Melanozytäre Nävi und kutanes Melanom

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Melanozytäre Nävi und kutanes Melanom"

Transkript

1 PRAXIS Schweiz Med Forum Nr März Melanozytäre Nävi und kutanes Melanom R. Dummer, M. Hess Schmid, G. Burg, J. Hafner Dermatologische Klinik, UniversitätsSpital Zürich Korrespondenz: Prof. Dr. med. R. Dummer Leitender Arzt Dermatologische Klinik Gloriastrasse 31 CH-8091 Zürich Einführung Tabelle 1. Melanom TNM-Klassifikation [5]. Fast jeder Mensch weist melanozytäre Läsionen an der Haut auf. Durchschnittlich erwarten wir 20 klinisch unauffällige melanozytäre Nävi pro Person in der erwachsenen Bevölkerung. Die Läsionen stellen in vielen Fällen embryonale Entwicklungsstörungen dar. Man vermutet, dass bei der Auswanderung der melanozytären Vorläufer in die Haut Fehlabläufe zu Ansammlungen von abgerundeten Melanozyten (Naevuszellen) führen, die sich dann klinisch je nach Verteilung der Naevuszellen in Epidermis T-Klassifikation Tumordicke Ulzeration T1 Bis 1 mm a: ohne Ulzeration und Level II / III b: mit Ulzeration oder Level IV / V T2 1,01 2,0 mm a: ohne Ulzeration b: mit Ulzeration T3 2,01 4,0 mm a: ohne Ulzeration b: mit Ulzeration T4 >4,0 mm a: ohne Ulzeration b: mit Ulzeration N-Klassifikation Zahl der befallenen LK Ausmass des Lymphknotenbefalls N1 1 Lymphknoten a: Mikrometastasen b: Makrometastasen N2 2 3 Lymphknoten a: Mikrometastasen b: Makrometastasen c: Intransit-/Satellitenmetastasen ohne metastatische Lymphknoten N3 4 oder mehr metastatische Lymphknoten, oder plattenartig oder Intransit-/Satellitenmetastasen mit metastatischen Lymphknoten M-Klassifikation Ort LDH M1a Fernmetastasen der Haut, Normal subkutan, nodale Metastasen M1b Lungenmetastasen Normal M1c Alle anderen viszeralen Metastasen Jede Fernmetastase Erhöht und Dermis als melanozytärer Naevus vom Junktionstyp (Naevuszellen in der unteren Schicht der Epidermis), vom Compound-Typ (Naevuszellen in Epidermis und Dermis) und dermaler Typ (Naevuszellen nur in der Dermis) äussern. Diese gewöhnlichen melanozytären Nävi weisen kaum ein Risiko für eine Melanomentwicklung auf und stellen deshalb keine Indikation für eine Exzision dar. Dies gilt auch für andere hyperpigmentierte Läsionen wie z.b. die Lentigo simplex, dem Naevus bleu, Halonaevus, Beckernaevus, Naevus spilus und dem kleinen, oft behaarten kongenitalen melanozytären Naevus (Naevus pilosus et pigmentosus). Schwieriger ist die Situation bei sogenannten atypischen melanozytären Nävi, die durch eine variierende Pigmentierung, unscharfe und unregelmässige Begrenzung charakterisiert sind. Diese Form der Nävi kommt bei 5 10% der Bevölkerung vor und weist ein gewisses Risiko auf, sich in ein malignes Melanom weiter zu entwickeln. Diese Läsionen sollte sorgfältig auflichtmikroskopisch untersucht werden und bei Auffälligkeiten komplett exzidiert werden. Obwohl sich die Mehrzahl der Melanome aus klinisch unauffälliger Haut und nicht aus Naevuszellnävi entwickelt, stellt die Zahl der benignen melanozytären Nävi einen wichtigen Risikofaktor für das individuelle Melanomrisiko dar. Andere Risikofaktoren hierfür sind die Zahl der aktinischen Lentigines, der Hauttyp (I und II), die Haarfarbe (rötlich, blond) und die Zahl der Sonnenbrände in Kindheit und Jugend. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass eine konsequente Fotoprotektion die Zahl der melanozytären Läsionen und somit möglicherweise auch das Melanomrisiko günstig beeinflussen kann. Auch weisen epidemiologische Untersuchungen aus Australien darauf hin, dass dort die Melanominzidenz bei jüngeren Altersgruppen langsam zurückgeht, während sie bei älteren Altersgruppen noch ansteigt. Das könnte bedeuten, dass die Massnahmen im Bereich der primären Prävention (Sonnenschutzmassnahmen), die nur die Jüngeren erreichen konnten, Erfolg zeigen [1]. Epidemiologie Für das kutane Melanom werden zur Zeit etwa 1200 Neuerkrankungen pro Jahr mit anstei-

2 PRAXIS Schweiz Med Forum Nr März gender Tendenz in der Schweiz geschätzt (Inzidenz 12 15/ /Jahr) [2]. Laut dem aktuellen Bericht der Vereinigung Schweizer Krebsregister liegt die Inzidenz des malignen Melanoms bei Männern (Jahre ) bei max. 18,1/ /Jahr im Kanton Genf und minimal bei 9,2/ /Jahr im Wallis. Bei Frauen werden die höchsten Inzidenzen (15,1/ /Jahr) in Zürich verzeichnet. Die niedrigste Inzidenz findet sich im Wallis mit 9,9. Vergleicht man nun die Inzidenzraten in Österreich und der Schweiz mit den übrigen europäischen Ländern, fällt auf, dass die beiden Alpenländer sehr hohe Inzidenzen aufweisen und dass diese hohe Inzidenz vor allem auf Melanome im Kopf- und Halsbereich zurückzuführen ist. Dies hat zu der Hypothese geführt, dass aufgrund der geographischen Exposition der Länder die intensivere Tabelle 2. Vorgeschlagene Staging-Gruppierungen beim kutanen Melanom [5]. Klinisches Staging Pathologisches Staging T N M T N M 0 Tis N0 M0 Tis N0 M0 IA T1a N0 M0 T1a N0 M0 IB T1b N0 M0 T1b N0 M0 T2a N0 M0 T2a N0 M0 IIA T2b N0 M0 T2b N0 M0 T3a N0 M0 T3a N0 M0 IIB T3b N0 M0 T3b N0 M0 T4a N0 M0 T4a N0 M0 IIC T4b N0 M0 T4b N0 M0 III * alle T N1 M0 N2 N3 IIIA T14a N1a M0 T1 4a N2a M0 IIIB T1 4b N1a M0 T1 4b N2a M0 T1 4a N1b M0 T1 4a N2b M0 T1 4a/b N2c M0 IIIC T1 4b N1b M0 T1 4b N2b M0 alle T N3 M0 IV alle T alle N alle M1 alle T alle N alle M1 Das klinische Staging beinhaltet die histologische Untersuchung des primären Melanoms und die klinische und radiologische Suche nach Metastasen. Das pathologische Staging beinhaltet eine histologische Untersuchung des primären Melanoms und eine histopathologische Analyse der regionalen Lymphknoten nach teilweise oder kompletter Lymphadenektomie. Im pathologischen Stadium 0 oder 1A sind diese Untersuchungen nicht notwendig. * Es gibt keine Stadium-III-Untergruppen für das klinische Staging. UV-Exposition eine Rolle spielt und dass häufige Freizeitaktivitäten wie Bergwandern bzw. Skifahren zu diesen hohen Inzidenzen in den Alpenländern beitragen [3]. Prognose Die Prognose eines individuellen Tumors lässt sich mit der Tumordicke nach Breslow abschätzen [4]. Dabei wird histologisch der Tumor von der Obergrenze des Stratum granulosum bis zu seiner tiefsten Stelle ausgemessen. Während bei einer Tumordicke von 1 mm oder darunter nach 10 Jahren mehr als 90% der Patienten am Leben sind, sind es bei einer Tumordicke von mehr als 4 mm weniger als die Hälfte. Die Zehnjahresüberlebensrate bei lokoregionalen Lymphknotenmetastasen liegt bei etwa 30%, bei Fernmetastasen unter 5%. Die Einteilung des Krankheitsstadiums sollte nach der kürzlich publizierten neuen ptnm-klassifikation erfolgen [5], die von der UICC übernommen wird [6] (Tab. 1, 2). Differentialdiagnose melanozytärer Läsionen Bei der Beurteilung melanozytärer Läsionen wird zunächst klinisch die sogenannte ABCDE- Regel herangezogen, mit der die Asymmetrie, die Begrenzung, die Farbe (Color), der Durchmesser und die Erhabenheit der Läsion beurteilt werden [7]. Möglicherweise ist es günstiger «Erhabenheit» durch «Evolution (Entwicklung)» zu ersetzen. Dies gilt insbesondere für kleine pigmentierte Hautveränderung, die noch unter 5 mm Durchmesser liegen. Sind drei der fünf Kriterien auffällig, handelt es sich zunächst um einen atypischen Naevuszellnaevus. Dieser Naevuszellnaevus wird dann verglichen mit der klinischen Präsentation weiterer pigmentierter Läsionen und eventuell auflichtmikroskopisch beurteilt, wodurch die diagnostische Treffsicherheit in der Hand des Geübten verbessert wird [8]. Die Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie mittels eigens für die Dermatologie entwickelter optischer Instrumente) hat die differentialdiagnostische Beurteilung pigmentierter Hautveränderungen wesentlich verbessert. Sie erlaubt zunächst mit grosser Sicherheit die Unterscheidung melanozytärer Tumoren bzw. Nävi von andersartigen Läsionen wie z.b. pigmentierten Basaliomen, seborrhoischen Keratosen und Histiozytomen sowie die exakte Abtrennung von angiomatösen Läsionen (z.b. Angiokeratom). Innerhalb der melanozytären Läsionen sind dann maligne Melanome mit grosser Sicherheit von gewöhnlich melanozytären Nävi zu differenzieren. Allerdings ist gerade die Unterschei-

