A6. Digitale Rundfunktechnik
|
|
|
- Hannelore Heinrich
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 A6. Digitale Rundfunktechnik A6.1 Grundlegende Fragen zur Rundfunk-Digitalisierung A6.2 Aktuelle Standards A6.3 Trends und offene Fragen Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-1
2 Warum ist Radio immer noch analog? Radio: Verbrauchergewohnheiten bei Musik geprägt von CD» Relativ hohe Klangqualität, sehr geringe Störgeräusche» Wahlfreier Zugriff Psychoakustische Kompression ermöglicht niedrige Bandbreiten digitaler Audiosignale Fernsehen: Verbrauchergewohnheiten zunehmend geprägt von DVD Bandbreiten bei Digital-TV trotz starker Kompression hoch Digitale Codierung erlaubt Fehlerkorrektur Praxis: Fernsehen wird in Bayern (terrestrisch) nur digital ausgestrahlt, Digitalrundfunk ist fast unbekannt... Wieso? Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-2
3 Mehrwegeausbreitung (multipath transmission) Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-3
4 Mehrwegeausbreitung und Signallänge Um Mehrwegeausbreitung digitaler Signale gut behandeln zu können: Symbolübersprechen (Inter-Symbol Interferences ISI) reduzieren Verzögerung sollte kürzer sein als Symbollänge -> relativ große Symbollängen Einzelfrequenz nicht ausreichend, also viele Frequenzen» Frequency Division Multiplex (FDM) J.H. Stott (BBC): Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-4
5 Orthogonalität Potentielle Probleme bei vielen Trägerfrequenzen: Viele Demodulatoren benötigt? Hohe Bandbreite benötigt? Idee: Unterbänder in ganzzahligen Vielfachen der Symbolfrequenz Symbolfrequenz = Inverse der Dekodierzeit eines Symbols Orthogonalität: Mathematisch: Skalarprodukt verschiedener Funktionen ist gleich 0 Praktisch: Bandbreitenersparnis durch Überlappung benachbarter Bänder Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-5
6 COFDM-Übertragung COFDM = Coded Orthogonal Frequency Division Multiplex COFDM ist Basis aller aktuellen digitalen Rundfunkstandards Auch von DVB-T (Digital Video Broadcast Terrestrial) COFDM u.a. auch verwendet in ADSL- und Powerline-Übertragung Mehrwegesignale: Führen zu Störungen (Geisterbilder) bei analogem TV und Radio Stören bei COFDM nicht, sondern führen zu Signalverstärkung Signal wird auf viele, dicht nebeneinander liegende Trägerfrequenzen verteilt (bis zu 6817 bei DVB-T) Träger haben minimalen Abstand, beeinflussen sich aber gegenseitig nicht (Orthogonalität) Fehlerkorrektur ( C ) ermöglicht verlustfreie Übertragung auch bei Störung von Einzelfrequenzen (frequency interleaving) Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-6
7 Gleichwellennetz Analoger Rundfunk: Benachbarte Sender grundsätzlich auf verschiedener Frequenz, um Interferenzen auszuschließen Gleichwellennetz (single frequency network): Zeitlich genau synchronisierte Ausstrahlung auf der gleichen Frequenz bei allen Sendern (auch bei überlappendem Empfangsbereich) Wesentlich effektivere Frequenzbandnutzung Im Lang- und Mittelwellenbereich verbreitet, aber Interferenzstörungen möglich (z.b. Bayerischer Rundfunk 801 khz) Digitale Übertragungsverfahren nach COFDM unempfindlich gegen Laufzeitdifferenzen, deshalb Gleichwellennetz möglich Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-7
