AMTLICHER TEIL. Inhaltsverzeichnis. Verordnung des Landkreises Spree-Neiße zum Schutz von Naturdenkmalen vom ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN

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1 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 1 Jahrgang 09 Forst (Lausitz), den 12. August 2016 Nummer 08 Inhaltsverzeichnis AMTLICHER TEIL ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Verordnung des Landkreises Spree-Neiße zum Schutz von Naturdenkmalen vom Seite 1 SONSTIGE AMTLICHE MITTEILUNGEN Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung des Antrages des Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes zur Erteilung einer Leitungs- und Anlagenrechts bescheinigung für eine Trinkwasserversorgungsleitung 80 AZ in der Gemarkung Bagenz Seite 4 Beschlüsse des Kreistages Spree-Neiße Seite 4 Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte informiert Seite 4 NICHTAMTLICHER TEIL Brandschutz in der Landwirtschaft Seite 5 Verkehrssicherung für Flächeneigentümer an schiffbaren Landesgewässern Seite 6 Schließung der Kreisbibliothek Seite 6 Kostenlose Pilzberatung Seite 6 SPREE-NEISSE-TOUR Seite 7 LÄNDLICHE ENTWICKLUNG IM FOKUS Seite 8 Bürgergespräch mit der Kreistagsvorsitzenden Seite 9 Nachruf Seite 9 Die Außenstelle des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie informiert Seite 9 Jugendamt informiert über die Formen der Vollzeitpflege Seite 9 Symbolische Verkehrsfreigabe Seite 9 Der Eigenbetrieb Jobcenter des Landkreises Spree-Neiße informiert Seite 10 bildungsfenster Seite 12 Keine Veröffentlichung mehr von Altersjubiläen Seite 12 HEIMATFEST SPREMBERG Seite 12 IMPRESSUM Herausgeber: Landkreis Spree-Neiße Der Landrat Verantwortlich: Landrat des Landkreises Spree-Neiße, Heinrich-Heine-Straße 1, Forst (Lausitz), Tel.: (03562) , Fax: (03562) Verlag: Wochenkurier Lokalverlag GmbH & Co. KG Geierswalder Str. 14, Elsterheide OT Bergen Tel.: (03571) , Druck. DVH Weiss-Druck GmbH & Co. KG, Geierswalder Str. 14, Elsterheide OT Bergen Auflage: Exemplare Das Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße, Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa wird kostenlos an alle erreichbaren Haushalte im Landkreis Spree- Neiße verteilt. Es erscheint bei Bedarf einmal im Monat als Beilage im periodischen Druckwerk Spree-Neiße-Kurier. Einzelne Exemplare sind gegen Kostenerstattung über den Verlag zu bestellen. AMTLICHER TEIL ÖFFENTLICHE BEKANNTMACHUNGEN Verordnung des Landkreises Spree-Neiße zum Schutz von Naturdenkmalen vom Aufgrund der 22 Abs. 1 und 28 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz BNatSchG) vom 29. Juli 2009 (BGBl. I S. 2542), zuletzt geändert durch Artikel 421 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) in Verbindung mit 8 des Brandenburgischen Ausführungsgesetzes zum Bundesnaturschutzgesetz (Brandenburgisches Naturschutzausführungsgesetz BbgNatSchAG) vom 21. Januar 2013 (GVBl. I Nr. 3, berichtigt in GVBl. I Nr. 21) und 4 Abs. 2 der Verordnung über die Zuständigkeit der Naturschutzbehörden (Naturschutzzuständigkeitsverordnung NatSchZustV) vom 27. Mai 2013 (GVBl. II Nr. 43) erlässt der Landkreis Spree-Neiße als Untere Naturschutzbehörde folgende vom Kreistag am 13. Juli 2016 beschlossene Verordnung: 1 Schutzzweck Zweck dieser Verordnung ist es, Einzelschöpfungen der Natur, deren Schutz aus 1. wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder 2. wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit erforderlich ist, als Naturdenkmale festzusetzen. 2 Schutzgegenstand (1) Die in der Liste (Anlage) zu dieser Verordnung aufgeführten Einzelschöpfungen der Natur werden als Naturdenkmale festgesetzt. Die Liste der Naturdenkmale ist Bestandteil dieser Verordnung. (2) Zu dem Naturdenkmal gehört die zu seiner Sicherung notwendige Umgebung. (3) Jedes Naturdenkmal wird durch Anbringung eines Schildes entsprechend der Vorgaben des zuständigen Ministeriums gekennzeichnet. 3 Verbote Die Beseitigung eines Naturdenkmals sowie alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung, Veränderung oder nachhaltigen Störung eines Naturdenkmals oder seiner geschützten Umgebung führen können, sind nach Maßgabe dieser Verordnung verboten. 4 Zulässige Handlungen Ausgenommen von den Verboten des 3 bleiben folgende Handlungen: a) die ordnungsgemäße Grundstücksnutzung in der bisherigen Art und im bisherigen Umfang b) die von der Unteren Naturschutzbehörde angeordneten oder genehmigten Pflege-, Schutz- und Verkehrssicherungsmaßnahmen. 5 Schutz- und Pflegemaßnahmen (1) Eigentümer und Nutzungsberechtigte haben im Rahmen ihrer allgemeinen Eigentümerpflichten auf ihren Grundstücken stehende Naturdenkmale zu erhalten. Im Übrigen obliegen die Pflege und notwendigen Sanierungsmaßnahmen der Unteren Naturschutzbehörde. Die Eigentümer und Nutzungsberechtigte sind im Rahmen des 65 BNatSchG i.v.m. 25 Abs. 3 BbgNatSchAG zur Duldung verpflichtet. (2) Grundstückseigentümer oder Nutzungsberechtigte sind verpflichtet, Schäden und Mängel an Naturdenkmalen unverzüglich der Unteren Naturschutzbehörde zu melden. 6 Genehmigungen Auf Antrag kann von den Vorschriften dieser Verordnung eine Ausnahme von den Verboten des 3 erteilt werden, wenn 1. dies aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer und wirtschaftlicher Art, notwendig ist oder 2. die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde und die Abweichung mit den Belangen von Naturschutz und Landschaftspflege vereinbar ist. Für die Erteilung einer Genehmigung ist die Untere Naturschutzbehörde zuständig. 7 Ordnungswidrigkeiten (1) Ordnungswidrig im Sinne des 39 Abs. 1 Nr. 3 BbgNatSchAG handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen den Verboten des 3 dieser Verordnung ein Naturdenkmal beseitigt oder Handlungen vornimmt, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Ver - änderung des Naturdenkmals führen können oder das Naturdenkmal in seiner Eigenart, Schönheit und Erscheinungsform beeinträchtigen.

2 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 2 Seite August 2016 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa (2) Ordnungswidrigkeiten nach Abs. 1 können gemäß 40 BbgNatSchAG mit einer Geldbuße bis zu fünfundsechzigtausend Euro geahndet werden. 8 Verhältnis zu anderen naturschutzrechtlichen Bestimmungen Soweit diese Verordnung keine weitergehenden Vorschriften enthält, bleiben die Regelungen der Verordnung zum Schutz von Bäumen, Feldhecken und Sträuchern des Landkreises Spree-Neiße (Baumschutzverordnung) in der jeweils geltenden Fassung unberührt. 9 Geltendmachung von Form- oder Verfahrensmängeln Eine Verletzung der in 9 BbgNatSchAG genannten Verfahrens- und Formvorschriften ist unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich unter Angabe der verletzten Rechtsvorschrift und des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, innerhalb eines Jahres nach Inkrafttreten dieser Rechts - verordnung gegenüber dem Landkreis Spree-Neiße als Untere Naturschutzbehörde geltend gemacht worden ist. Das Gleiche gilt für Mängel bei der Beschreibung des Schutzzwecks sowie für Mängel bei der Prüfung der Erforderlichkeit der Unterschutzstellung einzelner Naturdenkmale. Mängel im Abwägungsvorgang sind nur dann beachtlich, wenn sie offensichtlich und auf das Abwägungsergebnis von Einfluss gewesen sind und die Mängel in der Abwägung innerhalb von vier Jahren nach Inkrafttreten dieser Rechtsverordnung unter den in Satz 1 genannten Voraussetzungen geltend gemacht worden sind. 10 Inkrafttreten, Außerkrafttreten Diese Verordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung im Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße, Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa, in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung zum Schutz von Naturdenkmalen vom 27. April 2007 (Spree-Neiße-Kurier vom 26. Mai 2007, Seite 8) außer Kraft. Forst (Lausitz), den Harald Altekrüger Landrat lfd. Bezeichnung Lateinische Standortbeschreibung Hoch- und Rechtswerte Gemarkung Nr. Bezeichnung ETRS 1989 Flur, Flurstück 1 Gemeine Eibe Taxus baccata Amt Burg (Spreewald), Gemeinde Burg (Spreewald) H: ,36 Burg (Spreewald) WT Burg-Dorf, Am Leineweber 16 R: ,56 24, 9/4 2 Stieleiche Quercus robur Amt Burg (Spreewald) H: ,31 Guhrow Gemeinde Guhrow, Dorfaue R: ,26 3, Stieleiche Quercus robur Amt Burg (Spreewald) H: ,14 Burg (Spreewald) Novy-Eiche Gemeinde Burg (Spreewald), Ringchaussee R: ,96 24, Traubeneiche Quercus petraea Amt Döbern-Land, Stadt Döbern H: ,12 Döbern Muskauer Straße/Abzweig Dubraucker Straße R: ,90 5, Stieleiche Quercus robur Amt Döbern-Land H: ,31 Döbern Stadt Döbern, Ringstraße R: ,25 2, Sommerlinde Tilia platyphyllos Amt Döbern-Land, Gemeinde Neiße-Malxetal H: ,97 Groß Kölzig Prangerlinde OT Groß Kölzig, Dorfplatz R: ,74 7, Stieleiche Quercus robur Amt Döbern-Land, Gemeinde Neiße-Malxetal H: ,52 Groß Kölzig OT Groß Kölzig, Gutspark R: ,06 6, 15/5 8 Winterlinde Tilia cordata Amt Döbern-Land, Gemeinde Jämlitz-Klein Düben, H: ,26 Jämlitz OT Jämlitz, 300 m nördlich der B 115 R: ,86 2, 26/3 9 Birne Pyrus spec. Amt Döbern-Land, Gemeinde Felixsee H: ,93 Klein Loitz OT Klein Loitz, 150 m südlich der K 7107 R: ,68 2, Findling Amt Döbern-Land, Gemeinde Felixsee, OT Reuthen H: ,85 Klein Loitz Finkenstein 200 m östlich des Radweges Reuthen-Bohsdorf R: ,16 1, 323/1 11 Findling Amt Döbern-Land, Gemeinde Preschen H: ,66 Preschen direkt neben Boskes Quell R: ,62 4, Findling Amt Döbern-Land, Gemeinde Preschen,WT Raden H: ,65 Preschen südlich der Radweges Bahren-Raden R: ,30 12, Stieleiche Quercus robur Amt Döbern-Land, Gemeinde Tschernitz H: ,00 Wolfshain OT Wolfshain, südlich der B 156 R: ,33 1, Stieleiche Quercus robur Stadt Drebkau H: ,57 Siewisch OT Siewisch, Drebkauer Straße R: ,72 2, Stieleiche Quercus robur Stadt Drebkau H: ,38 Siewisch OT Siewisch, Leuthener Weg R: ,85 2, Sommerlinde Tilia platyphyllos Stadt Drebkau H: ,94 Casel Napoleon-Linde OT Casel, auf dem Friedhof R: ,63 1, Gemeine Eibe Taxus baccata Stadt Drebkau H: ,27 Domsdorf OT Steinitz, an der Kirche R: ,30 2, Stieleiche Quercus robur Stadt Drebkau H: ,74 Laubst OT Laubst, Dorfanger am Gedenkstein R: ,84 1, Bastardplatane Platanus x hispanica Stadt Forst (Lausitz) H: ,07 Forst Biebersteinstraße 5-7 R: ,02 16, 365/1 Anlage

3 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 3 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa 12. August Seite 3 lfd. Bezeichnung Lateinische Standortbeschreibung Hoch- und Rechtswerte Gemarkung Nr. Bezeichnung ETRS 1989 Flur, Flurstück 20 Säuleneiche Quercus robur Stadt Forst (Lausitz) H: ,38 Forst `Fastigiata` links vor dem Eingang des Krankenhauses R: ,65 14, 8 21 Stieleiche Quercus robur Stadt Forst (Lausitz) H: ,82 Forst Am Haag R: ,96 18, Blut-Buche Fagus sylvatica Stadt Forst (Lausitz) H: ,07 Forst var. purpurea Heinrich-Heine-Straße R: ,35 12, Stieleiche Quercus robur Stadt Forst (Lausitz) H: ,07 Forst An der Walderholung R: ,75 34, Stieleiche Quercus robur Stadt Forst (Lausitz) H: ,63 Naundorf OT Naundorf, neben der Feuerwehr R: ,28 2, Stieleiche Quercus robur Stadt Forst (Lausitz) H: ,23 Forst OT Sacro, an der Kirche R: ,22 4, 14 d) 26 Stieleiche Quercus robur Stadt Forst (Lausitz) H: ,85 Weißagk an der K 7110 Gosda-Mulknitz R: ,11 2, Stieleiche Quercus robur Stadt Forst (Lausitz) H: ,78 Mulknitz OT Mulknitz, auf dem Friedhof R: ,08 2, 34 d) 28 Stieleiche Quercus robur Stadt Guben H: ,41 Guben am Dreieck R: ,41 12, 375/2 29 Stieleiche Quercus robur Stadt Guben H: ,90 Guben an der K 7147 Groß Breesen Sembten R: ,05 1, Stieleiche Quercus robur Stadt Guben, OT Schlagsdorf H: ,46 Schlagsdorf ehemalige Kiesgrube R: ,42 1, Stieleiche Quercus robur Gemeinde Kolkwitz H: ,38 Krieschow OT Krieschow, am Gedenkstein R: ,69 2, Stieleiche Quercus robur Gemeinde Kolkwitz H: ,26 Papitz OT Papitz, Dorfaue R: ,93 1, Bastardplatane Platanus x Gemeinde Kolkwitz H: ,93 Papitz hispanica OT Papitz, am Pflegeheim R: ,66 1, 31/3 34 Stieleiche Quercus robur Amt Peitz, Stadt Peitz H: ,90 Peitz Dammzollstraße, Friedhof R: ,41 11, Stieleiche Quercus robur Amt Peitz H: ,75 Tauer Gemeinde Tauer, Dorfstraße 85 R: ,77 2, Feldulme Ulmus minor Amt Peitz, Gemeinde Tauer H: ,03 Tauer Dorfstraße 129 a R: ,57 4, Roteiche Quercus rubra Amt Peitz, Gemeinde Turnow-Preilack H: ,20 Preilack OT Preilack, Ortsausgang nach Peitz an der L 50 R: ,86 4, Findling Gemeinde Schenkendöbern, OT Atterwasch H: ,09 Atterwasch Kiesgrube R: ,74 2, Stieleiche Quercus robur Gemeinde Schenkendöbern H: ,47 Bärenklau (tausendjährige) OT Bärenklau, Heimstraße R: ,13 10, Stieleiche Quercus robur Gemeinde Schenkendöbern, OT Grano H: ,63 Grano nördlich des Radweges Grano-Lauschütz R: ,63 1, Birne Pyrus spec. Stadt Spremberg, OT Weskow H: ,05 Spremberg westlich des L 47 R: ,39 9, Blutbuche Fagus sylvatica Stadt Spremberg H: ,29 Spremberg var. Purpurea Schomberg 1 R: ,50 19, Sommerlinde Tilia platyphyllos Stadt Spremberg H: ,18 Türkendorf OT Türkendorf, Friedhof R: ,44 1, Findling Stadt Spremberg H: ,81 Graustein Der Graue Stein OT Graustein, Dorfanger R: ,98 3, Stieleiche Quercus robur Stadt Spremberg H: ,98 Lieskau OT Lieskau, Ortseingang R: ,62 1, Stieleiche Quercus robur Stadt Spremberg, OT Hornow H: ,10 Hornow nördlich der Kirche R: ,37 2, 17

