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1 GEBAUDE- UND ENERGIETECHNIK DEUTSCHLAND Richtlinien fur die Ausfuhrung von Klempnerarbeiten an Dach und Fassade (Klempnerfachregeln) Innovative Haustechnik fur einen humanen Lebensraum

2 Herausgeber Zentralverband Sanitar Heizung Klima Rathausallee 6, St. Augustin Fon (02241) Fax (02241) Internet Marz 2003 inkl. Erganzungslieferung 2005 und 2009 Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers.

3 VORWORT Seit der Herausgabe der Fachregeln anlasslich des 1. Deutschen Klempnertages 1979 in Hanau sind mehrere uberarbeitete und erganzte Fassungen dieser Handwerksregeln erschienen. Im Rahmen der vorliegenden Ausgabe wurden die eingegangenen Stellungnahmen und AnderungsantrSge zur letzten Version nach Beratung und Abstimmung im zustandigen ZVSHK-Arbeitskreis entsprechend berucksichtigt. Durch die Anwendung des an den jeweiligen aktuellen Stand angepassten Regelwerks im Bereich der Planung und Ausfuhrung von Klempnerarbeiten hat dieses Regelwerk eine allgemeine Anerkennung gefunden. Die vorliegenden Richtlinien sind, insbesondere auf der Grundlage baupraktischer Erfahrung und unter Berucksichtigung der Gewahrleistungsverpflichtung des Auftragnehmers, ein MaBstab fur fachgerechtes technisches Verhalten. Die in ihnen enthaltenen Anforderungen und technischen Hinweise sichern ein Qualitatsniveau und dienen damit dem Verbraucherschutz. Fur Auftragnehmer, Planer und Auftraggeber ist mit den Fachregeln eine gemeinsame Grundlage fur die fachgerechte Planung und Ausfuhrung von Metalldachern, allgemeinen Klempnerarbeiten und Fassaden geschaffen worden. Diese Richtlinien sind eine wichtige Erkenntisquelle fur sachgemabe Planung und Anwendungstechnik im Normalfall. Die Richtlinien stellen aber keine Leistungsbeschreibung dar und entbinden nicht von einer Ausschreibung nach der Verdingungsordnung fur Bauleistung (VOB). Nach alien bisherigen Erkenntnissen sichert jedoch die Einhaltung dieser Richtlinien eine sachgemabe technische Losung, befreit jedoch nicht von der Verantwortung fur eigenes pflichtgemabes Handeln. Die Eignung der vorgeschriebenen bzw. vorgeschlagenen Werkstoffe wird fur den vorgesehenen Zweck und die Brauchbarkeit der Vorleistung anderer Gewerke vorausgesetzt. Eine Reihe von Herstellern von Blechen und Bandern sowie Bauteilen hat mit dem Zentralverband Gewahrleistungsvereinbarungen zum Schutze Drifter abgeschlossen, die bei Produktions- und Instruktionsfehlern die grobere Sicherheit bieten. Wir danken fur die Anregungen und die Unterstutzung aus dem Kreise der Bundesfachgruppe Klempnertechnik, der Fachfirmen, Hersteller, der Architektenschaft und der Hochschulen. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern der Arbeitsgruppe, die wichtige Detailarbeit geleistet haben. Hinweis: Die jetzt vorliegende Fassung wurde uberarbeitet und mit den Erganzungslieferungen 2009 versehen. Zentralverband Sanitar Heizung Klima Seite-3- ZVSHK

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5 Inhaltsverzeichnis: 1. Geltungsbereich Planung und Vorarbeiten Begriffe Werkstoffe Allgemeines Bleche, Bander und Bauteile Bander und Bleche aus Aluminium Kennzeichnung/Eigenschaften Bleche aus Blei Kennzeichnung/Eigenschaften Schmelztauchveredelte, elektrolytisch verzinkte und organisch beschichtete Bleche und Bander aus Stahl Kennzeichnung/Eigenschaften Feuerverzinkte Bauteile Bleche und Bander aus Kupfer Kennzeichnung/Eigenschaften Bleche und Bander aus legiertem Zink Kennzeichnung/Eigenschaften Bleche und Bander aus Edelstahl Kennzeichnung/Eigenschaften Allgemeine DIBt-Zulassung Z fur Erzeugnisse, Verbindungsmittel und Bauteile aus nicht rostenden Stahlen Werkstoffe von Rinnenhaltern SchweiR- und Lotstoffe Vermeidung von Korrosion Allgemeines Einflusse aus der Umgebung Zusammenbau verschiedener Metalle Wasserablaufspuren Trennschicht Aggressive Abbauprodukte bituminoser Stoffe Korrosionsschutzmalinahmen Korrosionsschutz bei Klempnerarbeitenan besonders beanspruchten Bereichen 34 Seite-5- ZVSHK11/2009