3 PRAXIS Schweiz Med Forum Nr März dung zwischen dysplastischen Nävi und Melanomen nicht mit letzter Sicherheit möglich. In Zweifelsfällen sollte eine histologische Diagnosesicherung erfolgen. Falls mehrere verdächtige Läsionen vorliegen, ist unseres Erachtens eine Verlaufsbeobachtung sinnvoll, wobei durchaus computergestützte Systeme (wie z.b. Molemax) eingesetzt werden können. Das primäre Melanom der Haut wird eingeteilt in vier klar definierte Erscheinungsbilder [7, 9]. Die häufigste Form ist das superfiziell spreitende Melanom (50%). Es präsentiert sich als asymmetrische Hautveränderung mit unregelmässiger Pigmentierung und Begrenzung, und Regressionsphänomenen (Abb. 1). Daneben gibt es noduläre Melanome (30%), die ebenfalls mit Pigmentverschiebungen und unregelmässigen Ausläufern einhergehen (Abb. 2). Abbildung 3 Die vier wichtigsten Melanomtypen Abbildung 1 Abbildung 4 Abbildung 2

4 PRAXIS Schweiz Med Forum Nr März Das Lentigo maligna Melanom (10%) tritt typischerweise bei älteren Personen an belichteten Hautarealen auf (Abb. 3). Die vierte Form ist das sog. akrolentiginöse Melanom (5%), das an Hand und Fuss entsteht (Abb. 4). Daneben existieren weitere, seltene Formen (5%) wie das amelanotische, das desmoplastische oder das polypoide Melanom. Operatives Vorgehen beim primären Melanom Während früher jedes maligne Melanom mit einem Sicherheitsabstand von 5 cm entfernt wurde, wird jetzt je nach Tumordicke ein Sicherheitsabstand von einem bis drei Zentimeter eingehalten [7]. Da die Tumordicke erst histologisch bestimmt werden kann und eine sichere klinische Diagnose oft nicht möglich ist, wird zunächst eine Exzisionsbiopsie empfohlen. Nach der Diagnosesicherung erfolgt die endgültige operative Versorgung innerhalb von vier bis sechs Wochen. Die Empfehlungen zum Sicherheitsabstand sind in Tabelle 3 zusammengefasst. Besonderheiten der Lokalisation, insbesondere der Gesichtsregion, lassen Ausnahmen von diesen Regeln zu. Insbesondere für Lentigo maligna und oberflächliches Lentigo maligna Melanom kann bei älteren Patienten die Radiotherapie als therapeutische Alternative erwogen werden [10]. Die elektive Lymphknotendissektion (ELND) ist heute mehrheitlich verlassen, weil der Eingriff u.a. auch mit einem signifikanten Risiko eines sekundären Lymphödems verbunden ist [7]. Stattdessen kann im Zentrum mit entsprechender Erfahrung eine Sentinel-(«Schildwächter»-) Lymphknoten-Biopsie eingesetzt werden [11]. Die Sentinel-Lymphknotendissektion erfordert eine gut koordinierte Kooperation zwischen Dermatologen, Chirurgen, Nuklearmedizinern und Pathologen. Die Methode ist sicherlich ein Fortschritt im Vergleich zur ELND und ermöglicht ein exaktes Staging. Aktuell finden sich keine Hinweise für eine Verlängerung der Überlebenswahrscheinlichkeit bei diesem Patientenkollektiv durch diese in erster Linie diagnostische Massnahme. Operatives Vorgehen bei lokoregionaler Lymphknotenmetastasierung (ptxn1-2m0) Bei isolierter lokoregionaler Lymphknotenmetastasierung zervikal, inguinal oder axillär ist eine ausgedehnte Ausräumung der befallenen Region notwendig [7]. Die isolierte Entfernung oberflächlich gelegener Lymphknoten reicht nicht aus. Vor solchen Eingriffen muss allerdings durch ein sorgfältiges Staging mittels bildgebender Verfahren (Computertomographie, Sonographie, Positronen-Emissionstomographie [PET]) eine weitere Metastasierung ausgeschlossen werden. In randomisierten und nicht randomisierten klinischen Studien sind beim malignen Mela- Tabelle 3. Sicherheitsabstand und Zusatzmassnahmen bei der Resektion eines primären Melanoms der Haut in Abhängigkeit von der Tumordicke (pt is-4n0m0) [6]. Tumordicke Sicherheitsabstand Bemerkungen Level of Evidence Melanoma in situ 0,5 cm III (Tumordicke wird nicht angegeben) (pt isn0m0) <1 mm (pt1n0m0) 1 cm II 1 4 mm (pt2-3n0m0) 2 cm II Sentinel-Lymphknotendissektion* IV Bei Tumoren im Kopf-Hals-Bereich V kann auch eine elektive Neck- Dissection durchgeführt werden* > 4 mm (pt4n0m0) 2 3 cm III Sentinel-Lymphknotendissektion* IV Evtl. Interferontherapie* IV Bei Tumoren im Kopf-Hals-Bereich III kann auch eine elektive Neck- Dissection durchgeführt werden* * Diese Therapien sollten nur in spezialisierten Zentren im Rahmen kontrollierter Studien erfolgen.

5 PRAXIS Schweiz Med Forum Nr März nom eine Vielzahl adjuvanter Therapieformen überprüft worden. Wissenschaftlich solide Aussagen können allerdings nur aus prospektiv randomisierten Multicenter-Studien gezogen werden. In solchen Untersuchungen konnte weder die elektive Lymphknoten-Dissektion noch die Extremitäten-Perfusion, die Radiotherapie oder die Chemotherapie einen Vorteil bezüglich rezidivfreiem Intervall oder Überleben für das Gesamtkollektiv nachweisen [7]. Von einer adjuvanten Therapie mit Viscum album (Iscador) wird abgeraten, da es den Krankheitsverlauf bei Patienten mit minimaler Tumorlast möglicherweise negativ beeinflusst [12]. Mehrere Studien beschäftigten sich mit der Rolle von IFN-α [13]. Für Hochrisiko-Melanompatienten (dicke Primärtumoren [pt4n0m0] und Zustand nach Lymphknoten-Metastasen [ptxn1-2m0]) zeigte eine Studie von Kirkwood, dass eine Behandlung mit hochdosierten IFN-α die Überlebensrate und die Überlebenszeit signifikant verbessert [14]. Dieses Ergebnis konnte in einer Nachfolgestudie nicht bestätigt werden [15]. Deshalb kann die nebenwirkungsreiche, hochdosierte Interferon-Behandlung nicht mehr empfohlen werden [16]. Um die optimalen Therapiemodalitäten für Interferon, insbesondere auch die neuen pegylierten Interferone zu definieren, wird dringend empfohlen, adjuvante Interferon-Behandlungen bei Melanom nur im Rahmen von klinischen Studien durchzuführen. Therapie des fortgeschrittenen Melanoms (ptxnxm1) Je nach Ort der Metastasenlokalisation müssen verschiedene Disziplinen herangezogen werden (Tab. 3) [17]. Falls eine isolierte kutan/subkutane Metastasierung vorliegt, steht die operative Sanierung im Vordergrund. Bei multiplen Metastasen isoliert an einer Extremität ist die Perfusion mit Zytostatika und Tumor- Nekrose-Faktor-alpha eine sehr wirksame Behandlungsoption [18]. Palliative Therapie Wenn bei einem Patienten Fernmetastasen auftreten, muss zunächst die individuelle Situation des Patienten intensiv beleuchtet werden. Abhängig vom Alter des Patienten, von seinem Allgemeinzustand und seinen persönlichen Wünschen wird die Therapie festgelegt. Dabei ist sicherlich die Lebensqualität mit und ohne Therapie zu berücksichtigen. Insbesondere bei multiplen Fernmetastasen kann die Therapie nur noch palliativ sein, d.h. es geht darum, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen [19]. Operative Therapie Falls eine isolierte lokoregionale Metastasierung vorliegt, steht die operative Sanierung im Vordergrund. Solitäre Metastasen in ein einzelnes Organ wie z.b. Haut, Lymphknoten, Lunge, Leber oder ZNS können in kurativer Intention operiert werden und führen in vielen Fällen zu einer Verlängerung der medianen Überlebenszeit bei diesen Patienten. Auch bei Patienten in Remission nach Chemo- oder Chemoimmuntherapie kann eine Operation unter kurativem Aspekt durchgeführt werden, wodurch die Patienten in eine zum Teil lang andauernde komplette Remission überführt werden können. Unter palliativen Gesichtspunkten ist es unter Umständen sinnvoll, symptomatische Metastasen in verschiedensten Organen zu entfernen. Der operative Eingriff durch den Neurochirurgen ist die effizienteste Massnahme beim Vorliegen von solitären Metastasen im zentralen Nervensystem. Auch bei solitären Metastasen in Lunge und Haut müssen chirurgische Massnahmen erwogen werden. Strahlentherapie Die konventionelle Strahlentherapie hat ihren festen Platz im Spektrum der palliativen Behandlungsmodalitäten des metastasierten Melanoms. Meist wird versucht, höhere Einzeldosen von 4 6 Gy einzusetzen, was bei der Mehrzahl der Patienten eine objektive Remission induzieren kann. Häufig wird die Strahlentherapie bei symptomatischen Metastasen im ZNS oder frakturgefährdeten Skelettmetastasen eingesetzt. Die Präzisionsstrahlentherapie mit dem Gammaknife bzw. die stereotaktische Hochdosis Einzeitkonvergenzbestrahlung wird zur Behandlung von einzelnen oder mehreren (bis zu 3) ZNS-Metastasen eingesetzt. Bei dieser Behandlung wird das Tumorareal mit einer hohen Einzeldosis von Gy bestrahlt. Bei 95% der Patienten kann eine lokale zerebrale Tumorkontrolle und eine Verbesserung der neurologischen Symptomatik erzielt werden. Diese Erfolgsrate ist durchaus vergleichbar mit dem, was mit neurochirurgischen Eingriffen erzielt werden kann. Deshalb ist es im Einzelfall sinnvoll, bei einer solitären ZNS-Metastase radiochirurgische Methoden zu erwägen. Chemotherapie Regionale Chemotherapie Bei Satelliten- und Intransitmetastasen im Bereiche der Extremitäten kann eine regionale hypertherme Perfusion mit Zytostatika, eventuell kombiniert mit Zytokinen, durchgeführt werden.