4 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 4 Seite August 2016 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa Auf der Grundlage des 9 des Grundbuchbereinigungsgesetzes (GBBerG) vom (BGBl. I S. 2182), zuletzt geändert durch Artikel 41 des Gesetzes vom (BGBl. I S. 2586) i. V. m. 6 der Verordnung zur Durchführung des Grundbuchbereinigungsgesetzes und anderer Vorschriften auf dem Gebiet des Sachenrechts Sachenrechts-Durchführungsverordnung (SachenR-DV) vom (BGBl. I S. 3900) hat der Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband, Heinrichstraße 9 in Spremberg beim Landkreis Spree-Neiße als Untere Wasserbehörde für die oben genannte Trinkwasserleitung die Erteilung einer Leitungs- und Anlagen rechtsbescheinigung beantragt. Die Bescheinigung begründet eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit für die genannten Grundstücke zugunsten des Antragstellers. Sie umfasst das Recht, das belastete Grundstück für den Betrieb, die Instandsetzung und Erneuerung einschließlich Neubau der Trinkwasserversorgungsleitung AZ 80 mit allen zugehörigen Anlagen bis zur Außerbetriebnahme und zum Rückbau jederzeit zu betreten, zu befahren oder sonst zu benutzen, Wasser in der Leitung zu führen sowie die für die Fortleitung auf den jeweiligen Grundstücken eingerichteten Nebenanlagen zu betreiben, zu unterhalten, instand zu setzen und zu erneuern. Es wird vom Grundstückseigentümer bzw. Erbbauberechtigten verlangt, dass er für die Dauer des Bestehens der Trinkwasserleitung auf dem Schutzstreifen keine baulichen oder sonstigen Anlagen errichtet bzw. errichten lässt und keine Einwirkungen oder Maßnahmen vornimmt, die den ordnungsgemäßen Bestand oder Betrieb der Trinkwasserversorgungsleitung beeinträchtigen oder gefährden. Die Freihaltung des Schutzstreifens von Bewuchs ist Voraussetzung für die ordnungsgemäße SONSTIGE AMTLICHE MITTEILUNGEN Bekanntmachung über die öffentliche Auslegung des Antrages des Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverbandes zur Erteilung einer Leitungs- und Anlagenrechts - bescheinigung für eine Trinkwasserversorgungsleitung 80 AZ in der Gemarkung Bagenz Nutzung und obliegt der Berechtigten. Die Ausübung der Dienstbarkeit kann Dritten überlassen werden. Die dafür in Anspruch genommenen Flächen befinden sich auf den Grundstücken: Gemarkung Bagenz, Flur 4, Flurstücke 8/3, 136. Gemäß 7 Abs. 2 der SachenR-DV werden die Antragsunterlagen vier Wochen von dem Tag der Bekanntmachung im Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße, Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa, im Zeitraum vom bis beim Landkreis Spree-Neiße, Fachbereich Umwelt, Heinrich-Heine-Straße 1 in Forst (L.), Haus B, Zimmer 2.21 bzw sowie bei der Gemeinde Neuhausen/Spree, Bau- und Ordnungs - amt, Amtsweg 1 in Neuhausen/Spree, Zimmer 1.15, während der Dienstzeiten zur Einsicht öffentlich ausgelegt. Ebenso können die Antragsunterlagen auf der Internetseite des Land kreises unter abgerufen werden. Die entsprechenden Unterlagen sind dort in der Rubrik Bürgerservice im Unterpunkt Bekanntmachungen veröffentlicht. Widersprüche können von den Grundstückseigentümern bzw. Erbbau - berechtigten während des Auslegungszeitraumes nur bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises Spree-Neiße erhoben werden. Bei frist - gerechtem Widerspruch wird die Bescheinigung mit einem entsprechenden Vermerk erteilt. Harald Altekrüger Landrat Beschlüsse des Kreistages Spree-Neiße Der Kreistag (KT) hat in seiner 14. Sitzung am 13. Juli 2016 folgende Beschlüsse gefasst: Kreistagsbeschluss-Nr.: /2016 Der KT beschließt die Neufassung der Verordnung des Landkreises Spree-Neiße zum Schutz von Naturdenkmalen. Kreistagsbeschluss-Nr.: /2016 Der KT beschließt die Verlängerung des Vertrages zur Durchführung der Vollzugsaufgaben des Rettungsdienstes mit dem derzeitigen Leistungserbringer der Falk Kranken-Transport Herzig GmbH ab dem Kreistagsbeschluss-Nr.: /2016 Der KT beschließt die 4. Fortsetzung des Abfallwirtschaftskonzeptes für den Landkreis Spree-Neiße. Kreistagsbeschluss-Nr.: /2016 Der KT des Landkreises Spree-Neiße beauftragt den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft für die Umsetzung des Konzeptes zur Gewährleistung der langfristigen Entsorgungssicherheit zur Beseitigung mineralischer Abfälle im Landkreis Spree-Neiße mit der Ausschreibung der Planungsleistungen zur Errichtung eines neuen Schüttbereiches für mineralische Abfälle der Deponieklasse I am Standort der Deponie Forst-Autobahn. Nach Abschluss der Planungsphase 2 nach HOAI 2013 entscheidet der Kreistag über die Beauftragung der weiteren Planungsphasen. Kreistagsbeschluss-Nr.: /2016 Der Kreistag beschließt eine Erklärung des Kreistages zur Protestdemonstration Ende Gelände am in Welzow und Schwarze Pumpe. Kreistagsbeschluss-Nr.: /2016 Der KT bestätigt die folgende personelle Veränderung im Kreisseniorenbeirat des Landkreises Spree-Neiße. Klaus Panoscha scheidet als Mitglied des Kreisseniorenbeirates aus. Als neues Mitglied im Kreisseniorenbeirat für die Stadt Spremberg wird Hubert Lamm benannt. Alle Beschlüsse können im Büro des Kreistages in der Kreisverwaltung, Heinrich-Heine-Str. 1, Forst (L.), Zimmer A.1.28, eingesehen werden. Pressestelle des Landkreises Spree-Neiße Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte informiert Der zweite gemeinsame Grundstücksmarktbericht 2015 ist erschienen. Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat den zweiten gemeinsamen Grundstücksmarktbericht 2015 eingehend beraten und beschlossen. In ihm wird der Grundstücksverkehr des Jahres 2015 beider Landkreise detailliert dargelegt. Neben statistischen Ergebnissen werden Entwicklungen innerhalb der verschiedenen Teilmärkte dargestellt sowie preisbestimmende Einflussgrößen näher untersucht. Der Grundstücksmarktbericht 2015 kann bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses analog als Druck exemplar sowie digital im pdf-format als CD-ROM oder per käuflich erworben werden. Auskünfte zu den einzelnen Teilmärkten können von jedermann während der Sprechzeiten bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, beim: Landkreis Spree-Neiße Fachbereich Kataster und Vermessung, Vom-Stein-Straße 30, Cottbus in mündlicher und schriftlicher Form eingeholt werden. Tel.: Sprechzeiten: Dienstag Donnerstag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr und von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr Landkreis Spree-Neiße ENDE DES AMTLICHEN TEILS

5 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 5 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa 12. August Seite 5 Brandschutz in der Landwirtschaft Die wichtigsten Grenzwerte, Empfehlungen und Hinweise zum landwirtschaftlichen Brandschutz sowie zur qualitätsgerechten Lagerung landwirtschaftlicher Schütt- und Stapelgüter 1. Auf der Grundlage neuer Erkenntnisse wurden im Paulinenauer Mess- und Registriersystem für die Unterdachlagerung von Heu, Stroh, Futter-Pellets, Heu-Pellets, Gras- Cobs, Körnerfrüchten (Getreide, Leguminosen u.a.) folgende Temperaturgrenzwertbereiche festgelegt: e Temperaturen von 35,0 C und darunter sind unbedenklich. Die Messwerte sind aber trotzdem in die Registrierliste bzw. in den Messkalender einzutragen! e Temperaturmesswerte von 35,1 bis 40,0 C sind ebenfalls in die Registrierlisten für Stapeltemperaturen einzutragen. Hier heißt es Achtung! An dieser Stelle könnte sich ein Erhitzungsherd entwickeln! e Temperaturen von 40,1 C und darüber sind in besondere Temperaturregistrier- und Über wachungslisten für Erhitzungsherde einzuschreiben. Außerdem ist die Temperatur in kürzeren Zeitabständen zu messen. e Werden bei der Temperaturkontrolle eines Stapels Messwerte von 60,1 bis 65,0 C ermittelt, dann ist an der erhitzten Stelle alle 3 Stunden (rund um die Uhr) die Temperatur zu kontrollieren. Die Messwerte sind wie oben bereits erwähnt in Temperaturregistrier- und Überwachungslisten für Erhitzungsherde einzutragen. Außerdem wird empfohlen, die örtliche Feuerwehr sofort von dieser Sachlage in Kenntnis zu setzen. Da noch kein Brand ausgebrochen ist, aber die Gefahr besteht, dass es in den nächsten Stunden oder Tagen zu einer Selbstentzündung kommt, sollte mit der örtlichen Feuerwehr schnellstmöglich ein Vor-Ort-Termin für eine Beratung bzw. Lagebesprechung vereinbart werden. An diesem Termin sollte der Leiter der örtlichen Feuerwehr oder sein Vertreter und ggf. ein sachkundiges Feuerwehrmitglied sowie der Betriebsleiter und/oder der Messverantwortliche bzw. Brandschutzbeauftragte des Betriebes teilnehmen. Des Weiteren sollte ein Brandschutzexperte der Versicherung zurate gezogen und die Brandschutzdienststelle des Landkreises informiert werden. Beim Vor-Ort-Termin sind zunächst noch einmal Kontrollmessungen mit geeichten und ausreichend langen Temperaturmessgeräten durchzuführen. Ferner sind Festlegungen zu folgenden Punkten zu treffen: 1. Feuerwehrzufahrt; 2. Löschwasserentnahmestellen, z. B. Hydranten; 3. Ausleuchtung bei einem Feuerwehreinsatz in der Nacht; 4. Bereitstellung von Stapelgeräten für das Auslagern der Stroh- bzw. Heugroßballen; 5. Sicherer Platz für die Ablage der erhitzten Ballen. e Wird an einer Stelle des Stapels unvorhergesehen eine Temperatur von 65,1 C und darüber festgestellt, besteht akute Brandgefahr und die Feuerwehr ist sofort zu alarmieren. Unter Aufsicht der löschbereiten Feuerwehr sind die stark erhitzten Partien freizulegen und auszulagern. Die Feuerwehr ist auch zu alarmieren, wenn Brand- oder Röstgeruch in der Scheune wahrgenommen wird. Sehr oft ist in dieser Situation die Stelle des Erhitzungsherdes nicht bekannt. Deshalb sind in Anwesenheit der Feuerwehr sofort gezielte Messungen mit mehreren Sonden durchzuführen. Dabei sollten auch 6 m lange Sonden (mit Schneidspitze) zum Einsatz kommen. Außerdem kann eine Wärmebildkamera bzw. ein Laser-Infrarot-Thermometer unterstützend bei der Suche nach dem Erhitzungsherd eingesetzt werden. Wird mit den gezielten Messungen der Erhitzungsherd nicht ermittelt, dann ist bei weiter anhaltendem Brand- oder Röstgeruch in Anwesenheit der löschbereiten Feuerwehr eine Aus- bzw. Umlagerung aller Ballen/Partien durchzuführen. 2. Bei Heu und Stroh ist die volle Lagerfähigkeit nur gewährleistet, wenn die Gutfeuchte bzw. Restfeuchtigkeit durchgängig bei 16,0 % und darunter liegt. Nach neuestem Erkenntnisstand wird für Heu der höchsten Qualitätsstufe sowie für Belüftungsheu eine durchgängige Gutfeuchte bzw. Restfeuchtigkeit von 14,0 % und darunter angestrebt. 3. Bei Futter-Pellets, Heu-Pellets und Gras-Cobs (auch heißluftgetrocknetes Gut) ist die volle Lagerfähigkeit nur gewährleistet, wenn die Gutfeuchte bzw. Restfeuchtigkeit durchgängig 13,0 % und darunter beträgt. 4. Für die Temperaturkontrolle der erntefrischen (nicht lagerfesten) Rapssaat-, Weizen-, Roggen-, Hafer-, Gerste-, Körnermais-, Triticale-, Durum- und Leguminosenpartien werden die nachfolgend aufgeführten Kontrollrhythmen (nach HUMPISCH, G u. 2008) empfohlen: Bei einer Lagertemperatur von 12,0 C und darunter wird 1 x je Woche gemessen. Bei einer Lagertemperatur von 12,1 bis 16,0 C wird 2 x je Woche gemessen. Bei einer Lagertemperatur von 16,1 bis 18,0 C wird 3 x je Woche gemessen. Bei einer Lagertemperatur von 18,1 C und darüber wird täglich gemessen. 5. Für die Temperaturkontrolle lagerfester Weizen-, Roggen-, Hafer-, Gerste-, Körnermais-, Leguminosen- und Rapssaatpartien (Gutfeuchtewerte bei Getreide 13,5/14,0 % und bei Rapssaat 7,0 %) wird das von ACKMANN, A. veröffentlichte und in der Praxis bewährte Temperaturkontrollsystem empfohlen: Bei einer Lagertemperatur von 18,0 C und darunter wird 1 x je Woche gemessen. Bei einer Lagertemperatur von 18,1 bis 25,0 C wird 2 x je Woche gemessen. Bei einer Lagertemperatur von 25,1 C und darüber wird täglich gemessen. NICHTAMTLICHER TEIL 6. Die optimale Lagergutfeuchte für Getreide liegt bei etwa 13,5 %. Je nach Ge- treideart und Verwendungszweck (z. B. Saatgut, Verarbeitung für Nahrungsmittel, Verfütterung an Tiere, Ethanolherstellung) werden Gutfeuchtegrenzwerte angestrebt, die etwas über oder unter 13,5 % liegen. Ein Wert von 15,0 % darf aber nicht überschritten werden. Die Lagertemperatur für Getreide sollte die 20,0 C Marke nach Möglichkeit nicht übersteigen. 7. Die optimale Lagergutfeuchte für Rapssaat liegt bei 7,0 %. Rapssaat mit einer Gutfeuchte zwischen 7,1 und 9,0 Prozent ist nur bedingt lagerfähig. Liegt die Feuchte der Rapssaat über 9,0 %, dann ist das Gut nicht lagerfähig. Die Lagertemperatur der Rapssaat sollte unter 15,0 C liegen. Der Optimalwert liegt bei 12,0 C. Der Besatz in der Rapssaat muss unter 1 % liegen. 8. Bei Heu- und Strohstapeln beginnt die Temperaturkontrolle am Tage des Aufstapelns. Die Kontrolle wird mindestens 14 Wochen lang durchgeführt. Danach ist mindestens einmal je Woche eine kurze Überprüfung der gesamten Lagerräume und aller Stapel durchzuführen. Schon beim geringsten Verdacht auf eine Temperaturerhöhung, sind sofort Test- bzw. Sicherheitsmessungen durchzuführen. 9. Bei Futter-Pellets, Heu-Pellets, Gras-Cobs, Rapssaat, Körnerleguminosen und allen Getreidearten wird von der Einlagerung bis zur Auslagerung die Lagertemperatur kontrolliert. Wie in den Sicherheitsvorschriften der Versicherungen bereits festgelegt, ist die Lagerung von Heu und Stroh außen an Gebäuden und unter Vordächern unzulässig. 10. Im Lagerraum sollen Heustapel eine Höhe von 4 m und Strohstapel eine Höhe von 5 m nach Möglichkeit nicht überschreiten. Futter-Pellets und -Cobs sollten nicht höher als 5 m aufgeschüttet werden. 11. Jeder Heu- und Strohstapel sowie jeder Futterpellet- und -Cobsstapel ist in Temperaturmessbereiche einzuteilen. Jeder Temperaturmessbereich sollte eine Grundfläche von 20 m² bzw. ein Volumen von 80 m³ nicht überschreiten. 12. Werden größere Getreide- und Rapssaatmengen in Hallen oder Silos gelagert, dann sind die Anforderungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

