Der Kosmische Beschützer Ein jeder von uns erhält zum Zeitpunkt seiner Geburt mehrere Beschützer. Es sind Engel und andere Lichtwesen, aber auch ein feinstoffliches Schutzschild, welches ihm bei seinem spirituellen Transformationsprozess unterstützt. Was ist der feinstofflicher Schutzschild? Was ist mit dem spirituellen Transformationsprozess gemeint? Kann ich Einfluss darauf nehmen? Alles zu erklären, würde den Rahmen sprengen. Auf diese Fragen werden wir in diesem Artikel zumindest teilweise Antworten finden. Beginnen wir mit dem Begriff feinstofflicher Schutzschild, unserem kosmischen Beschützer. Dieser Beschützer wird mit dem jahrhunderte alten System des Schutzes und der karmischen Transformation, welches auf dem System der vedischen Astrologie beruht, beschrieben. Exkurs Karma: Spirituelles Konzept, worauf auf jede Handlung, ob nun physischer oder psychischer Natur eine Folge resultiert. Gemäß dem Prinzip der Wiedergeburt muss diese Folge nicht zwangsläufig in jetzigen Leben erfolgen, sondern kann auch auf ein späteres Leben projiziert werden oder die Folgen können aus einem früheren Leben heraus im jetzigen spürbar sein. Gemäß dieser Tradition erhält jeder Mensch dieses feinstoffliche Schutzschild, auch Kavaca genannt, welches ihn vor Gefahren und Unglück bewahrt und ihm beim spirituellem Wachstum unterstützt. Dieses feinstoffliche Feld oder Kavaca- Schutzschild gleicht einem Sternentor, das die universelle Lebensenergie, die im japanischen übrigens Reiki genannt wird und uns ein Leben lang mit Energie und Kraft versorgt, unserem ganz individuellen Schwingungen entsprechend filtert und so eine ganz persönliche Energiesignatur erzeugt. Das bedeutet, das jeder Mensch gemäß dieser Lehre, seine ganz individuelle Lebensenergiefrequenz oder besser ausgedrückt, ein individuelles Schutzschild besitzt.
In Indien nennt man die Astrologie Jyotish, eine Bezeichnung welches sich aus den Sanskrit - Worten Jyoti (Licht) und Isha (Gott) zusammensetzt. Jyotish ist die Lehre von beiden Lichtern, vom Licht der überirdischen Körper und vom inneren Licht der Seele. Diese Lehre beschreibt den Einfluss der Planeten und der Sterne auf das menschliche Leben und auf die weltlichen Verbindungen. Jyotish schüttet sein Licht auf das einzelne Karma und auf das individuelle Schicksal. Jyotish wird der voraussagende Mondastrologie zugeordnet. Wie jede astrologische Technik werden exakte astronomische Daten und mathematische Berechnungen benötigt, um die Positionen der Sterne in der Beziehung zur Erde zur Geburtszeit zu bestimmen und so die zukünftigen Ereignisse im Leben der Person vorhersagen zu können. Die Grundprinzipien von Jyotish, die oftmals auch einfach vedische Astrologie oder Hindu Astrologie genannt wird, entwickelten sich während des Mittelalters in Indien. Der wichtigste Text im Bezug auf Jyotish ist eine Sanskritschrift mit dem Titel Brihat Parashara Hora Shastra von Maharshi Parashara. Obwohl der Text scheinbar auf die Gupta Dynastie (320 530 A.D) zurückzuführen ist, bekräftigt die Tradition des Vedas (der Wissenden), dass die Prinzipien und Inhalte in Wirklichkeit Hinterlassenschaften aus einer früheren Vorzeit ist, aus der Zeit der erhellenden Sagen. Obwohl es in Indien viele verschiedene andere Astrologie Schulen gibt, z. Bsp. Jaimini oder Tajik, findet man fast das gesamte Wissen von Jyotish, wie wir es heute kennen, in