Basiswissen Bauphysik

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Transkript:

Norbert Bogusch I Thomas Duzia Basiswissen Bauphysik Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes Fraunhofer IRB Verlag

Norbert Bogusch I Thomas Duzia Basiswissen Bauphysik Grundlagen des Wärme- und Feuchteschutzes In der praktischen Anwendung verschließen sich dem planenden Architekten oder Entscheidungsträger häufig die Hintergründe der bauphysikalischen Betrachtungen. Ein heterogenes normatives Regelwerk beeinträchtigt zudem die Orientierung für den Planer. Das vorliegende Buch verknüpft die Grundkenntnisse und BegriHlichkeiten der Bauphysik mit der Praxisorientierung und bietet einen schnellen Überblick für Planer und Architekten. Es schlägt einen Bogen von den Anfängen der Wärmelehre über die geltenden Regelwerke und Normen bis hin zum energiesparenden Bauen und den zukünftigen Anforderungen an den Wärmeschutz. Das Verständnis und die Bewertung von bauphysikalischen Erscheinungen im Alltag stehen dabei im Vordergrund. Das Buch wendet sich an Praktiker in Planung und Handwerk aber gibt auch Studierenden und Lernenden zum Thema einen schnellen Überblick, der sie in die Lage versetzt bauphysikalische Probleme schnell zu verstehen und zu lösen. Aus dem Inhalt: Historische Entwicklung des Wärmeschutzes Übersicht Regelwerke zum Wärme- und Feuchteschutz Wärmeschutz: Definition und Erläuterung der wesentlichen FachbegriHe Energetischer Wärmeschutz Rechenverfahren und Nachweise Hygienischer Wärmeschutz Sommerlicher Wärmeschutz Typische bauliche Problemfelder und Schadensbilder Ausblick auf zukünftige Anforderungen an den Wärmeschutz. Die Autoren: Thomas Duzia, Dip!. -Ing. Architekt, nach langjähriger Tätigkeit als Projektleiter in einem Architekturbüro arbeitet er heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter und ist staatlich anerkannter Sachverständiger für Schall- und Wärmeschutz, Sachverständiger für Schäden an Gebäuden und Gebäudesanierung (TÜV), Mitglied im Normenausschuss Bauwesen - NABau-Arbeitsausschuss»Sporthallen, Eissporthallen und Eissportanlagen«sowie Mitglied im Technischen Ausschuss der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e. V. Norbert Bogusch, Dip!. -Ing. (FH), von der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein Sieg öhentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden, Lehrbeauftragter an der Bergischen Universität Wuppertal und Referent in der Sachverständigenausbildung, leitender Referent der Sachverständigenausbildung.Schäden an Gebäuden und Gebäudesanierung (TüV). bei der TÜV Rheinland Akademie.

Danksagung Danksagung Danke für Rat, Geduld und fachliche Unterstützung: Prof. Dr.-Ing. Waltraud von Grabe Karen W immel Max, Laura und Felix Jenny Bauer Dipl.-Ing. Jörg Brandharst Ralf (remers Stephan Frischemeier Maritz Haider Dipl.-Ing. Architekt Thomas Kaiman Dipl.-Ing. Rudi Klapper Paul Klemm BSc Rainer Mucha Dipl.-Ing. Architekt Manfred Ring Klaus Schmiedinghoff Dipl.-Ing. Rüdiger Stein RA Marc Westkämper Dipl.-Ing. Architekt Eckhard Wienstroer Anmerkung der Autoren: Die einzelnen Kapitel sind nach den Kompetenzbereichen von jeweils einem Autor verfasst worden. Norbert Bogusch ist Verfasser der Kapitel 3.1, 3.2, 3.5, 4.4.1 und 7. Verfasser der Kapitell, 2, 3.3, 3.4, 6, 8, 9 und ist Thomas Duzia. Die Kapitel 4, 5, 8.9.1, 8.9.2, 8.9.3 und 10 entstanden gemeinschaftlich. Selbstverständlich sind beide Autoren zusätzlich für den gesamten zu vermittelnden Stoff verantwortlich, da die Ausführung aus einer gemeinschaftlichen Konzeption entstanden ist.

Danksagung Inhaltsverzeichnis EI Die historische Entwicklung des Wärmeschutzes..... Übersicht geltender Regelwerke zum Wärme- und Feuchteschutz und deren zeitliche Entwicklung..... 9 13 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 4.1 4.2 4.3 4.4 IJ 6.1 6.2 DIN 4108 - Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden.... Wärmeschutzverordnung - WSchV.... Energieeinsparverordnung - EnEV.... Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz - EEWärmeG.... Europäische Union - Richtlinie der Gesamteffizienz von Gebäuden.... Entwicklung der Anforderungen an den Wärmeschutz.... Ausblick auf die zu erwartenden Anforderungen in der EnEV 2012.... Wärmeschutz: Definition und Erläuterung der wesentlichen Fachbegriffe.... Energie................................................... 27 Einheiten und physikalische Größen............................. 29 Allgemeine Begriffe der Wärmelehre............................. 30 Mechanismen des Wärmetransports............................. 43 Entropie.................................................. 47 Energetischer Wärmeschutz................................. 49 Vorgaben zum Wärmeschutz der Energieeinsparverordnung........... 51 Die energetische Bewertung der Hüllfläche........................ 57 Wärmebrücken und energetische Nachweise...................... 59 Dichtigkeit des Gebäudes..................................... 78 Rechenverfahren und Nachweise............................. 85 Hygienischer Wärmeschutz.................................. 93 Schimmelpilz im Innenraum - ein Problem?....................... 93 Behaglichkeit.............................................. 4 Entscheidungskriterien bei der Beurteilung von Schimmelpilzschäden.................................................. 125 14 15 16 20 20 21 25 27

Danksagung 8.1 8.2 8.3 8.4 8.5 8.6 8.7 8.8 8.9 9. 1 9.2 9.3 9.4 Feuchteschutz............. _. Feuchteschutz nach Norm 4108-3. Nachweis zum Bauantrag....... _ Der Glaser-Nachweis. Konsequenzen für den Wärmeschutz.... _....... Schutz der Konstruktion. Konsequenzen für das Nachweisverfahren............ Konstruktionen oh ne Nachweispflicht zum Feuchteschutz. Holzkonstruktionen und Feuchteschutz........ Mechanismen der Aufnahme von Feuchtigkeit... _.. _. Sommerlicher Wärmeschutz. Nachweispflicht und Ziele der DIN 4108-2.... _ Nachweisfreie Räume............ Faktoren zur Berechnung Das Klima der Wände. 135 135 136 137 143 144 147 149 152 154 159 160 161 163 172 Im Typische bauliche Problemfelder und Schadensbilder. 175 10.1 Wärmedämmung bei Bestandsgebäuden...... _.. _. 175 10.2 Außendämmung................... 176 10.3 Innendämmung... _. 182 10.4 Dämmung gegen Erdreich... _. _.... _... 187 10.5 Bau- und Ausgleichsfeuchte................................. 189 m Ausblick auf zukünftige Anforderungen an den Wärmeschutz. 203 12.1 12.2 12.3 12.4 12.5 12.6 Quellen, Sachregister, Abbildungen......... _. Literaturverzeichnis..... Normenverzeich nis............. Verordnungen und Vorschriften Abbildungsverzeichnis....... Akronyme... _. Sachregister..... _. _.... _.. _. 207 207 208 210 210 2 212