Verliert OÖ doch einen Minister?

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Verliert OÖ doch einen Minister?"

Transkript

1 "Heute" vom Seite 14 Heute Oberösterreich Verliert OÖ doch einen Minister? Die Koalitionsver handlungen in Wien zwischen SPÖ und ÖVP könnten einschneidende Auswirkungen auf OÖ haben. Wie zu hören ist, wird diskutiert, das Landwirtschaftsministerium und das Gesundheitsministerium zu streichen. Was der Wahlkampf-Ansage von Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), die Regierung zu verkleinern, entsprechen würde. Für OÖ bedeutet das: Entgegen dem oö. SP-Wunsch würde Minister Alois Stöger aus Linz damit das Gesundheitsressort verlieren, das ins Sozialministerium von Rudolf Hundstorfer eingegliedert werden könnte. Und das Landwirtschafts-und Umweltministerium vom Niki Berlakovich (ÖVP) könnte Teil des Wirtschaftsministeriums von Reinhold Mitterlehner aus Helfenberg (Bez. Rohrbach) werden. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 1

2 "Kleine Zeitung" vom Seite: 26 Ressort: Graz Zentrum Graz Graz ist europaweit Spitze Lebensqualität: Umfrage der EU beschert Graz eine Top-Platzierung. MICHAEL SARIA Wenn die Murmetropole mit anderen Städten verglichen wurde, war ihr stets ein Spitzenplatz gewiss mit oft zweifelhaftem Ruhm: So fand das Lifestyle-Magazin Men s Health in Graz nicht nur die potentesten Kerle im deutschsprachigen Raum, sondern auch die eifersüchtigsten Männer. Da ist die jüngste Auszeichnung ein ganz anderes Kaliber: Immerhin führte die EU-Kommission eine Umfrage unter Einwohnern von 79 europäischen Städten durch und dabei landete Graz in Sachen Lebensqualität auf dem 14. Platz. Unter den Vertretern Österreichs bedeutete dies den Titelgewinn, rangiert doch Wien erst auf Platz 17. In Hinblick auf das Kulturangebot beträgt die Zufriedenheit der Grazer etwa satte 95 Prozent in diesem Punkt liegt die Murmetropole gar unter den Top drei. Ebenso streckten die Befragten in puncto Gesundheitsvorsorge und Bildung den Daumen hoch. Eine tolle Bestätigung, jubelte Bürgermeister Siegfried Nagl und lehnte Lorbeeren als Ruhekissen ab: Stattdessen kündigte er an, dass die Stadt Graz bald nachlegen und ebenfalls den Einwohnern auf den Zahn fühlen werde. Ein Punkt wird dabei wohl erneut zur Sprache kommen: Denn laut EU-Umfrage sind 70 Prozent der befragten Grazer mit der Luftqualität unzufrieden. Übrigens: Angeführt wird diese Liste von Aalborg (Dänemark) das Schlusslicht bildet Athen. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 2

3 "Kleine Zeitung" vom Seite: 26 Ressort: Murtal Murtal GESUNDHEITSFRÜHSTÜCK Wie viele Pillen sind zu viel? Die Experten sprechen beim Gesundheitsfrühstück der Kleinen Zeitung in Judenburg über gefährliche Wechselwirkungen. SONJA SAURUGGER Ein Mittel für den Blutdruck, ein Schmerzmittel wegen des Rheumas, ein Medikament zur Blutverdünnung: Ältere Menschen bringen es so leicht auf zehn Medikamente, die jeden Tag eingenommen werden müssen und das zu genauen Zeiten und ja nicht in Kombination mit bestimmten Nahrungsmitteln. Dass man in diesem Dschungel von Medikamenten leicht die Orientierung verliert, ist klar. Aber unsere Experten helfen, den Durchblick zu bewahren. Für ältere Menschen wird das Management so vieler Medikamente zur unbewältigbaren Aufgabe, weiß Akos Heinemann vom Institut für Pharmakologie der MedUni Graz. Wie man sich in diesem Dschungel zurechtfindet und welche gefährlichen Nebenwirkungen auftreten können, erklärt er beim Gesundheitsfrühstück der Kleinen Zeitung: Gemeinsam mit der Apothekerin Alexandra Mandl spricht er am Samstag über Polypragmasie: das Einnehmen vieler Medikamente und die Belastung, die das für den Körper bedeutet. Innere Blutungen Besonders gefährlich ist es, wenn mehrere Ärzte Therapien verschreiben, ohne voneinander zu wissen, sagt Apothekerin Mandl. So könne die Kombination von Blutverdünnern und Schmerzmitteln zu inneren Blutungen führen, die Kombination von Cholesterinsenkern und Antibiotika könne ein Nierenversagen verursachen was tödlich enden kann! Auf welche weiteren gefährlichen Wechselwirkungen man achten muss die Experten geben beim Gesundheitsfrühstück Auskunft. Die Kleine Zeitung lädt mit Neuroth, der steirischen Ärzte- und Apothekerkammer zum Gesundheitsfrühstück: Am Samstag, 12. Oktober, beraten die Experten zu gefährlichen Wechselwirkungen. Ort: Judenburg (Kaserngasse 18 20) ab 9 Uhr. Anmeldung: Tel Kosten: 5 Euro. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 3

4 "Kurier" vom Seite: 17 Ressort: Chronik Wi, Abend, Bgld, Länder, Wi, N.Ö., Morgen Wartezeiten "Dringend an diesem Problem arbeiten" Strahlentherapie.Patientenanwalt: Engpässe nicht nur bei Geräten, sondern auch beim Personal Monatelange Wartezeiten für Bestrahlungen von Krebspatienten - das prangerten Strahlentherapie-Experten wie berichtet an. Sie beklagten zum Teil sehr schlechte Bedingungen für die Patienten. Angst, aufgrund derartiger Engpässe womöglich eine lebenswichtige Therapie nicht zu erhalten, muss aber niemand haben, betont Gerald Bachinger, Sprecher der Patientenanwälte. "Aber die Spitzen bei den Wartezeiten, die es derzeit teilweise gibt, sind nicht tolerierbar." Das Thema nehme man sehr ernst. Bis Jahresende verlangt Bachinger als ersten Schritt relevante Daten zur Patientenversorgung - besonders aus Wien, NÖ und dem Burgenland, wo die Engpässe gravierender als im Westen sind. In einem Gespräch mit den Rechtsverantwortlichen der Länder, das unabhängig vom Radiologen-Aufschrei stattfand, wurde diese Datenerhebung noch am Montag beschlossen. Auslastung steigerndazu gehören auch die aktuellen Auslastungszahlen. "Es gibt Strahlentherapiezentren mit ganz unterschiedlichen Wartezeiten und solche, die nicht zu 100 Prozent ausgelastet sind. Hier umzuschichten und die Kapazitäten gleichzeitig voll auszuschöpfen, wäre ebenso ein Beitrag, die Wartezeiten zu reduzieren", so Bachinger. Im Vergleich mit anderen westeuropäischen Ländern habe Österreich ein 19-prozentiges Defizit an Therapiekapazitäten. Laut Ärztekammer stehen in Österreich durchschnittlich fünf Linearbeschleuniger pro einer Million Einwohner zur Verfügung, während es in Westeuropa sieben sind. Mit diesen Geräten werden Tumorzellen gezielt bestrahlt und damit zerstört. Univ.-Doz. Robert Hawliczek, Obmann der Fachgruppe Radioonkologie-Strahlentherapie in der Ärztekammer, wirft den politischen Entscheidungsträgern Nachlässigkeit vor. "Laut dem österreichischen Strukturplan Gesundheit müssten wir 64 Linearbeschleuniger haben, tatsächlich strampeln wir uns mit 43 Geräten ab." Wirksame TherapieDie Strahlentherapie gilt als hochwirksame Behandlung von Tumoren. In den 1990er-Jahren gab es auf diesem Fachgebiet enorme Fortschritte, betont auch Univ.-Prof. Richard Pötter, Leiter der Klinik für Strahlentherapie, MedUni Wien. "Die Technologien sind ebenso komplexer geworden. Diesen Entwicklungen wurde strukturell nicht Rechnung getragen." Für Patientenanwalt Gerald Bachinger müssen deshalb auch Bund und Länder in die Pflicht genommen werden. "Wir wollen eine wissenschaftlich fundierte Bedarfsberechnung, nicht eine, die in den 1990er-Jahren geplant wurde." Denn mit weiteren Geräten alleine ist es nicht getan. Kurz- und mittelfristig könnte die vielfach enge personelle Situation das größere Problem sein. In diesem Bereich sieht Patientenanwalt Gerald Bachinger einen großen Nachholbedarf. "Das Fach Radioonkologie müsste als Mangelfach deklariert werden."ingrid teufl Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 4

5 "Kurier" vom Seite: 17 Ressort: Chronik Wi, Abend, Wi, Morgen Wi, Abend, Wi, Morgen Neuer Ärzte-Wochenenddienst für die jüngsten Patienten vonjosef GebhardPilotprojekt.Kinderärzte mieten sich im AKH ein, um überfüllte Ambulanzen zu entlasten. Mit Fieber und Bauchweh sitzt die kleine Manitta in der Kinderambulanz des Wiener AKH. "Eine Stunde haben wir gewartet, bis wir drangekommen sind", erzählt ihre Mutter Niphalai Aiyara. "An den Wochenenden kann es schon etwas länger sein." Das ist leicht untertrieben: "Am Wochenende müssen kranke Kinder in Wiens Spitalsambulanzen vier bis fünf Stunden warten", schildert Peter Voitl, Kinderarzt in der Donaustadt. Der Grund: In ganz Wien sind an Samstagen gerade einmal drei Kinderarzt-Ordinationen offen. An Sonntagen ist es überhaupt nur eine, wie die Ärztekammer bestätigt. Noch dramatischer ist die Situation rund um die Weihnachtsfeiertage, wenn viele Ärzte auf Urlaub sind. Selbst bei banalen Infekten müssen daher die Eltern ihre Sprösslinge in die Notfall-Ambulanzen bringen, die folglich an den Wochenenden aus allen Nähten platzen. Neues Angebot Das soll sich jetzt ändern: Anfang November, also noch rechtzeitig vor Weihnachten, mietet sich eine Gruppe von Kinderärzten im AKH ein, die die jungen Patienten an Wochenenden und Feiertagen versorgt. Ein Mediziner steht dort künftig zwischen 10 und 18 Uhr zur Verfügung. "Ziel ist es, dass wir täglich 100 Kinder behandeln können. Dafür werden wir einen Pool von bis zu 20 Ärzten brauchen", sagt Voitl, der mit dem "Verein zur Förderung der ambulanten Kinderheilkunde" das Pilotprojekt initiiert hat. In die eigentliche AKH-Kinderambulanz kommen dann nur mehr die heikleren medizinische Fälle, wodurch das dortige Personal entlastet wird. Finanziert wird der Kindernotdienst von der Wiener Gebietskrankenkasse. Mit einem Stundenhonorar von 100 Euro soll möglichst vielen Ärzten die Teilnahme schmackhaft gemacht werden. Ob aus dem Pilotprojekt eine dauerhafte Einrichtung wird, werde sich erst in zwei Jahren zeigen, sind sich WGKK-Obfrau Ingrid Reischl und Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) einig. Schließlich bestehe die Gefahr, dass sich durch das neue Angebot die Patientenströme in das AKH noch weiter verstärken. Endziel sei jedenfalls die Schaffung von Gesundheitszentren mit fächerübergreifendem Angebot (auch und gerade für Kinder) und flexiblen Öffnungszeiten, die die Spitäler entlasten und beim Kostensparen helfen sollen. Das sieht der Landeszielsteuerungsvertrag für Wien vor, der im Rahmen der bundesweiten Gesundheitsreform ausverhandelt wurde. Um die Aufenthaltsdauer in Krankenhäusern zu senken, soll weiters der Ausbau von Tageskliniken forciert werden. Auch eine engere Kooperation zwischen Rettung und Ärztefunkdienst ist geplant. Wenn jemand künftig den Notruf 144 wählt, entscheidet die Leitstelle, ob der Patient ins Spital geliefert werden muss, oder ihn der Funkdienst zu Hause besucht. Effizienter und billiger GesundheitsreformZiel der Gesundheitsreform ist eine österreichweit effizientere und kostengünstigere medizinische Versorgung. Alle Bundesländer müssen dafür einen sogenannten Landeszielsteuerungsvertrag abschließen. Wien hat diesen fristgerecht zum 30. September erstellt. Der Vertrag definiert strategische und operative Ziele bis Ende Bis dorthin sollen die Ausgaben für das Wiener Gesundheitswesen um 969,22 Millionen Euro gesenkt werden. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 5

