Teamprojekt & Projekt



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Transkript:

18. Oktober 2010 Teamprojekt & Projekt Veranstalter: Betreuer: Prof. Dr. Georg Lausen Thomas Hordnung, Alexander Schätzle, Martin Przjyaciel-Zablocki dbis

Studienordnung Master: 16 ECTS 480 Semesterstunden ~ 34h/Woche p.p. Bachelor: 6 ECTS 180 Semesterstunden ~ 13h/Woche p.p Teamgröße: 3-4 Studenten Projektbericht: ca. 15-25 Seiten p.p. Abschlusspräsentation: ca. 15min p.p. Arbeitsleistung einzelner Teilnehmer muss klar voneinander abzugrenzen sein 1. Projekt Organisation 2

Zeit und Ort: Montag 14-17 Uhr (c.t.) Raum: SR 00 007 (MMR), Geb. 106 Nächstes Treffen: Dienstag, 2. November 2010 14-17 Uhr (c.t.) Raum: 01-029, Geb. 51 Weiterer Ablauf: Treffen mit Kurzpräsentationen aller Teams Weitere individuelle Termine auf Anfrage 1. Projekt Organisation 3

Gemeinsame Arbeit an einem großen Projekt Eigenständiges Recherchieren und Arbeiten Verbesserung der individuellen Programmierfähigkeiten (hier: Java) Einarbeiten in neue Themen (hier: RDF und MapReduce) Probleme bei größeren Projekten Kennen und Lösen lernen Erfahrungen im Umgang mit MapReduce sammeln 1. Projekt Organisation 4

Gute Team-interne Organisation Aufteilung von Verantwortung Erfüllen von Verantwortung Einhalten von Fristen Gegenseitige Hilfe und Unterstützung Saubere Definition von Schnittstellen Nutzen entsprechender Software (z.b. SVN) Einbringen individueller Fähigkeiten Spezialisierung auf Teilgebiete, ohne den Blick für das Ganze zu verlieren 1. Projekt Organisation 5

Insbesondere (aber nicht ausschließlich) Umfang und Schwierigkeit der geleisteten Arbeit/Implementierung Teamleistung: ein gelungenes Projekt wirkt sich in der Regel positiv auf die Noten einzelner Teammitglieder aus Rolle und Mitarbeit im Team (Koordination etc.) Qualität des Codes (Formatierung, Dokumentation) Individuelle Ausarbeitung (Projektbericht) Mündlicher Vortrag (Abschlusspräsentation) 1. Projekt Organisation 6

Einarbeitungsphase Bis Dienstag, 2. November 2010 Endgültige Themenvergabe Kurzpräsentation 8. November 2010 Projektvorstellung Eigene Milestones Interne Arbeitsaufteilung Implementierungsphase Programmierung & Dokumentation 10. / 17. Januar 2011: Zwischenbericht zu den Milestones (Treffen oder Präsentation) Abschlusspräsentation 7. Februar 2011 Abgabe Projektbericht (14. Februar 2011) 1. Projekt Organisation 7

Teamprojekt (Master) Entwurf und Implementierung eines verteilten RDF- Stores auf Basis von Hadoop (MapReduce) Projekt (Bachelor) Implementierung eines Graphenproblems auf Basis von Hadoop (MapReduce) Beispiel: Die Suche nach kürzesten Pfaden innerhalb eines RDF-Graphen 1. Projekt Aufgabenstellung 8

Principles & Basic Concepts 2. MapReduce 9

Google s MapReduce Automatic parallelization of computations Fix and simple level of abstraction: Map & Reduce Distributed File System Clusters of commodity hardware Fault tolerance by replication Very large files / write-once, read-many-times Hadoop Open Source implementation (Apache project) Used by Yahoo, Facebook, Amazon, IBM, Last.fm, 2. MapReduce 10

Map map(in_key, in_value) -> (out_key, intermediate_value) list inputs: records from data source as (key, value) pairs, e.g. (filename, line) outputs: one or more intermediate values with an output key Reduce reduce(out_key, intermediate_value list) -> out_value list After map phase all intermediate values for one output key are combined together in a list reduce combines those intermediate values into one or more final values for the same output key 2. MapReduce 11

Map-Phase Shuffle-Phase Reduce-Phase Split 0 Split 1 Split 2 Split 3 Split 4 Split 5 Map Map Map Reduce Reduce Out 0 Out 1 Input (HDFS) Intermediate Results (Local) Output (HDFS) 2. MapReduce 12

Hadoop Training http://www.cloudera.com/hadoop/ Cloudera s Distribution For Hadoop Virtual Machine ( VMware Image) http://www.cloudera.com/downloads/ CDH 3 (beta) Buch: Hadoop: The Definitive Guide von Tom White 2. MapReduce 13

Principles & Basic Concepts 3. RDF 14

Datenformat Grundpfeiler des Semantic Web Sprache um Aussagen und Informationen über Ressourcen formal zu beschreiben Vom W3C standardisiert ausführliche Informationen unter http://www.w3.org/rdf Datenformat basiert auf Tripeln der Form (Subjekt, Prädikat, Objekt) 3. RDF 15

Jedes Tripel repräsentiert einen Wissensfakt, z.b. (Article1, dc:title, SPARQL ) Subjekt hat eine Eigenschaft Prädikat mit dem Wert Objekt Article1 hat den Titel SPARQL Darstellung eines Tripels als eine gerichtete Kante in einem Graphen möglich Subjekt, Objekt Knoten Prädikat Kanten Article1 dc:title SPARQL 3. RDF 16

Formale Definition: Gegeben drei Mengen: U Uniform Resource Identifiers (URIs) B Blank Nodes ( leere Knoten ) L Literale Ein RDF Tripel ist eine Element aus der Menge (B U) x U x (B L U) Beispiel: (Article1, dc:title, SPARQL ) URI URI Literal 3. RDF 17

Eine RDF Datenbank D (auch Graph genannt) ist eine Menge von RDF Tripeln, formal D (B U) x U x (B L U) Serialisierung von RDF Daten in verschiedenen Formaten möglich, z.b. NTriples, N3, RDF/XML, 3. RDF 18

@prefix ex: <http://example.com/>. @prefix foaf: <http://xmlns.com/foaf/>. ex:chris foaf:knows ex:simon. ex:chris foaf:knows ex:sarah. ex:sarah foaf:country ex:de.... knows country age RDF Dokument in N3 8 60 DE Frank Chris Peter Simon 25 42 CH Klaus RDF Graph 19

RDF Einführung siehe Homepage W3C RDF Primer http://www.w3.org/tr/rdf-primer/ Vorlesungsfolien FGIS http://dbis/index.php?file=fruehereveranstaltungen.html (SS 2009 / WS 2007) RDF Tutorial http://www.w3schools.com/rdf/default.asp 20

Einarbeitungsphase in MapReduce, RDF und Aufgabenstellung Cloudera s Distribution for Hadoop installieren Team Mitglieder kennenlernen Nächstes Treffen: Dienstag, 2. November 2010 14-17 Uhr (c.t.) Raum: 01-029, Geb. 51