44.487/1 EQJW 141: ikroprozessor-heizungsregler In Verbindung mit emperaturfühlern (Ni1000) und einem Durchgangsventil zur Heizungsregelung bei Fernwärmenetzen mit Umformer. Witterungsgeführte Regelung der Sekundär-Vorlauftemperatur und Begrenzung des Primär-Rücklaufs. Geeignet für alle Gebäudearten. Festes Grundprogramm für die 1. Inbetriebsetzung. Aussentemperaturabhängige Begrenzung der Primär-Rücklauftemperatur (Festwert-Folge-Festwert). Eingang für einen Kontakt, der bei minimalerventilstellung das Ventil schliesst. Automatische Umschaltung auf Winter-/Sommerbetrieb (Heiz-grenzenfunktion). Korrektur der Raumtemperatur mittels Raumfühler oder Fernbedienung. Automat. Adaption der Heizkennlinie mit Raumfühler möglich. Ausgänge für otorantrieb, Pumpen und konfigurierbare Funktionen. Frostschutzfunktion. Digitale Wochen-Schaltuhr mit Ferienprogramm oder imer-funktion. Sommer-/Winterzeitwechsel bis zu einer Woche im voraus programmierbar. Bedarfsabhängige Pumpensteuerung mit Blockierschutz-Funktion. Gehäuse 144 96 aus flammwidrigem, reinweissem (RAL 9010) hermoplast. Frontplatte mit LCD Anzeige und plombierbarem Hand/Automatik/Service Schiebeschalter. astatur zur Anpassung der Einstellwerte und Wahl der Betriebsart (Automatik-Normal-Reduziert-Aus). ontage auf Wand, in Schalttafel oder auf Hutschiene nach DIN/EN 50022. Stecksockel aus flammwidrigem schwarzem hermoplast mit Schraubklemmen für elektr. Leitungen max. 2,5 mm 2. yp Eigenschaften Spannung Gewicht kg EQJW 141 F001 mit Brauchwasserregelung 6) 230 V~ 0,7 PI Y01944 B02018 Regelcharakteristik Regelparameter Vorlauftemp. mit otorantrieb PI-Regelung Proportionalbereich 10...99 K 2) konfigurierbarer Ausgang Siehe 1) Nachstellzeit 1...15 min emperaturmessbereiche Grenze für Heizgradtag-Rechnung 0...19 C Aussentemperatur 50...50 C Grenze für Frostschutzfunktion 5...5 C Vorlauf-/Kessel/Rücklauftemp. 0...150 C Auslegungstemperatur (Heizung) 39...0 C Raumtemp. (separater Fühler) 5...35 C Eingänge Einstellbereiche für emperatur Ni1000 Fusspunkt der Heizkennlinie 0...39,9 C für Fernbedienung EGS 52/15 Steilheit der Heizkennlinie 0...4,99 für externe Schaltuhr Goldkontakt Heizgrenze (Sommer/Winter) 0...39 C für Hilfsrelais (Ventilhub) Goldkontakt Ferienprogramm (age oder Std.) 0...99 Ausgänge, geschaltet potentialfrei 3) min./max. Sekundär-Vorlauf 0...149 C für Stellantrieb (Auf/Stop/Zu) 1 (0,5) A, 250~ max. Begrenzung Primär-Rücklauftemperatur für konfigurierbaren Ausgang 2 (1) A, 250~ unterer Wert (Festwert) 0...99 C Ausgänge, geschaltet spannungsführend 4) Einsatzpunkt (Aussentemp. Folge) 0...39 C Umwälzpumpe 2 (1) A, 250~ Steilheit (Aussentemp. Folge) 0...4,99 oberer Wert (Festwert) 0...149 C Brauchwasser-Regelung: Reduzierter Betrieb Sollwert 0...99 C ohne Raumfühler in Absenkstufen 0...9 Schaltdifferenz 1...15 K mit Raumfühler in C 0...39,9 C Vorlauftemperatur bei BW-Ladung 0...99 C Digitale Quarz-Schaltuhr Ladepumpe bzw. Umlenkventil 3) 2 (1) A, 250~ Speicherplätze 28 in. Schaltabstand 1 min Anlagenkonfiguration BW Vorrangschaltung Gangreserve > 15 h Umlenkventil oder Ladepumpe 0/1 Anzahl Wochenprogramme 2 Parallelbetrieb ( A ) 2...39 5) Speisespannung 230 V~ ± 15%, 50 Hz Anschlussplan A01526 Leistungsaufnahme ca. 5 VA assbild 368900 zul. Umgebungstemperatur 0...40 C ontagevorschrift V 505041 Schutzgrad (Schalttafeleinbau) IP 40 (EN 60529) Bedienungsanleitung 6) 505034 Schutzklasse II (IEC 60730) Kurzbedienungsanleitung 302857 Zubehör -EGS 52/15 Fernbedienung, siehe Abschnitt 44 -EG 333 Raumtemperaturfühler mit Korrekturknopf, siehe Abschnitt 36 0228272... Bedienungs- und Kurzbedienungsanleitung: deutsch 001, franz. 