6 4. Allgemeine Klempnerarbeiten Dachrinnen AuRen liegende Rinnen Frei vorgehangte Rinnen Innen liegende Rinne Rinnenheizungen Hangedachrinnen, Regenfallrohre und Zubehor nach DIN EN Halbrunde Dachrinnen, Malie Kastenformige Dachrinnen, MaBe Rinnenhalter/Malie Beanspruchungsreihe Rinnenhalter, Befestigung Dachrinnen, Regenfallrohre und Zubehor aus PVC-U nach DIN EN Verlegen von Dachrinnen Rinnenverlegung Bewegungsausgleich bei Dachrinnen Regenfallrohre, Rohrbogen, Rohrschellen und Rinneneinhangstutzen Kreisformige und quadratische Regenfallrohre Zubehorteile Verbindung und Befestigung von Regenfallrohren Trichterformige Rinneneinhangstutzen - Skizze, Mafce Einhangstutzeneinbau Fallleitungsverziehungen Schutzkorbe Standrohre Dachentwasserung/Bemessungsgrundsatze Normen und Richtlinien Allgemeines Regenfallleitungen Bemessungsgrundsatze Allgemeine Bemessungsgrundsatze Berechnung des Regenwasserabflusses An- und Abschlusse Anschlusshohen Ausfuhrung von Traufblechen Seitliche Anschlusse Unterliegende Anschlusse 57 Seite-6- ZVSHK

7 Aufliegende und uberdeckende Metallanschlusse Firstseitige Anschlusse Brustbleche/Traufseitige Anschlusse Ausfuhrung von Ortgangen/Dachrandabschlussen First- und Gradausbildung bei Deckungen Kehlen Aufnahme der Langenanderungen Allgemeines Richtwerte fur die maximalen Abstande von Bewegungsausgleichern Handwerklich hergestellte Bewegungsausgleicher Industriell hergestellte Bewegungsausgleicher Klempnerarbeiten bei Dachabdichtungen Wmkel- und Traufbleche in Dachabdichtungen Mindesthohe von Blechanschlussen Mauerabdeckungen mit und ohne bauseitiger Unterkonstruktion Mauerabdeckungen Detailausfuhrungen Hilfs- und Stutzkonstruktionen Selbsttragende Anschlusse und Abdeckungen Mindestwerkstoffdicken selbsttragender Anschlusse und Abdeckungen Nicht selbsttragende Anschlusse und Abdeckungen Fenster-und Gesimsabdeckung Bewegungsaufnahme Verwahrungen, Kappleisten Metallanschlusse an Putz und Warmedammverbundsysteme Ausfiihrungsdetails von Klempnerarbeiten Tropf kanten Durchdringungen von Dachdeckungen Verdeckte Oder abgedeckte Befestigungen 78 5 Metalldacher Hinweise zur Bauphysik Arten von Unterkonstruktionen Beluftete Unterkonstruktionen, Hinterluftung, Tauwasserschutz Be- und Entluftung bei Dachern Be- und Entluftungen bei Kuppeln und Paraboloiden Be- und Entluftungen bei Sonderfallen 82 Seite-7- ZVSHK

