Technischer Anwendungsleitfaden

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1 Technischer Anwendungsleitfaden Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen: T8, T5 HE und T5 HO, T5 kurz und Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen: T5 FC Teil 1: Produkte und Technologie

2 Edition: Änderungen vorbehalten Trotz gewissenhafter Überprüfung können eventuelle Fehler nicht ausgeschlossen werden; es wird keine Garantie übernommen. August Copyright OSRAM GmbH. Alle Rechte vorbehalten; Nachdruck, im Ganzen oder in Teilen, ist ohne vorherige Genehmigung verboten.

3 1 Allgemeine Hinweise Einleitung Produktfamilie zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, 26 mm Lampendurchmesser Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX DE LUXE Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 COLOR proof Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 COLOR control Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 BIOLUX Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 FLUORA Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 NATURA Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 NATURA SPLIT Control Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX SPLIT Control Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX CHIP Control Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 COLOURED Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX SKYWHITE, Lichtfarbe Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 ES, Energy Saver Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 ES LUMILUX Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 XT Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 XT LUMILUX Produktpalette an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 XXT Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 XXT LUMILUX Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE LUMILUX Zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen T5 HE COLORED Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE LUMILUX SKYWHITE Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO LUMILUX Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO LUMILUX DE LUXE Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO COLORED Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO LUMILUX SKYWHITE Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE ES Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE LUMILUX ES Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO ES Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO ES LUMILUX Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO CONSTANT Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO LUMILUX CONSTANT Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO XT Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO XT LUMILUX Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE und HO für Spezialanwendungen Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE und HO LUMILUX SPLIT Control Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE und HO LUMILUX CHIP Control Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE SLS Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE SLS LUMILUX Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO SLS Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO SLS LUMILUX Palette an einseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 FC Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 FC LUMILUX Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz BASIC Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz LUMILUX Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz LUMILUX de LUXE Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz EL, Emergency Lighting BASIC Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 kurz EL, Emergency Lighting LUMILUX Technischer Aufbau und Funktion... 59

4 Bauart und Aufbau Funktionsprinzip Welches Zubehör wird benötigt, um einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen zu betreiben? Magnetische Vorschaltgeräte (KVG oder VVG) Starter Kondensatoren zur Leistungsfaktorkompensation Elektronisches Vorschaltgerät (EVG) Elektronische Vorschaltgeräte für Dimmbetrieb Lampendaten Geometrische Daten Geometrische Daten zweiseitig gesockelter T8 Lampen mit linearer Form Geometrische Daten zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 HE, HE ES, HO und HO ES sowie HO CONSTANT Geometrische Daten zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 HE SEAMLESS Geometrische Daten zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 HO SEAMLESS Geometrische Daten einseitig gesockelter Leuchtstofflampen in Ringform T5 FC Geometrische Daten zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 Short Betriebsweise und elektrische Daten Produktfamilie an zweiseitig gesockelten elektronisch betriebenen T8 Leuchtstofflampen Produktfamilie an zweiseitig gesockelten elektronisch betriebenen T5 Leuchtstofflampen Produktfamilie Einseitig gesockelte elektronisch betriebene Leuchtstofflampen T5 FC Produktpalette an zweiseitig gesockelten elektronisch betriebenen Leuchtstofflampen T5 Short Produktpalette an zweiseitig gesockelten elektronisch betriebenen Leuchtstofflampen T5 Kurz, Emergency Lighting Induktiver Betrieb bei Einzelschaltung für die Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T Induktiver Betrieb bei Einzelschaltung für die Palette an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 Short Induktiver Betrieb bei Reihenschaltung für die Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T Induktiver Betrieb bei Reihenschaltung für die Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen 16 mm T5 Kurz range Induktiver Betrieb bei Duoschaltung für die Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T Lichttechnische Daten Lichtfarben Farbspezifikationen Einflüsse auf Farbkonsistenz Spektralverteilungen Strahlungsanteile im ultravioletten Bereich Strahlungsanteile im Infraroten Lichtstärkeverteilungskurven Leuchtdichte einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Lampenlebensdauer und Lichtstromrückgang Definitionen Maintenance bei einseitig gesockelten ringförmigen und zweiseitig gesockelten linearen OSRAM Leuchtstofflampen Mortalitätstabellen für einseitig gesockelte ringförmige und zweiseitig gesockelte lineare OSRAM Leuchtstofflampen Einfluss des Schaltens auf die Lampenlebensdauer Schaltungen Betrieb mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG)

5 4 3.2 Betrieb mit konventionellem Vorschaltgerät (KVG) Zulässige Lampen/KVG-Kombinationen und Systemdaten Kompensation Betrieb zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen 16 mm T5 mit linearer Form mit KVG Betrieb an Gleichspannungsquellen Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen in der Notbeleuchtung Betrieb mit Bewegungsmeldern und Lichtsensoren Dimensionierung von Leitungsschutzautomaten Fi-Schalter / Fehlerströme Ableitströme Betriebseigenschaften Starteigenschaften Einzelschaltung, induktiver Betrieb Reihenschaltung, induktiver Betrieb EVG-Betrieb mit Vorheizung EVG-Betrieb mit Instant-Start (Kaltstart) Zündung bei tiefen Temperaturen Anlaufverhalten Betriebswerte der Lampen in Abhängigkeit von der Netzspannung Betriebswerte einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Lichtstrom in Abhängigkeit von Temperatur und Brennlage Lichtstrom-Temperaturverhalten von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 allgemein Lichtstrom-Temperaturverhalten von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 allgemein Lichtstrom-Temperaturverhalten von einseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 FC allgemein Betrieb bei hohen Temperaturen Betrieb bei tiefen Temperaturen Einfluss hoher und tiefer Temperaturen auf die Farbtemperatur der Lampe Dimmen einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Lampentemperatur, Sicherheit und Grenzwerte Maximale Temperaturen für einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Maximale elektrische Sicherheitsgrenzwerte bei einseitig und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen Scheibchenentladung Daten für Hersteller elektronischer Vorschaltgeräte Elektronischer Betrieb Vorheizen (EVG-Betrieb) Starten (EVG-Betrieb) Betriebsdaten nicht gedimmter Lampen Dimmen Konventioneller Betrieb Konventioneller Betrieb bei 220/230 V, 50 Hz Elektrische Daten der Wendel Beziehung (Verhältnis) zwischen dem Heißwiderstand der Wendel und dem Kaltwiderstand Energiemodell Leuchtendesign, Reflektoren und Zubehör Sockel, Fassungen und Verdrahtung Lampenhalter Abstände zwischen zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form

6 6.4 Brennlage zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Doppel-Lampenfassungen Magnetische Vorschaltgeräte für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen 26 mm T Elektronische Betriebsgeräte Starter Reflektoren Messen einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Einbrennen der Lampen Brennlage Photometrische Werte Elektrische Messungen Temperaturmessungen Umgebungstemperatur Kühlstellentemperaturen für Lampen ohne Amalgam Messung von T5 HO CONSTANT Lampen Referenzlampen Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen und die Umwelt Inhaltsstoffe Entsorgung RoHS-Richtlinie und Konformität für einseitig und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen Europäische und internationale Normen Relevante Normen Lampen und Sockel Zubehör Leuchten Verschiedenes Bezugsquellen Konformitätserklärung CE -Kennzeichnung Energieeffizienz-Index ILCOS-Code Literaturverzeichnis Anhänge Anhang 1: Übersicht der Kombinationen von Startern und einseitig sowie zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen Anhang 2: Spektralverteilung für OSRAM LUMILUX Lichtfarben Anhang 3: Spektralverteilung für OSRAM LUMILUX de LUXE Lichtfarben Anhang 4: Spektralverteilung für spezielle OSRAM Lichtfarben Anhang 5: Reflektor-Informationsblatt Anhang 6: Leuchtstofflampen: Mögliche Fehler und deren Behebung Anhang 7: Leuchtstofflampen: Weitere zu berücksichtigende Aspekte Anhang 8: Starter ST111 LONGLIFE im Vergleich zu ST151 LONGLIFE - Aufbau 5

7 1 Allgemeine Hinweise 1.1 Einleitung Die technische Fibel von OSRAM für einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen wurde als Nachschlagewerk für OEM von Leuchten entwickelt. Sie ist als umfassende Unterlage gedacht, um sowohl Planern als auch Elektrikern und anderen Anwendern bei der Beantwortung von Anfragen zu helfen, die täglich in den Bereichen Industrie, Büro und anderen Anwendungen auftreten. Sie bietet Unterstützung und Informationen zu: T8 LUMILUX, zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen, für magnetische und elektronische Vorschaltgeräte. T8 ES LUMILUX, Energy Saver zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen, für magnetische und elektronische Vorschaltgeräte. T8 XT LUMILUX, extended zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen, für magnetische und elektronische Vorschaltgeräte. T8 XXT LUMILUX, extra extended zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen, für magnetische und elektronische Vorschaltgeräte. T5 HE LUMILUX, High Efficiency zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen, für elektronische Vorschaltgeräte. T5 HO LUMILUX, High Output zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für elektronische Vorschaltgeräte. T5 HE ES LUMILUX, Energy Saver zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für elektronische Vorschaltgeräte. T5 HO ES LUMILUX, Energy Saver zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für elektronische Vorschaltgeräte. T5 HO XT LUMILUX, extended zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für elektronische Vorschaltgeräte. T5 HO CONSTANT LUMILUX, High Output zweiseitig gesockelte. Leuchtstofflampen für elektronische Vorschaltgeräte. T5 HE SLS LUMILUX, High Efficiency SeamLesS zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für elektronische Vorschaltgeräte. T5 HO SLS LUMILUX, SeamLesS zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für elektronische Vorschaltgeräte. T5 FC LUMILUX, Circular einseitig gesockelte Leuchtstofflampen für elektronische Vorschaltgeräte. T5 Kurz BASIC, zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für konventionelle und elektronische Vorschaltgeräte. T5 Kurz LUMILUX, zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für magnetische und elektronische Vorschaltgeräte. T5 Kurz LUMILUX de Luxe, zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für magnetische und elektronische Vorschaltgeräte. T5 EL Kurz BASIC, Emergency Lighting zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für magnetische und elektronische Vorschaltgeräte. T5 EL Kurz LUMILUX, Emergency Lighting zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen für magnetische und elektronische Vorschaltgeräte. Leuchtstofflampen kamen zu Beginn der 1950er-Jahre als effiziente Lichtquelle für Allgemeinbeleuchtung auf den Markt. Seitdem entwickelten sie sich nach zahlreichen Innovationen zu einer der wichtigsten Leuchtmittel ihrer Art. Hohe Lichtausbeute, gute Leuchtkraft und Wartungseigenschaften, die große Auswahl an Lichtfarben, ein mittlerer Farbwiedergabeindex im guten (Ra > 80) bis hervorragenden (Ra > 90) Bereich sowie eine lange Lebensdauer machen sie in den verschiedensten Anwendungen der industriellen und gewerblichen Beleuchtung sehr erfolgreich. Es gibt keine Anwendung für Büro, Zuhause, Industrie oder Straßenbeleuchtung, für die keine einseitig oder zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampe existiert und genutzt werden kann. OEM, Lichtplaner, Architekten, Designer und Endanwender benötigen detaillierte Informationen, um eine gute Übersicht über dieses große und umfassende Lampenprogramm zu erlangen. In allen Beleuchtungskatalogen werden die Lampendurchmesser zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen durch eine T-Zahl ausgedrückt. Die am häufigsten verwendeten T-Zahlen für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen sind T12, T8 und T5. Was drückt die T-Zahl aus? 6

8 Die T-Zahl gibt Ihnen den Nenndurchmesser der Röhre in Einheiten von 1/8 (0,125) Zoll an, was im metrischen System 0,3175 cm entspricht. T12 = 12 x 0,3175 cm = 3,81 cm oder 38 mm T8 = 8 x 0,3175 cm = 2,54 cm (1 Zoll) oder 26 mm T5 = 5 x 0,3175 cm = 1,587 cm oder 16 mm Außerdem erfüllen Geometrie und Betriebsmodus der Leuchtstofflampen für fast alle Lampentypen die Anforderungen an die Arbeitsweise für Leuchtstofflampen entweder der internationalen Norm IEC oder der europäischen Norm EN (zweiseitig gesockelt) bzw. IEC oder EN (einseitig gesockelt). In gewerblichen und industriellen Anwendungen werden bei Lampen für Allgemeinbeleuchtung meist Längen von 600 mm (2 Fuß), 900 mm (3 Fuß), mm (4 Fuß) oder mm (5 Fuß) verwendet. Mitte der 1970er-Jahre wurden zweiseitig gesockelte 38-mm-Leuchtstofflampen T12 aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen durch 26 mm T8-Lampen mit identischen genormten Lampenlängen ersetzt. Der Wirkungsgrad sowie die Farbwiedergabe der Lampe wurden durch die Entwicklung von Dreibandenlampen verbessert, mit einer Spektralverteilung, die aus drei engen Emissionsbanden bei 450 nm in Blau, 545 nm in Grün und 610 nm in Rot besteht. Alle drei Wellenlängen liegen nahe der Spitze der CIE-Tristimulusfunktionen, die zur Definition von Farben verwendet werden. 1) Für weitere Informationen siehe: Lamps and lighting J.R. Coaton A.M. Marsden: (Triphosphor) OSRAM vermarktet diese Triphosphor-Lichtfarben unter dem Namen LUMILUX. Diese T8-Leuchtstofflampen mit einem Durchmesser von 26 mm konnten in vorhandenen Leuchten mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVG) betrieben werden. Mit der Einführung des elektronischen Vorschaltgeräts (EVG) wurde der Wirkungsgrad des Systems und die Lebensdauer der Lampe nochmals verbessert. Heute erreichen T8-Lampen eine Systemeffizienz (Lampe + EVG) von 93 lm/w. Mit der Einführung spezieller Beschichtungstechniken konnten die Wartungseigenschaften der Lampe verbessert werden. Der Lichtstromverlust wurde nunmehr auf maximal 10 % über eine mittlere Lebensdauer von h reduziert wurden T5 HE (High Efficiency= Fluorescent High Efficiency war die erste OSRAM-Verkaufsbezeichnung) -Leuchtstofflampen mit einem Durchmesser von 16 mm im Markt eingeführt. Erstausstatter weltweit hatten nun die Möglichkeit, schlanke Leuchten mit dem gleichen Maß an Effizienz wie bei T8-Lampen, aber bei 50 % weniger Volumen, zu entwerfen und zu bauen. Der Durchmesser der Lampe (16 mm) wurde im Vergleich zum vorherigen Durchmesser von 26 mm bei T8-Lampen um 40 % verringert. Alle Merkmale der T5 HE Lampe ermöglichten die Gestaltung kleinerer Leuchten mit dem gleichen Blendung für alle Leistungsstufen und mit einem 40 % kleineren Reflektor als bei entsprechenden T8-Leuchten. Zu den wichtigsten Innovationen gehörte die Verschiebung des Cold Spot von 25 C zu 35 C Umgebungstemperatur, sodass bei einer höheren Umgebungstemperatur mehr Licht in der Leuchte verfügbar war. T5 High Efficiency Lampen arbeiten nur mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG), ihre Systemeffizienz liegt bei 96 lm/w und die Leuchteneffizienz beträgt etwa 104 lm/w (Stand 2011). Im Jahr 1996 schafften die Leuchtstofflampen T5 HO (High Output= T5 Fluorescent Quintron lautete die erste OSRAM-Verkaufsbezeichnung) neue Möglichkeiten durch die Nutzung der Merkmale der 16-mm-Technik, beispielsweise höherer Lichtstrom aus weniger Lampenvolumen. OSRAM führte zusammen mit dem T5 HO System Leuchtstofflampen mit 16 mm Durchmesser mit extremer Leuchtkraft ein 50 % mehr Helligkeit im Vergleich zu T8-Leuchtstofflampen mit 26 mm Durchmesser. Theoretisch ist es möglich, mit den T5 HO Leuchtstofflampen in der Leuchte 50 % mehr Licht zu erzeugen, gegenüber Leuchten für T8-Leuchtstofflampen mit vergleichbaren Lampenlängen. Es wurden ideale Voraussetzungen für die Entwicklung schlanker, designorientierter Leuchten mit hoher Leuchtkraft für direkte und indirekte Beleuchtung sowie für Anwendungen mit großen Deckenhöhen geschaffen pausierte die Entwicklung vorübergehend zugunsten des einseitig gesockelten T5 FC -Systems (Fluorescent Circline) mit einem Lampendurchmesser von 16 mm. Vorteile des FC -Systems: 50 % mehr Licht im Vergleich zu herkömmlichen Ringlampen Deutlich reduzierte Abschattungseffekte in der Leuchte aufgrund des kleineren Lampendurchmessers Betrieb mit EVG 7

9 OSRAM investiert weiter in die Entwicklung zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen in T8- und T5-Technik, um Lampen- und Systemeigenschaften zu verbessern, wie zum Beispiel: Lebensdauer (verlängert und besonders verlängert) Lampen- und Systemeffizienz sowie Energiesparmodelle CONSTANT-Modelle (90 % Lichtstrom über einen breiteren Temperaturbereich) Außerdem eine erhebliche Verringerung des Quecksilberanteils (Hg) in Übereinstimmung mit den RoHs-Anforderungen 8

10 1.2 Produktfamilie zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, 26 mm Lampendurchmesser Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX Vorteile der 26 mm T8 LUMILUX Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Bis zu 13 % mehr Lichtstrom als bei herkömmlichen BASIC 1) T8 Lampen Bis zu 18 % höhere Lichtausbeute als bei herkömmlichen BASIC 1) T8 Lampen Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 3)4) Mittlere Lebensdauer h 3)4) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 3)4)5) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter Farbwiedergabeindex R a 80 im Vergleich zu BASIC 1) R a Verschiedene Lichtfarben Große Bandbreite an Typen und Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 2) oder EVG 3) Dimmbar Lampenleistung Lichtstrom 6) 10 W 7) 650 lm 15 W 7)8)9) 950 lm 16 W 7)8) lm 18 W 7)8)9)10) lm 23 W 8) lm 30 W 7)8)9)10) lm 36 W - 1 7)8)11) lm 36 W 7)8)9) lm 38 W 8) lm 58 W 7)8)9)10) lm 70 W 8) lm Lichtfarben: LUMILUX 827 7), 830 8), 835 8, 840 8), 865 9), ) Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: ) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 4) 1) BASIC-Lichtfarben sind auf dem EU-Markt seit April 2010 gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, erste Stufe, verboten 2) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 5) Für Haupttypen L18W, L36W, L58W und h für alle anderen T8-Typen 6) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Referenz-Vorschaltgerät 7) Lichtfarbe: 827 8) Lichtfarben: 830, 835, 840 9) Lichtfarbe: 865, verringerter Lichtstrom, siehe unsere Website 10) Lichtfarbe: 880, verringerter Lichtstrom, siehe unsere Website 11) Lampenlänge 1 m, kein ErP-Bezug Die OSRAM T8 mit 26 mm Lampendurchmesser ist ein Klassiker in der Allgemeinbeleuchtung geworden und wird in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Viele Leuchten für Innen- und Außenbeleuchtung sowie für die Beleuchtung von Tunneln und für industrielle Beleuchtung werden um die T8 LUMILUX Leuchtstofflampe herum aufgebaut. OSRAM T8 26 mm Lampen in LUMILUX Lichtfarben bieten bis zu 10 % Energieersparnis im Vergleich zu den früheren zweiseitig gesockelten Lampen T12 mit 38 mm Rohrdurchmesser. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 9

11 1.2.2 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX DE LUXE Vorteile der 26 mm T8 LUMILUX DE LUXE Guter Farbwiedergabeindex R a 90 Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Hohe Lichtausbeute (lm/w) Verbesserter Lichtstrom von bis zu lm Mittlere Lebensdauer h 2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Verschiedene Lichtfarben Große Bandbreite an Typen und Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 1) oder EVG 2) Lampenleistung Lichtstrom 4) 15 W 750 lm 6) 16 W 950 lm 6) 18 W lm 6) ; lm 8) ; lm 7) 30 W lm 6) 36 W 1 5) lm 8) 36 W lm 6) ; lm 8) ; lm 7) 58 W lm 6) ; lm 8) ; lm 7) Lichtfarben: LUMILUX de LUXE 930 6), 940 7), 954 8), 965 8) Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 3) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 3) 1) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 2) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lampenlänge 1 m, nicht von ErP betroffen 6) Lichtfarbe: LUMILUX 930 7) Lichtfarbe: LUMILUX 940 8) Lichtfarben: LUMILUX 954, 965 OSRAM 26 mm T8 LUMILUX DE LUXE Lampen bieten eine hervorragende Farbwiedergabe von mehr als R a 90 und sind erheblich effizienter als vorherige Ausführungen. Sie sind für alle Anwendungen ideal, bei denen die Farbwiedergabe eine wichtige Rolle spielt und die einen hohen Lichtstrom erfordern, wie beispielsweise in Schulen, Büros, Schulungsräumen sowie im Einzelhandel. OSRAM T8 26 mm Lampen in LUMILUX DE LUXE Lichtfarben bieten bis zu 10 % Energieersparnis im Vergleich zu den früheren zweiseitig gesockelten Lampen T12 mit 38 mm Glasrohrdurchmesser. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. Bei Verwendung in Starter-Schaltungen können diese Lampen mit Standard-Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren betrieben werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 10

12 1.2.3 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 COLOR proof Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Vorteile der 26 mm T8 COLOR proof In entsprechenden Leuchten erfüllt die erste Leuchtstofflampe für korrekte Farbgleichheit die Anwendungsanforderungen nach ISO ), 2009 MVIS 2) 1,0 und MUV 2) 1,5 Ideal für die Druckindustrie, grafische Betriebe, Fotogroßlabore sowie Prüfungs- bzw. Farbvergleichseinrichtungen der Industrie Hervorragende OSRAM-Qualität: Genauigkeit der Farborte, besser als 0,005 für u10/v10 = 0,2102/0,4889 in der UCS-Farbtafel CIE 1976, stabile Licht- und Elektrik-Parameter sowie homogene Beschichtung Farbtemperatur K Ausgezeichneter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 98 Erstklassiger Restlichtstrom und Bewahrung der Farbeigenschaften über die Nutzungslebensdauer 3) Geeignet für Betrieb mit KVG 4) oder EVG 5) Lampenleistung Lichtstrom 6) 18 W 900 lm 36 W lm 58 W lm Lichtfarbe 8) : COLOR proof 950 Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 3)7) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 3)7) 1) ISO 3664 definiert die Anforderungen für Farbabmusterung in der Druckindustrie. Die hier dargestellten Anforderungen dieser Norm beziehen sich auf Leuchten und Lampen 2) Der Metamerieindex im sichtbaren (MVIS) und ultravioletten Bereich (MUV) beschreibt den Farbunterschied zwischen Paaren von Farbproben, der bei Wechsel der Beleuchtungsart beobachtet wird. Die Farbpaare zeigten keinen Farbunterschied für Beleuchtung mit dem Normspektrum D50. Die Farben werden als gleich empfunden, d. h. die Metamerieindizes sind gleich null Je kleiner die Indizes bei künstlicher Beleuchtung sind, desto näher kommt das Licht D50 und umso zuverlässiger und geeigneter ist die Lichtquelle für Farbabmusterung. 3) Die Nutzungslebensdauer bemisst sich in dieser Spezialanwendung nach dem Zeitpunkt, bis zu dem die Lampen- und Farbeigenschaften noch beibehalten werden 4) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 5) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 6) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 7) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 8) Zu Lichtfarben siehe unsere Website Hervorragende OSRAM-Qualität, präziser Farbort, homogene Beschichtung, stabile Licht- und Elektrik-Daten. Sie ist ideal für die Druckindustrie, grafische Betriebe, Fotolabore sowie Prüfungs- und Farbvergleichseinrichtungen der Industrie. In Zahnarztpraxen kann beispielsweise Zahnersatz perfekt an die natürliche Zahnfarbe des Patienten angepasst werden. Im repographischen Betrieb können Andrucke unter optimalen Tageslichtbedingungen geprüft werden. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 11

13 1.2.4 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 COLOR control Vorteile der 26 mm T8 COLOR control Leuchtstofflampen mit einer wirkungsvollen UV-Schutz Das Glas der Lampen ist mit einem speziellen Kunststoffschlauch ummantelt, der die von der Lampe erzeugten UV-Emission für Wellenlängen unter 440 nm um 99 % reduziert Das Ausbleichen empfindlicher Produkte über einen längeren Expositionszeitraum verringert sich auf einen Schadensfaktor < 0,1 gemäß CIE 157:2004-Begrenzung des Schadens an Museumsobjekten durch optische Strahlung Schwellenwert laut ISO (Anforderungen an die Aufbewahrung von Archiv- undbibliotheksgut) bis 400 nm: 75 µw/lm, COLOR control weisen einen Wert von < 0,1 µw/lm auf Minimaler Rückgang des Lichtstroms über die Nutzlebensdauer Nutzungslebensdauer h 2)3), nach dieser Betriebsdauer müssen alle Lampen ersetzt werden Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 90 Verschiedene Lichtfarben Breite Palette an Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 1) oder EVG 2) Lampenleistung Lichtstrom 4) 18 W lm 5) ; lm 6) 36 W lm 5) ; lm 6) 58 W lm 5) ; lm 6) Lichtfarben: COLOR control 954 UVS 5), 940 UVS 6) Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Nutzungslebensdauer KVG-Betrieb: h 3) Nutzungslebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 3) 1) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 2) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtfarbe: 954 UVS, siehe unsere Website 6) Lichtfarbe: 940 UVS, siehe unsere Website Die hervorragende Farbwiedergabe dieser Lampen macht sie ideal für Beleuchtungsanlagen in Museen, Ausstellungen, Kunstgalerien und Messen. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. OSRAM COLOR control Leuchtstofflampen mit Kunststoffschlauch sind nur für den Betrieb in offenen Leuchten geeignet. Der Betrieb von COLOR control Leuchtstofflampen in geschlossenen Leuchten wird von OSRAM nicht unterstützt. Der Endanwender sollte in der Anwendung bei allen installierten T8 COLOR control Lampen, die über die in der Dokumentation angegebene Nutzungslebensdauer hinaus betrieben werden, regelmäßig den Zustand des Kunststoffschlauchs in der Leuchte überprüfen. Bei solchen Betriebsbedingungen kann ein schneller Alterungsprozess des Kunststoffschlauchs einsetzen, und er kann spröde werden. Ein Betrieb in dieser Form wird nicht empfohlen und wird von OSRAM nicht unterstützt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 12

14 1.2.5 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 BIOLUX Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Vorteile der 26 mm T8 BIOLUX Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Mittlere Lebensdauer h 2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Farbtemperatur K Ausgezeichneter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 90 Breite Palette an Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 1) oder EVG 2) Lampenleistung Lichtstrom 4) 18 W lm 30 W lm 36 W lm 58 W lm Lichtfarbe 5) : BIOLUX 965 Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 3) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 3) 1) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 2) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Zu Lichtfarben siehe unsere Website BIOLUX das Licht zum Wohlfühlen für Ihre Haustiere. BIOLUX Leuchtstofflampen von OSRAM erzeugen ein Tageslichtweiß, das Ihren Haustieren das Gefühl von natürlichem Sonnenlicht gibt. Reptilien, Schildkröten, Wirbellose und Amphibien werden in Gefangenschaft an einem Ort mit besonders wenig natürlichem Tageslicht gehalten und benötigen eine ergänzende Beleuchtung mit dem Tageslichtspektrum, um gesund zu bleiben. Darüber hinaus ist das Licht von BIOLUX Leuchtstofflampen wegen seiner spektralen Verteilung ideal für die Aufzucht kleiner Haustiere (Vögel, kleine Nagetiere) in Terrarien oder von Fischen in Aquarien (Meerwasseroder Süßwasseraquarien) geeignet. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 13

15 1.2.6 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 FLUORA Vorteile der 26 mm T8 FLUORA Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Mittlere Lebensdauer h 2)3) (50% defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3) (80% des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Besonders stark im blauen und roten Bereich der spektralen Lichtverteilung Ideal zur Förderung fotobiologischer Prozesse in Pflanzen Breite Palette an Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 1) oder EVG 2) Lampenleistung Lichtstrom 4) 15 W 400 lm 18 W 550 lm 30 W lm 36 W lm 58 W lm Lichtfarbe 5) : FLUORA 77 Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 3) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 3) 1) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 2) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Zur Lichtfarbe siehe unsere Website FLUORA Lampen werden überall dort eingesetzt, wo Pflanzen, Blumen oder Samen nicht genügend natürliches Tageslicht erhalten, z. B. in kleinen Gewächshäusern, Blumenläden, Blumenfenstern, Aquarien und Terrarien, oder über Pflanzeninseln in Einkaufszentren, Büros, Hotels und Wohnräumen. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 14

16 1.2.7 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 NATURA Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Vorteile der 26 mm T8 NATURA Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Mittlere Lebensdauer h 2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Nach DIN ist die Lichtfarbe der OSRAM T8 NATURA insbesondere für den Lebensmittelbereich geeignet Eine gute Präsentation der Ware wird durch die speziell angepasste spektrale Lichtverteilung erreicht Die Lichtfarbe 76 lässt Fleisch, Wurst und Backwaren, aber auch andere Lebensmittel besonders frisch und appetitlich aussehen, ohne dass unzulässig geschönt wird Breite Palette an Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 1) oder EVG 2) Lampenleistung Lichtstrom 4) 15 W 500 lm 18 W 750 lm 30 W lm 36 W 1 6) lm 36 W lm 58 W lm Lichtfarbe 5) : NATURA 76 Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 3) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 3) 1) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 2) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Zur Lichtfarbe siehe unsere Website: 6) Lampenlänge 1 m, nicht von ErP betroffen OSRAM NATURA ist für den Betrieb mit KVG oder EVG in offenen und geschlossenen Leuchten ausgelegt. Anwendungsbereich: Lebensmittelhandel, Bäckereien, Fischhändler, Milchprodukte, Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst, Kuchen. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 15

17 1.2.8 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 NATURA SPLIT Control Vorteile der 26 mm T8 NATURA SPLIT Control Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Mittlere Lebensdauer h 2)3) (50% defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3) (80% des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Nach DIN ist die Lichtfarbe der OSRAM T8 NATURA insbesondere für den Lebensmittelbereich geeignet Die komplette T8-Lampe NATURA SPLIT Control ist mit einem Schutzschlauch überzogen Mit dem vollständigen Schutz durch diesen Schlauch erfüllt sie die Anforderungen des International Food Standard Gute Präsentation der Ware wird durch die speziell angepasste spektrale Lichtverteilung erreicht Die Lichtfarbe 76 lässt Fleisch, Wurst und Backwaren, aber auch andere Lebensmittel besonders frisch und appetitlich aussehen, ohne dass unzulässig geschönt wird Breite Palette an Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 1) oder EVG 2) NATURA SPLIT Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet Lampenleistung Lichtstrom 4) 18 W 730 lm 30 W lm 36 W lm 58 W lm Lichtfarbe 5) : NATURA 76 SPS Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 3) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 3) 1) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 2) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Zur Lichtfarbe siehe unsere Website: OSRAM NATURA SPLIT Control ist für den Betrieb mit KVG oder EVG in offenen und geschlossenen Leuchten ausgelegt. Anwendungsbereich: Lebensmittelhandel, Bäckereien, Fischhändler, Milchprodukte, Obst, Gemüse, Fleisch, Wurst, Kuchen. NATURA SPLIT Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet und am grünen Markierungsring zu erkennen. Im Vergleich zu früheren Ausführungen dieser Lampen ist das Schlauchmaterial noch hitzebeständiger. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. OSRAM NATURA SPLIT Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet. Der Endanwender sollte in der Anwendung bei allen installierten OSRAM NATURA SPLIT Control Lampen, die über die in der Dokumentation angegebene Nutzungslebensdauer hinaus betrieben werden, nach regelmäßigen Zeitabständen den Zustand des Schutzschlauchs in der Leuchte überprüfen. Bei solchen Betriebsbedingungen kann ein schneller Alterungsprozess des Materials des eingebauten Schutzschlauchs einsetzen, und es kann spröde werden. 16

18 Ein Betrieb in dieser Form wird nicht empfohlen und wird von OSRAM nicht unterstützt. Nach Stunden Betrieb unter Normbedingungen müssen alle Lampen ersetzt werden, damit die angegebenen technischen Daten eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: Sicherheitshinweise: Lampen mit integralem Schutzschlauch: Maximale Umgebungstemperatur: 80 C Niedrigste Umgebungstemperatur: -10 C Maximale Lagerzeit: 5 Jahre bei einer Umgebungstemperatur von 0 C bis 30 C Ersatz der Lampen bei Erreichen der mittleren Lebensdauer (B50) empfohlen Bei Lampenbruch: 17

19 1.2.9 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX SPLIT Control Vorteile der 26 mm T8 LUMILUX SPLIT Control Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Die komplette T8-Lampe LUMILUX SPLIT Control ist mit einem Schutzschlauch überzogen Mit dem vollständigen Schutz durch diesen Schlauch erfüllt sie die Anforderungen des International Food Standard Bis zu 13 % mehr Lichtstrom als bei herkömmlichen BASIC 1) T8 Lampen Bis zu 18 % höhere Lichtausbeute als bei herkömmlichen BASIC 1) T8 Lampen Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 3)4) Mittlere Lebensdauer h 3)4) (50% defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 3)4) (80% des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 (BASIC R a 50 79) Verschiedene Lichtfarben Große Bandbreite an Typen und Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 2) oder EVG 3) LUMILUX SPLIT Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet Lampenleistung Lichtstrom 5) 18 W lm 36 W lm 58 W lm Lichtfarbe 6) : LUMILUX 840 SPS SPLIT Control Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 4) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 4) 1) BASIC-Lichtfarben sind auf dem EU-Markt seit April 2010 gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, erste Stufe, verboten 2) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 5) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Zu Lichtfarben siehe unsere Website: In sensiblen Produktionsbereichen müssen Verunreinigungen durch Glassplitter unbedingt vermieden werden. Dies gilt ganz besonders für die Lebensmittelindustrie. Im unwahrscheinlichen Fall eines Lampenbruchs ist bei der LUMILUX SPLIT Control durch einen fest mit dem Lampenglas und den Lampensockeln verbundenen Kunststoffschlauch sichergestellt, dass weder Glassplitter noch Leuchtstoff nach außen gelangen können. Unternehmen mit Zertifizierung auf der Grundlage des International Food Standard wird der Einsatz dieser Lampen empfohlen, insbesondere bei Verwendung vonoffenen Leuchten. Seit 1998 ist das Hazard Analysis and Critical Control Point (HACCP)-Konzept durch die Richtlinie über Lebensmittelhygiene im deutschen Recht verankert. Die Verwendung von LUMILUX SPLIT Control Lampen unterstützt bei der Umsetzung der HACCP-Konzepte von der Produktion bis hin zur Warenpräsentation. LUMILUX SPLIT Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet und am grünen Markierungsring zu erkennen. Im Vergleich zu früheren Ausführungen dieser Lampen ist das Schlauchmaterial noch hitzebeständiger. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. 18

20 Der Endanwender sollte in der Anwendung bei allen installierten OSRAM LUMILUX SPLIT Control Lampen, die über die in der Dokumentation angegebene Nutzungslebensdauer hinaus betrieben werden, nach regelmäßigen Zeitabständen den Zustand des Schutzschlauchs in der Leuchte überprüfen. Bei solchen Betriebsbedingungen kann ein schneller Alterungsprozess des Materials des eingebauten Schutzschlauchs einsetzen, und es kann spröde werden. Ein Betrieb in dieser Form wird nicht empfohlen und wird von OSRAM nicht unterstützt. Nach Stunden Betrieb unter Normbedingungen müssen alle Lampen ersetzt werden, damit die angegebenen technischen Daten eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: Sicherheitshinweise: Lampen mit integralem Schutzschlauch: Maximale Umgebungstemperatur: 80 C Niedrigste Umgebungstemperatur: -10 C Maximale Lagerzeit: 5 Jahre bei einer Umgebungstemperatur von 0 C bis 30 C Ersatz der Lampen bei Erreichen der mittleren Lebensdauer (B50) empfohlen Bei Lampenbruch: 19

21 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX CHIP Control Vorteile der 26 mm T8 LUMILUX CHIP Control Genormte Geometrie entsprechend IEC oder EN Die komplette T8-Lampe LUMILUX CHIP Control ist mit einem gelben Schutzschlauch Überzogen Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 2)3) Mittlere Lebensdauer h 2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Geeignet für Betrieb mit KVG 1) oder EVG 2) LUMILUX CHIP Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet Lampenleistung Lichtstrom 4) 18 W 970 lm 36 W lm 58 W lm Lichtfarbe 5) : LUMILUX 62 CHIP Control Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 3) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 3) 1) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 2) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Zu Lichtfarben siehe unsere Website: LUMILUX CHIP Control ist ideal für Beleuchtungsanlagen bei Mikrochip-Hersteller und dort, wo UV- Strahlung und Blauanteile im Licht unerwünscht sind, z. B. in Druckereien bei der Belichtung von Druckplatten, und auch wenn ein Splitterschutz erforderlich ist und zudem Farbeffekte erzielen werden sollen. LUMILUX CHIP Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet und am grünen Markierungsring zu erkennen. Im Vergleich zu früheren Ausführungen dieser Lampen ist das Schlauchmaterial noch hitzebeständiger. Der Endanwender sollte in der Anwendung bei allen installierten OSRAM LUMILUX CHIP Control Lampen, die über die in der Dokumentation angegebene Nutzungslebensdauer hinaus betrieben werden, nach regelmäßigen Zeitabständen den Zustand des Schutzschlauchs in der Leuchte überprüfen. Bei solchen Betriebsbedingungen kann ein schneller Alterungsprozess des Materials des eingebauten Schutzschlauchs einsetzen, und es kann spröde werden. Ein Betrieb in dieser Form wird nicht empfohlen und wird von OSRAM nicht unterstützt. Nach Stunden Betrieb unter Normbedingungen müssen alle Lampen ersetzt werden, damit die angegebenen technischen Daten eingehalten werden. Sollte ein Lampe platzen, können aufgrund des Schlauchs, mit dem das Glasrohr ummantelt ist, keine Scherben nach außen gelangen. Der Schlauch blockiert auch nahezu die gesamte UV- und blaue Strahlung. Unter Normbedingungen gemäß IEC (freibrennend, 25 C bis 40 C Umgebungstemperatur) wurde ein typischer Anstieg der ausgesandten Strahlungsleistung im Wellenlängenbereich < 500 nm bis zu 3,0 mw/klm je Betriebsstunden festgestellt. Dies entspricht etwa 0,1 % der insgesamt ausgesandten Strahlungsleistung. Für Anwendungen in lichtempfindlichen Bereichen empfiehlt OSRAM routinemäßige Wartung und Ersatz der Lampe, wenn erforderlich. 20

22 Beispielsweise wurde für eine T5 HO Lampe bei 80 C Umgebungstemperatur ein Anstieg der ausgesandten Strahlungsleistung im Wellenlängenbereich < 500 nm auf bis zu 20,0 mw/klm je Betriebsstunden beobachtet. Dies entspricht etwa 0,7% der insgesamt ausgesandten Strahlungsleistung. Dieser Anstieg hängt von den Betriebsbedingungen ab. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: Sicherheitshinweise: Lampen mit integralem Schutzschlauch: Maximale Umgebungstemperatur: 80 C Niedrigste Umgebungstemperatur: -10 C Maximale Lagerzeit: 5 Jahre bei einer Umgebungstemperatur von 0 C bis 30 C Ersatz der Lampen bei Erreichen der mittleren Lebensdauer (B50) empfohlen Bei Lampenbruch: 21

23 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 COLOURED Vorteile der 26 mm T8 COLOURED Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Mehrere Farben: Rot, Grün, Blau, Gelb (siehe CHIP CONTROL ) Große Bandbreite an Typen und Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 1) oder EVG 2) Lampenleistung Lichtstrom 3) 18 W 900 lm 2) ; lm 3) ; 400 lm 4) 30 W 600 lm 5) 36 W lm 2) ; lm 3) ; 900 lm 4) 58 W lm 2) ; lm 3) ; lm 4) Zu Lichtfarben: siehe unsere Website 60 (Rot) 5), 66 (Grün) 6), 67 (Blau) 7), 62 (siehe Chip Control, Gelb) Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 4) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 4) 1) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 2) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 3) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 4) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 5) Lichtfarbe: Rot, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 6) Lichtfarbe: Grün, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 7) Lichtfarbe: Blau, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: Die OSRAM T8 COLOURED mit 26 mm Lampendurchmesser ist ein Klassiker in der RGB- oder RGB-W- Beleuchtung geworden und wird in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Die Lampen sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Für gelbe Farbe empfehlen wir die Verwendung von LUMILUX CHIP control. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 22

24 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX SKYWHITE, Lichtfarbe 880 Vorteile der 26 mm T 8 LUMILUX SKYWHITE Lichtfarbe 880 Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Gekennzeichnet durch eine beeindruckende Lichtqualität Strahlt einen großen Anteil an blauem Licht im Wellenlängenbereich von 410 nm bis 460 nm aus und ähnelt somit sehr stark dem TAGESLICHT Verbessert Kontraste und sorgt für weniger Ermüdung, steigert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit Hoher Lichtstrom und hoher Lichtausbeute von bis zu 85 lm/w Farbtemperatur K Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 2)3) Mittlere Lebensdauer h 2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3)4) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Breite Palette an Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 1) oder EVG 2) Lampenleistung Lichtstrom 5) 18 W lm 30 W lm 36 W lm 38 W lm 58 W lm Lichtfarbe: SKYWHITE 880 6) Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 3) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 3) 1) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 2) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Nutzungslebensdauer h für L 30 W und L 38 W 5) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarbe: 880, verringerter Lichtstrom, siehe unsere Website LUMILUX SKYWHITE ist die ideale Wahl, wann immer ein hohes Niveau an Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Wohlbefinden in Verbindung mit speziellen visuellen Anforderungen benötigt wird: Firmen- und öffentliche Gebäude in Treppenhäusern und Fluren, Einzel- und Großraumbüros, Konferenz- und Repräsentationsräume Moderne Industriebetriebe und Fertigungskomplexe bei Tag und bei Nacht. Auch im Schichtbetrieb Fitnesscenter, Schulungs- und Unterrichtsräume, Verkaufsräume und Arztpraxen, Erholungsheime Um die bestmöglichen optischen Ergebnisse zu erzielen, wird die Verwendung von LUMILUX SKYWHITE in Leuchten für direkte / indirekte Beleuchtung empfohlen. Die Lampen sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 23

25 1.3 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 ES, Energy Saver Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 ES LUMILUX Vorteile der 26 mm T8 LUMILUX ENERGY SAVER Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Sofort umsetzbare Energiesparalternative bei bestehenden Anlagen mit konventionellen bzw. verlustarmen Vorschaltgeräten 2) (KVG/VVG) und freigegebenen Konstantstrom-Betriebsgeräten 3) (EVG mit Vorheizung) Idealer Ersatz für T8 BASIC 1) Lampen in bestehenden Anlagen mit KVG 3 Lampenleistungen verfügbar Je nach Vorschaltgerät ist eine Energieeinsparung von bis zu 14 % im Vergleich zu herkömmlichen BASIC 1) T8 Lampen möglich Amortisationszeit von weniger als 1 Jahr T8 LUMILUX ENERGY SAVER erreichen ihren maximalen Lichtstrom bei ca. 30 C Umgebungstemperatur Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 3)4) Mittlere Lebensdauer h 2)4) oder h 3)4) (50 % defekte Lampen erlaubt) Verlängerte Nutzungslebensdauer von h 2)4) oder h 3)4) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) im Vergleich zu T8 BASIC 1) Lampen (5.000 h) Mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 (BASIC 1) R a 50 79) Verschiedene Lichtfarben Lampenleistung Lichtstrom 16 W (590 mm) lm 5) ; lm 6) 32 W (1.200 mm) lm 5) ; lm 6) 51 W (1.500 mm) lm 5) ; lm 6) Lichtfarben: LUMILUX 830 7), 840 7) Für KVG und Konstantstrom-EVG, Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 4) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 4) 1) BASIC-Lichtfarben sind auf dem EU-Markt seit April 2010 gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, erste Stufe, verboten 2) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 3) Elektronisches Vorschaltgerät, Konstantstrom-EVG mit Vorheizung QT-FIT 4) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 5) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtstrom bei 30 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 7) Lichtfarben: 830, 840. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website 26 mm T8 BASIC Lampen sind auf dem europäischen Markt seit April 2010 verboten. Bei Verwendung in Innenleuchten mit KVG oder VVG für den Starterbetrieb mit Vorheizung können sie durch 26 mm T8 LUMILUX ENERGY SAVER ersetzt werden. Unter solchen Bedingungen kann durch Nachrüstung eine Energieersparnis von 10 % bei gleichem Beleuchtungsniveau erreicht werden. Die Lampenleistung wird abgesenkt, und der optimale Lichtstrom wird bei ca. 30 C Umgebungstemperatur der Lampe in der Leuchte erreicht. 26 mm T8 LUMILUX ENERGY SAVER ist für den Betrieb in Reflektor- Leuchten und geschlossenen Leuchten geeignet. In einer offenen Leuchte ohne Reflektor kann der Lichtstrom absinken, wenn die Umgebungstemperatur der Lampe weniger als 30 C beträgt. 24

26 Falls eine bestehende Anlage, in der bereits Leuchten mit 26 mm T8 LUMILUX Lampen betrieben werden, mit 26 mm T8 LUMILUX ENERGY SAVER nachgerüstet werden soll, wird eine genaue Prüfung des Beleuchtungsniveaus empfohlen. Das Beleuchtungsniveau wird unter dem für 26 mm T8 LUMILUX geplanten Wert liegen. Ein niedrigeres Beleuchtungsniveau wird lediglich zu einer Energieeinsparung von 10 % führen. T8 LUMILUX Ersatz ES 16 W T8 BASIC 18 W 26 mm T8 LUMILUX 18 W T8 LUMILUX Ersatz ES 32 W T8 BASIC 36 W 26 mm T8 LUMILUX 36 W T8 LUMILUX Ersatz ES 51 W T8 BASIC 58 W 26 mm T8 LUMILUX 58 W Vollwertiger Ersatz Kein Ersatz mit dem gleichen Lichtoutput T8 LUMILUX ES können zusammen mit EVG betrieben werden. In diesem Fall hängt die Energieersparnis von der Art des verwendeten EVG ab (Konstantstrom-EVG oder leistungsgesteuertes EVG). Beide EVG-Arten finden sich in großer Zahl in existierenden Lichtanwendungen auf dem Markt. Eine Energieersparnis wird im empfohlenen Umgebungstemperaturbereich erreicht, wenn T8 LUMILUX ES in der Anwendung mit Konstantstrom-EVG betrieben werden. Es wird keine Energieersparnis erreicht, wenn T8 LUMILUX ES Lampen mit leistungsgesteuerten EVG betrieben werden. Die Kombination von QUICKTRONIC QT-FIT 8 als der optimalen Lösung für EVG-Betrieb mit T8 LUMILUX ES ist von OSRAM freigegeben. T8 LUMILUX ES sind nicht für Anwendungen mit Dimm-EVG freigegeben. Je nach Dimm-Niveau kann es dazu kommen, dass die Lampen unter instabilen Betriebsbedingungen arbeiten. T8 LUMILUX ES reagieren empfindlich auf Luftströmungen und Zugluft. Diese können zu einem verringerten Lichtstrom führen. 25

27 T8 LUMILUX ES 16 W T8 LUMILUX ES 32 W T8 LUMILUX ES 51 W ersetzt ersetzt ersetzt T8 BASIC 18 W T8 BASIC 36 W T8 BASIC 58 W EVG-Betrieb Notstrombeleuchtungsanlagen Dimmbetrieb STOP - Laut VDE 1) gilt die bestehende Zulassung für die Leuchte (ENEC 10 VDE 2) ) nicht für den Betrieb mit einer T8 Energiesparlampe - Nicht geeignet für Notstrombeleuchtungsanlagen - Es sind verschiedene EVG-Ausführungen auf dem Markt erhältlich. In fast allen Fällen ergibt sich keine Energieersparnis, aber ein verringerter Lichtstrom - Nicht freigegeben für den Betrieb mit Leistungsgesteuerten EVG - Nicht freigegeben für Dimm-Betrieb Niedrige Umgebungstemperatur (< 20 C in der Leuchte) - Kalte Lampen flackern immer dann, wenn sie eingeschaltet werden, und sind im Betrieb instabil - In diesem Temperaturbereich erreichen alle auf dem Markt erhältlichen T8 Energiesparlampen einen um etwa 50 % geringeren Lichtstrom als Standard-T8-Lampen, da der maximale Lichtstrom bei einer Umgebungstemperatur in der Leuchte von 30 C erreicht wird - Hohe Umgebungstemperatur (> 30 C in der Leuchte) - Betrieb mit QT-FIT8 oder konventionellem Vorschaltgerät 1) Deutsches Prüf- und Zertifizierungsinstitut 2) Das ENEC 10 VDE Zeichen sagt aus, dass die Leuchte gemäß EN geprüft und zertifiziert wurde inklusive der wesentlichen nationalen Abweichungen Vorsicht Grünes - Ähnlicher Lichtstrom wie bei T8 BASIC Lampen - Bis zu 14 % Energieersparnis möglich - Flimmerfreier Betrieb - Gemäß Sicherheits-Risiko-Analyse (EN 61347) wurde der Betrieb mit QT-FIT8 freigegeben 26

28 1.4 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 XT Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 XT LUMILUX Vorteile der 26 mm T8 LUMILUX XT Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 5) KVG-Betrieb oder h 5) EVG 3) -Betrieb XT = extended Trust Mittlere Lebensdauer h 5) EVG 3) -Betrieb, h 4) oder h 5) KVG-Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 5) EVG 3) -Betrieb, h 4) oder h 5) KVG-Betrieb (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 (BASIC R a 50 79) Verschiedene Lichtfarben Breite Palette an Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 2) oder EVG 3) Dimmbar (100 % bis herunter zu 25 % Lampenleistung) Lampenleistung Lichtstrom 6) 18 W 7) lm 18 W 8) lm 36 W 7) lm 36 W 8) lm 58 W 7) lm 58 W 8) lm Lichtfarben: LUMILUX 830, 840, 865 Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 4), h 5) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 5) 1) BASIC-Lichtfarben sind auf dem EU-Markt seit April 2010 gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, erste Stufe, verboten 2) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 5) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 6) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 7) Lichtfarben: 830, 840 8) Lichtfarbe: 865, verringerter Lichtstrom, siehe unsere Website OSRAM LUMILUX XT Lampen werden in Anlagen verwendet, in denen der Lampenwechsel ohne Störung des normalen Betriebs erfolgen kann und somit nicht zu zusätzlichen Kosten aufgrund von Ausfallzeiten bei Produktion oder Prozessen führt, also beispielsweise außerhalb der normalen Öffnungs- oder Arbeitszeiten in Kaufhäusern, Lagerhäusern und U-Bahnen. OSRAM 26 mm T8 XT LUMILUX Lampen bieten bis zu 10 % Energieersparnis im Vergleich zu den früheren zweiseitig gesockelten Lampen T12 mit 38 mm Rohrdurchmesser. Die Lampen sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Die beste Kombination von 26 mm T8 XT LUMILUX und Starter ist: Siehe 0 und Anhang 1. OSRAM ST171 SAFETY, ST172 SAFETY, ST173 SAFETY OSRAM ST111 LONGLIFE, ST151 LONGLIFE OSRAM ST111 HT LONGLIFE Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 27