6 "Kurier" vom Seite: 20 Ressort: Leben Wi, Abend, Länder, Morgen GESUNDHEIT "Depressionen heute gut behandelbar" Psyche.Jeder Fünfte bis Siebente erkrankt ein Mal im Laufe des Lebens / Zu wenig Psychiater Österreicher nehmen jährlich wegen psychischer Erkrankungen Leistungen der Krankenversicherungen in Anspruch. Jeder fünfte bis siebente Österreicher erkrankt im Laufe seines Lebens meist vorübergehend an einer Depression, jedes Jahr sind es rund Anlässlich des "Internationalen Tages der Seelischen Gesundheit" am 10. Oktober betonten Dienstag Experten in Wien, wie wichtig eine frühzeitige Therapie ist. "Depressionen können heute gut und wirksam behandelt werden", so Hans Jörg Schelling, Vorsitzender des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger bei der Präsentation des neuen Hauptverband-Buches "Von der Depression zur Lebensfreude" (MedMedia-Verlag, 24,90 Euro). Je schwerer die Erkrankung, desto wichtiger sind Medikamente - je chronischer der Verlauf, desto wichtiger ist die Psychotherapie. Häufig wird beides kombiniert. "Der Begriff Depression wird oft falsch verwendet", sagt Johannes Wancata, Professor für Sozialpsychiatrie an der MedUni Wien (AKH Wien) und Hauptautor des Buches. "Entweder stellt man sich darunter eine extrem schwere Erkrankung vor, die nur ganz wenige betrifft. Oder man spricht von einer,urlaubsdepression, wenn jemand in den ersten Urlaubstagen einfach nur schlechter Stimmung ist, weil er den Übergang vom stressigen Alltag in die Ruhe noch nicht geschafft hat. Aber auch das ist falsch." Arbeitsfähigkeit leideteine Depression führe zu mehr Tagen mit eingeschränkter Arbeitsfähigkeit im Monat als andere Erkrankungen, so Wancata (siehe Grafik). Eine unbehandelte Depression erhöht auch das Risiko für andere Erkrankungen: "Nach einem Herzinfarkt beispielsweise ist das Sterberisiko deutlich höher, wenn der Patient zusätzlich an einer Depression leidet." Durch eine verbesserte Ausbildung der Ärzte für Allgemeinmedizin werden heute zwischen 55 und 70 Prozent aller psychischen Erkrankungen erkannt. Bei den Jugendlichen zwischen elf und 17 Jahren sind es hingegen nur 20 Prozent, so die Wiener Kinder- und Jugendpsychiaterin Claudia Klier. Derzeit gibt es österreichweit zu wenige Psychiater mit Kassenvertrag, so der Chefarzt der Psychosozialen Dienste in Wien, Georg Psota. "In Wien sind es rund 20, das ist sicher zu wenig." Vielfach sei aber auch schwer, bestehende Kassenstellen zu besetzen, so Psychiater Karl Dantendorfer. ERNST MAURitZ Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 6

7 "Kronen Zeitung" vom Seite: 18 Ressort: lokal O.Ö., Morgen Mediziner-Defizit in Oberösterreichs Spitälern sorgt für hitzige Polit-Debatten: Was tun gegen Ärztemangel? Bereits 144 Spitalsärzte, davon 87 Turnusärzte, fehlen, wie berichtet, in Oberösterreichs Spitälern - Tendenz steigend. Über die Medizin-Fakultät als zukunftsfernere Gegenmaßnahme sind sich alle einig - aber was sonst könnte man tun? Darüber sind hitzige Polit-Debatten entbrannt, zumal auch "draußen" Ärzte fehlen. Ulrike Schwarz, Grüne Ärztekammer-Chef Peter Niedermoser wundert sich nicht über den zunehmenden Ärztemangel und sieht vor allem "schlechte Arbeitsbedingungen" von Ärzten und Turnusärzten als Hauptursache des Problems. Lange Dienstzeiten, der Stressfaktor Bürokratie und schlechte Ausbildung würden viele abschrecken. "Die Jungen gehen lieber ins Ausland", stellt FP-Gesundheitssprecherin Brigitte Povysil fest und verweist auf dort "klarere Ausbildungsstrukturen, bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen". Zugleich wundert sie sich, dass FP-Anträge zur Verbesserung der Lage bei den Landärzten im Landtag von den anderen Parteien nicht als "dringlich" eingestuft werden. Doch auch SP-Gesundheitssprecherin Julia Röper-Kelmayr fordert, "den Arztberuf attraktiver zu gestalten" und sieht dabei vor allem Gesundheitsreferent LH Josef Pühringer in der Pflicht. Sie verweist darauf, dass für viele Medizin-Absolventen Berufe in der Pharmaindustrie und im Gesundheitsmanagement bereits verlockender seien als der traditionelle Arztberuf. Die Situation in den Spitälern und Praxen wird immer prekärer, das ist ein klarer Handlungsauftrag. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 7

8 "Kronen Zeitung" vom Seite: 18 Ressort: lokal O.Ö., Morgen Ein leer gefischter Teich Oberösterreichs Landeshauptmann Josef Pühringer will sich offenbar als Angler im bereits leer gefischten Teich betätigen: "Wir werden alles unternehmen, um auch Ärztinnen und Ärzte aus den anderen Bundesländern anzuwerben." Die haben aber dieselben Nachschub-Probleme, wie wir in Oberösterreich - viel Glück, Herr Landeschef! Auch aus dem Ausland möchte Pühringer Mediziner anwerben. Unsere Absolventen "flüchten" ja oft nach Deutschland; umgekehrt müsste es gelingen, vielleicht krisengeschüttelte Südeuropäer zu uns zu holen. Aber ob das hilft? Es scheint, Ideen und Ratlosigkeit mischen sich im Umgang mit dem Ärztemangel im Land pö Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 8

9 "Kronen Zeitung" vom Seite: 20 Ressort: lokal Sbg, Morgen Andreas Huss einstimmig vom Vorstand gewählt Neuer Obmann in Salzburger Kasse Huss (li.) folgt Schluckner (M.) Für die kommende Funktionsperiode von vier Jahren hat der Vorstand der Salzburger Gebietskrankenkasse am Dienstag einstimmig Andreas Huss als Nachfolger von Siegfried Schluckner gewählt. Dieser geht in Pension. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 9

10 "Oberösterreichische Nachrichten" vom Seite: 2 Ressort: Politik Überblick: Linzer Medizin-Stipendien LINZ. 114 Ärzte fehlen bereits an Oberösterreichs Spitälern (die OÖN berichteten). Neben der "äußerst wichtigen" Medizin-Fakultät fordert FP-Gesundheitssprecherin Brigitte Povysil weitere Maßnahmen gegen den Ärztemangel. Das Land selbst solle ein Stipendiensystem entwickeln, mit dem Studenten der Linzer Medizin-Fakultät unterstützt werden, die sich verpflichten, als Ärzte im Land zu bleiben. In die Ausbildung solle eine 12-monatige verpflichtende Lehrpraxis aufgenommen werden, dafür müsse das Land beim Bund eintreten. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 10

11 "Oberösterreichische Nachrichten" vom Seite: 6 Ressort: Gesundheit Hoffnung für Rheumapatienten Am 12. Oktober ist "Weltrheumatag" - eine neue Medikamenten-Generation, die vor der Zulassung steht, soll Betroffenen noch wirksamer helfen Chronische Polyarthritis, Morbus Bechterew, entzündliche Arthrose - ganz egal, welche Rheuma- Art den Patienten quält, die Lebenslust nimmt aufgrund der bewegungshemmenden Schmerzen oft rapide ab. Dabei gilt für alle rheumatischen Erkrankungen gleichermaßen: Bewegung beeinflusst den Krankheitsverlauf positiv. Entscheidend für Rheuma-Patienten ist es, Sportarten zu wählen, bei denen alle Gelenke schonend bewegt und die Muskeln gestärkt werden. Dank neuer Therapien und Operationstechniken ist fast jeder Rheumapatient in der Lage, sich körperlich zu betätigen, seine Muskeln zu trainieren - und somit seine Lebensfreude zu steigern. Das ist nur eine der Botschaften der Österreichischen Rheumaliga anlässlich des Weltrheumatages 2013, der am Samstag, 12. Oktober, stattfindet. Neue Medikamente Insgesamt habe man bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte erzielt. Noch vor wenigen Jahrzehnten führte Rheuma oft zu Siechtum, mehr oder minder ausgeprägter Invalidität und vielen "Begleiterkrankungen" wie Arteriosklerose und Herzinfarkt. Die Behandlungsmöglichkeiten waren darauf beschränkt, die Beschwerden zu lindern. Heute gelingt es mit Hilfe von neuen Medikamenten, insbesondere der "Biologika" bereits, den Fortschritt der Erkrankung frühzeitig zu bremsen. Das angestrebte Therapieziel - der völlige Stillstand - kann allerdings, selbst bei sehr frühem Therapiebeginn, nur bei etwa 30 bis 40 Prozent der Patienten realisiert werden. "Die Gründe für dieses teilweise unzureichende Ansprechen sind nach wie vor nicht völlig geklärt, bestimmte genetische Faktoren scheinen jedoch eine Rolle zu spielen", sagt Primar Attila Dunky, Rheumatologe aus Wien. Darüber hinaus würde in vielen Fällen im Laufe der Behandlung die Wirksamkeit dieser Medikamente abnehmen. Große Hoffnungen ruhen derzeit auf den so genannten "Kinasehemmern". Diese wirken direkt auf den Zellkern und sollen so jene Entzündungen verhindern, die zu Rheuma führen. "Kinasehemmer sind kleine Eiweißmoleküle, die durch die Magensäure nicht zerstört werden und daher geschluckt werden können", sagt Dunky. Derzeit würde sehr viel in diesem Bereich geforscht. In den USA und der Schweiz ist ein Kinasehemmer als neue Therapie-Möglichkeit bei Rheumatoider Arthritis im Handel. Die Zulassung in der Europäischen Union stehe noch aus, weil über die Kosten verhandelt werde. (bar) Rund zwei Millionen Menschen sind in Österreich von einer Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis betroffen, zu dem über hundert Erscheinungsformen zählen. An Rheumatoider Arthritis, die von einer chronischen Entzündung der Gelenke mit bevorzugter Manifestation an kleinen und mittleren Gelenken und einem schubweisen Verlauf gekennzeichnet ist, leiden österreichweit ungefähr Personen. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 11