8 5.4 Nicht beliiftete, warmegedammte Unterkonstruktionen Anforderungen an die Unterkonstruktion Holzschalungen Trapezprofile aus Metall Betondecken (Ortbeton) Betonfertigteile Trennlagen Klimabedingter Feuchteschutz, Dampfsperre Diffusionsberechnung nach DIN Sd-Wert, Ermittiung, Richtwert Dampfsperren-Ausfuhrung Adaptive diffusionshemmende Schicht Warmeschutz Warmedammstoffe fur Dacher und Fassaden Dammstoffkennzeichnung Brandschutz Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen Widerstandsfahige Bedachungen gegen Flugfeuer und strahlende Warme GroRformatige selbsttragende und nicht selbsttragende Metalldachdeckungen aus Al, St, Cu, SS GroBformatige profilierte und nicht selbsttragende Metalldachdeckungen in handwerklicher Falztechnik aus Zn Metalldachdeckungen mit kleinformatigen Metalldeckungen Kernverbundelemente mit beidseitiger Deckschicht aus Blech, wobei das obere Blech und der Warmedammstoff nach auszufuhren sind Schallschutz nach DIN Blitzschutz Berucksichtigung von Windlasten bei Metalldachern und Fassaden Allgemeines Ermittiung der Wind- und Schneelasten Flacheneinteilung zur Windlastaufnahme nach DIN Vereinfachte Flachenaufteilung bei Dachern und Fassaden Vereinfachte Flacheneinteilung fur vertikale Wande Mafinahmen gegen das Abheben durch Windkrafte Bemessungsstaudruck Befestigungsmittel 104 Seite-8- ZVSHK

9 6.5.1 Nagel- und Schraubenbefestigung Anordnung der Fest- und Schiebehafte Haft-Ausfuhrungen Ausfuhrung von Metalidachern und -fassaden Deckungsarten Banddeckung Tafeldeckung Falzausfuhrungen Einfachsteh-und Liegefalz Winkelstehfalz Doppelstehfalz Sonder-Stehfalzausfuhrungen, Rollnahtschweifcnahte Das Leistensystem Deutsches Leistensystem Belgisches Leistensystem Schnappfalzsytem Dachneigung Langen- und Bewegungsanderungen bei Scharen Langenanderungen Richtwerte der Scharenlange Aufnahme der Querbewegung Ausfuhrung der Querverbindungen Regensichere Quernahte, zulassige Dachneigungen Wasserdichte Quernahte und Verbindungen Einfache Uberdeckung bei Kehlen Ausfuhrung im Doppelsteh- und Winkelfalzsystem Anwendungsbereich Ausfuhrung von Stehfalz-Langsverbindungen Bewegungsaufnahme der Schare Traufausbildung Trauf- und VorstoBbleche Stehfalz stehend Doppelstehfalz-T-Punkt Einfassung von Durchdringungen Luftungsgauben 119 Seite-9- ZVSHK

10 9.8 Senkrechte Scharenanschlusse FirsWGratanschluss und Ausfuhrung Unbeluftete Ausfuhrung Beluftete Ausfuhrung Wandanschlusse Ausfuhrung und Anschluss von Kehlen Ausfuhrung von nicht belufteten, warmegedammten Metalldachern Feuchteschutz bei nicht belufteten Metalldachern Brandschutz bei nicht belufteten Metalldachern Warmebrucken Konstruktionsbeispiele Nicht belufteter Dachaufbau fur Falzdacher mit Sparrenvolldammung Ausfuhrung im Leistensystem Ausfuhrungsarten Deutsches Leistensystem Belgisches Leistensystem Haftausfuhrung Leistenabdeckung Traufanschlusse Firstanschluss Wandanschlusse Ortganganschluss im Leistensystem Kehlen im Leistensystem Einrichtungen fiir Schornsteinfegerarbeiten, Klemmhalter fur Trittstufen Grundsatzliche Anforderungen Konstruktive Ausfuhrung Klemmhalter fiir Laufsteg-Trittstufen auf Stehfalzdachern Schneefangsysteme an Dachern Ausfuhrung von Schneefangsystemen Auslegung und Ausfuhrung von Rohrschneefangsystemen Sicherheitsdachhaken Solarenergieanlagen 142 Seite-10- ZVSHK

11 Photovoltaik- Dunnschichtmodule Aufdachanlagen parallel zur Dachneigung Befestigung von aufgestanderten und ausgerichteten Solaranlagen Blitzschutz bei Solaranlagen Fassadenbekleidungen Allgemeines Geltungsbereich Geltende Vorschriften fur Fassadenbekleidungen Genehmigungspflicht fur Fassadenbekleidungen Begriffe Werkstoffe Ausfuhrung Vorgehangte hinterluftete Fassaden auf vollflachiger Unterkonstruktion Vorgehangte hinterluftete Fassaden auf nicht vollflachiger Unterkonstruktion Bauphysikalische Zusammenhange Luftdichtheit des Baukorpers Wetterschutz Warmeschutz Warmedammung Sommerlicher und winterlicher Warmeschutz Warmebrucken Brandschutz Blitzschutz Schallschutz Statik Allgemeines Verankerung der Unterkonstruktion am Bauwerk Verbindungsmittel an der Unterkonstruktion Unterkonstruktion Holzunterkonstruktionen Metallunterkonstruktionen Thermisch bedingte Anderung der Scharenlange und -breite An- und Abschlusse bei vorgehangten hinterlufteten Fassaden Oberer Fassadenabschluss Unterer Fassadenabschluss 154 Seite-11 - ZVSHK

