DORMA Installationshandbuch B6L 4P
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- Stanislaus Kuntz
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1 DORMA Installationshandbuch B6L 4P
2 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines Vorwort Bestimmungsgemäße Verwendung Sicherheits- und Warnhinweise Weitere Informationsquellen Entsorgung Funktionsprinzip Lieferumfang Zubehör Systemübersicht Montage Öffnen/Schließen des B6L 4P Montage des B6L 4P Baugruppen des B6L 4P Zuordnung Leser zu Ein- /Ausgabemodule Inbetriebnahme Akkumontage im B6L 4P Verdrahtung Leser und Einstellung Einstellung an den Lesern Adresse, Abschlusswiderstand Busabschlusswiderstand Einstellung an der Rangierkarte Potentialbelegung der Relaiskontakte Verdrahtung Türöffner, Arbeitsstrom-Prinzip Verdrahtung Rückmeldekontakte LAN-Schnittstelle Anschluss Versorgungsspannung (110 bis 230 VAC) Kontaktschutz von Puffer-Batterie entfernen Optische Anzeigen TP4 Basiskarte Netzteil Status LEDs Wartung Wartung und Störungssuche Sicherung Allgemeines zum Batteriewechsel Austausch Pufferbatterie RS232 Service Schnittstelle Netzteil Akkuaustausch...25 Konformitätserklärung Technische Daten
3 1. Allgemeines 1.1 Vorwort Dieses Installationshandbuch soll Ihnen den Anschluss und die Inbetriebnahme des B6L 4P ermöglichen. 1.2 Bestimmungsgemäße Verwendung Das Gerät dient ausschließlich als Zutrittskontrollzentrale. Das Gerät verarbeitet die über angeschlossene Leser gelesenen Identmerkmalträger und steuert entsprechend den im Gerät gespeicherten Berechtigungsprofilen über angeschlossene Türöffner die zugehörigen Türen. Ein anderer Einsatz als vorgegeben ist unzulässig! 1.3 Sicherheits- und Warnhinweise Dieses Gerät ist nach den geltenden Regeln der Technik gebaut und geprüft. Es hat das Werk in sicherheitstechnisch einwandfreiem Zustand verlassen. Um diesen Zustand zu erhalten und einen gefahrlosen Betrieb sicherzustellen, sind vom Anwender die Hinweise und Warn vermerke zu beachten, die in der Montageanleitung enthalten sind. Das Gerät darf nur für den vom Hersteller vorgesehenen Zweck verwendet werden. Einbau und Montage elektrischer Geräte dürfen nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Vor dem Öffnen des Gerätes ist stets die Versorgungsspannung abzuschalten und durch Nachmessen sicherzustellen, dass das Gerät spannungslos ist. Bei der Montage ist sicherzustellen, dass die Anforderungen, die durch die entsprechende Geräte sicherheitsnorm an die Einrichtung gestellt werden, nicht unzulässig beeinflusst werden, und dadurch die Sicherheit des Gerätes beeinträchtigt wird. Vor dem Einschalten ist sicherzustellen, dass die angeschlossenen Betriebs- und Steuerspannungen die zulässigen Werte, entsprechend den technischen Daten, nicht überschreiten. Dieses Gerät ist eine Einrichtung nach EN Schutzklasse I und darf nur mit angeschlossenem Schutzleiter in Betrieb genommen werden. Es ist auf ausreichende Tragkraft der Wand zu achten auf die das Gerät montiert werden. Bleiakkumulatoren: Akkumulatoren können unter