6 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 6 Seite August 2016 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa auch verbindlich für Interventionslager zu berücksichtigen. Für die Flachlagerung in Hallen gilt Folgendes: e Zur Begehung der Getreideoberfläche sind ausreichend Laufstege anzulegen. e Zur geforderten Temperaturüberwachung müssen für die jeweiligen Lagerstellen geeignete Thermometer oder Temperaturmessanlagen entsprechend der eingelagerten Warenmenge installiert werden. Auch ein Infrarot-Thermometer kann in die Temperaturkontrolle der Stapel mit einbezogen werden. Der Einsatz des Gerätes wäre an schwer zugänglichen oder gefährlichen Stellen schon sehr nützlich. Zu beachten ist, dass der Messverantwortliche nicht in den Laserstrahl blickt. Überhaupt: Das Gerät darf niemals auf Menschen gerichtet werden und bei Nichtgebrauch ist es unter Verschluss zu halten. e Der Abstand der festen Messstellen darf ein Raster von 4 x 4 m nicht überschreiten. e Zwischen den einzelnen Thermometern bzw. Temperaturfühlern ist ein Abstand von ca. 2 Höhenmetern einzuhalten. Hierbei befindet sich die tiefste Messstelle im Abstand von ca. 50 cm von der Bodenplatte und die oberste Messstelle ca. 50 cm von der Getreidescheibe. Dies bedeutet: Auf 32 m³ Lagergut mindestens eine Messstelle. e Die Messstellen sind zu nummerieren, zu beschriften und in einem entsprechenden Plan festzulegen. 13. Drahtlose Übertragung der Temperaturmesswerte Die Stapeltemperaturen von Heu, Stroh, Pellets, Cobs, Getreide und anderen Körnerfrüchten werden derzeitig zum größten Teil mit Sonden und sog. Temperaturmessgehängen erfasst. Diese Geräte sind noch durch Kabel mit den Anzeige-, Registrierund Steuergeräten verbunden. Seit einigen Jahren gibt es jedoch die Möglichkeit und die wird in Getreidesilos schon genutzt die von den Temperaturfühlern erfassten Werte drahtlos (also per Funk) an einen Computer mit Bildschirm und Drucker zu übertragen. Die Genauigkeit der Temperaturermittlung und -übertragung liegt bei 0,1 C. Durch Prozessvisualisierung können alle Vorgänge und Zustände (z. B. Temperatur, Gutfeuchte) im Inneren von Getreidespeichern und Scheunen sichtbar gemacht werden. So ist es u. a. möglich, dass bei drohender Selbstentzündung automatisch Alarm ausgelöst wird. 14. Stroh- und Heulagerplätze Stroh- und Heulagerplätze gehören zu den besonders brandgefährdeten und unfallträchtigen Arealen. Aus diesem Grunde sollte für den Lagerplatz unbedingt Folgendes beachtet werden: e Der Lagerplatz für Stroh und/oder Heu sollte eine Grundfläche von m², das Volumen von m³ und die Masse von t nicht überschreiten. e Ein Stroh- oder Heulagerplatz kann aus einer einzelnen Stroh- bzw. Heumiete oder aus mehreren Stroh- und/oder Heumieten bestehen. Dabei sollten aber die angegebenen Grenzwerte für Grundfläche, Volumen und Masse nicht überschritten werden. Langjährig durchgeführte Recherchen ergaben, dass eine Selbsterhitzung bzw. Selbstentzündung von Stroh und Heu nicht nur bei einer Lagerung unter Dach sondern auch im Freien auftreten kann. Aus diesem Grunde ist es notwendig, auch bei einer Lagerung im Freien eine Temperaturkontrolle bzw. Begutachtung durchzuführen. Dazu wurden vier Brandgefährdungskategorien entwickelt und deren Anwendung empfohlen. Die Brandgefährdungskategorie 1 (höchster Gefährdungsgrad) betrifft Heu und Stroh, welches auf dem Betriebsgelände unter Dach (also in Scheunen, Lagerhallen und Bergeräumen) und außerdem auf dem Betriebsgelände im Freien in Form von Mieten (Diemen, Feime, Schober) gelagert wird. Bestandteil dieser Brandgefährdungskategorie 1 sind außerdem alle zum Betrieb gehörenden aber in der Ortschaft verstreut liegenden Lagerräume und Mieten mit Heu und Stroh. Zur Brandgefährdungskategorie 2 gehören alle offenen oder geschlossenen Scheunen und Lagerräume außerhalb der Ortschaft in der freien Landschaft. Verkehrssicherung für Flächeneigentümer an schiffbaren Landesgewässern Das Landesamt für Umwelt (LfU) führt ab September 2016 wieder die jährlichen Baumschauen an schiffbaren Landesgewässern im Oberspreewald zur Erhaltung der Verkehrssicherheit durch. Es wird darauf verwiesen, dass die durch das LfU durchgeführten Baumschauen den Flächeneigentümer nicht von der Verkehrssicherungspflicht seiner Flächen an schiffbaren Landesgewässern entbinden. Jeder Flächeneigentümer an öffentlichen Verkehrswegen, auch an schiffbaren Landesgewässern, ist für die Verkehrssicherheit seines Baumbestandes zuständig! Das bedeutet jeder Flächeneigentümer betroffener Flächen ist dafür verantwortlich, je nach Alter und Zustand seines Baumbestandes, mindestens einmal jährlich seinen Baumbestand zu kontrollieren, die Baumkontrolle zu dokumentieren und gegebenenfalls erforderliche Pflege- oder Holzungsmaßnahmen einzuleiten ( 823 Abs.1 BGB). Die schiffbaren Landesgewässer entnehmen Sie bitte der Anlage 1 Verzeichnis der schiffbaren Landes gewässer der Verordnung für die Schifffahrt auf den schiffbaren Gewässern des Landes Brandenburg (Landesschifffahrtsverordnung-LSchiffV). Die Brandgefährdungskategorie 3 umfasst alle in der freien Landschaft (also außerhalb der Ortschaft) befindlichen Heu- und Strohmieten aus Quaderballen sowie Rundballen, die pyramidenförmig nach dem Prinzip gestapelt wurden, sowie alle mit Folien, Planen oder Vlies abgedeckten Rundballenreihen. Weitere Einzelheiten zu den vier Brandgefährdungskategorien können dem Beitrag Damit es nicht brennt, BauernZeitung, Berlin, 2009, 27. Woche, S ) oder der Broschüre von A. Schrader Vorbeugende und abwehrende Maßnahmen bei Brandgefahren in der Landwirtschaft (ab 23. Auflage) entnommen werden. Zur Brandgefährdungskategorie 4 (niedrigster Gefährdungsgrad) zählen alle in der freien Landschaft (also außerhalb des Ortes) nicht abgedeckten Rundballenreihen nach dem System oder unten zwei und ein Ballen darauf oder einlagig. Weitere Einzelheiten zu den vier Brandgefährdungskategorien können dem Beitrag Damit es nicht brennt, BauernZeitung, Berlin, 2009, 27. Woche, S ) oder der Broschüre von A. Schrader Vorbeugende und abwehrende Maßnahmen bei Brandgefahren in der Landwirtschaft (ab 23. Auflage) entnommen werden. e Der Abstand zu einem weiteren Stroh-/Heulagerplatz muss mindestens 100 m betragen. e Wird der Lagerplatz auf einem Stoppelfeld angelegt, dann ist um den Platz herum ein mindestens 10 m breiter Wundstreifen zu ziehen. e Kinder oder Unbefugte dürfen den Mietenplatz nicht betreten. Entsprechende Hinweisschilder sind aufzustellen. e Der Sicherheitsabstand von einem Lagerplatz zu Wohn-, Geschäfts- und Gewerbegebäuden sowie zu Scheunen, Stallungen und Mülldeponien muss mindestens 100 m (besser 150 m) betragen. e Mindestens 75 m sollte der Abstand zwischen einem Stroh-/Heulagerplatz und öffentlichen Verkehrswegen (Landstraßen, Bundesstraßen, Autobahnen), Eisenbahnstrecken, Hochspannungsleitungen und Wäldern liegen. Sollen Mieten in der Nähe von Hochspannungsleitungen errichtet werden, dann sind außerdem Absprachen mit dem Energieunternehmen erforderlich. Gegebenenfalls muss der Abstand vergrößert werden. e Der Sicherheitsabstand von einem Stroh-/Heulagerplatz zu Kindergärten, zu Schulen, zu Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie zu feuer- und explosionsgefährdeten Einrichtungen und Betrieben sollte mindestens 300 m betragen. e Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass die Abstände zu Baulichkeiten der Nachbargrundstücke einzuhalten sind. Auch die Sicherheitsabstände zu Heu- oder Strohmieten des Nachbarn müssen beachtet werden. e Wenn der Betriebsleiter Rat und Hilfe zum landwirtschaftlichen Brandschutz beispielsweise zum Errichten von Heu- und Strohmieten benötigt, dann sollte er sich mit der örtlichen Feuerwehr, der Brandschutzdienststelle des Landkreises, der Feuerversicherung und ggf. auch mit dem Landesbauernverband Brandenburg in Verbindung setzen. e Die hier gegebenen Empfehlungen können durch eine Ordnungsbehördliche Verordnung für einen bestimmten Zeitraum Gesetzeskraft erlangen. Selbstverständlich können die Ordnungsbehördlichen Verordnungen auch andere Grenzwerte enthalten. Gleichzeitig soll darauf hingewiesen werden, dass die Sicherheitsbestimmungen der Versicherungen zu beachten sind. Von herausragender Bedeutung sind die seit gültigen Allgemeinen Bedingungen für die Sachversicherung landwirtschaftlicher Betriebe, Wirtschaftsgebäude und deren Inhalt sowie Wohngebäude. (ABL. 2010; Version ; GDV 1010). Landesamt für Umwelt Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) Schließung der Kreisbibliothek Aufgrund von Baumaßnahmen bleibt die Kreisbibliothek des Landkreises Spree-Neiße in Spremberg im Zeitraum vom bis geschlossen. Der letzte Ausleihtag ist folglich Freitag, der Ausleihfristen, die im genannten Zeitraum enden, verlängern sich automatisch auf Donnerstag, den Die Kreisbibliothek bedankt sich für Ihr Verständnis. Landkreis Spree-Neiße Kostenlose Pilzberatung Der Landkreis Spree-Neiße bietet kostenlose Pilzberatungen an. Die Beratungen finden immer dienstags in der Zeit von 15:00 bis 16:00 Uhr im Fachbereich Gesundheit (Haus D), 4. Etage, Heinrich-Heine-Str. 1, Forst (Lausitz) statt. Außerhalb dieser Zeit steht Klaus Wilde aus Forst (L.) auch telefonisch unter oder für individuelle Beratungen zur Verfügung. 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7 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 7 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa 12. August Seite 7 SPREE-NEISSE-TOUR AUGUST 2016 Der Landkreis Spree-Neiße startet auch in diesem Jahr gemeinsam mit den Touristinformationen von März bis Oktober mit der SPREE-NEISSE-TOUR DES MONATS in die Radlersaison Das dichte Radwegenetz im Landkreis Spree-Neiße bietet viele Möglichkeiten für größere und kleinere Touren. Jeder hat die Möglichkeit, die TOUR DES MONATS individuell zu befahren. Zusätzlich im jeweiligen Monat gibt es aber auch auf derselben Strecke eine geführte Tour für diejenigen, die nicht allein fahren möchten. Lassen Sie sich überraschen... ABER - bitte beachten Sie, bei erhöhter Waldbrandgefahr auch auf den Radwegen im Wald das Rauchen zu unterlassen. Bergbau damals und heute Radwanderung am Tagebau Welzow-Süd Streckenlänge: ca. 34 km Unsere Tour startet am Besucherzentrum excursio im alten Bahnhof der Stadt Welzow. Züge fahren hier längst nicht mehr, dafür starten die Touren in und um den Tagebau Welzow-Süd. In der Stadt Welzow finden sich bis heute Relikte der über 100jährigen Bergbaugeschichte. Für geübte Radfahrer lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Aussichtspunkt des Tagebaues am Rand der Stadt. Der steile Anstieg wird mit einem Blick über die riesige Tagebaufläche belohnt. Von Welzow geht es weiter zum Altbergbaugebiet in Steinitz. Bis heute sind die Tagesbrüche und Sturztrichter Teil des Landschaftsbildes. Sie geben Zeugnis von den Ursprüngen des untertägigen Bergbaus. Der Görigker See, eine ehemalige Kohlegrube, lädt zu einer kurzen Pause ein bevor man auf einer ehemaligen Grubenbahntrasse zum Standort der einstigen Brikettfabrik Merkur fährt. Von hier ist es nur ein kurzer Weg bis nach Drebkau mit seinem historischen Stadtkern. Die Reste des 2009 abgebrannten Schlosses in Raakow erinnern an die Zeit der Adels- und Rittergutsbesitzungen. Gleiches gilt für das Gutshaus Geisendorf, das heutige Kulturforum der Lausitzer Braunkohle. Hier bietet sich an allen Sonntagen auch die Möglichkeit zur Stärkung bei Kaffee und Kuchen. Im Gutshaus befindet sich eine kleine Ausstellung zur Geschichte des abgebaggerten Ortes Geisendorf und der Umsiedlung der Einwohner in das neue Geisendorf. Den Standort des neuen Ortes am Rand von Neupetershain sieht man auf der Rückfahrt vom Gutshaus nach Welzow. Neupetershain selbst entstand mit dem Bau von Glasfabriken an der Eisenbahnlinie von Cottbus nach Senftenberg. Einige Villen erinnern bis heute an die Blütezeit der Glasindustrie. Tourentipp vom: excursio Besucherzentrum Heinrich-Heine-Str Welzow Preisfrage August Nach welchem Ort wurde der Weinberg in der Rekultivierung des Tagebaus Welzow-Süd benannt? Bitte senden Sie die richtige Antwort bis an das excursio Besucherzentrum Heinrich-Heine-Str. 2, Welzow Telefax: Telefax: Viel Glück!!! Der Gewinner erhält eine Flasche Wein des gesuchten Weinbergs. Aussichtspunkt Welzow - Das Fenster Foto: Weisflog Sehenswertes an der Strecke: Schaufelrad Welzow, Tagebau Welzow-Süd, Steinitzer Treppe, Steinitzhof, Steinitzer Kirche, Steinitzer Altbergbaugebiet, Görigker See, Tor der Brikettfabrik Merkur, Brauerei Kirchers, Ortskern und Schloss Drebkau, Schloss Raakow, Findlingslabyrinth Steinitz, Gut Geisendorf, Neu-Geisendorf mit Wasserturm, Tuchfabrikantenvillen Neupetershain Download GPS-Daten Tagebau Welzow Foto: Weisflog en on D), att. ch in- Eine geführte Tour zur Radwanderung am Tagebau findet am 21. August 2016 um 11:00 Uhr statt. Treffpunkt: excursio Besucherzentrum, Heinrich-Heine-Str. 2, Welzow Telefax: Telefax: Teilnahmegebühr: 8,00 Euro pro Person (mindestens 6 Teilnehmer) Auflösung der Preisfrage Juli Welche Seen in der Gemeinde Schenken döbern gelten offiziell als Naturbadestellen im Land Brandenburg und welche dieser Seen werden regelmäßig vom Land Brandenburg auf Badewasserqualität geprüft? Die richtige Antwort lautet: Naturbadestellen gibt es am Deulowitzer See, am Göhlensee und am Pinnower See. Die Wasserqualität des Deulowitzer Sees wird nach EU-Norm geprüft, die Wasserqualität des Pinnower und Göhlensees werden vom Landkreis überprüft. Aus den richtigen Antworten wurde Jens Pumpa aus Cottbus ermittelt, er erhält einen Bildband von Guben-Gubin.

