Arbeitspläne (PP-BD-RTG)

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1 HELP.PPBDRTG Release 4.6C

2 SAP AG Copyright Copyright 2001 SAP AG. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe und Vervielfältigung dieser Publikation oder von Teilen daraus sind, zu welchem Zweck und in welcher Form auch immer, ohne die ausdrückliche schriftliche Genehmigung durch SAP AG nicht gestattet. In dieser Publikation enthaltene Informationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die von SAP AG oder deren Vertriebsfirmen angebotenen Software-Produkte können Software- Komponenten auch anderer Software-Hersteller enthalten. Microsoft, WINDOWS, NT, EXCEL, Word, PowerPoint und SQL Server sind eingetragene Marken der Microsoft Corporation. IBM, DB2, OS/2, DB2/6000, Parallel Sysplex, MVS/ESA, RS/6000, AIX, S/390, AS/400, OS/390 und OS/400 sind eingetragene Marken der IBM Corporation. ORACLE ist eine eingetragene Marke der ORACLE Corporation. INFORMIX -OnLine for SAP und Informix Dynamic Server TM sind eingetragene Marken der Informix Software Incorporated. UNIX, X/Open, OSF/1 und Motif sind eingetragene Marken der Open Group. HTML, DHTML, XML, XHTML sind Marken oder eingetragene Marken des W3C, World Wide Web Consortium, Massachusetts Institute of Technology. JAVA ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc. JAVASCRIPT ist eine eingetragene Marke der Sun Microsystems, Inc., verwendet unter der Lizenz der von Netscape entwickelten und implementierten Technologie. SAP, SAP Logo, R/2, RIVA, R/3, ABAP, SAP ArchiveLink, SAP Business Workflow, WebFlow, SAP EarlyWatch, BAPI, SAPPHIRE, Management Cockpit, mysap.com Logo und mysap.com sind Marken oder eingetragene Marken der SAP AG in Deutschland und vielen anderen Ländern weltweit. Alle anderen Produkte sind Marken oder eingetragene Marken der jeweiligen Firmen. 2 April 2001

3 SAP AG Symbole Symbol Bedeutung Achtung Beispiel Empfehlung Hinweis Syntax Tip April

4 SAP AG Inhalt... 8 Business-Objekt Arbeitsplan...9 Arbeitsplanstruktur und Navigation...12 Bearbeitung von Normalarbeitsplänen und Linienplänen...14 Normalarbeitsplan...16 Linienplan...17 Einstieg in die Arbeitsplanbearbeitung...18 Plangruppe...20 Arbeitsplan anlegen...21 Anlegen mit Vorlage...22 Arbeitsplan anlegen mit Vorlage...23 Arbeitsplan anlegen (mit Vorlage aus Konfigurationssimulation)...24 Arbeitsplan anlegen über Batch-Input...25 Arbeitsplan anlegen über Batch-Input...27 Arbeitsplan ändern...28 Bearbeitung von Kopfdaten...30 Plankopf bearbeiten...31 Materialzuordnung zum Arbeitsplan...32 Material zu Arbeitsplan zuordnen...33 Bearbeitung von Fertigungsversionen...34 Bearbeitung von QM-Daten im Plankopf...35 QM- zum Plankopf bearbeiten...37 Langtext zum Arbeitsplan erfassen...38 Klassifizierung von Arbeitsplänen...39 Arbeitsplan klassifizieren...40 Bearbeitung von Folgen...41 Folge...42 Stammfolge...43 Parallele Folge...44 Alternative Folge...45 Stammfolge bearbeiten...46 Anlegen einer parallelen Folge...47 Parallele Folge anlegen...48 Anlegen einer alternativen Folge...49 Alternative Folge anlegen...50 Ausrichtungsschlüssel...51 Bearbeitung von Vorgängen und Untervorgängen...52 Vorgang...54 Untervorgang...56 Steuerschlüssel...57 Bearbeitung von Fremdbearbeitungsdaten...58 Beistellung von Komponenten...60 Zusätzliche Zuordnung von Komponenten ohne Beistellung...61 Bearbeitung von Vorgabewerten...62 Vorgabewerte verdichten April 2001

5 SAP AG CAP-Vorgabewertermittlung...65 Bearbeitung von Benutzerfeldern...66 Vorgang/Untervorgang bearbeiten...68 Vorgang/Untervorgang löschen...70 Vorgang/Untervorgang suchen...71 Detaildaten zu Vorgängen/Untervorgängen bearbeiten...72 Langtext zu Vorgang/Untervorgang erfassen...73 Untervorgänge im Fertigungsauftrag entfallen lassen...74 Bearbeitung von Materialkomponenten...75 Retrograde Entnahme...77 Materialkomponente zu Vorgang/Untervorgang zuordnen...79 Materialkomponente umhängen...80 Komponentenzuordnung löschen...81 Materialkomponenten sortieren...82 Materialkomponenten filtern...83 Verwaltungsdaten zu Komponentenzuordnung anzeigen...84 Konsistenzprüfung Materialzuordnung...85 Konsistenz der Materialzuordnung prüfen...86 Bearbeitung von QM-Daten...87 Prüfpunkte...89 Dynamisierung...90 Bearbeiten von QM-Daten im Plankopf...91 QM-Daten zum Plankopf bearbeiten...93 QM-Daten zu Vorgang bearbeiten...94 Prüfmerkmale...95 Prüfmerkmal zu Vorgang bearbeiten...96 Prüfmerkmal löschen...97 Fertigungshilfsmittel (FHM)...98 FHM als Material anlegen...99 FHM als Equipment anlegen FHM als Dokument anlegen FHM mit FHM-Stammsatz (Sonstige) anlegen FHM klassifizieren FHM mit Dokument verknüpfen Freigabe/Sperren von Fertigungshilfsmitteln Wartungsplanung für Fertigungshilfsmittel FHM-Nutzungszähler anlegen Meßbeleg zu FHM-Nutzungszähler erfassen FHM-Nutzungszähler zu Fertigungshilfsmittel zuordnen Wartungsplan zu FHM zuordnen Löschen von Fertigungshilfsmitteln Fertigungshilfsmittel mit FHM-Stammsatz löschen Fertigungshilfsmittel: Löschvormerkung setzen/zurücknehmen FHM-Zuordnung zu Vorgängen FHM zu Vorgang zuordnen FHM-Zuordnung zu Vorgang löschen Zuordnung von Prüfmitteln zu Prüfmerkmalen Prüfmittel zu Prüfmerkmal zuordnen Ereignispunkte Standardereignispunkt anlegen April

6 SAP AG Ereignispunkt anlegen Ereignispunkt anlegen mit Vorlage Terminierung von Arbeitsplänen Terminierungsarten Ecktermine Vorgriffs- und Sicherheitszeit Vorgangsabschnitte Dauer der einzelnen Vorgangsabschnitte Wartezeit Formeln zur Berechnung von Rüsten, Bearbeiten und Abrüsten Transportzeit Einsatzzeit Termine für Untervorgänge Ausrichtungsschlüssel in parallelen Folgen Reduzierungsmaßnahmen Reduzierungsstrategie Reduzierung im Vorgang Reduzierung im Arbeitsplan mit parallelen Folgen über den kritischen Weg Reduzierung der Vorgriffs- und Sicherheitszeit Splittung Überlappung Beispiel: Überlappung per Fließfertigung Terminierungsergebnis an Materialstammsatz übergeben Fehlerquellen: Was tun, wenn...? Beispiel: Berechnung der Vorgangstermine Arbeitsplan terminieren Terminierungsergebnis Balkenplan Terminierungsprotokoll Aktualisierung von Materialstammsätzen Zwischendatei manuell füllen Materialstammsätze manuell aktualisieren Automatisches Füllen der Zwischendatei Zwischendatei automatisch füllen Automatisches Aktualisieren von Materialstammsätzen Materialstammsätze automatisch aktualisieren Konsistenzprüfung Automatische Konsistenzprüfung aktivieren Arbeitsplan prüfen Arbeitsplan drucken Arbeitsplan drucken Bearbeitung von Standardarbeitsplänen und Standardlinienplänen Standardarbeitsplan Standardlinienplan Referenz auf Standardarbeitsplan/Standardlinienplan Standardarbeitsplan/Standardlinienplan referieren Entsperrung Standardarbeitsplan/Standardlinienplan Standardarbeitsplan/Standardlinienplan entsperren Ersetzen Standardarbeitsplan/Standardlinienplan Standardarbeitsplan/Standardlinienplan einzeln ersetzen April 2001

7 SAP AG Anzeige von Referenzen Zusatzinformationen zur Referenz anzeigen Verwaltung von Änderungen Mit Änderungsbelegen arbeiten Änderungsbelege auswerten und drucken Änderungsstand Ohne Historie arbeiten Ohne Historie arbeiten: Beispiel Mit Historie arbeiten Mit Historie arbeiten: Beispiel Änderungsstände auswerten und drucken Bearbeitung konfigurierbarer Arbeitspläne Änderung von Werten im Arbeitsplan Lokales Beziehungswissen zum Vorgang anlegen Globales Beziehungswissen im Vorgang hinterlegen Massenänderungen und Verwendungsnachweise Verwendung Arbeitsplatz anzeigen Verwendung Standardplan anzeigen Verwendung Fertigungshilfsmittel anzeigen Verwendung in gelöschten Plänen anzeigen Arbeitsplätze ersetzen (Massenersetzen) Vorschlagswerte pflegen (Massenersetzen) Vorschlagswerte Daten der selektierten Pläne anzeigen und ändern Ablaufsteuerung beim Massenersetzen Standardpläne ersetzen (Massenersetzen) FHM ersetzen (Massenersetzen) Fehlerprotokoll anzeigen Arbeitspläne archivieren und löschen Selektionskriterien Abhängigkeiten Kriterien zum Löschen/Archivieren Arbeitspläne mit mehreren Änderungsständen Bevor Sie archivieren Arbeitspläne aus älteren R/3-Releaseständen Löschen ohne Archivierung Verwaltungsdaten anzeigen Arbeitspläne ohne Archivierung löschen April

8 SAP AG Einsatzmöglichkeiten Arbeitspläne dienen dazu, die Fertigung von Materialien (Erzeugnissen) zu planen. Arbeitspläne werden dabei als Vorlage für Fertigungs- und Serienaufträge sowie als Grundlage für die Erzeugniskalkulation verwendet. Integration Um die Verwendung von Materialien zu planen den Einsatz von Arbeitsplätzen zu planen die Fremdbearbeitung von Vorgängen zu planen fertigungsbegleitende Qualitätsprüfungen zu planen die Kostenermittlung anhand des Arbeitsplans vorzubereiten Änderungen an Arbeitsplänen vorauszuplanen und zu dokumentieren Arbeitspläne zu klassifizieren die Planwerte für die zu erbringenden Leistungen maschinell zu berechnen benötigen Sie zusätzlich die Komponente Materialstamm (LO-MD-MM) Arbeitsplätze (PP-BD-WKC) Einkauf (MM-PUR) Qualitätsplanung (QM-PT) Controlling (CO) Änderungsdienst (LO-ECH) Klassensystem (CA-CL) CAP-Vorgabewertermittlung (PP-BD-CAP) Arbeitspläne haben im System R/3 dieselbe Grundstruktur wie folgende Objekte: Planungsrezepte Prüfpläne Instandhaltungspläne Standardnetze Arbeitspläne werden daher mit diesen Objekten unter dem Oberbegriff Plan zusammengefaßt. Funktionsumfang Sie planen in einem Arbeitsplan die während der Fertigung auszuführenden Vorgänge (Arbeitsschritte) die in den Vorgängen zu erbringenden Leistungen als Grundlage für die Ermittlung von Terminen, Kapazitätsbedarfen und Kosten den Einsatz von Materialien während der Fertigung den Einsatz von Arbeitsplätzen die bei der Fertigung auszuführenden Qualitätsprüfungen 8 April 2001

9 SAP AG Business-Objekt Arbeitsplan Business-Objekt Arbeitsplan Definition Ein Arbeitsplan beschreibt, welche Vorgänge (Arbeitsschritte) bei der Fertigung eines Materials (Erzeugnisses) ausgeführt werden und in welcher Reihenfolge. Neben Angaben über die auszuführenden Vorgänge und ihre Reihenfolge enthält ein Arbeitsplan Informationen über die Arbeitsplätze, an denen die einzelnen Vorgänge ausgeführt werden, sowie über notwendige Fertigungshilfsmittel (Werkzeuge und Vorrichtungen). Außerdem sind im Arbeitsplan die Vorgabewerte (Planwerte) für die Ausführung der einzelnen Vorgänge hinterlegt. Verwendung Ein Arbeitsplan dient als Vorlage für den Fertigungsauftrag oder den Serienauftrag. Struktur Ein Arbeitsplan besteht aus einem Plankopf und aus einer oder mehreren Folgen. Der Plankopf faßt die Kopfdaten zusammen, d.h. Daten, die den Arbeitsplan als Ganzes betreffen. Eine Folge stellt eine Reihe von Vorgängen dar. Vorgänge beschreiben die einzelnen Arbeitsschritte, die während der Fertigung ausgeführt werden (s. Grafik Arbeitsplan). Ein Arbeitsplan wird durch seine Plangruppe und seinen Plangruppenzähler identifiziert. Arbeitsplan A1 Plankopf Folgen Vorgang 10 Vorgang 20 Vorgang 30 Vorgang 40 Vorgang 50 Arbeitsplan April

10 SAP AG Business-Objekt Arbeitsplan Integration Plangruppen und Plangruppenzähler Arbeitspläne werden in Plangruppen zusammengefaßt. Die Arbeitspläne einer Plangruppe unterscheiden sich durch ihren Plangruppenzähler. Die drei Arbeitspläne der Grafik Plangruppe A werden durch ihre Plangruppe A und ihren jeweiligen Plangruppenzähler 1, 2 bzw. 3 eindeutig identifiziert. Arbeitsplan A3 Plankopf Arbeitsplan A2 Folgen Plankopf Arbeitsplan A1 Vorgang 10 Folgen Plankopf Vorgang 20 Vorgang 10 Folgen Vorgang 30 Vorgang 20 Vorgang 10 Vorgang 40 Vorgang 30 Vorgang 20 Vorgang 50 Vorgang 40 Vorgang 30 Vorgang 50 Vorgang 40 Vorgang 50 Plangruppe Zuordnung von zu fertigenden Materialien zum Arbeitsplan Bevor ein Material mit einem Arbeitsplan gefertigt werden kann, muß es ihm zugeordnet werden. Arbeitsplan und zugeordnetes Material können in unterschiedlichen Werken angelegt sein. Einem Arbeitsplan können je nach dessen Plantyp ein oder mehrere zu fertigende Materialien zugeordnet werden Dies betrifft Normalarbeitspläne und Linienpläne, die unmittelbar zur Fertigung eines Materials verwendet werden. Die Zuordnung eines zu fertigenden Materials ist nicht zwingend erforderlich. Allerdings kann ein Normalarbeitsplan bzw. Linienplan erst dann in einen Fertigungsauftrag bzw. Serienauftrag übernommen werden, nachdem ein Material zugeordnet wurde. keine zu fertigenden Materialien zugeordnet werden Dies betrifft Standardarbeitspläne bzw. Standardlinienpläne, die stets als Teil eines übergeordneten Normalarbeitsplans bzw. Linienplans verwendet werden. 10 April 2001

11 SAP AG Zuordnung von Materialkomponenten zu Vorgängen Business-Objekt Arbeitsplan Wenn einem Arbeitsplan eine Stückliste zugeordnet ist, können deren Komponenten den Vorgängen des Arbeitsplans zugeordnet werden. Die dem Arbeitsplan zugeordnete Stückliste ist im allgemeinen die Materialstückliste eines Materials, das dem Arbeitsplan zugeordnet ist (s. Grafik Zuordnung von Materialkomponenten). Auch Standardarbeitsplänen bzw. Standardlinienplänen kann eine Stückliste zugeordnet werden. Material Plankopf Arbeitsplan Stückliste Stücklistenkopf Folgen Vorgang 10 Vorgang 20 Vorgang 30 Vorgang 40 Vorgang 50 Position 10 Position 20 Position 30 Position 40 Position 50 Zuordnung von zu fertigendem Material und Materialkomponenten April

12 SAP AG Arbeitsplanstruktur und Navigation Arbeitsplanstruktur und Navigation Verwendung Die Daten des Arbeitsplans sind entsprechend ihrem Detaillierungsgrad sowie der Arbeitsplanstruktur auf verschiedenen Ebenen angeordnet. Zwischen diesen Ebenen existieren einheitliche und übersichtliche Navigationswege, anhand deren Sie schnell zu einem bestimmten Bildschirmbild gelangen können. Siehe auch: Business-Objekt Arbeitsplan [Seite 9] Die folgende Grafik zeigt die Navigationsebenen und einige Navigationspfade des Arbeitsplans. Einstiegsbild Planübersicht der Plangruppe Plankopf Material Plan Zuordnung Folgenübersicht Folgen- Detailbild Vorgangsübersicht inklusive Untervorgänge Vorgangs- Detailbild Weitere Übersichten l l l Ereignispunkte l l Prüfmerkmale Materialkomponenten Arbeitsplätze Fertigungshilfsmittel Zuordnungs- Detailbilder Auf den einzelnen Ebenen finden Sie folgende Daten: Auf dem Einstiegsbild erfassen Sie die Daten, die zur Identifikation bzw. Selektion der gewünschten Arbeitspläne erforderlich sind. In der Planübersicht erhalten Sie einen Überblick über die Arbeitspläne einer Plangruppe. Der Plankopf enthält Daten, die für den gesamten Arbeitsplan gelten. Sie finden z.b. Informationen über Arbeitsplanstatus und -verwendung allgemeine Parameter für die fertigungsbegleitende Qualitätsprüfung Informationen zur zeitlichen Gültigkeit des Arbeitsplans 12 April 2001

13 SAP AG Arbeitsplanstruktur und Navigation Vom Plankopf aus können Sie außerdem folgende Informationen aufrufen: Angaben zu den Material-Plan-Zuordnungen, d.h. zu den Materialien, die mit dem Arbeitsplan gefertigt werden einen Langtext zur detaillierten Beschreibung des Arbeitsplans Die Folgenübersicht enthält u.a. die Folgen, die eine Anzahl von Verfahrensschritten eines Arbeitsplans zusammenfassen die Folgenart, die angibt, ob es sich um eine Stammfolge, eine parallele Folge oder um eine alternative Folge handelt Die Vorgangsübersicht enthält u.a. die Vorgänge und Untervorgänge, welche die Verfahrensschritte eines Arbeitsplans beschreiben die Arbeitsplätze, an denen sie ausgeführt werden eine kurze Beschreibung des jeweiligen Verfahrensschritts Die Vorgangsübersicht ist das zentrale Pflegebild des Arbeitsplans. Von ihr aus erreichen Sie den Plankopf, die Detailbilder der Vorgänge bzw. Untervorgänge wie auch die anderen Übersichten des Arbeitsplans. Auf den Detailbildern zu Vorgängen und Untervorgängen finden Sie vorgangsabhängige Daten wie z.b. Angaben zu Fremdbearbeitung oder Personalqualifikation Vorgabewerte und andere terminierungsrelevante Informationen Vorgaben für die fertigungsbegleitende Qualitätsprüfung Pro Vorgang bzw. Untervorgang existieren weitere Übersichtsbilder für Zuordnungen. Sie erhalten dort einen Überblick über die für einen Verfahrensschritt relevanten Materialkomponenten Arbeitsplätze Fertigungshilfsmittel Prüfmerkmale - Ereignispunkte Auf den Detailbildern der Zuordnungen finden Sie die für die jeweilige Zuordnung relevanten Zusatzinformationen, z.b. Terminierungsdaten für Arbeitsplätze oder Steuerkennzeichen für Prüfmerkmale. April

14 SAP AG Bearbeitung von Normalarbeitsplänen und Linienplänen Bearbeitung von Normalarbeitsplänen und Linienplänen Einsatzmöglichkeiten Dieser Prozeß beschreibt, wie Sie beim Anlegen oder Ändern eines Normalarbeitsplans oder Linienplans vorgehen. Die Bearbeitung eines Arbeitsplans ist häufig ein sehr einfacher Prozeß, der nur aus wenigen Schritten besteht, die alle von einer einzigen Person ausgeführt werden. In anderen Fällen ist der Prozeß umfangreich, z.b. wenn die Fertigung eines Materials von mehreren Fachabteilungen nach unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geplant wird. Die vorliegende Prozeßdokumentation beschreibt nur die typischerweise wichtigsten Aspekte der Bearbeitung von Normalarbeitsplänen oder Linienplänen. Dennoch sind möglicherweise einige der beschriebenen Prozeßschritte für Sie nicht von Bedeutung. Detailliertere Informationen zu einzelnen Prozeßschritten finden Sie in speziellen Prozeßdokumentationen. Voraussetzungen Informationen zu den Voraussetzungen der einzelnen Prozeßschritte finden Sie in den speziellen Prozeßdokumentationen der einzelnen Prozeßschritte. Ablauf Dieser Prozeß ist sowohl für Normalarbeitspläne als auch für Linienpläne gültig. Der Einfachheit halber ist folgend immer von Normalarbeitsplänen die Rede. 1. Sie legen einen Normalarbeitsplan an, indem Sie zunächst nur die dazu unbedingt erforderlichen Daten erfassen. 2. Bei Bedarf ordnen Sie dem Normalarbeitsplan ein oder mehrere Materialien zu. Sie können ein Material auch schon in Prozeßschritt 1 zuordnen. Dies kann z.b. bequem sein, wenn Sie von vornherein wissen, daß dem Arbeitsplan ein bestimmtes Material zugeordnet werden soll. Sie können ein Material auch erst später zuordnen. Sie können jedoch einige der folgenden Prozeßschritte erst ausführen, wenn Sie dem Normalarbeitsplan ein Material zugeordnet haben. 3. Sie bearbeiten den Plankopf des Normalarbeitsplans. 4. Sie entwerfen die Grundzüge des Fertigungsablaufs, indem Sie eine oder mehrere Folgen von Vorgängen anlegen. 5. Je nach Bedarf führen Sie in beliebiger Reihenfolge folgende Schritte aus: Sie planen den Eingang von Materialkomponenten in die Fertigung. Für eigenbearbeitete Vorgänge planen Sie den Einsatz der Arbeitsplätze. 14 April 2001

15 SAP AG Bearbeitung von Normalarbeitsplänen und Linienplänen 6. Wenn Sie den Normalarbeitsplan terminieren wollen (s. Prozeßschritt 9), erfassen zunächst Sie folgende Detaildaten zu den Vorgängen: Bei eigenbearbeiteten Vorgängen erfassen Sie Vorgabewerte sowie ggf. Benutzerfelder mit im Standard nicht vorgesehenen Zusatzdaten. Bei fremdbearbeiteten Vorgängen erfassen Sie die Daten des zu beauftragenden Lieferanten (siehe allgemeine Vorgangsdaten). Bitte beachten Sie, daß diese Daten auch bei der Erzeugniskalkulation und der Kapazitätsplanung berücksichtigt werden. 7. Wenn Sie bei der Auftragsrealisierung eine fertigungsbegleitende Qualitätsprüfung ausführen wollen, erfassen Sie die Prüfvorgaben sowie ggf. Fertigungshilfsmittel, die Sie als Prüfmittel benötigen. 8. Sie überprüfen die Konsistenz der Arbeitsplandaten. 9. Sie terminieren den Normalarbeitsplan. Bei Bedarf übergeben Sie die Terminierungsergebnisse an den Materialstammsatz des zu fertigenden Materials, so daß sie bei der Materialbedarfsplanung als Grundlage für die Ermittlung der Auftragsecktermine zur Verfügung stehen. 10. Nachdem Sie die Arbeitsplanbearbeitung abgeschlossen haben, geben Sie den Arbeitsplan für die Verwendung im Fertigungsauftrag und/oder der Kalkulation frei. Hierzu setzen Sie in den allgemeinen Kopfdaten den entsprechenden Status. 11. Sie sichern den Arbeitsplan. April

16 SAP AG Normalarbeitsplan Normalarbeitsplan Definition Universell einsetzbarer Arbeitsplan, der unmittelbar zur Fertigung eines Materials verwendet wird. Verwendung Der Normalarbeitsplan ist ein allgemein einsetzbarer Arbeitsplantyp. Einige Funktionen anderer Plantypen wie Linienplan und Prüfplan stehen auch im Normalarbeitsplan zur Verfügung. Struktur Ein Normalarbeitsplan besitzt die Struktur eines Arbeitsplans. Einem Normalarbeitsplan kann ein zu fertigendes Material zugeordnet werden. Er kann sowohl parallele als auch alternative Folgen besitzen. Integration Zur Verringerung des Erfassungsaufwandes können in einen Normalarbeitsplan Standardarbeitspläne in beliebiger Reihenfolge und Häufigkeit eingebunden werden. 16 April 2001

17 SAP AG Linienplan Linienplan Definition Arbeitsplan, für dessen Vorgänge jeweils die Produktionsmenge und eine feste Bezugszeit und somit eine Produktionsrate festgelegt werden können. Verwendung Linienpläne werden zur mengenbezogenen Planung genutzt, etwa in der Serienfertigung. Struktur Ein Linienplan besitzt die Struktur eines Arbeitsplans. Einem Linienplan kann ein zu fertigendes Material zugeordnet werden. Er kann parallele Folgen besitzen. Integration Zur Verringerung des Erfassungsaufwandes können in einen Linienplan Standardlinienpläne in beliebiger Reihenfolge und Häufigkeit eingebunden werden. April

18 SAP AG Einstieg in die Arbeitsplanbearbeitung Einstieg in die Arbeitsplanbearbeitung Einsatzmöglichkeiten Die vorliegende Prozeßdokumentation soll Ihnen den Einstieg in die Arbeitsplanbearbeitung erleichtern. Sie beschreibt, wie Sie beim Anlegen oder Ändern das Grundgerüst eines Arbeitsplans bearbeiten. Ausgehend hiervon können Sie anschließend die Daten der unterschiedlichen Themenbereiche ergänzen. Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: Ablauf bei Arbeitsplänen, die Sie mit Historie bearbeiten wollen, der zugehörige Änderungsstammsatz Weitere Informationen finden Sie im Dokument LO - Änderungsdienst, Abschnitt Änderungsstammsatz pflegen Änderungsstammsatz anlegen. bei Arbeitsplänen, die Sie einem Revisionsstand zuordnen wollen, der jeweilige Revisionsstand des zu fertigenden Materials Weitere Informationen finden Sie im Dokument LO - Änderungsdienst, Abschnitt Änderungsstammsatz pflegen Material durch Revisionsstand kennzeichnen. die Stammsätze der Arbeitsplätze 1. Je nachdem, welche Aktivität Sie ausführen wollen, wählen Sie eine der folgenden Funktionen: Arbeitsplan anlegen Arbeitsplan anlegen mit Vorlage Arbeitsplan ändern 2. Sie erfassen die Einstiegsdaten für die Arbeitsplanbearbeitung. Diese sind beim Anlegen: die Plangruppe, zu welcher der Arbeitsplan gehören soll beim Ändern: die Plangruppe oder das Material mit zugehörigem Werk, zu dem die Arbeitspläne selektiert werden sollen beim Anlegen und beim Ändern: der Gültigkeitszeitraum, für den Sie den Arbeitsplan bearbeiten wollen Je nachdem, welches Änderungsverfahren erforderlich ist, gehen Sie hierbei wie folgt vor (siehe Verwaltung von Änderungen [Seite 187]): Änderungsverfahren Ohne Historie Mit Historie Bearbeiten Sie den Arbeitsplan zum Stichtag mit Änderungsstammsatz (Änderungsnummer) 18 April 2001

19 SAP AG Einstieg in die Arbeitsplanbearbeitung Mit Historie zum Revisionsstand zum jeweiligen Revisionsstand des zu fertigenden Materials 3. Sie erfassen die Kopfdaten des Arbeitsplans. Dabei bestimmen Sie u.a. in welchem Bereich der Arbeitsplan verwendet werden darf (z.b. Fertigung oder Instandhaltung) den Status des Arbeitsplans (z.b. In Erstellung) den Planungsverantwortlichen 4. Sie bilden die einzelnen Verfahrensschritte in Ihrem Arbeitsplan wie folgt ab: Für abgeschlossene Verfahrensschritte legen Sie jeweils einen Vorgang an. Für relevante Teilschritte legen Sie unterhalb der Vorgänge Untervorgänge an. Bei der Pflege der Vorgänge und Untervorgänge legen Sie u.a. die betriebswirtschaftliche Relevanz der Vorgänge und Untervorgänge mit Hilfe eines Steuerschlüssels fest. 5. Sie sichern den Arbeitsplan. April

20 SAP AG Plangruppe Plangruppe Definition Zusammenfassung von Arbeitsplänen eines Plantyps nach benutzerdefinierten Kriterien. Die Arbeitspläne einer Plangruppe müssen nicht demselben Werk zugeordnet sein. Verwendung Beim Anlegen ordnen Sie jeden Arbeitsplan einer Plangruppe zu. In einer Plangruppe fassen Sie z.b. Arbeitspläne zusammen, die ähnliche Fertigungsabläufe für unterschiedliche Materialien beschreiben unterschiedliche Fertigungsmethoden für dasselbe Material (z.b. für verschiedene Losgrößenbereiche) beschreiben Die Gruppierung erleichtert Ihnen später das Auffinden bestimmter Arbeitspläne. Bei der Bearbeitung von Arbeitsplänen lädt das System alle Arbeitspläne einer Plangruppe. Daher ist es aus technischer Sicht vorteilhaft, wenn Sie nicht zu viele Arbeitspläne in einer einzigen Plangruppe zusammenfassen. Wenn Sie Ihre Arbeitspläne nicht gruppieren wollen, können Sie den Plangruppenschlüssel beim Anlegen von Arbeitsplänen grundsätzlich durch das System vergeben lassen. Das System erzeugt dann für jeden angelegten Arbeitsplan eine eigene Plangruppe. 20 April 2001

21 SAP AG Arbeitsplan anlegen Arbeitsplan anlegen Verwendung Mit dieser Vorgehensweise legen Sie einen Arbeitsplan von Grund auf neu an. Falls in Ihrem System bereits ein Arbeitsplan mit ähnlichen Daten existiert, können Sie diese Daten in den neuen Arbeitsplan kopieren. Verwenden Sie in diesem Fall die Vorgehensweise Arbeitsplan anlegen mit Vorlage [Seite 23]. Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: Wenn Sie den Arbeitsplan mit Historie bearbeiten wollen: Der zugehörige Änderungsstammsatz. Wenn Sie den Arbeitsplan einem Revisionsstand zuordnen wollen: Der jeweilige Revisionsstand des zu produzierenden Materials. Vorgehensweise 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Arbeitspläne und dann Arbeitspläne <Plantyp> Anlegen. 2. Erfassen Sie die Daten auf dem Einstiegsbild. 3. Wählen Sie Enter. Wohin Sie nach dem Einstiegsbild gelangen, hängt davon ab, ob Sie eine neue Plangruppe anlegen oder eine vorhandene Plangruppe erweitern. Aktivität Sie gelangen auf das Bildschirmbild Plangruppe anlegen <Plantyp> anlegen: Kopfdetail Fahren Sie fort mit Schritt 5. Plangruppe erweitern <Plantyp> Anlegen: Planübersicht Fahren Sie fort mit Schritt Wählen Sie Bearbeiten Neue Einträge. 5. Erfassen Sie die Daten auf dem Bild Kopf Allgemeine Sicht. 6. Wählen Sie Springen Vorgangsübersicht. 7. Legen Sie die Vorgänge und Untervorgänge Ihres Arbeitsplans an. 8. Sichern Sie den Arbeitsplan. April

22 SAP AG Anlegen mit Vorlage Anlegen mit Vorlage Verwendung Beim Anlegen eines Arbeitsplans können Sie den Erfassungsaufwand verringern, indem Sie einen anderen Arbeitsplan, dessen Daten zum Teil mit denen des neuen Arbeitsplans übereinstimmen, als Vorlage verwenden. Voraussetzungen Die Vorlage ist im System angelegt. Funktionsumfang Die Vorlage und der neue Arbeitsplan können zu unterschiedlichen Buchungskreisen gehören. Die Buchungskreise müssen jedoch zu demselben Kostenrechnungkreis gehören. Insbesondere können Vorlage und neuer Arbeitsplan zu unterschiedlichen Werken gehören. Die Daten der Vorlage werden beim Anlegen in den neuen Arbeitsplan übernommen. Beachten Sie jedoch die nachfolgend beschriebenen Ausnahmen und Besonderheiten. Kopieren einer Vorlage aus einem anderen Werk Werksabhängige Daten werden beim Kopieren zwischen Werken wie folgt behandelt: Bei den Kopfmaterialien des Arbeitsplans bleibt der Bezug zum Werk der Vorlage auch im neuen Arbeitsplan erhalten. Alle übrigen Daten werden mit Bezug zum Werk des neuen Arbeitsplans übernommen. Die Daten auf den Detailbildern der Arbeitsplanobjekte werden geprüft. Sie müssen die Daten ändern, wenn ein Eintrag im Werk des neuen Arbeitsplans nicht zur Verfügung steht nicht zu den Arbeitsplatzdaten im Werk des neuen Arbeitsplans paßt Nicht geprüft wird, ob die in der Vorlage verwendeten Stammprüfmerkmale im Werk des neuen Arbeitsplans identisch vorhanden sind 22 April 2001

23 SAP AG Arbeitsplan anlegen mit Vorlage Arbeitsplan anlegen mit Vorlage Verwendung Mit dieser Vorgehensweise verringern Sie den Erfassungsaufwand beim Anlegen eines Arbeitsplans, indem Sie die Daten eines vorhandenen Arbeitsplans kopieren. Wenn in Ihrem System noch keine geeignete Vorlage existiert, verwenden Sie die Vorgehensweise Arbeitsplan anlegen [Seite 21]. Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: Die Vorlage (Arbeitsplan). Wenn Sie den Arbeitsplan mit Historie bearbeiten wollen: Der zugehörige Änderungsstammsatz. Wenn Sie den Arbeitsplan einem Revisionsstand zuordnen wollen: Der jeweilige Revisionsstand des zu fertigenden Materials. Vorgehensweise 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Arbeitspläne und dann Arbeitspläne <Plantyp> Anlegen. 2. Erfassen Sie die Daten auf dem Einstiegsbild. 3. Wählen Sie <Plantyp> Vorlage kopieren. 4. Markieren Sie den gewünschten Plantyp, und wählen Sie Weiter. 5. Geben Sie die Daten ein, anhand deren die Vorlage selektiert werden soll. Alle Pläne, die den Auswahlkriterien entsprechen, werden in einem Dialogfenster angezeigt. 6. Stellen Sie den Cursor auf die gewünschte Vorlage, und wählen Sie Auswählen. Die Daten der Vorlage werden in den neuen Arbeitsplan übernommen. Informationen über Ausnahmen und Besonderheiten finden Sie unter Anlegen mit Vorlage [Seite 22]. 7. Ergänzen oder ändern Sie bei Bedarf die aus der Vorlage übernommenen Kopfdaten, und wählen Sie Weiter. Die Änderungen werden vom System vollständig geprüft. Wenn z.b. die Arbeitsplätze der Vorlage im Werk des neuen Arbeitsplans nicht vorhanden sind, gelangen Sie automatisch auf das Detailbild mit den relevanten Feldern. Wenn bei der Prüfung keine Inkonsistenzen gefunden werden, gelangen Sie auf die Vorgangsübersicht. 8. Ändern oder ergänzen Sie bei Bedarf die kopierten Vorgänge und Untervorgänge. April

24 SAP AG Arbeitsplan anlegen (mit Vorlage aus Konfigurationssimulation) Arbeitsplan anlegen (mit Vorlage aus Konfigurationssimulation) Verwendung Sie verwenden diese Funktion, nachdem Sie in der Konfigurationssimulation den Normalarbeitsplan eines konfigurierbaren Materials aufgelöst haben. Die Funktion erlaubt Ihnen, das Ergebnis der Auflösung als Vorlage zu verwenden, um einen neuen Normalarbeitsplan anzulegen. Siehe auch: LO - Variantenkonfiguration unter Die Simulation. 24 April 2001

25 SAP AG Arbeitsplan anlegen über Batch-Input Arbeitsplan anlegen über Batch-Input Verwendung Sie benutzen einen Batch-Input zur Übernahme externer Arbeitsplandaten ins R/3-System. Funktionsumfang Über einen Batch-Input können Sie Normalarbeitspläne und Standardpläne anlegen. Arbeitspläne können Sie über den Batch-Input nur anlegen, nicht aber ändern. Über den Report RCPTRA01 legen Sie Batch-Input-Mappen an, über die Sie folgende Bildschirmbilder füllen können: Bildschirmbilder beim Batch-Input (in prozessierter Reihenfolge) Bildschirmbild für für Norm Standa alarb rdarbei eitspl tspläne äne Einstiegsbild ja ja Arbeitsplankopf ja ja Planübersicht ja ja Material-Plan-Zuordnung ja 1 NEIN Arbeitsplanlangtexte ja ja Folgenübersicht ja NEIN Folgendetailbild ja NEIN Folgenlangtexte ja NEIN Vorgangsübersicht (für nicht referierte Vorgänge) ja ja Referierte Standardpläne ja NEIN Vorgangsdetailbild ja ja Benutzerspezifische Felder im Vorgang ja ja Vorgangslangtexte ja ja Komponentenübersicht ja ja 2 Fertigungshilfsmittelübersicht ja ja FHM Detailbild ja ja April

26 SAP AG Arbeitsplan anlegen über Batch-Input 1. Im Batch-Input erfolgt bei Normalarbeitsplänen die Material-Plan-Zuordnung nicht auf dem Einstiegsbild, wie Sie es von der Online-Verarbeitung her kennen. 2. Vor der Komponentenübersicht wird intern das übergeordnete Material (Kopfmaterial) prozessiert, zu dem die Komponenten gehören. Bei der Online-Verarbeitung erhalten Sie an dieser Stelle ein Dialogfenster, in dem Sie das Kopfmaterial eingeben. Aktivitäten Aus einer Eingabedatei erzeugen Sie mit Hilfe des Roports RCPTRA01 Batch-Input-Mappen. Aus den Batch-Input-Mappen kann das System dann Arbeitspläne erzeugen. Siehe auch: BC - Basis-Programmierschnittstellen unter Daten mit Batch-Input übernehmen 26 April 2001

