Rechenschaftsbericht

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1 Rechenschaftsbericht Institut für Prozess- und Anwaltsrecht an der Leibniz Universität Hannover Institut für Prozess- und Anwaltsrecht

2 Vorwort Professor Dr. Christian Wolf Ereignisreiche und erfolgreiche drei Jahre liegen hinter dem Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA). Kurz vor Redaktionsschluss dieses Rechenschaftsberichts fanden in Hannover die mündlichen Verhandlungen des ersten Soldan Moots zur anwaltlichen Praxis statt (Seite 70). 12 Teams von 10 Universitäten stellten auf beindruckende Weise ihr Können unter Beweis. Das IPA begreift es als große Ehre, dass die Soldan Stiftung uns mit der Erarbeitung eines Konzepts für den Soldan Moot beauftragt hat. Wir sind stolz darauf, dass uns die Veranstalter Bundesrechtsanwaltskammer, Deutscher Anwaltverein, Deutscher Juristen-Fakultätentag und die Hans Soldan Stiftung mit der wissenschaftlichen und organisatorischen Durchführung des Soldan Moots betraut haben. An dieser Stelle ist meinem ehemaligen Institutskollegen Professor Dr. Henning Radtke herzlichst zu danken. Auch nachdem Henning Radtke zum Richter am Bundesgerichtshof ernannt wurde, blieb er zunächst noch Vorsitzender des Deutschen Juristen-Fakultätentags und hat sich in dieser Funktion nachhaltig für den Soldan Moot eingesetzt. Die Idee zu dem Soldan Moot zur anwaltlichen Praxis entstand auf der 10. Soldan Tagung 2011, welche nach der 1. Soldan Tagung 1999 und der 8. Soldan Tagung 2006 erneut in Hannover stattfand. Der erste Soldan Moot war sehr vielversprechend und wir werden alles daran setzen, um den Soldan Moot zu dem nationalen Moot Court auszubauen. Praxissimulation und Praxisleistungen rücken immer stärker in den Vordergrund der anwaltsorientierten Juristenausbildung. Neben dem Soldan Moot bietet die Juristische Fakultät der Leibniz Universität Hannover eine ganze Reihe von Moot Court Wettbewerben an. Dabei suchen wir einen vernünftigen Ausgleich zwischen internationaler Exzellenz und möglichst großer Breitenwirkung. Im Berichtszeitraum gelang es uns drei Mal in Folge unter die besten 32 Teams im Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court in Wien vorzudringen. Eine starke Leistung der Studierenden! An dem Wettbewerb nehmen jedes Jahr knapp 300 Teams aus über 60 Nationen teil. In diesem Jahr wurden drei unserer Schriftsätze ausgezeichnet, davon einer als zweitbestes memorandum for claimant. Belastbare Fakten, die zählen. Der Anfang dieses Jahres mit einem remote talk von Ken Feinberg, Washington D.C. eingeweihte neue Moot Court Raum bietet nicht nur für die diversen Moot Courts vor Ort ideale Übungsbedingungen. Die Technik des Raums erlaubt auf ideale Weise Video-Konferenzen. In zunehmendem Umfang wird das IPA den Raum nutzen, um den Studierenden ein internationales Vorlesungsangebot unterbreiten zu können. So wird im kommenden Wintersemester Ben Hayward, Lecturer in Law at Deakin University Melbourne eine Vorlesung zum Thema The doctrine of precedent halten. Eine Wurzel des IPA bilden die Hannoveraner ZPO Symposien, welche wir seit 2003 in Kooperation mit der NJW und der RAK Celle durchführen. Der Untertitel des jeweiligen Themas lautet immer aus der Sicht von Wissenschaft und Praxis. Diese Verbindungslinie ist charakteristisch für unsere Arbeit. Im Laufe der Zeit sind eine Reihe weiterer Veranstaltungen hinzugetreten: Neben dem 6. Hannoveraner ZPO-Symposion 2012 das 3. Hannoveraner StPO- Symposion 2011, das Luncheon zur Reform der Juristenausbildung zusammen mit der NJW Redaktion 2012 und die Ringvorlesung 25 Jahre Bastille Entscheidung im Wintersemester 2012/2013, um nur einige der Dialogveranstaltungen der letzten drei Jahre zu benennen. Drei Leitideen haben wir uns bei der Gründung des Instituts im Wintersemester 2005/2006 verschrieben: (1) Das Prozessrecht im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis zu betreiben. (2) Das Anwaltsrechts allgemein sichtbar mit Hannover zu verbinden. (3) Allen Studierenden ein möglichst klares Bild anwaltlicher Tätigkeit und die unverzichtbare Funktion des Rechtsanwalts für den Rechtsstaat zu vermitteln und sie dabei gezielt auf den Beruf des Rechtsanwalts vorzubereiten. Mit unserem internationalen Moot Court Programm (Vis Moot und ICC Moot) wollten wir dabei auch den Beweis erbringen, dass Eliteförderung unter den Bedingungen einer Massenuniversität möglich ist. Gemessen an diesen Zielen können wir mit dem Erreichten zufrieden wenn auch nicht selbstzufrieden sein. Ohne die intrinsische Motivation der Mitarbeiter und deren Commitment wären die bisherigen Erfolge nicht möglich gewesen. I

3 Vorwort Professor Dr. Christian Wolf Dabei bewegen wir uns in einem für uns immer schwieriger werdenden Umfeld. Die Anwaltschaft fordert zu Recht, dass die besten Köpfe in die Anwaltschaft gehören. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass ein Teil der besten Köpfe bevor sie in die Anwaltschaft entschwinden an den Universitäten als wissenschaftliche Assistenten wirken und sich ein noch kleinerer Teil davon für den Beruf des Universitätsprofessors begeistern lässt. Unter den Bedingungen der neuen, dem New Public Management (NPM) verpflichteten Universitätsstrukturen wird dies jedoch immer schwieriger. Finanziell können Universitäten mit den Gehältern, die Associates in den law firms gezahlt werden, bei weitem nicht mithalten, ganz abgesehen von manchem Incentive, wie Betriebsausflug nach Mallorca. Aufgewogen werden konnte dies jedoch durch die akademische Freiheit, welche der Humus für intrinsische Motivation und Kreativität war. Diese wird aber in zunehmendem Maß durch das NPM gefährdet. Extrinsische Motivation verhält sich kontradiktorisch zu wissenschaftlicher Kreativität und der Suche nach Wahrheit. Umso mehr haben wir unseren Kooperationspartnern und Förderern, wie der Soldan Stiftung und der Rechtsanwaltskammer Celle zu danken, die unsere Leistung kritisch würdigen und vieles von dem ermöglichen, was uns ansonsten nicht möglich wäre. Professor Dr. Christian Wolf II

4 Inhaltsverzeichnis Rechenschaftsbericht für die Jahre 2011 bis 2013 Teil 1: Das Institut I. Profil... 1 II. Vorstand... 2 III. Honorarprofessuren... 3 IV. Institutsbeirat... 3 V. Mitarbeiter... 3 VI. VII. VIII. Studentische Mitarbeiter...4 Lehrbeauftragte...5 Förderverein für die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Leibniz Universität Hannover... 6 IX. Hanover Vis Alumni Association e.v X. Förderer... 7 XI. Andere über uns...8 Teil 2: Entwicklungen I. Allgemeine Entwicklung...10 II. III. Raum für Praxissimulationen mit multimedialer Unterstützung...11 Internetauftritt...12 IV. Lehre V. Personalien VI. ADVO-Zertifikatsstudiengang VII. Legal Clinic...22 VIII. Ringvorlesung 25 Jahre Bastille - Entscheidung IX. Vortragsreihe Studentenfutter Teil 3: Anwaltsorientierte Lehrveranstaltungen I. Wintersemester 2010/ II. Sommersemester III. Wintersemester 2011/ IV. Sommersmester V. Wintersemester 2012/ VI. Sommersemester II

5 Teil 4: Forschungsergebnisse I. Wissenschaftliche Veröffentlichungen auf dem Gebiet des Prozessrechts, Berufsrechts und der Didaktik II. Promotionen Teil 5: Aktivitäten des Instituts I. Chronologie der Institutsaktivitäten II. Eigene Institutsveranstaltungen III. Institutsbroschüren...66 Teil 6: Ausblick I. Lehre II. Forschung III. Geplante Veranstaltungen IV. Teilnahme an Moot Court-Wettbewerben III

6 Teil 1: Das Institut I. Profil Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) der Leibniz Universität Hannover fasst die Forschungs- und Lehraktivitäten der Juristischen Fakultät im Prozessrecht, dem Recht der freien Berufe und dem Anwaltsrecht zusammen. Darüber hinaus bündelt und koordiniert es die anwaltsorientierte Lehre. Dies erfolgt sowohl im Rahmen des ADVO-Zertifikatstudiums (ADVO-Z) als auch im Rahmen des Schwerpunktbereichs 8 - Anwaltliche Rechtsberatung und Anwaltsrecht als Teil der Ersten Juristischen Prüfung. Das Institut ist auf seinem Kernforschungsgebiet nicht nur mit zahlreichen Aufsatzveröffentlichungen vertreten, sondern auch durch einschlägige Kommentare, die von Institutsdirektoren und am Institut tätigen Honorarprofessoren herausgeben werden. Zu nennen sind: Zwischen den hauptamtlichen Universitätsprofessoren und der Rechtsanwaltschaft findet ein intensiver Dialog über alle Fragen der anwaltsorientierten Lehre statt. Dies stellen der Institutsbeirat, der Förderverein für die anwaltsorientierte Juristenausbildung sowie die Rechtsanwaltskammer Celle, mit der die Fakultät ein Kooperationsabkommen zur anwaltsorientierten Juristenausbildung geschlossen hat, sicher. Der Anwaltsberuf wird Studierenden im Rahmen anwaltsorientierter Praxissimulationen vermittelt. Dies erfolgt auf zwei Ebenen. Einerseits werden Kompetenzen im Bereich Verhandlungsmanagement im Rahmen von simulierten Vertragsverhandlungen gelehrt. Darüber hinaus hat sich die Fakultät breit im Bereich von Gerichtsspielwettbewerben (Moot Courts) aufgestellt, in denen Fähigkeiten zur streitigen Konfliktbeilegung erlernt werden. Vorwerk/ Wolf, Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz, C.H.Beck Radtke/ Hohmann, Strafprozessordnung, Vahlen Vorwerk/ Wolf, Zivilprozessordnung, Beck Online Kommentar Beck scher Online-Kommentar Gaier/ Wolf/ Göcken, Anwaltliches Berufsrecht, Heymanns Momsen/ Grützner, Wirtschaftsstrafrecht, C.H.Beck Grundgesetz-Kommentar, Hrsg. v. Horst Dreier. Bearb.: Hartmut Bauer, Gabriele Britz, Frauke Brosius-Gersdorf u.a. Mohr Siebeck Im Bereich der anwaltsorientierten Lehre untermauert das Institut seine Kompetenz auf viererlei Art und Weise: Sowohl im Schwerpunktstudium als auch im Bereich des ADVO- Zertifikatstudiums wirken eine ganze Reihe herausragender Praktiker mit. Nur beispielhaft seien genannt: Richter des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Reinhard Gaier; Notar Dr. Jens Bormann, LL.M. (Harvard); Rechtsanwalt Christian Dahns, Rechtsanwalt und Notar Professor Dr. Ulrich von Jeinsen; Rechtsanwalt Dr. Norbert Joachim; Rechtsanwalt Professor Dr. Michael Nagel; Rechtsanwältin und Notarin Ingeborg Rakete-Dombek; Rechtsanwältin Professor Dr. Andrea Versteyl und Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Professor Dr. Volkert Vorwerk. Angeboten werden hier Moot Courts auf fakultätsinterner (ELSA Fakultäts-Moot im Strafrecht und Zivilrecht sowie Moot Court im Wirtschaftsstrafrecht), bundesweiter (Moot Court beim BAG in Erfurt und ELSA Deutschland Moot Court beim BGH in Karlsruhe) und internationaler Ebene (Willem C. Vis Moot in Wien und Hongkong). Abgerundet wird dies durch Angebote im Bereich der Mediation, die beide Themenbereiche miteinander verbinden (Mediationsseminar mit Planspiel und ICC International Commercial Mediation Competition in Paris). Die Universität Hannover (betreut durch Professor Dr. Axel Metzger) nahm auch an dem erstmals 2013 durchgeführten Soldan Moot Court erfolgreich teil. Aus der langen Moot Court-Tradition haben sich insbesondere beim Willem C. Vis Moot auch über die reine Teilnahme hinausgehende Strukturen und Angebote verfestigt. Seit 2007 bieten die Hanover PreMoots teilnehmenden Universitäten aus ganz Europa 1

7 Teil 1: Das Institut ein Forum zum gegenseitigen Austausch und zur Vorbereitung. Weiterhin können sich Rechtsanwälte, die als Schiedsrichter mitwirken, vom Leistungsstand der heranwachsenden Juristengeneration überzeugen. Seit 2010 gibt es auch einen Ehemaligenverein. Dieser unterstützt die Aktivitäten des Instituts, organisiert eigene Veranstaltungen und bietet ein Forum für die ehemaligen Teilnehmer zum gegenseitigen Austausch. Viele ehemalige Teilnehmer, die längst als Rechtsanwälte, Unternehmensjuristen oder Richter arbeiten, werden so wieder an ihre Alma Mater herangeführt. Die anwaltsorientierte Lehre schlägt sich auch in den Publikationsaktivitäten des Instituts nieder. So gibt Professor Dr. Christian Wolf die Juristischen Arbeitsblätter (JA) mit heraus, die sich auch im besonderen Maße der anwaltsorientierten Ausbildung verschrieben haben. II. Vorstand Den Vorstand des Instituts bilden die dem Institut zugeordneten Lehrstuhlinhaber. Die öffentlich-rechtlichen Lehrstühle gehören dem Institut in Zweitmitgliedschaft an (Erstmitgliedschaft Institut für Staatswissenschaften bzw. Verwaltungsrecht). Dies trifft auch für die strafrechtlichen Lehrstühle zu (Erstmitgliedschaft Kriminalwissenschaftliches Institut). Der Lehrstuhl für Zivilrecht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht gehört in Erstmitgliedschaft dem Institut für Arbeits- und Sozialrecht an. Nur der Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht gehört dem Institut in Erstmitgliedschaft an (Zweitmitgliedschaft Institut für Internationales Recht). Im Einzelnen gehören dem Vorstand des Instituts an: Abb.: Die Direktoren des Instituts (von links nach rechts: Wolf, Momsen, Butzer, Brosius-Gersdorf, Radtke, (bis Oktober 2012) nicht im Bild: Schwarze) Aus dem Bereich des Öffentlichen Rechts Professor Dr. Hermann Butzer Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Recht der staatlichen Transfersysteme Professor Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M. Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insb. Sozialrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht und Verwaltungswissenschaft Aus dem Bereich des Strafrechts Professor Dr. Henning Radtke (bis zum Oktober 2012) Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und internationales Strafrecht Professor Dr. Carsten Momsen Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht Aus dem Bereich des Zivilrechts Professor Dr. Roland Schwarze Lehrstuhl für Zivilrecht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht Professor Dr. Christian Wolf (geschäftsführender Direktor) Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht 2

8 Teil 1: Das Institut III. Honorarprofessuren Rechtsanwalt Professor Dr. Wolfgang Büchner, München Rechtsanwalt Professor Dr. Michael Nagel, Hannover Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Professor Dr. Volkert Vorwerk, Karlsruhe Richter des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Reinhard Gaier, Karlsruhe Rechtsanwalt Professor Dr. Klaus Neef, Hannover Rechtsanwalt Professor Dr. Benno Heussen, Berlin Rechtsanwalt und Notar Professor Dr. Ulrich von Jeinsen, Hannover Rechtsanwalt Professor Dr. Henning Recknagel, Celle Rechtsanwältin Professor Dr. Andrea Versteyl, Berlin IV. Institutsbeirat Der Institutsbeirat berät den Vorstand bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Durch ihn ist der Dialog mit den berufsständischen Vertretungen der Anwaltschaft auf vielfältige Weise sichergestellt. Vorsitzender des Institutsbeirats ist Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf (ehemaliger Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle und Vizepräsident der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK)). Dem Beirat gehören an: Rechtsanwalt und Journalist Marcus Creutz Rechtsanwalt Tobias Freudenberg (Schriftleitung der NJW) Rechtsanwalt Stephan Göcken (Sprecher der Geschäftsführung der Bundesrechtsanwaltskammer) Rechtsanwalt Martin W. Huff (Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln) Rechtsanwältin Verena Mittendorf (Vize-Präsidentin des Deutschen AnwaltVereins) Rechtsanwalt Dr. Thomas Remmers (Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle) Rechtsanwalt und Notar Wulf Meinecke (Vorsitzender des Fördervereins für die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Universität Hannover) Rechtsanwalt Dr. Christoph Knauer (namensgebender Partner der Kanzlei Ufer Knauer, München) V. Mitarbeiter Ass. iur. Moritz von Bismarck, bis zum Akademischer Rat auf Zeit (volle Stelle) Dagmar Feig, seit 1993 Sekretariat (halbe Stelle) Referendar Tim Brockmann, seit wissenschaftlicher Mitarbeiter (viertel Stelle) Dipl.-Jur. Agnes Gering, wissenschaftliche Mitarbeiterin (halbe Stelle) Dipl.-Jur. Nassim Eslami, seit wissenschaftliche Mitarbeiterin (halbe Stelle) Sven Hasenstab, bis zum wissenschaftlicher Mitarbeiter (volle Stelle) 3

9 Teil 1: Das Institut RA Fabian Tilse, seit wissenschaftlicher Mitarbeiter (halbe Stelle) Svenja Seidel, seit wissenschaftliche Hilfskraft Claudia Schlarb, wissenschaftliche Hilfskraft Alexandra Ufer, seit wissenschaftliche Mitarbeiterin (halbe Stelle) und Vis Moot Court Coach 2010/2011 und 2013/2014 Alice Wolken, seit wissenschaftliche Hilfskraft und Vis Moot Court Coach 2013/2014 VI. Studentische Mitarbeiter Yassin Berrou, studentische Hilfskraft Oliver Islam, studentische Hilfskraft Fabienne Klass, studentische Hilfskraft und ICC Mediation Moot Court Coach 2012/2013 und 2013/2014 Evdokia Papadopoulos, studentische Hilfskraft und Vis Moot Court Coach 2011/2012 Hanna Mayer studentische Hilfskraft Jaschar Mirkhani, studentische Hilfskraft und Vis Moot Court Coach 2012/2013 Rene Sattelmaier, studentische Hilfskraft Hanna Schmitz, studentische Hilfskraft und Vis Moot Court Coach 2012/2013 Inga Stephan studentische Hilfskraft Luisa Volkhausen, studentische Hilfskraft Bibiana Wehrenberg studentische Hilfskraft 4

10 Teil 1: Das Institut VII. Lehrbeauftragte Rechtsanwalt Dr. Heiko Ahlbrecht, Düsseldorf Rechtsanwalt Dr. Norbert Joachim, Hannover Rechtsanwalt und Notar Dr. Sebastian Apfelbaum, Lohr am Main Rechtsanwalt und Mediator Dr. Jürgen Klowait, Gelsenkirchen Rechtsanwalt Reinhard Bähr, Hannover Rechtsanwältin Dr. Sonja Lange, Hamburg Rechtsanwalt Professor Dr. Rouven Bodenheimer, Köln Rechtsanwältin und Mediatorin Dr. Elke Müller, Konstanz Notar Dr. Jens Bormann, LL.M., Ratingen Rechtsanwältin Ingeborg Rakete-Dombek, Berlin Rechtsanwältin Dr. Angela Dageförde, Hannover Justiziar Dr. Karsten Scholz, Hannover Rechtsanwalt Christian Dahns, Berlin Rechtsanwalt Markus Urban, Hannover Rechtsanwalt Dr. Josef Fullenkamp, Hannover Rechtsanwalt und Mediator Hilmar Voigt, Hannover Michael Germ, Duisburg Rechtsanwalt Dr. Stephan Wilske, Stuttgart Ass. Jur. Sven Hasenstab, Hannover Rechtsanwalt Dr. Nicolas von Wrangell, Hannover 5

11 Teil 1: Das Institut VIII. Förderverein für die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Leibniz Universität Hannover Die Arbeit des Instituts wird durch den Verein zur Förderung der anwaltsorientierten Juristenausbildung an der Leibniz Universität Hannover unterstützt. Der Verein wird durch die Hannoveraner Anwaltschaft getragen. Dem Vorstand des Vereins gehören an: Vorsitzender: Schatzmeister: Schriftführer: Rechtsanwalt und Notar Wulf Meinecke, Kanzlei Göhmann Rechtsanwälte Rechtsanwalt und Notar Philipp M. von Bismarck, Kanzlei KSB Intax Rechtsanwalt Dr. Hilmar Stobbe, Kanzlei Stobbe Rechtsanwälte IX. Hanover Vis Alumni Association e.v. - HVAA Die Teilnahme an den Willem C. Vis Moots in Wien und Hongkong sowie die Organisation und Durchführung des Hanover Pre- Moots werden seit 2010 durch den Hanover Vis Alumni Association Hannoverscher Ehemaligenverein des Willem C. Vis Moot Wettbewerbs e.v. Jahr unterstützt (www.visalumnis.de). Vorsitzender: Sven Hasenstab; Organisation: Christoph Bauch; Schatzmeisterin: Nassim Eslami; Kommunikation: Tim Brockmann. 6

12 Teil 1: Das Institut X. Förderer Im Berichtszeitraum wurden die Aktivitäten des Instituts im Rahmen der anwaltsorientierten Juristenausbildung insbesondere durch die Hans Soldan Stiftung und die Rechtsanwaltskammer Celle finanziell gefördert. Die Aktivitäten im Rahmen der Willem C. Vis Moots wurden zusätzlich unterstützt durch: ARIATHES Rechtsanwälte, München Brinkmann.Weinkauf, Hannover Dr. Brunhilde Ackermann, Rechtsanwältin beim Bundesgerichtshof E.ON Kernkraft GmbH, Hannover (bis 2010) GeRMCONSULT, Gesellschaft für effizientes Rechts- Management, Duisburg Göhmann Rechtsanwälte und Notare, Hannover Gleiss Lutz, Stuttgart Hengeler Mueller, Berlin Herbert Quandt-Stiftung, Hannover Herfurth & Partner, Hannover Hermann Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Hannover (bis 2010) Kurt - Alten - Stiftung, Hannover Latham & Watkins, Frankfurt Legial AG, München Noerr LLP, München Professor Dr. Achim Krämer, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Dr. Matthias Siegmann, Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof von Plehwe & Schäfer, Rechtsanwälte beim Bundesgerichtshof Dr. Clemens Stewing, Rechtsanwalt Institutsveranstaltungen - wie etwa die Vortragsreihe Studentenfutter und der Hanover PreMoot - wurden begleitet duch die Buchhandlung Hermann, Hannover (Schweizer Fachinformationen). 7

13 Teil 1: Das Institut XI. Andere über uns Das IPA in Hannover ist in vielerlei Hinsicht einzigartig: Die Lehrangebote weisen einen ausgezeichneten Mix aus Theorie und (Anwalts-)praxis aus. Wer wirklich Anwalt werden will (und nicht, weil er es aus Mangel an Alternativen muss), ist hier bestens aufgehoben". - Markus Hartung, Gründungsdirektor Bucerius Center on the Legal Profession Alle Universitäten lehren Beamtenrecht, lehren Gehorsam nicht aber, für den Rechtsstaat und das Recht zu kämpfen. Die Universität Hannover ist eine rühmliche Ausnahme - sie engagiert sich in vorbildlicher Weise auch für die Ausbildung zum Rechtsanwalt. - Professor Dr. Hans-Jürgen Hellwig, Partner bei Hengeler Mueller, Frankfurt Ich wollte immer Rechtsanwältin werden, deshalb habe ich Jura studiert. Zu meiner Zeit gab es solche tolle Angebote, wie die des IPA nicht. Was wären wir dankbar gewesen, wenn wir einen solchen Einblick in die Anwaltstätigkeit erhalten hätten. - Gerlinde Fischedick, Hauptgeschäftsführerin Rechtsanwaltskammer Celle Als für das globale Recruiting einer internationalen Großkanzlei verantwortlicher Partner weiß ich, wie wichtig nicht nur Jura pur ist, sondern auch Sozialkompetenz, wirtschaftliches Verständnis und praktische Fähigkeiten. Insoweit freue ich mich immer über Jurastudentinnen und -studenten der Uni Hannover, die mich regelmäßig durch ihre Kenntnisse und Fähigkeiten, aber auch durch ihre Persönlichkeit beeindrucken. - Dr. Finn Zeidler, Partner bei Latham & Watkins, Frankfurt Die Vortragsreihe Studentenfutter eröffnet den Studierenden eine sehr gute Gelegenheit, die Vielfalt der juristischen Tätigkeiten und ihrer Auswirkungen schon früh kennenzulernen und stellt so eine große Hilfe bei den weiteren Überlegungen zur Berufswahl dar. - Dr. Thomas Remmers, Präsident Rechtsanwaltskammer Celle 8

14 Teil 1: Das Institut Das IPA nimmt die Anwaltsorientierung wörtlich. Die Konzeption anwaltsorientierter Lehrangebote folgt strikt den tatsächlichen Bedürfnissen der Anwaltschaft. Diese werden mit großem Aufwand ermittelt, etwa in gemeinsam mit der NJW veranstalteten Roundtables mit Vertretern von Kanzleien ganz unterschiedlichen Zuschnitts. Darin können die Praktiker ihre Anforderungen an die Juristenausbildung formulieren. Das ist echte Integration der Praxis in die Lehre. - Tobias Freudenberg, NJW-Chefredakteur Ich halte das angebotene Programm für ausgezeichnet geeignet, einen vertieften Einblick in die anwaltliche Denk- und Arbeitsweise zu erhalten. Besonders gut finde ich die Möglichkeit, das erworbene Wissen auch in praktischen Veranstaltungen sofort umzusetzen. Und aus meiner Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen weiß ich, dass das Ganze auch noch Spaß macht! - Thomas Kohlmeier, Vorstand Legial AG, München Congratulations on the opening of your moot court room. Thank you so much for asking about giving one or two remote talks - I would absolutely love to! - Benjamin Hayward, Associate Lecturer und Coach des Vis Moot Teams der Deakin University (Australien) It is good to see that we are technically connected. Over the years we have developed a very nice and friendly relationship with the University of Hanover. And with your new moot court room it is now even possible that our students and your students can stay in touch and meet any day at any time. - Professor Rajesh Sharma, City University Hong Kong Vis Mooties gehören zu den engagiertesten Jurastudenten mit großen Stärken in der Teamarbeit und besonderem Verständnis für die Anfordernisse des Anwaltsberufs. Vor diesem Hintergrund ist es aus Anwaltssicht besonders lobenswert, was das Team um Professor Wolf mit dem Pre Moot auf die Beine gestellt hat: Hervorragende Referenten auf der Premoot Konferenz, exzellente Schiedsrichter, die den Teams wirklich weiterhelfen, und sehr gute Teams aus unterschiedlichen Jurisdiktionen. Hannover ist wirklich ein Must in der Vorbereitung auf den Vis Moot geworden! - Dr. Alexandra Diehl, Senior Associate Clifford Chance, Düsseldorf 9

