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Freizeitgenuss pur Im Grase liegen und die Seele baumeln lassen... Des Dichters Prosa ist der Wunschtraum vieler. Doch ein gepflegter Rasen ist mit Arbeitsaufwand verbunden. Wer mehr geniessen statt schuften möchte, verzichtet auf den «Englischen Rasen» und wählt Alternativen. Extensiver Rasen Barfuss auf Tau benetzter Wiese zu gehen, ist Kneipps Erfindung und im Zuge der Wellness erneut hoch im Kurs. Doch des Bauers hohe Wiesen nehmen «Trampelpfade» übel. Wenig empfindlich sind hingegen unsere typischen, extensiv gepflegten Hausrasen. Hier dürfen sich Gänseblümchen entfalten, Löwenzahnblüten in die Sonne blinzeln und blauer Ehrenpreis einen fröhlichen Blumenteppich weben. Weissklee, der anzeigt, dass schon lange kein Dünger mehr ausgebracht wurde, lockt Bienen und andere Insekten in Scharen an. Das kann hie und da zu Stichen und schmerzhaften Erfahrungen führen. Wo Barfüssler frönen und kleine Kinder krabbeln, ist man deshalb mit einem «Englischen Rasen» besser bedient. Allerdings: der muss - zumindest zur Hauptwachstumszeit - alle ein bis zwei Wochen geschnitten werden. Die Schnitthöhe dabei auf die höchste Stufe stellen. Das spart Wässern und häufigeres Mähen. Denn so paradox es tönt: Schnitt regt das Gras zum Wachstum an. Dabei sind Nährstoffe gefragt und das Ausbringen von Dünger ist Pflicht. Lust auf eine Blumenwiese? Lassen Sie den Hausumschwung nach Ihrem persönlichen Gutdünken gestalten. Wer keine Kleinkinder hat und den Rasen nicht unbedingt zum Sonnenbaden nutzt, wird mit einer üppig blühenden Blumenwiese womöglich ebenso gut bedient sein. Die gedeiht zwar auch nicht über Nacht, wir G+Landschaftsgärtner helfen ihr aber mit einer speziellen Einsaat gerne auf die Sprünge. Es gibt Schmetterlingsweiden, welche die unbeschwerten Gaukler in Ihren Garten locken oder bunte Wiesenblumen wie aus Gotthelfs Zeiten. Auch die gemütlichen Stunden des Lebens geniessen - der grüne Teppich sorgt für Entspannung und Erholung. 2 www.grolimund.ch
Grünflächen Lust auf ein Picknick im Grünen - direkt vor der Haustür? Auf ein stimmungsvolles Gartenfest mit Freunden und Gästen? Oder soll der Rasen den Kindern als Spiel- und Tummelplatz dienen? Vielleicht wünschen Sie aber auch eine gepflegte Fläche, die den stilvollen Rahmen für Blumenbeete bietet und sie erst so richtig in Szene setzt... Rasen für jeden Zweck Falls Sie einen neuen Rasen anlegen wollen - Saattermin ist ab April bis Juni sowie erneut im Herbst - sollten Sie sich bei den Gartenprofis beraten lassen: Die im Handel erhältlichen Samenmischungen unterscheiden sich nach Eigenschaften des Verwendungszweckes und der Strapazierfähigkeit. Es gibt übrigens auch Rasenmischungen, die sich speziell für schattige Standorte eignen. Faulenzen statt mähen Ausgesprochen pflegeleicht und robust ist der Naturrasen «Nara», entwickelt mit Unterstützung des Buwal (Bundesamt fur Umwelt. Wald und Landschaft) Er eignet sich sowohl fur Neuaussaaten wie auch fur Nachsaaten in bestehende Rasenflachen. Der Naturrasen benötigt keinen Dünger und muss während der Ferienzeit im Juli und August nicht geschnitten werden! Das freut nicht nur den Besitzer, sondern auch Heuschrecken, Käfer, Falter und Konsorten, die sich in den Blüten tummeln und reichlich Nahrung finden. Auch während der übrigen Vegetationszeit ist Mähen im Naturrasen lediglich jede zweite Woche angesagt. Damit Sie Ihre Freizeit in vollen Zügen geniessen können... www.grolimund.ch 3