27 SAP AG Arbeitsplan anlegen über Batch-Input Arbeitsplan anlegen über Batch-Input Einsatzmöglichkeiten Durch diesen Prozeß legen Sie Arbeitspläne über einen Batch-Input an. Voraussetzungen Wenn Sie mit Batch-Input-Mappen arbeiten, müssen Sie im Arbeitsplanprofil des R/3-Systems die Erfassungshilfe aktivieren. Wählen Sie daher für das Feld BIPKO-PROFIDNETZ (Satzart 3) ein Profil, in dem die Erfassungshilfe aktiviert ist. Ablauf Beim Anlegen von Normalarbeitsplänen und Standardarbeitsplänen über Batch-Input-Mappen, erfolgt der Einstieg in die Planpflege über die Plangruppe. Material-Plan-Zuordnungen werden erst später hinzugefügt. Hinterlegen Sie daher die Nummern für Plangruppe und Plangruppenzähler in der Eingabedatei im Feld Plangruppe. Wenn in diesem Feld kein Wert hinterlegt ist, vergibt das System automatisch eine interne Plangruppennummer und legt dabei für jeden neuen Arbeitsplan eine neue Plangruppe an. Siehe auch: Weitere Informationen zu Datenstrukturen und der Reihenfolge der Datensätze in der Eingabedatei finden Sie in der Reportdokumentation zum Report RCPTRA01. April

28 SAP AG Arbeitsplan ändern Arbeitsplan ändern Verwendung Mit dieser Vorgehensweise ändern Sie Daten einzelner Arbeitspläne. Falls Sie Objekte in vielen oder allen Arbeitsplänen ersetzen wollen, verwenden Sie statt dessen folgende Vorgehensweisen: Arbeitsplatz ersetzen (Massenänderung) [Seite 215] Fertigungshilfsmittel ersetzen (Massenänderung) [Seite 222] Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: Die Vorlage (Arbeitsplan). Wenn Sie den Arbeitsplan mit Historie bearbeiten wollen: Der zugehörige Änderungsstammsatz. (siehe Dokumentation LO - Änderungsdienst, Abschnitt Änderungsstammsatz pflegen Änderungsstammsatz anlegen) Wenn Sie den Arbeitsplan einem Revisionsstand zuordnen wollen: Der jeweilige Revisionsstand des zu produzierenden Materials. (siehe Dokumentation LO - Änderungsdienst, Abschnitt Änderungsstammsatz pflegen Material durch Revisionsstand kennzeichnen) Vorgehensweise 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Arbeitspläne. 2. Wählen Sie <Plantyp> Ändern. 3. Erfassen Sie die Daten auf dem Einstiegsbild. 4. Wählen Sie Enter. Wohin Sie nach dem Einstiegsbild gelangen, hängt von der Plangruppe ab, die Sie angegeben haben. Wenn gelangen Sie in der Plangruppe nur ein Arbeitsplan existiert auf die Vorgangsübersicht dieses Arbeitsplans die Plangruppe mehrere Arbeitspläne enthält auf die Planübersicht 5. Wie Sie weiter vorgehen, hängt davon ab, welche Daten Sie ändern oder erfassen wollen. Informationen hierzu finden Sie unter 28 April 2001

29 SAP AG Arbeitsplan ändern Bearbeitung von Kopfdaten [Seite 30] Bearbeitung von Vorgängen und Untervorgängen [Seite 52] Bearbeitung von Materialkomponenten [Seite 75] April

30 SAP AG Bearbeitung von Kopfdaten Bearbeitung von Kopfdaten Einsatzmöglichkeiten In diesem Prozeß bearbeiten Sie die Daten des Plankopfs, d.h. diejenigen Daten, die für den gesamten Arbeitsplan gelten. Sie bearbeiten sowohl allgemeine Vorgaben für die Arbeitsplanbearbeitung als auch Daten aus unterschiedlichen Themenbereichen (z.b. Daten des Qualitätsmanagements). Verwenden Sie den vorliegenden Prozeß, wenn Sie alle Kopfdaten auf einmal unabhängig von ihrer thematischen Zugehörigkeit bearbeiten wollen. Einige der untenstehenden Prozeßschritte finden Sie auch in anderen Prozeßdokumentationen, welche die Bearbeitung von Arbeitsplandaten nach ihrer thematischen Zugehörigkeit beschreiben. Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: die Dynamisierungsregel, die Sie bei fertigungsbegleitenden Prüfungen zu diesem Arbeitsplan verwenden wollen die Klassen, mit denen Sie den Arbeitsplan klassifizieren Falls Sie den Arbeitsplan klassifizieren wollen, müssen die entsprechenden Klassen bereits im System angelegt sein. Ablauf 1. Sie bearbeiten die Kopfdaten des Arbeitsplans. Dabei bestimmen Sie u.a. Status und Verwendung des Arbeitsplans die Planergruppe, die für die Bearbeitung des Arbeitsplans verantwortlich ist ob und für welche Auftragstypen die Vorgabewerte bei Auftragseröffnung mit Hilfe der Anwendungskomponente CAP-Vorgabewertermittlung (PP-BD-CAP) berechnet werden sollen 2. In den QM-Daten legen Sie fest, ob die Prüfung mit oder ohne Prüfpunkte ausgeführt wird. ob und auf welcher Ebene der Prüfumfang dynamisiert wird. Je nachdem, welche Entscheidung Sie hier treffen, erfassen Sie noch zusätzliche Vorgaben für Prüfpunktabwicklung und/oder Dynamisierung 3. Sie erfassen einen Langtext mit Erläuterungen und Hinweisen zum Arbeitsplan. 4. Wenn Sie den Arbeitsplan künftig bei der Plansuche mit Hilfe selbstdefinierter Klassifizierungsmerkmale selektieren wollen, klassifizieren Sie den Plankopf. 30 April 2001

31 SAP AG Plankopf bearbeiten Plankopf bearbeiten 1. Markieren Sie in der Planübersicht den Arbeitsplan, dessen Kopfdaten Sie bearbeiten wollen. 2. Wählen Sie Detail Plankopf 3. Erfassen Sie die Daten auf dem Bild Kopfdetail. April

32 SAP AG Materialzuordnung zum Arbeitsplan Materialzuordnung zum Arbeitsplan Verwendung Mit dieser Funktion legen Sie bei fest, welches Material mit einem Normalarbeitsplan oder Linienplan gefertigt wird. Aufgrund dieser Zuordnung kann der Arbeitsplan später bei der Absatz- und Produktionsgrobplanung, der Materialbedarfsplanung, der Eröffnung von Fertigungsaufträgen sowie der Erzeugniskalkulation zu diesem Material verwendet werden. Voraussetzungen Der Materialstammsatz des zu fertigenden Materials ist im System angelegt. Dem Materialstammsatz ist eine Materialart zugeordnet, die für die Zuordnung zu einem Normalarbeitsplan bzw. Linienplan vorgesehen ist (siehe Customizing des Arbeitsplans). Funktionsumfang Arbeitspläne und zu fertigende Materialien können einander in wie folgt zugeordnet werden (siehe Grafik): Ein Arbeitsplan kann zur Fertigung unterschiedlicher Materialien dienen (z.b. roter und grüner Stuhl). Material und Arbeitsplan können zu unterschiedlichen Werken gehören, d.h. Planungswerk (aus Sicht der Materialwirtschaft) und Produktionswerk müssen nicht übereinstimmen. Ein Material kann mit verschiedenen Arbeitsplänen gefertigt werden. Die Arbeitspläne können unterschiedlichen Werken zugeordnet sein. Werk 1 Werk 2 Material M1 M2 M3 M4 Arbeitsplan A1 A2 A3 32 April 2001

33 SAP AG Material zu Arbeitsplan zuordnen Material zu Arbeitsplan zuordnen Voraussetzungen Der Materialstammsatz des zu fertigenden Materials ist im System angelegt. Dem Materialstammsatz ist eine Materialart zugeordnet, die für die Verwendung im Normalarbeitsplan bzw. Linienplan vorgesehen ist (siehe Customizing des Arbeitsplans). Vorgehensweise 1. Wählen Sie in der Planübersicht Ihrer Plangruppe <Plantyp> Mat.-Plan. Zuordnung. 2. Geben Sie folgende Daten an: den Plangruppenzähler des Arbeitsplans, dem Sie das Material zuordnen wollen den Schlüssel des Materials das Werk des Materials 3. Wählen Sie Weiter. April

34 SAP AG Bearbeitung von Fertigungsversionen Bearbeitung von Fertigungsversionen Verwendung Mit Hilfe von Fertigungsversionen legen Sie fest, welche Stücklistenalternative in Verbindung mit einem Arbeitsplan verwendet wird, um ein Material zu fertigen oder einen Produktionsplan für das Material zu erstellen. Integration Fertigungsversionen werden bei der Absatz- und Produktionsgrobplanung (SOP), der Materialbedarfsplanung (MRP), der Fertigungsauftragseröffnung sowie der Erzeugniskalkulation verwendet, um den geeigneten Plan zu selektieren. Voraussetzungen Das Material, zu dem Sie eine Fertigungsversion bearbeiten wollen, ist im System angelegt. Funktionsumfang Sie können zu jedem Material mehrere Fertigungsversionen für unterschiedliche Gültigkeitszeiträume und Losgrößenbereiche anlegen. Jeder Fertigungsversion ordnen Sie genau eine Stücklistenalternative sowie bis zu drei Arbeitspläne für unterschiedliche Planungsebenen zu. Auf Ebene der Feinplanung legen Sie fest, welcher Arbeitsplan bei Materialbedarfsplanung (MRP), Erzeugniskalkulation und Fertigungsauftragseröffnung verwendet wird. Auf Ebene der Ratenplanung können Sie festlegen, welcher Plan bei der Serienfertigung verwendet wird. Auf Ebene der Grobplanung legen Sie fest, welches Grobplanungsprofil bei der Absatzund Produktionsgrobplanung verwendet wird. Wenn Sie im Rahmen der Grobplanung bereits Kapazitätsbedarfssätze erzeugen wollen, können Sie anstelle des Grobplanungsprofils auch einen Arbeitsplan zuordnen. Aktivitäten Fertigungsversionen eines Materials bearbeiten Sie im Materialstammsatz auf der Sicht Arbeitsvorbereitung (siehe Dokumentation LO - Verwaltung von Materialstammdaten). Sie können dort mehrere Fertigungsversionen zu einer Kombination Material/Arbeitsplan anlegen Fertigungsversionen löschen 34 April 2001

35 SAP AG Bearbeitung von QM-Daten im Plankopf Bearbeitung von QM-Daten im Plankopf Verwendung Wenn eine fertigungsbegleitende Qualitätsprüfung ausgeführt wird, kann ein Arbeitsplan die Rolle des Prüfplans übernehmen. Die Eckdaten der Prüfung bestimmen Sie in den QM-Daten des Plankopfs (d.h. in den Daten zum Qualitätsmanagement). Voraussetzungen In Ihrem System ist die Komponente Qualitätsmanagement (QM) installiert. Dort sind folgende Daten angelegt: die Prüfdaten im Materialstammsatz des zu fertigenden Materials wenn Sie den Prüfumfang dynamisieren wollen, die Dynamisierungskriterien der Planherkunft (siehe Customizing des Qualitätsmanagements) die Dynamisierungsregel Funktionsumfang Verwendung von Prüfpunkten Fertigungsbegleitende Prüfungen planen Sie bezogen auf den Vorgang, zu dem die Prüfung stattfinden soll. Wenn Sie eine Prüfung innerhalb eines Vorgangs mehrmals in bestimmten Intervallen durchführen wollen, können Sie als weitere Detaillierungsstufe Prüfpunkte verwenden. Prüfpunkte für fertigungsbegleitende Prüfungen sind frei definierbare Bezugsobjekte zur Erfassung von Prüfergebnissen unterhalb der Vorgangsebene. Sie fassen Ergebnisse eines bestimmten Intervalls innerhalb eines Vorgangs zusammen. Das Intervall kann mit Bezug auf eine Zeit (z.b. 2 Stunden), eine Menge (z.b. 5 Behälter) oder ein frei wählbares Ereignis definiert sein. In den QM-Daten des Plankopfes entscheiden Sie, Siehe auch: ob Sie Prüfpunkte verwenden welche Feldkombination Sie zur Identifikation der Prüfpunkte verwenden (z.b. Behälter und Schicht) ob Sie die den Prüfpunkten zugeordneten Produktmengen zu Teillosen und Chargen zusammenfassen wollen Dokumentation QM - Qualitätsmanagement, Abschnitt Qualitätsmanagement in den logistischen Prozessen Qualitätsmanagement in der Produktion Dynamisierung des Prüfumfangs Mit Hilfe der Dynamisierung können Sie den Prüfumfang wie folgt an die erwartete Qualitätslage anpassen: April

36 SAP AG Bearbeitung von QM-Daten im Plankopf Mit einer Dynamisierungsregel legen Sie die Bedingungen für eine Verschärfung bzw. Reduzierung der Prüfung fest. Anhand dieser Regel wertet das System die Anzahl und die Ergebnisse der letzten Prüfungen aus. Aus der so ermittelten Prüfschärfe bestimmt es mit Hilfe eines Stichprobenverfahrens sowie ggf. weiterer Dynamisierungskriterien den Prüfumfang für die einzelnen Merkmale. In den QM-Daten des Plankopfs legen Sie fest, ob der Prüfumfang dynamisiert wird ob die Dynamisierung auf Ebene des Prüfloses ausgeführt wird oder zu den Prüfmerkmalen, d.h. mit unterschiedlichen Dynamisierungsregeln für die einzelnen Merkmale welche Dynamisierungsregel verwendet wird Bei Dynamisierung auf Merkmalebene dient dieser Wert lediglich als Vorschlag für die Dynamisierungsregel der Merkmale. welche Dynamisierungskriterien bei der Dynamisierung auf Losebene zusätzlich in die Stichprobenermittlung einfließen, z.b. Lieferant oder Hersteller Das Stichprobenverfahren ordnen Sie immer zum Merkmal zu. Siehe auch: Dokumentation QM - Qualitätsmanagement, Abschnitt Grunddaten Dynamisierung Externe Numerierung bei der Ergebniserfassung Für die Ergebniserfassung legen Sie im Plankopf fest, ob der Prüfer für Einzelwerte eine externe Nummer vergeben kann oder muß ob die externe Nummer eindeutig sein muß 36 April 2001

37 SAP AG QM- zum Plankopf bearbeiten QM- zum Plankopf bearbeiten 1. Markieren Sie in der Planübersicht den Arbeitsplan, zu dem Sie die QM-Daten (Daten zum Qualitätsmanagement) bearbeiten wollen. 2. Wählen Sie Detail Plankopf. 3. Erfassen Sie die Vorgaben zu Prüfpunkten und Dynamisierung. Sie aktivieren die Verwendung von Prüfpunkten, indem Sie im Feld Prüfpunkte eine Feldkombination erfassen. April

38 SAP AG Langtext zum Arbeitsplan erfassen Langtext zum Arbeitsplan erfassen 1. Markieren Sie in der Planübersicht den Arbeitsplan, zu dem Sie einen Langtext erfassen wollen. 2. Wählen Sie Plankopf Langtext. Sie gelangen in den Texteditor. 3. Geben Sie den gewünschten Text ein. 4. Sichern Sie Ihren Text. 5. Gehen Sie zurück in die Planübersicht. 38 April 2001

39 SAP AG Klassifizierung von Arbeitsplänen Klassifizierung von Arbeitsplänen Verwendung Mit Hilfe der Klassifizierung können Sie Arbeitspläne nach selbst gewählten Gesichtspunkten gruppieren. Auf diese Weise erhalten Sie zusätzliche Kriterien für die Plansuche. Integration In Ihrem System ist die Komponente CA-CL Klassensystem installiert. Voraussetzungen Die Klassen, mit deren Hilfe Sie Ihre Arbeitspläne klassifizieren wollen, sind im System mit der Klassenart 018 Planklasse angelegt. Den Klassen sind Merkmale für charakteristische Planeigenschaften zugeordnet. Funktionsumfang Sie klassifizieren Arbeitspläne, indem Sie ähnliche Arbeitspläne derselben Planklasse zuordnen. Jedem Plan der Planklasse können Sie pro Merkmal der Planklasse einen Merkmalswert zuordnen. Beim Aufrufen von Arbeitsplänen steht Ihnen später ein Matchcode zur Verfügung, mit dem Sie Arbeitspläne über die Klasse sowie deren Merkmale suchen können. Mit Hilfe dieses Matchcodes erhalten Sie z.b.: alle Pläne einer Klasse alle Pläne einer Klasse, die bestimmte Merkmalswerte besitzen April

40 SAP AG Arbeitsplan klassifizieren Arbeitsplan klassifizieren Voraussetzungen In Ihrem System ist die Komponente CA-CL Klassensystem installiert. Für die Planklassifizierung sind dort Klassen der Klassenart 018 Planklasse angelegt. Den Klassen sind Merkmale für charakteristische Planeigenschaften zugeordnet. Vorgehensweise 1. Wählen Sie auf dem Bildschirmbild Kopfdetail die Menüeinträge Zusätze Klassifizierung Kopf und dann Bearbeiten Neue Zuordnungen. 2. Geben Sie die Klasse der Klassenart 018 Planklasse ein, der Sie den Arbeitsplan zuordnen wollen. 3. Wählen Sie Bearbeiten Bewertung. Sie erhalten die Liste der Klassenmerkmale, die der Planklasse zugeordnet sind. 4. Bewerten Sie die Klassenmerkmale mit den für den ausgewählten Arbeitsplan gültigen Werten. 40 April 2001

41 SAP AG Bearbeitung von Folgen Bearbeitung von Folgen Einsatzmöglichkeiten In diesem Prozeß entwerfen Sie die Grundzüge des Fertigungsablaufs, indem Sie eine oder mehrere Folgen von Vorgängen anlegen. Dabei legen Sie eine Anzahl von Folgen an, wobei Sie zu den Vorgängen der Folgen zunächst nur die unbedingt notwendigen Angaben machen. Verwenden Sie diesen Prozeß, wenn Sie alle Folgen auf einmal anlegen wollen. Sie können jedoch auch die Daten zu Vorgängen und Untervorgängen einer Folge vollständig erfassen, bevor Sie die nächste Folge anlegen. In diesem Fall müssen Sie zwischen dem vorliegenden Prozeß und dem Prozeß Bearbeitung von Vorgängen und Untervorgängen [Seite 52] abwechseln. Voraussetzungen Im System sind die allgemeinen Angaben zu den Kopfdaten des Arbeitsplans bereits angelegt. Ablauf 1. Sie legen die Vorgänge der Stammfolge an. Für jeden Vorgang erfassen Sie dazu in der Vorgangsübersicht des Arbeitsplans mindestens den Steuerschlüssel. 2. Wenn in Ihrem Fertigungsablauf unter bestimmten Bedingungen Vorgänge der Stammfolge durch andere Vorgänge ersetzt werden, legen Sie eine oder mehrere alternative Folgen an. Sie erfassen eine Losgröße, wenn Sie wünschen, daß die alternative Folge bei Auftragseröffnung aufgrund der Losgröße automatisch selektiert wird. 3. Wenn in Ihrem Fertigungsablauf mehrere Vorgänge gleichzeitig bearbeitet werden sollen, legen Sie eine oder mehrere parallele Folgen an. 4. Wenn Sie Ihren Arbeitsplan terminieren wollen und parallele Folgen angelegt haben, legen Sie fest, wo sich der zeitliche Puffer befindet, der entsteht, falls die gleichzeitig ausgeführten Folgen unterschiedliche Durchlaufzeiten besitzen. Hierzu erfassen Sie für Stammfolge und jede parallele Folge einen Ausrichtungsschlüssel. 5. Sie sichern den Arbeitsplan. April

42 SAP AG Folge Folge Definition Lineare Sequenz von Vorgängen (Fertigungsschritten), die gemäß ihrer Vorgangsnummer hintereinander ausgeführt werden. Verwendung Mit einer einzelnen Folge bilden Sie einfachere, lineare Fertigungsabläufe ab. Um komplexe Fertigungsabläufe abzubilden, verknüpfen Sie mehrere Folgen durch Vorgänger- und Nachfolgerbeziehungen. Struktur Einer Folge faßt eine Anzahl von Vorgängen zusammen. Integration Eine Folge ist dem Plankopf eines Arbeitsplans untergeordnet Im einfachsten Fall besitzt ein Arbeitsplan nur eine einzige Folge, die Stammfolge. Jede weitere Folge ist - in Abhängigkeit davon, ob ihre Vorgänge alternativ oder parallel zu Vorgängen der Stammfolge ausgeführt werden - eine alternative oder eine parallele Folge. Nur Normalarbeitspläne können alternative Folgen besitzen, parallele Folgen können in Normalarbeitsplänen und Linienplänen angelegt werden. 42 April 2001

43 SAP AG Stammfolge Stammfolge Definition Lineare Sequenz von Vorgängen, an der sich die Fertigung orientiert und von der aus parallele und alternative Folgen verzweigen können. Verwendung Das System legt die Stammfolge automatisch zusammen mit dem zugehörigen Arbeitsplan an. Wenn nicht alle Vorgänge des Arbeitsplans sequentiell ausgeführt werden sollen, legen Sie parallele oder alternative Folgen an. Die Stammfolge dient dann als Bezugsfolge. April

44 SAP AG Parallele Folge Parallele Folge Definition Lineare Sequenz von Vorgängen, die parallel zu einer Sequenz von Vorgängen aus der Stammfolge abläuft. Verwendung Eine parallele Folge ermöglicht es Ihnen, mehrere Vorgänge gleichzeitig zu bearbeiten. Die parallele Vorgangsfolge wird zur gleichen Zeit wie der entsprechende Abschnitt der Stammfolge durchlaufen. Sie ist daher eine spezielle Form der Überlappung von Vorgängen. Integration Parallele Folgen können Sie in Normalarbeitsplänen und Linienplänen anlegen. In Standardarbeitsplänen oder Standardlinienplänen haben Sie diese Möglichkeit nicht. 44 April 2001

45 SAP AG Alternative Folge Alternative Folge Definition Lineare Sequenz von Vorgängen, die alternativ zu einer Sequenz von Vorgängen aus der Stammfolge abläuft. Verwendung Sie verwenden eine alternative Folge, wenn z.b. der Fertigungsablauf für bestimmte Losgrößenbereiche unterschiedlich ist Beispielsweise kann eine ebene Fläche an einem Werkstück in Abhängigkeit von der Losgröße entweder gehobelt, gefräst oder geschliffen werden. der Fertigungsablauf in bestimmten betrieblichen Situationen verändert werden soll Beispielsweise wollen Sie bestimmte Fertigungsschritte bei Kapazitätsengpässen von einem Lieferanten ausführen lassen. Integration Alternative Folgen können Sie nur in Normalarbeitsplänen anlegen. In Linienplänen, Standardlinienplänen oder Standardarbeitsplänen haben Sie diese Möglichkeit nicht. April

46 SAP AG Stammfolge bearbeiten Stammfolge bearbeiten 1. Rufen Sie die Folgenübersicht auf und markieren Sie die Stammfolge. 2. Wählen Sie Detail Folgendetail. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Folgendetail. Neben den Feldern für Text und Ausrichtungsschlüssel finden Sie hier auch die Verwaltungsdaten zur Folge. 46 April 2001

47 SAP AG Anlegen einer parallelen Folge Anlegen einer parallelen Folge Verwendung Mit dieser Funktion legen Sie in einem Normalarbeitsplan oder Linienplan eine parallele Folge an. Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: die allgemeinen Angaben zu den Kopfdaten des Arbeitsplans mindestens ein Vorgang der Stammfolge Funktionsumfang Wenn Sie in Ihrer Stammfolge einen Standardarbeitsplan (bzw. Linienplan) referiert haben, können Sie nur den ersten Vorgang dieses Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans) als Absprung- oder Rücksprungvorgang nutzen. Um andere Vorgänge innerhalb des Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans) als Bezug für Ihre alternative Folge zu nutzen, müssen Sie den Standardarbeitsplan (bzw. Standardlinienplan) zuerst entsperren. April

48 SAP AG Parallele Folge anlegen Parallele Folge anlegen 1. Rufen Sie die Folgenübersicht auf. 2. Wählen Sie Bearbeiten Neue Einträge. Sie erhalten das Dialogfenster Selektion Folgenart. 3. Markieren Sie Parallele Folge und wählen Sie Weiter. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Folgendetail. 4. Geben Sie erforderlichen Daten ein: 5. Um Vorgänge für die parallele Folge anzulegen, wählen Sie Vorgangsübers. 48 April 2001

49 SAP AG Anlegen einer alternativen Folge Anlegen einer alternativen Folge Verwendung Mit dieser Funktion legen Sie in einem Normalarbeitsplan eine alternative Folge an. Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: die allgemeinen Angaben zu den Kopfdaten des Normalarbeitsplans mindestens ein Vorgang der Stammfolge Funktionsumfang Sie können eine Losgröße angeben, so daß das System die alternative Folge bei Auftragseröffnung automatisch selektiert. Dabei muß der Losgrößenbereich, für den eine alternative Folge gilt, nicht identisch mit dem Losgrößenbereich des Plankopfes sein. Er darf jedoch nicht vollständig außerhalb des Losgrößenbereiches des Plankopfes liegen. Wenn Sie in Ihrer Stammfolge einen Standardarbeitsplan referiert haben, können Sie nur den ersten Vorgang dieses Standardarbeitsplans als Absprung- oder Rücksprungvorgang nutzen. Um andere Vorgänge innerhalb des Standardarbeitsplans als Bezug für Ihre alternative Folge zu nutzen, müssen Sie den Standardarbeitsplan zuerst entsperren. April

50 SAP AG Alternative Folge anlegen Alternative Folge anlegen 1. Rufen Sie die Folgenübersicht auf. 2. Wählen Sie Bearbeiten Neue Einträge. Sie erhalten das Dialogfenster Selektion Folgenart. 3. Markieren Sie Alternative Folge und wählen Sie Weiter. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Folgendetail. 4. Geben Sie die erforderlichen Daten ein. 5. Um Vorgänge der alternativen Folge anzulegen, wählen Sie Vorgangsübers. 50 April 2001

51 SAP AG Ausrichtungsschlüssel Ausrichtungsschlüssel Definition Legt fest, wo sich mögliche zeitliche Puffer der Stammfolge oder einer parallelen Folge befinden. Verwendung Liegen in einem Arbeitsplan mehrere Folgen parallel, so sind die Durchlaufzeiten in der Regel unterschiedlich lang. Dadurch entstehen zeitliche Puffer in den Folgen. Diese Puffer können sich sowohl am Anfang als auch am Ende der Folge befinden. Der Ausrichtungsschlüssel steuert, wo sich ein möglicher zeitlicher Puffer einer Folge befindet: Wenn Sie die Folge zum frühesten Termin ausrichten, liegt der Puffer am Ende der Folge. Wenn Sie die Folge zum spätesten Termin ausrichten, liegt der Puffer am Anfang der Folge. Integration Der Ausrichtungsschlüssel wird der Stammfolge und jeder der parallelen Folgen zugeordnet. Die folgende Grafik zeigt den Zusammenhang zwischen dem Ausrichtungsschlüssel und der zeitlichen Ausrichtung der Folgen. Die zeitlichen Puffer, die bei der Ausrichtung entstehen, sind schraffiert gekennzeichnet. Während die parallelen Folgen A und B zum frühestmöglichen Zeitpunkt ausgerichtet werden, besitzt die Stammfolge einen Ausrichtungsschlüssel, der die Folge so spät wie möglich ausrichtet. A Parallele Folge D Stammfolge B Parallele Folge 2 C Parallele Folge 3 Zeit Der Ausrichtungsschlüssel der Stammfolge gilt gleichzeitig für alle Abschnitte, zu denen es parallele Folgen gibt. Im Beispiel der obigen Grafik gilt er also sowohl für die Vorgänge 20 und 30 als auch für den Vorgang 50 der Stammfolge. April

52 SAP AG Bearbeitung von Vorgängen und Untervorgängen Bearbeitung von Vorgängen und Untervorgängen Einsatzmöglichkeiten In diesem Prozeß bearbeiten Sie die bei der Fertigung eines Materials auszuführenden einzelnen Fertigungsschritte. Sie machen allgemeine Angaben zu den Fertigungsschritten und erfassen Daten, die in nachgelagerten Bearbeitungsprozessen unterschiedlicher Themenbereiche (z.b. Terminierung und Erzeugniskalkulation) erforderlich sind. Die folgend beschriebenen Prozeßschritte werden auch in den übrigen Prozessen zur Arbeitsplanbearbeitung berücksichtigt, die den Einstieg in die Arbeitsplanbearbeitung sowie verschiedene thematische Aspekte beschreiben. Verwenden Sie den vorliegenden Prozeß, wenn Sie alle Vorgangs- und Untervorgangsdaten auf einmal unabhängig von ihrer thematischen Zugehörigkeit bearbeiten wollen. Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: Ablauf die allgemeinen Angaben zu den Kopfdaten des Arbeitsplans die Stammsätze der Arbeitsplätze, auf denen die Fertigungsschritte ausgeführt werden für fremdbearbeitete Vorgänge: die Daten des zu beauftragenden Lieferanten 1. Sie bilden die einzelnen Fertigungsschritte in Ihrem Arbeitsplan wie folgt ab: Für jeden Fertigungsschritt legen Sie jeweils einen Vorgang an. Um einen Vorgang weiter zu detaillieren, ordnen Sie ihm Untervorgänge unter. Hierbei legen Sie u.a. folgendes fest: bei eigenbearbeiteten Vorgängen und Untervorgängen den Arbeitsplatz, auf dem sie ausgeführt werden sollen Falls der Arbeitsplatz erst später (z.b. erst unmittelbar vor Übernahme des Arbeitsplans in den Fertigungsauftrag bzw. Serienauftrag) bestimmt werden kann, ordnen Sie als Platzhalter einen Dummy-Arbeitsplatz zu. den Steuerschlüssel, der betriebswirtschaftliche Eigenschaften der Vorgänge und Untervorgänge bestimmt 2. Als Voraussetzung für die Arbeitsplanterminierung, Kapazitätsplanung und Kalkulation erfassen Sie folgende Detaildaten zu den Vorgängen und Untervorgängen des Arbeitsplans: Bei eigenbearbeiteten Vorgängen und Untervorgängen erfassen Sie Vorgabewerte sowie ggf. Benutzerfelder mit im Standard nicht vorgesehenen Zusatzdaten. Bei fremdbearbeiteten Vorgängen und Untervorgängen ordnen Sie die Daten des zu beauftragenden Lieferanten zu. 3. Wenn Sie die Komponente Personalabrechnung (PY) im Einsatz haben und mit Leistungslöhnen arbeiten, können Sie auf dem Detailbild Allgemeine Daten eine Lohnart 52 April 2001

53 SAP AG Bearbeitung von Vorgängen und Untervorgängen erfassen, die als Vorschlag in Lohnscheinrückmeldungen und Lohnscheine übernommen wird. 4. Wenn zu einem Verfahrensschritt eine Qualitätsprüfung ausgeführt werden soll, legen Sie in den QM-Daten des Vorgangs fest, welche Erfassungssicht beim Rückmelden der Prüfergebnisse als erstes aufgerufen wird welches Prüfintervall zwischen den Prüfpunkten liegt ob bei der Ergebniserfassung zum Vorgang die letzte Teilloszuordnung stattfindet (optional) 5. Sie erfassen einen Langtext mit Erläuterungen und Hinweisen zum Vorgang bzw. Untervorgang. 6. Sie sichern den Arbeitsplan. April

54 SAP AG Vorgang Vorgang Definition Beschreibt in einem Arbeitsplan eine Tätigkeit, die während eines Fertigungsschritts auszuführen ist. Verwendung Vorgänge sind das zentrale Objekt des Arbeitsplans. Anhand der Vorgangsdaten ermittelt das System die Termine, Kapazitätsbedarfe und Kosten eines Fertigungsverfahrens. Struktur Die Vorgänge eines Arbeitsplans enthalten je nach Bedarf folgende Daten: einen Steuerschlüssel, der u.a. festlegt, ob der jeweilige Fertigungsschritt durch Eigenbearbeitung ausgeführt oder zur Fremdbearbeitung an einen Lieferanten vergeben wird ob zum Verfahrensschritt Termine, Kapazitätsbedarfe und Kosten ermittelt werden ob bei der Auftragsrealisierung eine Rückmeldung erfaßt werden muß oder kann eine Lohnart für die Abrechnung des Leistungslohns Fremdbearbeitungsdaten als Grundlage für Bestellabwicklung, Terminierung und Kalkulation fremdbearbeiteter Vorgänge Vorgabewerte, d.h. Planwerte für die in einem Vorgang zu erbringenden Leistungen Benutzerfelder mit beliebigen kundendefinierten Daten Prüfvorgaben für die zum Vorgang auszuführende Qualitätsprüfung Integration Werk Einem Vorgang, der nicht im Werk des Arbeitsplans ausgeführt werden soll, kann ein anderes Werk zugeordnet werden. Beide Werke müssen lediglich zum selben Kostenrechnungkreis gehören. Arbeitsplatz In der Regel wird einem Vorgang ein Arbeitsplatz zugeordnet, auf dem er ausgeführt wird. Falls im Arbeitsplatz Vorschlagswerte erfaßt wurden, werden sie bei der Zuordnung in den Vorgang übernommen. Durch Setzen eines Referenzkennzeichens kann festgelegt werden, daß ein Vorschlagswert nur im Arbeitsplatz (also nicht im Arbeitsplan) änderbar ist und eine Änderung im Arbeitsplatz automatisch in den Arbeitsplan übernommen wird. Untergeordnete Arbeitsplanobjekte Folgende Objekte können einem Vorgang untergeordnet werden (s. die folgende Grafik) Untervorgänge, mit denen ein Vorgang detailliert werden kann 54 April 2001

55 SAP AG Vorgang Materialkomponenten, die während der Ausführung des Vorgangs in das gefertigte Material Eingang finden Fertigungshilfsmittel, die zur Ausführung des Vorgangs benötigt werden Prüfmerkmale, mit denen Sie fertigungsbegleitende Prüfungen veranlassen Ereignispunkte, mit denen Sie veranlassen, daß bei Vorgangsausführung bestimmte Funktionen ausgelöst werden Vorgang Untervorgänge Materialkomponenten Fertigungshilfsmittel Prüfmerkmale Ereignispunkte Vorgang und untergeordnete Arbeitsplanobjekte April

56 SAP AG Untervorgang Untervorgang Definition Ist einem Vorgang hierarchisch untergeordnet und dient der feineren Planung des vom Vorgang beschriebenen Fertigungsschritts. Verwendung Untervorgänge dienen z.b. dazu, einem Vorgang mehrere Personen oder Maschinen, die gleichzeitig benötigt werden, zuzuordnen. Ein Untervorgang kann kalkuliert, jedoch nur relativ zum übergeordneten Vorgang terminiert werden. Vorgabewerte von Untervorgängen können auf den übergeordneten Vorgang verdichtet werden. Sie können festlegen, daß die Untervorgänge eines Vorgangs nicht in den Fertigungsauftrag übernommen werden. Struktur Die Untervorgänge eines Vorgangs enthalten je nach Bedarf folgende Daten: einen Steuerschlüssel, der u.a. festlegt, ob zum Untervorgang Kosten ermittelt werden ob der Untervorgang durch Eigenbearbeitung ausgeführt oder zur Fremdbearbeitung an einen Lieferanten vergeben wird ob bei der Auftragsrealisierung eine Rückmeldung erfaßt werden muß oder kann eine Lohnart für die Abrechnung des Leistungslohns Vorgabewerte, d.h. Planwerte für die in einem Untervorgang zu erbringenden Leistungen Fremdbearbeitungsdaten als Grundlage für Abwicklung fremdbearbeiteter Untervorgänge Benutzerfelder mit beliebigen kundendefinierten Daten Integration Vorgang Einem Vorgang, der nicht im Werk des Vorgangs oder des Arbeitsplans ausgeführt werden soll, kann ein anderes Werk zugeordnet werden. Alle Werke müssen lediglich zum selben Kostenrechnungkreis gehören. Einem Untervorgang kann ein anderer Arbeitsplatz zugeordnet werden als dem übergeordneten Vorgang. Die Mengeneinheit des Untervorgangs kann von der des Vorgangs abweichen. Untergeordnete Arbeitsplanobjekte Die Zuordnung von Materialkomponenten, Fertigungshilfsmitteln und Prüfmerkmalen erfolgt ausschließlich im Vorgang und ist für Untervorgänge nicht vorgesehen. 56 April 2001

57 SAP AG Steuerschlüssel Steuerschlüssel Definition Benutzerdefinierter Schlüssel, der festlegt, wie ein Vorgang oder Untervorgang bei der Auftragsrealisierung und der Produktkalkulation behandelt wird. Verwendung Steuerschlüssel definieren Sie im Customizing des Arbeitsplans, des Fertigungsauftrags oder des Arbeitsplatzes. Im Arbeitsplan und im Fertigungsauftrag ordnen Sie jedem Vorgang bzw. Untervorgang beim Anlegen einen Steuerschlüssel zu. Der Steuerschlüssel kann auch im Arbeitsplatz hinterlegt werden, er wird dann bei der Zuordnung des Arbeitsplatzes in den Vorgang bzw. Untervorgang übernommen. Struktur Die nachfolgende Tabelle zeigt, welche Einstellungen ein Steuerschlüssel enthält und ob diese Einstellungen für einen Vorgang bzw. Untervorgang relevant sind. Detailinformationen zu den einzelnen Einstellungen erhalten Sie im Arbeitsplan oder Fertigungsauftrag, indem Sie die Eingabehilfe (F4) zum Steuerschlüssel aufrufen und dann im Abschnitt Detailinformation die Feldhilfe (F1) zu den Kennzeichen anzeigen. Steuerschlüssel: Relevanz der Einstellungen für einen (Unter-)Vorgang Einstellungen zu Vorgang Untervorgang Terminierung X X Kapazitätsplanung X X Kalkulation X X Automatischem Wareneingang X Prüfmerkmalen X Nacharbeit X Drucken von Rückmeldungen X X Drucken von Lohnscheinen X X Drucken allgemein X X Fremdbearbeitung X X Terminierung Fremdvorgang X Rückmeldung X X April

