TECEdrainline. Technische Informationen



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Transkript:

TECEdrainline Technische Informationen 1 2012/2013 TECEdrainline

Inhalt Einleitung 9-4 Anforderungen an Gebäudeentwässerung 9-5 Abdichtungen 9-5 Abläufe 9-7 Belastbarkeit 9-8 Barrierefreie Badgestaltung 9-8 TECEdrainline die Vorteile 9-9 Hygiene 9-9 Einfache Höhenanpassung 9-10 Abläufe 9-11 Abdeckungen 9-12 Einbaubeispiele 9-13 Sortiment und technische Daten 9-16 Gerade Duschrinne 9-16 Winkelrinne 9-16 Gerade Duschrinne für Naturstein 9-17 Abläufe 9-18 Designrost 9-20 Glasabdeckung 9-20 Fliesenmulde 9-21 Montagefüße 9-21 Brandschutzset 9-22 Haarsieb 9-22 Schallschutzmatte 9-22 Planung 9-23 Aufstau und Gefälle 9-23 Schallschutz 9-24 Brandschutz 9-25 9-2

Montageanleitungen 9-26 Montageanleitung Duschrinne 9-26 Montageanleitung Winkelrinne 9-30 Montageanleitung Duschrinne für Naturstein 9-36 Montageanleitung superflacher Ablauf 9-41 Montageanleitung senkrechter Ablauf 9-42 Montageanleitung Brandschutzset 9-43 Montageanleitung für Schallschutzmatte 9-46 Montageanleitung Drainline-Füße 9-47 Sonderrinnen 9-47 Aufmaß- und Bestellhilfe für TECEdrainline-Duschrinne 9-48 Aufmaß- und Bestellhilfe für TECEdrainline-Duschrinne für Naturstein 9-50 Normen 9-52 TECEdrainline 9-3

TECEdrainline Einleitung Einleitung Eine Innovation erobert das Badezimmer: Die TECEdrainline ist eine Klasse für sich. 35 Jahre Rinnen-Erfahrung und eine ebenso lange Hygienekompetenz, abgeleitet aus der Großküche, machten die TECEdrainline vom Start weg zu einem ausgereiften Produkt, zugeschnitten auf die Belange des Installateurs von heute. Duschrinnen eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Badarchitektur. So werden die Edelstahl-Duschrinnen (aus Edelstahl, Werkstoff 1.4301 bzw. 304) nicht nur zwischen Trocken- und Nassbereich eingesetzt, sondern beispielsweise auch direkt an der Wand eingebaut. Seit dem Jahr 2005 ist die TECEdrainline auf dem Markt und in dieser Zeit sind die Anwendungen vielfältiger und immer kreativer geworden. In hochwertigen Bädern werden die Rinnen immer häufiger auch in edle Naturböden integriert. Für diese Anwendung eignet sich das TECEdrainline-Natursteinset aufgrund seines stabilen Randbereichs und des fest verbundenen Dichtflansches besonders gut. Anders als bei den Edelstahlabdeckungen kann der Naturstein auch direkt mit der Rinne verklebt und dann im Dickbettverfahren eingebaut werden. Für die Abdeckung wird ein Trägerblech mitgeliefert. Der Natursteinleger schneidet den Stein passend für das Trägerblech aus und klebt es auf. Dadurch entsteht beim fertigen Boden eine durchgehende Maserung mit schmalen Ablaufschlitzen, ohne das man die Edelstahlrinne erahnen kann. Eine weitere Option ist der Einsatz einer Winkelrinne oder einer Fliesenmulde plate, die sich mit dem jeweiligen Bodenbelag auskleiden lässt. 9-4

TECEdrainline Anforderungen an Gebäudeentwässerung Anforderungen an Gebäudeentwässerung Abdichtungen Durch die Abdichtung des Untergrundes vor dem Verlegen der Fliesen kann das Wasser nicht in den Untergrund eindringen. Besonders wichtig ist die Abdichtung in den Wand- und Bodenbereichen, die direkt dem Spritzwasser ausgesetzt sind, also in der Dusche oder über dem Wannenrand. Hier sorgt ein wasserdichter Anstrich für zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit, die durch die Fugen eindringen kann. Abdichtung nach Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) - Merkblatt: Bei Ausführungen nach diesen Hinweisen bilden Beläge und Bekleidungen mit Fliesen und Platten im Dünnbett eine Schutzschicht. Bei Fußbodenkonstruktionen mit Dämmschichten wird diese Abdichtung unmittelbar auf die Lastverteilungsschicht (Estrich) aufgebracht. Darauf kann der Belag im Dünnbett verlegt werden, so dass dickere Schutzschichten nicht erforderlich sind. Die Vorteile der Dünnbettabdichtung: Der Untergrund kann nicht von hygienisch und/oder chemisch bedenklichen Wässern durchfeuchtet werden. Preiswerte Alternative zu den Abdichtungen nach DIN 18195. Nach den Bauordnungen der Bundesländer sind Bauwerke so anzuordnen, dass durch Wasser, Feuchtigkeit [...] sowie andere chemische, physikalische oder biologische Einflüsse, Gefahren oder unzumutbare Belastungen nicht entstehen. Durch Feuchtigkeit beanspruchte Bauteile in baulichen Anlagen, wie z. B. in Bädern, Duschen, auf Terrassen, Balkonen, gewerblich genutzte Küchen u. ä. sind deswegen gegen Durchfeuchtung zu schützen. Räume oder Bauteile, die einer Feuchtigkeitsbeanspruchung unterliegen, werden in der Regel mit Bekleidungen oder Belägen aus Fliesen und Platten versehen. Diese Bekleidungen oder keramischen Beläge sind feuchtigkeitsbeständig und wasserabweisend, jedoch bedingt durch jede Art der Verfugung bei direkt feuchtigkeitsbeanspruchten Flächen so wasserdurchlässig, dass sie in der Regel eine zusätzliche Abdichtung erfordern. Das ZDB-Merkblatt beschreibt die Verbundabdichtungen mit Fliesen und Platten im Innen- und Außenbereich unter Berücksichtigung definierter Feuchtigkeitsbeanspruchungen und Untergründe. Die dargestellten Dünnbettabdichtungen (Verbundabdichtungen) haben sich in der praktischen Anwendung bestens bewährt. Das Merkblatt stellt eine wichtige Grundlage für die fachgerechte Planung und Anwendungstechnik im Regelfall dar. Darüber hinaus sind die besonderen Einbauhinweise in den TECE-Einbauanleitungen zu beachten. TECEdrainline 9-5

TECEdrainline Anforderungen an Gebäudeentwässerung Feuchtigkeits-Beanspruchungsklassen gemäß ZDB Beanspruchungsklasse Beanspruchung Anwendungsbreiche Abdichtungsstoff A B C hohe Beanspruchung durch nicht drückendes Wasser im Innenbereich hohe Beanspruchung durch von innen ständig drückendes Wasser im Innenund Außenbereich hohe Beanspruchung durch nicht drückendes Wasser mit zusätzlichen chemischen Einwirkungen im Innenbereich Feuchtigkeits-Beanspruchungsklassen im bauaufsichtlich geregelten Bereich (hohe Beanspruchung) direkt und indirekt beanspruchte Flächen in Räumen, in denen sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wie z. B.: Umgänge von Schwimmbecken und Duschanlagen (öffentlich oder privat) Durch Druckwasser beanspruchte Flächen von Behältern, wie z.b.: öffentliche und private Schwimmbecken im Innen- und Außenbereich direkt und indirekt beanspruchte Flächen in Räumen, in denen sehr häufig oder lang anhaltend mit Brauch- und Reinigungswasser umgegangen wird, wobei es auch zu begrenzten chemischen Beanspruchungen der Abdichtung kommt, wie z. B.: in gewerblichen Küchen und Wäschereien - Polymerdispersion, nur für Wände - Kunststoff-Mörtel-Kombination - Reaktionsharze - Kunststoff-Mörtel-Kombination - Reaktionsharze - Reaktionsharze Beanspruchungsklasse Beanspruchung Anwendungsbreiche Abdichtungsstoff A0 mäßige Beanspruchung durch nicht drückendes Wasser im Innenbereich B0 mäßige Beanspruchung durch nicht drückendes Wasser im Außenbereich Feuchtigkeits-Beanspruchungsklassen im bauaufsichtlich nicht geregelten Bereich (mäßige Beanspruchung) direkt und indirekt beanspruchte Flächen in Räumen, in denen nicht sehr häufig mit Brauchund Reinigungswasser umgegangen wird, wie z. B.: in häuslichen Bädern, Badezimmern von Hotels, Bodenflächen mit Abläufen in diesen Anwendungsbereichen direkt und indirekt beanspruchte Flächen im Außenbereich mit nicht drückender Wasserbelastung, wie z. B.: auf Balkonen und Terrassen (nicht über genutzten Räumen) - Polymerdispersion - Kunststoff-Mörtel-Kombination - Reaktionsharze Bei feuchtigkeitsunempfindlichen Untergründen im mäßig beanspruchten Bereich ist eine Abdichtung auf Wandflächen je nach Anwendungsfall nicht zwingend erforderlich. Der Anschluss an andere beanspruchte Flächen ist mit einem Dichtband herzustellen. - Kunststoff-Mörtel-Kombination - Reaktionsharze Anwendung in bauaufsichtlich geregelten Bereichen Für die Verbundabdichtung (System aus Abdichtungsstoff und Dünnbettmörtel) ist zwingend ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abp) einer anerkannten Prüfstelle erforderlich. Das abp enthält folgende verbindliche Festlegungen: den Verwendungsbereich des Systems Mindesttrockenschichtdicke des Abdichtungsstoffes Produktbezeichnung des zur Verwendung zugelassenen Dünnbettmörtels bzw. Klebstoffes Der Abdichtungsstoff muss ferner mit dem Übereinstimmungszeichen (Ü-Zeichen) gekennzeichnet sein. Statt eines abps für die Beanspruchungsklasse A kann alternativ der nachweis durch eine europäisch technische Zulassung (ETA) nach ETAg 022, Teil 1 und den Vorgaben des Teils 2 der Liste der technischen Baubestimmungen (Prüfnachweise für Beanspruchungsklasse A) erfolgen. Für die Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen B und C kann alternativ der Nachweis durch eine europäisch technische Zulassung (ETA) ohne Leitlinie, die die entsprechenden Nutzungsbereiche abdeckt, erfolgen. Die vorgaben innerhalb der ETA sind dann verbindlich. Abdichtungssysteme, die aufgrund einer ETA in den Handel kommen, müssen die CE-Kennzeichnung tragen. der im abp bzw. der ETA vorgeschriebene Dünnbettmörtel bzw. Klebstoff muss nach DIN EN 12004 geprüft und mit der CE-Kennzeichnung versehen sein. 9-6