15 Teil 2: Entwicklungen am Institut I. Allgemeine Entwicklung am Institut Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) wurde im Wintersemester 2005/2006 im Rahmen der Strukturreform an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität gegründet. Ziel war es zunächst, die Aktivitäten der Fakultät auf dem Gebiet der anwaltsorientierten Juristenausbildung zusammenzufassen und auf neue, breite Fundamente zu stellen. Heute liegt der Fokus der Institutsarbeit gleichgewichtig auf der anwaltsorientierten Juristenausbildung, der Forschung auf dem Gebiet des Prozessrechts und der Forschung auf dem Gebiet des Anwaltsrechts. Die Wurzeln der anwaltsorientierten Juristenausbildung reichen aber bis zur Gründung der Fakultät als Fachbereich Rechtswissenschaften 1974 zurück. Der Fachbereich nahm im Wintersemester 1974/1975 seinen Studienbetrieb als Reformfakultät im Rahmen der Einstufigen Juristenausbildung auf. Ein wichtiger Teil der Ausbildung bestand damals im Team-Teaching. Hierunter verstand man die gemeinsame Durchführung einer Veranstaltung durch einen Hochschullehrer und einen Praktiker. Nach Ende der Reformphase blieb die Fakultät der anwaltsorientierten Juristenausbildung weiter verpflichtet. In Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt und Notar Dr. Ulrich Stobbe gelang es die anwaltsorientierte Juristenausbildung in Hannover zu etablieren und die 1. Soldan Tagung 1999 in Hannover durchzuführen. Im Berichtszeitraum wurde die anwaltsorientierte Juristenausbildung weiterentwickelt und fortgeführt. Das ADVO-Z Programm wurde reformiert (S. 21) und mit dem Schwerpunkt 8 Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht besser verschaltet. Das Konzept der Vortragsreihe Studentenfutter wurde beibehalten. Im Berichtszeitraum fanden insgesamt 18 Veranstaltungen im Rahmen dieser Vortragsreihe statt, davon drei Besuche der jeweilig aktuellen Ausstellung der Kestnergesellschaft in Zusammenarbeit mit KUNSTKOMM, dem jungen Förderkreis der Kestnergesellschaft. Im Wintersemester 12/13 entfiel die Vortragsreihe Studentenfutter zugunsten der Ringvorlesung 25 Jahre Bastille-Entscheidung. Zur anwaltsorientierten Juristenausbildung zählen auch die zahlreichen Moot Courts und die Legal Clinic. Dabei konnten wir insbesondere in den internationalen Wettbewerben (Vis Moot Seite 13 f. und ICC Moot Seite 15) wertvolle Erfahrungen sammeln, die uns bei der Organisation des Soldan Moots zugutekamen. Der im Januar 2013 eingeweihte Moot Court Raum (Seite 11) eröffnet mit seiner Video-Konferenztechnik neue Perspektiven der Internationalisierung des Studienangebots. War das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht bislang in Ausbildungsfragen auf Hannover konzentriert, hat das IPA mit der wissenschaftlichen und organisatorischen Betreuung des Soldan Moots zur anwaltlichen Praxis deutschlandweite Wirkung erzielt. Die Mitarbeiter des Instituts (Christian Wolf und Sven Hasenstab) haben das Konzept für den Soldan Moot erarbeitet. Gleichfalls wurde der erste Fall von Mitarbeitern des Instituts erdacht und geschrieben (Christian Wolf und Hanna Schmitz). Der Soldan Moot wird für die nächsten Jahre einer der Schwerpunkte der Institutsarbeit sein. Dabei ermöglicht der Soldan Moot über die der mündlichen Verhandlung vorangestellte Hannoversche Anwaltsrechtskonferenz auch eine Verbindungslinie zu dem Forschungsschwerpunkt Anwaltsrecht herzustellen. In der Forschung konnte das Institut seine Stellung im Bereich des Prozessrechts und des Anwaltsrechts weiter ausbauen. Im Prozessrecht sind eine Reihe von Kommentierungen im Berichtszeitraum fertiggestellt worden, wie der Kommentar Radtke / Hohmann (Hrsg.), StPO oder Vorwerk/Wolf (Hrsg.) BeckOK ZPO. Gleichfalls ist sowohl auf dem Gebiet des Zivilprozessrechts als auch auf dem Gebiet des Strafprozessrechts eine ganze Reihe von Aufsätzen erschienen. In diesem Zusammenhang besonders hervorzuheben sind Aufsätze von Professor Dr. Reinhard Gaier zur Modernisierung des Zivilprozessrechts. Neben den Veröffentlichungen traten eine ganze Reihe von Dialogveranstaltungen zwischen Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiet des Prozessrechts. Zu nennen sind hier das 3. Hannoveraner StPO-Symposion (Seite 65), die Dialogveranstaltungen zum Strafprozessrecht in Loccum (Seite 64), das Colloquium zur Reform des Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes (Seite 59) und das 6. Hannoveraner ZPO-Symposion (Seite 61). Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit auf dem Gebiet des Anwaltsrechts standen die Vorbereitung der zweiten Auflage des Kommentars Gaier/Wolf/Göcken, Anwaltliches Berufsrecht, welcher 2014 bei Otto Schmidt erscheint. Die Ringvorlesung 25 Jahre Bastille-Entscheidung wird in einem Sammelband dokumentiert, der gleichfalls bei Otto Schmidt erscheint. Das Thema Compliance liegt im Schnittbereich von materiellem Wirtschaftsstrafrecht, Strafprozessrecht und Anwaltsrecht. Professor Dr. Carsten Momsen hat hier im Berichtszeitraum einen ausgeprägten Forschungsschwerpunkt gesetzt. Deutlich sichtbarer Ausdruck der Zusammenarbeit ist das bei C.H. Beck erschienene Werk, Momsen/Gruetzner Wirtschaftsstrafrecht. Die Forschungsergebnisse werden ab Seite 34 ausführlich dokumentiert. 10

16 Teil 2: Entwicklungen am Institut II. Raum für Praxissimulationen mit multimedialer Unterstützung Einer der bekanntesten Anwälte in den USA Kenneth R. Feinberg setzt nicht auf Konflikt, sondern auf Vermittlung. Der Mann für heikle Fälle, wie ihn die Frankfurter Allgemeine einmal genannt hat, war für die Verteilung der Hilfsfonds an die Hinterbliebenen des 11. September und die Betroffenen der Ölpest des Golfs von Mexiko verantwortlich. Zur wissenschaftlichen Eröffnung des Moot-Court Raumes hatten Jura-Studierende am Mittwoch, 5. Februar 2013, erstmals Gelegenheit, per Videokonferenz an einer Vorlesung zu teilzunehmen und anschließend Fragen zu stellen. An dem wissenschaftlichen Eröffnungsvortrag nahmen zahlreiche Gäste, u.a. Rechtsanwalt Manfred Wissmann, Mannheim, Vorstand der Soldan Stiftung, teil. Es handelt sich dabei um einen vollwertigen Gerichtssaal, in dem simulierte Gerichtsverhandlungen, so genannte Moot Courts, stattfinden können. Moot Courts sind Wettbewerbe, bei denen Studierende die rechtliche Vertretung der Prozessparteien darstellen. Der Vortrag war gleichzeitig die Eröffnungsvorlesung des neu geschaffenen Moot Court Raums an der Juristischen Fakultät, Conti- Campus, Königsworther Platz 1. Die Veranstaltung begann um Uhr mit Grußworten des Dekans Prof. Hermann Butzer und des Vorsitzenden der Hanover Vis Alumni Association, Sven Hasenstab. Um Uhr hielt Professor Christian Wolf, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht, einen Kurzvortag: Von Hongkong nach Hannover Die neuen Möglichkeiten des Moot Court Raumes. Gegen 20 Uhr folgte die Vorlesung von Kenneth R. Feinberg mit dem Titel Mass Tort Ligitation and the Role of the Special Master. Abb.: Empfang nach der Eröffnungsvorlesung Abb.: Gäste bei der Eröffnungsvorlesung 11

17 Teil 2: Entwicklungen am Institut III. Internetauftritt Das Institut für Przoess- und Anwaltsrecht pflegt seinen Internet-Auftritt und freut sich auf Ihren Besuch auf Neben den üblichen Informationen, wie Kontaktadressen, Mitarbeiterverzeichnis und atkuellen Meldungen vom Institut, bietet der Internetauftritt z.b. die Möglichkeit die aktuellen Skripten zu den Vorlesungen herunterzuladen. Im Internet nachlesbar sind auch die Stellungnahmen des Instituts zu verschiedenen Gesetzgebungsvorhaben. Sämtliche vom Institut herausgegebenen Broschüren, wie Das Lehrangebot des IPA oder Studentenfutter, können online heruntergeladen werden. Im Archiv stehen die alten Broschüren seit Gründung des IPA gleichfalls zur Verfügung. Ebenfalls abrufbar sind die Rechenschaftsberichte des Instituts der vergangenen Jahre. Darüber hinaus ist das IPA als eines der ersten Universitätsinstitute breit in den Sozialen Netzwerken vertreten. Über Facebook informiert das Institut über aktuelle Veröffentlichungen, erlaubt aber auch einen Einblick in das Institutsleben. Neben dem Institut sind auf Facebook noch der Lehrstuhl Wolf, das ADVO-Z Studium, sowie das Willem C. Vis Moot Team und der Hanover PreMoot präsent. Das Vis Moot Team lässt seine Freunde und Unterstützer darüber hinaus bei Twitter wissen, wie es sich aktuell auf den Wettbewerb in Hongkong und Wien vorbereitet. Abb.: QR-Code zum Webauftritt des Institus für Prozess- und Anwaltsrecht. 12

18 Teil 2: Entwicklungen am Institut IV. Lehre 1. Teilnahme am Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Abb.: Das Willem C. Vis Moot Team der Leibniz Universität Hannover für den Druchgang 2012/2013 Im Berichtszeitraum hat das Institut seine Stärken im Bereich der Teilnahme an internationalen Moot Court-Wettbewerben nochmals weiter verfolgt und seinen hohen Standard gehalten. Ausgangspunkt ist hier die jährliche Teilnahme am Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien. Dabei handelt es sich um den größten Gerichtsspielwettbewerb auf dem Gebiet des internationalen Wirtschafts- und Handelsrechts. Die Studierenden müssen dabei sowohl schriftlich als auch mündlich in Abb.: Das Willem C. Moot Team 2011/2012 während einer Gruppenberatung in der Schriftsatzphase. einem fiktiven internationalen Schiedsverfahren abwechselnd die Kläger- und Beklagtenseite vertreten. Hannover kann hier auf eine lange Tradition zurückblicken; die Universität nahm im Durchgang 2012/2013 bereits zum 15. Mal am Wettbewerb teil. Unterstützt wurden die Coaches der Teams im gesamten Berichtszeitraum von Ass. Iur. Moritz von Bismarck, der bis als Akademischer Rat am Lehrstuhl Wolf tätig war und von Dr. Stephan Wilske, Partner bei Gleiss Lutz, Stuttgart. Im Durchgang 2010/2011 qualifizierte sich das Team aus Hannover für die Finalrunden in Wien und ging als eines der besten 32 Teams aus einem Teilnehmerfeld von 252 Universitäten hervor. Bewertet wurden die Leistungen von Praktikern und Wissen- schaftlern. Gleichfalls begann zu diesem Zeitpunkt die Herausgabe der Legal Sources. In dieser Broschüre kommen alle für den Wettbewerb relevanten Bestimmungen, wie das CISG oder die UN- CITRAL Model Law on International Commercial Arbitration zum Abdruck. Die Legal Sources haben inzwischen Sammlerstatus in Hongkong und Wien erreicht, weil es eine solche dem Schönfelder vergleichbare Gesetzessammlung für den Willem C. Vis Moot bisher nicht gab. Auch die Teilnahme in Hongkong 2010/2011 am Vis East war erfolgreich. Die Klageerwiderung des Teams wurde als eine der besten im Wettbewerb ausgezeichnet. Der Wettbewerb in Hong Kong existiert seit 2003 und ist ebenso wie der Wettbewerb in Wien ein international anerkannter Indikator für die Leistungsfähigkeit einer Fakultät im Rahmen der anwaltsorientierten Lehre. Das Engagement in Hongkong ermöglicht es der Universität Hannover auch bei größeren Teams alle teilnehmenden Studierenden im Wettbewerb plädieren zu lassen, da die Sprecherrollen auf Hongkong und Wien aufgeteilt werden können. Zudem eröffnet der Wettbewerb den Studierenden noch weitere Einblicke in fremde Rechtskulturen. Abb.: Das Willem C. Vis Moot Team der Leibniz Universität Hannover für den Durchgang 2012/

19 Teil 2: Entwicklungen am Institut Im Jahr 2011/2012 gelang es dem Team der Universität Hannover zum dritten Mal in Folge in die Finalrunden des Wiener Wettbewerbs einzuziehen und daraus als eines der besten 32 Teams hervorzugehen. Im Vergleich zum vorangegangen Jahr erhöhte sich die Zahl der teilnehmenden Teams auf 282. Auch die internationale Erfahrung in Hongkong unter insgesamt 83 Teams war wieder ein Teil der Vis Moot Experience. Im Jahr 2012/2013 mussten sich die Vis Moot Bewerber erstmals einem neuen Auswahlverfahren stellen. Aus über 35 Bewerbungen wurden 16 potentielle Mooties erstmals zu einem Assessment Center eingeladen. Hier stellten sie sich verschiedenen Aufgaben, in denen schriftliche und rhetorische Fähigkeiten sowie die Teamfähigkeit der Bewerber getestet wurden. Noch während der vorlesungsfreien Zeit be suchten die dann ausgewählten Mooties Seminare zum UN-Kaufrecht sowie der internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit. Abgerundet wurde diese erste Vorbereitungsphase schließlich mit dem Besuch der Düsseldorf Arbitration School im September. Direkt im Anschluss startete das Team in die Schriftsatzpase des Wettbewerbs. Im Zeitraum zwischen Oktober 2012 und Januar 2013 erstellten die Mooties vier Schriftsätze für beide Wettbewerbe (jeweils Klageschrift und Klageerwiderung). Im Anschluss begann die mündliche Vorbereitungsphase. Die Vorbereitungszeit war in diesem Jahr besonders kurz. Von Vorteil war daher der neue Moot Court Raum, dessen Vorzüge erstmals genutzt werden konnten. Dank modernster Technik konnten sich die Studierenden per Video-Konferenz den Teams der Universität Ottawa und der Universität Osgode (beide Kanada) stellen. Weiterhin übte das Team mit den Teams Osnabrück und Hamburg im neuen Moot Court Raum und bei einer Reihe von Kanzlei-Pleadings. Hannover war zu Gast bei Allen & Overy (Frankfurt), Hengeler Mueller (Düsseldorf), Latham & Watkins (Frankfurt), CMS Hasche Sigle (München), Noerr (Düsseldorf) und auf Einladung von Thomas Kohlmeier (Vorstand Legial AG) auch in den Räumlichkeiten der Legial AG. Darüber hinaus nahmen die Mooties an einer Reihe von nationalen PreMoots, als Vorbereitungstreffen für den Wettbewerb, teil: Sie verhandelten auf dem Hanover PreMoot (siehe eigener Bericht), den All Munich Rounds der LMU München, dem ersten CEAC PreMoot in Düsseldorf, dem Hanse PreMoot in Hamburg und auf dem Berlin PreMoot. Vom März fand dann der Vis East in Hongkong statt. Parallel zum Wettbewerb übten die Sprecher für Wien in Verhandlungen gegen die Teams aus Deakin (Australien), Ljubljana (Slowenien), Griffith (Australien), Basel, München und La Trobe (Australien) weiter an ihrem Pleading. Pünktlich zum 20. Jubiläum des Willem C. Vis Moot Court und dem 15-jährigen Bestehen der Vis Tradition in Hannover kehrte das Team als eines der drei besten Teams der Schriftsatzphase vom Wettbewerb zurück. Mit gleich drei Auszeichnungen ist Hannover damit nach München erfolgreichstes deutsches Team im Vis Moot. Sowohl in Hongkong als auch in Wien wurden die Beklagtenschriftsätze des diesjährigen Teams mit jeweils einer Honourable Mention, einer Hervorhebung als besonders gute Leistung, ausgezeichnet. Außerdem gelang der bisher größte Erfolg Hannovers im Wettkampf um den besten Schriftsatz. So belegte der Hannoveraner Klägerschriftsatz beim 10th Vis East in Hongkong den zweiten Platz und wurde als first runner up on Eric Bergsten Award for Best Memorandum on behalf of Claimant ausgezeichnet. Damit landete der Schriftsatz direkt hinter dem Gewinner-Memorandum der Universität Basel und vor dem Schriftsatz der LMU München. Mit Blick auf die Zahl der teilnehmenden Teams ist diese Leistung umso bemerkenswerter. In Hongkong nahmen dieses Jahr 93 Teams aus insgesamt 27 verschiedenen Ländern teil. In Wien steigerten 295 Teams aus 67 Nationen abermals die Teilnehmerzahl im Vergleich zum letztjährigen Durchgang. 14

20 Teil 2: Entwicklungen am Institut 2. Teilnahme an der 7th ICC International Commercial Mediation Competition Vom 3. bis zum 8. Februar 2012 nahm nunmehr zum zweiten Mal ein Team der Leibniz Universität Hannover an der ICC International Mediation Competition in Paris teil. Hierbei handelt es sich um einen international einzigartigen Wettbewerb auf dem Gebiet der Verhandlungstechnik und Mediation in grenzüberschreitenden Wirtschaftsstreitigkeiten. An der diesjährigen Competition nahmen insgesamt 66 Teams von Universitäten aus 32 Ländern sowie über 140 professionelle Mediatoren und andere Experten auf dem Gebiet der außergerichtlichen Streitbeilegung aus aller Welt teil. Aus Deutschland nahmen neben Hannover noch Teams aus Bonn, Hamburg (Bucerius) und München teil. Das Team der Universität Hannover bestand in diesem Jahr aus Fabienne Klass, Laura Savic, Inga Stephan und Frederic Torunski. Betreut wurden die Studierenden dabei am Institut für Prozess- und Anwaltsrecht von Professor Dr. Christian Wolf, seiner studentische Hilfskraft und Teilnehmerin aus dem Jahr 2011 Hanna Schmitz sowie Rechtsanwalt und Mediator Dr. Jürgen Klowait. Dr. Klowait ist Leiter der Gelsenkirchner Rechtsabteilung des E.ON Konzerns und Mitbegründer des Round Table Mediation und Konfliktmanagement der Deutschen. handlungen in englischer Sprache. Die Aufgabe der Studierenden war es, die Rolle der Parteien aus vier verschiedenen Fällen zu übernehmen und eine erfolgreiche Verhandlung mit der jeweils anderen Partei zu führen. Sie wurden dabei von einem professionellen Mediator unterstützt und anschließend von zwei Judges, selbst Mediatoren, Schiedsrichter oder andere Experten auf dem Gebiet der alternativen Streitbeilegung, beurteilt. In den Vorrunden trafen die Hannoveraner auf Teams aus Nirma (Indien), Hamline (USA), Houston (USA) und Hong Kong (China). Auch wenn es für Hannover in diesem Jahr noch nicht für einen Einzug in die Finalrunden gereicht hat, konnte das Team dennoch im Wettbewerb überzeugen. So wurde es für den besten Mediationsplan, die beste Interessenvertretung und die beste Beziehungsbildung mit dem anderen Team nominiert. In Paris warteten auf das Team insgesamt vier Mediationsver- Abb.: Das ICC Moot Team der Leibniz Universität Hannover für den Durchgang 2011/ Teilnahme an der 8th ICC International Commercial Mediation Competition Vom 8. bis zum 13. Februar 2013 nahm bereits zum dritten Mal ein Team der Leibniz Universität an der ICC International Mediation Competition in Paris teil. Betreut wurde das Team von Professor Dr. Christian Wolf und Fabienne Klass, studentische Hilfskraft und Teilnehmerin aus dem Jahr Unterstützt wurden Team und Coach in der Vorbereitung von Professor Dr. Rouven F. Bodenheimer, Rechtsanwalt in der Kanzlei Lungerich Lenz Schuhmacher in Köln und Spezialist in alternativer Streitbeilegung. Zum wiederholten Male lockte der Wettbewerb 66 Teams von Universitäten aus über 35 Ländern nach Paris. Beurteilt wurden die Leistungen der Teams dabei von über 160 erfahrenen Mediatoren und anderen Experten auf dem Gebiet der außergerichtlichen Streitbeilegung, welche aus der ganzen Welt anreisten. Das Team musste fünf Mediationsverhandlungen in englischer Sprache absolvieren. Dabei war es Aufgabe der Studierenden, die Rolle der Parteien aus vier verschiedenen Fällen zu übernehmen. Die Schwierigkeit liegt darin, das bestmögliche Ergebnis für die eigene Partei zu erzielen und gleichzeitig einen hohen Grad an mediativer Kompetenz zu zeigen, insbesondere den professionellen Mediator gekonnt zur Unterstützung einzusetzen. Wie gut den Teilnehmern dies gelingt, wird von zwei Judges, selbst Mediatoren oder andere Experten auf dem Gebiet der alternativen Streitbeilegung, beurteilt. In den Vorrunden trafen die Hannoveraner auf Teams aus Fribourg (Schweiz), Houston (USA), Hongkong (China), Marburg (Deutschland) und Ljubljana (Slowenien). Mit Platz 25 sorgte das Team der Leibniz Universität Hannover, bestehend aus Bibiana Wehrenberg, Catharina von Berg, Sebastian Sievers und Daniel Easom, für das bisher beste Ergebnis der Universität. Zudem wurde das Team mehrmals für den besten Mediationsplan, die beste Zusammenarbeit mit dem Mediator und die beste Eröffnungsrede nominiert. Somit steigt die Hoffnung auf einen Einzug in die Finalrunde des Wettbewerbs im nächsten Jahr. 15

21 Teil 2: Entwicklungen am Institut 4. Schwerpunkt 8 am IPA - Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht Der erste Jahrgang des Schwerpunkts 8 Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht schloss die Schwerpunktausbildung im Sommersemester 2010 ab. Die Fakultät ist mit dem Schwerpunkt in zwei Punkten neue Wege gegangen. Über 2/3 der Vorlesungen werden durch Praktiker angeboten, die zum Teil als Honorarprofessoren an das IPA gebunden sind. Den Studierenden wurden zu Beginn des Studienjahrs Paten aus der Anwaltschaft zugeordnet. Jüngere Anwälte aus renommierten hannoverschen Kanzleien haben sich regelmäßig mit den Studierenden getroffen und so einen unmittelbaren Einblick aus dem Anwaltsalltag vermittelt. Abgerundet wurde dies noch durch den wöchentlichen Jour Fix, bei dem die Teilnehmer die Gelegenheit hatten Rückfrage zu stellen. Der Schwerpunkt setzt sich aus einem Grundmodul und einem Vertiefungsmodul, wahlweise im Zivilrecht, Strafrecht oder Öffentlichen Recht zusammen. Zum WS 2013/2014 beginnt der fünfte Jahrgang mit dem Schwerpunkt 8 Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht Abb.: Teilnehmer des Schwerpunktdurchganges 2012 in Berlin Abb.: BRAK Tagung in Berlin Abb.: Mitarbeiter des IPA und Studenten des Schwerpunkt 8 bei einer BRAK Tagung in Berlin 16

22 Teil 2: Entwicklungen am Institut V. Personalien 1. Institutsdirektoren a) Honorarprofessor Dr. Henning Radke Universitätsprofessor Dr. Henning Radtke gehörte dem Institut als Direktor bis zu seiner Ernennung zum Richter am Bundesgerichtshof am 1. Oktober 2012 an. Er ist nunmehr Mitglied des 1. Strafsenats des BGH. Die Fakultät hat Henning Radtke 2013 zum Honorarprofessor ernannt. Noch in seiner Funktion als Vorsitzender des Deutschen Juristen-Fakultätentags hatte Henning Radtke entscheidenden Einfluss auf das Zustandekommen des Soldan Moots. b) Professor Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M. Im Jahr 2004 ging sie als Wissenschaftliche Assistentin an die Juristische Fakultät der Universität Potsdam (Lehrstuhl Prof. Dr. Hartmut Bauer). Dort habilitierte sie im Mai 2010 mit der Arbeit Demografischer Wandel und Familienförderung, die im Jahr 2011 mit dem Marie Elisabeth Lüders-Wissenschaftspreis ausgezeichnet wurde. Einen Ruf auf eine Professur für Öffentliches Recht der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ausschlagend, nahm sie im Oktober 2010 einen Ruf der Leibniz Universität Hannover auf eine W3-Professur für Öffentliches Recht an. Seither bekleidet sie dort an der Juristischen Fakultät den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, insbesondere Sozialrecht, Öffentliches Wirtschaftsrecht und Verwaltungswissenschaft. Zu den Forschungsgebieten von Frau Prof. Dr. Brosius-Gersdorf, LL.M. gehören vor allem das Sozialrecht, das Kommunalrecht, das Öffentliche Wirtschaftsrecht und das Öffentliche Ehe- und Familienrecht. Honorarprofessor Dr. Henning Radke Professor Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M. c) Professor Dr. Carsten Momsen Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann in Bremen mit Schwerpunkt im Geld- und Devisenhandel in Bremen und Frankfurt a.m. studierte Professor Dr. Carsten Momsen an der Universität Göttingen. Sein 1. Staatsexamen absolvierte er 1993 in Göttingen, sein 2. Staatsexamen 1998 in Hannover. Die Promotion erfolgte 1996 und Habilitation 2004 an der Georg-August- Universität in Göttingen. Auf die Habilitation folgend ereichte Professor Dr. Carsten Momsen zunächst ein Ruf für eine Professur für Strafrecht einschließlich Wirtschaftsstrafrecht und Strafprozessrecht an der Universität des Saarlandes. Seit 2010 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Wirtschaftsstrafrecht sowie Direktor des Kriminalwissenschaftlichen Instituts und des Institutes für Prozess- und Anwaltsrecht an der Leibniz Universität Hannover. Professor Dr. Carsten Momsen 17

23 Teil 2: Entwicklungen am Institut 2. Antrittsvorlesungen Rechtsanwalt Professor Dr. Michael Nagel Michael Nagel ist seit knapp 20 Jahren als Anwalt, seit über 10 Jahren nahezu ausschließlich auf den Gebieten des Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts tätig. Er lehrt seit 2001 an der Leibniz Universität die Probleme der Strafverteidigung. Diese Veranstaltung ist sowohl in das ADVO-Z als auch in die Schwerpunktbereiche 4 Strafverfolgung / Strafverteidigung und 8 Anwaltliche Rechtsberatung und Anwaltsrecht eingebunden. Darüber hinaus lehrte er an den Universitäten in Leipzig und Cergy Pointoise in Frankreich, ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht im DAV, der Vereinigung Niedersächsischer Strafverteidigerinnen und. Strafverteidiger e. V., des Arbeitskreises Die Strafjustiz in Niedersachsen, der Hannöverschen Strafverteidigung sowie ehrenamtlicher Richter des Anwaltsgerichts Celle. Im Wintersemester 2010 ist Michael Nagel zum Honorarprofessor an der Leibniz Universität ernannt worden. Abb.: Werbeplakat für die Antrittsvorlesung des Honorarprofessor Dr. Michael Nagel Abb.: Gäste bei der Antrittsvorlesung von Honorarprofessor Dr. Michael Nagel 18

24 Teil 2: Entwicklungen am Institut 3. Lehrbeauftragte Im Berichtszeitraum konnten als neue Lehrbeauftragen gewonnen werden: Rechtsanwalt Professor Dr. Rouven F. Bodenheimer, Köln Rechtsanwalt Dr. Nicolas von Wrangell, Hannover Rechtsanwalt Dr. Stephan Wilske, Stuttgart Rechtsanwalt Markus Urban, Hannover 4. Mittelbau Auf der Ebene der wissenschaftlichen Mitarbeiter waren im Berichtszeitraum folgende Änderungen zur verzeichnen: a) Ass. iur., Akademischer Rat a.z. Moritz von Bismarck Moritz von Bismarck studierte Rechtswissenschaften in Bayreuth, Göttingen und Hamburg und schloss dieses 2006 in Hamburg mit dem Ersten Juristischen Staatsexamen ab. Seine Referendariatszeit verbrachte er in Hamburg, Frankfurt und Celle. Im Jahr 2008 legte er seine Zweite Juristische Staatsprüfung vor dem Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg ab. Zur Anfertigung einer Promotionsarbeit kehrte er im Folgenden in seine Geburtsstadt zurück und arbeitet seit Mai 2009 am Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) sowie am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht unter der Leitung von Herrn Professor Dr. Wolf. Seit November 2009 besetzt er die Stelle eines Akademischen Rates auf Zeit. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Zivilprozess- und im Insolvenzrecht. Mitte 2013 verließ von Bismarck das Institut und ist nunmehr Associate bei CMS Hasche Sigle in Hamburg. Die Promotion, Die Besicherung internationaler Konsortialkredite Eine Untersuchung der Rechtswirksam- und Insolvenzfestigkeit typischer und atypischer Kreditsicherheiten aus der Sicht der Kreditgeber wird mit der Disputation Anfang November abgeschlossen. b) Rechtsreferendar, Dipl.-Jur. Tim Brockmann Tim Brockmann ist seit dem WS 2012/2013 als Arbeitsgemeinschaftleiter im Zivilrecht und im Strafrecht an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover tätig. Er ist aktuell Rechtsreferendar am Oberlandesgericht Celle und promoviert bei Professor Dr. Christian Wolf zur internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit. Seit Mai 2013 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Dr. Christian Wolf. Dabei gehören inhaltliche sowie organisatorische Vorlesungsbetreuung, Studiengangs- und Schwerpunktbereichskoordination und die Betreuung des Hanover PreMoots sowie Öffentlichkeitsarbeit zu seinem engeren Tätigkeitsbereich. c) Dipl.-Jur. Nassim Eslami Nassim Eslami ist seit dem SS 2011 als Arbeitsgmeinschaftsleiterin im Öffentlichen Recht an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover tätig. Seit August 2011 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Prozess- und Anwaltsrecht und promoviert bei Professor Dr. Christian Wolf auf dem Gebiet der internationalen Handelsschiedsgerichtsbarkeit. Dabei gehören die Mitarbeit am Beck schen Online-Kommentar zur ZPO und die inhaltliche sowie organisatorische Vorbereitung von Institutsveranstaltungen, insbesondere die des Hanover PreMoots, zu ihrem Arbeitsschwerpunkt. d) Ass. iur. Sven Hasenstab Ass. iur. Sven Hasenstab war nach seiner Ersten Juristischen Prüfung im Mai 2009 bis September 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor Wolf tätig und gehörte dem Vorstand des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) an. Er betreute das Hannoveraner Vis Moot Team mehrere Jahre als Coach. Dem Institut ist er seit dem WS 2011/2012 als Lehrbeauftragter für den Bereich des Willem C. Vis Moot weiter verbunden. Er ist Vizepräsident der Moot Alumni Association (MAA) und nimmt regelmäßig an den Wettbewerben in Hongkong und Wien als Schiedsrichter teil. Er ist Mit-Koordinator der in Wien stattfindenden internationalen Schiedsgerichtsbarkeitskonferenz Generations in Arbitration (GIA) und Vorsitzender des Hanover Vis Alumni Association e.v. Er promoviert bei Professor Dr. Christian Wolf über Fragen des anwaltlichen Berufsrechts und der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit. 19