6 PRAXIS Schweiz Med Forum Nr März Quintessenz Durch die Isolierung auf die tumorbefallene Extremität kann eine wesentlich höhere Medikamentenkonzentration erreicht werden, was zu einem lokal besseren Ansprechen und zu geringeren systemischen Nebenwirkungen führt [18]. Eine regionale Chemotherapie kommt auch bei isolierten Lebermetasen in Frage. Sie erfolgt meist intraarteriell und kombiniert mit einer passageren oder definitiven Chemoembolisation. Systemische Chemotherapie Die Ansprechraten bei Monochemotherapie, aber auch bei Polychemotherapie, sind trotz der Entwicklung neuer Medikamente bescheiden und liegen bei max. 20%. DTIC (Dacarbazine) ist zur Zeit immer noch das Standardtherapeutikum. Es ist allerdings möglich, dass es in Zukunft durch das sehr gut verträgliche und biologisch ähnlich wirkende Temozolomid ersetzt wird, das peroral gegeben werden kann und wesentlich weniger Nebenwirkungen (vor allem weniger Emesis) verursacht. Wie auch bei anderen Tumoren, so scheint die Kombination mehrerer Chemotherapeutika die Ansprechrate zu erhöhen, was allerdings immer mit einer deutlich höheren Toxizität verbunden ist. Die Ansprechdauer auf diese Medikamente alleine ist meist jedoch kurz, so dass eine signifikante Verlängerung der Überlebenszeit nicht nachweisbar ist. Viele Chemotherapien werden kombiniert mit Tamoxifen, was auf verschiedene Publikationen zurückgeht [20]. Leider ist die gegenwärtige Datenlage zu Tamoxifen so widersprüchlich, dass weitere Studien abgewartet werden müssen, bevor dieses Medikament empfohlen werden kann. Die wichtigste Differentialdiagnose bei pigmentierten Hautläsionen ist das Melanom der Haut. Je nach Situation müssen ABCDE-Regeln, Auflichtmikroskopie und histologische Evaluation angewandt werden. Das Melanom gehört heute zu den häufigen Tumoren mit einem Lifetime- Risk von etwa 1:80 für im Jahr 2000 Geborene. Die Tumordicke nach Breslow ist der wichtigste prognostische Faktor des Primärtumors. Die frühzeitige operative Entfernung ist die effizienteste therapeutische Massnahme. Interferone sollten weiterhin bevorzugt im Rahmen von klinischen Studien eingesetzt werden. Beim metastasierenden Melanom gibt es keine allgemein anerkannte Standardtherapie. Deshalb empfiehlt sich, die Behandlung in Zentren für das Melanom mit entsprechender wissenschaftlicher Auswertung durchzuführen. Immuntherapie Mit der Entdeckung der Zytokine und der Entwicklung der Gentechnologie stehen inzwischen zahlreiche rekombinante Wachstumsfaktoren und Interleukine für die Behandlung verschiedener Tumoren zur Verfügung. Beim Melanom haben sich insbesondere die Interferone (vor allem Interferon-α und Interferonβ) und das Interleukin-2 durchgesetzt [21]. Beide Substanzen sind in der Lage, als Monotherapie Remissionen zu induzieren. Die Kombination von Interferon-α und Interleukin-2 scheint aus verschiedenen Therapieberichten heraus erfolgreicher als die Einzelsubstanzen zu sein. Allerdings besteht zur Zeit aufgrund der diskrepanten Ergebnisse [22] in den einzelnen Studien kein Konsens bezüglich Dosis- und Applikationsschema. Kombinationstherapien Am weitesten verbreitet ist heute die sogenannte Chemoimmuntherapie, die einen kombinierten Einsatz von einem oder mehreren Chemotherapeutika und einem oder mehreren Zytokinen beinhaltet. Die In-vivo-Wirkmechanismen solcher Biomodulationen ist derzeit noch unklar. Das Spektrum umfasst relativ gut verträgliche Kombinationen von 2 3 Medikamenten bis sehr toxische Kombinationen von mehreren Zytokinen und Zytostatika [19]. Aufgrund der unsicheren Datenlage kann diese Behandlung nur im Rahmen von klinischen Studien empfohlen werden. Gegenwärtiges therapeutisches Vorgehen beim metastasierenden Melanom Aufgrund der oben geschilderten Datenlage sieht das Standard-Therapieprogramm der Dermatologischen Klinik des UniversitätsSpitals folgendes Vorgehen vor: Bei erstmaligem Nachweis von Fernmetastasen wird der Patient zunächst in eine randomisierte Studie aufgenommen. Hier stehen zwei Studien zur Verfügung. In der ersten Studie erfolgt eine Randomisierung in eine Standardchemotherapie mittels DTIC alle vier Wochen intravenös oder in ein Vakzinierungsprogramm mit Peptidgepulsten dendritischen Zellen [23], falls die entsprechende HLA-Konstellation vorliegt. Eine Alternative hierzu besteht in einer randomisierten Studie, bei der Temozolomid in Kombination mit Interferon untersucht wird. Eine milde Chemotherapie (DTIC oder Temozolomid), evtl. kombiniert mit Interferon-alpha, kann immer noch als der therapeutische Standard gelten [22, 24]. Weitere Möglichkeiten sind die Herstellung einer autologen Tumorzellvakzine, das mittels Adeno-assoziierter Viren mit Genen für das ko-

