Kompaktkurs zur Optimierung
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- Lennart Brinkerhoff
- vor 8 Jahren
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1 Kompaktkurs zur Optimierung Problem Anlagentechnik: Oft weicht die real ausgeführte Anlage von dem theoretisch angenommenen Idealzustand ab. Es besteht ein: Verschwendungspotenzial der Anlagentechnik Häufiger Grund: Leistungsüberangebot: - Heizflächen überdimensioniert - Pumpe überdimensioniert und/oder auf höchster Stufe ( 3 ) in Betrieb - Thermostatventile nicht voreingestellt ( N ) oder Rücklaufverschraubungen voll offen - zentrale Regler auf Werkseinstellung (75 C Vorlauftemperatur u. a.) weiterhin: fehlende Dämmung von Komponenten 2
2 Auswirkungen fehlender Qualität Wenn eine Heizungsanlage nicht optimal ausgeführt und eingestellt ist, können folgende Probleme auftreten: ungleichmäßige Aufheizung von Räumen oder insgesamt Ungleichversorgung Geräusche in der Anlage verminderter Brennwertnutzen bei Brennwertkesselanlagen zu hohe Anschlusskosten für die Fernwärme bei Fernwärmeanlagen zu hoher Elektroenergieverbrauch zu hoher thermischer Energieverbrauch 3 Maßnahmen im Rahmen des Qualitätssicherungspaket Heizung Zur Optimierung einer Heizungsanlage (Neubau und Bestand) gehören: Berechnung der Raumheizlast und der benötigten Vorlauftemperatur Berechnung der Druckverluste im Rohrnetz Auslegung der Umwälzpumpe Auswahl und Voreinstellung der Thermostatventile Anpassung der Heizungsregelung 4
3 Unmittelbar von der Optimierung betroffene Komponenten Hydraulik Pumpe und/oder Differenzdruckregler (Förderhöhe bzw. eingestellter Differenzdruck) Thermostatventile Rücklaufverschraubungen der Heizkörper evt. auch Strangregulierventile (eingestellter Volumenstrom) Überströmventile (eingestellter Ansprechdruck) Regelung Heizkurve (Vorlauftemperaturen) Volumenstrom und Temperaturdifferenz Heizleistung 5 Warum optimieren? 6
4 Zwei Räume im ursprünglichen Zustand kw 2.4 kw 16 m², 75 W/m² 1.2 kw 2.4 kw 20 m², 120 W/m² 7 Situation vorher: 2 Räume Temperaturniveau: 80/60 C Je ein Heizkörper, passend zur Heizlast und zum gewählten Temperaturniveau (Plandaten sind bekannt) und nach der Optimierung kw 2.4 kw es besteht ein Verschwendungspotential! 0.8 kw 1.2 kw 16 m², 50 W/m² 20 m², 60 W/m² 8 Situation nach der Sanierung: Für Raum 1 verringert sich die Heizlast auf 67 % des alten Wertes. Für Raum 2 auf 50 % des alten Wertes. (Die Leistungen der Heizkörper gelten für das alte Temperaturniveau 80/60 C)
5 Was zu beachten ist - Überblick Sanierung des Baukörpers Vorgaben der Nutzer: fühlbare Wärme an den Heizkörpern bei Heizgrenze Vorgaben aus Sicht der Energieeinsparung: niedriges Temperatur niveau hohe Spreizung für geringe Pumpenleistungen Vorgaben des Schornsteins: Mindestabgastemparatur Vorgaben der Heizkostenerfassung: Mindestvorlauftemperatur Optimales Temperaturniveau Vorgaben der Heizflächen: ausreichendes Temperaturniveau zur Deckung aller Raumheizlasten guter (hoher) Wärmeübertragerkennwert Vorgaben der THKV: Mindestvolumenstrom (kleinste verfügbare k V -Werte) Vorgaben des Wärmeerzeugers: Mindestvolumenstrom besondere Anforderungen an Vorlauf- oder Rücklauftemperatur 9 Was zu beachten ist - Überblick Vorgaben des Wärmeerzeugers: integriertes Überströmventil? integrierte Pumpe? Vorgaben des Rohrnetzes: Stranglängen Druckgefälle Vorgaben der Räume: Raumheizlasten Volumenströme Vereinfachte Rohrnetzberechnung Vorgaben der Pumpe: feste Förderhöhe? Stufenpumpe? stufenlos einstellbare Pumpe? Vorgaben der Heizkörper: Heizkörperleistungen vorhandene Ventile oder Rücklaufverschraubungen (RLV) Pumpenauslegung Einstellwerte für die Pumpe Hydraulischer Abgleich Einstellwerte für Thermostatventile oder RLV 10
6 Heizlastberechnung nach der baulichen Veränderung 11 Vereinfachte Heizlastberechnung: Beispielraum 1 und 2 An folgenden zwei Räumen sollen zwei Arten der vereinfachten Heizlastberechnung demonstriert werden. Die Berechnung nach Grundfläche und die Berechnung nach Außenflächen. -6 C C - 14 C 20 C - 14 C 20 C 20 C 20 m² 2.4 kw 20 m² C
7 Vereinfachte Heizlastberechnung: pauschal nach Grundfläche Folgende Werte der Heizlast ergeben sich, wenn man allein die Grundfläche beider Räume als Basis der Berechnung nimmt. -6 C C - 14 C 20 C - 14 C 20 C 20 C 20 m² 2.4 kw 20 m² 13.. W Q = m² = 1400 W 20 C Q = m² = 1400 W m² m² W Heizlast für Transmission Q& T = U A ( ϑ i ϑ a ) Formel zur Berechnung der Transmissionsheizlast (Wärmeverluste durch die Hülle eines Raums). U A ϑ a ϑ i 14
8 Heizlast für Lüftung Q& V = n ρ c p V L ( ϑ i ϑ a ) Formel zur Berechnung der Lüftungsheizlast (Wärmeverluste durch die Lüftung eines Raums). ϑ a nmin ϑ i n Gebäude 15 Vereinfachte Heizlastberechnung: nach Außen -Flächen Die Außenflächen werden ausgemessen. Es sind hierbei alle Flächen relevant, die direkt nach außen führen oder zu niedrig beheizten Räumen. -6 C 1,5 m 2,0 m 1 2 1,5 m - 14 C 1,5 m - 14 C 2,5 m 20 C 5 m - 14 C 20 C 20 C 20 m² 2.4 kw 20 m² 4 m 20 C 4 m 16
9 Vereinfachte Heizlastberechnung nach Außen -Flächen für Raum 1. Q T = U A ( ϑ ϑ i a ) Die Wärmeverluste durch die einzelnen Flächen sowie durch Lüftung werden berechnet.. Q AF W = 2,5 2,25 m² (20 C ( 14 C)) = 191W m² K. Q AW W = 1,0 7,75 m² (20 C ( 14 C)) = 264 W m² K Q & T. Q D W = 1,0 20,0 m² (20 C ( 6 C)) = 520 W m² K. Q V 1 = n ρ cp VL ( ϑi ϑa ) = 0,5 0,34 h Wh m³k 50 m³ (20 C - (-14 C)) = 289 W. Q. = Q T. + Q V = 975 W W = 1264 W 17 Vereinfachte Heizlastberechnung nach Außen -Flächen für Raum 2. Q AF. Q AW1 W = 2,5 3,0 m² (20 C ( 14 C)) = 255 W m² K W = 1,0 7,0 m² (20 C ( 14 C)) = 238 W m² K. Q AW2 W = 1,0 12,5 m² (20 C ( 14 C)) = 425 W m² K Q & T. Q D W = 1,0 20,0 m² (20 C ( 6 C)) = 520 W m² K. Q V 1 = n ρ cp VL ( ϑi ϑa ) = 0,5 0,34 h Wh m³k 50 m³ (20 C - (-14 C)) = 289 W. Q. = Q T. + Q V = 1438 W W = 1727 W 18
10 Vereinfachte Heizlastberechnung Raum 1 Die Werte für die Heizlast sind für beide Räume sind verschieden. W Q. = m² = 1400 W m². Q. = Q T. + Q V = 975 W W = 1264 W Raum 2 Fazit: Die pauschale Heizlastberechnung nach Grundfläche ist zur raumweisen Bestimmung der Heizlast ungeeignet. W Q. = m² = 1400 W m². Q. = Q T. + Q V = 1438 W W = 1727 W 19 Auslegungstypen von Netzen Es gibt Gebäude, bei denen sind die Heizflächen recht einheitlich überdimensioniert. In anderen ist die Überdimensionierung bezogen auf die benötigte Wärmeleistung der Räume jedoch stark unterschiedlich. Q& Q& EN442 Raum =... 1,9 1,8 1,9 1,8 1,9 1,7 2,0 2,0 1,9 2,0 Q& Q& EN442 Raum =... 0,9 1,5 1,1 1,4 1,0 1,6 1,4 1,4 1,6 1,4 1,6 1,5 1,3 1,8 1,2 min: 1,7 min: 2,0 1 : 1,18 Heizungsanlage mit einheitlicher Heizkörperauslegung min: 0,9 max: 1,6 1 : 1,78 Heizungsanlage mit uneinheitlicher Heizkörperauslegung 20 je nach Auslegungstyp ergibt sich eine andere Rohrnetzberechnung
11 Überdimensionierung und Übertemperatur von Heizkörpern 21 Bestimmung der notwendigen Übertemperatur nach der Sanierung vorhandener Wert im alten Zustand ϑ ϑv ϑ = ϑ ln ϑ ϑ R L = K ln R ln, alt = V ϑl 49,3K kw 2.4 kw 1.2 kw 2.4 kw 16 m², 75 W/m² 20 m², 120 W/m² Umrechnung Q& Q& neu alt ϑ = ϑ ln,neu ln,alt n kw 2.4 kw 0.8 kw 1.2 kw 16 m², 50 W/m² 20 m², 60 W/m² 22 Wert im neuen Zustand ϑ 1/ n 1/1,3 neu 0,8kW ln, neu = ϑ ln,alt = 49,3K = alt 1,2kW Q& Q& 36,1K Nach der Sanierung ist eine geringere Übertemperatur ausreichend.