25 Teil 2: Entwicklungen am Institut e) Dipl.-Jur. Svenja Seidel Svenja Seidel studierte Rechtswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover und schloss ihr Studium mit dem ersten juristischen Staatsexamen im Sommer 2013 ab. Nach einer langjährigen Tätigkeit als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl von Professor Dr. Christian Wolf ist sie dort nun als wissenschaftliche Hilfskraft tätig. Ihr obliegt die Vorbereitung der Vorlesungen, insbesondere die Überarbeitung der Vorlesungsskripten. Daneben ist sie in verschiedene Forschungsvorhaben eingebunden. f) Rechtsanwalt Fabian Tilse Fabian Tilse studierte Rechtswissenschaften an der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie an der Freien Universität Berlin, wo er das Studium im Jahre 2009 mit dem ersten Staatsexamen beendete. Im Anschluss hieran übte er eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einer mittelständischen Wirtschaftskanzlei in Berlin aus. Das Referendariat absolvierte er von 2010 bis 2012 beim Kammergericht Berlin. Nach Abschluss des zweiten Staatsexamens wurde er im Mai 2012 zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Er arbeitete hierauf ein Jahr lang in einer Berliner Kanzlei mit Spezialisierung auf den Schutz des geistigen Eigentums sowie des Wettbewerbsrechts. Seit Juli 2013 ist er als freischaffender Rechtsanwalt in Berlin selbstständig tätig. Daneben übt er eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Professor. Dr. Christian Wolf aus, wobei er vornehmlich mit der Organisation und Gestaltung des Soldan Moot (Moot Court zur anwaltlichen Praxis) betraut ist. g) Dipl.-Jur. Alexandra Ufer Alexandra Ufer studierte Rechtswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover und beendete ihr Studium 2013 mit dem ersten juristischen Staatsexamen. Sie ist seit Oktober 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Professor Dr. Christian Wolf tätig und promoviert im Bereich des anwaltlichen Berufsrechts. Bereits von Februar 2010 bis Juli 2011 war Alexandra Ufer am Lehrstuhl tätig. Sie war unter anderem Student Coach des Vis Moot Teams 2010/2011. Ihr Aufgabenschwerpunkt liegt auf der Betreuung des Willem C. Vis Moot Court Teams, auf der Forschung im Bereich des anwaltlichen Berufsrechts und der Schiedsgerichtsbarkeit sowie auf der Organisation von englischsprachigen Lehrveranstaltungen. h) Dipl.-Jur. Alice Wolken Alice Wolken studierte Rechtswissenschaften an der Leibniz Universität Hannover und schloss ihr Studium 2013 mit dem ersten juristischen Staatsexamen ab. Seit dem WS 2013/2014 ist sie als wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl von Professor Dr. Christian Wolf tätig. Daneben hält sie an der juristischen Fakultät Arbeitsgemeinschaften im Bereich des Zivilrechts ab. Sie betreut neben Alexandra Ufer das Willem C. Vis Moot Court Team 2013/2014 als Coach. Daneben ist sie in die verschiedenen Forschungsvorhaben eingebunden und wirkt bei der Vorlesungsvorbereitung mit. Abb.: Mitarbeiter am Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (von links nach rechts): Tim Brockmann, Alexandra Ufer, Alice Wolken, Nassim Eslami, Bibiana Wehrenberg, Svenja Seidel, Jaschar Mirkhani, Professor Dr. Christian Wolf, Evdokia Papadopoulos, Hanna Schmitz, Thomas Yassin Berrou, Fabienne Klass, Rechtsanwalt Fabian Tilse. 20

26 Teil 2: Entwicklungen am Institut VI. ADVO - Zertifikatsstudiengang In den Jahren 2011 und 2012 konnten 11 Urkunden an erfolgreiche Absolventen des ADVO-Zertifikatsstudiums ausgestellt werden, die Durchschnittsnote lag bei 10,11 Punkten. der angebotenen Moot Courts. Zum anderen ist eine Praxisleistung zu erbringen. Diese kann wahlweise in einer ADVO-Z Kanzlei oder in der Legal Clinic (siehe Seite 22) erbracht werden. Das IPA hat mit einer Reihe von Kanzleien (ADVO-Z Kanzleien) konkrete Vereinbarungen getroffen, mit welchen anwaltlichen Tätigkeit die Studierenden während des Praktikums vertraut gemacht werden sollen. Das ADVO-Z Praktikum dient zugleich als Praktikumsnachweis im Sinne des 14 Nr. 2 NJAVO. Allerdings ist das ADVO-Z Praktikum gegenüber der praktischen Studienzeit nach 14 NJA- VO von vier auf sechs Wochen verlängert. Ein besonderer Service des ADVO-Z Büros ist die Vermittlung von Praktikumsplätzen. Zur Beratung der Studierenden und Koordination der Lehrbeauftragten ist das ADVO-Z Büro seit dem in Krafttreten der Reform mit ¼ wissenschaftlicher Mitarbeiterstelle besetzt. Das Reformprojekt wurde Ende 2012 durch Studiendekan und Fakultätsrat umgesetzt, sodass unter veränderten Studienbedingungen seit dem Sommersemester 2013 im ADVO-Z Studiengang studiert werden kann. Soweit bisher erkennbar greifen die Reformen. Das ADVO-Z Studium wurde erstmals entwickelt, als es noch kein Schwerpunktstudium und kein verbindliches Studium der Schlüsselqualifikationen gab. Es war als Angebot an die Studierenden gedacht, um die Spielräume, die ein Universitätsstudium ließ, zugunsten einer vertieften Anwaltsorientierung zu füllen. Die Schwerpunktausbildung mit ihren 16 SWS und die zahlreichen Leistungsnachweise in den Schlüsselqualifikationen haben diese Freiräume in zunehmendem Umfang aufgesogen. Obgleich nicht Teil des Bologna Prozesses fand auch bei den Juristen eine Bolognarisierung des Studiums, sprich Verschulung, statt. Die Spielräume für die Bewältigung des ADVO-Z Programms neben den normalen Studienanforderungen wurden kleiner. Probleme bereiteten unter den neuen Bedingungen vor allem folgende Punkte: 1. Es wurden zu viele Einzelleistungsnachweise verlangt, die schwerlich mit den im Rahmen der Zwischenprüfung sowieso schon erheblichen Pflichtprüfungsleistungen kombinierbar sind und darüber hinaus einen unangemessenen Verwaltungsaufwand erfordern. 2. Die im Rahmen des Programms zu besuchenden Pflichtlehrveranstaltungen sind neben den Vorlesungen im Schwerpunkt und den Schlüsselqualifikationen kaum in den normalen Stundenplan zu integrieren, ohne dass Kernvorlesungen hierunter leiden. Die Reform der ADVO-Z Ordnung ist geprägt von einer Flexibilisierung und Verschlankung. Nunmehr werden als Pflichtvorlesungen nur noch folgende drei Vorlesungen angeboten: Anwaltliches Berufsrecht, Kanzleimanagement und Vertragsgestaltung. Der Leistungsnachweis erfolgt durch eine einheitliche Abschlussklausur, die sich auf den Stoff der drei Vorlesungen bezieht. Zusätzlich müssen die Studierenden zwei Wahlpflichtfächer entweder im Zivil-, Straf- oder Öffentlichen Recht belegen und dort jeweils einen Leistungsnachweis erbringen. Kernelement des ADVO-Z Studiums ist der starke Praxisbezug geblieben. Dies erfolgt einmal theoretisch begleitet durch Lehrveranstaltungen zur Praxissimulation, nämlich durch die Teilnahme an einem Abb.: Voraussetzungen für den Erwerb des ADVO-Zertifikats nach neuer Ordnung 21

27 Teil 2: Entwicklungen am Institut VII. Legal Clinic Unter der Schirmherrschaft von Institutsdirektor Professor Dr. Momsen können Studierende der Leibniz Universität authentische anwaltliche Beratung in der Universität erlernen. Dies ist das Ziel der LEGAL CLINIC Juristische Beratungspraxis. Nach Abschluss des von den Studierenden sehr gut angenommenen Pilotprojekts erfolgt mit dem Sommersemester 2012 der Neustart der LEGAL CLINIC als langfristiges Projekt der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. In der LEGAL CLINIC können interessierte Studierende der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover unter Anleitung eines erfahrenen Anwalts selbst erste Berufserfahrungen sammeln, indem sie für ratsuchende andere Studierende aller Fakultäten der LUH selbst eine kostenlose außergerichtliche Rechtsberatung durchführen. Leibniz Universität Hannover. Im Rahmen dieses an das US-amerikanische Modell der klinischen Juristenausbildung angelehnten Projektes erhalten die Studierenden der Juristischen Fakultät die Möglichkeit, bereits zu Studienzeiten erste praktische Erfahrungen dergestalt zu sammeln, dass sie den rechtsuchenden Kommilitoninnen und Kommilitonen aller Fachrichtungen der Universität juristische Beratung unter rechtsanwaltlicher Anleitung anbieten. Die praxisorientierte Rechtsanwendung (sog. learning by doing - Lernmethode) verspricht bessere Lernergebnisse. Mit der LEGAL CLINIC soll einerseits selbstgesteuertes Lernen und Forschen der Studierenden unterstützt werden, andererseits sollen diese beizeiten Einblicke in die juristische Praxis erhalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten durch die Durchführung von Rechtsberatungen und durch eine begleitende Lehrveranstaltung einen fundierten Einblick in: - Mandantengespräche - Fristenverwaltung - Erfassen eines realen Sachverhaltes und - selbstständiges Zeitmanagement. Folgende Fähigkeiten und Kompetenzen können durch die Mitarbeit in der LEGAL CLINIC entwickelt werden: - Beratungsfähigkeit und Verhandlungsgeschick - Fähigkeit zur Sachverhaltsermittlung anhand eines konkreten Lebenssachverhaltes - Problemlösungsfähigkeit - sowie rechtliche Analyse- und Argumentationsfähigkeit Abb.: Werbeplakat der Legal Clinic Außerdem bekommen die Studierenden bereits Einblicke in die juristische Arbeitsorganisation. Der Zweck der Ausbildung in der LEGAL CLINIC umfasst aber nicht nur die Verbesserung professioneller Kompetenzen, sondern auch die Herausbildung bestimmter ethischer Werte wie das Streben nach Gerechtigkeit und Verantwortungsgefühl. Erste Berufserfahrungen für Jurastudierende durch kostenlose Rechtsberatung für Studierende: Das ist das Motto der neuen Einrichtung an der Juristischen Fakultät der Abb.: Werbeplakat zur Legal Clinic 22

28 Teil 2: Entwicklungen am Institut VIII. Ringvorlesung 25 Jahre Bastille - Entscheidung Die Bastille- Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, die vor einem Vierteljahrhundert erlassen wurden, markieren den (zeitlichen) Ausgangspunkt für einen grundlegenden Wandel der Anwaltschaft in vielen Bereichen. Internationale Großkanzleien mit mehreren hundert oder gar tausend Berufsträgern waren vor 25 Jahren genauso unbekannt wie die vielfältigen Auswirkungen des EU-Rechts auf die Anwaltschaft. Das Gebührensystem ist vielfach durch Stundenhonorar ersetzt worden und in bestimmten Grenzen ist nun anwaltliches Erfolgshonorar möglich. Rechtsschutzversicherer versuchen die neuen Spielräume für sich zu nutzen. Gleichzeitig stößt globales anwaltliches Handeln an rechtliche Grenzen. Unklar ist z.b. in welchem Umfang wir das Anwaltsgeheimnis eines amerikanischen Anwalts in Deutschland schützen. Das Institut für Prozess- und Anwaltsrecht der Leibniz Universität Hannover hat daher das Jubiläum zum Anlass genommen, in einer Ringvorlesung auf die Bastille-Entscheidungen und den Wandel, der sich in den letzten 25 Jahren vollzogen hat, zurückzublicken und gleichzeitig mögliche Entwicklungslinien für die Zukunft aufzuzeigen. Hochrangige Praktiker und Wissenschaftler tragen zu jeweils einem bestimmten Aspekt der Fragestellung Qua vadis Anwaltschaft vor. Die Vorträge fanden jeweils donnerstags von 16 bis 18 Uhr im Hörsaalgebäude, Raum 004, Conti Campus, Königsworther Platz 1, Hannover statt. Die Vorträge werden in einem bei Otto Schmidt erscheinenden Sammelband dokumentiert. Insgesamt kamen ca. 300 Studierende zu den 8 Veranstaltungen: 25. Okt. 2012: Freiheit und Bindung der Anwaltschaft, RA Dr. Michael Krenzler Vizepräsident der Bundesrechtsanwaltskammer 15. Nov. 2012: Europa als Motor eines liberalen Anwaltsrechts, RA Professor Dr. Hans-Jürgen Hellwig, HengelerMueller 22. Nov. 2012: Wie es zu den Bastille-Entscheidungen gekommen ist, RA Dr. Michael Kleine-Cosack 06. Dez. 2012: Die Funktion der Rechtsschutzversicherungen für den Anwaltsmarkt, Rainer Tögel, Vorstandsvorsitzender D.A.S. 13. Dez. 2012: Perspectives on the Global Law Firm and the international framework, Solicitor Stephen Denyer, Allen & Overy 10. Jan. 2013: Sicherung des Zugangs zum Recht durch das anwaltliche Gebührensystem, RA und Notar Herbert Schons, Präsident der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf 17. Jan. 2013: but you won t fool the children of the revolution Der Strafverteidiger als Organ der Rechtspflege oder Vertragspartner des Beschuldigten? Richter am OLG Professor Dr. Matthias Jahn 24. Jan. 2013: Anwaltliche Berufsfreiheit Art. 12 als Garant einer unabhängigen starken Anwaltschaft, Richter des Bundesverfassungsgerichts Professor Dr. Reinhard Gaier. 23

29 Teil 2: Entwicklungen am Institut IX. Vortragsreihe Studentenfutter Mit der Vortragsreihe Studentenfutter will das Institut die Juristische Fakultät als diskussionsfreudige Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden mit spannenden Gästen bei Wein und Brot erlebbar machen. Kennzeichnend für die Vorträge ist jeweils, dass ausgewählte Praktiker über ihren beruflichen Alltag berichten und anschließend in geselliger Atmosphäre zu Gesprächen mit den Studierenden zur Verfügung stehen. Wintersemester 2013/ 2014: : Tobias Freundenberg Tobias Freudenberg übernahm zum 1. August 2010 die Schriftleitung der Neuen Juristischen Wochenschrift (NJW). Tobias Freudenberg ist Rechtsanwalt und Journalist. Er war zuvor beim Verlag Otto Schmidt tätig und dort unter anderem verantwortlich für die Produktgruppe Zeitschriften sowie Chefredakteur der Zeitschriften GmbH-Rundschau und Die Aktiengesellschaft. Freudenberg publiziert außerdem als ständiger Autor regelmäßig zu juristischen Themen im Handelsblatt : René Dreske René Dreske ist seit 1999 Geschäftsführer der Hans Soldan GmbH in Essen. Darüber hinaus ist er Vorstandsvorsitzender des AGAD Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.v. Im Wettbewerb Deutschlands Kunden Champions 2010 gewann die Hans Soldan GmbH in der Kategorie B2B den 1. Platz : Professor Dr. Hans-Jürgen Rabe Professor Dr. Hans-Jürgen Rabe ist Honorarprofessor für Europarecht an der Universität Hamburg und Mitherausgeber der NJW sowie der Zeitschrift Europarecht. Er ist Rechtsanwalt bei Noerr LLP in Berlin und Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum Europa-, Wettbewerbs-, Gesellschafts- und Lebensmittelrecht sowie zum Anwaltsrecht. Er war Präsident des DAV, Mitglied des Hamburgischen Verfassungsgerichts, Präsident des Deutschen Juristentages und Präsident des 1. Europäischen Juristentages. Professor Rabe ist Ehrenmitglied der American Bar Association und Vorsitzender des DAV-Ausschusses für Aus- und Fortbildung. Sommersemester 2013: : Jerzy Montag Jerzy Montag ist seit 2002 Mitglied des Bundestages und rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Von 1966 bis 1973 studierte er Soziologie, politische Wissenschaften und Rechtswissenschaften an den Universitäten Heidelberg, Mannheim und München und erlangte 1973 sein erstes juristisches Staatsexamen. Nach seinem zweiten juristischen Staatsexamen im Jahre 1975 war Montag als freiberuflicher Rechtsanwalt in München tätig, hierbei fungierte er als Fachanwalt für Strafrecht. Jerzy Montag ist Mitglied im Deutschen Anwaltsverein, der Initiative bayerischer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger und im Republikanischen Anwältinnen- und Anwaltsverein. Darüber hinaus ist er Mitglied im Bund Naturschutz. Seit 1984 ist Montag Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Von 1990 bis 1998 bekleidetet er verschiedene Parteiämter auf kommunaler Ebene und war von 1999 bis 2002 Landesvorsitzender des Landesverbandes Bayern : Studentenfutter on Tour mit Linder Sterling und Rachel Harrison Führung durch die Kestnergesellschaft mit den Ausstellungen von Linder Sterling und Rachel Harrison. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit Kunstkomm, dem jungen Förderkreis der Kestnergesellschaft, durchgeführt. Rachel Harrisons knallbunte Skulpturen und großformatige Installationen schicken den Betrachter auf Expeditionen, welche Abenteuer, Heldentum und Maskerade vereinen: Claude Levis-Strauss kommt genauso vor wie Pablo Picasso oder Leonardo di Caprio, deren Heldentaten nicht ohne Humor auf den Sockel gestellt werden. Mit Linder Sterling (*1954, Liverpool), präsentiert die kestnergesellschaft eine Künstlerin, die zu den Protagonistinnen des britischen Punk der späten 1970er Jahre gehört. Bis heute umspannt ihre künstlerische Praxis die Bereiche Kunst, Musik und Mode und vereint unterschiedlichste Medien. In der Tradition dadaistischer Collagen verbindet Linder Bilder aus unterschiedlichen Zusammenhängen häufig sind es Fotos aus pornografischen Magazinen. 24

30 Teil 2: Entwicklungen am Institut : Dr. h.c. Renate Jaeger Dr. Renate Jaeger ist Schlichterin der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft, die bei Streitigkeiten zwischen Mandanten und Rechtsanwälten vermittelt. Jaeger studierte Rechtswissenschaften in Köln, München und Lausanne. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen trat sie 1968 in den Justizdienst des Landes Nordrhein-Westfalen ein und war bis 1974 Richterin am Sozialgericht in Düsseldorf wurde sie zur Richterin am Bundessozialgericht ernannt wurde Jaeger zur Richterin des Bundesverfassungsgerichts ernannt, wo sie bis Oktober 2004 Mitglied des ersten Senats war. Im April 2004 wurde Jaeger von der Parlamentarischen Versammlung des Europarats zur Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gewählt. Im November 2004 wurde sie von der Juristischen Fakultät der Universität Münster mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet. Außerdem wurde ihr das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Sommersemester 2012: : LPO - Chancen und Risiken für den Anwaltsmarkt mit Geschäftsführer Behnam Sadough Legal Process Outsourcing (LPO) ist das Schlagwort, mit dem die künftige Entwicklung des Rechtsberatungsmarkts insbesondere in der angelsächsischen Welt beschrieben wird. Bislang hat ein Rechtsanwalt die gesamte anwaltliche Dienstleistung von der Informationsbeschaffung beim Mandaten und der Sichtung der Unterlagen über die rechtliche Recherche bis hin zum fertigen Schriftsatz selbst erbracht. Legal Process Outsourcing hat sich zum Ziel gesetzt einzelne Produktionsschritte, wie die Sichtung der Akten beim Mandanten oder die rechtliche Basisrecherche, kostengünstiger zu erbringen. Behnam Sadough ist geschäftsführender Gesellschafter der COR- NUUM GmbH mit Sitz in Frankfurt, dem ersten deutschen LPO Unternehmen. Die CORNUUM GmbH verfolgt die Strategie eines Onshore-LPO-Dienstleisters mit in Deutschland ausgebildeten Juristen. Behnam Sadough studierte Volkswirtschaft, Politologie und Rechtswissenschaften : Unternehmer im Gespräch Dr. Manfred Grieger Dr. Manfred Grieger ist Leiter der historischen Unternehmenskommunikation der Volkswagen AG. Er hat zusammen mit dem Bochumer Emeritus Hans Mommsen das Standardwerk zum Einsatz von Kriegsgefangenen, Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen im Dritten Reich verfasst. Das Werk (Mommsen/Grieger, Das Volkswagenwerk und seine Arbeiter im Dritten Reich) ist Teil einer umfassenden Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte der Volkswagen AG. Manfred Grieger ist einer der führenden Experten auf dem Gebiet der Unternehmensgeschichte : On Tour mit KUNSTKOMM MADE IN GERMANY ZWEI. Gute Rechtskenntnisse allein machen noch keine guten Anwälte. Neben der fachlichen Qualifikation für den Anwaltsberuf ist es daher Anliegen des IPA, einen Blick über den Tellerrand zu ermöglichen. In Zusammenarbeit mit KUNSTKOMM, dem jungen Förderkreis der Kestnergesellschaft, findet regelmäßig eine Führung durch die aktuelle Ausstellung statt. Wintersemester 2011/2012: : Anwaltliche Tätigkeitsfelder Rechtsanwalt Gernot Lehr Gernot Lehr ist bundesweit tätiger Anwalt für Presse- und Medienrecht. Als Partner der Sozietät Redeker Sellner Dahs vertritt er mit seinem Team insbesondere Einzelpersonen und Unternehmen in äußerungsrechtlichen Belangen ebenso wie Rundfunkanstalten im öffentlichen und privaten Medienrecht und im Verfassungsrecht. Zu den aktuellen Verfahren zählen unter anderem die Vertretung des ZDF im Normenkontrollverfahren über den ZDF-Staatsvertrag vor dem Bundesverfassungsgericht und die Vertretung der ARD im Verfahren zur Zulässigkeit der Tagesschau-App sowie die Vertretung mehrerer Spitzenpolitiker in Auseinandersetzungen mit Verlagen , 18 Uhr: Anwaltsbiografien Rechtsanwalt Bernhard Docke Bernhard Docke studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bremen und ist seit 1983 zugelassener Rechtsanwalt erhielt er die Carl von Ossietzky-Medaille für sein Engagement für die Befreiung von Murat Kurnaz aus Guantanamo wurde ihm der Werner-Holtfort-Preis für hervorragende Leistungen bei der Verteidigung der Bürger- und Menschenrechte verliehen. Ebenfalls ist er Träger des Udo-Lindenberg-Preises in Anerkennung für das Engagement gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. 25

31 Teil 2: Entwicklungen am Institut Sommersemester 2011: , 18 Uhr: Struktur und Entwicklung der Anwalt- Über die schaft Rechtsanwalt Markus Hartung Vortragsr eihe Stud Rechtsanwalt Markus Hartung hat langjährige Erfahrung als Partner in großen wirtschaftsberatenden Sozietäten: Ab 1999 war er Managing Partner von Oppenhoff & Rädler in Deutschland, als erster Full Time-Managing Partner in Deutschland. In dieser Zeit begleitete er die Sozietät in die Fusion mit Linklaters und war von 2001 bis 2007 Managing Partner von Linklaters in Deutschland sowie Mitglied im Global Executive Committee von Linklaters International. Er ist Mitglied im Berufsrechtsausschuss im Deutschen Anwaltverein (DAV) und im Ausschuss Internationale Sozietäten der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK). Er steht Sozietäten in Strategie- und Managementfragen zur Seite und coacht Partner in Managementfunktionen. Er ist Direktor des Bucerius Center on the Legal Profession in Hamburg. Das Center befasst sich u.a. mit Entwicklungen des Rechtsmarktes unter Einbeziehung des regulatorischen Umfeldes , 17 Uhr: On Tour mit KUNSTKOMM André Butzer Unter de Winterse m Motto entenfutt er Student enfutter mester 20 wird auch 11/2012 im komm anstaltu die Reihe enden ngen fortg öffentlic esetzt, zu her Vortr laden ist agsverde ne n jeder Ga. st herzlich eingedie Vortr agsreihe findet im Juristena Kontext usbildung der anwa sta lts tt, orientierte welche du und Anwa n rch das In ltsrecht stitut für (IPA) de Universitä r Juristis Prozesschen Fa t Hannov kultät de er betreut Studienga r Le wird. Wäh ibniz ng bewu rend sich sst auf sp der ADVO keit im ezifische -Z engeren Inhalte de Sinne be r Anwalts zieht, so Blick erwe tä tig ll mit de itert und r Vortrag damit gle sreihe de Praxis an ichzeitig r waltlicher der Vielf und juris ältigkeit Rechnung tischer Tä der getragen tigkeit im werden. Allgemein ist jeweil Kennzeich en s, dass au nend für sgewählte die Vortr Alltag be Praktiker äge richten un üb er ihren be d anschl Gespräch ruflichen ießend in en mit de geselliger n Studier Atmosph fügung ste enden od äre zu er Berufsk hen. Die Juristisch ollegen zu Gemeinsc e Fakultä r Verhaft von t als disku Le hr ss en ion de sfr Gästen be n und Le eudige i Wein un rnenden mit span d Brot er danke de nenden lebbar zu r Vortrag machen, sreihe. ist der Ke rngeseit dem Sommer semester sige Refe 2006 ge renten fü lingt es bereits, r die Vortr hochklaslichkeiten agsreihe zu gewinn füllten u.a en. Die Rä. Sabine Bundesju umleutheus stizminist ser-schna er in, Se rrenberge pp D. He vorsitzen r, ckmann, der der Deutsche ehem. Vo n Messe M. von Bi rstandssmarck, AG, Rech Partner de tsanwalt Geschäfts r Ph Ka ilipp nzlei KSB führer de INTAX, M r Kind Hö artin Kind sitzender rgeräte Gm, und Gesc bh & Co häftsführ. KG und Wolfgang er von Ha Vo rwieland, nnover 96 MdB, Bü, Rechtsa Dirk Roßm rgermeis nwalt ter und Ju ann, Gesc stizsenat häftsführ MANN Gm or a.d., ender Ge bh und sellschaf Dr. Raou ter DIRK Airport. l Hille, Ge ROSSschäftsfü hrer Hann over Butzers Werke sind ein Konglomerat verschiedener, rätselhafter, Kontakt: Institut für Prozess- Königsw orther Pla und Anwa ltsrecht (IP tz 1, 3016 A) 7 Hannov er Tel: +49 (0)511 / ni-hannov er.de a.uni-hann over.de/ip a sek retariatw ter fut 011 tenester 2 n e ud sem wie formaler Ebene hervortritt. Butzer selbst bezeichnet seine Ma- St ommer S lerei als»science-fiction-expressionismus«. In den oberen lichtdurchfluteten Hallen der Kestnergesellschaft zeigt André Butzer ne mi r ste ng ltu sta ran lick al ng e Leg h rtu r: Ha r on t Uh us e ark Cent lt M erius a w uc M B burg san ag, OM r cht des nst Re ktor, Ham STK de Die n e UN mit Dir fessio it K chaft o : m r r s P r h ll U n er Tou ese 17 nde utt on tnerg er me 11, enf es ter.20 tz kom veran fut ie K ré Bu.05 im ent gs lich ten ch d d, 31 rtra uch ie e Stud tag herz den g dur on An d a er Vo s u ir d e n t t nw s h S run yer Die gv Gä er sreih tlic n Ba verba ter h n u e t b n ü e e F ell ern Ü rag ang rie enfu e öff iert sst ext lfg dust r: t ent ih ent essau Uh uch ori Wo auin tud ie Re z s a. 8 Vor S lt r ro 1 B n a P, niz tto 011 d dene r. ju des anw ut für 011 Mo 2 Leib Z er zu 6.2 lt D ührer men tit er t d dem ester etzt, 8.0 wa f Ins VO re td ags tex m ter as AD g, 2 san häfts en-b ltä ges nst rse Un Kon rch d c sta s aku h der cht ätig me fort die des im ien Re ptges rsach du ltst der nf ic D t e a s e Som ngen ind. e h, eils 01) h w u d d c n lc s Ha Niede fin ihe ltu jew e 15 latz 1 stis ähren ra r we e ri re en e e, n s t sta d u d d t ih J W e de äud er P des rag keit sta sre gela d. der b fin halt ort h en rag ig ein wir ung PA) en l (Ge wort t. e In der V ält ein ut g h lf (I Vort sbild m c n a re s t ie e e t is it g V et ltu ensa önig r sta Die räg nau srech All ezif oll m rb s der sta e K ste lt im Vort hen f sp ove,s ig ran rsach s am nnov Juri Anwa ann sst au zieht die zeit tigkeit Ve e flic a u e th u ich für eru re zu Tä Die Nied amp 67 H und rsitä ew eb gle nd nb ä gb it inn her ive im ti-c 301 hne r ihre sph Verisc am o ic gan ren S Un t n d e s n Co d nz Atm die übe ge zur juri stellung entstanden sind. Neben großformatigen bunten, pastosen Ve im erb Üb 11, Arbeiten, ist eine Gruppe minimaler Bilder zu sehen. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit Kunstkomm, dem jungen Förderkreis der Kestnergesellschaft, durchgeführt. Abb.: Gemälde von André Butzer un er ige en Ken iker en Stu und t ert n. im eud ellig olleg eit rak her werde ges nsfr nden keit fsk ep erw altlic in sio eru en ck nne geählt ßend kus rb Bli anw etrag sgew spa dis lie ode ern is ls it g h u K x a n c m a de er ät Pra nung ans ass td den ult ren h nd,d die Fak ernen n, is snu Rec weils Stu L che che hte hkla je den stis n und zu ma eric hoc umist ri it b u s J e ä r it, n m Die tag nd bba ie R ere er, All che n. ehre t erle.d sb erg sprä stehe nl te nen rrenb ro o g Ge in v n B dseli ung chaft gew Schna orstan und e. 6g zu füg in ipp V ih ins 200 ser- em. We ihe Phil d, s r sre me i e u g re e e h s lt e b st G ra,e Kin wa me ortrag Leuth en ort n n t e n V a s in a s rs Gä der km me cht, Mart d Vorie V bine c e e d m e k R a H So für G, alt dan TAX KG un. S p D. ten e A SB IN u.a dem. anw., ep Co ess ren K hts.d,s c Seit ten i fe M & n e e ll ra n zle fü bh teri er 6, R nato Sche r Kan sig en Gm ver 9 inis se OS uts te de o keit stizm De stiz IRK R r rä n h u e e c n r ver J n li a rg D sju de art nno Hö nh und after P a nde nder o, r d H u v k B te in r rer sch eis itze ismarc der K hre h ll e rs rm fü fü s s s vo rge er Ge rer nb äft äft ü o h h h B v c c, s sfü nd es M. db Ge äft hre,g sch d, M ftsfü und ille Ge er lan ä lh end g Wie Gesch Raou sitz, r. an lfg ann nd D m u ß Wo o bh kr Gm Dir NN MA rt. po Air kt: nta Ko ro rp t fü titu Ins szes latz er P rth wo igs Kön und ) (IPA cht r ltsre ove ann 7H wa An 16, )5 9 (0 4 l: + Te ail: E-M /ipa r.de ove n han i-.un ura w.j ww e er.d nov han ni- p lg.z / 76.u jura nfutter ester symbolischer und stilistischer Aufladungen, das auf sprachlicher neue, überwiegend abstrakte Gemälde, die seit 2009 für die Aus- Studente Wintersem 26 /2012