12 13.16 Ausfuhrungsbeispiele von Details bei vorgehangten hinterlufteten Fassaden mit nicht selbsttragenden Bekleidungselementen An- und Abschlusse bei vorgehangten, hinterlufteten Fassaden mit selbsttragenden Bekleidungselementen Ausfuhrungsbeispiele von Details bei vorgehangten hinterlufteten Fassaden mit selbsttragenden Bekleidungselementen Anhang 177 I. Literaturverzeichnis / Einzelpublikationen zu den Klempnerfachregeln177 II. Verarbeitungsanleitung zum Weichloten von legiertem Zink Grundbegriffe Legiertes Zink Lote Kennzeichnung der Stangen Flussmittel Kennzeichnung Lottechnische Hinweise Vorbereitung der Lotnaht Lotnahtuberdeckung Lotspalt Flussmittel Weichlot Warmequelle 188 III. Verarbeitungsanleitung zum Welch- und Hartloten von Kupfer Grundbegriffe Kupfer Lot Weichlot Kennzeichnung der Stangen Hartlote Kennzeichnung der Verpackung Flussmittel fur Weichlotverbindungen: Kennzeichnung Fur Hartlotverbindungen Lottechnische Hinweise 189 Seite-12- ZVSHK11/2009

13 2.1 Vorbereitung der Lotnaht Bei Weichlotverbindungen Bei Hartlotverbindungen Lotnahtuberdeckung Lotspalt Flussmittel Lote Warmequellen Fur Weichlotverbindungen Fur Hartlotverbindungen Hartlothinweise Weichlothinweise Verbesserung der Verformbarkeit 191 IV. Verarbeitungsanleitung zum Weichloten von nicht rostendem Edelstahl Grundbegriffe Nicht rostende Edelstahle, mit blanken Oder matten Oberfla'chen, oder elektrolytisch aufgebrachtem Zinnuberzug Weichlot Kennzeichnung der Stangen Flussmittel fur Weichlotverbindungen von Edelstahlen Kennzeichnung Lottechnische Hinweise Vorbereitung der Lotnaht bei Weichlotverbindungen Lotnahtuberdeckung Lotspalt Flussmittel Lote Warmequellen 194 V. Modale Hilfsverben mit Interpretation 195 VI. Windlastzonen nach Bundeslandern und Landkreisen 197 VII. Tabellenverzeichnis 207 VIII. Abbildungsverzeichnis 209 Seite-13- ZVSHK11/2009