Umständen brennbares Gas freisetzen. Sie sollten auf keinen Fall offener Flamme oder großer Hitze ausgesetzt werden. Akkumulatoren nicht kurzschließen! Akkumulatoren unter keinen Umständen öffnen! Akkumulatoren können explodieren. Niemals Batterien dem Feuer aussetzen. Akkumulatoren verschiedenen Alters und verschiedener Einsatzgebiete sollten nicht zusammengeschaltet und gemeinsam betrieben werden. Akkumulatoren sind gemäß den gesetzlichen Vorgaben zu entsorgen. Die durchschnittliche Lebenserwartung der verwendeten Akkus beträgt bei einer Betriebstemperatur von 25 C und regelmäßiger Ladung ca. 4 Jahre. Höhere Betriebstemperaturen verkürzen die Lebensdauer! Elektromagnetische Verträglichkeit: Das Gerät ist für den Einsatz im Wohn-, Geschäftsund Gewerbebereich konzipiert und entspricht der EN und Die Leiterplatten sind durch elektrostatische Entladung gefährdet, es sind entsprechende Vorsichtsmaßnahmen (Erdung etc.) zu beachten. Z.-Nr.: 1101G-00-B1 Stand: 01/13 V2.00 3
4 1. Allgemeines Dieses Gerät darf nur in montiertem Zustand betrieben werden. Die Klemmschrauben nicht belegter Anschlussklemmen sind bis zum Anschlag einzudrehen. Wenn anzunehmen ist, dass ein gefahrloser Betrieb nicht mehr möglich ist, so ist das Gerät außer Betrieb zu setzen und gegen unabsichtlichen Gebrauch zu sichern Wenn durch einen Ausfall oder eine Fehlfunktion des Gerätes eine Gefährdung von Mensch, Tier oder Beschädigung von Betriebseinrichtungen möglich ist, muss dies durch zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen (Endschalter, Schutzvorrichtungen usw.) verhindert werden. Allgemeine Installationsrichtlinien siehe Handbuch 1006G-B0 Die Angaben in dieser Montageanleitung können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Alle früheren Ausgaben verlieren mit dieser Montageanleitung ihre Gültigkeit. Die Zusammenstellung der Informationen in dieser Montageanleitung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen. Dorma Time + Access GmbH übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben. Insbesondere kann Dorma Time + Access GmbH nicht für Folgeschäden aufgrund fehlerhafter oder unvollständiger Angaben haftbar gemacht werden. Die in diesem Handbuch gemachten Installations empfehlungen gehen von günstigsten Rahmenbedingungen aus. Dorma Time + Access GmbH übernimmt keine Gewähr für die einwandfreie Funktion des B6L 4P in systemfremden Umgebungen. Da sich Fehler, trotz aller Bemühungen nie vollständig vermeiden lassen, sind wir für Hinweise jederzeit dankbar. Dorma Time + Access GmbH übernimmt keine Gewährleistung dafür, dass die in diesem Dokument enthaltenden Informationen frei von fremden Schutzrechten sind. Dorma Time + Access GmbH erteilt mit diesem Dokument keine Lizenzen auf eigene oder fremde Patente oder andere Schutzrechte. Ohne Genehmigung der Dorma Time + Access GmbH ist es nicht gestattet, dieses Handbuch oder Teile daraus, außer für den eigenen Gebrauch, nachzudrucken, zu vervielfältigen oder Dritten zu überlassen. Alle Rechte vorbehalten. Dorma Time + Access GmbH Postfach Bonn [email protected] Copyright 2012 by Dorma Time + Access GmbH 4
