Spielzeit beschlossen wurde, ab 2015/16 in drei Saisonen alle Symphonien Beethovens aufzuführen. Begehrt sind die fünf Sonntags-Matineen des TSOI mit ihren reizvollen Programmen und die Neujahrskonzerte in Innsbruck (mit öffentlicher Generalprobe), Reutte und Kufstein. Keine Ergänzung, sondern gleichwertige Teile des Programmes bilden Junges TLT und Junges TSOI. Eine unglaubliche Fülle an Veranstaltungen wird da geboten, für jedes Alter ist etwas dabei. Mit mobilen Theaterstücken geht man auf Reisen, es gibt Kindertheater, Kinderoper, den heiß geliebten Erwin, Ferienkurse, Familienkonzerte, Klangstunden, Probenbesuche, Sitzkissenkonzerte, Gesprächskonzerte, Workshops und mehr. Die Theaterpädagogischen Aktivitäten stehen Menschen von 5 bis 100 mit jeweils passenden Angeboten offen, die Klassik Lounge in der Kulturbackstube wird fünf Mal pro Saison zur Szene. Nicht nur mit künstlerischen Fragen hatte sich die Theaterleitung 2014 am Rennweg auseinanderzusetzen. Im November wurde bekannt gegeben, dass während der Bauphase des Hauses der Musik ( ) die Kammerspiele im Messesaal auf der Messe Innsbruck eine übergangsweise Unterkunft finden. Die Kosten trägt das Theater. Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck wird seine Proben im Saal des Canisianums abhalten. Festspiele Es gibt nur einen einzigen Monat, der festspielfrei ist in Tirol: den Februar. Der Reigen beginnt Anfang März mit artacts und endet im Jänner mit den Erler Winterspielen. Bei der herbstlichen Außerferner Kulturinitiative sieht man es so: Kultur findet nicht nur in den Metropolen statt. Kultur wird wahrnehmbar durch feine Verästelungen bis tief in die Provinzen. Diese feinen Beziehungsnetze gilt es zu pflegen, denn sie sind die Nahrung für all das, was als Kunst sichtbar wird. Es braucht nicht immer ein Jubiläum war für die Musikgeschichte ein starkes, ein entscheidendes Jahr, wohl wert, dem Dreigestirn, das damals zur Welt kam, 8 Kulturbericht 2014

11 Musikleben Tirol 2014 Cestis Oper Orontea bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Foto: IF José Carreras singt im Festspielhaus Erl El Juez. Foto: Kupfer media die Aufmerksamkeit eines Festspiels der Alten Musik zu sichern. Obwohl: Ohne Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel geht bei einem Festival vorklassischer Musik generell ja gar nichts, und Domenico Scarlatti kommt oftmals zu kurz. Auf das Jahr 1685 war der Spot der Innsbrucker Festwochen der alten Musik 2014 gerichtet. Und von 2014 aus der Blick 300 Jahre zurück: 1714 erlebte in Rom Scarlattis Oper Narciso, wie sie erst später genannt wurde, ihre Uraufführung. In demselben Jahr begann Bach die Komposition an seiner Messe in h-moll. Um diese beiden Werke und Händels erste Oper, Almira (der Komponist war damals gerade 19 Jahre alt) kreiste das Festwochenzentrum, umgeben von Vorbildern und Erben der drei Komponisten. Almira war eine von Festspielleiter Alessandro De Marchi fantasiereich aufbereitete, veritable Entdeckung, Scarlattis von Händel sehr geschätzte Oper Narciso, von Fabio Biondi elegant dirigiert, war von Davide Livermore mit Ironie, großem Gefühl und opulenten Filmprojektionen auf die Bühne gebracht worden. Viermal L Orontea von Pietro Antonio Cesti in Innsbruck: 1656 am Innsbrucker Opernhaus uraufgeführt, 1982 von René Jacobs konzertant wiederbelebt, 1986 szenisch realisiert nun im Erfolgsformat der Festwochen, Barockoper jung, im Innenhof der Theologischen Fakultät gezeigt. Rund um die drei eindrucksvollen Opernabende ein Konzertreigen mit Bach-Motetten (Schönberg Chor), Händel mit B Rock, einem halbszenischen Händel-Pasticcio, der Odisea Negra in der Reihe Open Mind. Den 5. Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti gewann der 27-jährige Tenor Rupert Charlesworth aus Großbritannien. Die Festwochen der Alten Musik 2014 erreichten eine Auslastung von 97 %. Der Schwerpunkt auf Bach, Händel und Scarlatti hätte ein enorm starkes Publikumsinteresse ausgelöst, hieß es in der Aussendung des Festivals. Wie immer waren die Festwochen durch die Ambraser Schlosskonzerte eingestimmt worden. Das Osterfestival Tirol 2014 hatte mit dem Geiger Sergey Malov, dem Kairos Quartett, der Lautten Compagney, dem Quatuor Diotima und den Tiroler Michael Schöch und Oswald Sallaberger starke interpretatorische Argumente für das wie immer zwischen Alter und Neuer Musik wechselnde Konzertprogramm. Ereignishaft