der Arbeit von Parashara. Das Brihat Parashara Hora Shastra wird als ursrpüngliche Autorität angesehen. In Jyotish, werden die Grundprinzipien so verstanden, dass diese Gesetzescharakter haben. Der größte Teil vedisch - astrologischer Techniken und des heute angewendeten aktuellen Wissens, basiert direkt auf den Texten und Überlieferungen von Parashara. Die mathematische Darstellung oder das Geburtshoroskop von Jyotish ist eine Bild oder ein Diagramm, in welches die Planetenkonstellation in Beziehung zu der Erde zum Zeitpunkt der Geburt eingetragen werden. Es zeigt, welches Tierkreiszeichen am östlichen Horizont aufsteigt, Aszendent genannt, in welchen Zeichen die Planten stehen und somit, welcher Lebensbereich oder Haus davon betroffen ist. Dabei ist zu beachten, das den einzelnen Planeten und Häusern (Sternzeichen) bestimmte Eigenschaften zugeordnet werden. Es wird zwischen positiven und negativen Häusern bzw. Hauseigenschaften unterschieden. Diese, auf den ersten Blick, wertenden, Betrachtungsweise ist jedoch so zu sehen, das negativ bezeichnete Häuser Aspekte unseres Lebens darstellen, die genauso wichtig wie die positiven sind. Negative Aspekte sind beispielsweise Tod, Unfälle, Verlust, Ausgaben, Krankheit, Sorgen oder Feinde. Diese Aspekte gehören genauso zu Leben wie die positiven Aspekte, denn sie stellen die Prüfungen dar, die wir zum spirituellen Wachstum benötigen und gleichzeitig zur Erfüllung unseres Karmas. Wichtig ist nun die Bewertung des Einflusses der Planeten auf die jeweiligen zwölf Häuser und deren Beziehung. Steht beispielsweise zur Geburtsstunde eines Menschen das Tierkreiszeichen Krebs im 6. Haus, also im westlichen Nordwesten des Himmelshorizonten, so hat der Betreffende den Aszendenten Wassermann, da dieses Zeichen im Diagram oben, also im Norden steht. Da der Mond Herrscher des Krebses ist, so wird der Mond zum Indikator für Krankheiten, Feinde und Schulden, da diese Eigenschaften dem 6. Hauses zugeordnet werden. Alle Bereiche des Lebens des Betroffenen, auf die der Mond Einfluss hat, werden daher von den Qualitäten dieses 6. Hauses beeinflusst. Wird bei der Erstellung den Horoskops nun festgestellt, das der Mond im ersten Haus steht, welches die Persönlichkeit und Konstitution des Betroffenen repräsentiert, so ist dieser für Krankheiten, Schulden und Feindschaften sehr anfällig.
Wie sieht nun ein solches Horoskop aus? Es gibt zwei verschiedene Darstellungsformen, eine Form finden wir häufig im Norden Indiens, die zweite eher im südlichen Teil von Indien. Abbildung 1: Darstellung der Horoskope, links die nördliche, rechts die südliche Variante Die erste Darstellungsmethode heißt aufgrund des Aussehens auch Diamantschliff- Diagramm, da die geometrische Anordnung an einen geschliffenen Diamanten erinnert. Im Übrigen ist es auch das Diagramm, mit der ich arbeite. 3 2 1 12 10 11 4 7 5 9 6 8 Abbildung 2:Diamantschliff-Diagramm mit negativen Häusern Bei der Erstellung eines Horoskops in dieser Form ist darauf zu achten, das der jeweilige Aszendent oben steht, also im Norden des Diagramms(die Raute mit der Nr. 1). Entgegen dem Uhrzeigersinn werden dann die Häuser nummeriert. Den jeweiligen Aszendenten entnehmen Sie bitte einer Aszendententabelle. Die jeweilige Planetenstellung entnehmen Sie bitte einem astronomischen Jahrbuch. Die Planeten werden dann in die entsprechenden Häusern eingetragen.