8 A6. Digitale Rundfunktechnik A6.1 Grundlegende Fragen zur Rundfunk-Digitalisierung A6.2 Aktuelle Standards A6.3 Trends und offene Fragen Literatur: Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-8
9 Digital Audio Broadcast DAB: Technik Kompression nach dem MUSICAM-Verfahren MPEG-Audio-Vorläufer, entspricht MPEG-Audio Layer II Transport-Multiplex 192, 384, 768 oder 1536 Träger im COFDM-Verfahren Quadraturamplitudenmodulation (4-DPSK) der Träger Schutzintervall reduziert Effekt von Echos Kanal-Bandbreite 1,75 MHz, Trägerabstand 1 khz Bandbreite netto ca. 1,5 Mbit/s für ca. 9 Audiosignale und zusätzliche Datendienste Prinzipiell auch Video (ca. 5 Signale bei moderner Kompression) denkbar Datendienste: Programmbeleitend (programme associated data PAD)» Text oder Bilder Nicht programmbeleitend (non programme associated data NPAD)» Meist reine Textinformationen (Wetter, Verkehr etc.) Bitratenmanagement erlaubt Nutzung von Schwankungen der benötigten Bandbreite (z.b. Sprache vs. Musik) Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-9
10 DAB (Digital Radio): Verbreitung In mehr als 40 Ländern im Einsatz: UK, Deutschland, Deutschschweiz, Südtirol, Belgien, Norditalien, Teile Kanadas, USA und Japan favorisieren Alternativsysteme Finnland und Schweden stellen DAB-Versuche wieder ein Weltweit ca. 12 Millionen DAB-Empfänger verkauft In Deutschland seit 1999 im Regelbetrieb Minimale Akzeptanz: ca Empfangsgeräte, Hörer Verfügbarkeit von Frequenzen: Eine Bedeckung im Fernsehband III ( MHz) verfügbar, Ausbau um zwei weitere geplant Zwei Bedeckungen im L-Band (1,5 GHz) verfügbar Flächenabdeckung in Deutschland ca. 80%» in-house problematisch wegen Sendeleistung» Für 2006 Verzehnfachung der Sendeleistung geplant Begriff Digital Radio: Marketing-Begriff wegen Belegung von DAB Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-10
11 DAB: Programmbelegung (Band III) Bundesweit Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-11
12 DAB: Programmbelegung (L-Band) Regional Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-12
13 Datendienste in DAB MOT (Multimedia Object Transfer): Push-Broadcast-Verfahren zur Übertragung von Dateien Optimiert auf unidirektionale Verbindung (Wiederholungen) Anwendung: BWS (Broadcast Web Site)» Übertragung eines HTML-Baums mit Startseite und interaktiven Elementen Übertragung als NPAD oder PAD DLS (Dynamic Label Service) Ähnlich Radiotext Interpret etc. als PAD zu Audiodaten TMC (Traffic Message Channel) Komprimierte Verkehrsinformationen (aus RDS übernommen) TPEG (Transport Protocol Experts Group) Multimediale Verkehrs- und Reiseinformationen Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-13
14 Pressemeldung der EU-Kommission Berlin/Brüssel, um 16:38 Die Europäische Kommission hat die Mitgliedstaaten heute dringend aufgefordert, den Übergang vom analogen zum digitalen Rundfunk zu beschleunigen. [ ] Die Kommission erwartet, dass der Übergang zum digitalen Rundfunk 2010 weit fortgeschritten sein wird. Als Frist für die Abschaltung des herkömmlichen analogen terrestrischen Rundfunks schlägt sie Anfang 2012 vor. Zudem fordert die Kommission ein koordiniertes Konzept, um die frei gewordenen Frequenzen EU-weit verfügbar zu machen. Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-14