Anwendung im bauaufsichtlich nicht geregelten Bereichen Ein abp wird für diese bereiche grundsätzlich nicht erteilt. in den Beanspruchungsklassen A0 und B0 sollten ebenfalls Produkte mit einem abp entsprechend den Prüfgrundsätzen für Verbundabdichtungen zur Erlangung eines abp verwendet werden. Statt eines abps für die Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse A kann alternativ der Nachweis durch eine europäisch technische Zulassung (ETA) nach ETAg 022, Teil 1 und den Vorgaben des Teils 2 der Liste der Technischen Baubestimmungen (Prüfnachweise für Beanspruchungsklasse A) erfolgen. Abdichtungssysteme, die aufgrund einer ETA in den Handel kommen, müssen die CE-Kennzeichnung tragen. Der im abp bzw. der ETA vorgeschriebene Dünnbettmörtel bzw. Klebstoff muss auch im nicht geregelten Bereich nach DIN EN 12004 geprüft und mit der CE-Kennzeichnung versehen sein. zulässig. Die Untergründe müssen ausreichend trocken sein. Die Restfeuchtigkeit von Zementestrichen darf 2,0 CM-% nicht überschreiten. Wandflächen Als Untergründe geeignet sind Beton nach DIN 1045, geeignete Zement- oder Kalk-Zementputze gemäß DIN EN 998-1 bzw. DIN V 18550, vollfugig hergestelltes Mauerwerk, Porenbetonelemente, Hohlwandplatten aus Leichtbeton und Hartschaumträgerplatten mit Mörtelbeschichtung. Abläufe Die wesentlichen konstruktiven Anforderungen an Bodenabläufe, wie z. B. Ablaufleistungen, werden in der DIN EN 1253 beschrieben. Die Tabelle zeigt Mindestablaufwerte für Boden- und Dachabläufe (nicht für Druckströmung). Der Mindestablaufwert eines Ablaufes mit Geruchsverschluss ohne seitliche Anschlüsse kann bei Aufnahme des Abwassers eines Duschkopfes mit 0,4 l/s angenommen werden. Abdichtungsstoffe Als Abdichtungsstoffe kommen Polymerdispersionen für die Klassen A und A0 in Frage, Kunststoff-Mörtel-Kombinationen können in den Klassen A, A0, B und B0 eingesetzt werden. Reaktionsharze eignen sich für alle Klassen, sind aber im Prinzip im geregelten Bereich überdimensioniert. Für den nicht geregelten Bereich ist keine bauaufsichtliche Zulassung erforderlich. Das Merkblatt fordert allerdings einen Qualitätsnachweis, der nach den gleichen Prüfgrundsätzen erbracht wurde, wie sie im bauaufsichtlich geregelten Bereich zwingend vorgeschrieben sind. Welches Regelwerk regelt was? Bauregelliste ZDB-Merkblatt Abdichtungsstoffe und Kleber X X Mindestschichtdicke X X Untergründe Abdichtung von Fugen Abdichtung von Durchdringungen und Einbauteilen X X X Die Abflusswerte für Abläufe mit einem oder mehreren Zuläufen sind der DIN EN 1253-1 Absatz 8.11.2 zu entnehmen. Nennwert des Abfluss- Bodenabläufe stutzens DN / OD DN / ID Abflusswerte Stauhöhe a 32 30 0,4 l/s 20 mm 40 40 0,6 l/s 20 mm 50 50 0,8 l/s 20 mm 75 70 0,8 l/s 20 mm 110 100 1,4 l/s 20 mm 125 125 2,8 l/s 20 mm 160 150 4,0 l/s 20 mm Abflussvermögen (Zufluss über den Rost) Mindestabflusswerte für Abläufe TECEdrainline Bodenflächen Als Untergründe sind nur feuchtigkeitsbeständige Materialien, wie Beton nach DIN 1045, Zementestriche nach DIN 18560 (beheizt und unbeheizt), unbeheizte Gussasphaltestriche nach DIN 18560 sowie im Innenbereich Verbundelemente aus expandiertem oder extrudiertem Polystyrol mit Mörtelbeschichtung und Gewebearmierung 9-7

TECEdrainline Anforderungen an Gebäudeentwässerung Belastbarkeit Abläufe, Aufsätze und Roste müssen so ausgelegt sein, dass sie den zu erwartenden Belastungen (z. B. auch Fahrverkehr) standhalten. Beschrieben werden diese Klassifizierungen für den Einbau innerhalb von Gebäuden in der DIN EN 1253-1. Belastungsklasse Max. zulässige Belastung Einsatzbereich/-ort H 1,5 < 150 kg Für nicht genutzte Flachdächer, wie beispielsweise Dächer mit Bitumenkies, Kiesschüttdächer und dergleichen. K 3 < 300 kg Für Flächen ohne Fahrverkehr, wie beispielsweise Baderäume in Wohnungen, Hotels, Altenheimen, Schulen, Schwimmbädern, öffentliche Wasch- und Duschanlagen, Balkone, Loggien, Terassen und begrünte Dächer. L 15 < 1,5 t Für Flächen mit leichten Fahrverkehr, ausschließlich Gabelstapler, in gewerblich benutzten Räumen. M 125 < 12,5 t Für Flächen mit Fahrverkehr, wie beispielsweise Parkhäuser, Fabriken und Werkstätten. Belastbarkeit nach DIN EN 1253-1 Die Auswahl der geeigneten Klasse liegt in der Verantwortung des Planers. Im Zweifelsfall ist immer die höhere Belastungsklasse auszuwählen. Barrierefreie Badgestaltung Der demografische Wandel erhöht den Bedarf an barrierefreien Wohnungen. Eine Behinderung, ein Unfall oder das steigende Alter es gibt zahlreiche Gründe, weshalb Menschen in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt oder auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Für sie ist es wichtig, dass öffentliche Gebäude, vor allem aber auch die eigenen vier Wände so ausgestattet sind, dass sie sich darin problemlos bewegen können. Barrierefrei heißt das im Fachjargon. Notwendig dafür sind ausreichend breite Türen, keine Schwellen, keine Stufen, eine ebenerdige Dusche. Mit der TECEdrainline ist ein Leben ohne Schwellen und Stufen im Duschbereich möglich. Die bodenebene Duschrinne erleichtert den Einstieg in den Duschbereich. Bei der Planung eines barrierefreien Sanitärraums sind die Vorgaben der DIN 18040-2 einzuhalten. DIN 18040-2: Die DIN 18040-2 unterscheidet zwei Arten von Anforderungen an Wohnungen. Zum einen barrierefreie Wohnungen und zum zweiten barrierefreie und uneingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbare Wohnungen. Die Zweite Kategorie wird durch großes fettgedrucktes R gekennzeichnet. Allgemeines: In Wohnungen mit mehreren Sanitärräumen muss mindestens einer der Sanitärräume barrierefrei nutzbar sein. Armaturen sollten als Einhebel- oder berührungslose Armatur ausgebildet sein. Bei berührungslosen Armaturen muss ein Temperaturbegrenzer vorgesehen werden. Die Wasserauslauftemperatur ist hierbei auf 45 C zu begrenzen. Bewegungsflächen: Jeweils vor den Sanitärobjekten wie WC-Becken, Waschtisch, Badewanne und im Duschplatz ist eine Bewegungsfläche anzuordnen. Ausreichend ist dazu eine Mindestfläche von 1,20 m x 1,20 m (R: 1,50 m x 1,50 m). Bewegungsflächen dürfen sich dabei überlagern. Duschplätze: Duschplätze müssen so gestaltet sein, dass sie barrierefrei z. B. auch mit einem Rollator bzw. Rollstuhl nutzbar sind. Dies wird erreicht durch Die niveaugleiche Gestaltung zum angrenzenden Bodenbereich des Sanitärraumes und einer Absenkung von max. 2 cm; ggf. auftretende Übergänge sollten vorzugsweise als geneigte Fläche ausgebildet werden; Rutschhemmende Bodenbeläge im Duschbereich (sinngemäß nach GUV-I 8527 mindestens Bewertungsgruppe B); (R) die Nachrüstmöglichkeit für einen Dusch-Klappsitz, in einer Sitzhöhe von 46 cm bis 48 cm; (R) beidseitig des Dusch-Klappsitzes eine Nachrüstmöglichkeit für hochklappbare Stützgriffe, deren Oberkante 28 cm über der Sitzhöhe liegt.) Die Fläche des Duschplatzes kann in die Bewegungsflächen des Sanitärraumes einbezogen werden, wenn der Übergang zum Duschplatz bodengleich gestaltet ist; die zur Entwässerung erforderliche Neigung max. 2 % beträgt. 9-8