der ausschließlich der russischen Komponistin Galina Ustvolskaya gewidmete Abend mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja und Markus Hinterhäuser, dem Wiener Festwochen-Chef und designierten Intendanten der Salzburger Festspiele, der in Hall endlich wieder als Pianist zu erleben war. Eine besondere Entdeckung war das Vokalquintett Profeti della Quinta. spiel Träumen war das Motto, und das betraf auch die vier starken, außergewöhnlichen Tanzabende. Beim Osterfestival vermittelt die Galerie St. Barbara europäische Tanzavantgarde in inhaltlich anspruchsvollen Auseinandersetzungen, 2014 u.a. enfant von Boris Charmatz. Im Wonnemonat Mai war die elfte Ausgabe von Musik im Riesen wie jedes Jahr von dem Komponisten und Pianisten Thomas Larcher zusammengestellt ausgerichtet Kulturbericht

12 Musikleben und Tanz Tirol in 2014 Tirol 2012 auf die menschliche Stimme und auf Kompositionen für Streicher und Klavier. Der Bariton Matthias Goerne, der ebenso prominente Dirigent Louis Langrée und die Camerata Salzburg eröffneten mit Werke von Bach, Eisler und Strauss. Im Künstlerreigen folgten Mark Padmore, das Vokalensemble Vox Luminis, der Schauspieler und Regisseur Karl Markovics, die Pianisten Gottlieb Wallisch, Andrew West und Tamara Stefanovich u.a.. Sie und Larcher hielten im Konservatorium und in der Musikschule Wattens Meisterklassen für Klavierschüler. Ende Juni begannen beim 20. Internationalen Tanzsommer Innsbruck die nonverbalen Emotionsströme zu fließen. Das Bühnenprogramm reichte von den Meistern der Perfektion und Harmonie, dem Dance Theatre of Harlem (USA), über die pulsierende Lebensfreude der Sao Paulo Dance Company (Brasilien) zu der den Tanz sprengenden Akrobatik der 7 Fingers (Kanada). Als neues Format gab es am 27. Juni anlässlich der Tanzsommer-Eröffnung einen Langen Tag des Tanzes zum Zuschauen und Mitmachen, basierend auf folgender Überlegung des Veranstalters: Vor 20 Jahren hat der Tanzsommer erstmals stattgefunden, und seitdem Tanz in den vielfältigsten Facetten in die Landeshauptstadt gebracht. Der Tanzsommer hat nicht zuletzt auch die lokale Tanzszene belebt. Gemeinsam mit den unzähligen Institutionen, die sich mit Tanz beschäftigen, der mehr als lebendigen Streetdance Szene, den vielen Tanzkompanien, will der Tanzsommer einen Tag lang zeigen, dass Innsbruck wirklich eine pulsierende Tanzstadt ist. Krönender Abschluss war ein Open-Air der Grupo Puja. Und dann war es schon wieder soweit, zeitvergessen in Wagners wogende Klangwellen einzutauchen: Die Tiroler Sommerfestspiele Erl begannen. Wer süchtig nach dem Ring des Nibelungen ist, konnte sich im Passionsspielhaus anbinden. Dort lief zwei Mal der Ring, dort wiederholte Gustav Kuhn dem 70. Geburtstag seines Präsidenten, Mäzens und Freundes Hans Peter Haselsteiner zu Ehren den international spektakulärsten Erfolg seines Festspiels: den 24-Stunden-Ring. Aber noch etwas kann süchtig machen: Bruckner. Kuhn setzte in den drei Sonntagsmatineen die Symphonien Nr. 7, 8, 9 an. Kammermusik gab es mit dem vertrauten Pianisten Davide Cabassi und ein paar Pointen mit Volksmusik, Weltmusik und Opernsängern, die ihre unbekannten Facetten auslebten, sowie eine jazzige Ring-Session als Vorabend zum Vorabend. Die 17. Sommerfestspiele gehen in Erl mit einer Spitzenbilanz zu Ende: Besucher steigern die Auslastung auf 96 %, die Nettoeinnahmen von 1,2 Millionen Euro bedeuten neuen Rekord. In den ersten Monaten 2014 lief noch der gut besuchte Kammermusikzyklus der Münchner Philharmoniker. Nach der Sommersaison, Anfang August, die Sensation im Festspielhaus: José Carreras Rückkehr auf die Bühne in einer Opernuraufführung. Christian Kolonovits schrieb ihm El Juez (Der Richter) auf den Leib und Carreras überzeugt und berührt in dieser Rolle. Die Erler Winterspiele 2014/15 im Festspielhaus bringen außer Kuhns Gesamtzugriff auf Mozarts Così fan tutte als Abschluss seines Da Ponte-Zyklus auch Überraschungen: Beethovens Fidelio inszeniert Kuhn nicht selbst Hauptsache, er steht am Dirigentenpult. Bühnenbild und Regie übernimmt der bildende Künstler Alexander Polzin. Das Ergebnis ist umstritten. Die Osttirolerin Cornelia Rainer zeigt eine imponierende Fassung von Kurt Weills Die sieben Todsünden und setzt Matthias Drievkos Die Nachtigall und die Rose ins Bild. Bachs Weihnachtsoratorium hat Kuhn noch vor Festspielbeginn aufgeführt. Drei der fünf Symphoniekonzerte