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15 Einfuhrung Die Richtlinien stellen eine Zusammenfassung von Erkenntnissen der Verbandsmitglieder dar. Die Anwendung der Richtlinien befreit nicht von der Verantwortung fur eigenes Handeln, jedoch sichert nach aller bisherigen Erkenntnis deren Einhaltung eine einwandfreie technische Leistung, wobei die Eignung der vorgeschriebenen bzw. vorgeschlagenen Werkstoffe fur den vorgesehenen Zweck und die Brauchbarkeit der Vorleistung anderer Gewerke vorausgesetzt ist. Unter Berucksichtigung des gegenwartigen Standes der Technik und typischer Entwicklungstendenzen sind die Richtlinien jedoch als eine Richtschnursowohl fur das bauausfiihrende Unternehmen als auch fur die Planer anzusehen. Dabei sind bereits bei der Planung die Auswirkungen der ortlichen Umweltbeanspruchung, der Baukonstruktion, des Nutzungszweckes sowie die ortlichen und klimatischen Verhaltnisse und die damit verbundene bauphysikalische Beanspruchung zu beachten. 1. Geltungsbereich Diese Richtlinien gelten fur die Ausfuhrung von Deckungen von DSchern und Bekleidungen von Fassaden mit Blechen, Bandern und Bauteilen aus Metall sowie fur die Ausfuhrung von allgemeinen Klempnerarbeiten. Die Richtlinien beinhalten Angaben fur die sachgemabe Planung und Anwendung im Normalfall. Es konnen jedoch nicht Sonderfalle und klimatechnisch bedingte auberordentliche Beanspruchungen erfasst werden, bei denen dann weitergehende und einschrankende MaBnahmen erforderlich sein konnen. Die aufgefuhrten Skizzen sind Ausfuhrungsbeispiele und keine zwingenden Konstruktionsvorgaben. Sie sind nicht masstabsgetreue bildliche Darstellungen der einzelnen Techniken und dienen der Veranschaulichung der textlichen Beschreibung. In Verbindung mit den Richtlinien gelten die nachstehenden Fachinformationen und Merkblatter des ZVSHK: Beluftete und nicht beluftete Metalldacher aus industriell vorgefertigten Klemm/Falzprofilen Bekleidungen von Oberflachen an Schornsteinen und Abgasanlagen in der Klempnertechnik Fugendichtungen in der Klempnertechnik Kleben in der Klempnertechnik Turmdeckung in Klempnertechnik Metalldachdeckung aus Edelstahl rollennahtgeschweibt Bemessung von vorgehangten und innen liegenden Rinnen Schallschutz bei Metalldachkonstruktionen Diese vorgenannten Merkblatter konnen als Einzelpublikationen uber den Zentralverband Sanitar-Heizung- Klima oder die Landesverbande bezogen werden. Die Technischen Regeln fur die Verarbeitung von Saturnblei im Bauwesen sind zu beziehen bei der,,gutegemeinschaft Bleihalbzeuge e.v." in Krefeld. Seite-15- ZVSHK

16 1.1 Planung und Vorarbeiten Vom Planer sind die einschlagigen bauaufsichtlichen Vorschriften, Rechtsverordnungen, Normen und Richtlinien z. B. bezogen auf den Brandschutz, den Schallschutz, den klimabedingten Feuchteschutz, den Warmeschutz sowie die Statik zu beachten. Bei Dachern und Fassadenbekleidungen in Verbindung mit schwierigen klimatischen Bedingungen, mit anspruchsvollergestaltung, mit schwieriger Detailausfuhrung, mit besonderer GroBe und Nutzung, mitgroben Hohen uber dem Gelande bzw. Meeresspiegel wird empfohlen, fur die Materialauswahl und die fachgerechte Ausfuhrung rechtzeitig einen qualifizierten Planer hinzu zuziehen. Bei alien Dach- und Fassadenkonstruktionen sind vom Planer die Gegebenheiten der Dampfdiffusion und - konvektion aus dem Gebaudeinnern sowie aus der Konstruktion und be! klimatisierten Gebauden von auben zu berucksichtigen. Vom Planer ist zu prufen und festzulegen, welche zusatzlichen MaBnahmen gegen das Eindringen von auftreibendem Regenwasser, Flugschnee, nach innen abtropfendem Kondensat und die Entstehung von Wasserruckstau aus Eisschanzenbildung im Bereich von Dachteilen wie Traufen, Rinnen, Kehlen usw. zu treffen sind (z. B. Unterdacher, geeignete Vordeckungen, Unterspannbahnen, Sicherheitsrinnen, elektrische Begleitheizungen). Die Ausfuhrung, GroBe und Anordnung der Be- und Entluftungsoffnungen, der Unterkonstruktion, die Ausfuhrung und Lage der Dampfsperren bzw. Dampfbremsen und die Dicke und Ausfuhrung der Warmedammung sind festzulegen. Die erforderlichen Ausdehnungsmoglichkeiten der Bekieidungswerkstoffe und der Unterkonstruktion sowie die notwendigen Neigungen, Ablaufquerschnitte und Befestigungen sind zu berucksichtigen. Den im Bereich der Dacher und Fassadenbekleidungen in Abhangigkeit von der Gebaudehohe, der Dachneigung, der Geometrie und Lage des Gebaudes auftretenden Windsogkraften ist entsprechend den Ausfuhrungen unter Ziffer 6 Rechnung zu tragen. Durch entsprechende Planung, Materialauswahl und Ausfuhrung der Dacher und Fassadenbekleidungen ist korrosionsfordernden und -bedingten Einflussen vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken. Diesbezuglich sind werkstoffbezogene Herstellerangaben zu beachten. Durch die naturliche Bewitterung andert sich das Aussehen der Metalloberfiache (z.b. Patina). Oberflachenanderungen konnen sich unregelmabig entwickeln. Urn Trommelgerausche und temperaturbedingte KnackgerSusche zu mindern, sind bererts in der Planung geeignete SchutzmaBnahmen vorzusehen. Seite-16- ZVSHK