TECEdrainline die Vorteile TECEdrainline die Vorteile Hygiene Der Rinnenkörper der TECEdrainline ist aus Edelstahl, ohne Spalten, Schrauben und unerreichbare Kanten. Es können sich somit keine Haare, Seifenreste und anderer Schmutz im Rinneninnern absetzen. Daher ist sie leicht zu reinigen und besonders hygienisch. Das Rinneninnere wird einfach mit einem Reinigungstuch gesäubert. Das Tauchrohr kann zu Reinigungszwecken einfach entnommen werden. Der selbstreinigende Ablauf kann mit dem Duschkopf ausgespült werden. Da die Drainline aus Edelstahl Werkstoff 1.4301 (304) besteht, dürfen keine Reiniger benutzt werden, die dieses Material angreifen können. Im Notfall ist bei einer Verstopfung der Ablaufleitung die Zugänglichkeit mit einer kleinen Handspirale gegeben. Eine Markierung im Innern des Ablaufes zeigt hierzu die Lage des Ablaufstutzens. Tauchrohr zu Reinigungszwecken herausnehmen Abdeckung mit dem Aushebewerkzeug herausnehmen TECEdrainline Abflussleitung mit kleiner Handspirale säubern Rinnenkörper reinigen - keine agressiven Reinigungsmittel verwenden 9-9

TECEdrainline die Vorteile Einfache Höhenanpassung Die Montagefüße vereinfachen den Aufbau der TECEdrainline. Durch lediglich eine Schraube je Fuß ist die Drainline einfach und schnell dem geforderten Bodenniveau angepasst. Ein zusätzlicher Vorteil ist der Klippmechanismus. Die Füße werden einfach an den beiden Bügeln der Rinne einge klippst und die Rinne kann ausgerichtet werden! Im Lieferumfang des Fußes befindet sich auch ein Schallschutzelement. Dies wird zwischen Fuß und Befestigungsschraube eingesetzt und verhindert in Verbindung mit der Schallschutzmatte Drainbase eine Schallbrücke zwischen Boden und Montagefuß. Montagefuß normale und lange Ausführung (je nach Bodenablauf) Höhenverstellbarkeit der Montagefüße Schallschutzelement am Montagefuß 9-10

Abläufe Waagerecht Im TECE-Baukasten finden Sie mehrere waagerechte Kunststoffabläufe für verschiedenste Anwendungen. Die niedrigste Bauhöhe bei den Abläufen beträgt 67 mm. Dieser superflache Ablauf hat eine Ablaufleistung von 0,5 l/s. Für Powerduschen, die eine hohe Ablaufleistung benötigen, hat TECE einen Ablauf mit einer besonders hohen Ablaufleistung von 1,2 l/s im Sortiment. Hierbei beträgt die minimale Aufbauhöhe 148 mm. Der Ablauf Flach hat eine minimale Aufbauhöhe von 95 mm und besitzt eine Ablaufleistung von 0,7 l/s, die Aufbauhöhe des Ablaufs Norm beträgt min. 120 mm, die Ablaufleistung 0,8 l/s. Ablauf Norm Ablauf Max Ablauf superflach Senkrecht Neben den waagerechten existiert auch ein senkrechter Ablauf, der mit einer 130 mm-kernbohrung in den Rohbauboden integriert wird. Hier beträgt die minimale Aufbauhöhe lediglich 65 mm. Dieser Ablauf hat eine Ablaufleistung von 1,3 l/s. TECEdrainline Ablauf flach Ablauf senkrecht 9-11

TECEdrainline die Vorteile Abdeckungen Acht Designabdeckungen mit unterschiedlichen Oberflächen (Edelstahl und Glas) sowie eine verfliesbare Mulde stehen zur Auswahl. Dünnbettflansch Die Rinne wird mit passend zugeschnittenem Dichtbahn zur bauseitigen Abdichtung geliefert. Der am Flansch werkseitig aufgebrachte Kleber sorgt für eine absolut dichte Verbindung mit dem Dichtmaterial. Die TECEdrainline-Designroste sind aus Edelstahl mit polierter oder gebürsteter Oberfläche erhältlich. Zusätzlich sind auch optisch ansprechende Glasabdeckungen in verschiedenen Farben vorhanden. Die Glasab deckungen sind auf Edelstahlträgern befestigt. Alle Edelstahlabdeckungen sind passend zu den Rinnenlängen in gerader und Winkelausführung verfügbar und nach Belastungsklasse K3 bis 300 kg belastbar. Designrost quadratum Designabdeckung steel II Glasabdeckung Fliesenmulde plate 9-12

TECEdrainline Einbaubeispiele Einbaubeispiele TECEdrainline-Duschrinnen eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten in der Badarchitektur und die Badplaner nutzen diese neue Freiheit: So werden die Duschrinnen meist direkt vor der Wand bzw. wandnah eingesetzt, aber auch als Übergang vom Nass- in den Trockenbereich findet die Drainline Verwendung. Einbau im Raum Einbau im Raum, Schichtaufbau: 1. Duschrinne/Abdeckung 7. Rinnenflansch 2. elastische Ausfugung 8. Estrich 3. Fliesenbelag 9. PE-Folie 4. Fliesenkleber 10. Schallschutzmatte Drainbase 5. Dichtanstrich 11. Rohfußboden 6. Dichtmaterial Einbau im Raum Beim Einbau der TECEdrainline im Raum ist neben der Gefälleneigung von 1 % im Nassbereich auch ein Gegengefälle mit 5 mm Höhenunterschied auf der anderen Seite der Rinne zu berücksichtigen (siehe dazu Montageanleitung Duschrinne mit waagerechtem Ablauf ). TECEdrainline Einbau parallel Auch beim Einsatz von zwei parallel eingebauten Duschrinnen ist neben dem 1 %-igen Gefälle von der Mitte des Nassbereiches zu den Rinnen hin ebenso ein Gegengefälle mit 5 mm Höhenunterschied hinter der Rinne zu berücksichtigen. Einbau im Raum, Gefälle 9-13

TECEdrainline Einbaubeispiele Speziell für den Einbau direkt vor der Wand wurde die Standardausstattung der Rinne optimiert: Der Flansch der geraden Rinnen ist an einer Längsseite vorgestanzt und lässt sich somit bauseitig mit einer Zange um 90 abwinkeln. Einbau Winkelrinne im Raum Alternativ zur geraden Ausführung kann auch die Drainline- Winkelrinne eingesetzt werden. Die Realisierung des erforderlichen Gefälles gestaltet sich etwas schwieriger als bei der geraden Ausführung: So muss das Wasser im Nassbereich zu beiden Schenkeln der Rinne gleichermaßen abfließen können. Dadurch ist bei größeren Fliesenformaten ein Diagonalschnitt von der Wandecke zum Rinnenscheitel erforderlich siehe Abbildung oben. Dies ist bei kleinen Formaten (Mosaik) nicht erforderlich. Der höchstgelegene Punkt im Nassbereich befindet sich somit in der Wandecke. Darüber hinaus ist ein Gegengefälle von 5 mm Höhe im Trockenbereich vorzusehen, um ein Überlaufen des Wassers zu verhindern. Einbau direkt vor der Wand Abwinkeln des Rinnenflansches Das Abwinkeln muss schrittweise über die gesamte Länge der Rinne erfolgen, die Folie und der Kleber auf dem Flansch dürfen dabei nicht beschädigt werden. Das Abwinkeln hat den Vorteil, dass sich die Duschrinne nun besonders dicht an der Wand montieren lässt. Das Schneiden von Fliesen zwischen Wand und Duschrinne entfällt. Bei der Anbringung der Wandfliesen muss darauf geachtet werden, dass diese nicht in den sichtbaren Bereich der Duschrinne ragen und dadurch das Einlegen eines Rostes behindern. Einbau direkt vor der Wand 9-14