Die Nummerierung mit dem, dazugehörigen, Sternzeichen finden Sie in der, unten stehenden, Tabelle: Nummer des Hauses Sternzeichen 1 Widder 2 Stier 3 Zwillinge 4 Krebs 5 Löwe 6 Jungfrau 7 Waage 8 Skorpion 9 Schütze 10 Steinbock 11 Wassermann 12 Fische Tabelle 1: Zuordnung Haus - Sternzeichen Jeder Aszendent hat nun eine unterschiedliche Anzahl von funktional positiven und negativen Planeten. Jedoch schauen wir uns zuerst einmal die Planeten an, die im vedischen Horoskop verwendet werden bzw. die bewertet werden. Planet Kurzbeschreibung Sonne König unter den Planeten, steht für das Selbst und die Vitalität, Status und Willenskraft Mond Königin unter den Planeten, steht für den Geist, Emotionen und die höhere Weiblichkeit und Energie der Mutter Mars General unter den Planeten, Quelle unersättlicher Energie und Lebensmutes, Initiativen, Unternehmungen und Auseinandersetzungen des Lebens Merkur Prinz unter den Planeten, Signifikator für analytische Intelligenz, die Fähigkeit zu lernen und steht für Kind und Handel Jupiter Priester unter den Planeten, Verkörperung göttlicher Gnade und spiritueller Neigungen, alle Geschenke, die wir vom Leben bekommen Venus Göttin der Liebe, des Luxus und der angenehmen Seiten des Lebens. Leidenschaft, Liebe, Reichtum, Sinn für das Schöne im Leben Diener unter den Planeten, Beständigkeit, Disziplin und Einfachheit, Vermittelt die Vergänglichkeit des materiellen Daseins. Rahu Größter Übeltäter, macht Menschen materialistisch, Feind der Sonne Ein geschwächter oder angegriffener Rahu kann Symptome wie Lungenkrankheiten, Fußprobleme, Atembeschwerden oder Vergrößerung der Milz führen
Planet Ketu Tabelle 2: Zuordnung Planet - Eigenschaft Kurzbeschreibung Natürlicher Übeltäter, macht Menschen empfänglich für Okkultismus, ein geschwächter Ketu kann ebenfalls zu Lungenkrankheiten, Fieber, Augenschmerzen, Magenbeschwerden oder nicht diagnostizierbaren Krankheiten führen Während die ersten sieben echte Planeten unseres Sonnensystems sind, stellen Rahu und Ketu feinstoffliche Planeten dar, sog. Schattenplaneten, die physikalisch der nördliche und südliche Mondknoten sind. Die, nun folgende Tabelle stellt das Kernstück der vedischen Astrologie dar, in der die Gegenüberstellung des Aszendenten mit dem jeweiligen funktionell positiven und negativen Planeten aufgelistet ist: Aszendent Funktional negativer Planet Zusätzliche negative Planeten Funktional positive Planeten Widder Merkur Rahu und Ketu Sonne, Mond, Mars, Jupiter, Venus, Stier Venus, Jupiter, Mars Rahu und Ketu Sonne, Mond, Merkur, Zwillinge Rahu und Ketu Sonne, Mond, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Krebs, Jupiter Rahu und Ketu Sonne, Mond, Mars, Merkur, Venus Löwe Mond Rahu und Ketu Sonne, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Jungfrau, Mars, Sonne Rahu und Ketu Mond, Merkur, Jupiter, Venus Waage Merkur Rahu und Ketu Sonne, Mond, Mars, Venus, Jupiter, Skorpion Mars, Venus Rahu und Ketu Sonne, Mond, Merkur, Jupiter, Schütze Mond Rahu und Ketu Sonne, Mars, Merkur, Jupiter, Venus, Steinbock Sonne, Jupiter Rahu und Ketu Mond, Mars, Merkur, Venus, Wassermann Mond, Merkur Rahu und Ketu Sonne, Mars, Jupiter, Venus, Fische Sonne, Venus, Rahu und Ketu Mond, Mars, Merkur, Jupiter Tabelle 3: Aszendenten mit funktionalen Planeten
Die Wirkung der Planeten Ein Planet ist nicht nur funktional positiv oder negativ, sondern kann auch stark oder schwach sein und so sein eigenes Haus beschützen und stärken oder schwächen und so beeinflussen, ob der betreffende Mensch gesundheitlich oder vital in Mitleidenschaft gezogen wird oder eine starke Konstitution hat. Es gibt jedoch Möglichkeiten und Methoden, diese Differenz auszugleichen. Es ist also möglich, die funktional positiven Planeten zu stärken und die Wirkung der funktional negativen Planeten zu transformieren. So kann man sagen, das Ziel der vedischen Astrologie ist nicht nur, Aufschluss über die Persönlichkeit, Schwächen, Stärken und Veranlagungen eines Menschen zu geben, sondern ihm auch konkrete Hilfsmittel anzubieten, mit denen er gestaltend auf sich und sein Schicksal wirken kann. Diese vedischen Hilfsmittel sind