Leitfähigkeitsmessgerät EC 3000
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- Beate Linden
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1 Leitfähigkeitsmessgerät EC 3000 Bedienungsanleitung EC-Wert-Tabellen Interpretation der Messergebnisse Printed in Germany.
2 Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, herzlichen Glückwunsch zum Kauf dieses STEP Systems Produktes. Wie alle Erzeugnisse der Firma STEP Systems wurde auch dieses Produkt aufgrund neuester technischer Erkenntnisse entwickelt und unter Verwendung zuverlässigster und modernster elektronischer Bauteile hergestellt. Um alle Funktionen und Ausstattungsmerkmale optimal nutzen zu können, nehmen Sie sich bitte einige Minuten Zeit und lesen Sie die nachfolgenden Informationen durch. Sollten Fragen zum Produkt oder zur Anwendung auftreten, wenden Sie sich gerne jederzeit an uns. Konformitätserklärung: Dieses Gerät entspricht den EMV-Richtlinien 89/336/EEC, 2004/108/EF, 73/23/EEC und 2004/22/EF, EN60065, EN55022 Klasse B, EN55024, EN , EN292 und EN Gesetzliche Hinweispflicht zur Batterie-Entsorgung: Batterien gehören nicht in den Hausmüll. Als Verbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, gebrauchte Batterien zurückzugeben. Sie können Ihre alten Batterien bei den öffentlichen Sammelstellen in Ihrer Gemeinde oder überall dort abgeben, wo Batterien der betreffenden Art verkauft werden. Hinweis: diese Zeichen finden Sie auf schadstoffhaltigen Batterien Pb = Batterie enthält Blei - Cd = Batterie enthält Cadmium - Hg = Batterie enthält Quecksilber Printed in Germany.
3 Bedienungsanleitung EC 3000 Buchse zum Anschluss der Glassonde Display Die Glaselektrode wird zwischen den Messungen mit dest. Wasser gereinigt und trocken geschüttelt. Displayanzeige LO BAT zeigt notwendigen Batteriewechsel an. Batteriefach auf der Rückseite des Gerätes. und stabilen Messwert abwarten. Messbereichswahl An/Aus-Schalter Das EC 3000 ist werksseitig kalibriert. Eine weitere Kalibrierung ist in der Regel nicht notwendig. Leitfähigkeits-EC-Messung Glaselektrode an das EC 3000 anschließen. Taste ON/OFF drücken und das Gerät einschalten. Mit Taste RANGE Messbereich wählen. Wartung Elektrode in die Messlösung halten, schwenken Messwert im Display angezeigt. wird Die EC-Messung kann mit den mitgelieferten Kontrollstandards 1,4 ms und 111,8 ms überprüft werden. Weicht der angezeigte Wert mehr als ± 3% von den frischen Standardlösungen ab, so kann das Gerät nachkalibriert werden. Hierzu auf der Rückseite des Gerätes das Batteriefach öffnen. Oberhalb der Batterie befinden sich zwei kleine Schrauben. Mit einem Schraubendreher die jeweilige Potentiometerschraube drehen, bis die Anzeige dem Sollwert entspricht. Printed in Germany.
4 Bedienungsanleitung EC 3000 Bestimmung des Salzgehaltes von Kultursubstraten 1. Entnahme einer repräsentativen Substratprobe 2. Gründliches Durchmischen der Probe zwecks Homogenisierung 3. Bestimmung des Salzgehaltes in der homogenisierten Probe (siehe Piktogramm 1-8) (1) Beiliegenden 100- ml-messbecher mit festem DIN-A4-Papier zylinderförmig umhüllen. (2) Repräsentative Substratprobe bis zum oberen Hülsenrand locker einfüllen. (3) Zur Verdichtung den Messbecher 10x auf einer festen Unterlage aufstoßen. (4) Papierhülse abnehmen und überstehendes Substrat am Becherrand abstreifen. (5) Abgemessene 100 ml Substratprobe in eine 1-ltr-Kunststoff- Weithalsflasche füllen. (6) 500 ml dest. Wasser zugeben, Flasche verschließen, mehrmals schütteln. (7) Nach 10 min. über einen Faltenfilter abfiltrieren. (8) Im Filtrat die Leitfähigkeit messen. 1. Berechnen des Salzgehaltes: Leitfähigkeit (in ms) x 0,528 x 5 = Salzgehalt in g/ltr. Substrat Beispiel: Bei einem Messergebnis von 0,37 ms (= 370 µs) ergibt sich ein Salzgehalt von 0,37 x 0,528 x 5 = 977 mg Salz / ltr. Substrat 2. Richtwerte: Substrate für salzempfindliche Kulturen, Pikiersubstrate Substrate für weniger empfindliche Kulturen, Topfsubstrate Substrate für salzverträgliche Kulturen, z.b. Chrysanthemen mg/ltr mg/ltr mg/ltr. Printed in Germany.