Einbau wandnah Im Gegensatz zum Einbau direkt vor der Wand muss beim wandnahen Einsatz der Flansch nicht abgewinkelt werden. Zwischen der Rinne und der Wand entsteht dadurch ein Zwischenraum, der z. B. mit schmalen Fliesenabschnitten oder Mosaiksteinen belegt werden kann. Einbau direkt vor der Wand, Gefälle Einbau wandnah Einbau direkt vor der Wand, Schichtaufbau: 1. Duschrinne/Abdeckung 8. Estrich 2. elastische Ausfugung 9. PE-Folie 3. Fliesenbelag 10. Schallschutzmatte Drainbase 4. Fliesenkleber 11. Rohfußboden 5. Dichtanstrich 12. Randdämmstreifen 6. Dichtmaterial 13. Mauerwerk 7. Rinnenflansch Einbau wandnah, Gefälle TECEdrainline Weitere Informationen zum Einbau der Duschrinne etc. finden Sie im Abschnitt Montageanleitungen. 9-15

TECEdrainline Sortiment und technische Daten Sortiment und technische Daten Gerade Duschrinne Rinne TECEdrainline, gerade mit Dichtmaterial Bestellnummer Rinnenlänge L Rohbaumaß inkl. Isolierflansch L Sichtmaß nach Einbau L - 45 600700 700 mm 700 mm 655 mm 600800 800 mm 800 mm 755 mm 600900 900 mm 900 mm 855 mm 601000 1000 mm 1000 mm 955 mm 601200 1200 mm 1200 mm 1155 mm 601500 1500 mm 1500 mm 1455 mm Sortiment gerade Ausführungen mit Abmessungen Winkelrinne Winkelrinne TECEdrainline mit Dichtmaterial Gerader Rinnenkörper für TECEdrainline-Duschrinne zum Einbau im Estrich, mit Isolierflansch und Dichtmaterial zur bauseitigen Abdichtung Bestehend aus: Rinnenkörper aus Edelstahl Angeformter Isolierflansch mit wasserundurchlässiger Spezialklebefläche auf der Oberseite zur bauseitigen Verklebung des Dichtmaterials Wasserundurchlässige Abdichtung mit Vliesoberfläche, zur bauseitigen Einarbeitung in den Dichtanstrich der Dünnbettabdichtung Zwei Anschlussbügel zur Verankerung im Estrich und zur Montage von optionalen Montagefüßen Mittiger Anschlussstutzen für Ablauf Mit innerem Gefälle zur Verbesserung des Wasserabflusses Dichtungen Bitte separat bestellen: Designrost, Fliesenmulde oder Glasabdeckung, Ablauf, Montagefüße (optional) und Schallschutzmatte Drainbase (optional) Rinnenkörper in 90 Winkelausführung für TECEdrainline- Duschrinne zum Einbau im Estrich, mit Isolierflansch und Dichtmaterial zur bauseitigen Abdichtung 9-16

Bestehend aus: Rinnenkörper aus Edelstahl in einem Stück verschweißt Angeformter Isolierflansch mit wasserundurchlässiger Spezialklebefläche auf der Oberseite zur bauseitigen Verklebung des Dichtmaterials Wasserundurchlässige Abdichtung mit Vliesoberfläche, zur bauseitigen Einarbeitung in den Dichtanstrich der Dünnbettabdichtung Drei Anschlussbügel zur Verankerung im Estrich und zur Montage von optionalen Montagefüßen Zwei mittig angebrachte Anschlussstutzen für Abläufe Mit innerem Gefälle zur Verbesserung des Wasserabflusses Dichtungen Bitte separat bestellen: Designrost oder Fliesenmulde, Abläufe (2 x), Montagefüße (2 Sets, optional) und Schallschutzmatte Drainbase (optional) Bestellnummer Rinnenlänge L Rohbaumaß inkl. Isolierflansch L + 40 mm Sichtmaß nach Einbau L - 22,5 mm 610900 900 x 900 mm 940 x 940 mm 875 x 875 mm 611000 1000 x 1000 mm 1040 x 1040 mm 975 x 975 mm 611200 1200 x 1200 mm 1240 x 1240 mm 1175 x 1175 mm 611500 1500 x 1500 mm 1540 x 1540 mm 1475 x 1475 mm Sortiment Winkelrinnen mit Abmessungen Gerade Duschrinne für Naturstein Rinne TECEdrainline für Naturstein, gerade, mit Edelstahlträger Gerader Rinnenkörper und Trägerblech für TECEdrainline- Duschrinne zum Einbau im Estrich und zum bauseitigen Aufbringen von großformatigen Fliesen/Natursteinplatten, mit Isolierflansch zur bauseitigen Abdichtung oder zur direkten Verklebung mit Natursteinplatten Bestehend aus: Rinnenkörper aus Edelstahl Angeformter 40 mm breiter Isolierflansch zur bauseitigen Abdichtung Anschlussbügel zur Verankerung im Estrich und zur Montage von optionalen Montagefüßen Mit mittigem Anschlussstutzen für Ablauf Mit innerem Gefälle zur Verbesserung des Wasserabflusses Trägerblech aus Edelstahl zum Einlegen in den Rinnenkörper Dichtungen Bitte separat bestellen: Ablauf, Montagefüße (optional) und Schallschutzmatte Drainbase (optional) Bestellnummer Rinnenlänge Rohbaumaß inkl. Isolierflansch L Trägerblechlänge* L - 89 650700 700 mm 735 mm 646 mm 650800 800 mm 835 mm 746 mm 650900 900 mm 935 mm 846 mm 651000 1000 mm 1035 mm 946 mm 651200 1200 mm 1235 mm 1146 mm 651500 1500 mm 1535 mm 1446 mm * Belagausschnittslänge = L - 89 Sortiment Duschrinne für Naturstein mit Abmessungen TECEdrainline 9-17

TECEdrainline Sortiment und technische Daten Abläufe Ablauf superflach Ablauf TECEdrainline superflach, DN 40 Auslauf seitlich, 0,5 l/s Ablauf Norm Ablauf TECEdrainline Norm, DN 50 Auslauf seitlich, 0,8 l/s Superflacher Ablauf für TECEdrainline-Duschrinne zur drehbaren Montage am Rinnenkörper, zum seitlichen Anschluss an DN 40 Abwasserleitung, mit demontierbarem Siphontauchrohr Aufbauhöhe von Unterkante Ablauf bis Oberkante Duschrinne = 67 mm Ablaufleistung der Duschrinne mit Designrost basic = 0,5 l/s (ohne Tauchrohr 0,6 l/s) Reduzierte Sperrwasserhöhe = 30 mm (ohne Tauchrohr 20 mm) Bestellnummer 6 500 04 Ablauf für TECEdrainline-Duschrinne zur drehbaren Montage am Rinnenkörper, zum seitlichen Anschluss an DN 50 Abwasserleitung, mit demontierbarem Siphontauchrohr Aufbauhöhe von Unterkante Ablauf bis Oberkante Duschrinne = 120 mm Ablaufleistung der Duschrinne mit Designrost basic = 0,8 l/s Sperrwasserhöhe = 50 mm; gem. DIN EN 1253 Bestellnummer 6 500 01 Ablauf Max Ablauf TECEdrainline Max, DN 70 Auslauf seitlich, 1,2 l/s Ablauf flach Ablauf TECEdrainline flach, DN 50 Auslauf seitlich, 0,7 l/s Großer Ablauf für TECEdrainline-Duschrinne zur drehbaren Montage am Rinnenkörper, zum seitlichen Anschluss an DN 70 Abwasserleitung, mit demontierbarem Siphontauchrohr Flacher Ablauf für TECEdrainline-Duschrinne zur drehbaren Montage am Rinnenkörper, zum seitlichen Anschluss an DN 50 Abwasserleitung, mit demontierbarem Siphontauchrohr Aufbauhöhe von Unterkante Ablauf bis Oberkante Duschrinne = 95 mm Ablaufleistung der Duschrinne mit Designrost basic = 0,73 l/s Reduzierte Sperrwasserhöhe = 25 mm Bestellnummer 6 500 00 Aufbauhöhe von Unterkante Ablauf bis Oberkante Duschrinne = 148 mm Ablaufleistung der Duschrinne mit Designrost basic = 1,53 l/s Sperrwasserhöhe = 60 mm; gem. DIN EN 1253 > 50 mm Bestellnummer 6 500 02 9-18