58 SAP AG Bearbeitung von Fremdbearbeitungsdaten Bearbeitung von Fremdbearbeitungsdaten Verwendung Mit der Fremdbearbeitung können Sie einzelne Fertigungsschritte, d.h. Vorgänge oder Untervorgänge, zur Bearbeitung an einen Lieferanten vergeben. Die Rahmendaten für die Vergabe und Abwicklung der Fremdbearbeitung erfassen Sie im Vorgang bzw. Untervorgang. Aufgrund dieser Daten initiiert das System bei der Eröffnung eines Fertigungsauftrags automatisch die Bestellabwicklung für den jeweiligen Vorgang bzw. Untervorgang. Voraussetzungen In Ihrem System ist die Komponente Einkauf (MM-PUR) installiert. In dieser Komponente sind die für den jeweiligen Lieferanten relevanten Einkaufsstammdaten angelegt (siehe Dokumentation MM - Einkauf, Abschnitt Stammsätze aus Sicht des Einkaufs). Funktionsumfang Vorgaben im Arbeitsplan Einen Vorgang oder Untervorgang kennzeichnen Sie über ihren Steuerschlüssel als fremdbearbeitet. Bei fremdbearbeiteten Vorgängen legen Sie im Steuerschlüssel außerdem fest, ob die Vorgänge aufgrund ihrer Vorgabewerte oder der Planlieferzeit terminiert werden sollen. Zusätzlich erfassen Sie folgende für die Bestellabwicklung erforderlichen Detaildaten zum Vorgang oder Untervorgang: Angaben darüber, ob eine Lohnbearbeitung vorgesehen ist, d.h. ob dem Lieferanten Beistellteile zur Verfügung gestellt werden Bei Vorgängen mit Lohnbearbeitung werden die Materialkomponenten des Vorgangs automatisch als Beistellteile in die Bestellung übernommen. Sie können jedoch einzelne Komponenten von der Beistellung ausnehmen. Hierzu wählen Sie in der Stücklistenposition das Kennzeichen Beistellteil-Kz entsprechend. Daten des zu beauftragenden Lieferanten Wenn bekannt, können Sie direkt den Einkaufsinfosatz eines bestimmten Lieferanten mit der zuständigen Einkaufsorganisation eingeben. Sie benötigen einen Einkaufsinfosatz ohne Materialstammsatz, der für die Beschaffungsart Normal bzw. Lohnbearbeitung vorgesehen ist. Die zugehörigen Lieferantendaten werden dann aus dem Einkaufsinfosatz übernommen. Anderenfalls erfassen Sie Sortierbegriff, Warengruppe und Planlieferzeit. Den Lieferanten wählt der Einkauf dann bei der Bestellabwicklung anhand dieser Daten. die Kostenart Diese Information benötigen Sie für die Abrechnung von fremdbearbeiteten Vorgängen und Untervorgängen, die in ihrem Steuerschlüssel als kalkulationsrelevant gekennzeichnet sind. 58 April 2001

59 SAP AG Bestellabwicklung bei Auftragsrealisierung Bearbeitung von Fremdbearbeitungsdaten Bei Eröffnung eines Fertigungsauftrags werden die Fremdbearbeitungsdaten der Vorgänge und Untervorgänge in den Fertigungsauftrag übernommen. Sie können die Daten im Fertigungsauftrag noch ändern. Sobald Sie den Auftrag sichern, erzeugt das System automatisch eine Bestellanforderung für die fremdbearbeiteten Vorgänge und Untervorgänge. Diese wird dann im Einkauf bearbeitet. Aktivitäten Den Steuerschlüssel erfassen Sie beim Bearbeiten von Vorgängen und Untervorgängen auf der Vorgangsübersicht. Die übrigen Fremdbearbeitungsdaten erfassen Sie im Detailbild des Vorgangs bzw. Untervorgangs. April

60 SAP AG Beistellung von Komponenten Beistellung von Komponenten Voraussetzungen Sie wollen einem Vorgang eine Materialkomponente als Beistellteil zuordnen. Für diesen Vorgang haben Sie einen Steuerschlüssel gewählt, der Fremdbearbeitung zuläßt in den Einkaufsdaten des Vorgangs das Kennzeichen Lohnbearbeitung gesetzt Vorgehensweise 1. In der Vorgangsübersicht wählen Sie Springen KompZuord. allg.. Sie gelangen auf das Bildschirmbild MatKomponentenübersicht. 2. Markieren Sie die Stücklistenposition, die Sie als Beistellteil zuordnen wollen und wählen Sie Bearbeiten NeuzuOrdnen. Sie gelangen auf das Dialogfenster Neuzuordnung. 3. Geben Sie den Vorgang an, dem Sie das Beistellteil zuordnen wollen und wählen Sie Weiter. Sie gelangen zurück auf das Bildschirmbild MatKomponentenübersicht. 4. Sichern Sie den Arbeitsplan. 60 April 2001

61 SAP AG Zusätzliche Zuordnung von Komponenten ohne Beistellung Zusätzliche Zuordnung von Komponenten ohne Beistellung Voraussetzungen Sie haben einem Vorgang bereits eine Materialkomponente als Beistellteil zugeordnet. Diesem Vorgang wollen Sie eine weitere Materialkomponente zuordnen, die Sie dem Lieferanten nicht als Beistellteil zur Verfügung stellen wollen. Vorgehensweise 1. In der Vorgangsübersicht wählen Sie Springen KompZuord. allg.. Sie gelangen auf das Bildschirmbild MatKomponentenübersicht. 2. Markieren Sie die Stücklistenposition, die nicht als Beistellteil zur Verfügung gestellt werden soll, und wählen Sie Bearbeiten NeuzuOrdnen. Sie gelangen auf das Dialogfenster Neuzuordnung. 3. Geben Sie den Vorgang an, dem Sie die Materialkomponente zuordnen wollen und wählen Sie Weiter. Sie gelangen zurück auf das Bildschirmbild MatKomponentenübersicht. 4. Wählen Sie Zusätze Stüli. Sie gelangen auf die Positionsübersicht der Stückliste. 5. Markieren Sie die Stücklistenposition, die nicht als Beistellteil zur Verfügung gestellt werden soll, und wählen Sie Springen Position Status/Langtext. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Position: Status/Langtext. 6. Geben Sie im Feld Beistellteil-Kz L ein und wählen Sie zweimal Zurück. Sie gelangen zurück auf das Bildschirmbild MatKomponentenübersicht. 7. Sichern Sie den Arbeitsplan. April

62 SAP AG Bearbeitung von Vorgabewerten Bearbeitung von Vorgabewerten Verwendung Mit dieser Funktion erfassen Sie Planwerte für die bei einem Vorgang oder Untervorgang zu erbringenden Leistungen, z.b. die benötigte Bearbeitungszeit oder Energie. In den Formeln des Arbeitsplatzes können Sie auf die Vorgabewerte des jeweiligen Vorgangs bzw. Untervorgangs Bezug nehmen. Die Vorgabewerte dienen somit als Grundlage für Terminierung, Kapazitätsplanung und Kalkulation. Voraussetzungen Im Stammsatz des Arbeitsplatzes, der dem Vorgang bzw. dem Untervorgang zugeordnet ist, wurden folgende Daten erfaßt: ein Vorgabewertschlüssel, der festlegt, welche Vorgabewerte Sie erfassen können zu jedem Vorgabewert eine Eingabevorschrift, die festlegt, ob der Wert erfaßt werden muß, soll oder kann bei Bedarf Vorschlagswerte für die Maßeinheiten der Vorgabewerte sowie die zugehörigen Leistungsarten Funktionsumfang Je nach Vorgabewertschlüssel können Sie für einen Vorgang oder einen Untervorgang bis zu sechs unterschiedliche Vorgabewerte bearbeiten. Sie erfassen die Vorgabewerte bezogen auf eine Basismenge des zu fertigenden Materials. Bei kalkulationsrelevanten Vorgängen bzw. Untervorgängen, die auf einem Arbeitsplatz mit Kostenstelle ausgeführt werden, bestimmen Sie zusätzlich die zugehörige Leistungsart. Verarbeitung der Vorgabewerte Vorgabewerte sind ein wichtiges Mittel der Planung. Anhand von Vorgabewerten führt das System folgende Funktionen aus: Es terminiert eigenbearbeitete Vorgänge und Untervorgänge sowie - bei entsprechender Einstellung - fremdbearbeitete Vorgänge. Es ermittelt Kapazitätsbedarfe von Vorgängen und Kosten von Vorgängen und Untervorgängen. Die Vorgabewerte der untergeordneten Untervorgänge können in den Vorgang verdichtet werden. Beim Anlegen eines Vorgangs oder Untervorgangs überprüft das System sofort, ob Vorgabewerte erfaßt werden müssen. Wenn die Eingabevorschriften des Arbeitsplatzes dies vorsehen, erhalten Sie eine entsprechende Aufforderung. Wenn Sie den Arbeitsplatz eines Vorgangs bzw. Untervorgangs durch einen neuen Arbeitsplatz ersetzen, gilt anschließend der Vorgabewertschlüssel des neuen Arbeitsplatzes. Bereits erfaßte Vorgabewerte werden nicht gelöscht, erhalten aber 62 April 2001

63 SAP AG Bearbeitung von Vorgabewerten u.u. eine neue Bedeutung. Überprüfen Sie daher nach dem Ersetzen unbedingt alle Vorgabewerte. April

64 SAP AG Vorgabewerte verdichten Vorgabewerte verdichten Wenn ein Vorgang Untervorgänge besitzt, können Sie die Vorgabewerte der Untervorgänge auf den Vorgang verdichten. Sie können die verdichteten Vorgabewerte im Vorgang im Bedarfsfall korrigieren. Der Ablauf sieht folgendermaßen aus: Ein Vorgabewert wird durch die Parameter-ID identifiziert. Das System vergleicht die Parameter- IDs der Vorgabewerte aus dem Vorgang mit denen der zugehörigen Untervorgänge. Die Vorgabewerte mit gleichen Parameter-IDs werden aus den Untervorgängen auf den Vorgang verdichtet. Weitere Informationen zur Parameter-ID finden Sie im Dokument PP - Arbeitsplätze. So verdichten Sie Vorgabewerte: 1. Rufen Sie die Vorgangsübersicht auf. 2. Markieren Sie den Vorgang, auf den Sie verdichten wollen. 3. Wählen Sie Zusätze Verdichten VorgWerte. Die Vorgabewerte der Untervorgänge werden auf den Vorgang verdichtet. Eventuell vorhandene Vorgabewerte des Vorgangs werden durch die verdichteten Werte überschrieben. 64 April 2001

65 SAP AG CAP-Vorgabewertermittlung CAP-Vorgabewertermittlung Sie können beim Anlegen oder Ändern eines Arbeitsplans eine Vorgabewertermittlung mit Hilfe von CAP durchführen. Die Vorgabewerte, die über das CAP ermittelt wurden, werden auf dem Vorgangsdetailbild im Bereich Vorgabewerte hinterlegt. Im Customizing zur Vorgabewertermittlung legen Sie durch die Einstellung der Wertart fest, in welchen Feldern das System die berechneten Vorgabewerte ausgibt. Sie können eine CAP-Vorgabewertermittlung für einen Vorgang nur dann durchführen, wenn dem Arbeitsplatz, auf dem der Vorgang ausgeführt wird, mindestens ein Verfahren zugeordnet ist. So führen Sie eine Vorgabewertermittlung durch: 1. Markieren Sie auf der Vorgangsübersicht die Vorgänge, zu denen Sie eine Vorgabewertermittlung durchführen wollen. 2. Wählen Sie Zusätze CAP, und entscheiden Sie, ob Sie die Auswahl der Verfahren und Methoden manuell steuern wollen, oder ob das System die Auswahl automatisch steuern soll. Bei einer automatischen Auswahl werden nur Verfahren und Methoden berücksichtigt, die mit dem Standardkennzeichen versehen sind. Bei einer manuellen Auswahl gelangen Sie auf das Bildschirmbild Verfahrenauswahl, auf dem Ihnen alle Verfahren zur Auswahl angeboten werden, die dem Arbeitsplatz zugeordnet sind. Selektieren Sie das gewünschte Verfahren, und wählen Sie Vorgabewertermittl. Nächstes Bild. Wählen Sie anschließend eine Methode und eine Merkmalbewertung. Das Ergebnis der Vorgabewertermittlung wird innerhalb des CAP auf dem Bildschirmbild Methodenergebnis ausgegeben. Wenn Sie eine oder mehrere Berechnungen durchgeführt haben, sehen Sie die Ergebnisse auf dem Bildschirmbild Teiloperationen. Wenn Sie im Arbeitsplan eine CAP-Vorgabewertermittlung durchgeführt haben, wird auf dem Vorgangsdetailbild das Jahr der Vorgabewertermittlung automatisch ausgegeben, zusammen mit dem Hinweis, daß die Vorgabewerte über CAP ermittelt wurden. Weitere Informationen zur CAP-Vorgabewertermittlung finden Sie im Dokument PP - CAP- Vorgabewertermittlung. April

66 SAP AG Bearbeitung von Benutzerfeldern Bearbeitung von Benutzerfeldern Verwendung Mit dieser Funktion weisen Sie einem Vorgang oder einem Untervorgang Datenfelder zu, deren Bedeutung und Verwendung Sie selbst festlegen. In diesen Feldern erfassen Sie betriebsspezifische Informationen oder auch Werte zu Formelparametern, die im Standard nicht vorgesehen sind. Voraussetzungen Im Customizing des Arbeitsplans ist ein Feldschlüssel definiert, in dem die benötigte Kombination von Benutzerfeldern hinterlegt ist. Funktionsumfang Indem Sie einem Vorgang oder einem Untervorgang einen Feldschlüssel zuordnen, legen Sie fest welche Benutzerfelder im jeweiligen Objekt zur Verfügung stehen (s.u.) welche Feldnamen bzw. Schlüsselwörter für diese Felder verwendet werden Anschließend können Sie die Daten in den Benutzerfeldern erfassen. Beachten Sie hierbei, daß Ihre Eingaben vom System nicht überprüft werden. Arten von Benutzerfeldern Je nach Feldschlüssel stehen Ihnen bis zu zwölf Datenfelder mit unterschiedlichen Feldformaten zur Verfügung. Im einzelnen sind dies: bis zu vier allgemeine Felder für beliebige Texte Darin können Sie z.b. Informationen zu verantwortlichen Personen, Vertretungen oder interne Telefonnummern hinterlegen. bis zu zwei Mengenfelder Den Mengenfeldern können Sie im Feldschlüssel zusätzlich Formelparameter zuordnen. Mit Hilfe dieser Formelparameter können Sie die Werte der Mengenfelder in den Formeln des Arbeitsplatzes verwenden, um Bearbeitungszeiten, Kapazitätsbedarfe und Kosten zu berechnen. In Arbeitsplan und Fertigungsauftrag wird zu jedem Mengenfeld auch ein Feld für die Einheit ausgegeben. Im Customizing zu den Formelparametern gepflegte Vorschlagswerte und Einheiten werden übernommen, Sie können die übernommenen Daten jedoch ändern. Wenn Sie in den Mengenfeldern Werte erfaßt haben und anschließend den Feldschüssel ändern, bleiben die alten Werte im Mengenfeld stehen. bis zu zwei Wertfelder In Arbeitsplan und Fertigungsauftrag wird zu jedem Wertfeld auch ein Feld für die Einheit ausgegeben. 66 April 2001

67 SAP AG bis zu zwei Terminfelder Dort können Sie z.b. interne Starttermine hinterlegen. bis zu zwei Ankreuzfelder Bearbeitung von Benutzerfeldern Damit können Sie z.b. kennzeichnen, ob ein Vorgang bei Auswertungen im Infosystem berücksichtigt werden soll. Aktivitäten Benutzerfelder erfassen Sie in den Detaildaten zu Vorgängen und Untervorgängen. April

68 SAP AG Vorgang/Untervorgang bearbeiten Vorgang/Untervorgang bearbeiten Voraussetzungen Folgende Daten sind im System angelegt: die allgemeinen Kopfdaten des Arbeitsplans die Arbeitsplätze, auf denen die Vorgänge und Untervorgänge ausgeführt werden bei Bedarf Textvorlagen, deren Text Sie in den Langtext von Vorgängen und Untervorgängen übernehmen Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Vorgangsübersicht auf. 2. Erfassen Sie die Daten der Vorgänge und Untervorgänge auf der Vorgangsübersicht. Der nachfolgenden Tabelle können Sie entnehmen, welche Felder für Vorgänge und welche für Untervorgänge relevant sind welche Felder u.u. mit einem Vorschlagswert belegt sind Feld für Vorgang für Unter vorgang Vorschlag aus Vorgang (Vorgangsnummer) X X Planprofil UVrg (Untervorgang) X Arbeitsplatz X X Werk X X Plankopf Steuerschlüssel X X Arbeitsplatz Vorlagenschlüssel. X X Arbeitsplatz Beschreibung X X Beziehungswissen X X Langtext vorhanden X X Klassifizierung X Verdichtungsart X Untervorgänge entfallen im Auftrag X Basismenge X X Vorgangsmengeneinheit X X Plankopf Vorgabewert X X Einheit X X Arbeitsplatz Leistungsart X X 68 April 2001

69 SAP AG Vorgang/Untervorgang bearbeiten Ausschuß X X Benutzerfeldschlüssel X X Referierte Plangruppe X X Referierter Plan Referierter Plangruppenzähler X X Referierter Plan Jeden dieser Vorschlagswerte können Sie im Arbeitsplan ändern, es sei denn, daß im Arbeitsplatz zum Vorschlagswert das Referenzkennzeichen gesetzt wurde. Bei Bedarf können Sie im Arbeitsplan auch das Planprofil ändern. 3. Sichern Sie den Arbeitsplan. Das System sichert den Arbeitsplan. Falls Sie zu einem Vorgang oder Untervorgang Daten nicht erfaßt haben, die gemäß der Eingabevorschrift im Arbeitsplatz erfaßt werden sollen oder müssen, gelangen Sie automatisch auf das Bildschirmbild Vorgang Prüfung. Erfassen Sie in diesem Fall die erforderlichen Daten und wählen Sie Weiter. Daraufhin sichert das System den Arbeitsplan. April

70 SAP AG Vorgang/Untervorgang löschen Vorgang/Untervorgang löschen 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht den Vorgang bzw. den Untervorgang, den Sie löschen wollen. 2. Wählen Sie Bearbeiten Löschen, und bestätigen Sie den Befehl. Der markierte Vorgang bzw. Untervorgang wird gelöscht. Beim Löschen eines Vorgangs werden gleichzeitig auch alle untergeordneten Untervorgänge gelöscht. 70 April 2001

71 SAP AG Vorgang/Untervorgang suchen Vorgang/Untervorgang suchen 1. Blättern Sie in der Vorgangsübersicht zu der Stelle, ab der Sie Vorgänge bzw. Untervorgänge suchen wollen. Ausgangspunkt für die Suche ist immer der erste Vorgang bzw. der erste Untervorgang auf der Bildschirmseite. Sie können jedoch sowohl vorwärts als auch rückwärts suchen. 2. Wählen Sie in der Vorgangsübersicht Bearbeiten Suchen. Sie gelangen auf ein Dialogfenster zur Eingabe der Suchkriterien. 3. Geben Sie Ihre Suchkriterien ein, und legen Sie fest, ob Sie vorwärts oder rückwärts suchen wollen. 4. Wählen Sie Weiter. Das System blättert zum ersten Vorgang bzw. Untervorgang, der den Suchkriterien entspricht. Wählen Sie Bearbeiten Weitersuchen, um zum nächsten passenden Eintrag weiterzublättern. April

72 SAP AG Detaildaten zu Vorgängen/Untervorgängen bearbeiten Detaildaten zu Vorgängen/Untervorgängen bearbeiten 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht den Vorgang bzw. Untervorgang, zu dem Sie Detaildaten erfassen wollen. 2. Wählen Sie Detail Vorgangsdetail. Sie gelangen auf das Bild Vorgangsdetail. 3. Erfassen Sie die Daten. 72 April 2001

73 SAP AG Langtext zu Vorgang/Untervorgang erfassen Langtext zu Vorgang/Untervorgang erfassen 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht den Vorgang bzw. Untervorgang, zu dem Sie einen Langtext erfassen wollen. 2. Wählen Sie Springen Langtext. Sie gelangen in den Texteditor. 3. Geben Sie den gewünschten Text ein. 4. Sichern Sie Ihren Text. Wählen Sie Zurück, um den Texteditor zu verlassen. April

74 SAP AG Untervorgänge im Fertigungsauftrag entfallen lassen Untervorgänge im Fertigungsauftrag entfallen lassen 1. Setzen Sie in der Vorgangsübersicht das Kennzeichen Untervorgänge entfallen im Auftrag bei allen Vorgängen, deren Untervorgänge nicht in den Fertigungsauftrag übernommen werden sollen. 2. Sichern Sie den Arbeitsplan. 74 April 2001

75 SAP AG Bearbeitung von Materialkomponenten Bearbeitung von Materialkomponenten Einsatzmöglichkeiten Dieser Prozeß beschreibt, wie Sie steuern, zu welchem Zeitpunkt im Fertigungsablauf welche Materialien bereitstehen müssen. Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: Ablauf die Vorgänge des Arbeitsplans der Stammsatz des zu fertigenden Materials die Stückliste des zu fertigenden Materials 1. Falls noch nicht geschehen, ordnen Sie dem Arbeitsplan das zu fertigende Material zu. 2. Sie ordnen die Materialkomponenten oder Dummy-Baugruppen Ihrer Stückliste den Vorgängen des Arbeitsplans zu, bei denen sie für die Fertigung bereitstehen müssen. Je nach Positionstyp der zugeordneten Komponenten treffen Sie hierbei weitere Festlegungen für deren Verarbeitung (z.b. retrograde Entnahme von Lagerpositionen). 3. Sie prüfen die Konsistenz der Materialkomponenten-Zuordnung. 4. Sie sichern den Arbeitsplan. Sie können einem Arbeitsplan Materialkomponenten unterschiedlicher Stücklisten bzw. Stücklistenalternativen zuordnen, indem Sie den hier beschriebenen Prozeß mehrmals durchlaufen. In diesem Fall selektieren Sie bei Eröffnung des Fertigungsauftrags die Stückliste, deren Materialkomponenten übernommen werden sollen. Diese Selektion kann auch automatisch vom System ausgeführt werden. April

76 SAP AG Bearbeitung von Materialkomponenten Aktivitäten Materialkomponenten der Stückliste, die Sie nicht explizit einem Vorgang zuordnen, werden bei Eröffnung des Fertigungsauftrags automatisch im ersten Vorgang bereitgestellt. Wenn Sie einem Vorgang eine Dummy-Baugruppe zuordnen, werden bei Eröffnung des Fertigungsauftrages alle Materialkomponenten, die zur Dummy-Baugruppe gehören, automatisch dem Vorgang zugeordnet, dem Sie die Dummy-Baugruppe zugeordnet haben. Wenn Sie einzelne Materialkomponenten einer Dummy-Baugruppe unterschiedlichen Vorgängen zuordnen, ohne gleichzeitig die Dummy-Baugruppe zuzuordnen, werden bei Eröffnung des Fertigungsauftrages die Dummy-Baugruppe und die nicht zugeordneten Materialkomponenten zu Beginn des ersten Vorgangs bereitgestellt. 76 April 2001

77 SAP AG Retrograde Entnahme Retrograde Entnahme Verwendung Bei der Auftragsbearbeitung muß für alle zum Auftrag entnommenen Materialien ein Warenausgang gebucht werden. Dies kann zu folgenden Zeitpunkten geschehen: direkt bei der Warenentnahme retrograd, d.h. bei der Rückmeldung des Vorgangs, dem die jeweilige Materialkomponente zugeordnet ist Aktivitäten Ob ein Material retrograd entnommen wird, beeinflussen Sie an drei verschiedenen Stellen, nämlich im Stammsatz des Arbeitsplans des Materialstammsatzes des Arbeitsplatzes Wenn Sie im Arbeitsplan das Kennzeichen Retrograde Entnahme setzen, wird das Material auf jeden Fall retrograd entnommen, unabhängig davon, was Sie im Materialstammsatz hinterlegt haben. Wenn Sie hier das Kennzeichen nicht setzen, kommt es auf die Ausprägung des Kennzeichens im Materialstammsatz an. Anhand der folgenden Grafik sehen Sie, wo Sie welche Kennzeichen setzen müssen, um die retrograde Entnahme zu steuern. April

78 SAP AG Retrograde Entnahme Vorgang 20 Vorgang 10 Kz. Retr. Entnahme gesetzt Arbeitsplan Kz. Retr. Entnahme nicht gesetzt Material wird retrograd entnommen Kz. Retr. Entnahme hat Ausprägung grundsätzlich retrograd entnehmen Materialstammsatz (Disposition 2) Kz. Retr. Entnahme hat Ausprägung Arbeitsplatz entscheidet, ob retrograde Entnahme Kz. Retr. Entnahme nicht gepflegt Material wird nicht retrograd entnommen Arbeitsplatz (Grunddaten) Kz. Retr. Entnahme Kz. Retr. Entnahme gesetzt nicht gesetzt Setzen Sie das Kennzeichen für retrograde Entnahme im Materialstammsatz, wenn Sie Material immer retrograd entnehmen wollen. im Arbeitsplan, wenn Sie Material nur manchmal retrograd entnehmen wollen. 78 April 2001

79 SAP AG Materialkomponente zu Vorgang/Untervorgang zuordnen Materialkomponente zu Vorgang/Untervorgang zuordnen Vorgehensweise 1. Rufen Sie die Materialkomponentenübersicht des Arbeitsplans auf. Über welche Bildschirmbilder Sie dabei geführt werden, hängt davon ab, ob Stücklisten zum Material existieren (siehe Tabelle). Navigation beim Aufruf der Materialkomponentenübersicht Wenn es keine Stückliste zum Material gibt es eine Stückliste zum Material gibt es mehrere Stücklisten zum Material gibt gelangen Sie auf das Dialogfenster Materialkomponenten-zuordnung. Sie können direkt in die Stücklistenbearbeitung wechseln und eine Stückliste anlegen. auf das Bildschirmbild MatKomponentenübersicht. auf das Dialogfenster Stücklistenalternativen- auswahl. Selektieren Sie die Stückliste, deren Komponenten Sie zuordnen wollen. 2. Markieren Sie die Materialkomponente, die Sie einem Vorgang zuordnen wollen. 3. Wählen Sie Bearbeiten Neuzuordnen. Sie gelangen auf das Dialogfenster Neuzuordnung. 4. Geben Sie den Vorgang und die Folge an, denen Sie die Materialkomponente zuordnen wollen. Sie können die Materialkomponente direkt zuordnen über eine Vorgangsliste zuordnen Um eine Liste der Vorgänge zu erhalten, denen Sie die Materialkomponente zuordnen können, wählen Sie auf dem Dialogfenster Neuzuordnung die Funktion Vorgangsliste. Wählen Sie dort den Vorgang aus. 5. Wählen Sie ENTER. Ergebnis Die Komponente ist dem Vorgang zugeordnet. April

80 SAP AG Materialkomponente umhängen Materialkomponente umhängen Verwendung Mit dieser Vorgehensweise ordnen Sie eine bereits zugeordnete Materialkomponente einem anderen Vorgang zu als bisher. Vorgehensweise 1. Rufen Sie eines der folgenden Bildschirmbilder auf: die Materialkomponentenübersicht des Arbeitsplans Wählen Sie hierzu in der Vorgangsübersicht Springen KompZuord. allg. die Materialkomponentenübersicht des Vorgangs Markieren Sie hierzu in der Vorgangsübersicht den Vorgang, und wählen Sie Springen KompZuord. Vorgang. 2. Wenn Ihrem Arbeitsplan mehrere zu fertigende Materialien und/oder Stücklistenalternativen zugeordnet sind, wählen Sie das Material bzw. die Stücklistenalternative aus, deren Materialkomponenten Sie bearbeiten wollen. 3. Markieren Sie die Komponente, die Sie umhängen wollen, und wählen Sie Bearbeiten Umhängen. Sie erhalten das Dialogfenster Umhängen Zuordnung mit der Nummer der Folge und des Vorgangs, der die Materialkomponente bisher zugeordnet war. 4. Geben Sie die Nummer der neuen Folge und des neuen Vorgangs ein. Wenn Sie die Nummer nicht wissen, können Sie über die Drucktaste Vorgangsliste eine Auflistung aller Folgen und Vorgänge mit Ihren Kurztexten aufrufen. Wählen Sie Folge und Vorgang aus dieser Liste. 5. Wählen Sie Weiter. Das System ordnet die Komponente dem neuen Vorgang zu. 6. Markieren Sie die Komponentenzuordnung und wählen Sie Detail Mat.Komponenten Allgemeine Daten. Sie gelangen auf ein Bild mit Einstellungen zur Komponentenverarbeitung. 7. Überprüfen und korrigieren Sie ggf. die vorhandenen Einstellungen. Mit Zurück gelangen Sie wieder auf die Übersicht der Komponentenzuordnungen. 80 April 2001

81 SAP AG Komponentenzuordnung löschen Komponentenzuordnung löschen Voraussetzungen Falls Sie im Arbeitsplan zuvor Materialkomponenten bearbeitet haben, die zu einer anderen Stückliste gehören als die Materialkomponente, die Sie löschen wollen, müssen Sie die Plangruppe neu aufrufen. Aus technischen Gründen können Sie innerhalb eines Transaktionsaufrufs immer nur Daten zu einer Stückliste bearbeiten. Vorgehensweise 1. Rufen Sie eines der folgenden Bildschirmbilder auf: die Materialkomponentenübersicht des Arbeitsplans Wählen Sie hierzu in der Vorgangsübersicht Springen KompZuord. allg. die Materialkomponentenübersicht des Vorgangs Markieren Sie hierzu in der Vorgangsübersicht den Vorgang, und wählen Sie Springen KompZuord. Vorgang. 2. Markieren Sie die Komponente, deren Zuordnung Sie löschen wollen. 3. Wählen Sie Bearbeiten Löschen. Ergebnis Das System löscht die Komponentenzuordnung. Sie können die Materialkomponente wieder neu zuordnen. April

82 SAP AG Materialkomponenten sortieren Materialkomponenten sortieren 1. Wählen Sie in der Materialkomponentenübersicht des Arbeitsplans Bearbeiten Sortieren. Sie erhalten das Dialogfenster Sortieren der Positionen. 2. Markieren Sie das Kriterium, nach dem Sie sortieren wollen. 3. Wählen Sie Sortieren. Die Materialkomponenten werden in der gewählten Reihenfolge angezeigt. 82 April 2001

83 SAP AG Materialkomponenten filtern Materialkomponenten filtern Verwendung Diese Vorgehensweise führen Sie in der Materialkomponentenübersicht des Arbeitsplans aus, wenn nur bestimmte Materialkomponenten angezeigt werden sollen. Vorgehensweise 1. Wählen Sie Bearbeiten Filtern. Sie gelangen auf das Dialogfenster Filtern der Positionsliste. 2. Selektieren Sie das Kriterium, nach dem Sie filtern wollen. 3. Wählen Sie Auswählen. Das System filtert die Materialkomponenten heraus, auf die das Kriterium zutrifft. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten, um wieder alle vorhandenen Materialkomponenten anzuzeigen: Verwenden Sie beim Filtern das Kriterium Alle Positionen. Gehen Sie zurück auf die Vorgangsübersicht, und rufen Sie die Materialkomponentenübersicht des Arbeitsplans erneut auf. April

84 SAP AG Verwaltungsdaten zu Komponentenzuordnung anzeigen Verwaltungsdaten zu Komponentenzuordnung anzeigen 1. Rufen Sie eines der folgenden Bildschirmbilder auf: die Materialkomponentenübersicht des Arbeitsplans Wählen Sie hierzu in der Vorgangsübersicht Springen KompZuord. allg. die Materialkomponentenübersicht des Vorgangs Markieren Sie hierzu in der Vorgangsübersicht den Vorgang, und wählen Sie Springen KompZuord. Vorgang. 2. Markieren Sie die Komponente, zu der Sie die Verwaltungsdaten anzeigen wollen. 3. Wählen Sie Detail Mat.Komponenten Verwaltungsdaten. Sie gelangen auf die Verwaltungsdaten der Komponentenzuordnung. 84 April 2001

85 SAP AG Konsistenzprüfung Materialzuordnung Konsistenzprüfung Materialzuordnung Verwendung Sie können eine Materialkomponente jeweils nur einem Vorgang zuordnen. Ausnahme ist dabei die Zuordnung zu Vorgängen aus alternativen Folgen. Eine unbeabsichtigte Mehrfachzuordnung ist jedoch leicht möglich, zum Beispiel: wenn Sie einen Standardarbeitsplan einbinden, dem bereits Materialkomponenten zugeordnet sind wenn Sie Arbeitspläne mit Historie bearbeiten. Um Fehler zu vermeiden, können Sie eine Konsistenzprüfung der Materialzuordnung durchführen April

86 SAP AG Konsistenz der Materialzuordnung prüfen Konsistenz der Materialzuordnung prüfen Wählen Sie in der Materialkomponentenübersicht des Arbeitsplans Zusätze Konsistenz prüfen. Wenn die Zuordnungen konsistent sind, erhalten Sie eine Systemmeldung. Wenn die Zuordnungen inkonsistent sind, werden die betreffenden Zuordnungen markiert. 86 April 2001

87 SAP AG Bearbeitung von QM-Daten Bearbeitung von QM-Daten Einsatzmöglichkeiten Wenn in der Fertigung Qualitätsprüfungen ausgeführt werden, sind Fertigungsschritte und Prüfvorgänge häufig eng miteinander verflochten. Im System R/3 übernimmt der Arbeitsplan daher bei fertigungsbegleitenden Prüfungen oft auch die Rolle des Prüfplans, d.h. die Daten der Produktionsplanung werden vom Team des Qualitätsmanagements durch eine Reihe von Prüfvorgaben ergänzt. Im vorliegenden Prozeß erfassen Sie diese Prüfvorgaben zum Arbeitsplan. Voraussetzungen Folgende Daten sind bereits im System angelegt: Ablauf die Grunddaten des QM die Prüfdaten im Materialstammsatz des zu fertigenden Materials (Sicht Qualitätsmanagement) die Vorgänge des Arbeitsplans 1. In den QM-Daten zum Plankopf legen Sie fest, ob die Prüfung mit oder ohne Prüfpunkte ausgeführt wird ob und auf welcher Ebene der Prüfumfang dynamisiert wird Je nachdem, welche Entscheidung Sie hier treffen, erfassen Sie noch zusätzliche Vorgaben für Prüfpunktabwicklung und/oder Dynamisierung. 2. In den QM-Daten der Vorgänge legen Sie fest, welche Erfassungssicht beim Rückmelden der Prüfergebnisse als erstes aufgerufen wird welches Prüfintervall zwischen den Prüfpunkten liegt ob bei der Ergebniserfassung zum Vorgang die letzte Teilloszuordnung stattfindet (optional) 3. Sie legen zu den Vorgängen Ihres Arbeitsplans die Prüfmerkmale an, die im jeweiligen Verfahrensschritt geprüft werden. Hierbei bestimmen Sie für jedes Merkmal welches Stichprobenverfahren verwendet werden soll ob dem Merkmal für die Prüfung Prüfmittel zugeordnet werden sollen sofern Sie sich im Plankopf für eine Dynamisierung auf Merkmalebene entschieden haben, welche Dynamisierungsregel verwendet werden soll 4. Wenn Sie zur Ausführung der Prüfungen Prüfmittel benötigen, überprüfen Sie, ob diese im System als Fertigungshilfsmittel (FHM) gepflegt sind. Bei Bedarf ergänzen Sie die fehlenden Stammsätze. Die FHM-Art wählen Sie hierbei abhängig von der betriebswirtschaftlichen Funktion des Fertigungshilfsmittels (z.b. FHM-Art Material für Fertigungshilfsmittel, die in der Bestandsführung berücksichtigt werden sollen). April

88 SAP AG Bearbeitung von QM-Daten 5. Sie ordnen die Fertigungshilfsmittel den Vorgängen Ihres Arbeitsplans zu, bei denen sie als Prüfmittel benötigt werden. 6. Sie ordnen die Fertigungshilfsmittel der Vorgänge den Prüfmerkmalen zu, bei denen Sie als Prüfmittel benötigt werden. Falls Sie Ihrem Arbeitsplan mehrere Kopfmaterialien zugeordnet haben, können Sie hierbei je Kopfmaterial unterschiedliche Zuordnungen vornehmen. Siehe auch: QM - Qualitätsmanagement, Abschnitte Grunddaten, Prüfplanung und Qualitätsmanagement in den logistischen Prozessen 88 April 2001

89 SAP AG Prüfpunkte Prüfpunkte Fertigungsbegleitende Prüfungen planen Sie im Arbeitsplan bezogen auf den Vorgang, zu dem die Prüfung stattfinden soll. Wenn Sie innerhalb eines Vorgangs mehrere Einzelprüfungen durchführen wollen, können Sie als weitere Detaillierungsstufe Prüfpunkte verwenden. Prüfpunkte sind frei definierbare Bezugsobjekte zur Erfassung von Prüfergebnissen unterhalb der Vorgangsebene. Zur Definition von Prüfpunkten verwenden Sie einen der folgenden Bezüge: Menge (z.b. Behälter) Zeit (z.b. Datum und Uhrzeit) frei wählbares Ereignis Bei zeitbezogenen Intervallen können Sie festlegen, ob pro Teillos nur eine Menge erfaßt oder die Mengen der einzelnen Prüfpunkte aufaddiert werden. Vorgaben im Arbeitsplan Im Kopf des Arbeitsplans entscheiden Sie, ob Sie Prüfpunkte verwenden welche Feldkombination und somit welchen Bezug Sie zur Definition der Prüfpunkte verwenden (z.b. Behälter und Schicht) ob Sie Produktmengen zu Teillosen und Chargen zusammenfassen Wenn Sie zu Feldkombination und Teilloszuordnung keine Daten erfassen, gelten die Werksvoreinstellungen aus dem Customizing des Qualitätsmanagements. In den Vorgängen des Arbeitsplans legen Sie für den jeweiligen Verfahrensschritt fest, welches Prüfintervall zwischen den Prüfpunkten liegen soll (z.b. 10 Minuten oder 3 Behälter) Siehe auch: wie die Menge bei zeitbezogenen Intervallen erfaßt werden soll ob bei der Ergebniserfassung zu diesem Vorgang die letzte und somit für den Wareneingang relevante Teilloszuordnung stattfindet (optional) Die Menge des letzten Teilloses können Sie über die Auftragsrückmeldung an die Bestandsführung übergeben, wo sie als Vorschlagswert für den Wareneingang dient. QM - Qualitätsmanagement, Abschnitt Qualitätsmanagement in den logistischen Prozessen Qualitätsmanagement in der Produktion April