gibt er ab, an den versierten Tito Ceccherini und an Andreas Leisner. Wie im Sommer waren auch im Winter die vier Opernaufführungen mit einer Gesamtauslastung von fast 98 % der Verkaufsrenner. Ich glaube, wir konnten die Menschen davon überzeugen, dass es auch sinnvoll sein kann, die Feiertage nicht nur daheim vor dem Kamin oder beim Skifahren zu verbringen, sondern stattdessen auch einmal in die Oper oder in Konzerte zu gehen, sagte Kuhn. Das von Delugan Meissl erbaute neue Erler Festspielhaus wurde von der Jury für eine Auszeichnung des Landes Tirol für Neues Bauen auserwählt. Bei dem Tiroler Festival für Neue Musik, Klangspuren, ist organisatorisch Kontinuität eingekehrt. Der künstlerische Leiter Matthias Osterwold, der bis 2014 sehr erfolgreich die Berliner Maerz-Musik kuratiert hatte, legte sein zweites Programm vor, Angelika Schopper übernahm mit 1. Jänner 2014 die Geschäfts- und Vereinsführung von Klangspuren. Künstlerisch war Bewegung in den 17 Tagen. Nordlicht holte als Motto die Musikszenen Dänemarks, Norwegens und Islands in die Alpen, dazu wie üblich internationale und heimische Neue Musik. Den Wechsel der Empfindungen markierten allein schon der Däne Hans Abrahamsen und der in Wien lebende Tiroler Wolfgang Mitterer, beide als Composer in Residence geladen. 10 Kulturbericht 2014

13 Das Minetti Quartett musizierte bei der Jeunesse. Foto: Irène Zandel Michael Schöch spielt bei der Galerie St. Barbara die Beethoven- Klaviersonaten. Foto: Arturo Fuentes Outreach Eröffnung Foto: Martin Vandory Ramon Jaffé (Mitte) spielt mit heimischen- und Gastmusikern in Hopfgarten Friedrich Guldas Cellokonzert. Foto: KMF Eine Fülle von Uraufführungen wurde ergänzt durch die Ergebnisse der Ensemble Modern Akademie sowie durch Filme, Lesungen, Exkursionen, die noch junge Late Nite Lounge und natürlich die beliebte Pilgerwanderung. Die Tiroler Ensembles Windkraft, Greifer und The Next Step trafen auf feine nordische Ensembles und blendende Solisten. Hannes Kerschbaumkers luce nera für zwei Tänzer, Schauspieler, Sopran und Ensemble es spielte das Tiroler Ensemble für Neue Musik führte mit harten Folterberichten aus der chilenischen Pinochet-Ära erstmals in den musiktheatralischen Bereich. Ein spezielles Thema ergab sich durch die Einbindung traditioneller Instrumente wie Zither, Akkordeon, Zymbal und Hardangerfiedel. Klangspuren, sagte Osterwold, sei ein Festival in Bewegung, mit vielen experimentierfreudigen Kostbarkeiten und Abenteuern des Hörens und Sehens. avantgarde tirol, Festival und Internationale Akademie für Neue Komposition und Audio-Art, hat sich in den zwei Jahrzehnten seines Bestehens trotz permanent schwieriger Bedingungen der jüngsten Komponistengeneration als Forum für neue Tendenzen und Kompositionstechniken präsentiert. Nach krankheitsbedingter zweijähriger Pause hat sich Gründerin und Organisatorin Marianne Penz-van Stappershoef im Dezember 2014 mit ihrer avantgarde tirol in Rattenberg und Schwaz zurück gemeldet. Marek Choloniewski, eine wesentliche künstlerische Instanz seit Anbeginn, war wieder da, ebenso wie das Ensemble Muzyka Centrum aus Krakau und das Tiroler Ensemble für Neue Musik. In der Schwazer Galerie Unterlechner wurden parallel Bilder des syrischen Malers Ziad al Abbo gezeigt. Zurück ins junge Jahr 2014 mit seiner großartigen, verlässlichen Fülle an regelmäßigen zyklischen Veranstaltungen. Anfang März markierte artacts 14, das Festival für Jazz und improvisierte Musik, in der alten Gerberei von St. Johann seine internationale Bedeutung in Ereignissen mit Stars wie dem Cellisten Tristan Honsinger und Newcomern. Im Mai pilgern Leute, die es etwas weniger freejazzig mögen, nach Imst zum Tschirgant Festival erfreute man sich am Auftakt mit Herbert Pixner, am Finale mit Bobby Mc- Ferrin und an Eric Burdon dazwischen. Im Juni wird s dann wieder heftiger beim Innsbrucker Heart of Noise Festival an der Schnittstelle zwischen Sound und visuellen Medien. U.a. kamen der Japaner Ryoji Ikeda, Yuri Ancarani mit Lorenzo Senni, die Amerikanerin Holly Herndon und Kulturbericht