32 Teil 2: Entwicklungen am Institut , 18 Uhr: Anwaltliche Tätigkeitsfelder, Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Bayer Dr. Wolfgang Bayer ist seit 2004 Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen mit Sitz in Bremen. Dr. Bayer war zunächst Rechtsanwalt in einer Wirtschaftskanzlei in München. Seit 1984 ist er für die Bauindustrie tätig, zunächst als Leiter der Rechtsabteilung beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, sodann in seiner heutigen Funktion als Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands Niedersachsen-Bremen, dem Wirtschafts- und Arbeitgeberverband der Bauindustrie in den Ländern Bremen und Niedersachsen. Dieser nimmt alle gemeinsamen wirtschafts- und sozialpolitischen sowie fachlichen und technischen Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik und Verwaltung wahr. Neben der Lobbytätigkeit bietet der Verband seinen Mitgliedern umfassende Serviceleistung an und stellt in Bezug auf die Mitgliedsunternehmen die Arbeitgeberorganisation für den Abschluss von Tarifverträgen dar. Wintersemester 2010/2011: , 18 Uhr: Professor Dr. Joachim Jahn Joachim Jahn ist Redakteur für Rechtspolitik in der Parlamentsredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Sein Kürzel lautet jja. Er ist verantwortlich für die Seite Recht und Steuern, die in der Mittwochs-Ausgabe erscheint. Seit dem Sommersemester 2010 ist er zudem Honorarprofessor der Universität Mannheim. Joachim Jahn ist in Hannover geboren und hat hier auch an der Juristischen Fakultät studiert. Über Stationen bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) und beim Handelsblatt kam er zur FAZ , 18 Uhr: Rechtsanwalt Peter Möller Peter Möller hat sich mit seiner Kanzlei auf die Vertretung bei Straßenverkehrsdelikten spezialisiert. Neben seiner eigentlichen Kanzlei bei Weimar betreibt er zur Beratung von Fernfahrern sog. Autobahnkanzleien, die auf Rastplätzen stehen. Hier können die Fahrer während der Lenkpause zu einem seiner Anwälte gehen. Die Wirtschaftswoche prämierte 2009 seine Kanzlei als eine der 20 TOP-Kanzleien für Straßenverkehrsrecht. Zudem tritt er als Radarfalleninspektor in der Sendung Auto Mobil beim Fernsehsender VOX auf. Hier erklärt er als Verkehrsrechtsanwalt anhand von realen Fällen die Rechtsschutzmöglichkeiten von Autofahrern bei vermeintlichen Geschwindigkeits- und Ampelverstößen , 18 Uhr: Uwe H. Reuter Uwe H. Reuter ist seit 2003 Vorstandsvorsitzender der VHV Gruppe. Das Unternehmen hat seinen Ursprung in der 1919 gegründeten Haftpflicht-Versicherungsanstalt der Hannoverschen Baugewerks-und Berufsgenossenschaft (VHV) und in der 1875 gegründeten Hannoverschen Lebensversicherung AG (Hannoversche Leben). Seine heutigen Tätigkeitsfelder liegen im Bereich der Bauwirtschaft, bei Auto- und Haftpflichtversicherungen, im Bürgschafts- und Kautionsgeschäft und im Bereich Vorsorge und Vermögen. Uwe H. Reuter kam nach Stationen bei der Citibank, der SwissRe/AllianzGroup und der Zürich Gruppe Deutschland im Jahr 2002 als Vorstandsmitglied zur VHV Holding, deren Vorsitzender er seit 2003 ist , 18 Uhr: Rechtsanwalt Dr. h.c. Gerhard Strate Gerhard Strate ist ein bundesweit tätiger Strafverteidiger mit Sitz in Hamburg. Zu seinen Mandaten gehörten der Fall um Mutter Weimar, die Terroristenprozesse wegen des 11. Septembers 2001 sowie Prozesse diverser Kiez-Größen. Neben der Verteidigung in Strafsachen strengte er jedoch auch Verfahren an. So zitierte er die Bundesrepublik Deutschland wegen des Führens eines Angriffskriegs im Kosovo vor Gericht und betreibt aktuell Verfahren gegen Manager von BayernLB und HSH-Nordbank wegen Missmanagements. 27

33 Teil 3: Anwaltsorientierte Lehrveranstaltungen I. Wintersemester 2010/ Pflichtveranstaltungen* Übung und Vertiefung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Veith Mehde, Mag. rer. publ Übung im Bürgerlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Axel Metzger, LL.M. Zivilprozessrecht I Prof. Dr. Christian Wolf Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Strafprozessrecht Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Kriminologie Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Moot Court Wirtschafts- und Steuerstrafsachen (Blockveranstaltung) RA Dr. Heiko Ahlbrecht Verteidigung in Wirtschaftsstrafsachen (Blockveranstaltung) RA Dr. Heiko Ahlbrecht Rhetorik-Grundkurs (Blockveranstaltung) Dr. Arnd Stiel Strafverfahrensrecht III Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Internationales Zivilprozessrecht Prof. Dr. Christian Wolf Sozialrecht II Justitiar Dr. Karsten Scholz Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrecht (Blockveranstaltung) RA Rainer Bähr RA Dr. Sonja Lange Anwaltliches Berufsrecht (Blockveranstaltung) RA Christian Dahns RiBVerfG Prof. Dr. Reinhard Gaier Anwaltsbezogene Gebiete des besonderen Verwaltungsrechts (Blockveranstaltung) RiSächsVerfGH RA Prof. Dr. Andrea Versteyl Strafverteidigung I (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Michael Nagel Grundlagen der Vertragsgestaltung (Blockveranstaltung) Notar Dr. Sebastian Apfelbaum Notar Dr. Jens Bormann RA und Notar Prof. Dr. Ulrich von Jeinsen 2. ADVO-Z Veranstaltungen Rhetorik-Aufbaukurs (Blockveranstaltung) Dr. Arnd Stiel Juristische Medienkompetenz (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Nikolaus Forgó Kanzleimanagement und Gebührenrecht Michael Germ Sanktionenrecht Prof. Dr. Henning Radtke Allgemeine Verfahrensgrundsätze im Zivil-, Straf- sowie Öffentlichen Recht Prof. Dr. Christian Wolf Vergaberecht I RA Dr. Angela Dageförde Anwaltliche Prozessstrategien RA Dr. Josef Fullenkamp RA Prof. Dr. Ulrich von Jeinsen Mediation, Streitschlichtung/-vermeidung (Blockveranstaltung) RA und Mediatorin Dr. Elke Müller RA und Mediator Hilmar Voigt Willem C. Vis Moot Court (Blockveranstaltung) Binder/Hagner/Hasenstab/Wolf BAG Moot Court (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Roland Schwarze Elsa Moot Court (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Bernd Oppermann, LL.M. * Anwaltsorientierte Vorlesungen im Rahmen des Studiengangs erste juristische Prüfung 28

34 Teil 3: Anwaltsorientierte Lehrveranstaltungen II. Sommersemester Pflichtveranstaltungen* Verwaltungsprozessrecht RiVG Dr. Sebastian Lenz Übung und Vertiefung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M. Zivilprozessrecht II Prof. Dr. Christian Wolf Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Übung im Bürgerlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Axel Metzger, LL.M. Prof. Dr. Wolfgang Wurmnest, LL.M. Strafprozessrecht II Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Vergaberecht II RA Dr. Angela Dageförde Kriminologie II Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Wirtschaftsstrafrecht Prof. Dr. Carsten Momsen Strafvollzug Dr. Peter Best Jugendstrafrecht Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Anwaltliche Beratung und Vertragsgestaltung im Arbeitsrecht RA Dr. Peter Schrader Probleme der Strafverteidigung II (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Michael Nagel Introduction to the US-legal system (Blockveranstaltung) Paul Frankenstein Seminar Sozialrecht (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Hermann Buther Prof. Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M. Justitiar Dr. Karsten Scholz Rhetorik Grund- und Aufbaukurs (Blockveranstaltung) Dr. Arnd Stiel Europäisches und deutsches Wettbewerbsrecht einschließlich Wettbewerbsverfahrensrecht Prof. Dr. Peter Salje Moot Court Strafrecht RA Dr. Heiko Ahlbrecht 2. ADVO-Z Veranstaltungen Anwaltliches Berufsrecht (Blockveranstaltung) RA Christian Dahns RiBVerfG Prof. Dr. Reinhard Gaier Anwaltsbezogene Gebiete des Verwaltungsrechts (Blockveranstaltung) RiSächsVerfGH RA Prof. Dr. Andrea Versteyl Grundlagen der Vertragsgestaltung Notar Dr. Sebastian Apfelbaum Notar Dr. Jens Bormann RA Prof. Dr. Ulrich von Jeinsen Kanzleimanagement und Gebührenrecht Michael Germ Vertiefung und Ergänzung im Zivilverfahrensrecht RA Dr. Josef Fullenkamp RA am BGH Prof. Dr. Volkert Vorwerk Kriminologisches Seminar (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Europäisches Energierecht (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Dr. Peter Salje RA Dr. Kai Gent * Anwaltsorientierte Vorlesungen im Rahmen des Studiengangs erste Seminar im Arbeitsrecht (Blockveranstaltung) juristische Prüfung Prof. Dr. Ulrike Wendeling-Schröder 29

35 Teil 3: Anwaltsorientierte Lehrveranstaltungen III. Wintersemester 2011/ Pflichtveranstaltungen* Übung und Vertiefung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Ulrich Haltern, LL.M. Übung im Bürgerlichen Recht für Fortgeschrittene PD Dr. Steffen Schlinker Zivilprozessrecht I Prof. Dr. Christian Wolf Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Henning Radtke Strafprozessrecht I Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Kriminologie I Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Rhetorik-Grundkurs (Blockveranstaltung) Dr. Arnd Stiel Rhetorik-Aufbaukurs (Blockveranstaltung) Dr. Arnd Stiel Sanktionenrecht Prof. Dr. Henning Radtke Anwaltliches Berufsrecht RA Christian Dahns RiBVerfG Prof. Dr. Reinhard Gaier Probleme der Strafverteidigung I RA Prof. Dr. Michael Nagel Grundlagen der Vertragsgestaltung Notar Dr. Sebastian Apfelbaum Notar Dr. Jens Bormann RA und Notar Prof. Dr. Ulrich von Jeinsen 2. ADVO-Z Veranstaltungen Kanzleimanagement und Gebührenrecht Michael Germ Mediation, Streitschlichtung/-vermeidung RA und Mediatorin Dr. Elke Müller RA und Mediator Hilmar Voigt Sozialrecht IV Justitiar Dr. Karsten Scholz Willem C. Vis Moot Court (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Christian Wolf ICC International Commercial Mediation Competition Dr. Jürgen Klowait Allgemeine Verfahrensgrundsätze im Zivil-, Straf- sowie Öffentlichen Recht Prof. Dr. Christian Wolf Vergaberecht I RA Dr. Angela Dageförde Strafverfahrensrecht III Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Internationales Zivilprozessrecht Prof. Dr. Christian Wolf Sozialrecht II Justitiar Dr. Karsten Scholz Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrecht RA Rainer Bähr RA Dr. Sonja Lange * Anwaltsorientierte Vorlesungen im Rahmen des Studiengangs erste juristische Prüfung 30

36 Teil 3: Anwaltsorientierte Lehrveranstaltungen IV. Sommersemester Pflichtveranstaltungen* Übung und Vertiefung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Veith Mehde, Mag. rer. publ Übung im Bürgerlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Petra Buck-Heeb Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Carsten Momsen Zivilprozessrecht II Prof. Dr. Christian Wolf Allgemeine Verfahrensgrundsätze im Zivil-, Straf- sowie Öffentlichem Recht Prof. Dr. Christian Wolf Europäisches und deutsches Wettbewerbsrecht einschließlich Wettbewerbsverfahrensrecht Prof. Dr. Dr. Peter Salje Vergaberecht II RA Dr. Angela Dageförde Verwaltungsprozessrecht RiVG Dr. Sebastian Lenz Moot Court Strafrecht RA Dr. Heiko Ahlbrecht Strafprozessrecht II Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Kriminologie II Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Rhetorik-Grundkurs (Blockveranstaltung) Dr. Arnd Stiel Juristische Medienkompetenz (Blockveranstaltung) Christian Hawellek Strafverfahrensrecht III Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Jugendstrafrecht Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Strafvollzug Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Sozialrecht IV.2 Justitiar Dr. Karsten Scholz Seminar zum Anwaltlichen Berufsrecht RA Christian Dahns RiBVerfG Prof. Dr. Reinhard Gaier Probleme der Strafverteidigung I (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Michael Nagel Internationale Streitbeilegung Prof. Dr. Ulrich Haltern, LL.M. 2. ADVO-Z Veranstaltungen Anwaltliches Berufsrecht (Blockveranstaltung) RA Christian Dahns RiBVerfG Prof. Dr. Reinhard Gaier Anwaltsbezogene Gebiete des Verwaltungsrechts (Blockveranstaltung) RiSächsVerfGH RA Prof. Dr. Andrea Versteyl Grundlagen der Vertragsgestaltung Notar Dr. Sebastian Apfelbaum Notar Dr. Jens Bormann RA Prof. Dr. Ulrich von Jeinsen Kanzleimanagement und Gebührenrecht Michael Germ Vertiefung und Ergänzung im Zivilverfahrensrecht RA Dr. Josef Fullenkamp RA am BGH Prof. Dr. Volkert Vorwerk * Anwaltsorientierte Vorlesungen im Rahmen des Studiengangs erste juristische Prüfung 31

37 Teil 3: Anwaltsorientierte Lehrveranstaltungen V. Wintersemester 2012/ Pflichtveranstaltungen* Übung und Vertiefung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Kay Waechter Übung im Bürgerlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Stephan Meder Zivilprozessrecht I Prof. Dr. Christian Wolf Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Carsten Momsen Strafprozessrecht I Prof. Dr. Carsten Momsen Rhetorik-Grundkurs (Blockveranstaltung) Dr. Arnd Stiel Rhetorik-Aufbaukurs (Blockveranstaltung) Dr. Arnd Stiel Sanktionenrecht Prof. Dr. Henning Radtke Allgemeine Verfahrensgrundsätze im Zivil-, Straf- sowie Öffentlichen Recht Prof. Dr. Christian Wolf Probleme der Strafverteidigung I RA Prof. Dr. Michael Nagel Grundlagen der Vertragsgestaltung Notar Dr. Sebastian Apfelbaum Notar Dr. Jens Bormann RA und Notar Prof. Dr. Ulrich von Jeinsen 2. ADVO-Z Veranstaltungen Kanzleimanagement und Gebührenrecht Michael Germ Mediation, Streitschlichtung/-vermeidung RA und Mediator Hilmar Voigt Sozialrecht IV Justitiar Dr. Karsten Scholz Willem C. Vis Moot Court (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Christian Wolf ICC International Commercial Mediation Competition Prof. Dr. Rouven Bodenheimer Vergaberecht I RA Dr. Angela Dageförde Strafverfahrensrecht III Prof. Dr. Carsten Momsen Internationales Zivilprozessrecht Prof. Dr. Christian Wolf Sozialrecht II Justitiar Dr. Karsten Scholz Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrecht RA Rainer Bähr RA Dr. Sonja Lange Anwaltliches Berufsrecht RA Christian Dahns RiBVerfG Prof. Dr. Reinhard Gaier * Anwaltsorientierte Vorlesungen im Rahmen des Studiengangs erste juristische Prüfung 32

38 Teil 3: Anwaltsorientierte Lehrveranstaltungen VI. Sommersemester Pflichtveranstaltungen* Übung und Vertiefung im Öffentlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Veith Mehde, Mag. rer. publ Übung im Bürgerlichen Recht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Christian Wolf Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Zivilprozessrecht II Prof. Dr. Christian Wolf Strafprozessrecht II Prof. Dr. Carsten Momsen Kriminologie II Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Rhetorik-Grundkurs (Blockveranstaltung) Dr. Arnd Stiel Juristische Medienkompetenz (Blockveranstaltung) Christian Hawellek Strafverfahrensrecht III Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Jugendstrafrecht Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Strafvollzug Prof. Dr. Bernd-Dieter Meier Allgemeine Verfahrensgrundsätze im Zivil-, Straf- sowie Öffentlichem Recht Prof. Dr. Christian Wolf Europäisches und deutsches Wettbewerbsrecht einschließlich Wettbewerbsverfahrensrecht Prof. Dr. Peter Salje Vergaberecht II RA Dr. Angela Dageförde Verwaltungsprozessrecht RiVG Dr. Sebastian Lenz Moot Court Strafrecht RA Dr. Heiko Ahlbrecht 2. ADVO-Z Veranstaltungen Anwaltliches Berufsrecht (Blockveranstaltung) RA Christian Dahns RiBVerfG Prof. Dr. Reinhard Gaier Anwaltsbezogene Gebiete des Verwaltungsrechts (Blockveranstaltung) RiSächsVerfGH RA Prof. Dr. Andrea Versteyl Grundlagen der Vertragsgestaltung Notar Dr. Sebastian Apfelbaum Notar Dr. Jens Bormann RA Prof. Dr. Ulrich von Jeinsen Kanzleimanagement und Gebührenrecht Michael Germ Sozialrecht IV.2 Justiziar Dr. Karsten Scholz Seminar zum Anwaltlichen Berufsrecht RA Christian Dahns RiBVerfG Prof. Dr. Reinhard Gaier Probleme der Strafverteidigung I (Blockveranstaltung) Prof. Dr. Michael Nagel Vertiefung und Ergänzung im Zivilverfahrensrecht RA Dr. Josef Fullenkamp RA am BGH Prof. Dr. Volkert Vorwerk Internationale Streitbeilegung Prof. Dr. Ulrich Haltern, LL.M. * Anwaltsorientierte Vorlesungen im Rahmen des Studiengangs erste juristische Prüfung 33

39 Teil 4: Forschungsergebnisse I. Wissenschaftliche Veröffentlichungen a) Rechtsanwalt Moritz von Bismarck Grundpfandrechte: Der rechtsgeschäftliche Zweiterwerb und die Gegenrechte, in: Juristische Arbeitsblätter 2011, S Grundpfandrechte: Einführung in die Rechtsverhältnisse und den Ersterwerb, in: Juristische Arbeitsblätter 2011, S Die Besicherung internationaler Konsortialkredite Eine Untersuchung der Rechtswirksam- und Insolvenzfestigkeit typischer und atypischer Kreditsicherheiten aus Sicht des Kreditgebers (Dissertation, angenommen noch nicht veröffentlicht). b) Professor Dr. Frauke Brosius-Gersdorf Monografien Demografischer Wandel und Familienförderung, Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2011 (806 Seiten). Herausgeberschaften Hartz IV im Umbruch - Aktuelle Entwicklungen bei der Trägerschaft und den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende, mit Hartmut Bauer und Christiane Büchner, Reihe KWI-Schriften (Kommunalwissenschaftliches Institut der Universität Potsdam), Band 4, Universitätsverlag Potsdam 2011 (110 Seiten). Hannoverscher Kommentar zur Niedersächsischen Verfassung, Handkommentar, mit Volker Epping, Hermann Butzer, Ulrich Haltern, Veith Mehde und Kay Waechter, Nomos Verlag, Baden-Baden Aufsatzbeiträge in Zeitschriften und in Sammelwerken Die Rolle des Staates in der Kinderbetreuung: Betreuungsgeld oder Förderung der Kinderbetreuung in Tageseinrichtungen und Tagespflege?, in: Recht der Jugend und des Bildungswesens (RdJB) 2011, S (Inwieweit) Steht Art. 7 Abs. 1 GG einer Vollkommunalisierung von Schulangelegenheiten entgegen?, in: Hans-Günter Henneke (Hrsg.), Stärkung kommunaler Bildungskompetenzen, Stuttgart 2011, S (Inwieweit) Steht Art. 7 Abs. 1 GG einer Vollkommunalisierung von Schulangelegenheiten entgegen?, in: Der Landkreis (DL) 2011, S Hartz IV im Umbruch. Einführende Problemskizze, mit Hartmut Bauer, in: Hartmut Bauer / Christiane Büchner / Frauke Brosius-Gersdorf (Hrsg.), Hartz IV im Umbruch - Aktuelle Entwicklungen bei der Trägerschaft und den Leistungen der Grundsicherung für Arbeit-suchende, Reihe KWI-Schriften (Kommunalwissenschaftliches Institut der Universität Potsdam), Band 4, Universitätsverlag Potsdam 2011, S Privatschulen zwischen Autonomie und staatlicher Aufsicht, in: Die Verwaltung 2012, S Erziehungsrecht der Eltern und Kindeswohl - wer entscheidet über die Beschneidung von Jungen?, in: Juristische Arbeitsblätter (JA) 2012, Heft 11, Editorial, S. 1. Das Betreuungsgeldgesetz ist verfassungswidrig!, in: Neue Juristische Wochenschrift aktuell (NJW-aktuell) 51/2012, S. 14. Gleichstellung von Ehe und Lebenspartnerschaft, in: FamFR 2013, S Das neue Betreuungsgeldgesetz - Familienförderung wider das Grundgesetz, in: NJW 2013, S Entscheidungsanmerkungen Keine Verletzung des Ehe- und Familiengrundrechts durch Ablehnung der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis wegen fehlenden Visums, Anmerkung zu BVerfG vom BvR 2625/10, in: Familienrecht und Familienverfahrensrecht (FamFR) 2011, S Antragsbefugnis eines Elternteils mit gemeinsamem Sorgerecht bzgl. der Verpflichtung der Schulbehörde zur Aufnahme des Kindes 34

40 Teil 4: Forschungsergebnisse an einer bestimmten Schule, Anmerkung zu OVG Berlin-Brandenburg vom OVG 3 S 93/11, in: Familienrecht und Familienverfahrensrecht (FamFR) 2011, S Kleinere Beiträge / Varia Auf die Familie kommt es an Demografischer Wandel erfordert gesetzgeberisches Handeln, in: PUBLICUS 2011, S c) Rechtsanwalt Honorarprofessor Dr. Wolfgang Büchner VoIP: Reap the Benefits but Understand the Risks, in: Mondaq Business Briefing, Mai d) Professor Dr. Hermann Butzer Herausgeberschaften der moderne staat dms. Zeitschrift für Public Policy, Recht und Management, Verlag Barbara Budrich, Leverkusen, Heft 1/2011 und Heft 2/2011; Mitherausgeber. Hannoverscher Kommentar zur Niedersächsischen Verfassung, Handkommentar, mit Volker Epping, Frauke Brosius-Gersdorf, Ulrich Haltern, Veith Mehde und Kay Waechter, Nomos Verlag, Baden-Baden Aufsatzbeiträge in Zeitschriften und in Sammelwerken Arzneimittel-Zwangsrabatte zugunsten der PKV - Zur Verfassungsmäßigkeit von 1 AMRabG, mit Torsten Soffner, in: Neue Zeitschrift für Sozialrecht (NZS) 2011, S Berufsständische Versorgungswerke, in: Winfried Kluth (Hrsg.), Handbuch des Kammerrechts, 2. Auflage, Baden-Baden 2011, S Wissenschaftliche Beratung der Politik durch Rechtsgutachten, in: Wolfram Lamping / Henning Schridde (Hrsg.), Der konsultative Staat. Reformpolitik und Politikberatung, Lever-kusen 2011, S Wirtschaftlichkeit im Verwaltungsrecht, in: Bernhard Blanke / Frank Nullmeier / Christoph Reichard / Göttrik Wewer (Hrsg.), Handbuch zur Verwaltungsreform, 4. Auflage, Wiesbaden 2011, S Entstehung des Landes und Entwicklung des Verfassungsrechts seit 1946, in: Volker Epping / Hermann Butzer / Frauke Brosius-Gersdorf / Ulrich Haltern / Veith Mehde / Kay Waechter, Hannoverscher Kommentar zur Niedersächsischen Verfassung, Baden-Baden 2012, S Gesetzeskommentierungen Kommentierungen zu Art. 18 GG (Verwirkung von Grundrechten); Art. 38 GG (Wahl; freies Mandat); Art. 46 GG (Indemnität und Immunität der Abgeordneten); Art. 47 GG (Zeugnisverweigerungsrecht der Abgeordneten); Art. 48 GG (Ansprüche der Abgeordneten); Art. 114 GG (Rechnungslegung; Bundesrechnungshof); Art. 137 GG (Wählbarkeit von Beamten, Soldaten und Richtern), in: Volker Epping / Christian Hillgruber (Hrsg.), Beck scher Online-Kommentar Grundgesetz (BeckOK GG), München 2008 (Edition 9 [2/2011] bis Edition 12 [10/2011]). Kommentierung zu Art. 119 GG (Flüchtlinge und Vertriebene), 62. Ergänzungslieferung August 2011, in: Theodor Maunz / Günter Dürig (Begr.) / Roman Herzog / Rupert Scholz / Matthias Herdegen / Hans H. Klein (Hrsg.), Grundgesetz. Kommentar, München (39 Druckseiten). Kommentierung zu 48 SGB VI (Waisenrente), in: Franz Ruland / Joachim Försterling (Hrsg.), Gemeinschaftskommentar zum Sozialgesetzbuch Gesetzliche Rentenversicherung (GK-SGB VI), Neuwied / Kriftel 2011 (64 Druckseiten). Art. 1 Abs. 1, Abs. 3, Abs. 4 NV (Vorgängerländer Niedersachsens, Landessymbole, Hauptstadt), Art. 7 NV (Aufgaben des Landtags), Art. 72 NV (Besondere Belange und überkommene Einrichtungen der ehemaligen Länder), Art. 73 NV (Übertragung von Hoheitsrechten), Art. 76 NV (Übergangsvorschrift für die Wahlperioden), Art. 77 NV (Übergangsvorschrift für die Besetzung des Staatsgerichtshofs), Art. 78 NV (Inkrafttreten), in: Volker Epping / Hermann Butzer / Frauke Brosius-Gersdorf / Ulrich Haltern / Veith Mehde / Kay Waechter (Hrsg.), Hannoverscher Kommentar zur Niedersächsischen Verfassung, Baden-Baden 2012 (S , 35