90 SAP AG Dynamisierung Dynamisierung Mit Hilfe der Dynamisierung können Sie den Prüfumfang an die erwartete Qualitätslage anpassen. Die Dynamisierung kann auf Ebene des Prüfloses oder der Prüfmerkmale erfolgen. Der Prüfumfang wird mit Hilfe von Stichprobenverfahren und Dynamisierungsregeln an die aktuelle Qualitätslage angepaßt. Die Dynamisierungsregel legt Bedingungen für eine Verschärfung oder Reduzierung der Prüfung fest. Das System wertet Anzahl und Ergebnisse der letzten Prüfungen anhand dieser Regel aus. Aus der dabei ermittelten künftigen Prüfschärfe bestimmt es mit Hilfe des Stichprobenverfahrens den Prüfumfang für die einzelnen Merkmale. Vorgaben im Arbeitsplan Im Arbeitsplan legen Sie auf Kopfebene fest, ob der Prüfumfang dynamisiert wird auf welcher Ebene (Los oder Merkmal) die Dynamisierung stattfindet welche Dynamisierungsregel hierbei verwendet wird Je nachdem welche Dynamisierungsebene Sie gewählt haben, ist die Dynamisierungsregel verbindlich oder nur ein Vorschlag für die im Merkmal zu pflegende Regel. Das Stichprobenverfahren ordnen Sie immer zum Merkmal zu. Siehe auch: QM - Qualitätsmanagement, Abschnitt Grunddaten Dynamisierung (siehe Menü Weitere Themen) 90 April 2001

91 SAP AG Bearbeiten von QM-Daten im Plankopf Bearbeiten von QM-Daten im Plankopf Verwendung Wenn eine fertigungsbegleitende Qualitätsprüfung ausgeführt wird, kann der Arbeitplan die Rolle des Prüfplans übernehmen. Die Eckdaten der Prüfung bestimmen Sie in den QM-Daten des Plankopfs (d.h. in den Daten zum Qualitätsmanagement). Voraussetzungen In Ihrem System ist die Komponente Qualitätsmanagement (QM) installiert. Dort sind folgende Daten angelegt: die Prüfdaten im Materialstammsatz des zu fertigenden Materials wenn Sie den Prüfumfang dynamisieren wollen, die Dynamisierungskriterien der Planherkunft (siehe Customizing des Qualitätsmanagements) die Dynamisierungsregel Funktionsumfang Verwendung von Prüfpunkten Fertigungsbegleitende Qualitätsprüfungen planen Sie in Ihrem Arbeitsplan bezogen auf den Vorgang, während dem die Prüfung stattfinden soll. Wenn Sie eine Prüfung innerhalb eines Vorgangs mehrmals in bestimmten Intervallen durchführen wollen, können Sie als weitere Detaillierungsstufe Prüfpunkte verwenden. Prüfpunkte für fertigungsbegleitende Prüfungen sind frei definierbare Bezugsobjekte zur Erfassung von Prüfergebnissen unterhalb der Vorgangsebene. Sie fassen Ergebnisse eines bestimmten Intervalls innerhalb eines Vorgangs zusammen. Das Intervall kann mit Bezug auf eine Zeit (z.b. 2 Stunden), eine Menge (z.b. 5 Behälter) oder ein frei wählbares Ereignis definiert sein. In den QM-Daten des Plankopfs entscheiden Sie, Siehe auch: ob Sie Prüfpunkte verwenden welche Feldkombination Sie zur Identifikation der Prüfpunkte verwenden (z.b. Behälter und Schicht) ob Sie die den Prüfpunkten zugeordneten Produktmengen zu Teillosen und Chargen zusammenfassen wollen Dokumentation QM - Qualitätsmanagement, Abschnitt Qualitätsmanagement in den logistischen Prozessen Qualitätsmanagement in der Produktion Dynamisierung des Prüfumfangs Mit Hilfe der Dynamisierung können Sie den Prüfumfang wie folgt an die erwartete Qualitätslage anpassen: April

92 SAP AG Bearbeiten von QM-Daten im Plankopf Mit einer Dynamisierungsregel legen Sie die Bedingungen für eine Verschärfung bzw. Reduzierung der Prüfung fest. Anhand dieser Regel wertet das System die Anzahl und die Ergebnisse der letzten Prüfungen aus. Aus der so ermittelten Prüfschärfe bestimmt es mit Hilfe eines Stichprobenverfahrens sowie ggf. weiterer Dynamisierungskriterien den Prüfumfang für die einzelnen Merkmale. In den QM-Daten des Plankopfs legen Sie fest, ob der Prüfumfang dynamisiert wird ob die Dynamisierung auf Ebene des Prüfloses ausgeführt wird oder zu den Prüfmerkmalen, d.h. mit unterschiedlichen Dynamisierungsregeln für die einzelnen Merkmale welche Dynamisierungsregel verwendet wird Bei Dynamisierung auf Merkmalebene dient dieser Wert lediglich als Vorschlag für die Dynamisierungsregel der Merkmale. welche Dynamisierungskriterien bei der Dynamisierung auf Losebene zusätzlich in die Stichprobenermittlung einfließen, z.b. Lieferant oder Hersteller Das Stichprobenverfahren ordnen Sie immer zum Merkmal zu. Siehe auch: Dokumentation QM - Qualitätsmanagement, Abschnitt Grunddaten Dynamisierung Externe Numerierung bei der Ergebniserfassung Für die Ergebniserfassung legen Sie im Plankopf fest, ob der Prüfer für Einzelwerte eine externe Nummer vergeben kann oder muß ob die externe Nummer eindeutig sein muß 92 April 2001

93 SAP AG QM-Daten zum Plankopf bearbeiten QM-Daten zum Plankopf bearbeiten Voraussetzungen In Ihrem System ist die Komponente Qualitätsmanagement (QM) installiert. Dort sind folgende Daten angelegt: die Prüfdaten im Materialstammsatz des zu fertigenden Materials wenn Sie den Prüfumfang dynamisieren wollen, die Dynamisierungskriterien der Planherkunft (siehe Customizing des Qualitätsmanagements) die Dynamisierungsregel Vorgehensweise 1. Markieren Sie in der Planübersicht den Arbeitsplan, zu dem Sie die QM-Daten (Daten zum Qualitätsmanagement) bearbeiten wollen. 2. Wählen Sie Detail Plankopf. 3. Erfassen Sie die Vorgaben zu Prüfpunkten und Dynamisierung. Sie aktivieren die Verwendung von Prüfpunkten, indem Sie im Feld Prüfpunkte eine Feldkombination erfassen. April

94 SAP AG QM-Daten zu Vorgang bearbeiten QM-Daten zu Vorgang bearbeiten Voraussetzungen Die QM-Daten zum Plankopf sind erfaßt. Vorgehensweise 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht den Vorgang, zu dem Sie die QM-Daten bearbeiten wollen. 2. Wählen Sie Detail Vorgangsdetail. 3. Erfassen Sie die Prüfvorgaben. 94 April 2001

95 SAP AG Prüfmerkmale Prüfmerkmale Mit Hilfe von Prüfmerkmalen beschreiben Sie im Arbeitsplan, was zu prüfen ist und wie zu prüfen ist. Hierbei wird zwischen qualitativen Prüfmerkmalen wie z.b. der Produktfarbe und quantitativen Prüfmerkmalen wie z.b. der Materialdichte unterschieden. Prüfmerkmale legen Sie im Arbeitsplan zu den Vorgängen an, in denen die Prüfung ausgeführt werden soll. Zur Erleichterung und Standardisierung der Prüfplanung stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: Siehe auch: Sie können Stammprüfmerkmale verwenden, d.h. Merkmale, die im Qualitätsmanagement als Stammsätze angelegt sind. Sie können einen Steuerschlüssel verwenden, der Vorschlagswerte für die Steuerkennzeichen der Merkmale enthält. Sie können im Planprofil Vorschlagswerte für die Merkmalbearbeitung hinterlegen. QM - Qualitätsmanagement, Abschnitt Prüfplanung Prüfpläne und Standardpläne (siehe Menü Weitere Themen) April

96 SAP AG Prüfmerkmal zu Vorgang bearbeiten Prüfmerkmal zu Vorgang bearbeiten 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht den Vorgang, zu dem Sie Prüfmerkmale erfassen wollen. 2. Wählen Sie Detail Prüfmerkmal Allgemeine Daten. 3. Erfassen Sie die Merkmaldaten. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation QM - Qualitätsmanagement, Abschnitt Prüfplanung Prüfpläne und Standardpläne. 96 April 2001

97 SAP AG Prüfmerkmal löschen Prüfmerkmal löschen Vorgehensweise 1. Markieren Sie in der Merkmalsübersicht das Prüfmerkmal, das Sie löschen wollen. 2. Wählen Sie Bearbeiten Löschen. Ergebnis Das Prüfmerkmal wird im Arbeitsplan gelöscht. Stammprüfmerkmale, die Sie beim Anlegen des Prüfmerkmals referiert oder kopiert haben, werden nicht gelöscht. April

98 SAP AG Fertigungshilfsmittel (FHM) Fertigungshilfsmittel (FHM) Definition Das Business-Objekt Fertigungshilfsmittel (FHM) ist ein nicht-stationäres Betriebsmittel, das in der Fertigung oder Instandhaltung eingesetzt wird. Verwendung Im System R/3 werden je nach Eigenschaften und betriebswirtschaftlicher Funktion folgende Arten von Fertigungshilfsmitteln unterschieden: Materialien, die in der Materialwirtschaft z.b. bei Bestandsführung, Materialbedarfsplanung und Beschaffung berücksichtigt werden Equipments, z.b. Meßgeräte oder hochwertige Werkzeuge, die gewartet werden Dokumente, z.b. Zeichnungen oder Programme, für die die Funktionalität der Dokumentenverwaltung genutzt wird Sonstige Fertigungshilfsmittel (mit FHM-Stammsatz), die in der Pflege weniger aufwendig sind Fertigungshilfsmittel können Sie in Plänen (inkl. Standardnetzen und Rezepten), Fertigungs- und Instandhaltungsaufträgen sowie Netzplänen den Vorgängen bzw. Phasen zuordnen, für die sie benötigt werden. Fertigungshilfsmittel, die für fertigungsbegleitende Prüfungen benötigt werden, können Sie dem zugehörigen Prüfmerkmal im Plan als Prüfmittel zuordnen. Integration Fertigungshilfsmittel können mit Hilfe der Klassifizierung nach benutzerdefinierten Kriterien gruppiert werden, um die Suche nach Fertigungshilfsmitteln zu erleichtern. Fertigungshilfsmittel können mit Dokumenteninfosätzen verknüpft werden, um auf Zusatzinformationen, z.b. eine Konstruktionszeichnung, zu verweisen. Siehe auch: CA - Klassensystem und CA - Merkmale CA - Dokumentenverwaltung Grunddaten eines Dokumenteninfosatzes pflegen 98 April 2001

99 SAP AG FHM als Material anlegen FHM als Material anlegen 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten FertHilfsmittel und dann FertHilfsmittel Material Anlegen allgemein. Falls das Fertigungshilfsmittel nicht sofort sondern für einen bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft angelegt werden soll, wählen Sie anschließend Material Anlegen Planen 2. Erfassen Sie die Daten auf dem Einstiegsbild. Verwenden Sie hierbei eine Materialart, bei der Sie die Sicht Fertigungshilfsmittel bearbeiten können. Im Standard ist hierfür die Materialart FHMI vorgesehen. 3. Wählen Sie Enter. Sie gelangen auf das Dialogfenster Sichtenauswahl. 4. Markieren Sie die Sicht Fertigungshilfsmittel sowie bei Bedarf die Sichten anderer Fachbereiche, in denen das Fertigungshilfsmittel berücksichtigt werden soll. Wählen Sie Weiter. Sie gelangen auf das Dialogfenster Organisationsebenen. 5. Geben Sie das Werk ein, dem Sie das Fertigungshilfsmittel zuordnen wollen, sowie ggf. Organisationsebenen und Profile für die übrigen Sichten. Wenn Sie auf dem Einstiegsbild eine Vorlage eingegeben haben, erfassen Sie zusätzlich die Organisationsebenen, aus denen die Vorlagedaten übernommen werden. 6. Wählen Sie Weiter. Sie gelangen auf die erste Sicht. 7. Erfassen Sie die erforderlichen Daten und wählen Sie Nächstes Bild. 8. Wiederholen Sie Schritt 6, bis Sie alle Sichten gepflegt haben. Über den MAT/PPS-Status geben Sie das Material für die Verwendung als Fertigungshilfsmittel frei. April

100 SAP AG FHM als Material anlegen 9. Sichern Sie das Material. Siehe auch: Die Basis- und Ausgabemengeneinheit können Sie nicht mehr ändern, nachdem Sie das Material als Fertigungshilfsmittel zu Vorgängen zugeordnet haben. LO - Verwaltung von Materialstammdaten, Abschnitte Anlegen von Materialstammsätzen und Pflege von Materialstammsätzen 100 April 2001

101 SAP AG FHM als Equipment anlegen FHM als Equipment anlegen 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Fert.Hilfsmittel und dann FertHilfsmittel Equipment Anlegen. 2. Erfassen Sie die Daten auf dem Einstiegsbild. Verwenden Sie hierbei einen Equipmenttyp, zu dem Sie FHM-Daten erfassen können. Im Standard ist hierfür der Equipmenttyp P vorgesehen. 3. Wählen Sie Enter. 4. Wenn Sie im Einstiegsbild eine Vorlage eingegeben haben, markieren Sie nun die Daten, die kopiert werden sollen, und wählen Sie Weiter. 5. Erfassen Sie die Allgemeinen Daten. 6. Wählen Sie FHM-Daten, und erfassen Sie die Daten. Das Fertigungshilfsmittel erhält automatisch den Status freigegeben. Wenn Sie es sperren wollen, z.b. weil es defekt ist, wählen Sie Equipment Funktionen FertHilfsmittel FHM sperren. 7. Erfassen Sie bei Bedarf weitere Daten auf den übrigen Bildern des Stammsatzes. 8. Sichern Sie das Equipment. Siehe auch: PM - Anlagenstrukturierung, Abschnitt Arbeiten mit Equipments April

102 SAP AG FHM als Dokument anlegen FHM als Dokument anlegen 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Fert.Hilfsmittel und dann FertHilfsmittel Dokument Anlegen. 2. Erfassen Sie die Daten auf dem Einstiegsbild. Verwenden Sie hierbei eine Dokumentart, die für die Verwendung als Fertigungshilfsmittel vorgesehen ist. 3. Wählen Sie Enter. 4. Erfassen Sie die Daten des Dokuments. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter CA - Dokumentenverwaltung (siehe Menü Weitere Themen). Über den Dokumentstatus geben Sie das Dokument für die Verwendung als Fertigungshilfsmittel frei. 5. Sichern Sie das Dokument. Siehe auch: CA - Dokumentenverwaltung 102 April 2001

103 SAP AG FHM mit FHM-Stammsatz (Sonstige) anlegen FHM mit FHM-Stammsatz (Sonstige) anlegen 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Fert.Hilfsmittel und dann FertHilfsmittel FHM-Stamm (Sonstige) Anlegen. 2. Erfassen Sie die Daten auf dem Einstiegsbild, und wählen Sie Enter. 3. Wenn Sie im Einstiegsbild eine Vorlage eingegeben haben, markieren Sie nun die Daten, die kopiert werden sollen, und wählen Sie Weiter. 4. Erfassen Sie die Daten auf dem Bildschirmbild Grunddaten. 5. Wählen Sie Springen Vorschlagswerte Plan, und erfassen Sie Vorschlagswerte für die Zuordnung des Fertigungshilfsmittels zu Vorgängen. Falls Sie in den Formeln zu Menge und Einsatzwert besondere Eigenschaften des Fertigungshilfsmittels berücksichtigen wollen, definieren Sie diese als Formelkonstanten zum Fertigungshilfsmittel. Wählen Sie hierzu Zusätze Formelkonstanten. 6. Erfassen sie bei Bedarf zusätzliche Texte zum Fertigungshilfsmittel. Um sprachabhängige Kurztexte anzulegen, wählen Sie Zusätze Kurztext. Um einen Langtext zu erfassen, wählen Sie Zusätze Langtext. 7. Sichern Sie das Fertigungshilfsmittel. April

104 SAP AG FHM klassifizieren FHM klassifizieren Diese Vorgehensweise beschreibt, wie Sie ein Fertigungshilfsmittel (FHM) mit FHM-Stammsatz (Sonstige) klassifizieren. Wie Sie die übrigen FHM-Arten klassifizieren, erfahren Sie bei Materialien unter LO - Verwaltung von Materialstammdaten bei Equipments unter PM - Anlagenstrukturierung bei Dokumenten unter CA - Dokumentenverwaltung Voraussetzungen Die Klasse, der Sie das Fertigungshilfsmittel (FHM) zuordnen wollen, ist im Klassensystem mit der Klassenart 009 Fertigungshilfsmittel angelegt; siehe CA - Klassensystem. Vorgehensweise 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Fert.Hilfsmittel und dann FertHilfsmittel FHM-Stamm (Sonstige) Ändern. 2. Geben Sie den FHM-Schlüssel ein, und wählen Sie Enter. 3. Wählen Sie auf dem Bild Grunddaten die Menüeinträge Springen Klassifizierung. 4. Geben Sie die Klasse ein, der Sie das Fertigungshilfsmittel zuordnen wollen. Diese Klasse muß zur Klassenart 009 Fertigungshilfsmittel gehören. 5. Wählen Sie Bearbeiten Bewertung. Sie erhalten die Liste der Klassenmerkmale, die der FHM-Klasse zugeordnet sind. 6. Bewerten Sie die Merkmale mit den für das ausgewählte Fertigungshilfsmittel gültigen Werten. 7. Sichern Sie das Fertigungshilfsmittel. Ergebnis Das Fertigungshilfsmittel ist der Klasse zugeordnet. Sie können das Fertigungshilfsmittel jetzt über die Klasse bzw. deren Merkmale suchen. 104 April 2001

105 SAP AG FHM mit Dokument verknüpfen FHM mit Dokument verknüpfen Diese Vorgehensweise beschreibt, wie Sie ein Fertigungshilfsmittel (FHM) mit FHM-Stammsatz (Sonstige) mit einem Dokument verknüpfen. Wie Sie die übrigen FHM-Arten mit Dokumenten verknüpfen, erfahren Sie bei Materialien unter LO - Verwaltung von Materialstammdaten bei Equipments unter PM - Anlagenstrukturierung bei Dokumenten unter CA - Dokumentenverwaltung Voraussetzungen Das Dokument, mit dem Sie das Fertigungshilfsmittel verknüpfen wollen, ist in der Dokumentenverwaltung angelegt. Seine Dokumentart ist im Customizing für die Zuordnung zu Fertigungshilfsmitteln vorgesehen; siehe CA - Dokumentenverwaltung. Vorgehensweise 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Fert.Hilfsmittel und dann FertHilfsmittel FHM-Stamm (Sonstige) Ändern. 2. Geben Sie den FHM-Schlüssel ein, und wählen Sie Enter. 3. Wählen Sie auf dem Bild Grunddaten die Menüeinträge Zusätze Dokumentdaten 4. Erfassen Sie die Daten der Dokumente, mit denen Sie das Fertigungshilfsmittel verknüpfen wollen, und wählen Sie Weiter. 5. Sichern Sie das Fertigungshilfsmittel. Ergebnis Die Dokumente sind jetzt mit dem Fertigungshilfsmittel verknüpft. Sie können die Dokumente im FHM-Stammsatz anzeigen und drucken. April

106 SAP AG Freigabe/Sperren von Fertigungshilfsmitteln Freigabe/Sperren von Fertigungshilfsmitteln Verwendung Beim Anlegen oder Ändern eines Fertigungshilfsmittels (FHM) können Sie über dessen Status angeben, ob das Fertigungshilfsmittel frei verfügbar ist. Auf diese Weise können Sie z.b. defekte Fertigungshilfsmittel vorübergehend für die Verwendung sperren. Der Status wird berücksichtigt, wenn Sie in Arbeitsplänen oder Fertigungsaufträgen Fertigungshilfsmittel zu Vorgängen zuordnen im Fertigungsauftrag die FHM-Verfügbarkeit prüfen Funktionsumfang Wie bzw. wofür Sie ein Fertigungshilfsmittel im einzelnen freigeben können, hängt von der Art des Fertigungshilfsmittels ab. Bei Materialien, Equipments und Dokumenten legen Sie im Status fest, ob diese als Fertigungshilfsmittel verfügbar sind. Wenn Sie in Fertigungsaufträgen die FHM-Verfügbarkeit prüfen, führt das System bei Materialien zusätzlich eine statische Bestandsprüfung durch, d.h. es wird geprüft, ob zum Zeitpunkt der Prüfung ein ausreichender Bestand vorhanden ist prüft das System bei Equipments zusätzlich den Stand des FHM- Nutzungszählers Bei Fertigungshilfsmitteln mit FHM-Stammsatz (Sonstige) legen Sie im Status gesondert fest, ob das Fertigungshilfsmittel in der Einsatzplanung, d.h. in Arbeitsplänen und Fertigungsaufträgen, zugeordnet werden darf ob das Fertigungshilfsmittel für die Produktion verfügbar und somit bei der Verfügbarkeitsprüfung im Auftrag zulässig ist Siehe auch: LO - Verwaltung von Materialstammdaten PM - Anlagenstrukturierung CA - Dokumentenverwaltung 106 April 2001

107 SAP AG Wartungsplanung für Fertigungshilfsmittel Wartungsplanung für Fertigungshilfsmittel Verwendung Bei Fertigungshilfsmitteln (FHM) mit Equipmentstammsatz haben Sie die Möglichkeit, die Abnutzung des Fertigungshilfsmittels zu planen und zu überwachen einen auf den Abnutzungsgrad bezogenen Wartungsplan zu erstellen Auf diese Weise können Sie Ihre Wartungsmaßnahmen sinnvoll einplanen. Der aktuelle Abnutzungsgrad wird bei der FHM-Verfügbarkeitsprüfung in Fertigungsaufträgen berücksichtigt. Funktionsumfang Im Rahmen der Wartungsplanung erfassen Sie zu einem Fertigungshilfsmittel folgende Informationen: einen FHM-Nutzungszähler, der Aufschluß über den Abnutzungsgrad des Fertigungshilfsmittels gibt die zu erwartende Abnutzung pro Vorgang einen leistungsbezogenen Wartungsplan FHM-Nutzungszähler In der Instandhaltung legen Sie für das Fertigungshilfsmittel einen Zähler an. Hierbei weisen Sie dem Zähler ein Merkmal zu, dessen Einheit für die Darstellung der FHM-Abnutzung geeignet ist. Den Zähler tragen Sie in den Equipmentstammsatz des Fertigungshilfsmittels ein. Den Anfangs-Zählerstand legen Sie fest, indem Sie die Anzahl der verfügbaren Einheiten in einem Meßbeleg erfassen. Wenn Sie einen Fertigungsauftrag rückmelden, erzeugt das System einen entsprechenden Meßbeleg für die betroffenen Fertigungshilfsmittel, d.h. der Zählerstand wird automatisch aktualisiert. Siehe auch: PM - Meßwert- und Zählerstandserfassung Zu erwartende Abnutzung Die zu erwartende Abnutzung legen Sie bei der FHM-Zuordnung in Arbeitsplänen fest, indem Sie folgende Daten erfassen: einen Einsatzwert, der die zu erwartende Abnutzung bezogen auf die Basismenge des zu produzierenden Materials angibt Der Einsatzwert muß dieselbe Einheit haben wie der FHM-Nutzungszähler. eine Formel, mit der das System im Auftrag den Gesamteinsatzwert errechnet, d.h. die zur Auftragsmenge zu erwartende Abnutzung Diese Formel verwendet das System auch bei der Rückmeldung, um die tatsächliche Abnutzung aus der rückgemeldeten Gutmenge abzuleiten. Der FHM-Nutzungszähler wird mit dem so errechneten Wert aktualisiert (s.o. unter FHM-Nutzungszähler). April

108 SAP AG Wartungsplanung für Fertigungshilfsmittel Wartungsplan Damit das Fertigungshilfsmittel regelmäßig gewartet wird, definieren Sie einen Wartungsplan, in dem Sie die erforderlichen Maßnahmen abhängig vom Zählerstand einplanen. Diesen Wartungsplan tragen Sie in den Equipmentstammsatz des Fertigungshilfsmittels ein. Siehe auch: PM - Wartungsplanung 108 April 2001

109 SAP AG FHM-Nutzungszähler anlegen FHM-Nutzungszähler anlegen Voraussetzungen Das Fertigungshilfsmittel (FHM) ist als Equipment angelegt. Im Klassensystem ist ein Merkmal angelegt, das die Art der Abnutzung beschreibt; siehe CA - Merkmale. Dem Merkmal ist eine Einheit für den Abnutzungsgrad zugeordnet. Vorgehensweise 1. Wählen Sie Logistik Instandhaltung Technische Objekte und dann Umfeld Meßpunkte Anlegen. 2. Geben Sie auf dem Einstiegsbild folgende Daten ein: das Meßpunktobjekt Equipment den Schlüssel des FHM-Equipments, für das Sie den FHM-Nutzungszähler anlegen wollen 3. Markieren Sie Meßpunkt ist Zähler, und wählen Sie Enter. 4. Geben Sie auf dem Bild Allgemeine Daten die erforderlichen Daten ein. Weisen Sie den Zähler dabei ein Merkmal mit Einheit zu, das die Art der Abnutzung beschreibt. 5. Sichern Sie die Daten des Zählers. April

110 SAP AG Meßbeleg zu FHM-Nutzungszähler erfassen Meßbeleg zu FHM-Nutzungszähler erfassen Voraussetzungen Der FHM-Nutzungszähler ist im System angelegt. Vorgehensweise 1. Wählen Sie Logistik Instandhaltung Technische Objekte und dann Equipment Meßbelege Anlegen. 2. Erfassen Sie die Daten auf dem Einstiegsbild, und wählen Sie Enter. 3. Geben auf dem Bild Allgemeine Daten den Zählerstand ein. 4. Sichern Sie den Meßbeleg. 110 April 2001

111 SAP AG FHM-Nutzungszähler zu Fertigungshilfsmittel zuordnen FHM-Nutzungszähler zu Fertigungshilfsmittel zuordnen Voraussetzungen Für das Fertigungshilfsmittel (FHM) ist ein Equipmentstammsatz angelegt. Der FHM-Nutzungszähler ist im System angelegt. Vorgehensweise 1. Wählen Sie Logistik Produktion Stammdaten Fert.Hilfsmittel und dann FertHilfsmittel Equipment Ändern. 2. Erfassen Sie die Einstiegsdaten des FHM-Equipments, und wählen Sie Enter. 3. Wählen Sie FHM-Daten. 4. Geben Sie im Feld Meßpunkt den Schlüssel des Zählers ein. 5. Sichern Sie die Daten. April

112 SAP AG Wartungsplan zu FHM zuordnen Wartungsplan zu FHM zuordnen Voraussetzungen Für das Fertigungshilfsmittel (FHM) ist ein Equipmentstammsatz angelegt. Der Wartungsplan ist im System angelegt; siehe PM - Wartungsplanung. Vorgehensweise 1. Wählen Sie Logistik Produktion Stammdaten Fert.Hilfsmittel und dann FertHilfsmittel Equipment Ändern. 2. Erfassen Sie die Einstiegsdaten des FHM-Equipments, und wählen Sie Enter. 3. Wählen Sie FHM-Daten. 4. Geben Sie den Wartungsplan ein, den Sie für das Fertigungshilfsmittel verwenden wollen. 5. Sichern Sie die Daten. 112 April 2001

113 SAP AG Löschen von Fertigungshilfsmitteln Löschen von Fertigungshilfsmitteln Verwendung Mit dieser Funktion löschen Sie nicht mehr verfügbare Fertigungshilfsmittel (FHM) aus Ihrem System und verhindern so deren weitere Verwendung in Plänen und Aufträgen. Funktionsumfang Zum Löschen von Stammsätzen stehen grundsätzlich zwei Funktionen zur Verfügung: Sofortiges Löschen Dies ist nur bei Fertigungshilfsmitteln mit FHM-Stammsatz (Sonstige) möglich. Voraussetzung ist, daß das Fertigungshilfsmittel keinem Vorgang mehr zugeordnet ist mit keinem Dokument mehr verknüpft ist Die Fertigungshilfsmittel werden logisch gelöscht, d.h. Sie können nicht mehr auf die Stammsätze zugreifen. Die Stammsätze sind jedoch nach wie vor physisch auf der Datenbank vorhanden. Löschvormerkung Eine Löschvormerkung können Sie für alle FHM-Arten setzen. Bei Fertigungshilfsmitteln mit FHM-Stammsatz (Sonstige) ist dies nur möglich, wenn das Fertigungshilfsmittel keinen Vorgängen mehr zugeordnet ist. Fertigungshilfsmittel mit Löschvormerkung können Sie weiterhin anzeigen, Sie können sie jedoch nicht mehr ändern oder neu zuordnen. Bei der Archivierung bzw. beim nächsten Lauf des Löschprogramms werden diese Fertigungshilfsmittel von der Datenbank gelöscht, sofern keine Verwendungen mehr vorliegen. April

114 SAP AG Löschen von Fertigungshilfsmitteln Siehe auch: Für Fertigungshilfsmittel mit FHM-Stammsatz gibt es derzeit noch kein Archivierungs- oder Löschprogramm. Sie können eine Löschvormerkung jederzeit zurücknehmen, solange das Fertigungshilfsmittel noch nicht von der Datenbank gelöscht wurde. LO - Verwaltung von Materialstammdaten PM - Anlagenstrukturierung CA - Dokumentenverwaltung 114 April 2001

115 SAP AG Fertigungshilfsmittel mit FHM-Stammsatz löschen Fertigungshilfsmittel mit FHM-Stammsatz löschen Voraussetzungen Sie können ein Fertigungshilfsmittel (FHM) nur löschen wenn es keinem Vorgang mehr zugeordnet ist wenn es mit keinem Dokument mehr verknüpft ist Vorgehensweise 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Fert.Hilfsmittel und dann FertHilfsmittel FHM-Stamm (Sonstige) Ändern. 2. Geben Sie den FHM-Schlüssel ein. Wählen Sie FertHilfsm. Löschen, und bestätigen Sie den Befehl. April

116 SAP AG Fertigungshilfsmittel: Löschvormerkung setzen/zurücknehmen Fertigungshilfsmittel: Löschvormerkung setzen/zurücknehmen Diese Vorgehensweise beschreibt, wie Sie ein Fertigungshilfsmittel (FHM) mit FHM-Stammsatz (Sonstige) zum Löschen vormerken bzw. eine gesetzte Löschvormerkung zurücknehmen. Wie Sie die übrigen FHM-Arten zum Löschen vormerken, erfahren Sie bei Materialien unter LO - Verwaltung von Materialstammdaten bei Equipments unter PM - Anlagenstrukturierung bei Dokumenten unter CA - Dokumentenverwaltung Voraussetzungen Für ein Fertigungshilfsmittel mit FHM-Stammsatz (Sonstige) können Sie nur dann eine Löschvormerkung setzen, wenn es keinem Vorgang mehr zugeordnet ist. Vorgehensweise 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Fert.Hilfsmittel und dann FertHilfsmittel FHM-Stamm (Sonstige) Ändern. 2. Geben Sie den FHM-Schlüssel ein, und wählen Sie Enter. 3. Wählen Sie auf dem Bild Grunddaten die Menüeinträge Bearbeiten Löschvorm./Rücknahme. Ergebnis Die Löschvormerkung wird geändert, d.h. je nach Ausgangssituation wird sie entweder gesetzt oder gelöscht. Fertigungshilfsmittel mit Löschvormerkung können Sie nicht mehr neu zuordnen. 116 April 2001

117 SAP AG FHM-Zuordnung zu Vorgängen FHM-Zuordnung zu Vorgängen Verwendung Mit dieser Funktion legen Sie in Arbeitsplänen fest, welche Fertigungshilfsmittel (FHM) bei der Ausführung eines Vorgangs benötigt werden. Die zugeordneten Fertigungshilfsmittel können Sie anschließend den Prüfmerkmalen des Vorgangs als Prüfmittel zuordnen. Voraussetzungen Für die Fertigungshilfsmittel muß im System ein Stammsatz angelegt sein. Je nach Art des Fertigungshilfsmittels müssen zusätzlich folgende Bedingungen erfüllt sein: Materialien, Equipments und Dokumente müssen über ihren Status für die Verwendung als Fertigungshilfsmittel freigegeben sein. Fertigungshilfsmittel mit FHM-spezifischem Stammsatz (Sonstige) müssen in ihrem Status für die Einsatzplanung freigegeben sein. Fertigungshilfsmittel mit Materialstammsatz, FHM-spezifischem Stammsatz oder Equipmentstammsatz müssen über ihre Planverwendung für Arbeitspläne vorgesehen sein. Funktionsumfang Sie können einem Vorgang mehrere Fertigungshilfsmittel zuordnen. Ein Fertigungshilfsmittel kann mehreren Vorgängen zugeordnet werden. Bei der Zuordnung können Sie Daten hinterlegen, die die Behandlung von Fertigungshilfsmitteln bei der Auftragsrealisierung betreffen. April

118 SAP AG FHM zu Vorgang zuordnen FHM zu Vorgang zuordnen Voraussetzungen Für das Fertigungshilfsmittel (FHM) muß im System ein Stammsatz angelegt sein. Je nach Art des Fertigungshilfsmittels müssen zusätzlich folgende Bedingungen erfüllt sein: Materialien, Equipments und Dokumente müssen über ihren Status für die Verwendung als Fertigungshilfsmittel freigegeben sein. Fertigungshilfsmittel mit FHM-spezifischem Stammsatz (Sonstige) müssen in ihrem Status für die Einsatzplanung freigegeben sein. Fertigungshilfsmittel mit Materialstammsatz, FHM-spezifischem Stammsatz oder Equipmentstammsatz müssen über ihre Planverwendung für Arbeitspläne vorgesehen sein. Vorgehensweise 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht des Arbeitsplans den Vorgang, zu dem Sie Fertigungshilfsmittel zuordnen wollen. 2. Wählen Sie Springen Fert.Hilfsmittel. Wenn bereits Fertigungshilfsmittel zugeordnet sind, gelangen Sie auf die FHM-Übersicht des Vorgangs. Wählen Sie in diesem Fall Bearbeiten Neue Einträge und die Art des Fertigungshilfsmittels, das Sie zuordnen wollen. Wenn noch keine Fertigungshilfsmittel zugeordnet sind, gelangen Sie auf das Dialogfenster für Fertigungshilfsmittel der Art Material. Wenn Sie eine andere FHM-Art zuordnen wollen, wählen Sie die entsprechende Funktionstaste. 3. Erfassen Sie den Schlüssel des Fertigungshilfsmittels sowie Positionsnummer und Grunddaten der FHM-Zuordnung und wählen Sie Weiter. 4. Wenn Sie weitere Fertigungshilfsmittel zuordnen wollen, wählen Sie Bearbeiten Neue Einträge und die gewünschte FHM-Art. Wiederholen Sie dann Schritt 3. Wenn Sie bereits alle Fertigungshilfsmittel zugeordnet haben, wählen Sie Zurück. 5. Markieren Sie die zugeordneten Fertigungshilfsmittel auf der FHM-Übersicht, und erfassen Sie je nach Bedarf zusätzliche Daten zur Zuordnung: Um Vorgabewerte zu erfassen, wählen Sie Detail FertHilfsmittel Allgemeine Sicht. Um Einsatztermine zu erfassen, wählen Sie Detail FertHilfsmittel Termine. Um einen Langtext zu erfassen, wählen Sie Springen Langtext. 118 April 2001

119 SAP AG FHM-Zuordnung zu Vorgang löschen FHM-Zuordnung zu Vorgang löschen Vorgehensweise 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht des Arbeitsplans den Vorgang, dessen Fertigungshilfsmittel (FHM) Sie bearbeiten wollen. 2. Wählen Sie Springen Fert.Hilfsmittel. 3. Markieren Sie die FHM-Zuordnung, die Sie löschen wollen. 4. Wählen Sie Bearbeiten Löschen, und bestätigen Sie den Befehl. Die FHM-Zuordnung wird gelöscht. April

120 SAP AG Zuordnung von Prüfmitteln zu Prüfmerkmalen Zuordnung von Prüfmitteln zu Prüfmerkmalen Verwendung Mit dieser Funktion legen Sie bei der Prüfplanung im Arbeitsplan fest, welche Fertigungshilfsmittel (FHM), z.b. welches Meßgerät, als Prüfmittel für die Ausführung der fertigungsbegleitenden Qualitätsprüfung benötigt werden. Das System übernimmt die Prüfmittelzuordnung bei Auftragsfreigabe in das Prüflos. Bei der Ergebniserfassung zu einem Prüfmerkmal können Sie die Fertigungshilfsmittel des zugehörigen Vorgangs anzeigen, wobei Prüfmittel besonders gekennzeichnet sind. Voraussetzungen Fertigungshilfsmittel, die Sie als Prüfmittel verwenden wollen, müssen im Arbeitsplan demselben Vorgang zugeordnet sein wie das zugehörige Prüfmerkmal. In den Steuerkennzeichen des Prüfmerkmals muß die Zuordnung von Prüfmitteln vorgesehen sein. Funktionsumfang Bei der Prüfmittelzuordnung haben Sie folgende Möglichkeiten: Sie können ein Prüfmittel direkt zum Prüfmerkmal zuordnen. Wenn Sie im Plankopf mehrere zu produzierenden Materialien hinterlegt haben, können Sie zusätzlich jeder Kombination Material/Prüfmerkmal ein eigenes Prüfmittel zuordnen. Beim Erzeugen eines Prüfloses übernimmt das System die Prüfmittelzuordnung zur Kombination Material/Prüfmerkmal. Wenn hierzu keine Zuordnung vorhanden ist, wird das direkt zum Merkmal zugeordnete Prüfmittel berücksichtigt. 120 April 2001

