Qualität und Verlässlichkeit Das verstehen die Deutschen unter Geschäftsmoral!

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1 Beitrag: 1:43 Minuten Anmoderationsvorschlag: Unseriöse Internetanbieter, falsch deklarierte Lebensmittel oder die jüngsten ADAC-Skandale. Solche Fälle mit einer doch eher fragwürdigen Geschäftsmoral gibt s immer wieder. Sehr zum Ärger der Verbraucher und natürlich auch für die Mehrheit der seriösen Unternehmer. Wie wichtig für deutsche Verbraucher moralisches Verhalten im Alltag und im Geschäftsleben ist, zeigt die frisch veröffentlichte Moralstudie RAL, dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung. Jessica Martin berichtet. Sprecherin: Moral spielt im Alltagsleben der Deutschen immer noch eine wichtige Rolle. Aber die große Mehrheit lässt sie sich schon längst nicht mehr vorschreiben. O-Ton 1 (Dr. Wolf D. Karl, 0:14 Min.): Kirche, Politik und auch Wirtschaft haben ihre Leitfunktion für moralisches Verhalten verloren. Heute ist jeder für sich verantwortlich, für sein moralisches Verhalten. Einen Wertekanon von oben gibt es nicht mehr. Sprecherin: Sagt Dr. Wolf D. Karl von RAL, dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung und erklärt, was die meisten unter Moral in erster Linie verstehen: O-Ton 2 (Dr. Wolf D. Karl, 0:10 Min.): Ehrlich zu sein, verlässlich, sich rücksichtsvoll und anständig zu verhalten. Moral hat also sehr viel mit sozialem Verhalten und mit Integrität zu tun. Sprecherin: Das gilt übrigens ebenso für die Geschäftsmoral. Auch hier haben die Deutschen ganz klare Vorstellungen. O-Ton 3 (Dr. Wolf D. Karl, 0:19 Min.): Die Verbraucher sehen eine gute Geschäftsmoral in der Wertschätzung, in einer guten Qualität des Produktes und in der Verlässlichkeit des Unternehmens. Das heißt zum Beispiel, daß ein Unternehmen den Mitarbeitern gute Arbeitsbedingungen bietet, dass die Produktqualität stimmt und dass Vertragstreue herrscht. Sprecherin: 95 Prozent der Unternehmer sehen das laut Studie übrigens genauso. Fragt sich nur, ob sie sich wirklich daran halten und wie wir Verbraucher das überprüfen können. O-Ton 4 (Dr. Wolf D. Karl, 0:25 Min.): Die Verbraucher können das daran erkennen, dass ein Unternehmen für sein Produkt oder für seine Dienstleistung ein RAL Gütezeichen führt. RAL Gütezeichen stehen für besonders hohe Qualität und für Zuverlässigkeit. Die Unternehmen verpflichten sich zur stetigen Einhaltung dieses Qualitätsversprechens. Das heißt, der Verbraucher kann sich darauf verlassen und es gibt ihm eine klare Orientierung bei der Kaufentscheidung. Abmoderationsvorschlag: Mehr über die zweite Trendstudie zur Moral und über die inzwischen 160 RAL Gütezeichen für Produkte und Dienstleistungen, finden Sie im Internet unter

2 Interview: 2:23 Minuten Anmoderationsvorschlag: Unseriöse Internetanbieter, falsch deklarierte Lebensmittel oder die jüngsten ADAC-Skandale. Solche Fälle mit einer doch eher fragwürdigen Geschäftsmoral gibt s immer wieder. Sehr zum Ärger der Verbraucher und natürlich auch für die Mehrheit der seriösen Unternehmer. Wie wichtig für deutsche Verbraucher moralisches Verhalten im Alltag und im Geschäftsleben ist, zeigt die frisch veröffentlichte Moralstudie RAL, dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung. Und deren Hauptgeschäftsführer, Dr. Wolf D. Karl, begrüße ich jetzt bei mir im Studio, hallo. Begrüßung: Hallo! 1. Herr Dr. Karl, Sie haben aktuell die 2. Trendstudie zur Moral veröffentlicht: Was verbinden die Deutschen denn generell mit diesem Begriff? O-Ton 1 (Dr. Wolf D. Karl, 0:12 Min.): Moral bedeutet für die Deutschen in erster Linie, ehrlich zu sein, verlässlich, sich rücksichtsvoll und anständig zu verhalten. Moral hat also sehr viel mit sozialem Verhalten und mit Integrität zu tun. 2. Und welche Rolle spielt Moral im Alltag der Menschen? O-Ton 2 (Dr. Wolf D. Karl, 0:19 Min.): Die Deutschen orientieren sich nicht mehr an den herkömmlichen Institutionen. Kirche, Politik und auch Wirtschaft haben ihre Leitfunktion für moralisches Verhalten verloren. Heute ist jeder für sich verantwortlich, für sein moralisches Verhalten. Einen Wertekanon von oben gibt es nicht mehr. 3. Neuer Aspekt Ihrer Studie ist die Geschäftsmoral : Welche Punkte sind in dem Zusammenhang für die Verbraucher besonders wichtig? O-Ton 3 (Dr. Wolf D. Karl, 0:25 Min.): Die Verbraucher sehen eine gute Geschäftsmoral in der Wertschätzung, in einer guten Qualität des Produktes und in der Verlässlichkeit des Unternehmens. Das heißt zum Beispiel, daß ein Unternehmen den Mitarbeitern gute Arbeitsbedingungen bietet, dass die Produktqualität stimmt und dass Vertragstreue herrscht. Die Hälfte der Verbraucher ist übrigens bereit, für eine gute Qualität einen höheren Preis zu bezahlen. 4. Und wie sehen die Unternehmer das Ganze? O-Ton 4 (Dr. Wolf D. Karl, 0:22 Min.): Für 95 Prozent der Unternehmer ist gute Geschäftsmoral ein persönlicher Anspruch. Gute Geschäftsmoral muss also persönlich gelebt werden. Ansonsten stimmen Verbraucher und Unternehmer in der Einschätzung guter Geschäftsmoral erstaunlich überein. Auch die Unternehmer möchten gute Qualität bieten, sie möchten Vertragstreu sein und sie wollen die Aufträge auch pünktlich durchführen. 5. Wie erkennt man denn, dass die Unternehmen ihrem Qualitätsanspruch auch entsprechen? O-Ton 5 (Dr. Wolf D. Karl, 0:29 Min.): Die Verbraucher können das daran erkennen, dass ein Unternehmen für sein Produkt oder für seine Dienstleistung ein RAL Gütezeichen führt.