5 1. Allgemeines 1.4 Weitere Informationsquellen Auf Anfrage sind weitere Dokumente erhältlich. Allgemeine Installationsrichtlinien Vorgabe zur Planung von Zeiterfassungs- und Zutrittsanlagen mit unseren drahtgebundenen Komponenten. Planerhandbuch Systemübergreifende Lösungsbeispiele. DORMA Allgemeine Installationsrichtlinien Sicherungstechnik Zutrittskontrolle Zeiterfassung Funktionsweise Gelände Außenhaut Innenbereich Systemübersicht Systemlösung Funktionsweise Mechatronik Fluchtweg & TMS Funktionsweise Zeitwirtschaft 1.5 Entsorgung Dieses Gerät wurde unter Verwendung hochwertiger Materialien und Komponenten hergestellt, die wiederverwendet werden können. Hinweis für EU-Länder Dieses Gerät fällt unter die Europäische Richtlinie 2002/96 EG und darf deshalb nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Wir als Hersteller nehmen unsere elektrischen und elektronischen Produkte zurück und führen sie einer für Sie kostenlosen Entsorgung zu. Wenden Sie sich alternativ an Ihr Abfallentsorgungsunternehmen. 1.6 Funktionsprinzip Das B6L 4P ist eine vollwertige, autonom arbeitende Zutrittskontrollzentrale, die die an den angeschlossenen S6-Lesern präsentierten Identmerkmalträger liest und über entsprechende Berechtigungsprofile die angeschlossenen Türöffner ansteuert. In der hier beschriebenen Grundausstattung kann das B6L 4P 4 Türen steuern. Hierzu können 8 S6-Leser und 4 Lowpower Türöffner an das B6L 4P angeschlossen werden. Für jede angeschlossene Türe können zwei Rückmeldekontakte eingelesen werden. Anstelle von S6-Lesern mit DP1-Protokoll können nach entsprechender Parametrierung auch Leser mit phg_crypt Protokoll angeschlossen werden. Ein Mischbetrieb mit beiden Protokollen simultan ist nicht möglich. 2. Erweiterungskit MUX: Hiermit können die angeschlossenen S6-Leser sternförmig verdrahtet werden. Ohne dieses Erweiterungskit können die angeschlossenen Leser nur im Bus verdrahtet werden. Das B6L 4P verfügt über eine eingebaute Notstromversorgung, die das Gerät und die hieran angeschlossenen Komponenten bei Ausfall der Netzspannung für min. 30 Minuten weiter betreiben kann. Für die Netzausfallüberbrückung von mind. 30 Minuten wird vorausgesetzt, dass max. 16 S6-Leser (max. 40mA je S6-Leser) sowie max. 8 Low-power Ruhestromtüröffner (max. 150mA/24V) installiert wurden und die Akkumulatoren voll geladen und in einwandfreiem Zustand sind. Um das B6L 4P zu erweitern stehen zwei Erweiterungskits zur Verfügung (siehe Zubehör). 1. Erweiterungskit I/O-Modul: Mit diesem Erweiterungskit wird die Anzahl der zu steuernden Türen von 4 auf 8 erhöht. Somit können max. 16 S6-Leser angeschlossen werden. 5
6 1. Allgemeines 1.7 Lieferumfang A 1x B6L 4P B 1x Handbuch C 3x Dübel S8 D 3x Spax-Schrauben 4,5x45 mm E Kabelbinder F Verbindungskabel Akkus A C B 3x 3x D DORMA Installationshandbuch B6L 4P 2x E F 1.8 Zubehör Leser gemäß Preisliste Türöffner (Beispiel) Türöffner und Schließbleche gemäß Preisliste Erweiterungskit B6L 4P MUX ( ) Erweiterungskit B6L 4P I/O-Modul ( ) 6
