TYFOCOR L. Technische Information



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Transkript:

Technische Information Frost- und Korrosionsschutz für Heiz- und Kühlsysteme im Lebensmittelund Trinkwasserbereich, für thermische Solaranlagen und Wärmepumpen TYFOCOR L Nitritfrei

Tyfocor L Kenndaten Aussehen klare, farblose Flüssigkeit Siedepunkt über 150 C ASTM D 1120 Stockpunkt unter -50 C DIN ISO 3016 Dichte (20 C) 1.054-1.058 g/cm³ DIN 51757 Viskosität (20 C) 68-72 mm²/s DIN 51562 Brechungsindex nd20 1.435-1.437 DIN 51423 ph-wert konz. 6.5-8.0 ASTM D 1287 ph-wert 1:2 mit neutralem dest. Wasser 7.5-8.5 ASTM D 1287 Wassergehalt max. 4 % w/w DIN 51777 Flammpunkt > 100 C DIN 51758 Reservealkalität > 10-13 ml 0.1 n HCl ASTM D 1121 Qualitätskontrolle Eigenschaften Mischbarkeit Anwendung Die vorstehenden Daten sind durchschnittliche Werte bei Drucklegung dieser Technischen Information. Sie haben nicht den Status einer Produktspezifikation. Spezifizierte Kennwerte sind Bestandteil einer gesonderten Produktspezifikation. Tyfocor L ist eine nahezu geruchlose, hygroskopische Flüssigkeit auf Basis des nicht gesundheitsschädlichen Propylenglykols, die im Lebensmittel- und Trinkwassersektor als Kühlsole oder Wärmeträgerflüssigkeit eingesetzt werden kann. Der Gehalt an Korrosionsinhibitoren im Tyfocor L schützt alle in der Solartechnik und im Heizungsbau üblicherweise verwendeten Metallwerkstoffe lange und zuverlässig vor Korrosion, Alterung und Inkrustierung. Tyfocor L hält die Wärmeübertragungsflächen sauber und sichert so einen gleichbleibend hohen Wirkungsgrad der zu schützenden Anlage. Tyfocor L ist mit Wasser vollständig mischbar und vermittelt je nach Konzentration einen Frostschutz bis zu -50 C. Die Härtebildner des Wassers haben keinen Einfluß auf die Wirksamkeit von Tyfocor L und führen auch nicht zu Ausfällungen aus der Tyfocor L -Lösung. Gemische aus Tyfocor L und Wasser entmischen sich nicht. Tyfocor L enthält kein Nitrit, kein Phosphat und kein Amin. Tyfocor L ist mit handelsüblichen Frostschutzmitteln auf Basis Propylenglykol mischbar. Wir empfehlen jedoch vor einer Vermischung von Tyfocor L mit anderen Produkten die Kontaktaufnahme mit unserer Anwendungstechnik. Tyfocor L in Mischung mit Wasser findet Verwendung als Sole in Kühlund Heizkreisläufen der Lebensmittel- und Genußmittelindustrie, als Wärmeträgerflüssigkeit für Solar- und Wärmepumpenanlagen und als Frostschutzmittel für Sprinkleranlagen. Dem Tyfocor L muß beim Befüllen des Kreislaufsystems neutrales Wasser (Trinkwasserqualität mit max. 100 mg/kg Chlorid) oder demineralisiertes Wasser in Anteilen von mindestens 25 Volumenprozent bis maximal 75 Vol.-% zugesetzt werden. Aus Gründen der Korrosionssicherheit sollten folgende Anwendungskonzentrationen nicht unter- bzw. überschritten werden: in Solaranlagen: 40-75 Vol.-% Tyfocor L in sonstigen Anlagen: 25-75 Vol.-% Tyfocor L Temperaturbeständigkeit Dauertemperaturen von mehr als 170 C führen zur vorzeitigen Alterung in Solaranlagen von Tyfocor L. Im Falle von Solaranlagen, deren Stillstandstemperaturen über 170 C liegen, wird daher empfohlen, die Ausgleichsgefäße so groß zu dimensionieren, daß bei Erreichen der maximalen Stillstandstemperatur die Wärmeträgerflüssigkeit aus den Kollektoren abfließen und von den Ausgleichsgefäßen aufgenommen werden kann. 1