8 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 8 Seite August 2016 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa LÄNDLICHE ENTWICKLUNG IM FOKUS Liebe Leserinnen und Leser, in der heutigen Ausgabe weisen wir Sie auf eine aktuelle Veranstaltung in unserer Region zum Thema Energieholz im Land Brandenburg hin. 12. Brandenburger Energieholztag in Bloischdorf Unter dem Motto: Energieholz mit gesellschaftlichem Mehrwert nutzen veranstaltet der Landschaftspflegeverband Spree-Neiße e.v. und die Energieregion Lausitz mit Unterstützung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Ländliche Entwicklung des Landes Brandenburg (MLUL) den 12. Brandenburger Energieholztag am 25. August 2016, von 9:30 bis 16:00 Uhr Museumsscheune Bloischdorf, Gutsweg 1, Felixsee. Die Teilnehmer erwarten interessante Vorträge mit Praxisbeispielen aus regionalen Wertschöpfungsketten und der kommunalen Energieholznutzung. Weiterhin wird über neue Erkenntnisse aus der Forschung und die Aktivitäten der regionalen Bioenergieberatung in Brandenburg informiert. Im Anschluss an die Fachvorträge stehen Experten in einer Podiumsdiskussion für Fragen und einen Austausch zur Verfügung. Ihre Anmeldung oder Nachfragen zur Veranstaltung richten Sie bitte an: Herrn Klaus Schwarz Landschaftspflegeverband Spree-Neiße e.v. Tel.: Fotos: Energieregion Lausitz Informationen zur LEADER-Förderung Die LAG Spree-Neiße-Land e.v. startet den 5. Projektaufruf zur Einreichung von Projekten. Unternehmen, Privatpersonen und Kommunen können sich bis zum 30. September 2016 mit Projekten und investiven Vorhaben um LEADER-Fördermittel der Europäischen Union aus dem EU-Programm ELER bewerben. Projektideen aus den Bereichen Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen sind sehr willkommen. Das können beispielsweise Investitionen für die Erweiterung der Produktpalette eines Unternehmens oder des Unternehmensstandortes sein. Ein wichtiger Förderschwerpunkt ist die Verarbeitung und Vermarktung regionaler Produkte. Zu den bereits stattgefundenen Stichtagen reichten zahlreiche Unternehmen ihre Projekte ein und erhielten einen Bewilligungsbescheid. Derzeit befindet sich eine Vielzahl der Vorhaben in der Umsetzung oder sind bereits fertig gestellt. Für eine Pension konnten durch den Einbau einer Sauna und dem Bau eines Pools im Außenbereich die Attraktivität erheblich verbessert werden. Der Kauf einer Eismaschine ermöglichte einem Unternehmen seine Produktion zu erhöhen und das Eis jetzt auch direkt zu vermarkten. In einem Naturbad wurde der Außenbereich barrierefrei angepasst und eine entsprechende Toilettenanlage eingebaut. Für Anfragen und weitere Informationen steht Ihnen das Regionalmanagement in der Geschäftsstelle der LAG Spree-Neiße-Land e.v. unter der Telefonnummer: oder zur Verfügung. Aufruf zur Projekteinreichung in der LEADER-Region Spree-Neiße-Land Die LAG Spree-Neiße-Land e.v. hat die nächste Auswahlrunde für LEADER-Vorhaben gestartet. Interessenten können bis zum 30. September 2016 (Stichtag) ihre Projekte einreichen. Für die Projektauswahl sind 1,5 Millionen EUR EU-Mittel geplant. Den vollständigen Aufruf, die Projektauswahlkriterien und nähere Informationen finden Sie unter Ansprechpersonen in der LEADER-Region Spree-Neiße-Land Katrin Lohmann und Manuela Tilch Raum A1.17, Heinrich-Heine-Straße Forst (Lausitz) Telefon: Internet: Ansprechperson in der LEADER-Region Spreewald-Plus Melanie Kossatz Am Kleinen Hain Lübben (Spreewald) Telefon: Internet:

9 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 9 en. 16 ion illtte erkte en inerine rde ut. on- Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa 12. August Seite 9 Bürgergespräch mit der Kreistagsvorsitzenden Die nächste Bürgersprechstunde mit der Vorsitzenden des Kreistages findet nach der Sommerpause am Mittwoch, dem 14. September 2016, von 15 bis 17 Uhr in der Kreisverwaltung, Heinrich- Heine-Straße 1 in Forst (Lausitz) im Raum C.1.07 statt. Kreistagsvorsitzende Monika Schulz-Höpfner möchte Bürgerinnen und Bürgern, die ein Anliegen vortragen, Rede und Antwort stehen. Auch telefonisch ist sie während dieser Zeit unter der Rufnummer erreichbar. Pressestelle des Landkreises Spree-Neiße Mit tiefer Betroffenheit und großer Trauer haben wir von dem Tod unserer Mitarbeiterin erfahren. Gabriele Gottschlik Sie verstarb am 30. Juni 2016 im Alter von 55 Jahren. Seit über 30 Jahren war Gabriele Gottschlik im Bereich Hygiene im ehemaligen Kreis Spremberg und später im Landkreis Spree-Neiße beschäftigt. Mit sehr hohem Engagement, fundiertem Fachwissen und starker Ausstrahlung hat sie sich im Fachbereich Gesundheit und in der Region Spremberg ein bleibendes Ansehen erworben. Als langjähriges Mitglied im Personalrat stand Sie vielen Kolleginnen und Kollegen zur Seite. In Hochachtung und Dankbarkeit sehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fachbereich Gesundheit ihren viel zu frühen Tod als unbeschreiblichen Verlust. In stiller Trauer werden wir Gabriele Gottschlik als eine hilfsbereite, optimistische und liebenswerte Kollegin in Erinnerung behalten. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt ihrer Familie und den Angehörigen. Harald Altekrüger Landrat Landkreis Spree-Neiße Jana Materne Personalratsvorsitzende Die Außenstelle des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie informiert Jugendamt informiert über die Formen der Vollzeitpflege Die folgenden Pflegeformen sind immer Unterbringungen des Kindes in Vollzeitpflege, dies bedeutet, dass das Kind Tag und Nacht in der Pflegefamilie lebt. Kurzzeitpflege Eltern sind kurzfristig nicht in der Lage, ihr Kind zu versorgen. Hier besteht kein Erziehungsnotstand, sondern ein Versorgungsnotstand, weil Mutter/Vater z.b. im Krankenhaus, Kur etc. ist/sind. Sobald Mutter/Vater wieder zuhause ist/sind, geht das Kind in die Familie zurück. Die befristete Vollzeitpflege ist auf sechs Monate begrenzt. Das soziale Umfeld und der Kontakt des Kindes zu seiner Familie sollen erhalten bleiben. Bereitschaftspflege Der Aufenthalt des Kindes ist auch hier zeitlich begrenzt. Die Perspektive ist jedoch nicht klar. Entweder geht das Kind zur Herkunftsfamilie zurück oder es wird in eine Dauerpflegefamilie, manchmal auch in ein Heim, vermittelt. Häufig sind die Kinder in Bereitschaftspflege in Obhut genommen worden, weil es eine Kindeswohlgefährdung in der Herkunftsfamilie gab und nun erst einmal die ganze Situation abgeklärt werden muss. Vollzeitpflege in befristeter Unterbringung Aufenthalt des Kindes in einer Pflegefamilie mit der klaren Perspektive der Rückkehr des Kindes in seine Herkunftsfamilie. Diese ist für eine gewisse Zeit nicht in der Lage, das Kind weiter selbst zu erziehen und zu versorgen, möchte dies aber in überschaubarer Zukunft wieder tun. Darüber hinaus ist die Beziehung des Kindes zu seinen Eltern und umgekehrt so, dass eine Zukunftsperspektive besteht und die Eltern weiter die Hauptbezugspersonen für das Kind bleiben wollen und sollen. Die Pflegeeltern müssen in dieser Pflegeform eng mit den Herkunftseltern zusammenarbeiten. Dauerpflege in unbefristeter Unterbringung Diese Pflegeform ist eine dauerhafte (langjährige) Unterbringung des Kindes in einer Pflegefamilie. Das Kind lebt dort bis zur Verselbständigung. Die Pflegeeltern sind die Hauptbezugspersonen für das Kind. Ihre Ansprechpartner: Für die Stadt Guben, Ämter Peitz und Burg (Spreewald), Gemeinde Schenkendöbern und Kolkwitz Petra Hirthe, Tel.: , Für die Städte Forst (L.) und Döbern, Gemeinden Groß Schacksdorf-Simmersdorf, Neiße- Malxetal, Wiesengrund und Jämlitz/Düben Katrin Coumont, Tel.: , Für die Städte Spremberg, Welzow, Drebkau, Gemeinden Neuhausen/Spree, Felixsee, und Tschernitz Nicole Huckauf, Tel.: , Fachbereich Kinder, Jugend und Familie des Landkreises Spree-Neiße Symbolische Verkehrsfreigabe Die für die Gemeinde Kolkwitz zuständige Sozialarbeiterin führt am Mittwoch, dem , in der Zeit von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr die nächste Außensprechstunde in der Integrationskita Am Klinikum in Kolkwitz durch. Bei Fragen oder vorherigen Terminabsprachen ist die Sozialarbeiterin unter der Telefonnummer erreichbar. Die für das Amt Peitz zuständige Sozialarbeiterin führt die nächste Außensprechstunde am Mittwoch, dem , in der Zeit von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr in Peitz im Cari-Treff in der Oase 99 (2. OG links), Jahnplatz 1 durch. Bei Fragen oder vorherigen Terminabsprachen ist die Sozialarbeiterin unter der Telefonnummer erreichbar. Die für das Amt Burg (Spreewald) zuständige Sozialarbeiterin führt am Mittwoch, dem , in der Zeit von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr die nächste Außensprechstunde in der Amtsverwaltung im Erdgeschoss (Bürgermeisterzimmer) durch. Bei Fragen oder vor herigen Terminabsprachen ist die Sozialarbeiterin unter der Telefonnummer erreichbar. Am Freitag, dem 15. Juli 2016, durchschnitt Ortsbürgermeister Peter Raabe und Landrat Harald Altekrüger (v.l.) gemeinsam mit der Baufirma Strabag das Band und gab die K 7106 für den Verkehr frei. Mit dem nunmehr fertiggestellten Bauabschnitt ist die Ortsdurchfahrt Reuthen sowie die komplette Verbindung zwischen der B 156 und Klein Loitz erneuert worden. Der Ortsdurchfahrt vorausgegangen waren im Jahr 2013 die Verbindungen zwischen Klein Loitz und Reuthen sowie im Jahr 2012 zwischen der B 156 und Reuthen. Hier ist die anspruchsvolle Aufgabe gelungen, den Straßenausbau im Einklang mit der vorhandenen alten Baumallee durchzuführen.

10 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 10 Seite August 2016 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa Der Eigenbetrieb Jobcenter des Landkreises Spree-Neiße informiert Zwischenbilanz ESF-LZA-Bundesprogramm Seit wird im Jobcenter Spree-Neiße das ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser SGB II-Leistungsberechtigter auf dem all - gemeinen Arbeitsmarkt (LZA) umgesetzt. Das Programm wird aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Zum förderfähigen Personenkreis zählen langzeitlose Leistungsberechtigte, wenn diese - seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind, - das 35. Lebensjahr vollendet haben, - über keinen oder keinen verwertbaren Berufsabschluss verfügen und - voraussichtlich nicht auf andere Weise in den allgemeinen Arbeitsmarkt ein - gegliedert werden können. Die Erfahrungen der Arbeit im Jobcenter haben gezeigt, dass es diesem Personen kreis besonders schwer fällt, wieder im allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, viele von ihnen wollen auch gern wieder arbeiten. Bisher wurde mit 74 Teilnehmenden vom Fallmanagement vorgeschlagen, intensiv zusammen - gearbeitet. In individuellen Einzelgesprächen wird gemeinsam herausgefunden, welche beruflichen Perspektiven noch denkbar sind. Vorstellungen und Wünsche, persönliche Erfahrungen, familiäres und soziales Umfeld, Wohnlage, gesundheitliche Situation und Mobilität bilden die Grundlage für die Suche nach einem geeigneten Arbeitgeber. Das Ziel ist ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis, frei von staatlicher Unterstützung. Die Teilnahme am ESF-Bundesprogramm ist freiwillig, so wird auf diese Weise im Vorfeld auch die Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Motivation auf die Probe gestellt. Die Begleitung bei Vorstellungsgesprächen bietet dabei Sicherheit. Von den 74 Frauen und Männern haben bis jetzt 25 einen Arbeitsvertrag erhalten (34% Vermittlungsquote), knapp ein Viertel auch ohne Berufsabschluss. Von den 12 Alleinerziehenden konnten sechs, darunter ein alleinerziehender Vater, einen passenden Arbeitgeber finden. Als sehr entscheidend für die erfolgreiche Vermittlung stellte sich das Probearbeiten dar, 18 Vermittelte absolvierten dieses vorher. In fünf Fällen spielte eine vorherige Arbeitsgelegenheit die ausschlag - gebende Rolle, wodurch das Arbeitsverhältnis zustande kam. Die Gelegenheit zu zeigen was man kann bereitet also den Weg! Die Chance hierzu wird durch die Betriebsaquisiteure ermöglicht, die die sogenannte Brücke schlagen und den Kontakt zum Arbeitgeber herstellen. Durch die Arbeitsaufnahme gelang es, knapp bei der Hälfte (44%) den SGB II-Leistungsbezug zu beenden und so wieder finanziell auf eigenen Beinen zu stehen. Bei den anderen gelang dies wegen Teilzeit oder der Bedarfsgemeinschaft allerdings nicht. Knapp die Hälfte aller Arbeitsverträge sind unbefristet und ca. 30% sind Vollzeitstellen. Eckdaten des Jobcenters Spree-Neiße im Juli 2016 Bedarfsgemeinschaften Standort Cottbus Standort Forst (Lausitz) Standort Guben Standort Spremberg Gesamt Landkreis Spree-Neiße Veränderung ggü. Vormonat -101 Quelle: Eigenbetrieb Jobcenter Spree-Neiße Personen Leistungsempfänger nach dem SGB II gesamt (LB) davon erwerbsfähige Leistungsberechtigte (ELB) davon weiblich davon männlich davon unter 25 Jahre 817 Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA) Eine Stunde Coaching in der Woche, die überwiegend im Unternehmen und am Arbeitsplatz in den ersten 6 Monaten stattfindet, ist gut angelegte Zeit. Das wissen auch die Arbeitgeber zu schätzen, manchmal kommen im Nachgang durchaus Probleme zum Vorschein, die vorher nicht gegenwärtig waren. So kann z.b. die Schuldnerberatungsstelle ergänzend tätig werden. Einen besonderen Wert stellen die gemeinsamen Gespräche mit dem Arbeitgeber dar. So wird durch eine zeitnahe Rückmeldung zu Qualität und Quantität der Einarbeitung dazu beigetragen, das Arbeitsverhältnis zu stabilisieren. Die Auswahl von passenden Unternehmen stellt eine Herausforderung für die Betriebsakquisiteure dar. Sie konnten bisher bei 83 regionalen Arbeitgebern das Förderprogramm vorstellen, Hintergründe zum förderfähigen Personenkreis, den Konditionen des Arbeitsvertrages (2 Jahre, mindestens 20 Stunden/Woche), der Antragsstellung und dem Coaching vor Ort persönlich erklären. Team der Projektumsetzung: Frau Duch, Herr Lütke 26 Arbeitgeber ermöglichten es, 35 Langzeitarbeitslosen ein Probearbeiten durchzuführen. Hilfreich hierbei ist die finanzielle Unterstützung (z.b. bei saisonaler Beschäftigung) und das Coaching, was Planungssicherheit bietet. Entscheidend sind jedoch Faktoren, die mit Geld nur schwerlich geregelt werden können. Da es sich überwiegend um kleine Unternehmen handelt, spielen Teamfähigkeit, die passende Arbeit sowie Wirtschaftlichkeit eine große Rolle. Die Erfahrungen mit vielen Arbeitgebern sind überwiegend positiv. Sie sind sehr bemüht um ihre neuen Mitarbeiter und gehen auf deren Bedürfnisse ein. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Beteiligten und weitere gute Erfolge bei der Umsetzung!

