ZEITEN DES KLIMAWANDELS

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1 ZEITEN DES KLIMAWANDELS Prof. Dr. Hubert Weiger Vorsitzender BUND Naturschutz Die Energiewende als Baustein zu Sicherung des Überlebens in Zeiten des Klimawandels 8. Mai 2014, VHS Erlangen Graffiti by Banksy (photo: Romany WG)

2 KLIMAWANDEL IST REALITÄT - GLOBAL Quelle: World Meteological Organization (2007)

3 URSACHEN SIND MENSCHENGEMACHT CO2-ANSTIEG, ENTWALDUNG, ETC. 2010: 31 Mrd to 3

4 TREIBHAUSGASEMISSIONEN NACH SEKTOREN 4

5 FOLGEN DER KLIMAERWÄRMUNG STEIGENDER MEERESSPIEGEL UND SCHMELZENDE GLETSCHER VERSCHIEBUNG VON KLIMAZONEN, VEGETATIONSZONEN UND LEBENSRÄUMEN, VERÄNDERTES AUFTRETEN VON NIEDERSCHLÄGEN STÄRKERE ODER HÄUFIGERE WETTEREXTREME WIE ÜBERSCHWEMMUNGEN UND DÜRREN AUSBREITUNG VON PARASITEN UND TROPISCHEN KRANKHEITEN MEHR UMWELTFLÜCHTLINGE 5

6 DER KLIMAWANDEL IN BAYERN FÜR DEN ZEITRAUM BAYERISCHES AMT FÜR WASSERWIRTSCHAFT 6

7 WAS IST ZU TUN? Böden als zentrale Kohlenstoff- und Wasserspeicher erhalten Humus erhalten und Aufbau fördern verstärkter Fruchtwechsel Förderung Eiweißfutterpflanzen Grünland erhalten Reduktion Landverbrauch: Verzicht auf landverbrauchende Großprojekte Innen- vor Außenentwicklung 7

8 WAS IST ZU TUN? Waldwirtschaft Mehr alte Wälder Mehr Wälder aus der Nutzung nehmen Staatswald: Schaffung Nationalpark Steigerwald, Vergrößerung Naturwaldteile im Spessart Erhaltung Laubwälder und Umwandlung von Nadelforsten in Mischwälder 8

9 WAS IST ZU TUN? Wasserwirtschaft Vorrang des Wasserrückhalts in der Fläche Revitalisierung von Fließgewässer Sicherung von Uferrandstreifen Stadtplanung Sicherung von Grünflächen in den Städten (Begrünungsstrategie) Erhaltung von Einzelbäumen, Frischluftschneisen, stadtnahen Wäldern, lokalen und regionalen Grünzügen 9

10 WAS IST ZU TUN? Wasserwirtschaft Vorrang des Wasserrückhalts in der Fläche Revitalisierung von Fließgewässer Sicherung von Uferrandstreifen Stadtplanung Sicherung von Grünflächen in den Städten (Begrünungsstrategie) Erhaltung von Einzelbäumen, Frischluftschneisen, stadtnahen Wäldern, lokalen und regionalen Grünzügen 10

11 WAS IST ZU TUN? Energiewende auch aus ethischen Gründen! Menschenrechte - Unser Strom kommt nicht aus der Steckdose - Unser Energiehunger bedroht andere Menschen Erdgas Ewenken Ausstieg aus der Atomenergie - Sofort, ohne Schuldhaftes Zögern Klimaschutz - Reduktion CO2-Emission auf nahe Null bis 2050 Dezentrale Energieproduktion - in kommunaler Hand - in Bürgerhand Erdöl Waorani Erdöl Libyen 11

12 HANDLUNGSBEDARF IM BEREICH ENERGIEPOLITIK 3 Schritte in die Zukunft - Energiesparen - Energieeffizienz - Erneuerbare Energien 12

13 ENERGIESPAREN Mrd. kwh Strom-HH: ca kwh/a/ew Strom-Privat: ca kwh/a/ew Energie: ca kwh/a/ew PE: ca kwh/a/ew Bayern Presseerklärung BN + LBV + StMUG - Minus 20% Strom bis Minus 50% Strom bis 2050 Heizungs- Pumpen- Ausaustausch Industrie Gewerbe, Handel, Dienstleistung Private Haushalte 13

14 ENERGIEEFFIZIENZ - Blockheizkraftwerke - Kraftwärmekopplung - Nah-/Fern-Wärme 14

15 AUSBAU DER ERNEUERBAREN ENERGIEN ABER MIT ÖKOLOGISCHEN LEITPLANKEN Wind - große Strom-Mengen - aber Strom nicht direkt speicherbar Sonne - Spitzenstrom Biomasse -Speicherbar (Holz, Methan) => Strom-Regelleistung! -(Flexible elektrische Energie [kwh] und sichere elektrische Leistung [kw]) - Aber Flächenbedarf mal höher als bei Windstrom Wasserkraft - Schädigung Flussökologie Geothermie: Tiefe Hydrothermale Geothermie, lokal begrenzt auf Südbayern 15

16 16

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