5 Aglukon Compo Euflor E C - Wert - Tabelle Diese EC-Tabelle kann die Bewässerungsdüngung erleichtern und sicherer gestalten. Sie ermöglicht die Berechnung des EC-Sollwerts den Sie zur Programmierung EC-basierter Düngemischeinheiten und zur Kontrolle des EC-Werts Ihrer Düngelösung mit Durchflussoder Handmessgeräten benötigen. Um den EC-Sollwert einer Düngelösung zu berechnen, wird die Leitfähigkeit des verwendeten Düngers in der gewünschten Konzentration aus der Tabelle abgelesen. Dazu hinzugezählt wird der EC-Wert Ihres Gießwassers (vor Düngerzugabe). Die Summe beider Leitfähigkeiten ist dann der zu messende Wert in der Gebrauchslösung. Abweichungen weisen auf Fehler in der Düngung hin. Weniger bekannt, aber sehr hilfreich ist auch die EC-Messung in der Stammlösung. Dadurch ist ein teilweise gefüllter Stammlösungsbehälter auch ohne Wiegen nachzufüllen. Um diese Bereiche abdecken zu können, sollten Sie bei der Anschaffung eines EC-Messgeräts unbedingt auf den Messbereich achten. Das EC 3000 und PNT 3000 COMBI+ bieten Ihnen deshalb einen erweiterten Messbereich von 0-20 ms/cm und ms/cm. Alle Werte wurden mit 25 C Bezugstemperatur ermittelt. Die Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Angaben ohne Gewähr nach Herstellerangaben bzw. Messungen. Harnstoff besitzt keine Leitfähigkeit! Produktname: Nährstoffgehalt in % Leitfähigkeit ms / cm = EC in der Düngelösung Stammlösung (= Gebrauchslösung) Harnstoff NO3 NH4 N ges P2O5 K2O MgO Ca 0,5 1,0 1,5 2,0 1% 5% 10% 20% flüssig Alkril - 9,2 10, ,8 1,6 2,2 3, Alkrisal - 6,8 13, ,8 1,5 2,1 2, Poly Crescal - 3,8 10, ,8 1,4 2,1 2, Poly Fertisal - 1,0 7, ,8 1,4 2,0 2, Hakaphos Grün ,86 1,63 2,37 3,1 13,3 55, Hakaphos Blau - 4,5 10, ,8 1,52 2,2 2,87 12,9 52,2 91,2 153 Hakaphos Rot ,76 1,45 2,1 2,7 11,2 44,9 79,4 133 Hakaphos Gelb - 8,6 11, ,8 1,53 2,23 2,9 12,8 53,8 97,4 168 Hakaphos soft Elite ,76 1,45 2,1 2,7 12,8 54,9 99,2 170 Hakaphos soft Ultra - 10,3 7, ,4-0,72 1,36 2 2,65 11,8 49, Hakaphos soft Spezial - 9,7 6, ,7 1,37 2,03 2,64 11,7 49, Hakaphos soft Plus - 7,6 6, ,75 1,45 2,14 2,77 12,1 50,3 89,9 152 Hakaphos soft Novell - 7,5 3, ,67 1,27 1,89 2,48 10,8 45,2 79,7 135 Hakaphos soft Extra - 7,3 2, ,6 1,15 1,7 2,24 9,9 41,3 73,3 120 Hakaphos basis ,69 1,32 1,94 2,51 10,7 43,9 77,6 131 Hakaphos basis ,67 1,28 1,88 2,4 10,3 41,4 71,5 120 Hakaphos basis ,65 1,15 1,73 2,26 9, ,1 106 Hakaphos basis ,61 1,15 1,68 2,19 9,3 37,8 64,8 101 NovaTec Solub ,97 2,85 3,7 15,5 62, NovaTec Solub ,8 14, ,3-0,86 1,62 2,42 3,14 13,4 54, NovaTec Solub ,78 1,5 2,22 2,86 12,4 51,1 91,2 155 NovaTec 18 fluid ,59 1,15 1,69 2,22 10,3 83,1 151 Kamasol brillant Grün 8,5 1, ,16 0,29 0,44 0,57 2,6 10,7 19,5 35,1 Kamasol brillant Blau 3,8 1,4 2, ,24 0,44 0,66 0, ,1 31,4 56,3 Kamasol brillant Rot 4 (1) ,2 0,38 0,57 0,75 3,5 15,4 28,3 52 Flory 1 MEGA ,8 1,4 2,1 2, Flory 2 MEGA ,4-0,7 1,3 2 2, Flory 3 MEGA ,7 1,3 1,9 2, Flory 4 MEGA - 7,4 2, ,7-0,6 1,1 1,7 2, Flory 5 Mega - 8,4 2, ,7 1,3 1,9 2, Flory 6 MEGA ,6 1,2 1,8 2, Flory 8 MEGA - 10,4 7, ,3-0,7 1,4 2,1 2, Flory 1 (rot) - 8,5 11, ,8 1,5 2,2 2, Flory 1 (spezial) ,8 1,5 2,2 2, Flory 2 (blau) - 8,5 6, ,7 1,4 2,1 2, Flory 2 (spezial) - 10,5 5, ,7 1,3 2 2, Flory 3 (grün) - 4,5 10, ,8 1,5 2,1 2, Flory 4 (weiß) - 2,5 5, ,7 1,3 1,9 2, Flory 8 (NK) - 11,6 8, ,5-0,8 1,5 2, Flory 9 (Hydro) ,7 1,3 2 2, Flory Basis ,6 1,3 1,9 2, Flory Basis ,6 1,2 1,7 2,3 9, Flory Basis ,6 1,3 1,9 2, Flory Basis ,6 1,3 1,9 2, Flory Basis ,5 1,1 1,6 2, Flory Basis ,5 1,2 1,7 2, Flory Basis 7-0,8 3,20 4, ,6 1,2 1,7 2, Florymonid flüssig EC/I ,6 1,2 1,8 2, Printed in Germany
