Ich bin Kirchenpfl egerin



Ähnliche Dokumente
Kirchenpflegerin/Kirchenpfleger werden? wirken. Sinnvolles bewirken

Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte

Mit Jesus Christus den Menschen nahe sein

ÜBERGABE DER OPERATIVEN GESCHÄFTSFÜHRUNG VON MARC BRUNNER AN DOMINIK NYFFENEGGER

Das Leitbild vom Verein WIR

Leitbild. für Jedermensch in leicht verständlicher Sprache

Leitbild für Freiwilligenarbeit

Gemeinsam für Gute Bildung. Starke Partner, starke Wirkung die Stiftung Bildung und Gesellschaft bündelt und verstärkt Ihr Engagement.

Aussage: Das Seminar ist hilfreich für meine berufliche Entwicklung

Begabt?! Deine Begabungen und Gabenvielfalt. Römer 12,4-8

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

Arbeitshilfe "Tipps für Gespräche mit Vorgesetzten und KollegInnen" Was gilt für mich?

Was ist Sozial-Raum-Orientierung?

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Gestalten auch Sie unsere Gemeinde in einer Behörde mit

Befragt wurden Personen zwischen 14 und 75 Jahren von August bis September Einstellung zur Organ- und Gewebespende (Passive Akzeptanz)

Was ist PZB? Personen-zentrierte Begleitung in einfacher Sprache erklärt

WICHTIGER HINWEIS: Bitte fertigen Sie keine Kopien dieses Fragebogens an!

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt St. Christophorus Siegen Dienst am Wort. vor zwei Wochen habe ich euch schon gepredigt, dass das

Engagement für unsere gemeinsame Zukunft Sümeyra Coskun

Checkliste. zur Gesprächsvorbereitung Mitarbeitergespräch. Aktivität / Frage Handlungsbedarf erledigt

KUW Kirchliche Unterweisung in der Münstergemeinde Bern

Ihre Fragen unsere Antworten rund um die Fusion der Sparkassen Wesel und Dinslaken-Voerde-Hünxe. Mehrwert der Fusion. Das Wichtigste vorab:

Alle gehören dazu. Vorwort

Denken und Träumen - Selbstreflexion zum Jahreswechsel

Vertrauen in Medien und politische Kommunikation die Meinung der Bürger

Gutes Leben was ist das?

Durchführung: Carole Maleh cama Institut für Kommunikationsentwicklung

Sehr geehrter Herr Pfarrer, sehr geehrte pastorale Mitarbeiterin, sehr geehrter pastoraler Mitarbeiter!

INFORMATION FÜR FÜHRUNGSKRÄFTE

Was meinen die Leute eigentlich mit: Grexit?

Mein Praktikum bei Dräger Eine Praktikantin erzählt, warum sich ihr Praktikum bei Dräger gelohnt hat.

Erfolg beginnt im Kopf

Herr Müller möchte anderen Menschen helfen. Er bekommt kein Geld für diese Arbeit. Aber die Arbeit macht ihm Freude.

Die Invaliden-Versicherung ändert sich

DAS PARETO PRINZIP DER SCHLÜSSEL ZUM ERFOLG

Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache

AusBlick 1 Internetrecherche

Die Post hat eine Umfrage gemacht

Es gilt das gesprochene Wort. Anrede

Wir sind für Sie da. Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression

STIEBEL ELTRON GmbH & Co. KG Dr.-Stiebel-Straße Holzminden. Irrtum und technische Änderung vorbehalten.

Leichte Sprache Informationen zum Europäischen Sozialfonds (ESF) Was ist der Europäische Sozialfonds?

Kärntner Elterndiplom 2015/16

Dies fällt oft deshalb schwerer, da der Angehörige ja von früher gewohnt war, dass der Demenzkranke funktioniert. Was also kann oder soll man tun?

Glaube an die Existenz von Regeln für Vergleiche und Kenntnis der Regeln

1. Weniger Steuern zahlen

Gemeindeblatt. Der Landeskirchlichen Gemeinschaft Hilmersdorf. Ausgabe 30. Januar / Februar Gott nahe zu sein ist mein Glück.

