7 hoch-effiziente Dämmtipps

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Transkript:

7 hoch-effiziente Dämmtipps für Hausbesitzer Im Zusammenhang mit Energieeffizienz im Gebäude fällt häufig zuerst der Begriff Dämmung. Leider gibt es jedoch noch eine Reihe von Vorurteilen gegen über der beliebtesten Effizienz maß nahme: Dämmen verschandle die Fassade, verursacht Schimmel und kostet viel Geld. Der nachfolgende Leitfaden gibt Ihnen einige Tipps, wie Sie schon mit kleinen Maßnahmen zu geringen Kosten große Energiespareffekte erzielen und den Wohlfühl faktor im eigenen Haus erhöhen können.

Querschnitt: 1 Die obere GeschoSSdecke: Die Dämmung der oberen Geschoßdecke ist die effizienteste Energiesparmaßnahme schlechthin. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass dieses Bauteil bis Ende 2011 mit mindestens 16 cm herkömmlichen Dämmstoffes gedämmt werden muss. Auch mit geringen finanziellen Mitteln kann man die Wärmeverluste dieses Bauteils um den Faktor 20 verringern. Die Kosten für eine nicht begehbare Dämmung betragen ca. 10,- pro m² (Handwerkerpreis incl. Steuer). Pro Jahr können pro m² Deckenfläche bis zu 12,- Heizkosten eingespart werden. Wählt man die doppelte Dämmstärke, fallen Handwerkerkosten von 18,- pro m² an. Die jährliche Einsparung beträgt bis zu 15,- pro m². Auf längere Sicht ist dies die sinnvollste Dämmdicke. Amortisationszeit der Maßnahme: zwischen 1 und 4 Jahren

Querschnitt: 2 Die Dachbodenklappe (Einschubtreppe): In vielen Häusern findet man zwischen dem warmen Innenraum und dem kalten Dachboden geradezu ein schwarzes (Kälte)Loch. Die Dachbodenklappe besteht gerade einmal aus einer 1 cm dicken Holzplatte! An dieser Stelle treten zudem Zugerscheinungen auf, die mit sehr hohen Wärmeverlusten verbunden sind. Dieses Bauteil kann leicht in Eigenleistung gedämmt werden. Da große Dämmdicken nicht möglich sind, empfiehlt sich der Einbau hochwirksamer Phenolharz- oder PIR-Platten. Deren Dämmwirkung ist fast doppelt so gut, wie die des bekannten Polystyrols (Styropor). Abhilfe gegen die Wärmeverluste durch die undichte Fuge schafft eine einfache Gummilippendichtung zwischen Bodenklappe und Laibung. Amortisationszeit der Maßnahme: zwischen 2 und 4 Jahren

Querschnitt: 3 Rollladenkästen: Die schwächste Stelle in der Außenwand sind Rollladenkästen. Das warme Innen wird nur durch eine 4 mm dicke Sperrholzplatte vom kalten Außen getrennt. Pro Rollladenkasten beträgt die Wärmeverlustfläche ungefähr 1 m². Da ein normales Haus etwa 10 Fenster hat, bezahlt der Besitzer die extrem hohen Verluste von etwa 10 m² Fläche! Auch hier sind mangels Platz hoch dämmende Phenolharz- oder PIR- Dämmplatten empfehlenswert. Auf fugenfreie Verarbeitung ist zu achten, damit keine kalte Außenluft nach innen und warme Raumluft nach außen gelangen kann. Tipp: Fugen mit dauerelastischem Acryl Dichtstoff abdichten! Dieses Dämmdetail ist mit flexiblen Matten nicht sicher ausführbar. Amortisationszeit der Maßnahme bei Eigenleistung: 1 Jahr