Ablauf senkrecht Ablauf TECEdrainline senkrecht, DN 50, 1,3 l/s Senkrechter Ablauf für TECEdrainline-Duschrinne zur drehbaren Montage am Rinnenkörper, zum senkrechten Anschluss an eine DN 50 Abwasserleitung, mit demontierbarem Siphontauchrohr Minimale Aufbauhöhe von Oberkante Rinne bis Unterkante Fußbügel = 65 mm Ablaufleistung der Duschrinne mit Designrost basic = 1,4 l/s Sperrwasserhöhe = 50 mm; gem. DIN EN 1253 Notwendige Kernbohrung = 130 mm Bestellnummer 6 500 03 Designrost Ablauf superflach 650004 (PP) Ablauf flach 650000 (PP) Ablauf Norm 650001 (PP) Ablauf Max 650002 (PP) Ablauf senkr. 650003 (PP) basic 0,5 l/s* 0,7 l/s 0,8 l/s 1,5 l/s 1,4 l/s 600710/1 lines 0,5 l/s* 0,7 l/s 0,8 l/s 1,5 l/s 1,4 l/s 600720/1 drops 0,5 l/s* 0,7 l/s 0,8 l/s 1,5 l/s 1,4 l/s 600730/1 royal 0,5 l/s* 0,7 l/s 0,8 l/s 1,5 l/s 1,4 l/s 600740/1 quadratum 0,5 l/s* 0,7 l/s 0,8 l/s 1,5 l/s 1,4 l/s 600750/1 organic 0,5 l/s* 0,7 l/s 0,8 l/s 1,5 l/s 1,4 l/s 600760/1 steel II 0,5 l/s* 0,7 l/s 0,8 l/s 1,5 l/s 1,4 l/s 600782/3 plate, befliest 0,5 l/s* 0,7 l/s 0,8 l/s 1,2 l/s 1,3 l/s 600770 * Angaben für Ablauf mit Tauchrohr, ohne Tauchrohr 0,6 l/s Abflussvermögen von TECEdrainline-Bodenabläufen nach DIN EN 1253-2 Ablaufleistungen Zum TECEdrainline-Ablaufsortiment gehören fünf Abläufe für unterschiedliche Anforderungen und bauliche Gegebenheiten. Die Modelle passen zu allen Duschrinnen des TECEdrainline-Programms. Abflussvermögen von TECEdrainline-Bodenabläufen in Kombination mit verschiedenen Abdeckungen nach DIN EN 1253-2: TECEdrainline 9-19

TECEdrainline Sortiment und technische Daten Designrost Designrost TECEdrainline Edelstahl poliert/edelstahl gebürstet Designrost - Ausführung steel II Designrost - Ausführung basic Designrost - Ausführung lines Abmessungen Designrost steel (gerade Ausführung/Winkelausführung) Designrost - Ausführung drops Designrost für TECEdrainline-Duschrinne aus poliertem Edelstahl (Winkelausführung steel II nur polierter Edelstahl) zum Einlegen in den Rinnenkörper, belastbar nach Belastungsklasse K3 Prüflast 300 kg. Verschiedene Designausführungen, zweiteilig für Winkelrinne Für Rinne, gerade: Sichtlänge = Rinnenlänge L - 45 mm Für Winkelrinne: Sichtlänge = Rinnenlänge L - 22,5 mm Glasabdeckung Designrost - Ausführung royal Glasabdeckung TECEdrainline Edelstahl mit Glasoberfläche Glasabdeckung Designrost - Ausführung quadratum Designrost für TECEdrainline-Duschrinne aus Edelstahl mit einer Glasoberfläche zum Einlegen in den geraden Rinnenkörper, belastbar nach Belastungsklasse K3 Prüflast 300 kg, drei verschiedene Farbausführungen (weiß, grün, schwarz), Sichtlänge = Rinnenlänge L - 45 mm Designrost - Ausführung organic Abmessungen Designrost (gerade Ausführung/Winkelausführung) Abmessungen Glasabdeckung (nur gerade Ausführung) 9-20

Fliesenmulde Fliesenmulde TECEdrainline plate Fliesenmulde plate Montagefüße Montagefüße zum Anbau an den Rinnenkörper der TECEdrainline-Duschrinne, zur einfachen Höhenausrichtung des Rinnenkörpers bei Rohbaumontage. Verstellbereich Unterkante Füße bis OKFF = 92 139 mm Bestehend aus: Vier Montagefüßen inkl. Schallschutzelemente Befestigungsmaterial Bestellnummer 6 600 03 Montagefüße zum Anbau an den Rinnenkörper der TECEdrainline-Duschrinne, zur einfachen Höhenausrichtung des Rinnenkörpers bei Rohbaumontage. Verstellbereich Unterkante Füße bis OKFF = 137 184 mm (für Ablauf flach und Norm ) Bestehend aus: Vier Montagefüßen inkl. Schallschutzelemente Befestigungsmaterial Bestellnummer 6 600 04 (für Ablauf Max ) Abmessungen Fliesenmulde Fliesenmulde für TECEdrainline-Duschrinne zum Einlegen in den Rinnenkörper, aus Edelstahl, mit polierten Sichtkanten, belastbar nach Belastungsklasse K3 Prüflast 300 kg, zum bauseitigen Einkleben von Fliesen mit elastischem Kleber z. B. Silikon- oder Epoxidharzkleber, Achtung: Kleber auf Fliesenverträglichkeit prüfen! Designausführung = plate, zweiteilig für Winkelrinnen Für Rinne, gerade: Sichtlänge = Rinnenlänge L - 45 mm Für Winkelrinne: Sichtlänge = Rinnenlänge L - 22,5 mm Montagefüße TECEdrainline Einbaubeispiel: Fliesenmulde plate Verstellbereich Montagefüße: 6 600 03 (links) und 6 600 04 (rechts) 9-21

TECEdrainline Sortiment und technische Daten Brandschutzset TECEdrainline Brandschutzset FireStop EI 120 DN 50 Schallschutzmatte Schallschutzmatte Drainbase für TECEdrainline und TECEdrainboard Brandschutzset Schallschutzmatte Drainbase Abmessungen Brandschutzset Brandschutzset für die direkte Montage am Ablauf TECEdrainline DN 50 senkrecht zur hochfeuerbeständigen Abschottung von Deckendurchführungen in Massivdecken bis 120 Min. Klassifizierung nach DIN EN 13501 für die Brandschutzklasse EI 120. Set bestehend aus: Brandschutzmanschette, 2 Kreuzschlitzschrauben, Kennzeichnungsschild Erforderliche Kernlochbohrung: Ø 130 mm (Ø min = 129 mm, Ø max = 133 mm) Anwendungsbereich: Massivdecken von 150 mm bis 325 mm Deckenstärke Anschlussleitung: PP-HT Rohrleitung nach DIN EN 1451 (Mindestlänge 100 mm) Keine Vermörtelung oder Verfüllung des Zwischenraumes notwendig Kompatibel zu allen TECEdrainline-Rinnen und Abdeckungen Schallschutzmatte zur Montage unter schwimmendem Estrich im Bereich von bodenebenen Duschen oder im ganzen Bad. Zur Reduzierung von Installationsschallgeräuschen und zur Trittschallverbesserung für Sanierung und Neubau. Installationsschallpegel bei Duscheinstellung Normal: 22 db(a) mit TECEdrainline. Hergestellt aus hochfestem Gummigranulat auf Recyclingbasis mit PUR-Elastomer gebunden. Erfüllt die Schallschutzanforderungen nach DIN 4109 Ausgabe 2001-01 sowie die erhöhten Schallschutzanforderungen nach VDI 4100 Ausgabe 2007-08 (Gutachten vom Fraunhofer IBP auf Anfrage) Lieferform: 1,25 m x 1,25 m x 6 mm und 8,0 m x 1,25 m x 6 mm (Rolle, ca. 50 kg) Brandklasse: B2 (DIN 4102) Wärmedurchlasswiderstand: 0,05 (m² K)/W Stauchung bei 15 t/m²: 0,6 mm Haarsieb Haarsieb TECEdrainline Haarsieb Zum Einlegen auf das Tauchrohr im TECEdrainline-Rinnenkörper, Material Edelstahl. Nehmen Sie regelmäßig das Haarsieb heraus und entfernen die Haare. 9-22

TECEdrainline Planung Planung Aufstau und Gefälle Für die reibungslose Funktion der Duschrinne ist die Lage entscheidend. Ist die Lage zur Raum- oder zur Wandseite hin festgelegt, können die Anforderungen an das Gefälle folgen. Nahezu unproblematisch ist der Einbau der Duschrinne entlang der Wand. Ist das entsprechende Gefälle vorhanden, fließt das Wasser von der Raummitte her ab. Um eine Überschwemmung zu vermeiden, empfiehlt TECE ein Gegengefälle hinter der Drainline (bitte entnehmen Sie detaillierte Lösungsvorschläge aus der TECE-Einbauanleitung). Einbau im Raum unter Berücksichtigung des Gefälles Einbau an der Wand schematische Darstellung Etwas problematischer wird es, wenn die Duschrinne in Richtung des Raumes verlegt wird. Üblicherweise wird bei der Planung von Bodenabläufen die DIN EN 1253 zugrunde gelegt. Sie legt die Abflussleistung bei einer Anstauhöhe von 20 Millimetern über dem Rost fest. Bei einer raumseitig eingebauten Duschrinne würde das Wasser jedoch in den angrenzenden Badbereich fließen. Darum ist darauf zu achten, dass die Abflusswerte ohne Aufstau (max. 5 mm) angenommen werden. TECEdrainline Einbau im Raum schematische Darstellung 9-23