7 1. Allgemeines 1.9 Systemübersicht Anschlussbeispiel: Vernetzte Türanlage - Parametrierung und Datenaustausch über PC (online) MATRIX B6L 4P Ethernet 10/100MBit Kabelempfehlung: Netzzuleitung: NYM-I 3x1,5 (H05VV-R3G1,5) max. 100m max. 100m max. 100m I-Y(ST)Y 3x2x0,8 I-Y(ST)Y 3x2x0,8 I-Y(ST)Y 3x2x0,8 Aussen Leser Leser Leser Innen min. 2x0,8 min. 2x0,8 min. 2x0,8 Türkontakt Türkontakt Türkontakt Öffnungs- Öffnungs- Öffnungs- Schalter Schalter Schalter min. 2x0,8 min. 2x0,8 min. 2x0,8 min. 2x1mm² min. 2x1mm² min. 2x1mm² Türöffner Türöffner Türöffner Tür 1 Tür 2... Tür 4 Max. vier Türen (mit je einem Leser, Türöffner und zwei Rückmeldekontakte) 7
8 2. Montage 2.1 Öffnen/Schließen des B6L 4P ST
9 2. Montage 2.2 Montage des B6L 4P A1 A5 A4 A2 A3 1. Entnehmen Sie die Grundplatte A1 2. Richten Sie die Grundplatte A1 mithilfe einer Wasserwaage am Montageort aus und markieren Sie die Bohrpunkte mit einem Stift. Vergewissern Sie sich vor dem Bohren, dass keine unter dem Putz liegenden Leitungen o.ä. beschädigt werden können. 3. Befestigen Sie die Grundplatte A1 mit passendem Montagematerial. 4. Lösen Sie die vier Sechskantmuttern A2 und entnehmen Sie die Montageplatte A3 aus dem Gehäuseunterteil A4. 5. Befestigen Sie das Gehäuseunterteil A4 mit den Schrauben A5 auf der Grundplatte A1. 6. Befestigen Sie die Montageplatte A3 in dem Gehäuseunterteil A4 mit den Sechskantmuttern A2. A1 7. Stecken sie abschließend die Steckklemme ST309 (Seite 7, Punkt 5) und den PE-Stecker (Seite 7, Punkt 6) wieder auf. 9
10 2. Montage 10A L N INPUT 503 Si 2,5 2.3 Baugruppen des B6L 4P Sabotageschalter TP4 Basiskarte Rangierkarte Einbauplatz für Akkus Netzteil CH OG BU MA PG OUT BAT Ein- /Ausgabemodul Kabelführung Anschlussklemme für Netzspannung 400V Zugentlastung für Netzkabel Zugentlastung Zugentlastung Kabeleinführung für Netzkabel 10
11 2. Montage 2.4 Zuordnung Leser zu Ein- /Ausgabemodul L N INPUT OUT BAT 10A 503 Si 400V 2,5 CH OG BU MA PG SW102 SW101 ST401 ST402 ST403 ST404 ST405 ST406 ST407 ST408 ST301 ST302 ST303 ST304 ST305 ST306 ST307 ST308 ST309 Tür Karten Leser IO-Modul 1 Out Türrelais (Arbeitsstromöffner) IO-Modul 1 Out Alarmrelais IO-Modul 1 In Türstatuskontakt 1 1 ST401 ST301 IO-Modul 1 In Türöffnungskontakt 1 2 ST402 ST ST403 ST ST404 ST ST405 ST ST406 ST ST407 ST ST408 ST308 11
12 10A B6L 4P 3. Inbetriebnahme 3.1 Akkumontage im B6L 4P E F OUT BAT CH OG BU MA PG 12
13 3. Inbetriebnahme 3.2 Verdrahtung Leser und Einstellung 3x2xØ0,8 max. 100m braun grün gelb weiss braun grün gelb weiss L N INPUT OUT BAT 10A 503 Si 400V 2,5 CH OG BU MA PG DP1 phg_crypt Leser 1 Leser 2 - n SW101 SW101 SW101 13