aszendentenspezifisch, also ist es von größter Bedeutung, das der Aszendent genau ermittelt werden kann. Da alle zwei Stunden ein Sternzeichen am Horizont aufgeht (jedes Tierkreiszeichen hat 30 im Gesamtkreis), ist somit die Geburtsstunde von größter Bedeutung. Erfahrene Astrologen können im Zweifelsfall an wichtigen Ereignissen im Leben sowie Persönlichkeitsmerkmalen die Geburtszeit korrigieren, indem diese Ereignisse mit dem Geburtshororskop in Übereinstimmung gebracht wird. Die hier vorgestellten Methoden sind in sehr vielen Fällen in der Praxis erprobt und dokumentiert worden, jedoch, wie schon oben erwähnt, müssen für jeden Menschen seine Hilfsmittel individuell ermittelt werden. Es ist noch anzumerken, das ein Hilfsmittel, das gezielt gelebte Mitgefühl, in unserem Kulturkreis etwas fremdartig wirkt, da die vedischen Hilfsmittel indischen Ursprungs sind und somit einem anderem Kulturkreis entspringen. Nichtsdestotrotz sind sie hier genau so wirksam und vielleicht für unsere Gesellschaft sogar eine Bereicherung. Übersicht über die fünf vedischen Hilfsmittel 1. Farben Funktional positive Planeten stärken Abbildung 2: Kirlian Fotographie der Finger Die bewusste und gezielte Wahl der Farbe für Kleidung, Bettwäsche, Lampenlicht, Wände usw. unterstützt und stärkt die Aura und kräftigt die Psyche und ist sehr effektiv bei der Vorbeugung und unterstützt die Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Wir empfangen Farben nicht nur visuell, also über die Augen, sondern auch über unsere Haut und die, uns umgebenden,
Aura. So, wie viele Menschen die Aura als farbige Erscheinung um dem physischen Körper sehen können oder mit Hilfe der Kirlian Photografie festhalten können, wobei hier der Streitpunkt ist, ob es sich nun um die Aura oder den Astralleib handelt,, so tritt auch die Aura mit den Energien und Eigenschaften ihrer Umgebung in Resonanz. Somit ist beispielsweise sehr wirksam, geeignete Bettwäsche zu wählen, da wir etwa ein Drittel unseres Tages im Bett verbringen und außerdem der Schlaf unsere Regenerationsphase darstellt. Planet Sonne Mond Merkur Mars Jupiter Venus Rahu Ketu Tabelle 4: Planeten und Farbzuordnung Resonanzfarbe Kupferfarbend, Orange Weiß, Silber Grün Kräftiges, leuchtendes Rot Gelb, Gold Königsblau, Himmelblau Schwarz Grau, Stahlgrau Braun 2. Edelsteine ein definiertes Resonanzspektrum. Edelsteine, gezielt ausgewählt, um den, am meisten geschwächten, funktional positiven Planeten oder den Planetenherrscher des Aszendenten zu stärken, dienen der Stärkung der Persönlichkeit und der Vitalität. Die Wirkung der Edelsteine auf den Menschen ist der Farbwirkung vergleichbar. Genau wie jede Farbe einer Schwingung entspricht und somit auch in Resonanz treten kann, ist dieses auch bei einem Edelstein der Fall. Ein Edelstein mit seiner exakten und feinen Struktur besitzt ein klares, definiertes Resonanzspektrum. Selbst Edelstein mit trikliner Struktur, in denen alle Achsen unterschiedlich lang sind und gegeneinander geneigt sind, zeigen eine feste Struktur und somit Aszendent Zu stärkender Planet Edelstein Widder Mars Rote Koralle Stier Sonne Rubin Zwilling Merkur Smaragd Krebs Mond Perle Löwe Sonne Rubin Jungfrau Merkur Smaragd Waage Venus Diamant Skorpion Sonne Rubin Schütze Jupiter Gelber Saphir Steinbock Blauer Saphir Wassermann Blauer Saphir
Fische Jupiter Gelber Saphir Tabelle 5: Aszendent und bevorzugte Edelsteine 3. Kavacas (Zahlen Yantras) Der wirkungsvollste Weise, funktional positive Planeten zu stärken, ist das Tragen eines, speziell angefertigtes Zahlen Yantras, das in Indien Kavaca genannt wird. Kavacas sind Medaillons aus Silber mit eingravierten Zahlen-Yantras (sog. magische Quadrate), die alle funktional positiven Planeten stärken. Dieses bewirkt einen umfassenden Schutz der schwachen Planeten und der, von ihnen beherrschten Lebensbereiche. 