Querschnitt: 4 Kerndämmung zweischaliger Mauerwerke: In Norddeutschland (HH, HB, S-H, NS, MV, NRW, B) ist die zweischalige Außenwand die vorherrschende Bauweise. Die Dämmwirkung der Hohlschicht zwischen Innen- und Außenwand kann durch die vollständige Füllung mit geeigneten Kerndämmstoffen um den Faktor 3-5 verbessert werden. Bei einem normalen Einfamilienhaus fallen für diese Maßnahme Kosten von etwa 3.000 an. Damit werden die Forderungen der EnEV (Energie-Einspar- Verordnung) unabhängig von der Dicke der Dämmschicht erfüllt. Amortisationszeit der Maßnahme: zwischen 5 und 7 Jahren

Querschnitt: 5 Dämmung der Holzbalkendecke (zum Dachboden hin) durch Einblas-Dämmung: Viele begehbaren Kehlbalkenlagen (Decke zwischen Obergeschoß und Spitzboden) sind hohl oder nur teilweise mit Asche, Lehm oder Schlacke gefüllt. Wird eine hohle Decke nur von oben gedämmt, ist die Dämmung wirkungslos! Die Hohlräume lassen sich allerdings leicht mit Einblasdämmstoffen füllen. Damit wird die Dämmwirkung der Decke dreimal so gut wie vorher. Diese Maßnahme kostet etwa 15,- pro m² und amortisiert sich innerhalb 5 bis 7 Jahren.

Querschnitt: 6 Dämmung der Kellerdecke von unten: Kalte Füße und Zugerscheinungen im Fußbodenbereich zeugen von hohen Wärmeverlusten durch den Fußboden des Erdgeschosses. Kalte Füße müssen nicht sein! Mindestens 8 cm dicke Dämmplatten, die von unten an die Kellerdecke geklebt werden, sind ein wirksames Mittel dagegen. Um auch hier eine möglichst gute Dämmwirkung zu erzielen, sollten nur die besten Plattendämmstoffe, Phenolharz oder PIR eingesetzt werden.

Finanzierungstipp: Alle Maßnahmen können von der staatlichen KfW-Bank gefördert werden. Anträge sind bei der jeweiligen Hausbank erhältlich. 7 Dämmung der Heizungs-Rohrleitungen im Keller: Über nicht oder nur schlecht gedämmte Heizungsrohre im Keller entweicht sehr viel kostbare Wärme, je nach Länge der Leitungen bis zu 10% des gesamten Wärmebedarfs. Sie wirken wie ein Heizkörper dort, wo gar keine Wärme gebraucht wird. Im Rahmen der Energie-Einspar- Verordnung (EnEV) schreibt der Gesetzgeber vor, dass die Heizungslei tungen in unbeheizten Räumen bis zum 31.12.2011 ge dämmt werden müssen. Das kann leicht in Eigenleistung geschehen. Besonders einfach ist die Rohrdämmung dann, wenn auch die Kellerdecke gedämmt wird. Dann kann man mit den Dämmstoffplatten einen geschlossenen Kasten um die Rohre bauen und den entstehenden Hohlraum mit Dämmstoff füllen.

Mönchebrede 16 33102 Paderborn GF Arnold Drewer 05251 1478557 E-Mail: drewer@ipeg-institut.de Skype: Arnold Drewer Telefon: 05251-14 78 557 Telefax: 05251-14 77 379 www.ipeg-institut.de Arnold Drewer! Das IPEG-Institut Grundlagen sind Das Institut für preisoptimierte energetische Gebäudemodernisierung verfügt über eine Dokumentation von über 80 Dämmverfahren und eine Sammlung von 120 verschiedenen Dämmstoffen für die Altbausanierung. Es berät Hersteller- und Produkt- unabhängig Wärmeschutzmaßnahmen an Gebäuden aller Art. bauphysikalische und baurechtliche Gegebenheiten geringstmögliche Maßnahmenkosten schlankeste Konstruktion, falls erforderlich bestmöglicher Wärmeschutz = höchste Energieeinsparung = maximale Heizkostenreduzierung = größtmöglicher Klimaschutz