6 Everris / ICL Leitfähigkeit ms / cm = EC in der Düngelösung Stammlösung (= Gebrauchslösung) Harnstoff NO3 NH4 N ges P2O5 K2O MgO Ca 0,5 1,0 1,5 2,0 1% 5% 10% 20% flüssig Universol Basis ,1-0,6 1,2 1,8 2,4 9,6 40,4 70,3 114 Universol Violett 0, ,3-0,65 1,3 1,95 2,6 11,1 48,2 84,9 141 Universol Gelb 0,4 3,1 8, ,2-0,6 1,2 1,8 2,4 9,9 41,4 71,7 117 Universol Orange 0,4 10,5 5, ,4-0,7 1,4 2,1 2, ,6 93,2 157 Universol Blau 0,5 10 7, ,5-0,65 1,3 1,95 2,6 11,6 50, Universol Grün 0,4 11, ,7-0,75 1,5 2, ,8 56, Universol Weiß - 13,4 1, ,6 1,2 1,8 2,4 10,5 45,7 80,3 134 Universol Spezial 0,4 8, ,5-0,65 1,3 1,95 2,6 10,1 43,7 76,3 124 Universol Special 104 1,1 12 5, ,4-7 1,4 2,1 2,8 Universol Special P 0,4 8, ,5-0,65 1,3 1,95 2,6 6,9 29,4 50,3 80 Peters Professional Allrounder 13,1 4,5 2, ,7-0,4 0,8 1,2 1,6 Peters Prof. Foliar Feed 20,5 3,6 2, ,8-0,3 0,6 0,9 1,2 9,3 41,5 74,7 128 Peters Prof. Combi-Sol ,55 1,1 1,65 2,2 Peters Prof. Blossom Booster - 5,2 4, ,5 1 1,5 2 9,5 40,6 71,7 117 Peters Prof. Grow Mix 13,3 6,3 1, ,4 0,8 1,2 1,6 9,3 40, Peters Professional Plant Starter 2,4-7, ,5 1 1,5 2 Agrolution ,7 1,4 2,1 2,8 Agrolution 335 5,2 7,4 2, ,8 1,6 2,4 3,2 Produktname: Nährstoffgehalt in % Agrolution ,5 2 0,65 1,3 1,95 2,6 Agrolution 313 2,3 11, ,65 1,3 1,95 2,6 Agrolution324 3,2 10,6 0, ,7 1,4 2,1 2,8 Agrolution ,7 0, ,65 1,3 1,95 2,6 Agrolution 125 1,1 5, ,5-0,65 1,3 1,95 2,6 Solinure GT ,7 1,4 2,1 2,8 Solinure GT ,55 1,1 1,65 2,2 Solinure GT 3 1,8 8,1 2, ,7 1,4 2,1 2,8 Solinure GT 4-6,1 7, ,7 1,4 2,1 2,8 Solinure GT 5 10,3 5,9 3, ,45 0,9 1,35 1,8 Solinure GT 8 20,8 1 1, ,6-0,35 0,7 1,05 1,4 Solinure GT 9-2,1 8, ,6 1,2 1,8 2,4 ph stabilisierend für weiches Wasser in einer Stammlösung Peters Excel CalMag Grower 2,5 10,2 1, ,5 6,5 0,5 1 1,5 2 10,6 45,8 76,5 130 Peters Excel CalMag Finisher 1,8 10, ,5 0,5 1 1,5 2 10,7 46,4 80,3 131 Universol Soft Water 312R 1,2 12, ,6 1,2 1,8 2,4 Universol Soft Water 113R 1,2 10 0, ,55 1,1 1,65 2,2 Universol Soft Water 213R - 11,9 2, ,6 1,2 1,8 2,4 ph stabilisierend für hartes wasser in einer Stammlösung Peters Excel Hard Water Grow Special 4,2 10,3 3, ,5 1 1, ,3 70,9 118 Peters Excel Hard Water Finisher 3,9 8, ,45 0,9 1,35 1,8 11, ,6 110 Peters Excel Extra Acidifier 6,1 8, ,9-0,4 0,8 1,2 1,6 11,7 40,3 70,9 118 Universol Hard Water ,2 8, ,65 1,3 1,95 2,6 Universol Hard Water ,8 1, ,6 1,2 1,8 2,4 G a b i Gabi Plus N ,4 0,9 1,3 1, Gabi N Super ,4 0,8 1,2 1, Gabi Plus P ,1 0,3 0,4 0, Gabi Plus K ,4 0,6 0,9 1, Gabi Plus Mg ,3 0,6 0,8 1, Gabi Plus SinPhos Ca ,5 0,9 1,3 1, Gabi Plus N-K ,2 0,4 0,5 0, Gabi Plus P-K ,2 0,4 0,6 0, Gabi Hydro ,5-0,2 0,4 0,6 0, Gabi Plus D ,5-0,2 0,4 0,6 0, Gabi Plus ,2 0,4 0,5 0, Gabi Plus Super 5 1,5 1, ,2 0,4 0,6 0, Gabi Plus Standard ,1 0,2 0,3 0, Gabi Plus ,5-0,2 0,4 0,5 0, Gabi Plus ,2 0,3 0,4 0, Gabi Plus Z ,1 0,2 0,3 0, Schwefels.Ammoniak ,0 1,9 2,8 3, Kalisulfat ,0 1,7 2,4 3, Monokaliumphosphat ,5 0,8 1,2 1, Kalksalpeter - 14,5 1, ,6 1,1 1,6 2, Printed in Germany
7 Hauert Leitfähigkeit ms / cm = EC in der Düngelösung Stammlösung (= Gebrauchslösung) Harnstoff NO3 NH4 N ges P2O5 K2O MgO Ca 0,5 1,0 1,5 2,0 1% 5% 10% 20% flüssig Plantaaktiv Azal ,2 10, ,8 1,5 2,2 2,8 Plantaaktiv Azal ,8 1,5 2,2 2,8 Produktname: Nährstoffgehalt in % Plantaaktiv Typ K ,3-0,7 1,4 2 2,6 Plantaaktiv Typ A ,7 1,4 2 2,6 Plantaaktiv Typ B - 7,4 2, ,6-0,6 1,2 1,8 2,4 Plantaaktiv Typ NK - 10,4 7, ,3-0,8 1,5 2,2 2,9 Plantaaktiv Typ Hydro ,7 1,4 2 2,6 Manna Manna LIN ACIDIC 5,7 8,8 3, ,7 1,35 1,95 2,55 Manna LIN ACIDIC K Plus - 7,5 4, ,75 1,45 2,1 2,72 Manna LIN BASIS ,5 1,2 1,7 2, Manna LIN K spezial ,7 1,3 1,94 2,56 Manna LIN M