Rechnernetze - Versuch 3 Option 1 - Layer 3 Switch
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- Karoline Hummel
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1 Rechnernetze - Versuch 3 Option 1 - Layer 3 Switch Gruppe 2 - Druchlauf 5 Christian Roepke ( ) Sven Berger ( ) John Trimpop ( ) 1
2 Inhaltsverzeichnis 1 Aufgabe 1: Netzwerkaufteilung bestimmen Netzwerke Aufgabe 2: VLAN Inbetriebnahme Konfiguration Rechner A Einrichten eines VLAN Konfiguration Rechner B Test der Verbindung Aufgabe 3: Forwarding Konfiguration Rechner C Einrichten des zweiten VLANs Einrichten des Forwarding Test der Verbindung Aufgabe 4: Link Aggregation Anlegen des dritten VLANs Konfiguration der Link Aggregation Routing Testen Aufgabe 5: DNS und NTP DNS NTP Zusatzaufgabe 1: Zugriff auf die VLANs der anderen Gruppen 8 2
3 1 Aufgabe 1: Netzwerkaufteilung bestimmen 1.1 Netzwerke Nach Aufgabenstellung werden für unsere Gruppe 2 im Versuch 3 Rechnernetze folgende Werte für VLAN AB, VLAN C und die jeweiligen Rechner vergeben: Name Tag Ports IP-Adresse VLAN AB VLAN C Rechner Name IP-Adresse Fuenf PC A Vier PC B Drei PC C Aufgabe 2: VLAN 2.1 Inbetriebnahme Um auf den Switch zugreifen zu können, muss das Programm minicom als Root gestartet werden. Nun lassen sich mit Hilfe der in der Aufgabenstellung beschriebenen Variante die Grundeinstellungen des Switch ändern. Mittels Exit wird eine Verbindung gestartet. Summit24e3:3 # create account admin gruppe2 123 * Summit24e3:4 # logout Do you wish to save your configuration changes? (y/n) y >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>!... login: gruppe2 password: Durch Anlegen dieses Accounts ist das Behalten der Administrator-Rechte gewährleistet. Mit Hilfe des folgenden Befehls lässt sich nun der Name des Switch ändern: Summit24e3:1 # config snmp sysname summit24e3-2 * summit24e3-2:2 # 2.2 Konfiguration Rechner A Um weiterhin den Switch über das Netzwerk konfigurieren zu können, werden am PC A folgende IP- Einstellungen vorgenommen: [root@fuenf netprak]# ifconfig eth0 down [root@fuenf netprak]# ifconfig eth netmask up [root@fuenf netprak]# route add default gw Die Default-Gateway-Adresse wird später dem Switch zugewiesen. Mittels ifconfig kann man sich nun die Einstellungen des PC A nochmals anzeigen lassen. 2.3 Einrichten eines VLAN Durch das Taggen der unten aufgelisteten Ports ist es möglich eine Mehrfachzuordnung von VLANs zu realisieren, was notwendig ist, um VLAN AB einzurichten. * summit24e3-2:2 # create vlan VLAN_AB * summit24e3-2:3 # config vlan VLAN_AP tag 20 * summit24e3-2:4 # config vlan VLAN_AB tag 20 3
4 * summit24e3-2:5 # config vlan defaul delete port 1-8 * summit24e3-2:7 # config vlan VLAN_AB add port 1-8 untagged * summit24e3-2:8 # config vlan VLAN_AB ipaddress IP interface for VLAN VLAN_AB has been created. IP address = , Netmask = Konfiguration Rechner B Das Konfigurieren des Rechners PC B verläuft analog zur Konfiguration von A, nur mit angepasster IP. [root@fuenf netprak]# ifconfig eth0 down [root@fuenf netprak]# ifconfig eth netmask up [root@fuenf netprak]# route add default gw Test der Verbindung Die Verbindung lässt sich mit einem einfachen ping-befehl testen. Alles verlief problemlos: [root@fuenf netprak]# ping PING ( ) 56(84) bytes of data. 64 bytes from : icmp_seq=1 ttl=64 time=0.722 ms 64 bytes from : icmp_seq=2 ttl=64 time=0.339 ms 64 bytes from : icmp_seq=3 ttl=64 time=0.375 ms 3 Aufgabe 