12 "Oberösterreichische Nachrichten" vom Seite: 6 Ressort: Gesundheit Medizin kompakt Kongress: Aspirin hilft gegen Dickdarmkrebs Schrittweiser Fortschritt im Kampf gegen Krebs: Anfang Oktober fand in Amsterdam der europäische Krebskongress statt. Ein Ergebnis davon: Der Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) dürfte manchen Dickdarmkrebspatienten helfen. Dass ASS bei Risikopersonen die Häufigkeit des Auftretens von kolorektalen Karzinomen reduziert, ist zwar altbekannt. Neu, so Marlies Reimers von der chirurgischen Abteilung der medizinischen Universität in Leiden (NL), ist allerdings, dass ASS die Sterblichkeit von Patienten mit solchen Karzinomen halbiert. Der Effekt stellt sich allerdings nur bei Patienten ein, bei denen die Tumore bestimmte Proteine an der Oberfläche ihrer Zellen aufweisen. Jeder siebente Diabetiker leidet unter Depressionen Während die gesundheitlichen Probleme bei Diabetes weitgehend bekannt sind, bilden die psychosozialen Belastungen für Patienten und ihre Angehörigen noch einen weitgehend blinden Fleck in der Gesundheitspolitik. Eine Studie hat nun ergeben, dass jeder siebente Patient an Depressionen leidet. Die Krankheit sei aber auch für viele Angehörige eine starke Belastung, hieß es beim European Health Forum Gastein (EHFG). 83 Millionen Menschen sind in den OECD- Ländern von Diabetes betroffen, bis zum Jahr 2030 werden es Schätzungen zufolge 100 Millionen sein. Bild: Foto: colourbox Bild: Foto: dpa Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 12

13 "Oberösterreichische Nachrichten" vom Seite: 8 Ressort: Gesundheit Studie: Sport oft genauso gut wie Medikamente Wissenschafter fordern "Bewegungs-Rezepte" Sport kann einer groß angelegten Studie zufolge gegen einige Krankheiten genauso gut oder sogar besser wirken als Medikamente. Besonders gut sei Bewegung nach Schlaganfällen, bei Herzproblemen und Diabetes Typ 2, heißt es in dem Fachartikel, an dem unter anderem die London School of Economics und die Harvard Medical School beteiligt waren. Die britischen Forscher hatten mehrere frühere Untersuchungen zusammengefasst und somit Daten von Menschen ausgewertet - mit den Diagnosen Schlaganfall, Herzkrankheiten oder Vorstufen von Diabetes Typ 2, der vor allem im Alter auftritt. Am überzeugendsten fielen die Ergebnisse demnach für Menschen aus, die einen Schlaganfall erlitten hatten und in der Rehabilitationsphase waren. In zahlreichen Fällen erreichten sie deutlich bessere Ergebnisse durch Bewegung als durch Medikamente. In Zukunft sollte Sport häufiger als Alternative zu medikamentöser Therapie verschrieben werden, raten die Wissenschafter. Um Todesfälle und hohe Sterblichkeitsraten zu verhindern, sollten Ärzte künftig auch "Bewegungs-Rezepte" verschreiben. Gleichzeitig müssten Pharma-Unternehmen in ihren Studien die Wirkung von Medikamenten nicht nur mit Placebo-Gruppen, sondern auch mit Sport vergleichen, heißt es. Einige Organisationen warnten Patienten zugleich vor dem selbstständigen Absetzen der Medikamente beim Beginnen eines Sportprogramms. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 13

14 "Österreich" vom Seite 16 Niederösterreich, Burgenland Aus den Bezirken: Strahlentherapie: Bald ein weiteres Gerät in NÖ NÖ. Im blau-gelben Land gibt es fünf Strahlentherapie-Geräte zur Behandlung von Krebspatienten, laut Ärztekammer viel zu wenig. Erster Schritt zur Lösung: 2014 kommt ein sechstes Gerät hinzu und zwar im Krankenhaus Krems. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 14

15 "Die Presse" vom Seite: 10 Ressort: Chronik Niederösterreich, Morgen Nachrichten Wien: Spitäler sollen flexibler werden Eine Gesundheitsversorgung ohne "Kastl-Denken" versprach Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ). Laut einem Zielsteuerungsvertrag zwischen der Stadt und der Wiener Gebietskrankenkasse sollen sich Patienten weniger oft und kürzer im Krankenhaus aufhalten. Um Spitäler zu entlasten, sollen auch neuartige ambulante Versorgungsformen mit flexiblen Öffnungszeiten geschaffen werden, etwa Gruppenpraxen mit fächerübergreifendem Angebot. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 15

16 "Salzburger Nachrichten" Nr. 235 vom Seite: 12 Ressort: Innenpolitik Von: Anja Kröll Österreich Mann während OP bestohlen Diebe. Einem 37-Jährigen wird im Krankenhaus die Geldtasche gestohlen. Spitäler geraten vermehrt ins Visier von Dieben. Und rüsten auf: Mit fahrbaren Tresoren für jeden Patienten. Anja Kröll Wien (SN). Die Operation verlief ohne Komplikationen. Und auch als der 37-jährige Patient zurück in sein Zimmer gebracht wurde, schien alles in bester Ordnung. Bis er am nächsten Tag einen Blick in seinen eigentlich versperrten Spind warf. Denn dort, wo der Mann vor der Operation seine Geldtasche mit Bankomat- und Kreditkarte verstaut hatte, herrschte Leere. Wie die Polizei am Dienstag bekannt gab, dürfte ein Dieb während der Operation den Spind aufgebrochen haben. Die Anzeige wurde sofort erstattet, der Täter hatte da aber bereits einen mehrstelligen Geldbetrag abgehoben, sagt Polizeisprecherin Barbara Riehs. Diebstähle in österreichischen Krankenhäusern kommen immer wieder vor. Im aktuellen Fall soll das Wiener AKH zum Tatort geworden sein. Bestätigen konnte dies eines des größten Krankenhäuser Europas auf SN-Anfrage nicht. Erst im Sommer 2012 hatten sich Patientinnen wegen Handtaschendiebstählen aus ihren Krankenzimmern im AKH an die Polizei gewandt. Heuer soll es bereits 25 ähnliche Fälle gegeben haben. Ein leichter Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Wir weisen unsere Patienten bei der Aufnahme darauf hin, dass sie ihre Wertsachen nicht auf der Station lassen sollen, erklärt der stellvertretende Verwaltungsdirektor Rüdiger Groß. So könnten Schmuck und Geld kostenlos in Tresoren der Hauptkassa verstaut werden. Doch das AKH, in dem täglich immerhin Personen ein und aus gehen, will nun noch einen Schritt weiter gehen. Die Zeiten werden nicht sicherer, darum haben wir damit begonnen, die Zimmer der Patienten sukzessive mit Möbeltresoren auszustatten, sagt Groß. Dass Sicherheit ein Thema in Krankenhäusern ist, zeigt auch ein Blick auf die Pläne des Krankenhauses Nord, das 2016 in Wien eröffnet werden soll. Dort soll jeder Patient einen mobilen Safe erhalten, der ihn auf die verschiedenen Stationen begleitet. Zurück ins Jahr 2013, in dem laut Wiener Krankenanstaltenverbund vor allem Bargeld, Handtaschen und Handys zum bevorzugten Diebesgut am Krankenbett zählen. Bei den Tätern handelt es sich laut Polizei meist nicht um organisierte Banden, sondern um Gelegenheitsdiebe. Diese Einschätzung bestätigen auch andere Ermittler. So wurden im Bundesland Salzburg bei ähnlichen Fällen immer wieder Einzeltäter geschnappt. Wie ein 22-jähriger Armenier, der im Kardinal Schwarzenberg schen Krankenhaus in Schwarzach in der Vergangenheit 15 Gelddiebstähle begangen hat. Wir haben diesen Vorfall natürlich als Anlass für eine Diskussion über die Patientensicherheit genommen. Aber wir sind nun mal ein öffentlich zugängliches Areal, sagt Sprecher Karl Söllhammer. Auch eine Videoüberwachung wurde angedacht, sei aber aus datenschutzrechtlichen Gründen wieder verworfen worden. Opfer von Langfingern wurde auch eine Patientin in einem Salzburger Spital. Während sie im Krankenhausgarten einen Spaziergang machte, stahl ein Unbekannter aus ihrem Zimmer zwei Diamantringe im Wert von 5000 Euro sowie 130 Euro Bargeld. Und dann gibt es noch Fälle, in denen die Diebe nicht von außen kommen, sondern bereits im Spital sind: als Patienten. Ein 24-Jähriger hatte es in Salzburg so etwa auf Handys und Spielekonsolen seiner Mitpatienten abgesehen. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 16

17 "Salzburger Nachrichten" Nr. 235 vom Seite: 25 Ressort: Wissenschaft Von: Josef BRuckmoser Österreich Höhere Erfolgsrate bei künstlicher Befruchtung Genetische Analyse. Bei künstlicher Befruchtung werden Embryonen mit Schäden ausgeschieden. Dadurch kommen mehr Babys zur Welt. Josef BRuckmoser Wien (SN). Die Erfolgschancen, mit Hilfe einer künstlichen Befruchtung schwanger zu werden, liegen nach offiziellen Angaben der Österreichischen Gesellschaft für In-vitro-Fertilisation bei 25 bis 30 Prozent pro Zyklus. Ein Hauptgrund für diese niedrige Trefferquote sind befruchtete Eizellen, die Veränderungen in ihren Chromosomen aufweisen. Solche veränderten Eizellen nisten sich meist nicht in die Gebärmutter ein. Beim natürlichen Befruchtungsvorgang ist das ein Schutzwall, den die Natur gegen mögliche Schädigungen der Nachkommenschaft aufgebaut hat. Nur lebensfähige intakte Embryonen sollen sich einnisten können, die anderen gehen zugrunde, ohne dass das betroffene Paar es merkt. Bei der künstlichen Befruchtung gilt genau das als eine wesentliche Schwachstelle. Denn bei der IVF werden nur wenige Eizellen befruchtet und ein großer Teil davon hat Chromosomenschäden. Es sollen aber nur die befruchteten Eizellen in die Gebärmutter eingesetzt werden, die eine möglichst hohe Chance haben, sich dort weiterzuentwickeln. Die Wiener Molekularbiologin Christine Mannhalter sieht bei der IVF jetzt erkennbar Fortschritte hinsichtlich einer erfolgreichen Implantation. Der Grund: die Präimplantationsdiagnostik (PID), also die genetische Untersuchung der befruchteten Eizellen, sei deutlich besser geworden. Bisher habe man nur grobe Veränderungen der Chromosomen erkannt. Neueste Analysemethoden könnten dagegen 93 Prozent all jener genetischen Veränderungen feststellen, die eine Einnistung in der Gebärmutter verhindern. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass das auch zu höheren Schwangerschafts-Erfolgsraten führt, sagt die Leiterin des molekulardiagnostischen Labors an der Medizinischen Universität Wien. Nach Ansicht von Mannhalter ist die exakte Präimplantationsdiagnostik auch eine Option für Paare, die grundsätzlich auf natürlichem Wege Kinder bekommen könnten, bei denen aber die Gefahr besteht, dass sie eine Erbkrankheit auf ihr Kind übertragen. Die Anwendung der PID in diesen Fällen ist dann möglich, wenn Paare mit einer genetisch bedingten Krankheit eine künstliche Befruchtung vornehmen lassen und die befruchteten Eizellen der Präimplantationsdiagnostik zugeführt werden. Der Vorteil wäre, dass die Untersuchung der befruchteten Eizellen im Labor viel genauer ist als die vorgeburtliche Diagnostik eines Embryos im Mutterleib, sagt Mannhalter. Beides ist allerdings in Österreich nicht erlaubt. Die PID generell nicht, und eine IVF-Behandlung dürfen nur Paare durchführen lassen, die auf natürliche Weise kein Kind bekommen können. Überhaupt ist die Präimplantationsdiagnostik nach wie vor sehr umstritten. Denn in jedem Fall werden dabei befruchtete Eizellen selektiert. Embryonen, die sich nicht einnisten können oder die eine Erbkrankheit aufweisen, werden ausgeschieden. Daher hat auch der Deutsche Bundestag die PID in einer Kampfabstimmung nur in einem sehr begrenzten Umfang zugelassen. Unabhängige und interdisziplinär zusammengesetzte Ethikkommissionen bewerten die Anträge auf Durchführung einer Präimplantationsdiagnostik. Dabei müssen neben den in erster Linie maßgeblichen medizinischen Kriterien auch psychische, soziale und ethische Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Ein Spezialfall der PID sind Rettungskinder : die gezielte Zeugung eines Geschwisters für eine Transplantation. Dies wird u. a. durchgeführt, wenn ein Kind an Leukämie erkrankt ist. Die einzige lebensrettende Maßnahme ist eine Knochenmarkstransplantation. Dabei müssen das Gewebe von Spender und Empfänger in einem Höchstmaß miteinander verträglich sein. Um Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 17