Ehrenamtliche weiterbilden, beraten, informieren

Die Antworten von der SPD

INFORMATIONEN ZUR KIRCHLICHEN UNTERWEISUNG. Ref. Kirchgemeinde Hasle bei Burgdorf

Entwickeln Sie Ihre Vision!

Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache

Mehr Geld verdienen! Lesen Sie... Peter von Karst. Ihre Leseprobe. der schlüssel zum leben. So gehen Sie konkret vor!

Blumen-bienen-Bären Academy. Kurzanleitung für Google Keyword Planer + Google Trends

ONLINE-AKADEMIE. "Diplomierter NLP Anwender für Schule und Unterricht" Ziele

Jeder ist ein Teil vom Ganzen Inklusion ändert den Blick

50 Fragen, um Dir das Rauchen abzugewöhnen 1/6

Unternehmensleitbild. Vision Mission Werte Spielregeln

akti nsplan Inklusion und Teilhabe Aktions-Plan der Lebenshilfe Hannover zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention UN-BRK 2013 bis 2018 Leichte Sprache

Freie Wohlfahrtspflege

Herzlich Willkommen. «Zielkonflikte im HR Personalverantwortliche im Spannungsfeld der Erwartungen» 5. Juni HR Club Careerplus Folie 1

Behindert ist, wer behindert wird

Sehr geehrter Herr Präsident [Prof. Dr. Dr. h.c. Greipl], meine sehr geehrten Damen und Herren!

Welche Gedanken wir uns für die Erstellung einer Präsentation machen, sollen Ihnen die folgende Folien zeigen.

Impulse Inklusion 2014 Beteiligungskulturen - Netzwerke - Kooperationen (Leichte Sprache Version)

Arbeit Bildung Wohnen Tagesstruktur Freizeit offene Angebote. Der orange LEITFADEN. Das Leitbild unserer Harz-Weser-Werkstätten

Auslotung der Gefühle & Wünsche von Eltern und SchülerInnen zum Schuljahr 2011/2012

100-Jahre Alkoholfachstelle 13. September Referat von Ruedi Hofstetter

Der Klassenrat entscheidet

SEGEN. geschenkt. Kirchlich heiraten Hinweise und Hilfen zur Vorbereitung

Die Bundes-Zentrale für politische Bildung stellt sich vor

Information zum Projekt. Mitwirkung von Menschen mit Demenz in ihrem Stadtteil oder Quartier

Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz von der Bundesvereinigung Lebenshilfe. in Leichter Sprache

Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Ganzheitliche Lebens- und Organisationsberatung

Meinungen zur Altersvorsorge

Konzept Wohnverbund Annagarten in leicht verständlicher Sprache

L e i t f a d e n / F r a g e b o g e n für das Mitarbeiter/innen- Gespräch

Erfahrungsbericht: Ein Auslandspraktikum bei der Interseroh Austria in Österreich

ALEMÃO. Text 1. Lernen, lernen, lernen

Lernerfolge sichern - Ein wichtiger Beitrag zu mehr Motivation

Gesprächsleitfaden Mitarbeitergespräch (MAG) für Mitarbeiter/innen

Professionelle Seminare im Bereich MS-Office

Selbstreflexion für Lehrpersonen Ich als Führungspersönlichkeit

Gründe für fehlende Vorsorgemaßnahmen gegen Krankheit

Gemeinsam erfolgreich. Unser Konzernleitbild

Evangelisieren warum eigentlich?

Entwicklung nach der Geburt

Zum Schluss Unsere Vision Unser Grundverständnis: Gemeinsam ... mit Leidenschaft unterwegs... für Gott

Entwicklung des Dentalmarktes in 2010 und Papier versus Plastik.

Woche 1: Was ist NLP? Die Geschichte des NLP.

Lukas 7, nach NGÜ

Welches Übersetzungsbüro passt zu mir?