15 Digital Multimedia Broadcast DMB Weiterentwicklung von DAB für Video und Multimedia Abwärtskompatibel zu DAB Mischung DAB/DMB problemlos möglich Besonders verbreitet in Süd-Korea Hersteller: LG, Samsung u.v.a. (neuerdings auch Blaupunkt) China experimentiert mit Übernahme (Peking, Guangdong, Shanghai) Kompression: MPEG-4 AAC für Audio H.264 AVC für Video Ca. 16 Audiosignale pro Kanal möglich Deutschland: 12 Landesmedienanstalten haben DVB-Lizenzen ausgeschrieben Bayern: DVB-Projekt in Regensburg (Probebetrieb ab 2006) Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-15
16 Digital Video Broadcast DVB DVB: Industrie-Konsortium, 270 Rundfunksender, Hersteller, Regulierungsbehörden etc. aus 35 Ländern Standard-Familie: DVB-T: Terrestrisch DVB-C: Kabel DVB-S (und -S2): Satellit DVB-H: Handheld MHP: Multimedia Home Platform Kanalbandbreite DVB-T, DVB-H: 8 MHz wesentlich breiter als DAB/DMB Mobilität: DVB-T portabel DVB-H echt mobil (Empfang in Bewegung) Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-16
17 DVB-H vs. DMB DVB-H ermöglicht höhere Übertragungsraten als DMB Eingeschränkte Mobilität bei DVB-H Hohe Geschwindigkeiten bei DAB/DMB kein Problem (bis 200 km/h) Geringere Leistungsaufnahme bei DMB DAB/DMB 150 mw, DVB-H: 400 mw (Quelle: NTL, Chipsets 2005/06) Landesweite Gleichwellennetze mit DMB möglich Größere Flexibilität bei Netzplanung mit DMB durch geringere Bandbreite Starke internationale Unterstützung für DVB-H durch Mobilfunkindustrie Praktischer Einsatz: DVB-H im experimentellen Einsatz in Singapur Juni 2005 Tests zur Fussball-WM 2006: DMB und DVB-H im Probebetrieb - minimales Publikumsinteresse DVB-T auf mobilen Empfängern mäßig erfolgreich Verzögerung (4-10 sec) irritierend Quellen: bmt, Heise Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-17
18 Alternativen: ATSC und ISDB-T ATSC US-amerikanisches System für terrestrisches Digitalfernsehen Basiert auf MPEG-2 Orientiert auf Standard- und High-Definition-TV Entwicklung für portable Endgeräte im Gang ISDB-T Japanisches System für terrestrisches Digitalfernsehen Technisch ähnlich zu europäischen Standards Modus für mobile Daten-Ausstrahlung Energieverbrauch (u. a.) problematisch Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-18
19 Digital Radio Mondiale DRM Digitalradio-Standard für längere Wellenlängen Seit 1996 Kurzwelle, Mittelwelle, Langwelle (< 30 MHz, erweitert auf < 120 MHz) Weiträumige, teilweise weltweite Empfangbarkeit Daten-Zusatzdienste Reife der Technologie für ca geplant» BR-Kurzwellensender Ismaning seit Mai 2006 auf DRM umgestellt Verwendet bestehende Frequenzbänder (Amplitudenmodulation AM) Skalierbare Signalbandbreiten (4,5 khz bis 20 khz) Kompression: MPEG-4 AAC (moderner und effizienter als bei DAB) Alternativ MPEG4 CELP (für Sprache) oder HVCX (für Sprache mit einfacher Qualität) DRM+: Weiterentwicklung als Standard für lokale Verbreitung Besser für kleine Einzelsender geeignet als DAB Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-19
20 Terrestrische digitale Systeme im Vergleich System Broad cast? Versorgungsgebiet Übertragungs- Kapazität Mobilität GPRS nein 100 kbit/s Sehr gut landesweit UMTS nein 2 Mbit/s Geringer bei höherer Geschwindigkeit Ballungsräume, Autobahnen WLAN nein 54 Mbit/s portabel In-House DAB/DMB ja 1,2 Mbit/s Sehr gut landesweit DRM ja 40 kbit/s eingeschränkt länderübergreifend DVB-T ja 13 Mbit/s Niedrige Geschwindigkeiten Ballungsräume DVB-H ja 6-12 Mbit/s Niedrige Geschw., Günstigere Leistungsaufnahme als DVB-T Ballungsräume Quelle: bmt Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-20