12 Graphische Darstellung des Ergebnisses für Raum 1 Auslegungsdiagramm für Heizkörper - Raum 1 Q & / & Q N m & / m& N Heizkörperexponent n: 1,3 Norrmauslegung: 80 / 60 / 20 C 60 t V t V 1,2 50 t R 1,0 1,1 3,0 Temperaturdifferenz t R - t L, in [K] ,2 0,3 0,4 0,5 36,1 K 0,6 4 0,7 0,8 2 0,9 0,3 0,4 1,5 3 0,5 0,6 1 0,7 0,8 1,0 10 0,1 0, Temperaturdifferenz t V - t L, in [K] 0,1 23 Mögliche Temperaturpaarungen für Raum 1 Viele verschiedene Temperaturpaarungen aus Vor- und Rücklauftemperatur führen zur selben Übertemperatur für den Raum 1. Temperaturniveaus für HK 1 Vorlauftemperatur Rücklauftemperatur Vor- und Rücklauftemperatur, in [ C] Spreizung, in [K] 24
13 Graphische Darstellung des Ergebnisses für Raum 2 Auslegungsdiagramm für Heizkörper - Raum 2 Q & / & Q N m & / m& N Heizkörperexponent n: 1,3 Norrmauslegung: 80 / 60 / 20 C 60 t V t V 1,2 50 t R 1,0 1,1 3,0 Temperaturdifferenz t R - t L, in [K] ,2 0,3 29,8 K 0,4 0,5 0,6 2 0,7 0,8 3 0,9 0,3 0,4 1,5 0,5 0,6 1 0,7 0,8 1,0 10 0,1 0, Temperaturdifferenz t V - t L, in [K] 0,1 25 Praktisches Vorgehen bei unbekannten Randdaten Wenn nicht bekannt ist: welches Temperaturniveau in der Altanlage gefahren wird (die Vorlauftemperatur kann über die Reglereinstellungen ermittelt werden, die sich einstellende Rücklauftemperatur ist aber in der Regel unbekannt), ob die vorhandenen Heizkörper passend zur alten Heizlast dimensioniert waren und welche Heizlasten vor der Sanierung überhaupt vorlagen, ist wie nachfolgend beschrieben zu verfahren: Anstelle des "alten" Zustandes vor der Sanierung, für den die Daten fehlen, ist der "Normzustand des Heizkörpers" einzusetzen. Das bedeutet: statt der "alten" logarithmischen Übertemperatur ist die "Übertemperatur bei Normtemperaturen" zu verwenden. Diese Normtemperaturen sind in der EN 442 mit 75/65/20 C festgelegt. ϑ ln,neu = ϑ ln,alt Q& Q& neu alt 1/n ϑ ln,75 / 65 / 20 Q& Q& neu HK,75 / 65 / 20 1/n 26
14 Einflüsse auf das Temperaturniveau einer Heizungsanlage 27 Überblick: Temperaturniveau Nutzer Wärmeübergabe, dezentrale Regelung und Heizkostenerfassung fühlbare Temperatur auch in der Übergangszeit garantierte Funktion der Heizkostenerfassung am Markt verfügbar kleinste Thermostatventile und deren Regelverhalten Ventilautorität und resultierendes Regelverhalten Wärmeübertragerkennwert der Heizflächen und resultierendes Regelverhalten Maximale praktikable Spreizung und Schnellaufheizung Wärmeverteilung Minimierung von Hilfsenergien Minimierung der Verteilverluste Vorhandene Druckerhöhung im Netz und ableitbare Konsequenzen Wärmeerzeugung Temperaturbegrenzung bei Kesseln 28 Nebenstehende Merkmale werden nachfolgend detailliert besprochen. Mindestvolumenstrom bei Brennwertkesseln Temperaturbegrenzung bei Fernwärme Temperaturbegrenzung bei Wärmepumpen
15 Temperaturniveau: Einzelbetrachtung Nutzer Wärmeübergabe, dezentrale Regelung und Heizkostenerfassung fühlbare Temperatur auch in der Übergangszeit garantierte Funktion der Heizkostenerfassung am Markt verfügbar kleinste Thermostatventile und deren Regelverhalten Ventilautorität und resultierendes Regelverhalten Wärmeübertragerkennwert der Heizflächen und resultierendes Regelverhalten Wärmeverteilung Maximale praktikable Spreizung und Schnellaufheizung Minimierung von Hilfsenergien Minimierung der Verteilverluste Wärmeerzeugung Vorhandene Druckerhöhung im Netz und ableitbare Konsequenzen Temperaturbegrenzung bei Kesseln Mindestvolumenstrom bei Brennwertkesseln Temperaturbegrenzung bei Fernwärme Temperaturbegrenzung bei Wärmepumpen 29 Fühlbare Temperatur, Heizkostenerfassung Fühlbare Temperatur MFH: Setzt man bei etwa 12 C Außentemperatur voraus, dass die Vorlauftemperatur wenigstens 30 C erreicht, damit ein "Wärmeeindruck entsteht, dann muss die Auslegungsvorlauftemperatur 65 C und mehr betragen EFH: meist nicht relevant Heizkostenerfassung konventionelle Verdunster: mittlere Heizkörpertemperatur bei der Auslegung über C elektronische Ein- und Zweifühlergeräte ist ein Einsatz ab ca C die mittlere Heizkörpertemperatur stellt sich unabhängig von der Wahl der Vor- und Rücklauftemperatur ein, denn es handelt sich um den Mittelwert aus beiden (wird nur von der Überdimensionierung des Heizkörpers bestimmt) 30
16 Temperaturniveau: Einzelbetrachtung Nutzer Wärmeübergabe, dezentrale Regelung und Heizkostenerfassung fühlbare Temperatur auch in der Übergangszeit garantierte Funktion der Heizkostenerfassung am Markt verfügbar kleinste Thermostatventile und deren Regelverhalten Ventilautorität und resultierendes Regelverhalten Wärmeübertragerkennwert der Heizflächen und resultierendes Regelverhalten Maximale praktikable Spreizung und Schnellaufheizung Wärmeverteilung Minimierung von Hilfsenergien Minimierung der Verteilverluste Vorhandene Druckerhöhung im Netz und ableitbare Konsequenzen Wärmeerzeugung Temperaturbegrenzung bei Kesseln Mindestvolumenstrom bei Brennwertkesseln Temperaturbegrenzung bei Fernwärme Temperaturbegrenzung bei Wärmepumpen 31 Welche Funktion sollen die Thermostatheizkörperventile erfüllen? Die eigentliche Funktion der Thermostatventile besteht darin, vorhandene innere und solare Gewinne nutzbar zu machen. Wenn sich die Raumtemperatur aufgrund von Wärmegewinnen erhöht, drosselt das Thermostatventil den Volumenstrom, der durch den Heizkörper fließt und vermindert so dessen Leistung. Die Raumtemperatur bleibt konstant. Voraussetzung ist die richtige Einstellung der Heizkurve (Vorlauftemperatur) Wenn die Heizkurve zu hoch eingestellt ist, müssen die THKVs zusätzlich zu den anfallenden Gewinnen auch das Überangebot an Leistung kompensieren, das aus der erhöhten Vorlauftemperatur resultiert. Infolgedessen verschlechtert sich das Regelverhalten.