29 1.5 Produktpalette an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 XXT Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 XXT LUMILUX Vorteile der 26 mm T8 XXT LUMILUX Genormte Daten entsprechend IEC oder EN XXT = extra extended Trust Maintenance: 90% Lichtstrom bei h 5) KVG-Betrieb oder h 5) EVG 3) -Betrieb Mittlere Lebensdauer h 4) oder h 5) EVG 3) -Betrieb, h 4) oder h 5) KVG- Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 5) EVG 3) -Betrieb oder h 4) KVG-Betrieb (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 (BASIC R a 50 79) Verschiedene Lichtfarben Breite Palette an Leistungsstufen Geeignet für Betrieb mit KVG 2) oder EVG 3) Dimmbar (100 % bis herunter zu 25 % Lampenleistung) Lampenleistung Lichtstrom 6) 18 W 7) lm 18 W 8) lm 36 W 7) lm 36 W 8) lm 58 W 7) lm 58 W 8) lm Lichtfarben: LUMILUX 830, 840, 865 Für KVG und EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G13 Mittlere Lebensdauer KVG-Betrieb: h 4), h 5) Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 4), h 5) 1) BASIC-Lichtfarben sind auf dem EU-Markt seit April 2010 gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, erste Stufe, verboten 2) Konventionelles Vorschaltgerät: Vorschaltgerät mit hohem Verlust EEI-Klasse > D oder Vorschaltgerät mit niedrigem Verlust EEI-Klasse C. Gemäß der Verordnung Nr. 245/2009 der Europäischen Kommission vom März 2009, Richtlinie Energieverbrauchsrelevante Produkte, tritt die dritte Stufe im April 2017 in Kraft. Es wird ausschließlich der Verkauf von KVG der EEI-Klasse A2 im EU-Markt erlaubt sein 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 5) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 6) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 7) Lichtfarben: ) Lichtfarbe: 865, verringerter Lichtstrom, siehe unsere Website OSRAM LUMILUX XXT Lampen werden idealerweise in Anlagen verwendet, in denen der Lampenwechsel nicht ohne Störung des normalen Betriebs erfolgen kann und somit zu zusätzlichen Kosten aufgrund von Ausfallzeiten bei Produktion oder Prozessen führt, beispielsweise in rund um die Uhr arbeitenden Fabriken, Hochregallagern, Bahnhöfen, Tunnels, bei Lichtwerbung, auf Bohrinseln und in Minen. OSRAM 26 mm T8 Lampen in XXT LUMILUX bieten bis zu 10 % Energieersparnis im Vergleich zu den früheren zweiseitig gesockelten Lampen T12 mit 38 mm Rohrdurchmesser.Die Lampen sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Die beste Kombination von 26 mm T8 XXT LUMILUX und Starter ist: Siehe 0 und Anhang 1. OSRAM ST171 SAFETY, ST172 SAFETY, ST173 SAFETY OSRAM ST111 LONGLIFE, ST151 LONGLIFE OSRAM ST111 HT LONGLIFE Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 28

30 1.6 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE LUMILUX Vorteile der 16 mm T5 HE LUMILUX Genormte Daten entsprechend IEC oder EN mm kürzere Lampenlänge als die Lampenlänge der 26 mm T8 Lampe, wodurch kleinere Leuchten möglich sind Alle Lampenleistungen weisen die gleiche Leuchtdichte von 1,7 cd/cm² auf, es können verschiedene T5 HE Lampenleistungen gemischt werden. Der maximale Lichtstrom wird bei einer Umgebungstemperatur der Lampe von 35 C gehalten Lichtausbeute der Lampe bis zu 104 lm/w, bis zu 10 % höherer Lichtausbeute im Vergleich zu 26 mm T8 Lampen LUMILUX Bis zu 8 % mehr Licht dank erheblich geringerer Eigenabschattung durch die schlankere Lampe Der gleiche Grad an Blendung bei einem um 40 % kleineren Reflektor Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)2)3) Mittlere Lebensdauer h 1)2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 1)2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Verschiedene Lichtfarben Breite Palette an Leistungsstufen Nur geeignet für Betrieb mit EVG 1), keine Freigabe oder Normierung für KVG-Betrieb Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) bei 35 C 5) 14 W 6) lm lm 14 W 7) lm lm 14 W 8) lm lm 21 W 6) lm lm 21 W 7) lm lm 21 W 8) lm lm 28 W 6) lm lm 28 W 7) lm lm 28 W 8) lm lm 35 W 6) lm lm 35 W 7) lm lm 35 W 8) lm lm Lichtfarben: LUMILUX 827, 830, 830, 840, 865, 880, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarben: 827, 830, 835, 840, weitere Informationen siehe 7) Lichtfarben: 865, weitere Informationen siehe 8) Lichtfarben: 880, weitere Informationen siehe 29

31 HE steht für Hohe Effizienz. Das System bietet exzellente Eigenschaften wie ein gutes Lichtstromverhalten, beeindruckende Wirtschaftlichkeit und gesteigerte Umweltverträglichkeit. 16 mm T5 HE Lampen sind für Temperaturen innerhalb der Leuchte von 30 C bis 40 C ausgelegt. Der optimale (maximale) Lichtstrom wird bei etwa 35 C erreicht. Anwendungen: Büros, Verwaltungsgebäude, Sportanlagen im Innenbereich, Fabrikbeleuchtung, Hotels, Schulen, Wohnbereiche. 16 mm T5 HE Systeme sind für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 30

32 1.6.2 Zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen T5 HE COLORED Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Vorteile der 16 mm T5 HE COLORED Mehrere Farben: Rot, Grün, Blau Genormte Daten entsprechend IEC oder EN mm kürzere Lampenlänge als die Lampenlänge der 26 mm T8 Lampe, wodurch kleinere Leuchten möglich sind Der maximale Lichtstrom wird bei einer Umgebungstemperatur der Lampe von 35 C gehalten Bis zu 8 % mehr Licht dank erheblich geringerer Eigenabschattung durch die schlankere Lampe Der gleiche Grad an Blendung bei einem um 40 % kleineren Reflektor Mittlere Lebensdauer h 1)2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Breite Palette an Leistungsstufen Nur geeignet für Betrieb mit EVG 1), keine Freigabe oder Normierung für KVG-Betrieb Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) bei 35 C 5) 14 W 6) 930 lm 970 lm 14 W 7) lm lm 14 W 8) 300 lm 330 lm 21 W 6) lm lm 21 W 7) lm lm 21 W 8) 500 lm 540 lm 28 W 6) lm lm 28 W 7) lm lm 28 W 8) 700 lm 750 lm 35 W 6) lm lm 35 W 7) lm lm 35 W 8) 875 lm 950 lm Lichtfarben: LUMILUX 60 Rot, 66 Grün, 67 Blau, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 1) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarbe: Rot, weitere Informationen siehe 7) Lichtfarbe: Grün, weitere Informationen siehe 8) Lichtfarbe: Blau, weitere Informationen siehe HE steht für Hohe Effizienz. Das System bietet exzellente Eigenschaften wie ein gutes Lichtstromverhalten, beeindruckende Wirtschaftlichkeit und gesteigerte Umweltverträglichkeit. 16 mm T5 HE Lampen sind für Temperaturen innerhalb der Leuchte von 30 C bis 40 C ausgelegt. Der optimale (maximale) Lichtstrom wird bei etwa 35 C erreicht. OSRAM T5 16 mm HE Lampen COLORED wurden ein Klassiker in der RGB- oder RGB W Beleuchtung. 16 mm T5 HE Systeme sind für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 31

33 1.6.3 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE LUMILUX SKYWHITE Vorteile der 16 mm T5 HE SKYWHITE Gekennzeichnet durch eine beeindruckende Lichtqualität Strahlt einen großen Anteil an blauem Licht im Wellenlängenbereich von 410 nm bis 460 nm aus und ähnelt somit sehr stark dem TAGESLICHT Verbessert Kontraste und sorgt für weniger Ermüdung, steigert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Alle Lampenleistungen weisen die gleiche Leuchtdichte auf, somit können verschiedene T5 HE Lampenleistungen gemischt werden Hoher Lichtstrom und hoher Lichtausbeute von bis zu 99 lm/w Farbtemperatur K Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)2)3) Mittlere Lebensdauer h 1)2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 1)2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Breite Palette an Leistungsstufen Nur für EVG 1) -Betrieb Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) Optimaler Lichtstrom bei 35 C 5) 14 W lm lm 21 W lm lm 28 W lm lm 35 W lm lm Lichtfarbe: SKYWHITE 880, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät T5 HE LUMILUX SKYWHITE ist die ideale Wahl, wann immer ein hohes Niveau an Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Wohlbefinden in Verbindung mit speziellen visuellen Anforderungen benötigt wird: Firmen- und öffentliche Gebäude in Treppenhäusern und Fluren, Einzel- und Großraumbüros, Konferenz- und Repräsentationsräume Moderne Industriebetriebe und Fertigungskomplexe bei Tag und bei Nacht. Auch im Schichtbetrieb Fitnesscenter, Wellness-Bereiche, Schulungs- und Unterrichtsräume, Verkaufsräume und Arztpraxen, Erholungsheime Um die bestmöglichen optischen Ergebnisse zu erzielen, wird die Verwendung von LUMILUX SKYWHITE in Leuchten für direkte / indirekte Beleuchtung empfohlen. Sie sind für den Betrieb mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 32

34 1.7 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO LUMILUX Vorteile der 16 mm T5 HO LUMILUX Genormte Daten entsprechend IEC oder EN mm kürzere Lampenlänge als die Lampenlänge der 26 mm T8 Lampe, wodurch kleinere Leuchten möglich sind Der maximale Lichtstrom wird bei einer Umgebungstemperatur der Lampe von etwa 35 C gehalten Lichtausbeute der Lampen von 83 lm/w bis zu 100 lm/w, bis zu 10 % höherer Lichtausbeute im Vergleich zu 26 mm T8 Lampen Bis zu 8 % mehr Licht dank erheblich geringerer Eigenabschattung durch die schlankere Lampe Der gleiche Grad an Blendung bei einem um 40 % kleineren Reflektor Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)2)3) Mittlere Lebensdauer h 1)2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 1)2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Verschiedene Lichtfarben Breite Palette an Leistungsstufen Nur geeignet für Betrieb mit EVG 1), keine Freigabe oder Normierung für KVG-Betrieb Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) Optimaler Lichtstrom bei 35 C 5) 24 W 6) lm lm 24 W 7) lm lm 24 W 8) lm lm 39 W 6) lm lm 39 W 7) lm lm 39 W 8) lm lm 49 W 6) lm lm 49 W 7) lm lm 49 W 8) lm lm 54 W 6) lm lm 54 W 7) lm lm 54 W 8) lm lm 80 W 6) lm lm 80 W 7) lm lm 80 W 8) lm lm Lichtfarben: LUMILUX 827, 830, 835, 840, 865, 880, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarben: 827, 830, 835, 840, weitere Informationen siehe 7) Lichtfarben: 865, weitere Informationen siehe 8) Lichtfarben: 880, weitere Informationen siehe 33

35 HO steht für Hohen Output. Das System bietet exzellente Eigenschaften wie ein gutes Lichtstromverhalten, beeindruckende Wirtschaftlichkeit und gesteigerte Umweltverträglichkeit. Zweiseitig gesockelte T5 HO Leuchtstofflampen weisen verschiedene Leuchtdichtenwerte für unterschiedliche Lampenleistungen auf und können daher in einer Anlage nicht gemischt werden. 16 mm T5 HO Lampen sind für Temperaturen innerhalb der Leuchte von 30 C bis 40 C ausgelegt. Der optimale (maximale) Lichtstrom wird bei 35 C erreicht. Anwendungen: Büros, Verwaltungsgebäude, öffentliche Gebäude, Fabrikbeleuchtung, Industrie, Hotels, Schulen, Shops, Wohnbereiche. 16 mm T5 HO Systeme sind für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet. Dieses Lampensystem zeichnet sich insbesondere durch seinen sehr hohen Lichtstrom aus, der neue Anwendungsgebiete ermöglicht, wie beispielsweise Beleuchtung für Räume mit sehr hohen Decken. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 34

36 1.7.2 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO LUMILUX DE LUXE Vorteile der 16 mm T5 HO LUMILUX DE LUXE Ausgezeichneter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 90 Genormte Daten entsprechend IEC oder EN mm kürzere Lampenlänge als die Lampenlänge der 26 mm T8 Lampe, wodurch kleinere Leuchten möglich sind Der maximale Lichtstrom wird bei einer Umgebungstemperatur von 35 C gehalten Lichtausbeute bis zu 79 lm/w Bis zu 8 % mehr Licht dank erheblich geringerer Eigenabschattung durch die schlankere Lampe Der gleiche Grad an Blendung bei einem um 40 % kleineren Reflektor Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)2)3) Mittlere Lebensdauer h 1)2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 1)2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Verschiedene Lichtfarben Breite Palette an Leistungsstufen Nur geeignet für Betrieb mit EVG 1), keine Freigabe oder Normierung für KVG-Betrieb Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) bei 35 C 5) 24 W 6) lm lm 24 W 7) lm lm 49 W 6) lm lm 49 W 7) lm lm 54 W 6) lm lm 54 W 7) lm lm Lichtfarben: LUMILUX 940, 965, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 1) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarben: 940, weitere Informationen siehe 7) Lichtfarben: 965, weitere Informationen siehe HO steht für Hohen Output. Das System bietet exzellente Eigenschaften wie ein gutes Lichtstromverhalten, beeindruckende Wirtschaftlichkeit und gesteigerte Umweltverträglichkeit. Zweiseitig gesockelte T5 HO LUMILUX DE LUXE Leuchtstofflampen weisen verschiedene Leuchtdichtenwerte für unterschiedliche Lampenleistungen auf und können daher in einer Anlage nicht gemischt werden. 16 mm T5 HO LUMILUX DE LUXE Lampen sind für Temperaturen innerhalb der Leuchte von 30 C bis 40 C ausgelegt. Der optimale (maximale) Lichtstrom wird bei etwa 35 C erreicht. Anwendungen: Museen, öffentliche Gebäude und Shops. 16 mm T5 HO LUMILUX DE LUXE Systeme sind für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 35

37 1.7.3 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO COLORED Vorteile der 16 mm T5 HO COLORED Mehrere Farben: Rot, Grün, Blau Genormte Daten entsprechend IEC oder EN mm kürzere Lampenlänge als die Lampenlänge der 26 mm T8 Lampe, wodurch kleinere Leuchten möglich sind Der maximale Lichtstrom wird bei einer Umgebungstemperatur der Lampe von etwa 35 C gehalten Mittlere Lebensdauer h 1)2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Breite Palette an Leistungsstufen Nur geeignet für Betrieb mit EVG 1), keine Freigabe oder Normierung für KVG-Betrieb Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) bei 35 C 5) 24 W 6) lm lm 24 W 7) lm lm 24 W 8) 525 lm 670 lm 39 W 6) lm lm 39 W 7) lm lm 39 W 8) 850 lm lm 54 W 6) lm lm 54 W 7) lm lm 54 W 8) lm lm 80 W 6) lm lm 80 W 7) lm lm 80 W 8) 1550 lm 2025 lm Lichtfarben: LUMILUX 60 Rot, 66 Grün, 67 Blau, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 1) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarbe: Rot, weitere Informationen siehe 7) Lichtfarbe: Grün, weitere Informationen siehe 8) Lichtfarbe: Blau, weitere Informationen siehe HE steht für Hohen Output. Das System bietet exzellente Eigenschaften wie ein gutes Lichtstromverhalten, beeindruckende Wirtschaftlichkeit und gesteigerte Umweltverträglichkeit. 16 mm T5 HO Lampen sind für Temperaturen innerhalb der Leuchte von 30 C bis 40 C ausgelegt. Der optimale (maximale) Lichtstrom wird bei etwa 35 C erreicht. OSRAM T5 16 mm HO Lampen COLORED wurden ein Klassiker in der RGB- oder RGB W Beleuchtung. 16 mm T5 HE Systeme sind für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 36

38 1.7.4 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO LUMILUX SKYWHITE Vorteile der 16 mm T5 HO SKYWHITE Gekennzeichnet durch eine beeindruckende Lichtqualität Strahlt einen großen Anteil an blauem Licht im Wellenlängenbereich von 410 nm bis 460 nm aus und ähnelt somit sehr stark dem TAGESLICHT Hoher Lichtstrom und hoher Wirkungsgrad von bis zu 94 lm/w Farbtemperatur K Mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Verbessert Kontraste und sorgt für weniger Ermüdung, steigert die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)2)3) Mittlere Lebensdauer h 1)2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 1)2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Breite Palette an Leistungsstufen Nur für EVG 1) -Betrieb Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) Optimaler Lichtstrom bei 35 C 5) 24 W lm lm 39 W lm lm 49 W lm lm 54 W lm lm 80 W lm lm Lichtfarbe: SKYWHITE 880, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 1) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät T5 HO LUMILUX SKYWHITE ist die ideale Wahl, wann immer ein hohes Niveau an Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Wohlbefinden in Verbindung mit speziellen visuellen Anforderungen benötigt wird: Firmen- und öffentliche Gebäude in Treppenhäusern und Fluren, Einzel- und Großraumbüros, Konferenz- und Repräsentationsräume Moderne Industriebetriebe und Fertigungskomplexe bei Tag und bei Nacht. Auch im Schichtbetrieb Fitnesscenter, Wellness-Bereiche, Schulungs- und Unterrichtsräume, Verkaufsräume und Arztpraxen, Erholungsheime Um die bestmöglichen optischen Ergebnisse zu erzielen, wird die Verwendung von T5 HO LUMILUX SKYWHITE in Leuchten für direkte / indirekte Beleuchtung empfohlen. Sie sind für den Betrieb mit QUICKTRONIC -EVG mit Vorheizung ausgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 37

39 1.8 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE ES Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE LUMILUX ES Vorteile der T5 HE LUMILUX ES Je nach Vorschaltgerät ist eine Energieeinsparung von bis zu 10 % im Vergleich zu herkömmlichen T5 HE LUMILUX Lampen möglich Amortisationszeit von weniger als 1 Jahr 8) Sofort umsetzbare Energiesparalternative bei bestehenden Anlagen mit elektronischen Konstantstrom-Betriebsgeräten 3) (EVG nicht dimmbar) Mit Konstantstrom-EVG QICKTRONIC BAT kann diese Lampe einen Wirkungsgrad von bis zu 116 lm/w bei 35 C Umgebungstemperatur erreichen Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Direkter Ersatz für T5 HE LUMILUX Lampen Verschiedene Lichtfarben T5 HE LUMILUX ENERGY SAVER erreichen ihren maximalen Lichtstrom bei etwa 35 C Umgebungstemperatur Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)2)3) Identische mittlere Lebensdauer von h 1)2)3) (50% defekte Lampen erlaubt) wie bei T5 HE LUMILUX Lampen Identische Nutzungslebensdauer von h 1)2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) wie bei T5 HE LUMILUX Lampen Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Nur für Betrieb mit EVG 1) Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) bei 35 C 5) 25 W 6) lm lm 25 W 7) lm lm 32 W 6) lm lm 32 W 7) lm lm Lichtfarben: LUMILUX 827, 830, 840, 865, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung, Konstantstrom 1) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, Konstantstrom-EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarben: 827, 830, 840, weitere Informationen siehe 7) Lichtfarben: 865, weitere Informationen siehe 8) Kann je nach individuellen regionalen Bedingungen unterschiedlich sein 38

40 T5 HE ES LUMILUX (High Efficient Energy Saver) Lampen bieten bei Betrieb mit nicht dimmbaren Konstantstrom-EVG eine Energieersparnis von bis zu 10 % ohne Lichtverlust im Vergleich zu Standardlampen T5 HE LUMILUX (High Efficiency). T5 HE LUMILUX ES 25 W Ersatz T5 HE LUMILUX 28 W T5 HE LUMILUX ES 32 W Ersatz T5 HE LUMILUX 35 W Vollwertiger Ersatz bei Betrieb mit nicht dimmbaren Konstantstrom-EVG Bei Betrieb von T5 HE ES LUMILUX Lampen mit leistungsgesteuerten OSRAM QUICKTRONIC EVG, z. B. QTi DALI/DIM: Etwa 10 % mehr Licht bei ungedimmtem Betrieb (Betrieb zu 100 %) 100 % Lichtstrom bei 90 % Dimm-Niveau. T5 HE ES LUMILUX Lampen sind für Dimmung bis zu einem Niveau von 1 % mit allen neuen OSRAM QUICKTRONIC QTi DALI/DIM freigegeben. T5 HE ES LUMILUX Lampen sind eine schnelle, kostengünstige Energiesparalternative für bestehende und neue Anlagen. Durch einen einfachen 1:1-Lampenwechsel wird z. B. bei einer bestehenden Anlage eine Kosteneinsparung erreicht und zusätzlich ein Beitrag für die Umwelt geleistet. Ideal für Innenbeleuchtungsanlagen, z. B. Büros, Einkaufszentren und Allgemeinbeleuchtung. Austauschbarkeit und Planung für Lichtfarben 830 und 840: Standard Ersatz Standard=Planwert bei 25 C (lm) Ersatzwert bei 25 C HE28W HE 25W ES HE35W HE 32W ES (lm) Max. Wert bei 35 C für Standard und Ersatz (lm) Bei 25 C weisen die HE ES Lampen einen um bis zu 6 % niedrigeren Lichtstrom als die Standardlampen T5 HE LUMILUX auf Allerdings kann aufgrund der Verwendung hochwertiger Leuchtstoffe in den ES Lampen bei 35 C ein optimaler Lichtstrom erreicht werden Daher müssen die in grün markierten Planungswerte in Planungstools wie DIALUX berücksichtigt werden, damit die spätere Beleuchtungsstärke korrekt berechnet wird Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 39

41 1.9 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO ES Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO ES LUMILUX Vorteile der T5 HO ES LUMILUX Sofort umsetzbare Energiesparalternative bei bestehenden Anlagen mit elektronischen Konstantstrom-Betriebsgeräten3) (EVG nicht dimmbar) Mit Konstantstrom-EVG QICKTRONIC BAT kann diese Lampe einen Wirkungsgrad von bis zu 108 lm/w bei 35 C Umgebungstemperatur der Lampe erreichen Direkter Ersatz für T5 HO LUMILUX Lampen Verschiedene Lichtfarben Im Vergleich zu Standardlampen T5 HE LUMILUX ist mit Konstantstrom-EVG eine Energieeinsparung von bis zu 10 % möglich Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Amortisationszeit von weniger als 1 Jahr 8) T5 HO ES LUMILUX ENERGY SAVER erreichen ihren maximalen Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)2)3) Identische mittlere Lebensdauer von h 1)2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) wie bei T5 HO LUMILUX Lampen Identische Nutzungslebensdauer von h 1)2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) wie bei T5 HO LUMILUX Lampen Mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Nur für Betrieb mit EVG 1) Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) bei 35 C 5) 45 W 6) lm lm 45 W 7) lm lm 50 W 6) lm lm 50 W 7) lm lm 73 W 6) lm lm 73 W 7) lm lm Lichtfarben: LUMILUX 827, 830, 840, 865, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung, Konstantstrom 1) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, Konstantstrom-EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarben: 827, 830, 840, weitere Informationen siehe 7) Lichtfarben: 865, weitere Informationen siehe 8) Kann je nach individuellen regionalen Bedingungen unterschiedlich sein T5 HO ES LUMILUX (High Output Energy Saver) Lampen bieten bei Betrieb mit nicht dimmbaren Konstantstrom-EVG eine Energieersparnis von bis zu 10 % ohne Lichtverlust im Vergleich zu Standardlampen T5 HO LUMILUX (High Efficiency). 40

42 T5 HO LUMILUX ES 45 W Ersatz T5 HO LUMILUX 49 W T5 HO LUMILUX ES 50 W Ersatz T5 HO LUMILUX 54 W T5 HO LUMILUX ES 73 W Ersatz T5 HO LUMILUX 80 W Kein Ersatz STOP T5 HO LUMILUX CONSTANT Vollwertiger Ersatz bei Betrieb mit nicht dimmbaren Konstantstrom-EVG Kein Ersatz möglich Bei Betrieb von T5 HO ES LUMILUX Lampen mit leistungsgesteuerten OSRAM QUICKTRONIC EVG, z. B. QTi DALI/DIM: Etwa 10 % mehr Licht bei ungedimmtem Betrieb (Betrieb zu 100 %) 100 % Lichtstrom bei 90 % Dimm-Niveau. T5 HO ES LUMILUX Lampen sind für Dimmung bis zu einem Niveau von 1 % mit allen neuen OSRAM QUICKTRONIC QTi DALI/DIM freigegeben. T5 HO ES LUMILUX Lampen sind eine schnelle, kostengünstige Energiesparalternative für bestehende und neue Anlagen. Durch einen einfachen 1:1-Lampenwechsel wird z. B. bei einer bestehenden Anlage eine Kosteneinsparung erreicht und zusätzlich ein Beitrag für die Umwelt geleistet. Ideal für Innenbeleuchtungsanlagen, z. B. für Büros, Lagerhäuser und sonstige Räume mit hohen Decken, sowie für Außenbeleuchtungssysteme, z. B. für Tunnel (mit geeigneten Leuchten und EVG). Austauschbarkeit und Planung für Lichtfarben 830 und 840: Standard Ersatz Standard=Planwert bei 25 C (lm) Ersatzwert bei 25 C HO 49 W HO 45 W ES HO 54 W HO 50 W ES HO 80 W HO 73 W ES (lm) Max. Wert bei 35 C für Standard und Ersatz (lm) 41

43 Bei 25 C weisen die HO ES Lampen einen um bis zu 6 % niedrigeren Lichtstrom als die Standardlampen T5 LUMILUX auf Allerdings kann aufgrund der Verwendung hochwertiger Leuchtstoffe in den ES Lampen bei 35 C ein optimaler Lichtstrom erreicht werden Daher müssen die( in grün markierten) Planungswerte in Planungstools wie DIALUX berücksichtigt werden, damit die spätere Beleuchtungsstärke korrekt berechnet wird Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 42

44 1.10 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO CONSTANT Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO LUMILUX CONSTANT Vorteile der T5 HO LUMILUX CONSTANT Die perfekte Lösung für Anwendungen in kalten und heißen Umgebungen 90 % Lichtstrom können bei einer Umgebungstemperatur an der Lampe von 5 C bis zu 70 C erreicht werden, mit Ausnahme der T5 HO 49 W CONSTANT, bei der 90 % Lichtstrom bei einer Umgebungstemperatur an der Lampe von 20 C bis zu 80 C möglich sind Direkter Ersatz für T5 HO LUMILUX Lampen Verschiedene Lichtfarben Ein bis zu 15 % gesteigerter Effizienzfaktor in für Standardlampen T5 HO LUMILUX entwickelten Leuchten für Hoch- und Niedrigtemperatur Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)2) Identische mittlere Lebensdauer von h 1)2)3) (50 % defekte Lampen erlaubt) wie bei T5 HO LUMILUX Lampen Identische Nutzungslebensdauer von h 1)2)3) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) wie bei T5 HO LUMILUX Lampen Mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 T5 HO LUMILUX CONSTANT ist für Dimmung auf ein Niveau von 1 % des Lichtstroms mit neuen optimierten QTi DIM 4) freigegeben Nur für Betrieb mit EVG 1) 16 mm T5 HO LUMILUX CONSTANT Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 5) bei 35 C 6) 24 W 7) lm lm 24 W 8) lm lm 39 W 7) lm lm 39 W 8) lm lm 49 W 7) lm lm 49 W 8) lm lm 54 W 7) lm lm 54 W 8) lm lm 80 W 7) lm lm 80 W 8) lm lm Lichtfarben: LUMILUX 830, 840, 865, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung. Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 4) Die neuesten Informationen zum Dimmen von T5 HO LUMILUX CONSTANT finden Sie auf unserer Website 5) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 7) Lichtfarben: 830, 840, weitere Informationen siehe 8) Lichtfarben: 865, weitere Informationen siehe 43

45 16 mm T5 HO LUMILUX CONSTANT Lampen sind ideal in Anwendungen für Innen- und Außenbeleuchtungsanlagen mit einem breiten Temperaturbereich. Anwendungen: Beleuchtung für Produktionsbereiche, Lagerhallen, Räume mit hohen Decken, Stellplätze, Kühlhäuser und Tunnel (mit geeigneten Leuchten und EVG). Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 44

46 1.11 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO XT Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO XT LUMILUX Vorteile der T5 HO XT LUMILUX XT = extended Trust, längere Lebensdauer und kleinere vorzeitige Ausfallquote bedeutet höhere Zuverlässigkeit Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 2)3) EVG 1) -Betrieb Mittlere Lebensdauer h 2)3) EVG 1) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3) EVG 1) -Betrieb (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Gute mittlere Farbwiedergabe R a 80 Verschiedene Lichtfarben Breite Palette an Leistungsstufen Nur für Betrieb mit EVG 1) Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) bei 35 C 5) 49 W 6) lm lm 49 W 7) lm lm 54 W 6) lm lm 54 W 7) lm lm 80 W 6) lm lm 80 W 7) lm lm Lichtfarben: LUMILUX 827, 830, 840, 865, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 1) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarben: 827, 830, 840, weitere Informationen siehe 7) Lichtfarben: 865, weitere Informationen siehe Die OSRAM T5 HO mit 16 mm Lampendurchmesser ist ein Klassiker in der Allgemeinbeleuchtung geworden und wird in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt. Viele Leuchten für Innen- und Außenbeleuchtung, für Tunnel oder für die Industrie sind sehr schwer zugänglich, was die Wartungskosten in solchen Anlagen erhöht. Diese Erhöhung der Wartungskosten kann vermieden werden, wenn 16 mm T5 HO XT LUMILUX Lampen in den Leuchten installiert werden. OSRAM T5 16 mm Lampen HO XT LUMILUX bieten gegenüber früheren zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 16 mm HO LUMILUX Einsparungen bei den Wartungskosten. T5 HO XT LUMILUX Lampen sind für den Betrieb mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung ausgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 45

47 1.12 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE und HO für Spezialanwendungen Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE und HO LUMILUX SPLIT Control Vorteile der zweiseitig gesockelten 16 mm T5 HE und HO LUMILUX SPLIT Control Das Lampenglas sowie die Lampensockel der T5 Lampen HE und HO LUMILUX SPLIT Control sind mit einem integralen Schutzschlauch überzogen Mit dem vollständigen Schutz durch diesen Schlauch erfüllt sie die Anforderungen des International Food Standard Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)3)4)5) oder h 2)3)4)5) Mittlere Lebensdauer h 1)3)4)5) oder h 2)3)4)5) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 1)3)4)5) oder h 2)3)4)5) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Verschiedene Lichtfarben Nur für Betrieb mit EVG 3) LUMILUX SPLIT Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 6) Optimaler Lichtstrom bei 35 C 7) HE 28 W SPS lm lm HO 54 W SPS lm lm Lichtfarbe: LUMILUX 840 SPS SPLIT Control, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 3) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer HE, EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 4)5) Mittlere Lebensdauer HO, EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 4)5) 1) T5 HE 16 mm Durchmesser 2) T5 HO 16 mm Durchmesser 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 5) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 6) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 7) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät In sensiblen Produktionsbereichen müssen Verunreinigungen durch Glassplitter unbedingt vermieden werden. Dies gilt ganz besonders für die Lebensmittelindustrie. Im unwahrscheinlichen Fall eines Lampenbruchs ist bei der LUMILUX SPLIT Control durch einen fest mit dem Lampenglas und den Lampensockeln verbundenen eingebauten Schutzschlauch sichergestellt, dass weder Glassplitter noch Leuchtstoff nach außen gelangen können. Unternehmen mit Zertifizierung auf der Grundlage des International Food Standard wird der Einsatz dieser Lampen empfohlen, insbesondere bei Verwendung von offenen Leuchten. Seit 1998 ist das Hazard Analysis and Critical Control Point (HACCP)-Konzept durch die Richtlinie über Lebensmittelhygiene im deutschen Recht verankert. Die Verwendung von LUMILUX SPLIT Control Lampen unterstützt bei der Umsetzung der HACCP-Konzepte von der Produktion bis hin zur Warenpräsentation. LUMILUX SPLIT Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet und am grünen Markierungsring zu erkennen. Im Vergleich zu früheren Ausführungen dieser Lampen ist das Schlauchmaterial noch hitzebeständiger. 46

48 Der Endanwender sollte in der Anwendung bei allen installierten OSRAM HE oder HO LUMILUX SPLIT Control Lampen, die über die in der Dokumentation angegebene Nutzungslebensdauer hinaus betrieben werden, nach regelmäßigen Zeitabständen den Zustand des Schutzschlauchs in der Leuchte überprüfen. Bei solchen Betriebsbedingungen kann ein schneller Alterungsprozess des Materials des eingebauten Schutzschlauchs einsetzen, und es kann spröde werden. Ein Betrieb in dieser Form wird nicht empfohlen und wird von OSRAM nicht unterstützt. Nach Stunden Betrieb unter Normbedingungen müssen alle Lampen ersetzt werden, damit die angegebenen technischen Daten eingehalten werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: Sicherheitshinweise: Lampen mit integralem Schutzschlauch: Maximale Umgebungstemperatur: 80 C Niedrigste Umgebungstemperatur: -10 C Maximale Lagerzeit: 5 Jahre bei einer Umgebungstemperatur von 0 C bis 30 C Ersatz der Lampen bei Erreichen der mittleren Lebensdauer (B50) empfohlen Bei Lampenbruch: 47

49 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE und HO LUMILUX CHIP Control Vorteile der zweiseitig gesockelten 16 mm T5 HE und HO LUMILUX CHIP Control Das Lampenglas sowie die Lampensockel der Lampen T5 HE und HO LUMILUX CHIP Control sind mit einem integralen gelben Schutzschlauch überzogen Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 1)3) oder h 2)3)4)5) Mittlere Lebensdauer h 1)3)4)5) oder h 2)3)4)5) (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 1)3)4)5) oder h 2)3)4)5) (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Große Bandbreite an Typen und Leistungsstufen Nur für Betrieb mit EVG 3) LUMILUX CHIP Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet Lampenleistung Lichtstrom HE Nennlichtstrom bei 25 C 6) Optimaler Lichtstrom bei 35 C 7) 28 W lm lm HO 54 W lm lm Lichtfarbe: LUMILUX 62 CHIP Control, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 3) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer T5 HE, EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 4)5) Mittlere Lebensdauer T5 HO, EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 4)5) 1) T5 HE 16 mm Durchmesser 2) T5 HO 16 mm Durchmesser 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 5) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 6) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 7) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät T5 HE oder HO LUMILUX CHIP Control ist Ideal für Beleuchtungsanlagen bei Mikrochip-Hersteller und dort, wo UV-Strahlung und Blauanteile im Licht unerwünscht sind, z. B. in Druckereien bei der Belichtung von Druckplatten, und auch wenn ein Splitterschutz erforderlich ist. T5 HE oder HO LUMILUX CHIP Control ist für den Betrieb in offenen und geschlossenen Leuchten geeignet und am grünen Markierungsring zu erkennen. Im Vergleich zu früheren Ausführungen dieser Lampen ist das Schlauchmaterial noch hitzebeständiger. Der Endanwender sollte in der Anwendung bei allen installierten OSRAM HE oder HO LUMILUX Chip Control Lampen, die über die in der Dokumentation angegebene Nutzungslebensdauer hinaus betrieben werden, nach regelmäßigen Zeitabständen den Zustand des Schutzschlauchs in der Leuchte überprüfen. Bei solchen Betriebsbedingungen kann ein schneller Alterungsprozess des Materials des eingebauten Schutzschlauchs einsetzen, und es kann spröde werden. Ein Betrieb in dieser Form wird nicht empfohlen und wird von OSRAM nicht unterstützt. Nach Stunden Betrieb unter Normbedingungen müssen alle Lampen ersetzt werden, damit die angegebenen technischen Daten eingehalten werden. Sollte ein Lampe platzen, können aufgrund des Schlauchs, mit dem das Glasrohr ummantelt ist, keine Scherben nach außen gelangen. Der Schlauch blockiert auch nahezu die gesamte UV- und blaue Strahlung. Unter Normbedingungen gemäß IEC (freibrennend, 25 C bis 40 C Umgebungstemperatur) wurde ein typischer Anstieg der ausgesandten Strahlungsleistung im Wellenlängenbereich < 500 nm bis zu 6,0 mw/klm je Betriebsstunden festgestellt. 48

50 Dies entspricht etwa 0,2% der insgesamt ausgesandten Strahlungsleistung. Für Anwendungen in lichtempfindlichen Bereichen empfiehlt OSRAM routinemäßige Wartung und Ersatz der Lampe, wenn erforderlich. Beispielsweise wurde für eine T5 HO Lampe bei 80 C Umgebungstemperatur ein Anstieg der ausgesandten Strahlungsleistung im Wellenlängenbereich < 500 nm auf bis zu 50,0 mw/klm je Betriebsstunden beobachtet. Dies entspricht etwa 0,7 % der insgesamt ausgesandten Strahlungsleistung. Dieser Anstieg hängt von den Betriebsbedingungen ab. T5 HE und HO LUMILUX CHIP Control sind für den Betrieb mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung ausgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: Sicherheitshinweise: Lampen mit integralem Schutzschlauch: Maximale Umgebungstemperatur: 80 C Niedrigste Umgebungstemperatur: -10 C Maximale Lagerzeit: 5 Jahre bei einer Umgebungstemperatur von 0 C bis 30 C Ersatz der Lampen bei Erreichen der mittleren Lebensdauer (B50) empfohlen Bei Lampenbruch: 49

51 1.13 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE SLS Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE SLS LUMILUX Vorteile der 16 mm T5 HE SLS LUMILUX Kontinuierliches Licht ohne Schatten Mehr Designmöglichkeiten durch die neue Lampengeometrie Identische Leuchtdichte von 1,7 cd/cm 2 für alle HE-Leistungsstufen, Mischung verschiedener Lampenleistungen möglich Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 2)3) EVG 1) -Betrieb Mittlere Lebensdauer h 2)3) EVG 1) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3) EVG 1) -Betrieb (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Verschiedene Lichtfarben Dimmbar mit OSRAM QUICKTRONIC QTi DALI Dim, Temperaturbereich >15 C, Dimm-Niveau von 1 % bis zu 100 % Lichtstrom Nur für Betrieb mit EVG 1) Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) bei 35 C 5) 14 W 6) lm lm 21 W 6) lm lm 28 W 6) lm lm Lichtfarben: LUMILUX 830, 840, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 1) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarben: 830, 840, weitere Informationen siehe Bisher war es sehr schwierig, bei Voutenbeleuchtung eine durchgehende Lichtlinie mit einem Minimum an dunklen Stellen, Abschattungen oder Überlappungen darzustellen. T5 HE SLS LUMILUX Lampen überwinden nun die Grenzen zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen und ermöglichen Lichtanlagen ohne störende Schatten. Ein Mindestabstand von 5 mm zwischen den Endpunkten zweier Lampen muss eingehalten werden. Anwendungen: Hotels, Gastronomie, Büro- und Shopbeleuchtung, Flughäfen, Promenaden und Museen. T5 HE SLS LUMILUX Lampen sind für den Betrieb mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung ausgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 50

52 1.14 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO SLS Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO SLS LUMILUX Vorteile der 16 mm T5 HO SLS LUMILUX Kontinuierliches Licht ohne Schatten Mehr Designmöglichkeiten durch die neue Lampengeometrie Maintenance: 90 % Lichtstrom bei h 2)3) EVG 1) -Betrieb Mittlere Lebensdauer h 2)3) EVG 1) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3) EVG 1) -Betrieb (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Verschiedene Lichtfarben Breite Palette an Leistungsstufen T5 HO SLS LUMILUX 39 W und 54 W Lampen sind dimmbar mit OSRAM QUICKTRONIC QTi DALI Dim, Temperaturbereich >15 C, Dimm-Niveau von 1 % bis zu 100 % Lichtstrom. Ausgenommen sind T5 HO SLS LUMILUX 24 W Lampen, die generell nicht für Dimmen freigegeben sind Nur für Betrieb mit EVG 1) T5 HO SLS Leistungsstufen können wegen unterschiedlicher Leuchtdichte nicht gemischt werden Optimaler Lichtstrom Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) bei 35 C 5) 24 W 6) lm lm 24 W 7) lm lm 39 W 6) lm lm 39 W 7) lm lm 54 W 6) lm lm 54 W 7) lm lm Lichtfarben: LUMILUX 830, 840, 865, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 1) Lampensockel G5 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtstrom bei 35 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 6) Lichtfarben: 830, 840, weitere Informationen siehe 7) Lichtfarben: 865, weitere Informationen siehe Wie die T5 HO Typen weisen auch die T5 HO SEAMLESS für jede Lampenleistung eine andere Leuchtdichte auf. Daher sollten verschiedene Leistungsstufen nicht in einer Anlage gemischt werden, um einen unterschiedlichen Eindruck von Lichtfarben bzw. Helligkeit zu vermeiden. 51

53 Bisher war es sehr schwierig, bei Voutenbeleuchtung eine durchgehende Lichtlinie mit einem Minimum an dunklen Stellen, Abschattungen oder Überlappungen darzustellen. T5 HO SLS LUMILUX Lampen überwinden nun die Grenzen zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen und ermöglichen Lichtanlagen ohne störende Schatten. Ein Mindestabstand von 5 mm zwischen den Endpunkten zweier Lampen muss eingehalten werden. Wegen unterschiedlicher Leuchtdichten bei allen T5 HO SLS LUMILUX Leistungsstufen können die Lampenleistungen nicht gemischt werden. Die unterschiedliche Helligkeit von T5 HO SLS LUMILUX Lichtquellen führt zu Intensitätsunterschieden, die vom menschlichen Auge wie verschiedene Farbtemperaturen wahrgenommen werden. Verwenden Sie ausschließlich eine bestimmte Lampenleistung von T5 HO SLS LUMILUX Lampen in Ihrer Anwendung. Anwendungen: Hotels, Gastronomie, Büro- und Shopbeleuchtung, Flughäfen, Promenaden und Museen. T5 HO SLS LUMILUX Lampen sind für den Betrieb mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung ausgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 52

54 1.15 Palette an Einseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 FC Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 FC LUMILUX Vorteile der 16 mm T5 FC LUMILUX Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Attraktive Allround-Lösung Mehr Designmöglichkeiten für Leuchten durch die neue Lampengeometrie Schlanke Lampe, flache Leuchte Lichtstarke Rundleuchte Lichtausbeute bis 85 lm/w Maintenance: 75 % Lichtstrom bei h 2)3) EVG 1) -Betrieb Mittlere Lebensdauer h 2)3) EVG 1) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Nutzungslebensdauer h 2)3) EVG 1) -Betrieb (80 % des installierten Lichtstroms, siehe 2.4.1) Guter mittlerer Farbwiedergabeindex R a (80-89) Verschiedene Lichtfarben Dimmbar mit OSRAM QUICKTRONIC QTi DALI Dim Nur für Betrieb mit EVG 1) Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) 22 W 5) lm 22 W 6) lm 40 W 5) lm 40 W 6) lm 55 W 5) lm 55 W 6) lm Lichtfarben: LUMILUX 827 5), 830 5), 840 5), 865 6), weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für EVG-Betrieb mit Vorheizung 1) Lampensockel 2GX13 Mittlere Lebensdauer EVG-Betrieb mit Vorheizung: h 2)3) 1) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 2) 12 h Schaltzyklus (11 h ein, 1 h aus) 3) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtfarben: 827, 830, 840 6) Lichtfarbe: 865 Designer und Architekten wünschen sich gefällige Alternativen zu den üblichen Lichtbändern. Sie verlangen nach runden Leuchten, die sich perfekt in die Architektur ihrer Umgebung einfügen. Das ringförmige System T5 FC LUMILUX macht den Weg frei für unkonventionelle, lichtstarke Rundleuchten und vielseitigen Einsatz der FC 22 W, 40 W und 55 W. Die Ringform der einseitig gesockelten Leuchtstofflampe T5 FC LUMILUX ermöglicht die Konstruktion runder, kleiner Leuchten mit richtungsneutralem Licht. Anwendungen: Hotels, Gastronomie, Bürobeleuchtung, Shops und Museen. T5 FC LUMILUX ist für den Betrieb mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung ausgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 53

55 1.16 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz BASIC Vorteile der 16 mm T5 Kurz BASIC Schlanke Lampe, flache Leuchte Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Lichtausbeute bis 64 lm/w 1)4)7) Mittlere Lebensdauer h 2)6) KVG 1) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) T5 Short L 4 W EVG 3) -Betrieb mit Vorheizung, mittlere Lebensdauer h 2) T5 Short L 6 W, L 8 W, L13W EVG 3) -Betrieb mit Vorheizung, mittlere Lebensdauer h 2) Mittlerer Farbwiedergabeindex R a 60 4) bis zu 70 5) Lichtfarben 640 und 765 Für Betrieb mit KVG 1) und EVG 3) Geeignet für Möbel- und Notstrombeleuchtung Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) 4 W 1)2)4)7) 140 lm 6 W 1)2)4)7) 270 lm 8 W 1)2)5)7) 330 lm 8 W 1)2)4)7) 385 lm 13 W 1)2)5)7) 720 lm 13 W 1)2)4)7) 830 lm Lichtfarben: BASIC 640, 765, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für Betrieb mit KVG + Starter mit Vorheizung oder EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G5 1) Konventionelles Vorschaltgerät, KVG und Starter, Schaltung mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) Lichtfarbe: 640 5) Lichtfarbe: 765 6) Mit Ausnahme von L4W mittlere Lebensdauer von h bei KVG-Betrieb 7) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät Anwendungen: T5 Kurz BASIC L 4 W L 13 W Lampen finden vor allem in Anwendungen mit geringem Raumangebot Verwendung, die eine wirtschaftliche Lösung erfordern: Notstrombeleuchtung, Rettungszeichen, Beschilderungen für Sicherheitsbeleuchtung und für Stand-by- Beleuchtung. Dekorations- und Möbelbeleuchtung: Schränke, Spiegel, Regale, Lichtwerbung. T5 Kurz BASIC ist für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung oder Batterie mit Notstrombeleuchtungseinheiten ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 54

56 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz LUMILUX Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Vorteile der 16 mm T5 Kurz LUMILUX Schlanke Lampe, flache Leuchte Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Lichtausbeute bis 73 lm/w 1)4) Maintenance: 70 % Lichtstrom bei h 2) KVG 1) -Betrieb Mittlere Lebensdauer h 2) KVG 1) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Mittlere Lebensdauer h 2) EVG 3) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Lichtfarben 827, 830, 840 Für Betrieb mit KVG 1) und EVG 3) Geeignet für Möbel- und Notstrombeleuchtung Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) 6 W 6) 300 lm 8 W 5)6)7) 430 lm 13 W 5)6)7) 950 lm Lichtfarben: LUMILUX , 840, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für Betrieb mit KVG + Starter mit Vorheizung oder EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G5 1) Konventionelles Vorschaltgerät, KVG und Starter, Schaltung mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtfarbe: 840 6) Lichtfarbe: 830 7) Lichtfarbe: 827 Anwendungen: T5 Kurz L 6 W L 13 W Lampen finden vor allem in Anwendungen mit geringem Raumangebot Verwendung, die eine wirtschaftliche Lösung erfordern: Notstrombeleuchtung, Rettungszeichen, Beschilderungen für Sicherheitsbeleuchtung und für Stand-by- Beleuchtung. Dekorations- und Möbelbeleuchtung: Schränke, Spiegel, Regale, Lichtwerbung T5 Kurz LUMILUX ist für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung oder Batterie mit Notstrombeleuchtungseinheiten ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 55

57 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz LUMILUX de LUXE Vorteile der 16 mm T5 Kurz LUMILUX de LUXE Schlanke Lampe, flache Leuchte Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Lichtausbeute bis 52 lm/w 1)4) Maintenance: 70 % Lichtstrom bei h 2) KVG 1) -Betrieb Mittlere Lebensdauer h 2) KVG 1) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Mittlere Lebensdauer h 2) EVG 3) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Mittlerer Farbwiedergabeindex R a 90 Lichtfarben 930, 954 Für Betrieb mit KVG 1) und EVG 3) Geeignet für Möbel- und Notstrombeleuchtung Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) 6 W 5) 260 lm 8 W 5)6) 380 lm 13 W 5)6) 680 lm Lichtfarben: LUMILUX de LUXE 930, 954, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für Betrieb mit KVG + Starter mit Vorheizung oder EVG-Betrieb mit Vorheizung Lampensockel G5 1) Konventionelles Vorschaltgerät, KVG und Starter, Schaltung mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Lichtfarbe: 930 6) Lichtfarbe: 954 Anwendungen: T5 kurz LUMILUX de LUXE L 6 W L 13 W Lampen finden vor allem in Anwendungen mit geringem Raumangebot Verwendung, die eine wirtschaftliche Lösung erfordern: Notstrombeleuchtung, Rettungszeichen, Beschilderungen für Sicherheitsbeleuchtung und für Stand-by- Beleuchtung. Dekorations- und Möbelbeleuchtung: Schränke, Spiegel, Regale, Lichtwerbung T5 Kurz LUMILUX de LUXE ist für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung oder Batterie mit Notstrombeleuchtungseinheiten ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 56

58 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz EL, Emergency Lighting BASIC Vorteile der 16 mm T5 EL Kurz BASIC Speziell konstruierte Elektrodenwendel für Notstrombeleuchtung Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Veränderter Fülldruck zur Erzielung bester Ergebnisse bei Notstrombeleuchtung Verbesserte Zuverlässigkeit für Notstrombeleuchtung Schlanke Lampe, flache Leuchte Lichtausbeute bis 48 lm/w Mittlere Lebensdauer h 2) KVG 1) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Mittlere Lebensdauer h 2) EVG 3) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Mittlerer Farbwiedergabeindex R a 60 Lichtfarbe 640 Für Betrieb mit KVG 1) und EVG 3) Geeignet für Möbel- und Notstrombeleuchtung Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) 6 W 270 lm 8 W 385 lm Lichtfarben: BASIC 640 1), weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für Betrieb mit KVG + Starter mit Vorheizung oder EVG-Betrieb mit Vorheizung (Notstrombeleuchtung mit Batterie) Lampensockel G5 1) Konventionelles Vorschaltgerät, KVG und Starter, Schaltung mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät Anwendungen: T5 EL Kurz BASIC L 6 W L 8 W Lampen finden vor allem in Anwendungen mit geringem Raumangebot Verwendung, die eine wirtschaftliche Lösung erfordern: Notstrombeleuchtung, Rettungszeichen, Beschilderungen für Sicherheitsbeleuchtung und für Stand-by- Beleuchtung. Dekorations- und Möbelbeleuchtung: Schränke, Spiegel, Regale Lichtwerbung Bei 6 W und 8 W EL Lampen kann mit einer Lebensdauer von bis zu Stunden gerechnet werden, sofern die korrekten elektrischen Parameter angewandt und strikt eingehalten werden. Sie sind für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung oder Batterie mit Notstrombeleuchtungseinheiten ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 57

59 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 kurz EL, Emergency Lighting LUMILUX Vorteile der 16 mm T5 EL Kurz LUMILUX Speziell konstruierte Elektrodenwendel für Notstrombeleuchtung Genormte Daten entsprechend IEC oder EN Veränderter Fülldruck zur Erzielung bester Ergebnisse bei Notstrombeleuchtung Verbesserte Zuverlässigkeit für Notstrombeleuchtung Schlanke Lampe, flache Leuchte Lichtausbeute bis 56 lm/w 1)4) Minimaler Rückgang des Lichtstroms über die Lebensdauer (Maintenance: 70 % Lichtstrom bei h 2) KVG 1) -Betrieb) Mittlere Lebensdauer h 2) KVG 1) -Betrieb (50 % defekte Lampen erlaubt) Mittlerer Farbwiedergabeindex R a 80 Lichtfarbe 840 Für Betrieb mit KVG 1) und EVG 3) Geeignet für Möbel- und Notstrombeleuchtung Lampenleistung Lichtstrom Nennlichtstrom bei 25 C 4) 6 W 1) 320 lm 8 W 1) 450 lm Lichtfarben: LUMILUX 840, weitere Informationen finden Sie auf unserer Website Für Betrieb mit KVG + Starter mit Vorheizung oder EVG-Betrieb mit Vorheizung (Notstrombeleuchtung mit Batterie) Lampensockel G5 1) Konventionelles Vorschaltgerät, KVG und Starter, Schaltung mit Vorheizung 2) IEC 3 h Schaltzyklus (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 3) Elektronisches Vorschaltgerät, EVG mit Vorheizung 4) Lichtstrom bei 25 C Umgebungstemperatur und Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät Anwendungen: T5 EL Kurz LUMILUX L 6 W L 8 W Lampen finden vor allem in Anwendungen mit geringem Raumangebot Verwendung, die eine wirtschaftliche Lösung erfordern: Notstrombeleuchtung, Rettungszeichen, Beschilderungen für Sicherheitsbeleuchtung und für Stand-by- Beleuchtung. Dekorations- und Möbelbeleuchtung: Schränke, Spiegel, Regale Lichtwerbung Bei den 6 W und 8 W EL Lampen kann mit einer Lebensdauer von bis zu Stunden gerechnet werden, sofern die korrekten elektrischen Parameter angewandt und strikt eingehalten werden. T5 EL Kurz LUMILUX ist für den Betrieb mit KVG oder mit QUICKTRONIC EVG mit Vorheizung oder Batterie mit Notstrombeleuchtungseinheiten ausgelegt. In Starterschaltungen können diese Lampen mit genormten Vorschaltgeräten und empfohlenen Kondensatoren eingesetzt werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: 58