21 A6. Digitale Rundfunktechnik A6.1 Grundlegende Fragen zur Rundfunk-Digitalisierung A6.2 Aktuelle Standards A6.3 Trends und offene Fragen Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-21
22 Broadcast vs. individuelle Kommunikation Broadcast: z.b. DMB, DVB Individuelle Kommunikation: z.b. Festnetz-Telefon, GSM, UMTS Broadcast könnte individuelle Kommunikation ergänzen Hat bei klassischer Web-Nutzung als Geschäftsmodell nicht wirklich funktioniert (z.b. Internet-Satelliten-Dienste) Bei Audio/Video mit Live-Inhalten möglicherweise andere Situation Beispiel UMTS/DVB-H: Möglicherweise sinnvolle Synergien Industrie sucht nach realistischen und profitablen Lösungen für neue Dienste Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-22
23 DVB-H Handy (Prototyp) Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-23
24 Probleme und offene Fragen Politische Rahmenbedingungen Empfehlung der EU-Kommission (siehe oben) Telekommunikation (z.b. Reg-TP für UMTS) vs. Rundfunk (Landesmedienanstalten) Föderalitätsprinzip macht Innovation nicht einfacher Landesmedienanstalten haben Rundfunk über DVB-T ausgeschlossen (2005) Technische Grenzen Leistungsaufnahme, Akkulaufzeit Akzeptanzfragen Was ist der Mehrwert von digitalem Radio?» add-on für andere Geräte oder Ersatz des Radios? Wie reagieren Verbraucher auf die Systemvielfalt?» Universelle Empfänger für DAB/DMB/DVB-H/DRM+ langfristig denkbar Realisierung von Trends geschieht in Schritten, nicht Sprüngen Beispiel Podcasting (Tagesaktuelle Downloads für mobile Multimedia-Player) Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik A6-24
7. Digitale Rundfunktechnik
7. Digitale Rundfunktechnik 7.1! Grundlegende Fragen zur Rundfunk-Digitalisierung 7.2! Aktuelle Standards 1 Mehrwegeausbreitung (multipath transmission) 2 Mehrwegeausbreitung und Signallänge Um Mehrwegeausbreitung
4. Audiotechnik und Tonbearbeitung
4. Audiotechnik und Tonbearbeitung 4.1! Grundlagen der Audiotechnik! 4.2!Analoge Audiotechnik! 4.3! Raumklang! 4.4! Digitale Audiotechnik! 4.5! Digitale Rundfunktechnik! 4.6! CD und verwandte Speichertechnologien!
A7. Digitale Rundfunktechnik
A7. Digitale Rundfunktechnik A7.1 Grundlegende Fragen zur Rundfunk-Digitalisierung A7.2 Aktuelle Standards A7.3 Trends und offene Fragen Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Medientechnik
Thema: DAB. Ein Überblick
Thema: DAB Ein Überblick 1 Was ist DAB? Digital Audio Broadcast Ist ein digitaler Übertragungsstandard für terrestrischen Empfang von Digitalradio Frequenzbereich von 30 MHz bis 3 GHz geeignet Entwickelt
MPEG-1 Layer 2, 32-256 kbit/s. DAB/DAB+ DMB HD-Radio ADR/DSR DRM/DRM+ DVB-T(2) DVB-H DVB-S(2) DVB-C DVB-SH
Seite 1 / 13 myradio_15_rundfunkvarianten_praesentation.pdf.doc DAB (Digital Audio Broadcasting) als EU-Projekt ( Eureka-147- Technologien ) 1987 2000 entwickelter digitaler Hörfunkstandard (terrestrisch,
Technik des digitalen Radios
Technik des digitalen Radios Inhalt Geschichtliche Einordnung Analoges Radio RDS Radio Data System Digitales Radio - Vorteile/Nachteile Digitales Fernsehen als Radioersatz nutzbar? Übersicht gängiger Systeme
Das Digitalradio-Zeitalter hat begonnen Das Projektbüro Digitaler Rundfunk mit Sitz in Halle ist eine Initiative der Medienanstalt Sachsen-Anhalt.