Bei Temperaturen oberhalb von 200 C beginnt eine langsame chemische Veränderung der Wärmeträgerflüssigkeit, welche die Betriebssicherheit der Anlage gefährden kann. Korrosionsschutzwirkung Die nachfolgende Tabelle zeigt die Korrosionsschutzwirkung einer Tyfocor L / Wassermischung: Korrosionsprüfung nach ASTM D 1384 (American Society for Testing and Materials). Durchschnittliche Gewichtsänderungen in g/m² Werkstoff Tyfocor L / ASTM-Wasser 1 : 2 Kupfer (SF Cu) 0.2 Weichlot (L Sn 30) 0.1 Messing (MS 63) 0.3 Grauguß (GG26) ± 0.0 Stahl (HI) + 0.7 Gußaluminium (G AlSi6Cu4) 0.5 Verträglichkeit mit Dichtungs- Tyfocor L / Wassergemische greifen die im Heizungsbau üblichen Dichwerkstoffen tungswerkstoffe nicht an. Nach eigenen Versuchen und Erfahrungen sowie nach Literaturangaben sind die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Dichtungsmassen, Elastomere und Kunststoffe gegenüber Tyfocor L / Wassergemischen beständig: Dichtungsmassen z. B. der Handelsbezeichnungen Fermit, Fermitol (= reg. Marke der Nissen & Volk GmbH, Hamburg), Hanf Butylkautschuk IIR Polychlorbutadien-Kautschuk CR Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk EPDM Fluorkarbon-Elastomere FPM Naturkautschuk bis 80 C NR Nitrilkautschuk NBR Polyacetal POM Polyamid bis 115 C PA Polybuten PB Polyethylen, weich, hart LDPE, HDPE Polyethylen, vernetzt VPE Polypropylen PP Polytetrafluorethylen PTFE Polyvinylchlorid PVC h Silikonkautschuk Si Styrolbutadien-Kautschuk bis 100 C SBR ungesättigte Polyesterharze UP Phenol-, Harnstoff-Formaldehydharze, Weich-PVC und Polyurethan-Elastomere sind nicht beständig. Bei Verwendung von Elastomeren ist zu beachten, daß die Gebrauchseigenschaften dieser Werkstoffe nicht nur durch die Eigenschaften des Ausgangskautschuks (z. B. EPDM), sondern auch durch Art und Menge der Zuschlagstoffe sowie von den Herstellbedingungen beim Vulkanisieren bestimmt werden. Eine Eignungsprüfung mit dem Tyfocor L / Wassergemisch vor dem ersten Einsatz wird daher empfohlen. Das gilt insbesondere für Elastomere, die als Werkstoff für Membranen von Druckausgleichsgefäßen nach DIN 4807 vorgesehen sind. Als beständig gegenüber heißen Tyfocor L / Wassergemischen haben sich erwiesen: bis 160 C Dichtungen auf Basis 70 EPDM 281* und bis 200 C: Flachdichtungen wie z. B. REINZ-AFM 34** oder Centellen 3820*** auf Basis Aramid / Spezial-NBR. 2 * Carl Freudenberg Dichtungs- u. Schwingungstechnik, Pf 100363, D-69465 Weinheim ** REINZ-Dichtungs-GmbH, Postfach 1909, D-89229 Neu-Ulm *** Hecker Werke GmbH&Co, D-71093 Weil im Schönbuch