60 1.17 Technischer Aufbau und Funktion Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Bauart und Aufbau Bild 1: Bauteile einer zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampe T8 26 mm Hauptkomponenten einer zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampe: 2) Für weitere Informationen siehe: Taschenbuch der Lampentechnik, OSRAM 1 Das Entladungsrohr: Es besteht aus einem bleifreien Glasrohr, wobei das Glas hohe Anforderungen erfüllen muss, zum Beispiel Elektrische Isolationsfestigkeit Verarbeitbarkeit und Gasdichtigkeit Hohe Lichtdurchlässigkeit im sichtbaren Bereich Vollständige Unterdrückung von UV-Strahlung 2 Die Elektrode: Wendel (Triple-Wendel oder Flachstabwendel), hergestellt aus sehr feinem Wolframdraht, beschichtet mit einer Schicht aus Erdalkalicarbonat als Emitter. Dieser Erdalkalikarbonat-Emitter muss während der Produktion in ein Erdalkalioxid umgewandelt werden. Damit dieser Prozess ablaufen kann, muss die Wolframwendel auf eine sehr hohe Temperatur aufgeheizt werden, sodass sich das Karbonat in ein Oxid umwandelt. Nach Beendigung dieser chemischen Reaktion ist eine weitere notwendig, um der Elektronen- Austrittsarbeit des Elektroden-Emitter-Systems zu reduzieren. Dabei werden Barium-Atomen freigesetzt und zur Oberfläche des Emitters transportiert. Damit dieser Prozess ablaufen kann, müssen einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen bei voller Systemleistung 100 h eingebrannt werden. Für einen stabilen Betrieb der Lampe sind Dimensionierung und Auswahl eines Vorschaltgerät von entscheidende Bedeutung für die Elektrodenwendel und die Lebensdauer der Lampe. 59

61 3 Elektrodenabschirmung oder GeMeDis (Ge=Getter; Me=Mercury, zu Deutsch: Quecksilber; Dis=Dispenser) -Band: Metallband, mit dem Quecksilber dosiert und im Vakuum im Herstellungsverfahren abgegeben wird. Zusätzlich fungiert das Metallband als Elektrodenabschirmung und verhindert eine Schwärzung des Lampenglases. 4 Stromzuführungen: Hält die festgeklemmte Kathode und besteht aus mehreren Teilen. Der Innenteil kann aus Nickel, Stahl oder einer Nickel-Eisen-Legierung hergestellt sein. Der Mittelteil besteht aus einer Art Draht (Dumet), der speziell für die Dichtung zwischen Glas und Metall hergestellt wird. Der Außenteil der Stromzuführung wird aus verkupfertem Eisen oder anderem Material gefertigt. 5 Teller und Gestell: Ermöglicht die Schaffung einer vakuumdichten elektrischen Glasverbindung zwischen dem Glasentladungsrohr, der Elektrodenwendel (Kathode) und den Stromzuführungen zu den Sockelstiften. 6 Gasfüllung: Innerhalb des stofflich abgeschlossenen Glasrohrs sorgt ein Fast-Vakuum für Unterdruck mit einem Edelgases oder einer Mischung aus Edelgasen sowie gesättigtem Quecksilberdampf. Der Quecksilberdampfdruck hängt von der Temperatur des flüssigen Quecksilbers ab, dass an der kühlsten Stelle der Lampe kondensiert. Dies ist der sogenannte Cold Spot (zu Deutsch: Kühlstelle). Ein typischer Hg-Dampfdruck für einseitig oder zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen kann 1,0 Pa oder 7,5 x 10-3 Torr betragen. Häufig verwendete Gase sind Krypton und Argon (teilweise gemischt) bei Drücken von ungefähr 200 bis 650 Pa. Um Lampenspannung und Lampenleistung zu variieren, können Gasmischungen verwendet werden, die Neon und/oder Xenon enthalten. 7 Leuchtstoffbeschichtung und Schutzschicht: Zwischen dem Lampenglas des Rohrs und dem Leuchtstoff wird eine spezielle Schicht in Form von Aluminiumoxid als Sperrschicht (Schutzschicht) eingefügt, die Natriumionen daran hindert, vom Glas zur Entladung zu wandern und mit dem Quecksilber zu reagieren. Dadurch wird eine schwärzung des Leuchtstoffs verhindert und verringert der Lichtstromrückgang (maintenance) während die Lampenlebensdauer. Durch die Verwendung einer Schutzbeschichtung ist nur eine kleine Menge Quecksilber erforderlich, sodass über die Lampenlebensdauer nur geringe Aufzehrungsprozesse durch den Leuchtstoff und das Lampenglas auftreten. Der Leuchtstoff wandelt die erzeugte UV-Strahlung in sichtbares Licht um. Der Wirkungsgrad sowie die Farbwiedergabe der Lampe wurden durch die Entwicklung von LUMILUX - Dreibandenlampen verbessert, mit einer Spektralverteilung, die aus drei engen Emissionsbanden bei 450 nm in Blau, 545 nm in Grün und 610 nm in Rot besteht. Alle drei Wellenlängen liegen nahe der Spitze der CIE- Tristimulusfunktionen, die zur Definition von Farben verwendet werden. 1) Für weitere Informationen siehe: Lamps and lighting J.R. Coaton A.M. Marsden: (Triphosphor) 8 Der Lampensockel: Dieser gewährleistet eine stabile mechanische Abstützung des Glasrohrs und eine sichere elektrische Isolierung für einen optimalen Kontakt in der Lampenfassung. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen 26 mm T8 sind mit einem genormten Lampensockel G13, gemäß der internationalen Norm IEC , , Lampensockel und -fassungen sowie Lehren zur Kontrolle der Austauschbarkeit und Sicherheit Teil 1: Lampensockel, ausgestattet. Siehe Normblätter , Seite 1 und 2. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen 16 mm T5 sind mit einem genormten Lampensockel G5, gemäß der internationalen Norm IEC , , Lampensockel und -fassungen sowie Lehren zur Kontrolle der Austauschbarkeit und Sicherheit Teil 1: Lampensockel, ausgestattet. Siehe Normblätter , Seite 1 bis 3. Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 FC 16mm sind mit einem genormten Lampensockel 2Gx13, gemäß der internationalen Norm IEC , , Lampensockel und -fassungen sowie Lehren zur Kontrolle der Austauschbarkeit und Sicherheit Teil 1: Lampensockel, ausgestattet. Siehe Normblätter Seite 1 und 2. 60

62 Funktionsprinzip Phosphor UV-radiation Electrode Electron Bild 2: Funktionsprinzip einer Leuchtstofflampe 2) Weitere Informationen siehe: Taschenbuch der Lampentechnik, OSRAM Atom nucleus Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 26 mm, T5 HE, HO 16 mm und einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 FC sind Quecksilber-Niederdruckmetalldampflampen. Die wirtschaftlichste Methode der Lichterzeugung ist die Niederdruckentladung. Sie arbeitet nach dem folgenden Prinzip: Leuchtstofflampen enthalten Quecksilberdampf und Edelgas. Fließt Strom im Entladungsrohr, stoßen die aus der Elektrode freigesetzten Elektronen mit den Quecksilberatomen zusammen. Energie wird auf die Quecksilberelektronen abgegeben, dabei werden sie auf eine höhere Umlaufbahn um das Atom gehoben. Wenn diese Elektronen in ihre ursprünglichen Umlaufbahnen zurückfallen, setzen sie diese Energie in Form von UV-Strahlung frei. Diese UV-Strahlung wird durch die Leuchtstoffbeschichtung auf der Innenseite des Glaskolbens in sichtbare Strahlung, nämlich in Licht, umgewandelt. Für diesen Zweck stehen verschiedene Leuchtstoffe zur Verfügung, die bei geschickter Mischung jede gewünschte Farbtemperatur und Farbwiedergabe erzeugen können. Die Effizienz der Lampe wird durch die Zusammensetzung des Leuchtstoffs festgelegt. Triphosphor OSRAM LUMILUX - ermöglichen die höchste Effizienz und eine gute Farbwiedergabe R a 80. OSRAM LUMILUX DE LUXE Leuchtstoffe bieten ein kontinuierliches Spektrum mit einer guten bis sehr guten Farbwiedergabe von R a > 90 bis zu 98, aber mit einer geringeren Lichtausbeute als OSRAM LUMILUX Lampen. Eine hohe Lichtausbeute (Verhältnis Lichtstrom zu Leistungsaufnahme) wird bei den Lampen dann erreicht, wenn ein optimaler Quecksilberdampfdruck im Entladungsrohr herrscht. Dies ist abhängig von den Temperaturen innerhalb der Röhre, die durch den Dampfdruck des Quecksilbers und dessen Kondensation an der Kühlstelle reguliert werden Kühlstelle einer T8 26 mm Leuchtstofflampe Die Kühlstelle einer T8 26 mm Leuchtstofflampe befindet sich in der Mitte des Glasrohrs. Siehe Bild 3. Die Temperatur an dieser Kühlstelle ist von der Brennlage der Lampe und der Umgebungstemperatur abhängig. Position der Kühlstelle Bild 3: Foto einer T8 26 mm Leuchtstofflampe. Der Pfeil zeigt die Position der Kühlstelle. Mitte der Lampe Für Lichtstrom und Lampenleistung herrschen gute Bedingungen, wenn die Temperatur bei der Kühlstelle an der Lampenglaswand in der Mitte der Lampe im Bereich von 50 C liegt. Siehe Bild 4. Nur bei dieser Tempera- 61

63 tur wird ein Quecksilberdampfdruck für eine optimale UV-Erzeugung erreicht. Unter diesen Bedingungen wird der maximale Lichtstrom erreicht, da die Lampe für eine Umgebungstemperatur von 25 C ausgelegt ist. Für ein Optimum hinsichtlich Betrieb und Stabilität sollten neue Lampen für 100 h bei vollem Output eingebrannt werden, sodass der Überschuss an dosiertem Quecksilber zur Kühlstelle der Lampe wandern kann. Bild 4: Kurve der Abhängigkeit der Kühlstellen-Temperatur vom Quecksilberdampfdruck. in Leuchtstofflampen 62

64 Kühlstelle einer 16 mm T5 HE und HO Leuchtstofflampe 2) Weitere Informationen siehe: Taschenbuch der Lampentechnik, OSRAM Bei einer Umgebungstemperatur von mehr als 25 C sinkt der Lichtstrom bei T8 26 mm Leuchtstofflampen. Daher wurden T5 16 mm HE und HO Leuchtstofflampen darauf ausgelegt, ihren maximalen Lichtstrom bei etwa 35 C zu erreichen. Dies ist möglich, weil eine der Elektroden auf einem längeren Fuß befestigt wird, sodass sie tiefer in das Glasrohr reicht. Unter diesen Bedingungen entsteht in der Lampe ein kalter Bereich bzw. eine Kühlstelle hinter einer der Elektroden. Dadurch verschiebt sich die Umgebungstemperatur von 25 C auf 35 C bei einer für den Quecksilberdampfdruck optimalen Kühlstellentemperatur von 50 C. Siehe Bild 5. Bild 5: Kurve der Abhängigkeit des Lichtstroms von der Umgebungstemperatur bei der T5 HO im Vergleich zur T8 Dieser kalte Bereich befindet sich bei allen T5 16 mm HE, HE ES, HO und HO ES Leuchtstofflampen an der Stempelseite (am Ende mit dem OSRAM-Zeichen). Siehe Bild 6. Das ist die kühlste Stelle der Lampe, an der das gesamte überschüssige Quecksilber kondensiert. Für ein Optimum hinsichtlich Betrieb und Stabilität sollten neue Lampen für 100 h bei voller Leistung eingebrannt werden, sodass der Überschuss an dosiertem Quecksilber zur Kühlstelle der Lampe wandern kann. Das sich die Kühlstelle in der Nähe des metallenen Lampensockels befindet, liegt die beste korrelierte Position zur Messung der Temperatur der Kühlstelle (Verhältnis Lichtstrom zum Quecksilberdampfdruck) am Lampenglas in einem Abstand von 1 mm vom Übergang des Materials des Lampensockels zum Lampenglas. Position der Kühlstelle 2 mm neben dem Sockelrand Bild 6: Foto einer T5 HO Lampe, Stempelseite der Kühlstellen-Position und die Länge der Halterung 63

65 Kühlstelle einer T5 FC Lampe Einseitig gesockelte T5 FC Lampen erreichen ihren maximalen Lichtstrom bei einer Umgebungstemperatur von etwa 30 C. Die Kühlstelle befindet sich am Pumpstängel im Lampeninneren. Sie ist nur erreichbar, wenn der Sockel 2Gx13 entfernt wird. Siehe Bild 7 und Bild 8. Bild 7: Foto einer T5 FC Lampe mit offenem Sockel, sodass die Lage der Kühlstelle sichtbar ist Position der Kühl- Bild 8: Nahaufnahme der Position der Kühlstelle am Pumpstängel bei einer T5 FC OEM können für Messungen der Kühlstellentemperatur mit einem am Messpunkt des Pumpstängels befestigten Thermoelement über die OSRAM GmbH, Abteilung QT QM&EHS CQM COC LP LPD, oder ihren zuständigen Ansprechpartner im Verkauf bestellen. Siehe 7.6 Referenzlampen. T5 HO CONSTANT Lampen 6) Weitere Informationen siehe: Taschenbuch der Lampentechnik, OSRAM Im Gegensatz zu den Standard-Kühlstellen-Leuchtstofflampen T5 HO wurden OSRAM T5 HO CONSTANT (Amalgam-Lampen) speziell darauf ausgelegt, den optimalen Lichtoutput über einen breiten Umgebungstemperaturbereich hinweg zu erreichen. Die T5 HO CONSTANT-Technik ermöglicht den Einsatz dieser Leuchtstofflampen in Anwendungen mit sowohl sehr hohen als auch sehr niedrigen Umgebungstemperaturen. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen OSRAM T5 HO CONSTANT nutzen Amalgam und seine besonderen physikalischen Eigenschaften, um den Quecksilberdampfdruck in der Lampe zu steuern. Amalgam ist eine Legierung, die aus Quecksilber und verschiedenen Metallen wie Bi, In und Ag besteht. Der Quecksilberdampfdruck (und damit der Lichtstrom) wird dann durch die Zusammensetzung und die Temperatur des Amalgams gesteuert. OSRAM T5 HO CONSTANT verfügen nicht wie eine Standard-Leuchtstofflampe OSRAM T5 HO über einen kalten Bereich. Das Amalgam befindet sich an der Halterung der Elektrode an der Stempelseite der Lampe. Bild 9: Hg-Dampfdruck und Amalgam in Abhängigkeit der Temperatur der Kühlstelle und des Amalgams 64

66 Amalgam benötigt generell höhere Betriebstemperaturen, verglichen mit flüssigem Quecksilber in einer Cold Spot -Lampe. Siehe Bild 9. Dies verursacht eine gewisse Verzögerung im Anlaufverfahren. Zur Verkürzung der Anlaufzeit von OSRAM T5 HO CONSTANT Leuchtstofflampen ist ein zweiter, sogenannter Anlauf-Amalgam-Körper unmittelbar an der Elektrodenwendel angebracht. Das Anlauf -Amalgam wird sehr schnell von der Wendel erhitzt und gibt eine gewisse Menge Quecksilber für die Entladung ab, was die Anlaufzeit der zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen OSRAM T5 HO CONSTANT für ihren Lichtstrom beschleunigt. Die Verwendung von Amalgam ermöglicht eine deutliche Erweiterung des Temperaturbereichs mit optimalem Quecksilberdampfdruck mit einem Lichtstrom von über 90 % des Nennwerts. (Siehe Bild 10 unten). Bild 10: Lichtstrom für L58W, HO 54W, HO49W CONSTANT, HO 54W CONSTANT in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur Bild 11: Lichtstrom T5 HO CONSTANT im Vergleich zu T5 HO 24W, 39W, 54W 80W in Abhängigkeit der Umgebungstemperatur 65

67 Das Hochtemperatur-Amalgam wird in zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen OSRAM T5 HO CONSTANT eingesetzt, die in Verbindung mit entsprechend ausgelegten Leuchten zur Verwendung in kalten und heißen Umgebungstemperaturen geeignet sind. Siehe Bild

68 1.18 Welches Zubehör wird benötigt, um einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen zu betreiben? Zu Beginn der 1970er Jahre wurden zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 26 mm ursprünglich für den Betrieb in Leuchten mit bereits existierenden magnetischen Vorschaltgeräten und Startern ausgelegt, die für T12 38 mm Leuchtstofflampen entwickelt worden waren. Der Betrieb von Lampen war damals für magnetischen Betrieb mit einer Netzfrequenz von 50 Hz bis 60 Hz genormt. Danach wurden zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit der Einführung nicht dimmbarer und dimmbarer elektronischer Vorschaltgeräte Mitte der 1980er Jahre auch für Hochfrequenzbetrieb bei Betriebsfrequenzen >25 khz verwendet. Magnetische und elektronische Vorschaltgeräte sollten sowohl die entsprechenden IEC-Normen erfüllen Sicherheitsanforderungen und Anforderungen an die Arbeitsweise, elektromagnetische Verträglichkeit, Störfestigkeit, Oberschwingungsströme (siehe und 9.1.3), als auch die anwendbaren europäischen Richtlinien für RoHs sowie die Richtlinie 2009/125/EG in Verbindung mit der Richtlinie 245/2009. Das Kennzeichen auf dem magnetischen Vorschaltgerät informiert den Endanwender über den Energieeffizienzindex dieser Art von Vorschaltgerät. Die europäische Norm EN legt die Messmethoden für die Gesamteingangsleistung der Systems aus Vorschaltgerät und Lampe fest. Auf der Grundlage dieser europäischen Norm hat die CELMA* (European Federation of the National Associations of the manufacturers of light fittings, control gears and lamp holders - Europäischer Dachverband der nationalen Verbände der Hersteller von Leuchten, Vorschaltgeräten und Lampenfassungen) sowohl Energieeffizienzklassen als auch Grenzwerte für Kombinationen aus Vorschaltgeräten und Lampen für die gebräuchlichsten Leuchtstofflampen festgelegt. Ursprünglich umfasste das EEI-System 7 Klassen: A1, A2, A3, B1, B2, C, D. Heute sind es nur noch 5 Klassen. Klasse D, ausgelaufen am 21. Mai 2002, Klasse C, ausgelaufen am 21. November Mit der Verordnung der Europäischen Kommission 245/2009 vom 18. März 2009 zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates in Hinblick auf die Ökodesign-Anforderungen an Leuchtstofflampen ohne eingebautes Vorschaltgerät, an Hochdruck-Entladungslampen sowie an Vorschaltgeräte und Leuchten zu ihrem Betrieb und zur Aufhebung der Richtlinie 2000/55/EC des Europäischen Parlaments und des Rates definierte ein neues Dokument die ordnungsgemäßen Verluste magnetischer und elektronischer Vorschaltgeräte. Dieses Dokument wird auch Energy related Products (zu Deutsch: Energieverbrauchsrelevante Produkte) genannt. Für magnetische Vorschaltgeräte wird die dritte Stufe acht Jahre nach in Kraft treten dieser Verordnung aktiviert. Diese dritte Stufe wird am 13. April 2017 für alle verlustarmen Vorschaltgeräte für FL und CFL wirksam. Sie müssen mindestens die Energieeffizienzanforderung nach A2 erfüllen. Für weitere Informationen zu unserem Programm elektronischer dimmbarer und nicht dimmbarer Vorschaltgeräte besuchen Sie bitte unsere Website: 67

69 Magnetische Vorschaltgeräte (KVG oder VVG) Ein Vorschaltgerät stabilisiert den Strom durch eine elektrische Belastung. Vorschaltgeräte werden meistens verwendet, wenn eine elektrische Schaltung gegenüber der Spannungsquelle einen negativen Widerstand aufweist. Wird eine derartige elektrische Schaltung an eine Konstantstromversorgung (Netzspannungsversorgung) angeschlossen, würde sie eine immer größere Strommenge aufnehmen, bis sie zerstört würde. Um dies zu verhindern, wird ein Vorschaltgerät mit der Belastung in Reihe geschaltet, das einen positiven Widerstand oder eine Reaktanz aufweist und so den Lampenstrom auf ein geeignetes Niveau begrenzt. Ein konventionelles Vorschaltgerät (KVG) ist ein genormtes magnetisches Vorschaltgerät. VVG bezeichnet eine neue Generation genormter magnetischer Vorschaltgeräte mit niedrigeren Verlusten. Zusätzlich muss zum Vorheizen der Lampenelektrode ein externer Glimmstarter verwendet werden. OSRAM empfiehlt, die LONGLIFE Starter in der Leuchte oder in der Lampenschaltung nach jedem Lampenaustausch zu ersetzen. Hiervon ausgenommen sind alle Starter ST171 SAFETY, ST172 SAFETY, ST173 SAFETY, die mit einem IEC- Schaltzyklus von 3 h oder mehr betrieben werden. Diese Starter müssen bei jedem vierten Lampenaustausch ersetzt werden. Der Hauptgrund liegt darin, sicherzustellen, dass der Starter die Lampe mit der optimalen Vorheizzeit, Zündzeit und Zündspannung einschaltet, sodass eine Verringerung der Lampenlebensdauer oder eine lange Zündzeit vermieden werden. Magnetische Vorschaltgeräte (KVG oder VVG) sind für eine festgelegte Versorgungsspannung und Frequenz konstruiert, z. B. 230 V 50 Hz. Die Toleranz bei dieser spezifizierten Netzspannung liegt in einem Bereich von ± 10 % (bei für 230 V ausgelegten Geräten sind dies also 207 V bis zu 253 V und bei einer Auslegung für 240 V sind es 216 V bis zu 264 V). Wird ein für eine Netzspannung von 230 V gebautes magnetisches Vorschaltgerät kontinuierlich mit einer Netzspannung nahe am oberen Spannungsbereich betrieben, ist eine Verringerung der mittleren Lebensdauer und der Nutzungslebensdauer der Lampe nicht zu vermeiden. In diesem Fall wird die Verwendung von Vorschaltgeräten empfohlen, die für einen höheren Netzspannungsbereich gebaut wurden. 7) Weitere Informationen siehe: C. H. Sturm / E. Klein Betriebsgeräte für elektrische Lampen and 8) Sturm Vorschaltgeräte Es ist sehr wichtig, dass das magnetische Vorschaltgerät (KVG oder VVG) auf die technischen Parameter (Leistung und Sicherheit) der Lampe(n) abgestimmt wird. Außerdem muss es vom Hersteller des Vorschaltgeräts für den Betrieb mit dieser Art von Kombination freigegeben sein. Die erwartete Lebensdauer eines konventionellen magnetischen Vorschaltgeräts ist Abhängig von der maximal zulässigen Wicklungstemperatur T W (T W 130 = 130 C). Die theoretische erwartete Lebensdauer konventioneller magnetischer Vorschaltgeräte steht in direktem Zusammenhang mit dieser Wicklungstemperatur. Informationen zur erwarteten Lebensdauer des unter normalen Betriebsbedingungen betriebenen konventionellen magnetischen Vorschaltgeräts wird vom Hersteller des Vorschaltgeräts in seinem Produktkatalog oder auf seiner Website kommuniziert. 7) Weitere Informationen siehe: C. H. Sturm / E. Klein Betriebsgeräte für elektrische Lampen and 8) Sturm Vorschaltgeräte Wenn ein magnetisches Vorschaltgerät fortgesetzt unter anomalen Bedingungen betrieben wird, z. B. bei Kurzschluss im Bimetall des Starters, kann die Wicklungstemperatur T W 130 überschritten werden, und eine Abnahme der Lebensdauer des konventionellen Vorschaltgeräts ist dann nicht mehr zu vermeiden. Im Allgemeinen versagt zunächst die Isolierung an einem bestimmten Punkt der Wicklung und verursacht einen Kurzschluss der Wicklung. Ist die Isolierung an einem solchen lokalen Punkt erst einmal verbrannt, breitet sich der Isolationsfehler immer weiter aus und zerstört innerhalb kürzester Zeit die gesamte Wicklung. Der Strom, der durch das konventionelle magnetische Vorschaltgerät fließt, erzeugt eine Verlustleistung, die zu einem Anstieg der Wicklungstemperatur T W führt. Die ΔT-Werte für normalen und anomalen Betrieb liefern Informationen über diesen Temperaturanstieg und müssen auf dem Hinweisetikett, das auf das Gehäuse des konventionellen magnetischen Vorschaltgeräts aufgedruckt wird, angegeben werden. z. B. ΔT = 45 K/110 K Der erste ΔT-Wert gibt den Temperaturanstieg bei Normalbetrieb mit dem Betriebsstrom der Lampe an. Der zweite Wert, in diesem Fall 110 K, bezeichnet den Temperaturanstieg der Wicklung, der sich aus dem höheren Lampenstrom ergibt, der fließt, wenn der Entladungsweg der Lampe kurzgeschlossen wird. Der Strom, der in diesem Zustand durch die Lampenelektroden fließt, ist der Vorheizstrom. 7) Weitere Informationen siehe: C. H. Sturm / E. Klein Betriebsgeräte für elektrische Lampen Für weitere Informationen hierzu empfehlen wir Ihnen, die Websites der Hersteller konventioneller magnetischer Vorschaltgeräte zu besuchen. 68

70 Relevante internationale Norm IEC oder europäische Norm EN Vorschaltgeräte für röhrenförmige Leuchtstofflampen, Anforderungen an die Arbeitsweise. IEC oder EN Betriebsgeräte für Lampen Allgemeine und Sicherheitsanforderungen. IEC oder EN Betriebsgeräte für Lampen Besondere Anforderungen an Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen. 69

71 Starter Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Die Funktion des Starters ist das Vorheizen der Elektroden der Leuchtstofflampe und die Erzeugung eines Zündimpulses (0,9 kvs bis zu 1,3 kvs). Während des Betriebs der Lampe sollte der Starter wenig oder keine Leistung verbrauchen und wieder betriebsbereit sein, sobald die Leuchtstofflampe ausgeschaltet wurde. Bild 12: OSRAM Starter LONGLIFE und DEOS Safety Ein hochwertiger Starter zeichnet sich durch mindestens Schaltungen aus, wie z. B. OSRAM ST111 LONGLIFE, bzw. > Schaltungen beim Starter ST171 DEOS SAFETY bzw. ST173 DEOS SAFETY. Siehe Bild 12. Starter für Reihenschaltung des Typs OSRAM ST151 LONGLIFE halten mindestens > Schaltungen aus, bzw. > Schaltungen beim Starter ST172 DEOS SAFETY. Die DEOS SAFETY Starter ST171, ST172 und ST 173 schalten zusätzlich defekte Leuchtstofflampen am Ende ihrer Lebensdauer zuverlässig ab. Die Lebensdauer von Startern ist gemäß dem IEC-Lampen-Schaltzyklus von 3 h definiert (165 Minuten ein, 15 Minuten aus). Eine kürzere Betriebszeit mit einem IEC-Schaltzyklus < 3 h zwischen zwei Schaltzyklen verringert die Lebensdauer von Starter und Lampe. Starter-/Lampen-Kombinationen siehe Anhang 1. Die OSRAM Starter LONGLIFE und DEOS SAFETY sind für einen Betrieb in einem Umgebungstemperaturbereich von -20 C bis zu 80 C ausgelegt. Für Anwendungen in einem höheren Temperaturbereich von -20 C bis zu 100 C wurde der spezielle Startertyp ST111 HT LONGLIFE entwickelt. ST111 LONGLIFE, ST 111 HT LONGLIFE, ST171 DEOS SAFETY und ST173 DEOS SAFETY sind für Einzelschaltung ausgelegt ST151 LONGLIFE und ST 172 DEOS SAFETY wurden für Reihenschaltung entwickelt Weitere Informationen zu Startern sowie die entsprechenden Datenblätter entnehmen Sie bitte der neuesten Ausgabe der technischen Starter-Fibel, verfügbar auf unserer Website unter OSRAM empfiehlt, die Starter in der Leuchte oder in der Lampenschaltung nach jedem Lampenaustausch zu ersetzen. Hiervon ausgenommen sind alle Starter ST171 DEOS SAFETY, ST172 DEOS SAFETY und ST173 DEOS SAFETY, die mit einem IEC-Schaltzyklus von 3 h oder mehr betrieben werden. Diese Starter müssen bei jedem vierten Lampenaustausch ersetzt werden. Eine kürzere Betriebszeit mit einem IEC-Schaltzyklus < 3 h zwischen zwei Schaltzyklen verringert die Lebensdauer des Starters (z. B. Anwendungen im Keller, in der Garage oder in der Küche, mit kurzer Betriebszeit). Bei solchen Betriebsbedingungen wird empfohlen, die Starter ST171 DEOS SAFETY, ST172 DEOS SAFETY und ST173 DEOS SAFETY zusammen mit der defekten Lampe auszutauschen. Alle relevanten Starter-Parameter für Sicherheit und Leistung sind in der internationalen Norm IEC oder der europäischen Norm EN Glimmstarter für Leuchtstofflampen, vierte Ausgabe , Änderung , Änderung , festgelegt. 70

72 Kondensatoren zur Leistungsfaktorkompensation Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC In der Elektrotechnik wird der Leistungsfaktor gemäß DIN als Quotient aus dem Wert der Wirkleistung und der Scheinleistung definiert. Leistungsfaktor = λ = ε. cos ϕ Ausschließlich für Sinusstrom und Sinusspannung ist der aktive Faktor aus dem Quotienten P/S definiert. Er ist nicht gleich dem Kosinus des Phasenverschiebungswinkels ϕ Für sinusförmige Wellenformen wird die Leistung durch die Gleichung P = U x I x cos angegeben ϕ, wobei cos ϕ der Leistungsfaktor ist. Um zu gewährleisten, dass die Beleuchtungsschaltungen die Netzspannungsversorgung nicht stören, ist ein Leistungsfaktor nahe 1 erforderlich. Unter diesen Umständen ist der Effektivwert des aus der Netzversorgung aufgenommenen Stroms in Phase mit dem Effektivwert der Versorgungsspannung. Für größere Beleuchtungsschaltungen wird ein Leistungsfaktor > 0,9 für Volllast spezifiziert. Der Leistungsfaktor eines induktiven magnetischen Vorschaltgeräts ist niedrig (cos ϕ 0,5) und muss mit Reihen- oder Parallelkondensatoren kompensiert werden. Wird der cos ϕ mit Reihenkondensatoren kompensiert, siehe Bild 13 und Bild 14, was in manchen Ländern verlangt wird, muss beachtet werden, dass die Eigenschaften und Toleranzen einer solchen Reihenkompensationsschaltung einen höheren Lampenstrom sowie eine höhere Lampenleistung und damit auch eine größere Verlustleistung im magnetischen Vorschaltgerät verursachen. Die Systemleistung magnetischer Vorschaltgeräte in Reihe mit dem Kondensator zur Leistungsfaktorkompensation erfüllt möglicherweise nicht mehr die Grenzwerte gemäß dem auf dem Vorschaltgerät aufgedruckten Energieeffizienzindex. Die Kompensation einer Lampenschaltung mit einem Reihenkompensationskondensator in einer Duoschaltung (2-Lampen-Leuchte, eine induktive Lampenschaltung, kapazitive Reihenkompensation der zweiten Lampenschaltung) schließt auch Stroboskopeffekte aus. Wenn die Frequenz der Folge von Zeitintervallen, in denen ein periodischer Prozess abläuft, mindestens 16 Hz beträgt, dann verschmelzen die beobachteten Phasen des Prozesses aufgrund der Flimmerverschmelzungsfrequenz beziehungsweise der Trägheit des menschlichen Auges zu einem scheinbar ununterbrochenen Ablauf. Dieser Effekt, wenn das Licht flimmert, ist sehr gefährlich und muss an Arbeitsstationen mit rotierenden Maschinen vermieden werden. Dies ist üblicherweise bei Leuchtstofflampen und anderen mit konventionellen magnetischen Vorschaltgeräten betriebenen Entladungslampen der Fall. Der Lichtstrom schwankt im doppelten Rhythmus der Netzwechselspannung (also 100 bzw. 120 Hz entsprechend einer Netzfrequenz von 50 oder 60 Hz). Dies kann dazu führen, dass die Drehung oder die Drehrichtung rotierender Teile falsch eingeschätzt wird (Stroboskopeffekt). Auf Basis dieser Erfahrungen und der damit verbundenen Unfallgefahr werden flimmerfreie Lichtanlagen verlangt (z. B. Leuchtstofflampen in Kombination mit EVG). Induktive Seite Kapazitive Seite Bild 13: Leuchte 2 x L18W Duoschaltung, induktive Seite: Netzspannung U Netz, Lampen-Lichtbogenspannung U Lampe, Lampenstrom I Lampe, kapazitive Seite: Netzspannung U Netz, Spannung Vorschaltgerät U Vorschaltgerät, Kondensatorspannung (Reihenkondensator) U Kondensator, Anlagenspannung U Vorschaltgerät +U Kondensator ) Lampenstrom I Lampe in der kapazitiven Leitung einer Duoschaltung 71

73 Bild 14: Leuchte 2 x L18W Duoschaltung; Lampen-Lichtbogenspannung induktiv U Lampe, Lampenstrom induktiv I Lampe, Lampen-Lichtbogenspannung kapazitiv U Lampe, Lampenstrom kapazitiv I Lampe Bild 15: Leuchte 2 x L18W Duoschaltung; Netzspannung U Netz, Lampenspannung kapazitiv U Lampe, Lampenstrom kapazitiv I Lampe Kondensatoren zur Leistungsfaktorkompensation, die parallel an die Netzspannung angeschlossen sind, haben keinen Einfluss auf die Verluste im magnetischen Vorschaltgerät. Siehe Bild 16, Bild 17, Bild 18 und Bild 19. Bild 16: Leuchte 1 x L18W induktiver Betrieb, Netzspannung U Netz,, Netzstrom I Netz, Lampen-Lichtbogenspannung U Lampe, Lampenstrom I Lampe Bild 17: Leuchte 1 x L18W induktiver Betrieb, Netzspannung U Netz,, Netzstrom I Netz, Lampen-Lichtbogenspannung U Lampe, Spannung Vorschaltgerät I Vorschaltgerät Bild 18: Leuchte 1 x L18W parallel kompensiert, Netzspannung U Netz,, Netzstrom I Netz, Lampen-Lichtbogenspannung U Lampe, Lampenstrom I Lampe Bild 19: Leuchte 1 x L18W parallel kompensiert, Netzspannung U Netz,, Netzspannung I Netz, Lampen-Lichtbogenspannung U Lampe, Spannung Vorschaltgerät I Vorschaltgerät 72

74 Der passende an die Netzversorgungsspannung angeschlossene Parallelkondensator nimmt den Strom der voreilenden Phase auf, und dies hebt den von der Lampe aufgenommenen nacheilenden Strom zumindest teilweise auf. Lampenleistung in (W) Lampendurchmesser in (mm) Parallelkompensation 1) Kondensator, Leistungsfaktor 1 in (µf) 250 V Netzspannung , ,5 2,7/ ,5 2,9/ ,5 3,4/ ,5 3,4/ ,0 4,3/ ) 26 4,5 3,4/ ,0 5,3/450 1) Zu Parallelkompensation siehe Einzelschaltung 2) Zu Duoschaltung siehe 3.2 Bild 45 3) Bei Betrieb mit einem 40/36W KVG oder VVG Reihenkompensation Kondensator für Duoschaltung 2) Schaltung in (µf/vc) T5 16 mm HE oder HO sowie T5 16 mm FC sind nicht für Betrieb mit magnetischen Vorschaltgeräten und zusätzlichen Startergeräten genormt bzw. freigegeben. Daher wird diese Betriebsart [alle T5 HE, HE ES, HO, HO ES, HO CONSTANT und HO XT in Kombination mit einem KVG oder VVG (allen Arten von magnetischen Vorschaltgeräten und Startern)] von OSRAM weder empfohlen noch unterstützt. Gemäß der Vorschaltgeräte-Richtlinie 2000/55/EG, Anforderungen der ersten Stufe, ist die Überschreitung dieser speziellen Leistungsgrenzen bei Lampe-Vorschaltgeräte-Schaltungen seit 21. März 2002 nicht mehr erlaubt. Diese Richtlinie gilt für netzbetriebene Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen gemäß der Definition in der EN Ausgabe Dezember 1998, Abschnitt 3.4, die eine Messmethode für die Gesamteingangsleistung von Lampe-Vorschaltgeräte-Schaltungen definiert. Das Vorschaltgerät kann aus einer oder mehreren Komponenten bestehen. Es kann auch Vorrichtungen zum Transformieren der Versorgungsspannung enthalten sowie Einrichtungen, die Zündspannung und Vorheizstrom liefern, Kaltstarts verhindern, Stroboskopeffekte verringern, den Leistungsfaktor korrigieren und der Funkentstörung dienen. Die Systemleistung für Lampen und Vorschaltgeräte im induktiven Betrieb für Leuchten mit Reihenkondensatoren ist im Vergleich zum rein induktiven Betrieb um 14 % höher. Diese höhere Systemleistung übersteigt selbst bei Verwendung von Vorschaltgeräten mit niedrigem Verlust in Kombination mit Reihenkondensatoren die in den Anforderungen der ersten Stufe der Richtlinie 2000/55/EG festgelegten speziellen Grenzen für die Systemleistung. Daher hat der ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.v.) empfohlen, ab 21. März 2002 keine Leuchten mit Reihenkondensatoren mehr auf dem Markt anzubieten. In diesem Zusammenhang sollte auf die Vorteile hingewiesen werden, die Leuchten mit Parallelkondensatoren beziehungsweise EVG-Betrieb bieten. Quelle: ZVEI, EN 50294, Richtlinie 2000/55/EG. 73

75 Elektronisches Vorschaltgerät (EVG) Das erste elektronische Vorschaltgerät OSRAM QUICKTRONIC (ECG) 7) Weitere Informationen siehe C. H. Sturm / E. Klein Betriebsgeräte and Schaltungen für elektrische Lampen kam zu Beginn der 1980er Jahre auf den Markt. Im Vergleich zu heutigen elektronischen Vorschaltgeräten gab es große Innovationsschritte in der Entwicklung seit diesen EVG, sodass die Zahl elektronischer Bauteile auf ein absolutes Minimum reduziert werden konnte. Dies wurde durch die Miniaturisierung elektronischer Schaltungen (ICs und Mikroprozessoren, ASICs für genormte EVG und µ-gesteuerte Prozessoren für Produkte für professionelle Anwendungen), SMD-Bauteile (oberflächenmontierte Bauelemente) und Bauteilgruppen auf beiden Seiten der Leiterplatte erreicht. Für eine gute Lebensdauer ist der Betrieb von einseitig und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen mit OSRAM QUICKTRONIC EVG mit Vorheizen vorzuziehen. Instant-Start-EVG haben den Nachteil, dass den kalten Elektroden bei jedem Einschalten der Lampe maximale Energie zugeführt wird, sodass das Wolframmaterial und der Emitter im Gasentladungsrohr abgesputtert werden. Werden mit dieser Art von EVG-Typ mehr als zwei Schaltvorgänge pro Tag zum Einschalten von Leuchtstofflampen ausgeführt, verringert sich die Lampenlebensdauer um einen Faktor von mehr als 60 %. Der Vorteil des Betriebs von Leuchtstofflampen mit Hochfrequenz-Lampenstrom über 25 khz liegt in der erheblichen Verbesserung des Lampenwirkungsgrads. Wird der Lichtstrom verglichen mit KVG-Betrieb konstant gehalten, führt dies zu einer Abnahme der elektrischen Systemleistung von 8 bis 10 %. Weitere Informationen siehe: Technische Fibel: QUICKTRONIC - Elektronische Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen und Kompaktleuchtstofflampen. September Technische Fibel: EVG für T5-Leuchtstofflampen Elektronische Betriebsgeräte für T5 16 mm Leuchtstofflampen Mai 2005 Technische Fibel: QUICKTRONIC DALI/DIM - Dimmbare elektronische Betriebsgerät für Leuchtstofflampen. Juni 2009 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T 8 mit Durchmesser 26 mm können ebenfalls mit elektronischen Vorschaltgeräten betrieben werden, solange ihre Leistung der internationalen Norm IEC entspricht. OSRAM QUICKTRONIC EVG für nicht dimmbaren Betrieb von T8 und T5 Leuchtstofflampen wie QT-FIT8, QTP8, QTP5, QTP-DL oder QTP-M stellen den neuesten Stand der Technik in der EVG-Herstellung dar und enthalten somit die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der besten verfügbaren Technik. Einer ihrer wichtigsten Vorteile ist, dass es sich bei allen Geräten um EVG mit Vorheizen handelt. Die Eigenschaften eines hochwertigen EVG können in zwei Worten zusammengefasst werden: Qualität und Zuverlässigkeit. Weitere Informationen finden Sie in der technischen Fibel QUICKTRONIC unter Aus Sicherheitsgründen müssen die Vorschaltgeräte mit Vorheizen für T5 HO, HE und T5 FC Leuchtstofflampen mit einer EoL-Erkennung gemäß der Beschreibung in der relevanten Norm IEC Kapitel 17 Verhalten des Vorschaltgeräts am Ende der Lampenlebensdauer ausgestattet sein. Am Ende der Lampenlebensdauer muss sich das Vorschaltgerät so verhalten, dass bei jeder Spannung zwischen 90 % und 110 % der Bemessungsversorgungsspannung keine Überhitzung der Lampensockel auftritt. Für die Simulation der Effekte am Ende der Lampenlebensdauer beschreibt die Norm IEC drei Prüfungen: a) Prüfung bei asymmetrischen Pulsen b) Prüfung bei asymmetrischer Leistungsumsetzung c) Prüfung bei offener Wendel Jede der drei Prüfungen kann verwendet werden, um elektronische Vorschaltgeräte zu beurteilen. Der Vorschaltgerätehersteller muss angeben, welche der drei Prüfungen verwendet werden soll, um ein bestimmtes Vorschaltgerät zu prüfen, das nach den Vorgaben des speziellen Vorschaltgerätestromkreises gebaut wurde. 74

76 Die von OSRAM für alle seine elektronischen Vorschaltgeräte bevorzugte EoL-Prüfung ist die Prüfung bei asymmetrischer Leistungsumsetzung. Sowohl zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 16 mm HE und HO als auch einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 16 mm FC sind ausschließlich für den Betrieb mit elektronischen Vorschaltgeräten OS- RAM QUICKTRONIC mit Vorheizen ausgelegt. Ihre Parameter wurden in dieser Betriebsart in der relevanten Norm IEC oder EN für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen (Anforderungen an die Arbeitsweise) und IEC oder EN für einseitig gesockelte Leuchtstofflampen (Anforderungen an die Arbeitsweise) genormt. Für den Betrieb mit einem konventionellen magnetischen Vorschaltgerät oder für Instant-Betrieb gibt es keine Normierung der Anforderungen an die Arbeitsweise in der IEC für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE und HO und auch keine in der IEC für einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 FC. Diese Betriebsart wird von OSRAM nicht unterstützt. Produkteigenschaften von OSRAM QUICKTRONIC EVG für T5 HE und HO 16 mm und T5 FC 16 mm Lampen. OSRAM QUICKTRONIC EVG bieten für den Kunden verschiedene Vorteile wie Komfort, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Wechselspannungsbereich 198 V bis zu 264 V für QTi II, QTP5 Gleichspannungsbereich 176 V bis zu 276 V 1) für QTi II, QTP5 Flackerfreie Zündung mit Vorheizen Konstanter Lampenlichtstrom im Wechsel- und Gleichspannungsbereich Dauerlicht ohne Stroboskopeffekte Geräuschloser Betrieb ohne störendes Vorschaltgeräte-Summen Cut-off-Technik, Abschaltung der Dauerheizung der Elektrodenwendel nach erfolgtem Lampenstart Kein Blinken defekter oder EoL-Lampen Automatische Wiedereinschaltung nach Lampenwechsel Hohe Lumenpakete beim T5 HO-System Sehr hohe Lichtausbeute beim T5 HE-System Hohe Lampenlebensdauer durch optimales Vorheizen der Elektrodenwendel und Betrieb mit Cut-off- Technik Niedrige Wartungskosten EoL 2) : Abschaltung der Stromversorgung der Lampe bei Betrieb des EVG mit einer defekten Lampe Einhaltung der relevanten europäischen und internationalen Normen für Sicherheit, Leistung und EMV (elektromagnetische Verträglichkeit) Absicherung gegen kurzzeitige Spannungsimpulse und transiente Überspannungen 1) Spannungen unter 198 V sind nur für vorübergehenden Notbetrieb zulässig, nicht für Dauerbetrieb 2) EoL = End-of-Life-Erkennung gemäß der europäischen Norm EN (und der internationalen Norm IEC ) Weitere Informationen zu T5 16 mm HE und HO sowie T5 16 mm FC finden Sie in der technischen Fibel EVG für T5-Leuchtstofflampen auf unserer Website Die neueste Entwicklung zur Energieeinsparung in Gebäuden, Arbeitsstationen, Treppen und Fluren ist die Kombination einer zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampe mit einer LED-Lichtquelle, gesteuert von einem EVG. QUICKTRONIC Intelligent Dual Power GII kombiniert die Vorteile beider Leuchtmittel, gesteuert durch einen Bewegungsmelder. Die Allgemeinbeleuchtung übernimmt dabei eine T5 HE Lampe, die für das in der Anwendung benötigte Beleuchtungsniveau sorgt. Der Bewegungsmelder schaltet die T5 HE Lampe ab, wenn sich keine Personen im Raum befinden, und schaltet die LED-Lichtquelle ein, sodass ein Beleuchtungsniveau gewährleistet ist, das für Sicherheit sorgt. Sobald jemand den Raum, die Treppe oder den Flur betritt, erkennt der Bewegungssensor die Anwesenheit einer Person und aktiviert den EVG-Eingang für die T5 HE Lampe, sodass ein gutes Ausleuchtungsniveau des Bodenbereichs garantiert ist. 75

77 Elektronische Vorschaltgeräte für Dimmbetrieb Intelligente Systeme und Anlagen zur Gebäudeautomatisierung sind anspruchsvollen modernen Bauten von großer Bedeutung. Überwachung und automatische Regelung des Gebäudes sind wesentliche Faktoren bei der Reduzierung der weltweiten CO 2 -Emissionen in der Atmosphäre. Künstliche Beleuchtung ist von grundlegender Bedeutung für die Visualisierung unserer Umgebung und der Räume, in denen wir leben und arbeiten, wenn kein ausreichendes natürliches Tageslicht verfügbar ist. Beleuchtungsanlagen gehören zu den größten Energieverbrauchern in Gebäuden. Die Qualität der visuellen Umgebung, die Lebensqualität und die Energieeffizienz der Beleuchtung ergeben sich aus der Wahl von Lampe und System sowie der Auswahl der Leuchte. Begriffe wie Tageslichtnutzung, Präsenzerkennung, dynamisches Licht oder wirtschaftliches Licht helfen den Endanwendern heutzutage ganz selbstverständlich, das Ausmaß der realisierbaren Energieeinsparung zu erkennen. Diese Energieersparnis kann auch erreicht werden, indem die Beleuchtung ausgeschaltet wird, wenn keine menschliche Präsenz am Arbeitsplatz, auf Treppen oder in großen Fluren erkannt wird. In Hinblick auf Sicherheitsaspekte ist es außerdem möglich, das Beleuchtungsniveau in einigen Bereichen mittels des Dimm-Niveaus an die zum jeweiligen Zeitpunkten herrschenden Bedürfnisse anzupassen und auf ein absolutes Minimum (3 % bis zu 10 % des Lichtstroms) zu reduzieren, sodass die Sicherheit des Endanwenders gewährleistet ist. Das Dimmen von Leuchtstofflampen mit einem Dimm-EVG kann über ein DALI (Digital Addressable Lighting Interface) oder eine 1 10 V-Schnittstelle (z. B. DMX) erfolgen. Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 16 mm FC sowie zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 26 mm, T5 16 mm FH und HO sind mit Dimm-EVG QUICKTRONIC dimmbar. Weitere Informationen zu Dimm-EVG OSRAM QUICKTRONIC finden Sie in unserer technischen Fibel OSRAM QUICKTRONIC DALI/DIM auf unserer Website 76

78 2 Lampendaten 2.1 Geometrische Daten Die Geometrie zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen T8 und T5 ist in der internationalen Norm IEC oder der europäischen Norm EN standardisiert, einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 FC sind in der internationalen Norm IEC oder der europäischen Norm EN standardisiert. Die geometrischen Daten der Normen IEC oder EN umfassen auch zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen in linearer Form mit G5 und G13 Sockeln. Ihre Werte für die Abmessungen A, B und C sind von einem Basiswert abgeleitet, der mit X bezeichnet wird. G5-Sockel siehe Datenblatt der IEC Sockel G13 siehe Datenblatt der IEC A = Sockelboden bis Sockelboden = Wert l 1 im OSRAM Katalog A max = X B = Sockelboden bis Stiftende des gegenüberliegende Sockels = Wert l 2 im OSRAM Katalog B max = X + 7,1 mm B min = X + 4,7 mm (B max = X + 4,6 mm in einigen Ländern) C = Gesamtlänge der Lampe zwischen den Sockelstiftenden = Wert l 3 im OSRAM Katalog C max = X + (2 x 7,1) = X + 14,2 mm C min = ist nicht festgelegt. Die in den Datenblättern der Lampen angegebenen Abmessungen entsprechen dem oben angegebenen System Hinweis: In einigen Fällen weichen die Abmessungen in nationalen Spezifikationen geringfügig von denen in den Datenblättern ab. Da sich diese Spezifikationen gut bewährt haben, sind keine Änderungen vorgesehen. Die Abmessungen in den Datenblättern stellen Richtwerte dar. 77

79 2.1.1 Geometrische Daten zweiseitig gesockelter T8 Lampen mit linearer Form Leistung (W) Sockel l 1 = A max (mm) l 2 = B (mm) l 3 = C max (mm) 10 G ,9 ±1,2 484, G13 437,4 443,3± 1,2 451, G ,9 ± 1,2 734, ES G13 589,9 595,7 ± 1, G13 589,9 595,7 ± 1, G ,9 ± 1,2 984, G13 894,6 900,5 ± 1,2 908, ES G , ,3 ± 1, , G , ,3 ± 1, , G ,9 ± 1,2 984, G ,8 ± 1, , ES G ,9 ± 1, , G ,9 ± 1, , G , ,7 ± 1, Durchmesser IEC max (mm) Blatt IEC für T8 L 15 W Blatt IEC für T8 L 18 W Blatt IEC für T8 L 30 W Blatt IEC für T8 L 36 W Blatt IEC für T8 L 38 W Blatt IEC für T8 L 58 W Blatt IEC für T8 L 70 W 78

80 2.1.2 Geometrische Daten zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 HE, HE ES, HO und HO ES sowie HO CONSTANT Leistung (W) Sockel l 1 = A max (mm) l 2 = B (mm) l 3 = C max (mm) 14 HE G ,9 ±1,2 563, HE G ,9± 1,2 863, HO G ,9 ±1,2 563, HE ES G ,9 ± 1, , HE G ,9 ± 1, , HE ES G ,9 ± 1, , HE G ,9 ± 1, , HO G ,9± 1,2 863, HO ES G ,9 ± 1, , HO G ,9 ± 1, , HO ES G ,9 ± 1, , HO G ,9 ± 1, , HO ES G ,9 ± 1, , HO G ,9 ± 1, ,2 17 Durchmesser IEC max (mm) Blatt IEC für T5 HE 14 W Blatt IEC für T5 HE 21 W Blatt IEC für T5 HE 28 W Blatt IEC für T5 HE 35 W Blatt IEC für T5 HO 24 W Blatt IEC für T5 HO 39 W Blatt IEC für T5 HO 49 W Blatt IEC für T5 HO 54 W Blatt IEC für T5 HO 80 W 79

81 2.1.3 Geometrische Daten zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 HE SEAMLESS Leistung (W) Sockel A min B min B max C min (mm) D max 14 HE SLS G5 481,2 473,6 476, , HE SLS G5 781,2 773,6 776, , HE SLS G , , , , E max F ± 0,7 G ± 0,1 Gesamtlänge Geometrische Daten zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 HO SEAMLESS Leistung (W) Sockel A min B min B max C min (mm) D max 24 HO SLS G ,9 476,3 466, , HO SLS G ,9 776,3 766, , HO SLS G , , , , E max F ± 1,5 G ± 0,5 Gesamtlänge 80

82 Die Norm IEC oder EN umfasst die geometrischen Daten einseitig gesockelter Leuchtstofflampen in Ringform. Siehe schematisches Datenblatt IEC-04 Lampen in Ringform. Sockel 2GX13 siehe Datenblatt der IEC D = Durchmesser äußerer Glasring = Wert d 1 im OSRAM Katalog d 1 max = maximaler äußerer Lampendurchmesser B = Durchmesser innerer Glasring = Wert d 2 im OSRAM Katalog d 2 max = maximaler innerer Lampendurchmesser D 1 = Kolbendurchmesser = Wert d im OSRAM Katalog d = Kolbendurchmesser Geometrische Daten einseitig gesockelter Leuchtstofflampen in Ringform T5 FC Leistung (W) Sockel d 1 = D (mm) d 2 = B (mm) FC 22 2GX ± ± 5 16 FC 40 2GX ± ± 6 16 FC 55 2GX ± ± 6 16 d 3 = D 1 (mm) Blatt IEC für T5 FC 22 W Blatt IEC für T5 FC 40 W Blatt IEC für T5 FC 55 W 81