Transkript:

Ich bin Kirchenpfl egerin... weil ich mich einsetzen will für soziale Gerechtigkeit, für Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. 1

Gute Gründe für die Kirchenpflege und warum auch Sie gefragt sind «Ich bin Kirchenpfl egerin, ich bin Kirchenpfl eger, weil ich Werte teile, welche die Kirche vertritt. weil ich mithelfen kann, dass die Kirche Gutes für die Menschen tut. weil ich aus meinem Glauben heraus Kirche pfl egen und gestalten will. weil ich etwas bewirken und eine Leitungsaufgabe wahrnehmen kann. weil ich an der Kirche an meinem Ort mitbauen will. weil ich mit meinem Amt Gott und den Menschen dienen will.» Es gibt viele gute Gründe, warum sich Menschen dazu entschliessen, in einer Kirchenpfl ege mitzuarbeiten. Was könnten Ihre Gründe sein? Wir laden Sie ein, darüber nachzudenken. Mit dieser Broschüre zeigen wir Ihnen auf, was es heisst, Kirchenpfl eger und Kirchenpfl egerin in einer Kirchgemeinde der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich zu sein. Umschlag vorne: Martina Ziegerer ist Kirchenpfl egerin in Zürich Wollishofen und leitet das Ressort Ökumene, Mission und Entwicklung. Die promovierte Betriebswirtschafterin ist Geschäftsleiterin von ZEWO. Umschlag hinten: Joachim Mantel leitet das Ressort Liegenschaften der Kirchgemeinde Winterthur Stadt. Er ist Architekt und Mitinhaber des Architekturbüros Mantelarchitects in Winterthur. Die Kirche als Ganzes und Ihre Kirchgemeinde am Ort haben eine grosse und schöne Aufgabe: den Glauben zu feiern und die Liebe Gottes unter den Menschen zu verkünden. Die Kirche setzt sich ein für eine Welt des Friedens, der Gerechtigkeit und für die Bewahrung der Schöpfung. Sie versteht sich als Gemeinschaft von mündigen Menschen, die eine Vielfalt von Werthaltungen, Erfahrungen und Anliegen einbringen. Sie weiss sich dem Evangelium von Jesus Christus verpfl ichtet. Die Kirche lebt von Menschen, die sie gestalten und tragen. Menschen wie Sie! 2 3

Ich bin Kirchenpfl eger Hansjörg Herren leitet als Kirchenpfl eger das Ressort Öffentlichkeitsarbeit der Kirchgemeinde Gossau. Er ist Leiter Marketing und Kommunikation im GZO Spital Wetzikon. Das erwartet Sie in Ihrem Kirchenpflegeamt Ein Gestaltungsfreiraum, der ein vielfältiges kirchliches Leben an Ihrem Ort ermöglicht. Teamarbeit in der Kirchenpfl ege und Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden der Kirche. Führungsaufgaben je nach Aufgabenbereich (Ressorts, siehe Seite 9). Die persönliche Auseinandersetzung mit Grundfragen des Lebens und Glaubens im Austausch mit gleich- und andersgesinnten Menschen. Die Erfahrung, dass der Kirche nichts Menschliches fremd ist und dass um Positionen und Ausrichtungen bisweilen hart gerungen wird. Gesetzliche Grundlagen, die Ihrem Amt einen Rahmen geben. Eine Behördenentschädigung, die je nach Kirchgemeinde und Aufgabe unterschiedlich ausfällt. Weiterbildungs- und Unterstützungsmöglichkeiten durch die Landeskirche (siehe Seite 13).... weil die Kirche etwas zu sagen hat und ich dafür sorgen kann, dass man sie hört. 4 5

Ich bin Kirchenpfl egerin Simone Steppacher leitet als Kirchenpfl egerin in Zürich Schwamendingen das Ressort Musik. Sie ist Historikerin und Sinologin und arbeitet als wissenschaftliche Archivarin. Das bringen Sie mit ein... weil mir das Zusammenspiel von Wort und Musik wichtig ist. Sie sind bereit, das kirchliche Leben am Ort aktiv mitzugestalten z.b. durch den Besuch von Gottesdiensten und durch Teilnahme oder Mitwirkung an Gemeindeanlässen. Sie bringen Ihre persönlichen Fähigkeiten und Erfahrungen ein z.b. durch konstruktiv-kritisches Mitdenken an den Kirchenpfl ege- und Ressortsitzungen. Sie haben Freude an der Zusammenarbeit z.b. durch die Bereitschaft, sich mit unterschiedlichen Meinungen und Auffassungen auseinanderzusetzen. Sie nehmen Führungsverantwortung wahr z.b. durch die Leitung von Arbeitsgruppen oder das Führen von Mitarbeitergesprächen. Sie wollen etwas erreichen z.b. durch ein gesundes Mass an Hartnäckigkeit bei der Durchsetzung von Entscheiden. Sie sind grosszügig mit sich und anderen z.b. durch eine Prise Gelassenheit, wenn ein Projekt etwas länger dauert als geplant. Sie übernehmen administrative Arbeiten Ihres Ressorts sofern diese in Ihrer Kirchgemeinde nicht von Mitarbeitenden übernommen werden. Sie als Person sind gefragt: Ihre Begabungen Ihr Glaube, samt zugehörigen Zweifeln Ihre Beteiligung. Fragen Sie Ihre Kirchenpfl ege nach den konkreten Erwartungen und Aufgaben. 6 7