14 Musikleben und Tanz Tirol in 2014 Tirol 2012 Christoph Fügenschuh. Gegenbewegung verschafft Ende Juli das New Orleans Festival mit heimischen und internationalen Musikern am Innsbrucker Marktplatz. Neu: Das Innsbrucker Treibhaus, ganzjährig die beliebte Adresse für alle Generationen, kümmerte sich ab Mitte Juli mit einem Fernweh-Festival um die Daheimgebliebenen und auch jene mit Heimweh: Weltmusik, erstklassig besetzt mit Suzanne Vega, Hugh Maselka, Taksim Trio, Al Di Meola, Angelique Kidjo, Harri Stojka, Clara Luzia, Maschek und vielen anderen. Jazz mit profilierten Künstlern bot wiederum das Outreach Festival Anfang August. Vorangegangen sind Academy und Workshops, Gelegenheit, mit großen Jazzern zu arbeiten. Eine Innovation gab es zur Festival-Eröffnung: Zehn Outreach-Partnerstädte, und zwar New York, Hong Kong, Istanbul, Kopenhagen, Paris, Wien, Helsinki, Berlin, Peking und Hamburg. Dort arbeiten Outreach-Botschafter an der Vernetzung einer Fangemeinde mit dem Ziel eines internationalen Outreach Music Club. Im Oktober schließlich das Forward Music Festival in der dritten Auflage in den Kristallwelten, um einen Monat vorverlegt und nur an einem statt an drei Tagen, weil der Riese für weitere Schönheits-Behandlungen die Augen schloss: fmriese 2014 mit dem Elektronikstar Squarepusher, der Kombo Kompost 3 und dem Duo Andreas Matthias Pichler. Individuell und qualitativ ausgerichtet sind auch die zahlreichen Tage, Sommer, Feste und kleineren Festivals, die einen Besuch häufig mit künstlerischen Entdeckungen lohnen. Dazu gehören die Tiroler Barocktage, die von Karlheinz Schütz geleiteten Horizonte Landeck, die Kammermusikfestivals Seefeld und Hopfgarten (im Brixental inklusive Liederabend Angelika Kirchschlager), die kleine herbstliche Konzertreihe im Stift Stams, die seit 2014 Obertöne heißt, Toninton in Innsbruck, die Saitenspiele in Hall, Alpentöne in Obergurgl, der Kufsteiner Operettensommer (2014 My Fair Lady ) und viele mehr. Die Beethoven Tage im Unterland haben gute Interpreten, aber eine nicht immer professionelle Ausrichtung. Auf Bläsermusik in vielfältiger Besetzung spezialisiert und mit prominenten Vertretern ihres Genres bestückt sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte. Kufstein hat seinen Tiroler Bläserherbst. Ein wenig Festspielcharakter hat auch so manche sommerliche Konzertreihe, von denen es landauf, landab eine ganze Menge gibt. Zu den ältesten gehören die Konzerte in Igls und Schwaz, zu den gefragten auch jene im Augustinermuseum Rattenberg und während des August in Kitzbühel, wo Anfang Juli Mezzostar Elina Garanca speziell die Opernfreunde hinzieht und 2014 erstmals mit den Wiener Sängerknaben auftrat. Kaum ein Ort, in dem man sich nicht mit gemischten Programmen um die Unterhaltung von Einheimischen und Gästen kümmert. Konzerte Landesweit ist die Fülle unübersehbar, kein Genre bleibt unbeachtet, und wieder gab es zahlreiche Uraufführungen. Weitgehend ausverkauft sind nach wie vor die Meister- und Kammerkonzerte in Innsbruck, die 2014 von Philip Brunnader herausragend programmiert worden sind. Große Namen bedeuteten da nicht nur Glanz, sondern auch Inhalt und Entdeckungen. In den Meisterkonzerten waren u.a. das Budapest Festival Orchestra und Ton Koopmans Amsterdam Baroque Orchestra und Choir sowie Pianist Grigorij Sokolow und die Geigerin Hilary Hahn da, in den Kammerkonzerten gab es besondere Abende mit Tenor Daniel Behle, dem Bratscher Nils Mönkemeyer, dem nur künstlerisch exzentrischen französischen Superstar Patricia Petibon u. a. In der Reihe Musik + der Galerie St. Barbara begann das Jahr mit dem wunderbaren Christian Bezuidenhoit, der so berückend schön und tiefsinnig das Hammerklavier belebt und Mozart spielte. Hopkinson Smith war mit der Sängerin Mariana Flores da und Michael Schöch reifte weiter an Beethovens Klaviersonaten. In der Musikreihe des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum, musikmuseum, hatte man sich dem Bezuidenhout-Konzert angeschlossen, es folgte ein Gedenkkonzert für Werner Pirchner und Haimo Wisser. Von Interesse des weiteren Neue Kompositionen aus Tirol sowie die Wiederentdeckungen von Werken älterer Tiroler Tonschöpfer. Ein ganz besonderes Konzert und erneut Pionierarbeit in Sachen Frühromantik war das Bläserkonzert mit einem Spezialistenensemble und NovoCanto. Das Orchester der Akademie St. Blasius hat schon so manches Projekt von musikmuseum getragen bestritt das Orchester mit Symphonischen Dichtungen von Ernst Tschiderer erneut das Sommerkonzert des Instituts für Tiroler Musikforschung in Stift Stams. Die eigenen Programme von St. Blasius bewegen sich abseits des Mainstreams und mitunter an ungewöhnlichen Orten, 12 Kulturbericht 2014