83 2.1.6 Geometrische Daten zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 Short G5-Sockel siehe Datenblatt der IEC A = Sockelboden bis Sockelboden = Wert l 1 im OSRAM Katalog A max = X B = Sockelboden bis Stiftende des gegenüberliegende Sockels = Wert l 2 im OSRAM Katalog B max = X + 7,1 mm B min = X + 4,7 mm (B max = X + 4,6 mm in einigen Ländern) C = Gesamtlänge der Lampe zwischen den Stiftenden = Wert l 3 im OSRAM Katalog C max = X + (2 x 7,1) = X + 14,2 mm C min = ist nicht festgelegt. Die in den Datenblättern der Lampen angegebenen Abmessungen entsprechen dem oben angegebenen System. Hinweis: In einigen Fällen weichen die Abmessungen in nationalen Spezifikationen geringfügig von denen in den Datenblättern ab. Da sich diese Spezifikationen gut bewährt haben, sind keine Änderungen vorgesehen. Die Abmessungen in den Datenblättern stellen Richtwerte dar. Leistung (W) Sockel l 1 = A max (mm) l 2 = B (mm) l 3 = C max (mm) 4 G5 135,9 141,8 ±1,2 150, ) G5 212,1 218,0 ± 1,2 226, ) G5 288,3 294,2 ± 1,2 302, G5 516,9 522,8 ± 1,2 531,1 16 1) Auch Lampen T5 EL Short, Emergency Lighting Durchmesser IEC max (mm) Blatt IEC-1020 mit Vorheizen Blatt IEC-1030 mit Vorheizen Blatt IEC-1040 mit Vorheizen Blatt IEC-1060 mit Vorheizen 82

84 2.2 Betriebsweise und elektrische Daten Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Zweiseitig gesockelte lineare Leuchtstofflampen OSRAM T8 sind für magnetischen (KVG) und elektronischen (EVG) Betrieb geeignet. T5 HE und HO Lampen sowie T5 FC Lampen sind ausschließlich für EVG-Betrieb zugelassen. Beim EVG-Betrieb sind der einlampige und zweilampige Betrieb am gebräuchlichsten. Mit einer speziell ausgelegten T5 oder T8 ECG QUICKTRONIC können auch 3 oder 4 Leuchtstofflampen T5 oder T8 niedriger Leistungsstufen betrieben werden. Folgende Tabelle enthält Daten von Referenzlampen: Messbedingungen gemäß IEC oder EN und IEC oder EN 60901: Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät, sofern im relevanten Datenblatt der Lampe nicht anders angegeben Prüfschaltung für HF-Betrieb: siehe Bild A.4 für Lampen mit vorgeheizter Kathode in IEC oder EN und IEC oder EN Betriebsfrequenz: 20 khz 26 khz, siehe IEC oder EN und IEC oder EN60901 Vorschaltgerät: Der nicht induktive Ballastwiderstand muss so eingestellt werden, dass der HF- Lampenstrom dem im relevanten Datenblatt spezifizierten Wert entspricht Zündhilfe: Eine Metallplatte wird zusammen mit einer Lampenkathode mit dem Erdpotential verbunden. Ihre Länge darf nicht unter der der zu prüfenden Lampe liegen, und ihre Breite muss für T5 Lampen mit 16 mm Durchmesser 25 mm betragen und für T8 Lampen mit 26 mm Durchmesser 40 mm. Der Abstand zwischen der Lampenoberfläche und der Zündhilfe muss der Spezifikation im relevanten Datenblatt entsprechen Prüfspannung und Prüfstrom Umgebungstemperatur 25 C (zwischen 20 C und 27 C) für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form und einseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit Ringform Relative Feuchtigkeit von maximal 65 % Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit linearer Form müssen 100 h in waagrechter Brennlage eingebrannt werden, IEC-Schaltzyklus 3 h (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE und HO mit linearer Form werden 100 h in stehender Brennlage mit der Stempelseite in Richtung Boden eingebrannt, IEC-Schaltzyklus 3 h (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 FC in Ringform werden 100 h in waagrechter Brennlage eingebrannt, IEC-Schaltzyklus 3 h (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) Photometrische Eigenschaften: Der erste Messwert des Lichtstroms einer Lampe darf nicht weniger betragen als: - 90 % des Nennwerts für einseitig gesockelte Leuchtstofflampen gemäß IEC oder EN % des Nennwerts für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen gemäß IEC oder EN Die Messungen müssen nach einer ausreichenden Stabilisierungszeit der 100 h eingebrannten Lampe durchgeführt werden. Eine hinreichende Stabilisierung dauert 15 Minuten für T8 Lampen und mindestens 30 Minuten für T% HE und HO Lampen. 83

85 2.2.1 Produktfamilie an zweiseitig gesockelten elektronisch betriebenen T8 Leuchtstofflampen Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form der Produktfamilie T8 mit 26 mm Durchmesser und HF-Betrieb. Photometrische und elektrische Werte in Vorbereitung (iv), Verfahren zur Normierung wurden in der Normierungs-Arbeitsgruppe begonnen. Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff L 10 W 2) L 15 W 2) L 16 W 2) L 18 W 2) L 23 W 2) L 30 W 2) L 36 W 2) L 36 W/ -1 2) L 38 W 2) L 58 W 2) L 70 W 2) L 18 W 2) XT L 36 W 2) XT L 58 W 2) XT L 18 W 2) XXT L 36 W 2) XXT L 58 W 2) XXT L 16 W 2) ES L 32 W 2) ES L 51 W 2) ES ) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Für Lichtfarben: LUMILUX 827, 830, 835, 840 iv = in Vorbereitung Nennlampenstrom ma eff Produktfamilie an zweiseitig gesockelten elektronisch betriebenen T5 Leuchtstofflampen Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form der Produktfamilie T5 HE mit 16 mm Durchmesser und HF-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Nennlampenstrom ma eff HE 14 W ) 14,0 85, HE 21 W ) 20,6 92, HE 28 W ) 27,9 93, HE 35 W ) 35,5 93, HE 13 W ES iv iv iv iv iv HE 19 W ES iv iv iv iv iv HE 25 W ES ) 25,3 96, HE 32 W ES ) 31,6 98, ) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Für Lichtfarben: LUMILUX 827, 830, 835, 840 iv = in Vorbereitung 84

86 Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form der Produktfamilie T5 HO mit 16 mm Durchmesser und HF-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff HO 24 W ) 22,5 77, HO 39 W ) 38,0 81, HO 49 W ) 49,2 87, HO 54 W ) 54,1 82, HO 80 W ) 79,8 77, HO 45 W ES iv 44,4 iv HO 50 W ES iv 48,5 iv HO 73 W ES iv 73,2 iv HO 49 W XT ) 49,2 87, HO 54 W XT ) 54,1 82, HO 80 W XT ) 79,8 77, HO 24 W CONSTANT ) 22,5 84, HO 39 W CONSTANT ) 38,0 89, HO 49 W CONSTANT ) 49,2 90, HO 54 W CONSTANT ) 54,1 89, HO 80 W CONSTANT ) 79,8 85, ) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Für Lichtfarben: LUMILUX 827, 830, 835, 840 iv = in Vorbereitung Nennlampenstrom ma eff Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form der Produktfamilie T5 HE und HO SEAMLESS mit 16 mm Durchmesser und HF-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Nennlampenstrom ma eff HE 14 W SLS ) 13,7 87, HE 21 W SLS ) 20,6 92, HE 28 W SLS ) 28,2 92, HO 24 W SLS ) 22, HO 39 W SLS ) 38,1 82, HO 54 W SLS ) 54,3 81, ) 100 h Messung (Anfangsswert bei 25 C mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Für Lichtfarben: 827, 830, 835, Produktfamilie Einseitig gesockelte elektronisch betriebene Leuchtstofflampen T5 FC Daten für einseitig gesockelte Leuchtstofflampen in Ringform der Produktfamilie T5 FC mit 16 mm Durchmesser und HF-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Nennlampenstrom ma eff FC 22 W ) 22,3 80, FC 40 W ) 39,9 85, FC 55 W ) 55,0 76, ) 100 h Messung (Anfanggswert bei 25 C mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Für Lichtfarben: 827, 830, 835,

87 2.2.4 Produktpalette an zweiseitig gesockelten elektronisch betriebenen Leuchtstofflampen T5 Short Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form der Produktfamilie T5 Kurz BASIC, LUMILUX und LUMILUX de LUXE mit 16 mm Durchmesser und HF-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Nennlampenstrom ma eff L 4 W 2) - 3, L 6 W - 5, L 8 W - 7, L 13 W - 12, ) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C) 2) Nur als BASIC verfügbar Produktpalette an zweiseitig gesockelten elektronisch betriebenen Leuchtstofflampen T5 Kurz, Emergency Lighting T5 EL Short sind Speziallampen für Notstrom-Beleuchtungsanwendungen. Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form Produktpalette T5 Short EL BASIC, LUMILUX, Emergency Lighting mit 16 mm Durchmesser und HF-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Nennlampenstrom ma eff L 6 W - 5, L 8 W - 7, ) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C) Induktiver Betrieb bei Einzelschaltung für die Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 T5 16 mm, HE, HE ES, HE SLS, HO, HO ES, HO CONSTANT, HO XT, HO SLS sind nicht für den Betrieb mit klassischen Vorschaltgeräten (KVG, magnetisches Vorschaltgerät und Starter) freigegeben. Aus Sicherheitsgründen wird diese Art des elektrischen Betriebs von OSRAM nicht unterstützt. Messbedingungen gemäß IEC oder EN 60081: Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät, sofern im relevanten Datenblatt der Lampe nicht anders angegeben. Siehe IEC oder EN Prüfschaltung: siehe Bild A 1 für Lampen mit vorgeheizter Kathode, IEC oder EN Betriebsfrequenz 50 Hz oder 60 Hz, siehe IEC oder EN Als Vorschaltgerät muss ein induktives Vorschaltgerät verwendet werden, sofern im relevanten Datenblatt nicht anders spezifiziert. Es muss die Anforderungen nach IEC oder EN erfüllen. Es wird gemäß dem relevanten Datenblatt eingestuft. Wird eine kapazitive Schaltung spezifiziert, muss zusätzlich auch der Kondensator die Anforderungen nach IEC oder EN erfüllen. Weitere Informationen siehe IEC 60081oder EN A.2.2 Starter: Die Typen der zur Verwendung vorgesehenen Glimmstarter erfüllen die Anforderungen nach IEC oder EN und müssen auf jeden Fall vom Lampenhersteller genehmigt werden Umgebungstemperatur 25 C (zwischen 20 C und 27 C) für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form und einseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit Ringform Relative Feuchtigkeit von maximal 65 % Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit linearer Form müssen 100 h in waagrechter Brennlage eingebrannt werden, IEC-Schaltzyklus 3 h (165 Minuten ein, 15 Minuten aus) 86

88 Photometrische Eigenschaften: Der erste Messwert des Lichtstroms einer Lampe darf nicht weniger betragen als: 92 % des Nennwerts für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen, siehe IEC oder EN Die Messungen müssen nach einer ausreichenden Stabilisierungszeit der 100 h eingebrannten Lampe durchgeführt werden. Eine ausreichende Stabilisierung beträgt 15 Minuten für T8 Lampen. Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form Produktfamilie T8 mit 26 mm Durchmesser und 50-Hz-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Lampenstrom ma Kalibrierungsstrom ma Impedanz L 10 W 2)6) L 15 W 2)6)8) , ,12 L 15 W 4)6)8) , ,12 L 16 W 2)6)8) L 18 W 2)6)7) , ,12 L 18 W 4)6)7) , ,12 L 18 W 5)6)7) , ,12 L 23 W 2)6) L 30 W 2)6)8) ,5 81, ,10 L 30 W 4)6)8) ,5 79, ,10 L 30 W 5)6)8) ,5 79, ,10 L 36 W 2)6)7) , ,10 L 36 W 4)6)7) , ,10 L 36 W 5)6)7) , ,10 L 36 W/ -1 2)6)7) L 38 W 2)6)7) ,5 87, ,10 L 38 W 5)6)7) ,5 77, ,10 L 58 W 2)6)7) , ,10 L 58 W 4)6)7) , ,10 L 58 W 5)6)7) , ,10 L 70 W 2) ,5 89, ,10 L 18 W 2)6)8) XT , ,12 L 18 W 4)6)8) XT , ,12 L 36 W 2)6)7) XT , ,10 L 36 W 4)6)7) XT , ,10 L 58 W 2)6)7) XT , ,10 L 58 W 4)6)7) XT , ,10 L 18 W 2)6)8) XXT , ,12 L 18 W 4)6)8) XXT , ,12 L 36 W 2)6)7) XXT , ,10 L 36 W 4)6)7) XXT , ,10 L 58 W 2)6)7) XXT , ,10 L 58 W 4)6)7) XXT , ,10 L 16 W 2)6)8) ES ,8 70, ,12 L 32 W 2)6)7) ES ,7 81, ,10 L 51 W 2)6)7) ES ,2 83, ,10 1) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Für Lichtfarben: 827, 830, 835, 840 3) Für Lichtfarbe: 850 4) Für Lichtfarbe: 865 5) Für Lichtfarbe: 880 6) Starter ST111 LONGLIFE 7) Starter ST171 SAFETY 8) Starter ST173 SAFETY Ω Leistungsfaktor 87

89 2.2.7 Induktiver Betrieb bei Einzelschaltung für die Palette an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 Short Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form 16 mm T5 Kurz BASIC mit 50-Hz-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Lampenstrom ma Kalibrierungsstrom ma Impedanz L 4 W 2)4) 140 4, ,12 L 6 W 2)4) ,12 L 8 W 2)4) 385 7, ,12 L 8 W 3)4) 330 7, ,12 L 13 W 2)4) ,12 L 13 W 3)4) ,12 1) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Lichtfarbe: 640 3) Lichtfarbe: 765 4) Starter ST111 LONGLIFE Ω Leistungsfaktor Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form 16 mm T5 Kurz LUMILUX, 50-Hz- Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Lampenstrom ma Kalibrierungsstrom ma Impedanz L 6 W 3)5) ,12 L 8 W 2)3)4)5) 430 7, ,12 L 13 W 2)3)4)5) ,12 1) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Lichtfarbe: 827 3) Lichtfarbe: 830 4) Lichtfarbe: 840 5) Starter ST111 LONGLIFE Ω Leistungsfaktor Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form 16 mm T5 Kurz LUMILUX de LUXE, 50- Hz-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Lampenstrom ma Kalibrierungsstrom ma L 6 W 2) ,12 L 8 W 2)3)4) 380 7, ,12 L 13 W 2)3)4) ,12 1) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Lichtfarbe: 930 3) Lichtfarbe: 954 4) Starter ST111 LONGLIFE Ω Leistungsfaktor Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form 16 mm T5 EL Kurz BASIC, 50-Hz-Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Lampenstrom ma Kalibrierungsstrom ma Impedanz Impedanz L 6 W 2) ,12 L 8 W 2)3) 385 7, ,12 1) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Lichtfarbe: 640 3) Starter ST111 LONGLIFE Ω Leistungsfaktor 88

90 Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form 16 mm T5 EL Short LUMILUX, 50-Hz- Betrieb: Lampenbezeichnung Nennlichtstrom 1) lm Nennlampenleistung W Lichtausbeute lm/w Nennlampenspannung V eff Lampenstrom ma Kalibrierungsstrom ma Impedanz L 6 W 2) ,12 L 8 W 2)3) 450 7, ,12 1) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Lichtfarbe: 840 3) Starter ST111 LONGLIFE Ω Leistungsfaktor Induktiver Betrieb bei Reihenschaltung für die Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 T5, HE, HE ES, HE SLS, HO, HO ES, HO CONSTANT, HO XT, HO SLS sind nicht für den Betrieb mit klassischen Vorschaltgeräten (KVG, magnetisches Vorschaltgerät und Starter) freigegeben. Aus Sicherheitsgründen wird diese Art des elektrischen Betriebs von OSRAM nicht unterstützt. Die Reihenschaltung (Doppelreihenlampen) ist nur bei bestimmten Lampentypen möglich, deren Lampenspannung einen bestimmten Wert nicht überschreitet. Der Betrieb zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen 26 mm T8 wird über ein induktives Vorschaltgerät stabilisiert, wobei die Lampenspannung halb so hoch ist wie die Netzspannung. Kurze Leuchtstofflampen mit einer Länge von bis zu 600 mm oder 2 Fuß und einer Lampenleistung von 18 W verfügen über eine Lampenspannung von 60 V. In diesem Fall können theoretisch 2 Leuchtstofflampen mit einer Leistung von 18 W in einer Doppelreihenschaltung in Kombination mit einem 36/40 W Vorschaltgerät (230 V AC 50 Hz) mit einer Netzversorgungsspannung von 230 V AC 50 Hz betrieben werden, wenn diese Kombination vom Hersteller des Vorschaltgeräts freigegeben ist. Die Tabelle unten gibt eine Übersicht darüber, welche Lampenleistung für den Betrieb in einer Reihenschaltung geeignet ist. Messbedingungen: 230 V / 50 Hz Versorgungsspannung Betrieb am Referenzgerät Umgebungstemperatur 25 C Relative Feuchtigkeit von maximal 65 % Lampen 100 Stunden eingebrannt Waagrechte Brennlage Lampenbezeichnung Vorschaltgerät KVG 2) 2 x L 15 W 30 W 2 x L 18 W 36/40 W Starter OSRAM ST151 oder ST172 ST151 oder ST172 1) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Sofern vom Vorschaltgeräte-Hersteller freigegeben Lampenspannung 1) V Lampenstrom 1) ma Kalibrierungsstrom ma Impedanz Ω 89

91 2.2.9 Inductive operation series circuit for double capped fluorescent lamps 16 mm T5 Kurz range Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form 16 mm T5 Kurz BASIC, LUMILUX und LUMILUX de LUXE, 50-Hz-Betrieb: Lampenbezeichnung Vorschaltgerät KVG 2) Starter OSRAM Lampenspannung 1) V Lampenstrom 1) ma Kalibrierungsstrom ma 2 x L 4 W 8 W ST x L 6 W 8 W ST x L 8 W 13 W ST ) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Sofern vom Vorschaltgeräte-Hersteller freigegeben Impedanz Ω Daten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form 16 mm T5 EL Kurz BASIC LUMILUX, Emergency Lighting, 50-Hz-Betrieb: Lampenbezeichnung Vorschaltgerät KVG 2) Starter OSRAM Lampenspannung 1) V Lampenstrom 2) ma Kalibrierungsstrom ma 2 x L 6 W 8 W ST x L 8 W 13 W ST ) 100 h Messung (Anfangswert bei 25 C mit Referenz-Vorschaltgerät) 2) Sofern vom Vorschaltgeräte-Hersteller freigegeben Impedanz Ω Induktiver Betrieb bei Duoschaltung für die Produktfamilie an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 T5, HE, HE ES, HE SLS, HO, HO ES, HO CONSTANT, HO XT, HO SLS sind nicht für den Betrieb mit klassischen Vorschaltgeräten (KVG, magnetisches Vorschaltgerät und Starter) freigegeben. Aus Sicherheitsgründen wird diese Art des elektrischen Betriebs von OSRAM nicht unterstützt. Im zweilampigen induktiven Betrieb ist bei bestimmten Lampen auch die Duoschaltung möglich, bei der eines der beiden KVG mit einem Reihenkondensator kombiniert ist. Kondensatordaten siehe und elektrische Schaltung siehe Bild 45. Schaltbild verfügbar unter: 90

92 2.3 Lichttechnische Daten Lichtfarben Die Lichtfarbe einer Lichtquelle kann durch die Farbwertanteile x und y in der Normfarbtafel dargestellt werden (CIE 15-2 / CIE-1931, siehe Bild 20). Für jeden Lampentyp werden für eine gegebene Lichtfarbe Zielwerte x und y für die Farbwertanteile festgelegt, beispielsweise für die Lichtfarbe 840 von Leuchtstofflampen x/y 0,380/0,380). 11) Weitere Informationen siehe CIE 13.3 Bild 20: Normfarbtafel CIE 1931 Um Abweichungen von diesen Zielkoordinaten zu bestimmen, wurden genaue Untersuchungen zur menschlichen Farbwahrnehmung durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse wurden elliptische Flächen der Standardabweichung des Farbabgleichs (SDCM = Schwellenwert) definiert, die den in einer Versuchsanordnung gerade noch sichtbaren Unterschied in der Lichtfarbe darstellt. Diese minimalen sichtbaren Farbartunterschiede werden in der sogenannten MacAdam-Ellipse dargestellt, die auch als SDCM-Ellipse bezeichnet wird (siehe Bild 21). Die MacAdam-Ellipse wurde entwickelt, weil die Wahrnehmung der Farbunterschiede von den Farborten abhängt und in x- und y-richtung verschieden ist. Der Abstand von der Mitte bis zum Rand entspricht dem kleinsten durch das Auge wahrnehmbaren Farbunterschied zwischen zwei Farben. Dies ist auch die Definition von Farbtoleranz und Farbstreuung. Die Zielfarborte für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen sind in der internationalen Norm IEC oder der europäischen Norm EN festgelegt. 91

93 In der zugehörigen Lampennormierung wird häufig die maximale Abweichung der Farbart von der Zielfarbart genannt. Sie ist auf eine maximal zulässige Standardabweichung von 5 SDCM (Standardabweichung des Farbabgleichs) festgesetzt. Farbabweichung ist ein häufiges Thema bei den Beschwerden unserer Kunden, besonders bei indirekter Beleuchtung in Räumen, Büros und Fluren. In Hotels treten Farbabweichungen meist an der Zimmerdecke auf, wenn die Beleuchtung in einer Wölbung oder eine Betonvoute installiert ist. Unser Auge als unser bestes Sinnesorgan erkennt kleine Unterschiede in der Lichtfarbe zwischen verschiedenen Lampen als Unterschied in der Farbtemperatur. Meist liegt der Unterschied nicht in der Farbtemperatur, sondern rührt von der Leuchtdichte oder der Helligkeit her. In solchen Fällen wird empfohlen, die Anlage auf die wirkliche Ursache des Problems hin zu überprüfen: Wurden mehrere Lampenleistungen gemischt oder gibt es nur eine einzige? Stammen alle Lampen aus einer Fertigungsreihe oder wurde gemischt? Weisen alle Lampen die gleiche Betriebszeit auf? Sind alle installierten Leuchten identisch? Sind alle EVG bzw. KVG identisch? Keine Mischung von dimmbar und nicht dimmbar Speziell bei T5 Leuchtstofflampen sollte geprüft werden, ob die Kühlstellen (Stempelseite der Lampe) eine ähnliche Temperatur aufweisen (Stempelstellen gegenüberliegend). Sind alle Lampen mit dem gleichen Abstand zur Kühlstelle oder Kaltfuß angebracht? In der Umgebung der Lampe darf es keine Zugluft und keine Klimaanlage geben, die einen Luftstrom erzeugt, der kalte Luft auf die Lampe bläst oder in der Wölbung um die Lampe herum zirkulieren lässt. Berühren spannungsführende Teile der Lampe das Lampenglas? Sind alle Reflektoren aus dem gleichen Material, gibt es Unterschiede durch Reflexions- oder Irisierungseffekte? Farbe T c x y F ,313 0,337 F ,346 0,359 F ,380 0,380 F ,409 0,394 F ,440 0,403 F ,463 0,420 0,390 0,385 0,380 0,375 0,370 Bild 21: Korrelierte Farbtemperatur, Farbart, Farbstreuung und MacAdam-Ellipsen 92 5-step MacAdam Ellipse 0,365 0,365 0,370 0,375 0,380 0,385 0,390

94 Die nachstehenden Tabellen mit Farbarten gelten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit linearer Form bei 25 C Umgebungstemperatur. Farbart für LUMILUX Lichtfarben bei 25 C 1) Umgebungstemperatur: Lichtfarbe/ Farbart x 0,463 0,440 0,409 0,380 0,313 0,294 y 0,420 0,403 0,394 0,380 0,337 0,309 Farbart für LUMILUX DE LUXE Lichtfarben bei 25 C 1) Umgebungstemperatur: Lichtfarbe/ Farbart Biolux x 0,436 0,386 0,335 0, y 0,399 0,374 0,350 0, Farbart für spezielle Lichtfarben bei 25 C 1) Umgebungstemperatur: Lichtfarbe/ Farbart 62 Chip control LUMILUX 60 Rot 66 Grün 67 Blau 76 Natura 77 Fluora x 0,555 0,561 0,314 0,154 0,379 0,338 y 0,443 0,332 0,541 0,072 0,314 0,243 1) Änderungen bzw. Schwankungen für andere Lampentypen und Umgebungstemperaturen sind möglich (z. B. zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 HE oder HO und einseitig gesockelte Leuchtstofflampen in Ringform T5 FC) Die korrelierte Farbtemperatur wird in Einheiten von Kelvin [K] ausgedrückt, was sich aus dem Strahlungsspektrum eines idealen Schwarzen Körpers nach Planck herleitet (siehe Bild 22: CIE-Farbtafel, inklusive der Planckschen und Juddschen Geraden). 93

95 Bild 22: CIE-Farbtafel, inklusive der Planckschen und Juddschen Geraden In Bild 22 sind ebenfalls die Juddschen Geraden dargestellt. Weicht die Farbart einer Lichtquelle von der Planck-Kurve ab, zeigen sie die dem am ehesten entsprechende Farbtemperatur in Hinblick auf das menschliche Auge. Grundlagen des Farbwiedergabeindex / CRI: Der Farbwiedergabeindex CRI wird von einem Vergleich von Testfarben mit den Farbwiedergabeeigenschaften einer Bezugslichtquelle abgeleitet (beschrieben in DIN 6169). Ein R a --Wert von 100 bedeutet eine perfekte Wiedergabe aller Testfarben. Der üblicherweise verwendete CRI basiert auf 8 Referenzfarben und wird R a 8 genannt. Siehe Bild 23. Je niedriger dieser Wert ist, desto ungenauer ist die Wiedergabe der Farben. Der R a 8-Wert ist auch in der Bezeichnung der Lichtfarbe verschlüsselt: Die erste Ziffer gibt den R a 8 an (Lichtfarbe 954 entspricht einem R a > 90, was ein sehr guter Wert ist). 94

96 Bild 23: R a 8-Referenzfarben CIE 13.3 Außerdem wurde ein erweiterter CRI Ra14 festgelegt, bei dessen Berechnung mehrere zusätzliche Farben (4 gesättigte Farben, Rosa und Blattgrün) ebenfalls berücksichtigt werden. Siehe Bild 24. Bild 24: Testfarben, gesättigte und weitere Farben, Quelle CIE

97 Die Lichtfarben werden in Gruppen unterteilt, von denen jede einen speziellen Bereich der Farbtemperatur (in Kelvin) abdeckt: Lichtfarbe Skywhite Daylight Cool White Warm White Farbtemperatur K > K K < K Zum besseren Verständnis der OSRAM Lichtfarben siehe Tabelle unten, inklusive Untergruppen: Lichtfarbe Skywhite Cool Daylight Daylight Cool White Weiß Warm White INTERNA Farbtemperatur K K > K K K < K K Es gibt verschiedene Bereiche für den Ra -Wert, bekannt als Farbwiedergabestufen: Ra-Wert Gruppe (gemäß EN ) Charakteristik A Sehr gut B Gut A Befriedigend B Befriedigend Ausreichend Unbefriedigend Bild 25: Farbwiedergabegruppe gemäß EN Die Bedeutung der OSRAM Lampenverschlüsselung: Die erste Ziffer im internationalen Farbschlüssel steht für die Farbwiedergabe: 9 = Farbwiedergabe R a 90 bis = Farbwiedergabe R a 80 bis 89 7 = Farbwiedergabe R a 70 bis 79 6 = Farbwiedergabe R a 60 bis 69 Die folgenden Ziffern geben Lichtfarbe bzw. Farbtemperatur an: 27 = K 30 = K 35 = K 40 = K 54 = K 65 = K 80 = K 96

98 Hinweis: Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Der Farbeindruck einer Körperfarbe ist daher immer von der Farbtemperatur der beleuchtenden Lampe und deren Farbwiedergabe abhängig. Beispiel: Blaue Töne erscheinen immer heller, wenn sie mit einer tageslichtweißen Lampe beleuchtet werden, als bei einer Lampe mit warmweißer Lichtfarbe; auch wenn beide einen Ra-Wert von 100 aufweisen. Zweiseitig gesockelte OSRAM Leuchtstofflampen sind erhältlich in LUMILUX, LUMILUX DE LUXE Lichtfarben sowie speziellen Lichtfarben. Die wirtschaftlichste Beleuchtung wird mit LUMILUX erreicht. Diese Lichtfarben haben die Farbwiedergabestufe 1B. Damit sind sie für die meisten Anwendungen (wie Bürobeleuchtung, Verkaufsräume, Hotel- und Restaurantbeleuchtung, Wohnräume und Außenbeleuchtung) sehr gut geeignet. Für besondere Anforderungen der Farbwiedergabe (z. B. Kunstgalerien, Museen, Labors und im graphischen Gewerbe) werden die Lampen auch in LUMILUX DE LUXE Lichtfarben oder COLOR PROOF angeboten. Diese bieten die beste Farbwiedergabe: Stufe 1A. Wegen des geringeren Lichtstroms gegenüber LUMILUX müssen jedoch mehr Lampen eingeplant werden, um das gleiche Beleuchtungsniveau zu erreichen. Letztendlich hängt die Wahl der Lichtfarbe von der konkreten Sehaufgabe, vom räumlichen Ambiente und vom persönlichen Geschmack ab Farbspezifikationen Lichtfarbe Bezeichnung Farbtemperatur K Farbwiedergabe- Gruppe EN Farbwiedergabeindex CRI Ra 965 2) LUMILUX DE LUXE Cool Daylight A 90 LUMILUX De LUXE 950 LUMILUX DE LUXE Daylight A 90 LUMILUX DE LUXE 940 Cool White A LUMILUX DE LUXE Warm White A 90 LUMILUX 880 LUMILUX Skywhite B LUMILUX Daylight B LUMILUX Cool White B LUMILUX Warm White B LUMILUX INTERNA B 80 Spezielle Lichtfarben 1) 60 Rot Chip control Grün Blau Natura Fluora ) Lampen, deren Farborte nicht in der Nähe der Vergleichsstrahler liegen (Juddsche Geraden; siehe CIE Berechnungsverfahren) kann nach Definition keine Farbtemperatur und damit auch kein Farbwiedergabeindex zugeordnet werden 2) BIOLUX 97

99 2.3.3 Einflüsse auf Farbkonsistenz Es gibt eine Reihe von Einflüssen auf die Farbkonsistenz und den Lichtfarbeneindruck von einseitig und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen, die berücksichtigt werden müssen. Irisieren Irisieren ist eine Eigenschaft von Reflektoren, die in Zusammenhang mit Dreibanden-Leuchtstoffen einen Regenbogeneffekt hervorruft. Da alle OSRAM Lampen Dreibanden-Leuchtstoff enthalten, können Farbeinflüsse der Reflektoren fälschlicherweise den Lampen als unterschiedliche Lichtfarben zugeschrieben werden. Umgebungstemperatur Die Lichtfarbe von Leuchtstofflampen ändert sich mit Änderungen in der Umgebungstemperatur geringfügig wegen der Abhängigkeit der sichtbaren Emissionslinien des angeregten Hg von Druck und Temperatur. Dies fällt in Anwendungen auf, wo z. B. offene Deckenleuchten dicht an Auslässen der Klimaanlage installiert sind. In solchen Fällen kann die Lichtfarbe geringfügig anders sein als die der weiter entfernten Lampen. Dieser Einfluss kann durch koordinierte Planung von Klimaanlage und Beleuchtungssystem reduziert werden. Fertigungstoleranzen Es können minimale Farbunterschiede bei Lampen verschiedener Hersteller auftreten. Wo die Farbkonsistenz besonders kritisch ist, sollten Gruppenwechsel mit Lampen eines Herstellers vorgenommen werden. Dort, wo einzelne Lampen ersetzt werden, können Lichtfarbenunterschiede auftreten. Das beste Ergebnis wird mit Lampen aus der gleichen Fertigungsreihe erreicht. Dimmen Beim Dimmen von Leuchtstofflampen ergibt sich ein geringfügiger Unterschied in der Farbtemperatur. Die Farbtemperatur einer vollständig gedimmten OSRAM T5 HO 54 W Leuchtstofflampe ist beispielsweise um etwa 150 K niedriger als bei einer ungedimmten Lampe. Visuell erscheint der Farbunterschied größer wegen des erheblichen Leuchtdichteunterschieds. Bei sprunghafter Änderung der Dimmstellung können vorübergehend auch größere Unterschiede auftreten. Alterung Im Laufe der Lampenlebensdauer treten im Allgemeinen nur geringfügige Veränderungen der Farbtemperatur oder Farbverschiebungen auf. Durch den Lichtstromrückgang bei einer älteren Lampe (siehe 2.4) und den daraus resultierenden Leuchtdichteunterschied zu einer neuen Lampe kann jedoch der visuelle Eindruck einer Farbtemperaturveränderung entstehen. 98

100 2.3.4 Spektralverteilungen Die relative spektrale Strahlungsverteilung wird hauptsächlich durch die Lichtfarbe bestimmt, während der Einfluss der verschiedenen Typen und Leistungsstufen auf diesen Kurvenverlauf zu vernachlässigen ist. Die nachstehend dargestellten Spektralverteilungen sind daher typisch für alle OSRAM LUMILUX Lampen der jeweiligen Lichtfarbe (Relativwerte). Die spektralen Bestrahlungsstärkeverteilungen beziehen sich auf eine Beleuchtungsstärke von 1000 lx. Dies hat den Vorteil, dass die Absolutwerte einer beliebigen Beleuchtungsstärke durch folgende einfache Quotientenbildung bestimmt werden können. Beleuchtungsstärke E (gemessen) x Wert y-achse / 1000 lx: Die spektralen Intensitäten sind in Wellenlängenbereichen von 5 Nanometer zusammengefasst. Das bedeutet, es werden unabhängig zur aktuellen Verteilung, die über 5nm integrierten Werte angegeben. Dies entspricht dem Standard, der für alle Berechnungen von Folgeergebnissen zugrunde gelegt wird (wie z.b. Farbe und Farbwiedergabe). Die Spektralverteilung (siehe Bild 26) von OSRAM DULUX LUMILUX und LUMILUX DE LUXE Lampen sind der aktuellen Ausgabe des OSRAM Lichtprogramms zu entnehmen. Bild 26: Beispiel einer Spektralverteilung für die Lichtfarbe 60 Rot Spektralverteilung für alle LUMILUX Farben siehe Anhang 2. Spektralverteilung für alle LUMILUX DE LUXE Farben siehe Anhang 3. Spektralverteilung für alle speziellen Lichtfarben siehe Anhang 4. 99

101 2.3.5 Strahlungsanteile im ultravioletten Bereich Ultraviolette Strahlung kann sowohl erwünschte (z.b. Bräunung) als auch unerwünschte (z.b. Sonnenbrand) Wirkungen für den Menschen haben. Die Stärke dieser Wirkung ist abhängig von der Bestrahlungsstärke und der Dauer der Bestrahlung. Bei Lampen, die in der Allgemeinbeleuchtung eingesetzt werden, ist vom Lampen- und Leuchtenhersteller dafür Sorge zu tragen, dass auch unter hohen Beleuchtungsstärken innerhalb eines Tages keine schädlichen Wirkungen auftreten können. Alle einseitig und zweiseitig gesockelten OSRAM Leuchtstofflampen entsprechen den Sicherheitsvorschriften für UV- und Blaukomponenten nach den Richtlinien der IEC Sicherheitsnorm (Photobiologische Sicherheit von Lampen und Lampensystemen). Die Spektralstrahlungswerte finden Sie im Datenblatt für Spektralstrahlungswerte der jeweiligen Lichtfarbe in Anhang 2 oder auf unserer Website Bei längerem Einwirken können an nicht lichtbeständigen Materialien Farbveränderungen auftreten (z.b. Ausbleichung). Bei OSRAM DULUX Lampen wird dieser Effekt hauptsächlich von der UV-A Strahlung verursacht. Bei Belichtung empfindlicher Materialien sollten daher Lampen mit geringen UV-A-Anteilen oder niedrigen Beleuchtungsstärken (lx) in der Anwendung eingesetzt werden Strahlungsanteile im Infraroten Kompakt-Leuchtstofflampen emittieren Strahlung in einem Wellenlängenbereich, der auch für Infrarotübertragung benutzt wird. Da die IR-Empfänger, die z.b. bei Fernsehern, kabellosen Kopfhörern und Lautsprecher eingesetzt werden, häufig nicht selektiv genug sind, kann es insbesondere bei EVG-Betrieb zu Störung der IR-Anlage kommen, wenn Licht bzw. optische Strahlung aus der Beleuchtungsanlage in den Empfänger gelangt. Das von der Leuchtstofflampe ausgesandte Licht ist im Wesentlichen mit der doppelten Betriebsfrequenz (bei EVG-Betrieb 50 bis 250 khz, bei KVG-Betrieb 100 oder 120 Hz) moduliert. Zu Störungen kann es kommen, wenn das Nutzsignal ebenfalls in diesem Frequenzbereich arbeitet. Tonübertragung Für weitere Informationen zu diesem Thema konsultieren Sie bitte die technischen Fibeln OSRAM QUICKTRONIC oder besuchen Sie unsere Website IR-Fernsteuerung Störungsfreier Betrieb ist möglich mit Anlagen, die mit genügend hoher Trägerfrequenz arbeiten (400 bis 1500 khz). Beim Auftreten von Störungen in Anlagen bzw. Geräten, die mit einer niedrigeren Trägerfrequenz arbeiten, wird empfohlen, den IR-Empfänger des Gerätes so weit wie möglich aus dem Strahlungsbereich der Lampe zu bringen bzw. gegen direkte Lichteinstrahlung abzuschatten. Für weitere Informationen zu diesem Thema konsultieren Sie bitte die technischen Fibeln OSRAM QUICKTRONIC oder besuchen Sie Elektronische Warensicherungssysteme (Diebstahlsicherung) Heutzutage wird Ware (wie CDs, oder Kleidung) in vielen Geschäften mit einem elektronischen Sicherungssystem gegen Diebstahl geschützt. Diese Systeme funktionieren normalerweise über Resonanz im khz Frequenzbereich. Bei Betriebsfrequenzen zwischen 30 khz und 150 khz kann es zu Störungen kommen. Solche Störungen können vermieden werden, indem der Abstand zwischen den Leuchten und der Sende- und Empfangsanlage vergrößert wird. Für weitere Informationen zu diesem Thema konsultieren Sie bitte die technischen Fibeln OSRAM QUICKTRONIC oder besuchen Sie 100

102 2.3.7 Lichtstärkeverteilungskurven Die Lichtstärkeverteilungen von einseitig und zweiseitig gesockelten OSRAM Leuchtstofflampen sind abhängig von der Schnittebene, in der gemessen wurde. Zur Beurteilung von Projektierungen ist es daher nicht ausreichend, nur den Mittelwert aus allen Schnittebenen zu betrachten. Zur Kennzeichnung sind Lichtstärkeverteilungen in drei ausgewählten Ebenen ausreichend Leuchtdichte einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Mittlere Leuchtdichte 1) cd/cm² L 10 W iv L 15 W 1,0 L 16 W 0,8 L 16 W ES iv L 18 W 2)3)4) 1,0 L 23 W iv L 30 W 1,2 L 32 W ES iv L 36 W 2)3)4) 1,2 L 36 W-1 1,3 L 38 W iv L 51 W ES iv L 58 W 2)3)4) 1,5 HE 14 W 1,7 HE 21 W 1,7 HE 25 W ES 1,7 HE 28 W 1,7 HE 32 W ES 1,7 HE 35 W 1,7 HO 24 W 2) 2,5 HO 39 W 2) 2,8 HO 45 W ES 2,3 HO 49 W 2)3) 2,3 HO 50 W ES 2,9 HO 54 W 2)3) 2,9 HO 73 W ES 3,2 HO 80 W 2)3) 3,2 HE 14 W SLS HE 21 W SLS HE 28 W SLS HO 24 W SLS HO 39 W SLS HO 54 W SLS iv iv iv iv iv iv FC 22 W 1,7 FC 40 W 2,1 FC 55 W 2,6 1) Für Lichtfarben 827, 830, 840, bei Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät und maximalem Lichtstrom 2) Gilt auch für CONSTANT Lampen 3) Gilt auch für XT 4) Gilt auch für XXT Lampen 101

103 Mittlere Leuchtdichte 640 cd/cm² Weitere Lichtfarben cd/m² 827/830/840 cd/cm² L 4 W 1) 0,85 L 6 W 1)5) 0,95 0,95 L 6 W 3)5) iv iv L 6 W 4) iv L 8 W 1)5) 0,9 0,90 L 8 W 2) iv L 8 W 3)5) 0,9 0,90 L 8 W 4) iv L 13 W 1) 0,8 L 13 W 2) iv L 13 W 3) 0,8 L 13 W 4) iv 1) Für Lichtfarbe 640, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 2) Für Lichtfarbe 765, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 3) Für Lichtfarben 827, 830, 840, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 4) Für Lichtfarben 930, 954, Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 5) Auch für die Ausführungen Emergency Lighting, EL. Nur in Lichtfarbe EL cd/cm² 102

104 2.4 Lampenlebensdauer und Lichtstromrückgang Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Definitionen Es gibt mehrere Definitionen 4) siehe relevante Norm IEC oder EN zur Lampenlebensdauer, die je nach Lampentyp, Lampenhersteller und geographischer Region angewendet werden. Die wichtigsten Definitionen für einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen sind nachfolgend aufgeführt. Die Lampenlebensdauer ist die Zeitdauer, während der eine Lampe betrieben werden kann, bis sie unbrauchbar wird (elektrischer Ausfall, zu wenig Licht). Die mittlere Lebensdauer (B50) ist der Mittelwert der Lebensdauer einzelner Lampen, die unter genormten Bedingungen betrieben werden (50 % Ausfall). Das heißt, der Zeitpunkt, bei dem im genormten 3h- Schaltzyklus (165 Min. ein/15 Min. aus; gemäß IEC und IEC 60901) 50 % der Lampen ausgefallen sind. Siehe Bild 27, Bild 28, Bild 29 und Bild 30. Die B10-Lampenlebensdauer (B10) ist der Wert der Lebensdauer einzelner Lampen, die unter genormten Bedingungen betrieben werden (10 % Ausfall). Das heißt, der Zeitpunkt, bei dem im genormten 3h- Schaltzyklus (165 Min. ein/15 Min. aus; gemäß IEC und IEC 60901) 10 % der Lampen ausgefallen sind. Siehe Bild 27, Bild 28, Bild 29 und Bild 30. Die Nutzungslebensdauer ist die mathematische Lebensdauer (Maintenance multipliziert mit dem Prozentsatz ausgefallener Lampen, z. B. B10) für Lampen in einer Anlage, nachdem der installierte Lichtstrom (100 h Wert) um 20 % gesunken ist (Abfall des Lichtstroms und ausgefallene Lampen) bei Innenbeleuchtung. Siehe Bild 27, Bild 28, Bild 29 und Bild 30. Weitere Informationen finden Sie unter Als Maintenance wird der Restlichtstrom nach einer angegebenen Lampenbetriebszeit bezeichnet. Auf Grund chemischer Veränderungen im Leuchtstoff geht der Lichtstrom einer Leuchtstofflampe bis zum Lebensdauerende zurück. Je nachdem, ob einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit magnetischem Vorschaltgerät und Starter oder mit einem elektronischen Vorschaltgerät betrieben werden, unterscheiden sich die Werte für ihre Lebensdauer. Hinweis: Nach jedem Lampenaustausch in mit magnetischen Vorschaltgeräten ausgestatteten Leuchten muss der Starter zusammen mit der Lampe ersetzt werden, um eine Verkürzung der Lampenlebensdauer zu vermeiden (zu niedrige Zündspannung, zu langes Vorheizen der Elektrodenwendel). Ausnahme: Starter ST171 SAFETY, ST172 SAFETY, ST173 SAFETY bei Betrieb im3 h IEC-Schaltzyklus. Ersatz des Starters beim vierten Lampenaustausch. 103

105 Bild 27: Schaubild Maintenance, Mortalität, installierter Lichtstrom, zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX mit KVG-Betrieb, gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG Bild 28: Schaubild Maintenance, Mortalität, installierter Lichtstrom, zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 LUMILUX mit EVG-Betrieb und Vorheizung, gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG 104

106 Bild 29: Schaubild Maintenance, Mortalität, installierter Lichtstrom, zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE LUMILUX und T5 HO LUMILUX mit EVG-Betrieb und Vorheizung, gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG Bild 30: Schaubild Maintenance, Mortalität, installierter Lichtstrom, einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC mit EVG-Betrieb und Vorheizung, gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 zur Durchführung der Richtlinie 2005/32/EG 105

107 Lebensdauer und Zuverlässigkeit von EVG Die Ausfallquote elektronischer Bauelemente hängt neben der Bauteilespezifikation und -qualität ganz wesentlich von der Betriebstemperatur ab. Die elektronischen Betriebsgeräte von OSRAM sind so ausgelegt, dass bei maximal zulässiger Betriebstemperatur des Geräts (t c max.) eine Ausfallquote von weniger als 0,2 % je Betriebsstunden zu erwarten ist. Dies entspricht einer EVG-Lebensdauer von h bei einem Prozentsatz ausgefallener Geräte von 10 %. In der Praxis kann bei einer Temperatur, die um 10 C unter der maximal zulässigen Temperatur (t c ) liegt, von einer Verdoppelung der EVG-Lebensdauer ausgegangen werden. Siehe Bild 31. Bei t c max., dessen Wert am Messort auf dem EVG-Gehäuse aufgedruckt ist, beträgt die Lebensdauer h mit einer Ausfallquote < 10 % für: QTi DALI Dim T5, QTi DALI DIM T8, QTi Dim T8, HF DIM QTi GII, QTP 5, QTP-FC QTP8, QT-FIT8. Bild 31: Einfluss der maximalen t c -Temperatur des EVG auf Ausfallquote und Betriebsstunden Wird die maximale t c -Temperatur am Gehäuse des EVG um 10 C überschritten, steigt die Ausfallquote erheblich. Siehe Bild Maintenance bei einseitig gesockelten ringförmigen und zweiseitig gesockelten linearen OSRAM Leuchtstofflampen Betriebsdauer h h h h 0,95 0,92 0,90 - Bild 32: Maintenance bei zweiseitig gesockelten linearen T8 LUMILUX Leuchtstofflampen mit KVG-Betrieb gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 und Verordnung (EU) 347/2010 Betriebsdauer h h h h 0,96 0,92 0,91 0,90 Bild 33: Maintenance bei zweiseitig gesockelten linearen T8 LUMILUX Leuchtstofflampen mit EVG-Betrieb und Vorheizung gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 und Verordnung (EU) 347/2010 Betriebsdauer h h h h 0,95 0,92 0,90 0,90 Bild 34: Maintenance bei zweiseitig gesockelten linearen T5 HE und HO LUMILUX Leuchtstofflampen mit EVG-Betrieb und Vorheizung gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 und Verordnung (EU) 347/

108 Betriebsdauer h h h h 0,85 0,83 0,80 0,75 Bild 35: Maintenance bei einseitig gesockelten ringförmigen T5 FC LUMILUX Leuchtstofflampen mit EVG-Betrieb und Vorheizung gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 und Verordnung (EU) 347/2010 Weitere Informationen zu Maintenance-Daten finden Sie unter Mortalitätstabellen für einseitig gesockelte ringförmige und zweiseitig gesockelte lineare OSRAM Leuchtstofflampen Betriebsdauer h h h h 0,99 0,97 0,90 - Bild 36: Mortalität bei zweiseitig gesockelten linearen T8 LUMILUX Leuchtstofflampen mit KVG-Betrieb gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 und Verordnung (EU) 347/2010 Betriebsdauer h h h h 0,99 0,97 0,92 0,90 Bild 37: Mortalität bei zweiseitig gesockelten linearen T8 LUMILUX Leuchtstofflampen mit EVG-Betrieb und Vorheizung gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 und Verordnung (EU) 347/2010 Betriebsdauer h h h h 0,99 0,97 0,92 0,90 Bild 38: Mortalität bei zweiseitig gesockelten linearen T5 HE LUMILUX Leuchtstofflampen mit EVG-Betrieb und Vorheizung gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 und Verordnung (EU) 347/2010 Betriebsdauer h h h h 0,99 0,97 0,92 0,90 Bild 39: Mortalität bei zweiseitig gesockelten linearen T5 HO LUMILUX Leuchtstofflampen mit EVG-Betrieb und Vorheizung gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 und Verordnung (EU) 347/2010 Betriebsdauer h h h h 0,99 0,97 0,85 0,50 Bild 40: Mortalität bei einseitig gesockelten ringförmigen T5 FC LUMILUX Leuchtstofflampen mit EVG-Betrieb und Vorheizung gemäß der Verordnung der Kommission (EG) Nr. 245/2009 und Verordnung (EU) 347/2010 Weitere Informationen zu Mortalitätsdaten finden Sie unter 107

109 2.4.4 Einfluss des Schaltens auf die Lampenlebensdauer Die mittlere Nennlebensdauer von Leuchtstofflampen, die mit einem KVG betrieben werden, wird in einem Schaltzyklus von 165 Min. ein und 15 Min. aus ermittelt, gemäß IEC Siehe Bild 41. Wird weniger geschaltet als unter Nennbedingungen, so kann sich die mittlere Lebensdauer von KVG- betriebenen Lampen erhöhen. Wird häufiger geschaltet, verkürzt sich die Lebensdauer. Hinweis: KVG-Betrieb mit neu installierter Lampe und neuem Starter. Wird der Starter nicht zusammen mit der ausgefallenen Lampe ersetzt, muss mit einer reduzierten Lampenlebensdauer gerechnet werden. Siehe Starter. Bild 41: KVG-Betrieb, typische mittlere Lampenlebensdauer in Abhängigkeit des Schaltzyklus Wenn ein EVG mit Lampenwarmstart gemäß IEC eingesetzt wird, erhöht sich die Zahl der möglichen Schaltzyklen wegen der optimalen Vorheizung und Vorheizzeit der Elektrode gegenüber KVG-Betrieb. Hinweis: Beim Einsatz von EVG mit Vorheizen, die auf älterer Technik basieren, kann es vorkommen, dass nach dem Abschalten der Lampe vor der erneuten Einschalten kurz gewartet werden muss, um einen zuverlässigen Warmstart sicherzustellen (siehe EVG- Spezifikationen des jeweiligen EVG-Herstellers). Bei Verwendung von OSRAM EVG modernen Typs ist es auf jeden Fall nicht mehr erforderlich, eine bestimmte Wartezeit einzuhalten. Unter normalen Betriebsbedingungen gibt es keine Einschränkungen bezüglich Schaltzyklen oder Ausschaltzeiten mit Auswirkungen auf die Lampenlebensdauer. Beim Einsatz von EVG-Typen mit Instant-Start verringert sich die Zahl der möglichen Schaltzyklen deutlich verglichen zu den EVG mit Vorheizung. Für Instant-Start EVG empfiehlt sich ein Maximum von 2 Schaltzyklen pro Tag um die Lampenlebensdauer nicht übermäßig zu beeinflussen. Die folgende Empfehlung gilt für den Betrieb von zweiseitig gesockelten OSRAM Leuchtstofflampen T8, T5 HE, HO und HO CONSTANT in Kombination mit OSRAM-EVG zusammen mit präsenzerkennenden Sensoren, Treppen-Zeitschaltuhren und sonstigen Zeitschaltuhren. Siehe Bild

110 EVG Lampe Leuchtstofflampen linear T5 HE, HO, HO CONSTANT Leuchtstofflampen linear T8 QTi DALI DIM QTi DIM QTi G II QTP5 - QT-FIT8 - QTP-DL - - QTP-D/E, T/E - - QTP-M Bild 42: Die folgenden Lampen können mit OSRAM-EVG in Anwendungen mit hohen Schaltzyklen verwendet werden. Um die Lebensdauer der Lampe zu verbessern, sollte die EIN -Zeit mindestens drei Minuten betragen, bevor wieder der AUS -Schalter betätigt wird Anmerkungen: 1. Die Verwendung einer Treppen-Zeitschaltuhr mit Ausschaltvorwarnung kann je nach EVG-Familie entweder zu einem Instant-Lampenstart führen (sofortiges Einschalten des Lichts ohne Vorheizen der Lampe) oder zu einer längeren Ausschaltzeit (etwa 1 Sek. Licht aus) während der Blink-/Warnsequenz. Instant-Starts können die Lampenlebensdauer erheblich verringern. 2. T5 HO CONSTANT (Amalgam-dosierte Lampen) können mit den oben genannten EVG häufig geschaltet werden. Bitte beachten Sie, dass bei Einschalten nach einer längeren Ausschaltzeit längere Anlaufzeiten bis zur Erreichung des maximalen Lichtstroms auftreten können. Dies hat keine negativen Auswirkungen auf die Lampenlebensdauer. 3. Für mehr Komfort und Sicherheit empfehlen wir eine Verringerung des Lichtniveaus mit oder ohne vollständiges Ausschalten. Bitte verwenden Sie OSRAM DALI MULTIeco für DALI-EVG und OSRAM DIM MULTIeco für 1 10 V Dimm-EVG. Das restliche Licht-Niveau kann je nach Bedarf auf 10 %, 30 % oder 50 % eingestellt werden. Die Erhöhung oder Verringerung des Licht-Niveaus kann manuell über Taster oder automatisch durch Präsenzerkennung geschehen. 4. Bei Verwendung von Leuchtstofflampen mit Dimm-EVG muss das Einbrennen mit einer Leistung von 100 % erfolgen. Unterbrechungen während der Einbrennzeit sind erlaubt. Wir empfehlen eine Einbrennzeit von 100 Stunden, um einen perfekten Betrieb der Lampe und eine maximale Lampenlebensdauer zu ermöglichen. 109

