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Transkript:

Lehrerinformation 1/7 Arbeitsauftrag Die SuS setzen sich mit der Kommunikation der Tiere auseinander. Sie lernen, dass ähnliche Zeichen unterschiedliche Aussagen haben können. Ziel Die SuS lernen, wie man Katzen und Hunden ansieht, was sie uns mit ihrer Körpersprache sagen. Material Sozialform EA/PA Zeit 20 Zusätzliche Informationen: Bevor mit den Arbeitsblättern gearbeitet wird, erzählen die SuS, wie sie mit ihren Tieren kommunizieren und wie sie von den Tieren eine Antwort erhalten. Es ist denkbar, dass auch die Körpersprache, Gestik und Mimik des Menschen kurz besprochen werden. Möglichkeit bei Aufgabe 1: Verteilen Sie jedem Kind nur einen Text. Danach erzählen die Katzenkinder den Hundekindern und umgekehrt, was sie gelesen haben. IEMT Broschüre Keine Angst vorm grossen Hund, www.iemt.ch Schulbesuch von ausgebildetem Mensch-Hund-Gespann, http://www.krax.ch/kraxschule/

2/7 Katzensprache Katzen zeigen mit ihrem ganzen Körper, wie sie sich fühlen und was sie wollen: Wenn sich eine Katze gross macht, will sie beeindrucken oder jemanden bedrohen. Wenn sie sich klein macht, hat sie Angst. Auch an ihrem Schwanz kann man viel ablesen: Eine Katze mit guter Laune streckt den Schwanz gerade nach oben. Wedelt der Schwanz, so ist die Katze aufgeregt, ist er sogar buschig, ist die Katze wütend oder zeigt Angst. Katzen benutzen auch ihre Ohren, um miteinander zu sprechen. Wenn die Ohren nach vorne schauen, so ist die Katze neugierig. Flach anliegende Ohren bedeuten Angst und böse Katzen halten die Ohren zur Seite. Hundesprache Hunde sprechen mit ihrem Körper und auch mit Lauten. Sie können knurren, bellen winseln, jaulen oder heulen. Wenn der Hund mit den Vorderpfoten hochspringt und mit dem Schwanz wedelt, dann ist er glücklich. Wenn der Hund den Schwanz zwischen den Hinterbeinen hat und die Ohren zurückgeklappt sind, dann hat er Angst. Vorsicht, dieser Hund könnte beissen, um sich zu verteidigen. Wenn sich der Hund unterordnet, dann legt er sich auf den Rücken. Dies sieht man oft bei Welpen. Knurrt ein Hund und zeigt dabei seine Zähne, so ist er aggressiv.

3/7 Aufgabe 1: Welche Aussage trifft auf welchen Hund zu? Komm mir nicht zu nahe, das ist mein Revier! Ich bin aufgeregt, komm spiel mit mir. Komm ruhig näher zu mir, ich bin freundlich und möchte dich kennenlernen. Ich habe Angst vor dir, komm mir nicht zu nahe! Ich weiss, du bist stärker als ich. Quelle: fediaf.org

4/7 Aufgabe 2: Welche Aussage trifft auf welche Katze zu? Ich bin aufgeregt und zum Sprung bereit. Komm mir nicht zu nahe, ich bin stärker als du! Ich möchte, dass du mich streichelst. Quelle: fediaf.org

5/7 Aufgabe 3: Schneide die Kärtchen aus und klebe sie beim Hund oder bei der Katze hin. Achtung, Verwechslungsgefahr! Kärtchen zum Ausschneiden. Wenn ich meine Pfote hebe, will ich in Ruhe gelassen werden. Wenn ich meinen Schwanz hin und her bewege, dann jage ich. Bitte nicht stören! Wenn ich knurre, solltest du mir nicht zu nahe kommen. Wenn ich schnurre, bin ich friedlich und will gestreichelt werden. Ich bin glücklich, wenn ich mit dem Schwanz wedle, und möchte spielen. Wenn ich meine Pfote hebe, möchte ich gestreichelt werden.

Lösung 6/7 Lösung: zu Aufgabe 1 3 Komm mir nicht zu nahe, das ist mein Revier! 1 Ich bin aufgeregt, komm spiel mit mir. 2 Komm ruhig näher zu mir, ich bin freundlich und möchte dich kennenlernen. 5 Ich habe Angst vor dir, komm mir nicht zu nahe! 6 Ich weiss, du bist stärker als ich. Lösung: zu Aufgabe 2 3 Ich bin aufgeregt und zum Sprung bereit. 1 Komm mir nicht zu nahe, ich bin stärker als du! 2 Ich möchte, dass du mich streichelst.

Lösung 7/7 Lösung: zu Aufgabe 3 Wenn ich meine Pfote hebe, will ich in Ruhe gelassen werden. Wenn ich meine Pfote hebe, möchte ich gestreichelt werden. Wenn ich schnurre, bin ich friedlich und will gestreichelt werden. Wenn ich knurre, solltest du mir nicht zu nahe kommen. Wenn ich meinen Schwanz hin und her bewege, dann jage ich. Bitte nicht stören! Ich bin glücklich, wenn ich mit dem Schwanz wedle, und möchte spielen.