spezial ,65 1,25 1,83 2, Manna LIN A spezial ,66 1,26 1,88 2,45 Manna LIN B spezial ,64 1,22 1,77 2,31 MANNA LIN K Plus - 7,2 2, ,71 1,34 1,99 2,56 Manna LIN K - 8,3 6, ,75 1,49 2,28 2,94 Manna LIN M - 4,5 10, ,7 1,35 1,98 2, Manna LIN A ,6 1,2 1,8 2, Manna LIN B - 2,5 5, ,64 1,22 1,77 2,31 Manna Lin Soft A 3 11,5 4, ,75 1,43 2,14 2,78 Manna Lin Soft K 1,25 12,3 0, ,69 1,33 1,96 2,6 Manna LIN F 2,4 2,5 3, ,24 0,52 0,66 0, Manna LIN Protekt ,21 0,4 0,6 0,79 Wuxal Top N ,1 0,2 0,3 0, Wuxal Super 2 2,3 3, ,3 0,5 0, Wuxal P-Profi ,3 0,55 0,81 1,05 Wuxal Top K ,27 0,51 0,77 0,99 Wuxal Calcium 1,5 8, ,42 0,88 1,16 1,5 Wuxal Microplant 3,6-1, ,27 0,53 0,75 0,98 Fertisal ,75 1,44 2,08 2,72 Fertisal ,5 5, ,64 1,22 1,77 2,31 Fertisal ,5 10, ,7 1,35 1,98 2,58 Multi KMg spritzfähig ,56 1,09 1,81 2,42 7, Multi K Kaliumnitrat ,55 1,1 1,54 2, Haifa MAP ,35 0,66 0,96 1,24 5, Haifai MKP ,4 0,73 1,08 1,4 6, ,5 MAGNISAL ,4 0,75 1,1 1,45 6, ,2 Planta Ferty 1 MEGA ,8 1,5 2,2 2, Ferty 2 MEGA ,4-0,7 1,4 2 2, Ferty 3 MEGA ,7 1,4 2 2, Ferty 4 MEGA - 7,4 2, ,7 0,6 1,2 1,8 2, Ferty 6 MEGA ,7 1,3 1,9 2, Ferty 8 MEGA - 10,4 7, ,3-0,7 1,5 2,2 2, Ferty 1 Rot - 8,5 11, ,8 1,5 2, Ferty 2 Blau - 8,5 6, ,7 1,4 2,1 2, Ferty 3 Grün - 4,5 10, ,8 1,5 2,2 2, Ferty 4 Weiß - 2,5 5, ,7 1,3 1,9 2, Ferty 5-0,1 5, ,6 1,1 1,6 2, Ferty 6-1,1 8, ,6 1,1 1,6 2, Ferty 8-9,2 10, ,8 1,6 2,4 3, Ferty ,7 1,3 2 2, Ferty Hydrangea - 14,7 2,8 17, ,7 1,3 1,9 2,5 11, Ferty Primula - 9,5 2 11, ,7 1,3 1,9 2, FERTIPLANT Universal 10,2 5, ,5 0,9 1,4 1,8 FERTIPLANT Blattgrün Booster ,3 0,6 0,9 1,1 FERTIPLANT Orchids 11 5,8 3, ,5 1 1,5 2 FERTIPLANT Phalenopsis 7 7,6 2, ,5 1,1 1,6 2,1 FERTIPLANT Jungpflanzenstarter - 1,4 8, ,5 0,9 1,3 1,7 FERTIPLANT Phosphor-Booster - 6,7 8, ,6 1,1 1,7 2,2 FERTIPLANT Topfpflanzen Spezial - 10,5 4, ,6 1,2 1,8 2,4 Printed in Germany
8 Planta Leitfähigkeit ms / cm = EC in der Düngelösung Stammlösung (= Gebrauchslösung) Harnstoff NO3 NH4 N ges P2O5 K2O MgO Ca 0,5 1,0 1,5 2,0 1% 5% 10% 20% flüssig FERTIPLANT ,9 4, ,7 1,3 1,9 2,4 FERTIPLANT Blütenwunder - 3,5 6, ,6 1,2 1,7 2,2 Ferty Basis ,6 1,2 1,8 2,3 9, Ferty Basis ,6 1,2 1,7 2, Ferty Basis ,7 1,4 2,1 2, , Ferty Basis ,6 1,4 1,9 2,6 9, Ferty Basis ,5 1,1 1,6 2, Ferty Basis ,5 1,2 1,7 2,3 9, Ferty Basis 7-0,8 3, ,6 1,4 1,9 2, Fertiplant Acid weich ,7 1,3 1,9 2, Produktname: Nährstoffgehalt in % Fertiplant Acid weich - 11,8 3, ,7 1,3 1,9 2, Fertiplant Acid hart - 11,2 4, ,7 1,4 2 2, Fertiplant Acid hart - 11,8 7, ,8 1,5 2,2 2, Agriplant 1-6,8 13, ,8 1,6 2, Agriplant ,9 1,7 2,4 3, Agriplant 3-2,5 11, ,8 1,6 2, Agriplant 3S - 5,2 9, ,7 1,4 2,1 2, Agriplant 4-2,5 5, ,7 1,4 2,1 2, Agriplant 5-7,5 11, ,9 1,7 2,4 3, Agriplant 6-10,5 4, ,7 1,4 2 2, Agriplant 7-3,8 2, ,7 1,4 2 2, Agriplant 7S - 10,1 1, ,6 1,3 1,9 2, Agriplant 8-0,8 9, ,6 1,1 1,6 2, Terraflor Formel 1 / De Weert ,5 1,0 1,4 1,8 Formel 2 / De Weert ,2 0,4 0,6 0,8 Formel 3 / De Weert ,2 0,3 0,4 0,6 Formel 5 / De Weert ,3 0,6 0,9 1,2 135 Formel 6 / De Weert ,2 0,3 0,5 0,6 Terraflor-AZ ,4 0,7 1,1 1, Yara Kristalon orange - 4,5 1, ,7 1,3 1,9 2, Kristalon rot - 10,1 1, ,7 1,3 1,9 2, Kristalon gelb - 3,9 9, ,5 1 1, Kristalon weißmarke - 11,3 3, ,7 1,3 1,9 2, Kristalon spezial 9,1 5,3 3, ,5 0,9 1,5 1, Kristalon lilamarke - 1,8 17, ,9 1,6 2,2 3, Kristalon blaumarke - 11,9 7, ,7 1,5 2 2, Kristalon grünmarke - 9,8 8, ,66 1,26 1,85 2,5 11,2 47, Kristalon azur - 7,3 12, ,8 1,5 2, Kristalon azur spezial - 9,1 6, ,7 1,4 2 2,6 12,3 46, Kristalon braun ,7 1,3 2 2, Kristalon Scarlet - 7,5-7, ,7 1,3 1,7 2, Kristalon Vega ,7 1,2 1,8 2, Kristalon Gena - 9,5 2, ,7 1,3 1,9 2, Yara Liva