18 dies zu erreichen, wir durch künstliche Befruchtung ein passendes Geschwister gezeugt. Es werden nur die befruchteten Embryonen ausgewählt, die am besten mit dem erkrankten Kind übereinstimmen. Andere Embryonen, die diese Voraussetzung nicht erfüllen, werden nicht in den Mutterleib eingesetzt.siehe rechts: Diskussionsveranstaltung am Freitag, 11. Okt., im SN-Saal. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 18

19 "Der Standard" vom Seite: 26 Ressort: NetBusiness Von: Iwona Wisniewska Bundesland, Bundesland Abend Mitarbeiter soll Daten illegal abgerufen haben Wien Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger hat am Dienstag bestätigt, dass Versicherten-Informationen aus seiner zentralen Datenbank entwendet wurden. Wie gemeinsame Ermittlungen mit dem Bundeskriminalamt ergeben hätten, sei der illegale Zugriff aber nicht durch Angreifer von außen, sondern durch einen Mitarbeiter erfolgt, der keine Berechtigung zur Einsicht der betroffenen Datensätze gehabt habe, sagte Generaldirektor- Stellvertreter Volker Schörghofer dem Standard. Der Mitarbeiter sei suspendiert, eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft eingebracht worden. Wie berichtet hatte Anonymous Austria am Wochenende Informationen über ein Datenleck in der Zentralen Partnerverwaltung (ZPV) des SV-Hauptverbands veröffentlicht. Als Beweis spielten die Netzaktivisten dem Standard mehrere Datensätze zu, die sich als echt herausstellten. Es handelte sich dabei um sensible Daten wie Adressen, Konto- und Telefonnummern, Angaben über Arbeitgeber, Informationen über Kinder und Sozialversicherungsnummern. Sicherheitsüberprüfung Schörghofer beteuerte, es habe sich bei dem Vorfall nicht um einen Hackangriff von außen gehandelt. Bei einer Überprüfung habe sich gezeigt, dass alle Systeme der Sozialversicherung die technischen Sicherheitsstufen erfüllten und sich auf dem aktuellen Stand der IT- Sicherheitstechnik befänden, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme des Verbands. Untersucht wird Schörghofer zufolge nun, ob der betroffene Mitarbeiter mit Anonymous in Kontakt war. Kommentar Seite 36 Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 19

20 "Der Standard" vom Seite: 36 Ressort: Kommentar Von: Iwona Wisniewska Bundesland, Bundesland Abend Datenleck in Sozialversicherung Ungeschützte Bürger Unsere Daten sind nicht sicher. Die Netzaktivisten von Anonymous Austria machten ein Datenleck bei der Sozialversicherung öffentlich. Adressen, Konto- und Telefonnummern, Informationen über Angehörige waren für sie einsehbar, ebenso die Ärzte und Spitäler, die ein Patient besucht hat. Im System sind mehr als 15 Millionen personenbezogene Daten gespeichert. Damit ließe sich allerlei Schindluder treiben. Die Daten könnten verwendet werden, um fremde Identitäten anzunehmen. Auch wäre es möglich, die Daten gegen jemanden zu verwenden: Wie oft geht jemand zu welchem Arzt? Wie viele Kinder hat die Person, und bei wem sind diese versichert? All diese Informationen lassen sich zu einem Identitätsgeflecht vereinen. In einem Land, in dem sensible Informationen offenbar nicht geschützt werden, ist jetzt die Zeit gekommen, auf einen Reset-Knopf zu drücken und das Thema Datenschutz ernsthaft auf die politische Tagesordnung zu setzen. Dies wäre angebracht, bevor man sich Großprojekten wie Elga widmet. Dieses System soll eine zentrale Anlaufstelle für Ärzte werden, in der Patientendaten gespeichert werden. Gefragt wäre einerseits die Verpflichtung zu Transparenz, andererseits eine Gesetzgebung, die solche Daten ausreichend schützt, und zu guter Letzt die Auseinandersetzung mit Technologien, die es unwahrscheinlich machen, dass Sicherheitslücken entstehen. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 20

21 "Tiroler Tageszeitung" Nr. 280 vom Seite: 2 Ressort: Meinung Kostendämpfen ist ganz etwas anderes als Sparen Von Anita Heubacher Wohin die Reise im österreichischen Gesundheitssystem geht, steht im Bundeszielsteuerungsvertrag. Dieser nährt sich aus neun Landeszielsteuerungsverträgen. Letzteren hat Tirol nun vorgelegt. Es ist ein Entwurf, es kann sich noch etwas ändern. Dafür wird die Ärztekammer sorgen. Nun kann ein gemeinsames Nachdenken über Österreichs Gesundheitssystem nicht schaden und durchaus eine Chance sein. Gesundheit endet schließlich nicht an der Bundesländer-Grenze und auch nicht mit dem Leistungskatalog der Sozialversicherungen. Obwohl gerade das die Trennlinien in der Praxis sind, wonach sich die Probleme im Gesundheitssystem ausrichten. Ursprünglich wollte Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) aus zwei Finanzierungstöpfen einen machen. Da haben ihn die Finanziers, Länder und Sozialversicherungen, gleich eines Besseren belehrt. Stöger geht es da gleich wie vielen seiner Vorgänger: Die zwei Töpfe bleiben, der Gesundheitsminister dürfte ausgetauscht werden. Der nun vorliegende Zielsteuerungsvertrag ist nicht so revolutionär, dass er andere Planungsinstrumente in den Schatten stellen würde. Wir haben den Österreichischen Strukturplan Gesundheit, wir haben in jedem Bundesland eine Gesundheitsplattform. Braucht es da ein zusätzliches Gremium, wo zwar Vertreter der Finanziers, also Bund, Land und Sozialversicherungen, nicht aber die Ärzteschaft vertreten ist? Was kann diese Steuerungskommission, was die Gesundheitsplattformen nicht können? Ziel der Landeszielvereinbarung ist, im Gesundheitswesen bis 2016 in Tirol 165 Millionen Euro nicht auszugeben. Allein schon die Formulierung #kostendämpfend" ist bemerkenswert. Nur nicht das Wort #sparen" in den Mund nehmen! Allerdings glauben weder Ärztekammer noch Sozialversicherung, dass die Quadratur des Kreises gelingt: Weniger Geld, mehr Leistungen, wie soll sich das ausgehen? Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 21

22 "Tiroler Tageszeitung" vom Seite 4 Ressort: ALL Tirol1u2 Land und Kasse legen Gesundheits-Fahrplan fest Der Patient soll profitieren, weil Spitalsärzte und der niedergelassene Bereich besser zusammenarbeiten. Der Vertragsentwurf liegt jetzt vor. Von Anita Heubacher Innsbruck - Woran das Gesundheitssystem krankt, ist für die Ärztekammer kein Geheimnis. Es geht ums Geld, der Rest sind gut gemeinte Überschriften", erklärt Präsident Artur Wechselberger. Das ist seine Kurzfassung des nun vorliegenden Landeszielsteuerungsvertrages. Das Unwort soll die Zusammenarbeit zwischen den Tiroler Spitälern und dem niedergelassenen Bereich definieren und festlegen, wohin die Reise im Gesundheitswesen bis 2016 geht. Bis dorthin sollen rund 165 Millionen Euro weniger ausgegeben werden. Das Land hat 55 Millionen Euro weniger zur Verfügung, die Sozialversicherung 110 Millionen Euro. Kostendämpfen" nennt es Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (VP), Sparen" fällt Ärztekammerpräsident Wechselberger dazu ein. Weniger Geld ausgeben und für die Patienten alles besser machen - dazu bräuchte es schon ein Wunder", meint er. Wie es gehen könnte, zeigt laut Landesrat Tilg das Beispiel Landeck-Imst. Dort gibt es einen Behandlungspfad für Schlaganfallpatienten. Was passiert, wenn der Patient aus dem Spital entlassen wird, ist genau festgelegt. Spital, behandelnder Arzt, Reha - die Behandlung ist abgesprochen und abgestimmt. Drehtürpatienten, die oft zu früh aus dem Spital entlassen werden und keinen Arzt als Ansprechpartner vor Ort haben und deshalb wieder ins Spital zurückkommen, sollen der Vergangenheit angehören. So etwas stellt sich Tilg auch für Diabetesoder Herz-Kreislauf-Patienten vor. Das Miteinander von allen muss funktionieren." Von der Kostendämpfung" werde der Patient nichts merken, sagt der Landesrat. Zielsteuerungsverträge gibt es in allen Bundesländern und einen vom Bund. In den Zielsteuerungskommissionen sitzen die Finanziers, also Vertreter der Länder und der Sozialversicherungsträger. Die Ärztekammer bleibt außen vor. Wenn ein Bundesland die vereinbarten Ziele nicht erreicht, gibt es Sanktionen. Keine finanziellen, sondern eine Verwarnung", erklärt Tilg. Artur Wechselberger kritisiert, dass im Vertrag nirgends die Finger in die Wunde gelegt werden". Das große Weh des Gesundheitssystems sei nach wie vor, dass es zwei Finanziers gebe. Einen Tag vor einer Operation muss der Patient zur Voruntersuchung ins Spital. Das könnte auch vom Facharzt vor Ort erledigt werden. Im ersten Fall zahlt das Land als Finanzier der Spitäler, im zweiten Fall die Sozialversicherung. Die Krankenkassen zahlen die Leistungen nicht und deshalb gibt es die Strukturen nicht", sagt Wechselberger. Das will der Obmann der Tiroler Gebietskrankenkasse, Werner Salzburger (VP), so nicht auf sich und der Sozialversicherung sitzen lassen. Wir haben ein breites Netz an Kassenärzten", meint er. Im Landeszielsteuerungsvertrag sei außerdem fixiert, dass Kassenstellen geteilt werden und echte Gruppenpraxen entstehen könnten. Das kommt der Ärzteschaft entgegen." Geld werde auch durch eine neu zu installierende vorgeschaltete Ambulanz am Landeskrankenhaus Innsbruck gespart. Sie soll Anlaufstelle für die Patienten sein. Die Ärzte dort entscheiden, wo der Patient behandelt wird, sofort im Spital oder später von einem niedergelassenen Arzt. Außerdem sei im Vertrag viel über Gesundheitsvorsorge zu lesen. Auch das hilft sparen." Allerdings glaubt auch Salzburger nicht, dass weniger Geld mehr Leistungen hervorbringen kann. Wir werden mit den Ärzten härter um die Honorare verhandeln müssen." Das wiederum lässt Wechselberger laut auflachen: Wo will die Kasse denn bei den bescheidenen Beträgen noch sparen?" Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 22