17 Ventilautorität a V = pthkv p Verfügbar = pthkv pthkv + pnetz Das Regelverhalten ist umso besser, je höher die Ventilautorität a V ist. Sie kann maximal 1,0 werden, wenn der Druckabfall im restlichen Netz vernachlässigbar klein ist. In der Praxis hat sich bewährt, die Ventilautorität für den im Netz am hydraulisch ungünstigst gelegenen Heizkörper nicht kleiner als a V = 0,30 zu wählen. Hydraulisch ungünstig heißt: der Druckverlust in den Vor- und Rückleitungen ist für diesen Heizkörper am größten verglichen mit allen anderen Heizkörpern. Alle anderen, hydraulisch günstiger gelegenen Heizkörper weisen dann bessere (größere) Ventilautoritäten auf, weil die Netzdruckverluste kleiner sind, die Pumpendruckerhöhung aber gleich bleibt. 33 Wärmeübertragerkennwert der Heizflächen ϑv,a ϑr,a a = ϑv,a ϑl Das Regelverhalten der Heizfläche ist umso besser, je höher der Wärmeübertragerkennwert a ist. Er kann im besten Fall 1,0 betragen. In diesem idealen Fall verhalten sich der Volumenstrom durch den Heizkörper und seine Leistungsabgabe proportional zueinander. Um eine einigermaßen gute Regelbarkeit zu gewährleisten, sollte der Wärmeübertragerkennwert a für den thermisch ungünstigsten Heizkörper so groß wie möglich sein, jedoch nicht kleiner als 0,2. Alle thermisch günstigeren Heizkörper weisen eine größere Überdimensionierung auf. Hier werden geringere Übertemperaturen benötigt, es stellen sich niedrigere Rücklauftemperaturen ein. Die Wärmeübertragerkennwerte sind größer und damit besser als am thermisch ungünstigsten Heizkörper. 34
18 % % % % 0% % % % % Zusammenspiel von Ventilautorität und Wärmeübertragerkennwert Volumenstrom durch Heizkörper und THKV 100% ideal 75% Ventilautorität sinkt ideal Leistung des Heizkörpers II III Wärmeübertragerkennwert sinkt 50% 25% 25% 50% 75% 100% I IV Ventilhub (Öffnung) des Thermostatventils ideal 35 Raumtemperatur Temperaturniveau: Einzelbetrachtung Nutzer Wärmeübergabe, dezentrale Regelung und Heizkostenerfassung fühlbare Temperatur auch in der Übergangszeit garantierte Funktion der Heizkostenerfassung am Markt verfügbar kleinste Thermostatventile und deren Regelverhalten Ventilautorität und resultierendes Regelverhalten Wärmeübertragerkennwert der Heizflächen und resultierendes Regelverhalten Wärmeverteilung Maximale praktikable Spreizung und Schnellaufheizung Minimierung von Hilfsenergien Minimierung der Verteilverluste Wärmeerzeugung Vorhandene Druckerhöhung im Netz und ableitbare Konsequenzen Temperaturbegrenzung bei Kesseln Mindestvolumenstrom bei Brennwertkesseln Temperaturbegrenzung bei Fernwärme 36 Temperaturbegrenzung bei Wärmepumpen
19 k V -Wert und P-Bereich von Ventile k V = V & THKV 1 bar pthkv Auf den k V -Wert, den die Bedingungen für den Auslegungsfall vorgeben, muss das Ventil ausgelegt werden. Dazu werden Herstellerunterlagen - in Form von Tabellen oder Diagrammen - herangezogen. Der P-Bereich gibt an, wie viel Grad Celsius (oder Kelvin) Raumtemperaturerhöhung dazu führen, dass das Ventil vom Auslegungszustand (z.b. 20 C Raumtemperatur) ausgehend schließt. Ein P-Bereich von 2 K bedeutet, dass bei 22 C Raumtemperatur das Ventil voll geschlossen ist. Es hat sich sowohl aus Gründen der Energieeinsparung als auch aus Gründen der Regelbarkeit als praktikabel erwiesen, den P-Bereich im Bereich von 0,7 bis 2,0 K zu wählen. 37 Bauarten von Thermostatventilen In einer Anlage können folgende Arten von Thermostatventilen eingebaut sein: Nicht voreinstellbare THKVs Voreinstellbare THKVs THKVs mit angepassten k V -Kegeln THKVs mit eingebautem Differenzdruckregler 38
20 Auslegungsbeispiel für den k V -Wert Für drei Beispielräume sollen jeweils Thermostatventile gewählt und eine Voreinstellung festgelegt werden. Raum kleineres Kinderzimmer in einem Niedrigenergie gebäude kleineres Wohnzimmer in einem älteren Mehrfamilienha us bezogene Heizlast, in [W/m²] Raumfläche, in [m²] Heizlast, in [W] Temperaturspreizung, in [K] Volumenstrom, [m³/h] 0,010 0,041 0,092 Druckabfall über dem Ventil, in [mbar] k V, in [m²/h] 0,02 0,11 0,41 Die drei Ventile (bzw. deren Voreinstellung), die gewählt werden, sollen jeweils P-Bereiche von 0,7...2,0 K aufweisen. 39 Auslegungsbeispiel: Übliches THKV übliches voreinstellbares Thermostatventil 0,50 theoretisch VE 6 (offen) kv, in [m³/h] 0,45 0,40 0,35 0,30 0,25 0,20 0,15 0,10 abgestrebter Bereich für den P-Bereich Zielwert für Raum 3 Zielwert für Raum 2 VE 5 VE 4 VE 3 VE 2 0,05 0,00 Zielwert für Raum 1 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 P-Bereich, in [K] VE 1 40 Bei einem voreinstellbaren Thermostatventil der am meisten verkauften Größe ergibt sich: 1. im Raum 3 keine Voreinstellung (sehr gute Regelbarkeit), 2. im Raum 2 etwa Voreinstellung 2 (geringe Regelbarkeit), 3. keine Einsatzmöglichkeit für den Raum 1.
21 Auslegungsbeispiel: Feinstregulierbares THKV feinsteinstellbares Thermostatventil 0,50 theoretisch VE 6 (offen) kv, in [m³/h] 0,45 0,40 0,35 0,30 0,25 0,20 abgestrebter Bereich für den P-Bereich Zielwert für Raum 3 VE 4 0,15 0,10 0,05 0,00 Zielwert für Raum 2 Zielwert für Raum 1 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 P-Bereich, in [K] VE 5 VE 3 VE 2 VE 1 41 Bei einem feinregulierbaren voreinstellbaren Thermostatventil ergibt sich: 1. keine Einsatzmöglichkeit im Raum 3, 2. im Raum 2 etwa Voreinstellung 5 (gute Regelbarkeit), 3. im Raum 1 etwa Voreinstellung 1 (sehr schlechtes Regelverhalten). Auslegungsbeispiel: THKV mit austauschbaren Kegeln Thermostatventil mit austauschbaren k V -Kegeln 0,50 Einsatz 6 kv, in [m³/h] 0,45 0,40 0,35 0,30 0,25 0,20 abgestrebter Bereich für den P-Bereich Zielwert für Raum 3 Einsatz 5 Einsatz 4 0,15 0,10 0,05 0,00 Zielwert für Raum 2 Zielwert für Raum 1 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 P-Bereich, in [K] Einsatz 3 Einsatz 2 Einsatz 1 42 Bei dem selten verwendeten Thermostatventil mit austauschbaren Kegeln ergibt sich: 1. Einsatz 6 im Raum 3 (sehr gute Regelbarkeit), 2. Einsatz 3, 4 oder 5 im Raum 2 (sehr gute Regelbarkeit), 3. Einsatz 1 im Raum 1 (gut Regelbarkeit, aber Gefahr der Verstopfung).
