Bildbearbeitung Arbeitsheft Bildbearbeitung ISB-Arbeitskreis 2009 1
Alles digital oder was? Die digitale Bildbearbeitung findet, aufgrund der Möglichkeiten der Digitalfotografie, die ein schnelles Fotografieren und übertragen der Bilder auf den PC ermöglicht, zunehmend größere Verbreitung. Viele Bildbearbeitungsprogramme sind sogar speziell auf den Heimanwenderbereich zugeschnitten, indem sie u. a. vereinfachte Korrekturmöglichkeiten bieten. Bildbearbeitung lässt sich gezielt zur Fotomanipulation einsetzen. Dabei kann es sich um das Entfernen von unschönen Flecken oder aber ganzer Personen handeln. In jedem Fall werden die Grenzen zur Realität immer mehr verwischt, so dass ein digital erstelltes Bild als Dokument stets hinterfragt werden muss. Wie bei vielen bahnbrechenden Erfindungen können diese neuen Methoden zum Nutzen aber auch zum Schaden anderer Menschen eingesetzt werden. In jedem Fall sind Persönlichkeits- und Urheberrechte zu achten und müssen im Unterricht thematisiert werden. Die Bildbearbeitung ist mittlerweile auch eine Möglichkeit der künstlerischen Entfaltung geworden. Die Ergebnisse der Bildbearbeitung finden vermehrt Einzug in der Digitalen Kunst und in der Medienkunst. Grundsätzlich ist festzustellen, dass auch im Bereich der Bildbearbeitung der Computer lediglich ein Werkzeug ist, das zwar ungeahnte Möglichkeiten bietet, ohne grundlegende informationstechnische und gestaltungstechnische Kenntnisse aber kaum zu verstehen ist. Die Aufgaben in diesem Arbeitsheft möchten eine Verknüpfung herstellen zwischen bekannten Techniken der manuellen Bildgestaltung und den neuen digitalen Einsatzmöglichkeiten. Bei dem Streifzug durch die Welt der digitalen Bildbearbeitung wird uns dieses Zebra begleiten. ISB-Arbeitskreis 2009 2
Artweaver ein kostenloses Programm Um Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeiten zu können, müssen sie digital erzeugt oder digitalisiert sein. Dabei können sie mit einem entsprechenden Programm unmittelbar erstellt, von einer Digitalkamera importiert oder über einen Scanner eingelesen sein. Bildbearbeitungsprogramme gibt es viele auf dem Markt. Sie können einer Digitalkamera beiliegen oder sind aus dem Internet zu beziehen. Manche müssen auch teuer gekauft werden. Die Wahl hängt davon ab, ob professionelle Ergebnisse erwartet werden oder auch einfache Lösungen zufrieden stellen. Für unsere Zwecke eignet sich das Programm ARTWEAVER, das sein Entwickler Boris Eyrich zum freien Download zur Verfügung stellt. Zum Programm gibt es Open-Source-Quellcodes für Plug-Ins, so dass jeder, der versiert ist und sich dafür interessiert, an der Weiterentwicklung des Programms mitwirken kann. ARTWEAVER Version 0.5.7 Bildschirmoberfläche des Bildbearbeitungsprogramms ARTWEAVER ISB-Arbeitskreis 2009 3
Übung Öffne das Programm ARTWEAVER und mache dich mit seiner Oberfläche vertraut. Klappe die Fenster in der Hauptmenüleiste auf und erkunde, was in den einzelnen Menüs zur Verfügung steht. Schalte im Menü Fenster die Paletten Werkzeuge, Werkzeug-Optionen und Farbe dazu und verschiebe sie an eine beliebige Stelle des Bildschirms. Wähle das Pinselwerkzeug und beachte die Eigenschaftsleiste, die sich zu jedem Werkzeug unterhalb der Hauptmenüleiste. Notiere wichtige Programmteile und ihre Funktionen: Hauptmenüleiste: Dateien anlegen, öffnen und speichern Import, Export Drucken Eigenschaftsleiste: Attribute der gewählten Werkzeuge Eingabe von Werten Werkzeugleiste: Pinselwerkzeuge Auswahlwerkzeuge Zuschneiden Füllen Werkzeugpalette Pinsel: Werkzeugart Werkzeuggröße Werkzeugform Impasto Zeichenfenster: mit Statusleiste Zoomfaktor Dateigröße Dokumentmaße Farbpalette: RGB-Farbregler HSL-Farbregler Web-Farbregler CMYK-Farbregler ISB-Arbeitskreis 2009 4