Das Digitalradio-Zeitalter hat begonnen Das Projektbüro Digitaler Rundfunk mit Sitz in Halle ist eine Initiative der Medienanstalt Sachsen-Anhalt. Dipl.-Ing. (FH) Michael Richter Medienanstalt Sachsen-Anhalt
DRM+ Eine effiziente Lösung zur Digitalisierung des Rundfunks. IFA 2009 A. Waal Berlin
DRM+ Eine effiziente Lösung zur Digitalisierung des Rundfunks IFA 2009 A. Waal Berlin 06.09.2009 Übersicht Einleitung DRM+ Systemübersicht Bandbreite Datenrate Services DRM+ für Programmanbieter Systemkomponenten
Die digitale Revolution! Digital-Radio
Die digitale Revolution! Digital-Radio Digitale Distribution löst die analoge ab Terrestrische Übertragung Extrem störfest Fehlerschutz ist implementiert Digital-Radio statt analog UKW seit 1960 DAB seit
Digitalradio in Deutschland. Informationen. für Händler
Digitalradio in Deutschland Informationen für Händler Wann geht es los? Am 1. August 2011 startet der Digitalradio-Betrieb an zunächst 27 Senderstandorten **. In naher Zukunft werden die Sendernetze weiter
DRM+ Der letzte Baustein zur Digitalisierung des terrestrischen Hörfunks. Stuttgart, LfK
DRM+ Der letzte Baustein zur Digitalisierung des terrestrischen Hörfunks Stuttgart, LfK 27.09.2007 Dipl.-Ing. Detlef Pagel Niedersächsische Landesmedienanstalt Hannover 1 Gliederung Merkmale der digitalen
DRM+ ein digitales Hörfunksystem für UKW-Band in der Standardisierung
DRM+ ein digitales Hörfunksystem für UKW-Band in der Standardisierung Albert Waal IFA 2008 02.09.2008 Berlin Institut für Kommunikationstechnik www.ikt.uni-hannover.de Überblick Einleitung DRM+ Systemübersicht
Digitalradio im Auto. Mehr Programme. Mehr Vielfalt.
Digitalradio im Auto Mehr Programme. Mehr Vielfalt. Mehr Programme, mehr Vielfalt auch unterwegs Mit dem neuen Digitalradio empfangen Sie nicht nur zuhause mehr Programme und Zusatzinformationen, sondern
DVB-T FELDVERSUCH IN GRAZ
DVB-T FELDVERSUCH IN GRAZ Otto Koudelka, B.Josseck Institut für Angewandte Systemtechnik Joanneum Research Institut für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung TU Graz ISO 9001 zertifiziert Seite 1 Stand:
Einführung in Digital Radio Mondiale. Detlef Pagel Niedersächsische Landesmedienanstalt, Hannover
Einführung in Digital Radio Mondiale Detlef Pagel Niedersächsische Landesmedienanstalt, Hannover Hannover, 16. November 2005 Das Ziel von DRM (Digital Radio Mondiale) Standardisierung eines digitalen Rundfunk-Systems
Seminar Multimediaprotokolle für den Wohnzimmer PC DVB S/C/T/IP/RC. Eine Übersicht. Martin Kremer
Seminar Multimediaprotokolle für den Wohnzimmer PC DVB S/C/T/IP/RC Eine Übersicht Was ist DVB? DVB steht für Digital Video Broadcast Mehrere Varianten: -Satellit () -Kabel () -Terrestrisch () -IP-Netze
Medienproduktion AV. Rundfunk Einführung
Rundfunk Bezeichnet die Übertragung von Informationen jeglicher Art über elektromagnetische Wellen an die Öffentlichkeit. Zum Rundfunk gehören insbesondere der Hörfunk (Empfangsgerät: Radio) und das Fernsehen.