Die häufigsten Probleme... Egal welche Anforderungen man an den Rasen stellt. Ungenügende oder falsche Pflege hat negative Auswirkungen auf dessen Vitalität. Das führt zu Veränderungen, die meist nicht rechtzeitig wahrgenommen werden, weil sie in der Regel unbemerkt schleichend, aber dennoch konstant erfolgen. Das Resultat ist oft eine aufwändige Renovation nach einigen Jahren. Dies müsste nicht sein, wenn man von Beginn an wenigstens einige Grundregen beachtet hätte. Staunässe hinterlässt grosse Narben Merkmale Schwere, lehmige und verdichtete Böden können zu wenig ((atmen)), da sie für Wasser und Luft schlecht durchlässig sind. Diese ungünstigen Bedingungen führen vor allem bei starker Belastung zu lückigem Rasen und schlechter Wurzelbildung. Der Rasen vergilbt und seine Strapazierfähigkeit leidet. Vorbeugung/Behandlung Bei leicht feuchtem Boden den Rasen aerifizieren. Idealer Zeitpunkt ist im Frühjahr oder im Herbst nach dem Vertikutieren. Das heisst, mit Hilfe eines speziellen Gerätes (Aerifizierer) oder von Hand mit einer Aerifiziergabel werden im Rasen 200 bis 500 Löcher pro m2 von ca. 5 bis 8 cm Tiefe ausgestochen. Nach dem Vertikutieren und Aerifizieren sollte Bewurzelungsdünger ausgebracht werden. Anschliessend den Rasen sanden oder mit Rasenerde abdecken, bis die Löcher nicht mehr sichtbar sind. Zu guter Letzt wird mit Rasensamen gezielt nachgesät. Unkraut, Ungräser und Moos Mögliche Ursachen Unkrautsamen sind in Unmengen im Boden vorhanden oder werden vom Wind auf die Rasenflächen verfrachtet. Nährstoffmangel und Lücken im Rasen ermöglichen den Unkräutern und Ungräsern, sich im Rasenteppich zu etablieren. Bei Vernässung und im Schatten besteht zudem die Gefahr der Moosbildung. Vorbeugung/Bekämpfung Wer den Arbeitsaufwand nicht scheut, sollte bei geringerem Unkrautbefall von Hand jäten. Pflegemassnahmen wie vertikutieren, düngen und nachsäen verhindern zudem den Einzug von Unkräutern. Breitblättrige wie Löwenzahn, Weissklee oder Wegerich spritzt man frühzeitig mit einem selektiven Herbizid ab. Hirsen, die damit nicht bekämpft werden, können im Frühjahr vorbeugend mit «Pretox WP Royal» oder später mit «Dicomil Ultra Royal>) wirksam bekämpft werden. Bei sehr starkem Unkrautbefall (über 50% Deckungsgrad) kommt man in der Regel um eine umfassende Rasenrenovation nicht mehr herum. 4 www.grolimund.ch
Wichtig ist besonders, dass man die Veränderungen frühzeitig wahrnimmt. Deshalb stellen wir Ihnen nachfolgend die wichtigsten Schadursachen und deren Vorbeugung bzw. Behandlung in Wort und Bild dar. Sollten Sie weitere Fragen zum Thema Rasenpflege haben, sind wir gerne für Sie da. Schäden durch falsches Düngen und Ausbringen Schneeschimmel oder Rotspitzigkeit Mögliche Ursachen Mit dem Entschluss, den Rasen zu düngen, ist es nicht getan. Die Düngerwahl sollte je nach Jahreszeit und Zustand Ihres Rasens getroffen werden. Und auch die Ausbringung verlangt eine exakte Vorgehensweise. Wenn Rasendünger ungleichmässig ausgebracht wird, entstehen nach wenigen Tagen dunkelgrüne Streifen im Rasen. Die gelben Flecken zwischen den Streifen werden dann schnell lückig, Unkraut kann sich festsetzen. Zudem ist der Rasen an diesen Stellen weniger trittfest und viel krankheitsanfälliger. Vorbeugung Der Zustand des Rasens und die Jahreszeit entscheiden, welcher Dünger im Einzelfall zum Einsatz kommt. Dünger müssen möglichst regelmässig auf die Rasenfläche verteilt werden. Das Ausbringen erfolgt entweder von Hand, in zwei Arbeitsgängen übers Kreuz oder besser mit