15 Musik und Musikleben Tanz in Tirol Enrique Gasa Valga und seine Startänzerin Sue Jin Kang in Seoul. Foto: TLT Enfant von Boris Charmatz beim Osterfestival. Foto: Christophe Raynaud De Lage 2014 zum Beispiel in der Klinik für Psychiatrie. Ein Abend nahm Bezug auf eine Veranstaltungsreihe zum Thema Musik Brückenschlag zwischen Psychiatrie und Gesellschaft. St. Blasius widmet sich den Werken von Michael F.P. Hubert, aufsehenerregend auch das Konzert mit dem elektronischen Musikinstrument Theremin. Die Abonnementreihe des Tiroler Kammerorchesters InnStrumenti folgen einer bewährten Struktur, beginnend mit dem Neujahrskonzert. Weiters gibt es junge Solisten, neue geistliche Musik unserer Zeit in Götzens, zeitgenössische Komponisten und eine klassisch/romantisch ausgerichtete Matinée. Im März haben der Trompeter Andreas Lackner und seine Freunde mit InnStrumenti Circus, Konzertstück für 6 Naturtrompeten, Streicher und Schlagwerk von Christof Dienz uraufgeführt. Die Innsbrucker Abendmusik wartete u.a. mit L Orfeo Barockorchester auf, Veranstalter Peter Waldner, der jährlich mit Konzerten und Orgelreisen Orgelschwerpunkte setzt, feierte sein 25-jähriges Organistenjubiläum. Die himmlische Stadt heißt die Konzertserie von Windkraft, der Kapelle für Neue Musik, die Dirigent Kasper de Roo mit spannenden Programmen und Uraufführungen versorgt. Das Ensemble wurde vom Central Conservatory of Music Beijing als Ensemble in Residence zum International Composition Workshop nach China eingeladen. Fünf Windkraft-Mitglieder präsentierten in Peking neueste österreichische Bläsermusik. Die Jeunessekonzerte in Innsbruck, Schwaz und St. Johann halten von Alter bis Neuer Musik und sehr viel dazwischen eine feine Auswahl an Konzerten bereit (die für jede Generation preisgünstig zugänglich sind). Das Europäische Forum Alpbach vergibt seit vielen Jahren für die Eröffnung eine Uraufführung, 2014 ging der Kompositionsauftrag an Joanna Wozny. Cello goes Tango wurde vom Trio Amos aufgeführt. In einem Nachtkonzert waren in Alpbach auch der Violoncellist Friedrich Kleinhapel und der Pianist Andreas Woyke zu erleben. Dass nicht nur Innsbruck eine Orgelstadt ist, sondern Tirol ein Orgelland, zeigen die vielen Orgelkonzerte und die großen Orgelbewerbe. Der weltweit bedeutende, höchst anspruchsvolle Paul-Hofhaimer-Preis der Stadt Innsbruck an der Ebert-Orgel findet alle drei Jahre statt (nächster 2016), der Kitzbüheler Franz-Schmidt-Bewerb wird nach 2014 ebenfalls wieder 2016 stattfinden. Zweijährig zuletzt ebenfalls 2014 wird das noch junge ORGEL.fest rund um die besten Tiroler Organisten in Hall Ende Juli geführt. Die Orgelkonzerte und Orgelkonzertreihen erstrecken sich vom Kufsteiner Orgelsommer über die Schwazer Orgelfeste und den Innsbruck-Schwerpunkt bis Breitenwang im Außerfern. Jazz und Popularmusik Vom reichen Festspieltreiben war bereits die Rede. Nur noch einige Spots: Hans Oberlechner hat im MuKu in der Alten Gerberei in St. Johann mit dem Sun Ra Arkestra Vereinsgeschichte geschrieben. Die Innsbrucker p.m.k Kulturbericht

16 Musikleben und Tanz Tirol in 2014 Tirol 2012 feierte ihren 10. Geburtstag mit einem Straßenfest, in Imst wurde der 30. Geburtstag des Art Clubs mit einem Jubiläumsevent begangen. Das Haller Stromboli macht seine Bühne gern auch für Newcomer und Jazzstudenten frei. Der Innsbrucker Songwriter Florian Horwath präsentierte ein neues Album, das Rapduo Tiefsinntaucher, zwei junge Frauen, tritt gern in Clubs auf. Der in Wien lebende Tiroler Philipp Quehenberger, laut Eigendeffinition irgendwo in der Grauzone zwischen Hardcore, Techno und Free Jazz, legte mit Content ein Tanzalbum für Freaks vor. Mozarts Nightmare hieß die neue CD von Christian Wegscheider mit Mozart-Briefen, Mozart-Werken und Wegscheider-Groove. Bryan Adams kam in die Innsbrucker Olympiahalle, Katie Melua ins Congress und Rapper Marteria in den Hafen. Zu James Blunt und den Rock-Giganten Deep Purple pilgerte man nach Kufstein. Gute Nachrichten kamen aus Schwaz: Der Jazzclub Eremitage wurde im Februar 2014, im Jahr seines 40. Geburtstages, von einem neuen Team wieder geöffnet. Zum Start spielte der Jazzgitarrist David Philips. Aus- und Fortbildung, Jugend Die Basis der Tiroler Talentepflege legen die Ausbildungsinstitutionen, und die Anzahl der Musikschüler und -studenten, vor allem das Niveau, ist in Relation zur Größe Tirols überragend. In den 26 Tiroler