17 2. Begriffe - ArWAbschlusse An- und Abschlusse sind besondere Ausbildungen der Deckung Oder Bekleidung an abschliebenden, angrenzenden, aufgehenden oderdurchdringenden Bauteilen. Diese kdnnen ein-oder mehrteilig sein und werden in traufseitige, firstseitige und seitliche Anschluss unterschieden. - Auflast Eine Auflast ist die Abdeckung einer Deckung zur Sicherung gegen Windlasten, z. B. Flatten, Schuttungen, Dachbegrunung. - Bewegungsausgleicher Bewegungsausgleicher mussen im Temperaturbereich von ca. -20 bis +80 ein schadloses Ausdehnen, Zusammenziehen und Verschieben der betreffenden Klempnerbauteile ermoglichen. - Dachneigung Das MaS der Neigung wird angegeben als Winkel zwischen der Dachflache und der Waagerechten in Grad o. - Dampfsperren Die Funktionsschicht Dampfsperre umfasst eine diffusionshemmende Schicht mit einem fur die Funktion des Dachaufbaus ausreichenden Sperrwert. - Diffusionsoffene Schicht Bauteilschicht mit sd < 0,5 m - Diffusionshemmende Schicht Bauteilschicht mit 0,5 m < sd < 1500 m - Diffusionsdichte Schicht Bauteilschicht mit sd > 1500 m - Luftdichtheitsschicht Schicht, meist Raumseitig der Warmedammung verlegt, die die Luftstromung von auben in den Raum und umgekehrt durch das Bauteil hindurch verhindert (Vermeidung von Warmeverlusten und Kondensat infolge Konvektion), meist in Funktionseinheit mit der diffusionshemmenden Schicht. - Winddichtheitsschicht Schicht, meist aubenseitig der Warmedammung verlegt, die das Einstromen kalter AuBenluft in die Konstruktion und den Wiederaustritt an anderer Stelle erschwert und so die Abfuhr von Warme verhindert. - Durchdringung Eine Durchdringung ist ein Bauteil, das die Deckung, die Bekleidung und die Unterkonstruktion durchdringt, z. B. Oberlicht, Schornstein, Fenster, Luftungskanal, Rohrleitung. - Flugschnee Durch Winddruck auf der Gebaudeoberflache entgegen der Schwerkraft bewegte staubformige Oder feinkornige Schneekristalle. Das Eindringen von Flugschnee in Be- und Entluftungsoffnungen Oder dergleichen lasst sich nicht vermeiden. Seite-17- ZVSHK