7 PRAXIS Schweiz Med Forum Nr März stimulatorische Molekül B7.2 und das Zytokin GM-CSF modifiziert wurde oder intratumorale gentherapeutische Interventionen. Bei mindestens Stabilisierung der Erkrankung oder Remissionen wird die Behandlung fortgesetzt. Schreitet die Erkrankung wiederum fort, werden eine Polychemotherapie mit Cisplatin, Vindesine und DTIC oder weitere experimentelle Behandlungen oftmals mit Einsatz von gentherapeutischen Interventionen erwogen. Melanom-Nachsorge Im Rahmen der Tumornachsorge werden Patienten mit Melanomen nachkontrolliert, um frühzeitig ein Rezidiv zu identifizieren oder weitere maligne Hauttumoren rechtzeitig zu entdecken. Das Zweitmelanom-Risiko beträgt bei Melanompatienten etwa 5 8% [21]. Zudem ist die Häufigkeit für weitere Hauttumoren erhöht. Die Nachsorge muss auch eine psychosoziale Betreuung der Patienten beinhalten und erfolgt ebenfalls prognoseorientiert. Bei Patienten mit dünnen Primärmelanomen (<1 mm) kann auf bildgebende Verfahren verzichtet werden. Für Patienten mit dicken Tumoren oder Zustand nach Metastasierungen sind entsprechende bildgebende Verfahren, wie Sonographie, Computertomographie oder Ganzkörper-PET [25] einzusetzen [6]. Einige serologische Marker (S-100, MIA, L-Cystinyl-Dopa) eignen sich als Parameter in der Nachsorge und zur Kontrolle des Therapieerfolges [26, 27]. Literatur 1 Garbe C, Buttner P, Weiss J, Soyer HP, Stocker U, Kruger S, et al. Associated factors in the prevalence of more than 50 common melanocytic nevi, atypical melanocytic nevi, and actinic lentigines: multicenter casecontrol study of the Central Malignant Melanoma Registry of the German Dermatological Society. J Invest Dermatol 1994;102(5): Schuler G, Hardmeier T. Von der Epidemiologie des Melanoms zur Prävention Fakten und Hinweise. Ther Umsch 1999;56(6): Moehrle M, Garbe C. Does mountaineering increase the incidence of cutaenous melanoma? Dermatology 1999;199: Haffner AC, Garbe C, Burg G, Buttner P, Orfanos CE, Rassner G. The prognosis of primary and metastasising melanoma. An evaluation of the TNM classification in 2,495 patients. Br J Cancer 1992; 66(5): Balch CM, Buzaid AC, Soong SJ, Atkins MB, Cascinelli N, Coit DG, et al. Final version of the American joint committee on cancer staging system for cutaneous melanoma. J Clin Oncol 2001;19(16): Dummer R, Bösch U, Panizzon R, Bloch PH, Burg G. Guideline zur Therapie und Nachsorge des kutanen Melanoms. Schw. Aerztezeitung 2001;82(21): AustralianCancerNetwork. Guidelines for the management of cutaneous melanoma. Sydney: Stone press; Binder M, Puespoeck Schwarz M, Steiner A, Kittler H, Muellner M, Wolff K, et al. Epiluminescence microscopy of small pigmented skin lesions: short-term formal training improves the diagnostic performance of dermatologists. J Am Acad Dermatol 1997;36(2 Pt 1): Panizzon RG, Guggisberg D. Klinik und Pathologie des Melanoms. Ther Umsch 1999;56(6): Farshad A, Burg G, Panizzon R, Dummer R. A retrospective study in 150 lentigo maligna and lentigo maligna melanoma patients and the efficacy of radiotherapy using Grenz or soft X-rays. Br J Dermatol 2002;in press. 11 Morton DL, Wen DR, Wong JH, Economou JS, Cagle LA, Storm FK, et al. Technical details of intraoperative lymphatic mapping for early stage melanoma. Arch Surg 1992; 127(4): EORTC Melanoma Cooperative- Group, Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für klinische Krebsforschung (SAKK). Adjuvant trial in melanoma patients comparing rifn-alpha to rifn-gamma to Iscador M to a control group after surgical removal of either high-risk primary (>3 mm) or curative resection of lymph node metastasis (EORTC ). submitted. 13 Dummer R, Nestle FO, Burg G. Immuntherapie des Melanoms. Dtsch med Wschr 2000;125: Kirkwood JM, Strawderman MH, Ernstoff MS, Smith TJ, Borden EC, Blum RH. Interferon alfa-2b adjuvant therapy of high-risk resected cutaneous melanoma: the Eastern Cooperative Oncology Group Trial EST J Clin Oncol 1996; 14(1): Kirkwood JM, Ibrahim JG, Sondak VK, Richards J, Flaherty LE, Ernstoff MS, et al. High- and low-dose interferon alfa-2b in high-risk melanoma: first analysis of intergroup trial E1690/S9111/C9190. J Clin Oncol 2000;18(12): Hauschild A, Dummer R, Garbe C, Kaufmann R, Schadendorf D, Soyer H, et al. Adjuvante Interferon-alpha Therapie beim Melanom. Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie. Hautarzt 1998;49: Dummer R, Nestle FO, Burg G. Therapie des kutanen Melanoms. Ther Umschau 1998;55: Lejeune F, Lienard D, Eggermont A, Schraffordt Koops H, Kroon B, Gerain J, et al. Clinical experience with high-dose tumor necrosis factor alpha in regional therapy of advanced melanoma. Circ Shock 1994;43(4): Dummer R, Nestle FO, Hofbauer G, Burg G. Systemische Therapie des metastasierenden Melanoms. Ther Umsch 1999;56(6): Cocconi G, Bella M, Calabresi F, Tonato M, Canaletti R, Boni C, et al. Treatment of metastatic malignant melanoma with dacarbazine plus tamoxifen [see comments]. N Engl J Med 1992;327(8): Garbe C, Dummer R, Kaufmann R, Tilgen W. Dermatologische Onkologie. Berlin, Heidelberg, New York: Springer; Hauschild A, Garbe C, Stolz W, Ellwanger U, Seiter S, Dummer R, et al. Dacarbazine and interferon alpha with or without interleukin 2 in metastatic melanoma: a randomized phase III multicentre trial of the Dermatologic Cooperative Oncology Group (DeCOG). Br J Cancer 2001;84(8): Nestle FO, Alijagic S, Gilliet M, Sun Y, Grabbe S, Dummer R, et al. Vaccination of melanoma patients with peptide- or tumor lysate-pulsed dendritic cells. Nat Med 1998; 4(3): Crosby T, Fish R, Coles B, Mason MD. Systemic treatments for metastatic cutaneous melanoma (Cochrane Review). In: The Cochrane Library. Oxford: Update Software; vonschulthess GK, Steinert HC, Dummer R, Weder W. Cost-effectiveness of whole-body PET imaging in non-small cell lung cancer and malignant melanoma. Academic radiology 1998;5:S

8 PRAXIS Schweiz Med Forum Nr März Henze G, Dummer R, Joller Jemelka HI, Boni R, Burg G. Serum S100-a marker for disease monitoring in metastatic melanoma. Dermatology 1997;194(3): Hauschild A, Engel G, Brenner W, Glaser R, Monig H, Henze E, et al. Predictive value of serum S100B for monitoring patients with metastatic melanoma during chemotherapy and/or immunotherapy. Br J Dermatol 1999;140(6):

Primärtherapie des malignen Melanoms. B. Knopf, Zwickau

Primärtherapie des malignen Melanoms. B. Knopf, Zwickau Primärtherapie des malignen Melanoms B. Knopf, Zwickau Therapie des malignen Melanoms - Chirurgie - Radiatio - chirurgische Exzision + Radiatio - adjuvante medikamentöse Therapie - Chemotherapie - Immuntherapie

Mehr

Therapie des Bronchialkarzinoms Welcher Patient profitiert von der Operation?

Therapie des Bronchialkarzinoms Welcher Patient profitiert von der Operation? Therapie des Bronchialkarzinoms Welcher Patient profitiert von der Operation? H.-S. Hofmann Thoraxchirurgisches Zentrum Universitätsklinikum Regensburg Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg Problem:

Mehr

erma-newsletter Hautklinik Erlangen

erma-newsletter Hautklinik Erlangen Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir möchten Sie ganz herzlich zu unserer ersten Ausgabe im neuen Jahr begrüßen. Wie Sie sich vielleicht erinnern können, haben wir Ihnen im Juli 2004 zum Thema Neues Staging-System

Mehr

Problem Nr 1. es gibt sehr viele verschiedene. Hauttumoren!! Hauttumoren

Problem Nr 1. es gibt sehr viele verschiedene. Hauttumoren!! Hauttumoren Das maligne Melanom: Epidemiologie, Früherkennung und Therapie PD Dr. R. Hunger Hauttumoren Gutartige und bösartige Tumoren können von allen Geweben und anatomischen Strukturen der Haut abstammen. Interessenskonflikte:

Mehr

Wenn das Melanom nicht mehr lokalisiert ist - was soll ich meinen Patienten raten?

Wenn das Melanom nicht mehr lokalisiert ist - was soll ich meinen Patienten raten? Wenn das Melanom nicht mehr lokalisiert ist - was soll ich meinen Patienten raten? Dr. med. Carolin Exner Onkologie/Hämatologie Kantonsspital Aarau Stadieneinteilung: T1:

Mehr

Therapieoptionen beim Melanom Was ist neu? Systemische Therapie: Gesicherte Standards und neue Optionen Peter Reichardt

Therapieoptionen beim Melanom Was ist neu? Systemische Therapie: Gesicherte Standards und neue Optionen Peter Reichardt Therapieoptionen beim Melanom Was ist neu? Systemische Therapie: Gesicherte Standards und neue Optionen Peter Reichardt HELIOS Klinikum Berlin-Buch / Klinik für Interdisziplinäre Onkologie Systemische

Mehr

Epidemiologie CH 2008

Epidemiologie CH 2008 Das Bronchuskarzinom: Diagnostik, Therapie und Screening Ärzteforum Davos 06.03.2014 Michael Mark Stv. Leitender Arzt Onkologie/Hämatologie Kantonsspital GR Epidemiologie CH 2008 Krebsliga Schweiz Epidemiologische

Mehr

Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom

Nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom Rolle der Chemotherapie in der Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms Was ist gesichert, was ist experimentell? Die Prognose der Gesamtheit der Patienten im Stadium III ist über die letzten

Mehr

Kurzleitlinie - Malignes Melanom der Haut

Kurzleitlinie - Malignes Melanom der Haut 1 Kurzleitlinie - Malignes Melanom der Haut Claus Garbe 1, Dirk Schadendorf 2, Wilhelm Stolz 3, Matthias Volkenandt 4, Uwe Reinhold 5, Rolf-Dieter Kortmann 6, Christoph Kettelhack 7, Bernhard Frerich 8,