Bildattribute Ein digital gespeichertes Bild ist eine Datei, die unter einem Dateinamen und in einem speziellen Dateiformat mit einer bestimmten Dateigröße abgespeichert ist. Beispiel: Zebra00.awd 2,25 MB Diese Bilddatei hat den Dateinamen Zebra00, benötigt 2,25 Megabyte Speicherplatz und wurde im Bildbearbeitungsprogramm ARTWEAVER erstellt, erkennbar an dem Bildsymbol (Icon) und an der Dateinamenerweiterung awd. Das Bild kann so nur in diesem speziellen Programm geöffnet und bearbeitet werden. Dies hat zwar zunächst den Vorteil, dass alle programmspezifischen Informationen (z. B. Ebenen) mitgespeichert werden, zur allgemeinen Verwendung muss die Datei am Ende der Bearbeitung in ein programmunabhängiges Format umgewandelt werden (z. B. *.bmp = Windows Bitmap oder *.jpg = komprimiertes Bildformat). Daneben werden in der Bilddatei noch weitere Informationen gespeichert, die für die Bearbeitung und Verwendung des Bildes von Bedeutung sind (Attribute). Pixel: entstanden aus picture elements = Bildpunkte Auflösung: Dpi = Dots (weiteres Wort für Bildpunkt) per inch Bildpunkte auf einer Länge von einem inch = 2,54 cm Auf Bildschirmen werden 72 dpi dargestellt. Für das Drucken von qualitativ guten Bildern werden höhere Auflösungen benötigt. Ebenen: liegen wie Folien übereinander und können unabhängig voneinander bearbeitet werden. ISB-Arbeitskreis 2009 5
Übung Öffne die Grafikdatei zebra00.awd im Programm ARTWEAVER. Lege sie in einem geeigneten Verzeichnis ab. Speichere die Datei unter allen Formaten, die im Programm zur Verfügung stehen. Stelle in einer Mindmap oder in einer Tabelle ihren unterschiedlichen Speicherbedarf dar. Suche im Internet nach Erklärungen für die Abkürzungen und finde heraus, wofür die Formate jeweils geeignet bzw. nicht geeignet sind. zebra00.awd 2,3 MB - ARTWEAVER-Dateiformat: Artweaver-Programmdatei mit allen Ebenen zebra00.bmp 2,1 MB - Windows-Bitmap Unkomprimiertes Bildformat; nur für Windows zebra00.gif zebra00.jpg zebra00.pcx zebra00.png zebra00.psd zebra00.tga zebra00.tif 609 KB - Graphics-Interchange-Format Verlustfrei ; bis 256 Farben ; Transparenz und Animation möglich 124 KB - Joint Photographic Experts Group hochwertiges Komprimierungsverfahren 59 KB Fehler beim Speichern!! Picture Exchange älteres Datenaustauschformat für Bilder (Paintbrush) 1,5 MB - Portable Network Graphics verlustfreie Kompression mit Transparenz (Alphakanal) 4,2 MB - Photoshop Datei Photoshop-Programmdatei mit allen Ebenen 2,2 MB - Truevision-Format älteres Bildformat für Videografik 2,1 MB - Tagged Image File Format hohe Qualität; im Druckbereich eingesetzt ISB-Arbeitskreis 2009 6
Bildgrößen Bilder können zugeschnitten, vergrößert und verkleinert werden. Bildteile lassen sich heranzoomen, damit man Details erkennt. Eine große Bilddatei kann mit geringerem Speicherbedarf abgespeichert werden. Dabei spielt immer auch die Auflösung dpi = dots per inch eine Rolle. Nachfolgend sollst du einige dieser Begriffe klären. ZOOM ZUSCHNEIDEN BILDGRÖSSE Die Speichergröße richtet sich nach Breite, Höhe und Auflösung. Große Bilder lassen sich unter Erhalt der Proportionen prozentual verkleinern. ISB-Arbeitskreis 2009 7
Übung Bildinformationen Notiere zur Bilddatei zebra00.awd alle wichtigen Bildinformationen (Format, Größe, Auflösung, Speicherplatz etc.). Wo sind sie abzulesen? Dateiname: zebra00; Dateityp: awd; Breite: 992 Pixel; Höhe: 744 Pixel; Auflösung: 72 Dpi; ca. 300 000 Farben (1,67 mögl. = 24 Bit-Grafik = 2 8 *2 8 *2 8 ) RAM-Speicher: 2,8 MB; ROM-Speicher 2,25 MB; (siehe Bildattribute) Dateigröße Suche im Bildbearbeitungsprogramm die Funktion zum Verändern der Bildgröße (hier: Dateigröße). Stelle einen Wert von 30 % ein. Überprüfe dein Ergebnis. Breite: 298 Pixel; Höhe: 223 Pixel; Auflösung: 72 Dpi; Farben: ca. 48190; RAM (Arbeitsspeicher) 260 KB; ROM RAM (Arbeitsspeicher) = 260 KB; ROM (Festplattenspeicher) = 253 KB Zoomwerkzeuge Verwende das Zoomwerkzeug und vergrößere einen Bildausschnitt sehr stark. Was beobachtest du? Speichere unter einem neuen Namen ab. Vergleiche die Dateigrößen? Bildausschnitte können bis zu 1600 % vergrößert dargestellt werden Dadurch können einzelne Pixel sichtbar gemacht werden. Die Dateigröße bleibt auch nach dem Abspeichern gleich. Zuschneiden Mit einem Zuschneidewerkzeug können Bildteile freigestellt werden. Speichere einen Bildausschnitt ab und notiere die neuen Bildinformationen. Der Bildausschnitt wird mit dem Freistellungswerkzeug eingerahmt. Fertigstellen mit: Button Anwenden oder RM Freistellen. Neue Abmessungen z. B. Kopf: 287 * 256 Pixel; 287 KB Speicherbedarf ISB-Arbeitskreis 2009 8
Farbtonwerte und Filter Die Pixelwerte digitaler Bilddateien lassen sich auf vielfältige Weise verändern. Jedem Bildpunkt können Farbnuancen, Helligkeitsstufen und Sättigungsgrade zugewiesen werden, mit denen unzählige Effekte zu erzielen sind. Das verleitet zu spielerischem Ausprobieren. Gute Ergebnisse erreicht man aber nur durch gezielten und sparsamen Einsatz. Vermeide plumpe Effekthascherei! Beispiel: Durch Einfärben, dh. Verändern der Werte für Farbton, Sättigung und Helligkeit kann das Zebra z. B. bei Nacht im Mondschein erscheinen. ISB-Arbeitskreis 2009 9
Übung Tonwertänderungen und Filter werden von den Programmierern einer Bildbearbeitungssoftware in Form von ausgeklügelten Algorithmen zusammengestellt, die die jeweiligen Pixelwerte aufeinander abstimmen, so dass bestimmte Ergebnisse erzielt werden können. Dabei handelt es sich um reine Simulation, d. h. die Pixelwerte sind so gewählt, dass eben der Eindruck einer z. B. Buntstiftzeichnung oder Ölfarbenmalerei entsteht. Auch wenn der Einsatz dieser Filter nur sehr überlegt und sparsam erfolgen kann, ist es wichtig, die Wirkungen zu kennen, damit sie bei passender Gelegenheit Verwendung finden können. Um welche Tonwertveränderungen oder Filtereinstellungen handelt es sich? Rendering-Filter: Linsenreflexe Stilfilter: Relief Einfärben: Farbton, Sättigung, Helligkeit Stilfilter: Ölgemälde Tontrennung > ISB-Arbeitskreis 2009 10
Farbpalette Die Farben können in ARTWEAVER in einer Werkzeugpalette durch Eingabe von RGB-Werten (0-255) für Rot, Grün und Blau oder mit einer Pipette aus einem Farbkreis bestimmt werden. Mit einem Doppelklick auf das Farbauswahl-Werkzeug öffnet sich das Fenster mit einer HSL-Erweiterung. Damit lassen sich zusätzlich zu den RGB-Farben noch Werte für Farbton (H-Hue), Sättigung (S-Saturation) und Intensität (L- Luminance) einstellen. Darüber hinaus wird der gewählte Farbton im Hexadezimalcode angezeigt bzw. eine Farbe kann in Hexadezimalcodierung eingegeben werden. Farbauswahl am Farbkreis bzw. im Farbdreieck. Eine neue, selbstdefinierte Farbe im Farbfeld ergänzen. RGB-Farbwerte von 0 bis 255, darunter die Farbe im Hexadezimalcode. Anzeige des HSL-Farbmodells: H=Farbton S=Sättigung, L=Intensität ISB-Arbeitskreis 2009 11
Übung Ergänze in der Tabelle die RGB- und HSL-Werte für die Farben deren Farbname und Hexadezimalcode angegeben ist. Diese Farben werden häufig auf Webseiten eingesetzt. Farbname Hexadez. R G B H S L black #000000 0 0 0 0 0 0 green #008000 0 128 120 100 100 50 purple #800080 0 128 128 180 100 50 silver #C0C0C0 192 192 192 0 0 75 red #FF0000 255 0 0 0 100 100 yellow #FFFF00 255 255 0 60 100 100 blue #0000FF 0 0 255 240 100 100 lime #00FF00 0 255 0 120 100 100 white #FFFFFF 255 255 255 0 0 100 Unter Farbtiefe versteht man die Anzahl der möglichen Farben, die ein einzelnes Pixel, also jeder einzelne Bildpunkt, annehmen kann. Übersicht: 1 Bit erzeugt Schwarz oder Weiß, keine Graustufen 8 Bit erzeugen 256 Farben oder Graustufen 16 Bit erzeugen 65.536 Farben = High Color 24 Bit erzeugen 16.777.216 Farben = True Color Wie kommen diese Zahlen zustande? Welche Systematik steckt dahinter? Recherchiere dazu im Internet (z. B. Wikipedia). 1 Bit = 2 1 = 2 Farben (meist Schwarz-Weiß-Grafik) 8 Bit = 1 KB = 2 8 = 256 Farben (Graustufenbilder oder indizierte Farben) 16 Bit = 2 16 = 65.536 Farben (High Color) 24 Bit = 2 24 = 16.777.216 Farben = 16,8 Mio Farben (True Color) 32 Bit = 2 32 = 4.294.967.296 Farben = 4,3 Mrd Farben (mit Alphakanal) ISB-Arbeitskreis 2009 12