Das ist der Hauptauftrag der Kirche Die Landeskirche ist den Menschen nahe und spricht sie in ihrer Vielfalt an. Als Volkskirche leistet sie ihren Dienst in Offenheit gegenüber der ganzen Gesellschaft. Sie verkündet das Evangelium in Wort und Tat und nimmt ihren Auftrag in vier Handlungsfeldern wahr: Verkündigung und Gottesdienst Diakonie und Seelsorge Bildung und Spiritualität Gemeindeaufbau und Leitung Und dafür übernimmt die Kirchenpflege Verantwortung Die Kirchenpfl ege ist ein kirchliches Leitungsorgan. Ihre mindestens fünf Mitglieder tragen gemeinsam mit Pfarramt und kirchlichen Mitarbeitenden, dem Gemeindekonvent, eine «geistliche» Verantwortung für das Gemeindeleben. Die Kirchenpfl ege ist auch eine «weltliche» Behörde. Wie Gemeinderat und Schulpfl ege bildet sie einen öffentlich-rechtlichen Gemeindevorstand. Ihr Wirken erfolgt auf Grundlage des Gemeindegesetzes. Dazu gehören die demokratische und rechtsstaatliche Arbeitsweise, die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den anderen öffentlichen Körperschaften sowie der Dienst der reformierten Kirche an der ganzen Gesellschaft. In 11 Aufgabenbereichen (Ressorts) ist Ihr Engagement gefragt Gottesdienst und Musik: übernimmt die behördliche Verantwortung für das gottesdienstliche und musikalische Leben in seinen vielfältigen Formen. Diakonie: verantwortet Aufbau und Pfl ege einer wirkungsvollen diakonisch-seelsorgerlichen Präsenz der Kirchgemeinde mit lokalem und regionalem Fokus. Ökumene, Mission und Entwicklungshilfe (OeME): fördert das diakonische Handeln vor dem weltweiten Horizont. Bildung: verantwortet die Umsetzung des Religionspädagogischen Gesamtkonzeptes und die Erwachsenenbildung. Freiwilligenarbeit: fördert das Engagement von Freiwilligen und sorgt für gute Rahmenbedingungen ihres Einsatzes. Öffentlichkeitsarbeit: ist zuständig für die interne und externe Kommunikation. Liegenschaften: plant Nutzung, Investitionsbedarf, Unterhalt und Betrieb von Gebäuden und Liegenschaften. Aktuariat: erstellt Sitzungsprotokolle, führt Korrespondenz, sichert Aktenablage und Archiv. Finanzen: stellt Grundlagen für Budgetierung und Finanzplanung bereit, verantwortet die Rechnungsführung. Personelles: verantwortet die Personaladministration nach landeskirchlichem Recht. Präsidium: bewahrt den Überblick über das Gesamte der Kirchgemeinde, leitet und koordiniert. 8 9