Mehr

17.03.2016. Basaliom. Basaliom. Hautspannungslinien. Tumore und Wundheilung - Herausforderung in der Praxis - Basaliom am Nasenflügel

17.03.2016. Basaliom. Basaliom. Hautspannungslinien. Tumore und Wundheilung - Herausforderung in der Praxis - Basaliom am Nasenflügel Tumore und Wundheilung - Herausforderung in der Praxis - Hautspannungslinien 6. Mitteldeutscher Wundkongress Magdeburg, 17. Marz 2016 Dr. Jan Esters, Plastische Chirurgie St. Marien-Hospital Lüdinghausen

Mehr

Interne Richtlinien zum kutanen malignen Melanom

Interne Richtlinien zum kutanen malignen Melanom Interne Richtlinien zum kutanen malignen Melanom 1 Fachbereiche für Dermatologie/Allergologie, Onkologie / Hämatologie. Kliniken für, Nuklearmedizin, ORL, Plastische 2 Fachbereiche für Dermatologie/Allergologie,

Mehr

Medizin für Nichtmediziner: Tumore der Haut

Medizin für Nichtmediziner: Tumore der Haut Brennpunkt Haut was wollen wir uns als Gesellschaft leisten? Medizin für Nichtmediziner: Tumore der Haut Rudolf A. Herbst HELIOS Hauttumorzentrum Erfurt IGES Berlin 29. Juni 2011 Tumore der Haut - Überblick

Mehr

Gutartige und bösartige Tumoren der Haut

Gutartige und bösartige Tumoren der Haut Gutartige und bösartige Tumoren der Haut Prof. Dr. M. Bacharach-Buhles Abbildungen aus der Enzyklopädie: Dermatologie Allergie Umweltmedizin P. Altmeyer, M. Bacharach-Buhles Gutartige Tumoren wachsen verdrängend

Mehr

Dr. med. Michael Ehmann Urologe Hauptstrasse 18 66953 Pirmasens Tel. 06331 / 13500

Dr. med. Michael Ehmann Urologe Hauptstrasse 18 66953 Pirmasens Tel. 06331 / 13500 Moderne Nachsorge und Nachbehandlung des Nierenzellkarziom Das Nierenzellkarzinom stellt mit 2 3 % aller bösartigen Tumore einen relativ seltenen bösartige Tumorentität dar. Der Krankheitsgipfel liegt

Mehr

Chirurgische Therapie primärer und sekundärer Lungentumore

Chirurgische Therapie primärer und sekundärer Lungentumore Chirurgische Therapie primärer und sekundärer Lungentumore Hans-Stefan Hofmann Thoraxchirurgie Regensburg Universitätsklinikum Regensburg KH Barmherzige Brüder Regensburg - und Metastasenverteilung 2009

Mehr

Lungenmetastasen Chirurgie

Lungenmetastasen Chirurgie Lungenmetastasen Chirurgie Definition Als Metastasierung (griechisch: meta weg; stase: Ort; Übersiedlung) bezeichnet man die Absiedlungen bösartiger Zellen eines Tumors, stammend aus einer anderen primären

Mehr

Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome

Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome ZNS-Metastasen beim Mammakarzinom ZNS-Metastasen beim Mammakarzinom AGO e.v. in der DGGG e.v. Guidelines Version 2010.1.1 Breast D Versionen

Mehr

PATIENTENINFORMATION. Dermatologische Klinik. Hautkrebs. UniversitätsSpital Zürich

PATIENTENINFORMATION. Dermatologische Klinik. Hautkrebs. UniversitätsSpital Zürich PATIENTENINFORMATION Dermatologische Klinik Hautkrebs UniversitätsSpital Zürich 3 Was ist Hautkrebs oder ein Hauttumor? Wenn Körperzellen entarten oder unkontrolliert wachsen, entsteht eine Zellneubildung,

Mehr

NSCLC: Diagnostik. PD Dr. med. F. Griesinger Abtl. Hämatologie und Onkologie Universität Göttingen

NSCLC: Diagnostik. PD Dr. med. F. Griesinger Abtl. Hämatologie und Onkologie Universität Göttingen NSCLC: Diagnostik PD Dr. med. F. Griesinger Abtl. Hämatologie und Onkologie Universität Göttingen Bronchialkarzinom Inzidenz: weltweit Jährliche Alters-bezogene Inzidenz des Bronchial-Karzinoms/100.000

Mehr

C. Sánchez Tumor- und Brustzentrum ZeTuP St. Gallen

C. Sánchez Tumor- und Brustzentrum ZeTuP St. Gallen C. Sánchez Tumor- und Brustzentrum ZeTuP St. Gallen Der axilläre LK Status ist der bislang wichtigste prognostische Faktor für den Verlauf der Brustkrebserkrankung. Die Anzahl der befallenen LK korreliert

Mehr

Malignes Melanom. Aktuelles vom amerikanischen Krebskongress 2013

Malignes Melanom. Aktuelles vom amerikanischen Krebskongress 2013 Malignes Melanom Aktuelles vom amerikanischen Krebskongress 2013 Peter Kurschat Klinik für Dermatologie und Venerologie Centrum für Integrierte Onkologie CIO Mittwoch, 26.06.2013, Köln Wo standen wir vor

Mehr

Thomas G. Wendt Stand 31. Januar 2013

Thomas G. Wendt Stand 31. Januar 2013 Thomas G. Wendt Stand 31. Januar 2013 Prätherapeutisch: Posttherapeutisch: FIGO ptnm (UICC) ( Féderation Internationale de Gynécologie et d Obstétrique) TNM (UICC) (UICC= Union International Contre le

Mehr

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Bronchialkarzinom

Medizin im Vortrag. Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich. Bronchialkarzinom Medizin im Vortrag Herausgeber: Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Bronchialkarzinom Autoren: Dr. med. Stefan Krüger Prof. Dr. med. Christoph Frank Dietrich Text- und Grafikbausteine für die patientengerechte

Mehr

Kapitel 1.2.3 Maligne Melanome (MM)

Kapitel 1.2.3 Maligne Melanome (MM) 1 1. Tumoren Kapitel 1.2.3 Maligne Melanome (MM) Von , und Inhalt 1.2.3.1 Epidemiologie 1.2.3.2 Ätiopathogenese 1.2.3.3 Klinik 1.2.3.4 Histologie 1.2.3.5

Mehr

Fakten zu Prostatakrebs

Fakten zu Prostatakrebs Fakten zu Prostatakrebs Jetzt informieren: www.deine-manndeckung.de Mit bis zu 67.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. 1 Zudem ist er

Mehr

Tumor des Gebärmutterkörpers (1)

Tumor des Gebärmutterkörpers (1) Tumor des Gebärmutterkörpers (1) Epidemiologie: Das Korpuskarzinom (auch Endometriumkarzinom) ist der häufigste weibliche Genitaltumor. Das Robert-Koch-Institut gibt die Inzidenz in Deutschland für 2004

Mehr

7. Oberbayerische Interdisziplinäre Nephrologietagung. Moderne medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms

7. Oberbayerische Interdisziplinäre Nephrologietagung. Moderne medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms 7. Oberbayerische Interdisziplinäre Nephrologietagung Moderne medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms G. Puchtler Medizinische Klinik II Klinikum Rosenheim Epidemiologie - ca. 2%

Mehr

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Uniklinik Köln 1 Kein Grund für Verzweiflung Wenn die Diagnose Brustkrebs festgestellt wird, ist erst einmal die Sorge groß. Beruhigend zu wissen, dass es

Mehr

Resektionstechniken: Extremitäten

Resektionstechniken: Extremitäten Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Resektionstechniken: Extremitäten Marcus Lehnhardt Hans U Steinau BG Universitätsklinikum Bergmannsheil, Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte,

Mehr

Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Malignes Melanom

Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Malignes Melanom Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge Malignes Melanom UHK: Klinik für Dermatologie und Venerologie (PD Dr. P. Kurschat, Prof. Dr. Dr. C. Mauch) Klinik für Visceral- und Gefässchirurgie mit

Mehr

Das Melanom oder schwarzer Hautkrebs

Das Melanom oder schwarzer Hautkrebs Das Melanom oder schwarzer Hautkrebs Dermatologische Klinik Was ist ein Melanom? Das Melanom, auch schwarzer Hautkrebs genannt, ist die gefährlichste Form aller Hautkrebserkrankungen. Es entwickelt sich

Mehr

Epidemiologie der Hauttumoren

Epidemiologie der Hauttumoren IGES-Symposium Brennpunkt Haut Berlin, 20.11.2012 Epidemiologie der Hauttumoren Klaus Kraywinkel, Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert Koch-Institut, Berlin Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut

Mehr

1. Einleitung und Zielstellung

1. Einleitung und Zielstellung - 1-1. Einleitung und Zielstellung 1.1. Einleitung Die Zahl von Patienten mit verschiedenen Arten des Hautkrebses steigt weltweit deutlich an. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen schätzt, daß mehr

Mehr

Mammakarzinom II. Diagnostik und Therapie

Mammakarzinom II. Diagnostik und Therapie Mammakarzinom II Diagnostik und Therapie MR - Mammographie Empfehlung einer MRT: lokales Staging (Exzisionsgrenzen) beim lobulären Mammakarzinom Multizentrizität? okkultes Mammakarzinom? MR - Mammographie