22 THKVs mit eingebautem Differenzdruckregler Vorteil: Sehr gute Regelbarkeit Eingestellter Volumenstrom wird bei geöffnetem Ventil unter allen Betriebsbedingungen absolut konstant gehalten, Druckschwankungen im restlichen Netz, die durch andere THKVs hervorgerufen werden, haben keinen Einfluss auf das Regelverhalten des Ventils Keine Geräuschprobleme, selbst bei sehr hohen Differenzdrücken über dem Ventil Nachteil: Bisher gibt es nur Ventilgrößen, die auf relativ hohe Volumenströme ausgelegt sind (> 35 l/h) Etwa doppelt so hoher Preis wie normale THKVs 43 Einsatzgrenzen heute verfügbarer THKV Die Einsatzgrenze der heute verfügbaren voreinstellbaren Ventile liegt bei einem minimalen k V -Wert von 0,02 m³/h. Die Einschränkung der minimalen Einsatzgrenze auf einen k V -Wert von 0,02 m³/h kann auch für Thermostatventile mit austauschbaren Ventilkegeln aufrecht erhalten werden. Unterhalb dieses Wertes lassen sich keine einsetzbaren Kegel mehr finden. 44
23 Temperaturniveau: Einzelbetrachtung Nutzer fühlbare Temperatur auch in der Übergangszeit garantierte Funktion der Heizkostenerfassung am Markt verfügbar kleinste Thermostatventile und deren Regelverhalten Ventilautorität und resultierendes Regelverhalten Wärmeübertragerkennwert der Heizflächen und resultierendes Regelverhalten Wärmeverteilung Maximale praktikable Spreizung und Schnellaufheizung Minimierung von Hilfsenergien Minimierung der Verteilverluste Wärmeübergabe, dezentrale Regelung und Heizkostenerfassung Wärmeerzeugung Vorhandene Druckerhöhung im Netz und ableitbare Konsequenzen Temperaturbegrenzung bei Kesseln Mindestvolumenstrom bei Brennwertkesseln Temperaturbegrenzung bei Fernwärme Temperaturbegrenzung bei Wärmepumpen 45 Maximale Systemspreizung, Minimierung der Verteilverluste und Hilfsenergien Spreizung am Wärmeerzeuger Bei der Wahl des Auslegungstemperaturniveaus sollte darauf geachtet werden, dass die Spreizung zwischen Vorlauf- und Gesamtrücklauftemperatur im Netz nicht mehr als 25 Kelvin beträgt. Die Spreizung an den thermisch ungünstigen Heizkörpern im Netz ist dabei kleiner als 25 K, an thermisch günstigen Heizkörpern stellt sich eine höhere Spreizung ein. Es werden dadurch nicht allzu "exotische" Temperaturniveaus nach der Optimierung zustande kommen. Die Begrenzung stellt außerdem sicher, dass die Totzeiten im Netz - wegen sehr geringer Volumenströme - nicht zu hoch werden und die Temperaturschichtung in den Heizkörpern für den Nutzer akzeptabel ist. Die Kessel/Pumpenregelung einzelner Kessel lässt mehr nicht zu. Verteilverluste Verteilverluste werden praktisch von der Wahl des Temperaturniveaus nicht berührt, weil die mittlere Temperatur fest ist. Hilfsenergien Für geringe Hilfsenergien ist ein große Spreizung zu wählen. 46
24 Temperaturniveau: Einzelbetrachtung Nutzer fühlbare Temperatur auch in der Übergangszeit garantierte Funktion der Heizkostenerfassung am Markt verfügbar kleinste Thermostatventile und deren Regelverhalten Ventilautorität und resultierendes Regelverhalten Wärmeübertragerkennwert der Heizflächen und resultierendes Regelverhalten Wärmeverteilung Maximale praktikable Spreizung und Schnellaufheizung Minimierung von Hilfsenergien Minimierung der Verteilverluste Wärmeübergabe, dezentrale Regelung und Heizkostenerfassung Wärmeerzeugung Vorhandene Druckerhöhung im Netz und ableitbare Konsequenzen Temperaturbegrenzung bei Kesseln Mindestvolumenstrom bei Brennwertkesseln Temperaturbegrenzung bei Fernwärme 47 Temperaturbegrenzung bei Wärmepumpen Vorgaben des Wärmeerzeugers Anforderungen verschiedener Erzeuger an das Temperaturniveau geringe Rücklauf-Temperaturen bei Brennwertkesseln hohe Spreizungen und geringe Rücklauftemperaturen bei Fernwärme Mindestvolumenstrom bei Thermen Anforderungen von Konstanttemperaturkesseln geringe mittlere Temperaturen und Vorlauftemperaturen von Wärmepumpen 48
25 Wahl des optimalen Temperaturniveaus 49 Temperaturniveau in einem MFH mit Kessel Mögliche Temperaturniveaus im MFH mit Kessel (beispielhaft) Vor- und Rücklauftemperatur, in [ C] zu geringe Temperatur bei Heizgrenze zu geringer Wärmeübertragerkennwert zu hohe Spreizung im System zu kleine kv-werte der Thermostatventile zu hohe Kessetemperatur Vorlauftemperatur Rücklauftemperatur Spreizung, in [K] 50 Alle Randbedingungen des Systems werden beachtet. Bereiche, in denen die Systemtemperatur nicht liegen sollte, sind farbig markiert. Vorlauftemperaturen zwischen 65 und 69 C sind hier sinnvoll.
26 Temperaturniveau in einem EFH mit Wärmepumpe Mögliche Temperaturniveaus im EFH mit Wärmepumpe (beispielhaft) Vor- und Rücklauftemperatur, in [ C] zu geringer Wärmeübertragerkennwert zu kleine kv-werte der Thermostatventile zu hohe Vorlauftemparatur für die Wärmepumpe Vorlauftemperatur Rücklauftemperatur zu hohe Spreizung im System Spreizung, in [K] 51 Alle Randbedingungen des Systems werden beachtet. Bereiche, in denen die Systemtemperatur nicht liegen sollte, sind farbig markiert. Vorlauftemperaturen zwischen 52 und 60 C sind hier sinnvoll. Hydraulischer Abgleich 52
27 Hydraulischer Abgleich: Definition und Nutzen nicht vorhanden vorhanden Unter Hydraulischem Abgleich von Heizungsanlagen versteht man das Einbringen definierter Festwiderstände in das Rohrnetz mit dem Ziel, jeden Verbraucher mit dem geplanten Volumenstrom zu versorgen. Die Festwiderstände müssen dazu dezentral in der Anbindeleitung (Vor- oder Rücklauf) eines Verbrauchers mit eigener Einrichtung zur Einzelraumregelung (z. B. THKV) angeordnet werden. 53 Es kann sich um die Voreinstellung von Thermostatventilen, einstellbare Rücklaufverschraubungen oder sonstige Einstelldrosseln handeln. Was passiert, wenn der hydraulisch Abgleich nicht durchgeführt wird? Einzelne Räume werden nicht ausreichend beheizt. Häufig durchgeführte Behelfslösungen : Erhöhung der Pumpenleistung (Pumpe wird auf höchstmögliche Drehzahl einstellt) Falls die Erhöhung der Pumpenleistung nicht ausreicht oder die Pumpe bereits auf der höchsten Stufe läuft, wird im nächsten Schritt oft die Heizkurve angehoben bzw. steiler eingestellt (höhere Vorlauftemperaturen) 54
28 Behelfslösung und die Folgen Ungleichmäßige Wärmeabgabe Pumpennahe Heizkörper werden überversorgt. An den entsprechenden Heizkörpern wird ein Verschwendungspotenzial zur Verfügung gestellt. Geräusche in der Anlage Durch die erhöhte Pumpenleistung treten insbesondere in den hydraulisch günstigen Rohrleitungsabschnitten mit kleinen Durchmessern und in den Thermostatventilen lästige Strömungs- und Pfeifgeräusche auf. Ungleichmäßige Aufheizzeiten Die Aufheizzeiten der einzelnen Räume nach Absenkphasen weichen in hydraulisch nicht abgeglichenen Netzen stark voneinander ab. 55 Behelfslösung und die Folgen Hohe Rücklauftemperaturen Insbesondere in den Aufheizzeiten stellen sich an den nicht abgeglichenen Heizkörpern hohe Volumenströme ein. Die Folge sind hohe Rücklauftemperaturen. Dies führt direkt zu einem verminderten Brennwertnutzen und zur Nichteinhaltung der erlaubten Rücklauftemperatur bei Nah- und Fernwärmenetzen. Unnötig hohe Pumpenleistung Um trotz nicht abgeglichener Anlage alle Heizflächen ausreichend mit Wärme versorgen zu können, muss die Pumpe mit einer höheren Leistung betrieben werden und verbraucht daher mehr elektrische Energie als in einem abgeglichenen System (Achtung: Primärenergiefaktor f P = 3,0!) Anlage entspricht nicht den Allgemein anerkannten Regeln der Technik Laut VOB (Teil C) im Zusammenspiel mit DIN wird der hydraulische Abgleich explizit gefordert. 56
29 Überschlägige Rohrnetzberechnung 57 Überblick: überschlägige Rohrnetzberechnung vorhandener Druck im Netz Arten der Pumpenregelung veränderlicher oder fester Druck? Sonderproblem: Kessel mit integriertem Überströmventil und fester Pumpe Druckverluste Rohrleitungslängen- und Druckgefälle Sondereinbauten 58 Die genannten Merkmale werden nachfolgend detailliert besprochen.