23 "Tiroler Tageszeitung" vom Seite 6 Ressort: ALL Tirol3 Pioniere an der Klinik Vor 30 Jahren, am 11. Oktober 1983, gelang einem Team rund um Raimund Margreiter Österreichs erste Herztransplantation. Seither gab es in Innsbruck 393 derartige Eingriffe. Von Mario Zenhäusern Innsbruck - Am 11. Oktober schrieb die chirurgische Abteilung der Innsbrucker Universitätsklinik österreichische Medizingeschichte. Einem Team rund um den damals schon weitum bekannten Chirurgen Raimund Margreiter gelang die erste Herztransplantation Österreichs. 15 Jahre nach dem ersten Eingriff dieser Art durch Christiaan Barnard in Kapstadt schnappten die Innsbrucker Mediziner ihren Wiener Kollegen einen Triumph vor der Nase weg, auf den diese lange hingearbeitet hatten. Die hatten sich schon an die zwei Jahre auf eine derartige Operation vorbereitet und auch immer wieder medial angekündigt, was sie vorhaben. Aber wir waren eben auch vorbereitet", schmunzelt Prof. Margreiter noch heute. Der Star-Chirurg hatte noch am Vorabend Christiaan Barnard getroffen - der Pionier der Herzchirurgie verbrachte seinen Lebensabend bekanntlich in Österreich. Die beiden ahnten nicht, dass sich am nächsten Tag die Ereignisse überschlagen sollten. Auf der Intensivstation wartete zu dem Zeitpunkt Josef Wimmer, Bundesheer-Angestellter aus Wörgl, sehnsüchtig auf ein neues Herz. Am 11. Oktober war es dann so weit. Wir haben ihm ein zweites Herz transplantiert, um sein eigenes, schwaches Herz zu unterstützen", erinnert sich Margreiter. Der Eingriff verlief erfolgreich, Innsbrucks Chirurgie beherrschte tagelang die heimischen Schlagzeilen. Knapp drei Jahre nach der Operation musste auch Wimmers eigenes Herz durch ein Spenderorgan ausgetauscht werden. Dabei kam es im postoperativen Verlauf zu einer Infektion, die der Unterländer nicht überlebte. Prof. Margreiter selbst führte noch weitere Herzverpflanzungen durch. Seine erfolgreiche Arbeit und die seines Teams sind definitiv mitverantwortlich dafür, dass sich die Innsbrucker Klinik zu einem Transplantationszentrum mit ausgezeichnetem Ruf entwickelt hat. Der Erfolg unseres Herztransplantationsprogramms ist zu einem sehr großen Maß vom hohen persönlichen Einsatz der handelnden Personen abhängig", erklärte gestern der Direktor der Universitätsklinik für Herzchirurgie, Michael Grimm, via Aussendung. Außerdem sei in Innsbruck ein ausgezeichnetes Team an Expertinnen und Experten der Bereiche Herzchirurgie, Kardiologie, Anästhesie, Intensivmedizin, Kardiotechnik, des Zentrallabors und der Pflege am Werk. Dank eigener Forschung auf dem Gebiet der Immunsuppressiva (Medikamente, die eine Abstoßung verhindern) und langjähriger Erfahrung hat sich Innsbruck bei Überlebensrate und Erhalt der Lebensqualität zu einem der führenden Zentren Europas entwickeln. Herz -Chronologie Am 3. Dezember 1967 führte Christiaan Barnard im "Groote Schuur Hospital" in Kapstadt, Südafrika, die weltweit erste erfolgreiche Herztransplantation an einem Menschen durch. Obwohl der Patient, Louis Washkansky, nach 18 Tagen an einer Lungenentzündung starb, löste der Eingriff weltweites Echo aus. Am 27. April 1968 transplantierte Christian Cabrol am "Hôpital de la Salpêtrière" das erste Herz in Europa. Der Patient, ein französischer Pater, verstarb im Oktober führte Christiaan Barnard erstmals eine Herztransplantation durch, bei der das geschwächte Herz im Körper verbleibt und ein transplantiertes Herz auf dem bestehenden zur Entlastung aufliegt. (so genannte Huckepack-Transplantation, wie sie später auch Prof. Margreiter an seinem ersten Patienten anwendete). Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 23

24 Am 11. Oktober 1983 gelingt Prof. Raimund Margreiter in der Innsbrucker Klinik die erste Herztransplantation Österreichs. Der Patient -Josef Wimmer aus Wörgl -lebt mehr als drei Jahre mit zwei Herzen in seiner Brust. Derzeit werden an der Innsbrucker Universitätsklinik für Herzchirurgie pro Jahr an die 20 Herzen transplantiert, insgesamt waren es bisher in Innsbruck 393. Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 24

25 "Tiroler Tageszeitung" Nr. 280 vom Seite: 34 Ressort: Leben2 Jeder Fünfte wird psychisch krank Am morgigen Welttag der seelischen Gesundheit konzentrieren sich Österreichs Experten auf zwei Gruppen. Bei Jugendlichen und älteren Menschen gibt es Nachholbedarf. Wien - Psychische Erkrankungen sind keine Angelegenheit einer Minderheit Österreicher nehmen derzeit das Gesundheitswesen wegen psychischer Diagnosen in Anspruch und die Leistungen der Krankenkassen dafür betragen rund 800 Millionen Euro pro Jahr. Das hat eine Studie des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger ergeben, die gestern in Wien vorgestellt wurde. Hans Jörg Schelling, Chef des Hauptverbandes, nennt weitere Details. Im Laufe des Lebens sei etwa jeder fünfte Österreicher betroffen. Allein Personen dürften innerhalb eines Jahres an einer Depression erkranken. Anlässlich des Welttages der seelischen Gesundheit am Donnerstag haben die Experten besonders die verschiedenen Altersgruppen untersucht. Die Wiener Kinder- und Jugendpsychiaterin Claudia Klier betonte einen Nachholbedarf bei ihrer Klientel: #Nur 20 Prozent der Jugendlichen zwischen elf und 17 Jahren mit einer Depression werden diagnostiziert." Die Krankheitslast dadurch sei im Laufe des Lebens bereits im jugendlichen und mittleren Alter - somit früher als andere chronische Erkrankungen - gegeben. Laut dem Wiener Sozialpsychiater Johannes Wancata werden nur 50 bis 70 Prozent der psychischen Erkrankungen erkannt und diagnostiziert. In einer gemeinsamen Stellungnahme der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie und der Österreichischen Gesellschaft für Alterspsychiatrie und Alterspsychotherapie raten Experten, die Dimensionen des Problems im Alter zu erkennen: #Gleichzeitig ist es wichtig zu betonen, dass Alter nicht mit depressiv, dement oder verwirrt gleichzusetzen ist, denn wenn einer von vier über 80-Jährigen dement ist, sind es drei von vier nicht." Angststörungen, psychosomatische Leiden und infolge seelischer Verletzungen im Lebensverlauf entstandene posttraumatische Zustandsbilder sowie Alkoholabhängigkeit sind ebenfalls häufige Erkrankungen des höheren Lebensalters in Österreich. Die österreichische Psychiatrie biete hier eine große Bandbreite an Versorgungsmöglichkeiten an, wird betont. (TT, APA) Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 25

26 "Wiener Zeitung" Nr. 197 vom Seite: 4 Ressort: Wiener Zeitung EU-Parlament stimmt für kleinere Schockbilder auf Zigarettenpackungen. Mit reduziertem Ekel für die Volksgesundheit Grüne kritisieren Verwässerung der EU-Tabakrichtlinie als Kniefall vor der Industrie Brüssel. (rs) Wer in Australien oder Thailand zur Zigarette greift, bekommt schon seit einigen Jahren das schlechte Gewissen gleich mit der Packung mitgeliefert. Denn die dort großflächig abgedruckten Bilder verstehen sie nicht unbedingt als sanfte Warnung vor den Folgen des Tabakkonsums. Münder mit völlig verfaulten Zähnen, tiefschwarz gefärbte Raucherbeine oder abgemagerte Säuglinge unter Beatmungsmasken sollen keine Zweifel über die Schädlichkeit des Rauchens aufkommen lassen. Pläne für derartige Schockbilder sind auch in der EU alles andere als neu. Bereits 2004 hatte die Kommission den Mitgliedstaaten geraten, die großflächigen Aufdrucke auf den Packungen als Mittel zur Gesundheitsvorsorge zu nutzen, bis zum tatsächlichen Beschluss durch das EU-Parlament am Dienstag sollten aber neun Jahre vergehen. Und die heftig umstrittene Tabakrichtlinie wird weniger streng ausfallen als ursprünglich geplant. Warnhinweise und Schockbilder müssen nun nicht mehr 75 Prozent der Packungsgröße abdecken, sondern lediglich 65 Prozent. Deutlich abgemildert wurde auch das Verbot von Menthol-Zigaretten, die nun erst nach einer Übergangsfrist von acht Jahren endgültig vom Markt verschwinden sollen. Slim-Zigaretten, die ebenso wie die mit Menthol versetzten Produkte als Einstieg in den Tabakkonsum gelten, sollen überhaupt erlaubt bleiben. Zugeständnisse gab es darüber hinaus auch bei den E-Zigaretten, die nach Ansicht einiger Analysten schon in zehn Jahren beliebter sein könnten als die klassische Zigaretten. Sie gelten auch in Zukunft nicht als Medikament, sondern als Tabakprodukt und dürfen damit auch in Trafiken verkauft werden. Mit den neuen Maßnahmen, die noch mit den EU-Staaten und der Kommission abgestimmt werden müssen, soll erreicht werden, dass insbesondere junge Menschen nicht mehr so oft zur Zigarette greifen und die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Tabakkonsum sinkt. Schätzungen zufolge beginnen 94 Prozent aller Raucher vor dem 25. Lebensjahr und jedes Jahr sterben Menschen in der EU an den Folgen des Rauchens. Durch den Tabakkonsum bedingte Krankheiten kosten die Volkswirtschaften zudem jedes Jahr Milliarden. Beispielloses Lobbying Dass es trotz dieser durchaus dramatischen Zahlen zu einer Verwässerung der Tabak-Richtlinie gekommen ist, ist nach Ansicht der deutschen Grünen-Abgeordneten Rebecca Harms vor allem dem enormen Lobbying-Einsatz der Tabakindustrie geschuldet, der bei der konservativ-liberalen Mehrheit im Europäischen Parlament auf fruchtbaren Boden gefallen sei. Der Gesundheitsschutz als eigentliches Ziel dieser Richtlinie wurde dabei vollkommen aus den Augen verloren, sagte Harms. Irische Delegationskreise hatten in der vergangenen Woche von einer bisher beispiellosen Lobby-Kampagne der Tabakkonzerne bei Europa-Abgeordneten berichtet. Vor allem der US- Hersteller Philip Morris war von einigen Abgeordneten und Diplomaten für den Umfang der versuchten Einflussnahme kritisiert worden. Nach internen Dokumenten des Konzerns haben sich die Lobbyisten mehr als 250 Mal vor allem mit konservativen Parlamentariern getroffen, um über die neuen Regeln zu diskutieren. Dabei haben die fleißigen Meinungsbildner, die laut Philip Morris lediglich die eigenen Argumente dargelegt haben, die stolze Summe von 1,2 Millionen Euro für Reisen, Beratungstermine und Events ausgegeben. Für den deutschen Abgeordneten Karl-Heinz Florenz, der für die Europäische Volkspartei maßgeblich an den Verhandlungen beteiligt war, stellen die neuen Regeln, die nun bis Mai 2014 in Gesetzesform gegossen werden sollen, hingegen einen maßvollen Kompromiss dar. Er hätte sich zwar etwas strengere Regeln gewünscht, sei aber froh, dass übertriebene und Copyright: APA-DeFacto GmbH - Seite 26

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Gesundheits-Landesrätin Dr. in Silvia Stöger am 18. September 2009 zum Thema "Ausbau der Brustgesundheitszentren in OÖ" LR Dr. in Silvia Stöger Seite 2 LR

Mehr

Statement Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann

Statement Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann Statement Prof. Dr. Elisabeth Märker-Hermann Pressekonferenz zur Buchvorstellung Starke Frauen, voll im Leben Leben mit rheumatoider Arthritis am 29. Juni 2006 in Berlin - Es gilt das gesprochene Wort