41 Teil 4: Forschungsergebnisse S , S , S , S ). Art. 18 GG (Verwirkung), Art. 38 GG (Wahl; freies Mandat), Art. 46 GG (Indemnität und Immunität der Abgeordneten), Art. 47 GG (Zeugnisverweigerungsrecht der Abgeordneten), Art. 48 GG (Ansprüche der Abgeordneten), Art. 114 GG (Rechnungslegung; Bundesrechnungshof), Art. 137 GG (Wählbarkeit von Beamten, Soldaten und Richtern), in: Volker Epping / Christian Hillgruber (Hrsg.), Beck scher Online-Kommentar zum Grundgesetz (BeckOK GG), Verlag C.H. Beck, München 2008 (Edition 13 [1/2012] bis Edition 17 [4/2012]). 32 SGB V (Heilmittel), 33 SGB V (Hilfsmittel), 36 SGB V (Festbeträge für Hilfsmittel), 124 SGB V (Zulassung von Leistungsbringern von Hilfsmitteln), 125 SGB V (Rahmenempfehlungen und Verträge), 126 SGB V (Versorgung durch Vertragspartner), 127 SGB V (Verträge), 128 SGB V (Unzulässige Zusammenarbeit zwischen Leistungserbringern und Vertragsärzten), 138 SGB V (Neue Heilmittel), 139 SGB V (Hilfsmittelverzeichnis, Qualitätssicherung bei Hilfsmitteln), in: Ulrich Becker / Thorsten Kingreen (Hrsg.), SGB V. Gesetzliche Krankenversicherung, Kommentar, 3. Auflage, München 2012 (S , S , S , S ). Kleinere Beiträge / Varia Lemma Indemnität (D), in: Albrecht Cordes / Heiner Lück / Dieter Werkmüller (Hrsg.), Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HRG), 2. Auflage, Bd. II, 13. Lieferung, Berlin 2011, Sp Burckhard Tiemann, Die Einwirkungen des Rechts der Europäischen Union auf die Krankenversicherung, Gesundheitsversorgung und Freien Heilberufe in der Bundesrepublik Deutschland, Berlin 2011, in: Neue Zeitschrift für Sozialrecht (NZS) 2012, S e) Dipl.-Jur. Nassim Eslami Kommentierung der 1025 bis 1041 und 1066, in: Volkert Vorwerk/Christian Wolf (Hrsg.) Beck scher Online-Kommentar ZPO (BeckOK ZPO), zusammen mit Christian Wolf, 10. Edition, Stand Juristische Literatur- und Medienkunde, mit Sven Hasenstab in: Juristische Arbeitsblätter (JA) Sonderheft für Erstsemester 2011, S. 95 bis 101. f) RiBVerfG Honorarprofessor Dr. Reinhard Gaier Aufsatzbeiträge in Zeitschriften und in Sammelwerken Der moderne liberale Zivilprozess, in: NJW 2013, S Die Rolle des Sachverständigen in einem antezedierten Verfahren, in: DS 2013, S Ist die Zivilprozessordnung noch ein modernes Verfahrensrecht?, mit: Tobias Freudenberg in: ZRP 2013, S Neue Gestaltung des Zivilrechtsstreits für den Bauprozess, in: BauR 2013, Der verfassungsrechtliche Rahmen für die Organisation der Anwaltschaft, in: BRAK-Mitt 2012, S Die Durchsetzung verfassungsgerichtlicher Entscheidungen, in: JuS 2011, Verfassungsrechtliche Vorgaben für die Zulassung der Berufung im Verwaltungsstreitverfahren, in: NVwZ 2011, S Der Beruf des Arztes im Licht der Berufsfreiheit, in: Festschrift für Renate Jaeger - Grundrechte und Solidarität, 2011, S Entscheidungsbesprechung Weisungsbefugnisse der Dienstaufsicht bei der Dokumentation notarieller Verwahrungsgeschäfte zu BVerfG, Beschl. v BvR 3017/09, ZNotP 2012, 269, in: ZNotP 2012, S Gesetzeskommentierungen Kommentierung der Vor 903 Abschnitt I III im Münchener Kommentar zum BGB, 6. Auflage Kommentierung 314, im Münchener Kommentar zum BGB, 6. Auflage

42 Teil 4: Forschungsergebnisse g) Ass.-Jur. Sven Hasenstab Aufsatzbeiträge in Zeitschriften Hybride Verfahrensgestaltung internationaler Schiedsverfahren, mit Christian Wolf in: RIW 2011, S CEAC Arbitration Bridging the Gap between China and Europe, mit Thomas Weimann und Christine Heeg in: Austrian Yearbook of International Arbitration 2013, Wien 2013, S Juristische Literatur- und Medienkunde, mit Nassim Eslami in: Juristische Arbeitsblätter (JA) Sonderheft für Erstsemester 2011, S. 95 bis 101. Beiträge und Berichte EU-Kommission: Entwurf für einheitlich fakultatives EU-Kaufrecht, in: CR Aktuell 2011, S. R 110. EU-Generalanwalt zum Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen, in: CR Aktuell 2012, S. R 43. BSA Piraterie-Studie: Deutschland auf Platz 7 der größten Märkte für unlizenzierte Software, in: CR Aktuell 2012, S. R 58 bis R 59. BMJ: Weg frei für EU-Patentgericht, in: CR Aktuell 2013, S. R 23. Rechtssprechungsreporte EuGH: Kein urheberrechtlicher Schutz für Benutzeroberflächen, CR Aktuell 2011, S. R 11. AG Erfurt: YouTube als Strafminderungsgrund, CR Aktuell 2011, S. R 12 bis R 13. BGH: Check-Mail keine Autorisierung von Werbeanrufen, CR Aktuell 2011, S. R 23 bis R 24. OLG Köln: Kein Auskunftsanspruch bei unzuverlässiger IP-Adressermittlung, CR Aktuell 2011, S. R 35 bis R 36. TGI Paris: Missbräuchliches Forum Shopping bei vermeintlicher Internet-Verleumdung, CR Aktuell, S. R 39 bis R 40. BGH: Nur eine Anwaltsgebühr bei gleichzeitiger Abmahnung von Printprodukt und Internetportal, CR Aktuell 2011, S. R 49. KG Berlin: Mediale Wiedergabe privater s rechtswidrig, CR Aktuell 2011, S. R 58. BGH: Keine Sperre von Mobilfunkkarten aus geringfügigem Anlass, CR Aktuell 2011, S. R 75. KG Berlin: Haftung von Hotel-Bewertungsportal nur bei Kenntnis falscher Bewertungen, CR Aktuell 2011, S. R 89. LG Köln: Keine Sperrpflicht für Zugangs-Provider bei illegalen Filesharing-Seiten, CR Aktuell 2011, S. R 99 bis R 100. BGH: Gerichtsstand und Verantwortlichkeit von Hostprovidern, CR Aktuell 2011, S. R 119 bis R 120. EuGH: Zuständigkeit des Wohnsitzgerichts bei Persönlichkeitsverletzungen, CR Aktuell 2011, S. R 120 bis R 121. OLG Hamm: Vorheriger Ankauf keine Abgrenzung zwischen privatem und gewerblichem ebay-verkauf, CR Aktuell 2012, S. R 17 bis R 18. OLG Hamburg: Online-Speicher-Dienst als Störer, CR Aktuell 2012, S. R 35. EuGH: Fußballspielpläne ohne urheberrechtlichen Schutz, CR Aktuell 2012, S. R 36. BGH: Aus für Klage gegen France Telecom wegen UMTS-Lizenzen, CR Aktuell 2012, S. R 67 bis R 68. EuGH: Handel mit gebrauchten Softwarelizenzen rechtmäßig, CR Aktuell 2012, S. R 79. LG Essen: Kein Online-Pranger bei Erotik-Downloads, CR Aktuell 2012, S. R 100 bis R 101. LG Köln: Verstoß der Tagesschau App gegen Wettbewerbsrecht, CR Aktuell 2012, S. R LG Regensburg: Massenabmahnungen wegen fehlerhaftem Facebook-Impressum, CR Aktuell 2013, S. R 25 bis R 26. LG München I: Beweislastverteilung bei Störerhaftung für Filesharing, CR Aktuell 2013, S. R 49 bis R 50. OLG Dresden: Kein Schadensersatz wegen Betriebs einer Mobilfunksendeanlage, CR Aktuell 2013, S. R 55. BGH: Vorlage an EuGH wegen urheberrechtlicher Zulässigkeit von Framing, CR Aktuell 2013, S. R 58. BGH: Containersignatur genügt Anforderungen an qualifizierte elektronische Signatur, CR Aktuell 2013, S. R 68. EuGH: Gerätevergütung an VG WORT auch für Drucker, CR Aktuell 2013, S. R 80. BFH: Auskunftspflicht für Betreiber zu Umsätzen auf Vertriebsplattformen, CR Aktuell 2013, R83-R84. Düsseldorf: Kein grenzenloses Surfen ohne Peer-to-Peer, CR Aktuell 2013, S. R 92 bis R

43 Teil 4: Forschungsergebnisse h) Rechtsanwalt Honorarprofessor Dr. Benno Heussen Monografien Anwaltsunternehmen führen Erfahrungen, Ideen, Anregungen, 2. Auflage, Verlag C.H. Beck, München, in Gemeinschaft mit Helbing & Lichtenhahn, Basel Ungewöhnliches Doppelspiel, Anwaltsbiographie Alfred Kroth, Privatdruck, Berlin 2011 (383 Seiten). Zwangsvollstreckung für Anfänger, mit Maximilian Damm, 10. Auflage, Verlag C.H. Beck, München Herausgeberschaften Computerrechts-Handbuch, Informationstechnologie in der Rechts- und Wirtschaftspraxis, mit Wolfgang Kilian, 29. Ergänzungslieferung. Stand Februar 2011 und 30. Ergänzungslieferung Stand September 2011, Verlag C.H. Beck, München 2012 (November 2011). Beck sches Rechtsanwalts-Handbuch (seit 1989), mit Hans-Ulrich Büchting, 10. Auflage, Verlag C.H. Beck, München Aufsatzbeiträge in Zeitschriften und in Sammelwerken Geschichte der Arbeitsgemeinschaft Anwaltsmanagement im DAV, in: Burkhard Binnewies / Rainer Spatscheck (Hrsg.), Festschrift für Michael Streck, Köln 2011, S Anwaltsunternehmen führen, was bedeutet das?, in: Anwaltsrevue 2011, S Fiat justitia - pereat mundus. Über die tödlichen Gefahren falscher Übersetzungen, in: Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP) 2011, S Konflikte zwischen Partnern, in: Anwaltsrevue 2011, S Mutter Staat und Kevins Skibrille, in: MERKUR 2011, S Europa als Fusionsprojekt, in: MERKUR - Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 2012, S Rezensionen Claudia Schiebion (Hrsg.), Kanzleimanagement in der Praxis, Wiesbaden 2011, in: Anwaltsblatt (AnwBl) 2011, S. XXVIII. Ferdinand von Schirach, Der Fall Collini, München 2011 (208 Seiten), in: Anwaltsblatt (AnwBl) 2011, S. XXXII. Christoph M. Vaagt, Erfolgreiche Strategien von Wirtschaftskanzleien, Frankfurt 2011, in: Anwaltsblatt (AnwBl) 2011, S. XXXIV. Astrid Auer-Reinsdorff / Isabell Conrad (Hrsg.), Beck sches Mandatshandbuch IT-Recht, Verlag C.H. Beck, München 2011, in: Newsdienst der Redaktion der Zeitschrift für Datenschutz (ZD-Aktuell) 2012, Kleinere Beiträge / Varia Die Leute haben eine gewisse Ahnung, was sie von ihren Anwälten erwarten können, Interview, in: Schweitzer Fachinformationen (Hrsg.), schweitzer forum 02/2011, S. 8. Im ganzen Schönfelder kommt das Wort Gerechtigkeit nicht vor - Zum Tod des Richters und Schriftstellers Herbert Rosendorfer, in: Neue Juristische Wochenschrift (NJW) 2012, S Im Schönfelder gibt s das Wort Gerechtigkeit nicht Interview mit dem Schriftsteller und ehemaligen Richter Herbert Rosendorfer, der im September 2012 verstorben ist, in: Anwaltsblatt 2012, S Arbeit, Macht, Kultur; Konferenzräume in Anwaltskanzleien, in: Anwaltsblatt 2012, S i) Rechtsanwalt und Notar Honorarprofessor Dr. Ulrich von Jeinsen Kommentierung der 585 bis 597 BGB (Landpachtrecht), in: Staudinger BGB, Neubearbeitung

44 Teil 4: Forschungsergebnisse j) Professor Dr. Carsten Momsen Herausgeberschaften Reihe Schriften zum Strafrecht und Strafprozeßrecht, Band , mit Manfred Maiwald, Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main / Berlin / Bern / Bruxelles / New York / Oxford / Wien Monografien Wirtschaftsstrafrecht - Handbuch für die Unternehmens- und Anwaltspraxis, Ausführliche Darstellung von Haftungsregime und Haftungsrisiken von Unternehmen bei Wirtschaftsdelikten, mit Thomas Grützner, C.H.Beck Verlag, Aufsatzbeiträge in Zeitschriften und in Sammelwerken Zur Beweiskraft des Sitzungsprotokolls bei Verfahrensabsprachen, in: Manfred Heinrich / Christian Jäger / Hans Achenbach / Bernd Schünemann u.a. (Hrsg.), Strafrecht als Scientia Universalis: Festschrift für Claus Roxin zum 80. Geburtstag, Berlin / New York 2011, S Der Compliance-Officer als Unterlassungsgarant, in: Hans-Ullrich Paeffgen / Martin Böse / Urs Kindhäuser / Stephan Stübinger / Torsten Verrel / Rainer Zaczyk (Hrsg.), Strafrechts-wissenschaft als Analyse und Konstruktion: Festschrift für Ingeborg Puppe zum 70. Geburts-tag, Berlin 2011, S Internal Investigations zwischen arbeitsrechtlicher Mitwirkungspflicht und strafprozessualer Selbstbelastungsfreiheit, in: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 2011, S Korruption oder Klimapflege? - Zur strafrechtlichen Relevanz einer drittbegünstigenden Sponsoring-Vereinbarung, mit Rainer Cherkeh, in: Sciamus 2011, S Verfahrensregeln für interne Ermittlungen - Kritische Würdigung der Thesen der BRAK zum Unternehmensanwalt im Strafrecht, mit Thomas Grützner, in: Der Betrieb (DB) 2011, S Whistleblowing als außerordentlicher Kündigungsgrund? - Zugleich Anmerkung zu EGMR, Urt. v /08 (Heinisch v. BRD), mit Thomas Grützner und Andreas Oonk, in: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 2011, S Criminal penalties in the fight against doping?, in: Eike Emrich / Werner Pitsch (Hrsg.), Sport and Doping - The Analysis of an Antagonistic Symbiosis, Frankfurt 2011, S Measures to increase compliance on the part of the international sports federations in the fight against doping - some thoughts on the effectiveness of incorporating the principle of subsidiarity into the WADC, mit Katja Senkel und Eike Emrich, in: Eike Emrich / Werner Pitsch (Hrsg.), Sport and Doping - The Analysis of an Antagonistic Symbiosis, Frankfurt 2011, S Auswirkungen des deutsch-schweizerischen Steuerabkommens auf die Verteidigung in Steuerstrafsachen, mit Armin von Döllen, in: Informationen des Bremischen Anwaltsvereins (BAV-Info) 2/2012, S Strafrecht - ein effizientes Instrument im Anti-Doping-Kampf?, in: Christoph Asmuth / Christoph Binkelmann (Hrsg.), Entgrenzungen des Machbaren? - Doping zwischen Recht und Moral, Bielefeld 2012, S StGB Straflosigkeit des Betriebsinhabers und Strafbarkeit von Drittvorteilen?, mit Nicolai Behr in: NZWiSt 2013, S. 88. Das Im-Stich-Lassen in hilfloser Lage i. S. von 221 I Nr. 2 StGB: Ein echtes Unterlassungsdelikt? In: StV 2013, S. 54. Gesetzeskommentierungen Kommentierungen zu 14 StGB (Handeln für einen anderen), 32 StGB (Notwehr), 34 StGB (Rechtfertigender Notstand), 35 StGB (Entschuldigender Notstand), 264 StGB (Subventionsbetrug), 264a StGB (Kapitalanlagebetrug), 265b StGB (Kreditbetrug), StGB (Straftaten gegen den Wettbewerb), in: Bernd von Heintschel-Heinegg (Hrsg.), Beck scher Online-Kommentar StGB (BeckOK StGB), München 2006 (Edition 14 [2/2011] bis Edition 22 [3/2013]). Kommentierungen zu StPO (Allgemeine Vorschriften über Rechtsmittel), in: Dieter Dölling / Gunnar Duttge / Dieter Rössner (Hrsg.), Gesamtes Strafrecht - StGB, StPO, Nebengesetze. Handkommentar, 2. Auflage, Baden-Baden StGB (Handeln für einen anderen), 32 StGB (Notwehr), 34 StGB (Rechtfertigender Notstand), 35 StGB (Entschuldigender Not stand), 264 StGB (Subventionsbetrug), 264a StGB (Kapitalanlagebetrug), 265b StGB (Kreditbetrug), StGB (Straftaten gegen den Wettbewerb), in: Bernd von Heintschel-Heinegg (Hrsg.), Beck scher Online Kommentar zum StGB (BeckOK StGB), München 2006 (Edition 18 [2/2012] bis Edition 21 [12/2012]). 39

45 Teil 4: Forschungsergebnisse Rezensionen Thomas Grützner / Ulf Hommel / Klaus Moosmayer (Hrsg.), Anti-Bribery Risk Assessment - A Systematic Overview of 151 countries, in: Börsen-Zeitung vom , S. 16. k) Rechtsanwalt Honorarprofessor Dr. Michael Nagel Die Ohnmacht der Verteidigung vor der Macht der Richter?, in: StraFo 2013, S l) Rechtsanwalt Honorarprofessor Dr. Klaus Neef Reichweite des CGZP-Beschlusses - Offene Fragen und prozessuale Hürden, in: NZA 2011, S m) RiBGH Honorarprofessor Dr. Henning Radtke Herausgeberschaften Strafprozessordnung (StPO), Kommentar, mit Olaf Hohmann, Verlag Franz Vahlen, München Neue Zeitschrift für Strafrecht (NStZ), Hefte 1/ /2012, C.H. Verlag Beck; Mitherausgeber. Monografien Enzyklopädie Europarecht (EnzEuR) Band 9 Europäisches Strafrecht mit polizeilicher Zusammenarbeit, mit Martin Böse (Hrsg.) uva, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden Aufsatzbeiträge in Zeitschriften und in Sammelwerken Gefahr und Gefährlichkeit bei den Straßenverkehrsdelikten, in: Claudius Geisler / Erik Kraatz Joachim Kretschmer / Hartmut Schneider / Christoph Sowada (Hrsg.), Festschrift für Klaus Geppert zum 70. Geburtstag am 10. März 2011, Berlin / New York 2011, S Objektive Zurechnung von Erfolgen im Strafrecht bei Mitwirkung des Verletzten und Dritter an der Herbeiführung des Erfolgs, in: Hans-Ullrich Paeffgen / Martin Böse / Urs Kindhäuser / Stephan Stübinger / Torsten Verrel / Rainer Zaczyk (Hrsg.), Strafrechtswissenschaft als Analyse und Konstruktion, Festschrift für Ingeborg Puppe zum 70. Geburtstag, Berlin 2011, S Strafbarer Verbraucherbankrott? Die Anwendbarkeit des Insolvenzstrafrechts auf die Verbraucherinsolvenz, in: Uwe Hellmann / Christian Schröder (Hrsg.), Festschrift für Hans Achenbach, Heidelberg 2011, S Konzeptionen für ein gerechteres Strafverfahren, in: Johannes Goldenstein (Hrsg.), Mehr Gerechtigkeit - Aufbruch zu einem besseren Strafverfahren, Loccumer Protokoll 09/11, Rehburg-Loccum 2011, S Die Entwicklung der Absprachen im Strafprozess, in: Peter Götz von Olenhusen (Hrsg.), Festschrift 300 Jahre Oberlandesgericht Celle, Göttingen 2011, S Schuldgrundsatz und Sicherungsverwahrung - Freiheitsgarantien im zweispurigen Sanktionensystem, in: Goltdammer s Archiv für Strafrecht (GA) 2011, S Europäisches Jugendstrafrecht?, in: Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe (ZJJ) 2011, S Die Bedeutung der Beschwer im Rechtsmittelsystem der StPO - Überlegungen anhand von Entscheidungen bezüglich stationärer Maßregeln der Besserung und Sicherung, in: Manfred Heinrich / Christian Jäger / Bernd Schünemann u.a. (Hrsg.), Festschrift für Claus Roxin zum 80. Geburtstag am 15. Mai Strafrecht als Scientia Universalis, Band 2, Berlin / New York 2011, S Der strafprozessuale Tatbegriff auf europäischer und nationaler Ebene, in: Neue Zeitschrift für Strafrecht (NStZ) 2012, S Wahrheitsermittlung im Strafverfahren, in: Goltdammer s Archiv für Strafrecht (GA) 2012, S Straffreiheit durch Führerbefehl? Die Rechtswirkung von nationalsozialistischem Rechtsverständnis in der Militärjustiz am Beispiel von SSund Polizeigerichtsbarkeit sowie Wehrmachtjustiz, , mit Kerstin von Lingen und Christopher Theel, in: Zeitschrift der Savigny- Stiftung für Rechtsgeschichte (ZRG), Germanistische Abteilung, 129. Band (2012), S

46 Teil 4: Forschungsergebnisse Befehlsnotstand, Handeln auf Befehl und übergesetzlicher Notstand in der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs für die Britische Zone (OGH-BZ) und deren Bedeutung für das aktuelle Völkerstrafrecht, in: Justizakademie des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.), Juristische Zeitgeschichte, Band 19: Verbrechen gegen die Menschlichkeit - Der Oberste Gerichtshof der Britischen Zone, Verspätete Rache, mit Martina Matula in: Juristische Arbeitsblätter (JA) 2012, S Gesetzeskommentierungen Kommentierungen zu 10 StGB (Sondervorschriften für Jugendliche und Heranwachsende); 11 StGB (Personen- und Sachbegriffe), 12 StGB (Verbrechen und Vergehen); 14 StGB (Handeln für einen anderen), in: Wolfgang Joecks / Klaus Miebach (Hrsg.), Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch (StGB), Band 1, 2. Auflage, München Einleitung zur StPO, in: Henning Radtke / Olaf Hohmann, Strafprozessordnung (StPO), Kommentar, München Kommentierungen zu StPO (Öffentliche Klage); 264 StPO (Gegenstand des Urteils); 265 StPO (Veränderung des rechtlichen Gesichtspunktes); 265a StPO (Auflagen oder Weisungen); 266 StPO (Nachtragsanklage), StPO (Rechtsmittel), in: Henning Radtke / Olaf Hohmann, Strafprozessordnung (StPO), Kommentar, München Art. 16 NV (Zeugnisverweigerungsrecht), Art. 17 NV (Abgeordnetenanklage), Art. 40 NV (Anklage von Regierungsmitgliedern), in: Volker Epping / Hermann Butzer / Frauke Brosius-Gersdorf / Ulrich Haltern / Veith Mehde Kay Waechter (Hrsg.), Hannoverscher Kommentar zur Niedersächsischen Verfassung, Handkommentar, Baden-Baden Vorbemerkung zu den 38 ff. StGB (Rechtsfolgen der Tat), StGB (Freiheitsstrafe), StGB (Geldstrafe), 43a StGB (Vermögensstrafe), 45-45b StGB (Nebenfolgen), in: Wolfgang Joecks / Klaus Miebach (Hrsg.), Münchener Kommentar zum StGB, Band 2. Entscheidungsanmerkungen Anmerkung zu BGH vom StR 312/10, in: Neue Zeitschrift für Strafrecht (NStZ) 2011, S Anmerkung zu BGH vom StR 428/09, in: Neue Zeitschrift für Strafrecht (NStZ) 2011, S Anmerkung zu BGH vom StR 263/08, in: Juristische Rundschau (JR) 2011, S Anmerkung zu OLG Jena vom Ws 352/10, in: GmbH-Rundschau (GmbHR) 2011, S Anmerkung zu BGH vom VIII ZR 37/10, in: Contracting und Recht (CuR) 2011, S Anmerkung zu BGH vom StR 118/11, in: GmbH-Rundschau (GmbHR) 2012, S Anmerkung zu BGH vom StR 118/11, mit Maike Hoffmann, in: Neue Zeitschrift für Strafrecht (NStZ) 2012, S Kleinere Beiträge / Varia Fortgeschrittenenklausur - Strafrecht: Die Polizeikontrolle, in: Juristische Schulung (JuS) 2011, S n) Rechtsanwalt Honorarprofessor Dr. Henning Recknagel Aufsatzbeiträge in Zeitschriften und in Sammelwerken Das Netzwerk der Regulierungsbehörden in Europa nach dem 3. Binnenmarktpaket, mit Helmut Lecheler, in: Jörg Gundel / Knut W. Lange (Hrsg.), Die Umsetzung des 3. Energiebinnenmarktpakets, Tagungsband der Zweiten Bayreuther Energierechtstage 2011, Tübingen 2011, S Das Netzwerk der Regulierungsbehörden in Europa nach dem 3. Binnenmarktpaket, mit Helmut Lecheler, in: Jörg Gundel / Knut W. Lange (Hrsg.), Die Umsetzung des 3. Energiebinnenmarktpakets, Tagungsband der Zweiten Bayreuther Energierechtstage 2011, Tübingen 2011 (Januar 2012), S Energierecht, 30. Ergänzungslieferung Stand Februar 2012 (76 Seiten), mit Helmut Lecheler, in: Manfred A. Dauses (Hrsg.), Handbuch des EU-Wirtschaftsrechts, Band 2, 31. Ergänzungslieferung Stand Juli 2012, Kapitel M, München. 41

47 Teil 4: Forschungsergebnisse o) Dipl.-Jur. Hanna Schmitz Eine Frage der Wahrheit: Freispruch und Schadensersatz im Fall Kachelmann, mit Christian Wolf in: Legal Tribune ONLINE, Die Kamera auf dem Armaturenbrett: Video vom Verkehrsunfall als Beweismittel, mit Christian Wolf in: Legal Tribune ONLINE, BGH ändert seine Rechtsprechung: Schwarzarbeit ist und bleibt Murks, mit Christian Wolf in: Legal Tribune ONLINE, BGH billigt Schadensersatz für Ausfall zu - Internet kein Luxusgut mehr, mit Christian Wolf in:legal Tribune Online, p) Rechtsanwältin Honorarprofessorin Dr. Andrea Versteyl, RiSächsVerfGH Herausgeberschaften Geschäftsführende Herausgeberin der I + E Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel, Lexxion Verlag, seit 2011 Schlacken aus der Metallurgie Rohstoffpotential und Recycling, mit Karl J. Thomé-Kozmiensky, TK-Verlag Monografie Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung, Kommunal- und Schulbuchverlag, Wiesbaden, erscheint Kommentierungen Kommentar zum Kreislaufwirtschaftsgesetz, Schink, Versteyl (Hrsg.), 1. Aufl. 2012, Lexxion Verlag. Kommentar zum Netzausbaubeschleunigungsgesetz Versteyl, Schink (Hrsg.) erscheint Kommentierung der 36-44, in: Schmehl (Hrsg.) Gemeinschaftskommentar zum Kreislaufwirtschaftsgesetz, 2012, Wolters Kluwer. Aufsätze EuGH stärkt Klagerechte von Umweltverbänden, mit Korbinian Wagner, in ReSource, Heft 2/2011. Petitionen im Rahmen von umweltrelevanten Projekten Der Rechtsschutz Drittbetroffener im Spannungsfeld zwischen Legislative und Exekutive, in: Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel I + E, Heft 3/2011, S Partizipation durch Verfahren Verbesserung der Öffentlichkeitsbeteiligung auf Grundlage der gesetzlichen Regelungen, in I + E, Heft 2/2011, S Verordnung zur Vereinfachung des Deponierechts Zusammenführung der Vorschriften über Deponien und Langzeitlager, in: Recycling und Rohstoffe, Band 1, von K. J. Thomé Kozmienskyn (Hrsg.), 2011, S. 93. Anforderungen an die Hochwertigkeit der Verwertung nach dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz, in: Ressource Abfall - Entwicklung, Bedeutung und Zukunft der Entsorgungswirtschaft, Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des BDE, von Peter Kurth und Anne Baum-Rudischhauser (Hrsg.), TK Verlag K. J. Thomé-Kozmiensky 2011, S. 272 f. Voraussetzungen für die Durchführung eines Plangenehmigungsverfahrens bei wesentlicher Änderung einer Deponie, mit Peter Kersandt, in: AbfallR 2011, S Mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung, Prozessanalysen und Empfehlungen am Beispiel von Fernstraßen, Industrieanlagen und Kraftwerken, BertelsmannStiftung Wie geht es weiter mit den Klagerechten für Umweltverbände?, in: Planung und Umweltrecht, TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky, Band 6, 2012, S. 111 f. Rechtliche Rahmenbedingungen des Bergversatzes von Filterstäuben, mit Peter Kersandt in: Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel I+ E, Heft 1/2012, S Die schalltechnische Überplanung von bebauten Gewerbe- und Industriegebieten mit Emissionskontingenten, mit Johann Storr und Gernot Schiller, in: Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel I + E, Heft 4/2011, S Petitionen im Rahmen von umweltrelevanten Projekten - Der Rechtsschutz Drittbetroffener im Spannungsfeld zwischen Legislative und Exekutive, in: Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel I + E, Heft 3/2011, S Partizipation durch Verfahren, Verbesserung der Öffentlichkeitsbeteiligung auf Grundlage der gesetzlichen Regelungen, in: Zeitschrift für Immissionsschutzrecht und Emissionshandel I + E, Heft 2/2011, S Akzeptanz und Infrastrukturprojekte, Formelle durch informelle Beteiligung ergänzen mehr Rechtssicherheit durch gelungene Partizipation, mit Martina Richwein / Henning Banthien, in: Zeitschrift für Politikberatung ZPB 2/2012, S