30 Überschlägige Rohrnetzberechnung: Details vorhandener Druck im Netz Arten der Pumpenregelung veränderlicher oder fester Druck? Sonderproblem: Kessel mit integriertem Überströmventil und fester Pumpe Druckverluste Rohrleitungslängen- und Druckgefälle Sondereinbauten 59 Arten der Pumpenregelung Für das Netz kann der Differenzdruck beispielsweise von einer ungeregelten Pumpe (einoder mehrstufig) bestimmt sein. Der gegebene Druck ist meist größer als der benötigte: ungeregelte Pumpe, einstufig ungeregelte Pumpe, vierstufig Druckdifferenz p D U-1 Netz Netz Druckdifferenz U-4 Netz Netz p D BP Soll BP Soll Volumenstrom Volumenstrom 60
31 Arten der Pumpenregelung Der für das Netz maßgebliche Differenzdruck kann auch aus einer Kombination aus ungeregelter Pumpe und Überströmventil oder Differenzdruckregler resultieren. Der Solldruck kann in beiden Fällen genau eingestellt werden, er kann aber auch überschritten werden (bauartbedingt). ungeregelte Pumpe und Überströmventil ungeregelte Pumpe und Differenzdruckregler Druckdifferenz U-1 Netz Netz Druckdifferenz U-1 Netz Netz p D BP Soll BP Soll Volumenstrom Volumenstrom 61 Arten der Pumpenregelung Kommt eine Regelpumpe zum Einsatz, kann der Druck konstant oder variabel geregelt werden. In beiden Fällen ist eine genaue Einstellung des benötigten Drucks möglich. regelbare Pumpe, p-konstant-regelung regelbare Pumpe, p-variabel-regelung Druckdifferenz R Netz Netz Druckdifferenz R Netz Netz BP Soll BP Soll Volumenstrom Volumenstrom 62
32 Überschlägige Rohrnetzberechnung: Details vorhandener Druck im Netz Arten der Pumpenregelung veränderlicher oder fester Druck? Sonderproblem: Kessel mit integriertem Überströmventil und fester Pumpe Druckverluste Rohrleitungslängen- und Druckgefälle Sondereinbauten 63 Veränderbarkeit des Druckes? Vor der Optimierung ist festzustellen, ob der für das Netz maßgebliche Druck einstellbar ist oder nicht. Daraus leitet sich ab, wie optimiert wird. Verfügbarer Druck für das Netz frei einstellbar nicht frei einstellbar einstellbare druckgeregelte Pumpe frei einstellbarer Differenzdurckregler frei einstellbares Überströmventil ungeregelte Pumpe regelbare Pumpe einstufig mehrstufig nicht frei einstellbares Überströmventil über Kesselregelung angesteuert zu groß dimensioniert nicht frei einstellbarer Differenzdruckregler Optimierung: durch genaue Einstellung Optimierung: Einstellung auf nächstgrößeren Wert oder Einsatz eines zusätzlichen DDR oder Austausch der Komponente 64
33 Überschlägige Rohrnetzberechnung: Details vorhandener Druck im Netz Arten der Pumpenregelung veränderlicher oder fester Druck? Sonderproblem: Kessel mit integriertem Überströmventil und fester Pumpe Druckverluste Rohrleitungslängen- und Druckgefälle Sondereinbauten 65 Wandgeräte Weisen bauartbedingt meist hohe Druckverluste auf und benötigen deshalb höhere Pumpenleistungen. Werden in der Regel standardmäßig mit einer integrierten Pumpe ausgestattet, die einen sehr großen Leistungsbereich abdecken muss und daher fast immer überdimensioniert ist. Restförderhöhe kann nur bei sehr wenigen Geräten vorgegeben werden, häufig wird die Pumpendrehzahl einfach parallel zur Brennerleistung gesteuert. Häufig benötigen die Wandgeräte einen bestimmten Mindestvolumenstrom, der sie vor Überhitzung schützt Mindestvolumenstrom wird über Überströmventil sichergestellt Überströmventil verhindert Brennwertnutzen! 66
34 Restförderhöhen-Diagramm des Wandgeräts Das Überströmventil bewirkt, dass a) keine zu großen Differenzdrücke im Netz zur Verfügung stehen und b) im Teillastbetrieb immer ein Mindestvolumenstrom durch den Kessel strömt. ohne Überströmventil Überströmventil öffnet mit Überströmventil 67 Beispiel: Problem Überströmventil Ein beispielhaft ausgewähltes Wandgerät besitzt eine maximale Leistung von 10 kw. Die Auslegungs-Systemspreizung soll 20 K betragen Kennwert für benötigten Volumenstrom: 43 l/h je 1 kw bei 20 K Spreizung Für das gewählte Gerät ergibt sich bei der gewählten Spreizung ein maximaler Volumenstrom von 43 l/h * 10 kw = 430 l/h 68
35 Restförderhöhen-Diagramm des Wandgeräts Überströmventil öffnet Überströmventil geöffnet 430 l/h (10 kw, 20 K) 69 Beispiel: Fazit Bereits im Auslegungsfall (kältester Tag) ist bei dem gezeigten Wandgerät das Überströmventil geöffnet keine oder kaum noch Brennwertnutzung. Bei der Geräteauswahl sollte daher darauf geachtet werden, dass ein Gerät ohne Anforderungen an einen Kesselmindestvolumenstrom gewählt wird, welches weder auf integrierte noch auf externe Überströmventile zurückgreifen muss. In der Regel weisen Geräte mit einem großen Kesselwasserinhalt nicht die genannten Probleme auf. Definition großer Kesselwasserinhalt : 1 bis 1,5 Liter pro 1 kw Beispiel: Ein Gerät mit 25 kw sollte mindestens einen Kesselwasserinhalt von 25 l aufweisen. 70
36 Problemlösung: Wandgerät mit großer Restförderhöhe Ausgangslage: Problem: Das bereits angesprochene Wandgerät hat aufgrund der sehr großen Pumpe und des integrierten Überströmventils eine nahezu konstante, sehr große Förderhöhe von 250 mbar. Durch die hohe Förderhöhe können zum einen Geräuschprobleme an den THKVs auftreten, zum anderen führt diese Förderhöhe zu THKVs mit sehr kleinen k V - Werten und damit zu sehr starken Voreinstellungen (VE 1, 2). Die Nachteile von starken Voreinstellungen sind bereits bekannt: schlechtes Regelverhalten und erhöhte Verschmutzungsgefahr 71 Problemlösung: Wandgerät mit großer Restförderhöhe Lösung: Da die Pumpe nicht verändert werden kann, bleibt nur eine Lösung: Es muss ein Differenzdruckregler in Reihe zu Pumpe eingebaut werden. Differenzdruckregler (50 bis 250 mbar) 72
37 Überschlägige Rohrnetzberechnung: Details vorhandener Druck im Netz Arten der Pumpenregelung veränderlicher oder fester Druck? Sonderproblem: Kessel mit integriertem Überströmventil und fester Pumpe Druckverluste Rohrleitungslängen- und Druckgefälle Sondereinbauten 73 Abschätzen der Leitungslängen Zu einer überschlägigen Rohrnetzberechnung gehört die Bestimmung der Druckverluste in den Rohrleitungen. Hierzu muss deren Länge und der R-Wert bekannt sein. Heizungsanlage mit zentraler Kellerverteilung Heizungsanlage mit Stockwerksverteilung In der Praxis: Abschätzung der Lage des Heizkörpers nach bestem Wissen innerhalb einer der drei Zonen weit mittel nah. 74 Dann Leitungslänge in jeder Zone aus der Länge des längsten Strangs bestimmen.