11 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 11 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa 12. August Seite 11 Arbeitslosenzahlen im Juli 2016 (Anteil der Arbeitslosen an allen zivilen Erwerbspersonen) Quelle: Bundesagentur für Arbeit (BA) Landkreise/ gesamt im Bereich kreisfreie Stadt aktuell Veränderung Arbeits- SGB II SGB III (absolut) ggü. losen aktuell Veränderung Arbeits- aktuell Veränderung Arbeits- Vorjahresmonat Quote (absolut) ggü. losen (absolut) ggü. losen Vorjahresmonat Quote Vorjahresmonat Quote Spree-Neiße ,1% ,1% ,0% Stadt Cottbus ,9% ,4% ,5% Elbe-Elster ,1% ,1% ,0% Oberspreewald-Lausitz ,8% ,2% ,7% Ansprechpartner Jobcenter Postanschrift Heinrich-Heine-Str. 1, Forst (Lausitz) Tel.: Außenstelle Forst (Lausitz) Richard-Wagner-Str. 37, Forst (Lausitz) (zuständig für die Stadt Forst (L.) und das Amt Döbern- Land), Tel.: Außenstelle Guben, Bahnhofstraße 4, Guben (zuständig für die Stadt Guben, die Gemeinde Schenkendöbern und den Ortsteil Grießen der Gemeinde Jänschwalde) Tel.: Außenstelle Spremberg, Gerberstraße 3a, Spremberg (zuständig für die Stadt Spremberg und die Stadt Welzow) Tel.: Außenstelle Cottbus, Makarenkostraße 5, Cottbus (zuständig für die Gemeinde Neuhausen/Spree, die Stadt Drebkau, die Gemeinde Kolkwitz, das Amt Burg (Spreewald) und das Amt Peitz), Tel.: Sprechzeiten: Dienstag 08:00-12:00, 13:00-18:00 Uhr Donnerstag 08:00-12:00, 13:00-16:00 Uhr sowie nach vorheriger Terminvereinbarung Arbeitgeberservice Heinrich-Heine-Str. 1, Forst (Lausitz) Tel.: Vermittlungen seit Januar 2016 Quelle: Eigenbetrieb Jobcenter Spree-Neiße 1. Arbeitsmarkt Ausbildung 28 Ausbildungsvorbereitung 81 Existenzgründung 19 Fort- und Weiterbildung 167 weitere Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt 929 Arbeitsgelegenheiten (2. Arbeitsmarkt) 924 Vermittlungen im Juli 2016 Quelle: Eigenbetrieb Jobcenter Spree-Neiße 1. Arbeitsmarkt 270 Ausbildung 5 Selbständigkeit und Leistungsbezug Selbständigkeit kann ein Weg sein, um Hilfebedürftigkeit zu vermeiden, zu verringern oder zu beenden. Auch Selbstständige, die (noch) nicht genug für ihren Lebensunterhalt erwirtschaften, können vorübergehend ergänzende Leistungen nach dem SGB II bekommen. Am Standort Forst (L.) werden die selbständig tätigen Leistungsbezieher im Leistungs - bereich und im Fallmanagement von speziell geschulten Mitarbeitern betreut. Dadurch ist gewährleistet, dass die Besonderheiten einer selbständigen Tätigkeit berücksichtigt werden, aber auch die Tragfähigkeit der Geschäftstätigkeit genau geprüft wird. Im Rahmen der Antragstellung ist zunächst das voraussichtliche Einkommen im Bewilligungszeitraum festzustellen. Dazu wird vom Antragsteller die Erklärung über das Einkommen im Bewilligungszeitraum abgefordert. Die Angaben der Antragstellerin oder des Antragstellers über das voraussichtliche Einkommen sind soweit wie möglich zu plausibilisieren. Mögliche Unterlagen, die zur Glaubhaftmachung der Hilfebedürftigkeit herange - zogen werden können, sind: - Bilanz oder Einnahmen-Überschussrechnung jeweils mit Kontennachweis - Anlagespiegel (Übersicht des Anlagevermögens) - Letzte Einkommenssteuererklärung nebst Anlagen - Selbsteinschätzung/Prognose für ein halbes Jahr - Gewerbeanmeldung/-abmeldung - Nachweis der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht Ausgangspunkt für die Berechnung des Einkommens aus selbständiger Erwerbstätigkeit sind die Betriebseinnahmen. Dies sind alle aus der selbständigen Erwerbstätigkeit erzielten Einnahmen, die im Bewilligungszeitraum tatsächlich zufließen. Steuerrechtliche Regelungen finden dabei keine Anwendung. Zur Berechnung des Einkommens sind von den Betriebseinnahmen die im Bewilligungszeitraum tatsächlich geleisteten notwendigen Ausgaben ohne Rücksicht auf steuerrechtliche Vorschriften abzusetzen. Notwendig ist eine Ausgabe dann, wenn diese üblicherweise im Rahmen der selbständigen Tätigkeit anfällt und diese auch ohne Leistungsbezug nach dem SGB II bei wirtschaftlichem Ausgabe - verhalten getätigt worden wäre. Ausgaben werden nicht abgesetzt, soweit diese ganz oder teilweise vermeidbar sind und nicht den Lebensumständen während des Bezuges der Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitsuchende entsprechen. Die leistungsberechtigte Person muss ihre Hilfebedürftigkeit auch durch die Möglichkeit der Kostenvermeidung und Kostenoptimierung bei ihrer Tätigkeit vermindern. Auch selbständige Leistungsempfänger werden in die Betreuung des Fallmanagements aufgenommen und müssen aktiv ihren Mitwirkungspflichten nachkommen. Ziel jeder Betreuung im Fallmanagement ist die Beendigung der Hilfebedürftigkeit. Dazu können je nach Ausgangslage und individuellen Voraussetzungen verschiedene Möglichkeiten und Wege vereinbart werden. So kann in der Eingliederungsvereinbarung festgelegt werden, die Selbständigkeit für einen bestimmten Zeitraum fortzuführen, um möglichst eine Einkommenssteigerung zu erreichen. Dazu kann auch die Teilnahme an Maßnahmen zur Aktivierung und Eingliederung beitragen. Hier sind in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich individuelle Coachings durchgeführt worden, die den teilnehmenden Selbständigen neue Wege zur Verbesserung ihrer Geschäftstätigkeit erschließen konnten. Es kann aber auch vor allem, wenn schon seit längerer Zeit kein oder nur sehr wenig Einkommen aus der Selbständigkeit erzielt wurde - vereinbart werden, dass die Selbständigkeit nicht mehr im Hauptsondern nur noch im Nebengewerbe weitergeführt wird und durch die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit der Leistungsbezug beendet werden soll. Welche Möglichkeit zur Beendigung der Hilfebedürftigkeit ausgewählt wird, muss jeder einzelne Leistungsberechtigte mit dem zuständigen Fallmanager vereinbaren, umsetzen und regelmäßig überprüfen. Um die Fortführung einer Selbständigkeit trotz Leistungs - bezuges zu begründen, muss in jedem Fall Einkommen erkennbar sein und eine be - gründete positive Prognose für die Entwicklung der selbständigen Tätigkeit bestehen.

12 Amtsblatt August_Muster SPN-Kurier.qxd :00 Seite 12 Seite August 2016 Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa Keine Veröffentlichung mehr von Altersjubiläen FORST (LAUSITZ) Teeverkostung mal anders Handgepflückter, luftgetrockneter Tee aus natürlichem Anbau Teichland, OT Maust, Sonntag, von 15:00-16:30 Uhr Spanisch für Anfänger ab 5. September 2016 (15 Termine) montags, 17:00-18:30 Uhr Drums Alive FIT CLIXX - Trommelnd durch's Leben! Drums Alive FIT CLIXX bietet ein Ganzkörpertraining mit Spaß, Trommeln zum Fit werden, zur Stärkung der gesamten Körpermuskulatur sowie Stressabbau. ab 5. September 2016 (15 Termine) montags, 17:40-18:40 Uhr Das Betriebssystem Windows 10 für Einund Umsteiger ab 6. September 2016 (2 Termine) dienstags, 17:00-9:15 Uhr Polnisch für Anfänger ohne Vorkenntnisse ab 8. September 2016 (15 Termine) donnerstags, 17:00-18:30 Uhr Englisch für Anfänger ohne Vorkenntnisse ab 8. September 2016 (15 Termine) donnerstags, 18:30-20:00 Uhr Deutsch als Fremdsprache für Anfänger ohne Vorkenntnisse ab 12. September 2016 (10 Termine) montags, 16:30-18:00 Uhr GUBEN Töpfern ab 5. September 2016 (10 Termine) montags, 14:00-16:15 Uhr Muskel FIT Fitness- und Muskeltraining Effektives und gesundheitssportliches Körpertraining, mit dem Ziel, die gesamte Muskulatur aufzubauen und zu kräftigen. ab 5. September 2016 (9 Termine) montags, 16:00-17:00 Uhr Rückenschule/Wirbelsäulengymnastik ab 5. September 2016 (15 Termine) montags, 17:30-18:30 Uhr Selbstverteidigung Ziel des Kurses ist es zu lernen, Gefahren zu erkennen und darauf selbstbewusst und der Situation entsprechend zu reagieren, dem Konflikt auszuweichen oder sich gegen Gewalt behaupten zu können. ab 6. September 2016 (12 Termine) dienstags, 18:30-20:00 Uhr Englisch für Anfänger ohne Vorkenntnisse ab 7. September 2016 (15 Termine) mittwochs, 17:00-18:30 Uhr Spanisch für Anfänger ab 7. September 2016 (15 Termine) mittwochs, 17:00-18:30 Uhr Computergrundkurs Betriebssystem Windows 10 ab 7. September 2016 (6 Termine) mittwochs, 17:00-19:15 Uhr Bauchtanz und Gesundheit Vortrag zur Entstehung und Verbreitung des orientalischen Tanzes mit Gelegenheit, der Wirkung einiger Bewegungen auf Beckenboden, Wirbelsäule, Muskulatur und Wohlbefinden nachzuspüren. 8. September 2016 Donnerstag, 17:00-19:15 Uhr SPREMBERG Wildkräuterküche Die heimischen frisch gesammelten Wildkräuter werden vor der Zubereitung erläutert und ihre Anwendung in der Küche erklärt. Freitag, 19. August 2016 von 18:00-22:00 Uhr Heilkräuter und Zauberpflanzen Sie sammeln Wildkräuter für die Hausapotheke, Tee und Kräutersalze und besprechen ihre Verwendung in der Vollwertküche. Freitag, 26. August 2016 von 16:00-19:00 Uhr Pesto aus frischen Kräutern und Nudel Sie sammeln Kräuter und bereiten im Anschluss verschiedene Pestos und selbst gemachten Nudeln zu. Montag, 29. August 2016 von 17:00-21:00 Uhr Sommerwanderung Im Naturschutzgebiet Zschornower Heide Sonntag, 4. September 2016 von 10:00 13:00 Uhr Grundkurs Nähen ab 6. September 2016 (5 Termine) dienstags, 09:00-11:15 Uhr Englisch für Fortgeschrittene ab 6. September 2016 (15 Termine) dienstags, 17:30-19:00 Uhr in Welzow ab 7. September 2016 (15 Termine) mittwochs, 17:00-18:30 Uhr Englisch mit Vorkenntnissen ab 7. September 2016 (15 Termine) mittwochs, 19:00-20:30 Uhr Englisch Touristische Konversation ab 7. September 2016 (30 Termine) mittwochs, 19:00-20:30 Uhr ANMELDUNGEN, FRAGEN & BERATUNGEN: für Kurse in FORST (LAUSITZ) Tel.: , für Kurse in GUBEN und PEITZ Tel.: , für Kurse in SPREMBERG, Tel.: , Hier an dieser Stelle gratulierte Landrat Harald Altekrüger monatlich allen Jubilaren im Landkreis Spree-Neiße zum 90. und 95. Geburtstag sowie ab dem 100. Geburtstag. Der Landkreis Spree-Neiße wurde seitens des Ministerium des Innern und für Kommunales Brandenburg auf das Bundesmeldegesetz sowie auf die Meldedatenüber - tragungsverordnung hingewiesen. Nach dem neuen Bundesmeldegesetz darf keine Veröffentlichung im Amtsblatt ohne Zustimmung des Jubilars mehr erfolgen. Aus diesem Grund werden ab sofort keine Geburtstage im Amtsblatt veröffentlicht. Eine Geburtstagskarte mit den besten Glückwünschen des Landrates wird aber auch weiterhin an die Jubilare per Post versendet. Pressestelle des Landkreises Spree-Neiße HEIMATFEST SPREMBERG SAMSTAG, 13. AUGUST 2016 Schlosshof 13:00 Uhr - Spremberger Heidemusikanten 14:00 Uhr - Saxophontrio Blattsalat 14:15 Uhr - ad libitum und Akkordeongruppe Intermezzo 15:00 Uhr - Jugendorchester 16:00 Uhr - Two by Two aus Cottbus (Diana Tobien - Jazz-Gesang, Piano, Sven Meyer - Gitarre) 17:00 Uhr - Modenschau mit Stile mio aus Spremberg 18:15 Uhr - Two by Two aus Cottbus (Diana Tobien - Jazz-Gesang, Piano, Sven Meyer - Gitarre) 19:00 Uhr - Tanz zum Wein mit DJ Alexander Mohaupt 19:00/19:45 - Erotische Verse zur Nacht 20:30/21:15 Uhr - Casanova alias Michael Becker, Staatstheater Cottbus 20:00/20:30 Uhr - Rosen der Nacht Orientalischer Tanz 21:00 Uhr - Ravenchild Feuershow Festsaal Konzert 14:00 Uhr Musikalische Perlen Ein klassisches Konzert mit Lina Kaschky & Sebastian Mikolay Gitarre aus Berlin, Anna-Maria Wünsche Sopran, Lübeck, Simone Gehlsdorf Korrepetition aus Cottbus und Monique Ritrich & Eric Törsel Gitarren-Duo aus Dresden Bibliothek - 15:00 Uhr Museum - 16:00 Uhr Die Reise ins Traumland Museumsführung Märchenprojekt im Lesesaal Thema Herzog Heinrich mit dem KIP-Theater aus Berlin Versorgung: Brainfood Factory, Cottbus Wein Schulz, Spremberg Gärtnerische Gestaltung: Blumenhaus Winkler Das nächste Amtsblatt für den Landkreis Spree-Neiße - Amtske łopjeno za Wokrejs Sprjewja-Nysa - erscheint am 09. September 2016