48 Teil 4: Forschungsergebnisse Auswirkungen der REACH-Verordnung im umweltrechtlichen Vollzug - Voraussetzungen des rechtskonformen Betriebes bei verschärften Einsatzbedingungen, in: Immissomsschutz - Planung, Genehmigung und Betrieb von Anlagen, in: TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky, Band 2, 2011, S. 15 und mit Dirk Buchsteiner, StoffR 6/2012, S. 249 f. q) Rechtsanwalt beim BGH Honorarprofessor Dr. Volkert Vorwerk Herausgeberschaften Beck scher Online-Kommentar zur Zivilprozessordnung (BeckOK ZPO), mit Christian Wolf, Verlag C.H. Beck, München, Stand , 10. Edition. NJW-Sonderheft 5. Hannoveraner ZPO-Symposion 7. November 2009, mit Christian Wolf, Thomas Remmers und Achim Schunder, Verlag C.H. Beck, München Aufsatzbeiträge in Zeitschriften und in Sammelwerken Einfluss des Europarechts auf die nationale Rechtsentwicklung, in: Peter Götz von Olenhusen (Hrsg.), 300 Jahre Oberlandesgericht Celle, Festschrift zum 300-jährigen Jubiläum am 14. Oktober 2011, Göttingen 2011, S Zugang zur Revision, in: Wohnungswirtschaft & Mietrecht (WuM) 2011, S KapMuG - Erfahrungen, Fazit, Ausblick, in: Wertpapier-Mitteilungen (WM) 2011, S Beweisaufnahme im Ausland: Neue Wege für den deutschen Prozess, in: AnwBl 2011, Streitverkündung in Prozessstandschaft, in: Festschrift für Stürner 2013, S.605 ff. Entscheidungsanmerkungen Voraussetzungen der Anwaltsbeiordnung in FamFG-Verfahren, Anmerkung zu OLG Schleswig vom WF 78/10, in: Familienrecht und Familienverfahrensrecht (FamFR) 2011, S. 66. Trotz reziproker Anwendung des Rechtsgedankens von 93 ZPO keine Beweislast für negative Tatsachen?, Anmerkung zu OLG Hamm vom WF 35/11, in: Familienrecht und Familienverfahrensrecht (FamFR) 2011, S Pflicht des unzuständigen Gerichts zur Weiterleitung einer Beschwerdeschrift innerhalb des ordentlichen Geschäftsgangs an das zuständige Gericht, Anmerkung zu BGH vom XII ZB 50/11, in: Familienrecht und Familienverfahrensrecht (FamFR) 2011, S Keine Begründungspflicht vor der Entscheidung über den Verfahrenskostenhilfeantrag, Anmerkung zu BGH vom XII ZB 462/11, in: Familienrecht und Familienverfahrensrecht (FamFR) 2012, S Kleinere Beiträge / Varia Darlegungs- und Beweislast - wer trägt sie?, Präsentation zum Vortrag anlässlich der Herbsttagung der ARGE Familienrecht im DAV vom in Darmstadt (abrufbar unter herbsttagung/2011/prof.dr.%20vorwerk.pdf). Der Zugang zur Revision - schriftliche Fassung eines Vortrags anlässlich des 13. Deutschen Mietgerichtstags 2011 am in Dortmund (abrufbar unter Arbeitspapier Bauverfügung (Stand: September 2011), erstellt als Mitglied der Arbeitsgruppe Bauvertragsrecht (ARGE BauVR) und der Untergruppe Architektenrecht des Bundesministeriums der Justiz (abrufbar unter dr_volkert_vorwerk/ publikationen/ _arbeitspapier_bauverfuegung.pdf). 43

49 Teil 4: Forschungsergebnisse r) Professor Dr. Christian Wolf Herausgeberschaften Zeitschrift Juristische Arbeitsblätter (JA), Verlag Franz Vahlen, München; Mitherausgeber (seit Oktober 2006). Sonderheft für Erstsemester der Zeitschrift Juristische Arbeitsblätter (JA), mit Hans Kudlich und Stefan Muckel, Verlag Franz Vahlen, München NJW-Sonderheft 5. Hannoveraner ZPO-Symposion 7. November 2009, mit Thomas Remmers, Volkert Vorwerk und Achim Schunder, Verlag C.H. Beck, München Beck scher Online-Kommentar zur Zivilprozessordnung (BeckOK ZPO), mit Volkert Vorwerk, Verlag C.H. Beck, München Stand , 10. Edition. Aufsatzbeiträge in Zeitschriften und in Sammelwerken Was ist eigentlich Recht? - Was Juristen machen und was sie dazu im Studium lernen, mit Hans Kudlich und Stefan Muckel, in: Juristische Arbeitsblätter (JA) 2011, Sonderheft für Erstsemester, S Anwaltsorientierung beginnt im Studium, in: Juristische Arbeitsblätter (JA) 2011, Sonderheft für Erstsemester, S Hybride Verfahrensgestaltung internationaler Schiedsverfahren, mit Sven Hasenstab, in: Recht der Internationalen Wirtschaft (RIW) 2011, S Psychopharmaka und Recht, mit Sonja Lange und Matthias M. Weber, in: Gerhard Gründer / Otto Benkert (Hrsg.), Handbuch der Psychopharmakotherapie, 2. Auflage, Berlin / Heidelberg 2012 (November 2011), S Wissenschaft trotz oder wegen finanzieller Verflechtung?, in: Unimagazin der Leibniz Universität Hannover, Heft 3/4 2011, S Renaissance des Vermögensgerichtsstands?, in: Reinhold Geimer / Rolf A. Schütze / Thomas Garber (Hrsg.), Europäische und internationale Dimension des Rechts, Festschrift für Daphne-Ariane Simotte, Wien 2012, S Wie neu ist das neue Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz?, mit Sonja Lange, in: Neue Juristische Wochenschrift (NJW) 2012, S Das deutsche Akteneinsichtsrecht und PACER in: Stamm (Hrsg.), Festschrift für Helmut Rüßmann, Juris, Saarbrücken 2013, S Perspektiven der Rechtswissenschaft und der Juristenausbildung - Kritische Anmerkungen zu den Empfehlungen des Wissenschaftsrats, ZRP 2013, S Der Verfahrensgegenstand des Musterverfahrens in: Bruns/Kern/Münch/Piekenbrock/Stadler/Tsikrikas (Hrsg.), Festschrift für Rolf Stürner zum 70. Geburtstag, 1. Teilband: Deutsches Recht, Mohr Siebeck 2013, S Gesetzeskommentierung Kommentierung der 1025 bis 1041 und 1066, in: Volkert Vorwerk/Christian Wolf (Hrsg.) Beck scher Online-Kommentar ZPO (BeckOK ZPO), zusammen mit Nassim Eslami, 10. Edition, Stand Rezensionen Burkhard Hess, Europäisches Zivilprozessrecht, Heidelberg 2010, in: Zeitschrift für Zivilprozess (ZZP) 2012, S Entscheidungsanmerkungen Vormerkung, Anmerkung zu BGH vom V ZR 240/09, in: Juristische Arbeitsblätter (JA) 2011, S Ausschluss des Rückforderungsanspruchs bei der Schenkung eines Grundstücks, Anmerkung zu BGH vom X ZR 140/10, in: Juristische Arbeitsblätter (JA) 2011, S

50 Teil 4: Forschungsergebnisse Kleinere Beiträge / Varia h.m., in: Juristische Arbeitsblätter (JA) Editorial 3/2011. Mediation - das unbekannte Wesen?, in: Service-Seiten Finanzen Steuern Recht, Ausgabe 2011 Hannover, S Warum Jura keinen Spaß mehr macht - zum Urteil des EuGH vom C 65/09, in: Juristische Arbeitsblätter (JA) Editorial 9/2011. Ratsch- und Sachgeschichten, in: Juristische Arbeitsblätter, Editorial (JA-Editorial) 3/2012. Nicht amtlich heißt nicht unseriös, in: Neue Juristische Wochenschrift, Editorial (NJWEditorial) 4/2012. Wessen Mandant? Das anwaltliche Vertrauensverhältnis nach einem Wechsel der Geschäftsführung einer juristischen Person, in: Service- Seiten Finanzen Steuern Recht, Ausgabe 2012 Hannover, S Auf den Schultern von Riesen - Eine Buchbesprechung aus gegebenem Anlass des gleichnamigen Buchs von Robert K. Merton, in: Juristische Arbeitsblätter, Editorial (JA-Editorial) 6/2012. Wir zahlen nicht! - Studiengebühren Ade?, in: Juristische Arbeitsblätter, Editorial (JAEditorial) 9/2012. Eine Frage der Wahrheit: Freispruch und Schadensersatz im Fall Kachelmann, mit Hanna Schmitz, in: Legal Tribune Online (LTO) vom Die Weihnachtsbuchempfehlung der JA, in Juristische Arbeitsblätter, Editorial (JAEditorial) 12/2012. Mediation... das unbekannte Wesen?, Service-Seiten Finanzen Steuern Recht, Ausgabe 2013 Hannover, S Unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren oder ein Loblied auf die Bild-Zeitung - Gedanken zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennung, JA-Editorial 7/2013. Müssen, Können, Dürfen Von der Not und Lust Anwalt zu werden, in: Editorial (JA) Heft 11/2013. Eine Frage der Wahrheit: Freispruch und Schadensersatz im Fall Kachelmann, mit Hanna Schmitz in: Legal Tribune ONLINE, Die Kamera auf dem Armaturenbrett: Video vom Verkehrsunfall als Beweismittel, mit Hanna Schmitz in: Legal Tribune ONLINE, BGH ändert seine Rechtsprechung: Schwarzarbeit ist und bleibt Murks, mit Hanna Schmitz in: Legal Tribune ONLINE, BGH billigt Schadensersatz für Ausfall zu - Internet kein Luxusgut mehr, mit Hanna Schmitz in: Legal Tribune Online,

51 Teil 4: Forschungsergebnisse II. Promotionen 1. Abgeschlossene Promotionen auf dem Gebiet des Prozess- und Berufsrechts Bauer, Christian Die Gewinnermittlungsarten im Einkommensteuerrecht als Grundlage einer Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit, Soffner, Kristina Die Haftung des Rechtsanwalts für Rechtsfehler, Cornelius, David Die weitere Beschwerde nach 310 StPO unter besonderer Berücksichtigung der Beschwerdeberechtigung - Ein Fremdkörper im Beschwerderecht der StPO?, Simon, Jan-Hendrik Das Krankenhaus im System der ambulanten Versorgung gesetzlich Krankenversicherter, Liegsalz, Andreas Die US-amerikanische Class Action im Lichte der ökonomischen Analyse des Rechts, Omran, Akram Rechtsprobleme der Kompatibilität internationaler Regeln zur Bekämpfung der Geldwäsche mit arabischen, insbesondere syrischen, Finanzmarktstrukturen, Mellech, Kathrin Die Rezeption der Europäischen Menschenrechtskonvention sowie der Urteile des EGMR in der französischen und deutschen Rechtsprechung, Steinsiek, Mark Tatsächliche Notwendigkeiten und rechtliche Grenzen der Strafbarkeit der Vorbereitung von Terroranschlägen. Eine straf-, strafprozess- und verfassungsrechtliche Betrachtung der 89 a, b, 91 StGB sowie ihrer Begleitregelungen., Kockel, Armin Die Beistandsklausel im Vertrag von Lissabon., Bogan, Aron Der Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen. Zugleich eine Analyse der Auswirkungen selektivvertraglicher Versorgungsstrukturen auf die vertragsärztliche Sicherstellungsarchitektur., Samel, Eric Historische Entwicklung des Ermittlungsverfahrens als Vorverfahren innerhalb des Strafprozesses. Studien zur Entstehung und Weiterentwicklung des Ermittlungsverfahrens im Strafprozess., Borchers; Jens Umweltstrafrecht und Sanktionen - unter besonderer Berücksichtigung des Potentials der Gewinnabschöpfung für den Umweltschutz, Lontzek; Christoph Die Sonderbeiträge von Abgeordneten an Partei und Fraktion, Hannes, Sven Karsten Die zivilprozessuale Erstattungsfähigkeit von Privatgutachtenkosten unter besonderer Beachtung des Bauprozesses, Becker, Sebastian Der einstweilige Rechtsschutz in der EuGVVO, Mehlich, Andreas Der Verteidiger in den Strafprozessen gegen die Rote Armee Fraktion. Politische Justiz und Politische Strafverteidigung im Lichte der Freiheit der Advokatur.,

52 Teil 4: Forschungsergebnisse Störring, Jens Michael Die Beratungsfunktion des Bundesrechnungshofes und seiner Präsidenten - Historische Entwicklungen, Rechtsgrundlagen und Praxis, Sehy, Hendrik Bernd Die Dienstleistungsgesellschaft der Kassenärztlichen Vereinigung ( 77a SGB V) - Sozialrechtliche Grundlagen, gesellschaftsrechtliche Gestaltungsmöglichkeiten und verfassungsrechtliche Grenzen, Haas, Julia Der Ombudsmann als Institution des Europäischen Verwaltungsrechts - Zur Neubestimmung der Rolle des Ombudsmanns als Organ der Verwaltungskontrolle auf der Grundlage europäischer Ombudsmann- Einrichtungen, Witzmann, Lena Gemeinsame Verhandlung - eine strafprozessuale Untersuchung der Geltung von Verfahrensgrundsätzen im gemischten Verfahren unter besonderer Berücksichtigung des Öffentlichkeitsgrundsatzes, des Opportunitätsprinzips, der Anwesenheitsrechte sowie des Fairnessgrundsatzes., Matula, Martina Veronika Private Ermittlungen. Die eigen und staatlich initiierte Ermittlungstätigkeit von Privatpersonen im Kontext des strafprozessualen Täuschungsverbots., Poltrock, Nina Maren Gleichbehandlung oder altersentsprechende Differenzierung - brauchen wir ein besonderes Altersstrafrecht?, Struck, Christian Towards a Concept of Harmonisation: Product Regulations and Standards in WTO law, Kanwischer, Simon Alexander Der Grenzbereich zwischen öffentlichem Strafanspruch und intimer Lebensgestaltung. Verschiebungen in der historischen Entwicklung - aufgezeigt am Beispiel der Strafbarkeit des Inzests ( 173 StGB), Garstka, Nicolas Das geringste Gebot in der Teilungsversteigerung. Auswirkungen unterschiedlich belasteter Anteile einzelner Grundstücksmiteigentümer auf das geringste Gebot., Ette, Holger Das Kollisionsrecht grenzüberschreitender Überweisungen, Kurtz, Thorsten Ralph Egon Das Oberste Rückerstattungsgericht in Herford. Eine Untersuchung zu Vorgeschichte, Errichtung und Einrichtung eines internationalen Revisionsgerichts in Deutschland, Wadle, Nina Simone Privatisierung im deutschen Strafvollzug, Bode, Jan-Hendrik Wettbewerb im geschlossenen Verteilernetz - Inhalt und Reichweite der Freistellung gemäß 110 EnWG, v. Bismarck, Moritz - Die rechtswirksame und insolvenzfeste Besicherung von Konsortialkrediten (Disputation ) 47

53 Teil 4: Forschungsergebnisse 2. Laufende Promotionen auf dem Gebiet des Prozess- und Berufsrechts v. Boetticher, Eike Alexander - Die Entstehung der Justizorganisationsgesetze des Königreichs Hannover und deren Auswirkung auf die Reichsjustizgesetze Betreuer: Professor Dr. Hermann Butzer Buchenau, Britta - Die ärztliche Berufshaftpflichtversicherung derzeitige Praxis und Reformvorschläge Betreuer: Professor Dr. Hermann Butzer Brockmann, Tim - Der Schiedsrichtervertrag und das US-amerikanische Pendant Rechte und Pflichten, Kündigung und Haftungsfragen Betreuer: Professor Dr. Christian Wolf Eslami, Nassim Umfang und Grenzen von Vertraulichkeitsklauseln in den Regeln internationaler Schiedsorganisationen Betreuer: Professor Dr. Christian Wolf Hasenstab, Sven Anwaltliches Berufsrecht in der Beweiserhebung Internationaler Schiedsgerichte Betreuer: Professor Dr. Christian Wolf Soffner, Torsten - Die Mediation im sozialbehördlichen (Widerspruchs-)Verfahren Ein Beitrag zu den Einsatzmöglichkeiten der Mediation im Krankenversicherungsrecht Betreuer: Professor Dr. Hermann Butzer Urban, Markus Die Vereinbarkeit von Erfolgshonoraren in Deutschland Betreuer: Professor Dr. Christian Wolf Ufer, Alexandra Internationales Anwaltsrecht Betreuer: Professor Dr. Christian Wolf 48

54 Teil 5: Aktivitäten des Instituts I. Chronologie der Institutsaktivitäten Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an der 6. ICC International Commercial Mediation Competition in Paris vom 4. bis 9. Februar 2011 Veranstaltung des Vorbereitungstreffens 5th Hanover PreMoot für den 18. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Hannover vom 10. bis 12. März Zu Gast waren die Teams von 23 Universitäten aus 10 Nationen: Antwerpen (Belgien), Belgrad (Serbien), Bucerius Law School Hamburg, Köln, Erlangen-Fürth, Frankfurt am Main, Freie Universität Berlin, Genf (Schweiz), Gießen, Hannover, Humboldt Universität Berlin, Inner Temple (Großbritannien), Istanbul (Türkei), Krakau (Polen), Mailand (Italien), München, Osnabrück, Rijeka (Kroatien), Saarland, Selesia (Polen), Tübingen, Wien (Österreich) und Würzburg Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an den All Munich Rounds der LMU München vom 17. bis 19. März 2011 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an dem 2. Heuking Hanse PreMoot in Hamburg vom 28. bis 29. März 2011 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am 8. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot (East) in Hongkong vom 3. bis 10. April 2011 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am 18. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien vom 14. bis 21 April 2011; Einzug in die Finalrunde bis zur Runder der besten 32, Auszeichnung des Respondent-Schriftsatzes Vortragsreihe Studentenfutter im Sommersemester 2011: : Struktur und Marktentwicklung der Anwaltschaft Rechtsanwalt Markus Hartung, Hamburg; : Studentenfutter on Tour KUNSTKOMM, Besuch bei der Kestnergesellschaft; : Anwaltliche Tätigkeitsfelder Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Bayer, Bremen Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an der Europäischen Konferenz der Bundesrechtsanwaltskammer Ethik Sache der Anwaltschaft in Berlin vom 12. bis 13. Mai 2011 Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf am 8. Hannoveraner Europatag in Hannover am 16. Mai

55 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Veranstaltung der 10. Soldan-Tagung zur Praxissimulation im Studium zusammen mit der Hans Soldan Stiftung in Hannover am 19. und 20. Mai 2011 Mitveranstaltung (zusammen mit dem Kriminalwissenschaftlichen Institut) des 3. Hannoveraner StPO- Symposions am 24. Mai 2011 zum Thema Vorratsdatenspeicherung reloaded Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf am 62. Anwaltstag in Straßburg vom 1. bis 3. Juni 2011 Mitveranstaltung (zusammen mit dem Lehrstuhl von Professor Dr. Wolfgang Wurmnest) des Vortrags von Ralf Bendtsen, Vorsitzender Richter am Landgericht Lüneburg, zum Thema Karrierewege in der niedersächsischen Justiz am 21. Juni 2011 Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf am XIV. Weltkongress für Prozessrecht in Heidelberg vom 25. bis 29. Juli 2011 Veranstaltung des ZPO-Colloquiums in Hannover am 13. September 2011 und Stellungnahme des Instituts zum Referentenentwurf des KapMuG-Reformgesetzvorschlags Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an der 6. Cologne Academy on Business Negotiation and Mediation vom 4. bis 8. September 2011 Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an der Tagung der Zivilrechtslehrervereinigung in Wien vom 25. bis 27. September 2011 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an der V. Düsseldorf International Arbitration School vom 26. bis 30. September 2011 Teilnahme von Professor Dr. Christan Wolf am Festabend im Anschluss an die 129. Hauptversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer in Hannover am 7. Oktober 2011 Antrittsvorlesung von Professor Dr. Frauke Brosius-Gersdorf, LL.M. mit dem Thema (Vor-) Schulpolitik im 21. Jahrhundert: Der Staat als Wächter oder Miterzieher? und Professor Dr. Carsten Momsen mit dem Thema Whistleblowing als Kündigungsgrund? am 28. Oktober 2011 Antrittsvorlesung aus Anlass der Ernennung zum Honorarprofessor von Herrn Richter Professor Dr. Heinrich Kiel zum Thema Solomon oder Horowitz? Zur Partitur der Befristungsrechtsprechung 50

56 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Veranstaltungsreihe Studentenfutter im Wintersemester 2011/2012: : Anwaltliche Tätigkeitsfelder Rechtsanwalt Gernot Lehr, Bonn; : Anwaltsbiographien Rechtsanwalt Bernhard Docke, Bremen Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an der Arbeitstagung des Niedersächsischen Anwaltsgerichtshofs in Braunschweig am 30. Januar 2012 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an der 7. ICC International Commercial Mediation Competition in Paris vom 3. bis 8. Februar 2012 Veranstaltung der 1st Hanover PreMoot Conference zum Thema Arbitrators power to sanction unethical and illegal behavior am 23. Februar 2012 Veranstaltung des Vorbereitungstreffens 6th Hanover PreMoot für den 19. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Hannover vom 23. bis 25. Februar Zu Gast waren die Teams von 25 Universitäten aus 8 Nationen: Bern (Schweiz), Bocconi (Italien), Bochum, Bucerius Law School Hamburg, Budapest (Ungarn), Köln, Kopenhagen (Dänemark), Erlangen-Nürnberg, Frankfurt ammain, Freie Universität Berlin, Gießen, Hannover, Helsinki (Finnland), Humboldt-Universität Berlin, Jaggielonian (Polen), London (Großbritannien), Neuchâtel (Schweiz), Osnabrück, Universität des Saarlands, Silesia (Polen), University of Southern Denmark (Dänemark), Warschau (Polen), Wroclaw (Polen), Würzburg Veranstaltung des Luncheon Zukünftige Anforderungen an die Juristenausbildung in einem sich verändernden Anwaltsmarkt am 29. Februar 2012 in Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der NJW Neue Juristische Wochenschrift Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an den All Munich Rounds der LMU München vom 2. bis 3. März 2012 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am PreMoot der Humboldt Universiät Berlin vom 9. bis 11. März 2012 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am Hanse PreMoot in Hamburg vom 12. bis 13. März 2012 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am 9. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot (East) in Hongkong vom 19. bis 25. März

57 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am 19. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien vom 29. März bis 5. April 2012; Einzug in die Finalrunde bis zur Runde der besten 32 Vortragsreihe Studentenfutter im Sommersemester 2012: : Legal Process Outsourcing Chancen und Risiken für den Anwaltsmarkt, Behnam Sadough, Cornuum GmbH Frankfurt; : Unternehmer im Gespräch, Dr. Manfred Grieger, Volkswagen AG; : Studentenfutter on Tour KUNSTKOMM, Besuch bei der Kestnergesellschaft Veranstaltung des 9. Europarechtstags am 7. Mai 2012 in Hannover zum Thema Griechenland Anfang Europas und Ende des Euros? in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover und dem EIZ (Europäisches Informations-Zentrum) Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an der Veranstaltung zum 20. Todestag Dr. Werner Holtfort in Hannover am 12. Mai 2012 Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf und Studierenden des Schwerpunkts 8 an der Konferenz der Bundesrechtsanwaltskammer zum Thema Starke Anwaltschaft Starker Rechtsstaat am 24. Mai 2012 in Berlin Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf am 63. Deutschen Anwaltstag in München vom 14. bis 16. Juni 2012 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an der 7. Cologne Academy on Business Negotiation and Mediation vom 2. bis 6. September 2012 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an der VI. Düsseldorf International Arbitration School vom 24. bis 28. September 2012 Veranstaltung des Luncheon Zukünftige Anforderungen an die Juristenausbildung in einem sich verändernden Anwaltsmarkt am 10. September 2012 in Hannover in Zusammenarbeit mit der NJW Neue Juristische Wochenschrift 69. Deutscher Juristentag in München vom 18. bis 21. September 2012 Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf am Expertengespräch Agrarrecht am 12. Oktober 2012 in Hannover 52

58 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Veranstaltung des 6. Hannoveraner ZPO-Symposion am 20. Oktober 2012 in Hannover zum Thema Alternativlos zahlen Verfahrensrechtliche Alternativen gegen überlange Verfahren in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskammer Celle und der NJW Neue Juristische Wochenschrift Antrittsvorlesung aus Anlass der Ernennung zum Honorarprofessor von Herrn Rechtsanwalt Professor Dr. Michael Nagel zum Thema Die Ohnmacht der Verteidigung vor der Macht der Richter? ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Rügepräklusion Ringvorlesung 25 Jahre Bastille-Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Quo vadis Anwaltsmarkt im Wintersemester 2012/2013: : Rechtsberatung benötigt einen ordnenden Rahmen Rechtsanwalt Dr. Michael Krenzler, Freiburg; : Europa als Motor eines liberalen Anwaltsrechts Rechtsanwalt Professor Dr. Hans-Jürgen Hellwig, Frankfurt; : Wie es zu den Bastille-Entscheidungen gekommen ist, Rechtsanwalt Dr. Michael Kleine-Cosack, Freiburg; : Die Funktion der Rechtsschutzversicherungen für den Anwaltsmarkt Rainer Tögel, Vorstandsvorsitzender D.A.S., München; : Perspectives on the Global Law Firm and the international Framework Solicitor Stephen Denyer, Frankfurt am Main; : Sicherung des Zugangs zum Recht durch das anwaltliche Gebührensystem Rechtsanwalt und Notar Herbert Schons, Düsseldorf; : Interessenvertreter oder Organ der Rechtspflege Professor Dr. Matthias Jahn, Erlangen; : Anwaltliche Berufsfreiheit Art. 12 als Garant einer unabhängigen starken Anwaltschaft Professor Dr. Reinhard Gaier, Karlsruhe Vortrag Gewinnabschöpfungs- und Unterlassungsklage als Vorbild für einen neuen kollektiven Rechtsschutz im Arbeitsrecht von Professor Dr. Christian Wolf auf der Tagung der Neuen Richtervereinigung Soziale Dimension Europas am 26. Januar 2013 in Düsseldorf Eröffnungsveranstaltung des Moot Court Gerichtssaales am 5. Februar 2013 mit der Vorlesung von Kenneth R. Feinberg, Washington, D.C. zum Thema Mass Tort Litigation and the Role of the Special Master Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am Probepleading bei der Kanzlei Allen & Overy LLP am 7. Februar 2013 in Frankfurt Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an der 8. ICC International Commercial Mediation Competition in Paris vom 8. bis 13. Februar 2013 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am Probepleading bei der Kanzlei Hengeler Mueller am 12. Februar 2013 in Düsseldorf 53

59 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Veranstaltung der 2. Hanover PreMoot Conference zum Thema Autonomy vs. Policy am 14. Februar 2013 Veranstaltung des Vorbereitungstreffens 7th Hanover PreMoot für den 20. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Hannover vom 14. bis 16. Februar Zu Gast waren die Teams von 22 Universitäten aus 6 Nationen: Bern (Schweiz), Bocconi (Italien), Bochum, Bucerius Law School Hamburg, Köln, Düsseldorf, Erlangen-Nürnberg, Frankfurt am Main, Freie Universität Berlin, Genf (Schweiz), Hannover, Hamburg, Jaggielonian (Polen), Masaryk (Tschechien), München, Neuchâtel (Schweiz), Osnabrück, Prag (Tschechien), Universität des Saarlands, Silesia (Polen), University of Southern Denmark (Dänemark), Tübingen, Würzburg Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am Probepleading bei der Kanzlei Latham & Watkins LLP am 20. Februar 2013 in Frankfurt am Main Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an den All Munich Rounds der LMU München vom 21. bis 23. Februar 2013 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams an der All Chinese European Arbitration Centre (CEAC) Vis Pre-Moot Competition vom 26. bis 27. Februar 2013 in Düsseldorf Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am Hanse PreMoot am 28. Februar 2013 in Hamburg Referat von Professor Dr. Christian Wolf auf dem Seminar Reform des KapMuG der Rechtsanwaltskammer Düsseldorf am 28. Februar 2013 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am PreMoot der Humboldt Universität Berlin vom 1. bis 3. März 2013 Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am Probehearing der Kanzlei Noerr LLP vom 6. bis 7. März 2013 in Düsseldorf Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am 10. Willem C. Vis (East) vom 8. bis 18. März 2013 in Hongkong Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an der Tagung der Wissenschaftlichen Vereinigung für Internationales Verfahrensrecht vom 21. bis 23. März 2013 in Passau und Linz 54