002, engl. 003 0369158 001 ontagebügel komplett für Einbau in Kesselfeld 0369161 000 Steckverbinder, Klemme 1...10 für Einbau in Kesselfeld 0369163 000 Steckverbinder, Klemme 11...20 für Einbau in Kesselfeld 0369746 001 Frontplatten-Abdeckung aus glasklarem hermoplast, plombierbar 1) Zeitkanal nach extern, Umwälzpumpen-Drehzahlreduktion, 2. Ladepumpe 2) Gültig für Antriebe mit Laufzeit 2 min. Bei schnelleren Antrieben ergibt sich ein kleinerer P-Bereich! 3) Einschaltstrom max. 7 A, (1 s), Kleinspannung nicht zulässig 4) Einschaltstrom max. 7 A, (1 s) 5) Der Parallelbetrieb (Brauchwasserbereitung und Heizung) wird wirksam, wenn die Aussentemperatur tiefer ist als der eingegebene Wert 6) Bedienungsanleitung wegen verschiedener Sprachvarianten als Zubehör bestellen
44.487/2 EQJW 141 Funktion Die emperaturen werden von den Fühlern (Ni1000) an den entsprechenden essorten erfasst und über die Eingänge 17...20 den essbrücken im Regler zugeführt. Die verstärkten Brücken-Ausgangssignale gelangen über ultiplexer und A/D-Wandler zum ikroprozessor, der diese in digitaler Form weiterverarbeitet. Der Regler vergleicht Istwerte und Sollwerte und berechnet aus der Regelabweichung x w die jeweils aktuelle Impulsdauer für die Schaltverstärker. PI-Algorithmus (für geschaltete otorantriebe, Auf-Stop-Zu): Bei Regelabweichung Null wird kein Impuls ausgegeben. Dieser Zustand bleibt auch für Regelabweichungen die kleiner sind als der halbe Schaltbereich (X Sh ). Bei grösseren Regelabweichungen werden, je nach Richtung und Grösse, entsprechend lange Auf- oder Zu- Impulse ausgegeben. Durch diesen I-Anteil ergibt sich, im stationären Zustand, keine bleibende Regelabweichung. Wenn während dem aktuellen Abtastzyklus eine grössere emperaturänderung auftritt, wird zum I-Impuls noch ein entsprechender P-Impuls addiert. Bei einer emperaturzunahme wird dadurch ein Auf-Impuls kürzer und ein Zu- Impuls länger. Der P-Anteil sorgt für einen schnelleren Einschwingvorgang. Der eingestellte P-Bereich gilt nur für die typische Laufzeit (2 min). Bei schnelleren Antrieben muss der P-Bereich entsprechend vergrössert werden. Wahl-Schalter: Hand-Automatik-Service Hand: kein Regelungsbetrieb, die Umwälzpumpe ist dauernd eingeschaltet, der Antrieb des Stellgerätes ist spannungslos und kann von Hand betätigt werden. Automatik: Regelungsbetrieb, entsprechend den vorgegebenen Funktionen und Einstellwerten. Service: Nur in dieser plombierbaren Stellung sind Service-Einstellwerte und Relais-estfunktionen zugänglich. Regelungsbetrieb wie bei Automatik. Konfigurierbarer Ausgang Einem der Ausgänge (Ein/Aus) kann mit SERV 11 eine der folgenden Funktionen zugeordnet werden: Zeitkanal nach extern (Schaltungen der Schaltuhr) Drehzahl-Reduktion der Umwälzpumpe Heizung im reduzierten Betrieb. Steuerung einer 2. Ladepumpe (Brauchwasser) Energie-Sparfunktionen Der Gebäude- Sollwert kann über eine Schaltuhr um einen einstellbaren Wert abgesenkt