CalciNit - 14,4 1,1 15, ,24 Krista-K Kaliumnitrat - 13,5-13, ,35 Krista-MAP ,4 0,7 1,4 6,3 33,2 46,5 Krista-MKP ,4 0,7 1,4 6,5 33,5 46,8 Krista-SOP ,8 1,5 3 10,6 41,9 82 Krista-MgS ,4 0,7 1,4 6,5 33,5 46,7 Krista-Mag ,5 0,9 1,7 8, Kristalon Calcium rot - 10,6 0, ,6 6 0,7 1,3 2,35 9, Kristalon Calcium blau ,8 1,5 2,45 10, Kristalon Calcium grün - 9,9 4, ,7 1,3 2,25 9, Kristalon Calcium weiß - 11,7 0, ,7 1,4 2,36 10, Kristalon Acid rot - 9,7 1, ,8 1,6 2,6 11, Kristalon Acid blau - 7,9 8, ,5-0,8 1,7 2,8 11, Kristalon Acid grün - 9,2 6, ,8-0,8 1,6 2,6 11, Kristalon Acid weiß - 8,8 4, ,8 1,6 2,7 11, Kristalon Acid gelb - 3,5 7, ,6 1,2 2 8, Printed in Germany
9 Salzverträglichkeit bei Pflanzen bei Messung des EC-Wertes in der Substat-Lösung (Verhältnis Substrat:Wasser 1:5) Salzverträglichkeit Kulturen EC Substrat bzw. Erden gem. Werte max. Gesamtsalzgehalt des Gießwassers in EC mit möglicher Zudüngung (Grundeinstellung) tolerierbare Karbonathärte sehr niedrig = sehr salzempfindlich Orchideen, Farne Bromelien, Aussaaten Vermehrungen, Azaleen, Eriken-Arten, Calluna 0,2-0,3 bis 0,63 EC 0,25 Promille bis 0,47 EC 0,50 Promille bis 0,31 EC 0,75 Promille bis 0,16 EC 1,00 Promille 5 niedrig = salz-empfindlich Azaleen, Erika-Arten, Araceen, Jungpflanzen 0,4-0,6 bis 0,78 EC 0,25 Promille bis 0,63 EC 0,50 Promille bis 0,47 EC 0,75 Promille bis 0,31 EC 1,00 Promille bis 0,16 EC 1,50 Promiille 10 mittel = weniger salzempfindlich Begonien, Cyclamen, Freesien, Gerbera, Anwuchsphase, Rosen 0,8-1,0 bis 1,00 EC 0,25 Promille bis 0,78 EC 0,50 Promille bis 0,63 EC 0,75 Promille bis 0,47 EC 1,00 Promille bis 0,31 EC 1,50 Promille 10 bis max. 15 hoch salzverträglich Chrysanthemen, Nelken 1,5-2,0 bis 1,56 EC 0,25 Promille bis 1,25 EC 0,50 Promille bis 0,94 EC 0,75 Promille bis 0,63 EC 1,50 Promille bis 0.47 EC 1,50 Promille 15 Je nach Salzverträglichkeit der Kulturen und dem Gesamt-Salzgehalt des Gießwassers legt man die mögliche Zudüngung in Promille fest. Printed in Germany.
10 Schnellbestimmung EC-Wert Salzgehalt im 100 ml-messbecher Neben der Bestimmung des Salzgehaltes eines Substrates direkt im Topf (=Aktivitätsmessung nach Prof. Tepe) oder einer Bodenlösung nach der VDLUFA-Labormethode (Verhältnis Substrat : dest. Wasser = 1 : 10) siehe Seite wird auch vielfach eine weitere Schnelltestmethode zur Bestimmung der Salzkonzentration von Substraten verwendet: Die Messung in einem skalierten Messbecher im Verhältnis Substrat : Wasser = 1:5. Anleitung siehe untenstehend. Anmerkung: Für eine schnelle Messung vor Ort kann diese Methode herangezogen werden, die Genauigkeit hängt aber sehr stark von der Probennahme ab. Aufgrund des geringen Substratvolumens ist dringend darauf zu achten, dass das Substrat einer repräsentativen Mischprobe entspricht. Wichtig für die Genauigkeit ist die Entnahmestelle: mind. 10 Töpfe mit für den Bestand repräsentativen Pflanzen aussuchen, Pflanzen austopfen, über die gesamte Länge des Topfballens Probe entnehmen (Vorsicht: nicht bei geschlossenen Bewässerungssystemen, z.b. Anstau-, Rinnenbewässerung etc.). Die gesamte Probenmenge gut durchmischen = Mischprobe Von der Mischprobe die Menge für die Salzbestimmung entnehmen Messvorgang: in den Becher bis zum Strich B, C, oder D dest. Wasser einfüllen, Substrat einfüllen bis Markierung A, gut verrühren, Feststoffe absetzen lassen, nach ca. 5 min in der wässrigen Lösung messen. dest. H2O : Boden = B : A = 5 : 1 dest. H2O : Substrat = C : A = 2 : 1 dest. H2O : Substrat = D : A =1,5 : 1 (internationale Methode) Auswertung siehe folgende Seite Salzverträglichkeit bei Pflanzen Printed in Germany.