einem korrekt eingestellten Düngerstreuer. Mögliche Ursachen Bei Schneeschimmel bilden sich im Frühjahr wasserdurchtränkte, runde Flecken von zuerst dunkelbraunoranger, dann weisslicher Farbe (Durchmesser ca. 25 bis 300 mm). Die Schadsymptome von Rotspitzigkeit sind winzige rote Fäden an den Blattspitzen oder eine gallertartige Masse, die mehrere Blätter verklebt. Die befallenen Flecken erreichen normalerweise einen Durchmesser von 20 bis 50 mm. Vorbeugung/Bekämpfung Eine gute Drainage verhindert weitgehend Krankheiten, da der Rasen nach Regenfällen rasch abtrocknet. Ausserdem sollte er ausreichend mit Dünger versorgt werden. Neben der Frühjahrsdüngung im April-Mai ist die Herbstdüngung mit einem kalibetonten Rasendünger wichtig zur Verhinderung von Schneeschimmel. Weiter darf nicht zu selten und nicht zu tief geschnitten werden. Im Handel gibt es chemische Mittel (Fungizide) gegen Rasenkrankheiten wie «Fusatox WP Royal» oder «Fusatox R Fluid». Aber auch hier gilt: Vorbeugen ist besser als heilen. www.grolimund.ch 5
Rasenpflege muss sein Ein gepflegter Rasen ist und bleibt eine Monokultur und muss entsprechend bearbeitet werden, damit er in Form bleibt. Regelmässiger Schnitt und Düngung ist dabei das absolute Minimum. Wer sich dies nicht zu Herzen nimmt, stellt bald fest, dass Unkraut, Moos und Kahlstellen überhand nehmen. Ein häufiges Problem ist das Verfilzen der Oberfläche. Verfilzte Bodenoberfläche, die den Wasser- und Sauerstoffaustausch behindert, muss aufgelockert werden. Für eher kleinere Flächen eignet sich dazu ein Feder- oder Gartenrechen, auf grösseren arbeiten wir mit einem Vertikutiergerät. Seine messerähnlichen Haken dringen in die Rasennarbe ein, zerschneiden den Filz und säubern die Bodenoberfläche effizient von abgestorbenen Grasresten, Unkräutern und Moos. Luft fürs Wurzelwerk Falls die oberste Bodenschicht verdichtet ist und das Regenwasser liegen bleibt, sollte die Fläche zusätzlich belüftet werden: Beim sogenannten «Aerifizieren» stechen wir kleine Erdpfropfen aus dem Rasen, die entstandenen Löcher sanden wir anschliessend auf. Dazu bringt man gewaschenen, rundkörnigen Flusssand etwa einen Zentimeter dick aus. Danach kann das Regenwasser wieder richtig versickern. So trocknet Ihr Rasen nach schlechtem Wetter wieder viel rascher ab, was Ihre Kinder bestimmt freut. Kalk gegen Mooswuchs Wo sich Moos breit macht, ist die Erde buchstäblich sauer und ausgehungert. Abhilfe schafft Kalk, aber richtig dosiert, andernfalls machen sich Wildpflanzen wie Gänseblümchen, Löwenzahn, Breitwegerich oder die Ackerhirse breit. Wer diesen ungebetenen Gästen mit Unkrautvertilger zu Leibe rückt, bekämpft zwar die Symptome, nicht aber die Ursache: die Störenfriede nehmen früher oder später erneut überhand. Nahrung für die Gräser Was im Frühjahr wieder kräftig und dicht wachsen soll, benötigt vor allem genügend Nährstoffe. Ist der Rasen in einem sehr schlechten Zustand, so gilt es, ihn möglichst rasch wieder «auf Trab» zu bringen. Dazu verwenden wir schnellwirkende, stickstoffbetonte Dünger. Ist er hingegen gut über den Winter gekommen, so reicht auch ein langsamwirkender Langzeitdünger, der dafür dann länger hinhält. Übrigens: mangelhafte Ernährung ist einer der häufigsten Gründe für schlechte Rasenflächen. Ausserdem entstehen bei der Ausbringung von Hand gern «Düngerwolken» (siehe Rubrik «Die häufigsten Probleme» ganz rechts). Professionelle Hilfe ist also auch hier von Vorteil. 6 www.grolimund.ch