Mehr

Deutsche Leitlinie: Malignes Melanom

Deutsche Leitlinie: Malignes Melanom Leitlinie Malignes Melanom, Vers. 15, 02/2005 1 Claus Garbe, Axel Hauschild, Matthias Volkenandt, Dirk Schadendorf, Wilhelm Stolz, Uwe Reinhold, Rolf-Dieter Kortmann, Christoph Kettelhack, Bernhard Frerich,

Mehr

PROGNOSE DES PRIMÄREN UND METASTASIERENDEN MALIGNEN MELANOMS /EINE 10- JAHRES- ANALYSE/

PROGNOSE DES PRIMÄREN UND METASTASIERENDEN MALIGNEN MELANOMS /EINE 10- JAHRES- ANALYSE/ AUS DEM LEHRSTUHL FÜR DERMATOLOGIE PROF. DR. MED. DR. HC. MICHAEL LANDTHALER DER FAKULTÄT FÜR MEDIZIN DER UNIVERSITÄT REGENSBURG PROGNOSE DES PRIMÄREN UND METASTASIERENDEN MALIGNEN MELANOMS /EINE 10- JAHRES-

Mehr

Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Zahnmedizin des Fachbereiches Zahnmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen

Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Zahnmedizin des Fachbereiches Zahnmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen Serologisch messbare Toxizität der adjuvanten Therapie des Melanoms mit alpha-interferon: Eine prospektive, monozentrische Studie der Phase IV an Patienten mit Hochrisiko-Melanomen Inaugural-Dissertation

Mehr

Sonderdruck für private Zwecke des Autors

Sonderdruck für private Zwecke des Autors Aktuelle Dermatologie Schwerpunkte Herausgeber Organschaften Angiologie Allergologie/Umweltmedizin Dermatologische Pharmakologie Histopathologie Operative Dermatologie Onkologische Dermatologie Photodermatologie

Mehr

Dirk Schadendorf Klinik für Dermatologie, Venerologie & Allergologie

Dirk Schadendorf Klinik für Dermatologie, Venerologie & Allergologie Dirk Schadendorf Klinik für Dermatologie, Venerologie & Allergologie Stadienverlauf der Erkrankung Stadium I / II Stadium III Stadium IV Folie 2 Sicherheitsabstand bei Melanom- Exzision The incision around

Mehr

Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms

Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms Aktualisierte Empfehlungen der Kommission Uterus auf Grundlage der S2k Leitlinie (Version 1.0, 1.6.2008) ohne Angabe der Evidenzlevel

Mehr

TZM-Essentials. Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis

TZM-Essentials. Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis CAMPUS GROSSHADERN CHIRURGISCHE KLINIK UND POLIKLINIK DIREKTOR: PROF. DR. MED. DR. H.C. K-W. JAUCH TZM-Essentials Fortgeschrittenes Rektumkarzinom und Rezidiv M. E. Kreis Ludwig-Maximilians Universität

Mehr

Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten

Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten

Mehr

Eichmann F, Schnyder UW (1981) Das Basaliom. Der häufigste Tumor der Haut. Springer, Berlin

Eichmann F, Schnyder UW (1981) Das Basaliom. Der häufigste Tumor der Haut. Springer, Berlin Literaturverzeichnis 1. Operative und ästhetische Dermatologie Monographien und Tagungsbände Augustin M, Peschen M, Petres J, Schöpf (Hrsg.) (2003) Innovation und Qualität in der operativen Dermatologie.

Mehr

Neoadjuvante Therapie beim NSCLC im Stadium IIIA was ist möglich?

Neoadjuvante Therapie beim NSCLC im Stadium IIIA was ist möglich? Neoadjuvante Therapie beim NSCLC im Stadium IIIA was ist möglich? Dirk Behringer AugustaKrankenAnstalt, Bochum Thoraxzentrum Ruhrgebiet ExpertenTreffen Lungenkarzinom 26. November 2010, Düsseldorf NSCLC

Mehr

Brustkrebs Deutschland. Prognose Leben

Brustkrebs Deutschland. Prognose Leben Kongressbericht St. Gallen 2005 Brustkrebs Deutschland Prognose Leben Kongressbericht St.Gallen 2005 Alle Zwei Jahre treffen sich Experten aus der ganzen Welt, um neue Empfehlungen in der adjuvanten Brustkrebstherapie

Mehr

Malignes Melanom. Interdisziplinäres Tumorzentrum Klinikum Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge

Malignes Melanom. Interdisziplinäres Tumorzentrum Klinikum Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge Interdisziplinäres Tumorzentrum Klinikum Eberhard-Karls-Universität Tübingen Malignes Melanom Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge Autoren: G. Fierlbeck H. Breuninger S. Friese C. Garbe

Mehr

Dermatoskopische Diagnose von Malignen Melanomen und Nävuszellnävi mit Hilfe von gerasterten Ansichten der Hautveränderungen

Dermatoskopische Diagnose von Malignen Melanomen und Nävuszellnävi mit Hilfe von gerasterten Ansichten der Hautveränderungen Institut für Medizinische Statistik und Epidemiologie der Technischen Universität München Klinikum rechts der Isar (Direktor: Univ.-Prof. Dr. A. Neiß) Dermatoskopische Diagnose von Malignen Melanomen und

Mehr

Abstractnummer P 93. Themengebiet Lunge

Abstractnummer P 93. Themengebiet Lunge Abstractnummer P 93. Themengebiet Lunge Auswirkungen der PET/CT auf Tumorstadium und Therapiemanagement für Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom oder unklaren pulmonalen Rundherden. Initiale

Mehr

Internistisch-onkologische Behandlung

Internistisch-onkologische Behandlung Internistisch-onkologische Behandlung Henning Schulze-Bergkamen Abt. für Medizinische Onkologie Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Universitätsklinik Heidelberg Studienprotokoll Die systemische

Mehr

Empfehlungen der Projektgruppe Mammakarzinom am Tumorzentrum Bonn

Empfehlungen der Projektgruppe Mammakarzinom am Tumorzentrum Bonn Empfehlungen der Projektgruppe Mammakarzinom am Tumorzentrum Bonn zum Einsatz der Sentinel-Technik bei der Behandlung des Mammakarzinoms September 2006 Diese Konsensusempfehlung wurde durch folgende Mitglieder

Mehr

Brustkrebs: Adjuvante Therapie mit Herceptin

Brustkrebs: Adjuvante Therapie mit Herceptin Trastuzumab after adjuvant Chemotherapy in HER2-positive Breast Cancer Piccart-Gebhart et al: New England Journal of Medicine 353 : 1659 72, October 20, 2005. HERA 2-year follow-up of trastuzumab after

Mehr

Primärer Endpunkt Fallzahlkalkulation...

Primärer Endpunkt Fallzahlkalkulation... Prospective randomized multicentre investigator initiated study: Randomised trial comparing completeness of adjuvant chemotherapy after early versus late diverting stoma closure in low anterior resection

Mehr

Klinik für Dermatologie und Allergologie

Klinik für Dermatologie und Allergologie Klinik für Dermatologie und Allergologie Philipps-Universität Marburg Hauttumoren SS 2009 Die häufigsten Tumoren der Haut Pigmenzellnävus Seborrhoische Warze Senile Angiome Fibrome Basaliom Plattenepithelkarzinom

Mehr

Schilddrüsenkrebs (1)

Schilddrüsenkrebs (1) Schilddrüsenkrebs (1) Epidemiologie: Schilddrüsenkrebs gehört zu den seltenen Tumoren. Die Inzidenzzahlen werden vom Robert-Koch- Institut für Deutschland 4,0 bei Männern und 6,1 bei Frauen pro 100 000

Mehr

Tumore der Niere. 12.12.2014 Prof. Dr. med. U. Engelmann, N. Winter

Tumore der Niere. 12.12.2014 Prof. Dr. med. U. Engelmann, N. Winter Tumore der Niere Nierentumore Zyste: häufigste renale Raumforderung Solide Tumore: Benigne Tumore Onkozytom Angiomyolipom Lipom Fibrom Maligne Tumore Seite 2 Maligne Nierentumoren Nierenzellkarzinom Urothelkarzinom

Mehr

Kurzgefasste interdisziplinäre Leitlinien 2006

Kurzgefasste interdisziplinäre Leitlinien 2006 Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie maligner Erkrankungen Deutsche Krebsgesellschaft e. V. Kurzgefasste interdisziplinäre Leitlinien 2006 zurück zur Übersicht zurück zum Start G Hauttumoren Basalzellkarzinom

Mehr

Lungenkarzinom. Christian Scholz Vivantes Klinikum Am Urban Innere Medizin Hämatologie und Onkologie Berlin, Germany

Lungenkarzinom. Christian Scholz Vivantes Klinikum Am Urban Innere Medizin Hämatologie und Onkologie Berlin, Germany Lungenkarzinom Christian Scholz Vivantes Klinikum Am Urban Innere Medizin Hämatologie und Onkologie Berlin, Germany Inzidenz 2010 erkrankten ca. 17.000 Frauen u. 35.000 Männer an bösartigen Lungentumoren,

