GIMP WORKSHOP Handout Gimp Workshop 1
Ziele des Workshops Was ist Gimp? Was kann ich mit Gimp machen? Wie erstelle ich ein Bild für Scribus? Wie erstelle ich eine Vektorgrafik für Scribus? Gimp Bedienung? Varia? Workshop 2
Was ist Gimp? Gimp Gimp (aus Wikipedia): GIMP (GNU Image Manipulation Program, ursprünglich: General Image Manipulation Program ist ein kostenloses und freies Bildbearbeitungsprogramm. Es steht unter der GNU General Public License (GPL).Der Schwerpunkt der Software ist die intensive Bearbeitung einzelner Bilder, wofür vielfältige Effekte zur Verfügung stehen. GIMP ist neben Linux, OpenOffice.org und Mozilla Firefox eines der bekanntesten freien Software-Projekte.Neben der Version für GNU/Linux und Unix existieren auch Portierungen auf Microsoft Windows und Mac OS X. Workshop 3
Was kann ich mit Gimp machen? Internet Druck Internet: Fotos, Screenshots und Grafiken lassen sich mit Gimp problemlos für Internet (Webseiten, Blogs) aufarbeiten. Gimp kennt die meisten gängigen Formate und unterstützt eine Vielzahl von Exportformate. Druck: Generell lässt sich mit Gimp auch ein Foto für den Druck bearbeiten. Hier muss jedoch aufgepasst werden. Von sich aus hat Gimp noch keine CMYK Unterstützung und ist somit für den proffessionellen Druckeinsatz nur bedingt ausreichend. Es gibt jedoch Plugins (siehe google: Gimp CMYK). Eine Digitalkamera (sofern nicht anders eingestellt) bringt Farben in RGB. Somit macht es nichts, wenn wir die Fotos für den Digitaldruck auf Gimp zuschneiden. Für den Fotoprofi ist ein CMYK Profil jedoch unerlässlich! Workshop 4
Wie erstelle ich ein Bild für Scribus? Auflösung Auflösung: Mit Datei neu (Datei > Neu), ctrl+n oder über das erste Icon oben links lässt sich ein neues Dokument erstellen. Wenn wir schon ein Bild haben, öffnen wir es über Datei > Oeffnen. Spätestens jetzt müssen wir wissen, ob unser PDF für eine Publikation auf dem Netz oder für den Druck vorgesehen ist. Wenn ein PDF, und somit auch unser Bild gedruckt werden soll, muss das Bild eine Mindestgrösse haben. Als Grössenordnung kann hier von 200 dpi (dots per inch) ausgegangen werden. Dass heisst, wenn mein Foto 3000x2000 Pixel hat, darf ich es 15x10 Zoll (inch) ausdrucken. Das ergibt eine Bildgrösse von 38,1 x 25,4 cm. Für ein Fotomagazin würden die 200 dpi bei weitem nicht reichen, hier werden bis zu 1200 dpi benötigt. Für eine Internetpublikation reichen dafür schon 92 dpi. Workshop 5
Wie erstelle ich eine Vektorgrafik für Scribus? Vektorgrafik Logos Inkscape Vektorgrafik (Wikipedia): Eine Vektorgrafik ist eine Computergrafik, die aus grafischen Primitiven wie Linien, Kreisen, Polygonen oder allgemeinen Kurven (Splines) zusammengesetzt ist. Der Vorteil einer Vektorgrafik ist, dass sie sich beliebig vergrössern lässt, ohne verpixelt zu werden. Logos: Logos werden meist in eps, svg, dxf oder als PDF gehandhabt. Dies hat den Vorteil, dass sie beliebig skaliert werden können. Inkscape: Mit Inkscape lassen sich eps, dxf und svg's bearbeiten. Meist lassen sich über Umwege auch Vektorgrafiken, welche mit CAD's oder mit Adobe Illustrator gemacht wurden, importieren. Inkscape ist ebenfalls eine Open Source Software. Workshop 6
Gimp: Oberfläche Werkzeugkasten, Hauptfenster, andockbare Dialoge Werkzeugkasten: Der Werkzeugkasten beinhaltet die wichtigsten Werkzeuge zum Skalieren, Ausschneiden und so weiter. Hauptfenster: Hier erscheint nach dem Oeffnen unser Bild. Im oberen Teil befinden sich ein Menu. andockbare Dialoge: Im Hauptfenster unter Fenster können wir neben dem Werkzeugkasten und dem Hauptfenster weitere Dialoge, wie zum Beispiel Ebenen, Kanäle und so weiter öffnen. Workshop 7