38 Problem: Abschätzung der Druckverluste Das größte Problem bei der Abschätzung der Druckverluste im Netz bereitet die Abschätzung der R-Werte (Druckverlust je Meter Rohr) bzw. des hydraulischen Widerstandes im Rohrsystem. Netze wurden früher meist mit einer bestimmten Spreizung (20 K) und einem bestimmten maximalen R-Wert (100 Pa/m) ausgelegt. Wird das Gebäude baulich modernisiert, sinkt seine Heizlast. Bei gleicher Spreizung würde der Volumenstrom im selben Verhältnis sinken. Damit sinken Druckverluste und R-Werte quadratisch. 75 Problem: Abschätzung der Druckverluste Das größte Problem bei der Abschätzung der Druckverluste im Netz bereitet die Abschätzung der R-Werte (Druckverlust je Meter Rohr) bzw. des hydraulischen Widerstandes im Rohrsystem. Die neue Heizlast für das Gebäude ist anhand einer überschlägigen (oder genauen) Heizlastberechnung bekannt. Der Volumenstrom hängt aber auch von der alten und neuen Spreizung ab. Kleinere Systemspreizungen als vorher führen nach der Optimierung zu größeren Volumenströmen und Druckverlusten. In der Regel ist über das Heizsystem nicht bekannt, mit welcher Spreizung und mit welchem mittleren R-Wert das Netz ursprünglich ausgelegt wurde. Oft wurden die Rohrnetze gar nicht ausgelegt. 76
39 Lösung: Abschätzung der Druckverluste Typische Rohrsysteme in ihren Leitungslängen und Durchmessern haben sich im Laufe der letzten 40 Jahre nicht oder nur wenig geändert haben. Die Rohrnetzkonstante C für Gesamtnetze (mit ähnlicher Ausdehnung) ist etwa gleich geblieben. Typgebä ude Vorgaben des Typgebäudes alte Heizlast: q& alt = 130W /m² Q& alt = 130W / m² 168m² = 21,8kW V& alt Q& alt = ϑalt 1,16kWh / m³k 21,8kW = 20K 1,16kWh / m³k = 0,941m³ / h R alt = 100Pa / m EFH 168 m² neue Heizlast: q& neu = 53W / m² Q& neu = 53W / m² 168m² = 8,9kW V& R neu neu Q& neu = 1,16kWh / m³k ϑ 8,9kW = 1,16kWh / m³k 15K = 0,512m³ / h 2 V& neu = Ralt V& alt Pa 0,512 = 100 m 0,941 = 30Pa / m 2 neu Reales Gebäude Daten aus der Gebäudeaufnahme und -optimierung 77 Überschlägige Rohrnetzberechnung: Details vorhandener Druck im Netz Arten der Pumpenregelung veränderlicher oder fester Druck? Sonderproblem: Kessel mit integriertem Überströmventil und fester Pumpe Druckverluste Rohleitungslängen- und Druckgefälle Sondereinbauten 78
40 Welche Sondereinbauten gibt es? Zu einer überschlägigen Rohrnetzberechnung gehört die Bestimmung der Druckverluste in den Sondereinbauten der Zentrale. 1) Wärmemengenzähler Flügelrad Ultraschall 79 Welche Sondereinbauten gibt es? 2) Schmutzfänger Rotguss- Schmutzfänger mit Schweißtüllen DN 15 bis 32 3) Luftabscheider/-sammler Flamcovent Absorptions- Luftabscheider 4) Schwerkraftbremsen Sperrventil Flowstop DN 25, 32 80
41 Welche Sondereinbauten gibt es? 5) Rückschlagklappen und -ventile Disco- Rückschlagklappe direkt an Pumpenstutzen 6) Platten-Wärmeübertrager 81 Berücksichtigung von Sondereinbauten Warum müssen die Sondereinbauten bei der Durchführung des vereinfachten hydraulischen Abgleichs berücksichtigt werden? Sondereinbauten, die sich im zu betrachtenden System befinden, weisen einen zum Teil erheblichen Druckverlust auf Der von den Sondereinbauten verursachte Druckverlust hängt vom Volumenstrom im System ab Um die benötigte Förderhöhe bzw. Restförderhöhe korrekt bestimmen zu können, muss der Druckverlust dieser Bauteile in Abhängigkeit vom Volumenstrom aus Diagrammen abgelesen werden Druckverlust der Sondereinbauten muss von der Pumpe zusätzlich zu den üblichen Druckverlusten aufgebracht werden! 82
42 Abhängigkeit von Volumenstrom und Druckverlust Beispiel für das Ablesen des Druckverlustes für einen Wärmemengenzähler (aus Herstellerunterlagen) 83 Software-Programme und deren Aufnahmeformulare 84
43 Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Fenster Tür Aufnahmeformulare einer Software Aufnahmeformular I A) Antragsteller - Daten Aufnahmeformular I A) Antragsteller - Daten Name : Name : Vorname : Vorname : Straße : Aufnahmeformular II Straße : Hausnummer : C) Daten des Heizkreises Telefon : Hausnummer : Nummer/Bezeichnung Telefon des Heizkreises: : Aufnahmeformular III PLZ : Telefax : Aufnahmeformular III PLZ : 1. Art der Wärmeerzeugung: Telefax : Wohnort : D) Raumdatenblatt Wohnort : Gas/Öl 1. D) Wohnung ORaumdatenblatt und Heizkreis Fernwärme O B) Gebäudedaten 1. Raum-Nr. Wohnung und und Bezeichnung Heizkreis B) Gebäudedaten maximal mögliche Vorlauftemperatur: C maximal mögliche Vorlauftemperatur: C 1. Gebäudeanschrift: Raum-Nr. und Bezeichnung ja nein 1. Gebäudeanschrift: 2. Allgemein: einzuhaltende Fläche des Bodens Rücklauftemperatur: in m²: Ist der Raum C kubisch? Straße : ja nein 2. Allgemein: Fläche des Bodens in m²: Wenn Ist der nicht Raum kubisch? Raumhöhe in m: Straße : 2. Pumpen Raumvolumen Wenn nicht in kubisch m³: Hausnummer : Raumhöhe in m: Raumvolumen in m³: Hausnummer : Hersteller: PLZ : 3. Begrenzungsflächen, die an Außenluft, Erdreich oder Räume m. anderen Temperaturen grenzen ( t > 5K): Begrenzungsfläche: z. B. AW = Außenwand, DS = Dachschräge, IW = Innenwand, DK = Decke, FB = Fläche des Fußbodens PLZ : Typ: 3. Art Begrenzungsflächen, d. angrenzenden Raums: z. B. AuL = Außenluft; die an DB = Außenluft, Dachboden; ER = Erdreich; UR = unbeh. oder Raum Räume m. anderen Temperaturen grenzen ( t > 5K): Begrenzungsfläche: z. B. AW = Außenwand, DS = Dachschräge, IW = Innenwand, DK = Decke, FB = Fläche des Fußbodens Ort : Art d. angrenzenden Raums: z. B. AuL = Außenluft; DB = Dachboden; ER 1. = Fenster Erdreich; UR / Tür = unbeh. Raum2. Fenster / Tür 3. Fenster / Tür 4. Fenster / Tür Ort : stufenlos einstellbare Restförderhöhe O (dp-konstant Fläche in oder Art des dp-variabel Regelung) 1. Fenster / Tür 2. Fenster / Tür 3. Fenster / Tür 4. Fenster / Tür Lfd.- Begrenzugs- m² Fläche (inkl. in angrenzenden 2. Gebäudeart und Baujahr: Art des Höhe in Höhe in Höhe in Höhe in nicht stufenlos einstellbare Restförderhöhe Nr. Lfd.