60 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Teilnahme des vom Lehrstuhl Professor Dr. Christian Wolf betreuten Teams am 20. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot vom 21. bis 29. März 2013 in Wien Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf am Symposion Die Zukunft des Zivilprozesses an der Universität Freiburg sowie an der Übergabe der Festschrift Stürner am 27. April 2013 Vortragsreihe Studentenfutter im Sommersemester 2013: : Politische Prozesse, Jerzy Montag, MdB, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen; : Studentenfutter on Tour KUNSTKOMM, Besuch bei der Kestnergesellschaft; : Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft, Dr. h.c. Renate Jaeger Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf am 64. Deutschen Anwaltstag vom 6. bis 8. Juni 2013 in Düsseldorf sowie Vortrag zum Thema Anwaltsausbildung Weichenstellungen für die Zukunft Vortrag von Professor Dr. Christian Wolf zum Thema Anwaltsausbildung Weichenstellungen für die Zukunft auf der 11. Soldan Tagung vom 13. bis 14. Juni 2013 in Heidelberg Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an der Tagung zum Schwerpunktbereich im Jurastudium vom 11. bis 12. September 2013 an der Universität Passau sowie als Gesprächspartner bei der Podiumsdiskussion zum Thema Schwerpunktbereich Teilnahme von Professor Dr. Christian Wolf an der Tagung der Zivilrechtslehrervereinigung vom 15. bis 17. September 2013 in Würzburg Veranstaltung der 1. Hannoverschen Anwaltsrechtskonferenz am 10. Oktober 2013 Veranstaltung der mündlichen Verhandlungen des 1. Soldan Moots zur anwaltlichen Praxis vom 11. bis 12. Oktober Zu Gast waren 12 Teams von 10 Juristischen Fakultäten Deutscher Hochschulen Vortragsreihe Studentenfutter im Wintersemester 2013/2014: : Anwaltliche Tätigkeitsfelder, Tobias Freudenberg, NJW-Chefredakteur; : Unternehmer im Gespräch, René Dreske, Geschäftsführer Hans Soldan GmbH; : Anwaltsbiografien, Professor Dr. Hans-Jürgen Rabe, Noerr LLP. 55

61 Teil 5: Aktivitäten des Instituts II. Eigene Institutsveranstaltungen 1. 5th Hanover PreMoot 2. 6th Hanover PreMoot Seit seiner Gründung im Jahr 2007 schreibt der Hanover PreMoot eine Erfolgsgeschichte. Bereits zum 5. Mal veranstaltete das Institut sein Vorbereitungstreffen auf die Willem C. Vis Moot Courts in Wien und Hongkong, den Hanover PreMoot. Auch dieses Jahr gehörte Hannover gemeinsam mit Düsseldorf, Leuven, Prag und München zu den größten Vorbereitungstreffen dieser Art auf europäischem Boden. Aus einer studentischen Initiative mit sechs teilnehmenden Teams 2007 entwickelte sich innerhalb von sechs Jahren eines der größten Vorbereitungstreffen auf den Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot Court in Hong Kong und Wien. Abb.: Teilnehmer des 6th Hanover PreMoot Abb.: Tribunal im Rahmen des 5th Hanover PreMoot Um dem Hannoverschen PreMoot noch mehr das Vienna-Feeling zu verleihen, war in diesem Jahr erstmals das 14. OG des Conti- Hochhauses der Anlaufpunkt für alle Teams und Schiedsrichter in deren Pausen. Das aus Wien bekannte Dachgeschoss - Gefühl wurde jedoch nicht nur durch die Buchhandlung Hermann erzeugt, die einen hoch interessanten Büchertisch mit allen Neuerscheinungen auf dem Gebiet des internationalen Schieds- und Wirtschaftsrechts bereitstellte. Vielmehr geschah dies auch durch das erneut international besetzte Teilnehmerfeld des Hanover Pre- Moot. So folgten 23 Teams aus sieben Ländern der Einladung nach Hannover. Zu diesen Teams gehörten unter anderem Teams aus Basel (Schweiz), Istanbul (Türkei), Krakow (Polen), Maribor (Slowenien) und Rijeka (Kroatien) sowie deutsche Teams aus München, Bonn und Tübingen. Ausgerichtet vom Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) und dem Ehemaligenverein Hanover Vis Alumni Association (HVAA) e.v. trafen sich vom 23. bis zum 25. Februar 2012 in Hannover 25 Teams aus acht verschiedenen Nationen zum 6th Hanover PreMoot. Zusammen mit 92 Schiedsrichtern, darunter eine ganze Reihe von Professoren und Partnern von großen internationalen Kanzleien, aber auch Coaches und ehemalige Mooties, wurde in Hannover zwei Tage lang die mündliche Verhandlung des diesjährigen Moot-Falls eingeübt. Jedes Team hatte an den beiden Tagen mindestens fünfmal die Gelegenheit die Kräfte gegen die anderen Teams in den Pleadings zu messen. In den Verhandlungspausen verwandelte sich die 14. Etage des Conti-Hochhauses zu einer Kommunikationsplattform, wo bei Kaffee, Sandwich und Kuchen unter den Mooties die neuesten Argumente ausgetauscht wurden und die Schiedsrichter ihr Netzwerk pflegen konnten. Für den Erfolg des Hanover PreMoot steht insbesondere das gute Abschneiden der teilnehmenden Teams in Hong Kong und Wien. So gelang sieben der an dem Hanover PreMoot teilnehmenden Universitäten der Einzug in die Finalrunden in Wien (Jagellonian, Bucerius Law School, Bocconi, Southern Denmark, Helsinki, Warschau und Hannover). Ebendieser Erfolg hat auch seinen Niederschlag in der juristische Presse gefunden: Abb.: Teilnehmer des 5th Hanover PreMoots 2011 >>Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Die Erwartungen und Hoffnungen, die im Vorlauf zum PreMoot entstanden sind, wurden allesamt übertroffen.<< Nils Schlenkhoff (Universität Berlin), Erfahrungsbericht, Juristische Arbeitsblätter 2012, Heft 4 ab Seite VI 56

62 Teil 5: Aktivitäten des Instituts 3. 7th Hanover PreMoot Ausgerichtet vom Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) und dem Ehemaligenverein Hanover Vis Alumni Association (HVAA) e.v. trafen sich vom 14. bis zum 16. Februar 2013 in Hannover 22 Teams aus acht verschiedenen Nationen zum 7th Hanover Pre- Moot. Insgesamt mehr als 90 Schiedsrichter, darunter eine ganze Reihe von Professoren, Richter und Rechtsanwälten lokaler, überregionaler und großer internationaler Kanzleien, aber auch Coaches und ehemalige Mooties, leiteten die über 60 mündlichen Verhandlungen des diesjährigen Moot-Falls. Kommunikationsplattform, wo bei Kaffee, Sandwiches und Kuchen unter den Teilnehmern die neuesten Argumente ausgetauscht wurden und die Schiedsrichter ihr Netzwerk pflegen konnten. Neben der konzentrierten Vorbereitung auf die Verhandlungen und den vielen hervorragenden Präsentationen der Teams konnte am Freitagabend aber auch im Restaurant KIRIN, auf Einladung von Göhmann Rechtsanwälte, bei chinesischem Essen in gemütlicher Zusammenkunft die Möglichkeit genutzt werden, den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen. Nach der akademischen Aufwärmphase am Donnerstagabend folgten am Freitag und Samstag die Verhandlungen. Wie in jedem Jahr haben die Studierendenteams, bevor sie nach Hannover kamen, zunächst den fiktiven Fall, den sie in Hannover und später bei den Endausscheidungen in Hong Kong und Wien plädieren, aus der Sicht des Schiedsklägers und etwas später aus der Sicht des Schiedsbeklagten in Gerichtsschriftsätzen dargestellt. Alle Teams hatten ein extrem hohes Niveau, von dem aus sie in die Verhandlungstage starteten. Während der beiden Verhandlungstage hatte jedes Team mindestens sechsmal die Gelegenheit, seine Kräfte gegen die anderen Teams zu messen und von Praktikern und Professoren bewertet zu werden. In den Verhandlungspausen verwandelte sich die 14. Etage des Conti-Hochhauses zu einer Abb.: Teilnehmer des 7th Hanover PreMoot

63 Teil 5: Aktivitäten des Instituts 4. 1st Hanover PreMoot Conference 5. 2nd Hanover PreMoot Conference Zum ersten Mal fand 2012 im Rahmen des Hanover PreMoot eine Konferenz zu aktuellen Fragen der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit statt. Global anerkannte Experten setzten sich unter dem Generalthema Arbitrators power to sanction unethical and illegal behavior beispielsweise mit den Fragen auseinander, ob Rechtsanwälte in einem Schiedsverfahren durch das Schiedsgericht selbst bzw. durch ein staatliches Gericht disqualifiziert werden dürfen. Weitere Schwerpunkte bildeten die Fragen, in welchem Umfang ein Bestechungshintergrund in den vertraglichen Beziehungen ein Schiedsverfahren hindert und wie man sich gegen eine Obstruktion im Schiedsverfahren zur Wehr setzen kann. Als Referenten wurden u.a. Dr. Stephan Wilske, Partner bei Gleiss Lutz (Stuttgart), Dr. Markus S. Rieder, Partner bei Shearman & Sterling (München) und Anthony E. Davis, Hinshaw & Culbertson (New York, USA) gewonnen. Die Konferenz fand am Donnerstag, den 23. Februar 2012 ab 15:00 Uhr, Conti Campus, Königsworther Platz 1, Hannover statt. Der Hanover PreMoot startete am 14. Februar 2013 bereits zum zweiten Mal mit einer internationalen Konferenz zum Thema Autonomy vs. Policy, zu der Professoren, international tätige Anwälte und Coaches der Teams eingeladen waren. Die Konferenz soll zum einen immer ein Problem des aktuellen Falles näher beleuchten und zum anderen eine allgemeine, sowohl akademische als auch praxisorientierte Weiterbildungsmöglichkeit rund um die Moot Court - Fälle darstellen. Bei der Konferenz sprachen u.a. Professor Dr. Eckart Brödermann, Präsident der CEAC, sowie Professor Burt Neuborne, der live aus Stanford (USA) zugeschaltet war. Im Anschluss an die Konferenz wurden alle teilnehmenden Teams und Schiedsrichter mit einem Empfang, auf Einladung von Gleiss Lutz Rechtsanwälte, im 14. Stock des Conti-Hochhauses, der unter den Teilnehmern auch The Dachgeschoss genannt wird, begrüßt. Über den Dächern Hannovers konnten alle Teilnehmer der Veranstaltung in einer entspannten Atmosphäre die Möglichkeit zu einem ersten Kennenlernen und zur Kontaktpflege nutzen. Dieses Welcoming ebnete den Weg für insgesamt drei erfahrungsreiche und intensive Tage. 23th February 2012, 3 p.m. The PreMoot Conference Arbitrators power to sanction unethical and illegal behavior 7 th Hanover PreMoot 2 nd PreMoot Conference: Autonomy vs. Policy Warm up for arbitrators and coaches 3 p.m. Words of Welcome by Professor Christian Wolf 3.15 p.m. The new CIETAC Rules - a short introduction Dr. Lutz Kniprath, Herfurth und Partner, Hannover p.m. ICSID and CIETAC - comparable problems but different solutions? Dr. Alexandra Diehl, Clifford Chance, Düsseldorf 4.45 p.m. Disqualification of a councel The American approach: Anthony E. Davis, Hinshaw & Culbertson, New York The German approach:, Dr. Torsten Lörcher, CMS Hasche Sigle, Köln p.m. Guerilla Tactics in arbitration: Dr. Stephan Wilske, GleissLutz, Stuttgart p.m. Bribery in arbitration: Dr. Markus S. Rieder Shearman&Sterling, München 7.p.m. PreMoot Welcoming Evening 3 p.m. - Words of Welcome Professor Dr. Christian Wolf Leibniz University of Hanover 3.15 p.m. - The New CEAC Rules - A Short Introduction Professor Dr. Eckart Brödermann, LL.M. President CEAC, Hamburg 3.45 p.m. - Witness Testimony in International Arbitration Amy Cohen Kläsener, Shearman & Sterling, Frankfurt a.m p.m. - Coffee Break 4.45 p.m. - The Choice of Law in International Arbitration Professor Dr. Hartmut Hamann, Hamann Rechtsanwälte, Stuttgart 5.45 p.m. - The Debate about Written Form Reservation to CISG Wang Yuan, LL.M, Halle 6.15 p.m. - Kiobel v. Royal Dutch and corporate responsibility for human rights Professor Burt Newborn, LL.B., Inez Milholland Professor of Civil Liberties, Legal Director, Brennan Center for Justice, NYU, New York 7.00 p.m. - PreMoot Welcoming Evening Institute for Procedural Law and Attorney Regulations (IPA) IPA and Attorney Regulations Institute for Procedural Law 58

64 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Soldan Tagung - Praxissimulation im Studium Die Leibniz Universität Hannover war 2011 zum dritten Mal (nach 1999 und 2006) Austragungsuniversität der Soldan Tagung. Die von der Hans Soldan Stiftung und der jeweils gastgebenden Universität gemeinsam ausgerichtete Tagung hat sich zu dem Forum entwickelt, auf dem Wissenschaft und Praxis im Dialog über die juristische Ausbildung nachdenken und Reformvorschläge ausarbeiten. Ziel der Hans Soldan Stiftung ist es dabei, den Blickwinkel für die anwaltliche Tätigkeit bereits während des Universitätsstudiums zu stärken. Die Soldan Tagung 2011 stand unter dem Generalthema Praxissimulation im Studium. Die Universitäten haben in den vergangenen Jahren ganz unterschiedliche Abb.: Am Abend des 1. Tages der Soldan Tagung wurden Teilnehmer und Referenten im neuen Rathaus von Hannover willkommen geheißen Was muss ein junger Jurist außer guten Rechtskenntnissen mitbringen, um später als Rechtsanwalt zu reüssieren? Dieser Frage gingen am Vorabendempfang die Präsidenten der Bundesrechtsanwaltskammer (Axel C. Filges) und des Deutschen Anwaltvereins (Wolfgang Ewer) im Gespräch mit drei Anwaltspersönlichkeiten nach. Abb.: Podiumsdiskussion am 2. Tag der 10. Soldan Tagung Formen der Praxissimulation entwickelt. Studierende erhalten nun z. B. nach amerikanischem Vorbild im Rahmen von fiktiven Fällen die Möglichkeit, sich in die Rolle der rechtsberatenden Praxis hineinzufinden. Das Angebot reicht dabei von simulierten Vertragsverhandlungen, über Formen konsensualer Streitbeilegung bis hin zur Forensik. Angeboten werden sowohl interaktive Ergänzungen didaktischer Lehrveranstaltungen als auch fakultätsinterne, regionale, nationale, europaweite und letztlich auch internationale Wettbewerbe. Die erfolgreiche Teilnahme an diesen Simulationen wird so auch zum Leistungsindikator der jeweiligen Fakultät. Prominente Beispiele sind hier etwa der ELSA Deutschland Moot mit Endausscheid beim Bundesgerichtshof, der auf dem Gebiet der Schiedsgerichtsbarkeit stattfindende Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien und Hongkong sowie die ICC International Commercial Mediation Competition in Paris. Teilweise wird gar über die reine Simulation hinausgegangen. Erste Fakultäten bieten im Rahmen von sog. Legal Clinics auch angeleitete Rechtsberatung durch Studierende am echten Fall. Auf der Tagung sollte der Frage nachgegangen werden, welche pädagogischen und rechtlichen Risiken mit einem solchen Ansatz der anwaltsorientierten Juristenausbildung verbunden sind. Abb.: Professor Dr. Gunter Widmaier ( ), Dr. Helmuth Lutz, Dr. Dieter Sellner auf dem Diskussionspodium am ersten Veranstaltungstag Auf der 10. Soldan Tagung in Hannover ist erstmals die Idee eines zentralen Moot Court Wettbwerbes entstanden. Diese wurde bereits mit dem Hans Soldan Moot 2013 verwirklicht. 7. KapMuG-Evaluation Auf Einladung von Professor Dr. Volkert Vorwerk, Rechtsanwalt beim BGH, und Professor Dr. Christian Wolf, geschäftsführender Direktor des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht haben sich am Dienstag, den 13. September 2011 hochrangige Vertreter aus Wissenschaft und Praxis getroffen, um mit den Vertretern des Bundesjustizministeriums (Ministerialrat Dr. Meyer-Seitz und Staatsanwalt Dr. Otto) den Referentenentwurf zum Reformgesetz des KapMuG zu diskutieren. An dem Fachgespräch nahmen u.a. der Vorsitzende Richter des II. Zivilsenats Dr. Bergmann und der RiBGH Dr. Ellenberger (XI. Senat) sowie eine Reihe von Vorsitzenden Richtern bzw. Richtern des KG, des OLG München sowie OLG Frankfurt teil. Die Wissenschaft war durch die Professoren Caroline Meller-Hannich (Halle), Georg Kodek (Wirtschaftsuniver- 59

65 Teil 5: Aktivitäten des Instituts sität Wien) und Astrid Stadler (Konstanz) vertreten. Die anwaltliche Perspektive wurde sowohl von Rechtsanwälten eingebracht, die typischer Weise Kapitalanleger vertreten, als auch von solchen, die typischer Weise die Beklagtenseite vertreten. Das Institut hat zu dem Referentenentwurf für das Reformgesetz des KapMuG eine ausführliche Stellungnahme erarbeitet (http://www.jura.uni-hannover.de/1436.html) 9. Der 9. Hannoveraner Europatag am Institut für Prozess- und Anwaltsrecht Abb.: Professor Dr. jur. Dr. rer.pol. Peter Sester Griechenland - Anfang Europas und Ende des Euros? Abb.: Teilnehmer der KapMuG Evaluation 8. Fahrt des Schwerpunkts 8 zur BRAK Tagung Starke Anwaltschaft Starker Rechtsstaat Am 7. Mai 2012 fand der 9. Hannoveraner Europatag im Künstlerhaus Hannover, in der Sophienstraße 2, statt. Er befasste sich mit den rechtlichen Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Unter dem Generalthema Griechenland Anfang Europas und Ende des Euros? referierten ausgewählte Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis. Auf Einladung der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) nahmen die Studierenden des Schwerpunkts 8 Anwaltsrecht und anwaltliche Rechtsgestaltung am 24. Mai 2012 an der Fachtagung der BRAK Starke Anwaltschaft Starker Rechtsstaat zusammen mit Professor Dr. Wolf teil. Vor 25 Jahren ergingen die sogenannten Bastille-Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG). Damit hatten die von den Kammerpräsidenten aufgestellten Standesrichtlinien ausgedient. An ihre Stelle ist die Berufsordnung der Rechtsanwälte (BORA) getreten, welche nunmehr auf einer gesetzlichen Ermächtigung in der BRAO beruht und durch die gewählte Satzungsversammlung beschlossen wird. Grund genug für die BRAK zu einer Standortbestimmung einzuladen. Zunächst ordnete Professor Reinhard Singer, Humboldt Universität zu Berlin, die Bastille-Entscheidungen in die Entwicklung des anwaltlichen Berufsrechts in den letzten 25 Jahren ein. Im Anschluss daran betonte Reinhard Gaier, Richter des BVerfG und Honorarprofessor an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover, die funktionale Bedeutung der anwaltlichen Selbstverwaltung für eine funktionierende Rechtspflege. Dabei zog er Parallelen zwischen der Wissenschaftsfreiheit und der anwaltlichen Unabhängigkeit. Abb. oben: Teilnehmer des 9. Hannoveraner Europatages Abb. unten: Professor Dr. Friedrich Graf von Westphalen 60

66 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Im Anschluss an die Diskussion wurde zu einem Austausch mit den Diskutanten bei einem Glas Wein eingeladen. Es sprachen für das Institut für Internationales Recht: Professor Dr. Christian Wolf, für das Europäische Informations-Zentrum, Michael Buckup und die Bürgermeisterin der Stadt Hannover, Regine Kramarek. Darüber hinaus, Professor Dr. jur. Dr. rer.pol. Peter Sester, Zentrum für Angewandte Rechtswissenschaft (ZAR), Karlsruhe zur Notwendigkeit der Weiterentwicklung des institutionellen Rahmens der Währungsunion, Professor Dr. Christoph Paulus, Humboldt- Universität zu Berlin zur Staateninsolvenz im Allgemeinen und am Beispiel Griechenlands, Thorsten Höche, Chefsyndikus Bankenverband, Berlin zur Eurokrise aus der Sicht der Banken und Rechtsanwalt Professor Dr. Friedrich Graf von Westphalen, Vorsitzender der Deutschen Delegation beim CCBE (Council of Bars and Law Societies of Europe), Köln zu den Deregulierungsforderungen der Troikamission und deren Auswirkungen auf den Rechtsstaat. In einem dritten Themenblock wurde in einer Podiumsdiskussion nach Alternativen gesucht. Zuerst stellte Rechtsanwalt Frank Siegburg die Probleme, die insbesondere in Bauprozessen auftreten können, aus der Sicht eines Anwalts dar. Anschließend stellte Karl Geercken die Rolle des special masters im amerikanischen Verfahrensrecht dar. Karl Geercken, Litigation Partner einer New Yorker Kanzlei, wurde per Videokonferenz aus New York zugeschaltet. An der Podiumsdiskussion wirkten mit: Professor Dr. Reinhard Gaier, Richter des Bundesverfassungsgerichts, OLG Präsident Johannes Keders, Professor Dr. Wolfgang Lüke, Rechtsanwalt Dr. Christian Duve und Rechtsanwalt Frank Siegburg. 10. Das 6. Hannoveraner ZPO-Symposion 2012 Am Samstag, den 20. Oktober fand das 6. Hannoveraner ZPO- Symposion statt. Die Teilnahme der Oberlandesgerichtspräsidenten von Celle (Götz von Olenhusen), Hamm (Keders) Naumburg (Schubert) und Schleswig (Uta Fölster) belegt, wie sehr das Thema die Justiz bewegt. In einem ersten Block stellte Frau Professor Dr. Nußberger, Richterin am EGMR die Rechtsprechung zu überlangen Verfahren durch den EGMR dar. Sie betonte dabei, dass Deutschland im Vergleich zu einer Reihe anderer Länder statistisch gut abschneide, es aber auch in Deutschland immer wieder zu überlangen Verfahren komme. Herr Staatsekretär Dr. Oehlerking zeichnete die Entstehungsgeschichte des Gesetzes gegen überlange Verfahren nach. Im Anschluss referierte Dr. Sebastian Lenz über die Präklusionsvorschriften in der ZPO. Sein Fazit: Die vom Bundesverfassungsgericht gezogenen Grenzen sind viel zu eng, man sollte dem Bundesverfassungsgericht die Gelegenheit geben, seine Rechtsprechung neu zu justieren. Aus verfassungsrechtlicher Sicht wäre eine weitere Anwendung der Vorschriften möglich. In einem zweiten Themenblock suchten Professor Wolfgang Lüke und Rechtsanwalt Dr. Christian Duve nach Möglichkeiten, wie unter den Bedingungen der ZPO die Verfahren beschleunigt werden können. Beide forderten insbesondere in komplexen Verfahren mehr Dialogbereitschaft der Gerichte. Zuvor hatte bereits der Präsident des Oberlandesgerichts Hamm, Herr Keders, die von den OLG Hamm, Jena, Nürnberg und des Kammergerichts, erarbeitete Studie zu überlangen Verfahren vorgestellt. Abb.: Teilnehmer des 6. Hannoveraner ZPO-Symposions bei einer Kaffeepause auf dem Conti-Campus in Hannover Abb.: Teilnehmer des 6. Hannoveraner ZPO-Symposions bei einer Präsentation im Hörsaalgebäude an der Univeristät Hannover 61

67 Teil 5: Aktivitäten des Instituts 11. Luncheon - Zukünftige Anforderungen an die Juristenausbildung in einem sich verändernden Anwaltsmarkt Am 29. Februar 2012 fand in den Räumen der NJW-Redaktion das erste Luncheon zu den zukünftigen Anforderungen an die Juristenausbildung in einem sich verändernden Anwaltsmarkt statt. Zu dem Luncheon hatte die NJW-Redaktion zusammen mit dem Institut für Prozess- und Anwaltsrecht (IPA) die personalverantwortlichen Partner der Frankfurter Großkanzleien eingeladen. Eine weitere Gesprächsrunde fand im 10. September 2012 in Hannover mit den Partnern von mittelständischen Kanzleien aus dem norddeutschen Raum in den Räumen des IPA statt. Das ursprünglich für Mai 2013 geplante Luncheon mit den Leitern der Rechtsabteilungen von großen Unternehmen in den Räumen des C.H. Beck-Verlags in München musste verschoben werden. Tobias Freudenberg berichtete hierüber in NJW Aktuell wie folgt: Ist die Juristenausbildung in Deutschland noch zeitgemäß? Diese Frage wird ständig und intensiv diskutiert. Denn: Studium und Referendariat zielen noch immer auf die Befähigung zum Richteramt ab ( 5 I DRiG). Längst ergreift jedoch die Mehrzahl der Absolventen anschließend den Anwaltsberuf. Bereitet die Ausbildung zum Einheitsjuristen die Junganwälte auf ihre Tätigkeit ausreichend vor? Diese Frage stellt die NJW gemeinsam mit dem Institut für Prozess- und Anwaltsrecht der Universität Hannover in mehreren Diskussionsveranstaltungen den Arbeitgebern der Berufseinsteiger. Das Ergebnis: Trotz mancher Kritikpunkte bekam die hiesige Juristenausbildung insgesamt ein gutes Zeugnis ausgestellt. Universitäre Ausbildung Das Studium soll, da war sich die Expertenrunde weitgehend einig, primär das juristische Handwerkszeug vermitteln. Darunter verstanden die Anwälte aus den mittelständischen Kanzleien vor allem die Vermittlung des Grundlagenwissens und der juristischen Methodik. Detail- und Branchenwissen kämen in diesem Stadium der Ausbildung noch zu früh, so die überwiegende Auffassung der Diskussionsteilnehmer. Die meisten von ihnen hielten es daher auch nicht für erforderlich, an der Universität schwerpunktmäßig Rechtsgebiete zu lehren, die von Anwälten häufig praktiziert werden (etwa Familienrecht, Erbrecht oder Arbeitsrecht). Zu einer zielgenauen Ausbildung seien die Universitäten auch deshalb nicht in der Lage, da sich das materielle Recht immer mehr ausdehne. Heftig kritisiert wurde daher auch die Praxis des Schwerpunktstudiums. Hier werde häufig nach Note und nicht nach Relevanz des Gebiets ausgewählt. Außerdem gehe die Schwerpunktausbildung zu Lasten der Grundlagenwissens, das an der Universität im Vordergrund stehen sollte. Bemängelt wurde auch, dass die Wissensvermittlung an den Universitäten beinahe ausschließlich durch die Lösung vorgegebener Rechtsprobleme erfolge. In der Praxis sei es hingegen notwendig, aus einem umfassenden Sachverhalt zunächst die rechtsrelevanten Informationen herauszufiltern. Dies könne bereits an der Universität gut geschult werden. Auch die in der Anwaltspraxis herausragend wichtige Gestaltungskomponente kommt vielen Diskussionsteilnehmern zu kurz. Überhaupt sei im Studium zu wenig juristische Kreativität gefragt. Es werde zu viel Detailwissen abgefragt und daher zu viel auswendig gelernt. Zudem sah die Expertenrunde ein Defizit in der geringen mündlichen Kommunikation. Rhetorische Fähigkeiten würden, anders als an US-amerikanischen Universitäten, hierzulande kaum geschult. Überwiegend skeptisch beurteilte die Runde den weiteren Eingang so genannter Soft Skills in die universitäre Ausbildung. Zwar müssten die Nachwuchsanwälte wirtschaftlich denken und Projekte managen können. Auch müsse der Umgang mit Mandanten beherrscht werden. Dies könne wirkungsvoll aber nur on the job gelernt werden. Die Universitäten sind damit aus Sicht der mittelständischen Kanzleien überfordert, zumal die einzelnen Sozietäten in einem heterogenen Anwaltsmarkt ganz unterschiedliche Anforderungen haben. Abb.: Teilnehmer des Luncheon - Zukünftige Anforderungen an die Juristenausbildung in einem sich verändernden Anwaltsmarkt 62