TECEdrainline Planung Schallschutz Einbaubeispiel mit Schallschutzmatte Das TECE-Programm bietet für den Schallschutz die druckfeste Schallschutzmatte Drainbase. Die nur 6 mm dicke Matte wird im gesamten Duschbereich zwischen Rohbaufußboden und Estrich verlegt. Duschrinne, Montagefüße, Ablauf und Abwasserleitung stehen so direkt auf der mit einer PE-Folie ausgelegten Schallschutzmatte und sind komplett vom Baukörper entkoppelt. 4 3 Diese Schallschutzmatte erfüllt die Anforderungen der DIN 4109 als auch die erhöhten Anforderungen der VDI 4100 (Schallschutzstufe III). Sie ist sowohl für die TECEdrainline als auch für das TECEdrainboard einsetzbar. Gemäß DIN 4109 betragen die Anforderungen an den Schalldruckpegel für Wohn- und Schlafräume verursacht durch Wasserinstallation 30 db(a), die erhöhten Anforderungen nach VDI 4100 (SST III) sogar nur 25 db(a). Die aus recyceltem Gummi ressourcenschonend hergestellte Schallschutzmatte in Kombination mit der TECEdrainline erreicht einen Schalldruckpegel von 22 db(a). Dieser Wert wird durch einen offiziellen Prüfbericht vom Fraunhofer IBP bestätigt. Anders als herkömmliche Schallisolierungen aus weichem Styropor gibt die TECE-Schallschutzmatte bei Belastung nicht nach. Selbst bei einem Druck von 15 t/m² beträgt die Stauchung nur 0,6 mm. Damit wird verhindert, dass die Silikonfuge zwischen Boden und Wandbelag abreißt. 5 6 2 1 7 8 6 9 10 11 1. Fliesenmulde plate 7. Dichtmaterial 2. Rinnenkörper 8. Rinnenflansch 3. Fliesenbelag 9. Estrich 4. elastische Ausfugung 10. PE-Folie 5. Fliesenkleber 11. Drainbase-Schallschutzmatte 6. Isolieranstrich Geprüfter Schallschutz VDI 4100 SST III Schallschutzmatte Drainbase Technische Daten Drainbase: Werkstoff Gummigranulat auf Recyclingbasis mit PU-Elastomer gebunden Farbe schwarz/bunt Oberfläche glatt mit Granulatstruktur Breite 1.250 mm Länge 1.250 mm Stärke 6 mm Zugfestigkeit Ca. 0,4 N/mm² Reißdehnung Ca. 50 % Temperaturbest: - 30 C bis +80 C Brandverhalten B2 Belastung Ca. 15 t/m² bei 10 % Stauchung 9-24

Brandschutz FireStop-Brandschutzset für den senkrechten Ablauf. Mit dem FireStop-Brandschutzset bietet TECE eine sichere und innovative Brandschutzlösung bis zur Feuerwiderstandsklasse EI 120 nach DIN EN 13501-2:2007 und A1:2009. Im Inneren der Brandschutzmanschette befinden sich spezielle, mit Zusätzen angereicherte Gipskartonplatten. Im Außen- und Stutzenbereich sind Klebestreifen aus intumeszierendem Material auf Blähgraphitbasis angebracht siehe Abbildung: Im Stutzenbereich wird der Ablaufstutzen inklusive der aufgesteckten HT-Rohrmuffe zerquetscht. Das im Ablauf befindliche Sperrwasser (Siphon) sorgt dafür, dass kein Rauchgas im zu schützenden Raum austritt. Zusammen wird hierdurch ein geprüftes, hochfeuerbeständiges Rohrverschlusssystem (oder Brandschott) erzeugt. Die übliche Vermörtelung/Verfüllung der Restbohrung ist beim TECE-Brandschutzset nicht erforderlich. Bei steigenden Temperaturen im Brandfall schäumt dieses Material um ein Vielfaches seiner Ursprungsform auf. Im Außenbereich der Brandschutzmanschette wird hierdurch der verbleibende Ringspalt zur Kernbohrung verschlossen siehe Abbildung: TECEdrainline 9-25

TECEdrainline Montageanleitungen Montageanleitungen Die Montage der verschiedenen TECE-Duschrinnen wird grundsätzlich mit waagerechtem Ablauf dargestellt. Die Besonderheiten bei Verwendung des senkrechten bzw. des superflachen Ablaufes entnehmen Sie den entsprechenden Anleitungen. Montageanleitung Duschrinne Bei der Montage der TECEdrainline sind die Arbeitsschritte je nach Einbausituation zum Teil unterschiedlich. Es wird unterschieden zwischen dem Einbau in der Raummitte (A) und der Positionierung an der Wand (B). (B = Position an der Wand) Flansch schrittweise mit einer geeigneten Zange abknicken, Kleber und Folie nicht beschädigen. Rinne mittels verstellbarer Montagefüße waagerecht ausrichten, Ablauftopf ggfs. unterfüttern. Optional: Schallschutzmatte Drainline zuschneiden und flächendeckend im Duschbereich positionieren Abwasserrohr am Ablaufstutzen befestigen. Dichtheitstest durchführen und Tauchrohr in die Rinne einstecken. (A = Position in der Raummitte) Duschrinne mittels verstellbarer Montagefüße waagerecht ausrichten, Ablauftopf ggfs. unterfüttern. 9-26 Randdämmstreifen an allen Seiten hinzufügen.

(A = Position in der Raummitte) Gefälle von einem Prozent berücksichtigen. Beim Einbau in der Raummitte ein Gegengefälle von min. 5 mm einplanen. Übergänge zwischen Wand und Estrich mit einem Dichtanstrich versehen. (B = Position an der Wand) Gefälle von einem Prozent berücksichtigen. Ersten Dichtanstrich im Feuchtbereich und um die Duschrinne auftragen. TECEdrainline Es dürfen keinerlei Hohlräume zwischen Estrich und Rinne bzw. Ablauf vorhanden sein! Blaue Schutzfolie von der Klebeschicht auf dem Flansch abziehen. 9-27

TECEdrainline Montageanleitungen (A = Position in der Raummitte) Das im Lieferumfang enthaltene Dichtmaterial sauber und blasenfrei im Boden- und Wandbereich ankleben. Fliesenkleber und Fliesen bzw. Naturstein aufbringen. Notwendiges Gefälle von 1 % einhalten. (B = Position an der Wand) Das im Lieferumfang enthaltene Dichtmaterial sauber und blasenfrei im Boden- und Wandbereich ankleben. (A = Position in der Raummitte) Fuge zwischen Edelstahlrinne und Fliese bzw. Naturstein mit dauerelastischem Material abdichten. Gefälle und Gegengefälle prüfen. Dichtanstrich über den kompletten Feuchtbereich auftragen. 9-28

(B = Position an der Wand) Fuge zwischen Edelstahlrinne und Fliese bzw. Naturstein mit dauerelastischem Material abdichten, Gefälle prüfen. Bauschutz entfernen und Abdeckung einfügen. TECEdrainline Die Abdeckung sollte bodeneben in der Duschrinne liegen. 9-29

TECEdrainline Montageanleitungen Montageanleitung Winkelrinne Optional: Schallschutzmatte Drainline zuschneiden und flächendeckend im Duschbereich positionieren. Ablauf und Tauchrohr montieren, ggfs. Montagefüße anclipsen. Randdämmstreifen anbringen. Duschrinne an die richtige Position bringen und mittels der verstellbaren Montagefüße waagerecht ausrichten. PE-Folie auslegen. Ggfs. Ablauftopf unterfüttern. 9-30

Abwasserleitung am Ablaufstutzen befestigen. Gefälle wie oben dargestellt ausführen. Rohbauschutz herausnehmen und Dichtheitstest durchführen. Es dürfen keinerlei Hohlräume zwischen Estrich und Rinne bzw. Ablauf vorhanden sein. TECEdrainline Estrich einbringen mit einem notwendigen Gefälle im Duschbereich von mind. einem Prozent zu beiden Schenkeln. Das Gegengefälle sollte mind. 5 mm betragen. Überstehenden Randdämmstreifen und PE-Folie abschneiden, Estrich säubern. 9-31