3 RALGütezeichen stehen für besonders hohe Qualität und für Zuverlässigkeit. Die Unternehmen verpflichten sich zur stetigen Einhaltung dieses Qualitätsversprechens. Das heißt, der Verbraucher kann sich, wenn er ein RAL Gütezeichen auf einem Produkt oder einer Dienstleistung sieht, darauf verlassen und es gibt ihm eine klare Orientierung bei der Kaufentscheidung. 6. Und wo findet man die RAL Gütezeichen? O-Ton 6 (Dr. Wolf D. Karl, 0:15 Min.): RAL Gütezeichen finden Sie in allen Lebensbereichen, beispielsweise im Bereich des Bauens, des Renovierens, des Einrichtens. Aber auch bei Dienstleistungen für den Haushalt oder die Familie, genauso wie im Ernährungs- und Gesundheitsbereich. Dr. Wolf D. Karl war das mit den Ergebnissen der neuen MoRAL-Trendstudie und mit Infos zum RAL Gütezeichen, das Verbrauchern eine verlässliche Orientierungshilfe in Sachen Qualität bietet. Vielen Dank für das Gespräch! Verabschiedung: Bitte schön! Abmoderationsvorschlag: Mehr über die zweite Trendstudie zur Moral und über die inzwischen 160 RAL Gütezeichen für Produkte und Dienstleistungen, finden Sie im Internet unter

4 Umfrage: 0:32 Minuten Anmoderationsvorschlag: Gute Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter, Verlässlichkeit bei der Einhaltung von Verträgen und gute Qualität von Produkten und Dienstleistungen: Das sind laut der aktuellen RAL Trendstudie zur Moral in Deutschland die wichtigsten Punkte für die Deutschen in Sachen Geschäftsmoral. Und wie sehen Sie das: Wann verhält sich in Ihren Augen ein Unternehmen moralisch? Frau: Zum Beispiel dann, wenn es seine Mitarbeiter anständig bezahlt. Nämlich so, dass sie davon leben können. Mann: Dass keine falschen Angebote vorne stehen und nachher dann drinnen das Doppelte genommen wird. Das ist für mich doppelte Moral, nämlich schlimme Moral. Frau: Dass die Arbeitsbedingungen von denen, die diese Produkte herstellen, auch in einem Maße gegeben sind, dass sie nicht in Armut oder bei den Klamotten in den vergifteten Webereien oder Färbereien arbeiten müssen. Mann: Menschliches Handeln, vorausschauendes Handeln und nicht nur: Wie geht s mir und wie kriege ich selbst am meisten Gewinne raus. Frau: Wenn ich ehrlich behandelt werde, vom Preis her. Abmoderationsvorschlag: Mehr dazu hören Sie gleich von Dr. Wolf D. Karl von RAL, dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung. Das hat gerade die Ergebnisse der zweiten Trendstudie zur Moral in Deutschland veröffentlicht.

5 Umfrage: 0:32 Minuten Anmoderationsvorschlag: Gute Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter, Verlässlichkeit bei der Einhaltung von Verträgen und gute Qualität von Produkten und Dienstleistungen: Das sind laut der aktuellen RAL Trendstudie zur Moral in Deutschland die wichtigsten Punkte für die Deutschen in Sachen Geschäftsmoral. Und wie sehen Sie das: Wann verhält sich in Ihren Augen ein Unternehmen moralisch? Frau: Zum Beispiel dann, wenn es seine Mitarbeiter anständig bezahlt. Nämlich so, dass sie davon leben können. Mann: Dass keine falschen Angebote vorne stehen und nachher dann drinnen das Doppelte genommen wird. Das ist für mich doppelte Moral, nämlich schlimme Moral. Frau: Dass die Arbeitsbedingungen von denen, die diese Produkte herstellen, auch in einem Maße gegeben sind, dass sie nicht in Armut oder bei den Klamotten in den vergifteten Webereien oder Färbereien arbeiten müssen. Mann: Menschliches Handeln, vorausschauendes Handeln und nicht nur: Wie geht s mir und wie kriege ich selbst am meisten Gewinne raus. Frau: Wenn ich ehrlich behandelt werde, vom Preis her. Abmoderationsvorschlag: Mehr dazu hören Sie gleich von Dr. Wolf D. Karl von RAL, dem Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung. Das hat gerade die Ergebnisse der zweiten Trendstudie zur Moral in Deutschland veröffentlicht.

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