Mehr

MAMMAKARZINOM Einschätzung - Diagnose -Therapie. Hubert Hauser, Klin. Abt. für Allgemeinchirurgie, MUG

MAMMAKARZINOM Einschätzung - Diagnose -Therapie. Hubert Hauser, Klin. Abt. für Allgemeinchirurgie, MUG MAMMAKARZINOM Einschätzung - Diagnose -Therapie -- Hubert Hauser, Klin. Abt. für Allgemeinchirurgie, MUG ALLGEMEINES INVASIV DUCTALE CARCINOM I D C INVASIV LOBULÄRE CARCINOM I L C EINSCHÄTZUNG < 1890

Mehr

Brustkrebs von der Diagnose bis zur Nachsorge

Brustkrebs von der Diagnose bis zur Nachsorge Brustkrebs von der Diagnose bis zur Nachsorge Schaffhausen 28.10.2014 Dr. U.R. Meier Direktor Klinik für Radio-Onkologie Kantonsspital Winterthur Radio-Onkologie Die Lehre von der Behandlung bösartiger

Mehr

TUMORZENTRUM ERFURT. Elektrochemotherapie Neue palliative Behandlung von kutanen Tumormanifestationen INHALT

TUMORZENTRUM ERFURT. Elektrochemotherapie Neue palliative Behandlung von kutanen Tumormanifestationen INHALT ISSN 1868-291X JOURNAL TUMORZENTRUM ERFURT Elektrochemotherapie Neue palliative Behandlung von kutanen Tumormanifestationen Die palliative Behandlung von Tumormanifestationen bei operativ, strahlentherapeutisch

Mehr

Brustkrebs Vermeidung unnötiger Chemotherapie Prognoseeinschätzung durch upa, PAI-1

Brustkrebs Vermeidung unnötiger Chemotherapie Prognoseeinschätzung durch upa, PAI-1 Brustkrebs Vermeidung unnötiger Chemotherapie Prognoseeinschätzung durch upa, PAI-1 Süha Alpüstün Krankenhaus Reinbek St.Adolf-Stift Frauenklinik Brustzentrum Mitglied im Brustzentrum Hzgt.Laueunburg/östliches

Mehr

Universitätsklinikum Regensburg Standards und Aktuelles in der Therapie des Malignen Melanoms

Universitätsklinikum Regensburg Standards und Aktuelles in der Therapie des Malignen Melanoms Standards und Aktuelles in der Therapie des Malignen Melanoms Sebastian Haferkamp Häufigkeit des Malignen Melanoms Fälle pro 100.000 www.rki.de Therapie des Melanoms Universitätsklinikum Regensburg 1975

Mehr

Fallbesprechungen Lebermetastasen von KRK. Dieter Köberle

Fallbesprechungen Lebermetastasen von KRK. Dieter Köberle Fallbesprechungen Lebermetastasen von KRK Dieter Köberle Fall 1: 54 jähriger Mann MRI bei Diagnosestellung: Singuläre Lebermetastase bei synchronem Adenokarzinom des Kolon descendens (G2) Lebermetastase

Mehr

Primäre systemische Therapie PST

Primäre systemische Therapie PST Primäre systemische Therapie PST Primäre systemische Therapie (PST) Version 2002: Costa Version 2003: Kaufmann / Untch Version 2004: Nitz / Heinrich Version 2005: Schneeweiss / Dall Version 2006: Göhring

Mehr

Chirurgische Therapieoptionen im Behandlungskonzept von Kopf- und Halskarzinomen

Chirurgische Therapieoptionen im Behandlungskonzept von Kopf- und Halskarzinomen Chirurgische Therapieoptionen im Behandlungskonzept von Kopf- und Halskarzinomen K. Sommer Niels-Stensen-Kliniken, Marienhospital Osnabrück Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Kopf- und Halschirurgie

Mehr

Aktueller Stellenwert des PET-CT s in der Tumordiagnostik

Aktueller Stellenwert des PET-CT s in der Tumordiagnostik Aktueller Stellenwert des PET-CT s in der Tumordiagnostik Prof. Dr. med. Florian Lordick Chefarzt am Klinikum Braunschweig Sprecher des Cancer Center Braunschweig PET Positronen-Emissions-Tomographie (PET)......

Mehr

Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms

Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms Empfehlungen für die Diagnostik und Therapie des Endometriumkarzinoms Aktualisierte Empfehlungen der Kommission Uterus auf Grundlage der S2k Leitlinie (Version 1.0, 1.6.2008) ohne Angabe der Evidenzlevel

Mehr

Maligne Melanome I Pathogenese und Klinik. Dr. rer. nat Iris Helfrich Skin Cancer Unit Klinik für Dermatologie, Venerologie & Allergologie

Maligne Melanome I Pathogenese und Klinik. Dr. rer. nat Iris Helfrich Skin Cancer Unit Klinik für Dermatologie, Venerologie & Allergologie Maligne Melanome I Pathogenese und Klinik Dr. rer. nat Iris Helfrich Skin Cancer Unit Klinik für Dermatologie, Venerologie & Allergologie Hautkrebs in Deutschland Hochrechnung basierend auf der Inzidenz

Mehr

Palliative Therapie des metastasierten Malignen Melanoms

Palliative Therapie des metastasierten Malignen Melanoms Palliative Therapie des metastasierten Malignen Melanoms Onkologische Schwerpunktpraxis Chemnitz Dr.med. Lutz Renziehausen FA für Innere Medizin/Medikamentöse Tumortherapie/ Palliativmedizin DM Angelika

Mehr

Hautkrebs neue Basiskurs Krebswissen Sommer 2015

Hautkrebs neue Basiskurs Krebswissen Sommer 2015 Thema Hautkrebs neue Basiskurs Krebswissen Sommer 2015 Behandlungsmöglichkeiten und effektive Vorbeugung 1 DDr. Katja Schindler Universitätsklinik Autor, Einrichtung, für Dermatologie Abteilung... Hautkrebs

Mehr

Diagnose und Therapie

Diagnose und Therapie Brustkrebs Diagnose und Therapie Seminar Untermarchtal 01 Wie entsteht Brustkrebs? Die gesunde weibliche Brustdrüse (Mamma) besteht aus Drüsengewebe, Fett und Bindegewebe. Das Drüsengewebe ist aus Drüsenläppchen

Mehr

Multimodale Therapie des Bronchialkarzinoms

Multimodale Therapie des Bronchialkarzinoms Multimodale Therapie des Bronchialkarzinoms Vorlesung 11/2007 Andreas Granetzny Klinik für Thoraxchirurgie Evangelisches Krankenhaus Duisburg-Nord Sir Evarts Graham 1883-1957 Dr. James Gilmore Stadiengerechte

Mehr

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Radiotherapie (IORT-Boost)

Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Radiotherapie (IORT-Boost) Intraoperative Strahlentherapie bei Brustkrebs Patienteninformation zur intraoperativen Radiotherapie (IORT-Boost) Behandlung mit konventioneller Strahlentherapie Kein Grund für Verzweiflung Wenn die Diagnose

Mehr

T. G. Wendt. Wintersemester 1010/2011 Stand: 31.1.2011

T. G. Wendt. Wintersemester 1010/2011 Stand: 31.1.2011 T. G. Wendt Wintersemester 1010/2011 Stand: 31.1.2011 Je mehr Zigaretten umso höher das Krebsrisiko Krebsentstehung mit Latenz von ca. 25 30 Jahre Männer Frauen Robert Koch Institut Krebs in Deutschland

Mehr

Tabelle 1: Bewertungskriterien für den Einsatz der PET-CT

Tabelle 1: Bewertungskriterien für den Einsatz der PET-CT EN Die nachfolgenden differenzierten Indikationslisten wurden unverändert von der Homepage der DGN übernommen Der Arbeitsausschuss PET-CT der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin e. V. hat sich intensiv

Mehr

Neue therapeutische Aspekte bei gut differenzierten Schilddrüsenkarzinomen

Neue therapeutische Aspekte bei gut differenzierten Schilddrüsenkarzinomen Neue therapeutische Aspekte bei gut differenzierten Schilddrüsenkarzinomen Bildquelle: Google Fortbildung 14.2.15 Dr.med. Alain Pfammatter 2009 Tyrosinkinase Inhibitoren Therapie Neue Aspekte in der Therapie

Mehr

Das Hautlymphom. Dermatologische Klinik

Das Hautlymphom. Dermatologische Klinik Das Hautlymphom Dermatologische Klinik Was ist ein Hautlymphom? Das Hautlymphom oder kutane Lymphom ist eine Form von Hautkrebs. Es entsteht, wenn sich entartete Lymphzellen (Lymphozyten) in der Haut ansammeln

Mehr

Zielgerichtete personalisierte Tumortherapie was gibt es Neues in der Onkologie

Zielgerichtete personalisierte Tumortherapie was gibt es Neues in der Onkologie Zielgerichtete personalisierte Tumortherapie was gibt es Neues in der Onkologie Prof. Dr. Wolfgang Herr Innere Medizin III Hämatologie und intern. Onkologie Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III

Mehr

Leistungen klinischer Krebsregister für Versorgungszentren, Kliniken und niedergelassene Ärzte Jutta Engel für das Forum KKR

Leistungen klinischer Krebsregister für Versorgungszentren, Kliniken und niedergelassene Ärzte Jutta Engel für das Forum KKR Leistungen klinischer Krebsregister für Versorgungszentren, Kliniken und niedergelassene Ärzte Jutta Engel für das Forum KKR Krebsregistrierung im Zeichen des Nationalen Krebsplans Jena 1.-3. April 2009

Mehr

PET- Die diagnostische Wunderwaffe?