121 SAP AG Prüfmittel zu Prüfmerkmal zuordnen Prüfmittel zu Prüfmerkmal zuordnen Voraussetzungen Das Fertigungshilfsmittel (FHM), das Sie als Prüfmittel verwenden wollen, muß im Arbeitsplan demselben Vorgang zugeordnet sein wie das Prüfmerkmal. In den Steuerkennzeichen des Prüfmerkmals muß die Zuordnung von Prüfmitteln vorgesehen sein. Vorgehensweise 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht Ihres Arbeitsplans den Vorgang, dessen Prüfmerkmale Sie bearbeiten wollen. 2. Wählen Sie Springen Prüfmerkmalübersicht. 3. Markieren Sie das Prüfmerkmal, zu dem Sie Prüfmittel zuordnen wollen. 4. Wenn Sie das Prüfmittel direkt zum Prüfmerkmal zuordnen wollen: a) Wählen Sie Detail Prüfmerkmal Allgemeine Daten. b) Geben Sie im Abschnitt Verweise die Positionsnummer des Fertigungshilfsmittels ein, das Sie als Prüfmittel verwenden wollen. Wenn Sie je Kombination Kopfmaterial/Prüfmerkmal unterschiedliche Prüfmittel zuordnen wollen: a) Wählen Sie Springen Merkmalswerteübersicht. Sie gelangen auf die Übersicht der Zuordnungswerte zum Prüfmerkmal. b) Wenn das benötigte Kopfmaterial in der Übersicht nicht angezeigt wird, wählen Sie Bearbeiten Neue Einträge, stellen Sie den Cursor auf das Material und wählen Sie Auswählen. c) Markieren Sie das Material in der Werteübersicht, und wählen Sie Mk.Wert Prüfmittelzuordnung. d) Geben Sie die Positionsnummer des Fertigungshilfsmittels ein, das Sie als Prüfmittel verwenden wollen, und wählen Sie Weiter. April

122 SAP AG Ereignispunkte Ereignispunkte Sie ordnen Ereignispunkte Vorgängen im Arbeitsplan zu, um später im Fertigungsauftrag bei bestimmten Ereignissen bestimmte Funktion auszulösen. Solche Ereignisse sind zum Beispiel die Statusänderung oder Rückmeldung eines Vorgangs. Bei der Vorgangsrückmeldung entscheidet die rückmeldende Person, ob die Funktion ausgelöst wird oder nicht. Zur Zeit können Ereignispunkte folgende Funktionen auslösen: Freigabe direkt folgender Vorgänge Sie können alle Vorgänge freigeben, die nach dem Vorgang mit Ereignispunkt kommen. Freigabe bis Freigabepunkt Sie können alle Vorgänge freigeben bis einschließlich des nächsten Vorgangs, der mit dem Kennzeichen Freigabeende versehen ist. Freigabe vorhergehender Vorgänge Sie können alle Vorgänge freigeben, die dem Vorgang mit Ereignispunkt vorangehen. Auftrag anlegen mit Vorlage Sie können einen neuen Auftrag anlegen. Der Auftrag wird mit Hilfe eines Standardarbeitsplans ohne Bezug auf ein Material angelegt. Standardarbeitsplan einbinden Sie können einen Standardarbeitsplan in einen bestehenden Auftrag einbinden. In diesem Fall müssen Sie die Vorgänge angeben, zwischen denen Sie den Standardarbeitsplan einfügen möchten. Workflow-Aufgabe starten (z.b. Nachricht per Mail an einen Anwender) Standardereignispunkte Standardereignispunkte dienen als Vorlage für das Anlegen von Ereignispunkten. Wenn Sie beim Anlegen von Ereignispunkten einen Standardereignispunkt als Vorlage verwenden, werden automatisch alle nötigen Daten vom Standardereignispunkt in den neu anzulegenden Ereignispunkt übernommen. Dadurch wird Ihr Erfassungsaufwand verringert. Standardereignispunkt anlegen [Seite 124] Ereignispunktgruppen Sie können mehrere Standardereignispunkte in einer Ereignispunktgruppe zusammenfassen. Wenn Sie eine Ereignispunktgruppe als Vorlage verwenden, werden automatisch alle Standardereignispunkte der Ereignispunktgruppe in einen Vorgang kopiert. Die Verwendung von Ereignispunktgruppen verringert Ihren Erfassungsaufwand erheblich. Ereignispunktgruppen werden im Customizing gepflegt. 122 April 2001

123 SAP AG Ereignispunkte Siehe auch: Ereignispunkt anlegen [Seite 125] Ereignispunkt anlegen mit Vorlage [Seite 127] Weitere Informationen zu Ereignispunkten finden Sie im Dokument PP - Fertigungsaufträge. April

124 SAP AG Standardereignispunkt anlegen Standardereignispunkt anlegen So legen Sie einen Standardereignispunkt an: 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten StdEreignispunkte und anschließend StdEreignispunkt Anlegen. Sie gelangen auf das Einstiegsbild zum Anlegen von Standardereignispunkten. 2. Geben Sie eine Nummer oder einen Namen ein und drücken Sie Enter. Sie gelangen auf das Detailbild zum Standardereignispunkt. 3. Erfassen Sie die Daten und sichern Sie mit StdEreignispunkt Sichern. Die Daten für den Standardereignispunkt entsprechen den Daten eines normalen Ereignispunktes. Ereignispunkt anlegen [Seite 125] Weitere Informationen zu Standardereignispunkten und Ereignispunkten finden sie im Dokument PP - Fertigungsaufträge. 124 April 2001

125 SAP AG Ereignispunkt anlegen Ereignispunkt anlegen Sie können Vorgängen sowohl im Arbeitsplan als auch im Fertigungsauftrag Ereignispunkte zuordnen. So legen Sie einen Ereignispunkt im Arbeitsplan an: 1. Rufen Sie die Vorgangsübersicht auf. 2. Markieren Sie den Vorgang, dem Sie einen Ereignispunkt zuordnen möchten, und wählen Sie Springen Ereignispunktübers. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Ereignispunkte zum Vorgang. Bereits bestehende Zuordnungen werden hier angezeigt. 3. Geben Sie eine Verwendung und/oder eine Beschreibung ein. 4. Kennzeichnen Sie, wofür der Ereignispunkt verwendet werden soll: Das Kennzeichen... bewirkt,... Funktionen FreigEnde daß der Ereignispunkt diejenigen Funktionen auslöst, die Sie im Detailbild zum Ereignispunkt angeben (z.b. Vorgang freigeben, Standardarbeitsplan einbinden). daß der Vorgang das Ende einer Freigabekette markiert. Wenn in einem früheren Vorgang die Funktion Freigabe bis Freigabepunkt ausgelöst wird, werden alle folgenden Vorgänge freigegeben bis zu demjenigen mit dem Kennzeichen Freigabeende. Beide Verwendungen sind gleichzeitig möglich, sie können also beide Kennzeichen setzen. 5. Markieren Sie einen Ereignispunkt, und wählen Sie Detail Ereignispunkt. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Ereignispunkt Detail. 6. Kennzeichnen Sie im Bereich Ereignispunkt - Funktionen die Funktion, die der Ereignispunkt ausführen soll, und wählen Sie anschließend Zusätze Ereignispkt Para. Sie erhalten das Dialogfenster Parameter für Funktion, in dem Sie ggf. weitere Informationen eingeben müssen. Welche Felder im Dialogfenster erscheinen, hängt von der Funktion ab, die Sie gewählt haben. Haben Sie z.b. "Standardarbeitsplan einbinden" gewählt, müssen Sie im Dialogfenster die Plangruppe und den Plangruppenzähler des Standardarbeitsplans sowie die Anfangs- und Endnummer eingeben. Anfangs- und Endnummer beziehen sich hierbei auf die Vorgänge, zwischen denen der Standardarbeitsplan eingebunden werden soll. Wählen Sie Zurück, um wieder auf das Detailbild zu gelangen. April

126 SAP AG Ereignispunkt anlegen Die Funktionen auf dem Detailbild werden nur wirksam, wenn Sie auf der Ereignispunktübersicht das Kennzeichen Funktionen gesetzt haben. 7. Erfassen Sie noch folgende Daten auf dem Detailbild: - den Status, der die Funktion auslösen soll. - die Art der Statusänderung (Status setzen und/oder rücksetzen). - das Kennzeichen für einmaliges oder mehrmaliges Auslösen der Funktion. die Art des Ereignisses, das den Ereignispunkt auslöst (manuell und/oder Statusänderung). 8. Kehren Sie mit F3 in die Ereignispunktübersicht zurück und sichern Sie den Arbeitsplan. Ereignispunkt anlegen mit Vorlage [Seite 127] Weitere Informationen zu Ereignispunkten finden Sie im Dokument PP - Fertigungsaufträge. 126 April 2001

127 SAP AG Ereignispunkt anlegen mit Vorlage Ereignispunkt anlegen mit Vorlage Sie können Vorgängen sowohl im Arbeitsplan als auch im Fertigungsauftrag Standardereignispunkte zuordnen. So legen Sie Ereignispunkte mit Vorlage an: 1. Rufen Sie die Vorgangsübersicht auf. 2. Markieren Sie den Vorgang, dem Sie einen Ereignispunkt zuordnen möchten, und wählen Sie Springen Ereignispunktübers. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Ereignispunkte zum Vorgang. Bereits bestehende Zuordnungen werden hier angezeigt. 3. Wählen Sie Bearbeiten Anlegen mit Vorlage StandardereignisPk oder wählen Sie Bearbeiten Anlegen mit Vorlage Ereignispunktgruppe Sie erhalten ein Dialogfenster. 4. Geben Sie einen Standardereignispunkt bzw. eine Ereignispunktgruppe ein und wählen Sie Weiter. Die Ereignispunkte werden angelegt. Siehe auch: Ereignispunkt anlegen [Seite 125] zu Daten auf dem Detailbild zum Ereignispunkt. Weitere Informationen zu Ereignispunkten finden Sie im Dokument PP - Fertigungsaufträge. April

128 SAP AG Terminierung von Arbeitsplänen Terminierung von Arbeitsplänen Die Terminierung eines Auftrags oder Plans dient zur Ermittlung der Termine für alle Vorgänge. Außerdem werden mit Hilfe der Terminierung Kapazitätsbedarfe ermittelt. Sie können sowohl auftragsbezogen als auch auftragsneutral terminieren: Auftragsbezogen ist die Terminierung von Plan- und Werkaufträgen. Im Werkauftrag wird immer über den Plan terminiert, bei der Eckterminbestimmung von Planaufträgen dagegen mit der Eigenfertigungszeit aus dem Materialstammsatz. Die ermittelten Termine werden abgespeichert. Weitere Informationen zur auftragsbezogenen Terminierung finden Sie in den Dokumenten PP - Fertigungsaufträge und PP - Materialbedarfsplanung. Auftragsneutral ist die Terminierung über Arbeitspläne. Die auftragsneutrale Terminierung ermittelt im Arbeitsplan die Eigenfertigungszeit eines Materials, die Sie dann mit der losgrößenunabhängigen Eigenfertigungszeit aus dem Materialstamm vergleichen können. Sie können die losgrößenunabhängige Eigenfertigungszeit im Materialstamm manuell oder automatisch anpassen. Steuerschlüssel Der Steuerschlüssel eines Vorgangs hat folgenden Einfluß auf die Terminierung: Wenn ein Vorgang laut Steuerschlüssel terminiert wird, errechnet das System die Dauern der Vorgangsabschnitte und die Termine. Wenn ein Vorgang laut Steuerschlüssel nicht terminiert wird, rechnet das System für alle Zeitabschnitte des Vorgangs mit einer Dauer von Null. Wenn ein Vorgang laut Steuerschlüssel fremdbearbeitet wird und das Kennzeichen Term. Fremdvorgang im Steuerschlüssel nicht gesetzt ist, rechnet das System bei der Terminierung des Vorgangs mit der Anzahl von Liefertagen, die auf dem Fremdbearbeitungsbild des Vorgangs gepflegt sind gesetzt ist, zieht das System die im Fremdvorgang definierten Vorgabewerte wie in einem eigenbearbeiteten Vorgang zur Berechnung der Dauer des Vorgangs heran Regeln für die Terminermittlung Wenn terminierte Zeitpunkte auf Arbeitsbeginn, Arbeitsende oder Mitternacht fallen, gelten folgende Regeln: Startzeitpunkte werden auf den Arbeitsbeginn oder 0:00 Uhr ausgerichtet Endzeitpunkte werden auf das Arbeitsende oder 24:00 Uhr ausgerichtet Wenn ein Vorgang mit der Dauer Null auf einen dieser Zeitpunkte fällt, dann gelten folgende Sonderregeln: - Start- und Endzeitpunkt werden bei der Vorwärtsterminierung auf das Arbeitsende oder 24:00 Uhr ausgerichtet - Start- und Endzeitpunkte werden bei der Rückwärtsterminierung auf den Arbeitsbeginn oder 0:00 ausgerichtet 128 April 2001

129 SAP AG Terminierung von Arbeitsplänen Dies ist notwendig, damit die Endzeitpunkte nicht vor den Startzeitpunkten liegen. Die folgenden Themen beschreiben Merkmale und Einflußgrößen, die im Rahmen der Terminierung Einfluß auf die Berechnung der Termine haben: Terminierungsarten [Seite 130] Vorgriffs- und Sicherheitszeit [Seite 133] Vorgangsabschnitte [Seite 134] Einsatzzeit [Seite 140] Termine für Untervorgänge [Seite 142] Ausrichtungsschlüssel in parallelen Folgen [Seite 143] Reduzierungsmaßnahmen [Seite 144] Splittung [Seite 150] Überlappung [Seite 151] Siehe auch: Beispiel: Berechnung der Vorgangstermine [Seite 156] April

130 SAP AG Terminierungsarten Terminierungsarten Für den Arbeitsplan stehen Ihnen folgende Terminierungsarten zur Verfügung: Vorwärtsterminierung: Bei dieser Terminierungsart terminiert das System vorwärts ausgehend vom eingegebenen Eckstarttermin. Rückwärtsterminierung: Bei dieser Terminierungsart terminiert das System rückwärts ausgehend vom eingegebenen Eckendtermin. Tagesdatumterminierung: Bei dieser Terminierungsart nimmt das System das Tagesdatum als Eckstarttermin und terminiert vorwärts. Nicht terminieren: Bei dieser Terminierungsart erfolgt keine Terminierung der einzelnen Vorgänge. Das System ermittelt über die Vorgriffs- und Sicherheitszeit den terminierten Start und das terminierte Ende und schreibt diese Termine in alle Vorgänge. Die Terminierungsart legt fest, welchen Ecktermin [Seite 132] Sie eingeben müssen. Die folgende Tabelle zeigt, welche Termine Sie abhängig von der Terminierungsart eingeben müssen, und welche Termine dann über die Terminierung ermittelt werden. Wenn Sie beide Ecktermine eingeben, versucht das System diese Termine bei der Vorwärtsbzw. Rückwärtsterminierung einzuhalten. Falls erforderlich, führt das System hierzu Reduzierungsmaßnahmen [Seite 144] durch. Terminermittlung im Arbeitsplan Wenn laut Terminierungsart und Sie erfassen ermittelt die Terminierung vorwärts terminiert wird Eckstarttermin Terminierten Start Terminiertes Ende Eckendtermin Eckstarttermin und Eckendtermin Terminierten Start Terminiertes Ende rückwärts terminiert wird Eckendtermin Eckstarttermin Terminierten Start Terminiertes Ende Eckendtermin und Eckstarttermin Terminierten Start Terminiertes Ende nicht terminiert wird Eckstarttermin und Eckendtermin Terminierten Start Terminiertes Ende 130 April 2001

131 SAP AG Terminierungsarten mit dem Tagesdatum terminiert wird - Eckendtermin Terminierten Start Terminiertes Ende Eckendtermin Terminierten Start Terminiertes Ende Stellen Sie die Terminierungsart für Arbeitspläne im Customizing zur Kapazitätsplanung, Bereich Vorgänge Terminierung, ein. April

132 SAP AG Ecktermine Ecktermine Die Terminierung erfolgt ausgehend von den Eckterminen (Eckstarttermin und Eckendtermin). Erfassen Sie die Ecktermine im Arbeitsplan auf dem Dialogfenster Terminierung. 132 April 2001

133 SAP AG Vorgriffs- und Sicherheitszeit Vorgriffs- und Sicherheitszeit Da sich Störungen im Prozeßablauf nie ganz vermeiden lassen, berücksichtigt das System bei der Terminierung bestimmte zeitliche Puffer: die Vorgriffszeit und die Sicherheitszeit. Die Vorgriffszeit ist ein Anfangspuffer. Sie erfüllt im Auftrag zwei Funktionen: Sie fängt eventuelle Verspätungen bei der Bereitstellung des Einsatzmaterials ab. Sie bietet die Möglichkeit, bei Kapazitätsengpässen an den beteiligten Arbeitsplätzen die Fertigungstermine in Richtung Gegenwart zu verschieben. Somit dient die Vorgriffszeit auch als Puffer für den Kapazitätsabgleich. Die Sicherheitszeit ist ein Endpuffer. Sie dient im Auftrag dazu, unvorhergesehene Störungen im Fertigungsprozeß abzufangen. Das System berechnet den terminierten Start, indem es zu dem Eckstarttermin die Vorgriffszeit hinzufügt und das terminierte Ende, indem es von dem Eckendtermin die Sicherheitszeit abzieht (siehe Abbildung). Die Vorgriffs- und die Sicherheitszeit werden im Materialstammsatz über einen Horizontschlüssel definiert. Auftragspuffer ES TS TE EE Vorgänge April

134 SAP AG Vorgangsabschnitte Vorgangsabschnitte Die Durchlaufzeit eines Vorgangs gliedert sich in folgende Zeitabschnitte (die sog. Vorgangsabschnitte): Wartezeit Rüstzeit Bearbeitungszeit Abrüstzeit Liegezeit Zusätzlich zu den Vorgangsabschnitten kann eine Transportzeit definiert werden. Die Transportzeit ist die Zeit, die benötigt wird, um ein Material von einem Arbeitsplatz zum nächsten zu transportieren. Sie liegt immer zwischen zwei Vorgängen und wird dem vorhergehenden Vorgang zugeordnet. Aus den Vorgangsabschnitten und der Transportzeit ergeben sich die Durchführungszeit, die Durchlaufzeit und die Übergangszeit eines Vorgangs. Die folgende Abbildung zeigt, wie sich Durchführungszeit, Durchlaufzeit und Übergangszeit eines Vorgangs zusammensetzen Vorgang Warten Rüsten Bearbeiten Abrüsten Liegen Transport Durchführungszeit Übergangszeit Übergangs- zeit Durchlaufzeit des Vorgangs Mit dem Kennzeichen Abrüsten/Liegen par. auf dem Vorgangsdetailbild im Bereich Übergangszeiten steuern Sie, ob die Abrüstzeit und die prozeßbedingte Liegezeit parallel oder nacheinander terminiert werden sollen. Wenn Abrüst- und Liegezeit parallel liegen, verkürzt sich die Durchlaufzeit des Vorgangs entsprechend (siehe folgende Abbildung). 134 April 2001

135 SAP AG Vorgangsabschnitte Zeit Warten Rüsten Bearbeiten Abrüsten SS SE Liegen Transport Siehe auch: Dauer der einzelnen Vorgangsabschnitte [Seite 136] April

136 SAP AG Dauer der einzelnen Vorgangsabschnitte Dauer der einzelnen Vorgangsabschnitte Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Daten aus Arbeitsplatz und Arbeitsplan, die das System bei der Ermittlung der Dauer berücksichtigt. Daten aus Arbeitsplatz und Arbeitsplan für die Ermittlung der Dauer Arbeitsplan Arbeitsplatz Normale und minimale Wartezeit [Seite 137] Normale und minimale Wartezeit [Seite 137] Prozeßbedingte Liegezeit Normale und minimale Transportzeit [Seite 139] Anzahl der Splittungen (Teillose) Vorgabewerte Formeln [Seite 138] zur Berechnung der einzelnen Zeitabschnitte der Durchführungszeit (Rüsten, Bearbeiten, Abrüsten) Ortsgruppe [Seite 139] 136 April 2001

137 SAP AG Wartezeit Wartezeit Die Wartezeit ist ein Vorgangspuffer, der zusätzlich zur Vorgriffs- und Sicherheitszeit angegeben werden kann. Sie gibt die Möglichkeit, Störungen und Verspätungen für jeden Vorgang abzufangen. Durch die Wartezeit unterscheidet sich die früheste terminliche Lage von der spätesten terminlichen Lage des Vorgangs (siehe folgende Abbildung). Bei jedem Terminierungsdurchlauf errechnet das System die frühesten und spätesten Termine für die einzelnen Vorgangsabschnitte. Zeit Späteste Lage Warten Rüsten SS Bearbeiten Abrüsten Liegen SE Früheste Lage Rüsten FS Bearbeiten Abrüsten Liegen FE Transport Sie können die Wartezeit sowohl im Arbeitsplatz als auch im Vorgang des Arbeitsplans erfassen. Das System terminiert jedoch nur dann mit der Wartezeit aus dem Arbeitsplatz, wenn Sie im Vorgang keine Wartezeit gepflegt haben. Im Fall einer Reduzierung wird der Wert der normalen Wartezeit bis zur minimalen Wartezeit reduziert. April

138 SAP AG Formeln zur Berechnung von Rüsten, Bearbeiten und Abrüsten Formeln zur Berechnung von Rüsten, Bearbeiten und Abrüsten Das System ermittelt die Dauer der Vorgangsabschnitte Rüsten, Bearbeiten und Abrüsten, aus denen sich die Durchführungszeit zusammensetzt, über Formeln. Diese Formeln können Sie im Arbeitsplatz für jeden der drei Vorgangsabschnitte Rüsten, Bearbeiten, Abrüsten angeben. Folgende Parameter können in die Formeln eingehen: Vorgabewerte, abhängig vom Vorgabewertschlüssel Formelkonstanten aus dem Arbeitsplatz allgemeine Vorgangswerte, wie zum Beispiel Losgröße Basismenge die Anzahl der Splittungen (Teillose) Benutzerfelder aus dem Vorgang Wenn für einen der drei Vorgangsabschnitte Rüsten, Bearbeiten oder Abrüsten die Formel für die Berechnung der Dauer bzw. die Vorgabewerte zur Berechnung der Formel nicht gepflegt sind, rechnet das System für den entsprechenden Vorgangsabschnitt mit einer Dauer, die auf Null gesetzt ist. Für die Ermittlung der Dauer und für die Ermittlung der Kapazitätsbedarfe müssen Sie im Arbeitsplatz separate Formeln pflegen. Das System ermittelt die Dauer der einzelnen Vorgangsabschnitte nur dann, wenn Sie die Formeln auf dem Bildschirmbild Terminierung im Arbeitsplatz gepflegt haben. Zur Berechnung der Rüstzeit, Bearbeitungszeit und Abrüstzeit eines Vorgangs verwendet das System immer die kleinste Mengeneinheit der Vorgabewerte. Wenn Sie wollen, daß das System Rüstzeit, Bearbeitungszeit und Abrüstzeit in einer größeren Mengeneinheit errechnet, müssen Sie die kleinste Zeiteinheit der Vorgabewerte entsprechend ändern. Siehe auch: Beispiele für Formeln finden Sie im Dokument PP - Arbeitsplätze. 138 April 2001

139 SAP AG Transportzeit Transportzeit Sie haben zwei Möglichkeiten, die Transportzeit zu pflegen: individuell im Vorgang im Customizing über Ortsgruppen in der Transportzeitmatrix Auf dem Vorgangsdetailbild können Sie im Bereich Übergangszeiten eine minimale und eine normale Transportzeit pflegen. Im Reduzierungsfall terminiert das System mit der minimalen Transportzeit (siehe auch Reduzierungsmaßnahmen [Seite 144]). Nur wenn Sie auf dem Vorgangsdetailbild im Bereich Übergangszeiten keine Transportzeiten gepflegt haben, ermittelt das System die Transportzeiten mit Hilfe der Transportzeitmatrix. Ortsgruppen Sie können Arbeitsplätze, die räumlich zusammenliegen, in Ortsgruppen zusammenfassen. Ortsgruppen pflegen Sie im Customizing. Auf dem Terminierungsdatenbild des Arbeitsplatzes ordnen Sie dann den Arbeitsplatz einer Ortsgruppe zu. Transportzeitmatrix In der Transportzeitmatrix können Sie Planwerte für die Transportzeit innerhalb einer Ortsgruppe sowie zwischen zwei Ortsgruppen pflegen. Pro Eintrag können Sie eine minimale und eine normale Transportzeit pflegen. Die Transportzeitmatrix pflegen Sie im Customizing. April

140 SAP AG Einsatzzeit Einsatzzeit Die Vorgangstermine hängen nicht nur von der Dauer der einzelnen Vorgangsabschnitte ab, sondern auch von der Einsatzzeit der Kapazität. Bei der Terminierung wird jeder Vorgangsabschnitt entsprechend der geltenden Einsatzzeit der Kapazität auf die Zeitachse verteilt. So ergeben sich die einzelnen Vorgangstermine. Die Einsatzzeit gibt an, wann an einem Arbeitsplatz gearbeitet wird. Der zugrundeliegende Kalender legt die Arbeitstage und Feiertage fest. Sie können die Einsatzzeit pro Arbeitstag im System definieren, indem Sie für jeden Arbeitstag Arbeitsbeginn und -ende sowie Pausen festlegen. Es gelten folgende Regelungen: Wenn die Einheit des Vorgangsabschnittes kleiner als die Einheit Tag ist, gilt die Einsatzzeit pro Arbeitstag. Wenn die Einheit der einzelnen Vorgangsabschnitte größer oder gleich der Einheit Tag ist, erfolgt eine tagesgenaue Terminierung auf Basis des gültigen Kalenders. Wenn für einen Zeitabschnitt keine Einsatzzeit gepflegt ist, setzt das System eine Einsatzzeit von 0:00 bis 24:00 Uhr voraus. Warten, Rüsten, Bearbeiten und Abrüsten Für die Vorgangsabschnitte Warten, Rüsten, Bearbeiten und Abrüsten gilt die im Arbeitsplatz hinterlegte Einsatzzeit pro Arbeitstag und der Kalender des Arbeitsplatzes oder des Vorgangs. Bei der Berechnung der Einsatzzeit pro Arbeitstag im Arbeitsplatz wird folgendes berücksichtigt: Arbeitsbeginn und -ende Pausenzeiten Nutzungsgrad Der Nutzungsgrad stellt das prozentuale Verhältnis aus tatsächlicher produktiver Einsatzzeit und theoretisch verfügbarer Einsatzzeit dar. Mit ihm können Sie technische und organisatorische Störungen abbilden. Der für die Terminierung relevante Nutzungsgrad wird im Rahmen der Kapazitätspflege für die Kapazitätsart definiert, die Terminierungsbasis ist. Der Kalender des Arbeitsplatzes hat höchste Priorität. Ist im Arbeitsplatz kein Kalender gepflegt, gilt der Kalender des Vorgangs. Ist dort auch kein Kalender gepflegt, gilt der Gregorianische Kalender. Pflegen Sie die Einsatzzeit des Arbeitsplatzes auf dem Bildschirmbild Kopf in der Kapazitätspflege des Arbeitsplatzes, und zwar für die Kapazitätsart, die Terminierungsbasis ist. Geben Sie die terminierungsrelevante Kapazitätsart im Arbeitsplatz auf dem Bildschirmbild Terminierung an. 140 April 2001

141 SAP AG Liegezeit Einsatzzeit Die prozeßbedingte Liegezeit wird unabhängig vom Fabrikkalender terminiert, d.h. sie kann an jedem Tag von 0.00 bis Uhr terminiert werden. Transportzeit Die Einsatzzeit des Transports wird über die Parameter in der Transportzeitmatrix bestimmt. Sie können in der Transportzeitmatrix im Feld Kalender angeben, welche Einsatzzeit gelten soll: Einsatzzeit im Ausgangsarbeitsplatz Einsatzzeit im Zielarbeitsplatz Einsatzzeit in der Transportzeitmatrix Geben Sie in der Transportzeitmatrix Arbeitsbeginn und -ende an, um die Einsatzzeit pro Arbeitstag festzulegen. Fremdbearbeitete Vorgänge Für fremdbearbeitete Vorgänge ist die Lieferzeit in Tagen angegeben. Diese Vorgänge werden auf Basis des Gregorianischen Kalenders terminiert. April

142 SAP AG Termine für Untervorgänge Termine für Untervorgänge Untervorgänge werden in der Terminierung nicht in einzelne Vorgangsabschnitte unterteilt, sondern erhalten jeweils einen Start- und einen Endtermin. Diese Termine werden ausgehend von Bezugsterminen im Vorgang berechnet. Um Start und Ende eines Untervorgangs festzulegen, pflegen Sie auf dem Vorgangsdetailbild im Bereich Terminliche Lage Untervorgang folgende Daten: einen Bezugstermin (z.b. Starttermin Rüsten oder Endtermin Durchführen des zugehörigen Vorgangs) einen Zeitabstand - bei positivem Zeitabstand wird ausgehend vom Bezugstermin vorwärts terminiert - bei negativem Zeitabstand wird ausgehend vom Bezugstermin rückwärts terminiert. Sind zu einem Untervorgang keine Terminierungsdaten gepflegt, werden der Starttermin Rüsten und der Endtermin Durchführen des Vorgangs in den Untervorgang übernommen. 142 April 2001

143 SAP AG Ausrichtungsschlüssel in parallelen Folgen Ausrichtungsschlüssel in parallelen Folgen Liegen in einem Arbeitsplan mehrere Folgen parallel, so sind die Durchlaufzeiten in der Regel unterschiedlich lang. Dadurch entstehen zeitliche Puffer in den Folgen. Diese Puffer können sich sowohl am Anfang als auch am Ende der Folge befinden. Der Ausrichtungsschlüssel steuert, wo sich ein möglicher zeitlicher Puffer einer Folge befindet: Wenn Sie die Folge zum frühesten Termin ausrichten, liegt der Puffer am Ende der Folge. Wenn Sie die Folge zum spätesten Termin ausrichten, liegt der Puffer am Anfang der Folge. Der Ausrichtungsschlüssel wird der Stammfolge und jeder der parallelen Folgen zugeordnet. Die folgende Abbildung zeigt den Zusammenhang zwischen dem Ausrichtungsschlüssel und der zeitlichen Ausrichtung der Folgen. Die zeitlichen Puffer, die bei der Ausrichtung entstehen, sind schraffiert gekennzeichnet. Während die drei parallelen Folgen zum frühestmöglichen Zeitpunkt ausgerichtet werden, besitzt die Stammfolge einen Ausrichtungsschlüssel, der die spätestzulässige Ausrichtung vorsieht. A Parallele Folge D Stammfolge B Parallele Folge 2 C Parallele Folge 3 Zeit April

144 SAP AG Reduzierungsmaßnahmen Reduzierungsmaßnahmen Stellt sich bei der Terminierung heraus, daß die Durchlaufzeit größer ist als die Zeit, die zwischen den Eckterminen zur Verfügung steht, versucht das System, mit Reduzierungsmaßnahmen die Durchlaufzeit zu verkürzen. Das System reduziert die Durchlaufzeit stufenweise und prüft nach jeder Reduzierung, ob die ermittelten Termine innerhalb der Ecktermine liegen. Ist dies der Fall, so wird die Reduzierung abgebrochen. Terminierung Liegen ermittelte Termine innerhalb der Ecktermine? Nein Ja Keine Reduzierung (Auftrag wird gespeichert) 1. Reduzierungsstufe Terminierung Liegen ermittelte Termine innerhalb der Ecktermine? Nein Nächste Reduzierungsstufe Ja Keine Reduzierung (Auftrag wird gespeichert) Siehe auch: Reduzierungsstrategie [Seite 145] Reduzierung im Vorgang [Seite 146] Reduzierung der Vorgriffs- und Sicherheitszeit [Seite 149] 144 April 2001

145 SAP AG Reduzierungsstrategie Reduzierungsstrategie Sie können jedem Vorgang auf dem Vorgangsdetailbild im Bereich Übergangszeiten eine Reduzierungsstrategie zuweisen. Die Reduzierungsstrategie legt fest, wieviele Reduzierungsstufen an dem Vorgang ausgeführt werden dürfen (maximal 6 Stufen), welche Reduzierungsmaßnahmen in jeder Stufe vorgenommen werden. Stellen Sie die Reduzierungsstrategie im Customizing zum Arbeitsplan ein, Bereich Vorgangsdaten. April

146 SAP AG Reduzierung im Vorgang Reduzierung im Vorgang Sie können folgende vorgangsbezogene Reduzierungsmaßnahmen wählen: Reduzierung der Wartezeit Sie können pro Reduzierungsstufe angeben, um wieviel Prozent die Wartezeit reduziert werden soll. Die minimale Wartezeit wird jedoch nicht unterschritten. Reduzierung der Durchführungszeit durch Splittung [Seite 150] Die Aufteilung eines Vorgangs auf mehrere Personen bzw. Maschinen bewirkt eine Verkürzung der Durchführungszeit. Reduzierung der Durchlaufzeit durch Überlappung [Seite 151] Die überlappte Fertigung verkürzt die Gesamtdurchlaufzeit. Reduzierung der Transportzeit Die normale Transportzeit kann auf die minimale Transportzeit reduziert werden. Die prozeßbedingte Liegezeit kann nicht reduziert werden. 146 April 2001

147 SAP AG Reduzierung im Arbeitsplan mit parallelen Folgen über den kritischen Weg Reduzierung im Arbeitsplan mit parallelen Folgen über den kritischen Weg Verwendung Für die Reduzierung der Durchlaufzeit eines Arbeitsplans mit parallelen Folgen können Sie einstellen, daß Reduzierungsmaßnahmen nur an den Vorgängen durchgeführt werden, bei denen eine Reduzierung der Durchlaufzeit auch zu einer Reduzierung der gesamten Durchlaufzeit des Auftrages führt. Solche Vorgänge bilden im Arbeitsplan mit parallelen Folgen einen "kritischen Weg". Vorgänge, bei denen eine Reduzierung der Durchlaufzeit keine Reduzierung der gesamten Durchlaufzeit bringt, werden nicht reduziert. Mit dieser Reduzierungsart werden die Reduzierungsmaßnahmen in dem Umfang durchgeführt, wie sie für die Reduzierung der Durchlaufzeit erforderlich sind. Dadurch behalten Sie ggf. Pufferzeiten oder vermeiden unerwünschte Splittung oder Überlappung von unkritischen Vorgängen. Voraussetzungen Die Reduzierung über den kritischen Weg stellen Sie im Customizing der Terminierungsparameter für Planaufträge und Fertigungsaufträge über die Reduzierungsart ein. In der Vorgangsübersicht des Arbeitsplans können Sie über Zusätze Terminierung Terminieren eine andere Reduzierungsart wählen. Diese übersteuert - wie Ihre anderen Einstellungen zur Reduzierung auch - die im Customizing eingestellte. Wenn ein Arbeitsplan keine parallelen Folgen enthält, gibt es keinen kritischen Weg. Dann werden bei einer Reduzierung alle Vorgänge reduziert, auch wenn Sie die Reduzierung über den kritischen Weg eingestellt haben. Aktivitäten Ablauf der Reduzierung Bei der Reduzierung über den kritischen Weg ermittelt das System zunächst die Vorgänge des kritischen Weges. Diese Vorgänge werden gemäß der für die Vorgänge eingestellten Reduzierungsstrategie und der Reduzierungsstufe 1 durchlaufterminiert. Vorgriffs- und Sicherheitszeit Ihres Arbeitsplans werden ebenfalls gemäß Ihren Einstellungen reduziert. Wenn durch diese erste Reduzierung die gesamte Durchlaufzeit ausreichend reduziert ist, wird keine weitere Reduzierung durchgeführt. Wenn die Reduzierung nicht ausreichend ist, ermittelt das System erneut kritische Vorgänge. Dies können jetzt auch teilweise andere Vorgänge sein als beim ersten Durchlauf. Die Reduzierungsstufe der neuen kritischen Vorgänge wird um 1 erhöht, die der unkritischen Vorgänge belassen. Der Arbeitsplan wird erneut durchlaufterminiert. Läßt sich jetzt der Arbeitsplan innerhalb der Rahmen- bzw. Ecktermine durchführen, ist die Reduzierung ausreichend. Wenn die Reduzierung nicht ausreichend ist, wiederholt das System das Verfahren solange, bis die Reduzierung erfolgreich ist oder bis in allen Vorgängen eines kritischen Weges die maximale Reduzierungsstufe erreicht ist: 1. kritische Vorgänge ermitteln 2. Reduzierungsstufe der kritischen Vorgänge um 1 erhöhen April

148 SAP AG Reduzierung im Arbeitsplan mit parallelen Folgen über den kritischen Weg 3. nach der Durchlaufterminierung prüfen, ob die gesamte Durchlaufzeit ausreichend reduziert ist Durch dieses Verfahren werden also in jedem Reduzierungsschritt nur die jeweils kritischen Vorgänge reduziert. Jeder Vorgang wird dadurch mit der kleinsten notwendigen Reduzierungsstufe reduziert. Empfehlungen zum Einsatz der Reduzierung über den kritischen Weg Die Reduzierung über den kritischen Weg ist performance-intensiver als die stufenweise Reduzierung aller Vorgänge. Mit dem folgenden Verfahren können Sie Performance sparen und für die Reduzierung ein gutes Ergebnis erreichen: 1. Führen Sie eine Reduzierung aller Vorgänge durch. Dadurch werden die Durchlaufzeiten aller Vorgänge bis zur gleichen Reduzierungsstufe reduziert. Diese Reduzierung führen Sie durch, um die maximale Reduzierungsstufe zu ermitteln, mit der kritische Vorgänge reduziert werden müssen, um die gesamte Durchlaufzeit Arbeitsplans zu reduzieren. 2. Führen Sie erneut eine Reduzierung durch, diesmal über den kritischen Weg. Geben Sie als maximale Reduzierungsstufe die Reduzierungsstufe an, die bei der ersten Reduzierung erreicht wurde. Durch dieses Verfahren werden jetzt nur die kritischen Vorgänge mit der maximalen Reduzierungsstufe reduziert, bei denen das zur Reduzierung der gesamten Durchlaufzeit erforderlich ist. Andere kritische Vorgänge werden mit einer kleineren Reduzierungsstufe reduziert. Die Vorgänge, bei denen eine Reduzierungsmaßnahme nicht zur Reduzierung der gesamten Durchlaufzeit beiträgt, werden nicht reduziert. 148 April 2001