Sport und Spiel Ob zartes Pflänzchen oder robustes Gras: Die richtige Mischung macht s! Aus Hunderten verschiedener Grassorten haben Rasenspezialisten in langjähriger Forschungsarbeit die optimale Zusammensetzung erprobt, die jeder Art von Strapaze gewachsen ist. So wird auf einem Golf rasen nicht Fussball gespielt und ein blumenreicher Zierrasen wäre im Freibad fehl am Platz. Rasen für jeden Zweck Ähnliche Kriterien gelten auch für den Hausumschwung: Allein die Nutzun entscheidet! Überlegen Sie sich vor der Rasenneuanlage oder Renovation also genau wer die Grünfläche künftig am häufigsten nutzt und für welche Freizeit aktivitäten diese wie häufig beansprucht wird.ob nur etwas Federball gespielt wird oder der Rasen bei jeder Gelegenheit für «Klein- Ronaldo» als privates Fussballfeld herhalten muss, ist ein grosser Unterschied. Hie und da gilt es, lediglich kleine schadhafte Stellen auf bestehenden Rasenflächen auszubessern. Dazu eignen sich mit Saathilfsmitteln versetzte Hobby- Mischungen. Diese sind allerdings teuer. Es lohnt sich deshalb nicht, grössere Flächen selbst einzusäen. Service fürs Rasengrün Falls Sie mit Ihrem Rasen nichts als Probleme haben und der ganze Pflegeaufwand verlorene Liebesmüh ist, so ist s im Frühling Zeit für eine Neusaat oder Fertigrasen. Möglicherweise muss dann auch der Untergrund fachmännisch aufbereitet werden. Denn eine Fläche, die jahrelang als grüne Monokultur ihr Dasein fristet, benötigt von Grund auf eine Erneuerung mit frischem, sandhaltigen Humus und einwandfreier Wasserdurchlässigkeit. Lassen Sie sich von uns beraten, bevor Sie an eine Renovation Ihres grünen Teppichs denken! Rasen wird im Sommer zum erweiterten Wohnzimmer - für gross und klein www.grolimund.ch 7
Rasen ab der Rolle Eine satte, dichte Grünfläche innert wenigen Stunden. Das lässt sich auch für Ihren Hausumschwung realisieren: Gut durchwurzelte Rasenstücke (Soden) am laufenden Band machen s möglich. Wir rollen Ihnen buchstäblich den grünen Teppich aus, den Sie bereits unmittelbar nach dem Verlegen betreten können. Die Vorteile liegen auf der Hand: Keine mühsame Aussaat mehr 50 OOO Samenkörner gleichmässig pro Quadratmeter auszubringen, sie während der Keimung vor Austrocknung und auch noch vor Vogelfrass zu schützen, ist kein leichtes Unterfangen. Keinerlei Unkrautbekämpfung Fertigrasen ist dicht wie ein Bärenfell. Er lässt Hirse, Beikräutern & Co. keine Chance. Dies im Gegensatz zur Einsaat, bei der in der Erde schlummernde Samen ebenfalls auskeimen und den Gräsern den Platz streitig machen. Schnelles Grün statt pflegeintensives «Aufpäppeln» Rasensamen benötigen zwei bis drei Wochen, um zu keimen. Während dieser Zeit muss die Fläche ständig feucht gehalten werden und betreten ist strikte verboten. Wer schon einmal ein neues Haus mit frisch verlegtern Rollrasen beziehen durfte, möchte es nicht mehr missen: kein Gefühl von «Baustelle» mehr, kein «Dreck» ums Haus, den die Kinder schon nach dem ersten Rundgang in die Wohnung bringen -ja man fühlt sich praktisch auf Anhieb zu hause. Ausserdem: auf dem Rollrasen darf man sich sofort bewegen und innert wenigen Tagen ist er voll belastbar. Professionelle Hilfe vom G + Landschaftsgärtner Ob Rasenrenovation oder eine aufwändigere Neuanlage: Für diese mühsamen, schweisstreibenden Arbeiten, die ohne zweckmässige Geräte kaum zu bewerkstelligen sind, werden Sie bei uns G + Landschaftsgärtnern kompetent bedient - auch oder erst recht, wenn es urn Planung und Ausführung von Rollrasen geht. Telefon 071 649 20 60 8 www.grolimund.ch