Bildbearbeitungswerkzeuge Vor jeder Gestaltungsaufgabe überlegen wir uns, welche Hilfsmittel wir brauchen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen: z. B. Art und Größe des Zeichenblocks, Art und Beschaffenheit der Stifte, der Pinsel, der Farben usw. Verschaffe dir zunächst einen Überblick über die ARTWEAVER-Werkzeuge, die auch in anderen Bildbearbeitungsprogrammen so oder so ähnlich zur Verfügung stehen. Pinselwerkzeug (Schnellaufruf mit Taste B) mit großer Auswahl an Einstellungen Verschieben-Werkzeug (V) kann die Lage aktiver Objekte verändern Linienzeichner (U) erzeugt Linien mit einer großer Auswahl an Eigenschaften Auswahl-Werkzeug (M) zum Auswählen von Bildbereichen Lasso-Werkzeug (L) zum Zeichnen eines Freihandrahmens als Auswahl Zauberstab (W) erstellt Auswahlbereiche automatisch nach Vorgaben Freistellungs-Werkzeug (C) zum Ausschneiden von Bildteilen Textwerkzeug (T) zur Schriftgestaltung mit Wahl von mehreren Eigenschaften Formwerkzeug (S) erzeugt Formen wie Rechtecke, Ellipsen oder Polygone Verlaufswerkzeug (G) füllt ausgewählte Bildteile mit Übergängen und Effekten Radier-Werkzeug (E) entfernt Pixelinhalte Stempel-Werkzeug (A) zum Übertragen von vorgefertigten Bildinhalten Pipette (I) wählt die Farben im Bild gezielt aus Füllwerkzeug (F) füllt ausgewählte Bildbereiche mit Farben und Verläufen Zoom-Werkzeug (Z) zum Vergrößern und Verkleinern von Bildausschnitten (auch RM) Hand-Werkzeug (H) als weiteres Zoom-Hilfsmittel Perspektivraster (P) erstellt ein Raster mit Fluchtpunktperspektive Farbauswahl-Werkzeug für Vorder- und Hintergrundfarbe Blatthintergrund erstellt ein neues Blatt mit vorgefertigtem Hintergrund ISB-Arbeitskreis 2009 13
Übung Erstelle mit den Pinselwerkzeugen und deren Eigenschaften ein abstraktes Bild, das bewusst auf jede Gegenständlichkeit verzichtet. Formen und Farben und deren Gegensätze und Zusammenspiel sollen im Mittelpunkt stehen. Anregungen gibt es im Kunstbuch und im Internet. Drucke das Bild aus und kleben es hier ein. ISB-Arbeitskreis 2009 14
Ebenentechnik Ein geöffnetes Bild wird in Artweaver standardmäßig auf die Hintergrundebene platziert. Veränderungen können entweder direkt im Bild vorgenommen oder auf eine neue Ebene verlegt werden. Während die direkte Veränderung nur schwer zu korrigieren ist, lassen sich die neuen Ebenen wie Transparentfolien übereinanderlegen und je nach Bedarf ein- oder ausblenden. Freigestellte Bildteile in neue Ebene einfügen Mit dem Freistellen-Werkzeug lassen sich Bildteile ausschneiden und in neue Bilder, in andere Bilder oder in das gleiche Bild einfügen. Dort kann es mit dem Transformationswerkzeug oder mit dem Befehl Spiegeln verändert werden. Bildmotiv auf Hintergrundebene platziert Zebra ausgeschnitten, in neue Ebene eingefügt und transformiert. ISB-Arbeitskreis 2009 15
Übung Stelle mit dem Lasso-Werkzeug das Zebra frei und kopiere es über die Zwischenablage als neue Ebene in das Bild. Speichere die neue Datei unter einem anderen Namen im Programmformat ab. Wiederhole das Einfügen und transformiere, verschiebe und spiegle das jeweils eingefügte Objekt. Speichere zum Schluss das fertige Ergebnis als programmunabhängige Bilddatei ab (*.bmp, *.jpg oder *.png). Die Ebenen sind damit verschmolzen, das Bild kann aber nun in andere Anwendungen eingefügt werden. ISB-Arbeitskreis 2009 16