149 SAP AG Reduzierung der Vorgriffs- und Sicherheitszeit Reduzierung der Vorgriffs- und Sicherheitszeit Vorgriffs- und Sicherheitszeit sind Auftragspuffer. Um die Vorgriffszeit und Sicherheitszeit bei der auftragsneutralen Terminierung im Arbeitsplan zu reduzieren, geben Sie auf dem Dialogfenster Terminierung an, um wieviel Prozent die Puffer pro Reduzierungsstufe reduziert werden sollen. April

150 SAP AG Splittung Splittung Eine Splittung liegt z.b. dann vor, wenn ein Vorgang standardmäßig auf mehreren Maschinen bzw. von mehreren Personen gleichzeitig ausgeführt wird (siehe Abbildung). Die Splittung eines Vorgangs wirkt sich in zweifacher Weise auf die Termine aus: Die Bearbeitungszeit/Durchführungszeit verringert sich. Rüsten und Abrüsten fallen für den Vorgang mehrfach an Zeit 150 April 2001

151 SAP AG Überlappung Überlappung Verwendung Um die Durchlaufzeit eines Arbeitsplans oder Fertigungsauftrags zu reduzieren, können Sie Vorgänge überlappen lassen, d.h. ein Vorgang beginnt, bevor der vorangehende Vorgang beendet ist (s. Grafik Überlappung, z.b. die Vorgänge 40 und 50) Zeit Funktionsumfang Überlappung Sie können für jeden einzelnen Vorgang festlegen, ob er mit dem nachfolgenden Vorgang überlappt und auf welche Art. Hierzu können Sie folgende Kennzeichen setzen: Mußüberlappung d.h. die Vorgänge überlappen immer Kannüberlappung d.h. die Vorgänge überlappen, falls die Terminierung eine Reduzierungsstufe verwendet, die Überlappung erlaubt Fließfertigung d.h. das System dehnt die Durchführungszeit aller Vorgänge, die sich per Fließfertigung überlappen, auf die Durchführungszeit des längsten dieser Vorgänge aus. Wie bei Mußüberlappung überlappen sich die Vorgänge immer. Für jede Art der Überlappung können Sie eine Mindestüberlappungszeit festlegen, um die Überlappung erst ab einer minimalen Überlappungszeit zuzulassen. eine Mindestweitergabemenge festlegen, um sicherzustellen, daß der Vorgang für eine bestimmte Mindestmenge des zu fertigenden Materials ausgeführt wird, bevor der nachfolgende Vorgang beginnt. Aktivitäten Überlappungskennzeichen, Mindestüberlappungszeit und Mindestweitergabemenge erfassen Sie im Vorgangsdetail. April

152 SAP AG Beispiel: Überlappung per Fließfertigung Beispiel: Überlappung per Fließfertigung Grafik 1 zeigt die Vorgänge Ihres Arbeitsplans bzw. Fertigungsauftrags mit den Durchführungszeiten wie sie sich aus den Vorgabewerten und den Formeln des Arbeitsplatzes ergeben Zeit Grafik 1: Überlappung (keine Fließfertigung) Die Vorgänge 10, 40 und 50, für die Sie das Kennzeichen Fließfertigung setzen, sind in Grafik 2 mit "F" markiert. Es gibt zwei Gruppen von unmittelbar aufeinanderfolgenden Vorgängen, die sich per Fließfertigung überlappen, nämlich Vorgänge 10 und 20 Hier hat Vorgang 10 die längste Durchführungszeit (laut Vorgabewerten, s. Grafik 1). Sie wird für Vorgang 20 übernommen (s. Grafik 2). Vorgänge 40, 50, 60 Hier hat Vorgang 50 die längste Durchführungszeit (laut Vorgabewerten, s. Grafik 1). Sie wird für die Vorgänge 40 und 60 übernommen (s. Grafik 2). 152 April 2001

153 SAP AG Beispiel: Überlappung per Fließfertigung (F) 10 (F) (F) 70 Zeit Grafik2: Überlappung per Fließfertigung April

154 SAP AG Terminierungsergebnis an Materialstammsatz übergeben Terminierungsergebnis an Materialstammsatz übergeben Im Materialstammsatz kann die losgrößenunabhängige oder die losgrößenabhängige Eigenfertigungszeit festgelegt werden. Nach der auftragsneutralen Terminierung im Arbeitsplan können Sie die losgrößenabhängige Eigenfertigungszeit im Materialstammsatz mit den neu terminierten Daten aus dem Arbeitsplan aktualisieren. Die Übereinstimmung der Terminierungsdaten in Materialstammsatz und Arbeitsplan ist für die Bedarfsplanung äußerst wichtig. Bei der Berechnung der Auftragsecktermine verwendet die Bedarfsplanung zunächst die Daten im Materialstammsatz. Die detaillierte Planung erfolgt mit Hilfe der Daten im Arbeitsplan. Uneinheitliche Datenstände können z.b. dazu führen, daß das System Reduzierungsmaßnahmen einschaltet, ohne daß Sie dies beabsichtigen, weil im Materialstammsatz eine kürzere Eigenfertigungszeit hinterlegt ist als im Arbeitsplan. Wenn Sie den Materialstammsatz aktualisieren, übergeben Sie folgende Daten: Rüstzeit Bearbeitungszeit Übergangszeit Baugruppenausschuß Er wird aus dem gesammelten Vorgangsausschuß des Arbeitsplans berechnet. Basismenge Die Losgröße, mit der Sie den Arbeitsplan terminiert haben, wird an den Materialstammsatz als Basismenge übergeben. Wenn Sie im Materialstammsatz eine losgrößenunabhängige Eigenfertigungszeit gepflegt haben, wird dieser Wert bei der Aktualisierung der losgrößenabhängigen Eigenfertigungszeit auf Null gesetzt. Zur Aktualisierung des Materialstammsatzes benötigen Sie in Ihrem Benutzerstammsatz das Berechtigungsobjekt C_ROUT_MAT. Siehe auch: Aktualisierung von Materialstammsätzen [Seite 162] 154 April 2001

155 SAP AG Fehlerquellen: Was tun, wenn...? Fehlerquellen: Was tun, wenn...? Was tun, wenn die Terminierung nicht funktioniert oder für alle Vorgänge die Dauer Null ermittelt? Überprüfen Sie für die Vorgänge im Arbeitsplan folgende Punkte: Sieht der Steuerschlüssel im Vorgang die Terminierung vor? Positionieren Sie dazu den Cursor auf dem Steuerschlüssel und drücken Sie F4. Überprüfen Sie anhand des Kennzeichens Termn, ob Ihr Steuerschlüssel die Terminierung vorsieht. Sind im Vorgangsarbeitsplatz die Daten zur Terminierung gepflegt? Markieren Sie dazu den Vorgang und wählen Sie Umfeld Vorgang Arbeitsplatz. Sie gelangen auf die Grunddaten des Arbeitsplatzes. Wählen Sie Springen Terminierung und überprüfen Sie, ob eine Kapazitätsart als Terminierungsbasis angegeben wurde. Überprüfen Sie ebenfalls, ob Formeln zur Berechnung der Durchführungszeit gepflegt sind. Weitere Informationen zu Daten im Arbeitsplatz finden Sie im Dokument PP - Arbeitsplätze. Stimmt die Bedeutung der Vorgabewerte im Arbeitsplatz mit den gepflegten Vorgabewerten im Vorgang überein? Sieht die im Customizing eingestellte Terminierungsart die Berechnung der Vorgangstermine vor? Zum Beispiel legt die Terminierungsart 3 bei der Kapazitätsterminierung fest, daß die Vorgangstermine aus dem Auftragskopf übernommen und nicht gesondert berechnet werden. Definiert der Steuerschlüssel den Vorgang als Nacharbeitsvorgang? In diesem Fall ist im Steuerschlüssel das Kennzeichen Nacharbeit gesetzt. Ein Nacharbeitsvorgang kann im Arbeitsplan noch nicht terminiert werden, da die Nacharbeitsmenge zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststeht. Bei der Terminierung erhalten Sie für alle Vorgangsabschnitte den Wert 0. Erst im Auftrag erhält der Vorgang Termine. Was tun, wenn die Terminierung einen unterschiedlich großen Baugruppenausschuß für verschiedene Losgrößen desselben Materials ermittelt? In diesem Fall liegt ein Rundungsfehler bei der Berechnung des Baugruppenausschusses vor. Beheben Sie den Rundungsfehler, indem Sie im Customizing den Wert für die Dezimalstellenrundung erhöhen. Wählen Sie dazu im Customizing Globale Einstellungen Maßeinheit überprüfen Maßeinheiten und erhöhen Sie den Wert im Feld Dezimalst. Rundung. April

156 SAP AG Beispiel: Berechnung der Vorgangstermine Beispiel: Berechnung der Vorgangstermine Ein Arbeitsplan besteht aus Vorgang 10 und Vorgang 20. Sie wollen für eine Losgröße von 100 Stück terminieren. Für den Eckstarttermin wählen Sie Dienstag, den 2. des Monats. Sie arbeiten mit Vorwärtsterminierung. Dauer der einzelnen Vorgangsabschnitte Zuerst berechnet das System die Dauer der Vorgangsabschnitte. Dazu errechnet es die Durchführungszeit von Vorgang 10 mit Hilfe der Formeln, die im Arbeitsplatz hinterlegt sind. Der Zeitgrad geht für jeden Vorgabewert in die Rechnung ein. Rüsten + Bearbeiten + Abrüsten = Durchführungszeit 0,5 Std. + 6,50 Std. + 0,5 Std. = 7,50 Std. Die Wartezeit und die Liegezeit werden zu der Durchführungszeit hinzugerechnet, um die Durchlaufzeit des Vorgangs zu ermitteln: Warten + Durchführen + Liegen = Durchlaufzeit 7 Std. + 7,5 Std Std. = 29,5 Std. Die Transportzeit zwischen Vorgang 10 und Vorgang 20 beträgt 0,5 Stunden. Sie wird dem vorhergehenden Vorgang, also Vorgang 10, zugeordnet. Einsatzzeit Die Einsatzzeit der Arbeitsplätze wird folgendermaßen berechnet: 1. Berechnung der Arbeitszeit des Arbeitsplatzes: Arbeitsbeginn - Arbeitsende Arbeitszeit 8.00 Uhr Uhr 8 Std. 2. Von der Arbeitszeit werden die Pausenzeiten abgezogen: Arbeitszeit - Pausen = 8 Std. -1,33 Std. = 6,67 Std. 3. Der Nutzungsgrad wird berücksichtigt: 6,67 Std. * Nutzungsgrad = 6.67 Std. * 90% = ca. 6 Std. Die Einsatzzeit des Transports ist in der Transportzeitmatrix durch Arbeitsbeginn 7:00 Uhr und Arbeitsende 17:00 Uhr hinterlegt und beträgt 10 Stunden. Auswahl eines Kalenders Als nächstes wählt das System die gültigen Fabrikkalender aus. In beiden Arbeitsplätzen ist derselbe Fabrikkalender gepflegt. Laut Fabrikkalender wird von Montag bis Freitag gearbeitet. 156 April 2001

157 SAP AG Termine Beispiel: Berechnung der Vorgangstermine Nachdem das System die Dauer der einzelnen Vorgangsabschnitte berechnet hat, ermittelt es die Vorgangstermine. Hierzu reiht es die Vorgriffs- und Sicherheitszeit und die einzelnen Vorgangsabschnitte unter Berücksichtigung der Einsatzzeiten aneinander. Da der Arbeitsplan vorwärts terminiert werden soll, beginnt das System mit dem Eckstarttermin des Plans, Dienstag den 2. des Monats. Ausgehend vom Eckstarttermin wird zunächst die Vorgriffszeit (Dauer 1 Tag) hinzugefügt. Der terminierte Start liegt dann auf Mittwoch, dem 3. des Monats. Anschließend werden die Vorgangsabschnitte der Vorgänge aneinandergereiht. Ermittlung der Vorgangstermine für Vorgang 10 Abschnitt Dauer EZeit/Tag Start Ende Warten 7 Std. 6 Std. Mi, 3. 8:00 Rüsten 0,5 Std. 6 Std. Do, 4. 9:20 Bearbeiten 6,5 Std. 6 Std. Do, 4. 10:00 Abrüsten 0,5 Std. 6 Std. Fr, 5. 10:40 Liegen 15 Std. 24 Std.* Fr, 5. 11:20 Transport 0,5 Std. 10 Std. Mo, 8. 8:00 Do, 4. 9:20 Do, 4. 10:00 Fr, 5. 10:40 Fr, 5. 11:20 Sa, 6. 2:20 Mo, 8. 8:30 * Die Liegezeit wird unabhängig vom Fabrikkalender terminiert. Vorgang 20 wird auf die gleiche Art terminiert: Warten, Rüsten, Bearbeiten und Abrüsten dauern insgesamt 19 Stunden. Die Einsatzzeit pro Tag beträgt nach wie vor 6 Stunden. Das Ende des Abrüstens ist dadurch auf Donnerstag, den :00 terminiert. Die Liegezeit von Vorgang 20 soll 5 Stunden betragen. Da die Liegezeit unabhängig vom Fabrikkalender terminiert werden kann, kann sie außerhalb der für diesen Tag gültigen Einsatzzeit liegen. Vorgang 20 ist der letzte Vorgang, daher fällt keine Transportzeit an. Zum Abschluß der Terminierung wird die Sicherheitszeit (Dauer 1 Tag) hinzugefügt. Der Eckendtermin ist also Freitag, der 12. des Monats. April

158 SAP AG Arbeitsplan terminieren Arbeitsplan terminieren Indem Sie Arbeitspläne terminieren, können Sie die Durchlaufzeiten besser kontrollieren. Schon bei der Erstellung des Plans können Sie die zu erwartende Durchlaufzeit überprüfen und bei Bedarf den Plan anpassen. Arbeitspläne werden auftragsneutral terminiert. So terminieren Sie einen Arbeitsplan: 1. Rufen Sie die Vorgangsübersicht des Arbeitsplans auf. 2. Wählen Sie Zusätze Terminierung Terminieren. Sie erhalten das Dialogfenster Terminierung. 3. Pflegen Sie die Daten auf dem Dialogfenster. Das System schlägt Ihnen die Terminierungsart Vorwärtsterminierung vor. 4. Wählen Sie Weiter. Sie erhalten das Dialogfenster Übersichtsvariante eingeben. 5. Geben Sie die Übersichtsvariante ein, mit der die Terminierungsergebnisse ausgeben werden sollen. Wählen Sie Weiter. Der Arbeitsplan wird terminiert. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Terminierungsübersicht mit den Terminierungsdaten. 6. Nach Ausführung der Terminierung können Sie Siehe auch: das Terminierungsergebnis [Seite 159] ausgeben lassen, einen Balkenplan [Seite 160] zur Terminierung anzeigen lassen, das Terminierungsprotokoll [Seite 161] anzeigen lassen. Sie können auch alle Arbeitspläne einer Planergruppe auf einmal terminieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Aktualisierung von Materialstammsätzen [Seite 162]. Fehlerquellen: Was tun, wenn...? [Seite 155] 158 April 2001

159 SAP AG Terminierungsergebnis Terminierungsergebnis Um das Terminierungsergebnis anzuzeigen, wählen Sie Zusätze Terminierung Term. Ergebnis. Sie erhalten folgende Daten: Ecktermine Terminierter Start- und Endtermin Eigenfertigungszeiten aus dem Materialstammsatz im Arbeitsplan ermittelte Eigenfertigungszeiten Wenn Sie MatStamm aktual. wählen, wird auch der ermittelte Baugruppenausschuß in die Zwischendatei geschrieben. Weitere Informationen zum Aktualisieren des Materialstamms finden Sie im Abschnitt Terminierungsergebnis an Materialstammsatz übergeben [Seite 154]. April

160 SAP AG Balkenplan Balkenplan Um das Terminierungsergebnis grafisch in einem Balkenplan darzustellen, wählen Sie Zusätze Terminierung Balkenplan. 160 April 2001

161 SAP AG Terminierungsprotokoll Terminierungsprotokoll Bei jedem Terminierungslauf im Arbeitsplan entsteht ein Terminierungsprotokoll. Dieses Protokoll enthält Systemmeldungen, die zum Beispiel darauf hinweisen, daß terminierungsrelevante Daten in einem Arbeitsplatz oder einem Vorgang nicht gepflegt sind. Ein Terminierungsprotokoll sammelt die eingetreten Systemmeldungen sortiert und gruppiert die Systemmeldungen nach bestimmten Kriterien Die unterschiedlichen Systemmeldungen weisen auf unterschiedlich schwere Fehler hin. Deshalb gibt es vier verschiedene Message-Typen: Informationen Warnungen Fehlermeldungen Abbruchmeldungen Um das Terminierungsprotokoll einzusehen, wählen Sie Zusätze Terminierung Protokoll anzeigen. Weitere Informationen zum Protokoll finden Sie unter Fehlerprotokoll anzeigen [Seite 223]. April

162 SAP AG Aktualisierung von Materialstammsätzen Aktualisierung von Materialstammsätzen Verwendung Mit dieser Funktion aktualisieren Sie Materialstammsätze, d.h. Sie ersetzen die im Materialstamm erfaßten Durchführungszeiten (sowie ggf. den Baugruppenausschuß) durch neu terminierte Durchführungszeiten. Funktionsumfang Aktualisiert werden Rüst- und Abrüstzeiten, Bearbeitungszeiten und Übergangszeiten sowie bei Bedarf der Baugruppenausschuß. Außerdem wird die Basismenge im Materialstammsatz durch die Losgröße der Terminierung ersetzt. Arbeits plan Terminierung Zwischen datei Übernahme Material stamm Aktualisierung von Materialstammsätzen Materialstammsätze aktualisieren Sie in zwei Schritten (siehe Grafik Aktualisierung von Materialstammsätzen): 1. Sie terminieren die Arbeitspläne der Materialien, deren Stammsätze Sie aktualisieren wollen und schreiben die Terminierungsergebnisse in eine Zwischendatei. 2. Sie übernehmen die Terminierungsergebnisse aus der Zwischendatei in die zugehörigen Materialstammsätze. Beide Schritte können Sie sowohl manuell als auch automatisch ausführen. Falls Sie im Materialstammsatz eine losgrößenunabhängige Eigenfertigungszeit erfaßt haben, wird sie durch die Aktualisierung auf Null gesetzt. Falls ein Baugruppenausschuß in einem Materialstammsatz erfaßt wurde und Sie den Baugruppenausschuß aktualisieren, gilt: Wenn die Terminierung keinen Baugruppenausschuß ermittelt, wird der Baugruppenausschuß mit dem Wert 0 überschrieben. 162 April 2001

163 SAP AG Zwischendatei manuell füllen Zwischendatei manuell füllen Vorgehensweise 1. Terminieren Sie den Arbeitsplan zum Material. Geben Sie dazu im Einstiegsbild das Material explizit an, steigen Sie nicht nur über die Plangruppe ein. Wechseln Sie in die Vorgangsübersicht und wählen Sie Zusätze Terminierung Terminieren. Sie gelangen auf das Dialogfenster Terminierung. 2. Geben Sie Losgröße ein und wählen Sie Weiter. Sie gelangen auf das Dialogfenster Übersichtsvariante eingeben. 3. Geben Sie eine Übersichtsvariante an und wählen Sie Weiter. Sie gelangen auf die Terminierungsübersicht des Arbeitsplans. 4. Wählen Sie Zusätze Terminierung Term.Ergebnis. Sie gelangen auf das Dialogfenster Terminierungsergebnis. Dort sind die neu terminierten Durchführungszeiten den Durchführungszeiten gegenübergestellt, die im Materialstammsatz hinterlegt sind. Ebenso ist die Losgröße aus der Terminierung der Basismenge im Materialstammsatz gegenübergestellt. 5. Wählen Sie MatStamm aktual. Pro Material können Sie mehrere Terminierungen ausführen (z.b. mit unterschiedlicher Losgröße) und die Ergebnisse dieser Terminierungen in die Zwischendatei schreiben. Ergebnis Falls Sie auf Ihrem Dialogfenster Terminierungsergebnis die Funktionstaste MatStamm aktual. nicht sehen, haben Sie beim Einstieg in den Arbeitsplan das Material nicht angegeben. Wiederholen Sie in diesem Fall Schritte 1 bis 4. Das System schreibt das Terminierungsergebnis einschließlich des ermittelten Baugruppenausschusses in die Zwischendatei. Sie können den zugehörigen Materialstammsatz jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt aktualisieren. April

164 SAP AG Materialstammsätze manuell aktualisieren Materialstammsätze manuell aktualisieren Voraussetzungen Für die Materialstammsätze, die Sie aktualisieren wollen, liegen in der Zwischendatei Terminierungsergebnisse vor. Mit Hilfe des Reports RCPMAU02 können Sie die Datenübernahme aus der Zwischendatei in die Materialstammsätze auch im Hintergrund ausführen. Vorgehensweise 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanpflege Zusätze MatStamm MatStamm aktual. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Aktualisierung MatStamm: Anforderungsbild. 2. Geben Sie Werk und Fertigungssteuerer ein, für die Sie die Terminierungsergebnisse aktualisieren wollen und wählen Sie Enter. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Aktualisierung MatStamm: Übersicht. Wenn Sie nur das Werk angegeben haben, werden die Terminierungsergebnisse aller Materialien im angegebenen Werk angezeigt. 3. Wenn Sie sich vor der Übergabe Detailinformationen zum Terminierungsergebnis ansehen wollen, wählen Sie Springen Detail oder doppelklicken Sie auf die entsprechende Zeile. 4. Wenn Sie wünschen, daß der Baugruppenausschuß aktualisiert wird: Setzen Sie das Kennzeichen Aktualisierung mit Baugruppenausschuß. 5. Markieren Sie in der Liste die Terminierungsergebnisse, die Sie in die zugehörigen Materialstammsätze übergeben wollen, und wählen Sie Bearbeiten MatStamm aktualis. Ergebnis Die Terminierungsergebnisse werden in die Materialstammsätze geschrieben und Sie erhalten ein Protokoll. Wenn Sie mehrere Terminierungsergebnisse desselben Materials zur Aktualisierung markiert haben, wird nur eines davon in den Materialstammsatz übernommen. 164 April 2001

165 SAP AG Automatisches Füllen der Zwischendatei Automatisches Füllen der Zwischendatei Verwendung Sie verwenden diese Funktion, um Materialstammsätze automatisch zu terminieren und die Terminierungsergebnisse in die Zwischendatei zu schreiben. Diese Terminierungsergebnisse können Sie dann z.b. zur manuellen Aktualisierung der zugehörigen Materialstammsätze nutzen. Integration Falls Sie zu einem Material mehrere Arbeitspläne angelegt haben, muß das System den zu terminierenden Arbeitsplan ermitteln. Dazu verwendet es die Prioritätsregeln, die Sie im Customizing unter Produktion Kapazitätsplanung Vorgänge Terminierung Terminierungsparameter Fertigungsaufträge festlegen festgelegt haben. Über den Report RCPMAU01 können Sie das automatische Füllen der Zwischendatei auch im Hintergrund ausführen. Funktionsumfang Um die Materialien zu selektieren, deren Stammsätze Sie aktualisieren wollen, stehen Ihnen diverse Selektionskriterien zur Verfügung. April

166 SAP AG Zwischendatei automatisch füllen Zwischendatei automatisch füllen Vorgehensweise 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanbearbeitung Zusätze MatStamm Matstamm terminieren. 2. Geben Sie die Daten für die Selektion der Materialien ein, deren Arbeitspläne Sie terminieren wollen. Bei der Selektion müssen Sie nicht unbedingt ein Material angeben. Sie können z.b. alle Materialien zu einem Werk oder einer Plangruppe selektieren. Beachten Sie, daß die Materialart eines Materials, das Sie für die Selektion angeben, nicht KMAT sein darf. Die Beschaffungsart darf nicht Fremdbeschaffung sein. Die Beschaffungsart wird im Materialstammsatz auf der Registerkarte Disposition 2 erfaßt. 3. Stellen Sie sicher, daß weder das Kennzeichen MatStamm direkt aktualisieren noch das Kennzeichen Aktualisierung mit Baugruppenausschuß gesetzt ist. 4. Wählen Sie Enter. Ergebnis Das System terminiert die Arbeitspläne und Sie erhalten eine Ergebnisliste mit den Terminierungsergebnissen.. Das System schreibt die Terminierungsergebnisse in die Zwischendatei. Sie können die zugehörigen Materialstammsätze jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt aktualisieren. 166 April 2001

167 SAP AG Automatisches Aktualisieren von Materialstammsätzen Automatisches Aktualisieren von Materialstammsätzen Verwendung Sie verwenden diese Funktion, um Materialstammsätze automatisch zu aktualisieren. Das ist z.b. dann sinnvoll, wenn Sie eine große Anzahl von Materialstammsätzen aktualisieren wollen. Integration Falls Sie zu einem Material mehrere Arbeitspläne angelegt haben, muß das System den zu terminierenden Arbeitsplan ermitteln. Dazu verwendet es die Prioritätsregeln, die Sie im Customizing unter Produktion Kapazitätsplanung Vorgänge Terminierung Terminierungsparameter Fertigungsaufträge festlegen festgelegt haben. Über den Report RCPMAU01 können Sie die automatische Aktualisierung auch im Hintergrund ausführen. Funktionsumfang Um die Materialien zu selektieren, deren Stammsätze Sie aktualisieren wollen, stehen Ihnen diverse Selektionskriterien zur Verfügung. April

168 SAP AG Materialstammsätze automatisch aktualisieren Materialstammsätze automatisch aktualisieren Vorgehensweise 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanbearbeitung Zusätze MatStamm Matstamm terminieren. 2. Geben Sie die Daten für die Selektion der Materialien ein, deren Stammsätze Sie automatisch aktualisieren wollen. Bei der Selektion müssen Sie nicht unbedingt ein Material angeben. Sie können z.b. alle Materialien zu einem Werk oder einer Plangruppe selektieren. Beachten Sie, daß die Materialart eines Materials, das Sie für die Selektion angeben, nicht KMAT sein darf. Die Beschaffungsart darf nicht Fremdbeschaffung sein. Die Beschaffungsart wird im Materialstammsatz auf der Registerkarte Disposition 2 erfaßt. 3. Setzen Sie das Kennzeichen MatStamm direkt aktualisieren. 4. Wenn Sie wünschen, daß der Baugruppenausschuß aktualisiert wird: Setzen Sie das Kennzeichen Aktualisierung mit Baugruppenausschuß. 5. Wählen Sie Enter. Das System terminiert die Arbeitspläne und aktualisiert die Stammsätze der selektierten Materialien. Sie erhalten eine Ergebnisliste mit den Terminierungsergebnissen. 168 April 2001

169 SAP AG Konsistenzprüfung Konsistenzprüfung Die Konsistenz von Vorgängen und Folgen wird nicht automatisch überprüft, wenn Sie einen Arbeitsplan anlegen oder ändern. Sie können daher in der Erstellungsphase eines Arbeitsplans, wenn der Ablauf noch nicht im Detail feststeht, mehrere Vorgänge mit gleicher Vorgangsnummer anlegen und zu einem späteren Zeitpunkt nicht benötigte Vorgänge löschen oder ihre Numerierung ändern. Automatische Konsistenzprüfung Im Customizing zum Arbeitsplan können Sie abhängig vom Planstatus festlegen, ob vor dem Sichern des Arbeitsplans automatisch die Konsistenz des Plans überprüft wird, siehe Automatische Konsistenzprüfung aktivieren [Seite 171]. Folgende Objektbeziehungen werden überprüft: Umfang der Konsistenzprüfung Geprüfte Objekte Stammfolge Vorgangsnummern und Untervorgangsnummern Absprung- und Rücksprungvorgänge Mengeneinheiten Losgrößenbereiche Mögliche Inkonsistenzen Der Gültigkeitszeitraum der Stammfolge stimmt nicht mit dem Gültigkeitszeitraum des Plankopfes überein. Dieselbe Nummer wurde mehrmals vergeben. Der Absprungvorgang ist größer als der Rücksprungvorgang. Der Absprung- oder Rücksprungvorgang einer Folge wurde gelöscht. Die kleinste Vorgangsnummer einer alternativen Folge ist kleiner als der Absprungvorgang in der Stammfolge. Die größte Vorgangsnummer einer alternativen Folge ist größer als der Rücksprungvorgang in der Stammfolge. Die Mengeneinheit des Arbeitsplans stimmt nicht mit der Mengeneinheit des referierten Standardplans überein. Der Losgrößenbereich einer alternativen Folge überschreitet den Losgrößenbereich des Plankopfes. Der Losgrößenbereich des Plankopfes oder der alternativen Folge überschreitet den Losgrößenbereich des referierten Standardplans. Außerdem wird die Konsistenz der Prüfmerkmale eines Vorgangs geprüft, wenn Sie die Merkmalsübersicht verlassen. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Dokument QM - Qualitätsmanagement. Konsistenzprüfung während der Planpflege Während der Planpflege können Sie eine Konsistenzprüfung unabhängig vom Planstatus durchführen. Bei der Prüfung entsteht ein Prüfprotokoll, in dem Systemmeldungen ausgegeben werden. Anhand dieser Systemmeldungen können Sie entscheiden, ob Sie trotz Inkonsistenzen sichern wollen oder ob Sie die Fehler im Dialog beheben möchten. April

170 SAP AG Konsistenzprüfung Bei der Konsistenzprüfung mit Hintergrundverarbeitung wird der Arbeitsplan in jedem Fall gesichert. Treten Fehler auf, wird auch das Prüfprotokoll auf der Datenbank gesichert. Konsistenzprüfung für Zuordnungen Zusätzlich zur Prüfung der Konsistenz von Vorgängen und Folgen können Sie auch prüfen, ob die Zuordnung der Materialkomponenten zu Ihrem Plan konsistent ist. Konsistenzprüfung bei Auftragseröffnung Nachdem ein Arbeitsplan geprüft und ohne Inkonsistenzen gesichert wurde, setzt das System im Plankopf ein internes Kennzeichen, so daß die Prüfung bei Auftragseröffnung nicht noch einmal durchgeführt wird. In folgenden Fällen wird die Konsistenz bei Auftragseröffnung noch einmal geprüft: Wenn Sie den Arbeitsplan trotz Inkonsistenzen gesichert haben. Wenn sich das Gültig-ab-Datum der Änderungsnummer (siehe auch mit Historie arbeiten [Seite 197]) für einen geprüften Plan verschoben hat. Wenn dem Arbeitsplan konfigurierbares Material zugeordnet ist. Weitere Informationen zur Konsistenzprüfung bei Auftragseröffnung finden Sie im Dokument PP - Fertigungsaufträge. 170 April 2001

171 SAP AG Automatische Konsistenzprüfung aktivieren Automatische Konsistenzprüfung aktivieren 1. Wählen Sie im Customizing zum Arbeitsplan Arbeitsplan Allgemeine Daten Arbeitsplanstatus festlegen. 2. Setzen Sie das Kennzeichen KonsistPr. April

172 SAP AG Arbeitsplan prüfen Arbeitsplan prüfen 1. Rufen Sie die Vorgangsübersicht auf. 2. Wählen Sie Zusätze Planprüfung Prüfen. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Fehlersteuerung und -analyse: Einstieg. 3. Wählen Sie Protokoll Anzeigen Gesamt. Sie gelangen auf das Prüfprotokoll. Nachdem Sie den Arbeitsplan geprüft haben, können Sie jederzeit das Prüfprotokoll noch einmal aufrufen: 1. Rufen Sie die Vorgangsübersicht auf. 2. Wählen Sie Zusätze Planprüfung Prüfprotokoll. Sie gelangen auf das Prüfprotokoll. 172 April 2001

173 SAP AG Arbeitsplan drucken Arbeitsplan drucken Sie können Daten aus Arbeitsplänen in einer Liste ausdrucken. Mit folgenden Kriterien können Sie dabei die Selektion der Arbeitsplandaten eingrenzen: Plantyp Material Werk Plangruppe Plangruppenzähler Stichtag Planergruppe Status Verwendung Bei der Selektion legen Sie über Operatoren fest, ob bestimmte Einzelwerte oder ganze Bereiche ausgewählt werden sollen. Zusätzlich können Sie steuern, ob ein bestimmter Einzelwert oder Bereich von der Selektion ausgeschlossen sein soll. Neben Vorgängen können Sie folgende Arbeitsplanobjekte ausgeben lassen: Langtexte zu Plan oder Vorgang Untervorgänge mit und ohne Langtexte Materialkomponenten Fertigungshilfsmittel mit und ohne Langtexte QM-Merkmale mit und ohne Langtexte QM-Merkmalswerte CAP-Vorgangstexte Weitere Informationen zum Erzeugen von Drucklisten finden Sie im Dokument Einführung in das R/3-System. April

174 SAP AG Arbeitsplan drucken Arbeitsplan drucken So erzeugen Sie eine Druckliste der Arbeitsplandaten: 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanpflege Auswertungen Druckliste. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Druckliste Arbeitsplan. 2. Geben Sie Selektionskriterien für die Arbeitsplanselektion ein. Wenn Sie keinen Stichtag angeben, setzt das System das Tagesdatum. 3. Markieren Sie die Einträge, zu denen Sie Daten drucken wollen. Daten zu Plankopf, Vorgang und Folge gibt das System automatisch aus. 4. Wählen Sie Programm Ausführen. Das System erstellt die Liste nach den angegebenen Selektionskriterien. 5. Wählen Sie Liste Drucken. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Bildschirmliste drucken. 6. Pflegen Sie die Druckparameter, und wählen Sie Ausgabe drucken. Sie erhalten einen Listenausdruck. 174 April 2001

175 SAP AG Bearbeitung von Standardarbeitsplänen und Standardlinienplänen Bearbeitung von Standardarbeitsplänen und Standardlinienplänen Einsatzmöglichkeiten Dieser Prozeß beschreibt, wie Sie beim Anlegen, Ändern und Einbinden eines Standardarbeitsplans oder Standardlinienplans vorgehen. Dieser Prozeß ist sowohl für Standardarbeitspläne als auch für Standardlinienpläne gültig, die in Normalarbeitspläne bzw. Linienpläne eingebunden werden. Der Einfachheit halber ist folgend immer von Standardarbeitsplänen und Normalarbeitsplänen die Rede. Voraussetzungen Die Normalarbeitspläne, in die Sie den Standardarbeitsplan einbinden wollen, sind bereits im System angelegt. Ablauf 1. Sie legen einen Standardarbeitsplan an, indem Sie zunächst nur die dazu unbedingt erforderlichen Daten erfassen. 2. Sie bearbeiten den Plankopf des Standardarbeitsplans. 3. Je nach Bedarf führen Sie in beliebiger Reihenfolge folgende Schritte aus: Sie planen den Eingang von Materialkomponenten in die Fertigung. Dazu ordnen Sie dem Standardarbeitsplan u.a. eine Stückliste zu. Für eigenbearbeitete Vorgänge planen Sie den Einsatz der Arbeitsplätze. 4. Wenn Sie einen Normalarbeitsplan, in den Sie den Standardarbeitsplan später einbinden, terminieren wollen, erfassen zunächst Sie folgende Detaildaten zu den Vorgängen des Standardarbeitsplans: Bei eigenbearbeiteten Vorgängen erfassen Sie Vorgabewerte sowie ggf. Benutzerfelder mit im Standard nicht vorgesehenen Zusatzdaten. Bei fremdbearbeiteten Vorgängen erfassen Sie die Daten des zu beauftragenden Lieferanten (siehe allgemeine Vorgangsdaten). Bitte beachten Sie, daß diese Daten auch bei der Erzeugniskalkulation und der Kapazitätsplanung berücksichtigt werden. 5. Wenn Sie bei der Auftragsrealisierung eine fertigungsbegleitende Qualitätsprüfung ausführen wollen, erfassen Sie die Prüfvorgaben sowie ggf. Fertigungshilfsmittel, die Sie als Prüfmittel benötigen. 6. Sie überprüfen die Konsistenz der Daten des Standardarbeitsplans. April

176 SAP AG Bearbeitung von Standardarbeitsplänen und Standardlinienplänen 7. Nachdem Sie die Bearbeitung des Standardarbeitsplans abgeschlossen haben, geben Sie ihn für die Verwendung im Fertigungsauftrag und/oder der Kalkulation frei. Hierzu setzen Sie in den Kopfdaten den entsprechenden Status. 8. Sie sichern den Standardarbeitsplan. 9. Sie referieren den Standardarbeitsplan in beliebig vielen Normalarbeitsplänen oder Sie benutzen ihn als Kopiervorlage. Wenn Sie die Verbindung von referierten Vorgängen zum Standardarbeitsplan lösen wollen, entsperren Sie den Standardarbeitsplan im betroffenen Normalarbeitsplan. 176 April 2001

177 SAP AG Standardarbeitsplan Standardarbeitsplan Definition Arbeitsplan, der eine Folge von Vorgängen festlegt, die sich häufig wiederholt. Verwendung Ein Standardarbeitsplan kann nicht unmittelbar zur Fertigung eines Materials verwendet werden. Zur Verringerung des Erfassungsaufwands können Sie einen Standardarbeitsplan Struktur in einem Normalarbeitsplan referieren Alle Änderungen, die Sie später an den Vorgängen des Standardarbeitsplans vornehmen, wirken sich automatisch auf die referierten Vorgänge im Normalarbeitsplan aus. Wenn Sie einen Standardarbeitsplan in einem Normalarbeitsplan referiert haben, können Sie diese Referenz entsperren. In diesem Fall werden die Vorgänge des referierten Standardarbeitsplans in den Normalarbeitsplan kopiert und können dort auch geändert werden. Eine Verbindung zum Standardarbeitsplan besteht nicht mehr, d.h. Änderungen im Standardarbeitsplan werden nicht in den Normalarbeitsplan übernommen. als Vorlage beim Anlegen eines Arbeitsplans verwenden Die Vorgänge des Standardarbeitsplans werden in den anzulegenden Arbeitsplan kopiert und können dort auch geändert werden. Änderungen, die Sie später am Standardarbeitsplan vornehmen, werden nicht mehr in den Arbeitsplan übernommen. Ein Standardarbeitsplan besitzt die Struktur eines Arbeitsplans. Einem Standardarbeitsplan kann kein zu fertigendes Material zugeordnet werden. Er kann weder parallele noch alternative Folgen besitzen. April