Digitalradio in Deutschland
Digitalradio in Deutschland Fragen & Antworten Warum kommt Digitalradio? Die analoge Verbreitung von Radio stößt an ihre Kapazitätsgrenzen. Um Ihnen ein noch vielfältigeres Programm anbieten zu können
Mobilitätsinformationen über Digitalen Rundfunk
ITS Munich Germany Forumsveranstaltung am 7.12.2007 Mobilitätsinformationen über Digitalen Rundfunk Ein wichtiger Weg zum Reisenden! Martin Dreher, Bayerische Medien Technik GmbH [email protected]
DAB oder DVB-T - Wer löst UKW ab? 5th EUROPEAN DIGITAL RADIO CONFERENCE 04. April 2003, München
DAB oder DVB-T - Wer löst UKW ab? 5th EUROPEAN DIGITAL RADIO CONFERENCE 04. April 2003, München Frank Strässle-Wendelstein Bayerische Medien Technik GmbH Übersicht [email protected] 2 1 Wer
Technische Restriktionen und Kosten von Radio- Streams im Internet
Technische Restriktionen und Kosten von Radio- Streams im Internet Präsentation: Alexander Schertz IRT, Sachgebiet FM Thesen zum WebRadio Agenda! These 1: WebRadio jederzeit, überall und für alle geht
Multimedia Distribution im digitalen Fernsehen Schwerpunkt: mobile Anwendung
Multimedia Distribution im digitalen Fernsehen Schwerpunkt: mobile Anwendung Präsentation Im Rahmen des Seminars Mobile Multimedia Von: Moritz Wiese 1 Moritz Wiese 01.07.2004 Agenda Was ist Multimedia
Mobiles Breitband: Voraussetzungen und Möglichkeiten
Mobiles Breitband: Voraussetzungen und Möglichkeiten IT-Dialog Die Mobilfunkbranche im Breitbandmarkt DR. BERND SÖRRIES, DIRECTOR CORPORATE AFFAIRS Frankfurt am Main, 2. Juli 2008 E-Plus Mobilfunk GmbH
Next Generation Broadcast
Next Generation Broadcast Senderinfrastrukturen für DRM+ und DAB+ MUGLER AG Von der Idee zum kompletten Netz Gegründet 1990 193 Mitarbeiter Hauptsitz Oberlungwitz Niederlassungen in Hannover, Augsburg,
Das digitale terrestrische Fernsehenneue Möglichkeiten mobiler Interaktivität
Das digitale terrestrische Fernsehenneue Möglichkeiten mobiler Interaktivität Otto Koudelka Institut für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitrung [email protected] INHALT Eigenschaften von DVB-T
Funktechniken. Aktuelle Funktechniken
Funktechniken Ein Überblick Walter Berner Landesanstalt für Kommunikation Rottenburg-Baisingen 14. Mai 2009 Aktuelle Funktechniken Satellit WiMAX Mobilfunk GSM UMTS LTE Digitale Dividende Warum so viele?
"Digitales Fernsehen" diverse nationale Standards (Europa, Amerika, Japan) Quellenkodierung basiert (einheitlich) auf MPEG-2
DVB Digital Video Broadcast: "Digitales Fernsehen" diverse nationale Standards (Europa, Amerika, Japan) Quellenkodierung basiert (einheitlich) auf MPEG-2 Varianten entsprechend dem Übertragungsmedium DVB-C
Vielfalt der Verteilwege
18. Symposium am 29. April 2009 Vielfalt der Verteilwege Alle Wege führen zum Kunden Dr. Helmut Stein ISDM, Düsseldorf Vielfalt der Verteilwege Worüber sprechen wir? Terrestrik TV Kabel Telefonkabel Satellit
Smartes Radio. IRT Digitalradio-Tag auf der 27.Tonmeistertagung in Köln. Susanne Rath. Smartes Radio IRT Radiotag, 27.TMT,
Smartes Radio IRT Digitalradio-Tag auf der 27.Tonmeistertagung in Köln Susanne Rath Smartes Radio IRT Radiotag, 27.TMT, 22.11.2013 IRT Rath Smart ist jung, dynamisch, sexy! Seite 2 Ist das Digitale Radio
DRM im Rundund Amateurfunk
DRM im Rundund Amateurfunk PRIG Roland Elmiger, HB9GAA 5. Januar 2008 Digital Radio Mondiale (DRM) Die Idee von DRM Das Medium Kurzwelle wird von der breiten Öffentlichkeit nicht mehr wahrgenommen, geschweige
Rundfunksysteme. Seminar (Informatik) Michael Orlean, wi4660 16. Nov. 2004. 16. Nov. 2004 Rundfunksysteme 1
Rundfunksysteme Seminar (Informatik) Michael Orlean, wi4660 16. Nov. 2004 16. Nov. 2004 Rundfunksysteme 1 Inhalt 1. Einführung 2. Analog 3. Digital 4. Kritik 5. Zusammenfassung 16. Nov. 2004 Rundfunksysteme
Vor und Nachteile der Systeme
CONTRA Vor und Nachteile der Systeme MEDIENTAGE MÜNCHEN 2001 17. 19. Oktober Martin Appel Bayerische Medien Technik GmbH Reise und Verkehrsinformation Reiseplanung Wohin? Wann? Welche Route? Reisedauer?...