Hans Reiser ist Landwirt auf dem Brüttenhof in Steg und Präsident der Kirchenpfl ege Fischenthal. Diese Herausforderungen stehen in der nächsten Amtszeit an Als Kirchenpfl egerin und Kirchenpfl eger denken Sie über die Gemeindegrenzen hinaus und gestalten die Landeskirche des ganzen Kantons mit: Gerade in den nächsten Jahren stehen hier Reformen und Zielsetzungen an, die das Gesicht Ihrer Gemeinde nachhaltig prägen werden. Damit Gott ein Tätigkeitswort werde Die Zürcher Landeskirche legt einen Schwerpunkt auf das soziale Handeln der Kirche, die Diakonie. Handlungsleitend ist das Diakoniekonzept, das zurzeit in den Gemeinden umgesetzt wird. Ich bin Kirchenpfl eger... weil die Kirche für mich ein Tor zur Gemeinschaft und zur Welt bedeutet. Nahe bei den Menschen sein Aus der Erkenntnis heraus, dass die Kirche oft nur noch Mitglieder aus zwei bis drei Milieus erreicht, setzt sich die Landeskirche zum Ziel, sich verstärkt den anderen Lebenswelten zu öffnen. Als Orientierungshilfe dient die Sinusstudie. ZusammenWachsen Während den kommenden Jahren beschäftigen sich die Kirch - gemeinden mit Fragen wie «Was macht uns zu Reformierten?», «Wie konzentrieren wir unsere Ressourcen zu Gemeinden mit regionaler Ausstrahlung?». Im Prozess «KirchGemeindePlus» gestalten die Kirchenmitglieder gemeinsam Inhalte und Strukturen neu. 500 Jahre Reformation Die Reformationsjubiläen ab 2017 bieten Anlass für eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Selbstverständnis, dem Auftrag und der Rolle der reformierten Kirche in der heutigen Gesellschaft. 10 11

Ich bin Kirchenpfl egerin Sie erhalten Unterstützung Etliche Kirchgemeinden können bei Verwaltungsaufgaben auf gut ausgebildete Berufsleute in ihren Sekretariaten und Kirchgemeindeverwaltungen zählen. Die Kirchenpfl ege kann bei ihrer Arbeit auf die Unterstützung der Pfarrschaft und der Angestellten der Kirchgemeinde bauen. Diese bilden gemeinsam den Gemeindekonvent. Begleitet und unterstützt werden lokale Kirchenpfl egen auch durch die Bezirkskirchenpfl egen. Die Landeskirche insbesondere die Fachstelle Behördenschulung unterstützt die Behördenmitglieder in ihren Ressort-Aufgaben mit Grundlagenmaterial und mit fachlich-professioneller Beratung. In Einführungs- und Fortbildungskursen (z.b. Kirchenpfl ege-foren) erhalten Behördenmitglieder Werkzeuge für die Amtsführung. Dabei pfl egen sie auch den Austausch mit Amtskolleginnen und -kollegen aus anderen Gemeinden: www.zh.ref.ch/kurse... weil ich auch den Kindern und Jugendlichen zeigen will, dass die Kirche etwas Lebendiges und Fröhliches ist. Sarah Schmidt ist Kirchenpfl egerin in Buch am Irchel und zuständig für Unterricht, Jugend- und Freiwilligenarbeit. Die gebürtige Dominikanerin war Mitarbeiterin in einer Medizinaltechnikfi rma und ist Hausfrau und Mutter. 12 13

Und Sie? Ihre Motivation zählt! Und wir zählen auf Sie! Holen Sie sich weitere Informationen: Führen Sie ein direktes Gespräch mit den Verantwortlichen Ihrer Kirchgemeinde. Kontaktangaben über www.zh.ref.ch/kirchgemeinden Wir sind Kirchenpfl egerinnen Wir sind Kirchenpfl eger Lernen Sie die sechs Kirchenpfl egerinnen und Kirchenpfl eger näher kennen, die dieser Broschüre ein Gesicht geben. Mehr über deren Motivation, Kirche zu pfl egen, lesen Sie unter www.zh.ref.ch/kirchenpfl ege Treten Sie in Kontakt mit der Fachstelle Behördenschulung über Tel. 044 258 91 40 oder gemeindedienste@zh.ref.ch Herausgeberin Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich Mehr über unsere Aufgaben und unsere Motivation erfahren Sie unter: www.zh.ref.ch/kirchenpflege Redaktion und Gestaltung Fachstelle Behördenschulung (Peter Wilhelm) Abteilung Kommunikation (Christian Schenk, Peter Hürlimann) Fotos Reto Schlatter, Zürich. www.retoschlatter.ch 14 15

Ich bin Kirchenpfl eger... weil ich als Architekt an einer Kirche bauen will, die zeitgemäss ist und in der man sich wohlfühlt. 16