111 3 Schaltungen 3.1 Betrieb mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) Alle Durchmesser der OSRAM Lampen T5 HE, HE ES Energy Saver, HE SLS SEAMLESS, HO, HO ES Energy Saver, HO CONSTANT, HO XT, HO SLS SEAMLESS und T5 FC sind ausschließlich für den Betrieb mit elektronischen Vorschaltgeräten ausgelegt. Zweiseitig gesockelte lineare OSRAM Leuchtstofflampen T8 mit 26 mm Durchmesser können mit elektronischen oder magnetischen Vorschaltgeräten betrieben werden. Wichtig für den sicheren Betrieb von Lampe und EVG ist die richtige Verdrahtung zwischen den Ausgängen am EVG und den Anschlüssen an der bzw. den Lampenfassungen. Das gilt nicht nur für die zweilampige Betriebsweise, sondern auch für die einlampige. Bestimmte Leitungen vom EVG zur Lampe bzw. den Lampen ( heiße Enden ) sollen so kurz wie möglich gehalten werden, um Funkstörungen zu vermeiden. Dies bedeutet, dass möglichst ein asymmetrischer Einbauort in der Leuchte gewählt werden muss, um die Leitungen mit niedrigem Potenzial zu verlängern und die Lampenleitungen mit hohem Potenzial so kurz wie möglich zu halten. Das korrekte Schaltbild ist normalerweise auf dem Gehäusedeckel des EVG abgebildet. Fragen Sie den Hersteller des EVG, welche Anschlüsse die heißen Enden sind. Diese Information kann auch auf dem Gehäuse angegeben sein (z. B. Drähte x und y kurz halten ). Bei dimmbaren EVG spielt die Länge der Steuerleitungen und die Art und Weise, wie sie verlegt sind, ebenfalls eine Rolle. Für weitere Informationen zu diesem Thema konsultieren Sie bitte die technischen Fibeln OSRAM QUICKTRONIC oder besuchen Sie Wichtig für den EVG-Betrieb ist der Messpunkt t c auf dem Gehäuse. Die hier angegebene Temperatur darf im praktischen Betrieb nicht überschritten werden, da sonst die Lebensdauer reduziert werden kann. Eine sehr wesentliche Eigenschaft der EVG, und dies trifft auf die meisten Geräte zu (s. Information auf dem Gehäusedeckel) ist die sogenannte Gleichspannungstauglichkeit (bei annähernd gleichen Effektivwerten von AC und DC). Somit können diese Geräte in vielen Fällen auch in Notstrombeleuchtungsanlagen eingesetzt werden. Die relevanten lokalen Vorschriften zu Notstrombeleuchtung müssen beachtet werden. Fast alle QUICKTRONIC Vorschaltgeräte von OSRAM eignen sich für Notstrombeleuchtung. Die alte Norm DIN VDE wurde im März 2007 ungültig und durch die europäische Norm DIN EN ersetzt, die als Konsenspapier zu betrachten ist. Sie deckt lediglich grundlegende Fragen zu Sicherheitsbeleuchtung ab. Die aktuellen Vorschriften bringen für OEM eine Vereinfachung. Die Normen IEC für die Leuchte und IEC für das Vorschaltgerät bleiben gültig. Leuchten für Notstrombeleuchtung sind durch die IEC geregelt, Vorschaltgeräte durch die IEC Bei den Beleuchtungsnormen wird nicht zwischen Anwendung und Produkt unterschieden, daher gilt in Europa die Norm EN 1838 Notbeleuchtung und auf internationaler Ebene die ISO Emergency Lighting 5) Weitere Informationen siehe: Not- und Sicherheitsbeleuchtung Bruno Weis, Hans Finke Herstellerinformationen bezüglich der Schaltkreise (Schaltbilder) sind generell auf dem Gehäuse abgebildet. Weitere Informationen zu zulässigen Lampen-/EVG-Kombinationen sowie Systemdaten entnehmen Sie bitte unserem aktuellen OSRAM Lichtprogramm oder dem Lampen/EVG-Konfigurator unter 110

112 3.2 Betrieb mit konventionellem Vorschaltgerät (KVG) Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Zweiseitig gesockelte OSRAM Leuchtstofflampen T8 mit linearer Form und 26 mm Durchmesser benötigen für KVG- Betrieb einen zusätzlichen Starter (LONGLIFE oder SAFETY) und ein geeignetes magnetisches Vorschaltgerät. Für den Betrieb werden nur geeignete Lampen/KVG-Kombinationen für Einzel- und Reihenschaltung empfohlen. Die Systemdaten (Lampe + KVG) sind tabellarisch erfasst unter Schaltbilder. Siehe Bild 43, Bild 44, Bild 45 Bild 43: KVG/Starter-Einzelschaltung für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit linearer Form und 26 mm Durchmesser Für Einzelbetrieb von T8 Lampen bei Netzspannung 230 V 50 Hz AC. Starter, Einzelschaltung: ST111 LONGLIFE 4 65 W;80 W ST171 DEOS SAFETY W ST173 DEOS SAFETY W Bild 44: KVG/Starter-Reihenschaltung für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit linearer Form und 26 mm Durchmesser Reihenschaltung für 2 Lampen 16 W ES, 18 W bei Netzspannung 230 V 50 Hz AC Starter, Reihenschaltung: ST151 LONGLIFE 4 22 W ST172 DEOS SAFETY W Bild 45: KVG/Starter-Duoschaltung für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit linearer Form und 26 mm Durchmesser. Eine Schaltung ist induktiv und die zweite ist kapazitiv, beide zusammen ergeben einen Leistungsfaktor nahe 1 Starter, Einzelschaltung: ST111 LONGLIFE 4 65 W;80 W ST171 DEOS SAFETY W ST173 DEOS SAFETY W 111

113 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit linearer Form und 26 mm Durchmesser sind nicht für den Betrieb in Leuchten geeignet, die mit Instant-Start- oder Schnell-Start-KVG ausgerüstet sind. Siehe Bild 46 und Bild 47. Diese Betriebsart wird von OSRAM nicht unterstützt D: Vorschaltgerät (Drosselspule) H: Heiztrafo KE: Entstörungskondensator 10nF UN: Netzspannung Z: Kapazitive Zündhilfe Bild 46: Rapid-Start-Schaltung, die niedrige Zündspannung wird durch externes Vorheizen beider Elektroden und der Zündhilfe erreicht A: Außenzündstreifen (Hilfsmittel) DD: Doppelvorschaltgerät (-drossel) K2: Kondensator KE: Entstörungskondensator 10nF Un: Netzspannung Bild 47: RD-Schaltung durch externe Elektrode mit Vorheizen, verringerte Zündspannung durch semiresonanzerhöhte Leerlaufspannung, hoch transformierte Kapazität realisiert eine Kompensation des Leistungsfaktors von etwa 1 für Leuchtstofflampen mit externer Zündhilfe auf ihrem Lampenglas 112

114 3.2.1 Zulässige Lampen/KVG-Kombinationen und Systemdaten Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC OSRAM Leuchtstofflampen dürfen nur an geeigneten Vorschaltgeräten betrieben werden. An überdimensionierten Vorschaltgeräten werden die Lampen durch zu hohen Strom überlastet, was zu einer Lebensdauerverkürzung führen kann und den Lampensockel überhitzt. Werden die Lampen durch zu geringen Strom an einem unterdimensionierten Vorschaltgerät unterlastet, kann dies die Lampe beschädigen und ebenfalls zu einer Lebensdauerverkürzung führen. Normalerweise führt diese Art der Unterlastung der Lampen auch zum Mitschalten der Glimmzünder durch eine übermäßig ansteigende Lampenspannung. Die folgende Tabelle bietet eine Zusammenfassung geeigneter konventioneller Vorschaltgeräte: Lampe KVG 3) L 10 W 2x8-16 ( ma) L 15 W 2x8-16 ( ma) 2 x L 15 W 2x8-16 ( ma) L 16 W 2x8-16 ( ma) L 16 W Energy Saver ( ma) 2 x L 16 W Energy Saver (430 ma) L 18 W 1)2) ( ma) 2 x L 18 W (430 ma) L 23 W ( ma) L 30 W 30 (365mA) L 32 W Energy Saver (430 ma) L 36 W (430 ma) L 36 W-1 - L 38 W (430 ma) L 51 W Energy Saver 58 (670mA) L 58 W 58 (670mA) L 70 W 70 (700mA) 1) KVG entwickelt für 18 W CFL, 220 ma: In dieser Kombination kommt es jedoch zu einer deutlichen Verkürzung der Lampenlebensdauer. 2) KVG entwickelt für 26 W CFL, 315 ma: In dieser Kombination kommt es jedoch zu einer deutlichen Verkürzung der Lampenlebensdauer. 3) Sofern vom Vorschaltgeräte-Hersteller freigegeben Kompensation Die Notwendigkeit einer Kompensation der Blindleistung ist von den technischen Anschlussbedingungen der Stromversorger abhängig. Die Kompensation der Blindleistung wird in Deutschland von der Richtlinie TAB 2007 abgedeckt (Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz siehe Entladungslampen). Die Kompensation kann sowohl durch Einzelkompensation je Leuchte als auch durch Gruppenkompensation mehrerer Leuchten bzw. zentral erfolgen. Generell sollte der Stromverbrauch einen Arbeitsfaktor von cos ϕ = 0,9 (kapazitiv) und 0,8 (induktiv) haben. Abhängig von der Art des Systems, das offensichtlich mehr induktive Ladungen umfasst als Niederdruck Entladungslampen, ist zu entscheiden, welche Art der Kompensation eingesetzt werden soll: Einzelkompensation je Leuchte Gruppenkompensation Zentrale Kompensation Zur Kompensation ist der Kondensator parallel zu den Netzklemmen zu schalten. Die Kompensation durch einen Reihenkondensator ist in bestimmten Fällen möglich, wird aber nicht empfohlen, da die zulässigen Strom- und Leistungsgrenzen bei Ausnutzung der zulässigen Toleranzen für Kondensatoren, Vorschaltgeräte bzw. Lampen nicht zuverlässig eingehalten werden können. Die zulässigen Toleranzgrenzen für die Kapazität des Reihenkondensators (IEC oder EN 61049) und der Impedanz von Drosselspule (IEC oder EN 60920) oder Lampen können nicht zuverlässig eingehalten werden. Parallelkondensatoren an Netzspannung sind nicht für bestehende Fernsteuerungen zulässig, die in hohen Tonfrequenzbereich arbeiten. Sie sind nur für die Kompensation mit Serienkondensatoren geeignet. Es wird keine Kompensation benötigt, wenn die Lampen mit einem elektronischen Vorschaltgerät betrieben werden. 113

115 Die folgende Tabelle zeigt Kapazitätswerte für verschiedene Lampen: Parallelkompensation 1) 230 V/50 Hz μf Reihenkompensation 2) 450 V/50 Hz oder 480 V/50 Hz μf L 10 W 2,0 - L 15 W 4,5 - L 16 W 2,5 - L 16 W ES 4,5 2,7/480 V L 18 W 1) 4,5 2,7/480 V L 23 W - - L 30 W 4,5 2,9/450 V L 32 W ES 4,5 3,4/450 V L 36 W 1) 4,5 3,4/450 V L 36 W-1 6,0 4,3/480 V L 38 W 4,5 3,4/450 V L 51 W ES 7,0 5,3/450 V L 58 W 1) 7,0 5,3/450 V 1) Auch gültig für XT und XXT Betrieb zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen 16 mm T5 mit linearer Form mit KVG Aus Gründen der Sicherheit und der Leistung wurden die zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen mit linearer Form und 16 mm Durchmesser T5 HE und HE ES für den Betrieb mit elektronischen Vorschaltgeräten entworfen und normiert. Trotzdem sind KVG für T5 HE, HE ES und HO sowie HO ES in Kombination mit elektronischen Startern auf dem Markt verfügbar. Mitte 2011 kam die Ankündigung eines Wettbewerbers über die Vermarktung eines verlustarmen magnetischen Vorschaltgeräts (EEI = A2) für den Betrieb mit T5 HE 21 W, 35 W oder HE ES 19 W, 32 W und HO 54 W oder HO ES 52 W Lampen in Kombination mit einem speziellen elektronischen Starter. Es versteht sich von selbst, dass diese Art von Betrieb für T5 HE, HE ES, HO und HO ES von OSRAM nicht unterstützt wird, da zahlreiche externe Einflüsse negative Auswirkungen auf die Leistung der Lampen und generell auf ihr sicherheitstechnisches Verhalten haben können. Der Hersteller von Beleuchtungskomponenten trägt stets die Verantwortung dafür, dass sein Entwurf und seine Konstruktion einwandfrei funktioniert und die Lampen innerhalb der Spezifikationen arbeiten. T5, HE, HE ES, HE SLS, HO, HO ES, HO CONSTANT, HO XT, HO SLS sind nicht für den Betrieb mit klassischen Vorschaltgeräten (KVG, verlustarmes magnetisches Vorschaltgerät und elektronischer Starter) freigegeben. Aus Sicherheitsgründen wird diese Art des elektrischen Betriebs von OSRAM nicht unterstützt. 114

116 3.3 Betrieb an Gleichspannungsquellen Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit linearer Form und 26 mm Durchmesser können nicht an Gleichspannungsquellen mit konventionellen Vorschaltgeräten betrieben werden. Die meisten der für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 mit linearer Form und 16 mm Durchmesser bzw. T8 und 26 mm Durchmesser entwickelten EVG sind gleichspannungstauglich. Diese muss im Bereich der Netznennspannung (230 V) liegen. Siehe Information der EVG-Hersteller sowie die relevante internationale Norm IEC : Besondere Anforderungen an gleichstromversorgte elektronische Vorschaltgeräte für die Allgemeinbeleuchtung. Besondere Aufmerksamkeit wird beim Betrieb mit DC-Lampenstrom empfohlen. Bei allen Arten von Leuchtstofflampen fließt der Strom bei Gleichstrombetrieb in eine Richtung. Positive Quecksilberionen werden von der positiven Anode in der Entladung zur negativen Kathode transportiert. Arbeitet eine Lampe im 24-h-Modus, dann führt dies zu einer Situation, in der das gesamte Quecksilber in der Entladung zur negativen Kathode wandert, sodass die Lichtfarbe im Entladungsgefäß zu Rot wechselt. Aus diesem Grund sollten einseitig oder zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen möglichst nicht für längere Zeit im Gleichstrombetrieb arbeiten. In einem solchen Fall wird empfohlen, die Polarität über die gesamte Betriebsdauer der Lampe hinweg kontinuierlich zu wechseln. Es gibt Systeme, die im Falle eines Netzspannungsausfalls auf Notstrom umschalten können (Notleuchten mit interner Umschaltung, sog. Battery Packs ). Siehe internationale Norm IEC : Besondere Anforderungen an batterieversorgte elektronische Betriebsgeräte für die Notbeleuchtung (mit Einzelbatterie). Diese versorgen die Lampe direkt über eine interne Notstromversorgung in der Leuchte und unterbrechen den Systemstromkreis zwischen dem EVG und den Lampen. Diese Geräte für Notbeleuchtung müssen zuverlässig den Parametern für das Vorheizen und den Lampenbetrieb entsprechen. Der Betrieb mit einem Gleichstromanteil verursacht in der Lampe Elektrophorese. Dadurch wandert das Quecksilber bei Dauerbetrieb der Lampe von einer Elektrode zur anderen. Das reduziert die Lampenlebensdauer deutlich. OSRAM kann daher keine Garantie für die Lebensdauer der Lampe übernehmen. Weitere negative Einflüsse auf die Lampenlebensdauer von Notbeleuchtungen sind ein oft höherer Strom- Scheitelfaktor, und auch ein Lampenkaltstart durch ungenügende Energieversorgung der Notleuchte Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen in der Notbeleuchtung Anforderungen an Notbeleuchtung Notbeleuchtungssysteme haben oft einen deutlich reduzierten Entladungsstrom hinsichtlich des spezifizierten Entladungsstromes ohne zusätzliche Wendelheizung. Dies geschieht, um die Betriebszeit zu verlängern, wenn das System mit Batterien betrieben wird. Von dimmbaren Leuchtstofflampen ist bekannt, dass zusätzliche Wendelheizung nötig ist, wenn die Lampen unter 80 % des Teststromes betrieben werden, um ein Ansteigen der Kathodenfall-Spannung zu vermeiden. Denn dies führt zum Absputtern der Elektrode und damit zu Frühausfällen. Siehe Bild 48, Bild 49 und Bild 50. Bild 48: Beispiel einer neuen Wendel mit intaktem Emitter und einer durch Absputtern beschädigten Wendel 115

117 Die wichtigsten bekannten Probleme bei Notbeleuchtung haben folgende Ursachen: Keine ausreichende Vorheizung der Wendel vor der Zündung Unzureichendes Vorheizen der Wendel im Moment des Wiederzündens beim Umschalten von der normalen Netzspannung (AC) zur Gleichspannung (Batteriebetrieb in der Leuchte) Zu niedrigem Entladungsstrom ohne zusätzliche Vorheizung der Wendel Zu hoher CCF (Current Crest Factor - Strom-Scheitelfaktor, Schwingungsform des Stroms) Bild 49: Messergebnis für Sum of Square (Quadratsumme) für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form SoS: Sum of Squares (Quadratsumme) siehe Bild 50: Messverfahren Sum of Square (Quadratsumme) Falls eine Lampe in einem bestimmten Dimm-Bereich mit einem Entladungsstrom kleiner 80 % des Teststromes ohne zusätzliche Heizung der Elektrode in Betrieb genommen wird, reduziert sich die Lampenlebensdauer mit einem höheren Faktor wegen dem niedrigeren Entladungsstrom im Vergleich zum Verhältnis des Teststromes. Das folgende Diagramm (siehe Bild 51) zeigt eine grobe Abschätzung der zu erwartenden Betriebszeiten. Beim Betrieb einer Lampe im gedimmten Zustand ohne zusätzliche Heizung wird die Elektrode wie oben beschrieben geschädigt. Siehe Bild 48. Wenn der Dimmbetrieb nur für eine begrenzte Zeit anhält und die Lampe anschließend wieder im Normalbetrieb läuft, kann der Schaden teilweise behoben werden. Leider kann sich die Elektrodenwendel nicht vollständig vom Schaden erholen. Je öfter die Lampe ohne Vorheizung gedimmt wird, umso kürzer ist die Lebensdauer. Diese Verkürzung ist sehr schwer abzuschätzen, da dies sehr stark von der Dauer im Normalbetrieb (entsprechend der Spezifikation) und im Dimmbetrieb ohne Elektrodenheizung abhängt. 116

118 Bild 51: Die geschätzte Reduzierung der Lampenlebensdauer mit verringertem Entladungsstrom für zweiseitig gesockelte LeuchtstofflampenT5 Short (T8, T5 FC, und die gesamte Familie der T5 HE und HO ausgenommen) T8, T8 ES, T5 HE, HE ES, HO, HO ES, HO CONSTANT, HO XT und T5 FC Leuchtstofflampen sind nicht für Notstrombeleuchtung genormt. OSRAM unterstützt diese Art von Betrieb nicht. 117

119 3.4 Betrieb mit Bewegungsmeldern und Lichtsensoren Grundsätzlich können einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen in Kombination mit Bewegungsmeldern und Lichtsensoren betrieben werden. Zu beachten ist, dass hier im Wesentlichen Kurzzeitbetrieb vorliegt. Daher muss die Anlaufzeit für den Lichtstrom (Zeit bis zum Erreichen von 100% Lichtstrom) und die Reduzierung der Lampenlebensdauer (alte EVG-Technik) durch häufiges Schalten berücksichtigt werden (siehe 2.4.4). KVG-betriebene einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen sollten in Anwendungen mit sehr hoher Schaltfrequenz nicht eingesetzt werden. Stattdessen sollten nur für EVG-Betrieb freigegebene Leuchtstofflampen verwendet werden. Die ausgewählten EVG sollten in jedem Fall einen optimalen Lampenstart gewährleisten. Nicht alle EVG-Arten eignen sich für häufiges Schalten wie z. B. bei Bewegungsmeldern. Nur EVG mit Vorheizen sind geeignet. Und selbst hier benötigen einige Typen eine gewisse Auszeit nach dem Abschalten, um einen Warmstart mit korrekter Vorheizung beim nächsten Einschalten zu gewährleisten. Halten Sie sich an die technischen Datenblätter der EVG oder informieren Sie sich beim EVG-Hersteller, welche Geräte für häufiges Schalten geeignet sind. Stand-by Betrieb ist ideal für solche Anwendungen. Im Stand-by Modus wird das Licht gedimmt, wenn es nicht benötigt wird. Das vermeidet unnötiges Schalten und spart Energie. Da das Licht nie ganz ausgeschaltet wird, ist ständig ein gewisses Orientierungslicht vorhanden. Volle Beleuchtung steht sofort zur Verfügung, ohne Vorheizverzögerung. Typische Anwendungsgebiete für den Stand-by-Modus und häufiges Schalten sind Treppenhäuser, Flure und Tiefgaragen; besonders auch beim Einsatz von Bewegungsmeldern oder Zeitschaltuhren. 118

120 3.5 Dimensionierung von Leitungsschutzautomaten Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Informationen über die maximal zulässige Leuchtenanzahl an einem Leitungsschutzautomaten finden Sie im OSRAM Lichtprogramm 2012 und unter Aus verschiedenen Gründen zünden in einer KVG-Schaltung nicht alle Lampen in den Leuchten gleichzeitig (Leuchte mit Duoschaltung induktives/kapazitives Voreilen, ältere und neue Starter gemischt, Abfall der Netzspannung in unterschiedlichen Schaltungen). Bei Betrieb mit einem EVG zünden alle Lampen nach dem Einschalten gleichzeitig. Wenn ein EVG eingeschaltet wird, entsteht durch das initiale Aufladen der für die interne Stromversorgung zuständigen Speicherkondensatoren zunächst ein Einschaltstromimpuls sehr kurzer Dauer (< 1 ms). Bei gleichzeitigem Einschalten sehr vieler EVG (besonders beim Einschalten im Scheitel der Netzspannung) fließt deshalb ein kurzzeitiger, aber deutlich erhöhter Gesamtstrom. Daher ist die empfohlene Anzahl installierter EVG je Leitungsschutzautomat geringer, als wenn lediglich ihre Nennströme berücksichtigt werden müssten. Durch das gleichzeitige Laden dieser Kondensatoren kann in diesem Fall beim EVG-Betrieb ein höherer Anlageneinschaltstrom als bei einer herkömmlichen Starter/Vorschaltgerät-Schaltung fließen. Alle Schalt- und Schutzgeräte müssen daher entsprechend ihrer Strombelastbarkeit ausgewählt werden. In der Regel werden Leitungsschutzschalter mit Auslösekennlinie B verwendet. Leistungsschutzschalter mit C-Charakteristik kommen bei höheren Belastungen mit hohem Einschaltstrom zum Einsatz. Bei der Anwendung der Tabellenwerte ist Folgendes zu beachten: Bei EVG-Betrieb beziehen sich die Belastungsangaben auf das Einschalten im Netzspannungsscheitel. (Z. B. zum belastendsten Zeitpunkt, was den Strom betrifft) Die angegebene Belastung durch Leuchtstofflampen und zugehörige EVG gilt für N-Automaten Typ SIEMENS 5 SN I-2 und 5 SX mit B-Charakteristik. Bei Einsatz der oben erwähnten Automatentypen mit C-Charakteristik ist die Zahl der zulässigen Leuchten bei EVG-Betrieb etwa doppelt so hoch. Die angegebene Belastung gilt für 1-polige Automaten. Beim Einsatz von mehrpoligen Automaten (2-, 3-polig) reduziert sich die jeweils zulässige Leuchtenanzahl um 20 %. Bei KVG-Betrieb gilt die angegebene Belastung für das gruppenweise Einschalten der jeweiligen Leuchtenanzahl. Bei EVG gilt sie für die maximale Anzahl EVG, die gleichzeitig geschaltet werden kann. Der angegebene Wert gilt für eine Leitungsimpedanz von 800 mw. Dies entspricht einer 15 m langen Zuleitung mit Kabeldurchmesser 1,5 mm² vom Verteiler bis zur ersten Leuchte und einer weiteren Länge von 20 m bis zur Mitte des Verbraucherkreises. Bei 400 mw reduzieren sich die zulässigen Werte um 10 % und bei 200 mw um 20 %. QUICKTRONIC INTELLIGENT Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Einschaltskapazität Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QTi 1x14/24/21/39 GII QTi 1x 28/54/35/49 GII QTi 1x35/49/80 GII QTi 2x14/24/21/39 GII QTi 2x28/54/35/49 GII QTi 2x35/49/ QTi-DP 1x28/35/LED

121 QUICKTRONIC PROFESSIONAL QTP5 1. Generation Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QTP5 1x QTP5 1x QTP5 1x QTP5 1x QTP5 1x QTP5 2x QTP5 2x QTP5 2x QTP5 2x Einschaltkapazität QUICKTRONIC PROFESSIONAL QTP5 2. Generation Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QTP5 1x QTP5 1x QTP5 1x QTP5 1x QTP5 1x QTP5 2x QTP5 2x QTP5 2x QTP5 2x QT-FQ 2x QTP5 3x14/4x Einschaltkapazität QUICKTRONIC QT Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Einschaltkapazität Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QT-FC 1x55/ S QUICKTRONIC INTELLIGENT DALI DIM Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Einschaltkapazität Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QTi DALI 1x14/24 DIM QTi DALI 1x21/39 DIM QTi DALI 1x28/54 DIM QTi DALI 1x35/49/80 DIM QTi DALI 2x14/24 DIM QTi DALI 2x21/39 DIM QTi DALI 2x28/54 DIM QTI DALI 2x35/49 DIM QTi DALI 2x35/49/80 DIM QTi DALI 3x14/24 DIM QTi DALI 4x14/24 DIM QUICKTRONIC INTELLIGENT DIM (1-10V) Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Einschaltkapazität Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QTi 1x14/24/ DIM QTi 1x21/39/ DIM QTi 1x28/54/ DIM QTi 1x35/49/80/ DIM QTi 2x14/24/ DIM QTi 2x21/39/ DIM QTi 2x28/54/ DIM QTI 2x35/49/ DIM QTi 2x35/49/80/ DIM QTi 3x14/24/ DIM QTi 4x14/24/ DIM

122 QUICKTRONIC PROFESSIONAL QTP8 Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Einschaltkapazität Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QTP8 1x ,7 QTP8 1x ,8 QTP8 1x QTP8 2x ,8 QTP8 2x QTP8 2x QTP8 3x18,4x QUICKTRONIC FIT Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Einschaltkapazität Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QT-FIT8 1x QT-FIT8 1x QT-FIT8 1x QT-FIT8 2x QT-FIT8 2x QT-FIT8 2x QT-FIT8 3x/4x QT-FIT8 3x QUICKTRONIC DE LUXE HF DIM (1-10V) Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Einschaltkapazität Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) HF 1x18/ DIM HF 1x36/ DIM HF 1x58/ DIM HF 2x18/ DIM HF 2x36/ DIM HF 2x58/ DIM QUICKTRONIC INTELLIGENT DALI DIM Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Einschaltkapazität Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QTi DALI 1x18 DIM QTi DALI 1x36 DIM QTi DALI 1x58 DIM QTi DALI 2x18 DIM QTi DALI 2x36 DIM QTi DALI 2x58 DIM QTi DALI 3x18 DIM QTi DALI 4x18 DIM QUICKTRONIC INTELLIGENT DIM (1-10V) Maximale EVG-Anzahl an Sicherungsautomaten. Einschaltkapazität Ip (A) T H (µs) B 10A B 16A C 16A C po (µf) QTi 1x18/ DIM QTi 1x36/ DIM QTi 1x58/ DIM QTi 2x18/ DIM QTi 2x36/ DIM QTi 2x58/ DIM QTi 3x18/ DIM QTi 4x18/ DIM

123 3.6 Fi-Schalter / Fehlerströme Bei EVG mit Schutzleiteranschluss (PE) können sowohl der hohe kurzzeitige Einschaltstrom als auch der geringe Dauerstrom durch die Entstörkondensatoren in den EVG die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung (Fi-Schalter) auslösen. Die Fi-Schalter-Empfindlichkeit wird als Bemessungsfehlerstrom (I n ) ausgedrückt. Die empfohlenen Werte wurden von der IEC definiert, sodass Fi-Schaltern nach ihrem I n-wert in drei Gruppen aufgeteilt werden können. Hohe Empfindlichkeit (HS): ma (für direkten Kontakt / Schutz vor lebensbedrohlichen Verletzungen) Mittlere Empfindlichkeit (MS): ma (für Schutz gegen Feuer) Niedrige Empfindlichkeit (LS): A (typischer Schutz für Maschinen) Folgende Lösungen sind möglich: Aufteilung der Leuchten auf drei Phasen und Verwendung von dreiphasigen Fi-Schaltern Verwendung stoßstromfester, kurzzeitverzögerter Fi-Schaltern Verwendung von 30 ma Fi-Schaltern (soweit möglich) In 3.5 finden Sie die Werte für QUICKTRONIC EVG für Betrieb mit zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 und T5 HE bzw. HO sowie einseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 FC. 3.7 Ableitströme In Leuchten der Schutzklasse I, verursacht der letzte Funkentstörfilter in einem EVG mit Schutzleiteranschluss durch den Erdleiter einen Ableitstrom mit 50 Hz, dessen Wert von der jeweiligen Baureihe abhängt. Dieser Schutzleiterstrom von 50 Hz begrenzt die an einer RCD betreibbare EVG-Anzahl. Für alle QUICKTRONIC EVG für Betrieb mit zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 und T5 HE bzw. HO sowie einseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 FC gilt: Ableitstrom < 0,5 ma 122

124 4 Betriebseigenschaften 4.1 Starteigenschaften Einzelschaltung, induktiver Betrieb Reihenschaltung, induktiver Betrieb EVG-Betrieb mit Vorheizung OSRAM QUICTRONIC EVG mit Vorheizung bringen die Kathoden mit einer standardisierten Energie auf ihre optimale Temperatur zur Emission von Elektronen, und zwar zu jeder beliebigen Zeit, selbst wenn die Lampe nach kurzem Ausschalten gleich wieder eingeschaltet wird. Nach einer festgelegten Vorheizzeit der Kathodenwendel wird die Lampe mit der nötigen Zündspannung gezündet. Nur ein optimaler Start mit Vorheizung kann sicherstellen, dass sich die Anzahl der Schaltzyklen sich so gut wie nicht auf die Lampenlebensdauer auswirkt EVG-Betrieb mit Instant-Start (Kaltstart) Ein Instant-Start-EVG schaltet die Lampe mittels einer hohen Spannung ohne Vorheizung der Kathodenwendel ein. Bei jedem Einschalten der Lampe werden emittierende Oxide und Metallteile des Wendelmaterials der kalten Wendel von der kalten Kathodenoberfläche abgesprengt. Eine hohe Zahl von Schaltvorgängen führt zu einer erheblichen Verringerung der Lampenlebensdauer. 4.2 Zündung bei tiefen Temperaturen Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 mit 26 mm Durchmesser, die mit magnetischem Vorschaltgerät und traditionellem Starter (LONGLIFE und SAFETY siehe 6.8 Starter) betrieben werden, eignen sich besonders gut für den Einsatz in der Außenbeleuchtung, wo jahreszeitlich bedingt Temperaturen um 0 C und darunter auftreten. Einige Lampen mit höherer Lampenleistung (z. B. L 58 W in geschlossener Leuchte) sind auch bei so niedrigen Temperaturen sehr zündwillig, andere wiederum (e.g. L 18 W) weisen kritische Grenzen hinsichtlich einer möglichen Zündung auf. Die Lampen- und Leuchtenauswahl sollte daher auch unter Temperaturgesichtspunkten erfolgen. Besondere Aufmerksamkeit muss der Auswahl des Starters gewidmet werden, der die 26 mm T8 Leuchtstofflampen einschaltet. OSRAM LONGLIFE und SAFETY Starter schalten die Lampe in einem Umgebungstemperaturbereich von -20 C bis zu +80 C ein. Wiederholte Versuche, die Lampe in einer Vorschaltgerät-Starter-Schaltung bei niedriger Temperatur zu zünden, wird die Lampe beschädigen. Daher wird die Verwendung eines SAFETY Starters wie des ST171 empfohlen, der die Lampe ausschaltet, wenn die benötigte Zündzeit zu lange ist. Die zum Einschalten der Lampe benötigte Zeit kann von vielen Parametern beeinflusst werden, wie beispielsweise: Geringe Netzspannung Feuchtigkeit in der Lampe bzw. in der Leuchte Lampenanordnung Zündhilfe zu nah am Lampenglas Zu hohe Kapazität der Verdrahtung in der Leuchte Alterung des Starters (bei jedem Lampenaustausch muss auch der Starter ersetzt werden. Ausgenommen sind DEOS SAFETY Starter, die mit einem 3 h IEC-Schaltzyklus arbeiten) 123

125 Zuverlässige Lampenzündung (bei induktivem Betrieb) findet bei Nennspannung innerhalb von 30 Sekunden statt. Die Zündzeit kann sich verlängern, je älter die Lampe ist (Alterung des Starters) oder wenn Feuchtigkeit in die Leuchte eindringt. Im kapazitiven Betrieb ist eine längere Zündzeit als im induktiven Betrieb zu erwarten. Beim induktiven Betrieb mit reduzierter Spannung erhöht sich die Temperaturschwelle für eine zuverlässige Zündung der Lampen. Diese längere Zündzeit muss berücksichtigt werden. Außerdem muss beachtet werden, dass mehr Hg-Atome an der Kühlstelle kondensieren, wenn eine einseitig oder zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampe bei einer Umgebungstemperatur von 0 C oder darunter eingeschaltet wird. Im Entladungsgefäß stehen nur wenige freie Hg-Atome zur Verfügung, sodass die Lampe möglicherweise mit einer rosa Lichtfarbe startet. Mit steigender Temperatur der Glaswand nimmt der Druck des Quecksilberdampfs zu und es werden mehr Hg-Atome in ihm freigesetzt. Das Ergebnis ist ein Wechsel der Lichtfarbe von rosa zu weißem Licht. Im EVG-Betrieb wird der Temperaturbereich für eine sichere Zündung selbst für kritische Typen nach unten erweitert. Unabhängig von der Umgebungstemperatur erhält die Lampe immer das Optimum in Bezug auf Vorheizenergie, Vorheizzeit und Zündimpuls. Wiederholte Zündversuche der Lampe bei niedrigen Temperaturen werden bei EVG-Betrieb vermieden. Der Temperaturbereich, in dem ein EVG eine Lampe verlässlich einschaltet, ist EVG-abhängig. Weitere Einzelheiten erfragen Sie bitte beim EVG-Hersteller. Je nach Lampentyp und EVG schalten OSRAM QUICKTRONIC EVG Leuchtstofflampen auch bei Temperaturen von -15 C oder -20 C. Für eine zuverlässige Zündung einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen im Betrieb mit magnetischen und elektronischen Vorschaltgeräten beträgt der empfohlene Abstand zwischen der Glaswand der Lampe und allen geerdeten Metallteilen mindestens 6 mm (siehe IEC und IEC 60901). Dies gilt für alle Typen der Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC. Für T5 HE SEAMLESS und HO SEAMLESS Lampen wird ein Mindestabstand zwischen der Glaswand der Lampe und allen geerdeten Metallteilen der Leuchte von 10 mm empfohlen. 4.3 Anlaufverhalten Das Anlaufverhalten von OSRAM Leuchtstofflampen ist von mehreren Faktoren abhängig; z.b. Lampentyp, Vorschaltgerätetyp (KVG oder EVG), Umgebungstemperatur, Brennlage, Ausschaltzeiten, Größe und Bauart der Leuchte etc. Bild 52: Typisches Anlaufverhalten von OSRAM T8 LUMILUX bei Betrieb mit Referent-Vorschaltgerät, 25 C Umgebungstemperatur, Netzspannung 220 V/50 Hz, freibrennend, waagerechte Brennlage 124

126 Bild 53: Typisches Anlaufverhalten von OSRAM T8 LUMILUX bei EVG-Betrieb, 25 C Umgebungstemperatur, Netzspannung 230 V/50 Hz, freibrennend, waagerechte Brennlage Bild 54 in Vorbereitung: Typisches Anlaufverhalten von OSRAM T8 ENERGY SAVER 26 mm LUMILUX bei KVG-Betrieb, 25 C Umgebungstemperatur, Netzspannung 230 V/50 Hz, freibrennend, waagerechte Brennlage Bild 55: Typisches Anlaufverhalten von zweiseitig gesockelten OSRAM Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO 16mm LUMILUX bei EVG-Betrieb, 25 C Umgebungstemperatur, Netzspannung 230 V/50 Hz, freibrennend, waagerechte Brennlage 125

127 Anlaufverhalten von T5 HO LUMILUX CONSTANT Lampen Das Anlaufverhalten von 16 mm T5 HO LUMILUX CONSTANT Lampen ist langsamer im Vergleich zu Standard Cold Spot 16 mm T5 HO LUMILUX Lampen (Siehe Bild 55 und Bild 56). Das kommt daher, dass das Amalgam im Entladungsgefäß während der Auszeit fast das ganze Quecksilber absorbiert. Nach der Zündung muss das Amalgam ausreichend erhitzt werden, damit das Quecksilber für die Entladung zur Verfügung steht. Daher haben T5 HO LUMILUX CONSTANT Lampen eine längere Anlaufzeit oder starten sogar wie quecksilberfreie Lampen mit rosa Licht für kurze Zeit, bis das Amalgam erhitzt ist und Quecksilberdampfdruck erzeugt. Dieser Dampfdruck muss über die gesamte Gasfüllung verteilt sein. Dieses Verhalten kann besonders bei niedrigen Temperaturen beobachtet werden. Daher wird in CONSTANT Lampen ein zusätzliches Anlauf-Amalgam nahe der Elektrode eingebracht. Nach dem Einschalten erhitzt die Elektrode ein Fähnchen mit dem Anlauf-Amalgam, sodass das Quecksilber direkt der Entladung zugeführt wird. Daraus resultiert eine kurze Anlaufzeit für die T5 HO LUMILUX CONSTANT Lampe, die nach zwei Minuten fast einer Cold Spot Lampe entspricht. Sobald eine ausreichende Temperatur am Betriebsamalgam erreicht wurde, übernimmt dieses die Steuerung des Hg-Dampfdrucks bis zur endgültigen Stabilisierung (bis der Lichtstrom stabil ist). Das Anlaufverhalten einer T5 HO 49 W CONSTANT ist anders als bei allen übrigen T5 HO CONSTANT Lampen, siehe Bild 56, Bild 57 und Bild 58. Der Grund für dieses unterschiedliche Anlaufverhalten liegt im geringeren Entladungsstrom der T5 HO 49 W CONSTANT. Bild 56: Typisches Anlaufverhalten von OSRAM T5 HO 16mm LUMILUX CONSTANT (ausgenommen HO 49 W) im Vergleich zu T5 HE und HO Cold Spot, EVG-Betrieb, 25 C Umgebungstemperatur, Netzspannung 230 V/50 Hz, freibrennend, waagerechte Brennlage 126

128 Bild 57: Typisches Anlaufverhalten von OSRAM T5 HO 16mm LUMILUX 49 W CONSTANT bei EVG-Betrieb, 25 C Umgebungstemperatur, Netzspannung 230 V/50 Hz, freibrennend, waagerechte Brennlage. Bild 58: Typisches Anlaufverhalten von zweiseitig gesockelten OSRAM Leuchtstofflampen linearer Form T5 HO 49 W CONSTANT 16mm LUMILUX bei EVG-Betrieb, 25 C Umgebungstemperatur, Netzspannung 230 V/50 Hz, freibrennend, waagerechte Brennlage 127

129 4.4 Betriebswerte der Lampen in Abhängigkeit von der Netzspannung Brennlage: waagerecht, freibrennend Umgebungstemperatur: 25 C Bild 59: Typischer Verlauf der elektrischen und photometrischen Daten für T8 LUMILUX Leuchtstofflampen in Abhängigkeit von Veränderungen der Netzspannung, KVG-Betrieb. Beim EVG-Betrieb hängen die lichttechnischen und elektrischen Werte bei unterschiedlicher Netzspannung stark vom jeweiligen EVG-Design ab. Es gibt Konstantstrom-EVG, leistungsgesteuerte EVG und EVG mit gemischter Steuerung, welche die entsprechenden elektrischen Parameter mehr oder weniger konstant halten. Die lichttechnischen Daten der Lampe folgen den Betriebsparametern des EVG. Brennlage: waagerecht, freibrennend Umgebungstemperatur: 25 C Bild 60: Typischer Verlauf der elektrischen und photometrischen Daten für T5 HE und HO LUMILUX in Abhängigkeit von Veränderungen der Netzspannung, EVG-Betrieb 128

130 4.5 Betriebswerte einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Brennlage: waagerecht Netzspannung Referenz-Vorschaltgerät Bild 61: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 26 mm T8 LUMILUX im Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 220 V 50 Hz Brennlage: waagerecht Netzspannung Referenz-IEC-HF-Vorschaltgerät Bild 62: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 26 mm T8 LUMILUX im Betrieb mit IEC-HF-Vorschaltgerät 129

131 Brennlage: waagerecht Netzspannung Referenz-Vorschaltgerät Bild 63: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 26 mm T8 51W ES LUMILUX im Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 230 V 50 Hz. Brennlage: waagerecht Netzspannung Elektronisches Vorschaltgerät Bild 64: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 26 mm T8 LUMILUX Energy Saver, Betrieb mit stromkonstanten EVG 130

132 Brennlage: waagerecht Netzspannung Referenz-IEC-HF-Vorschaltgerät Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Bild 65: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 16 mm T5 HE LUMILUX im IEC HF Referenz-Betrieb. Brennlage: waagerecht Netzspannung Referenz-IEC-HF-Vorschaltgerät Bild 66: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 16 mm T5 HO LUMILUX im IEC HF Referenz-Betrieb. 131

133 Brennlage: waagerecht Netzspannung QUICKTRONIC QTi G II Bild 67: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 16 mm T5 HE Energy Saver LUMILUX im Betrieb mit EVG QTi GII Brennlage: waagerecht Netzspannung Referenz-IEC-HF-Vorschaltgerät Bild 68: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 16 mm T5 HO Energy Saver LUMILUX im Betrieb mit IEC-Referenz-Vorschaltgerät 132

134 Brennlage: waagerecht Netzspannung Referenz-IEC-HF-Vorschaltgerät Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Bild 69: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 16 mm T5 CONSTANT LUMILUX im Betrieb mit IEC-Referenz-Vorschaltgerät Brennlage: waagerecht Netzspannung EVG QUICKTRONIC QTi GII Bild 70: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für T5 HE SEAMLESS LUMILUX im Betrieb mit QUICKTRONIC QTi GII 133

135 Brennlage: waagerecht Netzspannung EVG QUICKTRONIC QTi GII Bild 71: Verläufe der elektrischen Daten in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für T5 HO SEAMLESS LUMILUX im Betrieb mit QUICKTRONIC QTi GII 134

136 4.6 Lichtstrom in Abhängigkeit von Temperatur und Brennlage Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Lichtstrom-Temperaturverhalten von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 allgemein Zweiseitig gesockelte OSRAM Leuchtstofflampen linearer Form 26 mm T8 LUMILUX erreichen den 100 % Wert des Lichtstroms bei Umgebungstemperaturen von - je nach Brennlage - 20 C bis 25 C erst nach einer bestimmten Anlaufzeit, wie es die Abbildung unten zeigt (siehe Bild 72). Bild 72: Relativer Lichtstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für T8 26 mm LUMILUX, Betrieb mit IEC 50 Hz Referenz- Vorschaltgerät Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form 26 mm T8 ES LUMILUX Energy Saver erreichen ihren maximalen Lichtstrom bei einer Umgebungstemperatur von 35 C statt von 20 C bis zu 25 C wie traditionelle 26 mm T8 LUMILUX Lampen (siehe Bild 73). Bereits bei einer Umgebungstemperatur von 20 C sinkt der Lichtstrom im Vergleich zu herkömmlicher T8-Technik um 30 %. T8 ES LUMILUX Energy Saver Lampen sind nicht für den Betrieb in vorhandenen Leuchten bei niedrigen Temperaturen geeignet. OSRAM unterstützt diese Art von Anwendung nicht. Solche Lampen eignen sich hervorragend für den Betrieb in höheren Temperaturbereichen und erzeugen in einer Anlage, in der sie 26 mm T8 BASIC Lampen in einer vorhandenen Leuchte ersetzen, das gleiche Beleuchtungsniveau. Bild 73: Relativer Lichtstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für T8 26 mm ES LUMILUX Energy Saver im Betrieb mit einem Referenz-Vorschaltgerät 135

137 4.6.2 Lichtstrom-Temperaturverhalten von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 allgemein Zweiseitig gesockelte OSRAM Leuchtstofflampen linearer Form der Produktfamilie T5 HE oder HO LUMILUX erreichen 100 % Lichtstrom bei einer Umgebungstemperatur von etwa 35 C. Siehe Bild 74. Bild 74: Relativer Lichtstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für T5 16 mm HE und HO LUMILUX im Betrieb mit einem Referenz-Vorschaltgerät Bei freibrennenden Lampen steht die mittlere Umgebungstemperatur der Lampe um die Lampe in direktem Zusammenhang mit der Temperatur des Raums, in dem die Messung durchgeführt wird. Werden eine oder mehrere Lampen unter genormten Messbedingungen (siehe IEC oder EN 60598) in Leuchten gemessen, ist die Temperatur in der unmittelbaren Umgebung der Lampe für die Messung des Lichtstroms maßgeblich. Siehe Bild 75. Die elektrischen und photometrischen Parameter der Lampe stabilisieren sich für diese Lampen- Umgebungstemperatur bei einer bestimmten Cold-Spot-Temperatur, die in direktem Zusammenhang mit dem Quecksilberdampfdruck der Lampe steht. Der Lichtstrom der Lampe, der unter diesen Bedingungen erzeugt wird, kann nah am Zielwert liegen, aber auch darüber oder darunter. Das Volumen der Leuchte steht hierzu in direktem Bezug. Steigt oder sinkt die Umgebungstemperatur im Raum oder die Umgebungstemperatur außerhalb der Leuchte, so wirkt sich dies auf die Temperatur der Kühlstelle der Lampe in der Leuchte aus und führt zu einem Rückgang oder Anstieg des Lichtstroms. Der Betrieb der Lampen ist in jeder Brennlage möglich. Allerdings ergeben sich je nach Brennlage und Umgebungstemperatur unterschiedliche Werte für den Lichtstrom. Dies ist auf die Temperaturänderungen an bestimmten Teilen der Lampe zurückzuführen. Bei zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form und einseitig gesockelten ringförmigen Leuchtstofflampen werden die elektrischen und photometrischen Parameter stets in waagerechter Brennlage gemessen, gemäß der relevanten Norm IEC oder EN oder IEC oder EN bzw. entsprechend einer sonstigen Festlegung in der relevanten Norm. 136

138 Bild 75: Wie die Umgebungstemperatur zu verstehen ist Unterschied zwischen Raumtemperatur und Umgebungstemperatur der Lampe Zweiseitig gesockelte OSRAM Leuchtstofflampen linearer Form der Produktfamilie T5 HE oder HO LUMILUX Energy Saver erreichen 100 % des Lichtstroms bei einer Umgebungstemperatur von etwa 35 C. Es gibt keinen wesentlichen Unterschied beim Lichtstrom in Zusammenhang mit der Umgebungstemperatur bei den beiden Lampenfamilien T5 HE oder HO LUMILUX und T5 HE oder HO Energy Saver LUMILUX. Siehe Bild 74 und Bild 76. Bild 76: Relativer Lichtstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO Energy Saver im Betrieb mit einem Referenz-Vorschaltgerät Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mit linearer Form T5 16 mm HO LUMILUX CONSTANT verwenden eine Technik, bei der ihr Amalgam Quecksilberdampfdruck und Lichtstrom regelt. Ähnlich wie beim Cold Spot, wird die Amalgamtemperatur nicht nur von der Umgebungstemperatur, sondern auch von der Lampenbrennlage beeinflusst. 137

139 Bild 77: Relativer Lichtstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 16 mm HO LUMILUX und HO LUMILUX CONSTANT im Betrieb mit einem IEC-HF-Referenz-Vorschaltgerät Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HO LUMILUX CONSTANT sind für verschiedene Temperaturbereiche optimiert. Sie sind eine ideale Lösung für hohe und niedrige Umgebungstemperaturen. Siehe Bild % ihres maximalen Lichtstroms wird über einen breiten Temperaturbereich von 5 C bis 70 C erzeugt (ausnahme T5 HO 49 W LUMILUX CONSTANT Temperaturbereich 20 C bis zu 80 C siehe Bild 79). Bei Einbau in eine geeignete Leuchte können diese Lampen sogar bei kalten Umgebungstemperaturen sehr leistungsstark sein. Siehe Bild 78 und Bild 79. Werden zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form 26 mm T8 LUMILUX, 16 mm T5 HO LUMILUX CONSTANT und T5 HO LUMILUX Cold Spot-Lampen in derselben Anlage kombiniert, kommt es zu sichtbaren Unterschieden bei Farbwahrnehmung und Helligkeit. Daher sollen diese beiden Lampentypen nie zusammen eingesetzt werden. 138

140 Bild 78: Relativer Lichtstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für 26 mm T8 im KVG- und EVG-Betrieb, 16 mm T5 HO Cold Spot im EVG-Betrieb, T5 HO CONSTANT im EVG-Betrieb und T5 HO 49W CONSTANT im EVG-Betrieb Bild 78 geben Ihnen die beste Übersicht über die Familien zweiseitig gesockelter T8 und T5 Leuchtstofflampen und ihr Verhalten bei niedrigen und hohen Umgebungstemperaturen. T5 HO LUMILUX CONSTANT 24 W, 39 W, 54 W, 80 W sind für Anwendungen mit niedrigen und hohen Umgebungstemperaturen geeignet. T5 HO 49W LUMILUX CONSTANT ist wegen des größeren Lichtstromverlusts als bei traditioneller T8-Technik nicht für Anwendungen bei niedriger Umgebungstemperatur geeignet. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 16 mm HO 49 W LUMILUX CONSTANT verfügen über den niedrigsten Entladungsstrom (0,255 A) von allen HO Lampen 24 W, 39 W, 54 W, 80 W CONSTANT, was der Hauptgrund dafür ist, warum sie die 90 % des Lichtstroms in einem anderen Temperaturbereich erreichen. T5 HO 49 W CONSTANT erreicht 90 % des Lichtstroms in einem Temperaturbereich von 20 C bis zu 80 C statt von 5 C bis zu 70 C. See Bild

141 Bild 79: Relativer Lichtstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für T5 HO CONSTANT im Betrieb mit einem Referenz-Vorschaltgerät Für eine stabile Leistung und zur Messung der elektrischen und photometrischen Parameter von T5 FC und zweiseitig gesockelten T8 26 mm, 16 mm T5 HE oder HO im EVG-Betrieb oder 26 mm T8 mit KVG-Betrieb ist in jedem Fall eine Einbrennzeit von 100 h erforderlich Lichtstrom-Temperaturverhalten von einseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 FC allgemein Bild 80: Relativer Lichtstrom in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) für einseitig gesockelte Leuchtstofflampen Kreis Form T5 FC LUMILUX, gemessen mit einem Referenz-HF-Vorschaltgerät 140