18 Kehlen Kehlen sind die innen liegenden Verschneidungslinien von zwei Dachflachen. Bei Werkstoffen, die durch unterseitige Kondensatbildung korrosionsgefahrdet sind, ist besonders bei begrenzter Be- und Entluftung auf eine ausreichende Wind- und Luftdichtheit zu achten. - Regensicher Die Bezeichnung,,Regensicher" bezieht sich auf die Einwirkung von Niederschlagen auf Dacher und Wandbekleidungen. Sie wird durch ausreichende vertikale und horizontale Uberdeckung an den StoBen in Verbindung mit einer entsprechenden Neigung erreicht. Die Sicherheit gegen auftreibendes Regenwasser, gegen Stauwasser und Flugschnee erfordert zusatzliche MaBnahmen. - Regenwasser auftreibend (Treibwasser) Durch Winddruck entgegen der Schwerkraft hochgedrucktes Niederschlagswasser, insbesondere im Bereich derwetterseite. - Scharbreite Die Scharbreite ist die Deckbreite der eingebauten Schar und errechnet sich aus der Bandbreite abzuglich derseitlichen Kantungen bzw. durch entsprechende Profilierung. - Scharlange Scharlange ist die Decklange der eingebauten Schar und errechnet sich aus der Bandlange abzuglich der first- u. traufseitigen Kantungen. - Tauwasserbildung Kondensat- bzw. Reifbildung an der Unterseite der Deckung durch Temperaturunterschiede. - Traufblech Das Traufblech ist das Abschlussblech an der Traufe. Es kann die Aufgabe des Rinneneinlaufbleches Oder des Tropfbleches erfullen. Bei Metalldeckungen kann es auch die Funktion eines durchgehenden Traufstreifens erfullen. - Traufstreifen Der Traufstreifen dient der durchgehenden Befestigung des Scharenabschlusses. - Trennlage/Trennschicht (Vordeckung) Eine Trennlage ist eine flachige Trennung einer Metalldeckung oder-bekleidung von der angrenzenden Unterkonstruktion. - Trennlage mit Feuchteausgleichsschicht (strukturierte Trennlage) Diese Trennlage ist eine flachige Trennung einer Metalldeckung oder-bekleidung von der angrenzenden Unterkonstruktion und bietet eine zusatzliche Ablaufebene unterhalb der Metalldeckung. - Tropfblech Ein Tropfblech ist ein Traufblech, das an der Dachtraufe ohne Dachrinne das anfallende Niederschlagswasser ableitet. - Unterdach Eine Tragkonstruktion mit Abdichtung, die unterhalb der Deckung mit Abstand angeondnet ist. - Unterkonstruktion Als Unterkonstruktion bezeichnet man alle konstruktiven Schichten des Dach-A/Vandaufbaus einschlieblich der bauphysikalisch erforderlichen Schichten sowie die Deckunterlage zur Auflage und Befestigung der Scharen. - Vorpatinierung Vorpatinierung ist ein industrielles Verfahren, um die Oberflache des Metalls in Farbe und Struktur ahnlich der naturlich bewitterten Oberflache zu versndern. Seite-18- ZVSHK11/2009

19 - VorstoBblech Ein VorstoBblech ist ein Haftstreifen/Haftwinkel, der zur indirekten Befestigung dient. - Wasserdicht Wasserdichte Verbindungen in der Wasserebene werden durch Loten, SchweiBen, Nieten und Doppelfalzung mit Dichteinlage usw. bei fachgerechter Verarbeitung erreicht. - Wasserfalz Der Wasserfalz ist eine Ruckkantung, die das Eindringen von auftreibendem Wasser verhindert. Seite-19- ZVSHK

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21 3. Werkstoffe 3.1 Allgemeines Eine ausreichende Produktkennzeichnung mil Herstellerangaben erfiillt die gesetzlichen Vorschriften und weist die gelieferte Qualitat nach. Die gewunschte Materialqualitat und Dicke sollten generell festgelegt und deren Lieferung durch Herstellerbescheinigung bestatigt werden. Es empfiehlt sich, insbesondere bei nicht genormten Oder zugelassenen Stoffen und Bauteilen, die Eignung fur den jeweiligen Verwendungszweck durch den Hersteller und Lieferer schriftlich bestatigen zu lassen. Stoffe und Bauteile, fur die besondere Verarbeitungsanweisungen des Herstellers bestehen, sind nach diesen zu verarbeiten. 3.2 Bleche, Bander und Bauteile Fur die gebrauchlichsten genormten Stoffe und Bauteile sind die einschlagigen Normen nachstehend aufgefuhrt Bander und Bleche aus Aluminium DIN EN 485 nbander, Bleche und Flatten aus Aluminium und Aluminiumlegierungen" Teil 1 Teil 2 Teil 4,,Technische Lieferbedingungen",,Mechanische Eigenschaften",,GrenzmaSe und Formtoleranzen fur kaltgewalzte Erzeugnisse" DIN EN 573,,Aluminium und Aluminiumlegierungen - chemische Zusammensetzung in Form von Halbzeug" Teil 3,,Chemische Zusammensetzung" DIN EN 1396 DIN EN 507 DIN EN Aluminium und Aluminiumlegierungen - bandbeschichtete Bleche und Bander fur allgemeine Anwendungen",,Dachdeckungsprodukte aus Metallblech, Festlegungen fur vollflachig unterstutzte Bedachungselemente aus Aluminiumblech",,Dachdeckungsprodukte aus Metallblech, Festlegungen fur selbsttragende Bedachungselemente aus Stahlblech, Aluminiumblech Oder nicht rostendem Stahlblech - Teil 2: Aluminium DIN ,,Aluminiumtrapezprofile und ihre Verbindungen; Anwendung und Konstruktion" Kennzeichnung/Eigenschaften Die Kennzeichnung der Bleche und Bander ist nach DIN EN 485 nicht vorgeschrieben, sollte aber erfolgen, wenn dies zwischen dem Lieferer und dem Kunden vereinbart und in der Bestellung festgelegt worden ist. Die Kennzeichnung darf die Endverwendung des Erzeugnisses nicht beeintrachtigen. Da zahlreiche Hersteller eine Vielzahl unterschiedlicher Qualitaten anbieten, empfiehlt es sich, den Produkthersteller und die Materialqualitat bei der Bestellung eindeutig festzulegen und die Einhaltung der Festlegungen vom Handler bestatigen zu lassen. Fur Falzarbeiten sind Aluminiumlegierungen mit einem Grat der Kaltverfestigung von 1/8 oder 1/4 hart bei einer Mindestdicke von 0,7 mm erforderiich. Es werden fur die,,falzqualitat" bestimmte Legierungen verwendet. Seite-21 - ZVSHK 11/2009