Landesmusikschulen wurden im Schuljahr 2013/14 insgesamt Menschen unterrichtet, weiblich, männlich davon unter 24 Jahre alt. Dazu kommen die Schülerinnen und Schüler der vier Gemeindemusikschulen Innsbruck, Telfs, Hall und Wattens. Im Wintersemester 2014/15 haben am Tiroler Landeskonservatorium 672 Studenten und Studentinnen 726 Fächer belegt. In der Konzertreihe des Kons zeigen sie ihren hohen Standard und die Ausbildungsmöglichkeiten. Mozarteum und das Musikwissenschaftliche Institut der Universität Innsbruck bilden die Spitze. Nicht zu vergessen das Musikgymnasium Innsbruck, diese wesentliche Talenteschmiede, die im Mai mit einem Festkonzert ihr 30-Jahr-Jubiläum beging, sowie die Musikklassen an verschiedenen Anstalten. 143 junge Musiker und Musikerinnen aus Tirol bestritten vom 4. bis 11. Juni 2014 den 20. Bundeswettbewerb Prima la Musica in Wien. Davon waren 52 Solistinnen und Solisten mit vier jugendlichen Begleitern, 87 musizierten in 24 Ensembles. In der Solowertung belegten die Tiroler Teilnehmer 18 erste und 20 zweite Plätze sowie 14 Mal den dritten Platz. In der Ensemblewertung erreichten sie 17 erste und sieben zweite Plätze. Unmut unter Musikpädagogen und Künstlern erregte ein 2014 neu formuliertes Kriterium in der Ausschreibung, das Jazz, Pop und Folkmusic verbietet. Quer durch Tirol finden Instrumentalisten und Vokalisten eine breite Palette musikalischer Fortbildung. Von Fiss bis Wörgl, von Seefeld bis zum Achensee wird in Kursen und Seminaren aber nicht nur unterrichtet, sondern auch eifrig konzertiert. In Erl hält Gustav Kuhn Meisterkurse für angehende Dirigenten. Chöre, Blasmusik, Brass und Volksmusik Sängerinnen und Sänger sind derzeit im Tiroler Sängerbund vereint, und primär für sie, aber auch für alle anderen Chöre und Interessierten, wird die Ausbildungsund Fortbildungsschiene immer stärker und spezifischer ausgebaut. Dazu eine Fülle von Veranstaltungen. Cantomania feierte 20-jähriges Bestehen, Stimmen und Vocapella zeigten in gemischten Programmen hohe Qualität, NovoCanto bewies sich mit Händels Messiah um nur einige zu nennen. Zum absoluten Höhepunkt des Chorjahres wurde am Nationalfeiertag 2014 die zu Recht gefeierte erste Tiroler Aufführung von Benjamin Brittens eindringlichem War Requiem unter Claudio Büchlers Leitung. Die zahlreichen Aktivitäten der Wiltener Sängerknaben gipfelten in einer China-Reise. Tiroler Blasmusikverband: Die Kapellmeisterausbildung, das von Landeskapellmeister Hermann Pallhuber initiierte Modell Tirol, erweist sich in der Kooperation von Verband, Konservatorium und Musikschulen, inzwischen aber auch hinsichtlich erster Ergebnisse, als wahrlich modellhaft und macht bereits Schule. Die Musikanten und Musikantinnen in den 302 Musikkapellen Tirols ziehen ideenreich ihre Jahresprogramme durch, 2014 sind sie ingesamt Mal ausgerückt. Zählt man die Proben dazu, ergeben sich Einsätze. Das bedeutet einen Schnitt von Kulturbericht 2014

17 Musikleben Tirol 2014 Verpflichtungen pro Kapelle, die Aktivität der Jugendorchester nicht eingerechnet. Den Tiroler Blasmusikpreis erhielten 2014 die Marktmusikkapelle Nußdorf-Debant (Kategorie I) und die Musikkapelle Hatting (Kategorie II). Im Herbst veröffentlichte der Blasmusikverband die CD Homeland, Ziel nach intensiver Arbeit des großartig aus fast allen Landesteilen sich vereinigenden Ensembles Symphonic Winds Tirol. Die Musikkapelle Zams widmete sich aufwendig dem Werk des heimischen Komponisten Josef Netzer im 150. Jahr nach seinem Ableben. Als Orchesterprojekt des Tiroler Blasmusikverbandes wurde von Hermann Pallhuber die Brass Band Tirol gegründet. Eine kleine Debüt-Tournee fand im April statt. Im Jänner 2014 wurde nach dreijähriger Vorbereitungszeit eine weitere Spitzenband, die R.E.T. Brassband Red Eagles Tyrol gegründet, die unter der Leitung von Andreas Lackner steht. Bereits am 9. November 2014 gewann die Band den 1. österreichischen Brassband Wettbewerb in der Challenge Section. Ende April hat die Militärmusik Tirol im Innsbrucker Congress bei ihrer Edelweiß-Gala in großer Formation ein anspruchsvolles Programm geboten. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass Ende des Jahres die neun Militärmusikkapellen Österreichs auf jeweils 20 Musiker zurückgestutzt werden würden. Massiver Protest hatte verhindert, dass, wie ursprünglich geplant, Österreichs neun Militärkapellen auf vier in voller Besetzung reduziert werden. Höhepunkt des Jahres in der Volksmusik war der Alpenländische Volksmusikwettbewerb 2014 mit der Vergabe der Herma Haselsteiner-Preise. Von den weiteren besonderen Veranstaltungen seien stellvertretend Echos der Vielfalt im Innsbrucker Treibhaus genannt, ein Abend, der Musik in Tirol lebender Minderheiten auf die Bühne bringt, das Dialektmusikfestival mundartgerecht in Längenfeld und Klangstadt in Hall. Den ersten Tiroler Jodelworkshop initiierten Martha und Reinhard Schwaizer. Mit Jodler vom Almschroa bis zum Bravourjodler will das Ehepaar einen Beitrag leisten, diese spezifische musikalische Form zu erhalten. Im Oktober präsentierte Thomas Nußbaumer als Herausgeber das Buch Das Neue in der Volksmusik der Alpen Von der,neuen Volksmusik und anderen innovativen Entwicklungen. Gemeinsam mit seinem musikwissenschaftlichen Kollegen Franz Gratl gab Nußbaumer eine Frühgeschichte des Walzers heraus. Tanz Tirol tanzt, und mit Begeisterung. Mehrere Tanzschulen haben landesweit in den letzten Jahren geöffnet, Die eine oder andere Tanzschule reicht junge Talente an große Ausbildungsstätten weiter, aber noch immer, beklagen die Profis, kann jeder ungeprüft auf seine fachliche Eignung eine solche Schule betreiben. Tanz 41, der noch junge Freie Tanzverband Tirol an der Hallerstraße, hat ein reges Kursprogramm und auch Aufführungen. Und seit 2014 ein Hausorchester, die camerata vierundeinzig. Es ist im Jänner auf Initiative eines Musikerpaares, der Dirigentin und Pianistin Ya-Wen Yang und des Schlagwerkers Martin Köhler, gegründet worden und im Kern ein Streichorchester aus professionellen, in Tirol lebenden Musikerinnen und Musikern, offen für besetzungserweiternde und künstlerische Erkundungen. Bereits wenige Wochen nach der ersten Gemeinsamkeit von Tanz und Livemusik entstand eine Konzertreihe für Orchester und Tanz, konzertanz. Das österreichweit einzigartige Konzept an der AHS St. Johann bewährt sich: In dem fünfjährigen Oberstufengymnasium wurde neben dem Schulunterricht ein Unterrichtszweig mit zwei Schwerpunkten installiert, Tanz und Musical.... Ursula Strohal: freie Kulturredakteurin mit Schwerpunkten Musik, Theater, Literatur, Tanz Kulturbericht

18 16 Kulturbericht 2014

19 Das Tiroler Sprechtheater 2014 Silvia Albrich Das Theaterjahr 2014 war geprägt von Festivals und Jubiläen: ein unverkennbares Zeichen für die kontinuierlich erfolgreiche, höchst aktive Theaterarbeit ebenso wie die enorme Spielfreude im ganzen Land. Theater trifft 2014 Eine Reise in die Provinz 2008 stellte sich die freie Innsbrucker Theaterszene erstmals in einem eigenen Festival vor, das seither alle zwei Jahre stattfindet wurde Innsbruck im November zum vierten Mal zur Bühne des freien Theaterfestivals. Festival-Macher Thomas Gassner und Katrin Jud riefen die heimische Off-Theaterszene auf, sich aus der Nebelgranate des Provinzialismus heraus zu positionieren und das leidige Thema ein für alle Mal als selbstbewusstes künstlerisches Monument in die Landshauptstadt zu tragen. Sie stellten das Festival unter das Motto Wir alle sind Österreich. Eine Theaterreise in die Provinz. Eingereicht wurden nur zwölf Stücke, von denen eine hochkarätige Jury (Julia Gschnitzer, Doris Happl, Clemens Aufderklamm, Nora Schlocker) sechs Projekte auswählte: In Innsbruck, mon amour! von Peter Wallgram schauten Julia Kronenberg, Sonja Jehle und Elmar Drexel im Theater praesent der Welt- und Provinzstadt Innsbruck aufs Maul. Coop.FemArt brachte das ausschließlich weiblich besetzte Stück Brautstehlen Quasi (quasi) un opera buffa von Christine Frei (Regie Maria Wassermann) zur Aufführung. Das Westbahntheater bot mit der Produktion ProvinzSchwestern eine Montage aus Tschechows Drei Schwestern und Triumph der Provinz der deutschen Gegenwartsdramatikerin Felicia Zeller (Regie Fabian Kametz). Die Terpentinen bereicherten in der Bäckerei mit Miss Brauchtum. Die Terpentinen stöckeln in den Osten von Bernhard Falch, Olaf Sailer und Wolfgang Jäger das Festival. Die pataphysische Oper Epigonia im Treibhaus mit einem engagierten Ensemble (Musik Donauwellenreiter, Regie Michaela Senn/Ekehardt Rainalter), wunderbar choreographiert von Eva Müller, und die Provinzposse des Theater Melone, ein 24-stündiger Theatermarathon, in dem sechs Kurzdramen verfasst, Schauspieler gecastet, geprobt und uraufgeführt wurden, bildeten den Abschluss des Festivals. STELLA 14 makemake Wien, Warum das Kind in der Polenta kocht, Foto: Severin Mahrer Kulturbericht