142 4.6.4 Betrieb bei hohen Temperaturen Bei zweiseitig gesockelten T8 Leuchtstofflampen linearer Form 26 mm Durchmesser befindet sich die Kühlstelle in der Lampenmitte, und die Messung erfolgt an der Glaswand der Lampe. Die Lampe ist darauf ausgelegt, ihren optimalen Lichtstrom bei einer Umgebungstemperatur von 20 C bis zu 25 C im Betrieb mit einem Referenz-Vorschaltgerät gemäß IEC in ruhender Luft zu erreichen. Die Kühlstellentemperatur für optimalen Hg-Dampfdruck ist auf eine Temperatur der Lampenglaswand von etwa 50 C eingestellt. Siehe Bild 4 und Bild 9. Diese korrelierte Kühlstellentemperatur kann mit einem befestigten Thermoelement in der Mitte der Lampe auf deren Glaskolben gemessen werden. Siehe Bild 81. Die gemessene Kühlstellentemperatur kann dann auf die Hufeisenkurve übertragen werden, um den Lichtstrom zu definieren. Siehe Hufeisenkurven Bild 82, Bild 83 und Bild 84. Bild 81: Bild einer T8-Lampe. Position und Messpunkt der Kühlstelle einer zweiseitig gesockelten T8 Leuchtstofflampe mit 26 mm Glasdurchmesser Bild 82: Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für 26 mm T8 18 W. Kühlstelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 141

143 Bild 83: Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für 26 mm T8 36 W. Kühlstelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät Bild 84: Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für 26 mm T8 58 W. Kühlstelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät Einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen 16 mm T5 FC sind darauf ausgelegt, ihren maximalen Lichtstrom bei einer Umgebungstemperatur von 25 C zu erreichen. Die Kühlstellentemperatur wird an der Pumpspitze des Pumpstängels an der Innenseite des Lampensockels 2GX13 gemessen. Siehe Bild

144 Ort der Kühlstelle am Pumpstängel Bild 85: T5 FC Lampe, Ort und Messpunkt der Kühlstelle am Pumpstängel. Thermoelement wird vom Lampensockel verdeckt Die Kühlstellentemperatur für optimalen Hg-Dampfdruck ist auf eine Temperatur des Lampenglases des Pumpstängels von etwa 47 C bis zu 53 C eingestellt. Siehe Bild 86, Bild 87 und Bild 88. Bild 86: Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für 16 mm T5 FC 22 W. Kühlstelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 143

145 Bild 87: Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für 16 mm T5 FC 40 W. Kühlstelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät Bild 88: Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für 16 mm T5 FC 55 W. Kühlstelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO mit 16 mm Lampenglasdurchmesser sind darauf ausgelegt, ihren maximalen Lichtstrom bei einer Umgebungstemperatur von 35 C oder etwa 49 C Kühlstellentemperatur zu erreichen, siehe Bild 5. Die Lampe wird ausschließlich mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) betrieben. In allen T5 HE und HO 16mm befindet sich die Kühlstelle an der Stempelseite (OSRAM Stempel) der Glaswand der Lampe hinter der Elektrode. Hier sitzt die Elektrodenhalterung tiefer in der Lampe. Siehe Bild 89. Dadurch entsteht hinter der Elektrode eine kühlere Stelle, an der das gesamte überschüssige Quecksilber der Entladung kondensieren kann, sodass ein optimaler Ausgleich des Quecksilberdampfdrucks herrscht. Der beste Ort zur Kühlstellenmessung befindet sich in einem Abstand von 1 mm vom Übergang des Materials der Lampenfassung zur Glaswand der Lampe. Siehe Bild

146 Stempelseite oder OSRAM Stempel Nicht-Stempelseite Bild 89: Ort der Kühlstelle an zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO 16mm Bester korrelierter Ort, Messpunkt für Kühlstelle 1, in 1 mm Abstand vom Rand des Metallsockels am Glasrohr. Bild 90: Bester korrelierter Ort für die Kühlstelle für T5 HE und HO mit 16 mm Glaswanddurchmesser. 145

147 Bild 91: Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für T5 HE 16 mm. Kühlstelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät Bild 92: Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für T5 HO 16 mm. Kühlstelle in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät 146

148 Zusätzlich haben die Leuchten im Allgemeinen eine große abstrahlende Fläche, die für moderate Rohrwandtemperaturen und hohen Wirkungsgrad sorgt. Daraus resultiert die Tendenz, möglichst kleine Leuchten herzustellen. Häufig werden die thermischen Eigenschaften nicht beachtet, sodass die Lampe bzw. Lampen in einer solchen Leuchte mit einem zu hohen Quecksilberdampfdruck arbeiten (zu hohe Umgebungstemperatur der Lampe), der von der Kühlstellentemperatur erzeugt wird. In besonders kleinen geschlossenen Leuchtensystemen führen die resultierenden hohen Temperaturen an den lichtstrombestimmenden Lampenteilen einer zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampe linearer Form zu einer erheblichen Verringerung des Lichtstroms und damit des Wirkungsgrades von Lampe und Leuchte. Die Lampen werden in solchen Fällen nicht mehr im Optimum betrieben, siehe Hufeisenkurven Bild 91 und Bild 92, Es ergeben sich auch Veränderungen der elektrischen Werte der Lampe (reduzierte Lampenleistung) bei hohen Umgebungstemperaturen, was wiederum das Vorschaltgerät beeinträchtigt (KVG- und EVG- Betrieb). Wichtig ist daher die Beachtung der maximal zulässigen Temperaturen an der Lampe (siehe 4.7 Lampentemperatur, Sicherheit und Grenzwerte). Stempelseite der Lampe (OSRAM Stempel, Anlauf- und Arbeitsamalgam) Nicht-Stempelseite, Hg-Dosierung Bild 93: Amalgam-Ort an einer zweiseitig gesockelten T5 HO CONSTANT 16 mm Leuchtstofflampe linearer Form Bei hohen Umgebungstemperaturen, wenn T5 16 mm HO LUMILUX Cold Spot Lampen nicht optimal betrieben werden können (reduzierter Lichtstrom), ist es ratsam, T5 16 mm HO LUMILUX CONSTANT Lampen einzusetzen, um den maximalen Lichtstrom zu erreichen. Da sie ihren optimalen Quecksilberdampfdruck in einem großen Temperaturbereich erreichen, arbeiten CONSTANT Lampen mit ihrem optimalen Wirkungsgrad unter den gleichen Bedienungen in engen Leuchten und erreichen somit eine höhere Lampenleistung. Alle elektrischen und photometrischen Werte (Lampenstrom, Lampenspannung und Lichtstrom) beziehen sich auf eine höhere Lampeneffizienz. In engen mit T5 HO LUMILUX CONSTANT Lampen bestückten Leuchten kann mehr Hitze freigesetzt werden als bei Cold Spot T5 HO LUMILUX Lampen. Dies kann zu einem Temperaturanstieg am IEC Messpunkt der Lampe und am T c -Punkt des elektronischen Vorschaltgeräts führen und muss sowohl bei der Leuchtenkonstruktion als auch beim Ersatz einer Cold Spot Lampe durch eine CONSTANT Lampe in einer vorhandenen Leuchte berücksichtigt werden. Weitere Informationen bezüglich der maximal zulässigen Temperatur am IEC Messpunkt siehe 4.7 Lampentemperatur, Sicherheit und Grenzwerte. Ort des Amalgam-Körper-Messpunkts: siehe Bild 102 und Bild103 sowie die relevanten Angaben im Unterabsatz Kühlstellen- und Amalgam-Temperaturen auf Seite 156 und die Zusammenfassung auf Seite

149 Bild 94: Typische Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO CONSTANT 16 mm. Amalgam-Temperatur in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur. Betrieb mit Referenz-Vorschaltgerät Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE SEAMLESS und T5 HO SEAMLESS mit 16 mm Lampenglasdurchmesser sind darauf ausgelegt, ihren maximalen Lichtstrom bei einer Umgebungstemperatur von 30 C zu erreichen oder bei etwa 45 C Kühlstellentemperatur bei T5 HE SLS und bei etwa 47 C Kühlstellentemperatur bei T5 HO SLS. Die Lampe wird ausschließlich mit elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) des Typs QUICKTRONIC QTi GII betrieben. Bester korrelierter Messpunkt zur Messung der Kühlstellentemperatur siehe Bild 105. Bild 95: Typische Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE SLS. Lichtstrom in Abhängigkeit von der Lampenspannung. Betrieb mit einem elektronischen Vorschaltgerät Typ Qti GII 148

150 Bild 96: T5 HE SLS im Betrieb mit EVG QTi II, Glaswandtemperatur und Kühlstellentemperatur in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) Bild 97: Typische Lichtstrom-Hufeisenkurve in Abhängigkeit von der Lampenspannung für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HO SLS. Lichtstrom in Abhängigkeit von der Lampenspannung. Betrieb mit einem elektronischen Vorschaltgerät Typ Qti GII Bild 98: T5 HO SLS im Betrieb mit EVG QTi II, Glaswandtemperatur und Kühlstellentemperatur in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur (-10 C bis zu 80 C) 149

151 4.6.5 Betrieb bei tiefen Temperaturen. Folgende Punkte sind beim Betrieb von einseitig oder zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen mit KVG oder EVG bei tiefen Temperaturen zu beachten: 1. Das Vorschaltgerät (inklusive Komponenten) muss bei der geforderten Temperatur startfähig sein. 2. Nach der Zündung muss sich die Rohrwand genügend aufwärmen können, um die Lampe möglichst im optimalen Bereich zu betreiben. Die tiefen Umgebungstemperaturen, bei denen zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form 26 mm T8 LUMILUX und ENERGY SAVER in Kombination mit magnetischen Vorschaltgeräten zuverlässig zünden, sind in 4.2 Zündung bei tiefen Temperaturen dargestellt. Bei Betrieb mit einem geeigneten EVG können T5 FC LUMILUX Lampen, T5 HE, HE ES ENERGY SAVER, HO, HO ES ENERGY SAVER, HO CONSTANT sogar bei noch tieferen Temperaturen zünden. Bei Tieftemperatur-Anwendungen sollten die Lampen nur in geschlossenen Leuchten eingesetzt werden. Wichtig ist dabei, dass das Volumen der Leuchte optimal für eine schnelle Erwärmung der Lampen bemessen ist, sodass für den Lampenbetrieb günstige Umgebungstemperaturen in kurzer Zeit erreicht werden; (gilt besonders für den Einsatz von T5 HO CONSTANT Lampen, die länger brauchen, um optimale Temperatur und Leuchtkraft zu erreichen siehe 4.3 Anlaufverhalten). Bei starken Temperaturschwankungen sind ggf. die brennlagenabhängigen unterschiedlichen Verläufe der Lichtstrom/Temperaturkurve zu nutzen, um einen Kompromiss für Lampen- und Leuchtenwirkungsgrad zu finden. Der Betrieb bei tiefen Umgebungstemperaturen sollte bei der Entwicklung von Leuchten immer berücksichtigt werden; besonders für T5 HO CONSTANT Lampen. Dies verbessert das Anlaufverhalten und ermöglicht der Lampe, ein optimales und stabiles Lichtstromniveau zu erreichen Einfluss hoher und tiefer Temperaturen auf die Farbtemperatur der Lampe In diesem Kapitel vermitteln wir dem OEM einen besseren Überblick darüber, was unter bestimmten Betriebsbedingungen hinsichtlich Verschiebungen der Farbtemperatur bei tiefen und hohen Umgebungstemperaturen der Lampe passieren kann. Unter Umgebungstemperatur der Lampe ist die Temperatur um die Lampe herum zu verstehen. Siehe Bild 75 und 4.6 Lichtstrom als Funktion von Temperatur und Brennlage. Die Umgebungstemperatur der Lampe wird beeinflusst durch: Ihre Betriebsart (senkrechter oder waagerechter Betrieb). Magnetisches oder elektronisches Vorschaltgerät. Schwankungen der Netzspannung (KVG-Betrieb). Dimmbaren oder nicht dimmbaren Betrieb. Offene Leuchte, geschlossene Leuchte. Die Bauart der Leuchte, ihre Topologie, den Abstand des Lampenglases zum Reflektor, den Abstand zwischen den Lampen untereinander sowie die Verdrahtung Keine Luftbewegung oder ein Luftstrom um die Lampe. Umgebungstemperatur des Raums. Bei T5 HE und HO (Energy Saver und XT Lampen inbegriffen) für zweilampige oder mehrlampige Ausführungen sollten die Lampenstempel (Markierungen) der Lampen einander zugewandt sein. 150

152 Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 26 mm LUMILUX : Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Der Quecksilberdampfdruck von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 (alle Typen, Energy Saver, XT und XXT inbegriffen) ergibt sich aus der Kühlstelle der Lampe und es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Hg-Dampfdruck und Lichtstrom. Der optimale Lichtstrom (also die optimale Menge in die Hg- Dampfentladung freigesetzter Hg-Atome) wird bei einer Kühlstellentemperatur von etwa 50 C erreicht, gemessen am Lampenglas auf halber Länge der Lampe, und bei Leuchtstofflampen T8 26 mm bei einer Umgebungstemperatur der Lampe von 20 C bis zu 25 C. Siehe 4.6.4, Bild 81. Unter diesen Betriebsbedingungen erreicht die Lampe ihre Nennfarbtemperatur mit einer Toleranz von ± 200 K. Mit steigender Umgebungstemperatur der Lampe in der Lampenumgebung nehmen sowohl Kühlstellentemperatur als auch Hg-Dampfdruck (größere Mengen von Hg-Atomen werden in die Hg-Dampfentladung freigesetzt) zu; dadurch beginnen sowohl Nennlichtstrom als auch Lampenleistung zu sinken. Dies führt dazu, dass die Farbtemperatur der Lampe bei einer maximalen Umgebungstemperatur der Lampe von 80 C stark zunimmt Unter solchen Betriebsbedingungen fällt der Lichtstrom um etwa 60 % bei einer maximal zulässigen Kühlstellentemperatur von 100 C. Diese Verringerung des Lichtstroms führt auch zu einer Abnahme der Leuchtdichte (cd/cm²) der T8 Leuchtstofflampe. Wir dieses Phänomen umgekehrt und die Lampe arbeitet bei kalten Lampen-Umgebungstemperaturen, werden Kühlstellentemperatur und Hg-Dampfdruck der Lampe absinken (es werden kleinere Mengen Hg-Atome in die Hg-Dampfentladung freigesetzt). Unter derartigen Bedingungen ändern sich die elektrischen Parameter der Lampe, es wird eine niedrigere Lampenleistung erzeugt und der Lichtstrom sinkt. Bei -10 C sinkt der Lichtstrom einer T8 Leuchtstofflampe um etwa 20 % bei einer Kühlstellentemperatur von 8 C bis zu 10 C an der Glaswand in der Mitte der Lampe. Die Farbtemperatur sinkt bei dieser tiefen Umgebungstemperatur der Lampe geringfügig. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE und HO 16 mm LUMILUX : Der Quecksilberdampfdruck von zweiseitig gesockelten LeuchtstofflampenT5 HE und HO (Energy Saver und XT Lampen inbegriffen) ergibt sich aus der Kaltfuß der Lampe und es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Hg-Dampfdruck und Lichtstrom. Der Kaltfuß (kalter Bereich) einer T5 HE bzw. HO (Energy Saver und XT Lampen inbegriffen) befindet sich am Lampenende mit der Ätzung (OSRAM Markierung). Siehe 4.6.4, Bild 90. Der optimale Lichtstrom bei T5 wird bei einer Kaltfußtemperatur von etwa 50 C erreicht, gemessen am Lampenglass an der Elektrodenseite mit dem Stempel bei einer Umgebungstemperatur der Lampe von 35 C. Unter solchen Betriebsbedingungen erreicht die Lampe ihre Nennfarbtemperatur mit einer Toleranz von ± 200 K. Mit steigender Umgebungstemperatur der Lampe in der Lampenumgebung nehmen sowohl Kaltfußtemperatur als auch Hg-Dampfdruck (größere Mengen von Hg-Atomen werden in die Hg-Dampfentladung freigesetzt) zu; dadurch beginnen sowohl Nennlichtstrom als auch Lampenleistung zu sinken. Dies führt dazu, dass die Farbtemperatur der Lampe bei einer maximalen Umgebungstemperatur der Lampe von 80 C stark zunimmt. Bei diesen Betriebsbedingungen sinkt der Lichtstrom um etwa 40 % bei einer maximal zulässigen Kaltfußtemperatur > 95 C. Diese Verringerung des Lichtstroms führt auch zu einer Abnahme der Leuchtdichte (cd/cm²) der T5 Leuchtstofflampe. Wird dieses Phänomen umgekehrt und die Lampe arbeitet bei kalten Lampen-Umgebungstemperaturen, werden Kaltfußtemperatur und Hg-Dampfdruck der Lampe absinken (es werden kleinere Mengen Hg-Atome in die Hg-Dampfentladung freigesetzt). Unter derartigen Bedingungen ändern sich die elektrischen Parameter der Lampe, es wird eine niedrigere Lampenleistung erzeugt und somit sinkt der Lichtstrom. Bei -10 C sinkt der Lichtstrom einer T5 HE bzw. HO (Energy Saver und XT Lampen inbegriffen) Leuchtstofflampe um etwa 20 % bei einer Kaltfußtemperatur von 10 C bis zu 15 C, gemessen auf dem Lampenglas der Elektrode mit der Stempelseite der Lampe (am Glasrand nahe dem Lampensockel). Die Farbtemperatur sinkt bei dieser tiefen Umgebungstemperatur der Lampe geringfügig. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE SLS und HO SLS 16 mm LUMILUX : Der Quecksilberdampfdruck von zweiseitig gesockelten LeuchtstofflampenT5 HE SLS und HO SLS ergibt sich aus der Kühlstelle der Lampe und es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Hg-Dampfdruck und Lichtstrom. Die Kühlstelle von T5 HE SLS und HO SLS befindet sich an den beiden Enden des oberen Glasrohrs, die nicht die Elektroden enthalten. Siehe 4.8.1, Bild 105. Der optimale Lichtstrom bei T5 wird bei einer Kühlstellentemperatur von etwa 50 C erreicht, gemessen am Lampenglas an einem der beiden Glasenden des oberen Rohrs bei einer Umgebungstemperatur der Lampe von 35 C. Unter solchen Betriebsbedingungen erreicht die Lampe ihre Nennfarbtemperatur mit einer Toleranz von ± 200 K. 151

153 Mit steigender Umgebungstemperatur der Lampe in der Lampenumgebung nehmen sowohl Kühlstellentemperatur als auch Hg-Dampfdruck (größere Mengen von Hg-Atomen werden in die Hg-Dampfentladung freigesetzt) zu. Dadurch sinken sowohl Nennlichtstrom als auch Lampenleistung. Dies führt außerdem dazu, dass die Farbtemperatur der Lampe bei einer maximalen Umgebungstemperatur der Lampe von 80 C stark zunimmt. Bei diesen Betriebsbedingungen sinkt der Lichtstrom um etwa 40 % bei einer maximal zulässigen Kühlstellentemperatur von > 95 C. Diese Verringerung des Lichtstroms führt auch zu einer Abnahme der Leuchtdichte (cd/cm²) der T5 HE SLS und HO SLS Leuchtstofflampen. Wird dieses Phänomen umgekehrt und die Lampe arbeitet bei kalten Lampen-Umgebungstemperaturen, werden Kühlstellentemperatur und Hg-Dampfdruck der Lampe absinken (es werden kleinere Mengen Hg-Atome in die Hg-Dampfentladung freigesetzt). Unter derartigen Bedingungen ändern sich die elektrischen Parameter der Lampe, es wird eine niedrigere Lampenleistung erzeugt und somit sinkt der Lichtstrom. Bei -10 C sinkt der Lichtstrom von T5 HE SLS und HO SLS Leuchtstofflampen um etwa 20 % bei einer Kühlstellentemperatur von 10 C bis zu 15 C, gemessen an einem oder beiden Enden des Lampenglases des oberen Glasrohrs der Lampe. Die Farbtemperatur sinkt bei dieser tiefen Umgebungstemperatur der Lampe geringfügig. Bei T5 HE SLS und T5 HO SLS Lampen kann eine Anordnung in einer Reihe zur Erzeugung einer Kühlstelle in der Lampenmitte führen. Dadurch können sich andere Lichtfarben ergeben als oben beschrieben. Um dies zu vermeiden, sollten geeignete mechanische Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden (z. B. transparente Wärmebarrieren). All diese Fakten sollten für OEM die Ursachen der Farbtemperaturverschiebung zwischen der ersten Lampe, der Lampe dazwischen sowie der mittleren und der letzten Lampe in geschlossenen und offenen Umgebungen, die sich mit der Erwärmung Kühlstellen der Lampen bei tieferen oder höheren Temperaturen aufgrund der aufgespeicherten Lampen-Umgebungstemperatur ergeben, verständlicher machen. Außerdem wird in einer geschlossenen Umgebung die Luft durch Konvektion in Bewegung gesetzt, wodurch in der geschlossenen Umgebung der Lampen ein Luftstrom entstehen kann, der die Instabilität des Lampenbetriebs verstärkt und somit bei manchen Lampen Verschiebungen der Farbtemperatur hervorrufen kann, je nachdem, wo sie sich befinden. 152

154 4.7 Dimmen einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Wichtige Hinweise zum Dimmen von T5 HO CONSTANT, T5 FC LUMILUX, T8 LUMILUX und T5 HE, HE ES ENERGY SAVER, HE SLS SEAMLESS, HO, HO ES ENERGY SAVER, HO SLS SEAMLESS LUMILUX Cold Spot Lampen: Um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten, sollten die Lampen 100 Stunden bei vollem Leistung eingebrannt werden bevor sie zum ersten Mal gedimmt werden. Bei Anlagen, für die der Architekt ein Einzelprofil-Lichtband zur Erzeugung von homogenem Licht vorschreibt, oder bei einer Lichtvoute in einer Decke, verwenden OEM Mutter-Tochter-Kombinationen, um die Kosten der Beleuchtungsanlage zu verringern. Eine Mutter-Tochter-Kombination ist so zu verstehen, dass die zweite Lampe in der Tochterleuchte von einem dimmbaren oder nicht dimmbaren zweilampigen EVG geregelt wird, das in der ersten Einzellampen-Leuchte, der Mutterleuchte, installiert ist. In diesem Fall verwendet der OEM eine vieradrige Verbindungsleitung mit verschiedenen Leitungslängen zwischen dem dimmbaren oder nicht dimmbaren EVG und den Lampen in den zwei Einzelprofil-Leuchten. Je nach Bauart der Leuchte und Art der elektronischen Schaltung kann dies zu einem asymmetrischen Betrieb und Fehlfunktionen in einer oder beiden Leuchten führen. Die kapazitiven Ableitströme führen zu Asymmetrie, unterschiedlicher Leuchtdichte und instabilem Betrieb bei einer oder beiden Leuchten, die von dem zweilampigen Dimm-EVG im gedimmten Zustand betrieben werden. Aus diesem Grund wird Mutter-Tochter-Betrieb für T8, T5 und T5 FC Lampen mit zweilampigen Dimm-EVG nicht empfohlen. Weitere Informationen finden Sie in den technischen Fibeln für EVG - QUICKTRONIC, technische Fibel Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen und Kompaktleuchtstofflampen Mutter-Tochter-Schaltung für zweilampige Leuchten Hinweise zur Leitungsverlegung und Maximal empfohlene Leitungslängen müssen beachtet werden. - EVG für T5 Leuchtstofflampen, technische Fibel Elektronische Betriebsgeräte zum Betrieb von T5 Leuchtstofflampen mit Durchmesser 16 mm 3.6 Mutter-Tochter-Schaltung und Maximale Länge der Verbindungsleitung zwischen zwei Leuchten, 7.1 Übersicht maximaler Leitungslängen. - QUICTRONIC DALI/DIM technische Fibel Dimmbare Elektronische Betriebsgeräte für Leuchtstofflampen Mutter-Tochter-Schaltung. T5 HO CONSTANT Lampen reagieren langsamer als T5 HO Cold Spot Lampen auf Änderungen von Stromversorgung und Umgebungstemperatur. Daher wird dringend empfohlen, diese beiden Lampenarten nicht zusammen in einer Installation zu verwenden. Nach der Stabilisierung können sichtbare Farbtemperaturunterschiede zwischen gedimmten und ungedimmten Lampen auftreten. Im niedrigsten Dimmzustand sind die Farbtemperaturverschiebungen zu ungedimmten Lampen anfänglich am deutlichsten. Nach 30 bis 40 Minuten Stabilisierung (bei CONSTANT Lampen) oder 20 bis 30 Min. (bei Cold Spot Lampen) reduziert sich dieser Unterschied wieder auf ein absolutes Minimum. Einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC 22 W, 40 W und 55 W sind mit QUICKTRONIC Dimm-EVG Best Available Technology in einem Dimmbereich von 100 % bis herunter auf 3 % Lichtstrom dimmbar. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form 26 mm T8 LUMILUX ES ENERGY SAVER sind nicht für Dimmbetrieb freigegeben. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8 XT LUMILUX und T8 XXT LUMILUX sind für dimmbaren Betrieb von 100 % bis 25 % Lichtstrom freigegeben. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE ES ENERGY SAVER und HO ES ENERGY SAVER sind für Dimmbetrieb mit OSRAM QUICKTRONIC Dimm-EVG Best Available Technology freigegeben. Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE SLS SEAMLESS und HO SLS SEAMLESS sind für Dimmen freigegeben. 153

155 T5 HO 39 W SLS und T5 HO 54 W SLS sind dimmbar mit QUICKTRONIC QTi DIM DALI in einem Temperaturbereich > 15 C für eine Lichtstromeinstellung von 1 % bis zu 100 %. Ausnahme: T5 HO 24 W SLS ist nicht für dimmbaren Betrieb freigegeben. T5 HE 14 W SLS, HE 21 W SLS, HE 28W SLS sind dimmbar mit QUICKTRONIC. QTi DIM DALI in einem Temperaturbereich > 15 C für eine Lichtstromeinstellung von 1 % bis zu 100 %. Die technischen Anforderungen für das Dimmen gelten auch für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HO LUMILUX CONSTANT ohne Einschränkungen. Zu beachten ist ebenso, dass die chemische Aktivität des Amalgams eine verzögerte Reaktion der Lampe bezüglich Leistungsänderungen zur Folge hat. Dies führt im Allgemeinen zu sichtbaren Unterschieden zwischen den Lampen. Beim Dimmen von T5 HO LUMILUX CONSTANT Lampen kann es also zwischen Lampen des gleichen Typs zu erkennbaren Helligkeitsund Farbunterschieden kommen, selbst wenn sie unter den gleichen Bedingungen betrieben werden. Der Lichtstrom freibrennender T5 HO LUMILUX CONSTANT Lampen stabilisiert sich nach 15 bis 30 Minuten bei 100 %. Bei T8 LUMILUX, T5 HE LUMILUX, T5 HO LUMILUX und T5 HE ES ENERGY SAVER LUMILUX,T5 HO ES ENERGY SAVER LUMILUX Cold Spot Lampen stabilisiert sich der Lichtstrom innerhalb von 15 Minuten. CONSTANT Lampen können unter Beachtung oben erwähnter Einschränkungen gedimmt werden. Für detaillierte Informationen zu T5 HO LUMILUX CONSTANT Lampen im Dimmbetrieb in Verbindung mit OSRAM EVG BAT 1 siehe Wenn die Lampen für eine längere Zeit gelagert oder ausgeschaltet werden (>20 Std.) wird das meiste Quecksilber im Amalgam zurück wandern. Bei niedriger Dimmstufe und tiefen Umgebungstemperaturen kann es vorkommen, dass die Lampen nur einen sehr geringen Lichtstrom haben.(vorübergehend Hg-freier Zustand, scheint pink). Dies kommt von der zu niedrigen Lampentemperatur und dem nur geringen Quecksilberdampfdruck in der Entladung (beschrieben in 4.3 Anlaufverhalten). Die Lösung dafür ist, die Lampen 5 Minuten voller Leistung brennen zu lassen und anschließend dann erst zu dimmen. (bewirkt keien Lampenschaden) Um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten, sollten die Lampen 100 Stunden bei vollem Output eingebrannt werden, bevor sie zum ersten Mal gedimmt werden. Warum ist eine 100-stündige Einbrennzeit nötig? Um den elektrischen und lichttechnischen Anforderungen zu entsprechen, müssen alle einseitig und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen 100 Stunden eingebrannt werden. Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen nach IEC 60901, zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen nach IEC Dies ist nötig um den Lampenbetrieb zu stabilisieren und das Emittermaterial auf den Elektroden in seine endgültige Form zu bringen. Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen, die mit einem dimmbaren EVG betrieben werden, müssen immer bei vollem Lichtstrom (100 %) stabilisiert werden. Auch Betrieb mit Unterbrechungen erfüllt bei vollem Lichtstrom das 100-Stunden Kriterium. Wenn die Lampen nicht für 100 Stunden bei vollem Lichtstrom eingebrannt werden, kommt es zum Flackern und vorzeitiger Lampenschwärzung und dadurch zu einer Reduzierung der Lampenlebensdauer. 1. Empfehlungen für Neuinstallationen: Normalerweise müssen alle Lampen, die in Leuchten auf der Baustelle installiert werden, bei vollem Lichtstrom und NICHT im gedimmten Zustand betrieben werden. Nur so stabilisieren sich die Elektroden bis zur Übergabe der Beleuchtungsanlage. Insbesondere bei Lichtdecken und Leuchten, in denen die einseitig oder zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen nicht sichtbar sind, ist eine Einbrennzeit von 100 Stunden ein Muss. 2. Empfehlungen für den Ersatz von Lampen in bestehenden Beleuchtungsanlagen: Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen haben eine lange Lebensdauer und werden in engen Toleranzen gefertigt. Sie haben in gedimmten und ungedimmten Anwendungen die gleiche Lebensdauer (Mortalität) und Lichtstrom-Maintenance. Wir empfehlen Gruppenaustausch und bei Dimmanwendungen eine Einbrennzeit von 100 Stunden bei vollem Lichtstrom. 1) best available technology (beste verfügbare Technik) 154

156 In einigen Installationen mit BMS (Building Master Control System) kann es schwierig sein die Lampen 100 Std. bei vollem Lichtstrom einzubrennen. Hier empfiehlt es sich, die Lampen separat einzubrennen. Das kann auch in einer Brennstellung geschehen, die sich vom endgültigen Einsatz unterscheidet. Einige fortschrittliche BMS Kontrollsysteme erkennen ersetzte Lampen automatisch und ermöglichen so das 100 Stunden Einbrennen bei vollem Lichtstrom vor dem ersten Dimmen. Schlussfolgerung: Es ist notwendig die Lampen 100 Stunden bei vollem Lichtstrom einbrennen zu lassen. Wenn nicht, verringert dies die Lampenlebensdauer. Wissenschaftliche Erklärung Wie oben bereits erwähnt, ist es nötig, einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen mindestens 100 Stunden bei vollem Lichtstrom einbrennen zu lassen (nicht gedimmt), und zwar vor dem ersten Dimmeinsatz. Verbraucher fragen oft, ob und warum dies wirklich nötig ist und was passieren würde, wenn diese 100 h Einbrennzeit bei Nenn-Entladungsstrom nicht beachtet wird. Die Antwort liegt im chemischen Aufbau des Emittermaterials auf den Elektrodenwendeln von Niederdruck- Entladungslampen. Alle Elektrodenwendeln von Niederdruck-Entladungslampen sind, unabhängig vom Hersteller, mit einem sogenannten Emitter aus Barium-, Strontium- und Kalziumoxid beschichtet. Diese Oxidmischung reduziert die Elektronenaustrittsarbeit der Elektrode. Das bedeutet, dass die Energie, die benötigt wird, um den Elektrodenstrom in die Lampenentladung zu bringen, reduziert ist, und zwar etwa um den Faktor 2 bis 3. Bild 99: Bild einer T5- sowie einer T8-Elektrode für Niederdruck-Entladungslampen, bestehend aus 2 Stromzuführungen und einer Wolfram-Elektrodenwendel, die mit (weißem) Emitter beschichtet ist. Das Problem dieser Oxide ist, dass sie hygroskopisch sind. Das bedeutet, dass sie bei Kontakt mit Luft Feuchtigkeit binden würden, die dann in der Lampe eingeschlossen wäre. Dies würde zu niedrigem Lichtstrom, erhöhter Lampenspannung und kürzerer Lampenlebensdauer führen. Der Trick der Lampenhersteller ist, anstatt Oxiden Barium-, Strontium- und Kalzium-Karbonat einzusetzen. Die Karbonate bleiben an Luft unverändert. Wenn die Luft aus der Lampe gepumpt und die Lampe mit dem entsprechenden Füllgas gefüllt wird, werden die mit den Karbonaten beschichteten Elektroden auf Temperaturen von 600 C und mehr erhitzt. Dabei verwandelt sich das Karbonat in Oxid und setzt dabei CO 2 frei, wie nachfolgende Gleichung zeigt. BaCO 3 + SrCO 3 + CaCO 3 BaO + SrO + CaO + 3CO 2 Nach Beendigung dieser chemischen Reaktion ist eine weitere notwendig, um die elektronische Austrittsarbeit des Elektroden-Emitter-Systems zu reduzieren. Dabei wird Barium freigesetzt und zur Oberfläche des Emitters transportiert. Diese Reaktion findet an der Oberfläche des Wolframdrahtes statt, aus dem die Elektrode unter der Emitterschicht besteht; die entsprechende Gleichung lautet: 6BaO + W Ba 3 WO 6 + 3Ba 155

157 Sobald genug atomares Ba die Oberfläche des Emitters erreicht hat, ist die Elektrode einsatzfähig. Letztere Reaktion bleibt über die gesamte Lampen- und Elektrodenlebensdauer bestehen. Wenn die Reaktion das erste Mal in einer neuen Lampe stattfindet, dauert es beträchtliche Zeit, bis die erste Ba-Schicht auf der Emitteroberfläche entsteht. Dieser Prozess erfordert eine hohe Emitter- und Elektrodentemperatur, die normalerweise im Lampenbetrieb nur bei Nenn-Entladungsstrom erreicht wird. Dabei entsteht auf der Elektrode ein sog. Hot Spot mit einer Temperatur von ca K. Im gedimmten Zustand ist die Elektrodentemperatur niedriger bei breiterer Temperaturverteilung. Dann findet der beschriebene Prozess nicht so effektiv statt wie bei Nennstrom. Die Konsequenz daraus ist, dass die Elektrode nicht im richtigen Zustand und die Elektronenaustrittsarbeit höher ist als bei einer gut präparierten Elektrode. Dies macht eine höhere Temperatur auf der Elektrode notwendig, die über eine erhöhte Kathodenfall-Spannung vor der Elektrode entsteht. Durch diese Kathodenfall-Spannung werden Plasmaionen zur Elektrode hin beschleunigt und heizen diese zusätzlich auf. Gleichzeitig wird jedoch Elektrodenmaterial abgesputtert, was die Elektrode zerstört und damit die Lampenlebensdauer verkürzt. Es muss erwähnt werden, dass der oben genannte Prozess gleich zu Beginn der Inbetriebnahme der Lampe erfolgen muss, also in den ersten 100 Stunden. Falls die Lampe bereits im Dimmzustand betrieben wurde, ohne die 100 Stunden Einbrennzeit einzuhalten, findet die Reaktion nicht mehr ordnungsgemäß statt, weil sich dann die Struktur der W-BaO Grenzfläche unter der Emitterschicht bereits geändert hat. 156

158 4.8 Lampentemperatur, Sicherheit und Grenzwerte Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Alle relevanten Informationen zu Sicherheitsanforderungen findet sich in den Normen IEC 61195, IEC und IEC Maximale Temperaturen für einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Richtlinien für sicheren Lampenbetrieb, Lampen mit G5 und G13 Sockeln gemäß der internationalen Norm IEC oder EN Leuchten sollten so konstruiert sein, dass die Temperatur des Lampensockels G5 und G13 bei Bestückung der Leuchte mit der vorgesehenen Lampe unter normalen Betriebsbedingungen 120 C am Sockelrand und am Isolator nicht übersteigt. Bei G13-gesockelten Lampen mit einer Nennleistung über 40 W sollte die maximale Sockeltemperatur nicht über 140 C steigen. Lampe Temperatur des Lampensockels an Sockelrand und Isoliermaterial in ( C) T8 bis zu 40 W 1)2)3) T8 58 W 1)2)3) T5 HE 14 bis zu 35 W 1)2) T5 HO 24 W bis zu 80 W 1)2)4) ) Gilt auch für ES Energy Saving Lampen 2) Auch gültig für XT und XXT Lampen 3) Gilt auch für XXT Lampen 4) Gilt auch für CONSTANT Temperatur des Isolierrmaterials in ( C) Messbedingungen: Zur Messung der Temperatur des Sockelrandes sollte sich die Heißlötstelle des Thermoelements am Sockelgehäuse in einem Abstand von nicht mehr als 2 mm vom Sockel-Glas-Übergang befinden. Zur Messung der Temperatur des Isolatormaterials sollte sich die Heißlötstelle des Thermoelements auf dem Isolatorteil der Sockelstirnfläche entlang der Linie der Sockelstifte möglichst nah an der Mitte zwischen den Kontaktstiften befinden. Spezifikationen für die Thermoelementdrähte: Die Thermoelementdrähte (maximaler Durchmesser von jeweils 0,2 mm) sollten bis zum Befestigungspunkt isoliert sein. Richtlinien für sicheren Lampenbetrieb, Lampen T5 FC aller Leistungsstufen mit 2GX13 Sockeln gemäß der internationalen Norm IEC oder EN Leuchten für einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC im Betrieb mit elektronischen HF- Vorschaltgeräten (EVG) sollten so konstruiert sein, dass die Temperatur am Lampensockel 2GX13 bei Bestückung der Leuchte mit der vorgesehenen Lampe unter normalen Betriebsbedingungen 75 C nicht übersteigt. Lage des Messpunkts: Der Punkt, an dem das Temperaturlimit definiert wird, ist der Mittelpunkt der Sockeloberfläche, wo der Abstand von beiden Stiftpaaren gleich ist. Anstieg der Sockeltemperatur Gemäß IEC 61195, und Anhang D Bei Lampen mit Sockeln G13, die zur Verwendung mit einem Starter konstruiert sind, darf die Temperatur des Lampensockels nicht mehr als 95 K über die Umgebungstemperatur steigen. 157

159 Test des Temperaturanstiegs des Lampensockels: Der Test wird unter den folgenden Prüfbedingungen durchgeführt: Die Schaltung muss das geeigneten Referenz-Vorschaltgerät verwenden, siehe IEC Versorgungsspannung = 110 % der Nennspannung des Referenz-Vorschaltgeräts mit kontinuierlich geschlossener Starter-Schaltung Testlampe ohne Kathodenemitter (deaktiviert) Testlampe, freibrennend, an Nylonschlingen hängend Die durch die Sockelstifte verlaufende Ebene ist waagerecht Ruhende Luft Umgebungstemperatur 25 C ± 5 C Elektrische Verdrahtung zur Lampe 1 mm² ± 5 % Kupfer, befestigt an den Stiften Bei G13 Sockeln sollte das Thermoelement am Isoliermaterial des Sockels möglichst nah an der Mitte befestigt sein Der Test läuft so lange, bis eine stabile Temperatur erreicht wird Anstieg der Sockeltemperatur Gemäß IEC Bei Lampen T5 FC aller Leistungsstufen mit Sockeln 2GX13, die für elektronischen HF-Betrieb (EVG) konstruiert sind, darf die maximale Temperatur des Lampensockels nicht mehr als 50 K über der Umgebungstemperatur liegen. Der Temperaturanstieg wird mit der Temperatur berechnet, die am Mittelpunkt der Sockeloberfläche gemessen wird, wo der Abstand von beiden Stiftpaaren gleich ist. Die Einhaltung wird anhand des relevanten Tests geprüft, der in oder von IEC spezifiziert ist. Kühlstellen- und Amalgamtemperaturen Es ist wichtig, dass die einseitig oder zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen in den Leuchten unter optimalen thermischen Bedingungen arbeiten, sodass die elektrischen und photometrischen Nennwerte der Lampen eingehalten werden. Dann wird der optimale Dampfdruck erreicht. Eine Zu- oder Abnahme der Kühlstellentemperatur wirkt sich auf die elektrischen Parameter aus und führt zu einer Erhöhung oder Verminderung des Lichtstroms. Der Messpunkt für die Kühlstelle (siehe Bild 100) bei einer zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampe 26 mm T8 befindet sich in der Mitte der Lampe an der Glaswand. Der optimale Hg-Dampfdruck wird bei einer Umgebungstemperatur von etwa 20 C bis zu 25 C oder einer Temperatur der Glaswand von 50 C erreicht. 90 % des Lichtstroms wird in einem Umgebungstemperaturbereich von 10 C bis zu 30 C oder bei einer Temperatur der Glaswand von 40 C bis zu 60 C erreicht. Bild 100: Kühlstellen-Messpunkt an einer T8 mit 26 mm Glaswand-Durchmesser Der Kaltfuß-Messpunkt (siehe Bild 101) bei zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE und HO 16 mm befindet sich am Sockelrand in einem Abstand von 1 mm zum Metallrand. Der optimale Hg-Dampfdruck wird bei einer Umgebungstemperatur von 35 C oder einer Temperatur der Glaswand von 50 C erreicht. 90 % des Lichtstroms wird in einem Umgebungstemperaturbereich von 25 C bis zu 50 C oder bei einer Temperatur der Glaswand von 40 C bis zu 65 C erreicht. 158

160 Bild 101: Kühlstellen-Messpunkt an T5 HE und HO mit 16mm Glaswand-Durchmesser Im Gegensatz zu zweiseitig gesockelten Cold Spot Leuchtstofflampen wird der Hg-Dampfdruck in einer zweiseitig gesockelten CONSTANT Leuchtstofflampe durch den Amalgam-Dampfdruck geregelt. Hier ist es wichtig, auf der Lampe den Messpunkt mit der besten Korrelation zur Amalgamtemperatur zu finden. Bei zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HO CONSTANT mit 16 mm Lampenwand-Durchmesser werden 90 % des Lichtstroms in einem Umgebungstemperaturbereich von 5 C bis zu 70 C erreicht. Dies entspricht einer am Glas nahe der Amalgamposition gemessenen Temperatur von etwa 57 C bis zu 110 C. Der Messpunkt (siehe Bild 102 und Bild 103) für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HO CONSTANT mit 16 mm Lampenwand-Durchmesser befindet sich am Übergang von Lampenglas und Metallsockel an der Sockelkante in 1 mm Abstand zum Metallrand und eine 180 -Drehung von der Stempelstelle weg. Bild 102 und Bild 103: Bester zum Amalgam-Körper korrelierter Messpunkt T5 HO 16 mm CONSTANT, eine 180 -Drehung von der Stempelstelle weg Die Kühlstelle einer einseitig gesockelten ringförmigen Leuchtstofflampe T5 FC mit 16 mm Glaswand- Durchmesser befindet sich am längeren Pumpstängel (siehe Bild 104) innerhalb des Lampensockels 2GX13. Wir raten Erstausrüstern davon ab, den Lampensockel der Lampe T5 FC zu öffnen, da das Risiko einer Beschädigung der Lampe zu groß ist. Wir empfehlen die Verwendung von T5 FC Lampen mit eingebautem Thermoelement, die auf Anfrage erhältlich sind. Der optimale Hg-Dampfdruck wird bei einer Pumpstängeltemperatur von 50 C erreicht. Siehe Bild 86, Bild 87 und Bild 88 bezüglich des Umgebungstemperaturbereichs für einen Lichtstromwert > 90 %. 159

161 Position der Kühlstelle Bild 104: Kühlstellen-Messpunkt (Nahaufnahme) am Pumpstängel einer T5 FC 16mm Die Kühlstelle von T5 HE SEAMLESS und T5 HO SEAMLESS Lampen befindet sich am oberen Ende des oberen Glasrohrs, das nicht die Elektrode enthält. Der optimale Hg-Dampfdruck wird bei einer Umgebungstemperatur von 30 C oder einer Temperatur der Glaswand von 55 C bei T5 HE SEAMLESS und 75 C Glaswand-Temperatur bei T5 HO SEAMLESS erreicht. Der Glaswand-Messpunkt befindet sich in der Mitte des Glasrohrs der Lampe, aber das Thermoelement muss an der Unterseite des Glasrohrs angebracht werden. Bei der T5 HE SEAMLESS werden 90 % des Lichtstroms in einem Umgebungstemperaturbereich von 22 C bis zu 43 C oder einer Temperatur der Glaswand von 45 C bis zu 65 C erreicht. Bei der T5 HO SEAMLESS werden 90 % des Lichtstroms in einem Umgebungstemperaturbereich von 23 C bis zu 47 C oder bei einer Temperatur der Glaswand von 70 C bis zu 83 C erreicht. Kühlstelle Kühlstelle Position der Kühlstelle siehe Aufnahme oben Position Glaswandtemperatur Lampenmitte (unten) Position der Kühlstelle siehe Aufnahme oben Position der Kühlstelle siehe Aufnahme oben Position Glaswandtemperatur Lampenmitte (unten) Position der Kühlstelle siehe Aufnahme oben Bild 105: Position Kühlstelle und Glaswandtemperatur bei T5 HE SEAMLESS und T5 HO SEAMLESS 160

162 Übersicht: Position Kühlstellen-Messpunkt Position Messpunkt am Amalgam Optimaler Hg- Dampfdruck bei C 90 % Lichtstrom in einem Temperaturbereich von Optimaler Hg- Dampfdruck bei C 90 % Lichtstrom in einem Temperaturbereich von Maximale Temperatur an der Kühlstelle T8 T5 HE und HO T5 HE SLS T5 HO SLS T5 FC T5 HO CONS- TANT Siehe Bild 100 Siehe Bild 101 Siehe Bild 105 Siehe Bild 105 Siehe Bild C Umgebung = 50 C Glaswand 10 C bis zu 30 C Umgebung = 40 C bis zu 60 C Glaswand 100 C Glaswand = > 50 % Lichtstromverlust C Umgebung = 50 C Glaswand 25 C bis zu 50 C Umgebung = 40 C bis zu 65 C Glaswand 30 C Umgebung = 55 C Glaswand 22 C bis zu 43 C Umgebung = 45 C bis zu 65 C Glaswand 30 C Umgebung = 75 C Glaswand 23 C bis zu 47 C Umgebung = 70 C bis zu 83 C Glaswand 30 C Umgebung = 50 C Pumpstängel 20 C bis zu 45 C Umgebung = 40 C bis zu 60 C Pumpstängel C Glaswand = > 50 % Lichtstromverlust 100 C Glaswand Lampenmitte = > 50 % Lichtstromverlust 100 C Glaswand Lampenmitte = > 50 % Lichtstromverlust 90 C Pumpstängel = > 50 % Lichtstromverlust Siehe Bild 102 und Bild C bis zu 60 C Umgebung = 91 C bis zu 100 C Glaswand Sockelrand 10 C bis zu 70 C Umgebung = 57 C bis zu 110 C Glaswand Sockelrand - Maximale Temperatur Lampensockel IEC- Messpunkt Bis zu 40 W 120 C > 40 W 140 C Alle Leistungsstufen 120 C Alle Leistungsstufen 120 C Alle Leistungsstufen 120 C Alle Leistungsstufen 75 C Alle Leistungsstufen 120 C 161

163 4.8.2 Maximale elektrische Sicherheitsgrenzwerte bei einseitig und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen Elektrische Sicherheitsdaten, für normalen elektronischen Betrieb Einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen gemäß IEC oder EN Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form gemäß IEC oder EN SoS max maximale Quadratsumme (Sum of Squares) des Stiftstroms, definiert die maximale Dauerheizleistung an einer Elektrode. Id max Maximal zulässiger Lampenstrom. Überschreiten des maximalen Lampenstroms kann zur Schädigungen des Lampe, des Lampensockels oder der Fassung führen. Bei Lampen im Hochfrequenzbetrieb darf der Vorheizstrom nicht länger als 10 Sek. angelegt werden. Wenn die Lampe in dieser Zeit nicht startet, muss der Strom durch die Elektroden soweit reduziert werden, bis der SoS-Wert für den Strom durch die Leitungszuführung an jeder Elektrode unter dem maximalen SoS-Wert bleibt (wie in der Tabelle unten beschrieben). Auch am Ende der Lampenlebensdauer muss das Vorschaltgerät ein Überhitzen durch geeignete Maßnahmen verhindern. Sicherheitsdaten für elektronischen Betrieb von zweiseitig gesockelten 26 mm T8 Leuchtstofflampen linearer Form: Lampe Sicherheitsgrenzwert des Entladungsstroms I Dmax (ma) L 10 W L 15 W L 16 W L 18 W L 30 W L 36 W L 38 W L 58 W L 70 W iv iv L 18 W XT/XXT L 36 W XT/XXT L 58 W XT/XXT L 16 W ES iv iv L 32 W ES iv iv L 51 W ES iv iv iv = in Vorbereitung SoS-Sicherheitsgrenzwert I LH max (ma) 162

164 Sicherheitsdaten für elektronischen Betrieb von zweiseitig gesockelten T5 HE und HO Leuchtstofflampen linearer Form: Lampe Sicherheitsgrenzwert des Entladungsstroms I Dmax (ma) HE 14 W HE 21 W HE 28 W HE 35 W HE 25 W ES HE 32 W ES HO 24 W HO 39 W HO 49 W HO 54 W HO 80 W HO 49 W XT HO 54 W XT HO 80 W XT HO 24 W CONSTANT HO 39 W CONSTANT HO 49 W CONSTANT HO 54 W CONSTANT HO 80 W CONSTANT HO 45 W ES HO 50 W ES HO 73 W ES SoS-Sicherheitsgrenzwert I LH max (ma) Sicherheitsdaten für elektronischen Betrieb von zweiseitig gesockelten T5 SEAMLESS, HE SLS und HO SLS Leuchtstofflampen linearer Form: Lampe Sicherheitsgrenzwert des Entladungsstroms I Dmax (ma) HE 14 W SLS HE 21 W SLS HE 28 W SLS HO 24 W SLS HO 39 W SLS HE 54 W SLS SoS-Sicherheitsgrenzwert I LH max (ma) Sicherheitsdaten für elektronischen Betrieb von einseitig gesockelten ringförmigen T5 FC Leuchtstofflampen: Lampe Sicherheitsgrenzwert des Entladungsstroms I Dmax (ma) FC 22 W FC 40 W FC 55 W SoS-Sicherheitsgrenzwert I LH max (ma) 163

165 Sicherheitsdaten für elektronischen Betrieb von zweiseitig gesockelten 16 mm T5 Short und T5 Short EL Leuchtstofflampen linearer Form: Lampe Sicherheitsgrenzwert des Entladungsstroms I Dmax (ma) L 4 W L 6 W L 8 W L 13 W L 6 W EL L 8 W EL SoS-Sicherheitsgrenzwert I LH max (ma) 4.9 Scheibchenentladung Schlieren sind lokale, periodisch auftretende dunkle Bereiche in einer langgestreckten Entladung. Diese dunklen Bereiche sind nicht stationär und erzeugen häufig den Eindruck verlaufenden Scheibchen. Dieses Phänomen kann bereits von leichten Spuren in elektronegativen Gasen ausgelöst werden. Hochempfindliche Entladungen reagieren in Gasen mit hohem Krypton-Anteil, besonders bei tiefen Umgebungstemperaturen und bei Dimmung (niedrige Einstellung). Bestimmte Betriebsfrequenzen begünstigen diesen Effekt ebenfalls. Das Verhalten ist jedoch von Fall zu Fall so unterschiedlich, dass keine Empfehlungen für Frequenzbereiche abgeleitet werden können. Sehr hilfreich ist das Einbrennen der Lampen über mehrere Stunden sowie ein möglichst präzises Verhalten des Vorheizstroms der Elektrode. 164