6 1 8 7 5 3 2 9 4 Unter einem Zahlen Yantra (in Indien Kavaca genannt) versteht man ein sog. magisches Quadrat, eine Anordnung von drei mal drei Zahlen, die in Resonanz mit dem entsprechenden Planeten treten. Interessant ist die Kombination der Zahlen, deren Summe sowohl vertikal sowie horizontal und diagonal die gleiche Summe ergeben. Als Beispiel hier das Zahlen Yantra der Sonne: Tabelle 6: Sonnen- Hier bilden die Horizontale, Vertikale und Diagonale jeweils die Summe 15. Transformation funktional negativer Planeten 4. gezielt gelebtes Mitgefühlt Wohltätige Handlungen, die, entsprechend der gewünschten Umwandlung einer negativen Planetenenergie, ausgewählt werden. Bei diesen Handlungen werden die Einflüsse des entsprechenden funktional negativen Planeten ins Positive transformiert. Da jeder der neun Planeten des vedischen Systems einen bestimmt Aspekt unseres Bewusstsein verkörpert, sollten wir jeden Planeten, der als Übeltäter auftritt, unsere besondere Aufmerksamkeit. Menschen aus unserer Umgebung, die durch die Energie der negativ wirkenden Planeten repräsentiert werden, sollten unsere Hilfe und
Unterstützung erfahren, um so die negative Energie ins Positive zu transformieren. Einigen Leserinnen und Lesern mag dieses etwas merkwürdig vorkommen, aber wie schon eingangs erwähnt, stammt die vedische Lehre aus einem anderen Kulturkreis, wo ein solches Verhalten selbstverständlich ist. Beispielsweise ist der Sonne dem Vater oder einem väterlichen Freund zugeordnet, während der Merkur Kindern in Not oder bedürftigen Studenten entspricht. Planet Sonne Mond Mars Merkur Jupiter Venus Rahu Ketu Personifizierung Vater, väterlicher Mensch Mutter, mütterlicher Mensch Männer in Not, Brüder Kinder in Not, bedürftige Studenten Priester, Ratgeber, Weise Frauen in Not, Ehefrau, Künstler in Not Alte Menschen in Not, kranke Menschen Bedürftige Menschen, die schweres Leid erfahren Spirituelle Menschen, Heilige, spirituelle Organisationen Tabelle 7: Planeten und ihre Personifizierung 5. Mantras Mantras sind Sanskrit-Formeln, die meditativ rezitiert werden, um die negativen Planeteneinflüsse ins Positive umzukehren oder abzuschwächen. Es ist darauf zu achten, das spezifische Mantra, welches dem funktional negativen Planeten zugeordnet ist, auszuwählen. Gemäß dem vedischen Verständnis liegt allen physikalischen Gegebenheiten ein Informationsfeld zugrunde, welches auch ätherisches Feld genannt wird, das auch einer noch feineren Ebene, der Klangschwingungsebene, besteht. Hierbei sei darauf hingewiesen, dass die Quantenmechanik ein vergleichbares Modell hat. Mantras haben nicht nur Wirkung auf der spirituellen, sondern auch auf der materiellen Ebene, so dass sie nicht nur zur Entwicklung eines spirituellen Bewusstseins dienen, sondern auch bei der Linderung von Krankheiten und anderen materiellen Zielen helfen. Das Rezitieren von Mantras geht sehr oft einher mit dem Verehren von Yantras, rituelle Diagramme, die als Visualisierung des Mantras angesehen werden können und einer bestimmten Gottheit zugeordnet werden. Als Beispiel hier das Sri Rama Mantra und Yantra: om namo bhagavate ramachandraya Dieses Mantra und Yantra repräsentiert die Sonne auf der spirituellen Ebene, die von Sri Rama beherrscht wird, einer Gottheit, die vor Äonen auf der Erde lebte und göttlichen Ruhm offenbarte.
Seine Taten und Abenteuer sind im Ramayana, dem berühmten indischen Epos, beschrieben. Schlusswort: Die alten Traditionen und Erkenntnisse sowie die Methoden der vedischen Astrologie sind sehr alte Weisheiten, die auf eine Jahrtausend alte Praxis zurück blicken können und deren Wirksamkeit durch viele Fallbeispiele erkennbar ist. Andere traditionelle Techniken und Philosophien wie beispielsweise Feng Shui finden sich in der vedischen Astrologie wieder, hier beispielsweise nennt man diese Technik Vasati. Nicht die Verneinung des alten Wissens sowohl unserer Vorfahren als auch anderen Kulturkreise sollte unser Ziel sein, sondern die Synthese aus neusten Erkenntnissen mit genau diesem alten Wissen. Quellenangabe: Literaturverzeichnis: Schmieke, Markus Dein kosmischer Bodyguard, Wildpferd-Verlag 2002 Sanjay, Rath, Vedic Remedies in Astrology, Sagar Publications, Delhi 1999 Webverzeichnis: http://www.sternwelten.at/ar_vasati_vedische_astrologie.shtml http://de.wikipedia.org/wiki/jyotisha http://en.wikipedia.org/wiki/jyotisha http://www.spirit-and-life.com/?a=161&mys=dec73ed1590c13ef84ae475e2fed316b Ralf Kemmann [rk-337256@versanet.de]