Gimp: Funktionen Ebenen, Ebenenmasken, Transparenz, Verlaufe Ebenen: Ebenen können in einem Gimpbild gestapelt werden. Betrachtet wird das Bild durch alle Ebenen von oben nach unten. Ebenen können verschoben werden und sofern sie einen Alphakanal (kann mit rechter Maustaste auf Ebene hinzugefügt werden) hat, können Teile der Ebene auch ganz transparent sein. Einem Bild können beliebig viele Ebenen hinzugefügt werden. Ebenenmasken: Ebenfalls mit der rechter Maustaste können Ebenenmasken hinzugefügt werden. Verlaufe: Wollen wir ein Bild mit einem Verlauf, lösen wir das über Ebenenmasken. In der Ebenenmaske selber machen wir mit Hilfe des Verlaufswerkzeug vom Werkzeugkasten einen Verlauf. Dies gibt uns die Durchlässigkeit für die Ebene. Workshop 8
Gimp: Funktionen Backupebene, Texte Backupebenen: Bilder (Ebenen), welche ich manipuliere, kopiere ich innerhalb von Gimp zuerst, blende sie aus und sperre sie (siehe unterste Ebene). So kann ich auch später auf mein Orginalbild wieder zugreifen. Texte: Texte lassen sich über das Texticon einfügen. Wichtig bei Texten: Parameter immer über Textwerkzeug ändern. In unserem Fall liegt der Text unter dem Bild und ist nur Dank Transparenz der oberen Ebene sichtbar! Workshop 9
Gimp: Funktionen Bildformate, Speicher / Exportieren Bildformate: Gimp kennt sehr viele Bildformate von Photoshop bis Gifbilder. Gimp's Standartformat hat die Endung xcf und speichert unser Bild mit allen Ebenen, Texten und Verlaufen. Für uns speichern wir ein Bild immer in diesem Format. Speichern, Exportieren: Wenn wir ein Bild an ein Fotolabor weitergeben oder fürs Internet benötigen, speichern wir das Bild als JPG / jpg. Dazu schreiben wir einfach "unserbild.jpg" als Namen. Gimp speichert nun nach zwei Abfragen unser Bild als jpg. Im Dialogfenster "Als JPEG spiechern" können wir unter Qualität und Zwischenschritte die Dateigrösse und die Qualität einstellen. Für Email und Internet wählen wir eine tiefere Qualität und unter Zwischenschritte stellen wir kleine Dateigrösse ein. Für Druck machen wir alles auf die höchste Stufe. Der Unterschied an Dateigrösse kann bis zu Faktor 100 sein. Workshop 1
Gimp: Funktionen Bildinformationen, Bildgrösse (Pixel), Skalieren Bildinformationen: In der Kopfzeile des Bildes sehen wir die Endung unseres Bildes und in der Klammer den Bildmodus und die Anzahl Ebenen (RGB, 4 Ebenen). Dahinter sehen wir die Anzahl Pixel 1200x1600 (auch als Auflösung bekannt). Bildgrösse: Wenn wir das Bild ausdrucken, lassen wir das Bild in der Auflösung möglichst gross. Wenn wir das Bild per Email versenden oder aufs Internet stellen, machen wir das Bild in seiner Auflösung kleiner. 800x600 Pixel reichen für Bilder, welche wir per Email versenden wollen aus. Und es können so in einer Email auch zehn Bilder oder mehr auf einen Schlag verschickt werden. Skalieren: Unter dem Menu Bild -> Bild skalieren können wir unser Bild verkleinern, das heist hier die Anzahl Pixel verringern. In Kombination von einer sinnvollen Komprimierung erhalten wir anschauliche Bilder, mit einer kleinen Datendichte. Workshop 1
Gimp: Funktionen rote Augen entfernen Farbe von Pupille ändern: Mit dem Auswahlwerkzeug "Freie Auswahl" markieren wir die Pupille.Wir kopieren die Pupille in eine neue Ebene und bestätigen die schwebende Auswahl. Mit dem Menu "Farbe" rufen wir "Das Bild einfärben" auf und schieben den Regler Sättigung auf Null. Je nach Bedarf verändern wir die Helligkeit und den Kontrast der Pupillen. Workshop 1
Gimp: Funktionen Bildinformationen, Bildgrösse (Pixel), Skalieren Modus: Die meisten Bilder sind im RGB - Modus. Um mit Farben zu arbeiten muss das sein. Hier kann man auf Graustufen umstellen. Entsättigen: Eine weitere Möglichkeit befindet sich unter "Farben" "Entsättigung". So können einzelnde Bereiche des Bildes in Graustufen konvertiert werden. Workshop 1
Weitere Tipps? Links www.gimp.org http://de.wikibooks.org/wiki/gimp Fertig! Workshop 1