166 5 Daten für Hersteller elektronischer Vorschaltgeräte Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen können nicht direkt am Netz betrieben werden; sie benötigen ein Vorschaltgerät. Es kann sich dabei um eine externe Einheit handeln, die zwischen Lampe und Netzanschluss angeschlossen wird. Allgemein ausgedrückt ist für einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen ein EVG mit Vorheizung Stand der Technik. Einige EVG-Hersteller bieten auch Instant-Start-EVG an. In jedem Fall müssen die Betriebsdaten des Vorschaltgerätes auf die Lampendaten abgestimmt sein. 5.1 Elektronischer Betrieb Die Vorteile des HF-Betriebs sind höhere Wirtschaftlichkeit, längere Lampenlebensdauer, höhere Schaltfestigkeit und mehr Lichtkomfort als bei herkömmlichen Drossel/Starter Schaltungen. Zur optimalen Ausnutzung dieser Vorteile muss jedoch sichergestellt sein, dass die nachfolgend aufgeführten zulässigen Betriebsdaten für Vorheizung, Zündung und Betrieb der Lampen eingehalten werden. Die Tabellenwerte wurden bei 25 khz und sinusförmiger Spannung im Betrieb ohne Zündhilfe ermittelt Vorheizen (EVG-Betrieb) Der Lampenstart mit Wendelvorheizung (Start mit Vorheizung) wird von OSRAM für alle Leuchtstofflampen als Standard-Startverfahren empfohlen. Beim Start mit Vorheizung werden die Elektroden durch einen Vorheizstrom (durch die Energie Q vorheiz ) auf Emissionstemperatur erhitzt, bevor die Lampe gezündet wird. Der erforderliche bzw. zulässige Vorheizstrom wird durch die Konstruktion der Elektroden und die gewählte Vorheizzeit t vorheiz bestimmt. Vorheizzeiten von weniger als 0,4 Sek. sind für einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen generell nicht zulässig, weil die benötigte gleichmäßige Erwärmung entlang der Elektrode in dieser kurzen Zeit nicht gewährleistet werden kann. Die kleinste und größte erlaubte Vorheizenergie kann mithilfe der Parameter der folgenden Tabelle für unterschiedliche Vorheizzeiten errechnet werden. Eine Missachtung dieser Grenzwerte führt zu einer Schwärzung im Elektrodenbereich und zu verringerter Lebensdauer der Lampe, besonders bei häufigem Schalten. Das Einhalten der vorgeschriebenen Grenzen wird an Vorschaltgeräten mit Hilfe eines Ersatzwiderstandes R sub geprüft, der mit dem Vorschaltgerät und nicht mit den Lampenelektroden verbunden ist. Die dem Widerstand zugeführte Energie wird über eine festgelegte Vorheizzeit gemessen. Für die Überprüfung der Untergrenze von Q vorheiz, min wird ein Ersatzwiderstand R sub min eingesetzt. Für die Obergrenze (gleichbedeutend mit höherem Elektrodenwiderstand) wird ein Ersatzwiderstand R sub max verwendet. Minimal- und Maximalwerte der Vorheizleistung werden wie folgt berechnet: Q vorheiz, min = Q + Pt vorheiz Q vorheiz, max = 2 x Q vorheiz, min Wird die Elektrode mit Konstantstrom I vorheiz oder Konstantspannung U vorheiz vorgeheizt, können Strom oder Spannung wie folgt berechnet werden: 165

167 Vorheizdaten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T8 26 mm: Vorläufige Daten, Normierung in Vorbereitung Lampe P (J/s) Q (J) R sub (Ω) min max min max min max L 10 W L 15 W 1,0 2,0 1,2 2,4 8,4 11 L 16 W L 18 W 1,0 2,0 1,1 2,2 8,6 11 L 30 W 1,0 2,0 1,1 2,2 8,6 11 L 36 W 1,4 2,8 2,1 4,2 6,6 8,6 L 38 W 1,4 2,8 2,1 4,2 6,6 8,6 L 58 W 1,8 3,6 2,6 5,2 4,8 6,2 L 70 W L 18 W XT/XXT 1,1 2,2 2,2 4,4 7,5 22,5 L 36 W XT/XXT 1,4 2,8 2,8 5,6 7,5 22,5 L 58 W XT/XXT 1,6 3,2 3,6 7,2 4,0 12,0 L 16 W ES 1,0 2,0 1,1 2,2 8,6 11 L 32 W ES 1,4 2,8 2,1 4,2 6,6 8,6 L 51 W ES 1,8 3,6 2,6 5,2 4,8 6,2 Vorheizdaten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO 16 mm gemäß IEC 60081: Lampe P (J/s) Q (J) R sub (Ω) min max min max min max HE 14 W 0,8 1,6 0,9 1,8 30,0 40,0 HE 21 W 0,8 1,6 0,9 1,8 30,0 40,0 HE 28 W 0,8 1,6 0,9 1,8 30,0 40,0 HE 35 W 0,8 1,6 0,9 1,8 30,0 40,0 HE 25 W ES 0,8 1,6 0,9 1,8 30,0 40,0 HE 32 W ES 0,8 1,6 0,9 1,8 30,0 40,0 HO 24 W 0,9 1,8 1,5 2,5 8,0 10,5 HO 39 W 0,9 1,8 1,5 2,5 8,0 10,5 HO 49 W 0,9 1,8 1,1 2,2 12,0 16,0 HO 54 W 1,0 1,8 2,2 3,8 4,8 6,5 HO 80 W 1,0 1,9 2,2 4,2 4,5 6,0 HO 49 W XT 0,9 1,8 1,1 2,2 12,0 16,0 HO 54 W XT 1,0 1,8 2,2 3,8 4,8 6,5 HO 80 W XT 1,0 1,9 2,2 4,2 4,5 6,0 HO 24 W CONSTANT 0,9 1,8 1,5 2,5 8,0 10,5 HO 39 W CONSTANT 0,9 1,8 1,5 2,5 8,0 10,5 HO 49 W CONSTANT 0,9 1,8 1,1 2,2 12,0 16,0 HO 54 W CONSTANT 1,0 1,8 2,2 3,8 4,8 6,5 HO 80 W CONSTANT 1,0 1,9 2,2 4,2 4,5 6,0 HO 45 W ES 0,9 1,8 1,1 2,2 12,0 16,0 HO 50 W ES 1,0 1,8 2,2 3,8 4,8 6,5 HO 73 W ES 1,0 1,9 2,2 4,2 4,5 6,0 Vorheizdaten für zweiseitig gesockelte T5 SEAMLESS HE SLS und HO SLS 16 mm Leuchtstofflampen linearer Form: Vorläufige Daten Lampe P (J/s) Q (J) R sub (Ω) min max min max min max HE 14 W SLS 0,8 1,6 0,9 1, ,0 HE 21 W SLS 0,8 1,6 0,9 1, ,0 HE 28 W SLS 0,8 1,6 0,9 1, ,0 HO 24 W SLS 0,9 1,8 1,5 2,5 8,0 10,5 HO 39 W SLS 0,9 1,8 1,5 2,5 8,0 10,5 HO 54 W SLS 1,0 1,8 2,2 3,8 4,8 6,5 166

168 Vorheizdaten für einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC 16 mm gemäß IEC 60901: Lampe P (J/s) Q (J) R sub (Ω) min max min max min max FC 22 W 0,9 1,8 1,2 2,4 7,0 21,0 FC 40 W 0,9 1,8 1,3 2,6 7,0 21,0 FC 55 W 1,0 2,0 2,2 3,8 304,5 13,5 Vorheizdaten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz und T5 Kurz EL 16 mm linearer Form: Vorläufige Daten Lampe P (J/s) Q (J) R sub (Ω) min max min max min max L 4 W 0,7 1,1 1,0 1, L 6 W 0,7 1,1 1,0 1, L 8 W 0,7 1,1 1,0 1, L 13 W 0,7 1,1 1,0 1, L 6 W EL 0,7 1,1 1,0 1, L 8 W EL 0,7 1,1 1,0 1, Starten (EVG-Betrieb) Die Lampe sollte nicht während der Vorheizzeit zünden; die Leerlaufspannung des EVG darf daher während der Vorheizzeit einen lampenspezifischen Maximalwert nicht überschreiten. Nach der Vorheizzeit sollte die Lampe sicher zünden; die Leerlaufspannung des EVG darf daher zur Zündung einen lampenspezifischen Minimalwert nicht unterschreiten. Die nachfolgende Tabelle enthält die zulässigen bzw. geforderten Grenzwerte der EVG-Leerlaufspannung. Wegen des Temperaturgangs der Zündspannung von Leuchtstofflampen sind diese Werte für zwei Umgebungstemperaturbereiche ausgelegt. Startdaten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T8 26 mm: Vorläufige Daten, Normierung in Vorbereitung Lampe Maximale Leerlaufspannung während der Vorheizung V eff Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur +10 C V eff L 10 W L 15 W L 16 W L 18 W L 30 W L 36 W L 38 W L 58 W L 70 W L 18 W XT/XXT L 36 W XT/XXT L 58 W XT/XXT L 16 W ES iv iv iv L 32 W ES iv iv iv L 51 W ES iv iv iv iv = in Vorbereitung Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur -15 C V eff 167

169 Startdaten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO 16 mm gemäß IEC 60081: Lampe Maximale Leerlaufspannung während der Vorheizung V eff Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur +10 C V eff HE 14 W HE 21 W HE 28 W HE 35 W HE 25 W ES HE 32 W ES HO 24 W HO 39 W HO 49 W HO 54 W HO 80 W HO 49 W XT HO 54 W XT HO 80 W XT HO 24 W CONSTANT HO 39 W CONSTANT HO 49 W CONSTANT HO 54 W CONSTANT HO 80 W CONSTANT HO 45 W ES HO 50 W ES HO 73 W ES Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur -15 C V eff Startdaten für zweiseitig gesockelte T5 SEAMLESS HE SLS und HO SLS 16 mm Leuchtstofflampen linearer Form: Vorläufige Daten, Normierung in Vorbereitung Lampe Maximale Leerlaufspannung während der Vorheizung V eff Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur +10 C V eff HE 14 W SLS HE 21 W SLS HE 28 W SLS HO 24 W SLS HO 39 W SLS HO 54 W SLS Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur -15 C V eff Startdaten für einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC 16 mm gemäß IEC 60901: Lampe Maximale Leerlaufspannung während der Vorheizung V eff Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur +10 C V eff FC 22 W FC 40 W FC 55 W Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur -15 C V eff 168

170 Startdaten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz und T5 Kurz EL 16 mm linearer Form: Vorläufige Daten Lampe Maximale Leerlaufspannung während der Vorheizung V eff Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur +10 C V eff L 4 W L 6 W L 8 W L 13 W L 6 W EL L 8 W EL Minimale Leerlaufspannung für die Zündung Umgebungstemperatur -15 C V eff Betriebsdaten nicht gedimmter Lampen Sämtliche Lampendaten sind nur für den Betrieb mit Nennstrom spezifiziert. Der Lampenstrom darf innerhalb der Toleranzbreite variieren, ohne die Lampenlebensdauer wesentlich zu beeinträchtigen. Detaillierte Daten können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden. In diesem Bereich ist kein Dauerheizstrom erforderlich, um die Elektroden auf Emissionstemperatur zu halten. Die Grenzbelastung einer Lampe ist durch zwei Kriterien bestimmt: (1) maximaler Lampenstrom (2) maximaler Stiftstrom. Der Lampenstrom ist der Strom, der durch die Entladung in die Lampe fließt. Der Stiftstrom ist ein Grenzwert für die Belastbarkeit der Stromzuführungen, wenn zusätzlich zum Lampenstrom ein Heizstrom fließt. Er setzt sich aus Lampenstrom und Heizstrom zusammen. Betriebsdaten für nicht gedimmte zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T8 26 mm: Vorläufige Daten, Normierung in Vorbereitung Lampe Minimaler Lampenstrom (ungedimmt) ma Maximaler Lampenstrom ) ma L 10 W L 15 W L 16 W L 18 W L 30 W L 36 W L 38 W L 58 W L 70 W L 18 W XT/XXT L 36 W XT/XXT L 58 W XT/XXT L 16 W ES L 32 W ES L 51 W ES Maximaler Stiftstrom ma 169

171 Betriebsdaten für nicht gedimmte zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO 16 mm: Lampe Minimaler Lampenstrom (ungedimmt) ma Maximaler Lampenstrom ) ma Maximaler Stiftstrom ma HE 14 W HE 21 W HE 28 W HE 35 W HE 25 W ES HE 32 W ES HO 24 W HO 39 W HO 49 W HO 54 W HO 80 W HO 49 W XT HO 54 W XT HO 80 W XT HO 24 W CONSTANT HO 39 W CONSTANT HO 49 W CONSTANT HO 54 W CONSTANT HO 80 W CONSTANT HO 45 W ES HO 50 W ES HO 73 W ES Diese Tabelle entspricht der aktuellen Fassung der IEC und der IEC ) Eine Überschreitung des maximalen Lampenstroms kann zu Lebensdauerverkürzungen (Überhitzung des Sockels) und Lichtstromrückgang führen Betriebsdaten für nicht gedimmte zweiseitig gesockelte T5 SEAMLESS HE SLS und HO SLS 16 mm Leuchtstofflampen linearer Form: Vorläufige Daten, Normierung in Vorbereitung Lampe Minimaler Lampenstrom (ungedimmt) ma Maximaler Lampenstrom ) ma Maximaler Stiftstrom ma HE 14 W SLS HE 21 W SLS HE 28 W SLS HO 24 W SLS HO 39 W SLS HO 54 W SLS Diese Tabelle entspricht der aktuellen Fassung der IEC und der IEC ) Eine Überschreitung des maximalen Lampenstroms kann zu Lebensdauerverkürzungen (Überhitzung des Sockels) und Lichtstromrückgang führen Betriebsdaten für nicht gedimmte einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC 16 mm: Lampe Minimaler Lampenstrom (ungedimmt) ma Maximaler Lampenstrom ) ma Maximaler Stiftstrom ma FC 22 W FC 40 W FC 55 W Diese Tabelle entspricht der aktuellsten Fassung der IEC und der IEC ) Eine Überschreitung des maximalen Lampenstroms kann zu Lebensdauerverkürzungen (Überhitzung des Sockels) und Lichtstromrückgang führen 170

172 Betriebsdaten für nicht gedimmte zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz und T5 Kurz EL 16 mm linearer Form: Vorläufige Daten Lampe Minimaler Lampenstrom (ungedimmt) ma Maximaler Lampenstrom ) ma Maximaler Stiftstrom ma L 4 W L 6 W L 8 W L 13 W L 6 W EL L 8 W EL Diese Tabelle entspricht der aktuellen Fassung der IEC und der IEC ) Eine Überschreitung des maximalen Lampenstroms kann zu Lebensdauerverkürzungen (Überhitzung des Sockels) und Lichtstromrückgang führen Dimmen Eine Reduzierung des Lampenstroms unter den in spezifizierten Minimalwert kann dazu benutzt werden, den Lichtstrom der Lampe deutlich unter den Nennwert abzusenken und so die Lampe zu dimmen. Der Dimmbereich ist als der Bereich zwischen minimalem Lampenstrom (ungedimmt) und minimalem Lampenstrom gemäß u. a. Tabelle definiert. Bitte beachten Sie dabei folgende Besonderheiten: Die Lampenelektroden müssen durch einen Dauerheizstrom auf Emissionstemperatur gehalten werden Die Lampenspannung ist bei niedrigerem Entladungsstrom generell höher als der Nennwert Der Farbort der Lampen-Lichtfarbe kann vom Nennwert abweichen Im Interesse einer optimalen Lampenlebensdauer muss der Dauerheizstrom an den jeweils eingestellten Lampenstrom angepasst werden. Wenn der Dauerheizstrom zu niedrig ist, führt das dazu, dass die Lampenelektroden durch Sputtering zerstört werden. Ist der Dauerheizstrom jedoch zu hoch, erfolgt eine zu starke Emitterverdampfung, die zu einer Endenschwärzung führt. Bild 106: Grundlegendes zu Dimm-Parametern Generell ist es aus zweierlei Gründen nicht einfach, den Dauerheizstrom zu messen, wenn die Lampe mit einem EVG betrieben wird. Erstens hängt die Aufteilung des Stroms auf die beiden Stromzuführungen zu den Elektroden vom EVG-Design ab. Zweitens können sich Lampen- und Heizstrom in ihrer Phase, Wellenform und Frequenz unterscheiden. Daher ist es nicht sinnvoll, den nötigen zusätzlichen Heizstrom als Funktion des Lampenstroms zu spezifizieren. Die wichtige Variable für Elektrodenheizung ist die elektrische Heizleistung Pheat, die zur Elektrode geführt wird. Als: 171

173 oder Der benötigte Heizstrom kann auch als Funktion des Lampenstroms wie folgt spezifiziert werden: I + I 2 2 Pin 1 Pin 2 auch Sum of the Squares (SoS = Quadratsumme) des Stiftstroms genannt I Pin 1 und I Pin 2 sind die zwei Stiftströme an einer Lampenelektrode. I Pin 1 und I Pin 2 können an einem EVG leicht gemessen werden. Wie obige Gleichung zeigt, gibt es einen idealen Punkt für die SoS der zwei Stiftströme, bei dem die Lampenlebensdauer ein Optimum erreicht. Wenn die SoS der zwei Stiftsröme sich verringert, erfolgt ein Sputtering an den Elektroden. Daraus resultiert eine drastische Verkürzung der Lampenlebenszeit. Wenn die SoS der Stiftströme den Schwellenwert überschreitet, kommt es zu teilweiser Endenschwärzung, und bei sehr hohen Heizwerten reduziert sich die Lampenlebensdauer schrittweise wegen der starken Verdampfung des Emittermaterials. Die Daten können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden: SoS Target = I 2 Pin 1 + I 2 Pin 2 Target = X 1 - Z *(Y 1 *I d ) SoS min = I 2 Pin 1 + I 2 Pin 2 min = X 1 - Y 1 * I d SoS max = I 2 Pin 1 + I 2 Pin 2 max = X 2 - Y 2 * I d Dimmdaten für gedimmte zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T8 26 mm: Vorläufige Daten, Normierung in Vorbereitung Lampe Minimaler Lampenstrom (A) Z Target () Y 1 (A) X 1 (A²) Y 2 (A) X 2 (A²) I LL max (A) I LH max (A) L 10 W L 15 W 0,030 0,3 0,550 0,160-0,140 0,190 0,310 0,410 L 16 W L 18 W 0,030 0,3 0,560 0,160-0,145 0,200 0,300 0,410 L 30 W 0,030 0,3 0,560 0,150-0,145 0,200 0,300 0,410 L 36 W 0,045 0,3 0,775 0,320-0,200 0,385 0,440 0,585 L 38 W 0,045 0,3 0,775 0,320-0,200 0,385 0,440 0,585 L 58 W 0,055 0,3 1,015 0,545-0,260 0,665 0,575 0,770 L 70 W L 18 W XT/XXT 0,035 0,3 0,700 0,260-0,180 0,320 0,400 0,530 L 36 W XT/XXT 0,040 0,3 0,720 0,270-0,180 0,330 0,410 0,550 L 58 W XT/XXT 0,055 0,3 1,020 0,540-0,260 0,370 0,580 0,

174 Dimmdaten für gedimmte zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO 16 mm gemäß IEC 60081: Lampe Minimaler Lampenstrom (A) Z Target () Y 1 (A) X 1 (A²) Y 2 (A) X 2 (A²) I LL max (A) I LH max (A) HE 14 W 0,020 0,3 0,300 0,050-0,080 0,060 0,170 0,220 HE 21 W 0,020 0,3 0,300 0,050-0,080 0,060 0,170 0,220 HE 28 W 0,020 0,3 0,300 0,050-0,080 0,060 0,170 0,220 HE 35 W 0,020 0,3 0,300 0,050-0,080 0,060 0,170 0,220 HE 25 W ES 0,020 0,3 0,300 0,050-0,080 0,060 0,170 0,220 HE 32 W ES 0,020 0,3 0,300 0,050-0,080 0,060 0,170 0,220 HO 24 W 0,035 0,3 0,630 0,210-0,170 0,270 0,370 0,475 HO 39 W 0,035 0,3 0,630 0,210-0,170 0,270 0,370 0,475 HO 49 W 0,025 0,3 0,480 0,120-0,120 0,150 0,275 0,370 HO 54 W 0,050 0,3 0,890 0,410-0,230 0,500 0,500 0,670 HO 80 W 0,050 0,3 0,980 0,500-0,250 0,605 0,550 0,740 HO 49 W XT 0,025 0,3 0,480 0,120-0,120 0,150 0,275 0,370 HO 54 W XT 0,050 0,3 0,890 0,410-0,230 0,500 0,500 0,670 HO 80 W XT 0,050 0,3 0,980 0,500-0,250 0,605 0,550 0,740 HO 24 W CONSTANT 0,035 0,3 0,630 0,210-0,170 0,270 0,370 0,475 HO 39 W CONSTANT 0,035 0,3 0,630 0,210-0,170 0,270 0,370 0,475 HO 49 W CONSTANT 0,025 0,3 0,480 0,120-0,120 0,150 0,275 0,370 HO 54 W CONSTANT 0,050 0,3 0,890 0,410-0,230 0,500 0,500 0,670 HO 80 W CONSTANT 0,050 0,3 0,980 0,500-0,250 0,605 0,550 0,740 HO 45 W ES 0,025 0,3 0,480 0,120-0,120 0,150 0,275 0,370 HO 50 W ES 0,050 0,3 0,890 0,410-0,230 0,500 0,500 0,670 HO 73 W ES 0,050 0,3 0,980 0,500-0,250 0,605 0,550 0,740 Dimmdaten für gedimmte zweiseitig gesockelte T5 SEAMLESS HE SLS und HO SLS 16 mm Leuchtstofflampen linearer Form: Vorläufige Daten, Normierung in Vorbereitung Lampe Minimaler Lampenstrom (A) Z Target () Y 1 (A) X 1 (A²) Y 2 (A) X 2 (A²) I LL max (A) I LH max (A) HE 14 W SLS 0,020 0,3 0,300 0,050-0,080 0,060 0,170 0,220 HE 21 W SLS 0,020 0,3 0,300 0,050-0,080 0,060 0,170 0,220 HE 28 W SLS 0,020 0,3 0,300 0,050-0,080 0,060 0,170 0,220 HO 39 W SLS 0,035 0,3 0,630 0,210-0,170 0,270 0,370 0,475 HO 54 W SLS 0,050 0,3 0,890 0,410-0,230 0,500 0,500 0,670 Dimmdaten für gedimmte einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC 16 mm gemäß IEC 60901: Lampe Minimaler Lampenstrom (A) Z Target () Y 1 (A) X 1 (A²) Y 2 (A) X 2 (A²) I LL max (A) I LH max (A) FC 22 W 0,035 0,3 0,630 0,210-0,159 0,255 0,360 0,480 FC 40 W 0,035 0,3 0,670 0,230-0,168 0,285 0,380 0,480 FC 55 W 0,055 0,3 1,020 0,550-0,257 0,660 0,580 0,610 Dimmdaten für gedimmte zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 Kurz und T5 Kurz EL 16 mm linearer Form: Vorläufige Daten Lampe Minimaler Lampenstrom (A) Z Target () Y 1 (A) X 1 (A²) Y 2 (A) X 2 (A²) I LL max (A) I LH max (A) L 4 W 0,015 0,3 0,205 0,022-0,052 0, L 6 W 0,015 0,3 0,205 0,022-0,052 0, L 8 W 0,015 0,3 0,205 0,022-0,052 0, L 13 W 0,015 0,3 0,205 0,022-0,052 0, L 6 W EL 0,015 0,3 0,241 0,030-0,061 0, L 8 W EL 0,015 0,3 0,241 0,030-0,061 0,

175 Die Grafik Bild 107 zeigt ein Beispiel einer T5 Kurz Lampe Bild 107: Die Id 1-Stift und Id 2-Stift -Linien in der Grafik zeigen den Entladungsstrom für eine T5 Short für die zwei Grenzfälle 1. Der Entladungsstrom der Lampe wird nur durch eine Stromzuführung geleitet. 2. Der Entladungsstrom der Lampe wird zu gleichen Teilen durch zwei Stromzuführungen geleitet. Der Schnittpunkt der Linie Id 1-Stift mit I 2 Pin 1 + I 2 Pin 2 min (= Minimum) zeigt den Wert des Mindestentladungsstroms, unterhalb dem Heizung erfolgen muss. Der optimale Dimmbetrieb erfolgt entlang der Linie für den Schwellenwert. Wenn es Abweichungen zu kleineren Werten für I 2 Pin 1 + I 2 Pin 2 gibt, reduziert sich die Lampenlebensdauer deutlich. Wenn I 2 Pin 1 + I 2 Pin 2 über dem Schwellenwert liegt, sind Endenschwärzungen zu beobachten. Ein korrekter Lampenbetrieb kann nicht unterhalb der Minimum -Linie oder oberhalb der Maximum -Linie stattfinden. Nur Brenndauertests ermöglichen eine zuverlässige Aussage über die erreichbare Lebensdauer bei Dimmbetrieb. Diese Tests müssen vom Vorschaltgerätehersteller durchgeführt werden. Vorschaltgerätehersteller sind auch verantwortlich für Tests zum zulässigen Umgebungstemperaturbereich und zum stabilen Dimmbetrieb. Um einen optimalen Betrieb zu gewährleisten, sollten die Lampen 100 Stunden bei voller Leistung eingebrannt werden, bevor sie zum ersten Mal gedimmt werden. 174

176 5.2 Konventioneller Betrieb Konventioneller Betrieb bei 220/230 V, 50 Hz Die folgende Tabelle enthält Daten für konventionelle Vorschaltgeräte für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T8 26 mm: Lampe Vorheizung Zündung Impedanz 1) Vorheizstrom Nennwert Vorheizstrom Ersatzwiderstand Leerlaufspannung L 10 W (Ω) Keine Norm (ma) Min (ma) Max (ma) (Ω) Min V eff Max VSpitze L 15 W ,5 400,0 L 16 W Keine Norm L 18 W ,5 400,0 L 23 W Keine Norm L 30 W ,0 400,0 L 36 W ,0 400,0 L 36 W-1 Keine Norm L 38 W ,0 400,0 L 58 W ,0 400,0 L 70 W ,0 400,0 L 18 W XT/XXT ,5 400,0 L 36 W XT/XXT ,0 400,0 L 58 W XT/XXT ,0 400,0 L 16 W ES ,5 400,0 L 32 W ES ,0 400,0 L 51 W ES ,0 400,0 1) Beim Kalibrierstrom des Referenz-Vorschaltgeräts (siehe 2.2.2) Toleranz ± 3 % 2) Ersatzwiderstand beider Elektroden in Reihe geschaltet Einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE, HE ES, HO, HO ES, HO XT, HO CONSTANT sind nicht für Betrieb mit magnetischen Vorschaltgeräten und Startern (Glimmstartern oder elektronischen Startern) freigegeben. Elektrische Daten für Lampe und Vorschaltgerät sind in den betroffenen internationalen Normen nicht spezifiziert. Diese Art von Betrieb wird von OSRAM nicht unterstützt. Die folgende Tabelle enthält Daten für konventionelle Vorschaltgeräte für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 Kurz und T5 Kurz EL 16 mm: Lampe Vorheizung Zündung Impedanz 1) Vorheizstrom Nennwert Vorheizstrom Ersatzwiderstand Leerlaufspannung (Ω) (ma) L 4 W L 6 W L 8 W L 13 W L 6 W EL L 8 W EL ) Beim Kalibrierstrom des Referenz-Vorschaltgeräts (siehe 2.2.2) Toleranz ± 3 % 2) Ersatzwiderstand beider Elektroden in Reihe geschaltet Min (ma) Max (ma) (Ω) Min Veff Max VSpitze 175

177 5.3 Elektrische Daten der Wendel Die Elektrode oder Wendel ist ein entscheidendes Bauteil einer Leuchtstofflampe. Um die Lampe optimal zu betreiben, ist es erforderlich, dass die Wendel in einem bestimmten Temperaturbereich gehalten wird. Um dies auch dann sicherzustellen, wenn ein Vorschaltgerät mit Lampen unterschiedlicher Hersteller betrieben wird, werden die Daten der Wendel bei Betriebstemperatur genormt Beziehung (Verhältnis) zwischen dem Heißwiderstand der Wendel und dem Kaltwiderstand Der Wert des Widerstands der Wendel steigt mit zunehmender Temperatur. Aus dieser Beziehung (Verhältnis) zwischen dem Widerstandswert (R h ) der heißen Wendel (bei 25 C Umgebungstemperatur) und dem Widerstandswert (R c ) der kalten Wendel (kurz vor der Zündung der Lampe) kann auf die Wendeltemperatur geschlossen werden. Siehe Bild 108. Bild 108: Verhältnis von Widerstand zur Wendeltemperatur. Je nach Schaltungskonzept sollte das Verhältnis von R h zu R c zwischen 4 und 6 beziehungsweise zwischen 4 und 8 liegen 7) Quelle: C. H. Sturm/E. Klein Betriebsgeräte und Schaltungen für elektrische Lampen Elektrodenwendeln 176

178 5.3.2 Energiemodell In diesem Modell wird aus den Variablen Wendelstrom während des Vorheizens, Wendelspannung und Vorheizzeit die während des Vorheizens in der Wendel umgewandelte Energie berechnet. In den Lampennormen werden Minimum- und Maximum-Energiewerte spezifiziert, mit denen der gemessene Energiewert verglichen wird. Eine Wendel wird optimal vorgeheizt, wenn die gemessenen Energiewerte innerhalb der spezifizierten Grenzen liegen. Siehe Bild 109. Bild 109: Schematische Darstellung der für Vorheizen und Starten benötigten Energie Quelle: IEC ) Alle relevanten IEC- oder EN-Normen für Lampen, KVG, EVG und Sonstige. Die Wendel einer einseitig gesockelten ringförmigen Leuchtstofflampe T5 FC oder einer zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampe linearer Form T8 oder T5 HE und HO ist dadurch definiert, dass sich der in der folgenden Tabelle angegebene Warmwiderstand RT im Gleichgewicht einstellt, wenn der angegebene Teststrom durch die Wendel fließt. Der Kaltwiderstand ist nicht genormt und ist nur ergänzend aufgeführt. Elektrische Daten für Wendeln von zweiseitig gesockelten 26 mm T8 Leuchtstofflampen linearer Form: Vorläufige Daten, Normierung in Vorbereitung Lampe Teststrom IT (ma) Warmwiderstand R h bei IT (Ω) L 10 W ,1 L 15 W ,0 2,8 L 16 W ,1 L 18 W ,2 2,7 L 30 W ,2 2,7 L 36 W ,5 2,0 L 38 W ,5 2,0 L 58 W 550 7,5 1,5 L 70 W iv iv iv L 18 W XT/XXT ,0 2,4 L 36 W XT/XXT ,0 2,4 L 58 W XT/XXT 550 7,0 2,0 L 16 W ES ,2 2,7 L 32 W ES ,5 2,0 L 51 W ES 550 7,5 1,5 iv = in Vorbereitung Kaltwiderstand R c gemessen an den Stiften (Ω) 177

179 Elektrische Daten für Wendeln von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO 16 mm: Lampe Teststrom IT (ma) Warmwiderstand R h bei IT (Ω) HE 14 W ,0 8,8 HE 21 W ,0 8,8 HE 28 W ,0 8,8 HE 35 W ,0 8,8 HE 25 W ES ,0 8,8 HE 32 W ES ,0 8,8 HO 24 W ,0 2,5 HO 39 W ,0 2,5 HO 49 W ,5 3,4 HO 54 W 480 8,0 1,6 HO 80 W 525 7,0 1,4 HO 49 W XT ,5 3,4 HO 54 W XT 480 8,0 1,6 HO 80 W XT 525 7,0 1,4 HO 24 W CONSTANT ,0 2,5 HO 39 W CONSTANT ,0 2,5 HO 49 W CONSTANT ,5 3,4 HO 54 W CONSTANT 480 8,0 1,6 HO 80 W CONSTANT 525 7,0 1,4 HO 45 W ES ,5 3,4 HO 50 W ES 480 8,0 1,6 HO 73 W ES 525 7,0 1,4 Kaltwiderstand R c gemessen an den Stiften (Ω) Elektrische Daten für Wendeln von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE SLS und HO SLS 16 mm: Lampe Teststrom IT (ma) Warmwiderstand R h bei IT (Ω) HE 14 W SLS ,0 8,8 HE 21 W SLS ,0 8,8 HE 28 W SLS ,0 8,8 HO 24 W SLS ,0 2,5 HO 39 W SLS ,0 2,5 HO 54 W SLS 480 8,0 1,6 Kaltwiderstand R c gemessen an den Stiften (Ω) Elektrische Daten für einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC 16 mm: Lampe Teststrom IT (ma) Warmwiderstand R h bei IT (Ω) FC 22 W ,0 2,5 FC 40 W ,0 2,5 FC 55 W 550 7,0 1,5 Kaltwiderstand R c gemessen an den Stiften (Ω) Elektrische Daten für Wendeln von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form T5 Kurz und T5 Kurz EL: Lampe Teststrom IT (ma) Warmwiderstand Rh bei IT (Ω) L 4 W ,0 16,4 L 6 W ,0 16,4 L 8 W ,0 16,4 L 13 W ,0 16,4 L 6 W EL L 8 W EL Kaltwiderstand Rc gemessen an den Stiften (Ω) 178

180 6 Leuchtendesign, Reflektoren und Zubehör Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC 6.1 Sockel, Fassungen und Verdrahtung Fassungen für einseitig oder zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen erfüllen zwei Funktionen, nämlich die Lampe mit Strom zu versorgen und sie in ihrer Position zu halten. Außerdem müssen sie hohe Temperaturen, mechanische Beanspruchung und UV-Strahlung aushalten. Der Qualität der verwendeten Fassung kommt daher eine hohe Bedeutung zu. Bedacht werden muss bei deren Auswahl auch, dass die Fassung mehreren Lampeneinsätzen während der Leuchtenlebensdauer standhalten muss. Ein guter Kontakt zwischen den Sockelstiften und dem Sockelkontakt der Lampe muss unter allen Bedingungen gewährleistet sein. Lampensockel und -fassungen sowie Lehren zur Kontrolle der Austauschbarkeit und Sicherheit sind in diesen internationalen Normen festgelegt: IEC Teil 1: Lampensockel IEC Teil 2: Lampenfassungen IEC Teil 3: Lehren IEC Teil 4: Leitfaden und Allgemeine Informationen IEC60400 Führende Hersteller von Lampenfassungen bieten eine komplette Produktfamilie von Durchsteck-, Einsteck-, Einbau- und Aufbau-Lampenfassungen für G13, G5 und 2GX13 an. 8)9)10) Siehe Literaturverzeichnis Achten Sie für die richtige Auswahl der G5-Fassung und bei der Verdrahtung von Leuchten für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE oder HO 16 mm auf den Spannungswert U-OUT, der auf das EVG- Gehäuse aufgedruckt ist. Der Wert gibt Aufschluss über die zu verwendenden Netzleitungs- oder Drahtarten. Für Spannungen über 430 V müssen Netzleitungen oder Drähte mit der Klassifizierung H07 verwendet werden. U-OUT ist die maximale Spannung, die zwischen den Anschlussterminals der Lampe oder dem Lampen- Anschlussterminal und dem Erdleiter auftreten kann. Bei allen OSRAM QUICKTRONIC EVG für Betrieb mit zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE und HO 16 mm liegt U-OUT unter 430 V, sodass die Leuchten mit H05-Netzleitungen oder Drähten verdrahtet werden können. Aus diesem Grund ist es auch wichtig zu wissen, dass Lampenfassungen (für 250 V ausgelegte Ausführungen), die für die bestehenden T5 Kurz 16 mm 4 W, 6W, 8 W, 13 W entwickelt wurden, nicht für den Betrieb mit zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE, HE ES, HO, HO ES, HO CONSTANT, HO XT freigegeben sind. Alle führenden Hersteller von Lampenfassungen bieten speziell entwickelte Lampenfassungen mit Rotor für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 HE, HE ES, HO, HO ES, HO CONSTANT und HO XT 16 mm an. Aus Sicherheitsgründen sind nur diese Lampenfassungen mit der Kennzeichnung 500 V (Spannungen von bis zu 500 V gegen Erde sind zulässig) für den Einsatz in T5 Leuchten geeignet. Führende Hersteller von Lampenfassungen haben spezielle G5 Lampenfassungen für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 HE und HO SEAMLESS entwickelt, um die erforderliche besondere Anordnung von SEAMLESS Lampen zu ermöglichen. Es wurden auch Ausführungen für 500 V entwickelt. GX5 Lampenfassungen sind nicht für Betrieb mit zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE, HE ES, HO, HO ES, HO CONSTANT und HO XT geeignet, da die Stifte dieser Lampen rund sind. Für die Palette T5 VHO wurden GX5 Lampenfassungen entwickelt, die über abgeflachte Kontaktstifte verfügen. Alle führenden Hersteller von Lampenfassungen bieten speziell entwickelte Lampenfassungen für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T8 26 mm an. Aus Sicherheitsgründen sind nur diese Lampenfassungen mit der Kennzeichnung 250 V (Spannungen von bis zu 250 V gegen Erde sind zulässig) für den Einsatz in T8 Leuchten geeignet. 179

181 6.2 Lampenhalter Häufig wird von Leuchtenherstellern erwartet, die Befestigung von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form T8, T5 oder einseitig gesockelten ringförmigen Leuchtstofflampen T5 FC in der Leuchte mit Lampenhaltern in Form eines Clips umzusetzen. Diese Clips müssen aus einem synthetischen und isolierenden Material gefertigt sein, das UV- und hitzebeständig ist. Derartige Clips werden von führenden Herstellern von Lampenfassungen angeboten. Metallclips oder Metallfederclips sind bei Lampenhalterungen weder erlaubt noch freigegeben. Ihre Verwendung kann folgende Auswirkungen haben: Das thermische Verhalten der zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T8 und T5 sowie der einseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 FC entspricht nicht den Vorgaben. Durch den Kontakt zwischen dem Metallclip, dem Leuchtengehäuse und der Lampe entsteht eine künstliche Kühlstelle an der Glaswand der Lampe. Unter solchen Bedingungen kondensiert Hg und es entsteht ein schwarzer Ring um die Befestigung. Es wird dann kein optimaler Lichtstrom erreicht. Siehe Bild 110. Die Kondensation von Hg in der Nähe des Metallclips bei Dimmbetrieb führt zum vorzeitigen Lampenausfall Beim Dimmen wird der Betrieb von T8, T5 und T5 FC Lampen durch kapazitive Kopplung instabil Da der Metallclip sich wie eine Zündhilfe verhält, kommt es zu Zündproblemen in Form einer vorzeitiger Zündung (falsches Vorheizen) Direkte Berührung von Metallteilen kann außerdem zu akustischen Abstrahlungen führen, wie beispielsweise Brummen oder Pfeifen Es können Unterschiede in der Farbtemperatur zwischen den Lampen auftreten Bild 110: Durch den Kontakt zwischen dem Metallclip, dem Leuchtengehäuse und der Lampe entstandene künstliche Kühlstelle (schwarzer Ring) an der Glaswand der Lampe. Der empfohlene Abstand zwischen der Glaswand der Lampe und allen geerdeten Metallteilen beträgt mindestens 6 mm (siehe IEC und IEC 60901). Dies gilt für alle Typen der Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC. Für T5 HE und HO SEAMLESS Lampen wird ein Mindestabstand zwischen der Glaswand der Lampe und allen geerdeten Metallteilen der Leuchte von 10 mm empfohlen. Dies soll eine Kopplung von parallelem oder kapazitivem Strom in den geerdeten Metallteilen der Leuchte verhindern. Falls der Hersteller der Leuchte den empfohlenen Mindestabstand zwischen den geerdeten Metallteilen der Leuchte und der Glaswand der Lampe konstruktionsbedingt nicht einhalten kann, sind lokal auftretende Schwärzungen sowie ein instabiler Betrieb der Lampe nicht auszuschließen. Dies gilt sowohl für Betrieb mit 100 % als auch für Dimmbetrieb mit niedrigeren Einstellungen. 180

182 Bild 111: Der Metallreflektor oder geerdete Metallteile der Leuchte berühren das Glas der Lampe. Maximales Gewicht der Leuchtstofflampe und ihrer Ankleidungen 200 g bei Leuchtstofflampen mit einem Lampensockel G5 500 g bei Leuchtstofflampen mit einem Lampensockel G13 Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC Für weitere Informationen zu Ankleidungen an Lampen: Siehe internationale Norm IEC oder EN Leuchten -1; Teil 1 Allgemeine Anforderungen und Prüfungen Ankleidungen an Lampen. 181

183 6.3 Abstände zwischen zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form In einer Leuchte wird ein optimaler Abstand von 32 mm zwischen den Glaswänden von zwei oder mehr linearen Leuchtstofflampen T5 empfohlen. Wird der Abstand verringert, muss sich der OEM bewusst sein, dass sich die elektrischen und photometrischen Parameter der Lampe ändern. (Siehe IEC oder EN Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen Anforderungen an die Arbeitsweise) IEC oder EN Die maximale Temperatur des Lampensockels von 120 C darf nicht überschritten werden! Optimum 32 mm Optimum 32 mm Bild 112: Optimaler Abstand zwischen zwei T5 HE oder HO Lampen bei waagerechter oder stehender Brennlage Für einen optimalen Betrieb wird bei allen T5 HE und HO Typen ein Abstand von 32 mm zwischen den Lampen empfohlen. Gemeint ist der freie Raum zwischen zwei Lampen, gemessen ab dem äußeren Durchmesser ihres Lampenglases. Nur unter solchen Bedingungen erzeugen die Lampen ihren optimalen Lichtstrom und arbeiten mit elektrischen Parametern gemäß der Norm EN60081 oder IEC Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen Anforderungen an die Arbeitsweise. Es kann vorkommen, dass ein Leuchtenhersteller von Architekten, Kunden, Designern usw. fordert, die Abstände zwischen zwei Lampen in einer Leuchte zu verringern, um eine kompaktere Gestaltung zu erreichen. Diese Entscheidung wird vom Leuchtenhersteller getroffen, um ein Produkt herzustellen, das den Anforderungen seines Kunden entspricht. Wenn der gewählte Abstand zwischen zwei Lampen zu gering ist, führt dies schlimmstenfalls zu einer Verkürzung der mittleren Lampenlebensdauer. Entscheidet sich ein OEM dafür, eine Leuchte mit einem Abstand von weniger als 32 mm zwischen dem äußeren Durchmesser der Glaswand der jeweiligen Lampe herzustellen, so ist dies seine Entscheidung, und er trägt die Verantwortung für sein Produkt. Er muss eine Leuchte herstellen, die die Anforderungen der Norm EN oder IEC Allgemeine Anforderungen an Leuchten erfüllt, um das ENEC-Zeichen für seine Leuchte zu bekommen. In Anhang D dieser Norm wir auch erwähnt, dass die Anforderungen an die Arbeitsweise der Lampe erfüllt werden müssen. Was geschieht mit den Leistungsdaten der Lampe? Gibt sich der Leuchtenhersteller mit einem Abstand von weniger als 32 mm zwischen zwei Lampen in einer Leuchte zufrieden, so muss dem OEM bewusst sein, dass die Betriebstemperatur der Lampen ansteigt. Dies führt zu höheren Kühlstellentemperaturen und zu einem höheren Quecksilberdampfdruck, siehe Bild 4 und Dieser Umstand führt zu einer Veränderung der elektrischen Werte der Lampen. Das Betriebsverhalten ändert sich, Lampenleistung und Lichtstrom nehmen ab. 182

184 Werden beispielsweise 90 C (siehe Hufeisenkurve der entsprechenden T5 Lampe) an der Kühlstelle erreicht, nimmt der Lichtstrom um mehr als 30 % gegenüber dem Maximalwert ab. Die Lampenleistung verringert sich um etwa 25 %. Der Mindest-Zwischenraum zwischen den Glasdurchmessern zweier Lampen muss vom OEM so gewählt werden, dass die Anforderungen an die Arbeitsweise der Lampen gemäß der Norm EN oder IEC erfüllt werden. Werden zu hohe Kühlstellentemperaturen erreicht, lässt sich ein Absinken von Lichtstrom und Lampenleistung nicht vermeiden, da die Lampen zu nah beieinander sind. Dies kann auch dazu führen, dass das elektronische Vorschaltgerät nicht mehr richtig arbeitet und die Lampen zerstört werden oder ihre Lebensdauer abnimmt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Lampenglas heiß wird und sich dadurch die Lampe in der Leuchte verbiegt. Der Mindestabstand für eine akzeptables Betriebsverhalten der Lampe hängt auch von Volumen und Design der Leuchte ab. Meistens sind 16 mm zu wenig. Bei einer idealen Leuchtenkonstruktion sollte der Abstand zwischen zweiseitig oder einseitig gesockelten Leuchtstofflampen zu geerdeten Metallteilen der Leuchte, z. B. Reflektoren, eingehalten werden. Wir schlagen folgende Mindestabstände zu Metallteilen vor: Leuchtstofflampen T5 und T8: 6 mm Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 FC: 6 mm Leuchtstofflampen T5 HE SLS und T5 HO SLS: 10 mm Werden diese Mindestabstände nicht eingehalten, können folgende herausforderungen auftreten: Schlechte Zündung Induzierte Geräusche, besonders bei niedrigen Dimmeinstellungen Flackerndes Licht Erlöschen von Lampen Keine homogene Lichtverteilung in der Lampe aufgrund kapazitiver Kopplung (Ableitstrom) Diese Herausforderungen können auch von der Leuchte, ihrem Aufbau (Geometrie, verwendete Materialien und so weiter) und den Umgebungstemperaturen beeinflusst werden alles Faktoren, die sich zusätzlich auf das Betriebsverhalten der Lampe, die Anlage und die Leuchte selbst auswirken können. Bitte berücksichtigen Sie, dass Metallreflektoren immer gut geerdet sein sollten. Diese Vorgaben sind sehr streng. Entscheidet sich der OEM für eine Reduzierung des Abstands zwischen dem externen äußeren Lampenglasdurchmesser und dem Reflektor gegenüber den Empfehlungen, so wird dies von unserem Unternehmen nicht unterstützt, da zahlreiche externe Einflüsse negative Auswirkungen auf das Betriebsverhalten der Lampen und der Leuchte sowie auf ihr generelles Verhalten haben können. Der OEM trägt stets die Verantwortung dafür, dass sein Entwurf und seine Konstruktion einwandfrei funktioniert und die Lampen innerhalb der Spezifikationen arbeiten. Werden zwei oder mehr T5 HE SEAMLESS oder T5 HO SEAMLESS Lampen in einer offenen oder geschlossenen Leuchte in Reihe montiert, muss ein Mindestabstand von 5 mm zwischen den Lampenglasenden der Kühlstellen der jeweiligen Lampen eingehalten werden. Siehe Bild 113. Das soll verhindern, dass sich die Kühlstellen der Lampen gegenseitig aufheizen. Bild 113: Mindestabstand zwischen den Lampenglasenden der Kühlstellen von zwei oder mehr T5 HE und HO SEAMLESS, die in Reihe in einer offenen oder geschlossenen Leuchte oder auf einer Metall-Montageplatte montiert sind 10 mm Abstand zwischen dem Lampenglas und allen geerdeten Metallteilen (z. B. Gehäuse, Reflektor). Siehe 4.2 Zündung bei tiefen Temperaturen und 6.2 Lampenhalter. 183

185 6.4 Brennlage zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Der optimale Lichtstrom von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form 26 mm T8 wird bei etwa 20 C bis zu 25 C Umgebungstemperatur in waagerechter Brennlage und ruhender Luft erreicht. Da die Kühlstelle bei diesen Lampen fast in der Mitte des Glasrohrs liegt und beide Elektroden im gleichen Abstand im Lampenrohr montiert sind, gibt es keine speziellen Anforderungen in dem Sinn, dass die Stempelstelle der Lampe bei stehender Brennlage nach oben oder unten zeigen sollte. Unabhängig von den Betriebsbedingungen sollte vermieden werden, dass kalte Luft auf das Lampenglas trifft, etwa bei Montage in der Nähe einer Klimaanlage. Trifft ein kalter Luftstrom auf das Lampenglas, sinkt die Temperatur am Lampenglas und damit verringert sich auch der Lichtstrom. Unter extremen Bedingungen, wenn z. B. ein Luftstrom direkt auf die Lampe trifft, kann es sein, dass die Leuchtstofflampe T8 oder T5 in einer Pinkfärbung verharrt und ihre Lichtfarbe bzw. ihren Lichtstrom nie erreicht. Der optimale Lichtstrom von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form 16 mm T5 HE SEAMLESS und T5 HO SEAMLESS wird bei etwa 30 C Umgebungstemperatur oder 45 C (T5 HE SLS) beziehungsweise 47 C (T5 HO SLS) Kühlstellentemperatur am Ende der Glaswand der Lampe in waagerechter Brennlage und ruhender Luft erreicht. Der optimale Lichtstrom von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form 16 mm T5 HE, HE ES, HO, HO ES, HO XT wird bei etwa 35 C Umgebungstemperatur oder 49 C Kaltfußtemperatur an der Glaswand der Lampe in waagerechter Brennlage und ruhender Luft erreicht. Der Kaltfuß der Lampe befindet sich an der Stempelseite, um zu vermeiden, dass die Lampen in einer zweioder mehrlampigen Leuchte unter instabilen Bedingungen arbeiten. Es wird empfohlen, dass bei allen installierten Lampen in jeder Brennlage die Stempelseiten einander zugewandt sind. Zur Stabilisierung der elektrischen und photometrischen Parameter wird eine stehende Brennlage bei T5 HE, HE ES, HO, HO CONSTANT, HO ES und HO XT 16 mm Lampen mit nach unten zeigenden Stempelstellen während der Einbrennzeit von 100 h empfohlen. Zur Stabilisierung der elektrischen und photometrischen Parameter wird bei T5 HE SEAMLESS und T5 HO SEAMLESS eine waagerechte Brennlage während der Einbrennzeit von 100 h empfohlen. Zur Stabilisierung der elektrischen und photometrischen Parameter wird bei T5 Kurz und T5 EL Kurz eine waagerechte Brennlage während der Einbrennzeit von 100 h empfohlen. Bei normalen oder warmen Umgebungstemperaturen müssen bei T5 HE, HE ES, HO, HO CONSTANT und HO ES, HO XT 16 mm Lampen bei stehender Brennlage alle Lampen mit der Stempelseite nach unten zeigen. Wird mehr als eine T5 HE SEAMLESS oder T5 HO SEAMLESS Lampe in einer geschlossenen Leuchte in stehender Brennlage in Reihe betrieben, lassen sich Helligkeitsunterschiede, die vom menschlichen Auge als Unterschiede in der Farbtemperatur wahrgenommen werden, nicht vermeiden. Zu diesen Unterschieden kommt es, weil die zweite Lampe in der Reihe durch die Wärme, die die Lampe unter ihr abgibt, aufgeheizt wird und dadurch eine andere Kühlstellentemperatur aufweist. Das Gleiche passiert bei der dritten Lampe bis hin zur letzten Lampe, die in der höchsten Position in der geschlossenen Leuchte angebracht ist. Unter solchen Bedingungen kann es sinnvoll sein, die Verwendung eines zusätzlichen Reflektors in Betracht zu ziehen (Zusatzheizung), der über dem Lampenglas im Bereich der Kühlstelle der ersten Lampe angebracht wird. Der OEM sollte außerdem in Betracht ziehen, gegebenenfalls kleinere Reflektoren über dem flachen Glas des Rohrs an der Kühlstelle einzusetzen. Werden T5 HE, HE ES, HO, HO CONSTANT und HO ES, HO XT 16mm Lampen in einer Leuchte in stehender Brennlage bei sehr niedriger Umgebungstemperatur im Freien betrieben, sollten bei allen Lampen die Stempelstellen nach oben zeigen. Bei diesen Bedingungen können sich das Amalgam der CONSTANT Lampe und die anderen Arten von Kühlstellen aufheizen, sodass der maximale Lichtstrom schnell erzeugt werden kann. In manchen Fällen bieten Beleuchtungshersteller zur Verbesserung der Lichtleistung von T5 HE, HE ES, HO, HO ES und HO XT bei kalten Umgebungstemperaturen in ihren Leuchten ein Metallrohr (Wärmehaube) an, die über die Kühlstelle der Lampe gestülpt wird. Dieses Metallteil erhöht die Temperatur der Kühlstelle und kann die Effizienz der Leuchte beeinflussen. Dennoch werden bei kalten Umgebungstemperaturen bessere Ergebnisse mit T5 HO CONSTANT Lampen erzielt. 184