Überblick Mobilkommunikationssysteme
Überblick Mobilkommunikationssysteme Dr. Stefan Brunthaler nach Prof. Dr. H. Sonntag 2003...2006 Seite 1 Historische Entwicklung Mobilkommunikationssysteme Dr. Stefan Brunthaler nach Prof. Dr. H. Sonntag
Campus Radio Test für digitales Lokalradio auf Mittel-/Kurzwelle in einer Großstadt
Campus Radio Test für digitales Lokalradio auf Mittel-/Kurzwelle in einer Großstadt Thomas Lauterbach Übersicht Motivation für das Projekt Campus-Radio DRM: Digital Radio Mondiale Inhalte des Projekts
Digitalradio in Deutschland mit DAB+ in die Zukunft. Christian Sülz, Deutschlandradio
Digitalradio in Deutschland mit DAB+ in die Zukunft Christian Sülz, Deutschlandradio 1 Deutschlandradio Gründungsjahr 1994 Fusion aus Deutschlandfunk, RIAS, DS Kultur bundesweit und werbefrei drei Hörfunkprogramme,
Institut für Rundfunktechnik
Institut für Rundfunktechnik Sachgebiet Rundfunkübertragungssysteme (RS) München, 8. Februar 1999 Jürgen Mielke KOMMENTIERUNG ZUR MITTEILUNG NR. 1/1999 DER REG TP IM AMTSBLATT 1/1999 Anhörung zum Entwurf
Die MPEG-Audiocodierverfahren
Die MPEG-Audiocodierverfahren Johannes Hilpert Fraunhofer IIS, Erlangen http://www.iis.fraunhofer.de/amm 1 Themen Die MPEG-Audio Codierverfahren Wer oder was ist MPEG eigentlich? Von MPEG-1 bis MPEG-21
Der Beitrag von Funknetzen zur Breitbandversorgung
Der Beitrag von Funknetzen zur Breitbandversorgung WIK-Workshop Breitbandschere Verlieren ländliche Regionen den Anschluss? DR. BERND SÖRRIES, DIRECTOR CORPORATE AFFAIRS Bonn, 6. Juni 2008 E-Plus Mobilfunk
Digitale Videosignalübertragung Seite 56
Digitale Videosignalübertragung Seite 56 Digitalisierung einer analogen Videozeile mit folgenden Parametern (ITU-BT.601): PAL-Zeile mit 720 bzw. 864 Samples, Abtastung mit 13,5 MHz, Farbauflösung 4:2:2
Status der Standardisierung von Breitbandkommunikationssystemen (DVB-RCS)
Status der Standardisierung von Breitbandkommunikationssystemen (DVB-RCS) Dr. Gerhard Bommas, Dr. Frank Sausen, Stein Peeters DLR-Workshop "Satellitenkommunikation in Deutschland" 27. - 28. März 2003 25
Richtlinien des Bundesrates für die Nutzung von Frequenzen für Radio und Fernsehen im VHF- und UHF-Band
Richtlinien des Bundesrates für die Nutzung von Frequenzen für Radio und Fernsehen im VHF- und UHF-Band (VHF/UHF-Richtlinien) vom 2. Mai 2007 Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 54 Absatz
Joachim Lehnert Landeszentrale für Medien und Kommunikation(LMK)
Einstieg in die digitale Verbreitung über DAB und DRM+ für den lokalen Hörfunk und Bürgermedien Impuls-Referat Perspektiven für den lokalen Hörfunk und Bürgermedien zur digitalen terrestrischen Verbreitung
4. Audiotechnik und Tonbearbeitung
4. Audiotechnik und Tonbearbeitung 4.1 Grundlagen der Audiotechnik 4.2 Analoge Audiotechnik 4.3 Raumklang 4.4 Digitale Audiotechnik 4.5 Digitale Rundfunktechnik 4.6 CD und verwandte Speichertechnologien
Das drohende Konfliktszenario
DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE DKE-AK 731.0.8: Professionelle Mikrofon Systeme Das drohende Konfliktszenario Matthias Fehr Vorsitzender des Arbeitskreises
Roadmap für DVB-H in Österreich Strategie und Hintergründe
Roadmap für DVB-H Strategie und Hintergründe Andreas Kunigk Projektkommunikation Digitaler Rundfunk Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH 07.11.07 Roadmap DVB-H - Strategie und Hintergründe Seite 1 Inhalt.
