4. Fortgeschrittene.NET-Techniken
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- Gertrud Koenig
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1 4. Fortgeschrittene.NET-Techniken Techniken Peter Sturm Universität Trier Motivation Grundmechanismen für die Erstellung von Komponenten Festlegung der Schnittstellen Pattern Fassade und Factory Weitere Fragestellungen Assembly-Varianten Versionierung Signieren Verwaltung und Konfiguration Komplexe Assemblies (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 1
2 Lebenszyklus einer Komponente Design Improvement Development Operation Deployment Assemblies Einheit für Reuse, Versionierung und Sicherheit Singlefile und Multifile Assemblies Singlefile können von Visual Studio erzeugt werden Multifile geht über den Assembly Linker Assembly Manifest Modul 1 Modul n weitere weitere weitere Ressourcen Ressourcen Ressourcen (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 2
3 Singlefile Assemblies Assembly-Informationen Allgemeine Angaben Versionsnummer Signierung einer Assembly Siehe Datei AssemblyInfo.cs (Projektbestandteil) AssemblyInfo.cs (1) Allgemeine Informationen (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 3
4 AssemblyInfo.cs (2) Versionsnummer Signatur Versionsnummer Major Number Minor Number Build Number Revision Number Major Number und Minor Number sind sichtbar Build Number und Revision Number Interne Versionen des Builts Generell gilt: Gleiche Funktionalität und Semantik bei gleicher Major Number und Minor Numer (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 4
5 Namen einer Assembly Zwei strukturell identische Varianten Strongly Named Assembly wurde vom Hersteller signiert Public-Key-Verfahren Kann privately deployed werden Kann globally deployed werden (GAC) Werkzeug SN.exe Weakly Named Kann nur privately deployed werden SN.exe (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 5
6 Signieren einer Assembly Hersteller braucht ein Public-Key-Paar SN.exe k BestSoftwareEver.keys Anschauen SN.exe p BSE.keys BSE.public_key SN.exe tp BSE.keys Public Key Token = 64 Bit Hash des öffentlichen Schlüssels Angabe der Key-Datei in AssemblyInfo.cs Was passiert beim Signieren? Public Key Public Key Manifest Metadata Digital Signature Digital Signature CLR Header Private Key IL Hash PE File Hash Value Rechenknecht_Generator.dll (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 6
7 Delayed Signing Signieren erfordert den privaten Schlüssel Schutz dieses Schlüssels ist extrem wichtig Microsofts privater Schlüssel ist im Tresor und nur Bill darf dran Während der Entwicklung privater Schlüssel nicht zwingend notwendig Attribut DelaySign auf true setzen Assembly enthält Public-Key Assembly kann in GAC (Umgehung der Verifikation) Referenz über Public-Key funktioniert ebenfalls Beim Laden wird Verifikationstest übersprungen Nur bei Veröffentlichung der Assembly explizites Signieren mit privatem Schlüssel Globally Deployed Assembly Aufnahme einer strongly named Assembly in den globalen Cache Verborgene Directory-Struktur unter C:\Windows\Assembly\GAC Tool-Unterstützung Gacutil.exe Explorer Shell Extension (ShFusion.dll) Wird mit.net Framework installiert (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 7
8 Struktur des GAC Zugang nur über Kommandozeile Aber Obacht! C:\Windows\Assembly GAC System.Xml b77a5c561934e089 System.Xml.dll AssemblyInfo.ini NativeImages1_v temp tmp Gacutil.exe (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 8
9 Privately Deployed Assembly Referenzierte Assemblies befinden sich im Verzeichnis der Anwendung Weitergehende Konfiguration ist möglich XML-Datei <AssemblyName>.config Zugriff auf Konfiguration im Programm selbst möglich (System.Configuration) Beispiel Komponenten Generator und Tutor in eigenes Unterverzeichnis Assemblies schieben Weitere Konfigurationsmöglichkeiten glichkeiten privatepath (privately deployed assemblies) Zusätzliche Suchverzeichnisse beim Zugriff auf Assemblies codebase Wo befinden sich die Dateien der Assembly Syntax: URL Insbesondere auch URLs im WWW möglich Änderungen beim Referenzieren anderer Assemblies bindingredirect (Manueller Eingriff bei der Abbildung auf bestimmte Versionen) Z.B auf Entsprechende Änderungen auch mit dem Konfigurationstool möglich (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 9
10 Side-by by-side Execution Nutzung verschiedener Versionen einer Komponente in einer Anwendung X.exe AssemblyRef Y.Dll Version AssemblyRef Z.Dll Version AssemblyRef Y.Dll Version Konfiguration Assembly-spezifisch über entsprechende XML-Datei Systemweite Konfigurationsdateien Modifikationen vorzugsweise über das Konfigurationstool mscorcfg.msc (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 10
11 Security Zugriffskontrolle auf geschützte Ressourcen 3 Ebenen Enterprise Machine User Innerhalb jeder Ebene Code Groups Baumstruktur für Zugriffsrechte (Initial All_Code) Permission Sets Zusammenfassen von Rechten Vorhanden sind: FullTrust, Execution, Intranet, Nothing, Neue Sets definierbar Policy Assemblies Unterstützen und Ergänzen Zugriffskontrolle Anwendung kann eigene schützenswerte Ressourcen realisieren Al.exe (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 11
12 Lebenszyklus einer Komponente (.NET) Design Improvement Konfiguration Security Policies Operation Development Deployment Signieren Producer Policy Versionierung Microsoft Solutions Framework (MSF) Softwareentwicklung wie Microsoft sie sich vorstellt Enthält unterschiedliche Modelle Prozeß-Modell: Abläufe Team-Modell: Zusammenspiel und Rollen Idee Reproduzierbare Erfolge Best Practice Entsprechende Frameworks gewinnen an Bedeutung (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 12
13 Literatur Internet msdn.microsoft.com Jeffrey Richter Applied Microsoft.NET Framework Programming Microsoft Press, 2002 (c) 2004, Peter Sturm, Universität Trier 13
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