20 Das Tiroler Sprechtheater 2014 Ein Fest der Stücke 7. Tiroler Dramatikerfestival 2002 initiierte der damalige Schauspieldirektor des Innsbrucker Landestheaters Klaus Rohrmoser das Dramatikerfestival, um Tiroler AutorInnen außerhalb des regulären Spielplanes eine Bühne zu bieten. Alle zwei Jahre zeigt das Festival neue Stücke von Tiroler AutorInnen bzw. mit Tiroler Themen mit jeweils rund fünf Aufführungen. Die siebte Auflage des Tiroler Dramatikerfestivals 2014 präsentierte unter Rohrmosers Leitung neun AutorInnen, deren Texte an verschiedenen Orten in Szene gesetzt wurden, Hauptstützpunkt war das Freie Theater Innsbruck am Landhausplatz. Dort gab es Um:hausen von Martin Plattner, Schnee vom Kofel Leichentuch von Egon A. Prantl, Wüste von Andrea Steinlechner (Regie und Hauptrolle Elli Wissmüller), Ewig Tot von Ernst J. Schmidlechner (Regie Claudia Holzknecht), Die Wut der Sanftmütigen von Mirjam Zadra, Heming:way out von Martin Kolozs, Clemens Lindners Viel Schnee in den Bergen und das große Abschlussfest (am 29. Juni) mit einem Theatermarathon mit Wüste, Ewig tot und Schnee vom Kofel. Leichentuch zu erleben. Im IVB-Linienbus war als Koproduktion mit dem Landestheater Bernhard Aichners Himmelfahrt zu sehen, im Steudltenn Zillertal Hakon Hitzenbergers Der letzte Ritter. Liebt Europa. Für alle ab 2 bis 100 Theaterfestival Steudltenn Ein Stadl mit Grundmauern aus dem 13. Jahrhundert und der über die Grenzen bekannte Name Zillertal sind die Basis für eine internationale, professionelle Truppe unter Tiroler Leitung, Themen der Zeit mit Eigenproduktionen und Gastspielen theatralisch aufzuführen. Zwischen 23. April und 28. Juni 2014 lud das Theaterfestival Steudltenn bereits zum vierten Mal zu seinem vielfältigen Programm nach Uderns und mehr als Besucher bestätigten dem Team, dass es mit seinem Anspruch, für alle Generationen Theater auf hohem Niveau zu bieten, richtig liegt. Unter der Leitung von Bernadette Abendstein zeigte das Theaterfestival unter anderen Daniel Glattauers Bestseller Gut gegen Nordwind oder die bejubelte Uraufführung von Hakon Hirzenbergers Rock-Pop-Musical Der letzte Ritter oder Liebt Europa!. Als Gastspiel des Theater Phönix Linz bot Steudltenn die Komödie von Florian Zeller Die Wahrheit von den Vorteilen, sie zu verschweigen und den Nachteilen, sie zu sagen und das Figurentheaterstück Mathilde, angesiedelt zwischen schwarzem Humor und herzzerreißendem Melodram, in leicht verständlichem Englisch für Erwachsene von und mit dem berühmten Handpuppenkünstler Neville Tranter, der auch einen Workshop leitete. Das Festival hatte zudem eine literarische Weltreise, Konzerte, Kabaretts und interessante Kinoabende auf dem Programm. Ein Festivalschwerpunkt ist für Programmgestalter Hakon Hirzenberger das besondere Angebot für ein junges Publikum mit kind- und jugendgerechten Produktionen, um alle für das Theater zu begeistern: Gestartet wurde mit dem Theaterstück DestroyDislike! LOL, in dem sich SchülerInnen der NMS Fügen 1 und der Polytechnischen Schule Mayrhofen im Rahmen der Initiative Macht/Schule/ Theater mit dem Thema Mobbing auseinandersetzten. Durch Shakespeares Der Sturm angeregt, bot das Theaterstück Sturm in einem Gastspiel von Plaisieranstalt unvergessliche Geschichten für Kinder ab zwei Jahren. Hirzenbergers Publikumshit Nelson der Pinguin für alle ab 4 und seine Fortsetzung Nelson in N.Y. wurde von den Kindern ebenso begeistert aufgenommen wie An der Arche um acht von Ulrich Hub, in dem auch Pinguine eine wichtige Rolle spielen. Das Theater Dschungel Wien bot beeindruckende Gastspiele mit Schlaf gut, süßer Mond für die Kleinen und Nipple Jesus, dem STELLA2010 preisgekrönten Stück für Jugendliche von Nick Hornby. Zu Gast waren auch das Jugendstil-Theater mit Hot Jobs und das Schuberttheater Wien mit dem Figurentheater Schlag sie tot. Kulturfestival stummer schrei 2003 gegründet, geht das Kulturfestival stummer schrei seit 2004 im Zwei-Jahres-Rhythmus über die Bühne. Mit keinem stummen, sonder mit einem Aufschrei-Fest wurde es am 20. Juni zum sechsten Mal eingeläutet und bot bis 3. August ein vielfältiges Theater- und Musikprogramm. Das Festival stand erstmals unter der Leitung von Thomas Gassner, der es stärker in der Region verankern 18 Kulturbericht 2014

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