Digitalradio auf einen Blick
Digitalradio auf einen Blick Mehr Programme. Mehr Vielfalt. 2 Digitalradio in Deutschland Digitalradio ist so viel mehr Radio: Digitalradio ist nicht nur ein digitales Audiosignal, sondern modernes Radio
WAS IST DIGITALRAD O? ZUKUNFT DES RADIOS DAB + DAS PLUS FÜR D E
WAS IST DIGITALRAD O? Digitalradio steht für die terrestrische digitale Verbreitung von Hörfunkprogrammen über Antenne mittels des Übertragungsstandards DAB+ (Digital Audio Broadcasting). Es verbindet
Grundlagen Videotechnik, Modulation
Grundlagen Videotechnik, Modulation AM Spektrum: Spektrum des Nutzsignals viele Sinus-Komponenten Ampl.moduliertes Signal Frequenz der Trägerwelle Beachte: Bandbreite des AM Signals ist doppelt so groß
Sinneswahrnehmungen des Menschen
Sinneswahrnehmungen des Menschen Tastsinn Gleichgewicht Geruch Sehen Gehör Sprache Aktion Multimedia - Kanäle des Menschen Techniken für Medien im Wandel Multimediale Kommunikation Text : Bücher, Zeitschriften
Ludwig-Maximilians-Universität München Prof. Hußmann Digitale Medien 6-32
6. Ton und Klang 6.1 Ton: Physikalische und physiologische Aspekte 6.2 Kompression von Audio-Signalen: MPEG-Audio 6.3 Audio-Datenformate: Übersicht 6.4 Klangerzeugung und MIDI Ludwig-Maximilians-Universität
Digital Radio Mondiale Projekt und Perspektiven
Digital Radio Mondiale Projekt und Perspektiven Detlef Pagel Niedersächsische Landesmedienanstalt, Hannover Luzern, 09. 12. 2006 Hörfunkempfangswege heute System V-Weg Programme Qua. Datenrate LW-, MW-,
Hybrider DAB Prototyp, interaktiv und personalisiert.
Hybrider DAB Prototyp, interaktiv und personalisiert. Benedikt Vogel Medien-Dienste und Plattformen Hybrider DAB Prototyp, interaktiv und personalisiert. Hybride Radio Prototyp Interaktiv Personalisiert
Embedded Systems. Initiative. Embedded Systems Initiative. Hohe Datenrate und Zuverlässigkeit bei drahtlosen Multimediasystemen
Embedded Systems Embedded Systems Initiative Initiative Hohe Datenrate und Zuverlässigkeit bei drahtlosen Multimediasystemen Fraunhofer IIS Hans-Martin Tröger, M. Eng., Dipl.-Ing.(FH) Embedded Talk, Nürnberg
Inhaltsverzeichnis. Analoges Satellitenfernsehen 14 Umständliches Handling 15 Nicht immer problemlos: Der Empfang 17
Inhaltsverzeichnis Einführung in die digitale Welt 10 Die Ausgangssituation 10 Ausweg aus der Misere: Digitalisierung 11 Datenreduktion 11 Win-Win-Situation 12 Viele digitale Standards 12 Digital-Standards
Rudolf Mäusl. Fernsehtechnik. Vom Studiosignal zum DVB-Sendesignal 4., erweiterte und überarbeitete Auflage. lhp Hüthig Verlag
Rudolf Mäusl Fernsehtechnik Vom Studiosignal zum DVB-Sendesignal 4., erweiterte und überarbeitete Auflage lhp Hüthig Verlag Vorwort zur 4. Auflage V Vorwort zur 3. Auflage VII 1 Geschichte der Fernsehtechnik
Der Kunde im Fokus der Elektronik Digital Radio bei Audi Dominik Graß l Produktmarketing Elektronik
Der Kunde im Fokus der Elektronik Digital Radio bei Audi Dominik Graß l Produktmarketing Elektronik Der Kunde im Fokus der Elektronik Inhalt Einflussgrößen auf die Elektronikstrategie Digitales Radio bei