186 6.5 Doppel-Lampenfassungen Alle relevanten Hersteller von Lampenfassungen bieten Fassungen zur Montage von zwei Lampen für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 16 mm mit relativ geringem Abstand zwischen den beiden Lampen an. Diese Bauart bietet dem OEM die Möglichkeit, zwei Lampen in eine Leuchte mit relativ kleinem Volumen einzubauen. Selbst wenn beide Lampen so installiert werden, dass ihre Stempelseiten einander zugewandt sind, ist es nicht zu vermeiden, dass die Kaltfüße beider Lampen bei einer zu hohen Betriebstemperatur arbeiten. Das Ergebnis ist eine Verringerung von Lichtstrom, Lampen- und Anlagenleistung. 6.6 Magnetische Vorschaltgeräte für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen 26 mm T8 Die Europäische Kommission entschied mit der Verordnung 245/2009 bzw. die Ergänzung 347/2010, dass die dritte Stufe 2017 in Kraft tritt. Von da an ist es in der Europäischen Union verboten, Leuchten mit magnetischen Vorschaltgeräten der EEI-Klassen B1 und B2 auf den Markt zu bringen. Es können dann nur energieverbrauchsrelevante Produkte auf den Markt gebracht werden, wie sie in der Verordnung 245/2009 bzw. Ergänzung 347/2010 beschrieben werden. Bei weiteren Fragen besuchen Sie bitte die Websites der relevanten Hersteller magnetischer Vorschaltgeräte. Alle zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen T5 HE und HO sind nicht für den Betrieb mit magnetischen Vorschaltgeräten genormt. OSRAM unterstützt diese Art des Betriebs für sein Produktspektrum von T5 Leuchtstofflampen nicht. 6.7 Elektronische Betriebsgeräte Alle erforderlichen Informationen für den OEM zu elektronischen Vorschaltgeräten von OSRAM dimmbaren und nicht dimmbaren EVG sowie zu LMS (Lichtmanagementsystemen) sind in den technischen Fibeln enthalten, die auf unserer Website zu finden sind. 6.8 Starter Alle erforderlichen Informationen für den OEM zu OSRAM Startern für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T8 und T5 Short sind in der technischen Fibel Starter enthalten, die auf unserer Website zu finden ist. In Anhang 1: Siehe die dort enthaltene Übersicht: Welchen Starter für welche Lampe. 6.9 Reflektoren Ein Reflektor ist eines der wichtigsten Teile in einer Leuchte, um das von der Lampe erzeugte Licht im gewünschten Winkel und mit minimaler Blendung aus der Leuchte zu leiten. Das Reflektorsystem leitet die Strahlung der Lichtquelle in den nötigen Bereich oder auf den gewünschten Arbeitsplatz. Mögliche Anwendungen oder Arbeitsplätze sind beispielsweise Büros, Flure, Wände, Shops oder Lagerhäuser. Je nach Anwendung oder Arbeitsplatz und zur Schaffung eines möglichst großen Beleuchtungskomforts, beispielsweise in Büros, wird die Blendung durch Raster kontrolliert (Lamellen). In dieser Ausführung wird das komplette Reflektorsystem als symmetrisches Rastersystem bezeichnet. Für andere Anwendungen, wie beispielsweise die Ausleuchtung von Wänden, hat der Reflektor eine asymmetrische Form. Für die Reflektoroberfläche sollte das Material mit der höchsten Reflexionsgrad ausgewählt werden. 185

187 Der Reflexionsgrad (p) ist der Anteil einfallender Strahlung, der von einer Oberfläche reflektiert wird. Er muss generell als richtungsabhängige Eigenschaft behandelt werden, die eine Funktion der reflektierten Richtung, der Einfallsrichtung und der einfallenden Wellenlänge ist. Die auf ein Material treffende Lichtstrahlung kann gerichtet, gestreut oder gemischt reflektiert werden. Der Reflexionsgrad wird meist für diffusen Lichteinfall (ρ DIFF ) oder virtuell paralleles diffuses Licht unter 8 (ρ) angegeben. In der Lichttechnik ist meist (ρ DIFF ) die Norm. 12) Weitere Informationen siehe: Lange, Handbuch der Beleuchtung, Reflektoren ρ und ρ DIFF können theoretisch den Wert 1 (100 %) erreichen. Siehe Bild 114 und Bild 115. Bild 114 mit freundlicher Genehmigung der Jordan Reflektoren GmbH Bild 115: mit freundlichen Genehmigung der Jordan Reflektoren GmbH Spiegelreflektoren werden heute ausschließlich aus poliertem und eloxiertem Aluminium hergestellt. Die Oberfläche kann von hochglänzend bis matt reichen oder ohne Form gestaltet sein. Auf das Trägermaterial wird eine Spiegel- oder Anti-Korrosions-Beschichtung aufgebracht. Die neueste Entwicklung besteht darin, dass auf die Spiegelschicht Interferenzschichten aufgedampft werden, sodass ein Reflexionsgrad von 98 % und der höchste optische Wirkungsgrad erreicht wird ( (z. B. MIRO Silver ein von Alanod entwickeltes Spiegelmaterial). Das Spiegelmaterial Miro von Alanod wird als fertiges Reflektormaterial auf Spulen geliefert. Mögliche Reflektorformen: Bild 116: Reflektor symmetrisches Form-Prinzip Bild 117: Reflektor asymmetrisches Form-Prinzip Bild 118: Evolute Form-Prinzip Leuchten verschiedener Hersteller sollten möglichst nicht in einer Anlage vermischt werden, da sie möglicherweise unterschiedliche Reflektorqualitäten verwenden. Unter solchen Bedingungen lassen sich Unterschiede in Lichtfarbe und Beleuchtungsstärke nicht vermeiden, und es kann sogar zu Irisieren kommen. Unterscheidung zwischen einem T5 Reflektorsystem und einem T8 Reflektorsystem Mit freundlicher Genehmigung der Jordan Reflektoren GmbH Im Idealfall löst sich jeder Strahl nur mit einer Reflexion aus dem Raster. Es gibt jedoch auch Strahlen, die vom Reflektor zurück zur Lampe reflektiert werden und von dort wieder zurück in Richtung des Reflektors, wobei jede Reflexion Verluste verursacht. Daher ist es wichtig, ein Material mit einem hohen Reflexionsgrad wie Miro Silver von Alanod zu verwenden (98 % Gesamtreflexion), um den bestmöglichen optischen Wirkungsgrad [η] zu erreichen. Der beste Weg, um einen möglichst guten Wirkungsgrad der Leuchte zu erzielen und Mehrfachreflexionen zu vermeiden, ist die Verwendung eines im Vergleich zur Lichtquelle relativ großen Reflektors. Allerdings verlangt der Markt durch die Miniaturisierung der Lichtquellen nach immer engeren Gittersystemen (z. B. Jordan T5-Mini-Rastersystem, siehe Anhang 5). Dadurch verringern sich die Proportionen zwischen Reflektor und Lampe, wodurch mehr Mehrfachreflexionen erzeugt werden. Als Ergebnis sinkt der optische Wirkungsgrad η der Leuchte. Aus diesen Zusammenhängen ergibt sich außerdem, dass der Entwurf eines effizienten Rastersystems die Verwendung möglichst kompakter Lichtquellen erfordert. 186

188 Grundsätzlich gibt es keine wesentlichen photometrischen Unterschiede zwischen zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form T5 und T8, solange die Proportionen von Reflektorgröße und Lichtquelle ähnlich sind. Die photometrischen Ergebnisse für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 und T8 sind dann vergleichbar. Wenn allerdings T5 Raster mit zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form T8 in engen Bauformen betrieben werden, dann wird der optische Wirkungsgrad η der Leuchte selbstverständlich schlechter sein. In den meisten Fällen kommt allerdings eher der umgekehrte Fall vor. T8 Leuchtensysteme werden auf zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T5 umgerüstet. Ist die Leuchte als System groß genug (was bei T8 Leuchten meistens der Fall ist), ergibt sich eine merkliche Verbesserung des optischen Wirkungsgrads η, wenn die kompaktere Lichtquelle T5 im gleichen System eingesetzt wird. Während die Effizienz der eigentlichen Leuchtstofflampen vergleichbar sein muss, wird das Resultat für den möglichen optischen Wirkungsgrad für zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen linearer Form T5 nach Messung der Leuchte in jedem Fall über dem Normalwert liegen. Siehe Bild 119 und Bild 120. Die fragliche Messung läuft einfach ausgedrückt so ab, dass bei zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen linearer Form T5 der Lichtstrom in der Ulbricht-Kugel bei einer Umgebungstemperatur von 25 C gemessen und nach der Messung im Protokoll vermerkt wird. In der Leuchte ist die Temperatur während des Betriebs der Lampe höher (z. B. im Idealfall 35 C), und es wird unter solchen Betriebsbedingungen ein höherer Lichtstrom erreicht. Diese Diskrepanz kann einen Unterschied von etwa 20 % ausmachen und wirkt sich positiv auf den optischen Wirkungsgrad η der Leuchte aus. Dadurch ist ein optischer Wirkungsgrad η der Leuchte von mehr als 100 % möglich. Dies ist gemäß der internationalen Norm für T5 Leuchtstofflampen absolut korrekt. Aus diesem Grund können auch die Messergebnisse für größere Anlagen bei T5 Leuchtstofflampen positiver erscheinen als bei T8 Leuchtstofflampen. Bild 119: Lichtstrahlsimulation in einem T8 Reflektor, mit freundlicher Genehmigung der Jordan Reflektoren GmbH Bild 120: Lichtstrahlsimulation in einem T5 Reflektor, mit freundlicher Genehmigung der Jordan Reflektoren GmbH 187

189 7 Messen einseitig und zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen unterscheiden sich in ihren technischen Eigenschaften z.t. wesentlich von zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen. Bei Messungen sind daher besonders folgende Punkte zu beachten (siehe auch IEC und IEC 60081): 1. Definierte Alterung der Lampe (Betrieb bei 100 % Lampenleistung) (100 Stunden) 2. Hinreichend lange Einbrennzeit (Stabilisierung) vor dem Messen (24 Stunden, und siehe auch Messschritte unter 0, S. 188) 3. Konstanz der Tu (Umgebungstemperatur) während der Messung (25 C ± 1 C) 4. Vermeidung der Destabilisierung durch mechanische Erschütterung, auch im ausgeschalteten Zustand 5. Hoher Scheitelfaktor der Lampenspannung (gute Effektiv-Messinstrumente) 6. Kurze Leitungslängen zur Lampe für Netzversorgung und Messinstrumente (bei EVG-Betrieb) Unter Berücksichtigung dieser Betriebsbedingungen zeigen ein- und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen eine gute Reproduzierbarkeit der elektrischen und lichttechnischen Werte. Referenzlampen, die unter den nachfolgenden Bedingungen gemessen werden, können auch von OSRAM bezogen werden (siehe 7.6). 7.1 Einbrennen der Lampen Vor der Bestimmung von lichttechnischen Daten sollen neue Lampen 100 Stunden eingebrannt werden (Betrieb bei 100 % Lampenleistung). Bei normaler Handhabung der Lampen (z.b. Drehen) können überschüssige Mengen an Quecksilber in flüssiger Form im Entladungsgefäß enthalten sein. Ein guter Zustand ist dann erreicht, wenn sich das gesamte überschüssige Quecksilber an der Kühlstelle gesammelt hat. Aus Erfahrung ist bekannt, dass dieser Stabilisierungsprozess bis zu 24 Stunden dauern kann. Erst danach ist die Lampe bereit für Messungen. Stabilisieren und Einbrennen der Lampe kann auch an einem anderen Ort als die Messung stattfinden. Wird die Lampe zur Messstelle gebracht, muss sie in der gleichen Brennlage bleiben, darf nicht erschüttert werden und es dürfen keine warmen Glasteile berührt werden (um keine fremden Kühlstellen zu erzeugen). Bevor eine Amalgamlampe in Messposition gebracht wird, muss sie für 1 Min. in der Brennlage abkühlen. Eine Stabilisierungsperiode von Min. (siehe Tabelle) ist in der Mess-Stellung notwendig. Um das Abkühlen warmer Glasteile während des Transports der Lampe zur Messposition zu vermeiden, sollten Isolierhandschuhe oder vergleichbare Techniken verwendet werden. Die Unterbrechung der Stromversorgung sollte so kurz wie möglich sein. Messungen des Lichtstroms und der Lampenbetriebsspannung müssen mindestens einmal pro Minute erfolgen. Während der letzten 5 Min. der Stabilisierungszeit soll der Unterschied zwischen maximalen und minimalen Werten für Lichtstrom und Lampenbetriebsspannung weniger als 1 % der Mittelwerte betragen. Ist dies nicht möglich, sollen die tatsächlichen Schwankungen angegeben werden. 188

190 7.2 Brennlage Einbrennen 100 h, ein- und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen Lampentyp Brennlage Bemerkungen T8 LUMILUX, LUMILUX de luxe, spezielle Farben Waagrechte Brennlage T8 LUMILUX ES Waagrechte Brennlage T5 HE, T5 HE ES Stehende Brennlage Stempelseite nach unten gerichtet T5 HO, T5 HO ES, T5 HO XT, Stehende Brennlage Stempelseite nach unten gerichtet T5 HO CONSTANT Stehende Brennlage Stempelseite nach unten gerichtet T5 FC Waagerechte Brennlage, IEC T5 HE SLS, T5 HO SLS, T5 Short, T5 EL Short Waagrechte Brennlage Vorgehensweise zur Stabilisierung einer zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampe linearer Form T8 Cold Spot: Einbrennen der Lampen für 100 h in einer waagerechten Brennlage mit einem klassischem Vorschaltgerät (KVG, magnetisches Vorschaltgerät) oder einem elektronischen Vorschaltgerät, einem speziell für die Lampe ausgelegten EVG. Dadurch wird sichergestellt, dass das flüssige Quecksilber zur Kühlstelle in der Mitte des Glasrohrs der Lampe wandert und dort kondensiert. Die Stabilisierung muss innerhalb eines Raumtemperaturbereichs von 25 C ± 1 C durchgeführt werden Vorgehensweise zur Stabilisierung einer zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampe linearer Form T5 Cold Spot und CONSTANT: Einbrennen der Lampe für 100 h in einer stehenden Brennlage (Cold Spot / Stempelseite oder CONSTANT Stempelseite nach unten gerichtet) mit einem speziell für die Lampe ausgelegten EVG. Dadurch wird sichergestellt, dass das flüssige Quecksilber zur Kühlstelle an der Stempelseite der Lampe wandert und dort kondensiert. Die Stabilisierung muss innerhalb eines Raumtemperaturbereichs von 25 C ± 1 C durchgeführt werden Vorgehensweise zur Stabilisierung einer einseitig gesockelten ringförmigen Leuchtstofflampe T5 FC Cold Spot: Einbrennen der Lampe für 100 h in einer waagerechten Brennlage mit einem speziell für die Lampe ausgelegten EVG. Dadurch wird sichergestellt, dass das flüssige Quecksilber zur Kühlstelle an der Stempelseite der Lampe wandert und dort kondensiert. Die Stabilisierung muss innerhalb eines Raumtemperaturbereichs von 25 C ± 1 C durchgeführt werden. Vorgehensweise zur Stabilisierung einer zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampe linearer Form T5 HE SLS, T5 HO SLS, T5 Kurz, T5 EL Kurz Cold Spot. Einbrennen der Lampe für 100 h in einer waagerechten Brennlage mit einem speziell für die Lampe ausgelegten EVG oder einem KVG im Fall von T5 Kurz und T5 EL Kurz. Dadurch wird sichergestellt, dass das flüssige Quecksilber zur Kühlstelle der Lampe wandert und dort kondensiert. Die Stabilisierung muss innerhalb eines Raumtemperaturbereichs von 25 C ± 1 C durchgeführt werden. 189

191 7.3 Photometrische Werte Eingebrannte und stabilisierte ein- und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen liefern bei konstanter Umgebungstemperatur und unveränderter Brennlage gut reproduzierbare lichttechnische Daten. Die Schwankungen sind kleiner als 1% des Endwertes. Transport stabilisierter zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen T5 HE und HO zur Messung: Die 100 h eingebrannten T5 Lampen müssen in stehender Position (Stempelseite nach unten) und ohne Erschütterungen zum Messort im Labor transportiert werden. Vor der Messung sollten die Lampen für 30 Minuten im Goniometer in waagerechter oder stehender Brennlage eingebrannt werden. Diese Vorgehensweise muss danach bei Lampen, die im Goniometer in einer Leuchte gemessen werden, wiederholt werden. Bei zweilampigen Leuchten sollten die beiden Stempelseiten der Lampen einander zugewandt sein. Die Messungen sollten sofort nach der Vorbrennzeit von 30 Minuten durchgeführt werden. Die Lampe darf für maximal 30 Minuten ausgeschaltet werden. Wird die Lampe waagerecht im Goniometer oder in der im Goniometer montierten Leuchte angebracht, muss sichergestellt sein, dass dies ohne Beeinträchtigung der Lampe geschieht, und es muss gewährleistet sein, dass der Kaltfuß am untersten Punkt der Lampe bleibt. Wenn die Lampe für mehr als 30 Minuten ausgeschaltet wird, muss sie für weitere 20 Stunden stabilisiert werden. Messung der freibrennenden Lampe: Nach dem Einschalten der Lampe müssen die elektrischen und photometrischen Parameter sowie die Umgebungstemperatur in Intervallen von maximal 30 Sekunden gemessen werden. Mit der Stabilisierung der Lampe bei 25 C steigt der Lichtstrom an, ohne den Maximalwert zu überschreiten. Der Messwert gilt als stabil, wenn die relativen Änderungen bei Lichtstrom und Lampenspannung weniger als 0,25 % im Zeitraum von fünf Minuten betragen. Nach unserer Erfahrung beträgt die Gesamtzeit für die Messung etwa 15 Minuten. Wird diese Stabilität nicht erreicht, erreicht die Lampe nicht ihren Gleichgewichtszustand. Die Messzeit muss dann verlängert werden oder die komplette Messung muss nach einer erneuten Stabilisierungsperiode vollständig wiederholt werden. Überschreitet die Lampe ihr Maximum für den Lichtstrom und zeigen die folgenden Messungen um 2 % niedrigere Werte an, kann festgestellt werden, dass die Lampe nicht stabilisiert war. Die Messungen sind dann ungültig. Messung der Lampe in einer Leuchte, Lichtstrom der Leuchte: Die Montage der Lampe in der Fassung der Leuchte sollte gemäß den Handhabungsrichtlinien durchgeführt werden, die unter Transport von stabilisierten zweiseitig gesockelten Lampen zur Messung zu finden sind. Die Leuchte kann entweder in stehender Position (Stempelseite nach unten gerichtet) oder waagerecht verwendet werden. Nach dem Einschalten der Lampe darf die Position der Leuchte nicht mehr verändert werden. Eine Messausrüstung mit festem Messkopf und einer sich bewegenden Leuchte wird nicht empfohlen. Um eine korrekte Messung sicherzustellen, muss das System aus Leuchte, Lampe und EVG vor Durchführung jeglicher Messungen seinen Gleichgewichtszustand erreicht haben. Die dafür erforderliche Zeit hängt sehr von der Bauart der Leuchte ab. Wenn die Lampe für mehr als 30 Minuten ausgeschaltet wird, muss sie für weitere 20 Stunden stabilisiert werden. Transport stabilisierter einseitig gesockelter Leuchtstofflampen T5 FC zur Messung: Die 100 h eingebrannten T5 Lampen müssen in waagerechter oder stehender Position (Stempelseite nach unten) und ohne Erschütterungen zum Messort im Labor transportiert werden. 190

192 Vor der Messung sollten die Lampen für 30 Minuten im Goniometer in waagerechter oder stehender Brennlage bei Raumtemperatur eingebrannt werden. Diese Vorgehensweise muss danach bei Lampen, die im Goniometer in einer Leuchte gemessen werden, wiederholt werden. Bei zweilampigen Leuchten sollten die beiden Stempelseiten der Lampen in der Leuchte einander zugewandt sein. Die Messungen sollten sofort nach der Vorbrennzeit von 30 Minuten durchgeführt werden. Die Lampe darf für maximal 30 Minuten ausgeschaltet werden. Wird die Lampe waagerecht im Goniometer oder in der im Goniometer montierten Leuchte angebracht, muss sichergestellt sein, dass dies ohne Beeinträchtigung der Lampe geschieht, und es muss gewährleistet sein, dass die Kühlstelle am untersten Punkt der Lampe bleibt. Wenn die Lampe für mehr als 30 Minuten ausgeschaltet wird, muss sie für weitere 20 Stunden stabilisiert werden. Messung der freibrennenden Lampe: Nach dem Einschalten der Lampe müssen die elektrischen und photometrischen Parameter sowie die Umgebungstemperatur in Intervallen von maximal 30 Sekunden gemessen werden. Mit der Stabilisierung der Lampe bei 25 C steigt der Lichtstrom an, ohne den Maximalwert zu überschreiten. Der Messwert gilt als stabil, wenn die relativen Änderungen bei Lichtstrom und Lampenspannung weniger als 0,25 % im Zeitraum von fünf Minuten betragen. Nach unserer Erfahrung beträgt die Gesamtzeit für die Messung etwa 15 Minuten. Wird diese Stabilität nicht erreicht, erreicht die Lampe nicht ihren Gleichgewichtszustand. Die Messzeit muss dann verlängert werden oder die komplette Messung muss nach einer erneuten Stabilisierungsperiode vollständig wiederholt werden. Überschreitet die Lampe ihr Maximum für den Lichtstrom und zeigen die folgenden Messungen um 2 % niedrigere Werte an, kann festgestellt werden, dass die Lampe nicht stabilisiert war. Die Messungen sind dann ungültig. Messung der Lampe in einer Leuchte, Lichtstrom der Leuchte: Die Montage der Lampe in der Fassung der Leuchte sollte gemäß den Handhabungsrichtlinien durchgeführt werden, die unter Transport von stabilisierten zweiseitig gesockelten Lampen zur Messung zu finden sind. Die Leuchte kann entweder in stehender Position (Stempelseite nach unten gerichtet) oder waagerecht verwendet werden. Nach dem Einschalten der Lampe sollte die Position der Leuchte nicht mehr verändert werden. Eine Messausrüstung mit festem Messkopf und einer sich bewegenden Leuchte wird nicht empfohlen. Um eine korrekte Messung sicherzustellen, muss das System aus Leuchte, Lampe und EVG vor Durchführung jeglicher Messungen seinen Gleichgewichtszustand erreicht haben. Die dafür erforderliche Zeit hängt sehr von der Bauart der Leuchte ab. Wenn die Lampe für mehr als 30 Minuten ausgeschaltet wird, muss sie für weitere 20 Stunden stabilisiert werden. Transport stabilisierter zweiseitig gesockelter Leuchtstofflampen T5 HE SLS, T5 HO SLS, T5 Kurz und T5 EL Kurz zur Messung: Die 100 h eingebrannten T5 Lampen müssen in waagerechter Position und ohne Erschütterungen zum Messort im Labor transportiert werden. Vor der Messung sollten die Lampen für 30 Minuten im Goniometer in waagerechter Brennlage bei Raumtemperatur eingebrannt werden. Diese Vorgehensweise muss danach bei Lampen, die im Goniometer in einer Leuchte gemessen werden, wiederholt werden. Die Messungen sollten sofort nach der Vorbrennzeit von 30 Minuten durchgeführt werden. Die Lampe darf für maximal 30 Minuten ausgeschaltet werden. Wird die Lampe waagerecht im Goniometer oder in der im Goniometer montierten Leuchte angebracht, muss sichergestellt sein, dass dies ohne Beeinträchtigung der Lampe geschieht, und es muss gewährleistet sein, dass die Kühlstelle am untersten Punkt der Lampe bleibt. Wenn die Lampe für mehr als 30 Minuten ausgeschaltet wird, muss sie für weitere 20 Stunden stabilisiert werden. Messung der freibrennenden Lampe: Nach dem Einschalten der Lampe müssen die elektrischen und photometrischen Parameter sowie die Umgebungstemperatur in Intervallen von maximal 30 Sekunden gemessen werden. Mit der Stabilisierung der Lam- 191

193 pe bei 25 C steigt der Lichtstrom an, ohne den Maximalwert zu überschreiten. Der Messwert gilt als stabil, wenn die relativen Änderungen bei Lichtstrom und Lampenspannung weniger als 0,25 % im Zeitraum von fünf Minuten betragen. Nach unserer Erfahrung beträgt die Gesamtzeit für die Messung etwa 15 Minuten. Wird diese Stabilität nicht erreicht, erreicht die Lampe nicht ihren Gleichgewichtszustand. Die Messzeit muss dann verlängert werden oder die komplette Messung muss nach einer erneuten Stabilisierungsperiode vollständig wiederholt werden. Überschreitet die Lampe ihr Maximum für den Lichtstrom und zeigen die folgenden Messungen um 2 % niedrigere Werte an, kann festgestellt werden, dass die Lampe nicht stabilisiert war. Die Messungen sind dann ungültig. Messung der Lampe in einer Leuchte, Lichtstrom der Leuchte: Die Montage der Lampe in der Fassung der Leuchte sollte gemäß den Handhabungsrichtlinien durchgeführt werden, die unter Transport von stabilisierten zweiseitig gesockelten Lampen zur Messung zu finden sind. Die Leuchte kann entweder in stehender Position oder waagerecht verwendet werden. Nach dem Einschalten der Lampe sollte die Position der Leuchte nicht mehr verändert werden. Eine Messausrüstung mit festem Messkopf und einer sich bewegenden Leuchte wird nicht empfohlen. Um eine korrekte Messung sicherzustellen, muss das System aus Leuchte, Lampe und EVG oder KVG vor Durchführung jeglicher Messungen seinen Gleichgewichtszustand erreicht haben. Die dafür erforderliche Zeit hängt sehr von der Bauart der Leuchte ab. Wenn die Lampe für mehr als 30 Minuten ausgeschaltet wird, muss sie für weitere 20 Stunden stabilisiert werden. 192

194 7.4 Elektrische Messungen Alle Leitungen, Vorschaltgeräte und Messinstrumente sind so anzuordnen und gegebenenfalls abzuschirmen, dass eine Beeinflussung durch Fremdfelder vermieden wird. Es sind Instrumente einzusetzen, die den genauen Anforderungen der Messwerte entsprechen. Empfehlungen Instrumente: Effektivwertmessgeräte Genauigkeit: ±0,2 % des Messbereichs Anwendungsbereich Frequenz: Scheitelwert: Hz (KVG Abtastrate) khz (EVG Abtastrate) > 2 (KVG) > 3 (EVG) Lampenversorgung: Versorgungsspannung: Abhängig vom Lampentyp und Vorschaltgerät (KVG, EVG oder Referenzgerät) Stabilität: ± 0,2 % während der Messung Klirrfaktor: < 3 % Geeignete Versorgung: störungsfreies Netz elektronisch geregelte Stabilisatoren rotierende Messgeneratoren elektronische Generatoren Die Scheinleistung des Versorgungsgerätes sollte dem 5-fachen der System- Nennleistung entsprechen. 7.5 Temperaturmessungen Der Lichtstrom und somit die Lichtausbeute von ein- und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen temperaturabhängig. Um die optimalen Betriebsbedingungen für die Lampe in der Leuchte zu erreichen, ist es unbedingt notwendig, entweder die Umgebungstemperatur in der Nähe der Lampe oder die Kühlstellentemperatur direkt an der Lampe zu kennen Umgebungstemperatur Sofern nicht anders angegeben, basieren die Lampendaten in dieser Fibel auf einer Umgebungstemperatur von 25 C ± 1 C in ruhender Luft gemäß IEC und IEC Die Lampendaten als Funktion der tatsächlichen Umgebungstemperatur oder der Kühlstellentemperatur werden ebenfalls in ruhender Luft gemessen. 193

195 7.5.2 Kühlstellentemperaturen für Lampen ohne Amalgam Die Kühlstellentemperatur hängt von der Brennlage ab und beträgt bei optimalen Betriebsbedingungen etwa 49 C. In waagerechter Brennlage und ohne Luftzirkulation entspricht der Temperaturmesspunkt der verschiedenen Lampentypen (siehe 4.7 Lampentemperatur, Sicherheit und Grenzwerte) im Allgemeinen der Kühlstelle. Die Kühlstelle kann jedoch durch geänderte Brennlagen und andere Einflüsse verschoben werden. Um die Temperatur am Messpunkt zu bestimmen (nicht bei der einseitig gesockelten ringförmigen Leuchtstofflampe T5 FC) werden hierzu Messempfänger (NiCr-Ni Thermoelemente) an diesen Stellen mit einem neutralen, transparenten Kleber aufgeklebt. Um ein ungewolltes Ablösen von Thermoelementen zu vermeiden, wird empfohlen, diese mit einem kleinen transparenten Kabelbinder während des gesamten Messvorgangs zu sichern (Temperaturbeständigkeit des Materials > 120 C). Siehe Bild. Bild 121: Leuchtstofflampen, Kühlstellenposition Messpunkt T8 Bild 122: Leuchtstofflampen, Kühlstellenposition Messpunkt T5 HE und HO Wir raten davon ab, das Thermoelement mittels eines Klebestreifens an Lampe, EVG oder Fassung zu befestigen. Temperaturmessfehler sind dann unvermeidbar, da der Messpunkt des Thermoelements nie einen guten Kontakt mit der Glasoberfläche hat. Müssen Temperaturmessungen an einer T5 HE SEAMLESS oder T5 HO SEAMLESS durchgeführt werden, ist es wichtig zu wissen, dass drei getrennte Thermoelemente verwendet werden müssen. Eines an der Mitte des Glasrohrs der Lampe und je eines an jedem Ende des Glasrohrs (an der Position der Kühlstelle, nicht an dem Glasende, das die Elektrode enthält), siehe Bild 123. Sind mehrere SEAMLESS Lampen in Reihe montiert, verlagert sich die Kühlstelle einiger Lampen. Wird die Temperatur mit einem Thermoelement an jedem Ende des Glasrohrs gemessen, ist es einfacher, die Kühlstelle jeder Reihe zu definieren. Durch Anpassung der Leuchtenkonstruktion und des Abstands zwischen den jeweiligen Lampenenden kann so der beste Ort für die Kühlstelle festgelegt werden. Kühlstelle Position Kühlstelle der siehe Position Glaswandtemperatur Lampenmitte (unten) Position Kühlstelle der siehe Bild 123: Leuchtstofflampen, Position Kühlstelle und Glaswandtemperatur Messpunkt T5 HE SEAMLESS und T5 HO SEAMLESS 194

196 7.5.3 Messung von T5 HO CONSTANT Lampen Technische Fibel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen T8, T5 und T5 FC CONSTANT Lampen wurden für einen großen Temperaturbereich entwickelt. Daher erreichen sie ihre optimalen Betriebsbedingungen (>90 % des Nennlichtstroms) bei Temperaturen von 15 C bis 70 C. Bei Lichtmessungen unter Referenzbedingungen (Umgebungstemperatur 25 C) ist zu beachten, dass der gemessene Lichtstrom teilweise bis zu 10 % unter dem tatsächlichen Lichtstrommaximum der Lampe liegen kann. Zur genaueren Information beachten Sie bitte die Grafik Lichtstrom/Umgebungstemperatur (siehe 4.6). 7.6 Referenzlampen Referenzlampen (Lichtstrom und elektrische Werte) können über das akkreditierte Prüflabor der OSRAM GmbH (DAR Registriernummer: DAT-P-043/94-00, Lichttechnik) bezogen werden. Einseitig gesockelte ringförmige Leuchtstofflampen T5 FC sind auch mit am Messpunkt befestigten Thermoelementen erhältlich. Preise und Lieferzeiten können unter folgender Adresse erfragt werden: OSRAM GmbH Abt. LP LPD LM Parkring Garching Tel.: (+49) Fax.: (+49)

197 8 Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen und die Umwelt 8.1 Inhaltsstoffe Wie alle Entladungslampen stellen ein- und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen während des bestimmungsgemäßen Betriebes ein stofflich abgeschlossenes System dar. Sie können daher, abgesehen von der Lichtabgabe, keinen direkten Einfluss auf die Umwelt nehmen. Ein sehr wesentlicher umweltrelevanter Stoff in den Entladungslampen ist Quecksilber. Um Licht erzeugen zu können, müssen Entladungslampen etwas Quecksilber enthalten. Durch ein patentiertes Dosierverfahren ist es OSRAM gelungen, den Gehalt bei den meisten Typen auf ein physikalisch notwendiges Minimum von 1,3 mg pro Lampe zu senken. 8.2 Entsorgung WEEE (Waste of Electrical and Electronic Equipment)-Bestimmungen schreiben vor, dass seit 1. Juli 2005 sämtliche elektrischen Altgeräte inklusive ausgebrannter Entladungslampen vorschriftsmäßig entsorgt werden müssen. Für Privathaushalte bedeutet dies, dass sie die Lampen in den örtlichen Wertstoffhöfen abgeben müssen; dafür entstehen keine Kosten. Im B2B Bereich (Business to Business), fallen Entladungslampen, die Quecksilber enthalten, unter besonders überwachungsbedürftigen Abfall (Sondermüll) mit einem speziellen Abfallcode. Dies trifft z. B. auf Quecksilberdampflampen und (Kompakt)-Leuchtstofflampen zu. In Deutschland wird dies heute durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz geregelt. Alle Verpackungen der oben erwähnten Lampen, die von den WEEE- Bestimmungen betroffen sind, sind mit einer durchgestrichenen Mülltonne versehen. Empfehlungen im Fall eines Bruchs von Leuchtstofflampen: Eine Hg-Exposition sollte unabhängig vom Risiko so weit wie möglich minimiert werden. Da sich Quecksilber auf dem Boden verteilt, sollten Kindern und Haustiere den Raum verlassen Öffnen Sie die Fenster und verlassen Sie den Raum für mindestens 15 Minuten. Sofern irgend möglich, sorgen Sie für Luftzug Schützen Sie sich vor Schnittverletzungen durch Glasscherben, indem Sie Plastikhandschuhe überziehen, sofern verfügbar Sammeln Sie nach dem Lüften große Glasstücke in einem Glasgefäß mit Deckel Wenn die Lampe auf einer glatten Oberfläche zerbrochen ist (Fliesen, Parkett, Linoleum usw.), sammeln Sie kleinere Teile mithilfe von zwei Pappstücken oder mit einem Handbesen auf. Der Besen muss dann mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Wischen Sie die Oberfläche mindestens zweimal gründlich ab Ist es auf einem Teppich zum Bruch gekommen, wird empfohlen, den Teppich mindestens 5 Minuten lang bei offenen Fenstern zu saugen. Lüften Sie anschließend den Raum 15 Minuten lang und wiederholen Sie dies mindestens zweimal, besonders wenn eine heiße oder alte Lampe zerbrochen ist Falls möglich, reinigen und lüften Sie den Teppich im Freien (mindestens einen Tag lang), besonders wenn eine heiße oder alte Lampe zerbrochen ist Wurde ein Staubsauger verwendet, entfernen Sie unverzüglich den Staubbeutel beziehungsweise reinigen Sie den Staubbehälter gründlich. Wischen Sie die Bürste sorgfältig mit einem feuchten Tuch ab. Nach Abschluss der Reinigung mit dem Staubsauger lassen Sie diesen im Freien mindestens 15 Minuten lang laufen Das gesamte verwendete Material (Plastikhandschuhe, Pappstücke, Tuch, Staubsaugerbeutel bzw. Staub bei beutellosen Staubsaugern) kann als Hausmüll entsorgt werden, sollte aber unverzüglich aus dem Gebäude entfernt werden Lampenreste und Glasscherben sollten zur nächsten Altlampen-Sammelstelle gebracht werden Der Raum sollte weiter belüftet werden, auch wenn alle Lampenreste entfernt wurden 196

198 8.3 RoHS-Richtlinie und Konformität für einseitig und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen Postanschrift OSRAM GmbH München Büroanschrift OSRAM GmbH Hellabrunner Straße München OSRAM AG München Vorsitzender des Aufsichtsrats Siegfried Russwurm Vorstand: Wolfgang Dehen (Vorsitzender) Klaus Patzak Handelsregister: München HRB ; WEEE-Reg.-Nr. DE

199 9 Europäische und internationale Normen 9.1 Relevante Normen Lampen und Sockel Einseitig und zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen erfüllen alle relevanten europäischen und internationalen Normen gemäß Auflistung in der folgenden Tabelle (siehe auch 9.2 Konformitätserklärung): Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen Anforderungen an die Arbeitsweise Einseitig gesockelte Leuchtstofflampen Anforderungen an Sicherheit Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen Anforderungen an die Arbeitsweise National Europäisch International DIN EN (VDE 0715 Teil 7) DIN EN (VDE 0715 Teil 9) EN IEC EN IEC DIN EN EN IEC Zweiseitig gesockelte Leuchtstofflampen Anforderungen an die Sicherheit DIN EN EN IEC Lampensockel und -fassungen sowie Lehren zur Kontrolle der Austauschbarkeit und Sicherheit DIN EN EN IEC

200 9.1.2 Zubehör Die nachfolgende Tabelle zeigt die wichtigsten Normen bezüglich des Lampenzubehörs auf: Normen für Zubehör National Europäisch International Lampensockel und -fassungen sowie Lehren zur Kontrolle der Austauschbarkeit und Sicherheit DIN EN EN IEC Teil 2: Lampenfassungen DIN EN EN IEC Teil 3: Lehren DIN EN Band I und II EN IEC Teil 4: Leitfaden und allgemeine Information DIN EN EN IEC Glimmstarter für Leuchtstofflampen DIN VDE 0712 Teil 101 EN IEC Vorschaltgeräte für röhrenförmige Leuchtstofflampen Allgemeine und Sicherheits-Anforderungen Vorschaltgeräte für röhrenförmige Leuchtstofflampen Anforderungen an die Arbeitsweise Gleichstromversorgte elektronische Vorschaltgeräte für röhrenförmige Leuchtstofflampen, allgemeine und Sicherheits-Anforderungen Wechselstromversorgte elektronische Vorschaltgeräte für röhrenförmige Leuchtstofflampen, allgemeine und Sicherheits-Anforderungen Wechselstromversorgte elektronische Vorschaltgeräte für röhrenförmige Leuchtstofflampen, Anforderungen an die Arbeitsweise DIN EN (VDE 0712 Teil 10) DIN EN (VDE 0712 Teil 11) DIN EN (VDE 0712 Teil 20) DIN EN (VDE 0712 Teil 22) DIN EN (VDE 0712 Teil 23) EN IEC EN IEC EN IEC EN IEC EN IEC Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) Teil 2: Grenzwerte für Oberschwingungsströme (Geräte-Eingangsstrom < 16 A je Le ite r) DIN EN (VDE 0838 Teil 2) EN IEC Kondensatoren für Entladungslampen-Anlagen, insbesondere Leuchtstofflampen-Anlagen, Anforderungen an die Sicherheit Kondensatoren für Entladungslampen-Anlagen, insbesondere Leuchtstofflampen-Anlagen, Anforderungen an die Arbeitsweise Anforderungen an die Arbeitsweise Leuchten DIN EN (VDE 0560 Teil 61) DIN EN (VDE 0560 Teil 62) EN IEC EN IEC Die nachfolgende Tabelle zeigt die wichtigsten Normen für Leuchten: Leuchten relevante Normen National Europäisch International Funkentstörung von elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen; Grenzwerte und Messverfahren für Funkentstörung von elektrischen Beleuchtungseinrichtungen und ähnlichen Elektrogeräten DIN EN VDE 0875 Teil 15 EN CISPR 15 Einrichtungen für allgemeine Beleuchtungszwecke EMV-Störfestigkeits-anforderungen DIN EN EN IEC Leuchten DIN EN EN IEC Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Tests Ortsfeste Leuchten für allgemeine Zwecke DIN EN EN IEC DIN EN EN IEC Einbauleuchten DIN EN EN IEC Straßenbeleuchtung DIN EN EN IEC

201 Leuchten relevante Normen National Europäisch International Ortsveränderliche Leuchten für allgemeine Zwecke DIN EN EN IEC Scheinwerfer DIN EN EN IEC Leuchten mit eingebauten Transformatoren für Glühlampen DIN EN EN IEC Ortsveränderliche Gartenleuchten DIN EN EN IEC Handleuchten DIN VDE 0711 Part 208 EN IEC Foto- und Filmaufnahmeleuchten (nicht professionelle Anwendungen) Ortsveränderliche Spielzeugleuchten Leuchten für Bühnen, Fernseh-, Film und Fotographie-Studios (außen und innen) Leuchten für Schwimmbecken und ähnliche Anwendungen Luftführende Leuchten (Sicherheitsanforderungen) DIN EN (VDE 0711 Teil 9) EN IEC DIN EN EN IEC DIN VDE 0711 Teil 217 EN IEC DIN EN EN IEC DIN EN VDE 0711 Teil 2-19 EN IEC Lichterketten DIN EN EN IEC Leuchten für Notbeleuchtung DIN EN EN IEC Leuchten zur Verwendung in klinischen Bereichen von Krankenhäusern und Gebäuden der Gesundheitsfürsorge DIN EN VDE 0711 Teil 225 EN IEC Elektrische Stromschienensysteme für Leuchten Zahnarztausrüstungen Zahnärztliche Arbeitsfeldleuchten Vorschriften für Leuchten mit Betriebsspannungen unter V DIN EN VDE 0711 Teil 300 E DIN EN DIN VDE 0710 EN IEC pr EN ISO ISO 9680 liegt noch nicht vor 11) liegt noch Allgemeine Vorschriften DIN VDE 0710 Teil nicht vor ISO liegt noch nicht vor liegt noch nicht vor Sondervorschriften für Lampen, die unter erschwerten Bedingungen betrieben werden DIN VDE 0710 Teil 41) liegt noch nicht vor liegt noch nicht vor Sondervorschriften für Einbausignalleuchten DIN VDE 0710 Teil 11 1) liegt noch nicht vor 1) liegt noch Aquarienleuchten DIN VDE 0710 Teil 12 nicht vor 1) liegt noch Ballwurfsichere Leuchten DIN VDE 0710 Teil 13 nicht vor 1) liegt noch Leuchten zum Einbau in Möbeln DIN VDE 0710 Teil 14 nicht vor 1) Bestehende Nationalnorm, für die es kein internationales Gegenstück gibt liegt noch nicht vor liegt noch nicht vor liegt noch nicht vor liegt noch nicht vor Verschiedenes National Europäisch International Internationales Lampen Bezeichnungssystem (ILCOS) Siehe auch 10. DIN IEC TS

202 9.1.5 Bezugsquellen Normen können über folgende Adressen bezogen werden: DIN Deutsche Normen Herausgeber DIN Deutsches Institut für Normung e.v. Burggrafenstraße 6 D Berlin Vertrieb Beuth Verlag GmbH D Berlin DIN VDE Normen DIN Deutsches Institut für Normung e.v. Burggrafenstraße 6 D Berlin Beuth Verlag GmbH D Berlin VDE-Verlag GmbH Bismarckstr. 33 D Berlin IEC Standards IEC Central Office 3, rue Varembé CH Genf Beuth Verlag GmbH Berlin VDE-Verlag GmbH Bismarckstr. 33 D Berlin 201

203 9.2 Konformitätserklärung 202

204 203

205 204

206 205

207 206

208 9.3 CE -Kennzeichnung Das CE- Kennzeichen auf Verpackung von einseitig und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen und die Konformitätserklärungen manifestieren die Einhaltung der Niederspannungsrichtlinie (Sicherheitsanforderungen gemäß EN und EN 61195). Hier einige Punkte im Zusammenhang mit der CE- Kennzeichnung: Das CE-Kennzeichen richtet sich in erster Linie an Verwaltungsbehörden, nicht an Endverbraucher. Das CE-Kennzeichen ist Pflicht für den Vertrieb von unabhängig verwendbaren Produkten in der EU. Es ist ein reines Verwaltungszeichen. Es ist kein Sicherheits- und Qualitätszeichen. Das CE-Kennzeichen basiert auf einer eigenverantwortlichen Herstellererklärung, nicht auf einer Prüfung durch eine anerkannte, unabhängige Prüfstelle. Das CE-Kennzeichen hat eine Passierscheinfunktion. Es fördert den freien Handelsverkehr in Europa. Seit März 2009 ist die europäische Verordnung 245/2009 bezüglich energieverbrauchender Produkte (ErP) Teil der CE-Anforderungen. 9.4 Energieeffizienz-Index Richtlinie 98/11/EG der Kommission: Energieverbrauchskennzeichen für Haushaltslampen: Der EEI (Energie Effizienz Index, z.b. EEI = A), auch bekannt als das Energieverbrauchskennzeichen, teilt Lampen entsprechend ihres Energieverbrauchs ein (nicht für Leuchten). Die Richtlinie 98/11/EC für die Einführung der Richtlinie 92/75/EEC ist seit April 1998 in Kraft. Die sieben Energieffizienzklassen sind definiert durch bestimmte Grenzwerte des Lampenlichtstroms. Lampen in Klasse A sind bei der Umwandlung von elektrischer Energie in Licht am effizientesten. Die Klassifizierung von ein- und zweiseitig gesockelten Leuchtstofflampen ist im OSRAM-Lichtprogramm angegeben. Delegierte Verordnung (EU) Nr 874/2012 der Kommission vom 12 Juli 2012 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Energieverbrauchskennzeichnung von elektrische Lampen und Leuchten. Veröffentlicht 26 September 2012 im Amtsblatt der Europäische Union. In Kräft getreten 16 Oktober 2012 Gilt für Lampen/Leuchtmittel ab: 1 September 2013 Ein Teil der Werbevorgaben der Lampen/Leuchtmittel 1 März 2014 und die neue Vorgaben für Leuchten gelten ab: Welche Lampen/Leuchtmittel brauchen ein EU- Energielabel bzw. ergänzende Produktinformationen? Glühlampen inkl. Halogen Reflektor lampen Leuchtstofflampen, CFLi, CFLni Hochdruckentladungslampen LED Lpn und Modulen auch wenn in Möbel integriert oder als Ersatzteil nachgekauft werden können Welche Lampen brauchen kein EU-Energielabel? Lampen und LED module Lichtstrom < 30 lm. Für batteriebetrieb vermarktet werden Nicht primär für Beleuchtungs-zwecke z.b. Fotoblitzlicht, Video-Projektoren, Infrarotlampen 207

209 9.5 ILCOS-Code ILCOS-Code, z. B. für Lichtfarbe LUMILUX 840: Lampenbezeichnung W ILCOS-Code T8 LUMILUX 15 FD-15/40/1B-E-G13-26/ FD-16/40/1B-E-G13-26/ FD-18/40/1B-E-G13-26/ FD-23/40/1B-E-G13-26/ FD-30/40/1B-E-G13-26/ FD-36/40/1B-E-G13-26/ FD-38/40/1B-E-G13-26/ FD-58/40/1B-E-G13-26/ FD-70/40/1B-E-G13-26/1800 T8 LUMILUX DE LUXE 18 FD-18/40/1A-E-G13-26/ FD-36/40/1A-E-G13-26/ FD-58/40/1A-E-G13-26/1500 T8 LUMILUX COLOR control 18 FD-18/40/1A-E-G13-26/ FD-36/40/1A-E-G13-26/ FD-58/40/1A-E-G13-26/1500 T8 LUMILUX SPLIT control 18 FD-18/40/1B-E-G13-26/ FD-36/40/1B-E-G13-26/ FD-58/40/1B-E-G13-26/1500 T8 COLORED 18 FD-18/RED-E-G13-26/ FD-18/YELLOW-E-G13-26/ FD-18/GREEN-E-G13-26/ FD-18/BLUE-E-G13-26/ FD-36/RED-E-G13-26/ FD-36/YELLOW-E-G13-26/ FD-36/GREEN-E-G13-26/ FD-36/BLUE-E-G13-26/ FD-58/RED-E-G13-26/ FD-58/YELLOW-E-G13-26/ FD-58/GREEN-E-G13-26/ FD-58/BLUE-E-G13-26/1500 T8 LUMILUX XT 18 FD-18/40/1B-E-G13-26/ FD-36/40/1B-E-G13-26/ FD-58/40/1B-E-G13-26/1500 T8 LUMILUX XXT 18 FD-18/40/1B-E-G13-26/ FD-36/40/1B-E-G13-26/ FD-58/40/1B-E-G13-26/1500 T5 LUMILUX HE HIGH EFFICIENCY 14 FDH-14/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-21/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-28/40/1B-L/P-G5-16/1149

210 Lampenbezeichnung W ILCOS-Code 35 FDH-35/40/1B-L/P-G5-16/1449 T5 HE COLORED 14 FDH-14/RED/1B-L/P-G5-16/ FDH-14/GREEN/1B-L/P-G5-16/ FDH-14/BLUE/1B-L/P-G5-16/ FDH-21/RED/L/P-G5-16/ FDH-21/GREEN/L/P-G5-16/ FDH-21/BLUE/L/P-G5-16/ FDH-28/RED/1B-L/P-G5-16/ FDH-28/GREEN/1B-L/P-G5-16/ FDH-28/BLUE/1B-L/P-G5-16/ FDH-35/RED/1B-L/P-G5-16/ FDH-35/GREEN/1B-L/P-G5-16/ FDH-35/BLUE/1B-L/P-G5-16/1449 T5 LUMILUX HO HIGH OUTPUT 24 FDH-24/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-39/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-49/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-54/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-80/40/1B-L/P-G5-16/1449 T5 HO LUMILUX DE LUXE 24 FDH-24/40/A-L/P-G5-16/ FDH-49/40/A-L/P-G5-16/ FDH-54/40/A-L/P-G5-16/1149 T5 HO COLORED 24 FDH-24/RED/L/P-G5-16/ FDH-24/GREEN/L/P-G5-16/ FDH-24/BLUE/L/P-G5-16/ FDH-39/RED/L/P-G5-16/ FDH-39/GREEN/L/P-G5-16/ FDH-39/BLUE/L/P-G5-16/ FDH-54/RED/L/P-G5-16/ FDH-54/GREEN/L/P-G5-16/ FDH-54/BLUE/L/P-G5-16/ FDH-80/RED/L/P-G5-16/ FDH-80/GREEN/L/P-G5-16/ FDH-80/BLUE/L/P-G5-16/1449 T5 HE LUMILUX ES 25 FDH-25/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-32/40/1B-L/P-G5-16/1449 T5 HO LUMILUX ES 45 FDH-45/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-50/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-73/40/1B-L/P-G5-16/1449 T5 HO LUMILUX CONSTANT 24 FDH-24/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-39/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-49/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-54/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-80/40/1B-L/P-G5-16/

211 Lampenbezeichnung W ILCOS-Code T5 HO LUMILUX XT 54 FDH-54/40/1B-L/P-G5-16/ FDH-80/40/1B-L/P-G5-16/1449 T5 HE und HO LUMILUX SPLIT control 28 FDH-28/40/1B-L/P-G FDH-54/40/1B-L/P-G T5 LUMILUX FC 22 FC-22/40/1B-E-2Gx FC-40/40/1B-E-2Gx FC-55/40/1B-E-2Gx13-16 T5 LUMILUX SHORT 8 FD-8/40/1B-E-G5-16/ FD-13/40/1B-E-G5-16/517 T5 SHORT BASIC 4 FDH-4/40/2B-L/P-G5-16/136 6 FDH-6/40/2B-L/P-G5-16/212 8 FDH-8/40/2B-L/P-G5-16/ FDH-13/40/2B-L/P-G5-16/

212 10 Literaturverzeichnis 1) Lamps and lighting, J. R. Coaton and A. M. Marsden 2) Taschenbuch der Lampentechnik, OSRAM 3) CIE Publ. No International Lighting Vocabulary 4) Alle relevanten IEC- oder EN-Normen für Lampen, KVG, EVG und Sonstige 5) Not- und Sicherheitsbeleuchtung, Bruno Weis, Hans Finke 6) Technisch-wissenschaftliche Abhandlungen der OSRAM-Gesellschaft - Aus der Entwicklung der Lichtquellentechnik, A. Lompe - Anodische Entladungserscheinungen und Rauschverhalten von Leuchtstofflampen, G. Franck und F. Schipp - Der Hg Dampfdruck von Indiumamalgamlampen und die Lichtstrom-Temperaturkurve der neuen Indiumamalgam-Leuchtstofflampen, D. Hofmann und E. G. Rasch - Der Farbwiedergabe-Index in der lichttechnischen Praxis, W. Münch und U. Schultz - Der Betrieb von Leuchtstofflampen an elektronischen Vorschaltgeräten: H.-J. Fähnrich und E. Rasch 7) Betriebsgeräte und Schaltungen für elektrische Lampen, C. H. Sturm / E. Klein BBC Brown Boveri, Vorschaltgeräte und Schaltungen für Niederspannungsentladungslampen, Dr.-Ing C. H. Sturm 8) Internetkatalog Vossloh Schwabe GmbH 9) Internetkatalog BJB GmbH & Co. KG 10) Internetkatalog AAG Stucchi 11) CIE 13.3 Verfahren zur Messung und Kennzeichnung der Farbwiedergabe-Eigenschaften von Lichtquellen 12) Handbuch der Beleuchtung, Lange Weitere Quellen: Electric discharge lamps, John F. Waymouth Licht und Beleuchtung, Theorie und Praxis der Lichttechnik, Hans-Juergen Hentschel Wikipedia, die freie Enzyklopädie Fördergemeinschaft gutes Licht Industriebeleuchtung, Bruno Weis CIE 84 Lichtstrommessung 11 Anhänge Siehe Teil 2 der technischen Fibel 211

213 NEU! Der OSRAM Lamp Finder Professional als kostenlose App Die für Apple- und Android- Smartphones sowie Tablets geeignete neue App OSRAM Lamp Finder Professional hilft Ihnen die richtige Lampe für ihre Anforderung zu finden. OSRAM GmbH Hauptverwaltung Marcel-Breuer-Straße München Fon +49 (0) Fax +49 (0) Kunden-Service-Center (KSC) Deutschland Parkring Garching Fon +49 (0) Fax +49 (0) /13 Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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