- fläche Begrenzugs- O Fenster) m² (inkl. "Raumes" angrenzenden Breite in m m Höhe in Breite in m m Höhe in Breite in m m Höhe in Breite in m m Höhe in 2. Gebäudeart und Baujahr: Nr. fläche Fenster) "Raumes" Breite in m m Breite in m m Breite in m m Breite in m m Einfamilienhaus O oder Mehrfamilienhaus 3. Einbauten und O längster Strang 1 FB Einfamilienhaus O oder Mehrfamilienhaus O 1 FB 2 windstark O oder windschwach O Gebäudebaujahr: DK Differenzdruckregler vorhanden O 2 Eingestellter Druck in mbar windstark O oder windschwach O Gebäudebaujahr: DK 3 freie Lage O oder normale internes Lage Überströmventil O vorhanden O Ansprechdruck in mbar 3 freie Lage O oder normale Lage O 4 externes Überströmventil vorhanden O Ansprechdruck in mbar 3. Überwiegender Fenstertyp: 4 5 Verglasungsart: 3. Überwiegender Fenstertyp: Sondereinbauten Rahmenmaterial: vorhanden O 5 Verglasungsart: Rahmenmaterial: 6 1-Scheiben-Verglasung (U=5,5) Hinweis: O Bei der Programmberechnung Holz muss der Druckverlust O der Sondereinbauten beim errechneten Volumenstrom angegeben 1-Scheiben-Verglasung (U=5,5) O werden. Holz Bitte notieren Sie sich daher 6 die ODaten der Sondereinbauten (Hersteller, Typ, DN, ) 7 2-Scheiben-Isolierverglasung (U=3,0) O Aluminium O 2-Scheiben-Isolierverglasung (U=3,0) Länge des O längsten Heizungsstrang Aluminium im Heizkreis 7 O(Vor- und Rücklauf): m 8 2-Scheiben-Wärmeschutzverglasung (U=1,5) O Aluminium gedämmt O 8 2-Scheiben-Wärmeschutzverglasung (U=1,5) 4. Notizen, O Skizzen Aluminium (Handskizze des gedämmt Anlagenschemas) O 9 3-Scheiben-Isolierverglasung (U=2,1) O Kunststoff O 9 3-Scheiben-Isolierverglasung (U=2,1) O Kunststoff O 10 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung (U=0,8) O Kunststoff gedämmt O 10 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung (U=0,8) O Kunststoff gedämmt O 4. Heizungskomponenten 4. Heizflächen: 4. Heizungskomponenten Fußbodenheizung vorhanden O 4. Heizflächen: Heizkörper Nr Fußbodenheizung vorhanden O HK Bauart (z. B. Heizkörper Platten-Hk, Nr. Guss- oder Stahl-Radiator, Konvektor, FbHzg.) HK Bauart (z. B. Platten-Hk, Guss- oder Baugröße Stahl-Radiator, d. HKs (z. B. 22x600x900 Konvektor, o. FbHzg.) 14/250/680) oder Normleistung (bei 75/65/20 C) in W Baugröße d. HKs (z. B. 22x600x900 o. 14/250/680) Entfernung oder zur Normleistung Pumpe (mittel (bei 75/65/20 C) = in % Wder nah mittel weit nah mittel weit nah mittel weit Länge des längsten Strangs) Entfernung zur Pumpe (mittel = % der nah mittel weit nah mittel weit nah mittel weit Länge Heizkreis des längsten Strangs) Bezeichnung Heizkreis Fabrikat, Typ, Bezeichnung Bauart und DN des Fabrikat, Thermostatventils Typ, Bauart und DN Voreinstellbares des Thermostatventils ja nein ja ja nein Thermostatventil? nein Voreinstellbares ja nein ja ja nein Falls voreinstellbar, Thermostatventil? aktuelle nein Voreinstellung Falls voreinstellbar, (z. B. N oder aktuelle 3) Rücklaufverschraubung Voreinstellung (z. B. N oder 3) ja ja ja nein nein einstellbar? nein Rücklaufverschraubung ja ja Wurde eine Voreinstellung an dem RL- ja nein ja ja nein nein ja nein nein einstellbar? nein Ventil vorgenommen? Wurde eine Voreinstellung an dem RL- ja nein ja ja nein nein Ventil vorgenommen? Anmerkungen: (von den Angaben im Formular abweichende Daten für z. B. Fenster, Außen- u. Innentüren sowie Dämmung oder z. B. "Raum identisch in 1. OG") Die zur Berechnung mit einem Programm benötigten Ausgangsdaten können mit Hilfe von Aufnahmeformularen vor Ort aufgenommen werden. Anmerkungen: (von den Angaben im Formular abweichende Daten für z. B. Fenster, Außen- u. Innentüren sowie Dämmung oder z. B. "Raum identisch in 1. OG") 85 Programmablauf: Beispiel Programm von proklima Der Aufbau der Programme ist prinzipiell immer gleich. Die vorhandenen Werte werden eingegeben. Berechnet wird dann zunächst die Heizlast, dann das neue Temperaturniveau, dann der hydraulische Abgleich. Zum Schluss wird eine Übersicht der neuen Einstellparameter ausgegeben 1. Programmteil: Heizlast Eingabe der Sachbearbeiter-Nummer Antragsteller Allgemeine Angaben (Gebäudedaten) Heizkreisdaten-Aufnahme Raumdaten-Aufnahme Begrenzungsflächen-Aufnahme (BF) Springen in den Ebenen Programmteil: Anlagentechnik
44 Programmablauf: Beispiel Programm von proklima 2. Programmteil: Anlagentechnik Art der Vorlauftemperaturregelung Auswahl der Wärmeerzeugung Temperaturbegrenzungen Pumpe, Differenzdruckregler Ergebnisausgabe Übersicht Temperaturniveau Gebäudeheizlast Pumpeneinstellung Differenzdruckregler Thermostatventile, Raumheizlasten 87 Beispielgebäude: Genauigkeit des vereinfachten Verfahrens An einem Beispielgebäude wurde untersucht, wie weit sich die vereinfachte und die genaue Berechnung des hydraulischen Abgleichs unterscheiden. Untersuchtes Mehrfamilienhaus 88
45 Beispiel: Programmausdruck Ergebnisausdruck (allgemeine Daten) des Programms für das MFH. Ergebnis der optimierten Hydraulik Programm-Version 3.4 Sachbearbeiter Antragsteller Nummer : 2 Name : Wohnungsbaugesellschaft XYZ Name : Mustermann, Max Straße : Musterstr. 1 Gebäude PLZ, Ort : Musterstadt Straße : Beispielstr. 33 Telefon : PLZ, Ort : Beispielstadt Telefax : Strang : Heizkreis gesamtes Gebäude 1.) Berechnete Gebäudeheizlast 2.) Optimiertes Temperaturniveau des Gesamtsystems Gebäudekenndaten: Temperaturen für den Auslegungsfall: Baualtersklasse : 8) 01/1995 bis heute Grundfläche : 1212 m² Vorlauftemperatur : 69 C --> Am Regler eingestellte Heizkurve: Heizlast : 49 kw Rücklauftemperatur : 41 C Steilheit: spez. Heizlast : 41 W/m² Parallelverschiebung: 3.) Optimierte Pumpeneinstellung 4.) Differenzdruckregler Pumpendaten: Pumpentyp : Stufenlos einstellbare Restförderhöhe Pumpenstufe : - Restförderhöhe : 80 mbar (entspricht 0,80 m) Volumenstrom : 1491 l/h Hinweis / einzustellende Reglerwerte: Der Einsatz eines Strang-Differenzdruckreglers ist nicht erforderlich. 5.) Sonstiges p(sonder): 0 mbar Ansprechwert ext. Ü-Ventil: 0 mbar Längster Strang: 120,0 m Kennw. HK-Dim.: 19% 2,4 89 Beispiel: Programmausdruck Ergebnisausdruck (Raumdaten und Ventile) des Programms für das MFH. 6.) Einstellwerte der Thermostatventile lfd. Nr. Raumdaten beheizte Raumbezeichnung Fläche m² Raum- Heizlast W Heizkörpertyp Heizkörperdaten t R C Norm- Leistung 75/65 C Verhältnis Q HK/Q R k V- Wert m³/h p mbar Durchfluss l/h THKVs - Ermittlung der Voreinstellwerte Gewähltes Ventil: Hersteller, Typ, DN Gewählte Voreinstellung, Bemerkungen 1 Kind W1 EG 15,7 800 Profil-Flach-HK 11/500/ ,2 0, Wohnzimmer W1 EG 20,1 841 Profil-Flach-HK 22/500/ ,1 0, Spreizung > 30 K! 3 Bad W1 EG 5,5 244 Profil-Flach-HK 22/900/ ,3 0, Spreizung > 30 K! 4 Küche W1 EG 12,2 378 Profil-Flach-HK 11/500/ ,6 0, Spreizung > 30 K! 5 Schlafen W1 EG 14,0 740 Profil-Flach-HK 11/500/ ,3 0, Flur W2 EG 6,7 170 Profil-Flach-HK 11/500/ ,2 0, kv-wert zu klein! Spreizung > 30 K! 7 Wohnen W2 EG 23,0 638 Profil-Flach-HK 11/500/ ,5 0, Wohnen W2 EG 23,0 638 Profil-Flach-HK 11/500/ ,5 0, Schlafen (Kind) W2 EG Schlafzimmer W2 EG 14, ,0 522 Profil-Flach-HK 11/500/1200 Profil-Flach-HK 11/500/ ,8 1,9 0,07 0, Spreizung > 30 K! 11 Bad W2 EG 8,1 435 Profil-Flach-HK 11/900/ ,9 0, Schlafen W3 EG 14,5 511 Profil-Flach-HK 11/500/ ,9 0, Spreizung > 30 K! 13 Kind W3 EG 12,5 450 Profil-Flach-HK 11/500/ ,8 0, Spreizung > 30 K! 14 Wohnen W3 EG 23,3 467 Profil-Flach-HK 11/500/ ,1 0, Spreizung > 30 K! Wohnen W3 EG 23,3 467 Profil-Flach-HK 11/500/ ,1 0, Spreizung > 30 K!