14 3. Inbetriebnahme Einstellung an den Lesern Adresse, Abschlusswiderstand Schalter Funktion Busadresse unbenutzt Busabschluß- Widerstand Default on off off off off off off off einstellbar x Leser 1 on off off off off Leser 2 off on off off off Leser 3 on on off off off Leser 4 off off on off off Leser 5 on off on off off Leser 6 off on on off off Leser 7 on on on off off Leser 8 off off off on off Busabschlusswiderstand Wenn der Leser der letzte Busteilnehmer ist, müssen die Abschlusswiderstände eingeschaltet sein Einstellung an der Rangierkarte An das B6L 4P können entweder S6-Leser mit DP1-Protokoll oder Leser mit phg_crypt-protokoll angeschlossen werden. Ein Mischbetrieb mit beiden Protokollen simultan ist nicht möglich. Außer einer entsprechenden Parametrierung der TP4 Basiskarte sind zudem die auf der Rangierkarte befindlichen Schiebeschalter gemeinsam umzustellen. 14
15 3. Inbetriebnahme 3.3 Potentialbelegung der Relaiskontakte SW102 SW101 Jumper im Auslieferungszustand Das I/O-Modul besitzt 8 Relais. Jedes Relais hat vor der Ausgangklemme eine 4pol. Stiftleiste. Die Relaiskontakte können mit 2 Jumpern unabhängig voneinander potentialfrei beschaltet werden (Jumperstellung A) oder mit einer Hilfsspannung (interne Versorgung) belegt werden (Jumperstellung B). OUT BAT Im Hinblick auf eine 30 minütige Notstromversorgung der gesamten Zutrittskontrollanlage ist darauf zu achten, dass im Maximalausbau 8 Low-Power Türöffner mit jeweils 150mA Stromaufnahme angeschlossen werden dürfen. 503 Si 10A 400V 2,5 CH OG BU MA PG L N INPUT Maximaler Strom pro Relaiskontakt: 1A. Jeder Relaiskontakt ist mit einer sich selbst rückstellenden Thermosicherung ausgestattet. Induktive Lasten müssen bei Gleichspannungsversorgung mit Freilaufdioden versehen werden. Bei Wechselstromansteuerung muss die Freilaufdiode durch ein RC-Glied oder eine Transzorbdiode (Art.-Nr ) zur Störunterdrückung ersetzt werden. 0V 24V Wechsler (Common) Schließer (normally open) Jumperstellung A - (Auslieferungszustand) Relais Jumpereinstellung bei potentialfreien Kontakten 0V 24V Wechsler (Common) Schließer (normally open) Jumperstellung B - Relais Jumpereinstellung bei eingeschleifter Spannung 15
16 3. Inbetriebnahme SW102 SW101 0V NO NC ST402 ST403 ST404 ST405 ST406 ST407 ST408 ST301 ST302 ST303 ST304 ST305 ST306 ST307 ST308 ST309 min. 2x1mm 2 max. 100m 10A 400V L N INPUT OUT BAT 503 Si 2,5 CH OG BU MA PG 3.4 Verdrahtung Türöffner, Arbeitsstrom-Prinzip Türöffner 16
17 3. Inbetriebnahme Türkontakt L N INPUT 10A 503 Si 400V 2,5 OUT BAT CH OG BU MA PG 3.5 Verdrahtung Rückmeldekontakte Türöffnungsschalter (rückseitig) SW102 SW101 ST401 ST402 ST403 ST404 ST405 ST406 ST407 ST408 ST101 ST102 0V K ST301 0V K ST302 ST305 ST304 ST305 ST306 ST307 ST308 ST309 Türöffnungskontakt Türstatuskontakt 17
18 3. Inbetriebnahme 3.6 LAN-Schnittstelle Bauseitig muss ein CAT5-Kabel mit RJ45-Stecker bereit gestellt werden. Die LAN-Schnittstelle befindet sich auf der TP4-Basiskarte. Die LAN-Schnittstelle entspricht dem Ethernetstandard IEEE 802.3u. LAN Achtung Beim Aufstecken des LAN-Steckers unbedingt darauf achten den Schiebeschalter nicht zu verstellen! 18
19 3. Inbetriebnahme 3.7 Anschluss Versorgungsspannung (230 VAC) Das B6L 4P ist nur spannungsfrei anzuschliessen. T6,3A 400V 503 Si 2,5 N 10A L 3.8 Kontaktschutz von Puffer-Batterie entfernen 503 Si L N INPUT 10A 400V 2,5 OUT BAT CH OG BU MA PG 19