TECEdrainline Montageanleitungen Dichtanstrich im Bereich der Duschrinne auftragen. Übergänge zwischen Wand und Boden mit Dichtanstrich versehen. Schutzfolie vom Flansch abziehen, Klebeschicht nicht mehr berühren. Dichtband blasenfrei anbringen. Mitgeliefertes Dichmaterial blasenfrei im Boden- und Wandbereich ankleben. Ecken und Übergänge mit Dichtanstrich einstreichen und Dichmaterial (z. B. vorgefertigte Dichtecken) ankleben. 9-32

Ersten Dichtanstrich gemäß den Vorgaben des Herstellers im gesamten Duchbereich auftragen. Vorgegebene Trockenzeit abwarten. TECEdrainline Zweiten Dichtanstrich gemäß den Vorgaben des Herstellers im gesamten Duchbereich auftragen. Wichtig: Das Dichtmaterial muss vom Dichtanstrich eingeschlossen sein. 9-33

TECEdrainline Montageanleitungen Vorgegebene Trockenzeit abwarten. Mit dauerelastischen Dehnfugen abdichten. Fliesenkleber auftragen. Gefälle und Gegengefälle prüfen. Bodenbelag (Fliesen o.ä.) aufbringen, dabei vorgeschriebenes Gefälle unbedingt einhalten. Rohbauschutz entfernen, Rinne säubern. 9-34

Gewünschte Abdeckung (Designrost, Glasabdeckung, Fliesenmulde) einlegen. TECEdrainline 9-35

TECEdrainline Montageanleitungen Montageanleitung Duschrinne für Naturstein Positionierung der Duschrinne an der Wand (A). Randdämmstreifen anbringen. Positionierung der Duschrinne zur Raummitte (B) PE-Folie auslegen. Optional: Schallschutzmatte Drainline zuschneiden und flächendeckend im Duschbereich positionieren. Ablauf montieren und ggfs. Montagefüße anclipsen. 9-36

Dichtheitstest durchführen und Rohbauschutz wieder einlegen. Duschrinne in die richtige Position bringen und mittels der verstellbaren Montagefüße waagerecht ausrichten. Ggfs. Ablauftopf unterfüttern. TECEdrainline Rohbauschutz herausnehmen, Tauchrohr einstecken und Abwasserleitung am Ablaufstutzen befestigen. Estrich einbringen mit einem notwendigen Gefälle zur Duschrinne von mind. einem Prozent. Beim Einbau zur Raummitte (B) muss das Gegengefälle mind. 5 mm betragen. 9-37

TECEdrainline Montageanleitungen Es dürfen keinerlei Hohlräume zwischen Estrich und Rinne bzw. Ablauf vorhanden sein. Dichtband blasenfrei anbringen. Übergänge und Ecken mit weiterem Dichtanstrich versehen und Dichtmaterial (z. B.) vorgefertigte Dichtecken ankleben. Überstehenden Randdämmstreifen und PE-Folie abschneiden, Estrich säubern. Schutzfolie vom Flansch abziehen, Oberfläche nicht mehr berühren. Übergänge zwischen Wandund Boden mit Dichtanstrich versehen. 9-38 Selbstklebendes Dichtband überlappend auf Flansch und Estrich anbringen, Abstand zum Rinnenkörper 5-10 mm.

Ersten und zweiten Dichtanstrich nach den Vorgaben des Herstellers auftragen, ausreichend Trockenzeiten berücksichtigen. Das Dichtband muss vom Dichtanstrich vollständig umschlossen sein. Ausschnitte im Belag am Besten mit Wasserschneider herstellen. Spaltbreite muss zwischen 6 und 8 mm betragen! Fliesenkleber auftragen. TECEdrainline Einbausituation an der Wand (A): Bodenbelag im restlichen Duchbereich mit erforderlichem Gefälle von mind. einem Prozent zur Duschrinne hin verlegen. Bodenbelag (z. B. Natursteinplatten) um die Duschrinne verlegen und waagerecht ausrichten. 9-39

TECEdrainline Montageanleitungen Zugeschnittenen Belag mit geeignetem Kleber auf das Trägerblech kleben (Hinweise des Herstellers beachten). Zwischenraum zwischen aufgeklebtem Belag und Trägerblech mit dauerelastischem Material abdichten. Einbausituation zur Raummitte (B): Bodenbelag im restlichen Duchbereich mit erforderlichem Gefälle von mind. einem Prozent zur Duschrinne hin verlegen. Das Gegengefälle muss mind. 5 mm betragen. Zwischenraum zwischen Bodenbelag und Estrich mit dauerelastischem Material abdichten. Duschrinne säubern und Trägerblech in Duschrinne einlegen, Spaltmaße prüfen. 9-40

Montageanleitung superflacher Ablauf Die Montage einer Duschrinne mit Verwendung eines superflachen Ablaufes erfolgt grundsätzlich wie mit einem anderen waagerechten Drainline-Ablauf. Auf Grund der superflachen Bauform sind jedoch einige Punkte zu beachten. Im markierten Bereich oberhalb des Ablaufkörpers sollte keine Fuge verlaufen. Ablauf auf Rinnenkörper stecken. Bei der Auswahl des Bodenbelages muss berücksichtigt werden, dass nur Platten mit einer Kantenlänge von jeweils 20 cm oder mehr verwendet werden dürfen. Der Duschbeteich darf nicht mit einem Rollstuhl befahren werden. Der Schwenkbereich des superflachen Ablaufes beträgt ungefähr 90 zu beiden Seiten der Duschrinne. TECEdrainline Wegen der zum Teil geringen Estrichüberdeckung muss im Bereich des Ablaufes und der Abflussleitung ein ausreichend breites Armierungsgewebe eingearbeitet werden. 9-41

TECEdrainline Montageanleitungen Montageanleitung senkrechter Ablauf Beim wandnahen Einbau muss der Flansch mit dem Rand des Ablaufs bündig sein. Kernbohrung mit 130 mm durchführen. Ablauf an der Duschrinne befestigen. Den Ablauftopf inkl. Duschrinne in die Kernbohrung einfügen. Dichtheitsprüfung vornehmen! Der Rand des Ablaufs muss hohlraumfrei! mit Estrich unterfüttert werden. Für den wandnahen Einbau kann der Körper des Ablauftopfs gedreht werden. Ein Einstemmen in die Wand ist somit nicht notwendig. Ohne Montagefüße beträgt die minimale Aufbauhöhe 65 mm. 9-42

Montageanleitung Brandschutzset Das Brandschutzset kann nur in Verbindung mit dem senkrechten Ablauf (Bestellnummer 6 500 03) verwendet werden. Das Brandschutzset ist nur für Massivdeckenkonstruktionen mit einer Dichte von 650 ± 200 kg/m 3 und einer Dicke von 150 bis 325 mm zugelassen. Beschädigungen entlang des Bohrloches müssen mit einem geeigneten Material ausgebessert werden. Zum Anschluss des Ablaufes an die Abwasserleitung muss im direkten Bereich der Brandschutzmanschette ein PP-HT-Rohr (nach DIN EN 1451) verwendet werden. TECEdrainline Kernbohrung für Ablauf durchführen, Durchmesser 130 mm (max. 133 mm). Der Abstand zur nächsten Deckendurchführung muss mind. 200 mm betragen. 9-43

TECEdrainline Montageanleitungen Die Brandschutzmanschette mit den beiden mitgelieferten Schrauben am Ablauf befestigen. Die Brandschutzmanschette darf weder ober- noch unterhalb aus der Betondecke herausragen. Ablauftopf mit Wickelfilz, Klebebandage o. ä. schalldämmenden Material umwickeln - nicht die Manschette. Ablauf auf den Rinnenkörper stecken und in die gewünschte Position bringen. An das erste PP-HT-Rohr können Übergänge zu anderen handelsüblichen Rohr- und Materialarten (aus PP-HT, SML, PVC,...) angeschlossen werden. 9-44

Ausgefülles Kennzeichnungsschild gut sichtbar und dauerhaft z. B. mit Silikon neben dem Rohrverschlusssystem unterhalb der Decke befestigen. Das Sperrwasser ist zur Vermeidung von Rauchgasdurchtritt aufzufüllen. Auf dem Kennzeichnungsschild muss neben dem Installateur auch das Datum der Installation der Brandschutzmanschette eingetragen sein. Wichtig: Das Bohrloch darf unterhalb der Brandschutzmanschette nicht verfüllt werden. TECEdrainline Tauchrohr in den Rinnenkörper einstecken. 9-45

TECEdrainline Montageanleitungen Montageanleitung für Schallschutzmatte Rohfußboden säubern. Schallschutzmatte passend schneiden und einlegen. Randdämmstreifen entlang der Wand und zu bestehenden Estrichflächen anbringen. Schallschutzmatte soll die gesamte Bodenfläche bedecken. Erforderliche Maße auf Schallschutzmatte Drainbase übertragen. 9-46 PE-Folie wie abgebildet auslegen.