68 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Referendariat Auch den juristischen Vorbereitungsdienst hielten die Diskussionsteilnehmer ganz überwiegend für sinnvoll, zumal die Ausbildung beim Anwalt darin zuletzt deutlich mehr Gewicht bekommen habe. Zugleich wurde aber auch die Wichtigkeit der Stationen in Justiz und Verwaltung betont. Für Anwälte sei es hilfreich, auch die Perspektive anderer juristischer Berufe aus eigener Anschauung zu kennen. Kritisiert wurde vor allem, dass durch die Zweite Juristische Staatsprüfung inmitten des Vorbereitungsdienstes und die Fixierung der Referendare auf eine gute Examensnote häufig zu Lasten der praktischen Ausbildung getaucht werde. Hiervon seien insbesondere die Anwaltsstationen betroffen. Daher wurde für ihre Verlegung in die Mitte des Referendariats plädiert. Einzelne Diskussionsteilnehmer gingen sogar so weit, die Abschaffung des Zweiten Staatsexamens, zumindest aber seine Modifizierung zu fordern. Beispielsweise könnten die Stationsnoten in die Examensnote einfließen. Voraussetzung hierfür sei freilich, dass in den Stationen eine einheitliche Ausbildung der Referendare und eine objektive Benotung ihrer Leistungen stattfinden. Hieran zweifelten viele Diskussionsteilnehmer. Sie gaben vielmehr zu bedenken, dass eine Vergleichbarkeit der Examensnoten dann nicht mehr gegeben sei. Mehrheitlich wurde daher dafür plädiert, zumindest bei der Staatsprüfung am Status quo festzuhalten (ebenso Papier/Schröder, NJW 2012, 2860 [in diesem Heft]). NJW-aktuell Forum Heft 39/2012 Gute Noten für Juristenausbildung 16 NJW-aktuell 39/2012 Ist die Juristenausbildung in Deutschland noch zeitgemäß? Diese Frage wird ständig und intensiv diskutiert. Denn: Studium und Referendariat zielen noch immer auf die Befähigung zum Richteramt ab ( 5 I DRiG). Längst ergreift jedoch die Mehrzahl der Absolventen anschließend den Anwaltsberuf. Bereitet die Ausbildung zum Einheitsjuristen die Junganwälte auf ihre Tätigkeit ausreichend vor? Diese Frage stellt die NJW gemeinsam mit dem Institut für Prozess- und Anwaltsrecht der Universität Hannover in mehreren Diskussionsveranstaltungen den Arbeitgebern der Berufseinsteiger. Nach einem Fachgespräch mit Partnern der großen Wirtschaftskanzleien in Frankfurt a. M. (s. hierzu Freudenberg/Spiekermann, NJW-aktuell H. 15/2012, S. 14) fand am eine weitere Diskussion mit Vertretern mittelständischer Kanzleien in Hannover statt. Das Ergebnis: Trotz mancher Kritikpunkte bekam die hiesige Juristenausbildung insgesamt ein gutes Zeugnis ausgestellt. Universitäre Ausbildung. Das Studium soll, da war sich die Expertenrunde weitgehend einig, primär das juristische Handwerkszeug vermitteln. Darunter verstanden die Anwälte aus den mittelständischen Kanzleien vor allem die Vermittlung des Grundlagenwissens und der juristischen Methodik. Detail- und Branchenwissen kämen in diesem Stadium der Ausbildung noch zu früh, so die überwiegende Auffassung der Diskussionsteilnehmer. Die meisten von ihnen hielten es daher auch nicht für erforderlich, an der Universität schwerpunktmäßig Rechtsgebiete zu lehren, die von Anwälten häufig praktiziert werden (etwa Familienrecht, Erbrecht oder Arbeitsrecht). Zu einer zielgenauen Ausbildung seien die Universitäten auch deshalb nicht in der Lage, da sich das materielle Recht immer mehr ausdehne. Heftig kritisiert wurde daher auch die Praxis des Schwerpunktstudiums. Hier werde häufig nach Note und nicht nach Relevanz des Gebiets ausgewählt. Außerdem gehe die Schwerpunktausbildung zu Lasten der Grundlagenwissens, das an der Universität im Vordergrund stehen sollte. Bemängelt wurde auch, dass die Wissensvermittlung an den Universitäten beinahe ausschließlich durch die Lösung vorgegebener Rechtsprobleme erfolge. In der Praxis sei es hingegen notwendig, aus einem umfassenden Sachverhalt zunächst die rechtsrelevanten Informationen herauszufiltern. Dies könne bereits an der Universität gut geschult werden. Auch die in der Anwaltspraxis herausragend wichtige Gestaltungskomponente kommt vielen Diskussionsteilnehmern zu kurz. Überhaupt sei im Studium zu wenig juristische Kreativität gefragt. Es werde zu viel Detailwissen abgefragt und daher zu viel auswendig gelernt. Zudem sah die Expertenrunde ein Defizit in der geringen mündlichen Kommunikation. Rhetorische Fähigkeiten würden anders als an US-amerikanischen Universitäten hierzulande kaum geschult. Überwiegend skeptisch beurteilte die Runde den weiteren Eingang so genannter Soft Skills in die universitäre Ausbildung. Zwar müssten die Nachwuchsanwälte wirtschaftlich denken und Projekte managen können. Auch müsse der Umgang mit Mandanten beherrscht werden. Dies könne wirkungsvoll aber nur on the job gelernt werden. Die Universitäten sind damit aus Sicht der mittelständischen Kanzleien überfordert, zumal die einzelnen Sozietäten in einem heterogenen Anwaltsmarkt ganz unterschiedliche Anforderungen haben. Referendariat. Auch den juristischen Vorbereitungsdienst hielten die Diskussionsteilnehmer ganz überwiegend für sinnvoll, zumal die Ausbildung beim Anwalt darin zuletzt deutlich mehr Gewicht bekommen habe. Zugleich wurde aber auch die Wichtigkeit der Stationen in Justiz und Verwaltung betont. Für Anwälte sei es hilfreich, auch die Perspektive anderer juristischer Berufe aus eigener Anschauung zu kennen. Kritisiert wurde vor allem, dass durch die Zweite Juristische Staatsprüfung inmitten des Vorbereitungsdienstes und die Fixierung der Referendare auf eine gute Examensnote häufig zu Lasten der praktischen Ausbildung getaucht werde. Hiervon seien insbesondere die Anwaltsstationen betroffen. Daher wurde für ihre Verlegung in die Mitte des Referendariats plädiert. Einzelne Diskussionsteilnehmer gingen sogar so weit, die Abschaffung des Zweiten Staatsexamens, zumindest aber seine Modifizierung zu fordern. Beispielsweise könnten die Stationsnoten in die Examensnote einfließen. Voraussetzung hierfür sei freilich, dass in den Stationen eine einheitliche Ausbildung der Referendare und eine objektive Benotung ihrer Leistungen stattfinden. Hieran zweifelten viele Diskussionsteilnehmer. Sie gaben vielmehr zu bedenken, dass eine Vergleichbarkeit der Examensnoten dann nicht mehr gegeben sei. Mehrheitlich wurde daher dafür plädiert, zumindest bei der Staatsprüfung am Status quo festzuhalten (ebenso Papier/Schröder, NJW 2012, 2860 [in diesem Heft]). Fazit. Die Juristenausbildung in Deutschland bekam von den mittelständischen Kanzleien insgesamt gute Noten auch weil die Anwälte keine übertriebenen Erwartungen an Studium und Referendariat haben. Die meisten Diskussionsteilnehmer machten abschließend keinen Hehl daraus, dass sie es für utopisch halten, die Absolventen als fertige Anwälte in den Berufsalltag zu entlassen. Hier sehen sich die mittelständischen Kanzleien vielmehr selbst in der Pflicht, den Nachwuchsjuristen den letzten Feinschliff zu verpassen. Diese Ausbildung in der Praxis dauere zwar lange und sei für die Kanzleien teuer, so die Rückmeldungen aus der Runde. Sie werde aber auch durch etwaige Ausbildungsreformen nicht verzichtbar. Rechtsanwalt Tobias Freudenberg, NJW-Schriftleiter, Frankfurt a. M. Fazit Die Juristenausbildung in Deutschland bekam von den mittelständischen Kanzleien insgesamt gute Noten auch weil die Anwälte keine übertriebenen Erwartungen an Studium und Referendariat haben. Die meisten Diskussionsteilnehmer machten abschließend keinen Hehl daraus, dass sie es für utopisch halten, die Absolventen als fertige Anwälte in den Berufsalltag zu entlassen. Hier sehen sich die mittelständischen Kanzleien vielmehr selbst in der Pflicht, den Nachwuchsjuristen den letzten Feinschliff zu verpassen. Diese Ausbildung in der Praxis dauere zwar lange und sei für die Kanzleien teuer, so die Rückmeldungen aus der Runde. Sie werde aber auch durch etwaige Ausbildungsreformen nicht verzichtbar. aus: Rechtsanwälte Tobias Freudenberg und Dr. Monika Spiekermann, NJW-Redaktion, Frankfurt a. M., NJW-aktuell 15/2012, S

69 Teil 5: Aktivitäten des Instituts 12. Aufbruch zu einem besseren Strafverfahren 13. Strafe wozu? Auf welchem Weg und wohin entwickelt sich die Kriminalpolitik? Tagung der Evangelischen Akademie Loccum vom 11. bis 13. März 2011 in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Strafjustiz in Niedersachsen und der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover; gefördert vom Deutschen Anwaltverein, Deutsche Strafverteidiger e.v., Deutsche Rechtsanwaltskammer, Holtfort- Stiftung und der Vereinigung Nordersächsischer und Bremer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger e.v. Vom bis zum fand die Tagung Strafe - Wozu? unter der organisatorischen Betreuung der Evangelischen Akademie Loccum statt. Menschen verletzen Regeln. Darauf wird in verschiedener Weise reagiert, auch durch Strafen. Empörung über Missstände führt häufig zum Ruf nach mehr Strafrecht. Neue Eingriffsermächtigungen im Prozessrecht und eine Gewichtsverlagerung im Verhältnis von Staatsanwaltschaft und Polizei sind Anzeichen dafür, dass sich die Strafrechtspflege seit geraumer Zeit in einem grundlegenden Funktionswandel befindet. Auffällig sind zudem die gestiegenen Belastungen in der Rechtspraxis. Die Akteure in der Strafjustiz stellen fest, dass die immer neuen Zumutungen, die ihnen aufgelastet werden, kaum noch zu bewältigen sind. Alle Strafverfahren von der Kneipenschlägerei bis zum Mord, von der Beförderungserschleichung bis zur Wirtschaftskriminalität nach denselben Grundsätzen durchzuführen, die die 1877 geschaffene StPO vorgesehen hat, ist offenbar unmöglich. Begrenzungen des Verfahrensstoffs, Absprachen und Verfahrenseinstellungen kennzeichnen heute die Praxis des Strafverfahrens. Eine vertiefte Diskussion über die Notwendigkeit und Rechtfertigung der zahlreichen Veränderungen des Verfahrens, deren umgestaltende Kraft sich erst in der Gesamtschau erkennen lässt, ist vonnöten. Wo genau liegen die Probleme der Rechtspraxis in der Spannung zwischen hohem Erwartungsdruck der Öffentlichkeit, hehren Verfahrensgrundsätzen wie der Verpflichtung auf Wahrheit und Gerechtigkeit und knapp bemessenen Ressourcen? Geht es heute im Strafverfahren weniger um die Strafe und um die damit verbundene Zuweisung der Verantwortlichkeit für die Tat, sondern eher um die staatliche Kontrolle, die sich nur der Mittel des Strafrechts bedient? Auf welchem Kurs befindet sich die Strafjustiz? Die Strafgesetzgebung aber lässt kaum erkennen, welche Konzepte den kriminalpolitischen Entscheidungen zugrunde liegen. Die grundsätzliche Frage wird nicht gestellt, wie viel Strafrecht eigentlich wünschenswert und unbedingt notwendig ist. Können Tatbestände aus unserem Strafgesetz entlassen werden, weil andere Regelungen ausreichen würden? Welche kriminalpolitischen Maßnahmen sind wirklich vonnöten, um die Rechtstreue der Bevölkerung zu sichern und mangelndem Unrechtsbewusstsein abzuhelfen? Wo verläuft die Grenze zwischen Kriminalpolitik und Sozialpolitik? An welchen Leitlinien sollte sich Kriminalpolitik zukünftig orientieren? Während der Tagung ist zunächst analysiert worden, wie sich kriminalpolitische Entscheidungen entwickeln, wie sie das Arbeitsbild der Strafjustiz verändert haben und welche Faktoren und Akteure aktuell die Kriminalpolitik dominieren. Exemplarisch wurde für die Bereiche Bagatellunrecht, Verwaltungsunrecht, Betäubungsmittelstrafrecht und Schadensersatz untersucht, wie kriminalpolitische Entscheidungen in Zukunft zu gestalten sind. Hier steht auch kritisch zur Diskussion, welche Beratungsfunktion der Wissenschaft zukommen kann. Das führt zu einem grundsätzlichen Diskurs über die Aufgabe der Strafjustiz in unserer Gesellschaft. Woran soll sich eine durchdachte Kriminalpolitik in Zukunft orientieren? Zu Wort kamen Praktiker aus Justiz und Anwaltschaft, die mit der Umsetzung der kriminalpolitischen Entscheidungen befasst sind, sowie Wissenschaftler, die die Strafjustiz und die Politik von außen betrachteten. 64

70 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Hannoveraner StPO-Symposion Das Kriminalwissenschaftliche Institut der Leibniz Universität Hannover veranstaltete in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Justizministerium und der Vereinigung Niedersächsischer und Bremer Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger sowie dem Institut für Prozess- und Anwaltsrecht am 18. Mai 2011 das 3. Hannoveraner StPO-Symposion zum Thema Vorratsdatenspeicherung reloaded. Im ersten Teil des Symposions führten Impulsreferate des Niedersächsischen Justizministers Bernd Busemann, des Inhabers des Lehrstuhls für Rechtsinformatik und IT-Recht an der Leibniz Universität Hannover, Professor Dr. Nikolaus Forgó sowie des Journalisten und Sachbuchautors Michael Jürgs, in das Tagungsthema ein. Den zweiten Teil des Symposions bildete eine Podiumsdiskussion u.a. mit dem Präsidenten des Landeskriminalamts Niedersachsen, Uwe Kolmey, Staatsanwalt Stephan Lürbke von der Staatsanwaltschaft Osnabrück sowie Dr. Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. 65

71 Teil 5: Aktivitäten des Instituts III. Institutsbroschüren Abb.: Broschüre zu den Lehrangeboten des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht Abb.: Flyer zur Vortragsreihe Studentenfutter erschienen sind im Berichtszeitraum Flyer für die Vorträge im Wintersemester 2010/2011, Sommersemester 2011, Wintersemester 2011/2012, Sommersemester 2012, Wintersemester 2012/2013, Sommersemester 2013 sowie Wintersemester 2013/2014 Abb.: Flyer zur Teampräsentation des Willem C. Vis Moot Teams 2013/2014 erschienen sind im Berichtszeitraum Flyer für die Durchgänge 2011/2012 sowie 2012/2013 Abb.: Flyer zurm Schwerpunkt 8 Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht Abb.: Flyer zum Soldan Moot zur anwaltlichen Praxis Abb.: Flyer zur Teampräsentation des ICC Moot Teams 66

72 Teil 5: Aktivitäten des Instituts Abb.: Broschüre theoria cum praxi Abb.: Broschüre In Retrospect erschienen sind im Berichtszeitraum die Ausgaben 2011, 2012 sowie 2013 im Rückblick auf den ICC Moot und den Vis Moot Abb.: Informationsbroschüre zum ADVO-Z nach neuer Ordnung Abb.: Teilnehmerhandbuch zum 1. Soldan Moot Abb.: Teilnehmerhandbuch zum 7th Hanover PreMoot erschienen sind im Berichtszeitraum Teilnehmerhandbücher zum 5., 6. sowie zum 7. Hanover PreMoot. Abb.: Gesetzesmaterialien für den Vis East 2013 in Hongkong (Legal Sources) erschienen sind im Berichtszeitraum Legal Sources zum Vis Moot 2011, 2012 und

73 Teil 6: Ausblick I. Lehre 1. ADVO-Z Programm und Schwerpunkt 8 Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht Mit der Reform der ADVO-Z Ordnung ist der Grundstein gelegt, um vermehrt Studierende für die anwaltsorientierten Lehrveranstaltungen zu gewinnen. In einem nächsten Schritt wird der Schwerpunkt 8 Anwaltliche Rechtsgestaltung und Anwaltsrecht attraktiver gemacht, um den Bedürfnissen der Praxis noch stärker zu entsprechen. Geplant ist insbesondere in dem Schwerpunkt eine neue Vorlesung Versicherungsprozessrecht einzuführen. Häufig ist als Dritte Partei in einem Haftungsprozess eine Versicherung im Hintergrund oder es bestehen sogar Direktansprüche gegen die Haftpflichtversicherung. In der Vorlesung sollen notwendige Grundkenntnisse des Versicherungsrechts und die Besonderheiten der Prozessführung in solchen Fällen vermittelt werden. Künftig sollen die Studierenden zwischen der Vorlesung Internationales Zivilprozessrecht und der Vorlesung Versicherungsprozessrecht wählen können. Der jeweilige Prüfungsstoff entspricht dann der Wahl. 2. Vortragsreihe Studentenfutter Die bewährte Vortragsreihe Studentenfutter wird auch künftig fortgesetzt. Damit sollen die Studierenden unterschiedliche juristische Tätigkeitsfelder kennenlernen. Besonderer Wert wird auf die Unternehmergespräche und Vorträge unter der Überschrift Politische Prozesse gelegt. Unter dem Titel Unternehmergespräche werden Unternehmer und Manager eingeladen, um den Studierenden exemplarisch unternehmerisches Denken vor Augen zu führen. Unter dem Titel Politische Prozesse wird gleichfalls exemplarisch veranschaulicht, dass Recht nichts Statisches ist, sondern in den Gerichtssälen auf Initiative und unter entscheidender Anteilnahme der Rechtsanwälte weiterentwickelt wird. 68

74 Teil 6: Ausblick 3. Teilnahme an internationalen Studierendenwettbewerben Seit 1997/1998 nimmt die Universität Hannover am Annual Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien teil. Zusätzlich nehmen wir seit 2009/2010 auch an dem Schwesterwettbewerb in Hongkong teil. Aufgrund der langjährigen Erfahrung können wir ein gut strukturiertes Coaching der Teilnehmer sicherstellen. Darüber hinaus ist das Institut in der internationalen Vis Moot Szene zwischenzeitlich breit vernetzt. Jedes Jahr erstellen wir Legal Sources, in denen die für den jeweils aktuellen Fall relevanten Rechtstexte zum Abdruck kommen. In diesem Jahr wurden unsere Legal Sources zum offiziellen Schönfelder des Wettbewerbs in Hongkong mit einem Vorwort von Louise Barrington, Director Vis East. Ass. jur. Sven Hasenstab, langjähriger hannoverscher Coach wurde in diesem Jahr zum Vicepresident der Moot Alumni Association (MAA) gewählt. Zusammen mit Evdokia Papadopoulos, gleichfalls ehemaliger Coach des hannoverschen Teams, organisiert er jährlich die Konferenz Generations in Arbitration in Wien. Mit dem Hanover PreMoot richtet das IPA zusammen mit der Hanover Vis Alumni Association (HVAA) ein wichtiges Vorbereitungstreffen auf den Wettbewerb in Hongkong und Wien aus. Erstmals luden Professor Dr. Rajesh Sharma, City University of Hong Kong und Professor Dr. Christian Wolf während des Vis East in Hongkong die Kollegen zu einem Meinungsaustausch ein. Dies soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Zwar nehmen unsere Studierenden erst seit drei Jahren an der ICC International Commercial Mediation Competition teil. Jedoch ist es uns in erstaunlich kurzer Zeit gelungen unsere Vorbereitung zu professionalisieren. In diesem Jahr waren wir bereits unter den besten 25 Teams. Fabienne Klass, Coach des ICC Moot Teams, wurde eingeladen in diesem Jahr auf der Cologne Academy on Business Negotiation and Mediation einen Vortrag zum Thema The Role of the Lawyer in the Mediation zu halten. Bislang gelang es uns das jeweilige Team rein nach Leistung auszuwählen und die Teammitglieder von einer Eigenbeteiligung an den Reisekosten frei zustellen. Eine große Herausforderung wird sein, ob dies in Zukunft weiterhin gelingt. 4. Moot Courts und Legal Clinic Im Rahmen des ADVO-Z Programms bietet die Fakultät eine Reihe von Moot Courts sowie die Legal Clinic an. Dies wird kontinuierlich weiter ausgebaut. 69

75 Teil 6: Ausblick 5. Soldan Moot zur anwaltlichen Praxis Bewusst nicht durch ein Mitglied des Instituts für Prozess- und Anwaltsrecht wird das hannoversche Soldan Moot Team betreut. Als Organisator des Soldan Moots verbietet es sich von selbst, dass der Lehrstuhl von Professor Dr. Christian Wolf an der Betreuung des hannoverschen Teams mitwirkt. In diesem Jahr wurde das Team von Professor Dr. Axel Metzger und Ass. jur. Jan Leiterholt betreut. Das Team belegte dreimal den zweiten Platz, nämlich bei dem Preis der Bundesrechtsanwaltskammer für den besten Klägerschriftsatz, bei dem Preis des Deutschen Anwaltvereins für den besten Beklagtenschriftsatz und bei dem Soldan Preis im Finale. 6. Bewerbung der anwaltsorientierten Lehrveranstaltung Erstsemester Einführungswoche Schon bislang hat das IPA sich durch eine Reihe von Marketingmaßnahmen bemüht die Studierenden auf die Anwaltsorientierung aufmerksam zu machen. Im Wintersemester 2013/2014 sind wir erstmals neue Wege gegangen. Alle anwaltsorientierten Lehrveranstaltungen wurden in einer neuen Broschüre zusammengefasst. Insgesamt viermal wurde der Film Die Anwälte Eine Deutsche Geschichte in der ersten Semesterwoche im Rahmen unseres Tutorienprogramms im Moot Court Raum gezeigt. Gleichzeitig wurden den Studierenden die technischen Möglichkeiten des Raums veranschaulicht und das anwaltsorientierte Studienprogramm vorgestellt. Nach der Filmvorführung standen die Mitarbeiter des Instituts bei Kaffee und Kuchen zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Diese Veranstaltung wird nächstes Jahr fortgesetzt. 70

76 Teil 6: Ausblick II. Forschung 1. Prozessrecht Einen deutlichen Arbeitsschwerpunkt hat das Institut für Prozessund Anwaltsrecht im Bereich der ZPO und der StPO schon alleine aufgrund der zahlreichen Kommentierungen, an denen Professor Dr. Carsten Momsen und Professor Dr. Christian Wolf beteiligt sind. (Momsen: NOMOS Kommentar für das gesamte Strafrecht StPO; KMR Kommentar zur Strafprozessordnung Vor StPO; Satzger/Schluckebier/Widmaier-StPO, Kommentierung zum Revisionsrecht; Wolf/Eslami in Vorwerk/Wolf (Hrsg.) BeckOK ZPO, und 1066 ZPO). Einen deutlichen Arbeitsschwerpunkt in diesem Bereich haben auch die Honorarprofessoren Dr. Reinhard Gaier, Richter des Bundesverfassungsgerichts, Rechtsanwalt Dr. Michael Nagel und Rechtsanwalt beim Bundesgerichtshof Dr. Volkert Vorwerk. Das letzte ZPO-Symposion hat die Notwendigkeit, den Zivilprozess insbesondere bei langwierigen und komplizierten Verfahren zu reformieren, eindringlich veranschaulicht. Professor Dr. Reinhard Gaier hat sich seitdem dieses Themas mit einer Reihe von Aufsätzen angenommen. Das Institut wird künftig hier einen Themenschwerpunkt seiner Tätigkeit setzen. Im weitesten Sinne zählt hierzu auch die Interessenbündelung. Die zweite Auflage des Kommentars Vorwerk/Wolf zum KapMuG ist für 2014 geplant. 2. Anwaltsrecht Anfang 2014 erscheint die zweite Auflage des Kommentars Gaier/ Wolf/Göcken, Anwaltliches Berufsrecht bei Otto Schmidt. Gleichfalls bei Otto Schmidt erscheint der Sammelband zur Ringvorlesung in Hannover 25 Jahre Bastille-Entscheidungen. Die Globalisierung des Anwaltsmarkts wurde auf der berufsrechtlichen Ebene noch nicht richtig nachvollzogen. Hier wird das Institut künftig einen Schwerpunkt seiner Arbeit im Anwaltsrecht legen. Abb.: 6. Hannoveraner ZPO Symposion Abb.: 6. Hannoveraner ZPO Symposion 71

77 Teil 6: Ausblick 3. Compliance Im Schnittbereich von materiellem Wirtschaftsstrafrecht, Strafprozessrecht und Anwaltsrecht liegt die immer stärker an Bedeutung gewinnende Materie der internen Ermittlungen oder des Compliance. Professor Dr. Carsten Momsen hat hier einen ausgeprägten Forschungsschwerpunkt. Er arbeitet auf diesem Gebiet insbesondere mit Rechtsanwalt Dr. Thomas Gruetzner, Baker & McKenzie zusammen. Deutlich sichtbarer Ausdruck der Zusammenarbeit ist das bei C.H. Beck erschienene Werk, Momsen/Gruetzner Wirtschaftsstrafrecht. Die Aktivitäten in diesem Bereich sollen in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden. 4. Der Rechtsanwalt als Motor der Rechtsentwicklung Der Systemtheoretiker Niklas Luhmann hat den Richter als die Zentralfigur des Rechtssystems bezeichnet, weil er und nur er die Rechtsfälle zu entscheiden hat. Eine vergleichbare Zuschreibung findet sich z.b. auch bei Dworkin. Auf dreifache Weise ist diese Aussage zu relativieren: (1) Zunächst vermag der Richter nur diejenigen Fälle zu entscheiden, die ihm unterbreitet werden. Es obliegt folglich in erster Linie den Rechtsanwälten und ihren Parteien für die Rechtsfortbildung geeignete Fälle auszuwählen, vor Gericht zu bringen und durch die Instanzen zu treiben. (2) Die Parteien und ihre Anwälte haben entscheidenden Einfluss darauf, ob es zu einer Grundsatzentscheidung kommen kann. Häufig werden Kläger kurz vor einer Grundsatzentscheidung, die sich auf viele gleichgelagerte Fälle auswirken kann, vom Beklagten heraus gekauft. (3) Der Rechtsfindung im Prozess wird in der Methodenlehre kaum Bedeutung zugemessen. Man geht davon aus, dass das Ergebnis bereits fertig in den Büchern steht und den Parteien vom Richter im Prozess lediglich pädagogisch vermittelt wird. Die dialogische Komponente der Rechtsfindung, die Arbeitsgemeinschaft von Richtern und Parteivertretern, wird so negiert. Ziel des Projektes ist es den Einfluss der Rechtsanwaltschaft auf die Rechtsfindung aufzuzeigen. Hierbei verfolgt das Projekt eine biographisch-historische Komponente. Exemplarisch soll an Hand von Landmark Cases, wie z.b. der Bürgschaftsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts, aufgezeigt werden, welcher Rechtsanwalt die Entscheidung vor das die Entscheidung treffende Gericht gebracht hat, welche Motivationslage er hatte, warum er an dieser Stelle den Kampf ums Recht aufnahm, welche Argumente er in den Prozess einführte, welche sich davon in der Entscheidung wiederfanden, welche Änderung der Rechtsprechung die Entscheidung bewirkte. Bislang gibt es eine Herstellung der Verbindung zwischen rechtswissenschaftlichem Institut und Person lediglich bezogen auf Rechtswissenschaftler (Hoeren, Zivilrechtliche Entdecker und Grundmann, Deutschsprachige Zivilrechtslehrer des 20. Jahrhunderts in Berichten ihrer Schüler). Ausgehend von den dadurch gewonnenen Erkenntnissen soll aber im Rahmen des Projekts auch der theoretischen Grundlage einer dialogischen Rechtsfindung weiter nachgegangen werden. Abb.: Rechtsanwalt Professor Dr. Michael Quaas bei der Hannoverschen Anwaltsrechtskonferenz zum Soldan Moot mit einem Vortrag zum Thema Anwaltliche Verschwiegenheit und anwaltliche Selbstdarstellung 72

78 Teil 6: Ausblick III. Geplante Veranstaltungen 1. 8th Hanover PreMoot Vom 06. bis 08. März 2014 hat das Institut zum 8th Hanover PreMoot eingeladen. Wie die Jahre zuvor dient der PreMoot der Vorbereitung auf die mündlichen Schiedsverhandlungen des Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moots in Hongkong und Wien. Das Institut erwartet wieder ein international besetztes Teilnehmerfeld von 25 Teams, das sich in Hannover auf die Wettbewerbe vorbereitet. 2. 3rd Hannover PreMoot Conference Zum Programm des Hanover PreMoot gehört auch wieder die 3rd PreMoot Conference for Arbitrators and Coaches zu den Hot Topics in International Arbitration. Letztes Jahr sprachen u.a. Professor Dr. Eckart Brödermann, Präsident der CEAC sowie Professor Burt Neuborne, der live aus Stanford (USA) zugeschaltet war. Auch im 2014er Durchgang des PreMoots in Hannover wird es wieder eine akademische Aufbereitung des Moot Court Themas mit hochklassigen Dozenten geben, welche der eigentlichen PreMoot Veranstaltung vorangeht. Zu dieser Gelegenheit können die Schiedsrichter im wissenschaftlichen Diskurs die Probleme das Falles abstrakt vertiefen und untereinander ein Netzwerk aufbauen, um sodann in den Folgetagen über die Studierenden beim 8th Hanover PreMoot zu richten. 73

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