Mehr

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk

TK-News. Informationen für die Presse. Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk Psychotherapeuten gründen Online-Netzwerk München, 15. Februar 2008. Bis zu sechs Monate müssen Patienten auf einen Termin bei einem Psychotherapeuten warten; dabei ist es gerade bei Krankheiten wie Depressionen

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer Bürgermeister Dr. Franz Dobusch Präsident Dr. Peter Niedermoser, OÖ. Ärztekammer Präsident Dr. Heinz Schödl, Medizinische

Mehr

HuMan Institut für Humanistisches Management

HuMan Institut für Humanistisches Management PROTOKOLL zum 34. Gesundheitspolitisches Forum am 29.06.2011 Privatuniversitäten im Gesundheitsbereich am Bsp. der Sigmund Freud Universität Podiumsgäste: moderiert von Univ. Prof. Dr. Alfred Pritz, Sigmund

Mehr

Gravierende Mängel bei der psychosomatischen Versorgung in Österreich: Die ÖGPPM fordert das Angebot einer Zusatzausbildung für MedizinerInnen

Gravierende Mängel bei der psychosomatischen Versorgung in Österreich: Die ÖGPPM fordert das Angebot einer Zusatzausbildung für MedizinerInnen Gravierende Mängel bei der psychosomatischen Versorgung in Österreich: Die ÖGPPM fordert das Angebot einer Zusatzausbildung für MedizinerInnen Die psychosomatische Versorgung in Österreich ist unzureichend

Mehr

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Seite 1/5 in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Expertengespräch zum Thema Retinoblastom Und zu diesem Thema begrüße ich jetzt Professor Norbert Bornfeld, Direktor des Zentrums

Mehr

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen

Osteoporose. Ein echtes Volksleiden. Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen Osteoporose Osteoporose 9 Osteoporose Ein echtes Volksleiden Schon jetzt zählen die Osteoporose und die damit verbundene erhöhte Brüchigkeit der Knochen in den entwickelten Ländern zu den häufigsten Erkrankungen

Mehr

Meine eigene Erkrankung

Meine eigene Erkrankung Meine eigene Erkrankung Um ein Buch über Hoffnung und Wege zum gesunden Leben schreiben zu können, ist es wohl leider unabdingbar gewesen, krank zu werden. Schade, dass man erst sein Leben ändert wenn

Mehr

Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe?

Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe? copy 11pt Lungenentzündung gehören Sie zu einer Risikogruppe? Wo viele Menschen zusammenkommen, können sie besonders leicht übertragen werden: Die Erreger der Lungenentzündung. Niesen und Husten, ein Händedruck

Mehr

Fakten, die für die PKV sprechen.

Fakten, die für die PKV sprechen. Fakten, die für die PKV sprechen. 96 % der Versicherten sind mit den Leistungen der PKV zufrieden. Von solchen Zustimmungswerten können andere Branchen nur träumen. Ein zusätzlicher Gradmesser der Kundenzufriedenheit

Mehr

Diagnose: Missverständnis

Diagnose: Missverständnis FEHLENDE DOLMETSCHDIENSTE Diagnose: Missverständnis MARIA STERKL, 23. November 2011 06:15 Wer kann "Herzkranzgefäß" in fünf Sprachen sagen? Die wenigsten. Profi- DolmetscherInnen sind im Krankenhaus jedoch

Mehr

Press Review. SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. 2012 Version April

Press Review. SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe. 2012 Version April Press Review SHARE Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe 2012 Version April Source: DIW Wochenbericht 79(2012), issue 7: p.11-14, http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.392847.de/12-7-3.pdf

Mehr

Jetzt zur TK. Ihre Gesundheit optimal versichert

Jetzt zur TK. Ihre Gesundheit optimal versichert Jetzt zur TK Ihre Gesundheit optimal versichert Jetzt zur TK Die TK bleibt Deutschlands beste Krankenkasse AUSGEZEICHNET! FOCUS-MONEY Im Vergleich von 70 gesetzlichen Krankenkassen wurde die TK zum neunten

Mehr

Internet-Hit: Schafe stürmen Tiroler Sportshop

Internet-Hit: Schafe stürmen Tiroler Sportshop "Heute" vom 24.09.2012 Seite 9 Ressort: Österreich Heute Hauptausgabe, Heute Oberösterreich Internet-Hit: Schafe stürmen Tiroler Sportshop 80 Tiroler Schafe schafften, was sonst nur Prominenten gelingt:

Mehr

Gesundheit. Mit struktur

Gesundheit. Mit struktur Gesundheit Mit struktur Unsere Philosophie Wir gestalten regionale gesundheitliche Versorgung gemeinsam mit Ärzten und allen, die in vernetzten Strukturen Patienten leitliniengerecht mit innovativen Arzneimitteln

Mehr

10612/J XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. Anfrage

10612/J XXIV. GP. Dieser Text wurde elektronisch übermittelt. Abweichungen vom Original sind möglich. Anfrage 10612/J XXIV. GP - Anfrage (elektr. übermittelte Version) 1 von 13 10612/J XXIV. GP Eingelangt am 16.02.2012 Anfrage der Abgeordneten Mag. Johann Maier und GenossInnen an den Bundesminister für Gesundheit

Mehr

Einzigartiges Pilotprojekt Kinder-Gruppenpraxis in Kirchdorf sichert optimale medizinische Versorgung der Region und hebt Einsparungspotenzial

Einzigartiges Pilotprojekt Kinder-Gruppenpraxis in Kirchdorf sichert optimale medizinische Versorgung der Region und hebt Einsparungspotenzial Pressekonferenz Einzigartiges Pilotprojekt Kinder-Gruppenpraxis in Kirchdorf sichert optimale medizinische Versorgung der Region und hebt Einsparungspotenzial Montag, 4. Juli, 10 Uhr OÖ Presseclub, Ursulinenhof,

Mehr

Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung

Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung Die PKV ist Garant für Wahlfreiheit und Selbstbestimmung Ein modernes und zukunftsweisendes Gesundheitswesen darf nicht auf Reglementierungen setzen, sondern muss Eigenverantwortung und Vorsorge des mündigen

Mehr

1. Linzer Patientinnen Krebskongress... was die Frau über Krebs wissen sollte!

1. Linzer Patientinnen Krebskongress... was die Frau über Krebs wissen sollte! Pressekonferenz der Landes- Frauen- und Kinderklinik Linz und des AKh Linz 1. Linzer Patientinnen Krebskongress... was die Frau über Krebs wissen sollte! Donnerstag, 22. Jänner 2015, 11 Uhr Als Gesprächspartner

Mehr

Depression Die Krankheit Nr. 1!!!

Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat festgestellt, dass die Erkrankung Depression in ca. 10 Jahren die häufigste Erkrankung in den Industrieländern darstellt, das

Mehr

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit

Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Wege aus Krise und Hoffnungslosigkeit Intensivtherapie von Depressionen BADEN-BADEN Behandlungsangebot für Menschen mit Depressionen Merkmale von Depressionen Sie fühlen sich wie gelähmt, unfähig, wertlos,

Mehr

Interdisziplinäres Adipositas-Zentrum Eschwege. Adipositas-Zentrum des Klinikums Werra-Meißner

Interdisziplinäres Adipositas-Zentrum Eschwege. Adipositas-Zentrum des Klinikums Werra-Meißner Interdisziplinäres Eschwege des Klinikums Werra-Meißner Wir stellen uns vor. Adipositas ist eine chronische Krankheit. Betroffene haben ein hohes Risiko, Begleiterkrankungen zu entwickeln. Ihre Lebensqualität

Mehr

GKV-Versorgungsgesetz

GKV-Versorgungsgesetz GKV-Versorgungsgesetz Versorgung optimal steuern - aber wie? Impulsvortrag Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/Hamburg Es gilt das gesprochene Wort. Themenabend der Kassenärztlichen Vereinigung

Mehr

"Den Tagen mehr Leben geben"

Den Tagen mehr Leben geben Fortgeschrittener Brustkrebs "Den Tagen mehr Leben geben" Aktualisiert: 01.02.16 09:20 / TZ Dialogrunde im Presseclub München zum Thema "Wenn Brustkrebs fortschreitet - Die vergessene Seite einer viel

Mehr

Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten

Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten Woran Sie vor und nach Ihrer Linsenaustauschbehandlung (RLE) denken sollten Der sichere Weg zu einem Leben ohne Brille und Kontaktlinsen! 2 Herzlichen Glückwunsch! Sie haben sich für eine Linsenaustauschbehandlung

Mehr

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung

Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Therapeutischer Nutzen, Kosten-Nutzen Verhältnis, EbM als Priorisierungskriterien? Ergebnisse aus der Äztinnenbefragung Adele Diederich Jacobs University Bremen 34. Kongress des Deutschen Ärztinnenbundes

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 04.03.2014 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Die unterschätzte Bedrohung: Öffentliche Wahrnehmung zur Fettleibigkeit in Europa

Die unterschätzte Bedrohung: Öffentliche Wahrnehmung zur Fettleibigkeit in Europa Die unterschätzte Bedrohung: Öffentliche Wahrnehmung zur Fettleibigkeit in Europa ZUSAMMENFASSUNG FÜR DEUTSCHLAND Durchgeführt von der unabhängigen Strategieberatung Opinium in Zusammenarbeit mit der Europäischen

Mehr

Wie finde ich das richtige Krankenhaus für meine psychische Erkrankung? BPtK veröffentlicht Checkliste für Psychiatrie und Psychosomatik

Wie finde ich das richtige Krankenhaus für meine psychische Erkrankung? BPtK veröffentlicht Checkliste für Psychiatrie und Psychosomatik Pressemitteilung Wie finde ich das richtige Krankenhaus für meine psychische Erkrankung? BPtK veröffentlicht Checkliste für Psychiatrie und Psychosomatik Berlin, 6. Mai 2010: In Deutschland lassen sich

Mehr

Krankenbehandlung und Auslandsbezug

Krankenbehandlung und Auslandsbezug RA Thomas Hessel Krankenbehandlung und Auslandsbezug Krank im Ausland Krank ins Ausland Sie sind im Urlaub und erkranken. Sie müssen einen Arzt aufsuchen oder sich zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus

Mehr

Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung

Informationen zur psychotherapeutischen Behandlung Gunther Ellers, Maubisstraße 25, 41564 Kaarst Dipl.-Psych. Gunther Ellers Maubisstraße 25 41564 Kaarst Tel.: 02131 66 88 14 Fax: 02131 15 18 59 Kaarst, den 11. Oktober 2013 Informationen zur Therapie,

Mehr

Gründung des Heimer Instituts für Muskelforschung am Bergmannsheil. 28. März 2014

Gründung des Heimer Instituts für Muskelforschung am Bergmannsheil. 28. März 2014 Gründung des Heimer Instituts für Muskelforschung am Bergmannsheil 28. März 2014 4 Gründung des Heimer Instituts für Muskelforschung am Bergmannsheil 28. März 2014 Irmgard und Siegfried Heimer, Stifter

Mehr

Altern ohne Alzheimer: Herausforderung für die Gesundheitsforschung. Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, MdB,

Altern ohne Alzheimer: Herausforderung für die Gesundheitsforschung. Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, MdB, Altern ohne Alzheimer: Herausforderung für die Gesundheitsforschung Rede der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan, MdB, anlässlich des Welt-Alzheimertags Jung und Alt gegen das

Mehr

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden

Depressionen meistern. Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Depressionen meistern Apotheken-Service für Gesundheit und Wohlbefinden Das sollten Sie wissen In Deutschland leiden etwa 8 % der Bevölkerung oder 5,6 Mio. Menschen unter Depressionen. Häufig tun Familienangehörige

Mehr

Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie Netzhautkomplikationen Diabetische Netzhautkomplikationen sind krankhafte Veränderungen in den Augen, die durch einen Diabetes mellitus verursacht werden können. Es handelt sich um die diabetische Retinopathie

Mehr

Hauptverband. Eine Studie von GfK Austria

Hauptverband. Eine Studie von GfK Austria . September Dezember 00 Eine Studie von GfK Austria . September Dezember 00 Studiendesign Zielgruppe: Österreichische Bevölkerung Stichprobengröße: 000 Methode: CAWI ComputerAssistedWebInterviews und schriftliche

Mehr

Handlungsbedarf bei Vorsorge- und Früherkennungsmedizin

Handlungsbedarf bei Vorsorge- und Früherkennungsmedizin Handlungsbedarf bei Vorsorge- und Früherkennungsmedizin Studie zu Darmkrebs-Screening: Gesundheitliche Vorteile und Sparpotenzial In der modernen Medizin zählen Vorsorge-Screenings zu den wichtigsten Fortschritten

Mehr

Welt-Diabetes-Tag: Vereint gegen Diabetes

Welt-Diabetes-Tag: Vereint gegen Diabetes Welt-Diabetes-Tag: Vereint gegen Diabetes Utl: Ärzte, Experten, Interessensvertretungen, Politik und Selbsthilfe fordern gemeinsames Handeln anlässlich des internationalen Welt-Diabetes-Tages am 14. November.