11 Interpretation der Messergebnisse Zierpflanzen unter Glas mg/l Substrat nach VDLUFA Nährstoffbedarf* Stickstoff (N) Phosphat (P ) Kalium (K 2 0) Magnesium (Mg) Salzgehalt Salzverträglichkeit Richt- Richt- Richt- Richt- Wasserbereiche bereiche bereiche bereiche löslich I = gering II = mittel III= hoch Spuren- Eisen Mangan Kupfer Bor Zink Molybdän nährstoffe (Fe) (Mn) (Cu) (B) (Zn) (Mo) Optimalbereiche mg/l ,5-1, ,1-2,0 *) Kulturen siehe extra Tabelle Stickstoff Während der Kultur einen mittleren Wert der Optimalbereiche einhalten, da Wachstumsstörungen bei Über- oder Unterschreitungen schneller zu erwarten sind, als bei den übrigen Nährstoffen. Stickstoffkontrolle alle 4 Wochen. Phosphat und Kalium Die unteren Werte der Optimalbereiche gelten für Jungpflanzen, Bewässerungsdüngung, sowie Reife- und Ruheperioden. Die oberen Werte der Optimalbereiche gelten für Endtopfware und Container in der Hauptwachstumsperiode, auch Mutterpflanzen. Bei Verwendung von Depotdünger nur ungenaue Gehaltserfassung (NPK). Eine Überschreitung der Phosphatoptimalbereiche führt vor allem bei Beetkulturen in der Regel nicht zu Wachstumsstörungen. Bei P-Gehalten über 800 mg/l = Topfkulturen und 1500 mg/l = Beetkulturen (z. B. Rosen, Gerbera) ist aber ein induzierter Spurenelementemangel möglich. Keine Stallmistanwendung bei P-Gehalten über 800 mg/l Boden. Bei Kalium ist die Schadgrenze erreicht, wenn die Grenzwerte um 50% überschritten werden. Magnesium Optimales K : Mg Nährstoffverhältnis 2 : 1. Magnesiumüberschuss behindert die Nährstoffaufnahme (K + Ca). Salzgehalt Bei Grenzwertüberschreitungen Bestände durchspülen bzw. Substrate mit Torf verdünnen. Ursache: Betriebseigene Erden (z. B. Kompost), überhöhter Mineraldüngereinsatz, Gießwasser. Eisen und Mangan Die Grenzwerte gelten nur für den jeweiligen optimalen ph-bereich der Kulturen. Die tatsächliche Pflanzenverfügbarkeit ist stark ph-wert abhängig. Die Werte können um so niedriger liegen, je niedriger der ph-wert ist. Bor Der genannte Bereich gilt für gärtnerische Kultursubstrate. Bei Mineralböden und ph-werten über 6,5 können die Gehalte höher liegen, ohne Wachstumsstörungen zu verursachen. (Lehmböden 1,0-2,5mg/I). ph-wert und Kalk Die für die Einstellung eines bestimmten ph-wertes erforderliche Kalkmenge ist von verschiedenen Faktoren abhängig (z.b. Ausgangs-pH-Wert, Pufferkapazität, Zersetzungsgrad und Torfherkunft). ph-bereiche siehe große Tabelle. Für die Kalkung von Unterglasflächen kohlensauren Kalk (CaC0 3 ) oder Hüttenkalk verwenden; Bei hohen Hüttenkalkmengen zu torfreichen Substraten besteht die Gefahr einer Spurenelement-Toxizität. Die Körnung des Kalkes hat einen erheblichen Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit und somit die basische Wirkung. Mit zunehmender Mahlfeinheit erhöht sich die Wirksamkeit. Für Substrate möglichst nur Kalke mit der Korngröße 0,1-0,2 mm verwenden. Mindestgehalt: 85 % CaCo 3. Gekörnte Kalke sind für Substrataufkalkung nicht empfehlenswert. 1,5 kg kohlensauren Kalk/m 3 Weißtorf erhöhen in dem ph-bereich von 3,0-5,0 den ph-wert um ca. 1 Einheit. Der ph-anstieg verläuft nicht linear. Printed in Germany.