3: Forwarding 3.1 Konfiguration Rechner C Das Konfigurieren des Rechners PC C verläuft analog zur Konfiguration von PC A und PC B, zu beachten ist allerdings die geänderte IP-Adresse und der geänderte Gateway. [root@fuenf netprak]# ifconfig eth0 down [root@fuenf netprak]# ifconfig eth netmask up [root@fuenf netprak]# route add default gw Einrichten des zweiten VLANs Zum Erstellen von VLAN C werden folgende Befehle ausgeführt: summit24e3-2:1 # create vlan VLAN_C * summit24e3-2:2 # config vlan VLAN_C tag 21 * summit24e3-2:3 # config vlan default delete port 9-16 * summit24e3-2:4 # config vlan VLAN_C add port 9-16 untagged * summit24e3-2:5 # config vlan VLAN_C ipaddress IP interface for VLAN VLAN_C has been created. IP address = , Netmask = Einrichten des Forwarding Durch die Befehle enable ipforwarding vlan VLAN_AB und enable ipforwarding vlan VLAN_C wird das IP-Forwarding zur Kommunikation unter den VLANs aktiviert. 4
5 * summit24e3-2:17 # enable ipforwarding vlan VLAN_AB * summit24e3-2:18 # enable ipforwarding vlan VLAN_C * summit24e3-2:19 # show vlan Name VID Protocol Addr Flags Proto Super Ports Default /BP ANY 0/ 10 MacVlanDis ANY 0/ 0 VLAN_AB / f----- ANY 2/ 8 VLAN_C / f----- ANY 1/ Test der Verbindung Mit dem Befehl Ping werden die Verbindungen der einzelnen Systeme untereinander getestet, Ausgangspunkt dabei bildet Rechner PC A. [root@fuenf netprak]# ping PING ( ) 56(84) bytes of data. 64 bytes from : icmp_seq=1 ttl=64 time=0.452 ms 64 bytes from : icmp_seq=2 ttl=64 time=0.375 ms 64 bytes from : icmp_seq=3 ttl=64 time=0.344 ms [...] [root@fuenf netprak]# ping PING ( ) 56(84) bytes of data. 64 bytes from : icmp_seq=1 ttl=64 time=0.542 ms 64 bytes from : icmp_seq=2 ttl=64 time=0.333 ms 64 bytes from : icmp_seq=3 ttl=64 time=0.356 ms 4 Aufgabe 4: Link Aggregation 4.1 Anlegen des dritten VLANs Auch das Einrichten des VLAN ALL verläuft analog zu den vorigen Schritten. Mittels show vlan lassen sich nun alle eingerichteten VLANs tabellarisch anzeigen: summit24e3-2:23 # create vlan VLAN_ALL * summit24e3-2:25 # config vlan VLAN_ALL tag 5 * summit24e3-2:26 # config vlan default delete port * summit24e3-2:27 # config vlan VLAN_ALL add port tagged * summit24e3-2:29 # config vlan VLAN_ALL ipaddress IP interface for VLAN VLAN_ALL has been created. IP address = , Netmask = * summit24e3-2:31 # show vlan Name VID Protocol Addr Flags Proto Super Ports Default /BP ANY 0/ 2 MacVlanDis ANY 0/ 0 VLAN_AB / f----- ANY 2/ 8 VLAN_C / f----- ANY 1/ 8 VLAN_ALL / ANY 0/ Konfiguration der Link Aggregation Die Ports sollen nun zum Port 21 zusammengefasst (gebündelt) werden, was durch das Trunking erfolgt. Mit dem Vierer-Trunk kann eine Verbindung zu dem grossen Summit48si hergestellt werden. Durch folgenden Befehl lässt sich diese Bündelung vornehmen: 5
6 * summit24e3-2:32 # enable sharing 21 grouping Enabling load sharing. Master 21 ================================================================================ Link StaU->page up D->page down ESC->exitP-Not Present Port Configuration Monitor Tue Dec 07 10:02: Port Port Link Auto Speed Duplex Flow Ld Share Media State Status Neg Cfg Actual Cfg Actual Ctrl Master Pri Red ================================================================================ 18 ENABLED R ON AUTO AUTO UTP 19 ENABLED R ON AUTO AUTO UTP 20 ENABLED R ON AUTO AUTO UTP 21 ENABLED A ON AUTO 100 AUTO FULL NONE 21 UTP 22 ENABLED A ON AUTO 100 AUTO FULL NONE 