Mehr

Inhalt. 7 Liebe Leserinnen und Leser

Inhalt. 7 Liebe Leserinnen und Leser Inhalt 7 Liebe Leserinnen und Leser 11 Rheumatische Erkrankungen 12 Rheuma eine Volkskrankheit 14 Therapie 26 Eine rundum gesunde Ernährung 31 Wie Sie die Tabellen nutzen können 33 Rheuma-Ampel 4 Rheumatische

Mehr

Grippe-Pandemie. Was Sie über eine Grippe-Pandemie (Weltgrippe) wissen sollten.

Grippe-Pandemie. Was Sie über eine Grippe-Pandemie (Weltgrippe) wissen sollten. Grippe-Pandemie Was Sie über eine Grippe-Pandemie (Weltgrippe) wissen sollten. Was finden Sie in dieser Broschüre? Diese Broschüre enthält Informationen über eine Pandemiegefahr (Weltgrippe). Sie gibt

Mehr

Strategie zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Kennzahlen im Geschäftsjahr 2014. siemens.com

Strategie zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Kennzahlen im Geschäftsjahr 2014. siemens.com Strategie zur nachhaltigen Gesundheitsversorgung Kennzahlen im Geschäftsjahr siemens.com Gemeinsam mit Kunden und Partnern arbeiten wir daran, die Gesundheitsversorgung weltweit zu verbessern. Unsere Fortschritte

Mehr

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Interview mit Frau Dr. Pia Heußner vom Mai 2012 Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Die Diagnose Krebs ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Wie hält das Paar die Belastung

Mehr

Mit der Befragung möchte die KBV herausfinden, welche Meinung die einzelnen von ihr repräsentierten

Mit der Befragung möchte die KBV herausfinden, welche Meinung die einzelnen von ihr repräsentierten Befragung zum Sicherstellungsauftrag: Ergebnisse und Hintergründe Die überwiegende Mehrheit aller rund 150.000 Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten in Deutschland möchte, dass der Sicherstellungsauftrag

Mehr

Stärkung der hausärztlichen Versorgung eine Konsequenz der 15a Vereinbarung

Stärkung der hausärztlichen Versorgung eine Konsequenz der 15a Vereinbarung Stärkung der hausärztlichen Versorgung eine Konsequenz der 15a Vereinbarung Dr. Reinhold Glehr Präsident ÖGAM Familienmedizin 1 Herausforderungen an das sozialesolidarische Gesundheitssystem Medizinisch-technischer

Mehr

Im Zentrum: Der Patient

Im Zentrum: Der Patient Zum Umgang mit Kranken am Beispiel Krebs Dagmar Schipanski Der Krebs hat mein Leben verändert. Der Krebs war mein Feind. Er hat mir mein Lachen gestohlen. Doch ich habe gekämpft. Der Krebs hat verloren.

Mehr

Darum geht es in diesem Heft

Darum geht es in diesem Heft Die Hilfe für Menschen mit Demenz von der Allianz für Menschen mit Demenz in Leichter Sprache Darum geht es in diesem Heft Viele Menschen in Deutschland haben Demenz. Das ist eine Krankheit vom Gehirn.

Mehr

Studie des Instituts: Wie viele Minister braucht ein Land? Am Beispiel der EU-Staaten, (60 Seiten)

Studie des Instituts: Wie viele Minister braucht ein Land? Am Beispiel der EU-Staaten, (60 Seiten) Präsident Dr Werner Zögernitz www.parlamentarismus.at melanie.sully@parlamentarismus.at 6.9. 2010 Studie des Instituts: Wie viele Minister braucht ein Land? Am Beispiel der EU-Staaten, (60 Seiten) Zusammenfassung

Mehr

Von Genen, Talenten und Knallköpfen Ein Interview mit Univ.- Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger

Von Genen, Talenten und Knallköpfen Ein Interview mit Univ.- Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger Von Genen, Talenten und Knallköpfen Ein Interview mit Univ.- Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger Gerne möchte ich unser Gespräch mit einem Satz von Ihnen aus Ihrem Fachgebiet beginnen: Gene sind nur Bleistift

Mehr

Schmerz hält sich nicht an Fachgebiete

Schmerz hält sich nicht an Fachgebiete Raus aus den Silos Schmerz hält sich nicht an Fachgebiete Oberursel, 11. Januar 2016. Schmerzmedizin erfordert funktionell-orthopädische, neurologische, psychosoziale, psychiatrische und anästhesiologische

Mehr

MAMMASCREENING - VORSORGE. Dr. W. Schuster und Dr. P. Schmidt

MAMMASCREENING - VORSORGE. Dr. W. Schuster und Dr. P. Schmidt MAMMASCREENING - VORSORGE DIAGNOSE - ZENTRUM NEUNKIRCHEN Dr. W. Schuster und Dr. P. Schmidt BRUSTKREBS Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau Es gibt derzeit keine Möglichkeiten das Auftreten

Mehr

Aktuelles zum Schiedsspruch: Wie geht es weiter mit den Hausgeburten?

Aktuelles zum Schiedsspruch: Wie geht es weiter mit den Hausgeburten? Mother Hood Info-Dokumente Aktuelles zum Schiedsspruch: Wie geht es weiter mit den Hausgeburten? Mother Hood e. V. hat dem Gesamtverband der Krankenkassen (GKV-SV) im Dezember 2015 schriftlich Fragen zum

Mehr

ZAHLEN UND FAKTEN ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER PKV HOLGER, FACHARZT ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER GKV

ZAHLEN UND FAKTEN ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER PKV HOLGER, FACHARZT ZUFRIEDENE VERSICHERTE IN DER GKV Die große Mehrheit der Deutschen ist zufrieden mit der medizinischen Versorgung. Das zeigen aktuelle Umfragen. Die Zufriedenheit ist bei den Privatversicherten sogar ein paar Prozentpunkte höher. Aber

Mehr

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Patienten, sondern hauptsächlich durch Befragen des Körpers selbst.

Mehr

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke

WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von. Hans Kottke Hans Kottke Blasiusstr.10 38114, Braunschweig mail@hanskottke.de ca. 701 Wörter WAS TUN BEI ANGST & DEPRESSION? von Hans Kottke Mai 2012 Die Ausgangslage Kottke / Was tun bei Angst & Depression / 2 Es

Mehr

Seelische Störungen Kernproblem betrieblichen Gesundheitsmanagements

Seelische Störungen Kernproblem betrieblichen Gesundheitsmanagements Seelische Störungen Kernproblem betrieblichen Gesundheitsmanagements Dipl. Psych. Gabriela Coester, IFD-Oberhausen Landschaftsverband Rheinland Psychische Erkrankungen Herausforderung für f r Prävention

Mehr

Künstlicher Hüftgelenksersatz

Künstlicher Hüftgelenksersatz Künstlicher Hüftgelenksersatz Künstlicher Hüftgelenksersatz Was ist eine Hüftgelenk-Arthrose? Das Hüftgelenk ist eine bewegliche Verbindung zwischen dem Becken- und dem Oberschenkelknochen. Die am Gelenk

Mehr

Vorteile UND FAKTEN. des deutschen Gesundheitssystems.

Vorteile UND FAKTEN. des deutschen Gesundheitssystems. Vorteile UND FAKTEN des deutschen Gesundheitssystems. SPITZENPOSITION Das Deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten weltweit. 82 Prozent der Deutschen finden ihr Gesundheitssystem gut oder sehr gut

Mehr

Ihre Raucherentwöhnung wirksam, preiswert und meist ohne Entzugserscheinungen!

Ihre Raucherentwöhnung wirksam, preiswert und meist ohne Entzugserscheinungen! Ihre Raucherentwöhnung wirksam, preiswert und meist ohne Entzugserscheinungen! Sie wollen Nichtraucher werden? Und zwar wirksam und meist ohne Entzugserscheinungen? Dann rufen Sie uns an! Sie erreichen

Mehr

Grenzüberschreitungen aus medizinischen Gründen Demografische Aspekte

Grenzüberschreitungen aus medizinischen Gründen Demografische Aspekte Grenzüberschreitungen aus medizinischen Gründen Demografische Aspekte Unionsbürgerschaft, Patientenfreizügigkeit und Begrenzung der Ausgaben für Gesundheit Tagung Max-Planck-Institut Universität Rennes

Mehr

Anschlussrehabilitation. Epilepsiechirurgie

Anschlussrehabilitation. Epilepsiechirurgie Anschlussrehabilitation nach Epilepsiechirurgie Eine Information der Rehabilitationsklinik des Epilepsie-Zentrums Bethel, Krankenhaus Mara ggmbh in Bielefeld Anschlussrehabilitation nach Epilepsiechirurgie

Mehr

Gesundheitsbarometer

Gesundheitsbarometer Gesundheitsbarometer Was die ÖsterreicherInnen über die heimische Gesundheitsversorgung denken Pressekonferenz am 7. Jänner 2010, Wien mit Gesundheitsminister Alois Stöger Univ. Prof. Peter Filzmaier,

Mehr

Beantwortung der Anfrage

Beantwortung der Anfrage Nr. 649 der Beilagen zum stenographischen Protokoll des Salzburger Landtages (3. Session der 15. Gesetzgebungsperiode) Beantwortung der Anfrage der Abg. Klubobmann Naderer, Fürhapter und Konrad MBA an

Mehr

Screening Das Programm. zur Früherkennung von Brustkrebs

Screening Das Programm. zur Früherkennung von Brustkrebs Mammographie Screening Das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs das Mammographie Screening Programm Wenn Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind, haben Sie alle zwei Jahre Anspruch auf eine Mammographie-Untersuchung

Mehr

Dr. med. Andrej Pauls

Dr. med. Andrej Pauls Alzheimer-Krankheit eine Einführung Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz: Beinahe zwei Drittel aller Demenzkranken sind von dieser Diagnose betroffen. Die Patientinnen und Patienten

Mehr

Leitstellen koordinieren abgestimmt Patiententransporte und Transportlogistik: Zentral gesteuerter Patiententransport

Leitstellen koordinieren abgestimmt Patiententransporte und Transportlogistik: Zentral gesteuerter Patiententransport SALK Presseinformation Salzburg, am 3. 8. 2011 Leitstellen koordinieren abgestimmt Patiententransporte und Transportlogistik: Zentral gesteuerter Patiententransport LKH/ CDK. Mit dem neuen zentral gesteuerten

Mehr

Aufklärung über die Behandlung

Aufklärung über die Behandlung sollte Sie bei geplanten Operationen schon am Tag der Terminvereinbarung aufklären, mindestens aber einen Tag vorher. Sie müssen voll einsichts- und einwilligungsfähig sein. Erfolgt die Aufklärung erst

Mehr

Hautkrebsscreening. 49 Prozent meinen, Hautkrebs sei kein Thema, das sie besorgt. Thema Hautkrebs. Ist Hautkrebs für Sie ein Thema, das Sie besorgt?