22 Das blanke Aluminium ist dutch die Bildung einer naturlichen Oxidschicht be! ublicher Bewitterung in See-, Land- Oder Industrieluft gegen Korrosion geschlitzt. In Anwendungsfallen, bei denen eine erhohte Korrosionsbelastung besteht, sind die Aluminiumscharen zusatzlich durch eine geeignete Kunststoffbeschichtung mit Nenndicke von mindestens 25 jm zu schutzen. Bestellbeispiele nach DIN EN 485 1) Fur bandbeschichtete Aluminium-Bander mit hochwertiger PVDF-Beschichtung, z.b. 80/20 - Typ Kynar 500, fur Stehfalzdacher und -fassaden, Dicke 0,7 mm, Breite 600 mm in Kleincoils von ca. 120 kg mit 400 mm Ringdurchmesser: 1000 kg Hersteller, Farbaluminium-Bander in Falzqualitat, Legierung EN AW 3005 (AIMn1MgO,5) nach DIN EN 573-3, Zustand H41/H42, Dicke 0,7 mm, Beschichtung PVDF 80/20 Typ Kynar 500, Farb-Nr. xyz, Glanzgrad xyz nach DIN EN 1396, Abmessungen 600 mm breit in Kleincoil, Gewicht ca. 120 kg mit Ringdurchmesser von 400 mm. 2) Fur walzblanke Aluminium-BSnder in Falzqualitat fur Stehfalzdacher und Fassaden, Dicke 0,7 mm, Breite 600 mm in Kleincoils von ca. 120 kg mit 400 mm Ringdurchmesser: 1000 kg walzblanke Bander in Falzqualitat, Legierung EN AW 3005 (AIMn1MgO,5) nach DIN EN 573-3, H411, Dicke 0,7 mm, Abmessung 600 mm breit, in Kleincoils, Gewicht ca. 120 kg, mit Ringdurchmesser von 400 mm. 3.3 Bleche aus Blei DIN-EN 12588,,Blei und Bleilegierungen fur Bleche aus Blei fur das Bauwesen" Die Kennzeichnung von Bleiblechen ist wie folgt festgelegt: RAL-Gutezeichen mit Bezeichnung,,Saturnblei", Bleidicke, Rollengewicht, Verbandszeichen, DIN- und Herstellerzeichen Kennzeichnung/Eigenschaften Die zusatzliche Kennzeichnung erfolgt durch: selbstklebende Banderolen in verschiedenen Farben mitfolgenden Hinweisen: namentlichesherstellungskennzeichen Gutezeichen DIN-Bezeichnungen: DINEN 12588, DIN Aufkleber mit: Gewichtsangabe in kg NennmaBe der Dicke des Bleiblechs in mm Abmessungen: bei Rollen die Breite und bei ungerollten Blechen die Lange und Breite Bei Lieferung in Rollen ist die Banderole um die Rolle zu kleben. Das Etikett befmdet sich au&en auf der Rolle. Bei Lieferung von Tafeln und Zuschnitten sind die Farbkodierung und der Aufkleber hinsichtlich der Handhabung und Lagerung gut sichtbar auf der Transportunterlage bzw. seitlich an der Verpackung anzubringen. Seite-22- ZVSHK11/2009

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