Anwendungsrichtlinien Die speziellen Eigenschaften von Tyfocor L erfordern die Einhaltung der folgenden Anwendungsrichtlinien, wenn ein Langzeitschutz für die Anlagen erreicht werden soll. 1. Solaranlagen müssen als geschlossene Systeme ausgeführt sein, da durch Zutritt von Luftsauerstoff die Inhibitoren des Tyfocor L schneller verbraucht würden. 2. Die Anlagen dürfen nicht mit primärseitig verzinkten Wärmeaustauschern, Wärmespeichern, Behältern oder Rohren versehen werden, da Zink von Propylenglykol abgelöst werden kann. 3. Membran-Druckausgleichsgefäße müssen DIN 4807 entsprechen. 4. Lötverbindungen in Solaranlagen sind vorzugsweise mit Ag- oder Cu-Hartlot auszuführen. Werden beim Weichlöten chloridhaltige Flussmittel verwendet, so müssen deren Rückstände im Kreislaufsystem durch gründliches Spülen entfernt werden, da erhöhte Chloridgehalte im Wärmeträger Korrosionsschäden verursachen können. 5. Wäßrige Tyfocor L -Lösungen verhalten sich chemisch indifferent. Jedoch ist darauf zu achten, daß bei Solaranlagen alle Dichtungsund Verbindungsmaterialien entsprechend der Herstellerempfehlung bis zur Höhe der maximalen Stillstandstemperatur beständig sind. 6. Als flexible Verbindungselemente sind sauerstoffdiffusionsarme Schläuche oder vorzugsweise Metallschläuche zu verwenden. 7. Verzunderungen auf Anlagenteilen aus Kupferwerkstoffen müssen entfernt werden, da Verzunderungen von heißen Propylenglykol / Wassermischungen abgelöst werden. 8. Es muß sichergestellt sein, daß zwischen Anlagenteilen, die mit wäßriger Tyfocor L -Lösung in Kontakt stehen, keine elektrischen Fremdpotentiale anliegen. An Anlagenteilen aus Kupferwerkstoffen darf jedoch ein Fremdpotential begrenzter Höhe ( 1.5 V) anliegen. 9. Alle Leitungen müssen so verlegt werden, daß keine Zirkulationsstörungen durch Gaspolster oder Ablagerungen auftreten können. 10. Das Kreissystem muß bis zur höchsten Stelle dauernd mit der Wärmeträgerflüssigkeit gefüllt sein. An der höchsten Stelle ist zur Abscheidung von Gasen ein geschlossenes Gefäß mit einem Entlüftungsventil vorzusehen. 11. Es dürfen nur automatische Entlüftungsventile eingebaut werden, die das Einschnüffeln von Luft mit Sicherheit verhindern. 12. Bei der Montage und vor dem Befüllen müssen die Anlage und ihre Komponenten gegen den Zutritt von Schmutz und Wasser geschützt sein. Nach Erstellung der Anlage sollte eine Innenreinigung (Spülung) erfolgen, um Feststoffe (Metallspäne, Verpackungsreste, Holzmehl usw.) und Montagehilfsmittel zu entfernen. Nach Beendigung der Innenreinigung und Durchführung der Dichtigkeitsprobe nach DIN 18380 ist das Kreissystem vollständig zu entleeren und sofort mit Tyfocor L -Lösung zum Schutz gegen Korrosion zu befüllen, auch wenn die Anlage erst zu einem späteren Zeitpunkt in Betrieb genommen werden soll. 13. Nach dem Befüllen ist darauf zu achten, daß sich in der Anlage keine Luftpolster mehr befinden. Gaspolster bauen bei Temperaturabsenkung einen Unterdruck auf, sodaß Luft ins System eingesaugt werden kann. Gaspolster sind deshalb fallweise zu beseitigen. 14. Nach der ersten Füllung und Inbetriebnahme, jedoch spätestens nach 14 Tagen, müssen die eingebauten Schmutzfänger gereinigt werden, um den freien Durchfluß für den Wärmeträger nicht zu beeinträchtigen. 15. Bei Flüssigkeitsverlusten durch Verdampfen ist neutrales Trinkwasser nachzufüllen. Bei Verlusten durch Leckage oder nach Entnahme muß Tyfocor L -Konzentrat gemischt mit Trinkwasser entsprechend der bereits vorhandenen Konzentration als wäßrige Tyfocor L -Lösung nachgefüllt werden. Im Zweifel ist der Tyfocor L -Gehalt zu 3

bestimmen. Dies kann durch Spindeln der Dichte mittels eines für Propylenglykol geeigneten Aräometers erfolgen (Werte siehe Diagramm). Weiterhin kann der Tyfocor L -Gehalt mit Hilfe eines Refraktometers durch Messung des Brechungsindexes bestimmt werden. Dichte und Brechungsindex von Tyfocor L / Wassergemischen: Vol.-% Dichte bei 20 C Brechungsindex Eisflockenpunkt Tyfocor L [g/cm 3 ] n20d [ C] 25 1.023 1.3627 10 30 1.029 1.3690 14 35 1.033 1.3747 17 40 1.037 1.3801 21 45 1.042 1.3855 26 50 1.045 1.3910 32 55 1.048 1.3966 40 Lagerstabilität Tyfocor L ist in luftdicht verschlossenen Behältern mindestens drei Jahre lagerfähig. Die Lagerung in verzinkten Behältern ist nicht zu empfehlen, da Zink von Propylenglykol / Wassermischungen abgelöst wird. Verpackung Tyfocor L wird in Straßentankwagen, 215 kg-einwegfässern und in Kunststoff-Einweggebinden mit 31 kg, 21 kg und 11 kg Inhalt geliefert. Sicherheit Tyfocor L enthält Propylenglykol und ist im Sinne der EU-Richtlinie 1999/45/EG ( Zubereitungsrichtlinie ) nicht kennzeichnungspflichtig. Sicherheitsdatenblatt Handhabung Entsorgung Ökologie Für Tyfocor L liegt ein gemäß EU-Richtlinie 1907/2006/EG [REACH] erstelltes Sicherheitsdatenblatt vor. Beim Umgang mit Tyfocor L sind die für den Umgang mit Chemikalien notwendigen Vorsichts- und arbeitshygienischen Schutzmaßnahmen sowie die in unserem Sicherheitsdatenblatt enthaltenen Angaben und Hinweise zu beachten. Verschüttetes oder ausgelaufenes Tyfocor L ist mit flüssigkeitsbindendem Material aufzunehmen und vorschriftsmäßig zu beseitigen. Es kann unter Beachtung der behördlichen Vorschriften einer Sonderbehandlung (z. B. der Verbrennung in einer genehmigten Verbrennungsanlage) zugeführt werden. Weitere Informationen enthält das Sicherheitsdatenblatt. Die einschlägigen abfallrechtlichen Bestimmungen sind zu beachten. Tyfocor L ist gemäß der VwVwS vom 17. Mai 1999 in die Wassergefährdungsklasse 1 (schwach wassergefährdend, Deutschland) eingestuft. Tyfocor L ist biologisch abbaubar. Bei sachgemäßer Einleitung in adaptierte biologische Kläranlagen sind keine Störungen der Abbauaktivität des Belebtschlammes zu erwarten. 4