Hautkrebsscreening. 49 Prozent meinen, Hautkrebs sei kein Thema, das sie besorgt. Thema Hautkrebs. Ist Hautkrebs für Sie ein Thema, das Sie besorgt? Hautkrebsscreening Datenbasis: 1.004 gesetzlich Krankenversicherte ab 1 Jahren Erhebungszeitraum:. bis 4. April 01 statistische Fehlertoleranz: +/- Prozentpunkte Auftraggeber: DDG Hautkrebs ist ein Thema,

Mehr

Finger weg von unserem Bargeld!

Finger weg von unserem Bargeld! BÜRGER-WUT ÜBER GEPLANTE GRENZE Finger weg von unserem Bargeld! Vergrößern Sein Ministerium plant eine Grenze für Bargeld-Zahlungen: Finanzminister Wolfgang Schäuble (73) Foto: Dominik Butzmann/laif 07.02.2016-23:39

Mehr

gesund im mund bei diabetes

gesund im mund bei diabetes eine information FÜr Patienten gesund im mund bei diabetes Empfohlen von unterstützt durch Empfehlungsbutton_diabetesDE_2012.indd 08.03.2012 1 08:59:50 13-0668 Colgate Patientenbroschüre.indd 1 A5_Fol_Patienten_148x210mm_EZ.indd

Mehr

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen

Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen Fragen und Antworten zu IGeL-Leistungen 1. Was sind IGeL? Viele Patientinnen und Patienten nennen Individuelle Gesundheitsleistungen kurz IGeL ganz einfach "Selbstzahlerleistungen". Damit meinen sie alle

Mehr

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Gynäkologie Schwangerschaft Infertilität Kinderwunsch

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Gynäkologie Schwangerschaft Infertilität Kinderwunsch Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) Gynäkologie Schwangerschaft Infertilität Kinderwunsch Inhaltsverzeichnis Infertilität und Kinderwunsch Schwangerschaftsbegleitung Stillzeit Menstruationsbeschwerden

Mehr

GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK

GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK GEMEINSAM SIND WIR (KNOCHEN) STARK 1. Auflage 2008 WAS IST OSTEOPOROSE? In der Schweiz leiden rund 300000 Menschen an Osteoporose und jede zweite Frau sowie jeder fünfte Mann ab fünfzig muss heute damit

Mehr

Psychologen, die eine Zusatzschulung für Psoriasispatienten absolviert haben.

Psychologen, die eine Zusatzschulung für Psoriasispatienten absolviert haben. INFORMATION FÜR SVA-VERSICHERTE zum Psoriasis-Patientencoach (= Schuppenflechte-Patientencoach) Fakten zum Pilotprojekt: Projektstart: April 2015 Projektende: April 2016 Im April 2016 können noch Coachings

Mehr

ein Projekt der Bundesgesundheitsagentur Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) steht für:

ein Projekt der Bundesgesundheitsagentur Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) steht für: ein Projekt der Bundesgesundheitsagentur Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) steht für: p Stärkung der Patientenrechte besseren Zugang zu den eigenen medizinischen Daten p Verbesserung der Datensicherheit

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 02.07.2013

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 02.07.2013 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Rede von Simone Strecker Referentin im Bundesministerium für Gesundheit

Rede von Simone Strecker Referentin im Bundesministerium für Gesundheit Es gilt das gesprochene Wort! Rede von Simone Strecker Referentin im Bundesministerium für Gesundheit Prävention und Gesundheitsförderung in Deutschland Anknüpfungspunkte für gemeinsames Handeln mit dem

Mehr

Umstrittene Forderung: "Homöopathie als Kassenleistung". Fachgesellschaften

Umstrittene Forderung: Homöopathie als Kassenleistung. Fachgesellschaften Pressereaktionen auf die Pressekonferenz der Initiative Homöopathie als Kassenleistung vom 08.10.2015 in Wien Standard vom 8. Oktober 2015, online: Initiative fordert Homöopathie als Kassenleistung Mehr

Mehr

Innovationszentren in der GKV-Versorgung -

Innovationszentren in der GKV-Versorgung - Innovationszentren in der GKV-Versorgung Patientenwohl als Wettbewerbsvorteil Derzeit wenden Krankenhäuser neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden an, ohne dass vorab Nutzen und Schaden geprüft werden.

Mehr

Spectra Aktuell 09/13 Der Heilige Abend in Österreich - Christkind, Christbaum und Tradition beim Essen

Spectra Aktuell 09/13 Der Heilige Abend in Österreich - Christkind, Christbaum und Tradition beim Essen Spectra Aktuell 09/13 Der Heilige Abend in Österreich - Christkind, Christbaum und Tradition beim Essen Spectra Marktforschungsgesellschaft mbh. Brucknerstraße 3-5/4, A-4020 Linz Telefon: +43 (0)732 6901-0,

Mehr

Gesundheitsmonitor. Ärzte-Stichprobe. Welle 1

Gesundheitsmonitor. Ärzte-Stichprobe. Welle 1 NFO Infratest Gesundheitsforschung Gesundheitsmonitor Ärzte-Stichprobe Welle 1 Januar / Februar 2002 Projekt-Nr: 04.02.27957 Untersuchungs-Thema: Gesundheitsmonitor NFO Infratest Gesundheitsforschung.

Mehr

Unerfüllter Kinderwunsch. Ursachen erkennen, Lösungen finden. Informationen für Paare, die auf ein Baby warten

Unerfüllter Kinderwunsch. Ursachen erkennen, Lösungen finden. Informationen für Paare, die auf ein Baby warten Unerfüllter Kinderwunsch Ursachen erkennen, Lösungen finden Informationen für Paare, die auf ein Baby warten Das lange Warten auf ein Baby. Was können Sie tun? Wann sollten Sie sich untersuchen lassen?

Mehr

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Landeskrankenhaus Leoben Zentralröntgeninstitut Vorstand: Univ. Prof. Prim. Dr. Uggowitzer Steiermärkische Krankenanstalten Ges. m b. H. EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Was versteht man unter Myomembolisation?

Mehr

Wie gut ist mein Brustzentrum?

Wie gut ist mein Brustzentrum? Wie gut ist mein Brustzentrum? I. Allgemeine Angaben zur Person: 1. Ich wohne (bitte PLZ eintragen): 2. Ich bin Jahre alt 3. Meine Muttersprache ist Deutsch eine andere, und zwar: 4. Ich bin in einer gesetzlichen

Mehr

Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung

Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung Kostenübernahme bei Kinderwunschbehandlung Art und Umfang der Kostenübernahme bei einer Kinderwunschbehandlung hängen maßgeblich davon ab, ob eine private oder eine gesetzliche Krankenversicherung besteht.

Mehr

fremden Eizellen ERSTELLT 21.07.2015

fremden Eizellen ERSTELLT 21.07.2015 KÖLNER STADTANZEIGER VOM 21.7.2015 EMBRYONENSPENDE IN DEUTSCHLANDSchneeflockenkinder mit fremden Eizellen ERSTELLT 21.07.2015 Foto: ksta In Deutschland ist die Eizellspende verboten. Für Frauen mit diesem

Mehr

TOP SELECT DYNAMIC - Newsletter Nr. 1

TOP SELECT DYNAMIC - Newsletter Nr. 1 AKTIENKULTUR IN DEUTSCHLAND EINE WÜSTE? Grundsätzliches Ein alter Hut: wer eine vergleichsweise hohe langfristige Rendite an den Finanz- und Kapitalmärkten erzielen will, muss das Risiko eingehen, dass

Mehr

PRESSEGESPRÄCH. mit. LT-Präs. KommR Viktor SIGL

PRESSEGESPRÄCH. mit. LT-Präs. KommR Viktor SIGL PRESSEGESPRÄCH mit LT-Präs. KommR Viktor SIGL Schwerpunkte im Sozialhilfeverband Perg: Pflegende Angehörige entlasten und Gesundheit der Mitarbeiter fördern Mittwoch, 27. Mai 2015, 13:00 Uhr, OÖVP Bezirkssekretariat

Mehr

BPtK-Studie: Psychische Erkrankungen und gesundheitsbedingte Frühverrentung Statement Prof. Dr. Rainer Richter

BPtK-Studie: Psychische Erkrankungen und gesundheitsbedingte Frühverrentung Statement Prof. Dr. Rainer Richter BPtK-Studie: Psychische Erkrankungen und gesundheitsbedingte Frühverrentung Statement Prof. Dr. Rainer Richter Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer Sehr geehrte Damen und Herren, die Bundespsychotherapeutenkammer

Mehr

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung.

Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Pressemitteilung, 09. November 2015 Sinnvolle Labordiagnostik ist ärztliches Handeln im Interesse der Patientengrundversorgung. Die ärztliche Steuerung der Labormedizin ist entscheidend, um möglichst effektiv

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Radiotherapie (IORT-Boost)

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Radiotherapie (IORT-Boost) Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Radiotherapie (IORT-Boost) Behandlung mit konventioneller Strahlentherapie Kein Grund für Verzweiflung Wenn die Diagnose

Mehr

Livestatements Was Mitarbeiter und Chefs dazu sagen

Livestatements Was Mitarbeiter und Chefs dazu sagen Wie Sie mit Struktur mehr erreichen Nur weil die Führungsliteratur diese Art der Mitarbeitergespräche in den Himmel heben, heißt das noch lange nicht, dass alle Beteiligten das ebenso empfinden. Ganz im

Mehr

Gute Noten für. KBV-Versichertenbefragung

Gute Noten für. KBV-Versichertenbefragung 10 Titelthema KV-Blatt 09.2010 KBV-Versichertenbefragung Gute Noten für Niedergelassene Ärzte haben in Deutschland nach wie vor einen guten Ruf. Sage und schreibe 92 % der Deutsch sprechenden Versicherten

Mehr

Vorteile. und Fakten. des deutschen Gesundheitssystems.

Vorteile. und Fakten. des deutschen Gesundheitssystems. Vorteile und Fakten des deutschen Gesundheitssystems. Spitzenposition Das Deutsche Gesundheitssystem ist eines der besten weltweit. 82 Prozent der Deutschen finden ihr Gesundheitssystem gut oder sehr gut

Mehr

Brustverkleinerung. (Mammareduktion)

Brustverkleinerung. (Mammareduktion) (Mammareduktion) Brustverkleinerung Große Brüste gelten nur bis zu einem gewissen Grad als attraktiv weiblich - schnell kann deren Übergewicht jedoch zu chronischen Rückenproblemen bis hin zu Bandscheibenvorfällen

Mehr

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen

Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 1 Das trägerübergreifende Persönliche Budget So können Menschen mit Behinderung mehr selber bestimmen Seite 2 Inhaltsverzeichnis Seite 4 6 Vorwort von Olaf Scholz Bundesminister für Arbeit und Soziales

Mehr

Gesundheitsversorgung in Österreich. 2011 bis 2013

Gesundheitsversorgung in Österreich. 2011 bis 2013 Gesundheitsversorgung in Österreich 2011 bis 2013 Forschungsdesign Ergebnisse der Studien Gesundheitsradar und Gesundheitssystem und Gesundheitsversorgung in den Bundesländern 2011-2013 Ausführendes Institut:

Mehr

Natürlich schöne Zähne ein Leben lang

Natürlich schöne Zähne ein Leben lang Natürlich schöne Zähne ein Leben lang Zahnimplantate Die eigenen Zähne gesund erhalten ist die Grundregel Nr. 1 Ihre eigenen Zähne sind ein perfektes Kunstwerk der Natur. Sie sollten alles dafür tun, um

Mehr