178 SAP AG Standardlinienplan Standardlinienplan Definition Arbeitsplan, der eine Folge von Vorgängen festlegt, die sich häufig wiederholt, wobei für die Vorgänge jeweils die Produktionsmenge und eine feste Bezugszeit und somit eine Produktionsrate festgelegt werden kann. Verwendung Ein Standardlinienplan wird zur Verringerung des Erfassungsaufwands in Linienpläne eingebunden. Er kann nicht unmittelbar zur Fertigung eines Materials verwendet werden. Struktur Ein Standardlinienplan besitzt die Struktur eines Arbeitsplans. Einem Standardarbeitsplan kann kein zu fertigendes Material zugeordnet werden. Er kann weder parallele noch alternative Folgen besitzen. 178 April 2001

179 SAP AG Referenz auf Standardarbeitsplan/Standardlinienplan Referenz auf Standardarbeitsplan/Standardlinienplan Verwendung Sie verwenden diese Funktion, um einen oder mehrere Standardarbeitspläne (bzw. Standardlinienpläne) in einem Normalarbeitsplan (bzw. Linienplan) zu referieren. Voraussetzungen Sie können einen Plan nur referieren, wenn er den Status freigegeben allgemein hat. Wenn Sie einen Standardarbeitsplan (bzw. Standardlinienplan) in einem Normalarbeitsplan (bzw. Linienplan) referieren, ist es notwendig, daß beide Pläne zum selben Buchungskreis und Kostenrechnungskreis gehören. Funktionsumfang Sie haben die Möglichkeit, einen oder mehrere Standardarbeitspläne (bzw. Standardlinienpläne) in einem Normalarbeitsplan (bzw. Linienplan) zu referieren. Die folgende Grafik illustriert, wie Standardarbeitspläne in einem Normalarbeitsplan referiert werden können. Normalarbeitsplan Standardarbeitsplan XY Standardarbeitsplan Z Standardarbeitsplan Z Es ist nicht möglich, in einem Standardarbeitsplan (bzw. Standardlinienplan) einen weiteren Standardarbeitsplan (bzw. Standardlinienplan) zu referieren. April

180 SAP AG Standardarbeitsplan/Standardlinienplan referieren Standardarbeitsplan/Standardlinienplan referieren 1. Wählen Sie in der Vorgangsübersicht des Normalarbeitsplans (bzw. Linienplans) Zusätze Referenz Anlegen. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Vorgang Standardplan Referenz. 2. Geben Sie die notwendigen Daten ein. Die Schrittweite, mit der Sie die Vorgänge des Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans) einfügen, wird vom System automatisch auf eins gesetzt, falls die Vorgänge nicht mit der Schrittweite eingefügt werden können, die Sie angegeben haben. Wenn die Vorgänge auch nach Reduzierung der Schrittweite nicht eingefügt werden können, erhalten Sie vom System eine Warnung. 3. Wählen Sie Springen Zurück. Sie gelangen zurück auf die Vorgangsübersicht. Die Vorgänge des Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans werden in die Vorgangsübersicht übernommen. 180 April 2001

181 SAP AG Entsperrung Standardarbeitsplan/Standardlinienplan Entsperrung Standardarbeitsplan/Standardlinienplan Verwendung Sie verwenden diese Funktion, wenn Sie einen Standardarbeitsplan (bzw. Standardlinienplan) in einem Normalarbeitsplan (bzw. Linienplan) referieren und dort die Vorgänge des Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans) in normale Vorgänge umwandeln wollen. Funktionsumfang Sie können entsperrte Vorgänge genauso bearbeiten wie normale Vorgänge des Normalarbeitsplans (bzw. Linienplans). Insbesondere können Sie Daten entsperrter Vorgänge ändern zwischen entsperrten Vorgängen andere Vorgänge einfügen Änderungen, die Sie im Standardarbeitsplan nach der Entsperrung vornehmen, wirken sich nicht mehr im Normalarbeitsplan (bzw. Linienplan) aus. April

182 SAP AG Standardarbeitsplan/Standardlinienplan entsperren Standardarbeitsplan/Standardlinienplan entsperren Vorgehensweise 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht des Normalarbeitsplans (bzw. Linienplans) einen Vorgang des referierten Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans), den Sie entsperren wollen. 2. Wählen Sie Zusätze Referenz Entsperren. Ergebnis Das System kopiert die Vorgänge des Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans) in den Normalarbeitsplan (bzw. Linienplan). Sie können sie nun wie normale Vorgänge bearbeiten. 182 April 2001

183 SAP AG Ersetzen Standardarbeitsplan/Standardlinienplan Ersetzen Standardarbeitsplan/Standardlinienplan Verwendung Sie verwenden diese Funktion, um einen Standardarbeitsplan (bzw. Standardlinienplan), der in einem Normalarbeitsplan (bzw. Linienplan) referiert wird, durch einen anderen Standardarbeitsplan (bzw. Standardlinienplan) zu ersetzen. Funktionsumfang Sie können unter folgenden Möglichkeiten wählen: Sie ersetzen den Standardarbeitsplan (bzw. Standardlinienplan) in einem speziellen Arbeitsplan in allen Arbeitsplänen in denen er referiert wird Weitere Informationen zu dieser Möglichkeit finden Sie unter Standardpläne ersetzen (Massenersetzen) [Seite 221] April

184 SAP AG Standardarbeitsplan/Standardlinienplan einzeln ersetzen Standardarbeitsplan/Standardlinienplan einzeln ersetzen 1. Markieren Sie auf der Vorgangsübersicht einen Vorgang des Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans), den Sie ersetzen wollen. 2. Wählen Sie Bearbeiten Löschen. Das System löscht die Zuordnung des alten Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans). 3. Wählen Sie Zusätze Referenz Anlegen. Das System erzeugt die neue Referenz. 184 April 2001

185 SAP AG Anzeige von Referenzen Anzeige von Referenzen Verwendung Sie verwenden diese Funktion, um sich darüber informieren, welcher Standardarbeitsplan (bzw. Standardlinienplan) in einem Normalarbeitsplan (bzw. Linienplan) referiert wird und auf welche Weise. Funktionsumfang Folgende Informationen erhalten Sie auf der Vorgangsübersicht des Normalarbeitsplans (bzw. Linienplans): Plangruppe des referierten Plans Plangruppenzähler des referierten Plans Außerdem können Sie folgende Zusatzinformationen abrufen: Schrittweite, mit der die Vorgänge des referierten Plans eingefügt wurden Langtext Für entsperrte Pläne können Sie diese Funktion nicht nutzen. April

186 SAP AG Zusatzinformationen zur Referenz anzeigen Zusatzinformationen zur Referenz anzeigen 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht des Normalarbeitsplans (bzw. Linienplans) einen Vorgang des Standardarbeitsplans (bzw. Standardlinienplans). 2. Wählen Sie Zusätze Referenz Anzeigen. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Vorgang Standardplan Referenz, dem Sie entnehmen können, welcher Plan referiert wird und auf welche Weise. 186 April 2001

187 SAP AG Verwaltung von Änderungen Verwaltung von Änderungen Verwendung Hinsichtlich der Bearbeitung, Dokumentation und Prüfung von Arbeitsplänen bestehen je nach Branche und Produkt unterschiedliche Anforderungen. Oft erfolgt die Arbeitsplanbearbeitung relativ frei, in anderen Fällen ist eine detaillierte zeitliche Vorausplanung und Dokumentation erforderlich. Nachfolgend werden die Funktionen beschrieben, die Ihnen in diesem Zusammenhang im System R/3 zur Verfügung stehen. Integration Änderungsstammsätze und Änderungshierarchien werden vom Änderungsdienst, einer Funktion der Komponente LO-ECH Änderungsverwaltung, bereitgestellt. Voraussetzungen Wenn Sie einen Arbeitsplan mit Historie bearbeiten, beziehen Sie sich stets auf einen Änderungsstammsatz. Sie können Änderungsstammsätze in eine Änderungshierarchie einbinden. Bevor Sie mit Historie arbeiten können, müssen Sie Änderungsstammsätze und ggf. Änderungshierarchien angelegt haben. Siehe auch: Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation LO - Änderungsdienst. Funktionsumfang Änderungsbelege Änderungen, die Sie in bestimmten Feldern vornehmen, können Sie in Form von Änderungsbelegen dokumentieren. Auswertung von Änderungsbelegen Für Auswertungen steht Ihnen eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie Änderungsbelege für ausgewählte Plangruppen, Änderer und Arbeitsplanobjekte suchen können. Bei der Darstellung der Auswertungsergebnisse können Sie zwischen folgenden Möglichkeiten wählen: Übersicht der im Auswertungszeitraum gefundenen Änderungsbelege Das System zeigt die Belege in der Reihenfolge an, in der sie erstellt wurden. Zu jedem Beleg werden die Verwaltungsdaten angezeigt (z.b. Änderer, Änderungsdatum und Gültigkeit). Zusätzlich können Sie zu jedem Änderungsbeleg die protokollierten Änderungen anzeigen. Sie erhalten Informationen über die bearbeiteten Arbeitsplanobjekte, die durchgeführte Aktivität (angelegt, geändert oder gelöscht) sowie die geänderten Feldinhalte. Übersicht der geänderten Arbeitsplanobjekte Das System zeigt alle Arbeitsplanobjekte an, für die im Auswertungszeitraum Änderungsbelege existieren. Sie erhalten Informationen zum Objekt, der durchgeführten April

188 SAP AG Verwaltung von Änderungen Aktivität (angelegt, geändert oder gelöscht) sowie den geänderten Feldinhalten. Die Objekte werden nach Typ sortiert, d.h. Sie erhalten zunächst alle Planköpfe, dann die Materialzuordnungen etc. Mit Historie arbeiten Bei Bedarf bearbeiten Sie Ihre Arbeitspläne mit Historie. Das ist besonders sinnvoll, wenn Sie sehr komplexe Änderungen vornehmen wollen. Wenn Sie nie mit Historie arbeiten hat jedes Arbeitsplanobjekt (z.b. Plankopf, Vorgang) während seines gesamten Gültigkeitszeitraums stets ein und denselben Änderungsstand (Bearbeitungszustand) gilt eine Änderung, die Sie an einem Arbeitsplanobjekt vornehmen, sofort für dessen gesamten Gültigkeitszeitraum mit Historie arbeiten bearbeiten Sie einen Arbeitsplan mit Bezug auf einen Änderungsstammsatz. Ein Änderungsstammsatz besitzt ein Gültig-ab-Datum und eine Änderungsnummer, die den Änderungsstammsatz identifiziert werden Änderungen, die Sie an einem Arbeitsplanobjekt vornehmen wollen, am Gültig-ab-Datum des Änderungsstammsatzes gültig verknüpfen Sie bei Bedarf (z.b. wenn Sie eine größere Umstellung in Ihrem Fertigungsablauf vornehmen wollen) über den Änderungsstammsatz mehrere Materialien und Objekte des Arbeitsplans und der Stückliste miteinander, um an ihnen zum Gültig-ab-Datum Änderungen vorzunehmen. haben hinaus Sie die Möglichkeit, mehrere Änderungsstammsätze in eine Änderungshierarchie einzubinden. So können Sie beispielsweise den Freigabeprozeß für zusammengehörige Änderungen durch einen Freigabeschlüssel steuern. erzeugen Sie einen weiteren Änderungsstand (Bearbeitungszustand), wenn Sie ein Arbeitsplanobjekt erstmals mit einem bestimmten Änderungsstammsatz bearbeiten. Änderungsstände, die Sie zuvor erzeugt haben, bleiben erhalten. immer mit Historie arbeiten werden Ihre Änderungen vollständig dokumentiert. Sie können stets nachweisen, wer welche Arbeitsplanobjekte zu welchem Datum geändert hat. abwechselnd mit und ohne Historie arbeiten sind Sie bei der Arbeitsplanbearbeitung sehr flexibel werden Änderungen, die Sie vornehmen, ohne dabei mit Historie zu arbeiten, ggf. nicht vollständig dokumentiert Auswertung von Änderungsständen Sie können Änderungsstände ausgewählter Arbeitspläne bzw. Arbeitsplanobjekte vergleichen. Sie erhalten eine Liste der im Auswertungszeitraum vorhandenen Änderungsstände mit Angaben zu Gültigkeit, Anlege- bzw. Änderungsdatum, Änderer und Änderungsnummer 188 April 2001

189 SAP AG Verwaltung von Änderungen eine Auflistung der Unterschiede zwischen den Feldinhalten der Änderungsstände April

190 SAP AG Mit Änderungsbelegen arbeiten Mit Änderungsbelegen arbeiten Verwendung Mit Änderungsbelegen protokollieren Sie Änderungen, die an einzelnen Arbeitsplanfeldern vorgenommen werden, unabhängig davon, ob Sie mit oder ohne Änderungsdienst arbeiten. Voraussetzungen Sie müssen die Erzeugung von Änderungsbelegen für das jeweilige Arbeitsplanfeld aktivieren, indem Sie im ABAP-Dictionary das Kennzeichen Änderungsbeleg setzen. Beachten Sie jedoch, daß die System-Performance beeinträchtigt werden kann, wenn Sie die Belegschreibung für zu viele Felder aktivieren. Wenn Sie nicht dazu berechtigt sind, Einträge im ABAP-Dictionary vorzunehmen, wenden Sie sich an Ihre Systemadministration. Funktionsumfang Änderungsdokumentation mit Änderungsbelegen Sie können Änderungen in allen Arbeitsplanfeldern dokumentieren. Für die dem Arbeitsplan zugeordnete Stückliste können jedoch keine Änderungsbelege erzeugt werden. Auswertung von Änderungsbelegen Für Auswertungen steht Ihnen eine Funktion zur Verfügung, mit der Sie Änderungsbelege für ausgewählte Plangruppen, Änderer und Arbeitsplanobjekte suchen können. Bei der Darstellung der Auswertungsergebnisse können Sie zwischen folgenden Möglichkeiten wählen: Übersicht der im Auswertungszeitraum gefundenen Änderungsbelege Das System zeigt die Belege in der Reihenfolge an, in der sie erstellt wurden. Zu jedem Beleg werden die Verwaltungsdaten angezeigt (z.b. Änderer, Änderungsdatum und Gültigkeit). Zusätzlich können Sie zu jedem Änderungsbeleg die protokollierten Änderungen anzeigen. Sie erhalten Informationen über die bearbeiteten Arbeitsplanobjekte, die durchgeführte Aktivität (angelegt, geändert oder gelöscht) sowie die geänderten Feldinhalte. Übersicht der geänderten Arbeitsplanobjekte Das System zeigt alle Arbeitsplanobjekte an, für die im Auswertungszeitraum Änderungsbelege existieren. Sie erhalten Informationen zum Objekt, der durchgeführten Aktivität (angelegt, geändert oder gelöscht) sowie den geänderten Feldinhalten. Die Objekte werden nach Typ sortiert, d.h. Sie erhalten zunächst alle Planköpfe, dann die Materialzuordnungen etc. 190 April 2001

191 SAP AG Änderungsbelege auswerten und drucken Änderungsbelege auswerten und drucken Änderungsbelege auswerten 1. Wählen Sie im Bereichsmenü der Arbeitspläne Auswertungen Änderungsbelege <Plantyp>. 2. Erfassen Sie auf dem Einstiegsbild die Kriterien für die Arbeitsplanselektion, markieren Sie die auszuwertenden Arbeitsplanobjekte, und wählen Sie eine Sicht für die Darstellung der Auswertungsergebnisse. 3. Wählen Sie Programm Ausführen. Je nachdem, welche Sicht Sie im Einstiegsbild ausgewählt haben, gelangen Sie auf die Übersicht der gefundenen Änderungsbelege die Übersicht der Arbeitsplanobjekte mit ihren Änderungen Arbeitsplanobjekte zu einem Änderungsbeleg anzeigen Stellen Sie den Cursor in der Belegübersicht auf den Änderungsbeleg, und wählen Sie Auswählen. Sie erhalten eine Liste der bearbeiteten Arbeitsplanobjekte mit ihren Änderungen. Auswertungsergebnis drucken 1. Wählen Sie auf der Übersicht, die Sie drucken wollen, Liste Drucken. Erfassen Sie die Druckparameter, und wählen Sie Ausgabe Drucken. April

192 SAP AG Änderungsstand Änderungsstand Definition Repräsentiert einen bestimmten Bearbeitungsstand eines Arbeitsplanobjekts (z.b. Plankopf oder Vorgang). Änderungsstände sind sequentiell angeordnet, d.h. jeder Änderungsstand besitzt einen Gültigkeitszeitraum, der am Gültig-ab-Datum beginnt und unmittelbar vor dem Gültig-ab- Datum des nachfolgenden Änderungsstands endet. Falls es keinen nachfolgenden Änderungsstand gibt, endet der Gültigkeitszeitraum am Verwendung Im System R/3 hat jedes Arbeitsplanobjekt eigene Änderungsstände und somit einen eigenen Gültigkeitszeitraum. Änderungsstände erzeugen und bearbeiten Sie entweder mit oder ohne Historie. Sie arbeiten ohne Historie, indem Sie einen Stichtag angeben. mit Historie, indem Sie die Änderungsnummer eines Änderungsstammsatzes angeben. Falls Sie in der Materialwirtschaft mit Revisionsständen arbeiten, können Sie auch einen Revisionsstand des Kopfmaterials angeben. In diesem Fall ermittelt das System die zum Revisionsstand gehörende Änderungsnummer. Wenn Sie ein Arbeitsplanobjekt anlegen, besitzt es nur einen einzigen Änderungsstand, dessen Gültigkeitszeitraum am Stichtag bzw. am Gültig-ab-Datum des Änderungsstammsatzes beginnt und am endet. Wenn Sie nie mit Historie arbeiten, besitzen alle Ihre Arbeitsplanobjekte genau einen Änderungsstand. Wenn Sie ein Arbeitsplanobjekt zum ersten Mal mit einer bestimmten Änderungsnummer bearbeiten, erzeugen Sie einen neuen Änderungsstand. Sein Gültigkeitszeitraum beginnt am Gültig-ab-Datum des Änderungsstammsatzes. Der Änderungsstand, der bisher an diesem Gültig-ab-Datum gültig war, bleibt erhalten. Sein Gültigkeitszeitraum endet jetzt jedoch unmittelbar vor dem Gültigkeitszeitraum des neu erzeugten Änderungsstandes. Wenn Sie ein Arbeitsplanobjekt bereits einmal mit einer bestimmten Änderungsnummer bearbeitet haben, existiert bereits ein zugehöriger Änderungsstand. Sie ändern diesen Änderungsstand, d.h. Ihre Änderung wird für seinen gesamten Gültigkeitszeitraum wirksam. Anlegen und Ändern von Änderungsständen Funktion Historie? Was geschieht? Arbeitsplanobjekt anlegen nein Arbeitsplanobjekt ändern nein Arbeitsplanobjekt anlegen ja Ein erster Änderungsstand wird angelegt. Gültigab-Datum ist der Stichtag. Der zum Stichtag gültige Änderungsstand wird geändert. Ein erster Änderungsstand wird angelegt. Gültigab-Datum ist das Gültig-ab-Datum des Änderungsstammsatzes. 192 April 2001

193 SAP AG Änderungsstand Arbeitsplanobjekt ändern ja Wenn das Arbeitsplanobjekt zum ersten Mal mit dem vorliegenden Änderungsstammsatz bearbeitet wird, wird ein weiterer Änderungsstand angelegt. Sein Gültig-ab-Datum ist das Gültig-ab-Datum des Änderungsstammsatzes. Anderenfalls wird der zum Gültig-ab-Datum des Änderungsstammsatzes gültige Änderungsstand geändert, April

194 SAP AG Ohne Historie arbeiten Ohne Historie arbeiten In diesem Prozeß bearbeiten Sie einen Arbeitsplan, ohne mit Historie zu arbeiten. Voraussetzungen Wenn Sie Änderungen, die Sie in bestimmten Feldern vornehmen, in Form von Änderungsbelegen dokumentieren wollen, müssen Sie die entsprechenden Einstellungen im Customizing vornehmen. Ablauf 1. Sie legen einen Arbeitsplan zu einem bestimmten Stichtag an. 2. Für jedes angelegte Arbeitsplanobjekt (z.b. Plankopf, Vorgang) erzeugt das System einen einzigen Änderungsstand, dessen Gültigkeitszeitraum am Stichtag beginnt und am endet. 3. In beliebiger Reihenfolge legen Sie neue Arbeitsplanobjekte an oder ändern bestehende. Dazu geben Sie jeweils einen Stichtag an. Wenn Sie ein neues Arbeitsplanobjekt anlegen, erzeugt das System einen einzigen Änderungsstand, dessen Gültigkeitszeitraum am Stichtag beginnt und am endet. ein bestehendes Arbeitsplanobjekt ändern, wird dessen Änderungstand vom System geändert. Ihre Änderungen also sind für den gesamten Gültigkeitszeitraum des Arbeitsplanobjekts wirksam. Den bisherigen Bearbeitungszustand können Sie nur noch rekonstruieren, wenn das System die entsprechenden Änderungsbelege erzeugt (s. Voraussetzungen). 194 April 2001

195 SAP AG Ohne Historie arbeiten: Beispiel Ohne Historie arbeiten: Beispiel In diesem Beispiel bearbeiten Sie einen Arbeitsplan, ohne dabei mit Historie zu arbeiten. 1. Zum Stichtag 5.1. legen Sie den Arbeitsplan mit folgenden Objekten an: Plankopf Vorgang 10 Vorgang 20 Für jedes Objekt legt das System genau einen Änderungsstand an, der vom 5.1 an unbegrenzt gültig ist (s. folgende Grafik). Stichtag 5.1. Zeit Plankopf Vorgang 10 Vorgang Zum Stichtag ändern Sie folgende Objekte: Plankopf Vorgang 10 Ihre Änderungen sind vom 5.1. an unbegrenzt gültig. Außerdem ordnen Sie eine neue Materialkomponente zu (s. folgende Grafik). April

196 SAP AG Ohne Historie arbeiten: Beispiel Stichtag Zeit Plankopf Vorgang 10 Vorgang 20 Mat.komp. 3. Zum Stichtag 5.5. ändern Sie Vorgang 20. Ihre Änderung ist vom 5.1. an unbegrenzt gültig. Zum Stichtag 5.7. lassen Sie sich den Arbeitsplan anzeigen. Die zugeordnete Materialkomponente sehen Sie nicht, da die Zuordnung zum 5.7. noch nicht gültig ist. Plankopf, Vorgang 10 und Vorgang 20 sehen Sie in ihrem geänderten Zustand. 196 April 2001

197 SAP AG Mit Historie arbeiten Mit Historie arbeiten Einsatzmöglichkeiten In diesem Prozeß bearbeiten Sie einen Arbeitsplan stets mit Historie. Voraussetzungen Die Änderungsstammsätze, mit denen Sie arbeiten wollen, haben Sie bereits im System angelegt. Für jeden Änderungsstammsatz haben Sie dabei unter anderem ein Gültig-ab-Datum erfaßt. Je nach Art der durchzuführenden Änderung muß der Änderungsstammsatz für folgende Objekttypen vorgesehen sein bzw. Objektverwaltungssätze für folgende Einzelobjekte enthalten: Zu bearbeitende Daten sämtliche Arbeitsplandaten Material und Stückliste Fertigungsversion Benötigte Objekttypen/Verwaltungssätze Plan Plan und Stückliste Plan, Stückliste und Material Wenn Sie Änderungen an weiteren Objekten mit der Arbeitsplanänderung verknüpfen wollen, nehmen Sie auch diese Objekte in den Änderungsstammsatz auf. Revisionsstände, mit denen Sie arbeiten wollen, haben Sie bereits im System angelegt. Wenn Sie Änderungen, die Sie in bestimmten Feldern vornehmen, in Form von Änderungsbelegen dokumentieren wollen, müssen Sie die entsprechenden Einstellungen im Customizing vornehmen. Siehe auch: Weitere Informationen darüber, wie Sie Änderungsstammsätze und Revisionsstände anlegen und verwalten, finden Sie in der Dokumentation LO - Änderungsdienst. Ablauf 1. Sie legen einen Arbeitsplan an, wobei Sie die Änderungsnummer eines Änderungsstammsatzes angeben. Hinweis: Falls Sie mit Revisionsständen arbeiten, können Sie statt einer Änderungsnummer auch einen Revisionsstand angeben. In diesem Fall ermittelt das System die zum Revisionsstand gehörende Änderungsnummer. 2. Für jedes angelegte Arbeitsplanobjekt (z.b. Plankopf, Vorgang) erzeugt das System zunächst nur einen einzigen Änderungsstand, dessen Gültigkeitszeitraum am Gültig-ab- Datum des Änderungsstammsatzes beginnt und am endet 3. In beliebiger Reihenfolge legen Sie neue Arbeitsplanobjekte an oder ändern bestehende. Dazu geben Sie eine Änderungsnummer an. Wenn Sie April

198 SAP AG Mit Historie arbeiten ein neues Arbeitsplanobjekt anlegen, erzeugt das System zunächst nur einen einzigen Änderungsstand, dessen Gültigkeitszeitraum am Gültig-ab-Datum des Änderungsstammsatzes beginnt und am endet ein bestehendes Arbeitsplanobjekt ändern, gilt: Falls Sie das Arbeitsplanobjekt erstmals mit diesem Änderungsstammsatz bearbeiten, erzeugt das System einen weiteren Änderungsstand. Sein Gültigkeitszeitraum beginnt am Gültig-ab-Datum des Änderungsstammsatzes. Falls Sie dagegen das Arbeitsplanobjekt schon einmal mit diesem Änderungsstammsatz bearbeitet haben, existiert der zugehörige Änderungsstand schon und wird geändert. 198 April 2001

199 SAP AG Mit Historie arbeiten: Beispiel Mit Historie arbeiten: Beispiel In diesem Beispiel bearbeiten Sie einen Arbeitsplan mit Historie. 1. Sie legen einen Arbeitsplan mit der Änderungsnummer A7 an. Der zugehörige Änderungsstammsatz besitzt das Gültig-ab-Datum 5.1. Ihr Arbeitsplan umfaßt folgende Objekte: Plankopf Vorgang 10 Vorgang 20 Für jedes Objekt legt das System einen einzigen Änderungsstand an, der vom 5.1 an unbegrenzt gültig ist (s. folgende Grafik) A7 Zeit Änderungsnummer Plankopf Vorgang 10 Vorgang Sie ändern den Arbeitsplan mit der Änderungsnummer A10. Der zugehörige Änderungsstammsatz hat das Gültig-ab-Datum Sie ordnen eine neue Materialkomponente zu und ändern folgende Objekte: Plankopf Vorgang 10 Das System legt drei neue Änderungsstände an (s. folgende Grafik). April

200 SAP AG Mit Historie arbeiten: Beispiel A7 A10 Zeit Änderungsnummer Plankopf Vorgang 10 Vorgang 20 Mat.komp. 3. Sie ändern den Arbeitsplan mit der Änderungsnummer A5. Der zugehörige Änderungsstammsatz hat das Gültig-ab-Datum 5.5. Sie ändern folgende Objekte: Plankopf Vorgang 20 Stichtag A7 A5 A10 Zeit Änderungsnummer Plankopf Vorgang 10 Vorgang 20 Mat.komp. 200 April 2001

201 SAP AG Mit Historie arbeiten: Beispiel 4. Zum Stichtag 5.7. lassen Sie sich den Arbeitsplan anzeigen (s. vorangehende Grafik). Sie sehen die zum Stichtag gültigen Änderungsstände, die zugeordnete Materialkomponente sehen Sie also nicht. April

202 SAP AG Änderungsstände auswerten und drucken Änderungsstände auswerten und drucken Änderungsstände auswerten 1. Wählen Sie im Bereichsmenü des Arbeitsplans Auswertungen Planänderungen. 2. Erfassen Sie auf dem Einstiegsbild die Kriterien für die Arbeitsplanselektion, und markieren Sie die auszuwertenden Arbeitsplanobjekte. 3. Wählen Sie Programm Ausführen. Sie erhalten die Übersicht der vorhandenen Änderungsstände mit den zwischen ihnen ausgeführten Änderungen. Auswertungsergebnis drucken 1. Wählen Sie in der Übersicht der vorhandenen Änderungsstände Liste Drucken. Erfassen Sie die Druckparameter, und wählen Sie Ausgabe Drucken. 202 April 2001

203 SAP AG Bearbeitung konfigurierbarer Arbeitspläne Bearbeitung konfigurierbarer Arbeitspläne Zu konfigurierbaren Materialien müssen Sie sowohl eine konfigurierbare Stückliste als auch einen konfigurierbaren Arbeitsplan erstellen. Dieser konfigurierbare Arbeitsplan beschreibt die Fertigung sämtlicher Varianten des Erzeugnisses. Anstatt für jede Erzeugnisvariante einen eigenen Arbeitsplan anlegen zu müssen, hinterlegen Sie die Vorgänge in einem einzigen Arbeitsplan, dem Maximalarbeitsplan. Der Maximalarbeitsplan ist eine Kombination aus Vorgängen, Vorgangsfolgen und Fertigungshilfsmitteln, die für alle Varianten des konfigurierbaren Materials benötigt werden oder variantenspezifisch sind Mit Auswahlbedingungen legen Sie im Arbeitsplan fest, welche Vorgänge für eine bestimmte Variante benötigt werden. Am Ende der Produktion eines Autos ist immer ein Poliervorgang notwendig. Das Einbauen und Testen einer Klimaanlage ist dagegen nur dann notwendig, wenn eine Klimaanlage als Sonderausstattung ausgewählt wurde. Einen Arbeitsplan zu einem konfigurierbaren Material legen Sie genau so an wie jeden anderen Arbeitsplan. Zusätzlich müssen Sie jedoch Beziehungswissen pflegen für: Folgen Vorgänge/Untervorgänge Fertigungshilfsmittel-Zuordnungen In der Vorgangsübersicht sehen Sie anhand des Kennzeichens Bw rechts neben dem Vorgang, ob bereits Beziehungswissen hinterlegt ist. Sie gelangen mit Doppelklick auf das Kennzeichen in die Pflege der Zuordnungen. Bei der Auftragseröffnung konfiguriert das System anhand des Beziehungswissens den passenden Arbeitsplan zum konfigurierbaren Material. Sie können das Ergebnis einer Konfigurationssimulation [Seite 24] bei der Anlage eines Normalarbeitsplans verwenden. Siehe auch: Weitere Informationen zur Konfiguration von Arbeitsplänen und zum Anlegen von Beziehungswissen finden Sie im Dokument LO - Variantenkonfiguration. April

204 SAP AG Änderung von Werten im Arbeitsplan Änderung von Werten im Arbeitsplan Mit Hilfe von Objektmerkmalen können Sie im Beziehungswissen auf bestimmte Werte im Arbeitsplan zugreifen und sie je nach Konfiguration ändern. Sie haben Zugriff auf die Felder in folgenden Tabellen: PLPOD (Vorgänge) PLFHD (Fertigungshilfsmittel) Mit Hilfe von Aktionen und Prozeduren sprechen Sie dabei das Tabellenfeld an und verändern dort den Wert. Die Tabelle zeigt typische Felder, die Sie über Beziehungswissen verändern können. Tabelle: Veränderbare Felder Arbeitsplantabelle Feld PLPOD (Vorgänge) Vorgabewert Maßeinheit Vorgangstext PLFHD (Fertigungshilfsmittel) Menge des Fertigungshilfsmittels PLFLD (Vorgangsfolgen) Losgröße von...bis Schritte für den Zugriff auf ein Feld im Arbeitsplan 1. Sie legen ein Merkmal an, das auf eines der Felder in den genannten Tabellen verweist. 2. In einer Aktion weisen Sie diesem Feld in Abhängigkeit von der Merkmalsbewertung den Wert zu, den es für eine bestimmte Konfiguration annehmen soll. 3. Sie ordnen die Aktion dem Vorgang zu. Sobald der Vorgang ausgewählt wird, wird die Aktion ausgeführt, und der Wert des Feldes verändert sich. Siehe auch: Weitere Informationen zum Verändern von Werten im Arbeitsplan finden Sie in der Dokumentation LO - Variantenkonfiguration unter Verwendung von Feldern mit Stammdatenbezug in der Konfiguration. 204 April 2001

205 SAP AG Lokales Beziehungswissen zum Vorgang anlegen Lokales Beziehungswissen zum Vorgang anlegen 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht den Vorgang. 2. Wählen Sie Zusätze Beziehungswissen Editor. Wenn der Vorgang noch kein Beziehungswissen hat, Wenn der Vorgang bereits Beziehungswissen hat, gelangen Sie auf ein Dialogfenster. Wählen Sie eine Beziehungsart, und wählen Sie Weiter. Sie gelangen in den Editor zum Anlegen von Beziehungswissen. gelangen Sie auf das Zuordnungsbild mit den bereits hinterlegten Beziehungen. Wählen Sie Neue Einträge, geben Sie der neuen Beziehung einen Namen und wählen Sie Beziehungseditor. Sie erhalten ein Dialogfenster, in dem Sie eine Änderungsnummer eingeben können. Wählen Sie Weiter. Sie gelangen in den Editor zum Anlegen von Beziehungswissen. Siehe auch: Weitere Informationen zu Beziehungswissen finden Sie im Dokument LO - Variantenkonfiguration. April

206 SAP AG Globales Beziehungswissen im Vorgang hinterlegen Globales Beziehungswissen im Vorgang hinterlegen 1. Markieren Sie in der Vorgangsübersicht den Vorgang. 2. Wählen Sie Zusätze Beziehungswissen Zuordnungen oder wählen Sie das Kennzeichen Bw mit Doppelklick aus. Sie gelangen auf das Bild Beziehungsanzeige: Zuordnungen zu Objekten. 3. Geben Sie den Namen der Beziehung sowie die Beziehungsart ein. Sichern Sie den Arbeitsplan. Siehe auch: Weitere Informationen zu Beziehungswissen finden Sie im Dokument LO - Variantenkonfiguration. 206 April 2001

207 SAP AG Massenänderungen und Verwendungsnachweise Massenänderungen und Verwendungsnachweise Verwendungsnachweise Verwendungsnachweise zeigen Ihnen an, in welchen Arbeitsplänen welche Arbeitsplätze Standardarbeitspläne, Standardlinienpläne Fertigungshilfsmittel (FHM) verwendet werden. Sie benötigen diese Information z.b., wenn Sie einen Arbeitsplatz oder Standardarbeitsplan löschen wollen und vorher kontrollieren wollen, ob er noch in einem Arbeitsplan verwendet wird. Auf Wunsch können Sie auch Pläne anzeigen lassen, die Sie bereits online gelöscht haben, die aber noch auf der Datenbank vorhanden sind. Die Übersichtsvariante steuert dabei, welche Informationen zum Plan aufgelistet werden und in welcher Reihenfolge (z.b. Material, Gültigkeit, Status etc.). Daten ersetzen im Arbeitsplan Wenn Sie in einer großen Zahl von Arbeitsplänen ein Objekt durch ein anderes ersetzen wollen, z.b. einen alten Arbeitsplatz durch einen neuen, wählen Sie die Massenänderungsfunktion. Auf diese Weise müssen Sie nicht erst über den Verwendungsnachweis die entsprechenden Pläne ermitteln, um danach jeden Arbeitsplatz einzeln zu ersetzen, sondern können diese Aufgabe schnell und vollständig erledigen. Mit Hilfe der Massenänderung können Sie folgende Objekte in einem Arbeitsplan ersetzen: Arbeitsplätze Standardarbeitspläne/Standardlinienpläne Fertigungshilfsmittel Dazu selektiert das System alle Pläne, in denen das entsprechende Objekt vorkommt. April

208 SAP AG Massenänderungen und Verwendungsnachweise Objekte, die alte Objekte über die Funktion Massenänderung ohne Änderungsnummer ersetzen, übernehmen die Gültigkeitszeiträume der alten Objekte. 208 April 2001

209 SAP AG Verwendung Arbeitsplatz anzeigen Verwendung Arbeitsplatz anzeigen So lassen Sie sich die Verwendung eines Arbeitsplatzes in Plänen anzeigen: 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanpflege Auswertungen Verwendungen Verwendung ArbPlatz. Sie gelangen auf das Selektionsbild zur Arbeitsplatzverwendung in Plänen. 2. Pflegen Sie den Schlüssel des Arbeitsplatzes und das Werk. Wenn Sie einen Stichtag angeben, sucht das System alle Vorgänge, die zum angegebenen Stichtag gültig sind. Wenn Sie keinen Stichtag angeben, werden alle Vorgänge angezeigt, in denen der Arbeitsplatz verwendet wird. Geben Sie die Plantyp an, für die Sie die Arbeitsplatzverwendung auswerten wollen. Beachten Sie dabei, daß die generische Eingabe des Plantyps nicht möglich ist. Schränken Sie, falls nötig, die Planauswahl über folgende Daten weiter ein: Planstatus Planverwendung Werk des Arbeitsplans Planergruppe (nur in Verbindung mit Werk) Materialnummer oder Materialkurztext 3. Wenn Sie auch Pläne sehen möchten, die bereits online gelöscht wurden, die aber noch auf der Datenbank vorhanden sind, setzen Sie das Kennzeichen Erweitertes Protokoll. 4. Wählen Sie eine Übersichtsvariante aus. Wählen Sie dazu Einstellung Objektübersicht. Sie erhalten das Dialogfenster Übersichtsvariante eingeben. Geben Sie die gewünschte Übersichtsvariante ein, und wählen Sie Weiter 5. Wählen Sie Springen Ausführen. Sie erhalten eine Liste aller Pläne, in denen der Arbeitsplatz verwendet wird. 6. Um das erweiterte Protokoll mit der Liste der gelöschten Pläne einzusehen, wählen Sie Springen Protokoll. Sie erhalten das erweiterte Protokoll mit der Liste aller Verwendungen in bereits gelöschten Plänen und deren Folgen und Vorgänge, soweit diese Objekte noch nicht physisch von der Datenbank gelöscht wurden. So rufen Sie das Detailbild zu einem Planobjekt auf (z.b. Plankopf): Positionieren Sie den Cursor auf das entsprechende Objekt oder markieren Sie es, und wählen Sie Springen Detail. So rufen Sie das Übersichtsbild zu einem Planobjekt auf (z.b. Planübersicht): Siehe auch: Positionieren Sie den Cursor auf das entsprechende Objekt oder markieren Sie es, und wählen Sie Springen Auswählen. April