13 Redaktion August_Muster SPN-Kurier.qxd :22 Seite 2 Seite August zusammengestellt von der Pressestelle der Kreisverwaltung Standpunkte Projekte Nachrichten... für den Landkreis Spree-Neiße unterwegs Liebe Bürgerinnen und Bürger, das Leitbild zur geplanten Verwaltungsstrukturreform ist beschlossene Sache. Leider hat die Mehrheit im Brandenburger Landtag den Bedenken der Landkreise kein Gehör geschenkt. Viele Fragen zur Reform bleiben unbeantwortet, ob zur Wirtschaftlichkeit und auskömmlichen Finanzierung oder Übertragung der Aufgaben vom Land. Als Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises, Kreistagsabgeordnete und Mitarbeiter der Kreisverwaltung steht uns nun ein Gesetzgebungsprozess bevor, den wir unbedingt weiter kritisch und aufmerksam begleiten müssen. Bei dieser wichtigen Weichenstellung für unsere Heimat baue ich weiter auf Ihre Unterstützung! Sie sitzen am Computer oder Smartphone und haben mal wieder kein Netz? Damit wir in Spree-Neiße nicht länger auf der Leitung stehen, haben die Kommunen und der Landkreis die Umsetzung eines Bundesprogramms zum Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten auf den Weg gebracht. Gerade für die Zukunft unseres ländlichen Raumes ist diese Entwicklung unverzichtbar. Sowohl für unser tägliches Lebensgefühl als auch unsere heimische Wirtschaft ist eine gute und schnelle Versorgung mit Internet zwingend notwendig. Für Fragen steht Ihnen zusätzlich der Breitbandbeauftragte des Landkreises gern zur Verfügung. Die Ferienzeit mit ihrem erhöhten Reiseaufkommen und vielen Baustellen kennzeichnet auch die derzeitige Lage auf unseren Straßen. Immer mehr Touristen aus Fern und Nah entdecken in den letzten Jahren die Natur und Schätze unseres Teils der Niederlausitz. Ein sehr gut ausgebautes Radwegesystem und verschiedene touristische Angebote sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit Unterstützung des Landkreises realisiert worden. Eine wichtige Investition in die Zukunftsfähigkeit der Region, wie sich gezeigt hat. Der Landkreis wird darum im Rahmen seiner Möglichkeiten an der Unterstützung und Förderung dieses wichtigen regionalen Wirtschafts zweiges festhalten. Und an dieser Stelle gleich mein heutiger Veranstaltungstipp für Sie. Am 10. September 2016 findet die diesjährige Museumsnacht noc muzejow im Landkreis statt. Zum 12. Mal präsentieren sich Museen, Heimatstuben sowie kulturelle und kirchliche Einrichtungen mit einem tollen und unterhaltsamen Programm. Ich lade Sie herzlich ein dabei zu sein! Für viele junge Menschen beginnt in den nächsten Wochen ein neuer Lebensabschnitt. Es wird sicherlich spannend für die Mädchen und Jungen in unserem Landkreis, egal ob der erste Schultag, Ausbildungsbeginn, Studiumstart oder Antritt eines freiwilligen sozialen Jahres auf dem Programm stehen. Unsere Region bietet heute beste berufliche Entwicklungschancen, die darauf warten, mit Tatkraft ergriffen zu werden. An den Oberstufenzentren des Landkreises werden zudem erstmalig jugendliche Flüchtlinge in die Berufsvorbereitung starten. Ich drücke allen ganz fest die Daumen und wünsche viel Erfolg! Mit diesen Gedanken verabschiede ich mich für heute. Genießen Sie weiterhin erlebnisreiche Ferientage und erholsame Sommerstunden in unserem schönen Landkreis. Bis bald Ihr Landrat Harald Altekrüger Bürgersprechstunde bei Landrat Altekrüger Die nächste Bürgersprechstunde findet am Dienstag, dem , in der Zeit von 15:00 bis 17:00 Uhr im Raum A.1.10 im Kreishaus, Heinrich-Heine-Str. 1 in Forst (L.) statt. Bürgerinnen und Bürger können sich mit ihren Sorgen in dieser Zeit direkt an den Landrat wenden oder ihn telefonisch unter Tel.: erreichen. Jetzt zum Bundesfreiwilligendienst anmelden! Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren. Der Landkreis Spree-Neiße bietet vielfältige anerkannte Einsatzmöglichkeiten im BFD. So auch in der Schule mit dem sonder pädagogischen Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung" Spremberg. Die Begleitung von Kindern und Jugendlichen im schulischen Alltag, der Pflege- und Begleitdienst von mehrfach schwerbehinderten Kindern sowie technischen Tätigkeiten, stehen hier im Vordergrund des freiwilligen Engagements. Haben auch Sie Interesse, einen Freiwilligendienst ab September 2016 an der Wiesenwegschule zu leisten? Dann senden Sie bitte Ihre aussagefähigen Unterlagen bis zum an Bei weiteren Fragen erreichen Sie uns unter Curie-Europaschule Guben ist Schule OHNE Rassismus Schule MIT Courage Ehrung der Unternehmerin des Landes Brandenburg Christina Grätz aus Jänschwalde Christina Grätz ist von Beruf Diplom-Biologin und hat im Jahre 2011 die Firma Nagola Re GmbH in Jänschwalde gegründet. Ein Unternehmen, welches sich mit dem Erhalt, der Herstellung und Wiederherstellung wertvoller, artenreicher Lebensräume sowie dem Artenschutz in ihrer vom Bergbau beeinflussten Heimat beschäftigt. Bereits heute, fünf Jahre nach seiner Gründung, ist das Unternehmen ein führender Anbieter für die Rekultivierung von Flächen und über unsere Landesgrenze hinaus bekannt. Davon konnte sich auch der Landwirtschafts- und Umweltausschuss überzeugen, der in seiner letzten Sitzung das Unternehmen besucht hat. Frau Grätz hat mit ihrer Idee, stillgelegte Tagebauflächen in grünende Biotope zu verwandeln, eine Marktnische aufgetan und dieses Geschäftsfeld in kurzer Zeit mit innovativen Verfahren im Sturm erobert. Landrat Harald Altekrüger ehrte die Unternehmerin auf der letzten Kreistagssitzung und betonte, Frau Grätz, Sie sind in unseren Augen eine taffe, wagemutige Unternehmerin mit Weitblick. Ihnen liegt die Zukunft der Lausitz am Herzen. Wir, der gesamte Landkreis, der Kreistag und die Verwaltung freuen uns mit Ihnen über das Erreichte. Sehr geehrte Frau Grätz, wir wünschen Ihnen für Ihre unternehmerische Zukunft maximale Erfolge, so, dass Theodor Fontane, würde er heute durch die Mark Brandenburg wandern, diese Landschaft begeistert in seinen Geschichtszyklen erwähnen würde. Anschließend baten Kreistagsvorsitzende und Landrat Christina Grätz, sich in das Ehrenbuch des Landkreises Spree-Neiße einzutragen. Pressestelle des Landkreises Spree-Neiße Im Land Brandenburg gibt es jetzt 68 Schulen OHNE Rassismus Schulen MIT Courage. Die Europaschule "Marie & Pierre Curie" in Guben (Landkreis Spree-Neiße) hat den Titel erhalten. Die Patenschaft hat Gubens Bürgermeister Fred Mahro übernommen. Bildungsminister Günter Baaske dankt den Gubener Schülerinnen und Schülern, der Schulleitung, den Lehrkräften und anderen an der Schule Beschäftigten für ihr Engagement, Schule OHNE Rassismus Schule MIT Courage zu werden: Das zeigt, dass sich junge Menschen selbstständig und engagiert gegen jede Form des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit wenden und das Leben in ihrer Schule mitgestalten wollen. Das ist gerade in einer Zeit wichtig, in der eine kleine Minderheit lautstark Fremdenfeindlichkeit und Hass schürt. Deshalb ist das Engagement der Gubener auch ein eigenes Zeichen von Kraft und Mut. Die Idee einer Schule OHNE Rassismus Schule MIT Courage wurde anlässlich des Erstarkens rechtsradikaler Parteien 1988 von Schülerinnen und Schülern sowie Jugendarbeitern in Belgien entwickelt und ist mittlerweile in mehreren europäischen Ländern verbreitet. Weitere Informationen unter: Ministerium für Bildung, Jugend und Sport

14 Redaktion August_Muster SPN-Kurier.qxd :22 Seite 3 Standpunkte Projekte Nachrichten Mein Name ist Mohamad Aldarwish. In Spremberg habe ich vorübergehend ein neues zu Hause gefunden. Im Gespräch mit der Integrationsbeauftragten des Landkreises Spree-Neiße, möchte ich Ihnen liebe Leser, einige Einblicke in mein Leben geben.... zusammengestellt von der Pressestelle der Kreisverwaltung 12. August Seite 3 Flüchtlinge im Landkreis Spree-Neiße Asylbewerber erzählen über Ihr Leben Seit wann sind Sie schon in Deutschland? Ich lebe seit Oktober 2015 in Deutschland. Über die Erst - aufnahmeeinrichtungen des Mohamad Aldarwish Bundes in München, in Berlin und in Eisenhüttenstadt, bin ich nach Forst (L.) in die Gemeinschaftsunterkunft gekommen. Dort blieb ich nur 10 Tage und erhielt dann eine Wohnung in Spremberg. Verteilung der Asylbewerber auf die Kommunen (Stand ) Amt Burg (Spreewald) 2 Gemeinde Kolkwitz 41 Gemeinde Schenkendöbern 0 Amt Peitz 48 Stadt Guben 335 Kreisstadt Forst (Lausitz) 366 Wo ist Ihre Heimat, wo sind Sie aufgewachsen? Meine Heimat ist in Syrien. Ich habe in Alhasaka gelebt. Sind Sie alleine? Haben Sie Angehörige? Ich bin mit meiner Ehefrau und meiner kleinen Tochter hier in Spremberg. Haben Sie Kontakt mit Ihrer Familie? Ja, ich habe Kontakt nach Syrien. Ich benutze dazu eine App über mein Funktelefon. Allerdings gibt es in Syrien große Probleme mit der Stromversorgung, sodass ich meine Familie dort nicht immer erreichen kann. Warum mussten Sie Ihre Heimat verlassen? Sie kennen die Situation in Syrien. Das Regime, die Diktatur von Präsident Assad ist unmenschlich. Junge Männer aus meiner Generation (über 18 Jahre) werden in die Armee einberufen und müssen im eigenen Land kämpfen. Ich setze keine Waffen ein und kämpfe nicht gegen die Bevölkerung. Ebenso gefährlich ist die Terrororganisation Islamischer Staat. In Syrien herrscht Willkür und die momentane Situation ist unberechenbar. Uns blieb nur die Flucht. Wie viel mussten Sie für die Flucht bezahlen? Für die Flucht bis nach Deutschland haben wir insgesamt ca Euro bezahlt. Haben Sie einen Beruf? Ja, ich habe in Syrien den Beruf des Erdölingenieurs erlernt. Das notwendige Studium dafür habe ich an der Universität in Homs absolviert. Warum Deutschland? Entfernte Verwandte von uns lebten bereits in Deutschland. Sie sagten uns, wenn wir fliehen, sollten wir Deutschland als Ziel wählen. Wie ist bisher Ihr Weg in Deutschland verlaufen? Als wir in Forst (L.) angekommen sind, haben wir 10 Tage im Wohnheim in der Gubener Straße gelebt. Nach unserer Ankunft in Spremberg erhielten wir wertvolle Hilfe und Unterstützung vom Migrationsdienst der Diakonie Niederlausitz. In dieser Zeit haben wir versucht, uns vor Ort zu orientieren. Inzwischen besuche ich den Integrationskurs der IHK Cottbus in Spremberg und war bei der Anerkennungsberatung der bbw Akademie für Betriebswirtschaftliche Weiterbildung GmbH in Cottbus. Ich hoffe, dass mein Beruf anerkannt wird. In meiner Freizeit spiele ich in Spremberg gern Fußball. Was bedeutet für Sie Integration? Aus meiner Sicht bedeutet Integration: leben, wohnen, arbeiten und studieren in einer sicheren Umgebung. Vielleicht gelingt es mir auch, hier in Deutschland meinen Masterstudiengang fortzusetzen. Integration ist für mich auch das Einbringen von meinen eigenen Fähigkeiten. Was wünschen Sie sich? Ich wünsche mir den Frieden in Syrien. Es ist mein Land und meine Heimat. Ich hatte keine Wahl. Ich musste mein Land verlassen, jedoch ist mein Herz in Syrien geblieben. Sobald der Krieg dort beendet ist, möchte ich zurück in mein Land gehen. Ich erhoffe mir hier in Deutschland keinen finanziellen Vorteil. Ich möchte jedoch in Sicherheit leben. Krieg ist immer unfair man hat keine Wahl. (Das Gespräch mit Mohamad Aldarwish führte Annett Noack.) Stadt Drebkau 2 Stadt Welzow 15 Gemeinde Neuhausen/Spree 0 Stadt Spremberg 231 Amt Döbern-Land 22 Ehrenamtliche Initiativen und Netzwerke zur Unterstützung von FLÜCHTLINGEN im Landkreis Spree-Neiße FORST (LAUSITZ) Flüchtlingsnetzwerk (FlüNet) Forst (Lausitz) Ansprechpartnerin: Frau M. Kohlbacher Kontakt: Forster Brücke Ansprechpartnerin: Ev. Kirchengemeinde Forst (Lausitz) Kontakt: GUBEN: Flüchtlingsnetzwerk Flucht und Migration Guben Ansprechpartnerin: Frau R. Bellack Kontakt: SPREMBERG: Netzwerk (NW) Spremberger Allianz für Toleranz Ansprechpartnerin: Frau C. Bieder Kontakt: Runder Tisch für Ausländer gegen Gewalt in Spremberg Ansprechpartnerin: Frau M. Wagschal Kontakt: Bündnis Spremberg hilft Ansprechpartner: Herr B. Stobinski Kontakt: DÖBERN : Netzwerk für Vielfalt im Amt Döbern-Land Ansprechpartnerin: Frau I. Lutzens Kontakt: : WELZOW: Arbeitskreis Willkommenskultur Welzow (AKWW) Ansprechpartner: Herr D. Pusch Kontakt: KOLKWITZ: Initiative Kolkwitz engagiert sich Ansprechpartner: Frau C. Radochla Kontakt:

15 Redaktion August_Muster SPN-Kurier.qxd :22 Seite 4 Seite August zusammengestellt von der Pressestelle der Kreisverwaltung Standpunkte Projekte Nachrichten BE SMART- DON T START Der Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen BE SMART DON T START, der bundesweite Wettbewerb für rauchfreie Schulklassen fand im Schuljahr 2015/2016 zum 19. Mal vom 16. November 2015 bis zum 29. April 2016 statt. Bundesweit beteiligten sich 7512 Klassen an dem Präventionsprojekt Brandenburg weit 358 Klassen. Durch die Teilnahme bei BE SMART soll Schülerinnen und Schülern ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Er richtet sich daher besonders an die Klassen, in denen noch nicht geraucht wird oder nur wenige Schülerinnen und Schüler rauchen. DANKE Herr Landrat BE SMART ist für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs bis acht konzipiert. Der Wettbewerb kann auch bereits in der fünften Klasse durchgeführt werden, wenn Rauchen schon ein Thema in der Klasse ist. Und auch ältere Klassen können an dem Wettbewerb teilnehmen, wenn sie keine oder nur wenige rauchende Schülerinnen oder Schüler haben. Rauchfrei sein heißt: Die Klasse sagt "Nein zu Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, Tabak und Nikotin in jeder Form. Auch im Landkreis Spree-Neiße hieß es wieder Nein zum Dampf. Insgesamt neun Klassen starteten in den Wettbewerb ums Durchhalten. Am Ende konnten acht Klassen mit Stolz behaupten keine Zigarette angefasst zu haben. Ein herzlicher Glückwunsch geht an die Klassen 7b, 7c, 9a, 10b, 12d des Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasiums in Forst (Lausitz) und den Klassen 7/1, 7/2, 9/2 des Pestalozzi Gymnasiums in Guben. Der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie des Landkreises Spree-Neiße vergab auch in diesem Jahr wieder Klassenpreise für s Durchhalten. Dabei ist es mittlerweile Tradition, dass Mehrfachtäter (also Klassen, die mehrere Jahre hintereinander an dem Präventionsprojekt teilnahmen) für ihre Stärke höher belohnt werden. Kleiner Wehmutstropfen am Rande war die diesjährige Anzahl an teilnehmenden Klassen im Landkreis Spree-Neiße. Im Jahr davor konnten immerhin noch 16 Klassen erfolgreich von sich behaupten, bei BE SMART durchgehalten zu haben. Die Flüchtlinge Drilona Syla aus Albanien (l.), Salman Ali aus Baluchistan (3.v.l.) und Mirgen Syla aus Albanien (r.) haben dem Landrat ein gerahmtes Bild übergeben, als Dankeschön für die Unterstützung und Teilnahme am zweiten Interkulturellen Stadtpicknick am 11. Mai 2016 an der Stadtkirche in Forst (L.). Beim Stadtpicknick haben viele Teilnehmer auf einer langen Papierrolle ihre Handabdrücke abgegeben. Im Nachgang haben dann Flüchtlinge mit dem Stadtteilmanagement Soziale Stadt der DSK Frau Kathleen Hubrich (2.v.r.) daraus Bilder herausgelöst, gerahmt und als Dankeschön an die Mitwirkenden/Organisatoren übergeben. Lebensraum und Artenvielfalt im Peitzer Land Neue Ausstellung im Forster Kreishaus Die nächste Runde BE SMART startet im September Wer Lust hat, mit seiner Klasse daran teilzunehmen und sich genauer über das Projekt informieren will, klickt sich im Internet auf die Seite oder meldet sich einfach bei: Landkreis Spree-Neiße, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie Annekathrin Schulze, Sachbearbeiterin Jugendschutz Heinrich-Heine-Straße 1, Forst (Lausitz) Tel.: Erste Zeugnisübergabe an Flüchtlinge Am Oberstufenzentrum des Landkreises Spree-Neiße in Forst (Lausitz) überreichte Landrat Harald Altekrüger persönlich am letzten Schultag an 15 Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und Iran erstmalig Zeugnisse für eine berufliche Schulgrundbildung. Nun können diese berufsschulpflichtigen ausländischen Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz nach den Sommerferien einen zweijährigen Bildungsgang beginnen. Hierfür hat der Landkreis alle materiellen und personellen Voraussetzungen schaffen können, um im nächsten Schuljahr an fünf Tagen die Schule zu besuchen. Dieser Bildungsgang ist ein ganz wichtiger Baustein für eure berufliche Zukunft hier in Deutschland, betonte Landrat Altekrüger und wünschte allen schöne und erholsame Ferien. Einmal monatlich treffen sich fotobegeisterte Senioren aus dem Amt Peitz in der AWO Seniorenbegegnungsstätte Oase 99 in Peitz. Bei gegenseitigen Bildbetrachtungen werden Erfahrungen ausgetauscht, kritische Hinweise gegeben und bei besonders ansprechenden und gelungenen Fotos sich miteinander daran erfreut. Die inzwischen zehn Mitglieder des Fotoclubs sind ständig mit ihren Kameras im Peitzer Land unterwegs, um an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten die Schönheiten der Natur, der Flora, Fauna und Architektur festzuhalten. Die inzwischen angesammelte Vielfalt an Motiven drängte geradezu nach einer Ausstellung, die bis zum 22. September 2016 unter dem Titel Lebensraum und Artenvielfalt im Peitzer Land im Kreishaus des Landkreises Spree-Neiße, Heinrich-Heine-Straße 1, Forst (L.) zu sehen sein wird. Zur Ausstellungseröffnung kamen neben der Kreistagsvorsitzenden Monika Schulz-Höpfner auch viele Fotobegeisterte, um sich diese wunderbaren Eindrücke von Landschaften, Tieren, Begebenheiten, die genauso in der hiesigen Umgebung stattgefunden haben, nicht entgehen zu lassen. Die Ausstellung kann von Montag bis Freitag zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besucht werden. Der Eintritt ist frei.

16 Redaktion August_Muster SPN-Kurier.qxd :22 Seite 5 Standpunkte Projekte Nachrichten Sommerzeit - Urlaubszeit auch für pflegende Angehörige! Urlaub, Erholung, Kraft tanken für den Alltag, all das brauchen auch die Menschen die sich liebevoll und aufopfernd um einen pflegebedürftigen Menschen kümmern. Þ Welche Möglichkeiten und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige gibt es? Þ Wie und wo werden sie beantragt? Antworten auf all Ihre Fragen, weitere Informationen und Hilfestellung erhalten Sie von unseren Pflege- und Sozialberaterinnen im Pflegestützpunkt Forst (Lausitz), in der Heinrich-Heine-Straße 1 Dienstag von 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr Donnerstag von 08:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 16:00 Uhr sowie nach Vereinbarung Telefon: oder oder Sprechzeiten in Spremberg, Dresdner Straße 12 jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat von 14:00 bis 17:00 Uhr sowie nach Vereinbarung Festival der sorbischen Kultur in Jänschwalde... zusammengestellt von der Pressestelle der Kreisverwaltung 12. August Seite 5 Landkreis Spree-Neiße lobt Naturschutzpreis 2016 aus Der Landkreis Spree-Neiße sucht zum zweiten Mal einen Preisträger für den Naturschutzpreis des Landkreises Spree-Neiße. Bis zum können Vorschläge an die Untere Naturschutz-, Jagd- und Fischereibehörde gerichtet werden. Mit dem Naturschutzpreis sollen Menschen geehrt werden, die sich mit Maßnahmen, Projekten oder besonderen Leistungen für die Natur innerhalb der Grenzen des Landkreises Spree-Neiße einsetzen. Es können Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Institutionen, Initiativen oder auch Unternehmen vorgeschlagen werden. Die Vorschläge können von jedermann eingereicht werden. Dazu ist das auf der Homepage des Landkreises Spree-Neiße unter Pressemitteilung eingestellte Bewerbungsformular zu verwenden ( Die Auswahl des Preisträgers treffen der Landrat des Landkreises Spree-Neiße, die Vorsitzende des Naturschutzbeirates des Landkreises Spree-Neiße, der Vorsitzende des Landwirtschafts- und Umweltausschusses und der Sachgebietsleiter der Unteren Naturschutz-, Jagd- und Fischereibehörde. Der Samstag, , steht unter der Überschrift Unsere wendischen/sorbischen Erntebräuche mit der Präsentation des einmaligen Johannisreitens aus Casel, des Stollenreitens, des Hahnschlagens von verschiedenen Jugendgruppen und des gemeinsamen Hahnrupfens der Jugend von Jänschwalde und Heinersbrück. Der Tag wird mit einem ortsüblichen Erntetanz beendet, denn der neue Erntekönig muss geehrt werden, so will es die Tradition. Der Sonntag, , beginnt mit einem wendisch-deutschen Festgottesdienst in der Jänschwalder Kirche. Ein Festumzug mit ca. 40 Bildern, liebevoll gestaltet von vielen Domowina-Ortsgruppen, Mitgliedsvereinen und weiteren Aktiven schließt sich an. Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg als Schirmherr des Festivals lässt es sich nicht nehmen, die Gäste zu Beginn des Programmes persönlich zu begrüßen. Ungefähr 20 Ensembles aus der gesamten Lausitz stellen ihr Können auf den Bühnen unter Beweis. Unter anderem werden verschiedene Hochzeitszüge in ihren prachtvollen Trachten zu erleben sein. Das Sorbische Nationalensemble wird in einer spritzigen Revue mit Tänzern, Sängern und Musikern zeigen, wie modern und abwechslungsreich traditionelle Volksweisen und Melodien klingen können. Werke namhafter sorbischer Komponisten und internationale Gäste präsentieren in mitreißenden Liedern einen bunten musikalischen Klangteppich. Die Kirchengemeinde Jänschwalde hat in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Pflege der wendischen Sprache in der Kirche noch ein besonderes Ereignis vorbereitet. Für Kinder wird es allerlei Beschäftigungen und ein buntes Programm geben. Natürlich haben sich die Gastronomen und Versorger aus Jänschwalde und Umgebung schon viele Gedanken zum Angebot für das leibliche Wohl gemacht. Karin Tschuck Domowina-Regionalbüro Cottbus Auf der Naturschutz-Jahrestagung des Landkreises Spree- Neiße am wird der Preis in Höhe von 500 EUR dann vom Landrat des Landkreises Spree-Neiße, Harald Altekrüger, überreicht. Untere Naturschutz-, Jagd- und Fischereibehörde des Landkreises Spree-Neiße Schülerkreistag traf sich vor den Sommerferien Mit den kleinen und großen Herausforderungen der Kommunalpolitik haben sich die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen des Spremberger Erwin-Strittmatter-Gymnasiums am 18. Juli 2016 im Forster Kreishaus auseinandergesetzt. Professionelle Unterstützung bei der Durchführung des Planspiels Kreistag erhielten die Jugendlichen dabei von der Kreistagsvorsitzenden Monika Schulz-Höpfner und den Kreistagsabgeordneten Birgit Wöllert und Wolfgang Just. Eine prall gefüllte Tagesordnung musste abgearbeitet werden. So hieß es Fraktionen zu bilden, Wahlen durchzuführen, in Ausschüssen mit seinen Argumenten zu überzeugen und schließlich im Schülerkreistag einen mehrheitsfähigen Beschluss zur Förderung eines Jugendprojekts zu verabschieden. Abwechslungsreich verlief auch der zweite Teil des Projekttages, in dem es darum ging die Aufgaben der Kreisverwaltung besser kennen zu lernen. Hierzu setzten sich die Gymnasiasten in einem Quiz aktiv mit dem Thema Jugendschutz auseinander. Gefördert wurde das Planspiel-Projekt der Verwaltung des Landkreises Spree-Neiße durch das Bundesprojekt Demokratie leben!. Kreistagsbüro

17 Redaktion August_Muster SPN-Kurier.qxd :22 Seite 6 Seite August zusammengestellt von der Pressestelle der Kreisverwaltung Standpunkte Projekte Nachrichten MUSEUMSNACHT im LAUSITZER MUSEENLAND Am 10. September 2016 laden Museen, Heimatstuben, Kultureinrichtungen und technische Denkmale wieder mit einem reichen Programm zur Museumsnacht ein. Der Arbeitskreis LAUSITZER MUSEENLAND richtet sie zum 12. Mal in Folge gemeinsam mit dem Landkreis Spree-Neiße aus. Auf einmalige Art verbindet diese Aktion die regionale Museumslandschaft, macht museale Arbeit und Angebote bekannt und öffnet Museen und Ausstellungen zu besonderen Erlebnissen. Eine Nacht eine Region und Museum einmal anders! in und um Forst (Lausitz) Forst (Lausitz) Noßdorfer Wassermühle Baršć (Łužyca) Nosydłojski wódny młyn Noßdorfer Straße 14, Telefon: Malxe- und Mühlenabenteuer 14:00 bis 22:00 Uhr, Eintritt 1,50 EUR / Kinder 0,50 EUR frei für Besucher mit Behinderungen Zu erleben sind das Dreschen auf dem Mühlenhof sowie das Reinigen und Mahlen von Getreide. Wie früher geschlachtet wurde, wird szenisch dargestellt und der Mühlenbackofen ist in Betrieb. Auf der Mühlenwiese fliegen die Drachen. Die Kinder können im Heu toben und im Märchenwagen wird Puppentheater gespielt. An und auf der Malxe wird gepaddelt und gewatschelt, auch findet dort ein Modellbootrennen statt. Es wird zum Familienpicknick am Minimühlenspreewald und in den Streichelzoo eingeladen. Zur späten Stunde findet ein Fackel- und Lampionumzug statt. Den ganzen Nachmittag erwartet die Gäste ein tolles Musikprogramm! Sacro Dorfmuseum Sacro Zakrjow Wejsny muzej Dorfstraße 4, Telefon: Vom Schaf zur Socke 15:30 bis 22:00 Uhr, Filzen ab 16:30 Uhr, Eintritt frei Zum früheren Leben auf dem Lande gehörten Schafherden. Ihr Anblick ist in unserer Gegend selten geworden. Das Dorfmuseum Sacro zeigt zur Museumsnacht das Schäfereihandwerk und die Wollverarbeitung von der Handschur eines Schafes über das Waschen der Wolle, Spinnen, Färben, Stricken und Häkeln bis zum fertigen Kleidungsstück. Kinder können das Filzen lernen. Forst (Lausitz) Brandenburgisches Textilmuseum Baršć (Łužyca) Bramborski tekstilny muzej Sorauer Straße 37, Telefon: Rückblick auf das Jahr Jahre Forst (Lausitz) 15:30 bis 18:00 Uhr, Eintritt: 3,00 EUR Das Textilmuseum blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem es zum Erfolg der Jubiläumsveranstaltungen der Stadt Forst (L.) beitragen konnte. Bei Kaffee und Forster Plinsen lassen die Akteure nun die anstrengenden Wochen Revue passieren. Mancher Museumsbesucher entdeckt sich vielleicht sogar selbst im Film über den großen Festumzug 2015, der an diesem Abend vorgeführt wird. Es ist gleichzeitig Finissage der Sonderausstellung Forster Hotels und Gaststätten, die letztmalig für Besucher geöffnet ist. Horno Archiv verschwundener Orte (AvO) Rogow Archiw zgubjonych jsow An der Dorfaue 9, Telefon: Entwurzelt Museum geöffnet 16:00-19:00 Uhr, Programm: 19:00 Uhr, Eintritt frei Wer fegt einen Hausweg, auf dem niemand mehr entlang geht? Wer veredelt Bäume, deren Früchte keiner mehr ernten wird? Wer sucht nach den Jahreszeiten in einem Meer aus Sand? Fragen, mit denen sich Conny Wierick in ihrem Roman auseinandersetzt. Die Autorin liest aus ihrem Buch Entwurzelt und nimmt die Zuhörer mit in die Gefühlswelt zweier Menschen, die die alte Heimat verlieren und vielleicht eine neue gewinnen können. Auch die Ausstellung des AvO bringt bergbaubedingte Umsiedlung und unwiederbringlichen Verlust den Besuchern nahe. Horno Kirchliches Informations- u. Begegnungszentrum (KIZ) Rogow Cerkwinski centrum za informaciju a zmakanje An der Dorfaue 1, Telefon: Verlorene Heimat - Der Bergbau und seine Auswirkungen auf Kirchen und Kirchengemeinden 16:00 bis 19:00 Uhr, Eintritt: frei (Spende) Unter dem Dach des umgesetzten Kirchenbaues erinnern Holzmodelle abgebaggerter Kirchen an die problematischen Auswirkungen auf das kirchliche Leben der Orte. Authentische Ausstellungsobjekte und zahlreiche Zeitzeugenberichte über die Hintergründe der Devastierungsvorgänge in den Kirchengemeinden halten das Verlorengegangene im Bewusstsein. Klinge Freilichtmuseum Zeitsprung Klinka Muzeum pód gołym njebjom Casowy skok Ziegeleistraße (Fahrradweg am Klinger See), Wiesengrund, Telefon: Der Gute Ton von Klinge 18:00 bis 24:00 Uhr, Programm durchgängig ab 19:00 Uhr, Eintritt 3,00 EUR, Ermäßigt 1,50 EUR Wilde Töne und handgemachte Musik der Erzbengels aus Gera ertönen auf Mandoline, Gitarre, Brummtopf, Waschbrett und Akkordeon. Die Sonderausstellung über die ehemaligen Ziegelwerke lässt die Ziegelproduktion nachvollziehen. Tongruben waren die Quellen der erdgeschichtlich bedeutenden Klinger Fossilienfunde. Ihre Entdeckungsgeschichte ist im Freilichtmuseum dokumentiert. Zu alledem gibt es Essen und Trinken, handgemacht und gut gekühlt. in Spremberg Spremberg Niederlausitzer Heidemuseum Grodk Dolnołužyski gólański muzej Schloßbezirk 3, Telefon: Von der Mücke bis zum Elefanten 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr, 18:00 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung, Eintritt frei Die neue Ausstellung im Heidemuseum stellt das seltene Handwerk der Tierpräparation vor: Von der Mücke bis zum Elefanten - Einblicke in die zoologische Präparation. Zu Gast ist der Präparator Klaus-Dieter Jost aus Wismar, der rund um seinen Beruf Auskunft gibt und für Fragen aller großen und kleinen Museumsbesucher offen ist. Eine seiner Arbeiten ist beispielsweise das Mammutskelett im Kreishaus Forst (L.). Im Heidemuseum selbst sind in liebevoll gestalteten Dioramen viele schöne Tierpräparate zu entdecken. Mit dem frisch erworbenen Wissen und neuem Blick auf diesen Teil der Sammlung bietet sich ein Museumsrundgang an. Ein kleiner Imbiss zur Stärkung wird gereicht. im Strittmatter-Land Bloischdorf Niederlausitzer Sorbisches Dorfmuseum Błobošojce Dolnołužyski serbski wejsny muzej Gutsweg 1/ Museumsscheune, Telefon: Edles Handwerk Posamenten 16:00 bis 24:00 Uhr, Eintritt: 2,50 EUR, Kinder 1,00 EUR Der Name Posament stammt vom dem französischen Wort passement für schmückendes Beiwerk und dekorative Elemente, wie Quasten, Fransen oder Borten zur Zierde auf Vorhängen, Polstern oder Kleidungsstücken. Diese wundervollen Zierstücke waren beliebte Statussymbole der alten Ägypter, beim Adel oder bei reichen Kaufleuten. Bis heute erfreuen sie sich großer Beliebtheit. In Zusammenarbeit mit der Forster Posamentenmanufaktur entstand eine Ausstellung dieser wundervollen Zierstücke. Es wird wieder frisches Brot gebacken und regionale Speisen runden das Museumsnachtangebot ab. Hornow Evangelische Kirche Lěšće Ewangelska cerkwja Schulstraße 10, Telefon: Kirchenerkundung und Blasmusik 17:00 bis 21:00 Uhr, ab 19:00 Konzert, Eintritt frei Bei kenntnisreichen und unterhaltsamen Führungen offenbart der Kirchenbau seine Besonderheiten. Die in der seltenen Luce-Floreo-Technik gearbeiteten Chorfenster sind eine solche. Geschichte und Geschichten begegnen dem Besucher in der Turmstube, im Crüger-Raum und auf dem Kirchgarten, wo eine mehr als 800-jährige Eiche standhaft die Zeiten überdauert hat. Höhepunkt des Abends ist das Konzert der Lustigen Musikanten e. V. aus Bohsdorf. Hornow Mühlenverein Hornower Mühle e.v. Lěšće Młyńske towaristwo Lěsćański młyn z. t. Spremberger Chaussee 2, Telefon: oder -422 Müller-Mühle-Müllerleben 17:00 bis 21:00 Uhr, Eintritt inkl. Glas Sekt oder Saft: 1,00 EUR / Kinder: 0,50 EUR Kleine Lesungen bringen Heiteres und Besinnliches rund um das Müllerhandwerk und das Müllerleben zu Gehör. Der Mühlenverein Hornow öffnet die Mühlentore hinter denen noch immer die originale Technik aus den 50iger Jahren bewahrt ist. Und wer ganz genau hinschaut, kann dem gestiefelten Kater begegnen - was sicherlich am besten den Kindern gelingen wird. Klein Kölzig Alte Ziegelei Mały Kólsk Stara cyglownja An der Ziegelei 1, Telefon: und Ziegelhandwerk und Feldbahnfahrt 18:00 bis 24:00 Uhr, Führungen: 18:30 Uhr und 21:30 Uhr, Filmvorführung: 20:00 und 22:30 Uhr, Feldbahnfahrt rund um die Uhr, Eintritt frei Von der Tonverarbeitung bis zum fertigen Ziegel wird die Produktion am vollständig erhaltenen Ringbrandofen bis hinauf unter das Dach der Ziegelei mit vielen geschichtlichen Hintergründen erklärt. Dazu sind die Heimatstubenausstellung und geologische Funde aus den umliegenden Tagebauen zu sehen. Filmvorführungen aus Willi s Rumpelkammer runden den Ausflug in die Vergangenheit ab. Höhepunkt für Groß und Klein ist der Fahrspaß auf dem Feldbahnrundkurs. Rund um das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