12 Düngermengenberechnung bei Gehaltsangaben in mg/liter Substratherstellung Bei der Düngung von Substraten hat sich eine mittlere NPK Grunddüngung (=P-Erde) + gezielte flüssige Nachdüngung bewährt. Düngermengenberechnung: Fehlende Nährstoffe in mg/l= g Reinnährstoff/m 3 x Reinnährstoff-Faktor (100 / %)= g Dünger/m 3 Berechnungsbeispiel: Fehlmenge zum Optimalgehalt 150 mg N/I =150 g/m 3 Substrat. Gewünschter Dünger: Kalkammonsalpeter (ca. 27 % N) Reinnährstoff-Faktor: 4,0 (3,7) 150 g N x 4,0 = 600 g Kalkammonsalpeter/m 3 Substrat. Flüssigdüngung Intervalldüngung (im Wechsel mit Bewässerung 1-2 x wöchentlich) Gruppe 1: 0,5-1,0 ; Gruppe II: 2 ; Gruppe III: 3 Bewässerungsdüngung (mit jeder Wassergabe). Gruppe I: 0,3-0,5 ; Gruppe II: 0,6-0,8 ; Gruppe III: 0,8-1,0. Bei Abweichungen von den Optimalbereichen die vorstehend genannten Konzentrationen vorübergehend erhöhen bzw. reduzieren. Jahreszeit, Wachstumsphase, Temperaturführung und Nährstoffgehalt des Gießwassers berücksichtigen. Die Düngung kann auch am Nährstoffbedarf der Pflanzen pro Topf ausgerichtet werden. Folgende Tabelle dient der Kalkulation der mit einer einzelnen Flüssigdünqunq verabreichten Nährstoffmenge Dünger % Konzentration Nährlösung Menge/Topf 100 ml= 100 ml= 100 ml= Nährstoffmenge N 7,5 15,0 30,0 P K :11:15 15:11:15 15:11:15 0,5 = 0,5 g/l 1,0 = 1,0 g/l 2,0 = 2,0 g/l 5,5 11,0 22,0 7,5 mg / Topf 15,0 mg / Topf 30,0 mg / Topf Kultur in Grundbeeten NPK Aufdüngungsziel: Mittlerer Richtbereichswert Düngermengenberechnung: Fehlende Nährstoffe mg/l / 100 = kg Nährstoff/100 m 2 x RN Faktor = kg Dünger/100 m 2 Wenn die P + K Gehalte der Böden nachhaltig erhöht werden sollen, kann die Vorratsdüngung bis auf das Doppelte der errechneten Mengen angehoben werden. Mengen über 2 kg Reinkali/100 m 2 besser auf 2 Gaben verteilen. Berechnungsbeispiel Streudüngung Stehende Beetkultur - Kalifehlmenge: 80 mg K 2 0/l Boden. 80: 100 = 0,8 kg K 2 0/100 m 2. RN-Gehalt Kalimagnesia = 28 % K 2 0 Reinnährstoff-Faktor (RN) =100 : 28 = rd. 3,5 0,8 kg K 2 0 x 3,5 = 2,8 kg = rd. 3,0 kg Kalimagnesia/100 m 2 Berechnungsbeispiel Flüssigdüngung Beetkultur Düngerlösungsmengen Ø 8 l/m 2 Beetfläche Fehlmenge wie zuvor 0,8 kg K 2 0/100 m 2 = 800 mg/m 2 2 NPK 15: 5 : 25 = 50 mg K 2 0/l x 8 l = 400 mg/m 2 2 Gaben a 2 NPK 15 : 5 : 25 = 800 mg/m 2 Zusatzbemerkungen Bei Aufzuchtkisten und Topfkulturen muss schon wenige Wochen nach dem Pikier- bzw. Topftermin durch Entzug und Auswaschung mit einem niedrigen Nährstoffniveau (N + K) gerechnet werden. Ausnahme: Hohe Depotgrunddüngung. Es ist erforderlich, den Nährstoffgehalt der Substrate während der Hauptentwicklung der Kulturen durch intensive zusätzliche Düngungsmaßnahmen auf die Obergrenze der Optimalbereiche einzustellen. Eine Bewässerungsdüngung kann trotz relativ niedriger Nährstoffgehalte eine optimale Ernährung der Pflanzen sichern. Gezielte zusätzliche Düngungen bzw. Kulturmaßnahmen sind notwendig bei: gestörtem N : P : K : Mg Nährstoffverhältnis, bei Nährstoffgehalten im Mangelbereich = NPK unter 50mg/l, Mg unter 20mg/l Substrat, bei Überdüngung und hoher Salzbelastung. Werden bei einer Substratanalyse Mitte/Ende der Kulturzeit N - K Gehalte im Grenzwertbereich festgestellt, so ist das ein deutlicher Hinweis auf eine nicht optimale Kulturführung (z. B. überhöhte Grunddüngung, ungünstiger ph- Wert, Spurenelementeversorgung gestört, Staunässe, Wurzelschäden). Niedrige N + K Gehalte bei hohem Gesamtsalzgehalt treten häufig bei Anstau und Tröpfchenbewässerung und/oder schlechtem Gießwasser auf. Gießwasserqualität überprüfen lassen. Printed in Germany.