20 3. Inbetriebnahme 3.9 Optische Anzeigen TP4 Basiskarte LED 301 an Bedeutung System run Hardware und Software in Betrieb LED 302 Supply Voltage LED 302 grün aus rot Bedeutung Eingangsspannung oberhalb der minimalen zulässigen Spannung. Eingangsspannung unterhalb der minimalen zulässigen Spannung. Ein manueller Reset wurde ausgelöst LED 301 Internal Voltage LED 401 blinkt Bedeutung Daten werden gesendet oder empfangen LED 402 an Bedeutung Gegenstelle vorhanden LED 601 SubBus LED 402 LAN Link LED 601 Bedeutung an Daten werden gesendet oder empfangen LED 401 LAN Rx/Tx 20
21 10A 503 Si 400V 2,5 CH OG BU MA PG B6L 4P 3. Inbetriebnahme 3.10 Netzteil Status LEDs LED L1 blinkt rot leuchtet rot leuchtet grün LED aus Vorladung Ladung Erhaltungsladung keine Batterie, Batterie Unterspannung, Batterie Defekt OUT BAT L N INPUT LED L2 leuchtet grün leuchtet orange leuchtet rot korrekter Betriebszustand Überlast am Ausgang Netzspannungsausfall L2 CH OG BU MA PG OUT BAT L1 L N INPUT 21
22 4. Wartung 4.1. Wartung und Störungssuche Die Wartung am offenen Gerät darf nur durch eine eingewiesene Person oder eine Elektrofachkraft vorgenommen werden! Vor Durchführung von Wartungs- und Überprüfungsarbeiten ist das Gerät, durch Entnahme der Sicherung am Netzanschluss (Seite 22), spannungslos zu schalten Sicherung Für den Fall, dass die Sicherung (SI301, Basiskarte) ersetzt werden muss, befindet sich eine Ersatzsicherung unten rechts auf der Basisbaugruppe. Die Sicherung kann unter der Mat.-Nr (Littlefuse Typ , 2 A) nachbestellt werden. Die Verwendung anderer Sicherungen ist nicht zulässig Die Sicherung am Netzteingang (6,3A träge) kann unter der Mat.-Nr nachbestellt werden. Bei defekter Flachsicherung im Akkuverbindungskabel (10A flink) kann unter ein neues Akkuverbindungskabel bestellt werden. 22
23 4. Wartung Allgemeines zum Batteriewechsel Lithium-Pufferbatterie Lithium-Pufferbatterie zur stromausfallsicheren Pufferung der im RAM abgelegten Daten. Dauerpufferzeit ca. 3-5 Jahre. Typ CR2032/3V, 230 mah, gesteckt, Lebensdauer ca. 10 Jahre Ersatzbatterie CR2032, Mat-Nr.: Ein Batteriewechsel unter Spannung ist erlaubt. Um die Daten im Gerät beim Batteriewechsel zu erhalten, muss die Spannung am Gerät eingeschaltet bleiben. Explosionsgefahr bei unsachgemäßem Austausch der Batterie. Entsorgung gebrauchter Batterien gemäß gesetzlichen Vorgaben Austausch Pufferbatterie Die Batterie steckt senkrecht im Halter. Zum Batteriewechsel drücken Sie den Ausfall-Sicherungswinkel zur Seite. Dann können Sie die Batterie leicht aus dem Halter herausziehen. Die neue Batterie können Sie ebenso nach dem Wegdrücken des Sicherungswinkels in den Halter hineinschieben. Bitte achten Sie dabei auf die richtige Polung RS232 Service Schnittstelle Über das beiliegende Nullmodemkabel kann zwischen dem 9pol. D-Sub-Steckverbinder eine Verbindung mit einem PC hergestellt werden. Zum Anschluss der Serviceschnittstelle an einen PC via USB kann der beiliegende RS232/USB-Konverter benutzt werden RX 7 3 TX GND 23