[g/cm 3 ] Dichte von TYFOCOR L / Wassermischungen in Abhängigkeit von Temperatur und Konzentration Vol.-% TYFOCOR L Wasser = 0 Temperatur [ C] 5

[mm2/s] Viskosität von TYFOCOR L / Wassermischungen in Abhängigkeit von Temperatur und Konzentration % v/v TYFOCOR L Wasser = 6 Temperatur [ C]

[J/g K] Spez. Wärmekapazität von TYFOCOR L / Wassermischungen in Abhängigkeit von Temperatur und Konzentration % v/v TYFOCOR L Temperatur [ C] 7

[W/m K] Wärmeleitfähigkeit von TYFOCOR L / Wassergemischen in Abhängigkeit von Temperatur und Konzentration % v/v TYFOCOR L 8 Temperatur [ C]

Prandtl-Zahlen von TYFOCOR L / Wassermischungen in Abhängigkeit von Temperatur und Konzentration % v/v TYFOCOR L Wasser = 0 Cp Prandtl-Zahl = = Dichte [g/cm 3 ] = kinemat. Viskosität [mm 2 /s] Cp = spez. Wärmekapazität [J/g K] = Wärmeleitfähigkeit [W/m K] Temperatur [ C] 9

[bar] Dampfdruck von TYFOCOR L / Wassermischungen in Abhängigkeit von Temperatur und Konzentration % v/v TYFOCOR L 10 Temperatur [ C]

[ C] Isobare Siedelinien von TYFOCOR L / Wassermischungen in Abhängigkeit von der Konzentration Vol.-% TYFOCOR L 11

[ C] Isobare Siedelinien von TYFOCOR L / Wassermischungen in Abhängigkeit von der Konzentration 12 Vol.-% TYFOCOR L

[10-5 /K] Kubischer Ausdehnungskoeffizient von TYFOCOR L / Wassergemischen in Abhängigkeit von Temperatur und Konzentration Beispiel zur Berechnung der Volumenausdehnung: Um wieviele Liter dehnen sich V 0 = 80 l einer 30 vol.-%igen TYFOCOR L / Wassermischung bei Erwärmung von t 0 = -10 C auf t 1 = +90 C aus? t = t 1 -t 0 = +90 - (-10) = 100 C, t mittel = t 0 + t/2 = -10 + 100/2 = +40 C ß mittel (aus Kurve für 30 Vol.-%) = 54.5 10-5 V = ß mittel t V 0 = 54.5 10-5 100 80 = 4.4 Liter Volumenzunahme 20 % v/v TYFOCOR L Temperatur [ C] 13

Relativer Druckverlustfaktor von TYFOCOR L / Wassergemischen im Vergleich zu Wasser bei 10 C, bei turbulenter Rohrströmung (Näherungswerte) % v/v TYFOCOR L Wasser = 0 14 Temperatur [ C]

[ C] Frostschutz von TYFOCOR L / Wassermischungen in Abhängigkeit von der Konzentration Eisflockenpunkte nach ASTM D 1177 Stockpunkte nach DIN 51583 fest flüssig Kälteschutz Vol.-% TYFOCOR L Zur Beachtung Die Angaben in dieser Druckschrift basieren auf unseren derzeitigen Kenntnissen und Erfahrungen. Sie befreien den Verarbeiter wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei Verarbeitung und Anwendung unserer Produkte nicht von eigenen Prüfungen und Versuchen. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder der Eignung für einen konkreten Einsatzzweck kann aus unseren Angaben nicht abgeleitet werden. Etwaige Schutzrechte sowie bestehende Gesetze und Bestimmungen sind vom Empfänger unserer Produkte in eigener Verantwortung zu beachten. TYFOROP CHEMIE GmbH Anton-Rée-Weg 7 D 20537 Hamburg Telefon: +49-(0)40 20 94 97-0 Telefax: +49-(0)40 20 94 97-20 e-mail: info@tyfo.de Internet: www.tyfo.de 15

Ausgabe 2011 TYFOROP Chemie GmbH Anton-Reé-Weg 7 20537 Hamburg Telefon: 040 20 94 97-0 Telefax: 040 20 94 97-20 info@tyfo.de www.tyfo.de