46 Vergleich Programm mit ausführlicher Rohrnetzberechnung Mit der Angabe der k V -Werte für die Thermostatventile aus der vereinfachten Berechnung wurden die notwendigen Voreinstellungen laut Ventilhersteller ermittelt. Dann wurde die gesamte Berechnung mit einem professionellen Programm durchgeführt und wieder die Voreinstellungen ermittelt. Das Bild zeigt die Abweichungen der Voreinstellung zwischen vereinfachter und ausführlicher Berechnung. Häufigkeit Programm vs. Rohrnetzberechnung und größer Abweichung der VE (Voreinstellung) laut Programm gegenüber der VE laut ausführlicher Rohrnetzberechnung in Stufen 91 Umsetzung der Optimierung in der Praxis 92
47 Dokumentation der durchgeführten Arbeiten Kurze Beschreibung der durchgeführten Tätigkeiten Dokumentation von Ein- und Ausbau von Komponenten - Grund für Ein- bzw. Ausbau - Hersteller, Typ, Größe Einstellparameter alt/neu für: - Heizkurve (Steilheit, Parallelverschiebung) - Pumpe Eingestellte Stufe bzw. Förderhöhe Regelungsart (dp-const/dp-var,dp-const/var) - Thermostatventile Vorgenommene Voreinstellung bzw. gewählter k V -Kegel Einstellung der Rücklaufverschraubung des HK - Einstellung evt. vorhandener Differenzdruckregler, Strangregulierventile, Überströmventile Einstellung vor Ort laut Optimierungs- Programm 93 Wahl von Thermostatventilen Wie wählt man eine Voreinstellung bei bekanntem Volumenstrom und Differenzdruck? 6.) Einstellwerte der Thermostatventile lfd. Nr. Raumdaten beheizte Raumbezeichnung Fläche m² Raum- Heizlast W Heizkörpertyp Heizkörperdaten t R C Norm- Leistung 75/65 C Verhältnis Q HK /Q R k V - Wert m³/h p mbar Durchfluss l/h 1 Kind W1 EG 15,7 800 Profil-Flach-HK 11/500/ ,2 0, Wohnzimmer W1 EG 20,1 841 Profil-Flach-HK 22/500/ ,1 0, Bad W1 EG 5,5 244 Profil-Flach-HK 22/900/ ,3 0, Küche W1 EG 12,2 378 Profil-Flach-HK 11/500/ ,6 0, Schlafen W1 EG 14,0 740 Profil-Flach-HK 11/500/ ,3 0, Flur W2 EG 6,7 170 Profil-Flach-HK 11/500/ ,2 0, Wohnen W2 EG 23,0 638 Profil-Flach-HK 11/500/ ,5 0, Wohnen W2 EG 23,0 638 Profil-Flach-HK 11/500/ ,5 0, Schlafen (Kind) W2 EG 14,0 552 Profil-Flach-HK 11/500/ ,8 0,
48 Wahl von Thermostatventilen gemäß Programmausdruck 95 Wahl von Thermostatventilen Wie wählt man eine Voreinstellung bei bekanntem k V -Wert? 6.) Einstellwerte der Thermostatventile lfd. Nr. Raumdaten beheizte Raumbezeichnung Fläche m² Raum- Heizlast W Heizkörpertyp Heizkörperdaten t R C Norm- Leistung 75/65 C Verhältnis Q HK /Q R k V - Wert m³/h p mbar Durchfluss l/h 1 Kind W1 EG 15,7 800 Profil-Flach-HK 11/500/ ,2 0, Wohnzimmer W1 EG 20,1 841 Profil-Flach-HK 22/500/ ,1 0, Bad W1 EG 5,5 244 Profil-Flach-HK 22/900/ ,3 0, Küche W1 EG 12,2 378 Profil-Flach-HK 11/500/ ,6 0, Schlafen W1 EG 14,0 740 Profil-Flach-HK 11/500/ ,3 0, Flur W2 EG 6,7 170 Profil-Flach-HK 11/500/ ,2 0, Wohnen W2 EG 23,0 638 Profil-Flach-HK 11/500/ ,5 0, Wohnen W2 EG 23,0 638 Profil-Flach-HK 11/500/ ,5 0, Schlafen (Kind) W2 EG 14,0 552 Profil-Flach-HK 11/500/ ,8 0,
49 Wahl von Thermostatventilen anhand einer Liste k V-Wert in m³/h in Abhängigkeit von der Voreinstellung (nach DIN EN 215 bei 2 K Regeldifferenz) Hersteller Typ DN Kopf N Oventrop (Ventileinsätze) GHF G ½ - 0,017 0,047 0,095 0,152 0,228 0, Oventrop (Ventileinsätze) GH G ½ - 0,047 0,126 0,269 0,417 0,6 0, Heimeier F-exakt 10 ET, DT, AT 0,017 0,041 0,063 0,111 0,177 0, Danfoss RA-UN 10 RA ,02 0,06 0,11 0,17 0,23 0,30 0,35-0,48 Honeywell / MNG FV 10-0,02 0,04 0,11 0,19 0,25 0,29 0,32 0,35 - Oventrop F 10-0,025 0,051 0,095 0,152 0,228 0, Danfoss RA-UR 10 RA ,03 0,03 0,06 0,11 0,18 0,24 0,31-0,47 Danfoss RA-N 10 RA ,04 0,09 0,16 0,25 0,32 0,38 0,42-0,56 Honeywell / MNG V 10-0,04 0,08 0,20 0,29 0,33 0,35 0,38 0,41 - Heimeier V-exakt 10 ET, DT, AT, WET 0,047 0,098 0,161 0,234 0,364 0, Oventrop AV 6, RFV 6, 10-0,055 0,170 0,313 0,446 0,56 0, ADV 6 Heimeier F-exakt 15 ET, DT, AT 0,017 0,041 0,063 0,111 0,177 0, Heizkurve Steilheit und Parallelverschiebung Wie stellt man die Vorlauftemperatur ein? 69 C 98
50 Einstellung oder Neuwahl der Pumpe (ungeregelt) Wie stellt man die Pumpe ein? Beispiel: Ziel: H max < 2,5m EFH Q = 0,6 m³/h H = 1,2 m P = 30 W 99 Einstellung oder Neuwahl der Pumpe (geregelt) Wie stellt man die Pumpe ein? Beispiel: MFH Q = 4,0 m³/h H = 2,2 m P = 148 W 100
51 Wahl von Pumpen anhand einer Empfehlung Umwälzpumpenempfehlung in Abhängigkeit des Volumenstromes und der Förderhöhe (Wilo-Pumpen) Einfamilienhäuser Volumenstrom Einzustellende Förderhöhe Typ eingestellte Stufe Leistungsaufnahme im Mittel Preis (UVP)* 0,50 m Star-RS 25/ W 106 0,20 m³/h 0,65 m Star-RS 25/ W 106 0,80 m Star-RS 25/ W 106 0,95 m Star-RS 25/ W 106 0,70 m Star-RS 25/ W 106 0,40 m³/h 0,85 m Star-RS 25/ W 108 1,00 m Star-RS 25/ W 108 1,15 m Star-RS 25/ W 108 1,20 m Star-RS 25/ W 108 1,35 m Star-E 25/1-3 Mehrfamilienhäuser - 34 W 149 0,60 m³/h 1,50 m Star-E 25/1-3 Volumenstrom Einzustellende - 36 WTyp 149 eingestellte Stufe Leistungsaufnahme Preis 1,65 m Star-E 25/1-3 Förderhöhe - 37 W 149 im Mittel (UVP)* 1,50 m Star-E 25/ ,70 m Star-E 38 W25/ ,8 W 149 0,80 m³/h 1,65 m Star-E 25/ ,00 m Star-E 39 W25/ ,8 W 149 1,00 m³/h 1,80 m Star-E 25/ ,30 m Star-E 41 W25/ ,8 W 149 1,95 m Star-E 25/ ,60 m Star-E 42 W25/ ,8 W 149 1,90 m Star-E 25/ ,80 m Star-E 43 W25/ ,3 W 171 1,00 m³/h 2,05 m Star-E 25/ ,00 m Star-E 43 W25/ ,3 W 171 2,00 m³/h 2,20 m Star-E 25/ ,20 m Star-E 44 W25/ ,3 W 171 2,35 m Star-E 25/ ,40 m Star-E 44 W25/ ,3 W 171 1,80 m Star-E 25/ ,8 W 171 3,00 m³/h 2,00 m Star-E 25/ ,2 W 171 2,20 m Star-E 25/ ,4 W 171 2,40 m Top-E 25/ ,4 W 528 1,80 m Top-E 25/ ,0 W 528 4,00 m³/h 2,00 m Top-E 25/ ,5 W 528 2,20 m Top-E 25/ ,5 W 528 2,40 m Top-E 25/ ,0 W * Keine Gewähr auf die unverbindliche Preisempfehlung Stand März 2003 FAZIT 102
52 Optimierung: ein Muss! Die nachträgliche Optimierung von Bestandsgebäuden umfasst: die Anpassung der Temperatur im Heiznetz an die Vorgaben des Gebäudes und der Anlage den vereinfachten hydraulischen Abgleich mit Voreinstellung von Thermostatventilen und Einstellung des benötigten Druckniveaus und ist mit vereinfachter Software problemlos und kostengünstig umsetzbar. 103 IMPRESSUM Projektpartner / OPTIMUS-Gruppe: Dieser Foliensatz wurde im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt DBU geförderten Projektes "OPTIMUS (OPTimierung von Heizungssystemen durch InforMation und Qualifikation zur nachhaltigen NutzUng von EnergieeinSparpotenzialen) entwickelt. Innung Sanitär- und Heizungstechnik Wilhelmshaven Der Foliensatz kann kostenlos als unverändertes Gesamtwerk (nicht in Auszügen) weitergegeben werden, wenn die "OPTIMUS"-Gruppe als Ersteller und Bezugsquelle benannt wird. Für die Schulung können einzelne Folien ausgeblendet werden. Berufsbildende Schulen II Aurich Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung Bremen Kommerzieller Vertrieb ist nicht gestattet. Trainings- & Weiterbildungszentrum Wolfenbüttel e.v. Wolfenbüttel Firma WILO GmbH Dortmund 104
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