24 4. Wartung 4.2 Netzteil Um einen sicheren Betrieb bei einem Netzausfall zu gewährleisten, muss die USV-Schaltung regelmäßig überprüft werden. Dazu zieht man die Sicherung am Netzanschluss (Pfeil) heraus. Die LEDs sollten sich dann wie folgt verhalten: LED L1 blinkt rot Vorladung OUT BAT LED L2 leuchtet rot Netzspannungsausfall L N INPUT Anschließend Sicherung wieder einstecken. Achtung: Die Akkus sollten spätestens alle vier Jahr ausgetauscht werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung der verwendeten Akkus von 4 Jahren bezieht sich auf eine Betriebstemperatur von 25 C. Höhere Betriebstemperaturen verkürzen die Lebensdauer! T6,3A 400V 503 Si 2,5 10A 400V 2,5 CH OG BU MA PG 503 Si N 10A L L2 CH OG BU MA PG OUT BAT L1 L N INPUT 24
25 10A B6L 4P 4. Wartung 4.3 Akkuaustausch Die Anschlussleitungen am Akku abziehen. Haltewinkel Akku samt Akkus abschrauben. Kabelbinder durchtrennen, Akkus entnehmen und umweltgerecht entsorgen. 25
26 10A B6L 4P 4. Wartung Neue Akkus in Haltewinkel Akku einsetzen und mit den im Beipack vorhandenen Kabelbindern auf dem Haltewinkel Akkus festziehen. Haltewinkel Akku einschrauben und Anschlusskabel aufstecken. Auf Polarität achten. Für eine einwandfreie Funktion des Gerätes dürfen aus schließlich Akkus von DORMA verwendet werden. Ersatzakkuset Mat.-Nr.: OUT BAT CH OG BU MA PG 26
27 B6L 4P EG Konformitätserklärung EC Declaration of Conformity CE Déclaration de conformité 27
28 5. Technische Daten Technische Daten B6L 4P Nennspannungsbereich 230VAC, Hz Nennstromaufnahme 1,35A Ausgangsspannung für Leser, Türöffner 24VDC ±5%, Belastbarkeit max. 2,5A Notstrompufferung 24VDC ±5% / 2Ah, bei 25 C Lebenserwartung der Akkus max. 4 Jahre Ersatzakkuset, Mat.-Nr Pufferzeit Max. 30min bei Volllast (16 Ausweis-Leser und 8 DORMA Low-power Ruhestromtüröffner) Datenerhalt Stromausfallsichere Pufferung der im RAM abgelegten Daten. Ersatzbatterie CR2032, Mat.-Nr.: Ausweisleser extern RS485: max. 8 Ausweisleser anschließbar (mit Erweiterungskit 16 Ausweis-Leser) Schnittstellen Host: Ethernet (10/100 MBit) SubBus: RS485 Sabotageüberwachung Vorhanden Digitale Ausgänge 8 Relaiskontakte potentialbehaftet oder potentialfrei, maximal 1A Umweltbedingungen Betriebstemperaturbereich: 20 C bis + 50 C Lagertemperaturbereich: 20 C bis + 70 C Feuchtigkeitsbereich: 0 bis 90 %, nicht kondensierend Allgemeine Auslegung EN , Schutzklasse I Schutzart IP 30 Störfestigkeit EN Immunität von Geräten im Industriebereich Störfestigkeit EN Störaussendung von Geräten im Wohnbereich Abmessung (BxHxT) 454 x 439 x 112 mm Gehäusefarbe Verkehrsweiss, RAL 9016 Gewicht ca. 16,5 kg Anzeige 5x LEDs auf TP4-Basis-Baugruppe 2x LEDs im Netzteil für Netzspannung und Akkubetrieb 8x Relais auf Ausgabemodul 8x Digitaleingänge auf Eingabemodule (nur bei geöffnetem Gehäuse sichtbar) Digitale Eingänge 8 potentialbehaftete Eingänge 24V, aktive low DORMA Time + Access GmbH DORMA GmbH + Co. KG 28 Postfach D Bonn Mainzer Straße D Bonn Tel. +49 (0) 2 28/ Fax +49 (0) 2 28/ Postfach D Ennepetal DORMA Platz 1 D Ennepetal Tel. +49 (0) / Fax +49 (0) /
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