13 Kulturtabelle Kulturen Vol. Gew. ph Nährstoff Kulturen Vol. ph Nährstoff Bereich Bereich bedarf Bereich Bereich bedarf I II III I II III Achimeues hybrida 0,2-0,4 5,0-6,5 x Fuchsia-Hybr. 0,3-0,8 5,5-6,5 x Adiantum 0,1-0,3 4,5-6,0 x Gerbera jamesonii 0,6-1,0 5,0-6,5 x x Alstromeria 0,8-1,0 6,0-7,0 x Gerbera (Container) 0,1-0,4 5,0-6,0 x x Anthurium andreanum 0,1-0,5 4,5-5,5 x Gladiolen 0,9-1,2 6,0-7,0 x Anthurium scherz. 0,1-0,5 4,5-5,5 x Hedera 0,1-0,3 5,5-7,0 x Aphelandra 0,2-0,5 5,0-6,5 x Hibiscus 0,2-0,4 5,5-6,5 x Asparagus plumosus 0,3-0,8 5,5-7,0 x Hippeastrum (Topf) 0,3-0,6 6,0-7,0 x Asparagus sprengeri 0,5-1,0 5,5-7,0 x Hydrangea blau 0,3-0,5 3,5-4,5 x (P unter 150 mg/l) Azaleen ( Rhod. simaii ) 0,1-0,3 3,8-5,0 x x Hydrangea rot, weiß 0,3-0,5 5,5-6,5 x Begonia elatior 0,1-0,5 5,0-6,5 x Kakteen 0,3-0,8 6,0-7,0 x x Begonia-Knollenbegonien 0,1-0,5 5,0-6,0 x Impatiens 0,3-0,6 5,5-6,5 x x Begonia Lorraine 0,1-0,5 5,0-6,0 x Kalanchoe 0,3-0,6 5,5-6,5 x Begonia semperflorens 0,5-0,9 5,5-6,5 x x Lathyrus odoratus 0,8-1,2 6,0-7,0 x Blumenzwiebeln 0,5-1,0 6,0-7,0 x x Lilium-Hybr. 0,8-1,0 5,5-7,0 x x Bromelien 0,1-0,3 4,0-5,5 x x Matthiola 0,8-1,2 6,0-7,0 x Calceolans-Hybr. 0,2-0,5 5,0-6,5 x Monstera de liciosa 0,3-0,5 5,0-6,5 x Campanula 0,3-0,6 6,0-7,0 x Nerium oleander 0,3-0,6 5,5-6,5 x Chrysanthemum ind. 0,8-1,2 5,5-7,0 x Orchideen (epiphyt.) 0,1-0,3 4,5-5,5 x Chrysanthemum (Topf) 0,3-0,6 5,0-6,5 x x Palmen 0,3-0,8 5,5-7,0 x Cissus 0,1-0,5 5,0-6,5 x Pelargonium zonale 0,3-0,8 5,5-7,0 x Clivia 0,3-0,6 5,5-6,5 x Peperomia 0,2-0,5 5,0-6,5 x Codiasum croton 0,1-0,4 5,0-6,0 x x Petunia-Hybr. 0,3-0,8 5,5-6,5 x Columnea 0,2-0,5 5,0-6,0 x x Philodendron 0,3-0,5 5,0-6,0 x Crossandra 0,1-0,4 5,5-6,5 x x Primula obconica 0,3-0,8 5,5-6,5 x Cyclamen 0,1-0,5 5,5-6,5 x Primula vulg. (acaulis) 0,2-0,6 5,5-6,5 x x Cymbidium 0,1-0,3 4,5-6,0 x x Rosen (Haus) 0,9-1,1 6,0-7,0 x x Dahlia (Topf) 0,2-0,5 6,0-7,0 x Rosen (Topf) 0,3-0,6 5,5-6,5 x Dianthus (Edelnelken) 0,9-1,2 6,0-7,0 x Saintpaulia 0,1-0,4 5,0-6,5 x x Dianthus (Topf) 0,3-0,6 5,5-6,5 x Sansevieria 0,2-0,4 5,0-6,5 x Dieffenbachia 0,2-0,5 5,0-6,5 x x Selaginella 0,3-0,5 4,5-5,5 x x Dracaena 0,1-0,3 5,0-6,0 x x Senecio (Cineraria) 0,3-0,5 5,5-6,5 x Epiphyllum 0,2-0,4 5,0-6,3 x Sinningia (Gloxinien) 0,2-0,4 5,0-6,5 x Erica gracilis 0,1-0,3 3,5-4,5 x Solanum pseudocaps. 0,2-0,4 5,5-6,5 x Erica carnea 0,1-0,3 4,5-6,0 x x Sommerblumen Anz. 0,3-0,6 5,5-6,5 x Euphorbia fuigana 0,3-0,9 5,0-6,5 x Strelitzia 0,8-1,2 5,0-6,5 x x Euphorbia puich. 0,3-0,5 5,5-7,0 x Streptocarpus-Hybr. 0,3-0,5 5,0-6,5 x Euphorbia mllii 0,2-0,5 5,5-6,5 x Verbena 0,3-0,6 5,5-6,5 x Farne 0,1-0,5 4,5-6,0 x Viola (Topf) 0,3-0,6 5,5-6,5 x x Ficus decora 0,1-0,6 5,0-6,5 x Zantedeschia (Calla) 0,5-0,9 5,5-7,0 x x Freesien 0,8-1,0 6,0-7,0 x x Zygocactus-Hybr. 0,2-0,4 5,0-6,5 x Bei torfreichen Substraten (Vol.- Gewicht unter 0,30 kg/l) ist der jeweils niedrige ph-wert anzustreben. Printed in Germany.
14 Nützliche Informationen Maßeinheiten: Volumen: Milliliter: 1 ml = 10-6m3 = 1 cm³ = 1 ccm entspr. 1 g Wasser* Liter: 1 l = 1000 ml = 10-3 m 3 = 1 c dm entspr. 1 kg Wasser* Hektoliter: 1 hl = 100 l = 10-1m 3 Kubikmeter: 1 m 3 = 1 m x 1 m x 1 m = 1 cbm Eine 1 % Lösung entspricht 10 g Reinstlösung/Feststoff auf 1l Wasser Eine 1 Lösung entspricht 1 g Reinstlösung/Feststoff auf 1l Wasser Gewicht: Gramm: 1 g = mg Kilogramm: 1 kg = g Zentner: 1 z = 50 kg Doppelzentner: 1 dz = 100 kg Fläche: Quadratmeter: 1 m 2 = 1 m x 1 m Ar: 1 a = 10 m x 10 m = 100m² Hektar: 1 ha = 100 m x 100 m = 100 a = m 2 Weitere: Part per million: 1 ppm = 1 Teil auf entspricht 1 mg auf 1 kg oder 1 ml auf 1000 l * 1 Liter Wasser wiegt genau 1 Kilogramm (kg) und hat dabei ein Volumen von 1 dm³ bei einer Temperatur von 3,98 C und einem Luftdruck von 1013,25 hpa. Printed in Germany.
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