21 UTP 23 ENABLED A ON AUTO 100 AUTO FULL NONE 21 UTP 24 ENABLED A ON AUTO 100 AUTO FULL NONE 21 UTP 25 ENABLED R ON 1000 AUTO 26 ENABLED R ON 1000 AUTO 4.3 Routing Jetzt werden von uns Routen zu den beiden vorgegebenen Netzen und eingerichtet. Als Gateway verwenden wir den PC mit der IP Machbar ist dies mit den Befehlen: config iproute add / config iproute add / Durch diese Einträge ist es uns möglich eine Verbindung zu den Netzen aufzubauen. Eine andere Möglichkeit diese Netze zu erreichen wäre über Tunneling. 2 Einrichten der Routen: * summit24e3-2:50 # config iproute add * summit24e3-2:52 # config iproute add Die erste Adresse ist die Netzadresse, die zweite die Subnetzmaske und die dritte der Gateway. Die IP Route lässt sich nun auch tabellarisch anzeigen: * summit24e3-2:2 # show iproute OR Destination Gateway Mtr Flags Use M-Use VLAN Acct-1 *d / U------u VLAN_AB 0 *d / U------u- 4 0 VLAN_C 0 *d / U------u- 0 0 VLAN_ALL 0 *s / UG---S-um 0 0 VLAN_ALL 0 *s / UG---S-um 0 0 VLAN_ALL 0 *d / U-H----um 0 0 Default Testen Mit Hilfe des ping-befehls wird die Verbindung erneut getestet. PC A, PC B und PC C konnten den Gateway (die IP: ) ohne Probleme erreichen: [root@fuenf netprak]# ping PING ( ) 56(84) bytes of data. 64 bytes from : icmp_seq=1 ttl=63 time=0.674 ms 64 bytes from : icmp_seq=2 ttl=63 time=0.338 ms 6
7 Jedoch konnte das Netz / nicht erreicht werden. Dies lässt sich gegebenenfalls auf eine Firewall im Summit24e3 zurückführen, oder er konnte keine Verbindung zu den geforderten Servern herstellen: [root@fuenf netprak]# ping PING ( ) 56(84) bytes of data ping statistics packets transmitted, 0 received, 100% packet loss, time 10403ms 5 Aufgabe 5: DNS und NTP 5.1 DNS Durch Einrichten des DNS-Clients auf dem Switch ist dieser in der Lage die Namensauflösung vom DNS- Server zu nutzen. Dies passiert durch die Befehle config dns-client add und config dns-client default-domain netprak.iuk.test Getestet werden können diese Einstellungen über die Zeile show dns-client. 5.2 NTP Um eine Zeiteinstellung von diesem Server zu übernehmen, ist das Einrichten eines NTP-Servers von Nöten. Dies geschieht ähnlich wie bei der vorigen Aufgabe durch die Befehle config sntp-client primary server 192. und enable sntp-client. Folgender Code zeigt einen Ausschnitt nach Überprüfen der Zeiteinstellung * summit24e3-2:17 # show switch [...] Current time: Tue Dec 07 10:31: Timezone: [Auto DST Enabled] GMT Offset: 0 minutes, DST is not in effect. Boot time: Tue Dec 07 09:23: Next reboot: None scheduled Timed upload: None scheduled Timed download: None scheduled Leider stimmt die Zeit des Servers mit der aktuellen Zeit nicht überein. (Wahrscheinlich wurde die Zeitzone nicht richtig eingestellt). Folgende Codezeilen ändern die Zeit nun auf die korrekte Zeitzone: * summit24e3-2:29 # config timezone 120 * summit24e3-2:30 # show switch sysname: summit24e3-2 syslocation: syscontact: [email protected], System MAC: 00:01:30:11:B6:A3 License: Edge. System Mode: 802.1Q EtherType is 8100 (Hex). CPU Tx-Priority=High Recovery Mode: none DLCS: disabled Current time: Tue Dec 07 10:11: Timezone: [Auto DST Enabled] GMT Offset: 120 minutes, DST is not in effect. 7
8 6 Zusatzaufgabe 1: Zugriff auf die VLANs der anderen Gruppen Durch Aktivierung von IP-Forwarding auf dem Summit200-48, erhielten andere Gruppen ebenfalls Zugriff auf unsere VLANs. 8
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