18 Redaktion August_Muster SPN-Kurier.qxd :22 Seite 7 Standpunkte Projekte Nachrichten in und um Welzow Welzow Archäotechnisches Zentrum (ATZ) Wjelcej Archeologiskotechniski centrum Fabrikstraße 2, Telefon: Das älteste Handwerk Die Jagd in der Steinzeit 18:00 bis 20:00 Uhr, Kinderführung: 19:00 Uhr, Führung für Erwachsene: 20:30 Uhr, Aktivspiel Jagd: 20:00 Uhr, Lagerfeuer ab 21:00 Uhr, Eintritt: Erwachsene 3,00 EUR Kinder 1,50 EUR, Unkostenbeitrag Essen: 2,00 EUR pro Person Das ATZ hat bei der Vermittlung unserer Kulturgeschichte auch die angemessene Darstellung der Geschichte der Jagd im Blick. Zur Museumsnacht kann das bei Führungen und Mitmachaktion für große und kleine Jäger erlebt werden: Jagen in der Steinzeit, Bau Dir ein steinzeitliches Schutzamulett für die Jagd!, Mit dem Schöninger Speer auf der Suche nach Elch und Rothirsch?. Handwerk macht hungrig. Der Tag klingt am Lagerfeuer mit Würstchenbraten, dem Verputzen der Jagdbeute aus. Proschim Alte Mühle Prožym Stary młyn Mühlenweg 56, Telefon: Dreschmaschine in Aktion 18:00 bis 22:00 Uhr, Eintritt frei Der Mühlenverein setzt zum ersten Mal die alte Dreschmaschine in Gang und lädt zum Schaudreschen ein. Proschims Mühle hatte zentrale Bedeutung für die Region und bewahrt heute auch wertvolle, historische Land- und Agrartechnik, bäuerliches Mobiliar und häusliche Gerätschaften der inzwischen verschwundenen, vorwiegend sorbischen/wendischen Nachbarorte. Mühlenforscher können die Mühle mit ihrer einmaligen Sammlung erkunden und sich bei einem kleinen Imbiss und frisch gebackenem Brot stärken. in der Spreewaldregion... zusammengestellt von der Pressestelle der Kreisverwaltung 12. August Seite 7 Neuendorf Erlebnispark Teichland Nowa Wjas Rozwjaseleński park Gatojce Zum Erlebnispark 1, Telefon: Musik und Comedy im Erlebnispark Teichland geöffnet: 17:00 bis 21:00 Uhr, Beginn Programm 19:00 Uhr, Eintritt: frei Kabarettisten der Dresdener Jux-Company bringen mit Witz und Humor den Kreislauf in Schwung. So aufgetankt sind der Aufstieg im 50 m hohen, farbig illuminierten Aussichtsturm und ein Besuch der Braunkohle-Ausstellung in der Turmbasis ein Leichtes, zumal man sich bei Imbiss und Getränken stärken kann. Jänschwalde Wendisch-Deutsches Heimatmuseum Janšojce Serbsko-nimski domowniski muzej Kirchstraße 11, Telefon: Jasonjška pśěza Altes Handwerk neu belebt 18:00 bis 22:00 Uhr, Eintritt frei Die Pfarrscheune wird zur Spintestube (pśěza). Frauen in Arbeitstrachten sticken, spinnen, schleißen Federn. Im Andenken an die Künstlerin Ellen Lehmann eröffnet eine Ausstellung mit Webstuhl und Textilkunst. Folklore gibt es von Drjewjanki. Chorgesang und Blasmusik bereichern den Abend. Die Kinder erwartet Puppenspiel, Lagerfeuer und Stockbrotbacken. Peitz Eisenhütten- und Fischereimuseum Picnjo Hutowy a rybarski muzej Hüttenwerk 1, Telefon: oder Handwerk im Hüttenwerk 18:00 bis 22:00 Uhr, Eintritt frei Lassen Sie sich von traditionellen Handwerkskünsten faszinieren! Bestaunen Sie im Hütten- und Fischereimuseum Peitz alte Handwerke, wie das Schmelzen und Gießen von Metall, das Schmieden auf einem Amboss sowie das Stricken von Fischernetzen.Der Künstler David Vogel bezaubert mit Gesang und klangvoller Cembalomusik. Auch das gibt es nur in Peitz: frisch gebackenen Klemmkuchen nach historischem Rezept! Burg (Spreewald) Heimatstube Bórkowy (Błota) Domowniska śpa Am Hafen 1, Telefon: Wandern mit dem Wassermann und auf den Spuren der wendischen Auswanderer 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Familienwanderung, Start und Ziel an der Heimatstube, 19:30 Uhr Einführung Sonderausstellung, Eintritt frei Zu einer Familienwanderung mit dem Wassermann durch Burg lädt die Heimatstube herzlich ein. Der Wassergeist hat in dem wasserreichen Spreewaldort schon seit Urzeiten sein Zuhause und kann viel erzählen. Auch wer eine Reise macht, hat was zu erzählen. In der Sonderausstellung werden Tagebuchaufzeichnungen und Briefe der niedersorbischen/wendischen Auswanderer aus dem Kreis Cottbus gezeigt. Sie berichten unter anderem über mehrmonatige beschwerliche Überfahrten per Segelschiff zu fremden Kontinenten. Radusch Slawenburg Raduš Słowjańske groźišćo Raduš Zur Slawenburg 1, Telefon: Gemacht von Hand geformt, gedreht, gebrannt 18:00 bis 22:00 Uhr, Konzert 19:30, Eintritt: 7,00 EUR, Kinder 4,50 EUR und weitere Ermäßigungen sowie Familienkarten In den Ausstellungen der Slawenburg finden sich reichlich Anknüpfungspunkte zum diesjährigen Thema des Kulturlands Brandenburg: Handwerk zwischen gestern und übermorgen. Informative Museumsführungen finden in der Dauerund Sonderausstellung statt. Zur Museumsnacht präsentiert der Musikverein Vetschau e.v. ein Konzert mit schwungvollen Melodien. Dissen Heimatmuseum Dissen Dešno Domowniski muzej Dešno Hauptstraße 32, Telefon: Irische Musik trifft heimisches Handwerk 19:00 Uhr, Programm ab 19:30 Uhr, Eintritt: 5,00 Euro Feine handgemachte irische Musik von der Folkband celtic affair stellt die Kunstfertigkeit der Musikergilde an diesem Abend unter Beweis und begeistert mit zarten Balladen, mitreißenden Songs und temperamentvollen Reels. Der Klang der Musik mischt sich mit den Schlägen des Schmiedehammers auf dem Amboss an der Feldschmiede. An diesem Abend ist heimisches Handwerk in Aktion zu erleben das Weben am Webkamm, das Herstellen von Seilen, Holzrechen und das Knüpfen von Netzen sowie das Schleifen von Messern. in und um Peitz Drachhausen Heimatmuseum Kólasko Hochoza Domowniski muzej Kólasko Dorfstraße 40, Telefon: Bauernhochzeit 16:00 bis 20:00 Uhr, Eintritt frei Die Drachhausener laden zur szenischen Bauernhochzeit ein. Das wird ein fröhlicher Abend, denn in Drachhausen versteht man sich auf zünftiges Feiern mit Livemusik und gutem Essen. Besucher erfahren, wie es auf einer Bauernhochzeit zugeht, welche Bräuche und Traditionen eine Rolle spielen.... in Guben Guben Stadt- und Industriemuseum Gubin Měsćański a industrijowy muzej Sonderveranstaltungsort: Berliner Straße 45, Telefon: Hutmacher und Erfinder Öffnung des ehemaligen Torhauses der Wilke-Villa und der Hutprobierstation: 16:00 bis 21:30 Uhr, Stadtrundgänge: 16:30 Uhr und 18:30 Uhr, Feuershow auf dem Gubener Dreieck: 21:30 Uhr, Eintritt frei Der witterungsbeständige Wollfilzhut wurde einst in Guben von Carl Gottlob Wilke erfunden. Das Torhaus der ehemaligen Wilkeschen Fabrikantenvilla öffnet zur Museumsnacht seine Türen zu einer Zeitreise bis ins 19. Jh. Es ist eine der letzten Gelegenheiten diesen authentischen Ort vor der Um- und Neugestaltung zu begehen. In den historischen Räumen zeigt eine kleine Ausstellung Leben und Wirken des Gubener Hutmachers und seines Enkels, dem Hutfabrikantenerben Max Wilke. Zwei Stadtrundgänge laden ein Auf den Spuren der Wilkeschen Hutmacher zu wandeln und die "Echte Hutprobierstation" erheitert wieder Jung und Alt. Inmitten der Altstadt von Guben und in unmittelbarer Nähe zum Torhaus bildet die nächtliche Feuershow einen schönen Abschluss. Guben Gubener Tuche und Chemiefasern e. V Gubin Gubinske sukna a chemiske nitki z.t. Gasstraße 4, Telefon: Jahrestag des Pendlerabkommens 10:00 bis 22:00 Uhr, Filmvorführungen zu jeder 2. Stunde, Eintritt: 2,00 EUR Nachdem im Jahr 1964 im Chemiefaserwerk Guben der Probebetrieb aufgenommen wurde entstand ein großer Arbeitskräftebedarf. Zwischen dem Rat des Bezirkes Cottbus und der Wojewodschaft Zielona Góra wurde ein Pendlerabkommen unterschrieben und am 15. März 1966 nahm die erste Gruppe von 100 polnischen Frauen im CFG ihre Tätigkeit auf. Im Rahmen einer Sonderausstellung sowie in einem Film wird aus Anlass des 50. Jahrestages an dieses wichtige und bedeutende Ereignis erinnert.... in Cottbus... Cottbus Flugplatzmuseum Chóśebuz Lětanišćowy muzej Fichtestraße 1, Telefon: Luftfahrtgeschichte der Lausitz 17:00 bis 01:00 Uhr, Eintritt: 5,00 EUR / Ermäßigt: 3,00 EUR, Familien 15,00 EUR Das Flugplatzmuseum vereint in seiner Sammlung Sachzeugen der Lausitzer Luftfahrtgeschichte und der DDR-Militärluftfahrt. Neben Hubschraubern und Flugzeugen zählen dazu Bodentechnik und Technik der Luftverteidigung sowie Bilder und Dokumente aus allen Zeitabschnitten. Zur Museumsnacht werden die Exponate lichttechnisch besonders präsentiert. Im sonst nicht zugänglichen Restaurationsbereich kann einmal hinter den Kulissen zugeschaut werden. Die Restauration und Pflege der Technik leisten die Mitglieder des Fördervereins und Freunde des Museums ehrenamtlich. Änderungen vorbehalten

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