210 SAP AG Verwendung Arbeitsplatz anzeigen Verwendung in gelöschten Plänen anzeigen [Seite 214] 210 April 2001

211 SAP AG Verwendung Standardplan anzeigen Verwendung Standardplan anzeigen So lassen Sie sich die Verwendung eines Standardplans in Plänen anzeigen: 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanpflege Auswertungen Verwendungen Verwendung StdPlan. Sie gelangen auf das Selektionsbild zur Verwendung von Standardarbeitsplänen/Standardlinienplänen. 2. Wenn Sie die Verwendung eines Standardlinienplans anzeigen lassen wollen, setzen Sie das Kennzeichen Standardlinienplan. 3. Pflegen Sie die Plangruppe und den Plangruppenzähler Ihres Standardplans. Wenn Sie einen Stichtag angeben, sucht das System alle Pläne, die zum angegebenen Stichtag gültig sind. Wenn Sie keinen Stichtag angeben, werden alle Pläne angezeigt, in denen der Standardplan verwendet wird. Geben Sie die Plantyp an, für die Sie die Standardplanverwendung auswerten wollen. Beachten Sie dabei, daß die generische Eingabe des Plantyps nicht möglich ist. Schränken Sie, falls nötig, die Planauswahl über folgende Daten weiter ein: Planstatus Planverwendung Werk des Arbeitsplans Planergruppe Materialnummer oder Materialkurztext 4. Wenn Sie auch Pläne sehen möchten, die bereits online gelöscht wurden, die aber noch auf der Datenbank vorhanden sind, setzen Sie das Kennzeichen Erweitertes Protokoll. 5. Wählen Sie eine Übersichtsvariante aus. Wählen Sie dazu Einstellung Objektübersicht. Sie erhalten das Dialogfenster Übersichtsvariante eingeben. Geben Sie die gewünschte Übersichtsvariante ein, und wählen Sie Weiter 6. Wählen Sie Springen Ausführen. Sie erhalten eine Liste aller Pläne, in denen der Standardplan eingebunden wurde. 7. Um das erweiterte Protokoll mit der Liste der gelöschten Pläne einzusehen, wählen Sie Springen Protokoll. Sie erhalten das erweiterte Protokoll mit der Liste aller Verwendungen in bereits gelöschten Plänen und deren Folgen und Vorgänge, soweit diese Objekte noch nicht physisch von der Datenbank gelöscht wurden. So rufen Sie das Detailbild zu einem Planobjekt auf (z.b. Plankopf): Positionieren Sie den Cursor auf das entsprechende Objekt oder markieren Sie es, und wählen Sie Springen Detail. April

212 SAP AG Verwendung Standardplan anzeigen So rufen Sie das Übersichtsbild zu einem Planobjekt auf (z.b. Planübersicht): Siehe auch: Positionieren Sie den Cursor auf das entsprechende Objekt oder markieren Sie es, und wählen Sie Springen Auswählen. Verwendung in gelöschten Plänen anzeigen [Seite 214] 212 April 2001

213 SAP AG Verwendung Fertigungshilfsmittel anzeigen Verwendung Fertigungshilfsmittel anzeigen So lassen Sie sich die Verwendung (Zuordnung) eines Fertigungshilfsmittels in Plänen anzeigen: 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanpflege Auswertungen Verwendungen Verwendung FHM. Sie gelangen auf das Selektionsbild zur Verwendung von Fertigungshilfsmitteln (FHM). Standardmäßig geht das System zuerst von einem FHM mit Materialstammsatz aus. 2. Wenn Sie eine andere Art des Fertigungshilfsmittels wünschen, wählen Sie Einstellung FHM-Art oder die entsprechende Funktionstaste. Sie erhalten ein Dialogfenster mit den FHM-Arten. Positionieren Sie den Cursor auf der gewünschten FHM-Art und wählen Sie Weiter. 3. Geben Sie die Daten abhängig von der Fertigungshilfsmittelart ein: Zum Fertigungshilfsmittel der Art Dokument geben Sie die Dokumentnummer, die Dokumentart, das Teildokument und die Versionsnummer ein. Zum Fertigungshilfsmittel der Art Equipment geben Sie die Nummer ein, die das Equipment identifiziert. Zum Fertigungshilfsmittel der Art Material geben Sie die Materialnummer des FHM und das dazugehörige Werk ein. Zum Fertigungshilfsmittel der Art Sonstige geben Sie den Schlüssel ein, der das FHM identifiziert. 4. Wählen Sie eine Übersichtsvariante aus. Wählen Sie dazu Einstellung Objektübersicht. Sie erhalten das Dialogfenster Übersichtsvariante eingeben. Geben Sie die gewünschte Übersichtsvariante ein, und wählen Sie Weiter 5. Wählen Sie Springen Ausführen. Sie erhalten eine Liste aller Pläne, denen das FHM zugeordnet wurde. So rufen Sie das Detailbild zu einem Planobjekt auf (z.b. Plankopf): Positionieren Sie den Cursor auf das entsprechende Objekt oder markieren Sie es, und wählen Sie Springen Detail. So rufen Sie das Übersichtsbild zu einem Planobjekt auf (z.b. Planübersicht): Siehe auch: Positionieren Sie den Cursor auf das entsprechende Objekt oder markieren Sie es, und wählen Sie Springen Auswählen. Verwendung in gelöschten Plänen anzeigen [Seite 214] April

214 SAP AG Verwendung in gelöschten Plänen anzeigen Verwendung in gelöschten Plänen anzeigen Während eines Verwendungsnachweises, aber auch während Sie ein Objekt ersetzen, können Sie zusätzlich ein Protokoll erzeugen, in dem Sie die Verwendungen in bereits gelöschten Arbeitsplänen sehen, soweit diese noch nicht physisch von der Datenbank gelöscht wurden. So erzeugen Sie das erweiterte Protokoll: 1. Setzen Sie auf dem Einstiegsbild zum Verwendungsnachweise bzw. zum Ersetzen des Objektes das Kennzeichen Erweitertes Protokoll. 2. Pflegen Sie die übrigen Daten und wählen Sie Springen Ausführen. Sie erhalten die Selektionsliste. 3. Wählen Sie Springen Protokoll. Sie erhalten das erweiterte Protokoll mit der Liste aller Verwendungen in bereits gelöschten Plänen und deren Folgen und Vorgänge, soweit diese Objekte noch nicht physisch von der Datenbank gelöscht wurden. 214 April 2001

215 SAP AG Arbeitsplätze ersetzen (Massenersetzen) Arbeitsplätze ersetzen (Massenersetzen) So ersetzen Sie einen Arbeitsplatz in allen oder vielen Plänen auf einmal: 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanpflege Zusätze Massenänderungen Ersetzen ArbPlatz. Sie gelangen auf das Selektionsbild zum Ersetzen von Arbeitsplätzen in Arbeitsplänen. 2. Pflegen Sie den Schlüssel und das Werk des Arbeitsplatzes, den Sie ersetzen wollen, sowie Schlüssel und Werk des neuen Arbeitsplatzes. Wenn Sie eine Änderungsnummer eingeben, bestimmt die Änderungsnummer den Beginn der Gültigkeit der durchgeführten Änderungen, und die Änderungen werden protokolliert. Wenn Sie einen Stichtag angeben, sucht das System alle Vorgänge, die zum angegebenen Stichtag gültig sind. Wenn Sie keinen Stichtag angeben, werden alle Vorgänge angezeigt, in denen der Arbeitsplatz verwendet wird. Geben Sie die Plantypen an, für die Sie die Arbeitsplatzverwendung auswerten wollen. Die generische Eingabe des Plantyps ist dabei nicht möglich. Schränken Sie, falls nötig, die Planauswahl über folgende Daten weiter ein: Planstatus Planverwendung Werk der Arbeitspläne Planergruppe Materialnummer Materialkurztext 3. Wählen Sie eine Übersichtsvariante aus. Wählen Sie dazu Einstellung Objektübersicht. Sie erhalten das Dialogfenster Übersichtsvariante eingeben. Geben Sie die gewünschte Übersichtsvariante ein, und wählen Sie Weiter. 4. Bevor Sie den alten Arbeitsplatz mit dem neuen ersetzen, können Sie noch Vorschlagswerte für den neuen Arbeitsplatz pflegen. (siehe Vorschlagswerte pflegen (Massenersetzen) [Seite 217]) 5. Wählen Sie Springen Ausführen. Sie erhalten eine Liste aller Pläne und Planobjekte, in denen der alte Arbeitsplatz verwendet wird. Standardmäßig führt das System die Ersetzungen online durch. Wenn Sie über einen Batch-Input ersetzen wollen, wählen Sie Einstellung Ändern BDC-Modus. Über Ändern BDC-Modus können Sie auch steuern, welche Bildschirmbilder beim Ersetzen angezeigt werden. (siehe Ablaufsteuerung beim Massenersetzen [Seite 220]) 6. Falls nötig, ändern Sie Daten in den Plänen/Planobjekten, bevor Sie überall den neuen Arbeitsplatz einfügen. (siehe Daten der selektierten Pläne anzeigen und ändern [Seite 219]) 7. Markieren Sie alle Pläne und Planobjekte, in denen Sie den alten Arbeitsplatz mit dem neuen Arbeitsplatz ersetzen wollen. April

216 SAP AG Arbeitsplätze ersetzen (Massenersetzen) Wenn Sie viele Objekte gleichzeitig markieren wollen, wählen Sie Bearbeiten Markierungen und das gewünschte Objekt (Plan, Folge, Vorgang). 8. Wählen Sie Bearbeiten ArbPl.ersetzen. Der alte Arbeitsplatz wird in den markierten Plänen, Folgen und Vorgängen durch den neuen ersetzt. Siehe auch: Wenn nicht alle Arbeitsplätze ersetzt werden konnten, erhalten Sie vom System eine Meldung, wobei die nicht ersetzten Objekte gekennzeichnet werden. Wiederholen Sie in diesem Fall das Ersetzen. Verwendung in gelöschten Plänen anzeigen [Seite 214] 216 April 2001

217 SAP AG Vorschlagswerte pflegen (Massenersetzen) Vorschlagswerte pflegen (Massenersetzen) Beim Massenersetzen von Arbeitsplätzen können Sie die arbeitsplanbezogenen Vorschlagswerte und Leistungsarten des neuen Arbeitsplatzes ändern bzw. ergänzen, und zwar vorgangsbezogen. Die Vorschlagswerte in den Arbeitsplatzstammdaten ändern sich dadurch nicht. Sie können zusätzlich auch Vorgabewerte (z.b. Rüstzeit) übergeben. Wenn im neuen Arbeitsplatz ein Vorschlagswert ein Referenzkennzeichen hat, können Sie den Wert nicht ändern. Er ist dann ausschließlich in der Arbeitsplatzpflege änderbar. Sie können alle Vorschlagswerte und Leistungsarten, die im Arbeitsplatz kein Referenzkennzeichen haben ändern bzw. neu eingeben. Für die Übernahme der Vorschlagswerte aus dem neuen Arbeitsplatz und den Erhalt der Werte aus dem alten Arbeitsplatz gibt es bestimmte Regeln. Lesen Sie hierzu Vorschlagswerte [Seite 218]. So ändern Sie die Vorschlagswerte für den neuen Arbeitsplatz: 1. Führen Sie die Schritte 1 bis 3 in Massenersetzen Arbeitsplatz [Seite 215] aus. 2. Wählen Sie Einstellung Vorschlagswert ArbPl oder die entsprechende Funktionstaste. Sie erhalten das Dialogfenster Vorschlagswerte: Ändern. 3. Geben Sie den Stichtag für die Vorgangsselektion ein, falls Sie das nicht schon vorher getan haben. Ändern bzw. ergänzen Sie die Vorschlagswerte für den Vorgang, sowie die Vorgabewerte und Leistungsarten. Setzen Sie für alle Vorschlagswerte, die Sie beim Ersetzen des Arbeitsplatzes in den Vorgang übernehmen wollen, das Kennzeichen Wert übernehmen. 4. Wählen Sie Weiter. Sie kehren in die Transaktion zum Ersetzen eines Arbeitsplatzes zurück. April

218 SAP AG Vorschlagswerte Vorschlagswerte Für die Übernahme von Vorschlagswerten in den arbeitsplatzbezogenen Vorgang gelten folgende Regeln: Wenn die Steuerschlüssel des alten und des neuen Arbeitsplatzes... nicht übereinstimmen übereinstimmen dann... werden alle Werte des alten Arbeitsplatzes gelöscht. Ausschließlich die Werte des neuen Arbeitsplatzes bzw. die Werte aus dem Dialogfenster Vorschlagswert ArbPl werden beim Ersetzen übernommen. werden die Werte aus dem neuen Arbeitsplatz bzw. die Werte aus dem Dialogfenster Vorschlagswert ArbPl beim Ersetzen übernommen. Felder, die Sie dort nicht füllen, bleiben aus dem alten Arbeitsplatz erhalten. 218 April 2001

219 SAP AG Daten der selektierten Pläne anzeigen und ändern Daten der selektierten Pläne anzeigen und ändern Ausgehend von der Liste aller Pläne und Planobjekte, in denen der alte Arbeitsplatz verwendet wird, können Sie Daten in den Plänen ändern in Vorgangsdetailbilder springen die Übersichten einzelner Objekte im Plan anzeigen und von dort aus auf weitere Bildschirmbilder des Plans springen Wählen Sie Umfeld Anzeigen Ändern um festzulegen, ob die Ausflüge in den Plan im Änderungsmodus oder im Anzeigemodus erfolgen. Ist z.b. eingestellt, daß Sie bei Ausflügen in den Plan in den Änderungsmodus gelangen, bleibt diese Einstellung auch für alle weiteren Ausflüge bestehen, bis Sie erneut Anzeigen Ändern wählen. So haben Sie Zugriff auf die Daten der selektierten Pläne: 1. Markieren Sie den Plan oder das Planobjekt, das Sie einsehen wollen. 2. Wählen Sie Springen Detail, um auf ein Detailbild zu gelangen oder wählen Sie Springen Auswählen, um auf eine Übersicht zu gelangen. April

220 SAP AG Ablaufsteuerung beim Massenersetzen Ablaufsteuerung beim Massenersetzen So steuern Sie, wie das Ersetzen des Arbeitsplatzes abläuft: 1. Wählen Sie auf der Liste aller Pläne, Folgen und Vorgänge, in denen der alte Arbeitsplatz verwendet wird, die Menüeinträge Einstellung Ändern BDC-Modus. Sie erhalten das Dialogfenster BDC-Modus: Ändern. 2. Pflegen Sie folgende Daten: Funktion: steuert, wie das Ersetzen des Arbeitsplatzes erfolgt: Online: (standardmäßig eingestellt) In diesem Fall erfolgt das Ersetzen direkt nachdem Sie Arbeitsplatz ersetzen wählen. Die Objekte, in denen der Arbeitsplatz ersetzt werden soll, werden nacheinander abgearbeitet. Abhängig vom gewählten Anzeigemodus bietet Ihnen das System die Bildschirmbilder zur Pflege an, in denen, bedingt durch das Ersetzen des alten Arbeitsplatzes, die Eingabe weiterer Daten (z.b. anderer Vorgabewerte) notwendig ist. Mit Hilfe einer Batch-Input-Mappe: In diesem Fall wird vom System eine Batch-Input- Mappe erzeugt. Der Arbeitsplatz wird zu einem späteren Zeitpunkt ersetzt. Um den Arbeitsplatz zu ersetzen, können Sie den Inhalt der Batch-Input-Mappe mit Hilfe der Mappenverwaltung bearbeiten. Die Mappenverwaltung können Sie aus jeder Anwendung heraus aufrufen, indem Sie folgende Menüeinträge wählen: System Dienste Batch-Input Bearbeiten. Anzeigemodus: Über den Anzeigemodus steuern Sie, welche Bildschirmbilder beim Ersetzen angezeigt werden. Sie haben folgende Auswahlmöglichkeiten: alle Bildschirmbilder, auf denen Arbeitsplätze ersetzt wurden nur die Bildschirmbilder, auf denen beim Ersetzen Fehler auftraten. Besitzt z.b. der neue Arbeitsplatz andere Vorgabewerte als der alte und sind diese Vorgabewerte Mußeingaben, erhalten Sie das Bildschirmbild zur Eingabe der neuen Vorgabewerte angezeigt. kein Bildschirmbild (standardmäßig eingestellt) Protokollmappe: Name der Batch-Input-Mappe, die Sie zum Ersetzen des Arbeitsplatzes zu einem späteren Zeitpunkt nutzen wollen. Berechtigung: Name oder Identifikation, mit dem/der die Berechtigung zum Abspielen der Batch-Input-Mappe verknüpft ist. Sicherungsmodus: steuert, ob das Sichern bzw. Verbuchen beim Ersetzen des Arbeitsplatzes synchron (zeitgleich) oder asynchron (verzögert) verläuft. Standardmäßig wird synchron verbucht. 3. Sichern Sie Ihre Eingaben mit der Funktionstaste Weiter. 220 April 2001

221 SAP AG Standardpläne ersetzen (Massenersetzen) Standardpläne ersetzen (Massenersetzen) So ersetzen Sie einen Standardarbeitsplan in allen oder vielen Plänen auf einmal: 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanpflege Zusätze Massenänderungen Ersetzen StdPlan. Sie gelangen auf das Selektionsbild zum Ersetzen von Standardarbeitsplänen/Standardlinienplänen in Normalarbeitsplänen/Linienplänen. 2. Wenn Sie einen Standardlinienplan ersetzen wollen, setzen Sie das Kennzeichen Standardlinienplan. 3. Pflegen Sie die Plangruppe und den Plangruppenzähler des alten und des neuen Standardarbeitsplans. Pflegen Sie die Schrittweite, mit der die Vorgänge des neuen Standardarbeitsplans eingefügt werden sollen. 4. Wählen Sie eine Übersichtsvariante aus. Wählen Sie dazu Einstellung Objektübersicht oder die Funktionstaste ÜbersVar. auswählen. 5. Wählen Sie Springen Ausführen. Sie erhalten eine Liste aller Pläne, in denen der alte Standardplan eingebunden ist. Bei Bedarf können Sie auf diesem Bildschirmbild einen anderen neuen Standardplan zum Ersetzen eingeben als Sie ursprünglich angegeben haben. Wählen Sie dazu Einstellung Ersetzen durch. Sie erhalten das Dialogfenster Planbezogene Vorschlagswerte: Ändern. Geben Sie die Plangruppe und den Plangruppenzähler des neuen Standardarbeitsplans/Standardlinienplans ein. Pflegen Sie die Schrittweite, mit der die Vorgänge des neuen Standardarbeitsplans eingefügt werden sollen. Wählen Sie Weiter. Der weitere Ablauf des Ersetzens eines Standardarbeitsplans entspricht dem für die Arbeitsplätze. (lesen Sie hierzu Arbeitsplätze ersetzen (Massenersetzen) [Seite 215] ab Punkt 6) April

222 SAP AG FHM ersetzen (Massenersetzen) FHM ersetzen (Massenersetzen) So ersetzen Sie ein Fertigungshilfsmittel in allen oder vielen Plänen auf einmal: 1. Wählen Sie im Bereichsmenü zur Arbeitsplanpflege Zusätze Massenänderungen Ersetzen FHM. Sie gelangen auf ein Bildschirmbild, auf dem Sie Daten für ein Fertigungshilfsmittel mit Materialstammsatz eingeben können. 2. Wenn Sie mit einer anderen FHM-Art ersetzen wollen, wählen Sie Einstellung FHM- Art. Sie erhalten das Dialogfenster Fertigungshilfsmittelart. Wählen Sie die gewünschte FHM- Art aus. 3. Pflegen Sie die Daten zum FHM. Weitere Informationen zu verschiedenen FHM-Arten und ihren Daten finden Sie unter Fertigungshilfsmittel [Seite 98]. 4. Wählen Sie Einstellung Ersetzen durch und die FHM-Art des neuen Fertigungshilfsmittels, mit dem Sie das alte ersetzen wollen. Pflegen Sie die Daten zum neuen FHM und wählen Sie Weiter. 5. Wählen Sie eine Übersichtsvariante aus. Wählen Sie dazu Einstellung Objektübersicht oder die Funktionstaste ÜbersVar. auswählen. 6. Wählen Sie Springen Ausführen. Sie erhalten eine Liste aller Pläne und Folgen, in denen das alte FHM einem Vorgang zugeordnet ist. Bei Bedarf können Sie sich auf diesem Bildschirmbild noch für ein anderes neues FHM entscheiden. Wählen Sie dazu Einstellung Ersetzen durch und die FHM-Art des neuen Fertigungshilfsmittels. 7. Wenn Sie vor dem Ersetzen noch einige FHM-Zuordnungen löschen wollen, markieren Sie den Vorgang und wählen Sie Bearbeiten FHM löschen. Die alte FHM-Zuordnung wird gelöscht. Beim Ersetzen wird auch das neue FHM diesem Vorgang nicht zugeordnet. Der weitere Ablauf des Ersetzens eines Fertigungshilfsmittels entspricht dem für die Arbeitsplätze. (siehe. Arbeitsplätze ersetzen (Massenersetzen) [Seite 215] ab Punkt 6) 222 April 2001

223 SAP AG Fehlerprotokoll anzeigen Fehlerprotokoll anzeigen Wenn das Massenersetzen nicht reibungslos abläuft, entsteht ein Fehlerprotokoll. Das Fehlerprotokoll sammelt die eingetretenen Systemmeldungen sortiert und gruppiert die Systemmeldungen nach bestimmten Kriterien Die unterschiedlichen Systemmeldungen weisen auf unterschiedlich schwere Fehler hin. Deshalb gibt es vier verschiedene Message-Typen: Informationen Warnungen Fehlermeldungen Abbruchmeldungen So zeigen Sie das Fehlerprotokoll an: 1. Wählen Sie auf der Liste aller Pläne und Planobjekte Springen Protokoll. Sie gelangen auf das Bildschirmbild Fehlersteuerung und -analyse: Einstieg. Sie sehen die Anzahl der Systemmeldungen, nach Message-Typen sortiert. 2. Wählen Sie Protokoll Anzeigen Gesamt. oder wählen Sie Protokoll Anzeigen Zum Verantw.ber. oder Zum Message-Typ, wenn Sie speziell die Fehlermeldungen zu einem Verantwortungsbereich oder zu einem Message-Typ einsehen wollen. Das Fehlerprotokoll zeigt nur die Datenfelder an, die über die Feldauswahl festgelegt wurden. Die Feldauswahl ist im System voreingestellt. Um sie zu ändern, wählen Sie Einstellungen Feldauswahl und markieren Sie die Datenfelder, die im Fehlerprotokoll ausgegeben werden sollen. April

224 SAP AG Fehlerprotokoll anzeigen Beachten Sie bitte, daß die Texte der Systemmeldungen nur ausgegeben werden, wenn das Datenfeld Nachrichtentext markiert ist. So sortieren Sie die Systemmeldungen im Fehlerprotokoll: Wählen Sie Bearbeiten Sortieren und das Kriterium, nach dem Sie sortieren wollen (z.b. nach Verantwortungsbereich oder Plan). 224 April 2001

225 SAP AG Arbeitspläne archivieren und löschen Arbeitspläne archivieren und löschen Sie archivieren und löschen Arbeitspläne mit dem Archivierungsobjekt PP_PLAN. Das Archivierungsobjekt umfaßt einzelne Arbeitspläne, die durch Plangruppe und Plangruppenzähler eindeutig identifiziert sind, jedoch nicht gesamte Plangruppen, so daß Sie jederzeit einzelne Pläne archivieren und löschen können. Sie können nach wie vor auch gesamte Plangruppen archivieren und löschen. Sie können die Archivierungsfunktion sowohl über das Menübild der Systemadministration als auch über das Menübild der Arbeitspläne aufrufen. Im Menübild der Arbeitspläne wählen Sie dazu Zusätze Löschen von Plänen Mit Archivierung. Siehe auch: Das Zurückladen der Arbeitsplandaten ist nicht vorgesehen. Das Anzeigen der archivierten Daten wird erst zu einem späteren Release möglich sein. In der R/3-Bibliothek unter CA - Archivieren und Löschen von Anwendungsdaten finden Sie weitere Informationen zu folgenden Themen: Objektdefinition beteiligte Tabellen Customizing Berechtigungen detaillierte Vorgehensweisen April

226 SAP AG Selektionskriterien Selektionskriterien Sie können Arbeitspläne nach folgenden Kriterien für die Archivierung selektieren: Werk Material Sie können Arbeitspläne zu mehreren Materialien innerhalb eines Werkes selektieren. Plantyp, Plangruppe und Plangruppenzähler Status Planverwendung Planergruppe Zeitpunkt des letzten Planabrufs Löschvormerkung Wenn Sie die Löschvormerkung als Kriterium für den Archivierungslauf mit Löschprogramm angeben, können Sie nur die Option Löschen über den gesamten Zeitraum wählen. Kundenspezifische Selektionskriterien Wenn Ihnen die Selektionskriterien des Standardprogramms nicht genügen, oder wenn Sie andere Kriterien wünschen, können Sie sich im Programm eigene Selektionskriterien definieren. So definieren Sie eigene Selektionskriterien: 1. Definieren Sie ein eigenes Archivierungsobjekt. Verwenden Sie das Archivierungsobjekt PP_PLAN als Vorlage. 2. Schreiben Sie einen eigenen Selektionsreport. Verwenden Sie den Report RCPREWR1 als Vorlage. Verändern Sie nur die beiden Includes RCPPPSEL für Selektionsparameter und RCPPPF01 für Selektionen. 226 April 2001

227 SAP AG Abhängigkeiten Abhängigkeiten Vor dem Löschen werden Arbeitspläne auf folgende Verwendungen hin überprüft: Verwendung in einer Fertigungsversion In diesem Fall ist der Arbeitsplan im Materialstammsatz als Bestandteil einer Fertigungsversion hinterlegt. Verwendung im Prüflos Dieses Kriterium ist nur dann relevant, wenn Sie das Qualitätsmanagement (QM) verwenden. Nur wenn der Plan nicht mehr in einem Prüflos verwendet wird, können Sie ihn archivieren. bei Standardplänen: Referenz in Normalarbeitsplänen oder Linienplänen Standardpläne können erst dann archiviert werden, wenn in anderen Plänen keine Referenzen mehr bestehen. Verwendung im Serienauftrag Ein laufender Serienauftrag benötigt immer wieder Informationen aus dem zugrundeliegenden Arbeitsplan, z.b. bei der Rückmeldung. Ein Arbeitsplan, der in einem Serienauftrag verwendet wird, kann erst dann archiviert werden, wenn auch der Serienauftrag abgeschlossen und archiviert ist. weitere Verwendungen, die Sie über die SAP-Erweiterung CPRE0001 selbst definieren Archivieren Sie folgende Objekte, bevor Sie Arbeitspläne archivieren: Materialstammsätze mit Fertigungsversionen Serienaufträge Prüflose (Archivierungsobjekt QM_CONTROL) Was geschieht, wenn ein Arbeitsplan noch verwendet wird? Wenn die Verwendungsprüfung auf einen Arbeitsplan trifft, der noch verwendet wird bzw. Ihre kundenspezifischen Prüfkriterien erfüllt (SAP-Erweiterung CPRE0001), gibt es folgende Möglichkeiten: Der Archivierungslauf bricht ab. Sie erhalten eine Informationsmeldung mit Angaben zum Arbeitsplan, der noch verwendet wird. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen wollen, markieren Sie in der Variantenpflege das Kennzeichen Protokoll nicht. Der Archivierungslauf läuft vollständig ab. Am Ende erhalten Sie ein Protokoll mit einer Liste aller Arbeitspläne, die aufgrund der Verwendungsprüfung nicht archiviert bzw. gelöscht wurden. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen wollen, markieren Sie in der Variantenpflege das Kennzeichen Protokoll. April

228 SAP AG Kriterien zum Löschen/Archivieren Kriterien zum Löschen/Archivieren Das Kennzeichen Löschen über den gesamten Zeitraum Wenn Sie über den gesamten Zeitraum löschen, werden alle Arbeitspläne gelöscht, die Ihre Selektionskriterien erfüllen (z.b. zu Material und Status). Sie können auch vorhandene Löschvormerkungen als Selektionskriterium angeben. Wenn Sie Löschvormerkungen nicht explizit als Kriterium angeben, werden Pläne unabhängig davon gelöscht, ob sie eine Löschvormerkung besitzen. Das Kennzeichen Löschen zum Stichtag Wenn Sie zum Stichtag löschen, werden alle Änderungsstände gelöscht, die vor diesem Stichtag enden. Für Zeiträume vor dem Stichtag spielt es keine Rolle, ob die Pläne oder Planobjekte Löschvormerkungen besitzen, oder ob Sie sie zu einem früheren Zeitpunkt online gelöscht haben. Zusätzlich prüft das System auch Änderungsstände, die auf oder nach dem Stichtag liegen. Hier ist entscheidend, ob Sie diese Änderungsstände bereits online gelöscht haben. Das System löscht diese Änderungsstände von der Datenbank, obwohl sie auf oder nach dem Stichtag liegen. Dabei entstehen keine zeitlichen Lücken: Wenn ein Änderungsstand kein Online- Löschkennzeichen hat, werden die nachfolgenden Änderungsstände nicht von der Datenbank gelöscht, auch wenn sie bereits ein Online-Löschkennzeichen besitzen. Das Löschen zum Stichtag ist vor allem dann sinnvoll, wenn sich historische Datenstände angesammelt haben, die Sie nicht mehr benötigen. Löschvormerkung und Online-Löschkennzeichen Beachten Sie bitte, daß Sie eine gesetzte Löschvormerkung jederzeit zurücknehmen können. Online-Löschkennzeichen können Sie hingegen nicht mehr zurücknehmen. Das System setzt dieses Kennzeichen intern, wenn Sie ein Arbeitsplanobjekt während der Bearbeitung online, d.h. direkt löschen. Sie können das Objekt ab dem Zeitpunkt nicht mehr bearbeiten. Es bleibt jedoch so lange noch physisch auf der Datenbank stehen, bis Sie das Löschprogramm anstoßen. 228 April 2001

229 SAP AG Arbeitspläne mit mehreren Änderungsständen Arbeitspläne mit mehreren Änderungsständen Wenn Sie Arbeitspläne oder Arbeitsplanobjekte mit Änderungsnummer ändern, besteht der Plan aus mehreren Änderungsständen. Wenn Sie nie mit Änderungsnummer ändern, haben der Arbeitsplan und alle seine Arbeitsplanobjekte nur einen einzigen Änderungsstand. Änderungsstände Stichtag Zeit Änd.stände Plankopf Änd.stände Folge Änd.stände Vorgang 1 Änd.stände Vorgang 2 Arbeitsplan online löschen Wenn Sie in einem Arbeitsplan mit mehreren Änderungsständen einen Änderungsstand online löschen, wird nur dieser eine Änderungsstand für die weitere Bearbeitung gesperrt, zusammen mit allen untergeordneten Objekten. Auf die übrigen Änderungsstände können Sie weiterhin zugreifen. Die Änderungsstände Ihres Arbeitsplans sind so verteilt, wie Sie es in der Grafik sehen. Zu einem bestimmten Tag (blaue, senkrechte Linie) löschen Sie die Arbeitsplanfolge online. Das System löscht automatisch alle untergeordneten Objekt- Änderungsstände wie Vorgänge oder Komponentenzuordnungen, soweit sie sich innerhalb des Kopf-Änderungsstandes befinden. In dem Beispiel wird der Änderungsstand von Vorgang 2 nur teilweise gelöscht, weil er vor dem Folgen- Änderungsstand beginnt. Ab dem Beginn des gelöschten Folgen-Änderungsstandes haben Sie keinen Zugriff mehr auf den Änderungsstand des Vorgangs 2. April

230 SAP AG Arbeitspläne mit mehreren Änderungsständen Löschvormerkung setzen Wenn Sie in einem Arbeitsplan mit mehreren Änderungsständen für einen Änderungsstand eine Löschvormerkung setzen, wird die Löschvormerkung gleichzeitig im gesamten Arbeitsplan gesetzt. Wenn Sie beim Archivierungslauf Löschvormerkungen als Kriterium angeben, wird auf diese Weise der gesamte Arbeitsplan mit allen Arbeitsplanobjekten archiviert und gelöscht. Auch wenn Sie eine Löschvormerkung zurücknehmen, gilt dies immer für den gesamten Arbeitsplan. Um einen Arbeitsplan mit mehreren Änderungsständen vollständig von der Datenbank zu löschen, wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten: Setzen Sie im Arbeitsplankopf eine Löschvormerkung. Wählen Sie beim Archivierungslauf mit Löschprogramm Löschvormerkungen als Selektionskriterium. Wie Sie eine Löschvormerkung im Arbeitsplan setzen, lesen Sie im Dokument PP- Arbeitspläne. Spezifizieren Sie den Arbeitsplan vollständig in den Selektionskriterien des Archivierungslaufes und löschen Sie über den gesamten Zeitraum. 230 April 2001

231 SAP AG Bevor Sie archivieren Bevor Sie archivieren Arbeitspläne aus älteren R /3-Releaseständen Arbeitspläne aus älteren R/3-Releaseständen besitzen möglicherweise nur auf einzelnen Änderungsständen eine Löschvormerkung. Mit dem Report RCPREDEL [Seite 232] können Sie vorhandene Löschvormerkungen an alle Änderungsstände des Arbeitsplans weitergeben. Verwenden Sie diesen Report einmalig nach der Datenübernahme aus einem älteren Releasestand, um gleiche Voraussetzungen für alte und neue Arbeitsplandaten zu schaffen. April

232 SAP AG Arbeitspläne aus älteren R/3-Releaseständen Arbeitspläne aus älteren R/3-Releaseständen Ab Release 3.0D beziehen sich Löschvormerkungen immer auf alle Änderungsstände eines Arbeitsplans. Wenn Sie für einen Änderungsstand eine Löschvormerkung setzen, wird die Löschvormerkung gleichzeitig im gesamten Arbeitsplan gesetzt. In älteren R/3-Releaseständen wurden Löschvormerkungen anders gehandhabt. Aus diesem Grund gibt es den Report RCPREDEL. Report RCPREDEL: Weitergabe von Löschvormerkungen an alle Änderungsstände Arbeitspläne aus älteren R/3-Releaseständen besitzen möglicherweise nur auf einzelnen Änderungsständen eine Löschvormerkung. Mit dem Report RCPREDEL können Sie vorhandene Löschvormerkungen an alle Änderungsstände des Arbeitsplans weitergeben. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie Löschvormerkungen als Kriterium für Ihren Archivierungslauf mit Löschprogramm angeben wollen. Es genügt völlig, wenn Sie diesen Report einmal laufen lassen. Für Daten, die Sie in Releaseständen ab 3.0D anlegen, benötigen Sie diesen Report nicht. Wenn Sie Arbeitspläne aus älteren Releaseständen archivieren (Selektionskriterium Löschvormerkungen), ohne vorher den Report RCPREDEL zu verwenden, werden nur solche Arbeitspläne archiviert, die auf allen Änderungsständen eine Löschvormerkung besitzen. Arbeitspläne mit Löschvormerkungen auf einzelnen Änderungsständen werden nicht selektiert, wenn Sie Löschvormerkungen als Kriterium angeben. 232 April 2001

233 SAP AG Löschen ohne Archivierung Löschen ohne Archivierung Sie können Arbeitspläne auch löschen, ohne sie vorher zu archivieren. Löschen ohne Archivierung kann zu ungewolltem Datenverlust führen. Bitte verwenden Sie diese Art des Löschens ausschließlich für Daten, die Sie zu Testzwecken angelegt haben. Siehe auch: Arbeitspläne ohne Archivierung löschen [Seite 235] April

234 SAP AG Verwaltungsdaten anzeigen Verwaltungsdaten anzeigen Im Bereich Verwaltungsdaten können Sie auf verschiedenen Bildschirmbildern Verwaltungsinformationen zu Arbeitsplanobjekten bzw. ihren Zuordnungen einsehen: Informationen zum Arbeitsplanobjekt: Zum Beispiel werden bei Zuordnungen von Materialkomponenten die Positionsnummer der Materialkomponente aus der Stückliste, ihr Positionstyp (z.b. Rohteil) und ihre Menge angezeigt. Informationen zur Gültigkeit eines Arbeitsplanobjekts oder seiner Zuordnung: Anhand dieser Information können Sie feststellen, innerhalb welchen Intervalls das Objekt bzw. die Zuordnung gültig ist, und wer das Objekt bzw. die Zuordnung wann angelegt hat. Informationen zur Änderung eines Arbeitsplanobjekts oder seiner Zuordnung: Anhand dieser Information können Sie feststellen, ob die Änderung des Objektes bzw. der Zuordnung mit Änderungsnummer durchgeführt wurde, wann das Objekt oder die Zuordnung geändert wurde und wer es zuletzt geändert hat. So rufen Sie Verwaltungsdaten zu Arbeitsplanobjekten auf: Plankopf: Markieren Sie auf der Planübersicht den entsprechenden Plan. Wählen Sie anschließend Detail Kopf. Vorgang oder Untervorgang: Markieren Sie auf der Vorgangsübersicht den Vorgang oder Untervorgang. Wählen Sie anschließend Detail Vorgang. Folge: Markieren Sie auf der Folgenübersicht die Folge. Wählen Sie anschließend Detail Folge. Materialkomponentenzuordnung: Markieren Sie auf der Materialkomponentenübersicht die Materialkomponente. Wählen Sie anschließend Detail Mat.Komponenten Verwaltungsdaten. Fertigungshilfsmittel: Markieren Sie auf der FHM-Übersicht das Fertigungshilfsmittel. Wählen Sie anschließend Detail FertHilfsmittel Verwaltungsdaten. Prüfmerkmale: Markieren Sie auf der Merkmalsübersicht das Prüfmerkmal. Wählen Sie anschließend Detail Prüfmerkmal Allgemeine Daten Verwaltungsdaten. 234 April 2001

235 SAP AG Arbeitspläne ohne Archivierung löschen Arbeitspläne ohne Archivierung löschen So löschen Sie Arbeitspläne, ohne sie vorher zu archivieren: 1. Wählen Sie im R/3-Hauptmenü Logistik Produktion Stammdaten Arbeitspläne und anschließend Zusätze Löschen von Plänen Ohne Archivierung Sie gelangen auf das Bildschirmbild Löschen von Plänen ohne Archivierung. 2. Pflegen Sie die Selektionskriterien zum Löschen der Arbeitspläne oder der Arbeitsplanobjekte und beachten Sie dabei die Löschkriterien. 3. Wählen Sie Ausführen. Die selektierten Pläne oder Planobjekte werden vollständig von der Datenbank gelöscht. Sie erhalten ein Standardprotokoll. April

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