PET- Die diagnostische Wunderwaffe? PET- Die diagnostische Wunderwaffe? Dr. Wolfgang Weiß Traunstein, 18. April 2015 Kreisklinik Bad Reichenhall + Kreisklinik Berchtesgaden + Kreisklinik Freilassing + Kreisklinik Ruhpolding + Klinikum Traunstein

Mehr

Bronchial - CA Diagnose und Staging

Bronchial - CA Diagnose und Staging Bronchial - CA Diagnose und Staging Röntgen CT MRT PET CT Diagnostische Radiologie Staging Ziele Thorakale Staging-Untersuchung mittels MSCT Fakten ⅔ der Tumoren werden in fortgeschrittenem oder metastasiertem

Mehr

Aktuelle Aspekte der PET-CT

Aktuelle Aspekte der PET-CT Aktuelle Aspekte der PET-CT Dr. med. Christoph G. Diederichs FA für diagnostische Radiologie (Ulm 1999) FA für Nuklearmedizin (Ulm 2000) PET / PET-CT seit 1995 (Ulm, Berlin, Bonn) PET ist Szintigraphie

Mehr

NLST Studie Zusammenfassung Resultate

NLST Studie Zusammenfassung Resultate NLST Studie Zusammenfassung Resultate 90 % aller Teilnehmer beendeten die Studie. Positive Screening Tests : 24,2 % mit LDCT, 6,9 % mit Thorax Rö 96,4 % der pos. Screenings in der LDCT Gruppe und 94,5%

Mehr

Chemotherapie und Antikörpertherapie bei Brustkrebs. Onkologische Gemeinschaftspraxis Siegburg Dr. med. Franz-Josef Heidgen

Chemotherapie und Antikörpertherapie bei Brustkrebs. Onkologische Gemeinschaftspraxis Siegburg Dr. med. Franz-Josef Heidgen Chemotherapie und Antikörpertherapie bei Brustkrebs Onkologische Gemeinschaftspraxis Siegburg Dr. med. Franz-Josef Heidgen Grundlegende Therapieverfahren Operation Chemotherapie und Antikörpertherapie

Mehr

Onkozentrum Hirslanden. Den Lungenkrebs mit Medikamenten heilen

Onkozentrum Hirslanden. Den Lungenkrebs mit Medikamenten heilen Den Lungenkrebs mit Medikamenten heilen Thomas von Briel, 18.09.2014 multimodale onkologische, radiotherapeutische chirurgische Therapien onkologische Therapie v.a. Stadium IIB IIIB neoadjuvant, adjuvant,

Mehr

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA

Pressespiegel 2014. Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge. Inhalt. Axel Heidenreich. Zielsetzung des Screening/ der Früherkennung beim PCA Pressespiegel 2014 Klinik für Urologie Sinn und Unsinn der Prostatakarzinomvorsorge Ist die Prostatakrebs-Früherkennung für alle älteren Männer sinnvoll? Laut einer europäischen Studie senkt sie die Zahl

Mehr

Präoperatives Staging beim kolorektalen Karzinom: Wieviel Diagnostik braucht es? Claudia Hirschi Oberärztin Gastroenterologie KSL

Präoperatives Staging beim kolorektalen Karzinom: Wieviel Diagnostik braucht es? Claudia Hirschi Oberärztin Gastroenterologie KSL Präoperatives Staging beim kolorektalen Karzinom: Wieviel Diagnostik braucht es? Claudia Hirschi Oberärztin Gastroenterologie KSL Staging-Fragen Malignität? Lokalisation? - Vollständige Koloskopie (Synchrone

Mehr

Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome

Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome ZNS-Metastasen beim Mammakarzinom ZNS-Metastasen beim Mammakarzinom AGO e.v. in der DGGG e.v. Guidelines Breast Versionen 2003 2013: Bischoff

Mehr

TZM. News. Ausgabe 2 2008. ASCO-Telegramm Projektgruppen... 12. Das maligne Melanom Aktuelle Aspekte zu Diagnostik und Therapie Schwerpunkt...

TZM. News. Ausgabe 2 2008. ASCO-Telegramm Projektgruppen... 12. Das maligne Melanom Aktuelle Aspekte zu Diagnostik und Therapie Schwerpunkt... ISSN 1437-8019 Einzelverkaufspreis 4, TZM www.tumorzentrum-muenchen.de Zeitschrift des Tumorzentrums München an den Medizinischen Fakultäten der Ludwig-Maximilians-Universität und der Technischen Universität

Mehr

Leben mit Brustkrebs Was gibt es Neues? Was kann ich tun? Über- und Untertherapie vermeiden- Was leisten die sogenannten Gentests?

Leben mit Brustkrebs Was gibt es Neues? Was kann ich tun? Über- und Untertherapie vermeiden- Was leisten die sogenannten Gentests? Campus Innenstadt Campus Großhadern Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Leben mit Brustkrebs Was gibt es Neues? Was kann ich tun? Über- und Untertherapie vermeiden- Was leisten die

Mehr

ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden

ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden Zur Anzeige wird der QuickTime Dekompressor TIFF (Unkomprimiert) benötigt. KLINIK UND POLIKLINIK FÜR INNERE MEDIZIN I ASKLEPIOS KLINIKUM BAD ABBACH ACR-Nachlese 2007: ANCA assoziierte Vaskulitiden Dr.

Mehr

LTR Lebertumor-Register der GPOH

LTR Lebertumor-Register der GPOH LTR Lebertumor-Register der GPOH B. Häberle, I. Schmid, C. Furch, C. Becker, D. v. Schweinitz Dr. von Haunersches Kinderspital, München Patienten mit Lebertumoren Bisher Therapie in Therapieoptimierungsstudie

Mehr

Strukturen und Prozesse der Versorgung. Simone Wesselmann, Berlin

Strukturen und Prozesse der Versorgung. Simone Wesselmann, Berlin Strukturen und Prozesse der Versorgung Simone Wesselmann, Berlin Nationaler Krebsplan Onkologische Versorgungsstrukturen: Onkologische Versorgungsstrukturen: Ein Netz von qualifizierten und gemeinsam zertifizierten,

Mehr

Neue Behandlungsoptionen für das metastasierte maligne Melanom. - eine therapeutische Revolution - Stephan Grabbe

Neue Behandlungsoptionen für das metastasierte maligne Melanom. - eine therapeutische Revolution - Stephan Grabbe Neue Behandlungsoptionen für das metastasierte maligne Melanom - eine therapeutische Revolution - Stephan Grabbe Hautklinik der Universitätsmedizin Johannes Gutenberg Universität Mainz Symposium Brennpunkt

Mehr

Mammographie-Screening. Eine Chance, Leben zu retten Die Klügere sieht nach. Radiologische Gemeinschaftspraxis

Mammographie-Screening. Eine Chance, Leben zu retten Die Klügere sieht nach. Radiologische Gemeinschaftspraxis Mammographie-Screening 1 Eine Chance, Leben zu retten Die Klügere sieht nach Dr. med. Lars Rühe Dipl.-Med. Jost Porrmann Radiologische Gemeinschaftspraxis im Evangelischen Krankenhaus Was ist Screening

Mehr

Cerebrale Metastasierung warum?

Cerebrale Metastasierung warum? Molekulare Erklärungen für klinische Beobachtungen Cerebrale Metastasierung warum? Volkmar Müller Klinik für Gynäkologie, Brustzentrum am UKE Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Cerebrale Metastasierung

Mehr

Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten

Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten Diagnostik und Therapie primärer und metastasierter Mammakarzinome Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten Operative Therapie des Mammakarzinoms unter onkologischen Aspekten

Mehr

improvement of patient outcome

improvement of patient outcome BrainMet - GBG 79 Brain Metastases in Breast Cancer Network Germany (BMBC) Meeting a clinical need for the improvement of patient outcome Priv. Doz. Dr. Marc Thill, AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS, Frankfurt

Mehr

Folgende Studien werden derzeit am HTCM durchgeführt: (Stand 12.11.2013)

Folgende Studien werden derzeit am HTCM durchgeführt: (Stand 12.11.2013) in der Folgende Studien werden derzeit am HTCM durchgeführt: (Stand 12.11.2013) Melanom: Wächterlymphknotenstudie Identifikationsnummer: 2Vsta6 Studie zum Malignen Melanom Stad. IIIa: Kontrollierte und

Mehr

Leitlinienprogramm Onkologie. Melanom. Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten (Juli 2014) Patientenleitlinie

Leitlinienprogramm Onkologie. Melanom. Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten (Juli 2014) Patientenleitlinie Leitlinienprogramm Onkologie Melanom Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten (Juli 2014) Patientenleitlinie 1 Impressum Herausgeber Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen

Mehr