Montageanleitung Drainline-Füße Der Verstellbereich von Unterkante Füße bis OKFF liegt für die Artikelnummer 660003 bei 92 139 mm. Montagefüße einhaken, einklipsen und ausrichten. Durch Drehen an der roten Justierung der verstellbaren Standfüße wird die Rinnenhöhe eingestellt. Die Kontrolle der Ausrichtung der Duschrinne erfolgt mittels Wasserwaage. Der Verstellbereich von Unterkante Füße bis OFFK liegt für die Artikelnummer 660004 bei 137 184 mm. Bei der Verwendung des Ablaufes Max können diese längeren Montagefüße verwendet werden. Sonderrinnen Das TECEdrainline-Sortiment ist so gut ausgebaut, dass Längs- und Winkelrinnen zwischen 700 mm und 1500 mm zum Standardangebot gehören. Und wenn die Standardrinnen einmal nicht passen, existiert die Möglichkeit einer Sonderanfertigung für die normale Duschrinne sowie die Duschrinne für Naturstein. Ob passgenaue Längen oder zwei Abläufe für eine extrem hohe Ablaufleistung die Sonderrinnen helfen bei der Umsetzung außergewöhnlicher Badentwürfe. TECEdrainline Aufmaß- und Bestellhilfen siehe folgende Seiten. Nach dem Ausrichten können die Füße durch die Schallschutzmatte Drainbase im Boden gefestigt werden. In Verbindung mit den Schallschutzelementen (im Lieferumfang enthalten) wird so eine Schallbrücke vermieden. 9-47

TECEdrainline Sonderrinnen Aufmaß- und Bestellhilfe für TECEdrainline-Duschrinne Bauvorhaben TECE GmbH Hollefeldstraße 57 48282 Emsdetten Fax 0 25 72/9 28-481 (West) Fax 0 25 72/9 28-482 (Nord) Fax 0 25 72/9 28-486 (Süd) Objektbeschreibung Angebotsnummer Name Straße, Nr. PLZ, Ort Liefertermin (ca. 4 6 Wochen nach technischer Freigabe durch den Kunden) TECE-Außendienst/Bearbeiter Beteiligte Bauherr Ansprechpartner Straße, Ort Telefon/Fax Planer Ansprechpartner Straße, Ort Telefon/Fax Installateur Ansprechpartner Straße, Ort Telefon/Fax Großhandel Ansprechpartner Straße, Ort Telefon/Fax Bestellnummer Bitte schnellstmögliche Rückgabe bzw. Freigabe! Ohne Angabe von Bauvorhaben, Angebotsnummer und genauer Anschrift des Installateurs bzw. Großhandels ist keine Bearbeitung möglich. 9-48

Bauvorhaben Hinweise: Für alle nicht angegebenen Werte werden Standardwerte verwendet. Die maximale Rinnenlänge (L 1, L 4, L 5 ) beträgt 1500 mm. L 1 = mm L 2 = mm* Ablauf mittig L 3 ** = mm* * max. Abstand Ablauf von Außenkante Rinne = 750 mm ** nur bei 2. Ablauf L 4 = mm* L 5 = mm* L 6 = mm* Ablauf mittig L 7 = mm* Ablauf mittig * max. Abstand Ablauf von Außenkante Rinne = 750 mm poliert gebürstet Ablauf, superflach DN 40, 0,48 l/s, min. Bauhöhe = 67 mm* Best.-Nr. 6 500 04 Ablauf, flach DN 50, 0,7 l/s, min. Bauhöhe = 95 mm* Best.-Nr. 6 500 00 Ablauf, Norm DN 50, 0,8 l/s, min. Bauhöhe = 120 mm* Best.-Nr. 6 500 01 Ablauf, Max DN 70, 1,2 l/s, min. Bauhöhe = 148 mm* Best.-Nr. 6 500 02 Ablauf, senkrecht DN 50, 1,3 l/s, min. Bauhöhe = 65 mm* Best.-Nr. 6 500 03 Montagefüße, kurz, 92 139 mm Best.-Nr. 6 600 03 Montagefüße, lang, 137 184 mm Best.-Nr. 6 600 04 Schallschutzmatte Drainbase, 1,25 m x 1,25 m Best.-Nr. 6 600 01 Schallschutzmatte Drainbase, 1,25 m x 8,00 m Best.-Nr. 6 600 02 Haarsieb Best.-Nr. 6 600 05 TECEdrainline * angegebene Ablaufleistung bei Ablauf mittig ; min. Bauhöhe bis OKFF Freigabe Datum, Unterschrift 9-49

TECEdrainline Sonderrinnen Aufmaß- und Bestellhilfe für TECEdrainline-Duschrinne für Naturstein Bauvorhaben TECE GmbH Hollefeldstraße 57 48282 Emsdetten Fax 0 25 72/9 28-481 (West) Fax 0 25 72/9 28-482 (Nord) Fax 0 25 72/9 28-486 (Süd) Objektbeschreibung Angebotsnummer Name Straße, Nr. PLZ, Ort Liefertermin (ca. 4 6 Wochen nach technischer Freigabe durch den Kunden) TECE-Außendienst/Bearbeiter Beteiligte Bauherr Ansprechpartner Straße, Ort Telefon/Fax Planer Ansprechpartner Straße, Ort Telefon/Fax Installateur Ansprechpartner Straße, Ort Telefon/Fax Großhandel Ansprechpartner Straße, Ort Telefon/Fax Bestellnummer Bitte schnellstmögliche Rückgabe bzw. Freigabe! Ohne Angabe von Bauvorhaben, Angebotsnummer und genauer Anschrift des Installateurs bzw. Großhandels ist keine Bearbeitung möglich. 9-50

Bauvorhaben Hinweise: Für alle nicht angegebenen Werte werden Standardwerte verwendet. Die maximale Rinnenlänge (L 1 ) beträgt 1535 mm. L 1 = mm L 2 * = mm Ablauf mittig L 3 ** = mm * max. Abstand Ablauf von Außenkante Rinne = 750 mm ** nur bei 2. Ablauf Hinweise: Trägerblech im Lieferumfang enthalten. Belagausschnitt Länge x Breite: (L 1-87) x 68 Breite des umlaufenden Ablaufschlitzes: 6 bis 8 mm Ablauf, superflach DN 40, 0,48 l/s, min. Bauhöhe = 67 mm* Best.-Nr. 6 500 04 Ablauf, flach DN 50, 0,7 l/s, min. Bauhöhe = 95 mm* Best.-Nr. 6 500 00 Ablauf, Norm DN 50, 0,8 l/s, min. Bauhöhe = 120 mm* Best.-Nr. 6 500 01 Ablauf, Max DN 70, 1,2 l/s, min. Bauhöhe = 148 mm* Best.-Nr. 6 500 02 Ablauf, senkrecht DN 50, 1,3 l/s, min. Bauhöhe = 65 mm* Best.-Nr. 6 500 03 Montagefüße, kurz (78 125 mm) Best.-Nr. 6 600 03 Montagefüße, lang (123 170 mm) Best.-Nr. 6 600 04 Schallschutzmatte Drainbase, 1,25 m x 1,25 m Best.-Nr. 6 600 01 Schallschutzmatte Drainbase, 1,25 m x 8,00 m Best.-Nr. 6 600 02 Butylklebeband, Breite 100 mm, Länge 10 m Best.-Nr. 6 600 07 Haarsieb Best.-Nr. 6 600 05 TECEdrainline * angegebene Ablaufleistung bei Ablauf mittig ; min. Bauhöhe (ohne Belag) bis Oberkante Rinne Freigabe Datum, Unterschrift 9-51

TECEdrainline Normen Normen DIN 1986: Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke Teil 3: Regeln für Betrieb und Wartung (2004) Teil 4: Verwendungsbereiche von Abwasserrohren und -formstücken verschiedener Werkstoffe (2011) Teil 30: Instandhaltung (2012) DIN 1986-100: Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke / Bestimmungen in Verbindung mit DIN EN 752 und DIN EN 12056 (2008) DIN 18024 Teile 1 bis 2: Barrierefreies Bauen/Öffentlich zugängliche Gebäude und Arbeitsstätten/Planungsgrundlagen (1996 1998) DIN 18040 Teil 2: Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen - Wohnungen (2011) DIN 18195 Teile 1 bis 10: Bauwerksabdichtungen (2009 2011) DIN EN 12056, DIN 1986 und DIN EN 1610 Kommentar: Gebäude und Grundstücksentwässerung (2000) DIN EN 1253, Teile 1 bis 3: Abläufe für Gebäude (1999 2003) DIN 4109 (1989): Schallschutz im Hochbau, Anforderungen und Nachweise, Änderung A1 (2001) VDI 4100: Schallschutz von Wohnungen Kriterien für Planung und Beurteilung (2007) Musterbauordnung (MBO) (2002) ZDB Merkblatt: Verbundabdichtungen Hinweise für die Ausführung von flüssig zu verarbeitenden Verbundabdichtungen mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten für den Innen- und Außenbereich (2010) GIPS-Merkblatt 5: Bäder und Feuchträume im Holzbau und Trockenbau (2006) 9-52