werden. Die Umschaltung auf Sommer/Winter- bzw. Winter/Sommer-Betrieb kann verzögert werden: die mittlere Aussentemperatur muss die Heizgrenze mindestens 14 Stunden überschreiten. Anlagen-Schutzfunktionen aximalbegrenzung der Vorlauftemperatur Frostschutzfunktion verhindert das Gefrieren von Anlageteilen durch Umwälzen des Wassers. ontage- und Projektierungshinweise Der Regler Equitherm 50 ist ganzjährig an Netzspannung anzuschliessen. Zusätzliche technische Daten LCD-Anzeige Wochentag und Uhrzeit d hh:mm Gemischte Aussentemperatur Aussentemperatur Heiztage (berechnet) 0...9999 Vorlauftemperatur-Istwert (sekundär) Heizgradtage (berechnet) 0...9999 Vorlauftemperatur-Sollwert (sekundär) Brauchwassertemperatur Istwert Raumtemperatur-Istwert Brauchwassertemperatur-Istwert (Speicher unten) Rücklauftemperatur-Istwert (primär) Rücklauftemperatur-Sollwert (primär) Konformität nach: Richtlinie 73/23/EWG EN 60730-1/ EN 60730-2-9 EV Richtlinie 89/336/EWG EN 61000-6-3/ EN 61000-6-4
EQJW 141 44.487/3 Steilheit Steilheit 2,5 3,0 3,5 4,0 2,0 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4-20 -15-10 -5 0 5 10 15 [ C] Aussentemperatur 100 [ C] 90 80 70 60 50 40 30 I Vorlauftemperatur [ C] B01916-10 -5 5 Vorlauftemperatur-Sollwert Bmax Heizung Aussentemperatur 1K bei Brauchwasserbereitung Bmin I A B02105 Heizkennlinien für Fusspunkt I = 20 C und Krümmungsfaktor = 0,5 Kennlinie für Regelung des Heizkreises assbild EQJW 141 F001 35 x 7,5 EN 50022 RFS max 0 Sollwert der max. zul. Primär-Rücklauftemp. S(FF) A (FF) bei Brauchwasserbereitung U Aussentemperatur Primär-Rücklauftemperatur (Festwert-Folge-Festwert) A B02106 96 66 min. 155 144 72 7 4,5 7,5 92 16 74 60 18 92 +0,8/0 138 +1/0 max. 5 138 x 92 DIN 43700 368900a Legende: B max max. Begrenzung O obere Begrenzungstemperatur B min min. Begrenzung U untere Begrenzungstemperatur Heizgrenze Sommer/Winter RFS max Grenze der max. zul. Primar-Rücklauftemperatur Heizgrenze Winter/Sommer S (FF) Steilheit (Festwert-Folge-Festwert) I Fusspunkt der Heizkennlinie A (FF) Einsatzpunkt (Festwert-Folge-Festwert)
44.487/4 EQJW 141 Anschlussplan EQJW 141 F001 EQJW 141 L 230 V~ N 2 1 Alle Kontakte mit RC-Glied entstört 24V~ Uhr ext. Raum Rücklauf Vorlauf Brauchwasser 1 (oben) Brauchwasser 2 (unten) Aussen 3 4 5 6 7 8 9 10 17 13 17 14 17 15 17 16 17 18 17 19 17 20? 1) Fmin.?=Konfigurierbarer Ausgang 3 9 10 emperaturfühler Ni 1000 Ω, Fmin.=Durchfluss min. Begrenzer ohne Raumfühler mit Raumfühler 17 14 17 14 17 14 17 14 17 20 17 20 3 4 0 4 0 1 3 2 N Umlenkventil EGS 52/15 EG 333 EGS 52/15 1) geschlossen wenn F<Fmin. EG 333 1 Aussenfühler für 2 Regler Ni 500 Ω A01526c Anwendungsbeispiele PI? SERV 11 F 2P A UP (R) kwh RF B00184a Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung (sekundär) in Umformeranlagen
EQJW 141 44.487/5 F LP1 LP2 UP PI 2P BW A (R) w1 w2 kwh RF KW B00185b Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung (sekundär) in Umformeranlagen mit Brauchwasservorrangschaltung mittels 2 Ladepumpen über zusätzliche Umformer Legende: A Aussentemperatur BW Brauchwasser (warm) F Vorlauftemperatur KW Kaltwasser R Raumtemperatur LP Ladepumpe für Brauchwasser RF Rücklauftemperatur UP Umwälzpumpe für Heizung W Brauchwassertemperatur Printed in Switzerland Änderungen vorbehalten Fr. Sauter AG, CH-4016 Basel